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Beiträge von Gocki
Top-Rezensenten Rang: 47.429
Hilfreiche Bewertungen: 73
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Rezensionen verfasst von Gocki "Gocki" (NRW)
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5.0 von 5 Sternen
Moderne Poesie, 1. März 2013
Jonathan Swift erzählt basierend auf wahren Gegebenheiten die Geschichte einer Dreiecksbeziehung in den Zeiten vor dem ersten Weltkrieg in einer englischen Künstlerkolonie. Warmherzig, sensibel und voll Poesie fühlt er sich in seine Figuren hinein. Ein herzerwärmendes Stück Literatur, auf dessen Verfilmung man sich auch schon freuen darf.
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5.0 von 5 Sternen
Ein magisches Hörbuch, 25. Dezember 2012
Kalkutta, 1916. Die Zwillinge Ben und Sheere werden nach ihrer Geburt getrennt, um die Kinder vor einem unbekannten Verfolger zu schützen. Ben wächst in einem Waisenhaus auf, Sheere zieht mit ihrer Großmutter durch Indien. Doch 1932, als die beiden 16 Jahre alt sind, treffen sie aufeinander. Auf der Suche nach dem Grund ihrer Verfolgung und auf der Wahrheit über ihren Vater, der bei einem tragischen Unglück ums Leben kam, geraten die beiden Jugendlichen in einen Strudel von Wahn und Grausamkeit. Dan Stevens liest dieses Buch, das für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen spannend zu lesen bzw. zu hören ist, mit großer Musikalität und Imaginationskraft. Er ist der Meister der 1000 Stimmen und es gelingt ihm, einem vergessen zu machen, dass es nur eine einzige Person ist, die dieses Buch liest. Großes akustisches Erzählkino!
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War Horse
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von Michael Morpurgo Audio CD |
| Preis: EUR 11,74 |
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5.0 von 5 Sternen
Wunderbar gelesenes Hörbuch, 11. Dezember 2012
Meine Bewertung bezieht sich auf das englische Hörbuch, gelesen von Dan Stevens. Dabei handelt es sich um eine geschickt gekürzte Version des Buches. Dan Stevens ist ein begnadeter Leser, der er schafft, mit einer Vielzahl von Akzenten und einem Maximum an Stimm-Modulation das Buch so fesselnd zu lesen, dass man dabei wirklich alles andere vergisst. Es ist daher nicht nur inhaltlich ein Genuss, der spannenden Geschichte des Kriegspferdes Joey zu folgen, sondern auch ein Fest für Freunde der akustischen Ästhetik!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Kein langer Gang durch ein literarisches Kleinod, 12. Juni 2011
Rainer Keiser-Mühlecker, ein junger Schriftsteller aus Oberösterreich, der sich durch eine ungewöhnliche Reife und Sprachverliebtheit hervortut, erzählt in diesem Roman von einem österreichischen Landwirt in den 1950ger Jahren, seinem Leben auf seinem Hof mit seiner Mutter und seiner jungen Frau aus der Stadt. Schritt für Schritt scheinem ihm Hof und Frau zu entgleiten. Der Leser wird auf die Stationen des bäuerlichen Lebens und des Ehelebens mitgenommen, ohne Antworten auf Fragen, Situationen zu erhalten. Der Bauer Theodor reflektiert seine Situation und sein Leben nicht wirklich, er beobachtet und versucht zu verstehen, was ihm nicht wirklich gelingt. Seine Entwicklung stagniert. Dies alles geschieht in einer Sprache, in die man mit Wonne eintaucht, die jedoch dem erzählenden Protagonisten nicht wirklich angemessen scheint. Doch wer Sprache liebt, der wird sich daran ganz sicher nicht stören, sondern sich an der wohligen Langsamkeit der Handlung, die es eigentlich nicht gibt, erfreuen und im Wohlklang der Sprache baden.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Zwischen Naturalismus und Sentimentalität, 20. März 2011
Zwischen Naturalismus und Sentimentalität segelt dieses Büchlein, auf den sanft schaukelnden Wellen der schwebenden Endlossätze Jan Fosses. Beginnend mit der zwischen Realismus und Esoterik changierenden Erlebnisreflexion einer Geburt, verliert sich das Buch ab dem zweiten Kapitel in die fast kitschige Begegnungen des nun verstorbenen alten Fischers mit seinem besten Freund im Hier und Jetzt des Jenseits. Da der Leser die Situation nur zu schnell durchschaut, verliert er auch bald das echte Interesse an den Figuren und ihrer naiven Wahrnehmungsweise der irrealen Situation.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Kompakt, mit leichten Mängeln, 9. August 2010
Ich hatte den Führer bei meinem 4. New York besuch vor kurzem dabei. Gut ist die Unterteilung in Viertel mit vorgeschlagenen kleinen Spaziergängen. Doch wenn man versucht, die Spaziergänge nachzugehen, dann werden schnell die Schwächen des Führers klar: die kleinen Stadtteil-Karten sind mangelhaft; z.T. fehlen Straßennahmen oder Metro-Stationen. Man kann die Rundgänge nicht allein anhand der Karten gehen, denn markiert sind keine Stationen bzw. Sehenswürdigkeiten, sondern nur Hotels, Restaurants und Nachtlokale. Man muss also während des Laufens den Fließtext lesen, um in den Genuss aller Sehenswürdigkeiten zu kommen, dabei ist die Wegbeschreibung nicht immer ganz klar. Ohne zusätzlichen Stadtplan funktioniert das nicht wirklich. Auch werden zuviele Geschäfte als Landmarks genannt, die es schon 2 Jahre nach Erscheinen des Führers gar nicht mehr gibt.... Ansonsten bietet er gut Randinformationen, so dass man auch beim wiederholten Besuch immer noch etwas dazulernen kann.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Grauenvoll, 7. Juni 2010
Dieser Film ist einfach grauenvoll. Er stellt Robert Schumann als psychopathischen Deppen dar, Clara Schumann wird von Martina Gedeck, die sonst eine großartige Schauspielerin ist, so desaströs schlecht dargestellt, dass man es fast nicht ertragen kann. Gibt es keine seriösen Musik-Berater, Instrumental und Dirigier-Coaches für Schauspieler? Johannes Brahms macht sich zum Affen - man muss die Genies der Romantik nicht auf den Sockel stellen, aber man muss sie auch nicht total durch den Kakao ziehen und das ganze als seriösen Film verkaufen. Ein unendlich peinliches Machwerk!
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Magdalenaberg
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von Reinhard Kaiser-Mühlecker Gebundene Ausgabe |
| Preis: EUR 20,00 |
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
"Ein stilles literarisches Ereignis", 24. April 2010
.... schrieb DIE ZEIT in ihrer Rezension dieses zweiten Romanes des jungen österreichischen Schriftstellers. Mit Ruhe und Muße sollte man sich an dieses literarische Kleinod machen, sich auf die Sprachlosigkeit und Langsamkeit einlassen, die dem Werk innewohnt. Man glaubt es kaum, dass im Jahre 2010 ein junger Mann noch in der Lage ist, so mit Sprache umzugehen, so gegen jeden "Feuchtgebiete-Mainstream" anzuschreiben, unbelastet von jeden Zeitgeist. Für mich persönlich die Entdeckung des Jahres, ein kleines schriftstellerisches Wunder.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Trivial - nomen est omen?, 24. April 2010
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen
Seit vielen Jahren spielen wir die "klassische" Trivial Pursuit Ausgabe, zunehmend unzufrieden mit den sehr amerikanisch ausgerichteten Fragen. Auf der Suche nach einer richtig deutschen Ausgabe stieß ich auf diese Deutschland Edition. Zunächst war ich schonmal enttäuscht, dass man nicht einfach einen passenden Kartensatz zur klassischen Edition dazukaufen kann, sondern diese neue Form des Spieles erwerben muss. Alles in allem sind es dann zu wenige Fragen - d.h. man kennt dann auch sehr viel schneller die Antworten, auch wenn die neuen Fragesystem Abwechslung ins Spiel bringen. Was mich jedoch wirklich verärgert an den Fragen ist, dass es KEINE Fragen im Bereich Klassische Musik / Oper gibt, auch die Literaturfragen sind sehr popular-belletristisch ausgerichtet. Deutschland - Land der Dichter und Denker und der großen Komponisten - das findet in dieser Deutschland-Ausgabe überhaupt nicht statt und damit erhält diese Ausgabe von mir einen ganz ganz großen Minuspunkt!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Unübersichtlich, 5. April 2010
Ich hätte von diesem Führer mehr erwartet. Schon die Schwerpunkte sind viel zu sehr auf Shoppen, Essen udn Trinken gesetzt, die 3 erwähnten Touren sind zu wenig. Hilfreich wären Tipps, wo man Tickets bekommt (auf der Burg gibt es mehrere Schalter) und gut wäre es, den U-Bahn-Plan mit dem Stadtplan (gut sind die kleinen Karten im Anhang des Buches) zusammenzufügen, so dass man die Stationen besser findet. Die Informationen zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten sind zu dürftig. Auch die Hinweise, wie man vom Flughafen in die Stadt kommt, sind nicht vollständig. Wir haben uns vor Ort noch einen ADAC-Führer gekauft, der wesentlich informativer war.
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