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Hilfreiche Bewertungen: 9

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Rezensionen verfasst von
Tommi J.

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Silence in the Snow
Silence in the Snow
Preis: EUR 17,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hymnenhaft und Fast Forward, 13. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Silence in the Snow (Audio CD)
Ich habe das Vorgänger-Album "Vengeance Falls" damals äusserst positiv bewertet, zurückblickend vielleicht etwas zu Unrecht. Es wirkt im Nachhinein ein wenig uninspiriert, mir scheint die Jungs waren zum damaligen Zeitpunkt etwas ausgebrannt.

Anno 2015, Silence in the Snow: Durch und durch stimmiges Album, sehr verspielt, melodische Stadion-Mitgröhl-Refrains wechseln sich mit fetten Riffs und Soli. Mit Sicherheit das "softeste" und geradlinigste Trivium-Album, aber in keiner Sekunde anbiedernd. Man hört, dass die Produktion dieses Albums den Jungs Spass gemacht haben muss.
Anspieltipps: The ghost that's haunting you, Until the world grows cold, Rise above the tides.

Grossartige Leistung! Absolute Kaufempfehlung! Produktion und Mix vom Feinsten!


Vengeance Falls
Vengeance Falls

9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Süße Rache..., 22. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Vengeance Falls (Audio CD)
*** gekürzte Fassung ***

Das mittlerweile sechste Studioalbum der „Trivianer“ aus Florida mit dem martialisch anmutenden Titel „Vengeance Falls“ wartet darauf, rezipiert zu werden. Hier meine persönliche, natürlich rein subjektive Wahrnehmung der Songs in Einzelkritik:

Kein disharmonisches Piano, keine Akustikgitarren, sondern Shredding, Bass -und Schlagzeug-Salven...So präsentiert sich gleich mal der Opener "Brave this storm". Lange dauert es nicht, bis einen diese Nummer kompromisslos im Würgegriff hat. Der Vers wirkt frisch, die Gitarrenarbeit dabei offenbart bei jedem Durchhören irgendeine neue Variation für das Ohr. Den Refrain könnte man auszugsweise als Fortführung von In Waves interpretieren: "The Waves keep crashing over…". Gelunger Opener!
9/10

Um gleich mal vorweg die vielzitierten Disturbed-Vergleiche zu kommentieren: Für mich der größte Blödsinn überhaupt! Die Band schreibt ein Album und geht dann zum Produzenten, nicht umgekehrt. Dass der Produzent einen gewissen Einfluss auf den Sound nimmt, ist logisch... dafür nimmt man sich den ja. Würde man nicht wissen, wer produziert hat, niemand würde auf den Namen Draiman kommen. Sicher!

„Vengeance Falls“, a.k.a. Titletrack, marschiert kompromisslos in dieselbe Richtung wie der Opener: im Intro ein recht einfaches Riff, untermalt von mächtigen Schlagzeug-Hämmern. Der Vers wiederum gestaltet sich sehr dynamisch und mit fettem Groove, um dann in das erste Highlight dieses Albums über zu gehen: dem Refrain! Gesanglich auf hohem Niveau, mit einer sehr eingängigen, jedoch für Trivium untypischen Melodie, gräbt sich eben diese förmlich in die Ohren des Hörers. Und wer dann beim nächsten Durchlauf vom Chorus bereits richtig schön am mitschwingen ist, dem wird eine richtige Break mit Shouts und Tempi-Wechsel vor den Latz geknallt, dass nur so kracht. Sehr starke Nummer!
9/10

„Strife“, die erste Single-Auskoppelung, „may cause strife among fans“, wie ich irgendwo im Netz gelesen habe… und ja, diesen Verdacht würde ich durchaus bestätigen. Wiederum auf einfache Stilmittel reduziert, hat diese Nummer eine durchaus „poppige“ Tendenz. Aber um mich gleich vorweg zu outen: Ich stehe auf der Seite der Bewunderer! Richtig geiles Solo-Gitarren Intro (ja ja Maiden Twin-Axe…), etwas unkonventioneller Vers mit fetter Basslinie (der „stählerne“ Bass-Sound kommt richtig gut), eine ungeheuer starke Bridge die sich gesungen/geshoutet im Chorus mit absolutem Mitgröhl-Faktor auflöst. Einziger Kritikpunkt wäre vielleicht das Interlude mit der „Crowd-Shout Animation“, was ja durchaus gefallen kann, jedoch von den Jungs schon viel besser dargeboten wurde – siehe „A Gunshot tot he Head of Trepidation“. Hoher Suchtfaktor!
9.5/10

Der nächste Track „No Way to Heal“ kann vielleicht mit dem starken Opening und dem Drive der ersten drei Nummern nicht mithalten, steht jedoch qualitativ um nichts nach. Die Song-Struktur ist etwas komplexer gehalten, punktuell wird bei diesem Track die Gewaltschraube auch härter angezogen. Allgemein kann man durchaus sagen, dass Shouts/Growls/Screams nur mehr vereinzelt als Stilmittel zum Einsatz kommen. Für mich hat das aber keinerlei Einfluss auf die Bewertung, da es deren Recht bzw. Pflicht ist, genau damit zu variieren. Solides Handwerk!
8.5/10

„To Believe“ gestaltet sich nach meinem Empfinden als schwächste Nummer auf „Vengeance Falls“. Souverän dargeboten, vermag mich dieses Lied jedoch nicht so richtig von den Socken zu hauen. Größter Kritikpunkt ist für mich vor allem der Vers mit der stilistischen Ähnlichkeit zum Vers von „Brave this Storm“. Luft nach Oben!
7/10

Mit „At the End of This War“ wartet das nächste Highlight aber schon wieder in den Startlöchern. Wirkte das akustische Gitarrenintro mit dem Gesang anfangs sogar noch etwas „flach“ auf mich, ist es nach mehrmaligem Durchhören unverzichtbar geworden. Die Nummer vereint sämtliche Stilmittel, die diese Band ausmachen. Im Pre-chorus finden sich sogar gesanglich „schräge“ Töne, die sich aber harmonisch in den Gesamtkontext einfügen. Trivium at its finest!
9/10

„Through Blood and Dirt and Bone“ sowie “Villainy Thrives” fasse ich jetzt einfach als solide Albumtracks zusammen. Nicht herausragend, jedoch absolut keine Albumfüller. Genügend starke Momente!
8/10

„Incineration: The Broken World“ markiert mein persönliches Highlight auf diesem Album: die Nummer kommt anfänglich ein wenig schwer verdaulich daher, das Intro-Riff meint man so oder so ähnlich sogar schon gehört zu haben… hmmm, ja, genau, Slipknot's Psychosocial beinhaltet !!punktuell ähnlichel!! Tonfolgen. In Wahrheit jedoch ein belangloser Vergleich, da einen diese Nummer auf eine musikalische Reise in eine ausgedehnte, zum Teil sehr melancholisch anmutende Landschaft entführt. Die Songstruktur ist wiederum etwas komplexer Gehalten, nach über 2 min setzt irgendwann der Refrain ein. Refrain wenn man so will, für mich das Thema, die Auflösung dieser Nummer… mit einer zart-bitteren Melancholie zählt diese Gesangsmelodie zu den schönsten Momenten im Werkschaffen von Trivium! Einfach nur Irre! Richtig entfaltet sich diese Nummer aber erst unter Miteinbeziehen der Lyrik. Habe den Text für mich übersetzt (da nicht unbedingt triviales Vokabular…ja, eigentlich doch.. *hehe*) und mit dem Thema im Ohr wieder und wieder durchgelesen. Sehr mächtig und inhaltsvoll!
10/10

Auch die letzte Nummer des Albums, „Wake (The End is Nigh)“, beinhaltet so vieles, was es zu erkunden gibt. Das Intro, tja, eigentlich nicht zu beschreiben, versprüht einen noch nie dagewesenen Flair und steht wiederum exemplarisch für die Bandbreite dieser Musiker. Keine einfache Kost!
9/10

Die Bonustracks fallen auch sehr abwechslungsreich aus, „As I am Exploding“ rechtfertigt allein schon den Kauf der Special Edition!

Fazit: Trivium setzen mit „Vengeance Falls“ einen weiteren Meilenstein in ihrem Werkschaffen. Dieses Album besticht durch herausragendes Songwriting sowie musikalischem Handwerk gleichermaßen und das Ende der Fahnenstange bei dieser Band ist noch lange nicht erreicht. Nur weiter so! 100% Kaufempfehlung!
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 23, 2014 8:08 PM CET


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