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Rezensionen verfasst von
"strictandy"

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Disconnected [Collectors Editi
Disconnected [Collectors Editi
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 32,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Lord of the Dead Boys..., 29. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Disconnected [Collectors Editi (Audio CD)
Nach dem Ende der Dead Boys ging Stiv Bators Anfang der 80er ins Studio und nahm unter der Regie von Thom Wilson dieses grandiose Werk auf. "Disconnected" enthält knallig, treibende Power-Punk-Songs, die der Meister vortrefflich intoniert. Mit den Dead Boys hat dieses Album wenig gemein: Die Songs sind geschliffener, voll eingängiger Hooklines und pfiffiger Melodien. Man erahnt wohin Mr. Bators wollte und wenn man die Sachen seiner späteren Band, Lords of the New Church, anhört;fällt einem die Nähe zum Material von "Disconnected" schon auf. Hervorzuheben sind: "Evil Boy", "Bad luck charm" sowie das starke Cover des alten The Choir Hits "It's cold outside".
Alles in allem ein schönes Album eines zu Unrecht fast Vergessenen: Stiv Bators Rules!!!


Fun House
Fun House
Preis: EUR 13,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Stooges im Haus der Freude, 26. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Fun House (Audio CD)
Das zweite Album der Stooges ist eines der besten Alben überhaupt. 1970 trug Iggy Lurex-Handschuhe, nannte sich Pop statt Stooge, zerschnitt seine Haut mit abgeschlagenen Flaschen und liess sich bisweilen vom eigenen Publikum k.o. schlagen. "Dirt" ist eines meiner absoluten Lieblinge: ein kaputter Psycho-Blues, den Iggy mit selbstquälerischem, trotzigem Text vorträgt: "I'm dirt and I don't care...". Ausserdem grandios "Down on the street" der Song bei dem The Stooges den Schweinerock ala Hellacopters erfunden haben und natürlich "Loose", "1970", "TV Eye" allesamt Klassiker des Punk-Rock. Der Unterschied zum Vorgänger liegt in den Improvisationen und am genialen Saxophon-Spiel des Steven Mackay, der den düsteren Songs eine verzerrt-jazzige Note gibt, die man so vorher nicht gehört hatte. Scott Asheton an den Drums, Bruder Ron an der Gitarre sowie Dave Alexander, leider schon in den Siebzigern verstorben, am Bass gaben Iggy die Backline, die er brauchte um seine ganze Klasse auszuspielen. Viele halten Funhouse für das Schwächste der Stooges-Alben. Ich meine, es ist einfach anders als das Debüt und mit Raw Power sowieso nicht zu vergleichen. Funhouse hat seinen ganz eigenen Zauber, den Iggy Jahre später mit Kill City noch einmal versprühte. So und damit habe ich auch alle Studio-Alben der Stooges genannt und zumindest die sollte der Liebhaber des Garage-Punk auch im Regal stehen haben. Fazit: "2004 and it still feels right..."


Hell in Hell
Hell in Hell
Wird angeboten von musik-markt
Preis: EUR 4,00

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen F...ART LET'S ROCK..., 26. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Hell in Hell (Audio CD)
Die Überschrift dieser Rezension stammt von Cheetah Chrome, einem der absoluten Urväter des dreckigen, gitarren-verseuchten Rock'n'Roll und Mitbegründer der Rocket from the Tombs und später der Dead Boys. Ich finde, dass dieser Spruch perfekt zu dieser Scheibe passt und ich könnte schwören, dass die Jungs von Surrogat nichts gegen einen Vergleich mit oben genannten Bands einzuwenden hätten. Schon das Vorgänger-Album "Rock" war grandios aber "Hell in Hell" toppt dieses noch. Die Unsicherheit dem Genre Hard-Rock gegenüber ist einer erfrischenden Leichtigkeit gewichen und man hat das Gefühl, dass Surrogat zu ihren Helden stehen und diese eben nicht karikieren! Schon das geile Cover strotzt vor Reminisenzen, wenn etwa die Judas Priest-Teufelsgabel auftaucht oder das "Iron Cross", dass The Cult im Logo und Lemmy um den Hals trägt. Es ist eben nicht nur AC/DC Gitarren Power, die uns die Jungs hier präsentieren sondern auch der ruppige Street-Punk, den die toten Jungs um Stiv Bator und eben Chrome spielten und der in den Achtzigern eine Wiedergeburt erfuhr:Zodiac Mindwarp. Surrogat haben die Hamburger Schule und deren mitunter verdriessliche Weinerlichkeit zugunsten lebensbejahender Rock'n'Roll Highschool verlassen und das ist auch gut so. Ich jedenfalls finde es mehr als nur schade, dass diese grossartige Band noch nicht den Durchbruch geschafft hat aber vielleicht ist das auch besser so und wir können uns weiterhin an Surrogat und deren Raw Power erfreuen. Alle Fünfe und Daumen steil nach oben: Rock'n'Roll can never die!!!


Psychotic Revelation: the Ultimate Count Five
Psychotic Revelation: the Ultimate Count Five
Preis: EUR 19,40

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergessenes Juwel aus den Sechzigern, 24. Februar 2004
Dieses Album ist grandios, enthält es doch die komplette Count Five LP "Psychotic Reaction" plus sämtliche Singles der Band sowie eine Demo-Version ihres grössten und einzigen Hits, eben "Psychotic Reaction". Heute, wo viel über Punk und Garagen-Rock schwadroniert wird und unzählige Bands das Erbe der Stooges, MC5 usw. verwursten, kommt der eingefleischte Liebhaber dieses Stils an den Count Five kaum vorbei, waren sie doch eine waschechte Garagen-Rock'n'Roll Truppe, die Mitte der Sechziger eine erstaunlich erdig-dreckige Variante des damals angesagten Beat spielten, die durchaus "Punky" angehaucht war. Bei den virtuos eingespielten Songs hört man deutlich die Vorliebe der Band für britische Kollegen ala Yardbirds, Them, Animals heraus, jedoch waren die Count Five keine lahmen Nachahmer dieser Bands sondern sehr eigenständig. Nicht alle Songs sind der absolute Knaller, doch allein schon das geniale "Psychotic Reaction" macht den Kauf dieser CD lohnenswert. Neben den Sonics, The Seeds für mich die beste amerikanische Sixties-Garage-Punk-Truppe! Psychotische Reaktion ist beim Hören garantiert!!!


Greatest Hits
Greatest Hits
Preis: EUR 8,50

62 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Suzie was the first female RUNAWAY..., 16. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Greatest Hits (Audio CD)
Suzie Quatro, jeah, da kommen doch Erinnerungen hoch. 1974 stand jeder Knabe, der was auf sich hielt, auf diese kleine Frau in schwarzen Lederklamotten und bei den Kellerparties dröhnte jedesmall "Can the Can"; "48 Crash" oder "Daytona Demon" aus den Boxen! Dies wären dann auch die drei schärfsten Tracks von Suzie Q., wobei auf diesem gelungenen Sampler auch noch andere Perlen zu finden sind wie:"Devil Gate Drive" oder "Wild One". Problematischer sind Suzies Balladen: "If you can't give me love" ist noch recht nett mit seinem Fifties-Girl-Groups-Charme aber "Stumblin' In" mit Chris Norman ist schon arg seicht geraten. Egal: Wer seiner Glam-Rock-Sammlung was Gutes tun möchte, der kommt an einer Suzie Quatro-Best Of-Scheibe sowieso nicht vorbei. Deshalb ist diese CD eine sehr gute Wahl, enthält sie doch für wenig Geld alles was man von Frau Quatro braucht.


Guitars,Guns & Gold
Guitars,Guns & Gold
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 18,95

4.0 von 5 Sternen Nomen est Omen, 16. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Guitars,Guns & Gold (Audio CD)
The Streetwalkin' Cheetahs aus den Staaten benannten sich nach dem legendären "Search and Destroy" der noch legendäreren Stooges. Ganz klar hört man die alten Helden um Iggy Pop aus dem Songwriting der Cheetahs heraus, dazu gesellen sich noch 'ne Prise MC5, Sex Pistols, Heartbreakers aber auch Hardrock ala Motörhead/Rose Tattoo. Diese CD ist eine Zusammenstellung quer durch die Laufbahn der Band inklusive einiger Live-Songs, die sehr gut die Energie der Cheetahs rüberbringen. Sicher ist dies alles nicht sehr innovativ aber die Band um Sänger/Gitarrist Frank Meyer rockt hart und ehrlich und bringt den "Spirit" oben genannter Rock'n'Roll Rebellen locker und glaubwürdig ins dritte Jahrtausend. Absolutes Highlight dieser CD ist die grandiose Punkrock-Version des Iron Maiden Klassikers "Sanctuary"! Sehr gutes Album einer interessanten, leider recht unbekannten Band.


No More Heroes
No More Heroes
Preis: EUR 7,99

24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die dunkle Seite des Punk, 26. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: No More Heroes (Audio CD)
Mit ihrem zweiten Album "No more heroes" gelang den Stranglers ein ganz grosser Wurf. Jenseits der Sex Pistols, Ramones, Clash oder Damned hatten sie einen ganz eigenen Sound, der hauptsächlich von der Doors-alike-Orgel geprägt war. Rythmisch durchaus dem Punk verbunden, fanden sie ihre Melodien doch eher in den Sixties Garagen wo sie bei eben The Doors aber auch The Seeds kramten und natürlich auch im Fundus der Velvet Underground wühlten. Heraus kam ein neuer, origineller Sound, der bis heute seinesgleichen sucht. Der Titeltrack nahm nebenher David Bowie aufs Korn, der ja zur selben Zeit "Heroes" schmetterte. Die Antwort der Stranglers war: "No more heroes anymore!" Die Attitüde war Punk aber eben sehr durchdacht und denkende Musiker sind ja bekanntlich nicht die schlechtesten.


Eternally Damned
Eternally Damned
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 62,95

4.0 von 5 Sternen Zwischen Punk und Pomp, 22. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Eternally Damned (Audio CD)
The Damned kann man nur lieben oder hassen! Schon in ihren Anfangszeiten polarisierten sie mächtig und spätestens ab dem dritten Album "Machine Gun Etiquette" waren sie bei den Die-Hard Punks unten durch. Dieses Best Of Album zeigt warum: Es beinhaltet die alten Kracher ala "Neat, Neat, Neat", "New Rose" aber eben auch die später folgenden Sachen, die mit British Punkrock weniger gemein hatten. Ich persönlich liebe The Damned der ersten Stunde, mag aber auch einige ihrer späteren, wavigeren Songs. The Damned erinnern mich da an The Lords of the New Church oder auch The Mission und andere Goth-Punks, die ja stark von The Damned beeinflusst waren. Herausragende Songs auf dieser CD sind neben den oben erwähnten das trashige "Love Song" sowie die geile Version des B.Ryan Klassikers "Eloise". Ebenfalls erwähnenswert "Smash it up", das herrlich anarchisch die Lust am Zerstören beschwört und "White Rabbit", der Jefferson Airplane Psychedelic-Klassiker in einer düsteren Doom-Version!
Wie eingangs gesagt: Man liebt sie oder eben nicht. Wären nicht ein paar nichtssagende Tracks dabei, hätte ich fünf Sterne gegeben. So gibt's eine sehr gute Vier!


Give 'em Enough Rope
Give 'em Enough Rope
Preis: EUR 7,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Clash brechen aus der Punk-Schublade aus, 15. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Give 'em Enough Rope (Audio CD)
Mit ihrem zweiten, 1978 von Blue Öyster Cult Produzent Sandy Pearlman produzierten, Album lösten The Clash etliche Kontroversen innerhalb der damals sehr engstirnigen Punk-Szene aus. Mainstream, Verrat schrien da einige ohne sich auch nur ansatzweise auf dieses geniale Werk einzulassen. "Give 'em enough rope" war die Einstimmung auf den Crossover-Klassiker "London Calling" und braucht sich vor dem ebenfalls überragenden Debüt "The Clash" keinesfalls zu verstecken. Ich glaube auch nicht, daß sich Strummer, Jones und Kollegen dem amerikanischen Markt anbiedern wollten, denn dazu sind die Texte viel zu politisch. The Clash war das starre Korsett des Punk einfach zu eng und daher wandten sie sich anderen Sounds und Genres zu, um daraus ihre ureigene Musik zu entwickeln. Neben "klassischen" Punk-Granaten ala "Tommy Gun", "Safe European Home", "English Civil War" oder "Cheapskates" finden sich Glam-Rock Anleihen, wie bei dem hymnischen "All the young punks", Ska-Reggae "Julie's been working for the drug squad" oder gar straighter Hard-Rock "Guns on the roof", das von einem wüsten Abenteuer auf dem Dach eines Hotels handelt. Ich habe dieses Album seit nunmehr 26 Jahren im Regal und es fasziniert mich wie am ersten Tag. Eins noch: Heute ist "PUNK" so vielschichtig und facettenreich, daß dieses Album würde es 2004 herauskommen garantiert keinem sauer aufstossen würde oder wirft irgendwer Band wie den White Stripes Verrat und Ausverkauf vor? Tolles Album einer grossen Band!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 25, 2013 12:25 PM CET


The Man Comes Around
The Man Comes Around
Preis: EUR 6,49

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Töne für die Ewigkeit, 8. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: The Man Comes Around (Audio CD)
Auf seinem, tragischerweise, letzten Studio-Album gelingt es dem grossen Johnny Cash Songs mit einer unglaublichen Tiefe vorzustellen. Wie auch auf den anderen drei "American Recordings" singt er selbst geschriebene sowie Songs anderer Interpreten. Am eindruckvollsten gelingt ihm das bei dem wunderschönen Titeltrack "The Man comes around" sowie bei dem genialen Nine Inch Nails-Cover "Hurt". Cash begreift den fast schon spirituellen Schmerz, den dieser Song ausstrahlt und es gelingt ihm daraus eine tief ergreifende Ballade zu machen. Auch die anderen Covers, sei es "Bridge over troubled water"(Simon and Garfunkel), "In my Life" (Beatles), "Hung my Head" (Sting) sind ganz gross und schlagen die Originale was Intensität und Ausdruck betrifft. Ein ganz grosser Wurf ist auch "Personal Jesus" von den Techno-Wavern Depeche Mode, das vom Sound her eng am Original ist, durch Cash's Stimme aber ein ganz neuer Song wird. Der grosse alte Mann schafft auf diesem Album eine zuvor kaum gehörte Bandbreite und er verzaubert den Hörer mit jedem einzelnen Song. Hört man sich diese Scheibe bei einem Glas Wein in einem nur von Kerzen erleuchteten Raum an, ja dann können einem schon die Tränen kommen und es wird schmerzhaft bewusst, was für ein grosser Verlust Johnny Cashs' Tod für die Musik eigentlich war. Ich werde den Mann in Schwarz nie vergessen.


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