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Rezensionen verfasst von
Möchtegern

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Futurama Season 5 [2 DVDs]
Futurama Season 5 [2 DVDs]
DVD ~ Matt Groening
Preis: EUR 9,99

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unmöglicher Umgang mit Käufern, 1. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Futurama Season 5 [2 DVDs] (DVD)
Ich war ebenfalls ein Opfer der "falschen" Spracheinstellung, als ob das irgendeine Rolle spielen würde, und konnte die DVD deswegen zuerst nicht anschauen. Das ist einfach eine unglaubliche Frechheit.

Nach etwas Suchen hab ich aufgegeben und die DVD im VLC ohne Menüs gestartet (simpledvd, spielt einfach den Hauptfilm ab). Das ging bis jetzt gut, aber macht halt die Navigation schwierig und man weiß nicht, ob man nun die richtige Episode erwischt hat.

Was ist eigentlich mit Leuten, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die trotzdem hier die DVD kaufen und sehen wollen?


Gegen das Licht
Gegen das Licht
von Sabine Alt
  Taschenbuch

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Immer wieder passiert ... "nichts", 10. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Gegen das Licht (Taschenbuch)
"Gegen das Licht" fehlt es an Handlung, zumindest an spannender. Die Protagonisten sind Stef und ihr Verführer/Stalker Nicolas. Beide haben Kommunikationsprobleme und bekommen nicht, was sie wollen. Ansonsten passiert "nichts".

Das viel beworbene verräterische Foto kommt erst auf Seite 200 von 250 ins Spiel ... Und man weiß noch nicht, warum es denn so schlimm ist. Und dann spitzt sich die Handlung tatsächlich mal ein bisschen zu. Die schlimme Tat wird geschildert (und ja, Stef macht "nichts"), etwas verbales Geplänkel folgt (weil Stef "nichts" sagen will, ist das Gespräch auch dementsprechend spannend) und schließlich (so auf den letzten 10 Seiten) fasst Stef einen radikalen Plan, und dann kommt der Schluss ... und ist völlig unmotiviert. Nicht unmöglich, aber ich hab nicht gedacht "Oh, wie genial, plötzlich alles über den Haufen zu werfen und dann aufzuhören", sondern "Hmm, wenn jetzt wenigstens die angekündigte Handlung weitergegangen wäre, wäre es vielleicht noch spannend geworden und man hätte etwas über Stef erfahren können". Selbst wenn der gewählte Weg weitergegangen wäre, hätte es zig Chancen gegeben, die Charaktere zu ergründen. Aber das Buch hört auf, es kommt "nichts" mehr.

Es gibt noch mehr Beispiele für "nichts". So ist Nicolas Geschichte, die Suche nach dem Fluchthelfer seiner Mutter, im Wesentlichen davon geprägt, dass er "nichts" findet. Hier wird am Ende noch schnell korrigiert und man erfährt, dass er zumindest beinahe sein Rätsel hätte lösen können, wenn eine bestimmte Person nicht "nichts" gesagt hätte ... Nun ja.

Immerhin ist "Gegen das Licht" größtenteils recht locker und flüssig geschrieben und wird in vier abwechselnden Handlungssträngen erzählt: Stef in 2009 und 1999, Nicolas knapp vor 1999 und gelegentlich das überdeutlich phallische Tele-Objektiv ebenfalls in 1999. Wer will, kann sich wohl auch in den tiefenpsychologischen Abgründen verlieren, aber viel Überraschendes hab ich da nicht entdeckt.

Insgesamt empfand ich das Buch als eine Sammlung von einzelnen Szenen, in denen den Akteuren immer wieder ihr Ziel verwehrt wird und sie sich dementsprechend nicht weiterentwickeln können. Das mag auf abstrakter Ebene vielleicht ein netter Ansatz für ein "anderes" Buch sein, aber das Resultat muss man nicht mögen.

PS: Meine Taschenbuchausgabe endet auf Seite 264, nicht 160 wie Amazon schreibt.


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