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Rezensionen verfasst von
Amazon-Kunde "Lexon Orthan" (Hannover / Darmstadt)

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F1 2011 [PEGI]
F1 2011 [PEGI]
Wird angeboten von schnellundbilligwarenhandel
Preis: EUR 12,88

4.0 von 5 Sternen Gute Rennsimulation mit Schwächen, 24. März 2015
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: F1 2011 [PEGI] (Videospiel)
Länge:: 9:58 Minuten

Den Hauptanteil meiner Rezension stellt das hochgeladene Video dar, außerdem verweise ich noch auf mein Video auf Youtube. Fragen beantworte ich gern.

Hier nun meine Videobeschreibung von Youtube, die Negativaspekte darstellt, mit denen man rechnen oder auf die man sich einlassen muss. Dann ist das Spiel wirklich sehr gut und man kann auch (bei entsprechenden Einstellungen) eine wirklich anspruchsvolle Rennsimulation fahren.

Die Menüführung ist alles andere als Intuitiv, mit ein wenig Geduld bekommt man aber nach kurzer Zeit irgendwie den Dreh heraus.

In der Karriere "springt" man quasi zwischen den Events, nennt sich "Zeit beschleunigen" oder so. Etwas Gewöhnungsbedürftig, aber machbar. In der Kalenderansicht sind die einzelnen Termine vom Probefahren bei zwei Rennställen bist hin zu den einzelnen Rennwochenendterminen vermerkt, am Ende eines jeden muss man manuell zum nächsten springen und kann auch einzelne überspringen. Die Rennwochenenden umfassen das komplette Programm vom Freitags- und Samstagstrainig über die (bis zu) drei Qualifikationsläufe und abschließend das Rennen.

Das Spiel fährt auch mit verschiedensten wirklich ansehnlichen Kameraeinstellungen auf: "Asphaltkratzer", Cockpit, TV (heißt also oben auf dem Lufteinlass), außen nah und außen weit (letztere sieht man im Video). Gut gelungen, auch die Grafik.

Nennenswert ist, dass man bei Cockpitansicht das Drehen der Reifen sehen kann, mal schneller, mal langsamer. Verschleißen die Reifen bekommt man Warnungen, sind die Reifen völlig fertig bekommt man schäden und sie bleiben sogar stehen, was die Fahreigenschaft merklich beeinträchtigt. Das Schadensmodell hat eine kleine Macke, die man bereits aus anderen Spielen kennt. Wird die Lenkung bei einem Crash beschädigt (was äußerst schwierig ist, wie ich provozierend feststellte...) knickt der Reifen gar tatsächlich im Gestänge ab. Gut gemacht, aber hätte Michael Schuhmacher damals gewusst, dass ein abgerissenes Vorderrad durch einen simplen Reifenwechsel wieder behoben ist, wäre er 1998 in Spa sicherlich nicht aus dem Auto gesprungen und auf Coulthard losgegangen...
[...]

Einen Bug erlebte ich bei einem 100 % Rennen mit allen Strafen und Beschädigungen aktiviert. Durch eine Kollision oder einen Ausritt ins Kiesbett gabs ab der Start-Ziellinie gelbe Flaggen bis zur ersten Kurve, danach grün, danach die gesamte Strecke über bis zur letzten Kurve wieder gelb, dann abschließend wieder grün. Nächste Runde und der ganze Tanz von vorn. Das hielt sich, bis ich durch unsinnige Aktionen (siehe nächster Punkt) so weit zurück gefallen war, dass ich genervt das Feld einbremste, die Software wohl intern den Knacks zwischen blauen Flaggen (ich müsse nachfolgende Fahrer überholen lassen) und gelben Flaggen (Überholverbot) bekam, mich wegen unsportlichem Verhalten mit einer Durchfahrtsstrafe behaftete und danach den Dreh wieder heraus hatte - das Rennen war natürlich trotzdem gelaufen.

Gelbe Flaggen sind nicht gerade der Freund großer Sinnhaftigkeit. Bei Senna-linke-Kollisionen passiert nichts, wird man mit fliegenden Einzelteilen abgeschossen auch nicht unbedingt, aber bei hauchzarten Berührungen teilweise schon. Schwierig wird die Beachtung des Überholverbotes, wenn Wagen neben der Strecke stehen, fahren, sich raus gedreht haben oder sonstiges. Hier muss man aufpassen, fährt man vorbei kann eine Durchfahrststrafe drohen.

Schwierig an der Lenkung ist besonders der "gefühlte" Punkt zwischen "eingelenkt" und "hart gelenkt". Das Spiel hat soviel physikalisches Grundverständnis bekommen, dass man bei starkem Lenken nicht mehr beschleunigen kann oder gar stark abgebremst wird. Dieser Übergang ist nur äußerst schwer (gar nicht?) zu kontrollieren. Auch mit Lenkempfindlichkeit auf komplett 0 (heißt "hart wie sau") kommt der Wechsel plötzlich, vorher fährt sich die Kiste wie ein Wahl auf dem Eis.

Insgesamt ein wirklich gutes Spiel, wenn man einige Kleinigkeiten beachtet und an anderen Stellen Abstriche an den Ansprüchen macht.


Dirt Devil M607 Saugroboter Spider (17 Watt, 0,27l Staubbehältervolumen, 3 Programme) schwarz
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Preis: EUR 91,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kehrmaschine, kein Staubsauger, dennoch sehr positiv überrascht, 4. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Länge:: 9:53 Minuten

Als Hauptrezension ist bitte das von mir hochgeladene Video zu sehen, dort fehlende oder ergänzende Angaben sind hier im schriftlichen Teil nachgereicht. Es ist zu verzeihen, dass die hochgeladenen Bilder der Bedienungsanleitung nicht von Amazon sortiert geblieben sind.

Insgesamt bin ich unheimlich positiv überrascht, besonders beim Preis-Leistungs-Verhältnis (Angebotspreis waren 85 €). Merklich kleiner und leichter als der Vileda 142861 Relax - Saugroboter zur Zwischendurchreinigung - besonders leise und schonend zu Möbelstücken - für glatte Böden & kurzflorige Teppiche, ein direkter Wirkungsvergleich beider Geräte ist mir wegen Umzug und daher komplett anderer Ausgangssituation nicht möglich. Der RELAX ist allerdings auch höher, wenn auch minimal, tat sich daher aber schwer unter IKEA-Möbeln und der Küchenzeile wieder hervor zu kommen, was dem Spider absolut leicht fällt. Durch den geringeren Radius des Gehäuses ist der Spider auch wendiger und kommt besser aus Ecken wieder heraus, wo sich der RELAX gern einmal "festgefahren" hat.

Ich habe den Spider einmal komplett "leerlaufen" lassen, also bis der Akku erschöpft war, was ca. 86 Minuten dauerte (ziemlich gleich dem RELAX). Ich hatte vorbereitend die Pflanzen von der Wand weggestellt, um eine bessere Reinigung an den Raumkanten zu ermöglichen, das ist aber wohl eher Geschmackssache - wer die Raummitte besser gereinigt wissen will kann das anders handhaben.

Es steht in Rezensionen, Kritiker wettern darüber aber auch in der Anleitung stehts geschrieben: die Nutzung eines Staubsaugerroboters ERSETZT NICHT den herkömmlichen Bodenstaubsauger. Man sollte trotzdem regelmäßig seine eigenen Gliedmaßen bewegen, um die Wohnung staubzusaugen. Da allerdings besonders bei glatten Böden Staub und Dreck sehr schnell wieder unangenehm auffallen kann man sich durch so ein listiges Helferlein sparen, alle zwei Tage den Staubsauger zu schwingen und den Boden zu reinigen. Man stellt den Roboter an, geht zur Arbeit oder erledigt den Einkauf, Abwasch, dieses oder jenes, und danach ist der Boden sichtbar angenehmer zu ertragen und vielleicht reicht es, ein Mal wöchentlich selbst aktiv zu werden.

Auch habe ich keinen direkten Vergleich für nicht-harte Böden, also Teppiche. Vom RELAX weiß ich jedoch, dass er zwar für Kurzflorteppiche geeignet war, er konnte dabei aber alles andere als überzeugen. Kürzere Teppiche als ich hatte gibt es wohl nicht, aber selbst da ließ er mehr Dreck aus den Walzen liegen, als er mitnehmen konnte. Die Bedienungsanleitung des Spiders gibt an, für Teppichreinigungen die Bürsten herauszunehmen, was Sinn ergibt, aber ob er dann noch wirklich effektiv arbeitet, kann ich nicht einschätzen, denn letzten Endes ist die Saugöffnung keine 10 cm breit und bis damit, bei so geringer Leistung, ein Teppich abgesaugt ist, vergehen vermutlich Tage.

"Staubsaugerroboter" ist meines Erachtens nach eine definitiv irreführende Bezeichnung, aber das war mir vorher klar. Es handelt sich bei dieser Geräteklasse eher um automatische Kehrmaschinen mit Saugmechanismus, um den aufgekehrten Schmutz in einem Behälter zu sammeln.

Meine Wohnung ist von der Einrichtung her recht gut geeignet für den Spider, der Schnitt ist durch diverse Ecken und Nieschen nicht wirklich komfortabel für ihn. Diese Geräte arbeiten am wirkungsvollsten in mittelgroßen, rechteckigen und am besten leeren Räumen. Dennoch hat er mich in den vergangenen 1,5 Stunden wirklich überzeugt, einen guten Kauf gemacht zu haben. Es gab Stellen, die er vielfach abgefahren ist, Stellen, die er gerade ein Mal erreicht hat und sicherlich auch Stellen, die er nie besuchte, aber er hat nichts kaputt gemacht, das Laufgeräusch ist erträglich und verliert sich im Hintergrund, wenn man im Nebenzimmer sitzt und auch, wenn er gegen die Kanten fährt stört es nicht nennenswert.

Die Sensorleistung finde ich erheblich angenehmer als beim RELAX, da der Berührungssensor des Spider sich deutlich leichter aktivieren lässt. Das bedeutet, dass er sich in engen Stellen nicht so schnell fest fährt. Hinzu kommt noch, dass der Spider zwar guten Vortrieb hat, um auch auf Teppiche und über Kabel hinweg zu kommen, aber er ist doch nicht so stark wie beim RELAX, der sich manchmal mit so viel Schwung (und wegen nicht ausgelöstem Sensor) und Nachdruck unter Möbel festgefahren hatte, dass es schwer war ihn wieder zu befreien und gleich nach dem ersten Testtag viele unschöne Schrammen aufwies.
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Wird angeboten von Erdigo
Preis: EUR 99,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel Glück fürs kleine Geld, 8. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Länge:: 9:58 Minuten

(Man beachte die Editierung bom 13.2.2015 weiter unten)
Der schriftliche Teil dient nur als Ergänzung meines Videos, in dem ich die Funktion und alle Eigenschaften erkläre.

Grob gesagt ist es ein gutes Gerät und ich bin zufrieden, daher bisher 5 Sterne.

Was ich mir eher gewünscht hätte wäre eine größer angelegte Programmierbarkeit. Lediglich möglich ist ein Ausschalttimer nach einer bestimmten Anzahl Stunden. Auch möglich wäre natürlich ein Wochenprogramm gewesen, Urlaubsfunktion, dies oder das, die regelmäßig bei Aldi erhältlichen Heizungsthermostate (Stellantriebe für reguläre Wandheizungen) vereinen all dies auch für nur 15 € und sind wirklich hervorragend, aber das ist ein Luxusproblem und tut dem Gerät an sich keinen Abbruch.

Die Verarbeitung an sich ist okay, aber nicht überragend. Was mich persönlich am meisten irritierte war, dass die Standfüße recht billig wirken von der Optik her, aber sie tun ihren Dienst. An den oberen Kanten der Glasplatte ist die schwarze Rückseitenbeschichtung bei meinem Gerät leider "ausgefranst" (man schaue ins Video), aber auch das finde ich verschmerzbar für mein Einsatzgebiet.

Die mitgelieferte Fernbedienung bzw. die Sende- und Empfangseinrichtung funktionieren, man sollte jedoch schon genau zielen und der Winkel zum Gerät muss stimmen, damit es überhaupt reagiert. Unterhalb des Displays ist ein "Loch" in der Lackierung der Scheibe, dahinter sitzt der Empfänger, auf diesen sollte man zielen, dann läuft es wie geschmiert. Durch meine Zimmerdecke hindurch zum Dachboden reagiert die Fernbedienung leider nicht, wovon auszugehen war, ich muss immer schon die Treppe halb hinauf klettern und "Sichtkontakt" herstellen.

Das Piepsen des Gerätes ist praktisch bei Fernbedienung, aber unnötig und ansonsten beinahe lästig.

Die Anleitung gibt das Nötigste her und ist nicht so richtig komfortabel, aber entgegen anderen Rezensenten möchte ich den Artikel deswegen nicht als nahezu unbenutzbar abstempeln. Bei manchen Dingen muss man sich eben auch mal 10 bis 30 Minuten mit der Anleitung beschäftigen, bevor man sie versteht, auch wenn es tatsächlich nur 2 Doppelseiten in der kleinen Anleitung sind, die sich mit der Funktion befassen, der Rest sind hauptsächlich Warn-, Pflege-, Wartungs-, Entsorgungs- und in erster Linie Sicherheitshinweise.

Die Programmierung, da waren wir ja schon: sie wird im Video gezeigt, wenn auch das sehr helle Display meiner Kamera zu viel abverlangte und wenig auf dem Display erkennbar ist. Das Programmieren scheint umständlich und - wie erwähnt - wäre da einfacher realisierbar gewesen, wenn man etwas mehr Elektronik eingebaut hätte. Hat man aber nicht, also muss man sich damit ein wenig beschäftigen und kommt aber auch schnell dahinter. Bereits am zweiten Abend (an dem auch das Video entstanden ist) konnte ich die Programmierung völlig sorglos vornehmen.

Störend oder irritierend ist für mich, dass das Gerät manches mal von sich aus einfach kryptische Piepsfolgen von sich gibt. Ob es sich um Störspannungen handelt, die die Elektronik ärgern oder irgendwelche Mikrowellen im Haus den Empfänger verwirren, weiß ich nicht. Ich habe keine Möglichkeit zur Reproduktion dieses Phänomens gefunden. Was also passiert: Es kommt gelegentlich vor, dass das Gerät im eingeschalteten Zustand anfängt für kurze Zeit unkontrolliert zu piepsen und offenbar auch irgendwelche Einstellungen ändert.

# # # # # # # Editierung der Rezension zu vorherstehendem Absatz # # # # # # #

Nach einem guten Monat Nutzung reduziere ich die Bewertung von 5 auf 2 Sterne wegen der eben genannten Gründe. Die besagten "Piepsfolgen" sind tatsächlich Einstellungsänderungen. Diese kommen in jedem Zustand vor, wie sie gerade Lust haben. Ob nun Frostschutzfunktion, 1 kW, 2 kW oder Standby-Betrieb, manchmal sofort nach dem Einschalten, manchmal erst nach vielen Stunden Dauerbetrieb, Fakt ist aber, dass der Konvektor oftmals macht, was er will. Dinge, die (alle mehrfach und irgendwas davon wirklich täglich) passiert sind:
- Ich will um 23 Uhr den Konvektor einschalten, stelle aber fest, dass im Schlafbereich 25 Grad herrschen, das Gerät bereits im 2 kW Betrieb ist und ich es allerdings um 5 Uhr nach dem Weckerklingeln von 17 Grad Solltemperatur im 1 kW Betrieb auf Standby geschaltet habe.
- Ich schalte per Fernbedienung ein, stelle von Frostschutz auf 2 kW, das Gerät schaltet sich ab.
- Der Betrieb stellt sich einfach mal von 1 kW um auf irgendetwas anderes, sodass ich morgens entweder frierend aufwache, weil in Frostschutzfunktion erst ab 6 Grad geheizt wird, oder halb erstickt, weil die Wärmeentwicklung auf 2 kW nicht zuträglich für einen angenehmen Schlaf ist.
- Mitten in der Nach werde ich vom hektischen Piepsen geweckt, das Gerät macht, was es will, an, aus, an, wärmer, anderer Betriebsmodus, usw.

Wegen der "Automatikschaltung" tagsüber habe ich schon eine schaltbare Steckdose mit Fernbedienung dazwischen gesetzt, aber das bringt mir auch nichts, wenn ich dann nachts das lästige Theater habe und entweder schlecht oder gar nicht schlafen kann. Zusätzlich ist dann ja auch noch lästig, dass man abends beim Einschalten erstmal immer von 35 Grad (Grundeinstellung nach dem "Reset" durch fehlende Stromzufuhr - wer kommt auf sowas?!) auf unter 20 Grad zurückstellen muss und alles mit lautem Piepen quitiert wird, aber seis drum, mit Schwund ist zu rechnen.

Von der Funktion und der abgegebenen Wärme an sich bin ich noch immer zu 100 % überzeugt und wenn nicht diese Eigenmächtigkeit wäre, bekäme das Gerät volle und verdiente 5 Sterne. Aber was soll ich mit einem Gerät anfangen, das nicht funktioniert?

Leider ist dies kein Einzelfall. Ich habe auf die Enttäuschung hin die Bewertungen anderer Glaswärmekonvektoren gelesen und egal welches Format, egal welcher Hersteller, die Geräte haben alle diese Macke. Ob nun Rowi, Einhell oder Captain Planet, da liegt was im argen und das ist wirklich traurig, denn optisch suche ich genau diese dezent edle Ausführung mit Thermostat und Zeitschaltung, die Fernbedienbarkeit ist das i-Tüpfelchen. Bin gerade etwas überfragt, wie ich nun weitermache, aber mit diesem Gerät oder den anderen, von den Bildern her nahezu identischen Geräten anderer Hersteller werde ich nicht glücklich werden.

# # # # # # # Ende der Editierung # # # # # # #

Die 1000 bzw. 2000 Watt Funktion ist manuell wählbar und entspricht zwei verschiedenen Heizstufen, einmal volle Power, einmal weniger Saft, dementsprechend mit Tag- und Nachtsymbol gekennzeichnet. Die 1000 W haben mich bisher in der Nacht gut warm gehalten und sind für mich in Ordnung, ein sehr schnelles Aufheizen in der Nacht ist auch nicht nötig, nur ein ungefähres halten der Soll-Temperatur. Und, was man bedenken sollte, ist auch der Strompreis dabei. 2000 W heißt bei Dauerbetrieb 2 kWh Verbrauch in der Stunde. Dauerbetrieb hat das Gerät aber glücklicherweise nicht. Wird die eingestellte Temperatur erreicht schaltet sich das Gerät automatisch ab. Liegt die Ist-Temperatur dann 5 Grad unter Soll schaltet sie sich wieder ein. Das funktioniert super. Leider kann man die Differenztemperatur nicht manuell justieren, ich fände 3 Grad Unterschied sinnvoller, aber bisher bin ich bei weitem nicht erfroren.

Insgesamt finde ich das Gerät gut und auch trotz kleinerer Dinge, die ich hier angesprochen habe, funktioniert es super und ich finde es die Anschaffung mehr als wert. Volle Punktzahl.


WRC
WRC
Preis: EUR 39,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Potential und könnte doch um so viel besser sein, 31. Dezember 2014
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: WRC (Videospiel)
Länge:: 4:58 Minuten

Meine fahrerischen Leistungen in diesem Video lassen sehr zu wünschen übrig, repräsentativer sind hier meine Videos bei YouTube (Nutzer "MrKhanor"), beispielsweise das Video "FIA World Rally Championship - Unboxing und Gameplay - Nintendo 3DS". Auch stellte ich leider viel zu spät fest, dass 10 anstatt der angenommenen 5 Minuten möglich sind.

Ansonsten, was kann man sagen? Nachdem ich dieses Video aufgezeichnet hatte kam ich zu dem Schluss, doch nur 4 statt 5 Sterne zu vergeben. Das Spiel hat viel Potential und es macht mir nach wie vor Spaß, die Grafik ist meines Erachtens nach super und an sich läuft auch alles rund, aber die Möglichkeiten sind doch nur mäßig ausgeschöpft und ein richtiges Rennsimulationsgefühl kommt wegen der sehr spärlichen Menüeigenschaften nicht durch.

Die Steuerung ist okay, beschleunigt wird mit A oder R, gebremst/rückwärts gefahren mit B oder L, gelenkt mit dem Schiebepad oder dem Steuerkreuz. Einzige weitere Tastenbelegung ist die Kameraperspektive auf Steuerkreuz oben, wahlweise auf weit und nah am Auto und Stoßstange zu stellen. Die Navigation im Menü kann über die Tasten oder das Touchdisplay erfolgen. Für die Rückspulfunktion (im schnellen Rennen nicht verfügbar) befindet sich ein Button auf dem Touchdisplay und ermöglicht, bis zu 5 Sekunden ungeschehen zu machen.

Der Einstieg ins Spiel erfolgt unspektakulär; ein Ladebildschirm und sofort erscheint die Auswahl zwischen Saison, Super-Spezial-Stages und Schnelles Rennen. Irritierend hier ist, dass die "schnellen Rennen" nur auf den Strecken gefahren werden können, die bereits im Saisonmodus freigefahren wurden. Damit endet auch jeglicher Nutzen dieser Funktion, denn ob man nun ein Auto und ein Rennen im Saison- oder im Quickrace-Modus auswählt nimmt sich zeitlich rein gar nichts. Einziger Unterschied: im Schnellen Rennen gibt es wie gesagt keinen Rewind-Button und es werden keine Race Points gesammelt (durch Zeitvorsprung, Drifts oder Sprünge), mit denen man hinterher Fahrer und Super-Spezial-Stages kaufen oder sein Auto reparieren lassen kann.

Die regulären Rennen sind immer, Rally-typisch, Punkt-zu-Punkt-Rennen gegen die Uhr bzw. die Bestzeiten anderer Fahrer. Die Super-Spezial-Stages (wie erwähnt müssen diese mit Race Points freigeschaltet werden - je 5000 Punkte pro Strecke, 6 davon gibt es insgesamt) sind Rundkurse, auf denen man gegen einen anderen Wagen auf einer Parallelstrecke antritt.

Der Sound im Spiel ist okay, vermittelt aber kein Realitätsgefühl, die einzige Musik im Spiel ist das Techno-Gedüdel am Anfang, welches im Menü zu hören ist, aber nach einem 2-minütigen Durchlauf ausgeblendet wird und auch keine Loop-Funktion enthält - es folgt Stille.

Der 3D-Effekt ist natürlich nicht erforderlich, macht sich aber ganz gut, wie ich finde, sofern man an einem Ort spielt, an dem man das Gerät ruhig halten kann; Busreisen sind hier ungeeignet.

Die Steuerung ist leicht, wenn man nur irgendwie zum Ende kommen möchte. Will man etwas effektiver arbeiten, sollte man sich die Zeit nehmen, das Maximum herauszukitzeln. Mir persönlich erscheint es nicht so, dass die Lenkung mit dem Schiebepad das halten könnte, was sie verspricht, nämlich präzise Lenkbefehle, stufenlos. Mir verblieb eher der Eindruck, dass ab einer leichten Lenkbewegung der Vollanschlag der Lenkung vorliegt und die Karre einfach ungehalten seitlich abhaut. Aus diesem Grund bin ich auf die Lenkung mit dem Steuerkreuz umgestiegen und tippe leicht, um geringe Lenkungen vorzunehmen und halte gedrückt, wenn es schärfere Kurven sind. Die Bremse ist natürlich mit Vorsicht zu genießen, auch, weil es keinen unterschiedlichen Knopf für reguläre Bremse und Handbremse gibt. Wegen dem Untergrund Schotter/Eis ist natürlich auch Vorsicht geboten gleichzeitig zu lenken und zu bremsen. Wünscht man einen Drift oder wenigstens ein halbwegs einlenkendes aber unkontrolliertes Rutschen, bietet sich die Bremse in jedem Fall an. Geht es aber um Geschwindigkeitsreduktion sollte man es einfach mal mit der "Gas weg" Methode versuchen und den Wagen ab dem angegebenen Bremspunkt in der Ideallinie ausrollen lassen - der Effekt ist meist größer und der Wagen bleibt kontrollierbar.

Ideallinie, ein weiteres Stichwort. Schön, dass eine vorhanden ist, aber unschön, dass man sie nicht ausschalten kann. Ebenso unschön ist, dass die Streckenhinweise des "Beifahrers" nur als Einblendung am oberen Bildrand erfolgen und nicht, wie in anderen Spielen, angesagt werden. Außerdem unterscheiden sich die Angaben von Strecke zu Strecke, eine intensive Kurve 3 kann auf der einen Strecke ein 90° Knick sein, auf der nächsten eine Vollgaskurve. Auch lästig ist, dass auf manchen Strecken die Ankündigungen erst erscheinen, wenn man schon über den Bremspunkt hinaus ist und eigentlich nur noch hoffen kann, irgendwie nicht in die Bande zu knallen oder von der Strecke zu fliegen.

Von der Strecke fliegen, der nächste Punkt: die automatische Aufstellfunktion - also das Zurücksetzen auf die Straße, wenn man von der Strecke abgekommen ist - ist gut, aber sie greift oftmals viel zu früh. Ich würde mir schon etwas mehr Realismus wünschen und die Möglichkeit oder gar den Zwang, dass ich, WENN ich mich in die Pampa gefahren habe, mich da auch selbst wieder herausmanövrieren muss - wozu gibt es sonst den Rückwärtsgang? An manchen Stellen fährt man weit von der Strecke ab, bis irgendwas passiert, auf anderen ist man gerade mit gefühlt zwei Reifen von der Strecke (was im Rallysport ja eigentlich der Normalzustand ist) und schon wird man neu aufgestellt.

Das Standard-Auto - das einzige, welches zum Spieleinstieg verfügbar ist - ist ganz gut. Etwas träge in der Anfahrt, Höchstgeschwindigkeit liegt bei 127 km/h, aber sonst mit etwas Übung in den Griff zu bekommen. Erst gegen Ende musste ich über die Anschaffung eines anderen Wagens nachdenken, da mir einfach die Geschwindigkeit fehlte, um an den Führenden dran zu bleiben. Für Race Points zwischen 5000 und 8000 kann man weitere Fahrzeuge bzw. Fahrer mit Autos freischalten, die über mehr Bumms verfügen, allein schon die höhere Beschleunigung und die Topspeed von 140 km/h machen eine Menge aus, dafür ist das Handling natürlich auch wieder sehr gewöhnungsbedürftig - ein schnelles Auto fliegt auch schneller ab.

Schadensmodell gibt es auch und irgendwann hängt dem Spieler die halbe Karre in Fetzen. Soll vorkommen, ist aber verschmerzbar. Allerdings wirkt sich das auch geringfügig auf die Fahreigenschaften aus und ab "halb kaputt" beginnt der Wagen, einen Seitendrall zu bekommen und ist die Schadensleiste komplett leer, also der Wagen wirklich total hinüber, ist dieser zwar zu beherrschen, aber doch sehr ausgeprägt - seltsam ist nur, dass er auf der nächsten Strecke auch mal willkürlich in die andere Richtung sein kann. Ist der Wagen völlig demoliert passiert genau nichts. Man bleibt nicht liegen, man wird nicht disqualifiziert, es sieht nur blöd aus und ist verschmerzbar beeinträchtigend, das wars. Eine komplette Reparatur kostet 500 Race Points. An sich ist das alles irgendwie verschmerzbar und man kann immer mal wieder reparieren, aber ich stellte fest, dass ich wohl das eine oder andere Mal zu oft repariert hatte, denn um nach Abschluss der Saison auf den Super-Spezial-Stages meine Runden drehen zu können musste ich diverse male bereits geschaffte Saison-Strecken fahren, um das "nötige Kleingeld" zur Verfügung zu haben. 5000 Punkte beisammen, ausgegeben für eine Stage, gefahren, gewonnen, wieder 20 Minuten Saison fahren.

Abschluss der Saison, ja, DAS war der Punkt, an dem ich dann wirklich ernüchterte und einen Stern abziehen musste. Klar habe ich bisher viele nicht so tolle Punkte erwähnt, aber all die waren verschmerzbar und das Spiel fesselte mich weiter. Aber dann, das zweite Rennen in Groß Britanien beendet, volle Saisonpunktzahl erreicht, das Spiel schafft es gerade noch zu speichern und dann...

Schwarzer Bildschirm. Home-Menü mit der Meldung, dass die Software wegen eines Fehlers beendet wurde und das Gerät nun neu gestartet wird. Nichts weiter. Kein Staff, kein Abschpann, keine Siegerehrung, nichts. Noch ein Versuch, gleiches Ergebnis (auch das ist auf YouTube in einem anderen Video dokumentiert).

An so einem Punkt bewertet man anders, neu und all die vorher vorhandenen Missstände kommen von "naja egal" zu "na, auch da haben sie nicht gut genug gearbeitet", somit bleibt mein Spaß am Spiel, gepudert wird mit Ernüchterung und es bleiben insgesamt (nur noch) 4 Sterne übrig. Auch das ist noch eine ziemlich gute Bewertung finde ich, aber 5 ist es wirklich nicht wert. Besonders zu dem Preis von derzeit 40 €, denn dafür ist zwar die offizielle FIA-Lizenz erworben, aber lieblos in den Zwischensequenzen bleibt es dennoch.

Fakt ist, an WRC für den 3DS ist viel Potential verschenkt worden, StreetPass wird in keinster Weise unterstützt (ein Austausch von Daten für die Super-Spezial-Stages wäre denkbar gewesen) und nicht einmal ein Mehrspielermodus ist vorhanden. Das Menü ist lieb- und einfallslos und für individuelle Konfigurationen nicht im mindesten Platz - dafür glänzt das Spiel mit einem passenden 3D-Effekt, einer nicht geringen Anzahl an unterschiedlichen Strecken mit angenehmer Grafik und Umgebungsdetails und auch der Sound passt, wenn er auch nichts perfektes ist. Präzision ist hier ein Fremdwort (zumindest, wenn man als Maßstab "vollwertige" Rennsimulationen leistungsstärkerer Konsolen ansetzt), aber man kann sich mit der Steuerung irgendwann arrangieren und umgeht bei diesem Spiel die peinliche Frustration eines "Asphalt 3D", was ja nunmal nur für 10 bis 15 € gut zu finden ist.

Kaufempfehlung JA, aber ein sinnvollerer Preis sollte die Grundlage sein. Ich würde es wieder kaufen und weiterempfehlen, wenn man ein "richtiges" Rennspiel für den 3DS sucht.


Predator Becomes the Prey,the
Predator Becomes the Prey,the
Preis: EUR 19,90

5.0 von 5 Sternen Genial, 29. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Predator Becomes the Prey,the (Audio CD)
Das Album geht ins Ohr, knallt und scheppert wo es geht, schmiegt sich an und kuschelt wann es mag, verteilt Melodien und eingängige Riffs wie Kamelle und ist meine persönliche Entdeckung des Jahres 2014, die ich nicht mehr missen möchte.

Ich bin selbst Musiker, leider aber nicht in der Lage Rezensionen zu verfassen, die einzelne Tracks bis ins kleinste zerpflücken, vergleichen und anderen in verständlichem Maß die Eindrücke wiedergeben, darum überlasse ich das anderen. Aber diese Anderen sollten sich schnell finden, Album kaufen und lieben, wenn man auf die härtere Gangart aus Richtung Silverstein o.ä. steht.


Cars
Cars
Wird angeboten von audiovideostar_2
Preis: EUR 29,85

3.0 von 5 Sternen Oldschool, 23. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cars (Videospiel)
Ich bin 31. Ich falle also nicht in die Zielgruppe dieses Spiels. Da ich aber seit 24 Jahren permanenter Besitzer und Nutzer von Nintendokonsolen bin will ich natürlich auch diesen "Wert" an meine Tochter weitergeben. Und da sie seit einigen Monaten absoluter Cars-Fan ist strecke ich mal meine Fühler aus und teste als verantwortungsbewusster Vater natürlich auch vorher, was ich dem Spross irgendwann zum Fraß vorwerfen will.

Ich habe Hook International bereits durchgespielt und finde, es ist ein tolles Spiel, wenn es um den Renncharakter hinter Cars geht. Knackig, vielleicht zu knackig, und doch simpel. Aber dieses Spiel hier, nein, das werde ich ihr nicht schenken, glaube ich. Nicht, weil es hier nicht um die Rennen geht, sondern nur um irgendwelche Minispiele, die an sich nichts mit dem Film zu tun haben. Nein, einfach, weil ich es für Kinder als ungeeignet halte.

Die Spiele beginnen "locker" mit ein bis fünf Stufen je Spiel, wenn man die bewältigt hat werden weitere Spiele freigeschaltet, aber auch neue und schwierigere Stufen der einzelnen Spiele.

Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, aber die Spiele machen einen teilweise wahnsinnig. Zu hektisch, zu schwierig, es gibt Spiele bei denen man Rubbeln muss und in Kombination mit Hektik wird es wohl eher dafür sorgen, dass ein Kind den Touchscreen zerkratzt oder zerhämmert, auf jeden Fall ist für riesige Aufregung gesorgt. Reifen stapeln ist eine nette Idee, aber zu schwierig, vermute ich, und wird daher mit Frustration glänzen. Die zwischengeschobenen Rennen gegen Chick Hicks sind eintönig und haben mit "Rennen" nichts zu tun, hier muss man lediglich anderen Fahrzeugen mit rechts und links ausweichen, gelegentlich mal Reifen wechseln durch touch der entsprechend aufleuchtenden Radmutter (Achtung, auch hier ist Tempo und schnelle Reaktion gefragt) und in der letzten Runde kurz vor Ziel den Boost starten. Angeln mit Hook, nett, aber auch hier sehe ich zu viel "Kratzcharakter", ebenso beim Sternesammeln mit Hook, wo man schnellstmöglich abwechselnd links und rechts auf den Touchscreen drücken muss - mich würde es kaum wundern, wenn dabei der Pen auf der anderen Seite heraus kommt, hier sollten lieber die Finger beider Hände verwendet werden.

Insgesamt ist das Spiel auf einer tollen Idee aufgebaut, aber die Umsetzung ist nicht sonderlich gelungen - meiner Meinung nach. Ich fühle mich in die Zeiten der GameBoy-Spiele zurück versetzt, als die Spiele noch sackschwer waren und man sich Wochen damit herum schlug, bis man sie endlich meistern konnte. Wobei aber nun die Frage offen ist, die sich jeder Elternteil selbst beantworten sollte: wenn wir es damals hinbekommen haben, ohne zu Amokläufern und ADHS-geplagt zu werden, warum sollten wir unseren Kindern das heute nicht mehr zutrauen?

Ich denke, ein Mindestalter von 6 Jahren sollte definitiv erreicht sein, vermutlich tun auch einige Jahre mehr deutlich gut, bis die Kinder differenzieren können zwischen Spaß und lieber-doch-ausschalten.


Nintendo 3DS Stylus (2er Set)
Nintendo 3DS Stylus (2er Set)
Preis: EUR 6,99

5.0 von 5 Sternen Original macht sich bezahlt, 4. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nintendo 3DS Stylus (2er Set) (Zubehör)
Entgegen der kostengünstigen Variante, die ich zuvor erstanden hatte sind diese Stylus' tatsächlich ihr Geld wert. Und sie kosten auch nur einen €uro mehr als die, die ich mir geleistet hatte.

Was ich aus anderen Rezensionen nicht bestätigen kann ist, dass der Stylus zu locker verpresst ist und daher beim Spielen immer wieder an Länge einbüßt. Mag sein, dass es das bei einigen gibt, meine beiden zeigen sich von ihrer Schokoladenseite und sind sogar eher schwergängiger als mein alter.

Die Spitze ist, wie sie sein sollte. Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber nach 3 Jahren intensiver 3DS-Nutzung habe ich noch immer keine wirklichen Kratzer auf dem Touchdisplay, obwohl ich keine Schutzfolien benutze. Ich habe über 30 Spiele im Regal stehen aber wenige davon erfordern, dass man den Stylus richtig benutzt. Und auch, wenn es bei Mario Party Island Tour o.ä. mal etwas hektischer werden kann ist es trotzdem möglich, das Touchdisplay mit angemessener Vorsicht zu bedienen. Da braucht man sich auch keine Sorgen machen, dass man bei Nintendo eine Spitze aus Plastik für den Stylus ausgesucht hat. Die Kollegen von Hama dachten sich vielleicht, mit einer Spitze aus Gummi verbekommt man weniger Kratzer, dafür rutscht der Stylus aber auch nicht wirklich gut übers Display und bringt dadurch mehr Frust am Steuern als wirklichen Nutzen.

Also: Originales Produkt, war sein Geld wert, kann ich nur empfehlen.


Resonance
Resonance
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Ich verlange mehr davon!, 4. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Resonance (MP3-Download)
Am Samstag bekam ich eine Mail von einem mir vollkommen Unbekannten bei Youtube. Vermutlich werden Mails dieser Art schon diverse andere Leute bekommen und genervt gelöscht haben: "If you like Saosin, Amberlin, (...) check Awaken I Am out and let me know, what you think."

Natürlich will niemand solche Nachrichten bekommen, aber ich konnte mich nicht davor drücken, dann doch mal der Musikempfehlung zu "Consider the thought" folgen. Noch während das Video lief öffnete ich parallel Amazon.de und begab mich auch die Suche nach "Resonance" und ärgere mich noch immer, dass hierzulande kein physikalischer Datenträger (sprich: CD) erwerbbar ist, hatte mich aber nach kurzer Zeit überwunden die digitale Version trotzdem zu kaufen.

Das Geld ist es wert. Ich bin begeistert und die angekündigte Verwandtschaft zu Saosin ist spürbar, noch einige Synths mehr rein und kräftig schütteln, fertig ist "Resonance", welches mit einem "Prelude" von 40 Sekunden beginnt und von Brett gefolgt wird. Das Album schaukelt sich am Anfang hoch auf, flaut dann kurz durch ruhige Songs und Zwischensequenzen ab, kommt aber am Ende noch einmal ordentlich auf Touren.

Alles was dürftig ist, ist die Anzahl der Tracks. bei einem Preis von 9 € hätte ich mehr als 8 Lieder erwartet. Und schon gar nicht, dass davon 2 oder 3 dann irgendwelche Pausenjingles und Lückenfüller darstellen. Diese passen zwar gut ins Ohr und runden den Fortgang beim Hören deutlich ab, was dem Kunden aber klar sein sollte: hier zahlt man 2,20 € pro Minute, denn "Resonance" ist gerademal knapp über 20 Minuten lang.

Diese 20 Minuten lohnen sich und ich hoffe sehr bald auf sehr viel mehr von Awaken I Am, dann auch bitte per regulärer CD.


Vileda 142861 Relax - Saugroboter zur Zwischendurchreinigung - besonders leise und schonend zu Möbelstücken - für glatte Böden & kurzflorige Teppiche
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Preis: EUR 149,00

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Staubsauger?! Kehrmaschine!, 27. August 2014
Länge:: 6:10 Minuten

Ich wollte es einfach selbst austesten, punktum. Rezensionen verraten einem viel und die anderen Rezensenten haben auch ihr möglichstes gegeben - und das sehr gut. Ich kann also eigentlich nur grob wiedergeben, was andere bereits gesagt haben.

Zuerst möchte ich vorweg schicken, dass das Gerät den ersten Eindruck einer simplen Kehrmaschine vermittelt, da an jeder Ecke eine Walze, eine Rolle und ein Rotationsbesen zu sitzen scheint. Wenn man aber nach Gebrauch den Dreckbehälter öffnet will man diese Irreführung verzeihen. Auch die unterhalb angebrachten Gummilippen sammeln derart viel Staub ein, dass ich mir vorkam, als hätte man bei uns 3 Wochen nicht staubgesaugt - was auch stimmte.

Das von mir hochgeladene Video zeigt den Relax, wie ich ihn auf seine 5-minütige Reise (es sind noch die Stufen 20 Minuten und 60 Minuten wählbar) in unserem Wohnzimmer schicke. Ja, es steht was im Weg und ja, die auf Beinen stehenden Möbel machen dem Relax seine Arbeit nicht gerade leicht, aber genau deshalb wollte ich das Gerät ja mit eigenen Augen bei der Arbeit beobachten und auf ein Wunder hoffen. Doch das Wunder geschah leider nicht.

Zu allererst hielt ich mich an die Anleitung und lud den Sauger volle 12 Stunden. Da die Anleitung angibt, dass nach vollen Ladezustand die rote LED erlischt, war diese Zeit offensichtlich nicht nötig, denn nach 9 Stunden war sie bereits aus - ich ließ ihn trotzdem am Netz, den NiMH-Akkus sind äußerst eigene Geschöpfe und nicht so umgänglich wie Lithium-Ionen-Akkus.

Dann wünschte ich mir einen vorher-nachher-Test und schickte den Relax auf seine 60-Minuten-Tour, als ich das Haus verließ um die Tochter wegzubringen und einkaufen zu gehen. Dazu setze ich ihn in unseren Flur, der zwar verwinkelt aber an sich nicht unmöglich zu erkunden sein sollte, ließ auch noch die Badtür offen und schloss alle anderen Türen und stellte vor "schwierige" Passagen eine glatte Blockade irgendeiner Art. Hier hätte also eigentlich nichts schief gehen können.

Als ich wieder heim kam stand der Vileda auf einer umgeschlagenen und "festgefressenen" Ecke des 1,4 x 2,3 m Teppichs und blinkte fröhlich in rot. Den Teppich hatte ich vorher zwar bedacht, aber ich hatte keine Angabe vor der Bestellung gefunden, dass niedrige, äußerst niedrige Teppiche ein Hindernis darstellen würden. Tja, was soll ich nur dazu sagen, ich will ihm keinen Strick daraus drehen, denn unser Vorwerk krallt sich genau diese Ecke auch immer, wenn man mit der Polsterrolle arbeitet, ich will also mal von einem Anwendungsfehler ausgehen.

Viel Fahrt scheint der Relax bis zum Abbruch nicht gemacht zu haben, denn noch immer waren die meisten Stellen eindeutig mit Dreck beseelt.

Als nächstes startete ich den Versuch in der Küche, dem einzig nicht verwinkelten Raum der Wohnung, allerdings ohne Blendleisten am unteren Rand der Möbel. Der Relax fuhr schnurgeradeaus bis zur Heizung, "ploppte" sich herum, fuhr bis zum nächsten Hindernis, "ploppte" wieder um die Ecke und beschrieb dabei immer einen nicht unerheblichen rechtsdrall, vermutlich, um sich an Kanten entlangzunavigieren. Diese endete jedoch bald und er raste unter die Küchenmöbel, wo er sich tapfer seinen Weg durch den Beinwald bahnte und irgendwann sogar wieder heraus kam, um ein Bein herum fuhr, wieder verschwand, das ganze noch einmal und irgendwann hatte er mal wieder eine Wand erreicht, tastete sich weiter, um die Ecke, zur Tür, entlang der Wand und auf der Gegenseite wieder unter die Schränke, bis die 5 Minuten um waren und er stoppte.

Was ich von dieser Leistung halten soll, weiß ich auch nicht, aber der Sauger hat sich wirklich tapfer geschlagen dabei und nicht aufgegeben und konnte sich aus allen Situationen irgendwie befreien. Wie jedoch die Programmierung dahinter aussieht weiß ich nicht und daher bleibt die Frage, ob er jemals die Raummitte erreichen würde um dort seine Arbeit zu machen. Das Reinigungsergebnis war mäßig, ehrlich gesagt, aber ich könnte auch nicht behaupten, dass er alles liegen gelassen hat.

Letzten Endes dann noch der Versuch im Wohnzimmer, alle zu beseitigenden Utensilien nahm ich vom Boden und scheucht den Roten Rächer los. Das Ergebnis sieht man auf dem Video. Ich bin insofern begeistert, weil ich mit dem herkömmlichen Staubsauger NICHT unters Sofa komme, hier muss ich dem Relax tatsächlich kompetenz bescheinigen. Ansonsten jedoch fällt auf, dass die Fahrten recht undurchdacht wirken. Von "intelligenter Robotertechnologie" ist in der Beschreibung die Rede, doch die merke ich nicht. Es ist zu bewundern, wie der Relax um Beine von Möbeln herumtanzt, aber was danach in seiner Programmierung passiert, ist mir ein Rätsel.

Was man ihm leider auch lassen muss ist, dass die Bürsten alle sehr flexibel und feinborstig sind, um auch wirklich alles an Schmutz mitzunehmen, wenn man allerdings Menschen mit langen Haaren im Haushalt hat (und bei uns sind das gleich 3) hat man an rotierenden Teilen hinterher fleißige Nachreinigung vor sich, was den Zeitgewinn durch ein automatisches Kehren der Wohnung wieder relativiert. Und sollte es zu einer Teppichkante kommen darf man allerdings fast sicher sein, dass einem die Reinigungsarbeit der Staublippen abgenommen wird, da sie sich ungewollt komplett entleeren und einen schönen Batzen Dreck hinterlassen, der vermutlich auch nach Abschluss des Reinigungsprogramms noch dort liegt.

Am Ende des Videos sieht man den Relax stillstehen, aber rhythmisch alle 20 Sekunden ein Quäken von sich geben. Nett gemeintes Feature, was ich aber nicht gebraucht hätte. Dass der Sauger nicht mehr läuft finde ich am Ende des Programms ja gut und ich höre es ja auch daran, dass ich nichts mehr höre (schließlich endet ja das permanente Surren), wenn es hier nur darum geht, den Nutzer daran zu erinnern, dass das Gerät noch ausgeschaltet werden muss, frage ich mich: wieso keinen Ein-Schalter mit Relais, welches dann das Gerät automatisch stromlos schaltet?

Ich könnte nun Verbesserungsvorschläge für solche Geräte machen, beispielsweise eine primitive Art der Kartographie durch vier diagonal angeordnete Sensoren, die permanent den Raum abtasten und so eine 2D-Darstellung in einem Speicher hinterlegen und eine Fahrtroute für den Sauger sinnvoll angepasst wird. Dass das in dieser Preisklasse nicht drin ist, ist natürlich logisch und war auch nicht zu erwarten, dennoch bin ich nach diesem Test lediglich sicher, dass für unsere Wohnung, auch wenn sie mal aufgeräumt ist, ein Staubsaugerroboter nicht funktionieren kann.

Ich sehe das Einsatzgebiet des Vileda Relax eindeutig in "modernen" Wohnungen oder sporasisch eingerichteten Single-Haushalten, großzügig und ohne wenig Tamtam in den Ecken, am besten mit Blendleisten oder ebenerdig stehenden Möbeln. Da ich Potential im Relax erkenne, besonders bei diesem Preis (der nächstgünstigere bei Amazon liegt derzeit beim doppelten Anschaffungspreis, die bestbewerteten Exemplare beim vierfachen), will ich mäßig mit der Bewertung umgehen, da ich aber auch an den Otto-Normal-Haushalt denken muss, in dem der Relax einfach nicht funktioniert, gibts eine mittelmäßige 3-Sterne-Bewertung.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 3, 2014 9:50 AM MEST


Firefly - Der Aufbruch der Serenity: Die komplette Serie [Blu-ray]
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DVD ~ Nathan Fillion
Preis: EUR 12,97

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knalleffekt, 10. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als jemand, an dem seinerzeit die Serie irgendwie vorbei gegangen ist, aber retro unerlässlich ist, erstand ich die Serie auf gut Glück. Auf dieser Basis ist also diese Rezension zu verstehen.

Die Thematik insgesamt, also die Science Fiction, wurde in den 90ern ja zur Genüge ausgeschlachtet. Kein Wunder, dass da die eine oder andere Serie untergeht, weil vermeintliche Platzhirsche wenig Raum für Rivalen lassen. Dabei ist das Prinzip hinter Firefly nicht mit den mir bekannten Serien dieser Dekade zu vergleichen. Star Trek ist Star Trek, in jeder Form. Babylon 5 ist Babylon 5, leider auch nicht auf dem Weg zum Abschluss gebracht wie von den Schreibern geplant, aber trotz offenkundiger Parallelen doch so ganz anders als Deep Space Nine. Firefly ist Firefly, Punkt und aus.

Allein die Details, auf die geachtet wurde oder die irgendwelche Nuancen ausmachen. Kein Ton bei Weltraumaufnahmen, also keine Triebwerks-, Andock-, Waffen- oder Explosionsgeräusche - im Weltall gibt es keine Luft, also kann auch kein Schall übertragen werden. Scheinbar ist chinesisch die "große Überlieferung" der heutigen Zeit, denn jeder spricht fließend chinesisch und lässt gelegentliche Satzteile in dieser Sprache fallen. Die Effekte empfinde ich für damalige Verhältnisse als grandios.

Der Einstieg in die Serie ist als Semi-Kriegs-Epos gedacht, wirkt aber schwach auf der Brust. Kurz darauf stolpert man in einen Haufen sympathischer Outlaws im Weltall und die Serie entwickelt sich zu einem Western im Weltraum, Schießereien auf fremden Planeten mit Wild West Flair durch entsprechende Kulissen und Waffen. Einerseits wirken die Charaktere schlecht gecastet, da sie unpassend für das zu sein scheinen, was die Schreiber eigentlich gedacht hatten, die Sprüche wirken manches Mal zu sehr auf Druck witzig gemeint. Die Storys der Folgen, naja, nicht sehr originell bisweilen.

Lässt man sich aber darauf ein, ja, dann kann man hier wirklich sehr unterhaltsame Stunden verbringen. Daher auch die 5 Sterne, ich würde mir wünschen, mehr von der Crew der Serenity zu sehen.

Besonders die Folgen der dritten (und letzten) Bluray bauen Verknüpfungen zu vorangegangenen Folgen auf und steigern sich in Spannung und Charme, die Crew wächst zu einer Einheit zusammen und neue Wege tun sich auf; leider bleiben unendlich viele Fragen ungeklärt, besagter Stoff für weitere Staffeln, die aber nie gedreht wurden.

Für Leute, die mit einem offenen Ende im SciFi klar kommen ist Firefly definitiv einen Kauf wert.


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