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Rezensionen verfasst von
mr-papshmere "mr-pappshmere"

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Saint Stranger
Saint Stranger
Wird angeboten von folk4all
Preis: EUR 12,40

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschend... bitte mehr davon!, 4. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Saint Stranger (Audio CD)
Die legendäre und großartige, immer noch zu Unrecht ein Kult-Schattendasein fristende Americana-Country-Grunge-Melancholiker-Band The Walkabouts (die übrigens jüngst nach langer Pause ein gutes neues Album veröffentlicht hat!), ist aus zwei Gründen was Besonderes: Der eine sind die Songs von Chris Eckman, der andere die überirdisch schöne Stimme von Carla Torgerson. Eckman wirft seit Jahren ein Soloalbum oder Nebenprojekt nach dem anderen auf den Markt, Frau Torgerson aber trat mit dem vorliegenden 2004er-Werk erstmals als Solistin in Erscheinung. Das Ergebnis ist sehr erstaunlich.

Eingespielt mit hierzulande unbekannten griechischen Musikern, erinnert auf "Saint Stranger" außer Carlas Stimme wenig an die Platten der Walkabouts. Es fehlen die Eckmanschen Songs und Arrangements, es fehlt der Country-Bezug, es fehlt der Wüstenstaub - dafür gibt es experimentelle Soundcollagen zwischen Post-Rock und Ambient, dadaistische Wortgebilde, hier und da einen kleinen Ethno-Touch und, quasi als einzige Remniniszenz an die Stammband, zwei winterlich-minimalistische Balladen zur Versöhnung. Nach dem zweiten oder dritten Hören offenbart sich der Charmes des Unternehmens. Highlights: "Pelagic" ist eine irgendwie aquatisch-blubbernd klingende Fast-Hymne, die sich irgendwann doch sehr hartnäckig im Ohr festsetzt; "Two to Tango" ist ein schön scheppernd groovendes, fast Dancefloor-taugliches Stück Pop; "Dreh es um" ist das besagte Dada-Experiment mit hypnotischem Ethno-beeinflussten Beat; "Guardian Angels" ist ein sonderbar arrangiertes, aber seltsam anrührendes Stück Sehnsucht; "Through December" und "Where Your Front Door Is" sind die beiden wirklich sehr schönen Kurz-Balladen, die sich wunderbar im Advent hören lassen und auch auf dem Walkabouts-Meisterwerk "Satisfied Mind" nicht fehl am Platz gewesen wären. Bei anderen Elaboraten wie "The Forever Last Nothing" und vor allem "Rend" wiederum sind der guten Carla die Avantgarde-Gäule durchgaloppiert.

Seit "Saint Stranger" war von Frau Torgerson solo nichts mehr zu hören. Schade. Platten wie diese sind nichts für jeden Tag und wohl auch nicht Konzertbühnen-tauglich; eine spannend zu erkundender Nebenweg auf dem langen Walkabouts-Trip ist das Werk aber allemal.


Reise Know-How Tansania, Sansibar, Kilimanjaro: Reiseführer für individuelles Entdecken
Reise Know-How Tansania, Sansibar, Kilimanjaro: Reiseführer für individuelles Entdecken
von Jörg Gabriel
  Broschiert

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu dick, zu schwer, zu viel, 27. November 2011
Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen... Die allgemeinen Teile des Reiseführers sind überaus fundiert recherchiert und geschrieben, man merkt das der Autor ein intimer Kenner von Land und Leuten ist. Für Rucksackreisende wie mich ist das Werk des Herrn Gabriel aber leider gänzlich unbrauchbar, da tonnenschwer, viel zu dick und mit unzureichenden Infos über Verkehrsmittel, Stadthotels, Restaurants etc. ausgestattet. Die Karten/Pläne sind entweder sehr unübersichtlich oder schlicht verwirrend bzw. irreführend. Empfehlung für Tansania: Weder Reise KnowHow noch Lonely Planet (oberflächlich und in Sachen Stil wie immer penetrant-besserwisserisch-anbiedernd), sondern ganz klar der brandaktuelle, launig geschriebene und in jeder Lebenslage hilfreiche Rough Guide!


Death Valley Days
Death Valley Days
Preis: EUR 9,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die andere Seite der Walkabouts, 17. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Death Valley Days (Audio CD)
Einmal mehr: umwerfend. Die Outtakes und Obskuritäten der Walkabouts sind immer noch besser als das, was die meisten anderen Bands regulär veröffentlichen. Dieser Sampler fasst One-Offs, Alternativ-Versionen, Radiosessions und andere Schnipsel aus der Phase von 1985 bis 1995 zusammen. Eine wahre Fundgrube für Fans: Die akustische Version von "Break It Down Gently" ist ebenso gut wie die elektrische auf "New West Motel", die von "Late Train To Mercy" (mit Geigen statt Synthies) sogar um Längen besser als die auf "Scavenger". Ansonsten gibt es abenteuerliche Coverversionen u.a. von Alex Chilton (ein aufrichtig-schönes "Big Black Car"), Nick Drake (ein industriell-archaischer "Cello Song") und Neil Young ("On The Beach" und ein gepfeffertes "Like A Hurricane") sowie ein stürmisches "House Of The Rising Sun". Wem das nicht reicht, der bekommt noch eine deutsche Version eines obskuren Songs der obskuren Band namens Die Regierung: Carla zwitschert hier - mit ganz reizendem Akzent - in den höchsten, glockenhellsten Tönen, dass es schöner nicht geht. Ein paar herb-akustische Originale, die es nirgends anders gibt, sind auch noch inbegriffen - wobei freilich ein paar unterproduzierte, dünne Frühwerke die Höchstwertung verhindern. Fazit: ganz, ganz wichtig für den Fan, ein Lust machender Anti-Querschnitt für Novizen, und wiederum ein Walkabouts-Album für fast alle Lebenslagen. Von allem fast das Beste.


Train Leaves at Eight
Train Leaves at Eight

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die unbekannten Seiten der europäischen Folk-Kultur, 11. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Train Leaves at Eight (Audio CD)
Einmal mehr betätigen sich Chris, Carla & Co. als innovative, entdeckungsfreudige Song-Arcghäologen. Diesmal gibt's Coverversionen europäischer Songs (in der ersten Hälfte südlich, in der zweiten nördlich) - einige bekannte Namen wie Jacques Brel, Mikis Theodorakis, Blumfeld (!) und Solex (!!!) sind dabei; das meiste fällt aber in die Obskuritäten-Kategorie. Der Ton ist generell leise, verregnet und melancholisch - Kammer-Folk-Pop im besten Sinne. Zu entdecken gibt es - wie fast immer bei den Walkabouts - vieles. Scott Walkers "Man From Reno" zum Beispiel, das schmissige "That's How I Live" von Blumfeld (übersetzt übrigens von Carla höchselbst"); das schwermürtige "Disamistade" oder den todtraurigen Fado "Hard Winds Blowin'". Wenn schon Coveralben als Stopgap in der Schreibpause, dann bitte so inspiriert wie dieses hier. Einmal mehr ein reiner Genuss.


Drunken Soundtracks:Lost Songs & Rarities 1995-200
Drunken Soundtracks:Lost Songs & Rarities 1995-200
Preis: EUR 9,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reste aus dem Gemischtwarenladen, 11. September 2005
Die zweite Rarity-Compilation der Walkabouts umfasst die Zeit zwischen 1995 und 2002. Ein fulminantes Doppel mit Outtakes, Experimenten und außer der Reihe produzierten One-Offs. Einiges ist so gut, dass man sich fragt, weshalb es nicht regulär veröffentlicht worden ist - z.B. "Shot Bayou", ein Outtake aus dem Cover-Album "Train Leaves At Eight"; das furiose "Rage On"; das epische "Master Of None"; das sehnsüchtige "Winded"; der jazzige, paranoide Titelsong; oder die beklemmende Version der Scott-Walker-Miniatur "Cowbells Shakin'". Anderes wiederum gehört eher in die Kategorie "interessante, aber nicht wirklich gelungene Experimente" - diverse Soundspielereien und Trip-Hop-Instrumentals hätte man dem Hörer ersparen und somit das Werk auf eine Einzel-CD reduzieren und die Wertung auf eine Fünf erhöhen können. Aber sei's drum. Es gibt viel zu entdecken hier; und allein das Cover von Neil Youngs "Albuquerque" und der wunderbare Soundtrack-Song "Where The Air Is Cool And Dark" sind das Geld voll und ganz wert.


New West Motel
New West Motel
Preis: EUR 9,99

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Beste, was je aus Seattle kam, 11. September 2005
Rezension bezieht sich auf: New West Motel (Audio CD)
Definitiv der Höhepunkt der ersten Walkabouts-Phase, und eine von drei Platten, die sich aus dem (ohnenhin grandiosen) Gesamtwerk der Band herausheben wie Eisbergspitzen aus dem Ozean - die anderen beiden sind "Devil's Road" und "Ended Up A Stranger". "New West Motel" legt gegenüber dem Vorgängeralbum "Scavenger" noch ein paar Gänge dazu und liefert in elektrisierenden Riffs und einzigartigen Songs das bis dato defintive Country-Grunge-Statement der Band. Die E-Gitarren krachen und verdichten sich zu Soundwänden wie aus kochendem Metall, Terri Moellers Drums sind trockener als Wüstenstaub, Carla verführt, Chris röchelt, und die Geige bzw. Steel-Gitarre von Bruce Wirth (nur bei diesem Album Mitglied der Band) setzt interessante Kontrapunkte. Schwachpunkte gibt es keine, Highlights viele: Die Krimi-Moritaten "Jack Candy" (laut und elektrisierend) und "Findlay's Motel" (leise, verstörend und so gut, dass es eigentlich nicht von dieser Welt sein kann) stehen in der "Scavenger"-Tradition, bewegen sich lyrisch aber in einer anderen Dimension und gehören textlich zum Besten, was je von Chris Eckman kam. Die Balladen "Murdering Stone" und "Unholy Dreams" sind wie immer zum Verzweifeln schön; "Break It Down Gently" komt mit an Television oder die Patti Smith Group erinnernden Proto-Ambient-Bassläufen; und das Cover von Townes Van Zandts "Snake Mountain Blues" lässt einem das Blut kochen. Das Monument schlechthin aber ist der Seattle-Song "Grand Theft Auto": eine verstörende, verzweifelte, messerscharfe Hymne, die den Hörer benommen am Boden liegend zurücklässt. Unglaublich gut.


See Beautiful Rattlesnake Gardens
See Beautiful Rattlesnake Gardens
Preis: EUR 10,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unbehauenes Debut, 11. September 2005
Rezension bezieht sich auf: See Beautiful Rattlesnake Gardens (Audio CD)
Das Erstlingswerk der grandiosen und verkannten Walkabouts bringt in erster Linie Folk und Country, mal eher traditionell, mal in eher angepunktem Gewand. Die Produktion ist noch ein wenig rudimentär, aber das Ganze hat viel Charme, und Songs wie "This Rotten Tree", "Feast Or Famine" und "Who-Knows-What" lassen durchaus ahnen, dass von dieser Band einmal epochale Geniestreiche wie "New West Motel" und "Ended Up A Stranger" kommen würden. Ein besonderes Schmankerl sind die liebenswert-dilettantischen Bonustracks, darunter die Debutsingle "Linda Evans". Für Fans empfehlenswert.


Life Full of Holes
Life Full of Holes

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die düstere Seite der Country-Tradition, 7. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Life Full of Holes (Audio CD)
Nach einer limitierten Live-CD war dies das erste wirkliche Duoprojekt des Walkabouts-Führungsduos Chris Eckman und Carla Torgerson. Die Stilrichtung der Band wird keineswegs gänzlich verlassen - wir bleiben in der Alternative-Country/Americana-Ecke -, aber es gibt doch ein paar subtile Unterschiede, die verstehen lassen, warum die beiden das Werk nicht mit der BAnd einspielten. Sperrige, avantgardistsich angehauchte Balladen ("Storm Crazy", "The Tower", "Silent Crossing", "Life Full Of Holes" - letzteres mit Melodicasolo!), akustische Country-Schmachtfetzen (das wunderschöne "Nights Between Stations") und das eine oder andere absonderliche Klangexperiment hätten wohl kaum auf eine Band-Platte gepasst. Andererseits ist hier und da auch der Rest der Band zu hören, und das dramatische "Death At Low Water" hat durchaus das Zeug zu einem Walkabouts-Klassiker (und tauchte mitunter auch in den Setlists der Band auf). Erwähnenswert ferner die beiden gelungenen Kollaborationen mit der britischen Soul-Noir-Band Tindersticks (gewissermaßen eine Fortsetzung des "Travelling Light"-Duetts zwischen Carla und Stuart Staples auf dem zweiten Tindersticks-Album). Eine sehr intime Platte, als Ergänzung zur Walkabouts-Sammlung absolut empfehlenswert.


The Black Field
The Black Field
Preis: EUR 13,66

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spröde Konfessionen des Walkabouts-Chefs, 7. September 2005
Rezension bezieht sich auf: The Black Field (Audio CD)
Auf seinem zweiten, vorwiegend mit Musikern aus seiner Wahlheimat Slowenien aufgenommenen Soloalbum führt Walkabouts-Singer/Songwriter Chris Eckman den auf dem letzten Band-Werk "Ended Up A Stranger" eingeschlagenen Weg konsequent weiter: transparente, vorwiegend akustische Arrangements, abstrakte, surreal-metaphorische Texte, und die bewährt schönen, sehnsüchtigen Melodien. Weit weniger depressiv als der Vorgänger "A Janela", ist "The Black Field" ein leises Werk für sanft-melancholische Stunden. Eckman flüstert und säuselt, gezupfte Gitarren, federige Percussion und ätherische Keyboards weben einen luftigen Klangschleier - das ist eine entspannt klingende und entspannende Platte. Hervorzuheben das andersweltlich-hymnische "Low Country", das romantische, hauchzarte "Crystalline", der dynamische Titeltrack und das sehnsüchtige "Restless" mit wunderbarer Slidegitarre. Und am Schluss gibt Eckman uns noch eine sehr eigenwillige, aber höchst charmante Coverversion der Buzzcocks-Rarity "Why Can't I Touch It?" Eine CD nicht für alle Tage, aber perfekt für warme, regnerische Oktobernachmittage. Empfehlenswert.


Ended Up a Stranger
Ended Up a Stranger
Preis: EUR 10,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwermut, vorläufig letztes Stadium, 5. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Ended Up a Stranger (Audio CD)
Die Walkabouts waren mal eine Art Country-Grunge-Band mit Sinn für traurige Geschichten aus der amerikanischen Provinz. Das ist lange her. Nach "Devil's Road", "Nighttown", "Trail Of Stars" und dem Cover-Album "Train Leaves At Eight" markiert "Ended Up A Stranger" den vorläufigen Höhepunkt auf dem Weg hin zu Ambient-durchtränkter Candlelight-Depression. Die Band steht heute Nick Cave und Portishead viel näher als Neil Young und Hank Williams, doch das gereicht ihr nicht unbedingt zum Nachteil. "Ended Up A Stranger" besticht durch seinen einzigartigen Sound (u.a. dank Phill Brown, ehemals Talk-Talk-Toningenieur) und durch seine bewährt zeitlosen Songs. Vom treibenden Schlagzeug im Opener "Lazarus Heart" an ist klar, dass den Walkabouts ein weiterer Geniestreich gelungen ist. "Life: The Movie" ist als andersweltliches Elektro-Epos Neuland für die Band; "See It In The Dark" bringt Tape-Loop-Geschwummer und schmissige Bläser zusammen, und "Winslow Place" und "Fallen Down Moon" sind einfach zum Schluchzen schön. Der abschließende Titelsong aber stammt vollends aus einer anderen Dimension: Im Zeitlupentempo flüstert sich Chris Eckman acht Minuten lang durch beängstigende Fantasien über eine verlorene Vergangenheit, das Gitarrensolo dürfte Neil Young vor Neid erblassen lassen. Was soll danach noch kommen?


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