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Beiträge von Eddard Stark
Top-Rezensenten Rang: 16.805
Hilfreiche Bewertungen: 297
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Rezensionen verfasst von Eddard Stark (Winterfell)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Kurzweilig, 18. Februar 2012
Ich habe diesen Krimi runtergeladen, als er für kurze Zeit kostenlos angeboten wurde, weil mir die Leseprobe zusagte und bin froh darüber. Der Roman lässt sich gut lesen. Er ist einfach geschrieben, mag vielleicht nicht mit großen Emotionen aufwarten, hat mich aber gut unterhalten. Spannend war es! Am Anfang hängt Henning leider oft seinen Gedanken nach, damit man erfährt, was in der Vergangenheit passiert ist. Das fand ich etwas langatmig. Aber wenn dann endlich mal gesprochen wurde und andere Menschen hinzu kamen, wurde es spannend. Der Krimi hat mich - ich habe ihn in einem Tag gelesen, das sagt nicht nur aus, dass er mit 184 Buchseiten recht kurz ist, sondern auch, dass ich ihn gut gefunden habe - unterhalten, aber es fehlte an Überraschungen und an Raffinesse. Die Geschichte ist recht durchsichtig. Nichtsdestotrotz werde ich mir Zwienacht runterladen und diesmal auch gerne dafür bezahlen.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Pageturner, 29. Dezember 2011
Als das Buch das erste Mal bei Amazon meine Aufmerksamkeit erregte, wusste ich, dass ich es unbedingt lesen muss. Die moderne Suche nach dem ewigen Leben und der Killer, der die Heldin kurioserweise rettet, hatten mich neugierig gemacht. Und der Roman hat gehalten, was er versprach! Rasante Action vom ersten Augenblick an. Atemlos blätterte ich die Seiten um. Ich sah einen richtigen Film vor mir mit einer Menge Martial Arts Kämpfen, zwielichtigen Typen und dubiosen Männern in Kutten. Mehrmals dachte ich zwischendurch: Das Buch muss einfach verfilmt werden. Zum Nägel abknabbern fand ich die Szene in den Katakomben. Da war für mich die Spannung kaum auszuhalten. Die Heldin Eve muss da so einiges ertragen, was ich niemals erwartet hätte. Allein darüber zu lesen, empfand ich als schlimm. Und der Held Ben ist im wahrsten Sinne "larger than life". Zudem ist die Geschichte außerordentlich gut recherchiert. Es geht nicht nur um eine einzige Verschwörungstheorie, sondern um einen großen mythologischen Hintergrund, der mich manchmal überforderte und eben deshalb beeindruckte. Der Roman spielt in verschiedenen Ländern und zu jedem schreibt der Autor Ivo Pala etwas. Entweder er ist ein wandelndes Lexikon oder er muss Stunden mit Recherche verbracht haben. Eine solche fundierte, bis ins Detail ausgearbeitete Geschichte hätte ich eher in einem Hardcover vermutet. Ich finde fast, dass das Buch etwas unter wert verkauft wird. Ivo Pala hätte mit Fug und Recht auch als deutscher Dan Brown vermarktet werden können. Der Roman hebt sich von der Masse ab, so viel steht für mich fest, wegen der ungewöhnlichen Thematik in einer modernen Rahmenhandlung, den mitreißenden Action-Szenen (sehr spannend! und saucool!) und den umfangreichen vermittelten Informationen.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
nicht nur für Frauen, 25. November 2011
"Hotel der Lust" beschreibt die heißen erotischen Abenteuer der Freundinnen Ivonne, Lena und Jessica. Während die 41jährige Lena zum Beispiel jedes Jahr wieder in das Hotel der besonderen Art kommt, um den muskulösen Leon zu unterwerfen, einen Masochisten, der ihr nur allzu gerne dient, hatte Ivy noch nie einen Orgasmus. Um das zu ändern, wird sie von ihren Freundinnen in das Hotel, einem Schloss in Nizza, eingeladen, ohne zu wissen, dass den Damen die attraktivsten Callboys zur Verfügung stehen. Natürlich geht ihr schnell ein Licht auf. Eigentlich möchte sie sofort wieder abreisen, aber dann begegnet sie dem Briten Alexander. Alex ist wirklich eine Sahneschnitte. Mich hat nicht so sehr fasziniert, wie er aussieht, denn alle "Servicekräfte" in dem "Hotel der Lust" sind ansehnlich, sondern ich mochte, wie er spricht und wie er sich gibt. Er hat einfach das gewisse Etwas! Auch ich hätte mich sofort in ihn verliebt. In manchen Szenen hat mich der Roman an einen der beliebtesten Filme aller Zeiten erinnert, den ich mir immer wieder ansehe, wenn er im Fernsehen kommt, allerdings handelt es sich beim "Hotel der Lust" eher um "Dirty Dancing für Erwachsene": Urlaubsstimmung, Flirtlaune und Erotik. Das hat mir sehr gut gefallen. Kerstin Dirks schreibt so wunderschön, dass ich hier zwei Sätze wiedergeben möchte: "Es war, als wenn ein Blinder plötzlich Farben sehen könnte" oder "Ich bin jetzt DEIN all inclusive". Ich bin dahingeschmachtet. Sehr gerne habe ich meine Zeit mit Ivy und Alexander verbracht, ihnen und Ivys Freundinnen bei den Irrungen und Wirrungen der Liebe zugeschaut und mich von der sexy Stimmung des Roman inspirieren lassen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
gute Unterhaltung, 30. Oktober 2011
Der Film hat mich gut unterhalten. Nun gut, das Grundprinzip des Source Code steht auf wackeligen Beinen und das Ende finde ich kitschig und übertrieben, denn man weiß zu dem Zeitpunkt bereits, dass besagtes Ende vom Ende nicht real ist. Nichtsdestotrotz und auch obwohl man hinter das Geheimnis des Helden schnell kommt, fühlte ich mich gut unterhalten. Der Held ist sympathisch, man fiebert mit ihm mit und... ach, es ist schwer, etwas über den Film zu sagen, ohne zu viel zu verraten. Ich mochte ihn. Er ist kein Megaknaller, aber gut. Punkt.
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5.0 von 5 Sternen
Der beste Teil der Trilogie!, 19. August 2011
Nachdem ich Mr. Monster: Thriller gelesen hatte, war ich skeptisch, ob ich Band 3 überhaupt noch lesen wollte, da die Geschichte auf der Stelle trat. Das Ende von Teil 2 machte mich dann aber doch neugierig und jemand lieh mir den Abschlussband, daher habe ich ihn gelesen. Zum Glück! Denn dieser ist der beste Teil der Trilogie. Von Anfang an ist man mitten drin in der Geschichte. Es wird nicht endlos wiederholt, was bisher geschehen ist, auch Johns innerer Monolog - seine Mordfantasien - hält sich in Grenzen, all das, was ich im zweiten Teil bemängelte. Es geht spannend los und bleibt auch spannend. Endlich (!) hat sich John weiterentwickelt, ist selbstbewusster und gibt nicht ständig klein bei. Außerdem hat er mehrere Personen an seiner Seite, allen voran Marci und Pfarrer Erikson, die ihm für Gespräche über die Killer und Dämonen zur Verfügung stehen. Der ganze Roman wirkt dadurch viel lebendiger. Sehr gut. Jetzt würde ich gerne mehr erfahren über John, den Erwachsenen.
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4.0 von 5 Sternen
Das letzte Viertel entschädigt, 22. Juli 2011
Ich bin zwiegespalten, was Teil 2 der Cleaver-Reihe angeht, muss aber gestehen, dass ich neugierig auf Teil 3 bin. Klingt komisch, nicht wahr? Woran liegt das? Nun, etwa Dreiviertel des Buchs drehen sich nur um pubertäre Probleme und den inneren Kampf von John gegen seinen Mr. Monster. Das kennen wir aber schon zur Genüge aus Ich bin kein Serienkiller (Rough Cut) Um wieder in die Geschichte reinzukommen, kann man das ja gerne wiederholen, aber auf Dauer langweilt es nicht nur, sondern es nervt. Die Krimihandlung besteht nur darin, dass hin und wieder eine Leiche gefunden wird, aber das wird eher nebensächlich erzählt. Fast hätte ich das Buch weggelegt. Hab ich dann aber doch nicht und plötzlich, als es schon gegen Ende geht, dreht sich die Geschichte komplett! Das letzte Viertel ist ein wahrer Horrorschocker. Ich dachte, ich lese nicht richtig. Eigentlich passt das überhaupt nicht zum Rest der Geschichte, aber nun geht endlich der Krimi los und John und einige andere geraten in Lebensgefahr. Ab da wird es spannend und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Ich habe das Ende verschlungen und durch den Cliffhanger wurde ich nun doch neugierig auf den Abschlussband. Ob ich ihn mir zulegen werde, weiß ich allerdings noch nicht, da Johns Zwiespalt, der am Anfang interessant wirkt, auf Dauer nervt, weil er sich für meinen Geschmack zu langsam weiterentwickelt. (Nun ja, das ist wohl auch besser für seine Umwelt *g*).
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Bedrückend und genial, 28. März 2011
The Road ist von der ersten bis zur letzten Minute bedrückend. Selbst ich als Zuschauer habe zwischendurch jegliche Hoffnung verloren. Wie selten ein Film hat mich The Road nachträglich beschäftig. Dabei geht es die ganze Zeit nur um einen Vater, der mit seinem Sohn umherzieht. Aber das, und die Rückblicke, reichen, dass man permanent einen Kloß im Hals hat. Was bleibt, wenn die Zivilisation zusammenbricht? Der Überlebenskampf kennt keine Moral mehr. Der Vater versucht für seinen Sohn tapfer zu bleiben, aber je näher sie der Küste kommen, desto mehr verliert er das Vertrauen in andere Menschen. Die Mutter indes steht für alle Überlebenden der Katastrophe, die die Trostlosigkeit in eine tiefe Depression stürzt, die sie verschlingt. Zeitlich passen einige Dinge nicht, zum Beispiel die Zeitspanne von der Geburt des Jungen bis zum Aufbruch mit dem Vater. Meiner Auffassung nach müsste der Sohn viel jünger sein, bzw. die Mutter viel früher aufgeben. Auch hat mir sehr stark eine Erklärung für den Untergang der Erde gefehlt. Am Ende bleibt nur eine Frage offen und die muss jeder Zuschauer für sich entscheiden: Würden Sie die Hoffnung behalten und immer weiter und weiterziehen oder aufgeben und sich umbringen? Ein Happy end im eigentlichen Sinne gibt es nicht. Schwache Hoffnungsschimmer, mehr nicht. Erleichterung machte sich am Schluss bei mir nicht breit. The Road müsste meiner Meinung nach mit Preisen überschüttet werden. Solch einen atmosphärisch dichten Film zu drehen, der mit wenigen Mitteln unter die Haut geht, ist eine Kunst. Auch Viggo Mortensen sollte für seine schauspielerischen Fähigkeiten belohnt werden. Ich bin schwer beeindruckt von ihm.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Starker Held trifft auf ebenso starke Heldin, 2. Januar 2011
Der Roman hat mich perfekt unterhalten. Er ist spannend und sehr erotisch! Schattenfürst: Erotischer Vampir-Roman fand ich schon sehr gut, aber Kim Landers hat sich im zweiten Teil noch gesteigert. Von der ersten bis zur letzten Zeile geht es hoch her. Manchmal habe ich die Spannung kaum ausgehalten, sogar als es "nur" um Nebenfiguren wie z.B. die Bluthure Oana und Roman, den Zigeunerjungen, ging und sie in Gefahr gerieten. Die Bedrohung durch die Vampire habe ich am eigenen Leib gespürt. Die Autorin hat es sogar geschafft, dass ich mit Figuren, die eigentlich böse sind, mitgelitten habe. Oana als Beispiel hat kein gutes Herz, aber die leidliche Abhängigkeit und unerfüllte Sehnsucht, was wirkliche Zuneigung angeht, nach ihrem Vampirherrn, hat sogar auf sie ein sympathisches Licht geworfen. Es gibt im Karpatenfürst weitaus mehr erotische Szenen als in Teil eins. Sie sind abwechslungsreich und immer niveauvoll. Bei mir hat es in jeder Erotikszene geprickelt. Ich fand sie sehr, sehr gelungen! Trotzdem hatte ich nicht das Gefühl, einen Porno mit einer Prise Vampir zu lesen, sondern sie stellten für mich eher das Salz in der Suppe dar. Die Handlung hat darunter keinesfalls gelitten. Besonders der Karpatenfürst und Held Valerij hat es mir angetan! Er ist durch und durch männlich, ein Macho und als geborener Vampir gewohnt zu herrschen. Obwohl er sehr fordernd ist, unterwirft er Daniela nicht gewaltsam, sondern versucht sie zu verführen, denn er kann sie nur genießen, wenn sie sich ihm willig hingibt. Ein kleiner, aber feiner Unterschied, der mir als Leser wichtig ist! Daniela ist eine starke Frau und Kämpferin, die es ihm nicht leicht macht, und dennoch seinem Charme nicht widerstehen kann. Allerdings ist da ein Problem= Sie können niemals (!) zusammen sein, denn sie ist die letzte Dcera, eine Vampirjägerin, und er ihr erklärter Feind. Zudem befindet sie sich auf einer gefährlichen Mission. Sie will ihren Erzfeind Drazice zur Strecke bringen, wobei ihr ihre übernatürlichen Fähigkeiten helfen, denn ihr Vater war ein Vampir. Eigentlich dürfte sie sich von ihrem Ziel nicht ablenken lassen. Aber Valerij ist mächtig, erotisch und völlig vernarrt in sie. Doch auch er sollte dringend die Finger von ihr lassen, denn eine Prophezeiung besagt angeblich, dass ausgerechnet Daniela, die ihn so magisch anzieht, sein Untergang sein wird. Hinzu kommt, dass die Werwölfe gegen Valerij aufbegehren und Drazice daran nicht unschuldig ist. Auch der Kampf um den legendenumwobenen Blutdiamanten, in dem etwas Blut der Mutter aller Vampire Lilith eingeschlossen ist, geht weiter. Zahlreiche Konflikte, die dem Roman Zunder geben. Wäre Teil 3 schon angekündigt, ich würde ihn sofort vorbestellen! Teil 1= Schattenfürst= Karolina und Dominik Teil 2= Karpatenfürst= Daniela und Valerij
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Spitzenidee - gute Umsetzung, 1. Januar 2011
Mich haben die Grundidee, eine Nation in ein dampfbetriebenes Riesengefährt zu packen, und die Leseprobe überzeugt, diesen Roman zu kaufen. Man merkt ihm allerdings an, dass es ein Jugendbuch ist. Ich musste mich erst an die kurzen, einfachen Sätze gewöhnen. Auch wird nicht immer alles bis ins Detail erklärt. Zu meiner eigenen Überraschung habe ich genau das zu schätzen gelernt, weil es viel Raum für die eigene Fantasie lässt. Man bleibt als Leser aber nicht vollkommen in der Schwebe, denn es gibt zwei Karten über das Ober- und das Unterdeck, auf denen die Räume und somit Eckpunkte des Romans kenntlich gemacht sind. Die Idee finde ich jedes Mal aufs Neue grandios! Der Autor hat eine ganze Nation in den sogenannten Juggernaut, in diesem Fall den Worldshaker des britischen Empire, gesteckt. Die meisten Bewohner haben keine Ahnung von der Welt außerhalb und können nicht einmal rausschauen. Erstaunlicherweise interessiert es sie auch nicht, zumindest die Oberschicht, denen es gut geht. Sie sind regelrecht verdummt und abgestumpft. Unser Held Col wird durch die Begegnung mit der Dreckigen Riff aus dieser vererbten Lethargie geweckt und fängt an, Fragen zu stellen und somit das bestehende Sytem in Frage zu stellen. Ein großartiger Roman über die Gesellschaft, über eine mögliche andere Entwicklung der Welt und eine spannende Geshcichte an sich sowieso. Obwohl der Roman Längen hat (nachdem sich Col und Riff begegnen dauert es recht lange, bis sie sich wiedertreffen, auch die Einschulung Cols geht über zu viele Seiten), werde ich Band 2 Liberator au jeden Fall lesen, sobald er erscheint!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Mandrake - groß, sexy und nicht von dieser Welt!, 14. November 2010
Mandrake ist ein echtes Leckerchen! Kein Wunder, dass sich Cynthia schnell in ihn verliebt, das wäre mir genauso gegangen, wahrscheinlich wäre ich ihm noch viel schneller verfallen. Am Anfang hält sie ihn für einen Dämon, der mit ihrem Bruder Nick einen Seelenvertrag abgeschlossen hat. Um Nick da rauszuholen, gibt sich Cynthia Mandrake hin, zuerst widerwillig, doch dann spürt sie wie zärtlich, liebevoll und erotisch dieser zwei Meter große Adonis ist (nicht nur das ist groß) und kriegt gar nicht genug von ihm. Doch die Abgesandte der Hölle, Lady Ovida hat andere Pläne sowohl mit Mandrake als auch mit Cynthia und versucht die beiden, auf ewig auseinander zu bringen. Teuflische Lust fand ich schon sehr gut, aber Gib dich hin ist tatsächlich noch besser! Kerstin Dirks hat viele erotische Szenen ganz natürlich in die Handlung eingeflochten, hat neue Spielarten reingebracht, so hat z.B. Cynthia eine Vorliebe für Nylon, und neben Cynthias und Mandrakes Beziehung, auch das Liebesleben ihres Bruders Nicks beleuchtet. Die parallele Liebesgeschichte, aber auch die berufliche Entwicklung von Cynthia und Nick, machen den Roman vielschichtig. Die Geschichte spielt weitestgehend im heutigen Berlin, was mir gut gefallen hat, da diese moderne, normale Umgebung mein Kopfkino angeregt hat und ich mir vorstellte, wie es wäre, wenn ein Gargoyl in meinem Alltag auftauchen würde. Hoffentlich schreibt die Autorin weiterhin erotische paranormale Romane wie Teuflische Lust und Gib dich hin! Ich jedenfalls sehe Berlin inzwischen aus einem ganz anderen Blickwinkel, eine Stadt, die magische Wesen förmlich anzieht.
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