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Baggo

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Ovalbuy Halskette / Rosenkranz / Mala mit Totenköpfen, für buddhistische / tibetische Meditation
Ovalbuy Halskette / Rosenkranz / Mala mit Totenköpfen, für buddhistische / tibetische Meditation

5.0 von 5 Sternen smell the spirit ,-), 29. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
the pearls have a rounder shape like many other skull-malas. love it, really.
the smell of the mala is like a whole bottle of a phenolic islay whisky (reminds me at lagavulin or ardbeg).
this confused me at the beginning, but now i think that the mala has been sacred with a smoke ritual.
maybe the seller can give me further information according to this supposition.
thanks in advance!


Close to the Glass
Close to the Glass
Preis: EUR 14,99

20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Komisches Ding - und dann doch: KLICK ab ins Ohr., 24. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Close to the Glass (Audio CD)
Welch große Freude. Notwist. Neues Album. Hmmmm lecker.

Dann die Ernüchterung beim ersten anhören der Platte. Was bitteschön soll das denn? Nichts ist gefällig, nichts erschließt sich. Unverschämt. Zugegeben: Ich bin enttäuscht - bei Erstverkostung wirkte das ganze dann doch eher langweilig. Rotzfrech: Da machen die Jungs schon das dritte Album auf City Slang und mit meinem bescheidenen Fusselhirn denke ich an die kommerziellen Nummer, wie sie teilweise auf Neon Golden zu finden waren. Hätte mich gefreut...

So also nicht. Aber mal ehrlich, selbst die eingängste Platte von the Notwist hat bei mir Zeit gebraucht um reinzurutschen. Ich will jetzt auch gar nicht Schubladen aufmachen. Und ich erinnere mich: Vor allem Shrink stieß mich sowas vor den Kopf und dauerte ziemlich lange und dann doch auf einmal: "Bombe, wie genial ist das denn?"

Und das ist auch ganz gut so. Notwist machen es - und davor sollte man den allerhöchsten Hut ziehen, den man zur Verfügung hat - auf ihre eigene Art: Nicht nur was die Zeitspanne angeht (6 Jahre, da kann man als Fan schon Entzugserscheinungen bekommen) sondern eben auch was man von einer unter einem größeren Label im Vertrag stehenden Band nicht erwartet: etwas ganz Eigenes. Dafür kann man beiden Parteien wirklich nur danken. Soviel Raum ist sicherlich nicht die Normalität im Musikgeschäft und deswegen schlichtweg großartig.

Und dann doch: KLICK. Ab ins Ohr. Es soll gesagt sein, dass die Scheibe von mal zu mal interessanter wird - diese Platte wächst. Ob es an dem elektronischen Part von Gretschmann liegt oder an dem diesmal noch reduzierteren Gesang von Acher weiß ich nicht. Aber es webt sich irgendwie zusammen, das spüre ich von mal zu mal (schätze, dass ich jetzt 10 Runden durch habe) immer mehr. Ohne hier auf spezielle Stücke eingehen zu wollen (ich gehöre zu dem Typ, der so eine Scheiben am Stück hören will, bis ich alles kapiert habe). Einzelne Tracks rauszupicken und zu rezensieren ist zwar ok, aber ich persönlich halte das für anfänglich die schlechteste Art ein Gesamtpaket zu beschreiben. Fürchtet euch vor Leuten, die euch voreilig (gleich nach erscheinen einer Konzept-Platte) Anspieltipps unterjubeln wollen. Das ist nämlich nie repräsentativ für die ganze Scheibe.

Im Groben und Ganzen machen Notwist genau das, was richtig ist: Genau Ihr Ding. Und ich stimme mit der hier veröffentlichten Rezension überein: Sie sind nicht mehr so rotzig und rockig wie damals. Sie sind aber auch nicht mehr so jazzig wie seit dem blauen Album und vor allem nicht mehr so poppig wie auf dem roten Album. Bumms: Notwist wachsen eben. Sowie der geneigte Zuhörer hoffentlich auch. Sie sind und bleiben aber immer noch unverwechselbar und sich vor allem selber treu. Das wirkt zumindest auf mich zutiefst ehrlich. Immer das gleiche machen ist ja nett: Aber spätestens seit Jamiroquai weiß ich dass Kontinuität eben auch gepflegt auf den Sack gehen kann. Kennst du ein Album, kennst du eben alle. Diesen Fehler haben Notwist bisher noch nie gemacht.

Von mir vier Sterne. Einerseits weil ich keine Amazon-5-Sterne-Lemming-Bewertung abgeben will, anderseits weil dieses Album schlichtweg Zeit braucht bis es vollkommen drin ist. Wenn man sich aber darauf einlässt, dann wird man von Close to the Glass nicht enttäuscht, sie wächst sozusagen zur vollen Punktzahl heran.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 27, 2014 12:30 PM CET


Keep You Close
Keep You Close
Preis: EUR 19,99

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zurückgewurzelt - versöhnend. Abwarten, wie tief das wird., 20. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Keep You Close (Audio CD)
Ich blute und fiebere seit der ersten Ausstrahlung von "Hotellounge" (damals mir untergekommen in "120 minutes" - bei einem Sender, welcher heute eventuell noch ein paar Handyklingeltöne verscherbeln darf) für dEUS. Dabei hatte ich zahlreiche Nebenprojekte sowie Verbleib der Ab- und Zugänge vor Augen. Dazu aber später mehr.

Zugegeben: Dieses Album ist Kompakt, manche würden dafür eventuell das Urteil "rundes Album" in den Raum werfen. Die Aufnahmequalität halte ich nicht für die beste, klar das ist persönlicher Geschmack - ich empfand beim ersten hören der Platte ständig ein "gleichenpegelige Dauerinstrumentierung". Es fühlt sich, bis auf wenige Ausnahmen z.B. "twice", oft "gleich zu" an - für mich einfach zu wenig Dynamik, fast schon matschig. Genau das ist es, was mit dem Abgang von Stef Kamil Carlens passiert ist. Auch wenn er nur an den ersten Platten beteiligt gewesen ist, so drängt sich mir der Verdacht auf, dass dieser Mann einfach der entscheidende Gegenpart von Barman bei dEUS gewesen ist - vom Debutalbum hinweg bis "the ideal crash" sind allesamt sensationell und trotz übriger rotierender Bandmitglieder (außer Klaas Janzoons) gehören diese 3 Platten für mich zum Besten was jemals auf eine CD gepresst wurde.

Dannach: Ruhe. Lange Zeit gibt es nichts mehr zu hören. Barman nimmt sich eine Auszeit um sein Regiedebut voranzutreiben. So weit so gut. Nach einer Kompilation und unendlicher Wartezeit folgen die zwei bisher schwächsten Alben. Nicht, das diese musikalisch besonders total vorbei waren, sie hatten aber nicht mehr das was die frühen dEUS ausmachte. Es war alles zu straight, sauber produziert, keine schrägen Backvocals mehr, von der Insturmentierung sicherlich gut, aber geniale schöne schräge Momente, die sich wie z.B. einem "instant street" in göttlichen Wohlgefallen auflösen, suchte ich vergebens. Ich will nicht meckern, eventuell ging es mir da wahrscheinlich anders, als viele anderen dEUS-fans. Handwerklich waren diese Alben sicherlich sauber gearbeitet - nur ich konnte nicht verstehen wo die früheren dEUS abgeblieben sind.

Und jetzt: Keep u close.
Wie gesagt finde ich es nicht so brilliant gemastert. Wurscht. Ich denke perfekt soll dieses Album von technischer Seite gar nicht sein. Ich bilde mir ein: dEUS wollen wieder zurück zum Anfang - einfach gute Musik machen, den eigenen geprägten Stil wieder spüren - und diesen weiterentwickeln. Zurückwurzeln (und das ohne Stef). Das Album dauert vermutlich auch ein paar Runden länger, bis es drin ist - es ist noch nicht völlig in meinem Ohr, das wird noch dauern. Aber ich spüre wieder das schmerzlich vermisste Herzblut. Ich glaube an dieses Album - und ich kann wieder an dEUS glauben. Keep u close ist sozusagen die Versöhnung für die letzten zwei Alben. Ich bin noch gespannt wie tief das geht. Und hoffe.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 19, 2012 7:54 PM CET


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