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Rezensionen verfasst von
depeche1986
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   

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Wahoo RPM Trittfrequenzsensor für iPhone, Android, Fahrradcomputer
Wahoo RPM Trittfrequenzsensor für iPhone, Android, Fahrradcomputer
Preis: EUR 39,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Trittfrequenz messen, nicht mehr und nicht weniger, 15. Mai 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der kleine Wahoo Trittfrequenzsensor ist eines von vielen hundert verschiedenen Optimierungs-Gadgets auf dem Markt. Im Moment ist der Markt im Umbruch: Herzfrequenzmesser fürs Handgelenk gibts es von Xiaomi schon für 15 Eur das Stück, 2014/15 waren dafür noch 200 EUR fällig. Kommt Wahoo hier zu spät. Antwort ist JEIN.
Der Sensor ist in erster Linie für die Aufzeichnung der Trittfrequenz beim Radfahren konzipiert. Dabei wird der Sensor entweder mit den beiliegenden Kabelbindern an der Pedalstange befestigt oder eben am Schuh. Aufgrund der sehr kompakten Bauweise und dem Silikonüberzug geht das recht leicht vonstatten, ohne das Radeln zu beinträchtigen. Auch die 12 Monate Batterielaufzeit sind hier ein klarer Pluspunkt. Die App habe ich auf meinem Android 5 System (HTC One M7) installiert. Die Einrichtung war simpel, ein Nutzerkonto musste ich nicht anlegen. Wahoo scheint also keine Datenkrake zu sein.
Etwas ernüchtert war ich dann von der Funktionsvielfalt die die App vortäuscht: Es gibt Felder für Herzfrequenz, Strecke, Workouts etc... alles tolle Dinge, die man mit diesem Trittfrequenzsensor nicht sinnvoll, oder gar nicht aufzeichenn kann. Hier wird deutlich dass die Universal-App eigentlich noch für andere Wahoo Produkte konzipiert ist. Schade dass sich diese nicht nutzbaren Features nicht ausblenden lassen. Beim Treten musst das Gerät zumindest ordentlich die Trittfrequenz. Das Ganze lässt sich am Ende über einen Graph auch betrachen und auswerten und exportieren. Soweit wirklich brauchbar. Leider ist der Sensor keine Komplettlösung. Für Herzfrequenzmessung braucht man einen zusätzlichen Gurt. Insofern macht der Sensor nur sinn wenn man ihn im Verbund mit einem GPS-Navi koppelt und zusätzlich einen Brustgurt koppelt. Aufpassen muss man da natürlich, wieviel Geräte man gleichzeitig versucht zu koppeln. Zumindest unterstützt der Sensor neben BT4 auch ANT+ was viele GPS-Navis unterstützen.

Fazit:
Das Gerät tut was es soll, aber auch nicht mehr. Die Anleitung und die App suggeriert, das man hier auch Workouts tracken kann. Das ist hier leider nicht der Fall, denn Herzfrequenzmessung ist nicht möglich. Wer wirklich nur Trittfrequenz messen will, findet hier ein gutes kompaktes Gerät. 4 Sterne


Falk Fahrrad GPS Navigationsgerät TIGER PRO kapazitives Display 25 Länder Premium-Karte Fahrradhalterung, schwarz/rot, 240036
Falk Fahrrad GPS Navigationsgerät TIGER PRO kapazitives Display 25 Länder Premium-Karte Fahrradhalterung, schwarz/rot, 240036
Preis: EUR 298,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nach dem Falk Ibex32 für mich die nächste Enttäuschung, 11. Mai 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das Falk Tiger Pro ist das zweite Fahrrad-Navi welches ich von Falk testen durfte. Das Ibex 32 fiel damals bei mir durch. Zu antiquiert war das Display, zu klobig das Gehäuse. Auch der Preis war verglichen mit der Konkurrenz viel zu hoch. Derzeit bin ich aufs Teasi One2 umgestiegen.
Hat Falk mit ihrem neuen "reinrassigen" Fahrradnavi Tiger Pro endlich alles richtig gemacht? Die Antwort fällt ernüchternd aus: Nein.

Aber alles der Reihe nach:

1. Lieferumfang:
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Hier kann Falk punkten: Neben dem Navi, liegt eine Klick-Fix Halterung, ein Handbuch, Ladegerät und sogar eine Tasche bei. Letzteres ist keine Selbstverständlichkeit und definitiv eine tolle Dreingabe.Hier kann man sich wirklich nicht beschweren.

2. Haptik / Ergonomie / Verarbeitung:
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Beim Ibex waren es die wuchtigen Gummiwulste die das Navigieren auf dem viel zu tief eingelassenem Display recht mühsam machten, das Tiger Pro ist deutlich kompakter ausgefallen was zunächst erstmal ein klarer Pluspunkt ist. Ebenso gut ist das "Handgefühl". Die gummierte Oberfläche fühlt sich wertig an. Am Fahrrad sicher unbedeutend, für den Outdoor-Geocaching Einsatz aber sicher ganz angenehm wenn das Gerät auch mit schwitzigen Pfoten angenehm in der Hand liegt.
Leider versaut sich Falk die gelungene Verarbeitung mal wieder mit einigen ergonomischen Totalausfällen. Wie meine Vorrezensten bereits erwähnt haben, sind die drei Buttons an der Seite des Gerätes so dicht aneinander positioniert, dass man ohne genau hinzugucken kaum "spürt" welchen Knopf man eigentlich gerade drückt. Beim Radfahren ein echtes no-go. In der Praxis habe ich öfter die falsche Taste erwischt. Das kann die Konkurrenz besser.

Display:
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Wie schon das Ibex 32, so ist auch das Display vom Tiger Pro für heutige Maßstäbe sehr niedrig aufgelöst. Vor allem im Vergleich zu meinem rund halb so teuren Teasi one2 merhkt man deutlich wie krümmelig Schrift und Grafik auf dem Tiger Pro verglichen mit dem höher auflösenden Teasi sind. Auch die Blinkwinkelstabilität ist dem Teasi deutlich unterlegen. Da tröstet es auch nicht wenn das Tiger Pro ein kapazitiven Screen hat (berühren, statt drücken). Der Bildschirm reagiert bestenfalls durchschnittlich. Auch bei Sonnenlicht merke ich die Schwäche des Tiger Pro Displays gegenüber dem transreflektiv Display des Teasi.
Kurzum: Für ein 300 EURO Gerät im Jahr 2016 ist das Display nicht mehr zeitgemäß. Jedes 100 EUR Smartphone oder auch das 200 EUR günstigere Teasi One2 Fahrradnavi bieten wesentlich höhere Auflösungen und bessere Blickwinkelstabilität. Falk spart hier meines erachtens am falschen Ende. Beim Ibex32 und nun wieder beim Tiger Pro. Eigentlich schade.

Montage:
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Click-Fix. Jippie. Die Halterung ist schnell angebracht und mit einem Klick ist das Navi am Lenker und genausoschnell auch wieder abgenommen.

Software / Bedienung:
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Kommen wir zur Bedienung: Die Navigation ist angenehm übersichtlich aufgebaut. Über die jew. Kachelsymbole kommt man zu den jew. Bereichen wie Tourplanung, Einstellungen, Adresssuche etc. Die Geschwindigkeit ist nicht überragend, geht aber voll in Ordnung. Alles könnte so schön sein, bis ich auf die Idee konnte testweise drei Routen zu drei versch. Zieladressen in der Lübecker Innenstadt zu programmieren. Bei einem Ziel kannte das Gerät die Straße (die seit gut 800 Jahren in Lübeck existiert) nicht finden, beim zweiten und dritten Ziel gab es in der Straße angeblich keine Hausnummern. Kurzum: Obs am Kartenmaterial (OSM) oder an der Softwaresuche liegt weiß ich nicht, jedenfalls ist die Routenplanung für mich ungenügend wenn Sie nur mit einem Teil des. Dt. Straßennetzes funktioniert.
Läuft die Navigation dann endlich, der nächste nervige Punkt: Um auf der Karte hin und her zu springen muss ich erst den Verschiebemodus aktivieren, kann dann mit gedrücktem Finger schieben und kann dann dien Schiebemodus wieder beenden. Das ist mir endeutig zu fummelig. Warum das kapazitive Display zudem keine Gestensteuerung für den Zoom unterstüzt ist ebenfalls unklar. Das Display erkennt maximal nur 1 Finger. Also in etwa der Stand bei Smartphones vor 7 Jahren. Da hätte man auch gleich ein rezitives Display wie beim Teasi verbauen können, dann aber mit besserer Auflösung.
Die Navigation selbst funktioniert während der Fahrt soweit ganz ordentlich. Natürlich auch immer ganz abhängig davon wie abenteuerlich man sich seine Routen gestaltet hat. Ich benutze des Gerät generell eher um eigene Radrouten zu planen, nicht um zu wissen wie ich am schnellsten zum nächsten Supermarkt komme.

Fazit:
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Das Tiger Pro konnte mich leider nicht überzeugen. Das Display ist für dieses Preissegment im Jahr 2016 einfach veraltet und die Steuerung aufgrund der schlecht positionierten und designten Knöpfe unangenehm. Zudem scheint die Software mit dem Adressbuch so einige Probleme zu haben. Selbst größere Straßen fehlen, oder Straßen die angebblich keine Hausnummern haben. Da tröstet auch das nette Design und die ansprechende Verarbeitung nicht darüber hinweg. Wäre das Gerät halb-so teuer, man könnte die Mängel tollerieren, doch für diesen Preis bekomme ich bereits Navis wie das Teasi, welches mit besserem Bildschirm, lebenslang kostenlosen Karten und vernünftigen Knöpfen daherkommt. Insofern bleibe ich persönlich beim Teasi und lasse das Tiger Pro als eiserne Reserve im Schrank.


Wicked Chili Fahrradhalterung für Teasi one3 / one2 / one / Pro Pulse und SMAR.T Power (Sicherungsgummi ,QuickFix-System, Made in Germany) schwarz
Wicked Chili Fahrradhalterung für Teasi one3 / one2 / one / Pro Pulse und SMAR.T Power (Sicherungsgummi ,QuickFix-System, Made in Germany) schwarz
Preis: EUR 15,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Halterung für das Teasi One², 7. Mai 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Halterung von Wicked Chilli dient als Ersatz für die bisherige Click-Fix Halterung am Trekking-Bike meiner Freundin. Wir nutzen an unseren Rädern ein Teasi One² Fahrradnavi. Die Montage war recht simpel, wenn auch etwas Fummelig, da der Lange Imbus nur schwer ansetzbar ist weil die Click-Fix Platte hier im Weg ist. Einfache Kreuzschlitzschrauben würden die Montagezeit um die Hälfte verringern, würden es aber auch Dieben natürlich leichter machen. Einmal angebracht, hält die Schraubzwinge die Halterung samt Navi bomenfest am Lenker. Selbst das Lübecker Kopfsteinpflaster konnte ihm nichts anhaben.
Die Spanngummis haben wir nicht verwendet. Sie erfüllen keinen sinnvollen Nutzen. Das Click-Fix System selbst hält allein schon bombenfest, bevor das reißt, bricht eher der Lenker ;-)
Einzig zu bemängeln haben wir den duch geringen Neigungswinkel. Wir mussten das Navi nochmal lösen und stärker geneigt festziehen damit man wenn man auf dem Rad sitzt, auch was erkennen kann ohne sich den Hals auszurenken. Wie gesagt, schnell gelöst, hätte man sich aber durch einen stärkeren Neigungswinkel sparen können.

Fazit: Stabile Halterung fürs Teasi. Beim Neigungswinkel gibt es noch etwas Verbesserungsbedarf. 4 Sterne.


RockJam RJXX363 Keyboardständer
RockJam RJXX363 Keyboardständer
Preis: EUR 22,98

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich ein stabiler Keyboardständer für meinen Synthie, 7. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: RockJam RJXX363 Keyboardständer (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Keyboardständer gibt es bei Amazon ja wie Sand am Meer. Bislang habe ich drei verschiedene Modelle ausprobiert und war jedes Mal enttäuscht was die Standfestigkeit des Ständers anging. Ich habe einen alten Roland D-20 Synthesizer. Der wiegt gut 11kg. Die meisten Ständer sind für bis zu 20 Kg konzipiert, gewackelt hat es aber trotzdem.

Der RockJam RJXX363 konnte mich als erster überzeugen. Er kommt bereits fertig zusammengebaut (den letzten musste ich noch selber zusammenbauen) und man kann ihn sofort benutzen. Die Gummiaufsätze sind weitgehend geruchsneutral (war leider bei meinen vorherigen Modellen keineswegs selbsverständlich). Die Konstruktion ist von den Dimensionen in Höhe und Breite so konzipiert, dass mein D-20 problemlos darauf platzfindet ohne hin und herzuschaukeln. Da auch meine Freundin den Synthie verwendet und kleiner ist als ich, sind wir natürlich über die leichte Höhenverstellung happy. Sie geht über den Hebel schnell von der Hand und man bekommt eigentlich jede Wunschhöhe damit zu stande. Auf jeden Fall besser als bei den Modellen wo man nur zw. 3 verschiedenen Stufen wählen kann.

Fazit:

Der Keyboardständer ist stabil, trägt auch schwere Synthies, dünstet keinen Chemiegeruch aus und ist schnell zusammengeklappt und verstaut. Kurzum: Ich bin Happy und kann den Ständer wirklich empfehlen.


BenQ TW529 DLP-Projektor (3D über HDMI, WXGA, 1280 x 800 Pixel, 3300 ANSI-Lumen, Kontrast 13000:1, VGA, Smart Eco) weiß
BenQ TW529 DLP-Projektor (3D über HDMI, WXGA, 1280 x 800 Pixel, 3300 ANSI-Lumen, Kontrast 13000:1, VGA, Smart Eco) weiß
Wird angeboten von Beamer Discount
Preis: EUR 394,00

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen solider Einsteiger Beamer mit nicht mehr ganz zeitgemäßer Technik + Ausstattung, 7. Mai 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der TW529 BenQ stammt von taiwanesischen Hersteller BenQ. Viele werden den Namen sicher mit dem Verlust tausender Dt. Arbeitsplätze nach der BenQ Mobile Pleite anfang der 00er asoziieren, dennoch möchte ich hier ganz objektiv über den Einsteiger Beamer rezensieren:

1. Lieferumfang:
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Beachtet man, das BenQ das Geräte mit 3D über HDMI bewirbt, ist der Lieferumfang ein Griff ins Klo: Weder ein HDMI Kabel noch ein DVI Kabel liegt im Karton, stattdessen erhält man (haltet euch fest) ein altes VGA Kabel. Für alle die es nicht wissen: Das sind diese großen blauen Stecker mit Pins mit denen man in den 90er Jahren seinen Röhrenmonitor angeschlossen hat. Heute, im Jahr 2016 sucht man solch einen Anschluss am TV oder Laptop vergebens. Das Kabel ist also Reif für die Tonne. Schade BenQ. Ein HDMI Kabel hätte wohl kaum mehr gekostet.
Direkt loslegen kann man mit dem Beamer also nicht, sondern muss sich erst ein HDMI Kabel kaufen.
Eine sinnvoll beschriebene Anleitung liegt ebenfalls nicht bei. Diese findet sich nur auf CD. Also braucht man auch noch einen Laptop mit DVD Laufwerk. Ein Zustand, der im Jahr 2016 auch immer seltener wird. Ingesamt wirkt die Zusammenstellung wie ein Relikt aus den frühen 00er Jahren auf mich.

2. Inbetriebnahme:
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Für meinen Test habe ich 2 Szenarios ausprobiert: 1. Ultrabook mit dem Beamer verbinden und Youtube-Filme abspielen, 2. Kabel-Receiver verbinden und Fernsehbild über den Beamer laufen lassen. Zunächst habe ich den Beamer auf einen festen Untegrund positioniert und mittels der kleinen (aber leider wackligen) Stellschraube unten, die Höhe eingesellt. Danach habe ich via HDMI Kabel (gottseidank habe ich genug zuhause) mein Ausgabegerät an den Beamer angeschlossen. Dann das Gerät eingeschaltet. Das Lüftergeräusch ist recht laut, habe in der Preisklasse aber auch nichts besseres erwartet. Geht also in Ordnung. Die Ausgabe vom Kabelreceiver war enttäuschend: Das Bild ist immer nur für wenige Sekunden da und streifig, dann bricht die Verbindung ab. Da half auch die manuelle Auswahl des zugegeben schön übersichtlich gestalteten Menüs leider nichts. Schließlich habe ich mein Ultrabook an den Beamer angeschlossen. Hier war die Bildqualität 1A. Auch das Einstellen der Schärfe über das zweistufige Gewinde am Beamer geht einfach von der Hand. Farbwiedergabe und Schärfe sind für ein Gerät dieser Klasse ebenfalls prima. In Sachen Bildqualität habe ich also wirklich nichts auszusetzen.

3. Stromverbrauch
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Wie die Anschlusskabel, so stammt auch die Technik trotz "3D" und "Eco" Werbung weitgehend aus den 00er Jahren: Die Helligkeit wird von einer mit Warnaufkleber übersähten hochgiftigen Quecksilberlampe erzeugt. Diese Produziert ordentlich Abwärme und zieht laut Herstellerangabe bis zu 190W aus der Dose. Zumindest muss man BenQ zugute halten, dass das Gerät über einen Energiesparmodus verfügt, der bei Nichtnutzung Lampe und Lüfter herunterfährt. Dennoch ist und bleibt das Gerät in Sachen Energieeffizienz einem LED Gerät natürlich hoffnungslos unterlegen. Angesichts des Preisrutsches bei LED Geräten bin ich auch nicht bereit diesen Punkt bei meiner Entwertung komplett zu ignorieren.

Fazit:
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Für den Preis bekommt man, bezogen auf die Bildqualität einen recht guten Beamer. Unverständlich bleibt, warum BenQ nur ein altes VGA-Kabel aus den 90ern beilegt. Auch bei der Kompatiblität haperte es im Test (Kabelreceiver ging nur mit Bildaussetzern). Ob der Kauf lohnt hängt vom Anwendungszweck ab: Für häufigen Einsatz ist der Stromverbrauch zu hoch und die Lebensdauer der Birne zu gering. Da bieten sich LED-Beamer an, die langsam immer billiger werden. Wer nur gelegentlich den Beamer nutzen will und nicht viel Geld ausgeben will könnte hier aber durchaus glücklich werden.


MANHATTAN 3in1 Easy Match Make Up, Farbe. 32 classic ivory, 1er Pack (1 x 30 ml)
MANHATTAN 3in1 Easy Match Make Up, Farbe. 32 classic ivory, 1er Pack (1 x 30 ml)
Preis: EUR 6,95

3.0 von 5 Sternen Durchwachsen, 5. Mai 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Zunächst zum Positiven: Das Make Up hat einen sehr angenehmen Geruch und lässt sich ausgezeichnet verteilen. Leider kann das Fläschchen, welches ich in der Farbe 32 classic ivory getestet habe, nicht völlig überzeugen:. Die Konsistenz ist zu flüssig, und das Makeup deckt nicht sonderlich gut. Auch die Haltbarkeit nach dem Auftragen ist recht mäßig. Ein Taschentuch und alles ist weg. Spätestens gegen Mittag ist nichts mehr drauf. Hinzu kommt das etwas "feuchte" Gefühl auf der Haut. Das ist gut für Menschen mit sehr trockener Haut, bei mir hingegen passte es eher nicht.

Fazit: Nettes Makeup für den kurzen Abend im Restaurant, eher nichts für den ganzen Tag oder heiße Partynächte. Da kann die Haltbarkeit einfach nicht überzeugen.


Leifheit 3206 Pommes-Frites-Schneider 2.0, weiß
Leifheit 3206 Pommes-Frites-Schneider 2.0, weiß
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen 1A Frittenquetsche, 27. April 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Wie bei allen meinen Rezis, habe ich bei diesem kleinen praktischen Küchenhelfer alles genau unter die Lupe genommen. Wie das Gerät sich bei mir geschlagen hat, erfahrt ihr hier:

Verbeitung
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Das Gerät ist aus stabilem Hartplastik gerfertigt. Die Teile sind recht groß dimensioniert und greifen fest ineinander. Man halt also nicht den Eindruck das das ganze nach mehrmaligem Gebrauch bricht oder auseinanderfällt. Die beiden einsetzbaren Gitter sind natürlich aus Stahl.
Der Fuß stand auf meiner Küchenplatte zudem Bombenfest und eben. Soweit kann ich in Sachen verarbeitung wirklich nichts bemängeln.

Handhabung / Funktion:
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Im Grunde kann man mit dem Pommes Schneider neben Kartoffeln auch allerleid Gemüse zu Stiften verarbeiten. Für meinen Test habe ich 2 Kilo handelsübliche Kartoffeln durch den Schneider gejagt. Bevor es losgehen kann, muss man sich noch zw. den beiden Schnittgrößen entscheiden. Der Einsatz, der grad nicht gebraucht wird kann praktischerweise im Fuß des Gerätes verstaut werden. So fliegt nichts im Küchenschrank herum. Anfangs habe ich etwas verzweigelt an dem Schiebeaufsatz gezogen, bis mir aufgefallen ist, das auf dem Karton abgebildet ist, dass er durch Drehen und nicht durch ziehen zu entfernen ist. Ich persönlich hätte es besser gefunden, die Anleitung als Zettel in den Karton zu packen. Die meisten Leute wühlen wohl erstmal im Karton und suchen nach der Anleitung statt die Seiten des Kartons zu begutachten. ;-) Aber egal. Das Gerät aufgeklappt, Schiebeaufsatz draufgesteckt, Gitter vorne reingeschoben und los geht das fröhliche Frittenquetschen. Super ist, dass das Gitter 1-2cm vom Boden absteht, so kann man bequem einen Teller an das Gerät stellen und die Pommes flutschen direkt auf den Teller. Die Größe des Gerätes ist für meinen Geschmack schon fast überdimensioniert. In den Schacht passen locker 2-3 Kartoffeln, i.d.R. will man die Kartoffeln dann aber doch einzeln durch das Gerät jagen um ein optimales Schnittergebnis zu erhalten. Für mich also der (einzige) wirkliche Kritikpunkt: Das Gerät ist etwas überdimensioniert und frisst viel Schrankplatz in kleinen Küchen.

Schnittergebnis:
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Das Gerät macht mit dem 10mm Einsatz schöne Pommesstifte. Nicht so dick wie Steakpommes, aber auch nicht so dünnen wie die ganze Dünnen. Kurzum: Innerhalb weniger Sekunden hat man einen ganzen Topf Kartoffeln zu ansehnlichen Pommes geschnitten. DEFINITIV schneller und akkurater als ich das von Hand in der Zeit hinbekommen hätte.

Reinigung:
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Zugegeben, ich habe gedacht das das Gerät hier Federn lassen wird. Dem war aber nicht so: Das Gitter kann einfach entnommen und abgespült werden. Auch der Schiebeaufsatz kann schnell abgenommen und abgespült werden. Kurzum: Alles was Dreckig werden kann, ist demontierbar und schnell auszuwaschen. Wem das selbst noch zu viel ist, kann den Geschirrspüler nehmen.

Fazit:
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Ein von Anfang bis ende durchdachter Küchenhelfer: Gut vearbeitet, gute Funktion, leichte Reinigung. Einzig die Größe finde ich etwas überdimensioniert. Muss erstmal nen Bauern finden der so große Kartoffeln hat ;-)


Samsung WW12K8402OW/EG Waschmaschine FL / A+++ / 141 kWh/Jahr / 1400 UpM / 12 kg / Add Wash / WiFi Smart Control / Super Speed Wash / Digital Inverter Motor / weiß
Samsung WW12K8402OW/EG Waschmaschine FL / A+++ / 141 kWh/Jahr / 1400 UpM / 12 kg / Add Wash / WiFi Smart Control / Super Speed Wash / Digital Inverter Motor / weiß
Preis: EUR 1.228,99

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute High-Tech Waschmaschine, 21. April 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Anlieferung der Waschmaschine erfolgte zu meiner vollsten Zufriedenheit durch den Hermes Einrichtungsservice.
Der Liefertermin wurde mir 2 Tage nach Bestellaufgabe telefonisch mitgeteilt. Am Liefertag nannte man mir ein Zeitfenster von
4 Stunden in dem die Anlieferung erfolgen sollte. Danach wurde die Anlieferzeit telefonisch noch weiter präzisiert und dementsprechend eingehalten.
Das Gerät wurde von 2 Mann an den von mir gewünschten Aufstellort (Waschkeller) gebracht, ausgepackt und sogar die 4 Transportsicherungen an der Rückseite des Gerätes
entfernt. Die Verpackungsteile wurden zur Entsorgung mitgenommen.
Nachdem sich die Herren verabschiedet haben, wurde die Maschine zunächst genauer betrachtet.
Sie mutet mit seiner großen Tür in Crystal Blue sehr futuristisch gestylt an. Alle Materialien wirken sehr hochwertig und stabil.
Hinter den Standard-Außenmaßen verbirgt sich eine überdurchschnittlich große Waschtrommel für bis zu 12 kg Wäsche.

Das Benutzerhandbuch befand sich zusammen mit den Installationsteilen (Schraubenschlüssel, Abdeckkappen, Schlauchführung, Kaltwasserschlauch, Deckelstutzen und Fach für Flüssigwaschmittel) in der Waschtrommel.
Im Benutzerhandbuch ist alles ausführlich beschrieben. Zunächst sollte man sich mit den Sicherheitsinformationen befassen, damit beim Betrieb der Maschine kein Schaden entstehen kann.
Danach beginnt man mit der Installation am vorgesehenen Standort. Dafür sind folgende Handgriffe notwendig:

1. Entfernen der Transportsicherungen mit dem mitgelieferten Werkzeug (bei mir hat das wie erwähnt der Servicemonteur von Hermes erledigt)
2. Verschließen der Transportsicherungsöffnungen mit den mitgelieferten 4 Kunststoffabdeckungen
3. Ausrichten der Stellfüße: Zuerst nach links drehen um sie zu lösen und dann so ausrichten, dass die Maschine gerade steht, was man mittels einer Wasserwaage überprüfen sollte.
Danach die Muttern mithilfe des mitgelieferten Werkzeugs festziehen.
4. Den Wasserschlauch anschließen: Das gewinkelte Ende des Schlauchs kommt an die Rückseite der Maschine das, andere Ende an den vorhandenen Wasserhahn (beide im Uhrzeigersinn festdrehen).
Wasserhahn aufdrehen und Anschlüsse auf Dichtigkeit prüfen. Übrigens, es handelt sich hierbei um einen speziellen Wasserschlauch (AquaSchlauch), der Lecks aufspürt und im Falle eines Lecks wird die Anzeige am Wasseranschluss rot.
5. Den Abwasserschlauch montieren bzw. in ein Spülbecken hängen: Das Ende des Abwasserschlauchs muss mindestens 60 cm über dem Fußboden liegen. Entweder verbindet man den Abwasserschlauch mit dem Siphon des Abflussrohrs oder man hängt ihn mit der mitgelieferten Kunststoff- Schlauchführung in das Spülbecken. Achtung! Im ersteren Fall benötigt man eine passende Schraubschelle, die nicht mitgeliefert wird.
6. Den Netzstecker einstecken.

Vor dem ersten Waschvorgang empfiehlt der Hersteller die Kalibrierung durchzuführen, um eine korrekte und präzise Gewichtserkennung durch das Gerät zu gewährleisten.
Die dazu notwendigen Schritte sind ausführlich im Benutzerhandbuch beschrieben, so dass ich mir hier Einzelheiten ersparen möchte.

Jetzt ist die Maschine einsatzbereit.

Nachdem die Wäsche wie üblich vorsortiert wurde, kann es losgehen. Wäsche in die Trommel einlegen, Tür schließen, Netzstecker in die Steckdose und Maschine einschalten. Mit einer kurzen Melodie erhellt sich das Bedienfeld mit dem Programmwahlschalter.
Auf dem großen Display werden alle programmrelevanten Daten angezeigt. Mit dem Programmwahlschalter dreht man nun auf das gewünschte Programm. Diverse Programme stehen zur Auswahl, die selbsterklärend sind. Für Einzelheiten empfehle ich im Benutzerhandbuch nachzuschlagen.
Standardmäßig ist für jedes Programm die Temperatur, die Anzahl der Spülvorgänge und die Drehgeschwindigkeit der Schleuder voreingestellt. Außerdem wird die Waschdauer in Minuten angezeigt. Mit den entsprechenden Tasten lassen sich die Werte je nach Programm individuell anpassen.
Entsprechend dem gewähltem Programm sind Waschmittel und Weichspüler in die vorgesehenen Waschmittelfächer einzufüllen. Für diese Maschine wurde ein Fach für Flüssigwaschmittel mitgeliefert, welches bei Bedarf in das Waschmittelfach Hauptwäsche eingesteckt werden muss.

Die Maschine verfügt sogar über Smart Control. Bei aktivierter Funktion lässt sich die Maschine mit dem Smartphone steuern, nachdem man sich die Samsung Smart Home App heruntergeladen hat. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass am Aufstellort der Maschine das WLAN-Signal empfangen werden kann. Das ist in meinem Haus leider nicht der Fall, so dass ich diese nützliche Funktion leider nicht testen kann.

Das Gerät hat auch eine Spezialfunktion namens AddWash. Wenn diese eingeschaltet ist, kann man die Maschine über die Start/Pause Taste anhalten und im oberen Bereich der Tür die sogenannte ADD Door öffnen (Drücken zum Entriegeln). Anschließend kann man zusätzliche Wäsche oder Weichspüler in die Trommel geben und danach wieder starten.

Bei meiner ersten Wäsche habe ich mich für das Programm XXL-WÄSCHE entschieden. Die Bettwäsche war nach 145 Minuten fertig. Sie wurde laut Anzeige 3x gespült und mit 800 Touren geschleudert. Das Ergebnis ist perfekt. Die Bettwäsche wurde schonend gewaschen, ist super sauber und fast genauso trocken wie bei meiner alten Maschine, die mit 1200 Toren geschleudert hat.
Anschließend habe ich das Super Speed Programm mit Hemden gestartet. Nach knapp einer Stunde war die Wäsche fertig und das Ergebnis war wieder perfekt.
Auch das Standard-Baumwollprogramm bei 60° C und vollständiger Befüllung haben mich voll überzeugt.

Meine Erwartungshaltung bei diesem Preis war sehr hoch und wurde voll erfüllt.
Diese Produkt hält was es verspricht. Die Waschergebnisse überzeugen, die Programme lassen keine Wünsche offen, sind energiesparend und individuell anpassbar. Die Bedienung ist einfach und die Verarbeitung sehr hochwertig.
Aus meiner Sicht hat die Maschine 5 Sterne verdient. Ich kann sie sehr empfehlen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 31, 2016 9:09 PM MEST


Telefunken BS1002 tragbarer Bluetooth-Lautsprecher (Freisprecheinrichtung, 4 Stunden Wiedergabe)
Telefunken BS1002 tragbarer Bluetooth-Lautsprecher (Freisprecheinrichtung, 4 Stunden Wiedergabe)
Wird angeboten von Tele-Total
Preis: EUR 19,99

4.0 von 5 Sternen Toller Klang, Abstriche bei der Reichweite, 20. April 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Gleich Vorweg: Den Hersteller "Telefunken" gibt es seit gut 10 Jahren schon nicht mehr. Übrig geblieben ist nur die Telefunken Licensing Firma, die den Telefunken-Schriftzug an No-Name Hersteller verkauft, die diese dann auf Ihr Produkt kleben dürfen.

Doch kann der günstige China-Importartikel trotzdem halten was er verspricht? Das erfahrt ihr hier in meiner Rezension.

Verarbeitungsqaulität:
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Die Qualität kann sich wirklich sehen lassen: Das Gehäuse ist aus stabilem Metall, in der Mitte ein griffiger Gummiring. Das massive Design hat auch seinen Preis: Der Lautsprecher ist trotz seiner kompakten Größe recht schwer. Zudem zieht er Fingerabdrücke magisch an. Dennoch kann man hier sagen, dass der Hersteller sich wirklich Mühe gegeben hat.

Funktion:
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Vor dem Betrieb muss die kleine Büchse zunächst über das beiliegende USB-Kabel geladen werden. Ein Netzteil ist nicht dabei. Ein 5V Smartphoneladegerät sollte aber kein Problem darstellen. Die Funktionsknöpfe befinden sich leider auf der Unterseite des Lautsprechers. Das ist etwas umständlich weil man die Box jedes mal anheben muss um Lieder zu wechseln. Für mich persönlich nicht tragisch. Ich mache meine Playlist auf dem Smartphone an und lasse die Stücke laufen. Erfreulich ist, das die Lautstärke stufenlos verstellbar ist. Dafür dreht man den unteren Ring des Lautsprechers.
Der Lautsprecher ist übers Smartphone schnell verbunden. Ich selbst nutze Youtube Playlisten. Man kann die Titel über das Smartphone, als auch über die Knöpfe der Lautsprecher wechseln.

Klangqualität
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Großes Plus: Die Lautsprecher sind recht bassbetont und klingen dadurch weniger Flach als bauartbedingt befürchtet. Durch die Anordnung des Lautsprechers ist der Klang jedoch nur dann optimal wenn man sich über dem Lautsprecher befindet. Alternativ kann man die Box natürlich kippen, dann muss er aber gegen wegrollen gesichert werden. Ist für mich aber kein Minuspunkt, sondern eher bauartbedingt.
Ingesamt bin ich mit der Klangqualität sehr zufrieden.

Reichweite:
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Hier lässt der kleine Lautsprecher leider Federn: Mehr als 5 Meter ohne Hindernisse waren zw. dem LG G2 meiner Freundin und dem Lautsprecher nicht drinn, bevor es Aussetzer gab. Bei 6 Metern war der Empfang komplett weg. Die beworbenen 10 Meter konnten wir nichtmal ansatzweise erreichen. Dafür gibts einen Stern abzug.

Fazit:
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Der kleine Lautsprecher liefert guten Klang und ist klasse verarbeitet. Negativ sind einzig die unterm Gehäuse angebrachten Knöpfe sowie die mangelhafte Reichweite. Wer mit diesen Mankos leben kann, wird hier sicher glücklich.


Panasonic HC-VXF999 4K Camcorder (4K25p, Full HD 50p Video, opt. Sucher, 20x opt. Zoom, opt. Bildstabilisator 5 Achsen, HDR Video) schwarz
Panasonic HC-VXF999 4K Camcorder (4K25p, Full HD 50p Video, opt. Sucher, 20x opt. Zoom, opt. Bildstabilisator 5 Achsen, HDR Video) schwarz
Preis: EUR 999,00

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Camcorder mit kleinen Schwächen in Ergonomie und Akkulaufzeit, 19. April 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich bin begeisterter Urlaubsfilmer. Auf meinen ersten Tripps nach Japan hat mich stehts meine Canon Legria M41 begleitet. Dieses ist nun natürlich in die Jahre gekommen, die Panasonic HC-VXF999 war da ein willkommener Ersatz. Wie gut/schlecht sich die VXF999 in meinem Praxistest geschlagen hat, erfahrt ihr in meiner folgenden Rezension:

Lieferumfang:
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Neben dem eigentlichen Camcorder liegt, wie so oft, nur die kleinste Ausführung des Akkus bei den man in diesem Gerät verwenden kann. Gleich vorweg: Der Akku ist die Achilisferse der VXF999, aber mehr dazu später. Die Handschlaufe ist bereits fertig am Camcorder montiert, ebenso die große (entfernbare) Augenmuschel. Desweiteren gibt es eine Sonnenblende (sehr schön war bei meiner Canon damals nicht dabei) sowie Ladekabel (USB) samt USB-Netzteil.

Verarbeitung/Ergonomie:
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Das Gehäuse des Camcorders ist aus dem typisch marmorierten Plastik, wie man es auch schon von Systemcameras her kennt. Die Schalter und beweglichen Teile machen einen robusten Eindruck. Kein Klappern oder Rasseln beim Bewegen des Camcorders. So sollte es sein. Insgesamt reicht die Panasonic nicht zu 100% an der Verarbeitungsqualität der Canon Legria heran, ist aber wirklich sehr nah drann. Was die Ergonomie angeht ist die VXF999 ein zweischneidiges Pferd: Auf der einen Seite sind da die kompakten Maße und das recht gut ausbalancierte Gehäuse, zum anderen sind da die Feinheiten die den Gesamteindruck in der Haptik etwas trüben: Eine kleine Griffmulde um den Bildschirm aufzuklappen hat man vergessen. Und die Druckpunkte bei den innenliegenden Knöpfen ist extrem schlecht. Da die Kamera aber automatisch an und ausgeht wenn man den Bildschirm auf und zuklappt kann man i.d.R. darüber hinwegsehen. Schön ist das dennoch nicht.
Das Polster an der Handschlaufe ist zudem etwas schmal geraten. Gut für kleine Hände, schlecht für Große.
Wirklich ärgerlich, und hier verliert die Kamera einen halben Stern, ist die Position des Akkus. Selbst der kleinste Akku für diesen Camcorder schaut hinten soweit über, dass man öfters mit dem Daumenknochen gegen die Ecke des Akkus stößt. Meine alte Canon Legria hatte einen wesentlich tieferen Akkuschacht. Da konnte ich sogar den Mittelgroßen Akku einsetzen ohne dieses Problem zu haben. Hier muss Panasonic definitiv an der Raumaufteilung im Gerät arbeiten. Ebenfalls nervig die riesige Augenmuschel. Es gibt die, die sie brauchen, und die die sie hassen. Ich gehöre zu letzterem. Man kann Sie entfernen, optisch sieht das ganze dann aber etwas unschön aus. Die Legria hatte einen dezenteren Gummiaufsatz.

Bedienung/Funktionen:
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Auf die einzelnen Menüfunktionen werde ich an dieser Stelle nicht eingehen. Das würde den Rahmen der Rezension sprengen. Grundlegend bietet der VXF999 eigentlich alles, was ich von einem Camcorder an Funktionen erwarte: Eine Zoomwippe die gut zu erreichen und zu dosieren ist, ein Fotomodus, schnelles Aufwachen aus dem Standby beim Aufklappen, Bildstabilisator, diverse Aufnahmemodi u.a. 25p und Formate (neben dem üblichen AVCHD auch MP4). Welchen Modus man nimmt ist Geschmacksache. Ich bevorzuge Full-HD 24p für den Cinema-Look.
Schön ist, das der Camcorder warnt wenn Schwenks zu schnell werden. Ein übliches Problem, grad wenn man so wie ich auf Reisen ist und von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hastet. ;-)
Die Menüsteuerung funktioniert über den resistiven Touchscreen und geht mit etwas Eingewöhnung ganz gut von der Hand. Schöner wäre ein kapazitiver Screen wie beim Smartphone, aber das ist bei Camcordern leider Zukunftsmusik. Zumindest Schärfe und Blickwinkelstabilität können überzeugen.

Bildqualität/Ton:
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Die Bildqualität ist wirklich gut. Sowohl in Full HD als auch 4K. Auch bei schlechten Lichtverhältnissen bekomt man noch ein einigermaßen gutes Bild. Vor allem bei der Bildstabilität ist der Panasonic besser als meine alter Canon. Subjektiv sind die Farben nicht ganz so warm wie bei der Canon und das Rauschen bei Dämmerung etwas stärker. Ingesamt bin ich mit der Bildqualität sehr zufrieden. Auch der Ton geht absolut in Ordnung. Ist für mich als Reisefilmer aber eher zweitrangig.

Akkulaufzeit:
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Die Akkulaufzeit mit dem mitgelieferten Akku ist mager: Mehr als 1-1,5Std filmen ist nicht drinn. Meine alte Legria hat da hat da gut 30-45 Minuten länger durchgehalten, ein Wert den man hier erst erreicht wenn man einen wesentlich klobieren Akku für ca 120 EUR dazukauft. Hier hat Canon in Sachen Akkulaufzeit deutlich die Nase vorn. Anders als bei der Canon macht ein größerer Akku bei der Panasonic dann aber auch wieder keinen Spaß weil er deutlich aus dem Gehäuse ragt.

Fazit:
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Die Panasonic HC-VXF999 ist ein moderner Camcorder mit guter Bildqualität, Zoom, sehr brauchbarem Bildschirm in kompakter Bauweise. Ein paar Schwächen hat das Gerät bei der Ergonomie (Druckpunkte der Knöpfe, klobiger Akku) und in der Akkulaufzeit. Wer hier Wert auf einen Dauerläufer legt, ist vielleicht mit einem anderen Gerät besser bedient, der Rest kann hier durchaus einen Blick riskieren ;-)


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