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Beiträge von Klemens Reusch
Top-Rezensenten Rang: 4.394
Hilfreiche Bewertungen: 1070
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Rezensionen verfasst von Klemens Reusch "mtb22" (Berlin)
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3.0 von 5 Sternen
Eine Detektivgeschichte ist dieses Buch nicht., 8. Oktober 2007
Im Sommer 1996 wird ein Ranger im Bereich des Sequoia und Kings Canyon Nationalparks in Kalifornien vermisst. Er ist ein erfahrener Ranger, der in der Einsamkeit des Parks alleine seinen Dienst tut. Bis 2001 ist sein Schicksal ungewiss. Doch auch dann ist nicht wirklich klar, wie der Ranger, Randy Morgenson, ums Leben gekommen ist. In diesem Buch beschreibt Eric Blehm die Person Randy Morgenson, seine Liebe zu der Natur, sein Leben, seine Verhältnisse zu seinen Freunden und die Suche nach Randy Morgenson. Dabei spielt natürlich der Einfluss der Natur eine sehr große und letztlich entscheidende Rolle. Eric Brehm ist damit ein Buch gelungen, welches sich vom Thema und Stil mit dem Buch Into the Wild von Jon Krakauer vergleichen lässt. Damit ist aber auch schon alles geschrieben. Wer sich auf den Einfluss der Natur auf Personen, die aus dem Leben fliehen wollen, interessiert, wird mit diesem Buch eine spannende Literatur finden. Das Buch ist anregend und unterhaltsam geschrieben. Eric Blehm schafft es, dem Leser die "Arbeit" des Lesens so einfach wie möglich zu machen. Da mich das Thema des Buches doch nicht so angesprochen hat, wie ich beim Kauf des Buches annahm, sehe ich nur 3 Sterne als gerechtfertigt an.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Es geht. Derbyshire beschreibt unterhaltsam Mathematik für den Nicht-Mathematiker., 8. Oktober 2007
In seinem Buch Prime Obsession beschreibt John Derbyshire die Historie der Riemannschen Vermutung bis zum heutigen Tage. Dabei wird sowohl die Mathematik auf einem Niveau erläutert, das jedem denkenden Leser zugänglich sein sollte, als auch die Geschichte der Riemannschen Vermutung und der mit ihr beschäftigten Personen dargestellt. Dem Buch gelingt es eine sehr trockene Materie nämlich eine Vermutung aus dem Bereich der Zahlentheorie so spannend und unterhaltsam darzustellen, dass viele Leser nicht umhin können, nach dem Lesen dieses Buches zu weiterer Literatur über die Zahlentheorie zu greifen. Darin liegt auch die eigentliche Bedeutung und Stärke dieses Sachbuches. Es vermittelt Spaß und Freude an reiner Mathematik. Die Struktur des Buches, der Wechsel zwischen mathematischen Abschnitten und historischen Beschreibungen, machen das Buch sehr leicht lesbar. Es ist, wie meine eigene Erfahrung zeigt, auch als Urlaubsliteratur hervorragend geeignet. Mir hat das Buch sehr viel Freude bereitet und deshalb sind aus meiner subjektiven Sicht 5 Sterne gerechtfertigt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Einfach klasse!, 8. Oktober 2007
Mit dem Buch "Yellowstone Treasures" beschreibt Janet Chapple die Schönheiten des Yellowstone Nationalparks in allen Einzelheiten. Doch darüber hinaus werden Geographie, Geologie und die Historie des Parks kurz dargestellt. Das Buch ist hervorragend geeignet, seinen eigenen Parkbesuch zu planen. Es orientiert sich an der "Straßen-Acht" im Park, den Fahrten von den Eingängen zu der "Straßen-Acht" und den Anfahrten zu den Parkeingängen. Damit ist auch schon gesagt, wie es genutzt werden sollten: Zur Orientierung während der Anfahrt zum und den Fahrten im Park. Wer sich über den Yellowstone Park im Allgemeinen informieren will, der sollte andere Bücher heranziehen. Dieses Buch ist als Reiseführer geschrieben. Einfach zu lesen und hervorragend geeignet eine Reise "zu führen". Mir hat das Buch im Yellowstone Park sehr geholfen, deshalb ist die maximale Punktzahl gerechtfertigt.
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Free Fire
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von C. J. Box Gebundene Ausgabe |
| Preis: EUR 19,99 |
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Klasse, wenn man den Yellowstone Nationalpark kennt., 5. Oktober 2007
Joe Pickett, ein "game warden" also Wildhüter oder Jagdaufseher in Wyoming, löst einen Kriminalfall, der sich im Yellowstone Nationalpark zugetragen hat. Es ist eine sehr spannende Geschichte, die zwar nicht immer logisch ist, doch dafür umso unterhaltsamer. Unklar bleibt zum Beispiel, warum Joe Picket seinen Vater, den er seit Jahren nicht mehr gesehen hat und mit dem er auch nichts mehr zu tun haben will, ausgerechnet im Nationalpark trifft. Dieses Buch sollte man erst dann lesen, wenn man den Yellowstone Park kennt, da man dann nicht nur auf die Beschreibungen aus dem Buch angewiesen ist, sondern die einzelnen Stellen, an denen die Geschichte spielt, selbst kennt. Wobei ich bis heute die Sunburst Hot Springs im Park suche. Noch besser ist es, das Buch auf der Galerie des Old Faithful Inns zu studieren, weil dann viele Teile des Romanes sich unmittelbar direkt vor einem abspielen werden. Wer Krimifreund ist und im Yellowstone Park gewesen ist, muss diesen Roman kennen.
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3.0 von 5 Sternen
Ein Krimi eben., 3. Oktober 2007
Joe Pickett, ein "game warden" also Wildhüter oder Jagdaufseher in Wyoming, löst ein Kriminalfall. Es ist eine spannenden Geschichte, deren Ende aber leider nur zum Teil wirklich logisch ist. Dieses Buch ist so geschrieben, dass es sehr gut an einem verregneten Urlaubstag in einem Nationalpark speziell dem Yellowstone Park in den USA zu lesen ist. Wer sich für "outdoor-mysteries" interessiert, sollte das Buch kennen. Wer sich für Kriminalromane interessiert, muss dieses Werk nicht unbedingt beachten.
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5.0 von 5 Sternen
Ich habe es geahnt, doch jetzt habe ich Gewissheit., 30. September 2007
Jim Stiles beschreibt die Entwicklung von Moab und damit auch anderer Kleinstädte im Südwesten der USA von Farmer- oder Bergbauorten zu Tourismuszentren. Er stellt dar, wer die Gewinner und Verlierer diese Entwicklung sind und skizziert, welche Zukunft er erwartet. Jim Stiles spricht ein Problem an, vor dem jeder kleinere Ort in dieser Welt steht, der nichts anderes seinen Bewohner bieten kann, als eine schöne Natur, die natürlich gnadenlos "ausgebeutet" werden kann. Letztlich ist die Folge immer, dass genau das zerstört wird, was anfänglich den Tourismus gelockt hat. Dies bedeutet aber nicht, dass damit der Tourismus endet. Nein, es bedeutet eigentlich nur, dass mit der Zeit sich der Naturpark in einen Unterhaltungspark transformiert. Dies mag vielen nicht gefallen. Es bringt aber Geld. Und dass ist das Entscheidende: Geld und damit natürlich auch materieller Wohlstand. Dieses Buch ist spannend und damit auch unterhaltsam geschrieben. Wenn es während eines Urlaubes in Moab gelesen wird, wie ich es getan habe, spricht es den Leser direkt an und der Leser ist in der Lage, die beschriebenen Dinge mit seinen eigenen Augen zu betrachten und gegebenenfalls mit den Einwohnern von Moab zu diskutieren. Es ist ein Buch, das jeder der an Natursport Freude hat, lesen muss.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Interessante Rechnungen, 12. Januar 2007
Georg Meck, ein Journalist, der Volkswirtschaft studiert hat, beschreibt mit konkreten Beispielrechnungen wer bei welchem Einkommen wie viel Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlt und erläutert, wie die der Staat die eingenommen Gelder verteilt. Mit Hilfe dieser Rechnungen bekommt der Leser konkrete Informationen über die vorhandenen Geldströme und ist damit besser vorbereitet, sich in die Diskussion mit der Politik zu begeben. Er wird in die Lage versetzt, die Intentionen der Politik zu durchschauen und ist damit natürlich auch in der Lage, seine Wahlentscheidung noch bewusster zu treffen. Da das Buch voller Beispielrechnungen ist, die nur einfachste Rechenfertigkeiten voraussetzen, ist es einfach zu verstehen und auch als Nachschlagwerk geeignet. Ein Buch, das jeder Zeitungsleser, der die Steuerdiskussionen verfolgt, lesen sollte?
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5.0 von 5 Sternen
Ein Verkäufer sollte dieses Buch mindestens einmal gelesen haben., 29. Dezember 2006
Die Autoren Lawrence Steinmetz und William Brooks erläutern, welche Vorteile es hat, einen höheren Preis zu verlangen als die Konkurrenz. Es gibt einen offensichtlichen Grund, der aber gerade für Verkäufer nur sehr schwer zu erkennen ist: Der Preis ist eine Aussage über die Qualität einer Leistung. Dies stimmt. Ich selbst habe erlebt, wie ein Interessent das für ihn schlechtere Produkt kaufte, weil er der Meinung war, dass das bessere Produkt einfach zu billig sei. Es war wirklich zu preisgünstig. Die Autoren zeigen auf, welche Auswirkungen es hat, wenn der Preis und damit die Gewinnmarge reduziert wird .Mit einfachen Dreisätzen wird hier jedem Verkäufer Wissen vermittelt, die viele zumindest in konkreten Verkaufssituationen zu vergessen scheinen. Des Weitern bittet das Buch jedem Verkäufer konkrete Hilfe in Verkaufssituationen an und hilft die Verhaltensweise von Einkäufern zu analysieren. Nach dem Lesen dieses Buches wird jeder Verkäufer etwas länger überlegen, bevor er mit dem Argument "Ich kann nichts verkaufen, weil wir teurer sind als die Konkurrenz" auf seine Firma mit der Bitte um eine Preisreduktion zu geht. Es wird auch jedem Verkäufer helfen, über andere Verkaufsargumente nachzudenken als über den Preis. Übrigens zeigt dieses Buch auf, dass gerade der Preis nur in extrem seltenen Fällen der ausschlaggebende Grund für oder gegen einen Kauf ist. Das Buch ist so geschrieben, dass es gerade für Verkäufer des Abends im Hotel oder während der Reise im Flugzeug gut und einfach zu lesen ist. Dies ist ein weiterer Pluspunkt für dieses Werk. Ein Buch, das ich jedem Verkäufer als Jahresendgeschenk empfehle.
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Provokativ und deshalb ein Muss, 28. Dezember 2006
Peter Woit beschreibt das aus seiner Sicht offensichtliche Versagen der Stringtheorie. Dabei erläutert Peter Woit, dass die Stringtheorie keine Vorhersagen macht und damit eigentlich keine physikalische Theorie ist, dass die Stringtheorie auch keine Mathematik sein kann, weil das klassische Vorgehen der Mathematik nicht die Arbeitsweise der Stringtheoretiker ist und welche Auswirkungen die Stringtheorie auf die Gemeinschaft der Physiker hat. In diesen Punkten ähnelt das Buch dem Buch von Lee Smolin "The Trouble with Physics". Die Bedeutung von "Not even wrong" ist mit dem Buch von Lee Smolin vergleichbar. Es zeigt auf, welchen Gefahren sich die Physik aussetzt, wenn es keine Möglichkeiten mehr zur Forschung basierend auf alternativen Ansätzen zur herrschenden Mehrheitsmeinung gibt. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Erkenntnisse der Physik, sondern, so Peter Woit, auch auf das Wissenschaftsverständnis innerhalb der Physik. "Not even wrong" ist nicht ganz so leicht lesbar wie das Werk "The Trouble with Physics". Dies liegt daran, dass Peter Woit ein etwas tieferes Verständnis von der Theoretischen Physik voraussetzt als Smolin. Ich empfehle dieses Buch jedem, der an Theoretischer Physik interessiert ist
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Toll, 28. Dezember 2006
Lee Smolin beschreibt die aktuelle "Krise" der Theoretischen Physik. Dabei begründet Smolin, warum er das, was die große Mehrheit der Theoretischen Physiker für die größte Errungenschaft der letzten Jahrzehnte hält nämlich die Stringtheorie, eigentliche eine Krise ist. Das Hauptargument ist, vereinfacht dargestellt, dass die Stringtheorie keine messbaren Vorhersagen macht. Smolin stellt dann dar, wie aus einer wissenschaftlichen Theorie langsam eine Art Religion wird. So gibt es nach Smolin klassische Immunisierungstendenzen innerhalb der Stringtheorie, die es ermöglichen, dass sich alles mit Hilfe der Stringtheorie erklären lässt. Unabhängig von der eigenen Meinung ist es wichtig, dieses Buch zu lesen. Es zeigt auf, welchen Gefahren sich die Physik aussetzt, wenn es keine Möglichkeiten mehr zur Forschung basierend auf alternativen Ansätzen zur herrschenden Mehrheitsmeinung gibt. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Erkenntnisse der Physik, sondern, so Smolin, auch auf das Wissenschaftsverständnis innerhalb der Physik. Für Leser mit physikalischen Vorkenntnissen ist dieses Buch leicht zu verstehen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es noch leichter sein, wenn es eine deutsche Ausgabe gibt, was ich diesem Buch wünsche. Für mich ist dieses Buch ein Muss für jeden, der sich für Wissenschaft und insbesondere für Physik interessiert.
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