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Rezensionen verfasst von
LDH "Rautenfreund" (Wuppertal)

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2F-Spiele 2FS00001 - Funkenschlag 12020
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Wird angeboten von Milan-Spiele (Alle Preise inkl. Mwst)
Preis: EUR 30,11

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Spiel mit tollen Ideen!, 3. November 2011
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Wer Spiele mag, die zwei Stunden und mehr dauern können.....
wer Spiele mag, die den schwächeren Spielern Vorteile und den Besseren Nachteile verschafft.....
wer Spiele mag, die günstig erweiterbar sind.....
wer Spiele mag, die langfristiges Planen und Vorausdenken belohnen.....
wer Spiele mag, deren Glücksfaktor eher klein ist.....
ja wer solche Spiele mag.....der kommt an Funkenschlag nicht vorbei.

Funkenschlag, dass ist Energieversorgung pur und der sprichwörtliche Funke ist bei mir nach der ersten Partie übergesprungen.

Worum geht es:

Jeder Spieler ist der Chef eines Energieversorgungsunternehmens, welches versucht, möglichst viele Städte (Im Grundspiel in Deutschland oder den USA) mit Energie zu versorgen. Dazu bedarf es den Einkauf von Ressourcen und natürlich auch von entsprechenden Kraftwerken. Darüberhinaus muss man auch ein entsprechendes Stromnetz ausbauen.

Es gibt verschiedenste Kraftwerke, die alle ihre eigene Form der Ressource benötigen. Wenige Ausnahmen benötigen gar keine Ressourcen (Windräder z.B.). An Ressourcen gibt es: - Kohle, Öl, Müll, Uran. Diese haben unterschiedlichste Preise am Rohstoffmarkt und je nach Strategie der einzelnen Mitspieler, kann es schon mal eng oder auch sehr teuer werden, bestimmte Rohstoffe zu kaufen.

Das Schöne: Durch eine simple Reelmechanik hat der derzeit vermeintlich führende Spieler im Laufe eines Zuges Nachteile, der vermeintlich Schwächste Vorteile (Zum Beispiel darf der Schwächste zuerst Rohstoffe kaufen und bekommt diese günstiger als der Beste) Somit steht fast immer der Sieger des SPieles erst in der letzten Runde fest, was den Frustfaktor während des Spieles enorm niedrig hält. Selbst schlechte Entscheidungen oder Pech beim Kraftwerkskauf werden so etwas kompensiert und verhindern, dass ein Spieler haushoch gewinnt und somit den Spielspaß der anderen trübt.

Pro:
- Tolle Spielidee
- Ausgleich der Stärken/Schwächen in den einzelnen Runden
- Interessantes Thema
- mit 2 Mitspielern spielt es sich völlig anders, als mit 5 oder 6, da man andere Überlegungen anstellen muß was die Taktik betrifft.
- hohe Spieltiefe
- trotz aller Spieltiefe dennoch leicht zu verstehende Regeln

Contra:
- man kommt zu selten dazu, es zu spielen. Aber das ist eher mein Problem :)

Alles in allem ein tolles Spiel, dass einen hohen Wiederspielwert besitzt und durch günstige neue Kartensehr gut erweiterbar ist.


Schmidt Spiele 49014 - Qwirkle Legespiel, Spiel des Jahres 2011
Schmidt Spiele 49014 - Qwirkle Legespiel, Spiel des Jahres 2011
Preis: EUR 17,99

112 von 137 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kann man spielen, wenn man Wenig-Spieler ist, muss man aber nicht..., 3. November 2011
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
....viel mehr gibt es kaum zu Qwirkle zu sagen. Das Spielprinzip ist in vorangegangenen Rezensionen ausführlich erläutert worden, so dass ich darauf einfach mal verzichte.

Das Spiel selber ist von den Regeln her wirklich simpel. Man benötigt zum eigentlichen Spielen aber wenig Hirnschmalz und es gewinnt bei 4 "Normal-denkenden" Menschen immer der, der die passenderen Steine zieht. Auch wenn Qwirkle Spiel des Jahres geworden ist, so reizt es mich wenig bis gar nicht. Für Wenigspieler ist es allerdings hervorragend geeignet, da die Regeln in 3 Minuten erklärt und die meisten Kniffe nach ein - zwei Spielen bekannt sind. Eine riesige Spieltiefe gibt es meines Erachtens nicht.

In der Rezension von Benjamin T., die hier als hilfreichste angezeigt wird, werden Qwirkle folgende Stärken zu Gute gehalten, die ich eher als Schwäche des Spieles sehe:

"[...]Es macht Spass, sich geschickte Züge zu überlegen und dann auch noch genau die Teile nachzuziehen die man braucht.[...]"

-> Da man genau Null Einfluß auf das Nachziehen der Steine hat (außer eventuell auf die Menge der nachziehbaren Steine) ist "mittelfristige Planung" vollkommen nutzlos. Es macht gerade GAR KEINEN Spaß, wenn man genau KEINEN EINFLUß auf die nächsten Züge nehmen kann, da man eben nie weiß, was man zieht. Somit hat Qwirkle einen enorm hohen Glücksfaktor. Für mich ein absoluter Minus-Punkt!

"[...]Man kann sowohl defensiv als auch offensiv Spielen. Alles für einen Qwirkle riskieren oder die Möglichkeiten des Gegners einschränken?[...]"

-> Da man keinen Einblick in die tatsächlichen Möglichkeiten des Gegners hat, ist ein Einschränken des Gegners nahezu immer mit einer eigenen Einschränkung verbunden. Also auch das ist keine wirkliche Stärke des Spieles, sondern eher ein Nachteil.

"[..]Unterhaltungen sind möglich: Viele abstrakte Spiele wie z.B. Schach, Hive, Kingpin oder andere haben die große Schwäche das jeder Spieler konzentriert seinen Zug durchführen muss und man gerade in zwei Spielerpartien eigentlich keine Zeit hat miteinander zu reden. [...] Qwirkle ist da eher locker, zumal man vieles schon vorausplanen kann während der Mitspieler dran ist. Damit entfällt eine aus meiner Sicht sehr große Schwäche, unter der abstrakte Spiele sonst leiden.[...]"

-> Zum "Vorausplanen" habe ich schon meine Meinung gesagt. Zum Thema Unterhaltung: Gerade WEIL ich so gut wie nichts planen kann, kann ích mich gut unterhalten. Hirnschmalz wird ja auch nicht viel gebraucht, also kann ich auch mit den anderen Mitspielern reden. Abstrakte Spiele haben für mich gerade den Reiz, dass man viel nachdenken muß. Dies ist hier leider nicht der Fall.

Zur Qualität der Steine: Diese sind wirklich toll verarbeitet und massiv. Die Farben sind nicht immer leicht zu unterscheiden und bei einer Rot-grün Schwäche glaube ich wirklich, dass man arge Probleme mit dem Spiel bekommen kann. Wobei je nach Licht auch Orange und Rot nicht wirklich gut zu unterscheiden sind. Nichtsdestotrotz sind die Steine haltbar und werden einige Zeit halten.

FAZIT: Für Wenig-Spieler, die einfache Regeln, eine simple Spielmechanik und einen hohen Glücksfaktor mögen ist dies ein absolut geeignetes Spiel. Für diese Sorte Spieler würde ich 4 Sterne vergeben.

Für jeden, der etwas anspruchsvolleres sucht und eher durch gute Überlegungen als durch Glück gewinnen will, ist dies das falsche Spiel.

2 Sterne gibt es, weil die Qualität der Steine sehr gut ist und es Wenig-Spieler anspricht.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 24, 2013 9:31 PM MEST


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht der erwartete MegaKracher aber ein RiesenSpaß!, 17. Juni 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Lieber Leser,

diese Rezension gibt ausschliesslich meine Meinung und ausschliesslich meine Empfindungen etc. während des Spieles wieder. Ich werde weder auf Zitate aus Test-Heften oder sonstige Dinge zurückgreifen, die alle schon mal irgendwo standen.

Zu mir: Ich bin kein HardcoreZocker sondern eher einer der Sorte: "Mal ne Stunde Zeit, also setz ich mich vor die PS3." Daher bewerte ich dieses Spiel (und auch weitere folgende) aus der Sicht eines CasualGamers.

Die Story des Spieles ist für ein RPG (Role-Playing-Game)ziemlich dürftig, für einen Shooter gerade noch zu gebrauchen! Für mich ist der RPG-Anteil des Spieles eher zu vernachlässigen. Das Spiel lebt von ein paar guten Ideen und der netten Welt mit seinen zum Teil ziemlich kranken Bewohnern und dem riesigen "Sammel-Sucht-Faktor". Man will einfach noch die neueste Sniper-Rifle bekommen, oder aber noch einen Claptrop retten, um endlich die 42 Inventarslots vollzubekommen.....

Die Story selber entspricht in keiner Weise der eines guten Rollenspieles. Sie wirkt etwas platt und auch die alle Nase lang erscheinende "bleich-blaue Frau" vermittelt zu wenig den Drang die Story immer weiter und immer weiter spielen zu wollen. Wer also einen "RPG-Shooter" erwartet wird für meine Begriffe enttäuscht. Wer sich aber auf einen Shooter mit leichtem RPG-Anteil und nem großen "Sammel-Sucht-Faktor" einlassen will, der ist hier genau richtig. "DIablo 1" hatte jetzt auch nicht die aller dollste Story, war aber trotzdem absolut spielenswert, weil die Sammelsucht durchschlägt (NEIN, dies ist KEIN Vergleich zwischen diesen Spielen, sondern ein Hinweis, dass ein Spiel auch ohne dolle Story richtig gut sein kann!)

Der größte RPG Anteil besteht in der Entwicklung des eigenen Charakters und dessen Fähigkeiten. Zum Anfang des Spieles wählt man einen Charakter aus vier verschiedenen Klassen aus. Vom Nahkampftier bis zur schleichenden Lady ist was dabei. Hab erst zwei ausprobiert und muss sagen, etwas mehr Einfluss der Klassenwahl auf den Umgang mit bestimmten Waffen hätte gut getan. So kann nach meinem Empfinden jeder die gleichen Waffen erlernen, sofern er nur lang genug damit rumhantiert. Schade eigentlich.

Zur Charakterentwicklung: Es gibt drei Talentbäume, auf dem man seine Talentpunkt frei nach Gusto verteilen darf. Ebenso ist es möglich einen "Reset" durchzuführen, um die Punkte neu zu verteilen. Dies hat für mich nur am Anfang Sinn gemacht, als ich noch nicht so richtig im Spiel war und meine Punkte eher nach "Coolness-Faktor" statt nach "Spiel-Relevanz" verteilt habe.

Desweiteren kommt etwas RPG-Flair durch das Annehmen von Questen auf. Der Hauptteil dser Questen besteht zwar aus dem üblichen "Gehe hierhin und verkloppe XX Viehzeugs etc." ist zum Teil aber auch recht nett in andere Aktivitäten eingebunden (z.B.: wird aus dem "töte XX Viecher" ein "Überlebe X Runden in einer Arena, in der dich X Viehzeugswellen angreifen" Nicht viel anders, aber schon etwas anspruchsvoller :)). Ausserdem gibts die typischen Sammelquests, die aber meist aus wenigen Komponenten einer bestimmten Waffe bestehen.

Der Shooter-Anteil ist riesig, man wird aber nicht permanent von irgendwelchen Viechern bedrängt, sondern hat auch (zwar selten aber es gibt sie) ruhigere Zeiten. Ich mags, Shooter Fans werden es nicht so richtig mögen.

Die Grafik ist eigentümlich (dank Cell-Shading) aber ich mag das. Ich bin eh ComicFan und ich finde diesen Grafikstil richtig klasse. Wer auf realistische Grafiken steht wird hier nicht glücklich. Ansosnten ist die Grafik mit Sicherheit nicht der Topstandard des Genres, aber auch nicht unterirdisch. Ich persönlich zocke aber eher wegen des Spielspasses, so dass ich auch schlechtere Grafiken akzeptiere und nicht dafür massig Abzug gebe.

Die Steuerung ist einfach und lässt sich schnell erlernen. Keine Kritik daran, einzig die Fahrzeugkontrolle mag nicht immer sofort gelingen.

Ach ja...Fahrzeuge..es gibt die Möglichkeit sich an bestimmten Stellen im Spiel ein Fahrzeug zu beschwören und damit durch die Gegend zu düsen. Hilft bei den zum Teil langen Wegstrecken, aber auch, um elendige Feinde zu plätten, da jedes Fahrzeug bewaffnet ist.

Kommen wir zur Sammelsucht: Man findet an allen Ecken und Enden Truhen, Tresore, Kisten etc. die nur darauf warten, geöffnet zu werden. An der Art der Kiste erkennt man meist, was sie beinhaltet (also ob es Waffen, Munition oder Geld ist). Bestimmte Kisten halten immer hochlevelige Waffen für euren Charaktertyp parat, so dass ihr unbedingt nach diesen Ausschau halten solltet. Hier kommt für mich die größte Motivation im Spiel her. Man will immer noch mehr Waffen haben (vor allem Bessere!), man will nnoch mehr coole granaten/Charakter-Mods etc. finden.... Das macht Spaß und lässt einen auch gerne mal ne Stunde länger als geplant spielen.

Für mich eines der cooslten Features ist die "2. Atem"-Komponente. Hat ein fieser Bösewicht einen seiner ganzen Lebensenergie geraubt, so bekommt man eine 2. Chance. Wenn man in einer vorgegebenen Zeit (wenige Sekunden, in denen man sich weder bewegen noch seinen ActionSkill einsetzen kann und die Sicht immer dunkler wird...schliesslich stirbt man gerade) einen Gegner tötet, so lebt man mit ein paar Hitpoints und etwas Schild weiter. Dies ist genial, wenn man mal von ner Horde Viehzeugs überrascht wird, schnell den Löffel abgibt, aber trotzdem noch die Chance hat, sich im Spiel zu halten. Eine super Idee, die ich mit 5 Sternen deluxe auszeichnen möchte!

Soviel zu meinen Ausführungen bezüglich Borderlands auf der PS3! Es macht Spass, aber für 5 Sterne reicht es nicht, weil die Story schwach ist, die Questen nicht allzu sehr abwechslungsreich und die Charaktere sich zu gleich entwickeln können.

Trotzdem ist es ein geniales Spiel und zu dem hier angebotenen Preis ein MustHave für alle PS3 Spieler.


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