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Rezensionen verfasst von
LapOfGods

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Southern Surroundings (Blu-Ray Audio)
Southern Surroundings (Blu-Ray Audio)
Preis: EUR 21,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es ist eine eher schwache 4. Ich würde ja gerne mehr loben ..., 4. Dezember 2015
.... aber die Veröfffenlichung ist leider nicht danach. Die Musik ist natürlich über jeden Zweifel erhaben, braucht man ja eigentlich nicht zu erwähnen. Es ist die Ausstattung dieser Blu-Ray, die enttäuscht

Zunächst mal erschien diese Sammlung schon deutlich billiger als eine von 2 DVD-Beilagen in der "The Ultimate Skynyrd Collection"-Veröffentlichung vor ein paar Jahren. Der wesentlichste Unterschied ist, dass hier Sweet Home Alabama in der 76er Live Fassung mit dabei ist. Und natürlich gibt es hier dieselben Surround-Mixe jetzt in knackigem HD (Dolby, DTS), die die Blu-Ray erst ausmachen und wirklich gut klingen.

Die Bedienug ist ganz funktional (wenn man von der verbotenen Mausunterstützung absieht, die auf dem PC nervt). Die zu den Titeln gezeigten Bilder sind sehr unattraktiv. Da gibt es weit bessere Farbbilder der Band aus der Zeit.

Der wichtigste Kritikpunkt ist, dass für eine Greatest-Hits-Veröffentlichung was arg wenig drauf ist. Ganze 59 Minuten läuft die Blu-Ray. Die Zusammenstellung wirkt schon etwas willkürlich in punkto Inhalt und Reihenfolge. Da fehlen merkwürdigerweise so ganz fundamentale Sachen wie Tuesday's Gone, Workin' For MCA, What's Your Name oder Travellin' Man. Und das ist noch nicht alles, was ich da vermisse.

Bei einer DVD-Zugabe kann ich ja verstehen, dass man da nicht viel investiert. Warum aber eine einzeln verkaufte, hochpreisige Blu-Ray so mager ausgestattet sein muss bleibt das Geheimnis des Band-Schatzmeisters. Insbesondere da die Surround-Remixe alle bis auf einen schon vorhanden waren. Naja, ein Geheimnis ist es nicht wirklich (Geiz). 90 oder 120 Minuten hätten es hier sein sein dürfen.

Löblich immerhin: Meiner Blu-Ray liegt ein Gutschein mit Code zum Download des kompletten Albums bei, den ich allerdings noch nicht ausprobiert habe.

Und noch ein Detail: Bei Freebird handelt es sich wohl um die nicht-ausgeblendete 10:08-Version des Originals, die vor Ewigkeiten auch mal auf der Skynyrd's Innyrds LP drauf war.


Nazareth - No Means Of Escape [Blu-ray]
Nazareth - No Means Of Escape [Blu-ray]
DVD ~ Nazareth
Preis: EUR 22,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schon eine etwas merkwürdige Veröffentlichung, 21. November 2015
Bewertet wird die Blu-Ray, obwohl an der Bewertung nichts Blu-Ray-spezifisches sein wird.

Die Laufzeit beträgt laut Cover üppige 173 Minuten. Das sind zunächst mal nur 60 Minuten vom Konzert + 4 Minuten akustisches "Sunshine" vom Soundcheck (oder so).

Dann gibt's die 50-minütige Doku "Made in Scotland", die durchaus ganz interessant (aber mit großen Sprüngen) die Bandgeschichte erzählt. (Bewegte) Historische Bildaufnahmen gibt's keine in dieser Doku. Dann wäre da noch dieser bizarre schottische Dialekt, der Englisch wieder in eine Fremdsprache verwandelt. Deutsche Untertitel gibt's natürlich und die sind auch notwendig, denn Dan & Pete sind auf schottisch schon echt hart. Die Doku hat schon so einen besonderen Moment, wenn Dan auf Darrell Sweets Tod zu sprechen kommt. Das ist ohne Worte deutlich.

An anderen kritischen Stellen (Ausstieg Manny Charlton, Umbesetzungen) hab ich schon von anderen Bands (Saxon, Bon Jovi, Twisted Sister) offenere und ehrlichere Töne gehört. Das ist hier was arg glatt (und wahrscheinlich auch sehr geschönt).

Die vollständigen Interviews der Beiden gibt's im Bonusmaterial, was die 173 Minuten Gesamtlaufzeit aufgrund der Wiederholungen allerdings arg geschönt erscheinen lässt.

Das Wichtigste ist aber eh das Konzert. Wie schon bei T-Stage wieder in einem Studio. Dieses Mal vor einem geladenem Publikum (Fan Club?), die auch im Booklet alle genannt werden. Das tut der Präsentation keinen Abbruch, ist aber schon was merkwürdig.

Mit 60 Minuten ist das Konzert vom 19.11.2014 auch was arg kurz. Wieso man im Blu-Ray/DVD-Zeitalter Konzerte kürzt, wird mir immer ein Rätsel bleiben. In diesem Konzert gibt es aber einmalig Dan-McCafferty-Nachfolger Linton Osborne zu sehen und zu hören, der 2014 bei Nazareth sang, aber Anfang 2015 weit vor der Veröffentlichung dieser Blu-Ray wieder ausstieg. Das macht sie Ende 2015 schon zur einer merkwürdigen Veröffentlichung.

Der erscheint absolut sympathisch, singt sogar richtig gut McCafferty-like, hat aber aus meiner Sicht eine etwas sehr merkwürdige Bühnenpräsenz. Das wäre schwierig geworden, glaube ich. Bei YouTube gibt es übrigens noch 2 längere Konzerte mit ihm (Ekaterinenburg & Bukovina Festival).

So bleiben von dem Konzert vor allen Dingen einige (von mir) selten bis nie gehörte Raritäten wie Silver Dollar Forger (Danke!), May The Sunshine, See You See Me (hier richtig gut vom eigentlich elendig nervigen Snakes'n'Ladders Album), Turn On Your Receiver und natürlich zahlreiche Standards. Love Hurts, This Flight Tonight, Razamanaz und Hair Of The Dog sind natürlich dabei. Expect No Mercy und Bad Bad Boy auch. Plus ein bisschen was von Rock'n'Roll Telephone.

Knappe 4 Sterne für den Nazareth-Enthusiasten. Newbies (wenn es die geben sollte) sind bei Homecoming oder T-Stage besser aufgehoben. Bei "From The Beginning", Camden Palace oder (sogar!!!) Texas sowieso.

Es ist halt so'n unausgegorenes Mischmasch. Ein wirklich ganz gutes, aber zu kurzes Konzert. Eine etwas lieblos zusammengezimmerte Doku, die trotzdem nicht uninteressant ist. Eine Blu-Ray mit einem Interimssänger, der jetzt schon nicht mehr in der Band ist.

Optimal ist sicher ganz anders, schlecht ist es trotzdem nicht.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 30, 2015 1:31 AM CET


The Equalizer
The Equalizer
DVD ~ Denzel Washington
Preis: EUR 7,99

8 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mein Gott, ist der schlecht., 30. September 2015
Rezension bezieht sich auf: The Equalizer (DVD)
Trash³. Nicht technisch, aber inhaltlich. Ich schließe mich jeder anderen 1- oder 2-Sterne-Wertung an. Der Tenor ist ja überall: Hohler Schwachsinn, wo mächtig geballert wird. So ist es. Zeichung der Figuren? Nö, wozu? Die sind eh vorher tot. Wir zeigen lieber Waffen und was für formschöne Löcher man damit in böse Leute machen kann.

Der Räuber Hotzenplotz ist als Charakter differenzierter als der Held (edle Tötungsmachine mit ehrenwerter Motivation) und der Bösewicht (miese Tötungsmaschine mit finsterer Motivation) hier. Der Film ist wohl auch nur wegen der ekligen Gewalt ab 16, nicht wegen dem Niveau. Da würde er 6-jährige unterfordern.

Ich dachte der Namen Denzel Washington steht wenigstens für einen gewissen Anspruch, aber diese stupide, stereotype Krawallorgie hätte man auch mit den gängigen C-Movie-Chargen wie Steven Segal, Jason Stotham, Paul Walker, Jean-Claude Van Damme, Chuck Norris oder Sponge Bob ohne Qualitätsverlust verwirklichen können.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 15, 2016 7:17 AM CET


Shania Twain - Still The One [Blu-ray]
Shania Twain - Still The One [Blu-ray]
DVD ~ Shania Twain
Preis: EUR 10,99

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Las Vegas Kitsch mit Zuckerguß und rosa Schleifchen, 26. September 2015
Also mir hat die Blu-Ray inhaltlich gar nicht gefallen. Da wird ein unfassbarer, klebrig süsser Kitsch aufgefahren, der jeden Gedanken an ein Rockkonzert ad-absurdum führt. Das ist genauso natürlich plüschig wie bei Florian Silbereisens Massakern der Volksmusik, nur auf englisch und ein paar Nummern größer. Und natürlich ist die Musik um Welten besser.

Zum Intro-Film schwebt Shania auf einem Motorrad über die Bühne. Einige Lieder singt sie in einer Westernstadtkulisse, dem dortigen Saloon oder am Lagerfeuer mit stimmgewaltigen, schunkelnden Cowboys, die auch gerade da waren. In jeder Szenerie ist sie ständig umgeben von strampelnden, grinsenden, männlichen Hupfdohlen. Unter Wasser und im Weltall singt sie nicht. Ich vermute daran wird für die nächste Show gerade gearbeitet.

Bei den geschätzt 6-7 Kostümwechseln (also etwa alle 15 Minuten) spielt die Band lange Instrumentalpassagen zur Überbrückung. Faszinierend.

Dann steht da plötzlich ein weißes Pferd und wird von Shania angeschmachtet. Nicht auf dem Flur, sondern auf der Bühne. Wo Pferde halt so stehen. Da fehlen eigentlich nur noch Siegfried & Roys weiße Tiger. Warum macht man das alles? Weil man es kann, das Budget es her gibt. So einen albernen Quatsch habe ich noch nie auf einer Bühne gesehen.

Der Schock über die absurde Präsentation ist schon groß. Auf so einer Veranstaltung wollte ich nie landen. Auch mit 80 nicht.

Musikalisch ist es das, was man erwarten durfte: Eine Greatest-Hits-Sammlung mit dem Schwerpunkt auf Come On Over & Up! Ja, sie ist älter geworden, klingt leicht anders. Hab ich aber kein Problem mit, das gilt ja für jeden. Die CD wäre also vermutlich ganz brauchbar gewesen, die Blu-Ray ist es nur, wenn man nicht so viel hinguckt.

Für mich bleiben vor allen Dingen wegen der Präsentation eindeutig die Shows von 98-03 erste Wahl. Die sind zwar auch nicht ganz kitschfrei, haben aber doch deutlich mehr mit einem Konzert zu tun.


Deep Purple - To The Rising Sun [Blu-ray]
Deep Purple - To The Rising Sun [Blu-ray]
DVD ~ Deep Purple
Preis: EUR 14,99

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Da gab es schon Besseres von Purple - aber halt nicht 2015, Teil 2, 5. September 2015
Nach der Wacken-3D-Blu-Ray war dieses Wochenende die Tokio-2D-Blu-Ray dran.

Vorne weg: Trotz der etwas schwächeren Setlist und auch ohne 3D ist die besser als Wacken - finde ich.

Die Atmosphäre in einer dunklen Halle mit richtigem Intro ist einfach eine andere. Dazu gehört auch das (etwas sterile aber trotzdem) wirkungsvolle Bühnenbild, was es auf dem Festival halt nicht gab. Da gab es reichlich Publikum. aber ich muss eigentlich nicht ständig irgendwelche coolen Egozentriker beim Crowdsurfing sehen. Die Band und eine ziemlich gute Lightshow reichen zumindest mir als Attraktion.

Das Konzert ist rund 20 Minuten länger als Wacken, was an einem zusätzlichen Track und den Soli (Airey, Morse) liegt.

Das sieht hier alles sehr, sehr gut aus. Es klingt sogar auf der kleinen Anlage super. Auch die Verfassung der Band finde ich besser als in Wacken. Ein Purple-Konzert vor Purple-Publikum und nicht vor irgendwelchen Party-People, die sich selber feiern. Das merkt man schon.

Bleibt das Ärgernis Setlist, die echt nicht gut ist. Mit Après Vous statt mit Highway Star oder Fireball ein Konzert zu eröffnen kann ja wohl nicht Euer Ernst sein?

Auch sonst gibt es deutlich zu viel Now-What-Material. Zu Bananas- & Rapture-Of-The-Deep-Zeiten dosierten sie die die neuen Sachen noch deutlich zurückhaltender. Als Band aus den 70ern und 80ern ist man nun mal eine Greatest-Hits-Abspielmaschine. Ob's ihnen nun passt oder nicht.

Und Pictures Of Home z.B. schlägt einen Vincent Price oder Uncommon Man um Längen. Wasted Sunsets oder Strangeways würden das auch tun. Auch Anya, Ted The Mechanic, House Of Pain - 1000 DP-Stücke würden das. Aber die spielen sie nicht. Dafür Into The Fire? Alt aber eher nervig. Hell To Pay? Above And Beyond? Contact Lost? The Well-Dessed Guitar? Eins davon würde reichen.

Above And Beyond könnte allerdings als Lord-Hommage bestehen bleiben. Das entwickelt sich zunehmend, wird immer magischer. Insbesondere mit entsprechender Videounterstützung wie hier.

Es gibt aber auch 3 wirkliche Highlights: Ein wie schon in Wacken extrem brilliantes aber wieder ganz anderes Lazy. Groß. Auf den Punkt. Das Prunkstück dieses Konzerts. Das ist das, was man sich unter Purple vorstellt.

Die Überaschung ist für mich aber eher The Mule. Das entwickelt gegenüber Fireball und Made In Japan deutlich mehr Spannung & Griffigkeit, die dann aber leider im nicht allzu attraktiven Schlagzeugsolo unterzugehen droht. Präzise, rau, kernig - deutlich präsenter als die leicht verschlafene Studiofassung, die auch 1971 noch nach 1968 klang. Das Drumherum macht aber Lust auf mehr Mule. Gebt Euch Mühe, das Lied hätte in dem tollen Arrangement deutlich mehr zu bieten.

Space Truckin' - seitdem das nicht mehr 20 (72) oder gar 30 Minuten (74) dauern muss einer meiner Live-und Purple-Favoriten. In der grandiosen Studioversion auf Machine Head schon unterbewertet, live seit 84 erst recht. Auch wenn die Liveversion dieses Liedes 72 eine ganz andere war - dem Geist von Made In Japan kommt man nie näher als hier.

Smoke On The Water: Vor eigenem Publikum ist das hier auch nicht nur Gröhl-Routine. Das ist schon auffällig gut.

Black Night: Roger Glover & Ian Paice sind alte Hasen von fast 70 - und wohl trotzdem noch zu beeindrucken Das Solo im Intro von Black Night hat vor eigenem Publikum aber mal ne ganz andere Ausstrahlung als in Wacken. Hier wird der Unterschied nochmal deutlich.

Alles in allem: Man kann beide Blu-Rays gucken (werden die meisten ja auch tun). Tokio überzeugt mich trotz schwächerer Setlist aufgrund der Bühnenausstattung und der Band-Leistung auch ohne 3D mehr. Wacken ist ne 4, das hier ist eine bessere 4. Mit ein paar anderen Nummern wäre es auch eine 5.


CnMemory Airy externe Festplatte 750GB (3,5 Zoll), USB 3.0) schwarz
CnMemory Airy externe Festplatte 750GB (3,5 Zoll), USB 3.0) schwarz

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zu heiß., 4. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe sie zurückgehen lassen, das sie temperaturmäßig ständig außerhalb ihrer Spezifikation lief. Da wäre ein Defekt eine Frage der Zeit gewesen. Kurz danach wurde sie (viellciht deshalb) auch nicht mehr angeboten.

Von der Verarbeitung her machte das Teil sonst einen guten Eindruck.

Der Umtausch war kein Problem, das Porto allerdings mein Privatvergnügen. Die Sache mit der Temperatur hätte dem Hersteller ja duchaus vorher auffallen können.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 8, 2016 8:22 PM CET


From The Setting Sun... (In Wacken) [Blu-ray 3D]
From The Setting Sun... (In Wacken) [Blu-ray 3D]
DVD ~ Deep Purple
Preis: EUR 13,99

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Da gab es schon Besseres von Purple - aber halt nicht 2015, 4. September 2015
Ich habe mir diese Blu-Ray zusammen mit der von Tokyo 2014 gekauft. Letztere habe ich aber in diesem Moment noch nicht gesehen.

Die hier habe ich mir zuerst angeguckt wegen der etwas besseren (aber nicht tollen) Setlist und weil ich 3D sehen wollte.
3D-Konzerte gibt's ja noch nicht so viele: Metallica (alberne & überflüssige Handlung, sonst technisch ganz große Klasse), Scorpions (etwas zu angestrengt, aber sonst sehr gut), die Guns N'Roses Tribute Band (interessiert mich für den aktuellen Fabelpreis nicht) und jetzt halt Purple.

Hmm, naja. Wo die Scorpions es etwas übertreiben und alle Naselang den Gitarrenhals oder sonstwas aus dem Fernseher strecken, machen Deep Purple zu wenig draus. Das ist meist sehr unspektakulär, es sei denn die Kamera kommt von hinten aus dem Publikum. Das sind hier meiner Meinung nach die eindrucksvollsten 3D-Bilder.

Bei den anderen Bands gibt es aber z.B. besonders spektakuläre Aufnahmen vom Schlagzeug. Bei Purple fällt gerade das völlig flach - im wahrsten Sinne des Wortes. Metallica- oder Scorpions-3D sollte man mal gesehen haben, hier kann man auch drauf verzichten. Nicht auf das Konzert (auch in 2D) selber, aber auf 3D.

Auch wenn es in vielen Produktbeschreibungen nicht ausdrücklich gesagt wird: Diese Blu-Ray kann man in 3D (auf speziellen 3D-Blu-Ray-Spielern) aber eben auch in 2D (auf Standard-Blu-Ray-Spielern) gucken. Es gibt keine reine 2D Version. Mir ist bisher keine 3D-Blu-Ray bekannt, wo das anders gewesen wäre Die 2D-Fassung liegt immer auf einer zusätzlichen (Metallica) oder auf der selben Disc vor (Scorpions, Purple).

Die Setlist: Ist besser als in Tokio 2014, aber nicht gut. Schon schön, dass Highway Star endlich mal wieder dabei ist. Man kann ein DP-Konzert nicht viel anders eröffnen (wenn Coverdale singt, dann geht auch Burn).

Auch aus der Morse/Airey-Ära gibt es eine ganze Reihe sehr brauchbare Stücke, die jederzeit Mk.II-Material verfeinern können. Hier allerdings gibt's nur reichlich von Now What?! Und die davon ausgewählten gehören leider nicht dazu. Dazu kramt man noch "Into The Fire" raus, was 1970 schon eher nervte. "Hard Lovin' Man" & "No One Came" haben sicher was, sind nun auch nicht das Allertollste von ganz früher. "Flight Of The Rat" will ja merkwürdigerweise keiner spielen (der Ian heißt) .

"Child In Time" geht ja bekanntlich nicht mehr, aber Fireball, Woman From Tokyo, Pictures Of Home, Speed King, Rat Bat Blue, Knockin' At Your Back Door wären aber auch eine andere Liga als "Into The Fire" oder die neuen Sachen.

So gibt's halt das Altbekannte: die Morse-Soli Contact Lost / Well-Dressed Guitar, Perfect Strangers, das chronisch unterbewertete Space Truckin' (in allen Versionen seit 84 sehr willkommen), Strange Kind Of Woman und natürlich Smoke On The Water (leider ohne Radio-Intro). Das Green Onions / Hush / Black Night Medley ist nett und schön und OK, aber was waren das Anfang des Jahrtausends noch für tolle Medleys auf Basis von Speed King? Sowas in der Klasse fehlt hier.

Musikalisch gibt es aber doch ein Highlight: Das olle Lazy. Da haben die alten Herren das lange Intro sehr originell bearbeitet ohne dem Lied seinen Charakter zu nehmen. Das kann sich echt hören lassen. Sehr gut.

Die Band: OK. Professionell, aber nicht sensationell. Ich habe sie schon besser gesehen, aber da waren sie halt auch mindestens 10 Jahre jünger. Bis auf Morse & Airey waren die 2013 auch alle knapp unter 70. Freuen wir uns, dass er sie noch gibt.

Mit kauzigen Ansagen hält sich Ian Gillan merklich zurück - könnte ja das Festival-Publikum (was seine Schrulligkeiten eher nicht kennt) unnötig verwirren. Auch die sonst inflationären Superbs & Fantastics gibt's erst als man geht.

Das Bild der Blu-Ray ist sehr gut, wobei der Titel "From the setting sun" besagt, dass das Konzert weitestgehend im Hellen stattfindet. Lichter entfalten erst im letzten Drittel so richtig Wirkung. Bis dahin sieht man reichlich (unansehnliche) Technik.

Zur Bildregie möchte ich noch sagen, dass ich ständig das selbe Publikum vorgeführt bekomme. Bestimmte Typen sind über das Konzert verteilt bestimmt 4, 5x im Bild. Sehr merkwürdig. Ist mir in dem Maße noch nie aufgefallen.

Also: Wer ne Deep-Purple-Blu-Ray braucht kann die sicher nehmen, wer alles aus den 00er Jahren hat auch. Ansonsten sollte man erstmal die DVDs von 85 bis in die 00er Jahre einkaufen. Die sind schon besser.

Achja, nochwas: @Liebe Plattenfirma, warum liegen der DVD immer die CDs bei, den Blu-Rays aber nicht? Geiz im Cent-Bereich? Ich weiß nicht, ob's Eure Marketing-Fuzzis wissen: Blu-Ray-Spieler-Besitzer hören durchaus gerne auch schon mal CDs. Echt.


Paul McCartney - Live Kisses [Blu-ray]
Paul McCartney - Live Kisses [Blu-ray]
DVD ~ Paul McCartney
Preis: EUR 15,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Film scheinbar ganz nach Paules Geschmack (aber nicht nach meinem), 4. September 2015
Das muss ja wohl so sein. Seit dem Beginn des DVD-Zeitalters (2000) sind ja all seine Filme so mit Ausnahme von "Good Evening NYC". "So" heißt, dass das Konzert ständig von Gequasel unterbrochen wird. Immerhin wird dieses Mal nicht in die Stücke reingequtascht, aber das wäre ja bei einem Musikanteil von knapp 50% der 127 Minuten auch noch irrer.

Die Erzählungen sind allerdings echt essentiell: Paule erklärt wie doll Diana Krall ist. Darauf erklärt Diana Krall wie doll Paule ist. Und Stevie Wonder & Eric Clapton erklären wie doll die Capitol Studios sind und wer da schon alles aufgenommen hat. Die 2 könnten auch bei der Musik mitmachen, machen sie aber nicht. Sie plauder lieber ein bisschen und machen einen auf Promi-Fremdenführer.

Die Kisses-Lieder finde ich ganz OK aber nicht soooo toll. Die Auswahl bei Robbie Williams Swing Album damals war deutlich besser. Sie klingen hier allerdings absolut brilliant. Sehr präzise, detailliert, fein. Selten sowas Gutes gehört. Der Sound der Musikpassagen dieser Blu-Ray ist wirklich wunderschön (Daher überhaupt der 2.Stern), wenn auch nur Stereo.

Ich habe die Blu-Ray natürlich DTS HD 5.1 gehört. Es ist mir aber ein Rätsel, warum man ein Studiokonzert bei dem alle im Kreis sitzen nicht auch so aufnimmt, dass ein Raumgefühl entsteht. Im Gegensatz zu einem "normalen" Konzert hätte man hier ja mal die Gelegenheit. Hinter mir klatschen mal ein paar Leute, das ist schon alles an 5.1. Sonst ist es halt Stereo.Exzellentes Stereo, aber halt Stereo. Schade.

Dann das Bild: Sicher brilliantes HD. Aber bis auf ganz wenige Interviewsequenzen allerdings durchgängig in schwarz-weiß. Was bitte soll das? Ich bin Ingenieur, vielleicht verstehe ich ja deshalb nicht was wirklich künstlerisch wertvoll ist. Vielleicht kann ich es deshalb nur hässlich finden. "Hässlich" ist natürlich das falsche Wort, aber schön ist halt anders. Wenn man 30er/40er/50er Optik haben will, dann reicht "nur schwarz-weiß" auch nicht, da das damals völlig anders aussah. Das macht für mich gar keinen Sinn.

Bonusmaterial gibt's auch noch: Gleich 6x das öde (schwarz-weiße) My Valentine Video, das Making Of dazu (schon wieder schwärz-weiß), Filmaufnahmen von einem Photoshooting und .... Surprise, Surprise ... noch mehr Interviews. Falls irgendwas vergessen wurde zu erwähnen. Die letzen 2 Features (Hüstel) habe ich mir dann frustriert nicht mehr angeguckt.


African Queen [Blu-ray]
African Queen [Blu-ray]
DVD ~ Humphrey Bogart
Wird angeboten von Online-Versand-Grafenau GmbH
Preis: EUR 12,39

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So haben Sie 1951 noch nie gesehen, 4. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: African Queen [Blu-ray] (Blu-ray)
Über den Film brauche ich ja wohl nichts zu sagen, das tun genug andere und Wikipedia gibt's ja auch noch.

Was an dieser Blu-Ray absolut überragend ist, ist das Bild. So habe ich African Queen noch nie gesehen, so habe ich noch nie etwas von 1951 gesehen. Brilliante Farben, scharf, kontrastreich, ein Traum. Diese Blu-Ray ist eine absolute Werbung dafür alte Filme auf Blu-Ray zu veröffentlichen.

Als Bonus ist neben Trailer noch ein (ca. 45 minütiges, untertiteltes) liebevoll gemachtes Making-Of drauf, was wohl um die Jahrtausendwende produziert wurde. Neben neuen Interviews (Scorsese), hat man auch zeitgenössische (Bogart) und TV-Interviews aus den 60/70ern von Huston & Hepburn ausgegraben.


Tommy
Tommy
Preis: EUR 12,49

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Tommy-Album, 4. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tommy (Audio CD)
Irgendwo hier steht, dass man nicht sagen dürfte, dass der Soundtrack eigentlich das beste Tommy-Album sei. Gut, dann trau' ich mich mal. Ich kenne den Soundtrack auch länger (seit 1980) als das Originalbum. Er war immer besser, ist eigentlich eins der Alben. die man wirklich haben sollte.

Ich kenne das Original (auch als 5.1 Blu-Ray), Live-Aufnahmen von 69 bis 89, die orchestrale Version von 72, aber die hier, die ist es. Die Who-Blu-Ray ist schon sehr beeindruckend, aber dieser Soundtrack (ohne Film) ist die schönste Fassung.

Die 75er Aufnahme ist deutlich besser als das 69er Original. Voluminöser und jederzeit präsenter. Nicht so trocken. Dazu gibt es Stücke, die nicht auf dem Original-Album vertreten sind, weil sie erst für den Film geschrieben wurden. Dafür fehlt die 9-Minuten-Unterture weitestgehend.

Dann ist da die unfassbare Ann-Margret, die hier nun wirklich alles durch die Wand und in Grund und Boden singt. Sie ist das Hauptkaufargument. Aber auch Roger Daltrey klingt z.B. mit den neu-instrumentaliserten Sensation oder I'm Free wesentlich besser als 1969.

Manche bemängeln den Gesang von Jack Nicholson (1 Stück) und Oliver Reed (mehrere kürzere Passagen). Gut, die sind teilweise gewöhnungsbedürftig, wobei ich Nicholson nicht mal schlecht finde.

Andererseits reden wir hier von einer Band, die auch Keith Moon gelegentlich singen ließ. Der war als Sänger wirklich gewöhnungsbedürftig. Höflich umschrieben. Ein Oliver Reed killt diese Platte aber sicher nicht, egal was er treibt.


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