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Beiträge von Katja
Top-Rezensenten Rang: 19.615
Hilfreiche Bewertungen: 89
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Rezensionen verfasst von Katja "Leseratte" (Grünenbach, Deutschland)
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
....einfach schön...romantisch, gefühlvoll, sexy und erotisch, 28. März 2013
Ich will jetzt keine lange Rezension verfassen, sondern nur ein paar Zeilen zu diesem Buch schreiben damit ihr in etwas erahnen könnt was in diesem Buch auf euch zukommt. Ich hatte eigentlich keine großen Erwartungen an die Geschichte...hatte ich die letzte Zeit gerade im Erotikbereich bei den 0,00€ Bücher-Aktionen für den Kindle viel Mist geladen der schnell wieder gelöscht wurde....doch hier erlebte ich eine tolle Überraschung!!!! Wer die Bücher von Melanie Hinz (z.B. Unerwartet; Ungeplant); Carina Bartsch (Kirschroter Sommer; Türkisgrüner Winter) oder Samantha Young (Dublin Street) gelesen hat und diese so gerne gelesen hat wie ich macht mit "Lovely Dancing" definitiv nichts falsch und wird seine Freude an der Geschichte von Julia und Jan haben! Eine romantische Liebesgeschichte eben wie wir sie Frauen zwischendurch doch gerne lesen. Viel Gefühl, knisternde Spannung und natürlich auch die richtige Prise an Erotik! Daher von mir 5 Sterne für dieses Buch
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Bitte mehr...viel mehr davon!!!!!!, 23. Dezember 2012
Ich habe kürzlich "Kirschroter Sommer" und "Türkisgrüner Winter" gelesen und war total begeistert von den Büchern. Auf der Suche nach ähnlichem Lesestoff bin ich nun über "Dublin Street" gestolpert...und was soll ich sagen....ich bin total begeistert! Das Buch hat alles was ich mag. Eine nicht ganz unkomplizierte Lovestory mit Irrungen und Wirrungen. Sehr sympathische und ansprechende Helden...bei dem natürlich der männliche Part alles verkörpert was man sich in seinen Phantasien so ausmalt und nicht zu vergessen bestitzt das Buch den richtigen Hauch an Erotik. Einfach klasse geschrieben Ich hoffe von der Autorin bald noch mehr Bücher zu finden
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Bitte MEHR MEHR und nochmals MEHR, 19. November 2012
Nachdem ich "Kirschroter Sommer" bereits verschlungen habe, habe ich mich sehr gefreut als "Türkisgrüner Winter" als EBook zu einem super tollen Preis auf Amazon erschien. Ich war sehr gespannt ob das Buch an das erste heranreichen würde...und NEIN, dass tat es NICHT. ES HAT DAS ERSTE BUCH DEUTLICH ÜBERTROFFEN!!! Ich wurde sofort wieder mitgerissen von der Geschichte über Emely und Elyas dass ich das Buch an einem Tag in der Therme gelesen habe. Dabei habe ich ständig auf die %-Zahl des Lesefortschrittes geschielt und wurde immer trauriger je näher in den 100% kam. Ich schwankte ständig zwischen dem Gefühl undbedingt weiterlesen zu wollen und dem Gefühl etwas für später aufzuheben. Denn ich wollte noch viiiiiiiel mehr über die weiterführende Geschichte zwischen den beiden Protagonisten lesen und war richtig traurig als die Geschichte zu Ende war! Die Autorin hat so ein unglaubliches Gespür dafür den Leser Emotionen hautnah erleben zu lassen wie ich es bisher selten erfahren habe. Ich habe mitgelitten, mitgelacht und beinahe auch mitgeweint und war am Ende der Geschichte fix und fertig als hätte ich das ganze Dilemma selbst erlebt....und so muss ein Buch für mich sein....ERLEBBAR! Ich hoffe sehr dass Fr. Bartsch auch in Zukunft diesem wunderbar gefühlvollen Schreibstil treu bleiben wird. Natürlich würde ich absolut gerne noch mehr über Elyas und Emely lesen....aber auch andren Geschichten von Fr. Bartsch werde ich natürlich eine Chance geben und sie mit Freuden lesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Einfach Sandra Henke..., 25. September 2012
Mein Inhaltsangabe Amy leistet Sozialstunden in seiner Suppenküche für Obdachlose und Bedürftige. Sofort fällt ihr dort Lorcan mit seinem stechenden Blick und dem durchtrainierten Körper aus. Amy weiß, dass sie sich von ihm fernhalten sollte, denn Lorcan saß wegen Mordes im Gefängnis und mit ihm zusammen zu sein bedeutet Gefahr. Doch als Lorcan eines Abends direkt vor der Suppenküche überfallen und zusammengeschlagen wird kann Amy nicht anders als ihm zu Zuflucht für die Nacht zu bieten. Und wie sollte es anders sein, gemeinsam auf engstem Raum in ihrem kleinen Häuschen geschieht das unvermeidbare. Amy schläft mit Lorcan und ab diesem Zeitpunkt gibt es kein Zurück mehr und Beide beginnen eine leidenschaftliche Affäre. Doch was Amy zu diesem Zeitpunkt nicht ahnt ist die Tatsache, dass eine viel größere Gefahr schon länger in ihrem direkten Umfeld lauert und nur auf eine Gelegenheit wartet erneut zuzuschlagen. Meine Meinung Cover Das Cover des Buches ist optisch sehr ansprechend. Es ist in warmen, sanften Tönen gehalten und zeigt ein noch vollständig angezogenen Liebespaar in inniger Zweisamkeit. Es wirkt nicht billig und erweckt auch nicht den „Schmuddelheftchen“-Reiz! Protagonisten Amy war mir recht sympathisch. Anfänglich etwas „blass“ und unschuldig zeigt sie bald ihre andere Seite. Sie präsentiert sich als offene und sinnliche junge Frau, die sich trotz schlimmer Erlebnisse in der Vergangenheit in ihrer Sexualität und ihrer Partnerwahl nicht beeinflussen hat lassen. Ich denke allerdings, dass dies ein Punkt ist der in der Realität wohl anders aussehen würde. Welche Frau, die kürzlich Opfer eines Verbrechens wurde nimmt einen völlig fremden Mann, von dem sie auch noch weiß dass er im Gefängnis saß einfach so über Nacht mit nach Hause. Lorcan war mir anfänglich suspekt, lässt er doch relativ spät hinter seine Fassade schauen. Mir gefiel seine dominante Rolle dann aber durchaus. Ich mag Männer, die wissen was sie wollen die aber die Bedürfnisse ihrer Partnerinnen nicht außer Acht lassen. Rückblenden in die Vergangenheit beleuchten schließlich auch Schritt für Schritt seine Vergangenheit und helfen ihn und seine Art besser kennen und verstehen zu lernen. Geschichte Eingebettet ist hier die erotische Geschichte von Amy und Lorcan in einen Kriminalfall. So kommt nebst der knisternden und erotischen Geschichte auch die Spannung und das Gänsehautgefühl nicht zu kurz. Sehr heftig ist der Einstieg in die Geschichte, da musste wirklich sehr schlucken. Beginnt die Handlung doch mit einem grausigen Verbrechen an einer Frau das man sich so nicht vorstellen möchte. Nichts desto trotz war dieser Einstieg der Grund warum ich das Buch nicht mehr aus den Händen gelegt habe. Er hat mich sofort in die Geschichte gezogen und ich wollte unbedingt wissen wer das Opfer und wer der Täter war und was dieser Einstieg mit den Hauptprotagonisten Amy und Lorcan zu tun hat. Diese Zusammenhänge werden jedoch erst recht spät offenbart und so bleibt die Spannung wirklich das ganze Buch über erhalten. Die erotischen Handlungen des Romans lassen auf jeden Fall das Kopfkino des Lesers erwachen. Fr. Henke hat in diesem Fall wieder ein gutes Fingerspitzengefühl bewiesen. Sie schafft es sexuelle Begegnungen so gut zu beschreiben dass sie lebendig werden ohne dabei jedoch zu obszön oder schockierend zu werden. Ich finde Amy aber auch in diesem Falle nicht besonders glaubwürdig dargestellt. Zum einen will Fr. Henke sie uns anfänglich als junge etwas prüde und schüchtern verkaufen, nichts desto trotz lässt sie sich sofort von Lorcan verführen und ist zu ausschweifenden Spielen bereit. FAZIT Ich habe nun schon mehrere erotische Romane von Sandra Henke gelesen! Ihr Schreibstil und ihre Ausdrucksfähigkeit ist gepaart mit dem richtigen Schuss Erotik und lässt meist an nichts vermissen. In diesem Fall waren mir jedoch einige Umstände der Geschichte zu unrealistisch und unglaubwürdig. Auch bin ich nicht zu hundert Prozent mit den Protagonisten warmgeworden…woran das letztendlich lag kann ich gar nicht genau sagen. Die erotischen Szenen des Buches konnten mich trotzdem überzeugen und gefielen mir in ihrer Darstellung sehr gut! Auf meinem Buchblog habe ich das Buch mit 3,5 Herzen bewertet...hier runde ich auf vier Sterne auf!
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4.0 von 5 Sternen
Achtung Spoilergefahr! Gelungene Mischung aus Historie / Fantasy!!!, 19. September 2012
Kurzbeschreibung Auftragsmörderin mit Herz Die 17-jährige Ismae flüchtet vor einer Zwangsheirat und findet Zuflucht im Kloster von St. Mortain, wo die Schwestern noch den alten Gottheiten dienen. Doch um selbst ein neues Leben beginnen zu können, muss sie das Leben anderer zerstören: Der Gott des Todes hat ein Schicksal als Auftragsmörderin für sie vorgesehen … Ismaes erster Auftrag führt sie an den Hof der bretonischen Herzogin, wo sie mit einem unlösbaren Gewissenskonflikt konfrontiert wird: Wie kann sie den Auftrag des Todes ausführen, wenn das Opfer ihr Herz gestohlen hat? Meine Inhaltsangabe Die Geschichte um die 17-jährige Ismae spielt im 15. Jahrhundert in einer Zeit des Krieges und des Umbruchs als die junge Herzogin Anne de Bretagne darum kämpfen muss endlich den Platz auf dem Thron einnehmen zu können. Ismae wurde bereits vor der Geburt mit schlimmen Narben gezeichnet, als ihre Mutter versucht hat, sie aus ihrem Körper „zu vertreiben“. Diese Narben sind Hinweis daraus, dass ihr wahrer Vater der Tod und Ismae daher berufen ist ihm zu dienen. In einem abgelegenen Kloster, dass sich in den Dienst des Todes gestellt hat lernt Ismae alle Fertigkeiten die ihr helfen sollen dem Tod zu dienen. Sie wird eine gewandte und gefährliche „Meuchelmörderin“ die mit allen Wassern gewaschen ist. Die Unterrichtsstunden in denen der richtige „Umgang“ mit Männern, die Kunst der Verführung etc. gelehrt wurde hat Ismae des Öfteren versäumt und das wird ihr beinahe zu Verhängnis als sie bei einem Auftrag eng mit dem gutaussehen und weltgewandten Duval zusammen arbeiten und diesen gleichzeitig beschatten soll. Gemeinsam mit Duval soll sie die Zukunft der jungen Herzogin zu sichern und ihr zu helfen ihren Platz auf dem Thron zu besteigen, ihr Reich zu verteidigen, Verräter zu enttarnen und diese aus dem Weg zu räumen. Dabei kommen sich Ismae und Duval immer näher und Ismae ist irgendwann gezwungen die Gesinnung und die Ansichten des Klosters in Frage zu stellen. Geschichte Die Geschichte spielt Ende des 15. Jahrhunderts und der Leser muss sich etwas mit geschichtlichen Hintergründen auseinandersetzen um gut in die Geschichte hineinzufinden. Dies viel mir erstaunlich leicht, da die Autorin den Leser langsam in die Geschichte hineinführt. Ich liebe Geschichten, die mich in andere Zeiten entführen…und das war auch hier der Fall. Durch eine überzeugend ausgearbeitete und detailreiche Hintergrundkulisse konnte ich mir die Orte des Geschehens wundervoll bildlich vorstellen. Zum historischen Hintergrund der Geschichte gesellt sich noch ein kleiner Teil Fantasy. Dieser ist aber wirklich sehr gering und stört die Geschichte nicht, sondern ergänzt sie wunderbar und gibt ihr einen mythischen Touch. Die Handlung der Geschichte ist gut durchdacht, fließend zu lesen und beinhaltet immer genügend Spannung die mich beim Lesen am Ball gehalten hat. Immerhin umfasst die Geschichte 544 Seiten bei denen der Leser bei Laune gehalten werden will. Zudem fließt in die spannende Geschichte um Macht und Intrigen eine zarte Liebesgeschichte zwischen den Hauptprotagonisten mit ein. Diese entwickelt sich langsam aber stetig und wirkt daher nie aufgesetzt oder erzwungen und ergänzt die Handlungen im Buch einfach stimmig! Was mir zudem sehr gut gefallen hat ist der Hauch von Ironie und Witz den die Autorin in wohl potionierten Dosen in die Geschichte hat einfließen lassen. Gerade in Gesprächen und Situationen zwischen Ismae und Duval musste ich öfters schmunzeln und lachen. Auf dem Buchrücken wird darauf hingewiesen dass es sich bei „Grave Mercy – Novizin des Todes“ um eine Trilogie handelt. Das hat mich im nach hinein erstaunt, denn man könnte dieses Buch auch als abgeschlossen ansehen. Es bleiben nach diesem Band eigentlich keine allzugroßen Fragen offen und die Handlung der Geschichte wirkt auch abgeschlossen….von daher bin ich sehr neugierig wie die Geschichte um die Tochter des Todes weitergeht! Protagonisten Die Protagonisten sind alle sehr realistisch ausgearbeitet und dargestellt. Sowohl von der äußeren Beschreibung, als auch vom Sprachstil und den mittelalterlichen Ansichten her passen die Protagonisten wunderbar in die Zeit der Geschichte. Man merkt auf jeden Fall, dass die Autorin hier gut recherchiert hat und so den Leser absolut überzeugen kann. Mir gefielen natürlich die Hauptprotagonisten Ismae und Duval am besten. Ismae macht in der Geschichte eine unglaubliche Wandlung durch bei der es mich gefreut hat sie dabei begleiten zu dürfen. Vom der jungen, weltlich unerfahrenen und misshandelten Bauerstochter entwickelt sie sich zu einer entschlossenen, weltgewandten und selbstständigen Persönlichkeit mit ganz besonderen Fähigkeiten und Kenntnissen. Als sie schließlich auch noch anfängt diese nicht mehr nur auf blinden Befehl hin auszuführen sondern sich bewusst für einen eigenen Weg entscheidet ist die Verwandlung perfekt und absolut stimmig und sympathisch. Duval mit seiner geheimnisvollen und doch liebenswürdigen Art und seiner absoluten Loyalität konnte mich auch sehr schnell für sich einnehmen. Er weiß genau was er will, worin seine Ziele liegen und er lässt sich von niemandem von seinem Weg abbringen. Doch auch die Nebencharaktere wie z.B. die junge Herzogin, die Nonnen etc. lassen nicht an Lebendigkeit und Authentizität vermissen. Schreibstil Der Schreibstil ist für mich absolut stimmig gewesen. Besonders auch der Umstand dass die Geschichte im 15. Jahrhundert spielt hat mir gut gefallen und in ihrer Ausdrucksweise, ihren Beschreibungen etc. hat dies die Autorin auch absolut glaubwürdig dem Leser vermittelt. Die Satzstellung, die Ausdrucksweise und der Aufbau der Geschichte sind stimmig und rund und konnten mich überzeugen und mich in die Geschichte hineinziehen. FAZIT Obwohl ich deutlich älter bin als die eigentliche Zielgruppe hatte ich nie das Gefühl das Buch mit seiner Geschichte wäre für mich zu „einfach“ oder zu „langweilig“ … es hat einfach gepasst. Die Mischung aus Historie und Fantasy ist hier absolut gelungen und wirkte nie aufgesetzt oder an den Haaren herbeigezogen. Die Zeit und die Orte der Handlung haben mir unglaublich gut gefallen da die Autorin diese absolut bildhafte und detailreich rübergebracht hat. Sowohl äußerliche Beschreibungen, Sprache und Ansichten der Charaktere wirkten lebensnah, der Zeit entsprechend und absolut sympathisch. (zumindest die der guten in der Geschichte ;-) ) Die Geschichte und ihre Handlungen bewegten sich durchgehend auf einem gewissen Level der Spannung…die überaus dramatisch…aber auch niemals langweilig!
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4.0 von 5 Sternen
Achtung Spoilergefahr! Freue mich schon auf den nächsten Teil, 19. September 2012
Meine Inhaltsangabe (Achtung Spoilergefahr) Kendira wächst als eine der „Auserwählen“ gemeinsam mit anderen Jugendlichen in der Lichtburg von Liberty 9 auf. Das Gelände wird um das Areal wird sehr streng bewacht…zu ihrem Schutz vor den Nightraidern, gefährlichen Banden die außerhalb der Sicherheitszone ihr Unwesen treiben….so glaubt Kendira zumindest. Als Kendira in einer schlaflosen Nacht bei einem Spaziergang auf den Servanten, so werden die Jugendlichen der niederen Arbeitsklasse genannt, trifft verändert sich ihr Leben in rasanten Zügen. Eigentlich ist jeglicher nähere Kontakt zwischen Electoren und Servanten strengstens verboten und Dante würde die „Auslöschung“ drohen wenn Kendira ihn den oberen melden würde….doch das tut sie nicht, denn Dante und nicht zuletzt seine Intelligenz faszinieren sie. Durch einen Zufall erfährt Kendira von Dantes Plan, aus Liberty 9 zu entfliehen. Die Freundschaft von Kendira und Dante wächst mit jedem heimlichen Treffen und als Kendira seine Pläne mehr und mehr hinterfragt kommen ihr zunehmend Zweifel an ihrem „Zuhause“ und ihrer künftigen Bestimmung. Als dann auch noch eine Freundin von Kendira auf dem Stuhl zum „Stuhl“ landet und dabei getötet wird steht für sie fest, dass sie gemeinsam mit Dante aus Liberty 9 ausbrechen wird. Doch Kendira ist nicht bereit ihre Freunde im Stich zu lassen, weiht diese ein und versucht sie ebenfalls zur Flucht zu überreden…ob ihr diese gelingt und ob sie die Sicherheitszone lebend durchqueren können müsst ihr allerdings selbst lesen. Cover Das Cover zum Buch gefällt mir ganz gut, auch wenn es eigentlich keinen Bezug zum Buch vermittelt. Es ist in Blautönen gehalten und man sieht die Hälfte eines großen Mädchengesichts vor der Kulisse eines Himmels und eines dunklen Waldes. Der Schriftzug ist zudem groß aufgedruckt. Ich finde das Cover hat leichte Ähnlichkeit zum Cover von „Ashes“…bei dem es sich ja auch um eine Dystopie handelt. Protagonisten Mit Kendira hat Rainer M. Schröder eine sehr facettenreiche Protagonistin geschaffen. Anfänglich wirkt sie etwas naiv und oberflächlich. Sie geht völlig in der Rolle der „Auserwählten“ auf, genießt die Annehmlichkeiten die diese mit sich bringt und hegt keinerlei Zweifel an ihrer künftigen Bestimmung…von der sie aber auf der anderen Seite überhaupt nicht weiß worin sie besteht. Sie lebt nach strengen Vorgaben, Regeln und Ordnungen und sieht lange Zeit keinen Grund irgendetwas an ihrer Situation zu hinterfragen. Erst als sie sich mit dem „niederen“ Servanten Dante anfreundet wird Kendira menschlicher! Sie stellt das erste Mal eine Regel in Frage indem sie Dante nicht verrät und ihn so vor der Auslöschung bewahrt. Durch das Wachsen ihrer Freundschaft lernt sie Dante und seine Ansichten näher kennen und beginnt langsam daran selbst ihr Gehirn einzusetzen und das System von Liberty 9 zu hinterfragen. Diese Entwicklung geschieht langsam und Schrittweise und wird dadurch umso glaubhafter. Als sie diesen Prozess durchlaufen hat und erkennt, dass am Leben in Liberty 9 einiges „faul“ ist geht sie große Risiken ein um sich und ihre Freunde vor einer ungewissen Zukunft zu schützen und um Freiheit zu erlangen. Dante hat nicht nur gutes Aussehen sondern auch Charme. Obwohl er von klein auf zu den „niederen“ Menschen zählt, für seinen Lebensunterhalt in Liberty 9 schwer arbeiten muss und in eine unsichere Zukunft in Armut blickt ist er nicht verbittert. Im Gegenteil er hat früh angefangen das System der Oberen anzuzweifeln und den Sinn in der Einrichtung um Liberty 9 zu hinterfragen und nicht unkritisch alles zu glauben was ihm erzählt wird. Seine Liebe zu Kendira wird dem Leser erst im Laufe der Geschichte klar, denn sie beginnt langsam und zart und entwickelt sich mit jedem Treffen zwischen den Beiden. Das macht die Beziehung zwischen den Beiden auch Besonders…und anrührend. Leider hätte meines Erachtens die Nebencharaktere noch deutlich facettenreicher dargestellt werden könne. Ich fand sie alle etwas „lahm“ dargestellt. Alle schön, alle Auserwählt und kein einziger der anscheinend das System von Liberty 9 auch nur im Geringsten anzuzweifeln scheint. Ich meine die Nebendarsteller sind nicht unsympathisch, aber man hätte sie noch lebensechter und ausgereifter darstellen können. Idee / Geschichte Was mich an „Liberty 9 – Sicherheitszone“ ziemlich gestört hat, war die Tatsache, dass man in eine völlig verwandelte Welt geworfen wird und Erklärungen hierzu weitgehend nicht vorhanden sind. Man liest zwar mehrmals kurz von einem „Weltenbrand“…was es damit aber genau auf sich hatte bleibt ein Rätsel. Auch was mit dem Rest der Welt geschah bleibt zu großen Teilen unerklärt. Zudem kommt noch hinzu dass man zu Beginn des Buches mit einem Haufen von unbekannten Begriffen regelrecht „bombardiert“ wird. Es wimmelt nur so von „Electoren“, „Servanten“, „Cleansings“, „Nightraidern“ irgendwelchen „Runs“ und „Cubes“ etc. Es dauerte eine Zeit lang bis ich mich in diese Welt eingelesen hatte! Die Dystopie vereint viele „Gegensätzlichkeiten“ in der Geschichte zu einem Ganzen und verleiht ihr dadurch einen besonderen Charakter. Es gibt hochtechnisierte Anteile (z.B. die Flugschiffe) aber auch absolut naturbezogene Sequenzen (z.b. Das Leben der Nightraider), das Leben in Liberty 9 ist streng geregelt und es gibt viele Rituale, geistige Einheiten etc. und ist ähnlich dem Leben in einem Kloster aufgebaut. Die Geschichte um Liberty 9 konnte mich nach anfänglichen Einfindungsschwierigkeiten letztendlich durchaus fesseln. Gerade weil vieles „offen“ bleibt und man gezwungen wird sich selbst Gedanken zu machen was hinter dem großen Geheimnis von Liberty 9 stecken könnte. Die Geschichte beinhaltet Wendungen die mich durchaus überrascht haben und der Verlauf der Handlung endet schließlich in einem Cliffhanger und lässt auf einen sehr spannenden nächsten Teil hoffen….indem vielleiht die ein oder andere offene Frage geklärt werden dürfte. Schreibstil: Dies war mein erstes Buch des Autors Rainer M. Schröder und mir gefiel sein flüssiger und gut zu lesender Schreibstil recht gut. Allerdings tat ich mir anfänglich mit dem Schwall an fremdartigen Ausrücken etwas schwer. Hier wäre vielleicht eine kleine Legende am Ende des Buches mit Erklärungen hilfreich gewesen. Die Geschichte ist in der dritten Person geschrieben, dreht sich aber zum größten Teil um Kendira. Jedoch sind zwischendurch Kapitel eingestreut die von einer unbekannten Person, einem Mann, beschrieben werden der wohl einer der wenigen Personen ist, die nicht hinter dem System von Liberty 9 stehen….allerdings erfährt man im ganzen Buch nicht, um wen es sich hier handelt…dies ist ein weiteres Fragezeichen auf dessen Aufklärung ich im nächsten Band hoffe. Fazit: Liberty 9 ist eine dystopische Geschichte mit vielen Gegensätzlichkeiten die das besondere Gerüst der Geschichte darstellen. Anfänglich wird der Leser etwas arg mit neuen und technischen Ausdrücken zugeschüttet und es dauerte einige Zeit um in die Geschichte hineinzufinden. Danach entwickelt sich die Geschichte zwar spannend, bleibt aber auch voller Rätsel und ungeklärter Fragen. Die Protagonisten sind sympathisch dargestellt und vor allem die Hauptcharakterin macht eine äußerst positive Wendung durch und machte sich mir daher umso sympathischer. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil von „Liberty 9“ und hoffe, dass darin ein großer Teil der offenen Fragen aufgeklärt werden.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Legend...gerne mehr, 11. September 2012
Meine Inhaltsangabe: Amerika wie wir es kennen existiert nicht mehr. Das Land ist in zwei Lager gespalten, in Reich und Arm. Während die Reichen immer mehr wollen und in Wohlstand und Sicherheit leben, bangen die Armen täglich ums nackte Überleben….denn in ihren Reihen grassieren schreckliche Krankheiten, sie besitzen kaum Hab und Gut und die wichtigen Impfstoffe gegen die Seuchen sind nur für die Reichen vorhanden. Der jugendliche Day lebt abseits von seiner Familie auf der Straße in den Armenvierteln der Republik. Um seine Familie aus dem Hintergrund zu unterstützen stiehlt er Medikamente, Kleidung und Nahrungsmittel und lehnt sich mit verschiedensten Aktionen gegen Missstände auf und wird so zum meist gesuchtesten Verbrecher der Republik. Er führt die Polizei schon lange an der Nase herum, denn Day existiert „eigentlich“ überhaupt nicht, er müsste längst Tod sein und so kennt auch keiner kennt sein Aussehen, sein Alter oder seinen wahren Namen….was die Suche nach im beinahe unmöglich macht. June wächst als eine der privilegierten Menschen der Republik auf. Ihre Eltern starben vor vielen Jahren bei einem Autounfall und June lebt seitdem bei ihrem, über alles geliebten Bruder Metias. Sie besucht eine höhere Schule und befindet sich in der letzten Klasse zur Ausbildung als Soldatin, denn sie möchte in die beruflichen Fußstapfen ihres Bruders treten. Sie ist DIE Beste, DAS Wunderkind der Republik denn sie hat „im großen Test“ als einzige Person mit der vollen Punktzahl bestanden. Als Metias bei einem Einsatz ums Leben kommt, scheinbar getötet von Day schwört sich June den Staatsfeind persönlich zu schnappen um ihm die gerechte Strafe zu Teil werden zu lassen. Als sie sich getarnt als arme Bürgerin unters „Fußvolk“ mischt um Day zu finden ahnt sie lange nicht dass sie diesem bereits näher gekommen ist als es ihr lieb ist. Als ihr bewusst wird wer Day in Wirklichkeit ist, steht sie vor einer Entscheidung die ihr beider Leben für immer verändern wird. MEINE MEINUNG Cover Seit langem hatte ich mit "Legend" mal wieder ein Cover in der Hand das ohne viel Farbe und Bildgestaltung daherkommt. Das Cover ist total schlicht, aber trotzdem sehr edel gehalten. Der Schutzumschlag ist aus einem sehr festen und hochwertigen, weißen Papier. In goldenen Lettern ist das Zeichen oder Wappen der Republik und der Buchtitel abgebildet. Ich bin daher schon sehr gespannt wie das Cover des Folgebandes ausfallen wird. Geschichte / Idee Natürlich wird hier das Genre der Dystopie nicht neu erfunden, dennoch konnte mich die Geschichte von Day und June mitreißen und letztendlich auch überzeugen. Das hatte auch damit zu tun dass sich in die dystopische Geschichte noch ein Kriminalfall mit eingeschlichen hat der die Handlung zusätzlich spannend gemacht hat. Diese Kombination fand ich überaus reizvoll und lesenswert. Die Geschichte beginnt meiner Meinung recht unspektakulär. Man lernt die Lebensumstände der Menschen in der Republik und die Hauptprotagonisten näher kennen. Dennoch erfährt man recht wenig über die geschichtlichen Hintergründe, den Umbruch und die Spaltung der Nation. Im Laufe der Geschichte nimmt die Handlung langsam an Fahrt auf als Day ins Krankenhaus einbricht und ein Mord geschieht. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war ich voll dabei und wollte wissen wie es weitergeht. Besonders das Kennenlernen zwischen Day und June fand ich sehr spannend….prallen doch zwei völlig verschiedene Menschen, aus zwei „verfeindeten“ Welten aufeinander. Das Beste an diesem Buch verbirgt sich meiner Ansicht nach im letzten Drittel des Buches. Hier kommt die ganze Tragik und das Ausmaß der Geschichte zur Geltung und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Leider kam das Ende des ersten Bandes dann doch wieder einmal viel zu schnell… Protagonisten Mir haben die Beiden Hauptprotagonisten Day und June und deren Zusammenspiel überaus gut gefallen. Die Autorin hat Beiden total unterschiedliche Charaktere gegeben, die letztendlich aber unheimlich gut zueinander passen…denn eines verbindet Beide…der Sinn nach Gerechtigkeit. Day, der in Wahrheit Daniel heißt, ist der junge Rebell der trotz seines Alters bereits viel Unrecht erfahren musste und sein Leben der Rebellion verschrieben hat. Er ist seiner Familie gegenüber sehr verbunden und kämpft auf den Straßen täglich für sie um an Nahrung, Kleidung und den lebenswichtigen Impfstoff zu gelangen. Doch trotz des harten Lebens das Day führt ist er im Herzen ein guter Mensch geblieben der nie jemanden absichtlich verletzten oder Töten würde. Im Gegenteil für diejenige die er liebt würde er eher selbst in den Tod gehen. June, obwohl reich, verwöhnt und überprivilegiert ist trotzdem sympathisch. Sie ist sehr ehrgeizig und zielstrebig und weiß was sie im Leben erreichen möchte. Als sie den einzigen Menschen verliert der in ihrem Leben wirklich wichtig ist verwandelt sie sich nicht in ein Häufchen Elend sondern wird zur Kämpferin. Das sie diesen Kampf letztendlich gegen Menschen führen muss von denen sie bis dahin dachte es wären „die Guten“ ist tragisch aber wohl unvermeidbar. Schreibstil Die Autorin hat einen sehr leichten und angenehm zu lesenden Schreibstil…schnörkellos, prägnant und direkt. Die Geschichte ist sehr gut zu verfolgen obwohl sie aus zwei Perspektiven erzählt wird. Abwechselnd wird der Leser von Day oder June in die Geschichte mitgenommen. Beide erzählen ihre Sicht der Dinge in Ich-Form, das vermittelt dem Leser eine gute Nähe zu den Protagonisten und deren Erlebnissen, Sichtweisen und Gedanken. FAZIT Wer wie ich dystopische Geschichten mag wird an „Legend – fallender Himmel“ von Marie Lu sicherlich seine Freude haben. Die Protagonisten sind sympathisch dargestellt und ihr Zusammenspiel miteinander bereichert die Geschichte sehr. Der Schreibstil ist flüssig und altersgemäß und ermöglicht es die Geschichte schnell zu verstehen und das Buch zügig zu lesen. Allerdings finde ich das Buch gerade am Anfang etwas langatmig und es dauert seine Zeit bis die Spannung wächst, die letztendlich erst im letzten Drittel voll zur Entfaltung kommt!
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Nicht mehr so gut wie Band 1, 6. September 2012
Kurzbeschreibung: Verunsichert durch die gefährlichen Leidenschaften und dunklen Geheimnisse ihres Liebhabers Christian Grey, bricht Ana Steele ihre Beziehung ab und versucht wieder ein ruhiges Leben zu führen. Aber Anas Verlangen nach Christian ist ungebrochen, und als Christian vorschlägt, sich wenigstens noch ein einziges Mal mit ihr zu treffen, willigt Ana sofort ein… Meine Inhaltsangabe: Es ist gerade mal eine Woche vergangen nachdem Ana Christian verlassen hat! Doch diese Woche war für sie die Hölle! Mittlerweile hat Ana ihren neuen Job in einem Buchverlag angefangen und muss sich dort den Annäherungsversuchen ihres neuen Chefs erwehren. Als Christian sie nochmal um ein Treffen bittet willigt Ana ein und damit stürzt sie sich erneut in eine verwirrende Gefühlswelt. Noch immer ist ihr Bann ihm gegenüber ungebrochen…er zieht sie magisch an und so ist es nicht verwunderlich, dass sie sich erneut auf Christian einlässt. Dieses mal allerdings nicht als seine SUB sondern als seine Freundin…ohne vertragliche Regelungen. Christian ist Schritt für Schritt gewillt Ana in seine Vergangenheit einzulassen und schafft es mit ihrer Hilfe schließlich sogar die dunkelsten Schatten derer abzulegen. Nichts desto trotz bleibt er ein dominanter Mann der gerne das Sagen hat und Ana mehr als einmal zu neuen Herausforderungen auffordert…sowohl alltäglicher, als auch sexueller Art. Zudem muss Ana sich mit einer Exgeliebten von Christian und seiner ersten Freundin Mrs. Robinson auseinandersetzten und fragt sich immer wieder ob sie ihm und seinen Bedürfnissen auf die Dauer auch wirklich reichen kann oder ob es ihn früher oder später wieder in die dunkle Welt der Schatten und bizarren Sexspiele ziehen wird. Charaktere: Ana ging mir in diesem Teil der Reihe phasenweise ganz schön auf die Nerven. Ich meine irgendwann muss doch mal klar sein, er will sie, er liebt sie und er begehrt sie…da stören mich diese ständigen Selbstzweifel und die daraus resultierenden Handlungen und Gespräche einfach irgendwann gewaltig. Auch das ständige bohren ich wühlen in der Vergangenheit von Christian wurde ich zunehmend überdrüssig…zumal dieses Buch nicht mal eine Woche im Leben der beiden Hauptprotagonisten beschreibt. Leider hat sich Ana nicht so sehr zu einer jungen und selbstbewussten Frau entwickelt wie ich es mir nach der Trennung im ersten Band für sie erhofft hatte. Sie ist auch weiterhin etwas naiv und phasenweise echt kindisch….trotzdem aber auch irgendwie liebenswert in ihren unschuldigen Denk-und Handlungsweisen.Lediglich optisch scheint sich Ana zur Frau von Welt weiterentwickelt zu haben. Christian ist auch nach wie vor der dominante Part in der Geschichte. Er trifft Entscheidungen für und über Ana, die ihn eigentlich nichts angehen. Bestimmt einen großen Teil ihres Lebens und ihres Alltages…zeigt sich aber auch deutlich kompromissbereiter als noch im ersten Teil. Man merkt als Leser auf jeden Fall wie viel ihm an der jungen und unerfahrenen Frau liegt, auch wenn das bei ihr gedanklich irgendwie nicht anzukommen scheint. Der Leser erfährt auch etwas mehr aus seiner ominösen Vergangenheit und seiner traumatischen Kindheit da er sich in diesem Band etwas mehr öffnet und versucht die dunkle Seite abzuschütteln. Mal gelingt ihm diese mehr, mal weniger! Geschichte / Idee: Die Geschichte hat meiner Ansicht nach einen“ typisch amerikanischen“ Verlauf, der da lautet: „Unsichere, junge aber hübsche Heldin schafft es nur durch die Kraft der Liebe ihren Angebeteten aus den Händen seiner dunklen Vergangenheit zu befreien und alle werden glücklich bis ans Ende ihrer Tage!“ -> Das kann man dem Buch nun auch negativ auslegen…da ich aber bereits im Vorfeld mit diesem wirklich unrealistischen Verlauf der Handlung gerechnet habe, hat mich die Geschichte auch nicht enttäuscht…ich musste nur über die Vorhersehbarkeit ziemlich schmunzeln. Wer mit dieser Art und dem Verlauf der „Liebes“-Geschichte nichts anfangen kann, der sollte die Finger vom Zweiten Teil des Buches lassen. Wer auf ein Buch hofft indem es tiefe Einblicke in die bizarre Welt des BDSM gibt wird hier sicherlich bitter enttäuscht werden. Denn ich bin der Meinung es handelt sich bei dieser Geschichte einfach nicht um einen BDSM-Roman. Vielmehr beinhaltet das Buch eine etwas "komplizierte Liebesgeschichte" welche mit überdurchschnittlich vielen Sexszenen ausgestattet ist! Hierbei beinhalten allerdings die wenigsten BDSM-Anteile! Im Gegenteil…ich fand die vielen, meist gleichablaufenden „Stell-Dich-eins“ der beiden Protagonisten irgendwann ziemlich vorhersehbar und teilweise beinahe langweilig! Sex wie ihn wohl die meisten Menschen haben…nicht weniger, aber eben auch nicht mehr und schon gar nicht anrüchig, extrem obszön oder gar sexuell schockierend wie uns gerade die Presse zu Shades of Grey weismachen möchte. Schreibstil Leider konnte mich der Schreibstil auch in diesen zweiten Band auch nicht wirklich begeistern. Dies lag vor allem daran dass die Autorin einen Mangel an Abwechslungsreichtum an den Tag legte der sich gewaschen hat. Das fiel mir im ersten Band bereits auf…steigerte sich aber meines Erachtens in der Fortsetzung nochmal (oder es kam mir zumindest so vor) Ihre ständigen Wiederholungen gingen mir irgendwann total auf den Keks. Ich meine man kann ja z.B. sexuelle Erregung auf tausend verschiedene Arten beschreiben…Fr. E.L. James kennt scheinbar aber nur einen Satz dazu den sie dann variiert hat „ihr Unterleib zog sich zusammen; die Muskeln in ihrem Unterleib spannten sich an“, etc…. das tat Anas Unterleib dann auch so oft, dass ich dachte sie sollte mal dringend Magnesium zu sich nehmen. Das war jetzt nur ein Beispiel dass sich in vielen kleinen Passagen, Beschreibungen, Gefühlsbekundungen etc. jedoch oft wiederholt. So liest man wie bereits im ersten Teil häufig von postkoitalen Haaren und einer inneren Göttin die immer mit von der Partie ist wenn Ana und Christian mal wieder übereinander herfallen. Was im ersten Teil noch neu und oftmals witzig war ist hier eigentlich nur noch ausgelutscht und nervtötend. FAZIT Die Geschichte hat einen ziemlich unrealistischen Verlauf…da ich auf diesen aber innerlich schon eingestellt war hat mich dieser Umstand nicht über die Maßen enttäuscht…vielmehr musste ich über die Vorhersagbarkeit schmunzeln. Wer auf einen BDSM-Roman mit vielen Erkenntnissen und Eindrücken dieser Szene hofft wird hier sicherlich absolut enttäuscht werden. Denn einen Steigerung zu Band 1 ist in dieser Hinsicht kaum vorhanden. Ich würde den Roman einfach als „normalen“ Erotikroman beschreiben. Ein großes Manko ist für mich der Schreibstil der Autorin, der vor allem durch viele ständige Wiederholungen (in Ausdrucksweisen, Beschreibungen und Handlungen) geprägt wird. Konnte mich das erste Buch noch total mitreißen und begeistern weil vieles neu war bin ich vom zweiten Teil nicht mehr ganz so begeistert. Lies doch das schriftstellerische Talent an Abwechslungsreichtum und Ideenvielfalt vermissen. Die Handlung war auch in vielen Teilen sehr vorhersehbar und dabei einfach extrem durch die „rosa Brille“ gezeichnet. Den letzten Teil werde ich mir trotzdem noch zu Gemüte führen, auch wenn ich mir im Hinterstübchen schon ausmalen kann wie die Geschichte endet!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Besser als Bnd. 1, 25. August 2012
Kurzbeschreibung: Die Ereignisse des letzten Sommers haben Renées Leben komplett verändert. Ihre alte Schule musste geschlossen werden, ihre große Liebe Dante ist untergetaucht. Seit seinem Kuss schläft sie kaum, ihre Sinne sind abgestumpft und sie sieht reifer und schöner aus - trägt sie einen Teil seiner unsterblichen Seele in sich? An ihrer neuen Schule, dem St. Clemént, wird Renée mit Argwohn betrachtet – außer von einem Jungen namens Noah. Mit ihm kommt sie dem Geheimnis der Untoten Stück für Stück näher und begibt sich dabei selbst in tödliche Gefahr …. Meine Inhaltsangabe Nachdem Renee' geküsst hat um ihm seine Seele zurückzugeben hätte sie eigentlich sterben müssen…doch dies hat Dante nicht zugelassen. Er hat Renee wieder geküsst um ihr die Seele zurückzugeben und selbst wieder Untot zu werden. Allerdings scheint es, als sei ein Teil ihrer Seele in Dante geblieben…Renee' fühlt sich abgestumpft und hat das Gefühl einen Teil ihrer selbst verloren zu haben und die Trennung von Dante verschlimmert diesen Zustand noch. Zudem quälen sie verwirrende Träume die sich schließlich als eine Art Visionen herausstellen. Da ihre alte Schule das Gottfried-Institut für Sterbliche geschlossen wurde, muss Renee von nun an eine spezielle Wächterschule besuchen. Der Kontakt zu Dante und ihren alten Freunden bricht beinahe komplett ab und Renee leidet stärker denn je. Um sich abzulenken stürzt Renee sich in neue Freundschaften und den Unterricht. Dort erfährt sie schließlich von einem Geheimbund…den neun Schwestern. Diese sollen angeblich das Geheimnis der Unsterblichkeit entdeckt und aufbewahrt haben. In der Hoffnung damit Dante retten zu können versucht Renee mit ihren neuen Freunden das Geheimnis zu lüften und gerät dabei selbst in Todesgefahr. MEINE MEINUNG Cover: Wie auch schon das Cover des ersten Teils spricht mich das von „Deine Seele in mir“ an. Ich finde es nicht umwerfend oder besonders spektakulär, aber diese traurigen blauen Augen auf dem Bild wecken meine Neugier. Da das Cover ähnlich in der Aufmachung ist (jedoch andere Farbgebung) wie das des ersten Bandes ist auch der Widererkennungswert eindeutig vorhanden. Geschichte: Die Geschichte reiht sich nahtlos an den ersten Band von Dead Beautiful an. Von daher war es absolut gut dass ich diesen erst kurz davor gelesen habe. So fiel mir der Einstieg ins Geschehen überhaupt nicht schwer und ich fand mich sofort mitten in der Geschichte wieder. Was mir am zweiten Teil der Geschichte besonders gut gefallen hat ist die Tatsache, dass sich einige Ungereimtheiten aufklären und die Geschichte dadurch verständlicher…jedoch nicht weniger spannend wird. Jedoch gibt es auch einen Umstand der mir weniger gut gefallen hat.Der Wechsel an eine Wächterschule bringt mit sich das einige lieb gewonnenen Charaktere in dieser Geschichte kaum vorkommen. So spielt Dante weit weniger als aktiver Part mit als wie ich es mir gewünscht hätte. Eleanor wird nur in zwei, drei Telefonaten kurz erwähnt und fällt ansonsten komplett aus der Geschichte...diesen Umstand habe ich besonders bedauert, da sie mir ein lieb gewonnene Protagonistin im ersten Teil war. Die Spannung wird in diesem Teil relativ hoch gehalten. Man möchte unbedingt erfahren um was es sich bei dem Geheimnis um die Unsterblichkeit handelt und ob dies die Lösung der Probleme von Dante und Renee sein könnte. Man fiebert, bangt und hofft mit und wird durch den Strudel von Ereignissen gezogen und möchte die Hoffnung auf ein Happy End nicht aufgeben. Leider endet das Buch wieder in einem absoluten Cliffhanger und der dritte Teil steht noch nicht bereit zum Lesen und so bleibt ungewiss wie die Zukunft von Renee, Dante und Noah aussehen mag. Charaktere: Renee hat sich im Vergleich zu ersten Teil deutlich verändert. Sie ist längst nicht mehr die energiegeladene und humorvolle Schülerin des ersten Bandes. Man merkt ihr deutlich an, dass „etwas anders“ ist…kann es aber auch irgendwie nicht richtig in Worte fassen. Leider hat sie mit dem Teil ihrer Seele wohl auch den Humor eingebüßt…denn gerade dieser ging mir persönlich ganz schön ab. Nachdem alte Charaktere wie der von Eleanor zwangsweise weggefallen sind kamen neue und interessante Protagonisten hinzu. So die „schräge“ Anya, die zickige Clementine und Noah der ein besonderes Interesse an Renee' zu haben scheint. Aufgrund der Entwicklung der Geschichte tritt die Liebesbeziehung zwischen Renee und Dante in diesem Teil des Buches weitgehendst in den Hintergrund und wird sogar mehr als einmal in Frage gestellt. Diesen Umstand fand ich zwar logisch, aber als alte Romantikerin natürlich auch etwas schade. Wobei ich selbst irgendwann nicht mehr wusste ob ich nun Dante oder Noah wählen würde wenn ich an Renees Stelle stehen würde. Schreibstil: Ich empfand den Schreibstil des zweiten Teils „runder“ als den ersten…zumindest hatte ich das Gefühl flüssiger durch die Geschichte zu rutschen als noch beim ersten Band. Nach wie vor beherrschen die Bildhaftigkeit und die Liebe zu Details den Stil der Autorin. Da ich mir Handlungsorte und Protagonisten gerne sehr genau vorstelle kommt mir dies natürlich extrem entgegen. FAZIT: Für mich ist sowohl im Schreibstil als auch in der Handlung der Geschichte eine spürbare Steigerung vorhanden. Der Schreibstil wirkt runder und flüssiger als noch im ersten Teil und die Handlung ist in sich stimmiger und wirft weniger Unklarheiten auf, punktet aber absolut mit Spannung und ich konnte mich darin völlig vergessen. Leider werden auch in diesem Teil noch nicht alle Fragen beseitigt und die Hoffung auf ein Happy End werden noch nicht erfüllt. Die Geschichte endet in einem absoluten „Cliffhanger“ auf den dritten Teil und lässt den Leser „zappelnd“ zurück.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Nichts für schwache Nerven und empfindliche Nerven ACHTUNG SPOILERGEFAHR, 16. August 2012
Mein Inhaltsangabe (Achtung Spoilergefahr) Alex ist die Flucht aus Rule gelungen…doch anstatt sich auf die Suche nach Tom machen zu können gelangt sie in Gefangenschaft….und zwar in die Gefangenschaft von Veränderten. Während der Zeit ihrer Gefangenschaft erlebt Alex eine bestialische Grauenhaftigkeit nach der anderen und mehr als einmal ist fraglich ob sie die kommenden Stunden überlebt oder ob sie als Zwischenmahlzeit für die Veränderten endet. Schließlich wird Alex in eine Art „Basislager“ der Veränderten, in ein altes Bergwerg, gebracht und dort wartet sie auf ihr scheinbar unabwendbares Schicksal den Tod zu finden. Doch noch etwas macht Alex Angst. In ihrem Kopf scheint das „Monster“ weiterzuwachsen…ihre Sinne verändern sich…ihr Geruchsinn ist nahezu unmenschlich gut und plötzlich scheint sie Gedanken von Veränderten in ihrem Kopf „sehen“ zu können. Tom wurde indes von zwei alten Leuten aufgenommen und gesundgepflegt und plant, sich auf die Suche nach Alex zu machen. Allerdings wird daraus nichts, da er in die Hände brutaler Kopfgeldjäger fällt und nur mit Mühe fliehen kann. Schließlich schließt er sich, nicht ganz freiwillig, einer Milizgruppe an die es sich zum Ziel gemacht hat die Veränderten zu töten. Dabei planen sie die Sprengung eines Bergwerks!!! Zudem gibt es noch zwei wichtige Handlungsschauplätze auf die ich hier aber nicht näher eingehen möchte, da es den Rahmen sprengen würde. MEINE MEINUNG Cover Das Cover hat einen sehr hohen Widererkennungswert zum ersten Teil von Ashes. Darauf ist wieder ein großformatiges Mädchengesicht abgebildet. Dieses Mal allerdings vor flammend orangem Hintergrund…was den Anschein erweckt, dass der Himmel brennt. Mir gefällt die Schlichtheit des Covers sehr gut…auch wenn es rückblickend für den Inhalt des Buches beinahe zu „zahm“ wirkt. Protagonisten: Im zweiten Teil von Ashes wimmelt es von Protagonisten die ihre Geschichte erzählen wollen. Mir sind dabei aber eindeutig Alex und Tom am wichtigsten…auch wenn die Sicht der anderen bestimmt nicht langweilig oder unerheblich sein dürfte…gerade auch in Bezug auf den nächsten Teil des Buches. Alex erlebt in diesem Band wirklich unglaublich schlimme Dinge und muss Erlebnisse und Gesehenes verarbeiten mit dem wohl jeder normale Mensch seine Probleme hätte. Ihre Geschichte in diesem Band ist düster und die Hoffnung auf einen positiven Ausgang recht gering…nichts desto trotz wirkt Alex auf mich weiterhin stark, tapfer und kämpferisch….auch wenn sie im Vergleich zum ersten Teil etwas Persönlichkeit verloren hat. Tom's Geschichte kam mir eindeutig etwas zu kurz und ich hätte gerne noch mehr von ihm und seiner Gesundung in der Jagdhütte gelesen. Dafür erfahren wir in diesem Teil etwas von seiner Vergangenheit im Krieg und bekommen einen kleinen Einblick in sein Seelenleben. Leider kam es in diesem Band zu keinem wirklichen Wiedersehen zwischen Alex und Tom und diesbezüglich wurde mein Wunsch in keiner Weise befriedigt. Im Großen und Ganzen kann ich von mir sagen, dass ich lieber mehr von diesen Beiden Protagonisten gelesen hätte und mir die anderen Handlungsstränge rückblickend oftmals unnötig vorkamen und zu viel waren. Geschichte/Handlung Ich habe den ersten Band des Buches vor gut einem halben Jahr gelesen und habe mir zur „Auffrischung“ vor dem zweiten Band meine Rezension nochmal durchgelesen…und das was gut so. Der Einstieg in die Geschichte ist sehr direkt und ich brauchte wirklich einige Kapitel um wider über alles im Bilde zu sein. Womit ich mir etwas schwer tat war der Umstand dass der zweite Band von Ashes aus sehr vielen Perspektiven geschrieben ist. Insgesamt gibt es in "Ashes – Tödliche Schatten" nämlich gleich vier Handlungsstränge und Handlungsorte zu verfolgen. Da diese allesamt sehr komplex waren, war dies manchmal doch recht verwirrend und der ständige Wechsel an Perspektiven und Orten hat den Lesefluss etwas gestört…gerade bei abrupten Perspektivenwechseln. - Zum einen wird die Geschichte natürlich aus der Perspektive von Alex erzählt. Diese Teile nehmen auch den größten Teil des Buches ein. - Zum anderen erfahren wir aus sich von Tom wie es mit seinem Leben nach der Rettung weitergeht -Des Weiteren hat Ilsa J. Bick aber auch noch zwei weitere Handlungsstränge eingebaut die ebenfalls einen großen Teil der Geschichte einnehmen. - Ein großer Teil der Handlung und der Geschichte wird der Gefangennahme von Peter gewidmet und zum anderen der Flucht von Chris, Lena und Nathan aus Rule Vor allem ist mir bis zum Schluss der Sinn nicht aufgegangen was es mit diesen vielen Handlungssträngen und Perspektiven auf sich hat. Ich meine Spannung und Action sind auch so schon genügend vorhanden und ich hätte an manchen Stellen lieber mehr von Alex und Tom gelesen. Man bekommt durch die anderen Perspektiven einfach noch zusätzliche Einblicke in die Entwicklung auf der Welt und kann diesbezüglich vielleicht erahnen wie es weitergehen könnte…aber wirklich wichtige Erkenntnisse taten sich durch die vielen Handlungsstränge bei mir nicht auf. Ich bin gespannt ob diese im dritten Teil noch eine wesentlichere Rollen spielen werden. Die ganze Handlung und die Story sind im zweiten Band wirklich sehr umfassend und actionreich. Man wird hineingerissen in Flucht, Kampf und die Hoffnung ums Überleben. Die Spannung hält sich wirklich das komplette Buch über konstant hoch und riss mich wirklich mit. Ich war so in der Geschichte gefangen dass ich das Buch, mit immerhin 571 Seiten, innerhalb von zwei Tagen gelesen hatte. Das Buch oftmals eine bedrückende Stimmung bei mir hinterlasse. Ist das, was man dort zu lesen bekommt doch ungleich heftiger als man es sich in der Realität jemals wünschen würde…. Was mich aber teilweise wirklich geschockt hat waren die unheimlich brutalen und detailgetreuen Kannibalismus- und Tötungsszenen. Ilsa J. Bick nimmt wirklich kein Blatt vor den Mund wenn es darum geht solche Szenen an den Leser zu bringen und ihn damit zu schocken. Ich musste teilweise gehörig schlucken und mit meinen Nerven und mit meinem Magen kämpfen. Jetzt bin ich allerdings schon über dreißig Jahre alt und habe auch schon den ein oder anderen Horrorstreifen gesehen oder gelesen. Aber ob die Altersangabe 14-17 Jahre nicht doch zu niedrig angesetzt ist, ist in meinen Augen absolut fraglich. Leider wirft der zweite Teil von Ashes einige ziemlich spannende Fragen und Aspekte auf die wohl erst im dritten Teil beantwortet werden….und bis dahin heißt es wohl erst Mal wieder warten! Schreibstil Der Schreibstil von Ilsa J. Bick konnte mich wie im ersten Band von Ashes absolut überzeugen. Die Autorin schreibt absolut lebhaft und glaubwürdig und jede noch so unreale Vorstellung wird auf einmal plötzlich lebendig. Sie hat eine unglaubliche Bildkraft und ließ bei mir ein großes „Kopfkino“ lebendig werden. Gerade bei den heftigeren Szenen war dies nicht immer besonders „magenfreundlich“….trotzdem kann man mit dem Lesen einfach nicht wieder aufhören. FAZIT Nach dem ersten Band des Endzeitszenarios von Ilsa J. Bick war ich absolut gespannt auf die Fortsetzung in „Ashes – Tödliche Schatten“ und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte um Alex und Tom geht rasant und actionreich weiter und der Leser wird in eine surreale Welt hineingerissen aus der es kein Entkommen zu geben scheint. Lediglich die vielen Perspektiven und häufig wechselnden Handlungsstränge haben den flüssigen Lesegenuss etwas getrübt. Ilsa J. Bicks Schreibstil ist wie gewohnt Bildgewaltig. Dies tritt gerade bei den vielen blutrünstigen und brutalen Szenen besonders zu Tage. Die Geschichte ist definitiv nichts für Leser mit schwachen Nerven oder empfindlichen Mägen….--> und meiner Meinung nach auch nichts für 14 – jährige Teenager (wie es in der Altersempfehlung lautet)!!!! -> auf meinem Blog vergebe ich 4,5 Herzen...hier runde ich auf 5 Sterne auf!
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