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Rezensionen verfasst von
Dirk Müller "campaigner"
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Bloons TD Battles
Bloons TD Battles
Preis: EUR 0,00

4.0 von 5 Sternen Kurzweilig und charmant, 29. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bloons TD Battles (App)
Bloons TD Battles ist ein kurzweiliges Tower Defense Spiel mit einer sehr charmanten Grafik. Trotz der niedlichen EInheiten bietet das Spiel eine ansprechende taktische Tiefe und eignet sich auch für Leute, die das Browsergame bereits kennen, da das Spielprinzip ein anderes ist. Man erkennt viele der Einheiten wieder und es gibt auch einige neue Türme.
Spielempfehlung!


4 Bilder 1 Wort Rätsel: Was ist das Wort?
4 Bilder 1 Wort Rätsel: Was ist das Wort?
Preis: EUR 0,00

4.0 von 5 Sternen nett, 5. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nettes Spiel für zwischendurch. Nicht zu anstrengend und nicht zu leicht.
Ein kleiner brain Transfer für den Feierabend oder den verregneten Sonntagnachmittag


Marvel Zombies (Oversized)
Marvel Zombies (Oversized)
von Robert Kirkman
  Gebundene Ausgabe

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zombies!, 12. Oktober 2007
Nachdem Magneto, einer der letzten Nicht-Infizierten, den Fantastischen Vier zurück in ihre Dimension geholfen hat, wird er von einer Masse zombiefizierter Helden gejagt, darunter die Rächer, Wolverine, Daredevil und Spider-Man, die nur zu gerne einen Bissen vom Meister des Magnetismus hätten. Auch wenn sich Magneto heldenhaft zur Wehr setzt, muss er sich doch letztlich der Übermacht geschlagen geben. Aber damit ist die Geschichte um die untoten Heroen noch nicht am Ende angelangt. Während sie – im satten Zustand – über ihre missliche Lage philosophieren – schließlich geht ihnen langsam, aber sicher das Essen aus – müssen sie sich einerseits mit inneren Konflikten herum schlagen, andererseits mit Wesen anlegen, die scheinbar noch über ihnen in der Nahrungskette stehen: der durch Galaxien reisende Silver Surfer und der Weltenfresser Galactus.

Währenddessen sucht der Black Panther, der vom Virus verschont wurde, Asyl bei Magnetos Akolythen auf Asteroid M. Und dabei hat er eine ungewöhnliche Gefährtin. Aber wenn es darum geht, die Spezies zu retten, müssen eben Kompromisse geschlossen werden.

Die Zombies-Miniserie ist dem Genre entsprechend in dunklen, gedeckten Farben gehalten, zudem fliegt viel braune und grünliche Körpermasse umher. Es gibt mehrere Splashpages, ganzseitige Bilder, die in die großen Kämpfe einführen. So schildern Phillips’ Bilder die Geschichte zwar in Bildern, die nichts für Leute mit schwächeren Mägen sein dürfte – wen wundert es bei dem Genre?, – lassen der Geschichte aber gut folgen.

Und genau dies ist einer der schwächeren Punkte an dem Buch. Es ist zwar witzig anzuschauen, wie sich die größten Marvel-Helden als Zombies verhalten, sie mal mehr, mal weniger von den Überresten ihres Gewissens geplagt werden, sie sich mit so ziemlich allem prügeln, das nicht bei drei auf den Bäumen - beziehungsweise dem Asteroiden - ist und die meisten von ihnen dabei draufgehen (wohl seit dem Sonderheft The Punisher kills the Marvel Universe wurde nicht mehr so hemmungslos gestorben), allerdings bietet die Geschichte keine großen Überraschungen oder Denkansätze. Einiges wird zwar angedacht beziehungsweise angedeutet, aber oftmals nicht zu Ende geführt. Der Sammelband ist somit zwar ganz witzig, aber eher eine Geschichte für zwischendurch als eine, an die man sich ob ihrer Tiefe noch in ein paar Jahren erinnern wird.

Für echte Fans bietet der Band allerdings noch einen Leckerbissen: 15 klassische Marvel-Cover samt ihrer Zombieparodien finden sich im Anhang. Und zumindest die englische Ausgabe ist in Deutschland für einen relativ günstigen Preis zu erstehen, immer handelt es sich um ein Hardcover. Somit hat man was fürs Auge; möglicherweise findet der Comic ja bei Leuten mit abgehärteten Freunden seinen Weg auf das Kaffee-Beistelltischchen.


Kingdom Come (Batman Beyond (DC Comics))
Kingdom Come (Batman Beyond (DC Comics))
von Mark Waid
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Thy Kingdom Come, 27. August 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In einem Krankenhauszimmer, von anderen Menschen als Weltuntergangsspinner gemieden, stirbt Wesley Dodds alias Sandman. Geplagt von Visionen des Jüngsten Tages gibt er seine Vorhersagen an den Priester Norman McKay weiter. In diesem rufen sie Zweifel an der aktuellen Gesellschaft hervor, die den alten Heroen wie Superman abgeschworen hat und stattdessen neue Helden akzeptiert, die sich jetzt jedoch wie Riesen im Sandkasten aufführen und oft mehr Schaden verursachen als sie verhindern. Auftritt Spectre - eine übernatürliche Gestalt, die von McKay als Engel angesehen wird -, der den Priester mit sich nimmt, um ihm die monumentalen Geschehnisse der nächsten Zeit aus nächster Nähe miterleben zu lassen und um sich anschließend auf sein Urteil zu verlassen, um die Schuldigen an der anstehenden Katastrophe angemessen zu bestrafen.
So erlebt der Leser an McKays Seite, wie Wonder Woman einen zurückgezogen lebenden Clark Kent ermutigt, an ihrer Seite und der alter Gefährten wieder in die Welt der Menschen zurückzukehren, um ihnen ein strahlendes Beispiel zu sein. Doch als sich der „Übermensch“ schließlich entscheidet, wieder zurückzukommen, beginnen die apokalyptischen Visionen erst wahr zu werden.
Superman schart eine Armada von Superhelden um sich, um die Auswüchse der neuen Generation von Metamenschen einzudämmen. Doch da sich dieser neuen Liga der Gerechten nicht alle Gegner anschließen, müssen immer drastischere Maßnahmen ergriffen werden, bis schließlich ein riesiges Gulag errichtet wird, um die Störenfriede wegzuschließen.
Darüber hinaus plant Lex Luthor, die Zukunft mit seiner Menschheits-Befreiungsfront selbst zu gestalten und selbst Supermans alten Partner Batman kann er für seine Zwecke gewinnen. So läuft alles auf eine Schlacht epischen Ausmaßes hinaus, bei der die normale Menschheit augenscheinlich keine Chance einzugreifen hat.

Mark Waids und Alex Ross’ Kingdom Come ist eine Elseworld-Geschichte, was heißt, dass sie außerhalb der normalen DC-Kontinuität stattfindet. Sie zeigt eine Welt, in der Superman, der „Mann von Morgen“, seine Haltbarkeit bereits vor Jahren überschritten hat und die Fackel an eine neue Generation von weitaus rücksichts- und verantwortungsloseren Supermännern übergeben hat. Doch angesichts der drohenden Apokalypse kehren die alten Recken zurück, um das, was ausgerenkt wurde, wieder gerade zu biegen.
Was dem Leser wohl als allererstes auffallen dürfte, sind Ross’ Illustrationen. Ross ist hauptsächlich Cover-Künstler und zeichnet in einem speziellen Wasserfarben-Stil, der dem Photorealismus sehr nahe kommt. Dadurch wirkt das gesamte Buch monumental, jede Seite, jedes Einzelbild wirkt wie ein kleines Kunstwerk, in das wohl unzählige Stunden Arbeit geflossen zu sein scheinen. Allerdings macht es dieser Stil auch nicht gerade leicht, der Handlung zu folgen. Zu viel passiert in den Bildern, die Augen driften oft ab, um auch ja jedes Detail im Hintergrund zu erhaschen.
Weiterhin ist die Sprache bemerkenswert. In ihrer Künstlichkeit und Poesie bildet sie ein weiteres episches Merkmal des Buches, in dem so gut wie jede wichtige Figur des DC-Universums zumindest einen Cameo-Auftritt hat. Etwas unbedarftere Leser mag dies schnell überfordern. Die Top 20 der DC-Welt sollte man zumindest kennen, um nicht nach jedem Kapitel beim Comic-Nerd ihres Vertrauens um Erläuterung bitten zu müssen.
Für Fans von Superman, Batman und Co. ist Kingdom Come aber auf jeden Fall empfehlenswert. Die Geschichte mag mit ihrer Moral anfangs etwas kitschig und veraltet wirken, hat aber durchaus interessante Untertöne, die dem Leser die „modernen“ Antihelden in Comics in einem anderen Licht erscheinen lassen. Und auch Kant lugt mit seiner Vernunft-Theorie um die Ecke, wenn die Menschheit kritisiert wird, die die Verantwortung auf andere Schultern abschiebt, anstatt selbst die Bürde zu übernehmen.


Watchmen
Watchmen
von Alan Moore
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Quis custodiet ipsos custodes?, 20. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Watchmen (Taschenbuch)
Alan Moores Watchmen versucht darzustellen, wie eine realistische Gesellschaft darauf reagieren würde, wenn normale Menschen auf einmal begännen, kostümiert das Verbrechen zu bekämpfen. Aber es wäre nicht so ein brillantes Buch, wenn es nicht um mehr ginge und wenn es nicht auf so vielen Ebenen funktionierte.

Schon allein der Titel lässt sich auf mehreren Ebenen lesen. Einerseits steht er repräsentativ für das titelgebende Zitat dieser Rezension: Who watches the watchmen? Wer bewacht die Wachen? Ein Superheld steht über der normalen Gesellschaft (um sie zu beschützen?), aber wer steht über dem Superhelden?

Andererseits kommen Uhren (engl. watch oder clock) wiederholt im Buch vor. Und eine dieser Uhren, die metaphorische Doomsday Clock steht ebenso wie ein Damoklesschwert über der ganzen Comicserie.

Und wieder andererseits könnte man watch auch als beobachten deuten. Beobachten, um Informationen zu erlangen. Der grobe Handlungsrahmen des Comics ist eine Mordserie an Superhelden, die aufgeklärt wird. Dazu sammelt der Hauptcharakter Rorschach Informationen, aber es gibt noch einen weiteren großen Beobachter, der in der Handlung eine ebenso große Rolle einnimmt.

Watchmen stammt aus den 80ern, und bei einem anderen Motiv merkt man dies noch überdeutlich: der Kalte Krieg ist noch stark präsent, v.a. da einer der Protagonisten - Doc Manhattan, eine gottgleiche, beinahe allmächtige Gestalt - den wichtigsten Rüstungsvorsprung der USA gegenüber der UdSSR darstellt.

Hiroshima-Echos, die Schatten von Menschen, die während der Explosion der Atombombe auf ewig in Häuserwänden eingebrannt wurden, tauchen in ihrer eigentlichen und in abstrahierter Gestalt immer wieder auf: als Graffiti, als Schatten in Rückblenden oder ganz abstrakt in der Erinnerung an eine Bombe, alle Kriege zu beenden - der wahre Schatten von Hiroshima.

Und ganz nebenher gibt es natürlich noch maskierte Wächter und das Thema der Identität, das sich bei Kostümen ja geradezu anbietet: Id. Ego. Superego. Ein Dialog zwischen Sarah Juspeczyk alias Silk Spectre und Dan Dreiberg alias Nite Owl dreht sich folglich auch um die zweite Haut der Superhelden:

- That sounds like the costume that could really mess you up.

- Is there any other sort?

Watchmen ist zwar in seinem Setting tief in den 80ern verwurzelt, geht aber in seiner Geschichte so tief auf grundlegende menschliche bzw. gesellschaftliche Wesensmerkmale ein, dass es auch heute noch absolut lesenswert ist und bleibt. Und sei es auch nur, um aus erster Hand zu erfahren, woher Filme wie SAW oder The Incredibles und vermutlich noch viele mehr ihre Inspiration her nehmen.

Ach ja, und wenn jemand fragt, wer in einem Kampf der Antihelden gewinnen würde, Batman oder Wolverine, dann muss man doch das nötige Hintergrundwissen haben, um die einzige richtige Antwort zu geben: Rorschach. ;)


Surface Noise
Surface Noise
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 27,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Swinging New Millenium, 6. Dezember 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Surface Noise (Audio CD)
Auf Surface Noise bietet Simon Dine (der Mastermind hinter dem Pseudonym) entspannte Lounge-Musik mit deutlich hörbaren Einflüssen aus den Swinging Sixties. Man legt die CD ein und möchte am liebsten einen Londoner Tanzclub besuchen... egal ob zum Tanzen oder einfach nur zum Chillen.

Anspieltipps:

Go It Alone (Mit Daisy Marleys brilliantem Gesang)

I'll Walk Right On (Paul Weller über Low-Fi-Klavier)


Don't Believe the Truth
Don't Believe the Truth
Preis: EUR 11,72

4 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Big Boys Are Back, 27. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Don't Believe the Truth (Audio CD)
Das beste Album seit Morning Glory. Zumindest nach den Worten Noel Gallaghers. Nun, es ist ehr das beste seit Heathen Chemistry, und das ist nicht mal allzu negativ gemeint.
Die Platte orientiert sich stark am Vorgänger, was jedoch nicht als schlecht zu verstehen ist.
Turn Up The Sun ist ein typischer Opener und hat einen spätestens beim dritten Mal beim Mitnicken erwischt. Mucky Fingers setzt da an, wo Force of Nature von HC aufgehört hatte. Noch stampfender, noch lauter, und am Ende noch melodischer. Und gibt Noel da anfangs eine John-Lennon-Imitation ab? Es klingt auf jeden Fall gut.
Die Single Lyla ist recht unspektakulär geraten, fasst aber das ganze Werk recht gute zusammen: Die Gitarren wie das Schlagzeug sind ein wenig lauter (und, ja... auch etwas eintöniger) und Liams Gesang so rotzig wie noch nie.
Mit Love Like A Bomb kommt dann das Frauenstück daher, die Jungs dürfen heimlich mitschunkeln. Importance Of Being Idle ist dann der Schwachpunkt der Platte, irgendwie unausgegoren, der Hörer wird jedoch von Meaning Of Soul recht schnell wieder wachgerüttelt: so kurz, dass es gar nicht langweilig werden kann.
Guess God Thinks I'm Abel zeigt, wie weit sich Liam als Songwriter seit Little James weiterentwickelt hat, bevor Noel auf Part Of The Queue seine Hippie-Tendenzen auslebt. "Suddenly I've found that I've lost my way in the city" Soll er sich ein kleines Dorf kaufen, genug Geld hat er bestimmt.
Keep The Dream Alive ist dann der Versuch eines hymnischen Popsongs à la Stand By Me oder Stop Crying Your Heart Out. Und das gar nicht mal schlecht. So kennen wir Oasis von früher, vielleicht mit anderen Texten, aber die Gitarre lässt schon mal Erinnerungen wach werden.
Dann ein weiterer Höhepunkt, und schlagzeugtechnisch gesehen das abwechslungreichste Stück: A Bell Will Ring kommt langsam in Fahrt, dann gehen die Riffs aber richtig ins Ohr.
Nur das Abschlusslied... tja... das erste Duett Liams und Noels seit Acquiesce, nur leider so kitschig, das man sich fast wünscht, das Album hätte ein Lied früher aufgehört. Aber gönnen wir den Jungs den Spaß, sie werden ja auch nicht jünger.
Noel hat in einem Interview gesagt, dass er hoffe, Coldplay werden die ganze Aufmerksamkeit der Medien bekommen, so dass Oasis ihr eigenes Ding drehen können. Ein Indiepublikum wird er bestimmt finden, wenn man ihm (und dem Album) nur eine Chance gibt.


X-Men 2
X-Men 2
DVD ~ Sir Patrick Stewart
Wird angeboten von M_Sucht_nach_Film
Preis: EUR 5,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Buch und der Einband..., 10. März 2005
Rezension bezieht sich auf: X-Men 2 (DVD)
Leute, die nur am Film selbst interessiert sind, können hier bedenkenlos zugreifen. Der Film stellt (für mich) den Höhepunkt der Marvel-Verfilmungen dar. Er erhöht das Tempo und die Intensität des ersten Teils noch einmal, da es ihm erspart bleibt, eine Masse an Charakteren einzuführen. Trotzdem werden neue Charaktere der Saga hinzugefügt, so dass sich der Film zu einem (gut funktionierenden) Ensemble entwickelt.
Die Extras enttäuschen jedoch. Nicht nur, dass (wie bereits von einem anderen Rezensenten erwähnt) die rausgeschnittenen Szenen nicht auf der normalen DVD zu finden sind, diese sind auch (im Gegensatz zum ersten Teil) noch nicht einmal grob in den Filmzusammenhang eingefügt. Auch die anderen Featurettes sind lieblos zusammengeschnitten und langweilen schnell. Der Audiokommentar ist solide, verrät aber nicht allzu viel neues.
Somit bleibt zu hoffen, dass bei X-Men 3 vielleicht einmal die Extras dem Film gerecht werden.


Greatest Hits
Greatest Hits
Preis: EUR 5,00

28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hit-Sammlung, 10. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Greatest Hits (Audio CD)
Um es gleich vorneweg zu sagen: Ich habe diese Greatest Hits nicht, besitze aber sonst so ziemlich alles von Neil Young und kenne deshalb alle Lieder auf der CD.
Auf der CD befinden sich (erfrischenderweise) *nur* seine bekanntesten Hits, keine obskuren Bonustracks, keine neuen Hitsingles. Und seien wir mal ehrlich, obskure "Greatest" Hits-Compilations ohne Schlüsseltracks haben wir ja von Neil Young zu genüge (man denke nur an Unplugged oder gar Mystery Train).
Nein, diese CD enthält nur seine kommerziell erfolgreichsten all-time-favourites. (Gut, streng genommen hatte Young ja nur einen Greatest Hit: Heart of Gold) Neben kuschligen Klängen wie eben jenem Überstück oder den (mal mehr, mal weniger) majestätischen Balladen "After the Gold Rush" und "Comes A Time" finden sich auch etwas ruppigere Töne, und wer weiß, vielleicht fühlt sich ja jemand durch dieses Album inspiriert, sich auch mal Mirrorball oder Rust Never Sleeps zuzulegen. Der Rest darf aber weiter zu den hier versammelten Tracks schwelgen.
Einziger Wermutstropfen möglicherweise: Das bei vielen Fans so beliebte "Cortez the Killer" fehlt (obwohl es auch, wie die meisten anderen der Lieder, aus den Siebzigern, seiner wohl stärksten Phase, stammt).
Trotzdem: Fünf Sterne für dieses Einstiegswerk.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 15, 2014 9:21 PM MEST


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