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Rezensionen verfasst von
Red "Head"

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Magic 8 Ball
Magic 8 Ball
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen Magic 8 Ball, 5. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magic 8 Ball (Audio CD)
Das zweite Album der Rollin' Racketeers nennt sich "Magic 8 Ball" und der Fünfer aus Hessen hat hier ein gutes Rock'n'Roll und Rockabilly Album am Start. Der Opener "Beer & Hotdog" ist ein spaßiger Rock Song der zum tanzen einlädt. Der Rockabilly Track "One Legged Woman" ist ein Hopper vor dem Herrn und der Text des Liedes ist einfach sehr klasse. Ein Beispiel: I've got a woman she only had one ear, so I can talk shit without having fear. Ich hatte überhaupt den Eindruck, dass die Texte der Rollin Racketeers sehr viel Spaß und Freude am Leben herüber bringen. Rock'n'Roll muss ja auch nicht immer eine Message haben, die nur vom Negativem im Leben erzählt.

Am besten gefallen mir Songs wie "Like A Dog", "Flat4-Boogie" oder "Why", diese Tracks klingen dreckig und rau. "Why" hat so einen leichten Rhythm'n'Blues Touch, wie man ihn aus den 50ern und 60ern kennt (also nicht dieses neue R'n'B Zeugs, dass sich alles gleich anhört) und das bekommt dem Song sehr gut. Songs wie "The Distance" oder "Magic 8 Ball" sind ordentliche Rockabilly Tracks, aber ich finde sie jetzt nicht so stark wie die von mir bereits erwähnten Titel. Besonders im direkten Vergleich zu "Like A Dog" haben diese beiden Titel nicht so einen Biss. Besonders die Blues Harp klingt auf "Like A Dog" sehr geil.

Das Album rockt ordentlich ab und die Rollin Racketeers haben ein Rockabilly und Rock'n'Roll Album veröffentlicht, dass sich vor Genre Größen nicht verstecken braucht. Die 13 Tracks sind abwechslungsreich und man kann "Magic 8 Ball" auch mehrmals hintereinander hören. Eigentlich sind es 14 Songs wenn man den Hidden Track dazu zählt. Dieser unbetitelte Song geht eigentlich mehr ins Psychobilly Genre und auch hier kann die Band überzeugen.


Tougher Than Leather (Ltd. CD Digipak)
Tougher Than Leather (Ltd. CD Digipak)
Preis: EUR 17,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Working Class Rock, 20. März 2016
Als ich zum ersten Mal den Song "Believers And Renegades" hörte, war ich echt begeistert. Sam Alone & The Gravediggers rocken ordentlich drauf los und das komplette Album ist ein sehr gutes Werk geworden. 11 Tracks enthält das Album "Tougher Than Leather" und man merkt, dass die Musiker Fans von Bruce Springsteen sein müssen.

Tracks wie "Gardens Of Death", "Coffins And Dog Tags" oder das balladeske "Gifted" sind musikalisch und auch textlich sehr an Springsteen Songs angelehnt. Das alles klingt aber dennoch nicht wie eine Kopie, sondern auch eigenständig. Bei dem Country angehauchtem Song "God's Not Around" klingt die Slide Guitar sehr gut. Sehr erfrischend ist die Stimme Ines Miranda auf dem Track "Shine". Aber die Frau kann noch mehr, was sie bei "Shadow Of The Hero" unter Beweis stellt. Kraftvoll kommt der Rocksong schon herüber, aber wenn Ines Miranda als Kontrast zu Apolinario Correira (aka Sam Alone) zu singen anfängt, ist das absolut stark. Ihre Stimme klingt bluesig und dann wieder rockig rau und das gibt dem Song ein unglaubliches Feeling.

Sam Alone & The Gravediggers spielen den US Working Class Rock so gut, dass man erst gar nicht glauben kann, dass die Band aus Portugal stammt. Ich persönlich finde, die Songs klingen wie Bruce Springsteen, ohne Frage, aber sind dennoch irgendwie nicht ausschließlich nach gemacht. Das Album "Tougher Than Leather" ist super geworden und ich kann es jedem empfehlen, der etwas mit Springsteen anfangen kann.


High Noon (Digipak Edit.)
High Noon (Digipak Edit.)
Preis: EUR 17,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen High Noon in der Schweiz, 30. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: High Noon (Digipak Edit.) (Audio CD)
Sängerwechsel bei Shakra scheint ja schon fast normal zu sein. Nach nur zwei Alben hat John Prakesh Shakra wieder verlassen und Mark Fox ist zurückgekehrt. Das letzte Album "Powerplay" hat mir eigentlich recht gut gefallen, während "Back On Track" eher so dahin plätscherte, aber das mal so nebenbei. Der Opener "Hello" knallt richtig heftig in die Gehörgänge und zählt für mich schon jetzt zu einem der besten Shakra Songs. Der groovige Midtempo Rocker "Eye To Eye" ist richtig gut und erinnert mich an.....ja genau, ich weiß auch nach mehrmaligem Hörens nicht an welchen Song mich der stampfende Rhythmus von "Eye To Eye" erinnert.

Das Album "High Noon" wartet mit richtig geilen Heavy Rockern auf, die alle so zwischen groovy und cool, bzw hart und energisch springen. Okay, ne Ballade gibt es auch wieder und ich muss ehrlich sagen "Life's What You Need" hätte ich hier nun nicht gebraucht. Auch der Refrain von "Raise Your Hands" nimmt dem Titel ein wenig die Härte, ist aber alles Geschmacksache.

Ich muss sagen, das Comeback von Mark Fox zu Shakra ist gelungen. Zwar kann meiner Meinung nach "High Noon" den Alben "Powerride" (mit Pete Wiedmer), "Rising" oder "Infected" nicht das Wasser reichen, aber ich bin positiv überrascht, denn ich war nicht sicher, ob das klappt mit einem guten Album. Wenn man dann Rocksongs wie "Wild And Hungry", "Hello" oder "Eye To Eye" hört, dann muss ich zugeben, es ist gelungen.


Stand Up and Be Counted
Stand Up and Be Counted
Preis: EUR 19,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ...gesteigert, 30. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Stand Up and Be Counted (Audio CD)
Da ist es nun, das zweite Werk der Hard Rocker Screaming Eagles und es ist besser als das Vorgänger Album. Während der Opener "Ready For The Fall" doch mehr ein durchschnittlicher, boogielastiger Song ist, können die darauffolgenden Songs mehr überzeugen. "Save Me", "Streets Of Gold" oder auch das leicht funkige "Chase You Down" sind wirklich gelungen und bringen einen dazu, die Mähne zu schütteln.

"Stand Up And Be Counted" ist ein Album geworden, dass so zwischen Hard Rock, Rock'n'Roll und etwas Southern Rock platziert ist. Das Album rockt ordentlich nach vorne und ist durchweg hörbar. Sicherlich haben die Screaming Eagles nichts Neues gemacht und das was man auf dem Album hört ist einfach, aber gut. Die Vergleiche mit AC/DC, die sich die Band ja oft von diveresen Kritikern anhören muss, sind beim neuen Werk meiner Meinung nach nicht unbedingt gerechtfertigt. Zwar gibt es auch auf "Stand Up And Be Counted" AC/DC-lastige Titel, aber das sind meiner Meinung nach nicht viele. Die Screaming Eagles klingen nicht wirklich nach AC/DC und da gibt es Bands, die sich diesen Schuh viel eher anziehen und nicht so scharf kritisiert worden sind wie die Screaming Eagles (man nehme nur '77 oder Airbourne). Tatsache ist, dieses Album rockt und eine Steigerung zum Vorgängeralbum ist klar erkennbar. Ich glaube, live werden die Songs sicher Spaß machen.


The Great News
The Great News
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rockt, 7. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: The Great News (Audio CD)
Irgendwann ist immer das erste Mal, sagt man so schön und so erging es mir mit John Coffey. Durch das neue Album "The Great News" habe ich zum erten Mal etwas von John Coffey gehört und weiß aber nun, dass diese Band schon seit 2002 existiert. Okay, das mal nur so. Auf das Album bin ich zufällig aufmerksam geworden und ich muss sagen, Respekt, hier wird ordentlich gerockt.

Die Songs auf dem Album sind allesamt gute Punk Rocker mit leichten Hardcore Einflüssen. Ich würde John Coffey nicht als Hardcore Band bezeichnen, denn dafür ist das was hier geboten wird viel abwechslungsreicher. Sehr gut gefallen hat mir, dass die Band den Rock'n'Roll Part meist mit einschiebt und das macht Songs wie "Redrum" oder "Broke Neck" zu Partykrachern. Auch gibt es hier Hardcore Nummern, wie "Echo". Hier und da hat mich so mancher Track an die Foo Fighters erinnert, was in dieser Mischung sehr gut kommt. John Coffey bringt auch mal eine Trompete mit ein, wie bei "Heart Of A Traitor".

Das Album "The Great News" ist auf jeden Fall für Leute mit einem breiteren Musikgeschmack empfehlenswert, denn so rein Harcore sind John Coffey meiner Meinung nach nicht. Cooles Teil, das auch nach mehrmaligen Hörens sehr rockt und Spaß macht.


Charro!
Charro!
DVD ~ Elvis Presley
Wird angeboten von Flohpreis
Preis: EUR 19,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Charro!, 29. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Charro! (DVD)
Seit vielen Jahren habe ich mal wieder Charro! gesehen. Der Western sollte ja damals mit dem Italo Western Genre mitschwimmen, was man ansatzweise auch erkennen kann. Aber die meisten Filme aus diesem Genre waren nicht so gut und ehrlich gesagt, fällt Charro! auch darunter.

Elvis einmal als Bösewicht darzustellen war zwar ne gute Idee, ist aber nicht gelungen. Der Charakter Jess Wade ist gar nicht wirklich böse und man kann gar nicht glauben, dass er einmal zur Bande von Vince gehört hat. Jess Wade tut in diesem Film gar nichts was man als gemein, hinterhältig oder gar richtig böse nennen könnte. Der Film zieht sich auch mit belanglosen Szenen hin, die auch richtig langweilen. Die Stadt sieht nicht aus wie in einem Italo Western Film, sondern wie aus einer Westernserie (als erstes viel mir hier Virignia City aus der Serie Bonanza ein). Liegt wohl daran, das der Produzent und Regiesseur vom Fernsehen kam und u.a Serien wie Rauchende Colts drehte. Dafür das dieser Film auf das Italo Western Genre baute, fehlt ihm ne Menge wie zum Beispiel:

- es sind keine fiesen Charaktere dabei, kein abgedrehter brutaler Killer oder so etwas ähnliches
- niemand der cool agiert
- niemand der Verbrechen verübt und mit dem man dann doch iegendwie sympathisiert.
- es gibt keinen Charakter, wie man ihn aus einen Italo Western kennt. Einzig James Sikking als Gunner erfüllt dies in seiner Rolle teilweise.

Das Bild und der der DVD ist gut und klar und als Bonus gibt es den original Trailer. Ich glaube, dass hier auch als Bonus mehr möglich gewesen wäre, denn wenn Elvis auftauchte wurden ja immer in irgendwelche Aufnahmen gemacht.

Als Kind mochte ich diesen Film sehr, wie viele andere Filme von Elvis Presley. Heute muss ich leider sagen, dass Charro! einer der schlechteren Filme mit Elvis ist, obwohl er hier keinen Song singt. Das ist auch etwas positives, denn außer dem Titelsong wird die Musik von Hugo Montenegro und seinem Orchester beigesteuert, die dem Film noch etwas Italo Western Flair gibt. Über weite Strecken wirkt Charro! langgezogen, so als wollte man die 90 Minuten irgendwie voll bekommen und das macht diesen Western streckenweise etwas langweilig.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 19, 2015 7:18 PM CET


Rick Master, Bd.77 : Kreuzmordrätsel
Rick Master, Bd.77 : Kreuzmordrätsel
von Andre-Paul Duchateau
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Tibet und Duchateau, 15. Juli 2014
Im Band 77 der Krimi Serie Rick Master spielt wieder die Schauspielertruppe um Regisseur Lamberto aus Band 73 Mord im Theater eine Rolle. Diesmal allerdings nicht im Theater, sondern es wird eine Fernsehserie gedreht.

Kurz zum Inhalt: Bei den Dreharbeiten zu der erfolgreichen TV-Serie „Der Mitternachtsdämon“ liegen bei allen Beteiligten die Nerven bloß – Rivalitäten, Eifersüchteleien, Bosheiten sind an der Tagesordnung. Schließlich gibt es sogar einen Mord. Der offenbar völlig durchgeknallte Mörder meldet sich bei Rick Master und verlangt, dass der Film genau nach seinen Vorstellungen fortgesetzt wird, sonst werde er wahllos unbeteiligte Passanten auf der Straße umbringen. Was er auch tatsächlich tut.

Ich weiß nicht, ob dieser Band ironisch gemeint ist oder nicht. Auf jeden Fall erhält Master Rätsel vom Täter die mit seinen Fällen zusammenhängen, die in diesem Fall alle als Bände erschienen sind und sich in Rick Masters Bücherschrank befinden. Ein wenig weit hergeholt war das für mich, denn bisher war diese Serie schon teilweise realistisch aufgebaut. Nun ja, spannend ist Kreuzmordrätsel gemacht, allerdings zählt dieser Band nicht zu den Besten Rick Master "Fällen". Es gibt einige Dinge die diesmal etwas unlogisch sind, ich will aber hier nicht alles veraten. Ich würde diesem Band 3,5 Sterne geben plus dem halben Punkt Bonus, weil er trotdem spannend bleibt bis zum Schluß.


Up The Dosage
Up The Dosage
Preis: EUR 12,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dirty Rock'n'Roll, 24. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Up The Dosage (Audio CD)
"Up The Dosage" nennt sich das neue Album und seit dem letzten Studioalbum sind doch tatsächlich fünf Jahre in das Land gegangen. Zwar war es nicht ganz still geworden um die Band, da sie noch tourte und das Live Album "Live In Rennes" auf den Markt brachte, aber neues Material gab es nicht. Der Opener "Everybody's Fault But Mine" hat mich jetzt nicht so überzeugt, weil er mir etwas uninspiriert rüber kommt. Das ändert sich aber mit dem weiteren Verlauf des Albums. So hämmert "Rub It To Earth" mächtig ins Gehör und auch das groovige "Before The Drugs Wear Of" hat so ein 50's Rock'n'Roll Feeling im Sound. Dazu passt der Redneck artige Gesang von Blaine Cartwright sehr gut.

Nashville Pussy rocken dreckig, teils rotzig mit Punk Attitüde und hart durch das Album "Up The Dosage". Da gibt es Songs wie das boogierifflastige "Beginning Of The End" oder das punkige "The South's Too Fat To Rise Again" geben dem Album eine schöne Abwechslung. Nashville Pussy haben etwas in diveresn Genres gewütet und das in ihren Songs verarbeitet, ohne aber ihren eigenen Stil ganz zu verlieren. Klingt vielleicht etwas verwirrend, wenn man das liest, aber das macht das Album auch abwechslungsreich.

Das Stück "Take It Easy" singt Ruyter Suys, was ziemlich cool klingt. Ziemlich genau 46 Sekunden lang ist "Take It easy" und ich finde, daraus hätten man auch ein längeres Lied machen können. Nashville Pussy haben mit dem neuen Werk abwechslungsreichere Songs am Start, als mit den letzten beiden Alben "From Hell To Texas" und "Get Some". Ob das nun insgesamt ein besseres Album ist, muss man persönlich für sich entscheiden. Mir gefällt das recht gut und obwohl ich nach mehrmaligen Hören einige Songs weitergedrückt habe, sind die meisten Songs darauf richtig gelungen und rocken wie die Sau. Das neue Album "Up The Dosage" ist übrigens dem verstorbenen Slayer Gitarristen Jeff Hannemann gewidmet.


Roadstop in Hell-Digi
Roadstop in Hell-Digi

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ski, 24. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Roadstop in Hell-Digi (Audio CD)
Ski's Country Trash bringen mit "Roadstop In Hell" ihr drittes Studioalbum auf den Markt. 14 Songs gibt es und mit dem Opener "Not Made For This" hat Ski einen schönen Midtempo Groover ausgesucht. Das Album bewegt sich zwischen Rock'n'Roll, Country und ein wenig Hillbilly Material. "Hell Yeah", der Song zum gleichnamigen Dosenbier, knallt gut rein und tritt vor allem live mächtig in den Allerwertesten. Der Hillbilly Song "The Light" kommt mit einem sehr geilen Harp Solo daher und auch der Gesang von Peggy Sugarhill kommt super. Auch die Geige lässt die Western Atmosphäre druchaus in den Vordergrund rücken bei "The Light". Das leicht melancholische "Father's Eyes" und das für Ski persönliche "May Your Roads Be Blessed" passt ganz gut zur Scheibe.

Was mir nicht so gefallen hat, dass waren so einige Songs, die iregednwie so durchlaufen, aber nicht wirklich begeistern. Da wären "My Head", der Countrysong "Roadstop In Hell" oder "Happily Ever After", die so ein wenig ein Popmuster aufweisen. "Cowboys" erinnert mich irgendwie an Dan Baird meets Garth Brooks, was einen fröhlichen Southern Rock Song ergibt. Das Album "Roadstop In Hell" schwingt in den nicht ganz 54 Minuten zwischen Höhen und Tiefen hin und her. Schön ist, dass neben den 14 Tracks noch das Video zu "Hell Yeah" enthalten ist.

Die neue Scheibe von Ski's Country Trash ist nicht schlecht geworden, aber im direkten Vergleich zu "Trash Valley" und "Neverending Road" fällt "Roadstop In Hell" nicht ganz so gut aus. Während einige Songs wirklich großartig sind (das starke "River Runs Red"), verleiten andere nunmal zum nächsten Track weiter zu drücken (wie der Titeltrack oder "Devil In A Three Piece Suite").


Life After Death
Life After Death
Preis: EUR 8,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anders, 22. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Life After Death (Audio CD)
Bei The Creepshow hat sich ja einiges getan. Nicht nur musikalisch, sondern auch Band intern. Für den ex Drummer Matt Pomade kam Sandro Sanchioni, dazu noch Daniel Flamm, der ja auch bei anderen Bands schon recht tatkräftig dabei ist, wie z.B. Ski's Country Trash, Heartbreak Engines, The Sewer Rats und mit Sarah Blackwood unterwegs war. Die größte Herausforderung war für die Band mit Sicherheit die neue Sängerin Kendralyn Legaspi die nach dem Weggang von Sarah Blackwood in die Band einstieg. Aber die Band hat es geschafft ein gutes Album abzuliefern.

Das Album rockt, allerdings ist der Billy-Faktor der ersten drei Alben etwas verloren gegangen. Das Album klingt härter als die drei anderen Scheiben. "See You In Hell", "The Devil's Son" oder "Falling Grade" knallen gut durch den Gehörgang. Sehr geil ist auch der Rock'n'Roller "Born to Lose", der auch in den 50ern hätte entstehen können.

"Life After Death" ist teilweise sehr punkig geworden und auch zum Teil sehr Rock'n'Roll lastig. Es klingt härter, was evtl auch an Daniel Flamm liegen könnte, der jetzt als Gitarrist dabei ist. Man hört auch ein wenig seine Gitarrenarbeit heraus, wenn man sich mal zum Vergleich mal die anderen Bands, bei denen er beteiligt ist, anhört.

Kenda macht ihre Sache echt gut und ihre Stimme passt sehr gut zum neuen Sound der Band. Ich muss aber zugeben, dass mir Sarah Blackwood's Stimme etwas besser gefallen hat. Der neue Sound steht der Band nicht schlecht und ich muss sagen, dass mir "Life After Death" besser gefällt als der Vorgänger "They All Fall Down" aber nicht besser als die ersten beiden Alben. Es gibt diesmal kein Intro "The Sermon" wie bei allen anderen Alben der Band bisher, lediglich ein kurzes Intro beim Opener "See You In Hell".


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