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Rezensionen verfasst von
German Schleifheim von Sulsfort (Berlin)

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The Last Jazz
The Last Jazz

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Typisch Helge, 12. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: The Last Jazz (Audio CD)
Auch wenn ich dieses Album selbst mag, kann ich die negative Rezension von info5589 (20.12.02) nachvollziehen. Es gehört ja generell zu Helges Humor, den Eindruck zu erwecken, was er macht, kann ja jeder.
In dem einen oder anderen Track spielt er mit "Anfängerfehlern", als ob er das Saxophon noch nicht ganz beherrschen würde. Seine "Sonderbegabtenzulassung" für ein Musikstudium ohne Abi bezog sich ja auch aufs Klavier. Ich vermute aber, dass er mit dem anscheinenden Versagen am Saxophon (einmal scheint ihm die Luft auszugehen) nur spielt.

Mit 'Free Jazz' hat Helge wohl nicht so viel am Hut, sondern eher mit den mainstreamigeren Strömungen ab den 1940ern (vor allem BeBop) bis vor dem Free Jazz (vielleicht fängt der so zu Beginn der 60er an, mit der gleichnamigen Platte vom Ornette-Coleman-Doppel-Quartett). Er spielt auf diesem Album zwar auch mal was von Coltrane (Mr. P.C.), sonst aber Sachen von z.B. Sonny Rollins und Thelonious Monk. Oder Standards von Ellington, Porter u.a., in nicht so freejazziger Manier.
Trotzdem finde ich die Assoziation 'Free Jazz' nicht so abwegig. Jedenfalls in dem Track, wo er zwei klassische Jazz-Standards gleichzeitig zu Gehör bringt: 'Good Bait' (Dameron; Street Marching Band & geblasener Kamm (?)) & 'Mack the Knife' (Weill; auf dem Akkordeon). Beide Melodien treffen sich harmonisch eher zufällig ab und zu und gehen dann wieder auseinander. Übrigens ist das just der Track, der mich überhaupt zu Helge Schneider bekehrte, als ich ihn mal im Radio hörte.

Es gibt also durchaus einiges Irritierendes auf diesem 'reinen Jazz-Album' von Helge. Zwar lauter Jazz-Standards, aber nicht ohne Verletzung der gewohnten Standards einer guten Jazz-Platte. Schrulliger musikalischer Humor, der trotzdem als Hommage gemeint ist. Ein gesprochenes "Monk" während dem auf dem Akkordeon dargebotenen 'Misterioso' ist das einzige Wort.


Reborn - The New Jekyll + Hyde
Reborn - The New Jekyll + Hyde
DVD ~ Bryan Fisher
Wird angeboten von pricecircle81
Preis: EUR 11,74

1.0 von 5 Sternen Gute Idee, schlechte Umsetzung, 10. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Reborn - The New Jekyll + Hyde (DVD)
Ansehbar produziert ist dieser Film schon. Die Idee für eine moderne Adaption dieses Stoffs ist hervorragend. Auch der Jekyll/Hyde-Darsteller ist so schlecht nicht: Zunächst der nerdige "Verlierer"-Typ, dann psychisch verändert. Allerdings kam mir der Hyde dann nicht so überzeugend diabolisch rüber.

Entscheidend für mich nicht mehr als einen Stern zu vergeben (der ist allerdings ok), ist, dass die Hyde-Figur nicht überzeugend rüberkommt. Man hätte sich ja von der Stevenson-Vorlage etwas entfernen können, so dass sich der Mr. Hyde eher subtil in Jekylls Persönlichkeit hineinmischt. Aber man wollte wohl auf den expliziten Hinweis auf den berühmten Stoff nicht verzichten, was für sich auch noch nicht so schlimm wäre.
Aber in der Handlung selbst tritt Jekyll als Hyde auf, ohne das plausibel wird, dass er eine andere Identität hat. Denn, und das muss man wirklich ganz deutlich sagen, vom physischen Erscheinungsbild hat sich die Hauptfigur gar nicht verwandelt. Außer, dass er irgendwann keine Brille mehr trägt. Auch wenn er "auf Hyde ist", erkennen die Freunde ihn als "J" wieder.
Jekyll-Hyde ist also bloß ungewohnt gemein und hat mehr Sex als Jekyll ohne Droge.

Auch sonst bleibt die Handlung lieblos und wenig durchdacht. Schade, vielleicht versucht sich jemand noch mal erfolgreicher an diesem Ansatz. Gern ohne Verweis auf den Klassiker.

PS: Als Vorbehalt muss ich allerdings sagen, dass IMDb als Laufzeit 97 Minuten angibt, während diese Version 86 Minuten dauert.


Posen
Posen

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hamburger Schule und doch ganz eigen, 14. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Posen (Audio CD)
Der Rezensent, der meint, die Sterne haben sich "nach dem schrummelstyle von tocotronic richten" wollen, scheint mir eine andere CD gehört zu haben. Denn der Stil der Sterne ist weniger rockig, smoother, homogener als der von (den frühen) Tocotronic. Schon allein die ohrschmeichlerische Hammond-Orgel wäre schwer in Liedern wie "Sie wollen uns erzählen" unterzubringen. Was man lieber mag, ist wieder eine andere Frage. Ich mag beides.
Aber während die Musik der späteren Alben auf ähnlichem Niveau bleibt, erreichen deren Texte nicht mehr durchgängig die hohe Trefferquote von Posen (m.E. furchtbar: "Big in Berlin").

Die Texte hier sind wohl weniger Beobachtungen, dafür sind sie doch zu weit von einem dokumentarischen Realismus entfernt.
Aber sie sind auch keine Bekenntnisse der Sterne (vielleicht noch ein Unterschied zu Tocotronic?), sondern eher so eine Art Monologe oder isolierte Stellungnahmen, die verschiedene Einstellungen, Haltungen darstellen (besonders: Risikobiographie, Themenläden, Was hat dich bloß so ruiniert, Trrrmmer, Stell' die Verbindung her). Diese 'Posen' laden nicht unbedingt zur Identifikation ein (z.B. die chefartig motzende oder auch schnöselig und besserwisserisch wirkende Aufforderung, die Verbindung herzustellen oder die letzte, politisch inkorrekte Strophe von "Inseln").
Provokanter, spielerischer Selbstzweck? Ein Dokument des zynischen Nihilismus der 90'er? Ideologiekritik? Bestimmt von allem ein bisschen.


Brilliant Opera Collection:Schönberg - Moses & Aron
Brilliant Opera Collection:Schönberg - Moses & Aron

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Günstiger Einstieg in die Zwölfton-Musik, 18. Juni 2009
Nicht bloß des günstigen Preises wegen lohnt sich diese Doppel-CD.
Die Gielen-Aufnahme von 1974 (ursprünglich für Philips) bietet mit Günter Reich einen hervorragenden, glaubwürdigen Moses. Louis Devos singt den "populistischen" Aron überzeugend, was leider nicht selbstverständlich ist (siehe Chris Merrit in der neueren Boulez-Einspielung (DGG)).
Das Orchester und vor allem aber der Chor kommen hier mit unübertrefflicher Durchhörbarkeit zur Geltung.

Unbedingte Kaufempfehlung - selbst wenn's zum Vollpreis wäre!


Didi & Stulle 03: Sie nannten ihn Didi & Stulle
Didi & Stulle 03: Sie nannten ihn Didi & Stulle
von Philip Tägert
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Nicht herausragend, 18. Juni 2009
Nummer 3 der Comic-Reihe um die beiden berlinernden Schweine kommt mir auch ein wenig schwächer vor als die anderen Bände.
Das liegt aber vor allem daran, dass sich die (an sich wunderbare) Haupt-Story, auf die sich auch das Titelbild bezieht, mir doch ein wenig ausgewalzt scheint.
Ein Hauch des Verdachts der geringeren Inspirationsdichte ergibt sich auch aus dem Umstand, dass die Sylvester/Talkshow-Episode aus Band 1 variiert wird, jedoch ohne vergleichbar burlesk aufgelöst zu werden.

Zeichnerisch ist dieser Band nicht so aufregend wie seine Vorgänger und Nachfolger.

Ehe sich hier aber der Eindruck einer Durststrecke in der mittlerweile acht Bände langen Didi&Stulle-Reihe einstellt, sei noch kurz darauf hingewiesen, dass man auch hier wieder mit einer Fülle von lustigen und überraschenden Einfällen rechnen darf:
Köstlich etwa der sich von dänischem Film-Avantgardismus inspirieren lassende 'Dogma'-Comic.
"immer wieder auf die nuss" bietet eine großartige Story, die vollständig auszuarbeiten der Meister sich leider zu schade war.
Irma und Louise kommen wieder einen Strip lang zum Zug, in dem erstere erneut ihr Talent zur subtilen Stichelei unter Beweis stellt. Schließlich wird auch noch der sich ständig neu erfindende David Bowie eingeführt.

Insgesamt doch noch empfehlenswert.


Didi & Stulle 05: Die Galgenvögel von St. Tropez
Didi & Stulle 05: Die Galgenvögel von St. Tropez
von Philip Tägert
  Broschiert
Preis: EUR 7,00

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen erneut spitzenmäßig, 2. März 2009
Der "Auftakt" des Bandes ist sicher nicht die am sorgfältigsten gezeichnete Geschichte. Aber schon bei Wilhelm Busch kann man lernen, dass "schludrig" für komische Geschichten keineswegs schlecht gezeichnet bedeuten muss, sondern vielmehr einen Ausdrucksvaleur eigner Art darstellt.
Den Plot dieser Eingangsstory hätte man theoretisch statt auf 6 Seiten auch auf einer oder noch kürzer umsetzen können und ist auch nicht der beste ever. Aber that's punk - der Verve gegen das Gediegene macht doch mit den Charme von Fils Comics aus.

Und den Eingangscartoon mal beiseite gelassen:
Die 2. Geschichte "Wo die Liebe hinfällt..." - lieblos hingehudelt? Didis gespielte Naivität bei seiner Frage "Haste Angst ditte't geil findn könntest?" ist mit einem treffenden _individuellen_ Ausdruck gezeichnet - im Gegensatz zu den meisten Comics, in denen das Aussehen der Protagonisten standardisiert ist.
Haben sich vielleicht einige ihre Wahrnehmung von Fils mangelndem Sinn für political correctness (aka "gute Kinderstube") ausschalten lassen? Selber schuld.
Und so eine burleske Story wie "Macke bumm bumm" mit ihren völlig unerwarteten Wendungen wird als "zäh" bezeichnet?

Liebe few-stars-RezensentInnen, den Kommick ma nomma ankiekn, vielleicht issa "beim zweetnmal [...] soja _noch_ witzja" ("Höllenglocken", S.8).


Es rappelt im Karton!
Es rappelt im Karton!
Preis: EUR 13,55

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen enervierende und erheiternde Satire, 2. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Es rappelt im Karton! (Audio CD)
Durchaus verstehen kann ich die Ablehnung des Tracks "Das Rätsel". Der Text für sich genommen ist so lala und wenn man dieses Stück von wem anderen nacherzählt oder vorgesungen bekommt, ist es wohl auch kaum zu retten.

Aber mittlerweile mag ich es auch sehr gern. Viele Werke Helges leben davon _wie_ er sie spielt und singt. Oft scheint es so, als sei ein Dilettant am Werk, der dann aber doch mitreißt, weil er überhaupt keine Skrupel hat bei dem, was er tut. In Wahrheit ist aber viel Können und Virtuosität dabei, ohne die den Stücken sehr schnell der Drive ausginge. Man kann auch oft nicht mehr auseinander klamüsern, was daneben gegangen, was ein bewusster Einfall war.

Dem "Rätsel" kann man einerseits gutes Timing nicht absprechen. Andrerseits nervt dieser Track auch abgesehen vom Text durch das quasi-dilettantische Stocken und die alberne Kinderlied-Melodie. Dabei beeindruckt mich aber der Drive, der schon etwas Dreistes hat.
Ich vermute, dass hier das Nervige von Rätselfragen wie man sie aus dem Kindergarten und von "Wer wird Millionär?" kennt dargestellt wird: man soll etwas beantworten, was einen gar nicht interessiert und wird bei erfolgreichem Absolvieren dieser Disziplin-Übung belohnt. Der Inhalt der abgefragten Information ist aber völlig wurscht.
Deshalb ist dieses Lied keineswegs Quatsch, sondern bringt ein Beispiel für die Jämmerlichkeit des Alltags auf den Punkt. Ganz ähnlich z.B. auch das eigentlich sehr realistische Hörspiel "Erziehung".
Musikalisch subtil scheint mir wie das Klavier, nachdem Peter die 2. Frage falsch beantwortet hat, zum ermahnenden "Lernen, lernen, popernen" einen dissonanten Triller spielt. Ein klingender Zeigefinger.

Stockungsfreien Drive bietet das ähnlich dadaistische "Gartenzaun". Der Text wird anscheinend einfach so hingeworfen; hätte er größere Konsistenz wäre aber der Charme dieses Liedes um Vieles blasser.

Das manifestartige Eingangslied "Musik, Musik, Musik" hat dagegen einen ziemlich konsistenten Text. Gleichzeitig verkündet es wie essentiell Musik für das Leben ist _und_ macht sich über den Idealismus lustig, demzufolge es im Leben ja nur auf Kreativität, aber gar nicht auf materielle Güter ankomme. Meines Erachtens ein sehr gutes Lied von Helge.


Didi & Stulle 02: Höllenglocken
Didi & Stulle 02: Höllenglocken
von Philip Tägert
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herausragend, 15. September 2008
Mir gefällt "Höllenglocken" noch etwas besser als der erste Didi&Stulle-Band. Der Eingangscartoon (ich glaube "Ein dufter Kumpel", ich zitiere aus dem Gedächtnis) ist sorgfältig und detailverliebt gezeichnet. Und er demonstriert gut, was mir Fil's Stärke zu sein scheint: eine alberne Zote in extenso durchzuführen und dennoch nicht banal zu sein, sondern lustig.
Nicht so sorgfältig, aber darum doch nicht schlechter gezeichnet ist der 2. Cartoon, der den Homosexualitätsdiskurs zwischen Didi und Stulle schlaglichtartig beleuchtet, ohne ihn freilich zu erschöpfen.
Schließlich eine spannende Hauptgeschichte, an der mir die Szene beim Rainer besonders gefällt. Sie bringt die Ekligkeit von Esoterik & Psychologie gut auf den Punkt.


Märchen aus dem "Phantasus"
Märchen aus dem "Phantasus"
von Ludwig Tieck
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,80

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswerte Notlösung, 28. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Märchen aus dem "Phantasus" (Taschenbuch)
Wenn man in die Literatur der deutschsprachigen Romantik tiefer einsteigen will, kommt man womöglich auf die Idee sich eine Ausgabe des 'Phantasus' zuzulegen. In diesem Werk hat Ludwig Tieck Märchen, Erzählungen und Dramen versammelt und durch einen Dialog fiktiver Gestalten verbunden.
Es gibt jedoch kaum _vollständige_ Ausgaben des 'Phantasus'. Will man nicht antiquarisch auf Ausgaben aus dem 19. Jahrhundert (vielleicht sogar alle noch zu Lebzeiten Tiecks erschienen) zurückgreifen, bleibt als einzige auch nicht gerade günstige Möglichkeit die Ausgabe von Manfred Frank (Deutscher Klassiker Verlag).

Diese Ausgabe aus dem Reclam-Verlag ist nun immerhin eine gute Notlösung für den schmalen Geldbeutel:

- zwar wird auch hier nur ein Ausschnitt aus dem 'Phantasus' geboten - so fehlen zum einen durchaus so einige Seiten, in denen die fiktive Dialog-Gesellschaft geschildert wird und redet, zum andern die hinteren Teile des Phantasus, die vor allem noch Märchendramen wie den 'gestiefelten Kater' bringen.
Aber: der hier gebotene große Ausschnitt enthält die bekannten Märchenerzählungen ('Der Runenberg', 'Der blonde Eckbert') neben (allen?) weiteren Erzählungen aus dem 'Phantasus' (z. B. 'Liebeszauber', mit dem jedenfalls _vor_ E. T. A. Hoffmann das romantische Märchen in die Stadt der damaligen Gegenwart verlegt wird). Und innerhalb dieses Ausschnitts gibt es meines Wissens auch keine Striche im Dialograhmen.

- ein weiterer, allerdings bloß Philologie-Nerds ansprechender Vorteil ist, dass der Text ohne Modernisierung geboten wird. Der ältere Sound wird also nicht geglättet, allerdings kann einem das Fehlen von Anführungszeichen bei wörtlicher Rede schon etwas auf die Nerven gehen.


24 Präludien und Fugen Op. 87
24 Präludien und Fugen Op. 87
Preis: EUR 21,98

8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Weichgespülte Moderne, 27. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: 24 Präludien und Fugen Op. 87 (Audio CD)
Leider gibt es (wie bereits ein anderer Rezensent hier angemerkt hat) für eine komplette Einspielung von Dmitri Schostakowitschs Präludien und Fugen nur wenige Alternativen. Als ich mir diese Interpretation von Keith Jarrett zulegte, war sie jedenfalls die kostengünstigste Ausgabe.

Interpretatorisch und aufnahmetechnisch finde ich sie alles andere als befriedigend. Dazu nur zwei Beispiele: Zwar nicht das Präludium, aber die Fuge in C-Dur spielt Jarrett so langsam, dass der Zusammenhang der Musik verloren geht. Präludium und Fuge in Des-Dur, wahrscheinlich die aggressivsten Stücke des Zyklus, werden durch das unsäglich weichzeichnerische Aufnahmekonzept die (für mich jedenfalls reizvollen) Zähne gezogen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 9, 2010 11:04 PM CET


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