Profil für Abacus > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Abacus
Top-Rezensenten Rang: 20.006
Hilfreiche Bewertungen: 451

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Abacus "Abacus Frankfurt" (Rhein-Main)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
pixel
Sei nicht authentisch!: Warum klug manchmal besser ist als echt
Sei nicht authentisch!: Warum klug manchmal besser ist als echt
von Stefan Wachtel
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der "Problem-Peer" war authentisch..., 14. Dezember 2014
Stefan Wachtel räumt gründlich auf mit gängigen Missverständnissen rund um den Begriff des Authentischen und legt anhand prominenter Beispiele dar, dass der Anspruch auf Authentizität häufig als Vorwand genutzt wird, nicht an der eigenen Wirkung zu arbeiten.
Anschaulich und unterhaltsam zeigt er auf, dass zu viel "echte" Authentizität nicht nur für Topmanager auf Analystenmeetings oder Pressekonferenzen tödlich ist, sondern, dass eine falsch verstandene Authentizität für alle schädlich ist, täglich, in ganz vielen Situationen.
Besonders gut gefallen mir die Analysen öffentlicher Auftritte von Peer Steinbrück, Angela Merkel und Karl-Theodor zu Guttenberg kurz vor seinem Rücktritt als (Selbst)verteidigungsminister.

Die zweite Hälfte des Buches besteht aus einer Anleitung, an der eigenen Wirkung bzw. dem eigenen Auftritt zu arbeiten, verteilt auf fünf Kapitel (VI-X):

Zunächst die Grundlagen für einen gelungen authentischen Eindruck (Kapitel VI - Was man für einen authentischen Eindruck braucht),
die gelungene Erzeugung eines Rahmens für den Auftritt (Kapitel VII - Wie man sich eine Bühne baut),
Strategien für die Situation (Kapitel VIII - Wie man einen authentischen Eindruck hinbekommt),
taktische Überlegungen zum Auftritt (Kapitel IX - Welche Taktiken funktionieren) und schließlich
wie man die richtige Rolle spielt ohne aus der Rolle zu fallen (Kapitel X. Im richtigen Film).

Der Leser erhält eine Fülle äußerst nützlicher Empfehlungen und Ratschläge, die natürlich nicht blind zu befolgen, sondern mit dem nötigen Fingerspitzengefühl situativ passend anzuwenden sind.
Ein Buch, dass keineswegs nur für Topmanager sondern für alle hilfreich ist, die im Leben mehr erreichen und ihren Auftritt verbessern möchten.


Überflieger: Warum manche Menschen erfolgreich sind - und andere nicht
Überflieger: Warum manche Menschen erfolgreich sind - und andere nicht
von Malcolm Gladwell
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Vergessen Sie die "Steve Jobs"-Biographien..., 14. Dezember 2014
Ein großartiges Buch, in dem Malcom Gladwell akribisch und auf sehr unterhaltsame Weise der Frage nachgeht, worauf der Erfolg von Überfliegern beruht.
Hierzu analysiert er die Erfolgsfaktoren von Schülern/Studenten, Spitzensportlern, Musikern, Top-Anwälten, IT-Pionieren und Industriemagnaten überwiegend anhand von spannenden Fallbeispielen, in der Regel fundiert untermauert durch Statistiken.
Zahlreiche neue Erkenntnisse und Aha-Effekte sind garantiert. Zurecht behauptet die Kurzbeschreibung auf der Buchcover-Rückseite, dass die Geschichte der Erfolges neu geschrieben wurde.


Ein Universum aus Nichts: ... und warum da trotzdem etwas ist
Ein Universum aus Nichts: ... und warum da trotzdem etwas ist
Preis: EUR 15,99

5.0 von 5 Sternen Wissenschaftlicher Erklärungsansatz für die Entstehung des Universums (aus Nichts), 19. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lawrence Krauss fasst unseren aktuellen kosmologischen Wissensstand allgemeinverständlich und unterhaltsam zusammen. Wie andere Autoren aktueller populärwissenschaftlicher Werke zu diesem Thema (z.B. S. Hawking* oder A. Vilenkin**), präsentiert er bemerkenswerte Fortschritte im Auffinden von Erklärungsansätzen zur Entstehung unseres Universums.
Aus den modernen kosmologischen Theorien ergeben sich offensichtliche Implikationen auch jenseits der Naturwissenschaften auf den Gebieten der Philosophie und der Religion.
Philosophen, die sich zukünftig mit dem Begriff des Nichts beschäftigen, ohne sich mit der naturwissenschaftlichen Definition des Nichts auseinanderzusetzen, darf getrost vorgeworfen werden, dass sie sich im Elfenbeinturm ihrer Fachdisziplin verschanzen.

*Der große Entwurf: Eine neue Erklärung des Universums
**Kosmische Doppelgänger: Wie es zum Urknall kam - Wie unzählige Universen entstehen


Problemfall Religion: Ein Kompendium der Religions- und Kirchenkritik
Problemfall Religion: Ein Kompendium der Religions- und Kirchenkritik
Preis: EUR 19,99

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Gefühl schlägt um..., 19. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gründlich recherchiert, mit umfangreichen Quellenangaben, liefert der Autor eine umfassende und sehr sachlich gehaltene Religionskritik, überwiegend zum Christentum, allerdings werden auch andere Religionen (Judentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus) kurz vorgestellt und abgehandelt. Im Folgenden kommentiere ich nur die Kritik am Christentum.

Natürlich hat die Bibelforschung beispielsweise längst bewiesen, dass die "Heilige Schrift" nicht das Wort Gottes ist, sondern eine mehr oder weniger willkürlich, teils durch Mehrheitsbeschlüsse ausgewählte Textesammlung, deren Autoren mehrheitlich lange nach einem möglichen Wanderprediger namens Jesus lebten. Auch die angeblichen Worte Jesu sind weitgehend, wenn nicht vollständig eine Erfindung dieser Autoren.

Besonders entlarvend sind u.a. die Zitate hoher kirchlicher Würdenträger. Drei Beispiele:

Kardinal Meisner: "Überzeugend gelebt ist der Zölibat immer noch der schlagendste Gottesbeweis. (...) Bei einem Zölibatär muss man immer sagen: Entweder ist der verrückt oder es gibt Gott. Eine andere Alternative gibt es nicht."
Nur intellektuelle Stumpfheit oder Zynismus?

Benedikt XVI. alias Kardinal Ratzinger: "Der christliche Gläubige ist eine einfache Person. Aufgabe der Bischöfe ist es deshalb, den Glauben dieser kleinen Leute vor dem Einfluss von Intellektuellen zu bewahren."
Der Gläubige muss also vor der Wahrheit beschützt werden.

Heiliger Augustinus: "Heiden töten aus Grausamkeit, Christen aus Liebe."
Christen sind also die besseren Mörder?

Der Streifzug durch die Geschichte des Christentums ist erschütternd und lässt sich am besten mit einem Zitat von Karl-Heinz Deschner zusammenfassen: "Es muss ein eigentümliches Vergnügen sein, von Jahrhundert zu Jahrhundert im Blut der Menschheit zu schwimmen und Halleluja zu rufen. Es muss ein eigentümliches Vergnügen sein, fast 2 Jahrtausende hindurch zu lügen, zu fälschen und zu täuschen. Wo sonst noch gibt es diese atemverschlagende Mischung von Wolfsgeheul und Friedensschalmeien, Weihnachtsbotschaft und Scheiterhaufen, von Heiligenlegende und Henkersgeschichte. Wo sonst ist allumfassendes Liebespalaver und praktisch alles verschligenden Hass, wo sonst eine Religion, die aus Liebe tötet, aus Liebe foltert, aus Liebe raubt, erpresst, entehrt, verteufelt und verdammt. Das Ganze heißt nicht Geisteskrankheit, das Ganze heißt Christentum."

Das folgende Zitat eines großen deutschen Philosophen bringt meine Gedanken auf den Punkt:

"Ich gehe durch die Irrenhaus-Welt ganzer Jahrtausende, heiße sie nun "Christentum", "christlicher Glaube", "christliche Kirche" mit einer düsteren Vorsicht hindurch - ich hüte mich, die Menschheit für ihre Geisteskrankheiten verantwortlich zu machen. Aber mein Gefühl schlägt um, bricht heraus, sobald ich in die neuere Zeit, in unsere Zeit eintrete. Unsere Zeit ist wissend..... Was ehemals bloß krank war, heute ward es unanständig - es ist unanständig heute Christ zu sein. Und hier beginnt mein Ekel."
(F. Nietzsche)


Koloß auf tönernen Füßen: Amerikas Spagat zwischen Nordkorea und Irak
Koloß auf tönernen Füßen: Amerikas Spagat zwischen Nordkorea und Irak
von Peter Scholl-Latour
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

3.0 von 5 Sternen Von Stöckchen auf Hölzchen auf Stöckchen, 19. August 2014
Der Reporter Peter Scholl - Latour betätigte sich mehr als ein halbes Jahrhundert als Weltreisender und Anekdoten-Sammler. In diesem Buch sind hauptsächlich Anekdoten seiner Erlebnisse aus Nordkorea, Vietnam, Irak und den USA enthalten. Diese werden in einen weltgeschichtlichen Zusammenhang gestellt, aus der Sicht des Autors bewertet und gelegentlich versucht sich der Autor an meist vagen Zukunftsprognosen.
Das Ganze liest sich recht unterhaltsam und man lernt Vieles über die Situation und Zustände in den bereisten Ländern, allerdings scheint mir der Nutzen seiner Anekdoten-Sammlungen zur Einschätzung der weltpolitischen Lage und für Zukunftsprognosen gemeinhin überschätzt.


Anleitung zum Seligsein
Anleitung zum Seligsein
von Michael Schmidt-Salomon
  Broschiert
Preis: EUR 16,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Best of Religionskritik der letzten 20 Jahre, 17. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Anleitung zum Seligsein (Broschiert)
Das Buch (200 Seiten) ist dreigeteilt und aufgebaut aus einer Sammlung von Vorträgen/Aufsätzen von Michael Schmidt-Salomon der letzten 20 Jahre. Das erste Drittel (Lust am Lästern) enthält Aufsätze, in denen die Religionskritik im Vordergrund steht. Im zweiten Teil (Interventionen) geht es um die Beziehung von Politik und Religion sowie um religionskritische Initiativen. Der dritte Teil (Hintergründe) behandelt hauptsächlich die philosophische, soziale und naturwissenschaftliche Basis der Religionskritik. Die Texte werden aufgelockert durch Fotos und Illustrationen von Jacques Tilly.
Das Buch ist allgemeinverständlich, aufschlussreich und sehr unterhaltsam geschrieben - Humor und viele rhetorische Highlights der Religionskritik Michael Schmidt-Salomons sind enthalten. Uneingeschränkte Empfehlung von meiner Seite.

Kapitel:
Anleitung zum Seligsein
Die subversive Kraft des Humors
Big Mama is watching you!
Deutschland sucht den Superwahn
Die wundersame Welt des Karol Wojtyla
----------
Wie blind sind unsere Politiker eigentlich?
Ursula von der Leyens gedankliche Entgleisungen
Religion und Gewalt
Der sogenannte "neue Atheismus"
Lehren aus dem Minarettverbot
"Wir haben abgeschworen!"
----------
Was ist Wahrheit?
Darwins brisantes Erbe
Offenheit statt Offenbarung
Sind Atheisten die besseren Menschen?
"Irgendwie sind wir doch alle Humanisten..."


Mein Gebetswürfel zur Guten Nacht: Verkaufseinheit
Mein Gebetswürfel zur Guten Nacht: Verkaufseinheit
von Ingrid Uebe
  Geschenkartikel

4 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessante Idee, aber letztlich ein halbherziger Ansatz, 4. Juni 2011
2000 Jahre Christentum haben anschaulich belegt, dass Beten nichts bringt.
In den letzten Jahren wurden sogar wissenschaftliche, klinische Studien durchgeführt, die zeigten, dass Kranke, für die andere Menschen beten, nicht schneller gesund werden und keine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit haben als Kranke, für die niemand betet.

Da werden sich die Erfinder des Gebetswürfels gedacht haben, warum nicht einfach auswürfeln, welches Gebet man aufsagt? Es bringt ohnehin nichts und man spart sich zumindest die Zeit für die Entscheidung, welche Nachricht man ins Nirwana gen Himmel schickt. Das ist allerdings ein halbherziger Ansatz, denn noch weniger Zeit verschwendet der, der ganz aufs Beten verzichtet.

Gute Nacht!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 4, 2011 3:45 PM MEST


Die große illustrierte Kinderbibel: Geschichten und Menschen des Alten und Neuen Testaments
Die große illustrierte Kinderbibel: Geschichten und Menschen des Alten und Neuen Testaments
von Claude B Costecalde
  Gebundene Ausgabe

4 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wird seinem Anspruch nicht gerecht, für Kinder verständlicher zu sein, 4. Juni 2011
Länge:: 4:00 Minuten

Viele Botschaften der Bibel bleiben leider auch in dieser illustrierten und kommentierten Ausgabe für Kinder (und Erwachsene) völlig unverständlich. Als Beispiel sei im Video die Geschichte von Abraham und Isaak aufgeführt (im Buch S. 46-47). Für die hübschen Illustrationen gibt es 2 Punkte.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 11, 2014 9:47 PM CET


Jenseits von Gut und Böse: Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind
Jenseits von Gut und Böse: Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind
von Michael Schmidt-Salomon
  Gebundene Ausgabe

9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugende und allgemein verständliche Widerlegung populärer Irrtümer, 17. März 2011
Ein echter Augenöffner. Nur wenige Bücher sind aus meiner Sicht vergleichbar lesenswert. Schmidt-Salomon räumt allgemein verständlich, akribisch und sehr überzeugend mit 2 populären Irrtümern auf:

Irrtum 1: Der Mensch hat einen freien Willen.
Irrtum 2: Das Gute und das Böse existieren als absolute moralische Kategorien; der moralische Dualismus von Gut und Böse ist ein sinnvolles Orientierungskonzept.

Sicher ist die Behauptung, bei diesen Aussagen handele es sich um Irrtümer, für viele Menschen zunächst verblüffend und abwegig.
Um so erstaunlicher ist es, dass Schmidt-Salomon in seinem Buch eine sehr überzeugende Beweisführung gelingt. Im Rahmen seiner Argumentation kann er beispielsweise faszinierend mühelos erklären, wie es zu den Gräueltaten des 3. Reichs kommen konnte. Auch Personen wie Eichmann oder Hitler und deren Handlungen, die zuvor völlig unbegreiflich erschienen, werden plötzlich begreifbar. Selbstverständlich, ohne das wir deswegen ihre Handlungen billigen müssen. Schmidt-Salomon öffnet mit seiner Argumentation keineswegs der Beliebigkeit Tür und Tor. Der Autor verwahrt sich ausdrücklich gegen einen ethischen Relativismus und legt überzeugend dar, dass sich auch ohne naive und moralsaure Gut/Böse-Einteilung Handlungen ethisch sehr wohl bewerten lassen.

Wir erleben oft Handlungsfreiheit (d.h. die Möglichkeit, verschiedene Dinge tun zu können) und verwechseln sie mit Willensfreiheit. Haben wir wirklich den freien Willen beispielsweise in einem ganz bestimmten Moment unseres Lebens ein Schokoladeneis essen zu wollen oder aber im selben Moment kein Schokoladeneis essen zu wollen? Wohl eher Handlungsfreiheit, d.h. wir können tun was wir wollen(, vorausgesetzt ein Eisverkäufer ist in der Nähe und wir haben Geld einstecken), aber nicht wollen, was wir wollen. Auch ist die Annahme der Willensfreiheit in der Form, dass sich ein bestimmter Mensch mit einer bestimmten Vorgeschichte in einer ganz konkreten Situation auf zwei oder mehr Weisen verhalten könne weder mit dem Kausalprinzip noch mit wissenschaftlichen Erkenntnissen vereinbar.

Ich hätte mir eine ausführlichere Diskussion des Determinismus-Begriffs gewünscht, den der Autor seiner Argumentation zu Grunde legt, unter Einbeziehung des Lapaceschen Dämons und der verschiedenen Interpretationen der Quantenmechanik. Im Kapitel "Jenseits des Fatalismus", etwa in der Mitte des Buches argumentiert der Autor, dass wir trotz Determinismus mehr als nur Maschinen sind, da wir im Gegensatz zur unbelebten Natur überhaupt einen Willen besitzen und von Eigennutz geleitet sind. Spätestens hier hätte die Auseinandersetzung mit dem Determinismus gründlicher ausfallen müssen und auch das erst im Nachwort erwähnte (starke naturalistische) Emergenzprinzip hätte bereits an dieser Stelle eingeführt und ausführlich erklärt werden müssen.

Dennoch ist das Buch insgesamt äußerst gelungen und uneingeschränkt zu empfehlen!

Harsche Kritiker dieses Buches bevorzugen es scheinbar, an ihrer lieb gewonnenen moralsauren Gut/Böse-Unterteilung festzuhalten. Vielleicht halten sie auch die Vorstellung, der Mensch besäße keinen freien Willen, für unerträglich. Bezeichnend ist allerdings, dass diese Kritiker nach allen Schmährufen und Beschimpfungen erstaunlich wortkarg werden, wenn es um die Begründung ihrer Kritik geht.


Wer nichts weiß, muss alles glauben
Wer nichts weiß, muss alles glauben
von Science Busters
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 21,90

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissenschaft + Aufklärung + gepflegter Wiener Schmäh = Beste Unterhaltung!, 16. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die drei Autoren behandeln auf sehr unterhaltsame und allgemein verständliche Weise ganz unterschiedliche Themen aus wissenschaftlicher Perspektive. Ihr Werk hat 234 Seiten in 8 überschaubaren Kapiteln und enthält zahlreiche Skizzen und Fotos.

Kapitel 1 - Universum
Kapitel 2 - Materie
Kapitel 3 - Leben
Kapitel 4 - Gehirn
Kapitel 5 - Glaube
Kapitel 6 - Liebe
Kapitel 7 - Hoffnung
Kapitel 8 - Tod

Das Buch ist im Grenzbereich zwischen populärwissenschaftlichem Werk und Comedy angesiedelt, wobei es den Autoren mühelos gelingt, interessante wissenschaftliche Erkenntnisse aus verschiedenen Disziplinen auf äußert humorvolle und unterhaltsame Weise zu vermitteln.
Aufgelockert sind die Kapitel mit verschiedenen Anekdoten, Witzen, Beschreibungen von Experimenten, die man zu Hause durchführen kann und gelegentlich sogar Kochrezepten, bei deren Lektüre mir das Wasser im Mund zusammen lief - alles mit Bezug zum jeweiligen Thema.
Aus meiner Sicht hat das Buch sowohl für seine Informationsqualität, als auch hinsichtlich seines Unterhaltungswertes volle 5 Sterne verdient.

Menschen allerdings, die hinsichtlich ihrer religiösen Gefühle an einem "emotionalen Glasknochensyndrom", soll heißen an einer Überempfindlichkeit leiden, haben vielleicht Probleme mit einzelnen Sätzen im Buch. Gelegentlich erlauben sich die bösen Autoren doch tatsächlich auf unnachahmlich charmante Weise auf gewisse Widersprüche zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und bestimmten religiösen Annahmen hinzuweisen.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5