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Rezensionen verfasst von
martini92

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Worship Music (Limitiertes Digipak mit Bonustrack)
Worship Music (Limitiertes Digipak mit Bonustrack)
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen Worship Music!, 1. November 2011
Ich habe keine Lust, in dieser Rezension auf das gerne genommene Thema Sängerhickhack einzugehen. Mein Lieblings-Anthrax-Sänger Joey Belladonna ist wieder da, und das ist auch gut so!

Als erstes einige Worte zur Verpackung und Aufmachung: Wow! Das Digipack ist unglaublich großartig geworden, das Design, die Fotos, einfach alles ist gut gelungen, und mehr Metal als das Cover geht gar nicht!

Der erste Song, den ich vorab im Internet hörte war "Fight 'em 'Til You Can't", der mich erst nicht begeisterte, aufgrund des poppigen Refrains, aber ich habe mich immer mehr mit ihm angefreundet - jetzt denke ich sogar, er ist der beste track der Scheibe.

Die eingängigen Refrains ziehen sich durch die gesamte CD, und wer sich drauf einlässt, bekommt wirklich was geboten. Belladonnas Stimme ist eh über jeden Zweifel erhaben, und die Riffs sind toll, auch wenn man das Gefühl hat, dass einige moderne Elemente eingebaut wurden, die man teilweise bei bands wie Slipknot schon gehört hat (Die letzten Parts von "Revolution Screams"), was allerdings kein negativer Kritikpunkt sein soll, zumal die Produktion passend modern, aber nicht steril, ausgefallen ist - großartig!

Es gibt sehr gute Songs, aber das Niveau kann nicht über die ganze CD gehalten werden, speziell die A-Seite hebt sich qualitativ deutlich vom Rest vom "Worship Music" ab, sodass sich gegen Ende teilweise etwas Eintönigkeit breit machen kann, aber die packenden Hooks, Riffs und Refrains der restlichen Songs reißen das für mich ganz klar wieder raus.

Abschließend zu erwähnen ist noch das äußerst geschmackvolle Refused-Cover "New Noise", welches dem Digipack als Bonus hinzugefügt wurde (auch wenn ich denke, dass in Sachen Bonusmaterial noch 'ne Schippe hätte draufgepackt werden können).

Alles in allem: Gutes Album, das allerdings ein paar Ausfälle enthält, aber immernoch toll genug ist, um eine klare Kaufempfehlung zu bekommen :)


Th1rt3en
Th1rt3en
Preis: EUR 10,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So muss Thrash 2011 klingen!, 1. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Th1rt3en (Audio CD)
Als ich mir die ersten offiziell hochgeladenen Songs auf Youtube anhörte, war ich nicht überzeugt. Nicht wegen der Instrumente, auch heutzutage ist Megadeth was Thrash-Metal angeht unantastbar, aber die Vocals waren diesmal eindeutig anders abgemischt als beim Vorgänger "Endgame", sie stehen jetzt deutlicher im Vordergrund, was mich erst irritierte, mir aber immer besser und besser gefiel, sobald ich die eigentliche Scheibe in Händen hielt.

Was man sagen muss, ist, dass die Songs auf diesem Album sehr verschieden ausfallen (was vielleicht auch daran liegen mag, dass einige aus älteren Aufnahmesessions stammten und etwas aufgefrischt für "Th1rt3en" aufgenommen wurden).

Man hat die typischen, gnadenlosen Thrasher wie "Sudden Death" (geiler Song, aber wieso kommt dieser ÜBER-Chorus nur zweimal vor?) oder "Fast Lane", dann Singlekandidaten-Ohrwürmer wie "Public Enemy No.1" (genial!) und "Guns, Drugs & Money", gefolgt von Songs mit deutlichem Punk-Einschlag: "Whose Life (Is It Anyways?)" und "We The People", sowie langsamere Songs, die ordentlich schleppend und intensiv sind ("Millenium of The Blind", Titelsong).

Meine absoluten Favoriten dieses Albums, was man sich einige Male anhören muss, bevor alles zündet, sind das bereits erwähnte "Public Enemy No.1", was einem einfach nicht mehr aus dem Kopf geht, das mit einem tollen Chorus versehene und unheimliches Feeling versprühende "Black Swan" (das ebenalls in seiner Urpsrungsversion einige Jahre auf dem Buckel hat), sowie das direkte "Wrecker", in dem es um eine zerstörerische Beziehung geht, und in dem Dave Mustaines giftsprühende Vocals, zusammen mit der Ballade "Th1rt3en" am überzeugendsten, weil ehrlichsten, rüberkommen.

Die Produktion ist weder zu rumpelig, noch zu modern (was ja bei den neueren Outputs von zB Exodus oder Destruction bemängelt wurde), sondern schön klassisch, die Gitarren schneiden, der Bass von Dave Ellefson klingt, wie ein Bass in diesem genre zu klingen hat und die Drums gehen ab. Natürlich kann man sich wie immer auf die Vocal-Debatte einlassen, aber ich persönlich finde Mr. Mustaine's Stil grandios.

Im Jahre 2011 zeigen Megadeth mit dieser Platte Metallica, wie Thrash zu klingen hat und hauen locker mal die beste Thrash Platte des bisherigen Jahres, zusammen mit der neuen Machine Head raus.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 5, 2011 12:14 AM CET


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