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Rezensionen verfasst von
M. Voosen "Mary" (Köln, NRW Deutschland)
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Einsatzort Vergangenheit: Ein Zeitreiseroman
Einsatzort Vergangenheit: Ein Zeitreiseroman
von Sandra Neumann
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Thema: ausreichend - Umsetzung: mangelhaft, 29. Dezember 2013
Das Thema ist natürlich nicht neu - Zeitreisen mit allem drum und dran haben schon etliche Autoren verwurstet. Mal besser, mal schlechter. Hier: schlechter.

Die Handlung ist einfach: die - augenscheinlich höchst naive - Lehrerin Laura wird vom klischeehaften Schönling Phil in die Tätigkeit einer Zeitreisenden hineingezogen. So weit so unspektakulär.
Sie reisen zurück nach London und treffen dort - welch fantastischer Zufall - Shakespeare. Und im nächsten Zufall die Zielpersonen. Es folgt Zufall auf Zufall...extrem langweilig.

Und dann die "Schreibe"! Auf dem Niveau eines Schulaufsatzes. Lange, ermüdende Sätze mit dem nervigen Versuch immer wieder kleine Pointen einzubauen, die jedoch eher ein Kalauer-Niveau haben. In etlichen, langatmigen Passagen wiederholt die Ich-Erzählerin die gleichen langweiligen Gedanken über Ihren Partner. Das Durchleuchten Ihrer Gefühlswelt erweckt das Gefühl man lese das Tagebuch einer 14jährigen. Die Handlung wird mühsam auf die Seitenzahl gestreckt und ein ewiges Hin-und-Her zwischen den Protagonisten lässt den Leser langsam aber sicher gewisse Aggressionen gegenüber dieser höchst naiven und scheinbar auch nicht sehr intelligente Laura bilden.

Ich habe diesen "Roman" zu Ende gelesen, das tue ich eigentlich immer, weil ich die Hoffnung nie aufgebe. Aber ein weiteres Buch der Autorin werde ich mir mit Sicherheit nicht mehr antun.
Leider kann man keine null Sterne geben, also dann einen Stern für den Mut ein derartiges Geschreibsel überhaupt zu veröffentlichen.


Todesflut: Thriller
Todesflut: Thriller
von Boyd Morrison
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mega-Tsunami löst endlose Langeweile aus..., 5. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Todesflut: Thriller (Taschenbuch)
Die Story ist einfach: ein Asteroid löst einen Mega-Riesen-Tsunami in neuartigen Ausmaß aus, der auf Hawaii an einem Feiertagswochenende zurast. So weit so spannend, aber dann kommt Boyd Morrison und zertrampelt jede aufkeimende Spannung mit leeren Worthülsen, uninspirierten Charakteren und etlichen unrealistischen Wendungen.

Selbstverständlich ist mir klar, dass es sich hier um Spannungs-/Actionliteratur handelt und ich bin in diesem Buch auch nicht auf Suche nach feingeistigen Ergüssen gewesen. Aber eine derart platte und langweilige Beschreibung der Ereignisse ist selbst für anspruchslose Unterhaltungsliteratur zu schlecht. Protagonisten werden nur kurz skizziert, der Spannungsaufbau geht von Null auf Hundert, dann zurück auf 50...und da bleibt er. Vorhersehbare Geschehnisse, unrealistische Verhaltensweisen und Heldentaten ohne Helden machen diesen Roman müde und langweilig.

Da er glücklicherweise kurz ist, habe ich ihn zu Ende gelesen, aber nicht mir wirklicher Begeisterung. Wer "Die Arche" und "Das Midas-Komplott" mochte, wird hier (wahrscheinlich) enttäuscht.

Zwei Sterne gibt es für die Idee und die wissenschaftliche Recherche. Für Stil, Spannung und Logik gibt es leider nichts.


Das Labyrinth der Träumenden Bücher: Roman
Das Labyrinth der Träumenden Bücher: Roman
von Walter Moers
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Humbug und Geldschneiderei! So verprellt man Fans, 13. Oktober 2013
Eine absolute Frechheit dieses Buch! Langatmiges und uninspiriertes Nacherzählen des eigenen Bestsellers.
Ohne wirklich Ideen oder die gewohnten Denkanstösse.

Absoluter Humbug und eines guten Autors nicht würdig.
Herr Moers, setzen, sechs.

Ich hoffe nur, dass das nächste Buch besser wird - für Sie...nicht für mich, denn ich bin raus aus Ihrem Leserkreis....für immer!


Das Tartarus-Orakel (Ein Jack-West-Thriller, Band 1)
Das Tartarus-Orakel (Ein Jack-West-Thriller, Band 1)
von Matthew Reilly
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Action, Abenteuer und keine Spur Realismus..., 1. August 2007
Toll, Schnell, Actiongeladen!!
Die Idee ist genial (und natürlich komplett neben der Spur): der Schlussstein der Pyramide von Gizeh muss zusammengetragen werden um den Untergang der Welt zu verhindern. Plott fertig! Aber dann geht es los...wie bei allen Romanen von Matthew Reilly bewegen wir uns als Leser in der Welt von Indiana Jones, Lara Croft und ähnlichen Zeitgenossen. Wunderwaffen, Intuition, endlose Kraftreserven und das nötige Quentchen Glück lässt unsere(n) Helden durch diese atemlose Story rasen. Wer historisch genaue, realistische und tiefgründige Bücher liebt ist beim Kauf dieses Abenteuers vollkommen falsch beraten.
Hier geht es um Phantasie, Spaß und einen Hauch vom 6-Millionen-Dollar-Mann (falls den noch jemand kennt). Wie immer, wenn ich die letze Seite von einem Reilly-Roman lese, hoffe ich dass der nächste bald in (Lese-)Reichweite ist....
Großartig, absurd, fesselnd und ein echter Lesespaß für alle, denen es gelingt Literatur nicht immer ernst nehmen zu müssen!


Burn Case: Geruch des Teufels: Special Agent Pendergasts 5. Fall
Burn Case: Geruch des Teufels: Special Agent Pendergasts 5. Fall
von Douglas Preston
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pendergast und D'Agosta dümpeln sich durch...., 29. April 2007
Natürlich sind Pendergast und D'Agosta ein fantastisches Paar. Und natürlich schreiben Preston/Child großartige Thriller. Und selbstverständlich gibt es dafür auch vier Sterne. Aber der fünfte Stern bleibt diesmal in der Schublade.

Der Plot ist gut, der Aufmarsch der Charaktere auch und das Wiedersehen mit einem "degradierten" D'Agosta und einem - wie immer - seltsamen Pendergast macht den Serienleser erstmal glücklich. Aber dann...der Sog der Handlung reißt den Leser zwar mit und man kann (natürlich) nicht aufhören, aber es fehlt das Besondere, das Mystische, das Seltsame...also dass was den Stammleser auf die neuen Fälle von Pendergast und Co warten läßt. Die Handlung ist zu seicht, zu durchschaubar, zu "normal". Ein trickreicher Mordfall, ja sicher, aber es fehlt halt was!!

Ich kann nicht mehr dazu schreiben ohne dem zukünftigen Leser den Spaß zu nehmen, also beschränke ich mich auf die dringende Empfehlung NICHT mit diesem Buch anzufangen, wenn man Special Agent Pendergast kennenlernen will. Lesen Sie Relikt - Attic - Formula - Ritual - Burn Case. Dann werden Sie auch verstehen, warum ich diesem doch eher schwachen Buch immerhin noch 4 Sterne gebe.

Das Gesetz der Serie erlaubt ja auch mal Ausreisser und ich bin mir sicher, dass der nächste "Pendergast" wieder besser wird....


Bruder Cadfael und die Mörderische Weihnacht: Roman
Bruder Cadfael und die Mörderische Weihnacht: Roman
von Ellis Peters
  Taschenbuch

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bruder Cadfael macht süchtig - ohne Nebenwirkungen -, 9. August 2006
Weihnachten im Jahre des Herrn 1141, Shrewsbury - die Benediktiner Abtei St. Peter and St. Paul. Diese Angaben lassen die Herzen echter Bruder Cadfael Fans bereits höherschlagen.

Wenn unser krummbeiniger Held, der nach einem bewegten Leben die Ruhe seines Kloster genießen will, aufgerufen wird Gerechtigkeit zu suchen und der Wahrheit ans Licht zu verhelfen, dann gibt es für mich kein Halten mehr. Dann wird nur noch gelesen.

Ein ungerechter Priester, ein flüchtiger Soldat und eine junge Frau, dazu der verständige Abt Radulfus und natürlich Sheriff Hugh - fertig ist ein Plot, der Cadfael aus seinem Kräutergarten lockt und ihn mitten in die mordgeschwängerte Realität des frühen 12. Jahrhunderts wirft. Irrungen und Wirrungen mögen andere beschäftigen, Cadfael sieht klar und deutlich und findet auf Wegen zwischen weltlichem und kirchlichem Verständnis die Wahrheit. Spannend, amüsant, geschichtlich korrekt und einfach unwiderstehlich!!!

1977 schrieb Ellis Peters den ersten Cadfael-Roman "Im Namen der Heiligen" und schloß die Serie 1994 mit "Cadfaels Buße" - mein Tipp: ALLE Romane lesen - und in der richtigen Reihenfolge! Und dann noch ein kleiner Ausflug ins Internet und "Shrewsbury" googeln - denn die Abtei gibt es wirklich...auch wenn man in den Annalen wahrscheinlich keinen Bruder Cadfael findet.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 4, 2010 11:08 AM CET


Was am See geschah: Roman
Was am See geschah: Roman
von Martha Grimes
  Taschenbuch

11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges Kabinettstück von der Meisterin des Krimis!, 17. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Was am See geschah: Roman (Taschenbuch)
Was am See geschah wird einem erst richtig klar, wenn man das Ende gelesen hat, das Buch zuschlägt und die Geschichte Revue passieren läßt. Wir werden mit (hauptsächlich) drei Personen bekannt gemacht, die alle in ihren "Irrungen und Wirrungen" miteinander verbunden sind, es aber eigentlich gar nicht sein wollen. Maud - die selbständige und einsame, ängstliche und provokative - verlassene Mutter, die mit ihrem Dickkopf und ihrem Irrealismus verwirrt, nervt und einen anrührt. Der Sheriff, der nicht aus einer zerbrochenen Ehe ausbrechen und in ein Abenteuer eintauchen kann. Und Mauds Sohn, der doppelköpfige Janus, der uns durch ein absurdes Wechselbad der Gefühle schickt.
Diese drei Personen verwebt Martha Grimes zu einem dichten Stoff, der als festes Netz einen brutale Kriminalfall umspannt. Frauen werden getötet - der Täter ist gefasst (oder nicht?) Der Sheriff glaubt es nicht und hat recht. Soweit so unspannend. Spannend sind die Gespräche zwischen Maud und dem Sheriff auf dem Pier, die Probleme ihres Sohnes und die Methoden des Sheriffs den Täter zu finden.
Keine klassischer Krimi á la Jury - eher eine Mischung aus "Warten auf Godot" und einer männlichen Miss Marple.
Nichts für Schnell-Konsumierer - eher etwas für Genießer der feinen Töne.


Der Sohn des Kreuzfahrers
Der Sohn des Kreuzfahrers
von Stephen Lawhead
  Taschenbuch

6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Haarsträubend!!!, 24. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Sohn des Kreuzfahrers (Taschenbuch)
Wer gerne etwas über die Kreuzzüge lesen möchte suche sich ein anderes Buch!! Wer gerne spannende, gut recherchierte und mitreißende Historienromane liest übrigens auch!
Dieses Buch zu Ende zu lesen war quälend. Die Personen sind farblos, die Handlung träge und die geschichtlichen Fakten so lange hin und her geändert bis sie zur Story gepaßt haben. Klischees reihen sich aneindander und ertränken die - zugegebenermaßen - gute Idee in einem Meer aus Langeweile.


Englische Passagiere
Englische Passagiere
von Matthew Kneale
  Taschenbuch

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So muss ein Historischer Roman sein!!, 6. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Englische Passagiere (Taschenbuch)
Kneale arbeitet mit einem feinen Humor und unter Anwendung verschiedener Erzählstile einen Teil der Weltgeschichte auf, der noch nicht so häufig "durchgewurstet" wurde wie z.B. Artus, Hood und Boudicca - Die Besiedlung Tasmaniens! Wenn man erst mal raus hat, wo das so genau liegt und wann die zvilisierte Menschheit beschlossen hat, diesen Flecken Erde zu zerstören, äh besiedeln natürlich - eröffnet sich dem Leser eine wunderbare Geschichte über Gier und Geiz, List und Rache, Fanatismus und (tödliche) Naivität. Die Protagonisten berichten abwechselnd Ihre Geschichte (mit allen Dialekten, Sprachfehlern und anderen Schrullen). Aus diesen Einzelberichten ergibt sich ein Gesamtwerk, dass zwischen Lachen und Weinen schwankt, aber nie kippt - und das ist ein Balanceakt, den der Autor grandios beherrscht. Zur historischen Genauigkeit sei gesagt, dass ich nach Genuss einiger Sekundärliteratur keine Widersprüche finden konnte und mich daher auch fachlich bei Kneale sehr gut aufgehoben fühlte.
Fazit: Wer mal etwas anderes lesen möchte, als die gängigen Geschichtsthemen ist hier gut aufgehoben...und wenn man dann noch gerne mal schmunzelt - perfekt!


Die Boudica-Trilogie, Band 1: Die Herrin der Kelten
Die Boudica-Trilogie, Band 1: Die Herrin der Kelten
von Manda Scott
  Taschenbuch

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Stil, Sichere Geschichtskenntnisse, fesselnde Story, 13. Februar 2004
Das (junge) Leben der Boudica wie es hätte sein können. Plastisch geschildert, relativ sicher in den (vermutlichen) Bräuchen und dem Glauben der keltischen Stämme kurz nach Christi Geburt. Ein interessanter Spannungsbogen wird aufgebaut, den man gerne - und ungeduldig - verfolgt. Die Beschreibung der Kämpfe hat mich besonders beeindruckt, da sie nicht in einem unverständlichen Hin- und Her endet wie bei vielen anderen Autoren. Da bei der Übersetzung hin- und wieder schonmal etwas schiefgegangen ist (z.B. ...sie gingen über die Gangway auf das Schiff... - GANGWAY 40 n. Chr.? autsch!) gibt es nur 4 Sterne. Auch ein klitzekleiner Hinweis darauf, dass dieses Buch Band 1 einer Trilogie ist, wäre nett gewesen....jetzt warte ich wieder!


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