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Rezensionen verfasst von
S. E. Beer "Lexon Orthan" (Hannover / Darmstadt)
(REAL NAME)   

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Hblx
Hblx
Preis: EUR 8,99

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen H-What?, 25. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hblx (MP3-Download)
Meinung ist relativ, das darf man nicht vergessen. Leider kann ich die durchweg positive Resonanz auf dieses Album nicht nachvollziehen. Vielleicht bin ich zu sehr auf dem (richtigen) H-Blockx-Stil der 90er hängen geblieben, aber meiner Meinung nach ging es seit Fly Eyes steil bergab und dieses Album zeigt den (hoffentlich endgültigen) Tiefpunkt der Werke der Band.

Ich las von "konsequenter musikalischer Weiterentwicklung". Tut mir leid, ich habe selbst ein wenig Ahnung von Musik, der Branche und von Studioarbeit und muss sagen, dass dieses Album für mich klingt wie von einer NoName-Band in der Vorstadtgarage, die Texte sind ziemlich flach (was eine konsequente Fortsetzung der letzten Alben darstellt), die Basslines wirken einfach nur noch plump und was Riff-Zauberer Tinte da an seiner Gitarre macht versteh ich einfach nicht. Mir scheint als habe man in den letzten 15 Jahren kontinuierlich daran gearbeitet das Bass- und Gitarrenspiel zu verlieren, während Henning sich durch zu viel Rauchen die Stimme ruiniert zu haben scheint.

Für mich stellt das Album eine Zusammenstellung von lieblosem Pop, verschandeltem Rock'n'Roll und gruseligen Gehversuchen in Richtung Hiphop dar, wobei besonders letzteres nicht nur den Bandnamen als auch den Rock meiner Jugend durch den Dreck zieht. Wenn ich mir überlege, dass ich meine Gitarre erst durch Tim so richtig lieb gewonnen habe...

Natürlich sind einzelne Parts und Ideen gelegentlich nicht so schlecht. Lichtblicke gibt es immer und überall. Aber kein Lied hat sich bei mir mit Wiederhörenswert festgesetzt und ich ärgere mich sehr über den Kauf, obwohl mich bereits "Can't get enough" als Hörprobe im Vorfeld reichlich schockiert hat.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 16, 2012 6:19 AM MEST


Zurück in die Zukunft - Das Spiel - [Nintendo Wii]
Zurück in die Zukunft - Das Spiel - [Nintendo Wii]
Wird angeboten von dvdseller24
Preis: EUR 33,95

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles auf Anfang, 20. April 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als absoluter Fan der Filmreihe und Freund der 80er (Baujahr '83) war dieses Spiel ein Muss für mich. Besonders die Autentizität der Figuren, die so starke Ähnlichkeit mit dem Original haben, begeisterte mich im Vorfeld.

Während damit geworben wird, dass Christopher Lloyd und Michael J. Fox ihre Stimmen für das Spiel hergaben musste ich dann leider feststellen, dass bei der deutschen Synchronisation die Originalstimmen der Filme keinen Platz gefunden haben. Oder aber ich erkenne sie einfach gar nicht. Doc Brown wird vom Synchronsprecher von Doktor Perry Cox (Scrubs) vertont, dem es an Exzentrik fehlt, aber dennoch mit gutem Willen passend wirkt. Marty wirkt leider nicht so richtig gut getroffen.

Die Kulissen machen mir Spaß und auch die Art und Weise des Adventures (Gegenstände suchen und aus dem Inventar heraus zum Spielfortschritt verwenden, wenn sie dem Spieler passend erscheinen) finde ich gut gewählt. Die Rätsel sind nicht so schwer, aber ein wenig nachdenken muss man dennoch. Im Vordergrund steht hier eindeutig die Story.

Die Geschichte selbst ist eine schicke Idee, um der Trilogie einen vierten Teil aufzudrücken. Doc ist seit Monaten verschwunden bis plötzlich die Zeitmaschine auftaucht und Marty recherchiert, dass Doc im Jahr 1931 festsitzt und Opfer von Gangstern geworden ist. Höchste Zeit also, etwas zu unternehmen. Dabei muss er sich dann Docs 17-jährigem Alter Ego bedienen und versuchen, kein Zeitparadoxen zu provozieren... Nicht neu, aber passend.

Was mich dazu bewegt, dem Spiel keine so gute Bewertung zu geben, wie ich es mir gewünscht habe, ist eine Aneinanderreihung von Dingen, die mit dem eigentlichen Spiel nichts zu tun haben, denn Story und Adventure gefallen mir. Negativ ist zum einen die Sache mit den Stimmen, dann aber wiederum auch noch, dass oftmals in keinster Weise von Lippensynchronisation gesprochen werden kann. Ganz besonders möchte ich aber hervor heben: das Spiel laggt ohne Ende. Andauernd hängt das Bild, der Ton läuft weiter, die Ladezeiten zwischen einzelnen kleinen Aktionen sind merklich und lassen den Spielfluss hängen und es kommt auch vor, dass Dialoge einfach abgeschnitten werden, weil die deutsche Synchro nicht in die originale Softwarevorlage passen.

Die Steuerung selbst funktioniert ganz gut, könnte aber reibungsloser gestaltet sein. Besonders ärgerlich: man kann aus dem Laufen heraus keine Aktion tätigen. Man muss also erst stehen bleiben, der Konsole eine gute Sekunde geben, um zu registrieren, dass man nicht mehr läuft, dann den Aktionspunkt anpeilen und A drücken, damit etwas passiert. Und nicht einmal dann ist es immer gewährleistet.

Dennoch: für 20 Euro habe ich schon erheblich schlechtere Spiele gekauft und gespielt und ich werde es auch bis zum Ende bringen, in der Hoffnung, dass mich wenigstens die Story oben halten kann.

Für Fans der Reihe ist dieses Spiel meiner Meinung nach ein absolutes MUSS, da der Reihe und den Charakteren wirklich treu geblieben wurde. Nachdem ich das Spiel nun bereits durchgespielt habe (5 Kapitel, je 2 bis 3 Stunden Spieldauer) habe ich meine anfänglichen 3 Sterne nach oben korrigiert. Die Story macht einfach unglaublich Spaß und es ist eine wahre Augenweide, dass hier ein "Spiel zum Film" geliefert wurde, was nicht die Filme nachäfft, sondern eine schön durchdachte Fortsetzung präsentiert wird. Für Spieler, denen es um das Adventure geht, ist hier vom Kauf abgeraten, da die grafischen Hänger (die, wenn man sich einmal Xenoblade Chronicles ansieht, eindeutig NICHT die Konsole verschuldet, wie böse Zungen stets begaupten) durchaus das Spielgefühl ausbremsen und einige Sprüche, Zitate und Szenen selbstironisch auf die Filme bezogen sind, für "Außenstehende" aber durchaus seltsam erscheinen mögen. Das Spuelprinzip ist auch eher altbacken und erinnert mich an Zeiten von Day of the Tentacle und Myst, was zum Genre der 80er passt, jüngere Generationen aber vielleicht eher die Nase rümpfen lässt.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 23, 2012 11:52 AM MEST


Amewi 25050 - Phoenix 3-Kanal Minihubschrauber mit Gyro (farblich sortiert)
Amewi 25050 - Phoenix 3-Kanal Minihubschrauber mit Gyro (farblich sortiert)
Wird angeboten von BUSDUGA-Warenhandel
Preis: EUR 17,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich spaßig, 29. März 2012
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte mir diese Mini-Dinger zwar vor einigen Monaten schon einmal angesehen, konnte mich aber (trotz des kleinen Preises) nicht zum Kauf durchringen. Vor zwei Tagen aber habe ich mich mit meiner Freundin darüber unterhalten und einen Spontankauf, just for fun, gewagt.

Ich bin ehrlich begeistert. Den einzigen Abzug möchte ich der Anleitung geben, die nur schwarz-weiß und größtenteils in englischer Sprache verfasst ist, noch dazu nicht sonderlich umfangreich.

Ich möchte die Haltbarkeit extrem hervor heben. Ich habe innerhalb der ersten Akkuladung einige erhebliche Bruchlandungen hingelegt oder Möbelstücke gestreift, bis ich den Dreh halbwegs raus hatte. Das Gerät ist damit aber sehr sehr gutmütig umgegangen und zeigt keine Macken oder Mängel.

Die Fernbedienung benötigt 6 Mignon-Batterien. Das erscheint eine Menge. Allerdings liegt dem Artikel nicht nur ein USB-Kabel zum Laden des Hubschraubers bei, sondern ist in der Fernbedienung auch eine Ladefunktion integriert, falls gerade kein PC (oder passender Netzstecker) zur Hand ist. Find ich sehr gut mitgedacht.

An der Bedienung ist ein Knopf, "Accel", dessen Funktion mir unbekannt ist und auf den auch in der Anleitung nicht eingegangen wird. Darunter befindet sich ein Stellrad, mit dem die Fluglage justiert werden kann, sollte der Helikopter im Schwebeflug nach rechts oder links rotieren. Sehr gut gemacht, es lässt sich super ausrichten.

Eine stabile Flughöhe zu halten ist mit viel Fingerspitzengefühl verbunden. Der linke Hebel der Bedienung ist die Rotorgeschwindigkeit. In Stellung "ganz unten" ist der Motor natürlich aus. Zum Starten lohnt es sich, ordentlich Gas zu geben, damit man auch gerade abheben kann, danach sollte die Geschwindigkeit wieder etwas gedrosselt werden, um nicht an der Decke zu landen. Mit dem rechten Hebel dreht man den Helikopter und steuert nach vorn oder zurück.

Zusätzlich liegt ein Ersatz-Heckrotor bei, der für Vor- und Rückwärtsflug benötigt wird.

Eine tolle Spielerei, wenn auch unnötig Batteriebelastend, ist die LED am Heli, die in drei verschiedenen Farben blinkt. Bei voller Ladung und viel Nutzung der Funktionen (also richtig vor, zurück, rauf, runter, links, rechts, landen, starten, das ganze Ununterbrochen) ist eine Flugzeit von ca. 10 bis 12 Minuten möglich, die Ladezeit beträgt 30 Minuten.

Insgesamt eine klare Kaufempfehlung. Ich hab schon lang nicht mehr so viel Spaß von Anfang an an einem Artikel gehabt. Meine Freundin spricht von "wie ein Kind an Weihnachten"... Das trifft es am besten.


Ingenieurholzbau: Grundlagen - Bemessung - Nachweise - Beispiele
Ingenieurholzbau: Grundlagen - Bemessung - Nachweise - Beispiele
von Helmuth Neuhaus
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 64,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da gibts auch mal etwas Fleisch, 17. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mein Prof sagte, dass es eigentlich kein wirklich gutes Buch über den Holzbau gibt und sich die Holzbauer einfach nicht so richtig über die Schulter schauen lassen.

Das sagte er im letzten Gespräch vor der Abgabe meiner Bachelorarbeit, in der ich das Ersatzstabverfahren und den Nachweis nach Theorie 2. Ordnung gegenübergestellt und verglichen habe.

Leider muss ich sagen, dass er damit ziemlich recht hat. Klar gibt es gute Bücher um die Rechnungen zu lehren, aber wirklich gut erklärt, was dem Ganzen zugrunde liegt, wird es einfach nirgendwo. Ausnahme bieten das Holzbautaschenbuch von Halasz, von dem es seit 1994 keine neue Auflage gibt, und dieses Buch. Im Rahmen meiner Recherchen habe ich so ziemlich jedes Lehrbuch zum Holzbau in den Händen gehabt und gelesen, aber wirklich etwas lernen kann man nur aus den wenigsten über das "warum".

Wer also nicht nur Beilagen und stumpfe Rechenwege sucht bekommt hier auch Antwort auf so manche, wenn auch nicht jede Frage. Klare Kaufempfehlung für Wissbegierige, auch wenn nicht alles in dem Buch so ganz richtig zu seib scheint (Thema Knicken wird eine, nach meiner Auffassung falsche Abbildung des Kraft-Verformungs-Diagrammes eines Stabes mit und ohne Ausmitte gezeigt).


Dragon Wars [Blu-ray]
Dragon Wars [Blu-ray]
DVD ~ Jason Behr
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 7,97

2.0 von 5 Sternen Schade, 17. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon Wars [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich bin völlig unvoreingenommen und ohne große Erwartungen an den Film heran getreten und wurde doch recht enttäuscht.

Ich habe schon viele bessere Filme mit erheblich schlechteren Effekten gesehen. Die Kameraführung ist gut. Die Leistung der Schauspieler kann sich auch sehen lassen. Die Story hat Potential.

Ich vemute, dass es wohl am Regisseur liegt. Im Film baut sich, trott steigender Rasanz der Story, keinerlei Spannung auf. Es beginnt mit einem übertrieben dramatisch gewollten Intro á la "da geschieht grad was großes, ich hab keine Ahnung was - aber es hat mit mir zu tun". Darauf folgen gute 10 Minuten, in denen man Untertitel lesen muss, weil man mit original chinesischem Ton dem Film Autentizität verleihen wollte. Dann folgen 5 Minuten Stummfilm, danach nochmal 2 Minuten mit Untertiteln. Als es dann endlich in die Gegenwart zurückschwenkt ist man schon etwas gesetzter, was die Erwartungen angeht.

Und dann, wie gesagt, baut sich - trotz allem möglichen Potential - weiterhin keinerlei Spannung auf und man wünscht sich minütlich, dass der Film ein Ende nimmt, um es nicht noch schlimmer zu machen.

Schade. Sehr schade.


The Last Story - Limited Edition
The Last Story - Limited Edition
Wird angeboten von gamedealer online - Preise inkl. Mwst - Impressum und AGB finden Sie unter Verkäuferhilfe
Preis: EUR 79,99

30 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen First Look - Guter Eindruck, 24. Februar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Last Story - Limited Edition (Videospiel)
Vorwort:
Meine Rezension bezieht sich in erster Linie auf die Limited Edition und das Beiwerk, weniger auf das Spiel.

Ich war etwas verwundert, als der Herr von DHL gestern klingelte und ein äußerst schweres Päckchen brachte. Was hatte ich denn nun schon wieder bestellt und vergessen? Dabei war es doch eigentlich ganz klar... Vorgestern beim Einkaufen rappelte das Handy (ich hatte mal wieder vergessen die Paketdaten für die Internetverbindung auszustellen): eMail von Amazon, "Ihre Bestellung wurde verschickt".

The Last Story - Limited Edition.

Natürlich die Limited Edition. Was denn sonst? Ich bin so ein Typ Mensch, der alles in der Collector's oder Limited Edition kauft, wenn es zu haben ist und es mich interessiert. Päckchen also geöffnet, reingeschaut und die schicke Pappschachtel gesehen. Was da wohl so viel drin wiegt?

Ich hatte die Limited Edition vorbestellt, als sie den ersten Tag verfügbar war. Da gab es noch keine weiteren Fotos bei Amazon, die den Inhalt zeigten. Donnerwetter, was mag das denn wohl alles sein?

Neben der ganz normalen, Wii-typisch weißen Plastikhülle für die Spiel-DVD und Anleitung lag noch eine Bedienungsanleitung mit 9 Sprachen, je 40 Seiten bei. Dazu noch ein schickes Pappschächtelchen mit mini-Artbook und Soundtrack. Und als wäre das alles, zusätzlich zur großen Pappumverpackung, nicht genug, gab es obendrein noch ein stylisches Steelbook.

Letzteres ist geprägt und sieht aufgeklappt einfach genial aus. Im Inneren befindet sich im Hintergrund noch ein Inlay, welches eine schicke Landschaftsaufnahme des Spiels zeigt. Wie auf dem Bild zu sehen kann man aber nicht einfach nur Anleitung und Spiel im Steelbook unterbringen, sondern passend dazu auch noch den Soundtrack, wenn man es wünscht.

Allein die Auswahl an Inhalten hat mich schon begeistern können.

Leider fehlte mir die Zeit zum reinschauen, was dann aber meine Freundin für mich übernommen hat ;)

Ich glaube, das Spiel gefällt ihr soweit recht gut. Auch wenn sie bereits nach 30 Sekunden Spieldauer sagte, sie habe bereits einen Punkt erreicht, an dem sie nicht weiterkäme, ging es dann doch voran. Es sind bereits gute 6 Stunden gespielt worden - was ich von ihr schon länger nicht mehr kenne.

Die Steuerung macht, für meine Begriffe, einen guten Eindruck. Man hat die Wahl zwischen Classic Controller sowie Remote + Nunchuck. Meine Wahl wäre auf ersteres gefallen, Yvonne entschied sich für letzteres und kam damit scheinbar gut zurecht.

Der erste Eindruck machte einiges her, gleich in der ersten Kameraeinstellung war Wasser zu sehen, das in World of Warcraft weit schlechter aussieht. Auch die restliche Umgebung wirkte stimmig und detailiert, ich war begeistert. Geschmälert wurde dies jedoch nur wenige Augenblicke später, als die Protagonisten ins Bild fuhren. Davon, dass sie "angelaufen kamen" konnte leider keine Rede sein, die Bewegungen wirken steif und nicht sehr realitätsnah. Sehr schade, jedoch gewöhnt man sich daran. Es bleibt jedoch die Frage, warum hier nicht ein wenig mehr bei Xenoblade Chronicles abgeschaut wurde.

Im weiteren Spielverlauf verliert sich der steife Bewegungsaparat ein wenig, dafür fallen leider etwas die seltsamen Gesichtszüge der Charaktere auf, die in guter Japan-Manier reichlich plastische Frisuren bekommen haben. Auch hier wünschte ich mir etwas mehr Xenoblade, aber ebenso an dieser Stelle stellt sich nach und nach ein Gewöhnungsfaktor ein, der nur beim Erscheinen neuer Charaktere kurzzeitig wieder abflaut.

Die Story scheint solide, wenn sie auch zu Beginn reichlich dünn wirkt. Doch beginnen nicht alle großen Errungenschaften mit ganz kleinen und unwichtigen Dingen? Habe ich nicht die Lösung eines Problems meiner Bachelorarbeit beim Aufschneiden eines Brötchens bemerkt? Hat nicht Doc Brown den Fluxkompensator nach einem Haushaltsunfall erfunden?

Hier ist es eine Söldnertruppe, die einen guten Job erledigt, doch eigentlich verachtet wird. So wie Batman, nur dass er nicht dafür bezahlt wird. In einem Wirtshaus werden die ersten (für den Spieler) charakterisierenden Gespräche geführt.

So sind unter anderem ein Weiberheld dabei, eine versoffene Amazone mit Männerphobie und der "Boss" der Gruppe, der die Hauptperson Zael als kleiner Junge in einer Stadt aufgegabelt hat. Die letzteren Beiden sind auch die einzigen Überlebenden der ursprünglichen Gruppe, alle anderen hat der eine oder andere Auftrag das Leben gekostet.

Und beide teilen den gleichen Traum: Ritter werden.

Kämpfen für Ehre und das Land in Frieden, Ansehen erlangen und regelmäßig einen anständigen Sold erhalten.

Es geht bald weiter zur Sache, als Zael in der Stadt ein Mädchen entdeckt, welches sich vor den Stadtwachen versteckt, nachdem sie aus ihrem Zuhause geflohen ist. Lisa scheint allgemein ein wenig Weltfremd zu sein, weiß nicht einmal, wie die auf dem Markt angebotenen Speise verzehrt werden und scheint überfordert, als ein Händler sie zur Bezahlung eines Stück Obstes auffordert, das sie sich ausgesucht hat. Disney's Aladin lässt grüßen...

Nach einger Zeit und etwas Durcheinander auf dem Markt, sowie einer Flucht vor den Stadtwachen, trennen sich die Wege der beiden wieder, als Lisa sich entschließt wieder heimzukehren. Doch bald darauf sehen sich beide natürlich wieder, bei der lang ersehnten und groß gefeierten Hochzeit der Prinzessin. Dass es sich dabei natürlich um Lisa handelt, die nicht nur bei ihrem Namen ein wenig etwas verheimlicht hat, ist voraussehbar und scheint ein seit Jahrzehnten festgefahrenes Rollenspiel-Klischee zu bedienen, passt aber dennoch ins Bild. Alt hergebrachtes muss nicht immer schlecht sein.

Doch es geht selbstverständlich weiter, als die Feierlichkeit von Angriffen unterbrochen wird...

Ich las von 30 - 40 Stunden Spieldauer. Wir warten es ab, bekanntlich zockt man in unserer kleinen Familie ja sehr gern, aber nicht unbedingt erstklassig ;)

Was einem erleichternd nach einiger Spieldauer auffällt: glücklicherweise bekommt man nicht nur für erledigte Söldnerarbeit etwas Geld in die Tasche, sondern ebenso verfolgt uns auch hier das gute, alte Loot. Gegner hinterlassen dies und das, in mancher Ecke steht eine Kiste mit Zeug, das bei Nichtgefallen immerhin noch gut genug zum Verkaufen ist. Gern gesehenes Item: das Kupferschwert. Mit einer Angriffskraft von 10 liegt es schlechter in der Hand als ein Zahnstocher, macht weniger Schaden als ein Mückenstich und steigert in keinster Weise die magischen Fähigkeiten (der Magie-befähigten Charaktere, wozu nicht alle Gruppenmitglieder zählen), schafft mit 2000 Goldstücken pro Stück jedoch ein sattes Polster im Geldsäckchen.

Auch positiv sollte erwähnt werden, dass mit Geld sowie später mit bestimmten Items die bereits gefundenen oder erkauften Waffen und Rüstungen aufwertbar sind. Leider natürlich nicht auf Feld, Wald oder Wiese frei der eigenen Nase nach, dazu benötigt es fachkundiges Handelspersonal, aber immerhin wurde auch an diese Freuden gedacht.

Doch das allerbeste kommt zum Schluss: was mich bei Xenoblade Chronicles manches Mal gut eine Stunde gekostet hat, nämlich das Ausrüsten meiner Charaktere, Sockeln der Waffen und Auswahl von bestimmten Zaubern ooder Angriffen, läuft hier auf Wunsch vollautomatisch. Es gibt eine zielsichere Funktion "Gruppe ausrüsten", der Computer ermittelt die beste Ausrüstungsverteilung für alle Charaktere und legt diese auch gleich an.

Erstklassig.

Unabhängig von meiner gebildeten Meinung las ich vor wenigen Minuten auf der Suche nach geeigneten Bildern einen Artikel über das Spiel, der mir meinen Eindruck sehr bestätigte.

Vergleiche machen die Welt kaputt. Nichts und niemand sollte sich nur an Anderen oder an Werten gemessen fühlen. Leider funktioniert das System nicht so, daher bleibe ich bei meiner Voreingenommenheit und deklariere weiterhin Xenoblade Chronicles als die bessere Variante der Auswahl des Genres, bin The Last Story aber doch sehr positiv gegenüber eingestellt und bin gespannt, in welche Richtung sich alles noch entwickeln wird.

Nach dem ersten Eindruck nebenher würde ich The Last Story doch mindestens 8 von 10 Punkten verabreichen. Ob es die Punktzahl bis zum Ende halten kann?
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 17, 2012 8:38 PM CET


Dr. Brinkmann 600140, Herren Clogs, Schwarz (schwarz), 42 EU (8 Herren UK)
Dr. Brinkmann 600140, Herren Clogs, Schwarz (schwarz), 42 EU (8 Herren UK)
Preis: EUR 32,95

3.0 von 5 Sternen Eindeutig kein Birkenstock, 10. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Dr. Brinkmann 600140 Herren Clogs (Schuhe)
Eigentlich, ja, eigentlich würde ich gern nur einen Stern vergeben, aber da ich schon einige wesentlich schlechtere Schuhe gehabt habe muss ich fairerweise davon absehen.

Die Größe fällt meiner Meining nach zu klein aus. Die 43 ist recht eng und ich sitze mit der Ferse nicht richtig im Fußbett sondern ein wenig auf dem Rand. Die Lasche weiter stellen hat leider nicht viel gebracht.

Die Sohle ist hart und ziemlich steif, ich finds okay, bin aber 9 Jahre alfe Birkenstock gewohnt, die sind einfach anders.

Die Form ist in Wirklichkeit etwas klobiger, als auf dem Bild erkennbar, aber für 25 Euro will ich auch keinen Preis gewinnen.

Mit all den Punkten würde ich klar kommen, ehrlich. Was mich aber absolut in den Wahnsinn treibt ist ddr Gestank! Wenn man in einen Schuhladen geht schlägt einem ein Geruch nach Leddr und Kunststoff entgegen. Die Note ist noch recht angenehm dort. Die Schuhe allerdings stinken so unglaublich penetrant danach, dass mir fast schlecht wird. Ich ekle mich davor sie anzuziehen, sie stinken das ganze Arbeitszimmer (ca. 12 qm) innerhalb des halben Vormittags voll. Dadurch, dass sie so eng sind, schwitzt man auch schnell darin, denn atmungsaktiv ist an dem Schuh auch nichfs, dass wiederum führt zu noch mehr Geruchsbelästigung.

Sollte sich das in naher Zukunft ändern werde ich den Eintrag nafürlich ändern, bisher könnte ich aber einfach nur die Wände rauf gehen.

Dieser Beitrag wurde am 4.3.2012 nach einigen Wochen Besitz von mir editiert, die Bewertung von 2 auf 3 Sterne angehoben. Die Latschen sind mittlerweile ganz bequem, was ich auch vermutete, wenn sich das Material erstmal ein wenig "erweicht" hat. Ich wäre gern bereit gewesen die Bewertung auf vier Sterne anzuheben, wenn die Geruchsbelästigung vollends verschwunden wäre, leider ist das aber nicht der Fall.

Ich habe im Arbeitszimmer Teppich, trage sie also nicht permanent, sondern nur wenn ich in der Wohnung "unterwegs bin", die Küche unsicher mache oder ähnliches. Zeit zum Auslüften hatten sie also eigentlich genug. Positiv zu bemerken ist, dass sie nicht mehr einen ganzen Raum stechend zumüffeln, aber nachdem man die Schuhe 10 Minuten oder mehr getragen hat steigt beim Ausziehen doch noch eine Duftwolke auf und hängt einige Minuten in der Luft.

Schade.


ELV Funk-Elektronik-Thermostat ETH comfort300
ELV Funk-Elektronik-Thermostat ETH comfort300

4.0 von 5 Sternen Kombibewertung: Wandthermostat und 2 Thermostate, 25. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: ELV Funk-Elektronik-Thermostat ETH comfort300
Diese Bewertung ist eine Bewertung für zwei Artikel, ELV ETH-Funk-Wandthermostat inkl Außensensor und ELV Funk-Elektronik-Thermostat ETH comfort300, da ich sie in Kombination betreibe. Für die Kunden, die nur am ELV Funk-Elektronik-Thermostat ETH comfort300 interessiert sind ohne ihn "Ferngesteuert" zu betreiben wird es hier leider wenig Informationen geben.

Zum ELV Funk-Elektronik-Thermostat ETH comfort300:
Wie gut das Gerät alleine funktioniert kann ich leider nicht (wie oben vermerkt) beurteilen. Sicherlich wird das Ergebnis des integrierten Fühlers etwas verfälscht, weil er sehr nah am Heizkörper sitzt, anhand eines vergleichbaren Gerätes in unserem Badezimmer vermute ich aber, dass diese Latenz verschmerzbar ist. Im Zweifelsfall würde ich vorschlagen ein Thermometer im Raum zu platzieren und die ersten Tage oder Wochen auszuprobieren wie groß die Latenz ist und diese manuell im eigenen Heizprogramm zu korrigieren.

Die Montage ist eigentlich sehr simpel gehalten. Die mitgelieferten Adapter und Gewindeaufsätze passen auf wirklich viele Heizungstypen diverser Hersteller. Sollte es tatsächlich Heizungen geben, auf die sie nicht passen sollte das tatsächlich eine Ausnahme sein. In der Anleitung wird beschrieben, für welchen Hersteller welcher Aufsatz benutzt werden muss. Leider ist ein Teil mitgeliefert worden (sieht aus wie ein Plastikbolzen, einseitig hohl), das in der Anleitung nirgendwo erwähnt wird. Mit ist leider ein Rätsel, wozu es gut sein soll (lag bei beiden Thermostaten bei, wird also Absicht sein). Auch sind die Montagebeschreibungen nicht ganz vollständig was den mitgelieferten Stützring betrifft, der bei einigen Fabrikaten zusätzlich erforderlich ist.

Für den Einsatz in öffentlich zugänglichen Gebäuden wird noch ein "Diebstahlschutz" mitgeliefert, eine Hartplastikmanschette, die mittels kleinem Inbusschlüssel hinter die seitliche Heizungsblende geklemmt und um das Gewinde verschraubt wird. Passend dazu noch eine Plastiklasche, die verhindert, dass der Batteriedeckel geöffnet werden kann. Schade daran: mit diesem Teil sieht der Thermostat einfach besser aus, ist aber für daheim einfach zu aufwendig (Batteriewechsel o.ä.).

Die Optik des Geräts ist schon reichlich klobig.

Die Geräuschentwicklung empfinde ich als nicht störend. Ich hätte erwartet, dass sie deutlich geringer ausfällt, schließlich gibt es besonders im Bereich der Miniaturelektromotoren sehr geräuscharm laufende Geräte, die fanden hier aber leider keinen Einsatz. Anfangs war es etwas ungewohnt, dass plötzlich irgendwoher ein Surren kommt (was natürlich durch die Heizung als Klangkörper noch verstärkt wird), aber die Lautstärke ist selbst auf der nur 1,5 Meter entfernten Heizung nicht schlimm. Ginge aber wie gesagt besser.

Die Adaptierfahrt (justieren auf die Heizung) hat schnell und einfach funktioniert, ebenso die Datumseingabe. Das "Anlernen" an den ELV ETH-Funk-Wandthermostat inkl Außensensor war schnell erledigt wie in der Anleitung beschrieben. Sollte beim Anlernen etwas schief gegangen sein und die Geräte keine sichere Verbindung zueinander haben ist es erforderlich, sie abzulernen und den Vorgang erneut durchzuführen. Nicht schön dabei gelöst finde ich, dass zum Ablernen die Batterien für etwa eine Minute entfernt werden müssen. Eine andere Möglichkeit gibt es aber nicht.

Zum ELV ETH-Funk-Wandthermostat inkl Außensensor:
Ich kann mich einem anderen Rezensenten leider nicht anschließen, der die Tasten und das Stellrad als sehr schwergängig beschrieben. Beides funktioniert bei mir sehr leichtgängig und angenehm. Das Stellrad hat allesdings wirklich keine merkliche Rastfunktion, so dreht man gern mal eine Stellung weiter als gewollt, was ich aber nicht als so schlimm empfinde.

Das Programmieren eines Wochenprogramms empfand ich als recht intuitiv gelöst, die Regelmöglichkeiten pro Tag sind meiner Meinung nach in ausreichender Anzahl.

Sollte die Programmierung nicht dem eigenen Empfinden entsprechen ist natürlich eine Umstellung auf komplett manuellen Modus möglich, ebenso wie es möglich ist, mittels Stellrad die Temperatur zu erhören, ohne anderweitig ins Programm einzugreifen. Ist die nächste "Stellzeit" also erreicht wird die Heizung wie programmiert geregelt. Einen Urlaubsmodus hat der ELV ETH-Funk-Wandthermostat inkl Außensensor ebenfalls, hier wird der gewünschte Tag und die Uhrzeit eingestellt, an dem die Heizung wieder anspringen soll, bis dahin wird das Programm außer Kraft gesetzt.

Die Anmeldung der ELV Funk-Elektronik-Thermostat ETH comfort300 hat leider nicht beim ersten Mal funktioniert, es wurde immer nur eines der beiden Geräte angesprochen. Also die Batterien aus den ELV Funk-Elektronik-Thermostat ETH comfort300, eine Minute warten, Batterien wieder einlegen, beide in den Anlernmodus und zum Schluss den ELV ETH-Funk-Wandthermostat inkl Außensensor auf Anlernen - fertig und funktionstüchtig.

Das Anmelden des Außentemperaturfühlers hat auch nicht beim erstem Mal funktioniert, also auch hier das gleiche Spiel (wobei bei diesem Vorgang der Wandthermostat das untergeordnete Gerät ist und zuerst in den Anlernmodus geschaltet wird), dann funktionierte auch das. Leider ist die Reichweite nicht ganz ausreichend für meine Verwendung. Die "Anlage" ist im Wohnzimmer (südseite) montiert, ein Temperaturfühler ist aber ausschließlich auf der Nordseite sinnvoll. Durch 3 Mauerwerkswände, einen Treppenhauskern und mit ca. 12 Meter Luftlinie hat der Fühler sein Problem und kann nicht immer Ergebnisse liefern.

Fazit:
Vollends zufrieden bin ich mit der Regelung auch noch nicht. Diese scheint nicht unbedingt Temperaturgesteuert. Während die Soll-Temperatur auf 20°C steht ist die angegebene Raumtemperatur permanent über 21°C. Stellt man die Soll-Temperatur auf 19,5°C herunter wird die Heizung weiter zugedreht, aber der sich einstellende Temperatursprung liegt deutlich über 0,5°, von "man, ist das warm hier" auf "Schatz, gib mir doch mal die Decke".

Nach bisher eineinhalb Wochen Testphase bin ich relativ zufrieden mit der Anschaffung, auch wenn ich ehrlich gesagt den Preis nicht so richtig nachvollziehen kann. Etwas ausgereiftere Technik oder ein angeglichenerer Preis wären wirklich wünschenswert.


ELV ETH-Funk-Wandthermostat inkl Außensensor
ELV ETH-Funk-Wandthermostat inkl Außensensor

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kombibewertung: Wandthermostat und 2 Thermostate, 25. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Bewertung ist eine Bewertung für zwei Artikel, ELV ETH-Funk-Wandthermostat inkl Außensensor und ELV Funk-Elektronik-Thermostat ETH comfort300, da ich sie in Kombination betreibe. Für die Kunden, die nur am ELV Funk-Elektronik-Thermostat ETH comfort300 interessiert sind ohne ihn "Ferngesteuert" zu betreiben wird es hier leider wenig Informationen geben.

Zum ELV Funk-Elektronik-Thermostat ETH comfort300:
Wie gut das Gerät alleine funktioniert kann ich leider nicht (wie oben vermerkt) beurteilen. Sicherlich wird das Ergebnis des integrierten Fühlers etwas verfälscht, weil er sehr nah am Heizkörper sitzt, anhand eines vergleichbaren Gerätes in unserem Badezimmer vermute ich aber, dass diese Latenz verschmerzbar ist. Im Zweifelsfall würde ich vorschlagen ein Thermometer im Raum zu platzieren und die ersten Tage oder Wochen auszuprobieren wie groß die Latenz ist und diese manuell im eigenen Heizprogramm zu korrigieren.

Die Montage ist eigentlich sehr simpel gehalten. Die mitgelieferten Adapter und Gewindeaufsätze passen auf wirklich viele Heizungstypen diverser Hersteller. Sollte es tatsächlich Heizungen geben, auf die sie nicht passen sollte das tatsächlich eine Ausnahme sein. In der Anleitung wird beschrieben, für welchen Hersteller welcher Aufsatz benutzt werden muss. Leider ist ein Teil mitgeliefert worden (sieht aus wie ein Plastikbolzen, einseitig hohl), das in der Anleitung nirgendwo erwähnt wird. Mit ist leider ein Rätsel, wozu es gut sein soll (lag bei beiden Thermostaten bei, wird also Absicht sein). Auch sind die Montagebeschreibungen nicht ganz vollständig was den mitgelieferten Stützring betrifft, der bei einigen Fabrikaten zusätzlich erforderlich ist.

Für den Einsatz in öffentlich zugänglichen Gebäuden wird noch ein "Diebstahlschutz" mitgeliefert, eine Hartplastikmanschette, die mittels kleinem Inbusschlüssel hinter die seitliche Heizungsblende geklemmt und um das Gewinde verschraubt wird. Passend dazu noch eine Plastiklasche, die verhindert, dass der Batteriedeckel geöffnet werden kann. Schade daran: mit diesem Teil sieht der Thermostat einfach besser aus, ist aber für daheim einfach zu aufwendig (Batteriewechsel o.ä.).

Die Optik des Geräts ist schon reichlich klobig.

Die Geräuschentwicklung empfinde ich als nicht störend. Ich hätte erwartet, dass sie deutlich geringer ausfällt, schließlich gibt es besonders im Bereich der Miniaturelektromotoren sehr geräuscharm laufende Geräte, die fanden hier aber leider keinen Einsatz. Anfangs war es etwas ungewohnt, dass plötzlich irgendwoher ein Surren kommt (was natürlich durch die Heizung als Klangkörper noch verstärkt wird), aber die Lautstärke ist selbst auf der nur 1,5 Meter entfernten Heizung nicht schlimm. Ginge aber wie gesagt besser.

Die Adaptierfahrt (justieren auf die Heizung) hat schnell und einfach funktioniert, ebenso die Datumseingabe. Das "Anlernen" an den ELV ETH-Funk-Wandthermostat inkl Außensensor war schnell erledigt wie in der Anleitung beschrieben. Sollte beim Anlernen etwas schief gegangen sein und die Geräte keine sichere Verbindung zueinander haben ist es erforderlich, sie abzulernen und den Vorgang erneut durchzuführen. Nicht schön dabei gelöst finde ich, dass zum Ablernen die Batterien für etwa eine Minute entfernt werden müssen. Eine andere Möglichkeit gibt es aber nicht.

Zum ELV ETH-Funk-Wandthermostat inkl Außensensor:
Ich kann mich einem anderen Rezensenten leider nicht anschließen, der die Tasten und das Stellrad als sehr schwergängig beschrieben. Beides funktioniert bei mir sehr leichtgängig und angenehm. Das Stellrad hat allesdings wirklich keine merkliche Rastfunktion, so dreht man gern mal eine Stellung weiter als gewollt, was ich aber nicht als so schlimm empfinde.

Das Programmieren eines Wochenprogramms empfand ich als recht intuitiv gelöst, die Regelmöglichkeiten pro Tag sind meiner Meinung nach in ausreichender Anzahl.

Sollte die Programmierung nicht dem eigenen Empfinden entsprechen ist natürlich eine Umstellung auf komplett manuellen Modus möglich, ebenso wie es möglich ist, mittels Stellrad die Temperatur zu erhören, ohne anderweitig ins Programm einzugreifen. Ist die nächste "Stellzeit" also erreicht wird die Heizung wie programmiert geregelt. Einen Urlaubsmodus hat der ELV ETH-Funk-Wandthermostat inkl Außensensor ebenfalls, hier wird der gewünschte Tag und die Uhrzeit eingestellt, an dem die Heizung wieder anspringen soll, bis dahin wird das Programm außer Kraft gesetzt.

Die Anmeldung der ELV Funk-Elektronik-Thermostat ETH comfort300 hat leider nicht beim ersten Mal funktioniert, es wurde immer nur eines der beiden Geräte angesprochen. Also die Batterien aus den ELV Funk-Elektronik-Thermostat ETH comfort300, eine Minute warten, Batterien wieder einlegen, beide in den Anlernmodus und zum Schluss den ELV ETH-Funk-Wandthermostat inkl Außensensor auf Anlernen - fertig und funktionstüchtig.

Das Anmelden des Außentemperaturfühlers hat auch nicht beim erstem Mal funktioniert, also auch hier das gleiche Spiel (wobei bei diesem Vorgang der Wandthermostat das untergeordnete Gerät ist und zuerst in den Anlernmodus geschaltet wird), dann funktionierte auch das. Leider ist die Reichweite nicht ganz ausreichend für meine Verwendung. Die "Anlage" ist im Wohnzimmer (südseite) montiert, ein Temperaturfühler ist aber ausschließlich auf der Nordseite sinnvoll. Durch 3 Mauerwerkswände, einen Treppenhauskern und mit ca. 12 Meter Luftlinie hat der Fühler sein Problem und kann nicht immer Ergebnisse liefern.

Fazit:
Vollends zufrieden bin ich mit der Regelung auch noch nicht. Diese scheint nicht unbedingt Temperaturgesteuert. Während die Soll-Temperatur auf 20°C steht ist die angegebene Raumtemperatur permanent über 21°C. Stellt man die Soll-Temperatur auf 19,5°C herunter wird die Heizung weiter zugedreht, aber der sich einstellende Temperatursprung liegt deutlich über 0,5°, von "man, ist das warm hier" auf "Schatz, gib mir doch mal die Decke".

Nach bisher eineinhalb Wochen Testphase bin ich relativ zufrieden mit der Anschaffung, auch wenn ich ehrlich gesagt den Preis nicht so richtig nachvollziehen kann. Etwas ausgereiftere Technik oder ein angeglichenerer Preis wären wirklich wünschenswert.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 4, 2012 8:44 PM MEST


Eden Log
Eden Log
DVD ~ Clovis Cornillac
Preis: EUR 3,97

1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was soll das sein?, 20. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Eden Log (DVD)
(Die hier wiedergegebene Meinung ist subjektiv. Wer anderer Meinung ist sollte eine eigene Rezension schreiben und nicht in den Kommentaren beleidigend werden.)

Wir haben uns einfach so zum Kauf hinreißen lassen als wir einkaufen waren und hatten gehofft auf gut Glück eine gute Unterhaltung für den Freitag abend abgegriffen zu haben.

Die Ernüchterung folgte aber schnell. Der Film kommt nicht in Fahrt und wirkt in meinen Augen einfach nur absurd. Meine Freundin hat sich bereits nach 10 Minuten weggedreht um auf dem Sofa zu schlafen, ich hab es auch nicht bis zum Ende des Films durchgehalten und hab ihn nach einer Stunde abgeschaltet.

Die Kameraführung mag zwar hoch-künstlerisch sein, aber man erkennt oftmals gar nichts sondern vermutet einfach silber-grau-blau-schwarze Schatten. Die "Dialoge" sind nicht nur dünn gesäht, sondern ergeben auch einfach keinen Sinn. Story, ja... was? Vielleicht mögen SciFi-Horror-Fans diesen Film lieben, weil er insgesamt einfach von vorn bis hinten künstlerisch perfekt ist o.ä., für mich Otto-Normal-Filmfreund tun sich bei diesem Werk einfach nur Abgründe auf. Normalerweise schaue ich jeden "schlechten" Film bis zum Schluss und genieße die Zeit, seien es die billigen Katastrophenfilme auf Kabel1 oder die witzigen Horrorfilme aus den 80ern in denen die Autos lebendig werden, aber dieser Film hat mich echt geschafft.


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