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Rezensionen verfasst von
Hauke Stammer "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." (Flensburg)
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Innswich Horror
Innswich Horror
von Edward Lee
  Broschiert
Preis: EUR 12,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Hauch moderner Lovecraft, 15. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Innswich Horror (Broschiert)
Ich lese gerne Lovecraft, bin aber kein absoluter Fan oder übergroßer Bewunderer seiner Schaffenskraft. Ähnlich wie bei Howard mag ich einfach immer mal wieder den "Amazing Stories" Stil der 20er und 30er Jahre: überwiegend als Kurzgeschichten gehaltene Stories des Okkulten, der Fantasy oder der Sciencefantasy.
"Innswich Horror" nun ist eine Hommage auf "Schatten über Innsmouth" und noch dazu eine, die ich fast 140 Seiten lang absolut genossen habe. Die teilweise bekannten Orte und Personen, die geschickt eingefädelten Weiterentwicklung der Hafengegend und des Bündnisses zwischen den Fischmonstern und den Menschen - all das gelingt dem Autor Edward Lee wirklich außerordentlich gut. Auch wenn der offensichtlich Versuch, Lovecrafts Schreibstil zu kopieren, nicht ganz so leicht gefallen ist, so entwickelt er doch einen ähnlichen, der die Geschichte liebevoll trägt und einen überwiegend würdige Fortsetzung ermöglicht. Das Überzeichnete und ins Skurrile tendierende Vermehrungsprogramm im Gasthaus des Ortes allein kommt schon einem Abstecher in die Zeiten alter Groschenhefte gleich - und mag vielleicht aus diesem Grund nicht jedermanns Geschmack sein.

Bei aller Begeisterung für das Entwickeln und das Vorantragen des Spannungsbogens, so kommt der Abschluss des "Innswich Horror" qualitativ beinahe schon besorgniserregend schwach daher. Ein überraschender Helfer taucht auf, die Liebe lässt ungeahnte Kräfte frei werden und ein kleiner Junge wächst über sich hinaus. Das alles ist wenig im Stile der zugrunde liegenden Erzählung und passt auch sonst nicht zum Verlauf üblicher Cthulhu-Mythos Geschichten. Auch H.P. Lovecraft kannte Happy-Ends, doch waren diese zumeist von Zweifeln und tragischen Schicksalsschlägen gekennzeichnet. Hier indes wird ein beinahe schon hollywoodartiges Finish präsentiert, das sich weit weniger gut verdauen lässt, als der Rest des Buches.

Schade - ich habe das Buch wirklich in wenigen Stunden verschlungen (wobei es auch nicht all zu viele Seiten aufweist), aber das Ende lies mich dann eher enttäuscht zurück. Lovecraft-Puristen werden noch unendlich mehr zu Bemängeln haben, Freunde solcher Geschichten aber sollten einen Blick riskieren. Vor allem, wenn ihnen das übliche Ende der meisten Geschichten voller Wahnsinn und Tod schon immer missfallen hat.

5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen: Einsichten, die Ihr Leben verändern werden
5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen: Einsichten, die Ihr Leben verändern werden
von Bronnie Ware
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Irreführung, die an Mutwilligkeit grenzt., 10. Mai 2013
Selten wurde ich durch einen Titel so geblendet, so in die Irre geführt.

Meine Erwartung: Es geht um die Einsichten Sterbender, die Erkenntnisse was wichtig und unwichtig war, welche Entscheidungen anfänglich richtig und im Verlauf des Lebens sich als falsch erwiesen. Reue für Bösartigkeiten oder Verzweiflung ob nicht erkannter Möglichkeiten.

Was ich lesen musste: 350 Seiten Selbstfindungstrip eines zutiefst verunsicherten Menschen, der persönliche Erfahrungen zu alles überstrahlenden Wahrheiten hochstilisiert, gepaart mit Selbstbeweihräucherung und starken Aussetzern im Bereich Selbstwahrnehmung und -einschätzung.

"5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen" beschreibt die ersten rund 40 Jahre Leben der Autorin. Auf der Flucht vor einem spießigen "sesshaftem" Leben zieht sie unstet die Südostküste Australiens hinauf und herab oder schlägt sich durch englische Provinz auf der Suche nach einem ihr behaglichem Leben. Neben House-Sitting und Schankwirtjobs überwiegt die Arbeit in der Pflege - allerdings nicht in der "normalen" Pflege in typischen Altenheimen, sondern in der Einzelpflege Sterbender, bei der es sich zumindest im Buch durchgehend um gutsituierte, im Leben erfolgreiche und gebildete Menschen handelt. Also alles andere als die Norm. Deren Fallbeschreibungen werden in mal mehr, mal weniger interessanten Geschichten wiedergegeben und jede dritte von ihnen endet dann mit einer der im Titel angekündigten Weisheiten. So weit, so lesbar.
Nun hatte die Autorin allerdings 2 weitere Punkte auf ihrer Agenda: die Welt an ihrer Selbstfindung teilhaben zu lassen und natürlich mehr als 60 Seiten voll zu schreiben, da andernfalls keine Buchveröffentlichung möglich wäre. Also füllt sie die anderen Seiten mit einem zum Ende hin immer schwerer erträglichen Pathos und Esoterikgewäsch, der seinen Gipfel in den Glühlampenvergleichen (der Mensch als eigentlich Strahlende Glühbirne, die durch Dreck und Schmutz der Mitmenschen beworfen wird und dadurch immer schwächer leuchtet - bis man mit dem Putzen anfängt) der letzten 20 Seiten findet. Spätestens hier dachte ich "Grade Schwangere sollten beim Schreiben eines Buches wirklich nicht kiffen."

Bronnie Ware erzählt vom ersten bis zum letzten Kapitel wie glücklich sich Freiheit anfühlt, Selbstständigkeit und die Zwanglosigkeit eines Lebens ohne festen Job, ohne feste Bleibe, ohne bindende Beziehungen. Das Leben ist ein Roadmovie. Jeden Todgeweihten macht die anfänglich völlig unerfahrene aber trotzdem auf sich allein gestellte Pflegerin glücklich. Bei jedem sorgt sie für ein Ableben im Frieden und mit einem Lächeln. Immer kann sie den Gram und die Fehler von Jahrzehnten ausbügeln, für Versöhnung und Eintracht mit Familie und Freunden sorgen. Und trotzdem handelt das letzte Viertel ihres Buches über all das Unglück, dass sie sich aufgelastet hat, all die Bösen Dinge, dir ihr widerfahren sind. Und während sie von Selbstliebe und Wegfindung durch Meditation schwadroniert kann man zwischen den Zeilen lesen, dass sie ihr Glück und die Kraft zur Selbsterkenntnis wohl genau dann fand, als sie sesshaft wurde, eine feste Bindung einging und einen Job in der Sozialindustrie Australiens fand. Als Sahnehäubchen dann die Schwangerschaft - das Leben eines mehr oder minder normalen Menschen also. Natürlich erlangt sie diese Einsicht nicht - weder beim Schreiben, noch beim Korrekturlesen. Allein dieser Umstand lässt tief blicken.

Man kann das Buch einfach zusammenfassen: ein Autorin schreibt sich ihre eigene kleine flauschige Welt zusammen ohne zu erkennen, dass am typischen Leben eines typischen Australiers vielleicht weitaus mehr richtig und lebenswert ist, als sie sich auch nach Schreiben ihres Werkes eingestehen kann und will. Und da sich das so schlecht verkaufen lässt, garniert frau das Ganze mit einem interessanten Thema, das in dem Buch selbst dann aber nur nebensächlich behandelt wird. Doch wenn man als geneigter Leser dies bemerkt, hat man ja bereits bezahlt. Clever.

Ergänzende Anmerkung:
Man kann die Kernaussage des Buches übrigens auch anders, in wenigen Zeilen und sehr hörbar zusammenfassen (Passenger / Things That Stop You Dreaming)

Well if you can't get what you love
You learn to love the things you've got
If you can't be what you want
You learn to be the things you're not
If you can't get what you need
You learn to need the things that stop you dreaming
Oh the things that stop you dreaming

Sony STR-DH540 5.1 Kanal Receiver (145 Watt pro Kanal, 4K, 3D, 4x HDMI IN, 1x HDMI OUT, USB) schwarz
Sony STR-DH540 5.1 Kanal Receiver (145 Watt pro Kanal, 4K, 3D, 4x HDMI IN, 1x HDMI OUT, USB) schwarz
Wird angeboten von Deltatecc GmbH
Preis: EUR 299,00

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nahe am Bestwert, 10. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Das Auswechseln meines rund 20 Jahre alten Onkyo Receivers durch dieses vergleichsweise günstige Sony Gerät kommt einem Sprung in ein neues Jahrhundert gleich. Schon beim Auspacken weiß die Optik zu gefallen. Die Front weist nur wenige Regler und ein ansprechend großes Display auf. Die Anschlüsse auf der Rückseite sind übersichtlich angeordnet und anders als beim kleineren STR-DH510 besitzt dieses Gerät vernünftige Konnektoren für die Boxen und verzichtet auf billige Klemmen.

Bei Erststart erfolgt die Raumklang-Konfiguration. Diese lässt sich gut über den angeschlossen Fernseher und beiliegender komfortabler Fernbedienung vornehmen, während das Geräte-Display teilweise nicht nachvollziehbare Nachrichten und Zeichen ausstrahlt. Diese "Digital Cinema Auto Calibration" wird mittels einen angeschlossenem Mikrofon vorgenommen, dass im üblichen Hauptsitzbereichs des Zimmers platziert wird. Es folgt eine automatische Kalibrierung durch kurze Testtöne - und fertig. Aufbau und Erstkonfiguration dauert keine 5 Minuten.
Angeschlossene Boxen können je nach Setup unterschiedlich eingestellt werden, abhängig davon, ob es sich um Front, Center oder Surround-Lautsprecher handelt. Hier kann nach der automatischen Kalibrierung auch manuell nachjustiert werden (dies sollte nach der automatischen Einstellung auf jeden Fall einmal geschehen! In meinem Fall musste ich die Boxgrößen anpassen, um das volle Klangerlebnis zu erhalten).
Über das Fernsehmenü können auch Radiostationen gesucht, gespeichert und gemanaged werden. Überhaupt sind das Menü und das Gerätes-Setup vorbildlich geregelt.

Der daraus resultierende Sound ist absolut kinofilmtauglich. Höhen und Tiefen sind gut ausbalanciert, allerdings spart der Receiver an Bass. Bei Musik ist der Sound satt und im 5.1 Modus ist auch bei hoher Lautstärke ein enorm guter Klang zu vernehmen.
Die 4K-Signaldurchschleifung sorgt dafür, dass auch zukünftige Technik (Super HD) verwendet werden kann.

Die 4 HDMI-In-Anschlüsse können speziell für die jeweilige Eingangsquelle konfiguriert werden, sprich Gaming, DVD, SAT/Kabel, etc. Beim Anschluss von Sony Geräten soll dies bei DVD/Blu-Ray Playern automatisch funktionieren, eine PS3 erkennt das Gerät automatisch als Gaming Device. Bei Verwendung eines DVB-T Tuners und dem Besitz eines ARC fähigen Fernsehers spart man sich ein zusätzliches Tonkabel zwischen Receiver und Fernseher. Bei älteren TV-Modellen erhöht sich die Zahl möglicher HDMI Anschlüsse durch den HDMI-Out auf bis zu 4 HDMI-In.

Via USB Ports können Mp3 Player einfach angeschlossen und als Soundquelle verwendet werden. Dabei hat der STR-DH510 auch volle Unterstützung von Apple Produkten zu bieten - sei es bei der DHMI Eingangsquelle (Apple-TV) oder beim USB Port (I-Pod, I-Phone).
Das Gerät macht vieles richtig gut, vor allem, wenn man seine Preisklasse bedenkt. Was es nicht ist: ein Smart-Receiver. Es verfügt nicht über Wlan Access und man kann keine Apps für Online-Radio oder Optionsverwaltung nachinstallieren. Allerdings muss man hier auch einmal den wirklich günstigen Preis bedenken und üblicherweise verfügen die angeschlossenen Peripheriegeräte bereits über diese Funktionen.
Die nicht ganz erfolgreiche automatische Ersteinrichtung und die teilweise unklare Displayausgabe trüben ebenfalls den ansonsten guten Gesamteindruck.

Für mich sehr gute 4 Sterne und nahe an der Höchstwertung. Wer beim Receiverkauf sein Limit in dieser Preisregion sieht, macht hiermit alles richtig.

LG E975 Optimus G Smartphone (11,9 cm (4,7 Zoll) Touchscreen, Quad-Core, 1,5GHz, 13 Megapixel Kamera, microUSB, Android 4.1) schwarz
LG E975 Optimus G Smartphone (11,9 cm (4,7 Zoll) Touchscreen, Quad-Core, 1,5GHz, 13 Megapixel Kamera, microUSB, Android 4.1) schwarz
Preis: EUR 469,00

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen LG ist in den höchsten Qualitätsregionen angekommen, 8. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ich vergleiche das Handy mit meinem Xperia Z, das die gleiche Preis- wie Zielgruppe aufweist.

Die Verpackung ist deutlich stabiler - weniger fürs Auge, dafür mehr für den Schutz das Optimus G. Auspacken, Aufladen und zusätzliche Verpackungsinhalte sind Standard.

Das Handy kommt erstklassig verarbeitet daher. Die Ecken sind abgerundet, das Gerät fühlt sich flacher und etwas leichter an als das XZ und liegt dadurch beim Telefonieren besser in der Hand. Die Sprachqualität ist topp und die Lautsprecher um einiges besser als beim Konkurrent. Auch die mitgelieferten Kopfhörer stechen das Sony Produkt qualitativ aus. Dafür fehlt dem LG Player ein Equalizier, um den Klang des Geräts entsprechend der abgespielten Sounddatei (Rock, Klassik, Sprache, etc.) anzupassen.

Im Inneren arbeitet das LG wie auch der Konkurrent mit einem Qualcomm Snapdragon S4 4Kerne-Prozessor und 2 GB Arbeitsspeicher.
Das Display ist etwas kleiner (4,7'') als das des Vergleichsprodukts von Sony und besitzt kein Full HD. Trotzdem liefert es ein kristallklares Bild, helle und leuchtende Farben und auch größere Videodateien laufen ruckelfrei ab. So lange man aktiv auf das Display schaut, verhindert eine Augen/Gesichtserkennung die Aktivierung des Bildschirmschoners.
Der Touchscreen verrichtet seine Funktion schnell und fehlerfrei, ohne überempfindlich zu reagieren.

Wie auch das Xperia Z verfügt das Optimus G über eine 13 Megapixel Kamera, die bei eingeschränkten Lichtverhältnissen ähnliche Schwächen aufweist. Bei guten bzw. idealen Bedingungen leistet die Kamera indes auch bei diesem Gerät nahezu perfekte Arbeit und auch der Wechsel von Panoramabildern zu Detailaufnahmen zum Beispiel in einem Fußballstadion verläuft fließend und mit wenigen Fingerbewegungen Die Ergebnisse sind farbklar und scharf.
Für Videoaufnahmen gilt das gleiche.

Das Laden und Installieren von Apps geht schnell von der Hand, auch größere Anwendungen sind in kürzester Zeit einsatzbereit. Die Updates erfolgen störungsfrei im Hintergrund.

Das LG verfügt über einen großen, allerdings nicht erweiterbaren Speicher. Von den 32 GB sind rund 28 verwendbar. Der Rest ist durch ein LG angepasstes Android belegt, dessen Bedienung für den Erstanwender neu, aber alles andere als unverständlich ist.
Auch der enthaltene Akku kann nicht ausgetauscht werden, was leider immer mehr zum Standard wird. Für mich eine kleine Frechheit bei so einem hochpreisigem Gerät. Die Nutzungsdauer ist ebenfalls mit dem XZ vergleichbar, was einen weiteren Kritikpunkt darstellt. Intensivere Verwendung (Nutzung als Navigationsgerät; Surfen bei aktiver WLAN Suche und GPS bei laufendem Emailpushdienst) kann das Optimus G bereits nach 3-4 Stunden in das letzte Fünftel der Ladekapazität bringen und nach spätestens 5 Stunden ist Schluss.

Der Netzempfang ist stark (auch im E-Plus Netz!) und der Browser läuft flott unter UMTS wie auch im WLAN.

Der direkte Vergleich lässt mich unentschieden zurück. Gefühlt und auch technisch im Kern ähneln sich die beiden Vertreter des Highendsegments stark. Das Sony verfügt über zusätzlichen Staub- und Wasserschutz sowie HD Auflösung, was allerdings im täglichen Gebrauch kaum zu Sache tut. Im Gegenzug ist das Optimus G etwas günstiger und liegt bei der Telefonie gefühlt (also rein subjektiv) besser in der Hand. Der interne Speicher des LG ist groß aber die fehlende Erweiterbarkeit stört. Bei beiden reicht die Akkulaufzeit im Vollbetrieb deutlich zu kurz.

Ein Top Produkt zu einem fairen Preis. LG ist in den höchsten Qualitätsregionen angekommen.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 11, 2013 7:45 PM MEST


Das Schwert der Wahrheit 1: Das erste Gesetz der Magie
Das Schwert der Wahrheit 1: Das erste Gesetz der Magie
von Terry Goodkind
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein ordentlicher Start in einen 11.000 Seiten Fantasy-Epos, 6. Mai 2013
Das Buch war ein Geschenk. Interessiert blätterte ich die ersten Seiten durch und stockte bei der Übersicht zur Reihe - es folgen 11 weitere Bände a 1000+ Seiten. Ein Hauch Robert Jordan wehte durchs Zimmer und genervt nahm ich das Werk die Folgetage nur kurz zur Hand - woher soll die Motivation kommen, wenn man weiß, es warten noch über 11.000 weitere Seiten?

Doch allen, denen ähnliches zu Anfang durch den Kopf geht sei gesagt: "Das erste Gesetz der Magie" findet einen Abschluss im vorliegenden Werk und kann als Einzelband gelesen werden, der nicht zum Weiterlesen zwingt. Sich danach anders zu entscheiden, liegt natürlich jedem frei.

Die Story ist übliche Fantasy. Warum hier wieder einmal der Vergleich zu Tolkien auf dem Einband gewählt werden muss, erschließt sich mir nicht. Ein junger Held, auserkoren vom Schicksal (und seiner Herkunft) zieht aus, die dereinst dreigeteilte Welt vor der militärischen Überwältigung durch den Oberbösen zu erretten. An seiner Seite eine junge Frau, die er liebt, die aber nicht die seine sein kann und sein alter Mentor, in dem weit mehr steckt, als jahrelang erwartet. Soweit, so fade. Allerdings zeigt Terry Goodkind hier in seinem Erstlingswerk bereits, dass mehr in ihm steckt, als das Grundgerüst vermuten lässt. Seine Welt ist keine Offenbarung, hat aber mit den Konfessoren, der nicht unwichtigen Geisterwelt und den Mord Sith durchaus interessante Ansätze. Leider werden recht viele dieser Ideen im Verlauf der Geschichte Opfer der selbigen oder auf eine einzelne Person reduziert, was der Handlung vielleicht gut tut, der Welt aber viel ihrer Besonderheiten raubt.

Im Verlauf der Seiten geht das Lesen mal schneller, mal langsamer von der Hand. Teilweise schleppen sich Stellen träge dahin, teilweise wirken die Ereignisse schon beinahe fahrig zusammengeschrieben, was vor allem beim Showdown zu beklagen ist. Besonders tragisch ist hier, dass die interessante Beziehung zwischen der Kofessorin und dem Held einem hollywoodartigen Ende entgegen schwimmt, das so gar nicht zu immer wieder eher düsteren Elementen der Erzählung passen will.
Auch diese Story kommt nicht ohne Verrat aus, aber viel zu früh ist dem Leser klar, wer aus dem Kreise der Helden der Verräter sein muss – während der Held bei gleichen Hinweisen treudoof in die Katastrophe stapft und alle anderen in Verdacht hat, außer der eigentlichen „Schlangenzunge“. Darüber darf man sich rund 800 Seiten ärgern. Und das nervt!

Alles in allem ist dieses Buch ein ordentliches. Es stellt keine Revolution der Fantasy dar, will es aber auch nicht sein. Es hat wirklich gute Stellen, aber auch schwächere und einige deutlich schwache. Persönlich reizt es mich nicht zum Weiterlesen, aber hätte ich den Folgeband bereits in der Schublade liegen, würde ich ihn vermutlich ebenfalls zur Hand nehmen. Für Fantasy Fans durchaus wert, einmal gelesen zu werden, da immerhin ein ordentlicher Abschluss vorhanden ist. Leser von „Rad der Zeit“ wissen, wie sehr man dieses Gefühl vermissen kann (und zwar auch bei den englischen Originalbänden, nicht nur bei der zerstückelten deutschen Auflage).

Abschließend: mit Amüsement habe ich nach Fertiglesen des Buches festgestellt, dass die Serie „Legend of the Seeker“ auf dieser Reihe basiert. Ich habe die erste Staffel vor rund 1 ' Jahr komplett gesehen – und kein einziges Mal ist mir beim Lesen der Bezug dazu klar geworden. Aber für jeden, der vom Roman begeistert ist die Empfehlung, hier einmal reinzuschauen. Vielleicht gefällts ja auch…

ESET Smart Security 6 - 1 Jahr 1 PC (DVD-Box)
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Preis: EUR 27,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutliche Steigerung zum schon guten Vorgänger, 27. April 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Unter http://www.amazon.de/review/R21HA6WBNI1IQ8/ref=cm_cr_pr_cmt?ie=UTF8&ASIN=B005IL16CC&linkCode=&nodeID=&tag=#wasThisHelpful habe ich die Version 5 bereits ausführlich getestet.

Viel neues hat sich in der aktuellen Version nicht getan. Denkt man.

Die Installation verläuft auf Windows 7 Systemen (2 Tests, 1-Prozessor Laptop und Mehrprozessor Desktop) problemfrei. Auch die Deinstalltion verläuft glatt und mit einmaligem Neustart. Die Systemlast fällt bei modernen Systemen nicht ins Gewicht. Der Systemstart verlangsamt sich gegenüber einem vergleichbaren Produkt nicht (Avast free, Eset V5). Das Handling von Einstellungen, Softwarenachfragen und Sicherheitsproblemen ist gut gelöst.
Das wichtigste ist sicherlich der Virenschutz selbst. Hier erreicht die Software im aktuellen Stiftung Warentest (4/2013) den Bestwert aller getesteten Programme und erfährt damit eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorgänger.

Zusätzlich zur eigentlichen Funktion enthält die Eset Smart Security eine gut konfigurierbare Firewall, Kindersicherheits- und Diebstahlseinstellungen, die wenig Raum für Kritik lassen. Alles ist intuitiv zu bedienen und nervt nicht mit unnötigen Nachfragen im Betrieb.

Ich bin mit der neuen Version 6 deutlich zufriedener als mit Version 5 und kann dieses mal das Produkt guten Gewissens absolut empfehlen.

Tape Deck Heart (Limited Deluxe Edition im Digipack inkl. 5 Bonustracks)
Tape Deck Heart (Limited Deluxe Edition im Digipack inkl. 5 Bonustracks)
Preis: EUR 20,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wenig "back to the roots", 19. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
4 Konzerte, alle CDs und DVDs im Schrank, teilweise als Import. Aufgrund dieser Begeisterung wollte ich die neue CD eigentlich nicht rezensieren, denn ehrliche Urteile sind in so einem Fall schwer zu fällen.

Hier möchte ich aber eine Ausnahme machen, da es für totale Begeisterung nicht reicht.

"Recovery" als Erstauskopplung und "Four Simple Words" als auf den letzten Konzerten vorgestellter Song sind nicht nur die bereits bekannten Stücke, sondern auch die Highlights der Scheibe.

"Losing Days" ist ein schöner Rückblick auf die Jugendjahre, "The Way I Tend To Be" geht um eine wesensverändernde Beziehung. Aber schon hier fällt auf das die Lieder allesamt in einem ähnlichen Tempo daherkommen und die übliche Mitsinghymne in den ersten 3 Songs fehlt. "Plain Sailing Weather" ist der erste Song der nach Franks "The First 3 Years" CD klingt - das ist mit Sicherheit nichts schlechtes, entspricht aber halt eher Musik für die Couch und einem kühlen Bier, als mitreißendem Konzert Folk-Punk.

"Good & Gone" handelt von falschen Versprechungen. Langsam, einfühlend und Frank Turner zeigt, dass er auch eine erstklassige Stimme für leicht rauchige Balladen besitzt. "Tell Tale Signs" zieht einen beim Hören dann völlig aus dem Hör-Rhythmus der CD heraus. Auch hier geht es um alte Narben und eine Frau, die den Finger darauf legt, also textlich eine Mischung aus "Losing days" and "Good & Gone".

"Polaroid Pictures" und "The Fisher King Blues" drosseln nach dem "Four Simple Words" Intermezzo wieder deutlich das Tempo. Letzteres bietet zum Ende hin einen Chor, der dem Song noch mal ein wenig mehr Druck verleiht und den Refrain etwas eingängiger macht. "Anymore" ist fast schon Sprechgesang mit nur noch hintergründiger Akkustikgitarrenbegleitung und wieder geht es um das Ende und die hinterlassenen Wunden einer gescheiterten Liebe. "O Brother" geht genau darum, "Broken Piano" klingt fast schon nach Coldplay, bei Stimme und Instrumenten Arrangement - eine Tatsache, die mich mit diesem Stück nicht wirklich warm werden lässt. "We Shall Not Overcome" ist dann ein Song, den man beim ersten Hören schon fast mit Dankbarkeit aufnimmt, klingt er doch wieder nach "England Keep My Bones" oder "Love, Ire & Song". "Wherefore Art Thou Gene Simmons" beschreibt die ersten Schritte in die Musik, das Schreiben von Songs und wie viel Wahrheit in den Textzeilen eigentlich steckt. "Tatoos" geht um eine besondere Leidenschaft Frank Turners - auf seiner Facebookseite werden Fan-Tattoos gesammelt, er selber lässt sich schon mal in einer Konzertpause neu stechen. Aber erst durch diesen Hintergrund wird aus dem Song etwas wirklich Hörenswertes. "Undeveloped Film" ist nicht nur vom Titel dem vorherigen "Polaroid Pictures" ähnlich, aber ein weiterer dieser Songs, die man mehrfach auf sich einwirken lassen muss. "Time Machine" ist mein persönlicher Lieblingssong, denn hier ist nicht nur Punk und Folk sondern auch Nerdtum enthalten. Wem die Erwähnung von "Donnie Darko" und "Zurück in die Zukunft" ein warmes Gefühl gibt wird erahnen, was ihn hier erwartet. Der Abschluss "Cowboy Cords" ist eine letzte schöne Ballade, getragen von Stimme und Akkustikgitarre.

Nach mehrmaligem Hören wird klar das man ein mehr als ordentliches Album in der Anlage hat und die erste Enttäuschung verfliegt. Die Texte sind einfach gut, sprechen aus der Seele des Künstlers wie des Zuhörers. Keine gezwungenen Reime, sondern Aussagen, Erinnerungen, Tiefgang. Was fehlt sind die großen Hymnen, die Refrains die sofort in Kopf und Herz gehen und nach dem zweiten Hören auf einem Konzert mitgesungen werden können. "Four Simple Words" ist dabei vielleicht das beste Beispiel für die gesamte CD - ein etwas rumpeliger Einstieg, dann mit "I Wanna Dance..." ein paar Zeilen zum Mitsingen, aber auch viel Text der einfach vorgetragen und vom Publikum nicht mitgetragen werden muss.
Wer mehr von "The First Three Years" und "The Second Three Years" sucht wird hier fündig, wer ein neues "Love Ire & Song" oder "Sleep Is For The Week" erhofft hat, wird beim ersten Hören vermutlich auch enttäuscht sein. Man muss "Tape Deck Heart" aber öfter auf sich wirken lassen, um es wirklich genießen zu können und man hat halt einen Frank Turner zum alleine hören, Zurückerinnern und Rekapitulieren. Wenn man diesen Frank mag, dann muss man hier zugreifen. Und dann sollte es auch die Deluxe Edition sein, denn die 5 zusätzlichen Songs gehören einfach zum Gesamtgefüge der CD dazu.

LG 42LM660S 107 cm (42 Zoll) Cinema 3D LED Plus Backlight-Fernseher, Energieeffizienzklasse A+ (Full-HD, 400Hz MCI, DVB-T/C/S2, Smart TV) schwarz
LG 42LM660S 107 cm (42 Zoll) Cinema 3D LED Plus Backlight-Fernseher, Energieeffizienzklasse A+ (Full-HD, 400Hz MCI, DVB-T/C/S2, Smart TV) schwarz

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach zum Niederknien, 18. April 2013
Allgemein:

Beim Aufstellen fallen sofort die gute Verarbeitung und das edle Design auf. Der Rahmen erscheint beinahe schon hauchdünn. Es finden sich keine scharfe Kanten, keine unsauberen Verschraubungen.
Die Energieeffizienz ist mit A+ angegeben.

Als Fernseher:

Das Gerät wird mit 4 integrierten TV-Tunern ausgeliefert: analoges wie digitales Kabel, digitaler Satellit und DVB-T. Das von mir verwendete digitale Kabelfernesehen über Kabel Deutschland wird dabei mit erstklassiger Bild- und ausreichen guter Tonqualität wiedergegeben, das DVB-T Fernsehen ist, trotz mittelmäßiger Abdeckung im Bereich Flensburg, immer noch gut.
Sendungen auf HD Kanälen hauen einen grade zu um. National Geographics Folgen zum Beispiel werden in einer Klarheit wiedergegeben, die Fernsehen wirklich zu einem Erlebnis machen - getreu gängiger Werbeversprechen der Hersteller. Umwerfend!
Auch Sky Fußballübertragungen in HD liefern ein Top-Bild. Keine Wischspuren bei schnellen Bewegungen, keine "Sprünge" in der Wiedergabe, keine Unschärfen. Top ist noch untertrieben!

Bei der Wiedergabe von DVDs und Blue Rays zeigt der LG ebenfalls ein scharfes und farbintensives Bild frei von Verzerrungen. Der Klang bei Konzert DVDs bleibt allerdings hinter dem von Anlagen aus dem mittelpreisigem Segment zurück. Dabei leidet der Sound hauptsächlich an den nach unten abstrahlenden Boxen, was auf einem üblichen TV-Tisch aus Holz zu spürbaren Dröhnen führt.

Der Fernseher ist 3D fähig. Anders als zum Beispiel Sony legt LG diesem Gerät 4(!) entsprechende Brillen und eine Brillenaufstecklösung bei. Das hat mich bei dem deutlich geringeren Preis dieses Gerät mehr als positiv überrascht.
Auch ohne Polfilter Brillen bleibt das Bild bei aktivierter 3D Wiedergabe absolut sehbar und die aus dem Kino üblichen Doppelkonturen fallen nur in wenigen Momenten auf.

Der Screen selbst ist verspiegelt und direkte Sonneneinstrahlung hat deutlich negative Auswirkungen. Das sollte man beim Aufstellen (und ggf. Kauf) im Vorwege bedenken.

Als Mediaplayer / Netzwerkgerät:

Auch hier zeigt das Gerät seine Muskeln. Der LG lässt sich via USB-Stick/Festplatte wie über Netzwerk mit digitalen Versionen von Filmen und Serien versorgen und spielt dabei fast ohne Zicken auch seltenere Codes einwandfrei ab.
Über WiFi lässt sich eine drahtlose Verbindung zu einem WiDi fähigem Laptop aufbauen und das Geschehen auf dem Monitor 1:1 auf den Fernseher übertragen. Die Darstellung erfolgt dabei verzögerungs- und ruckelfrei und im gewohnt scharfen Bild. Einfach zu bedienen mit klasse Ergebnis.
Die Einstellung des integrierten WLANs geht kinderleicht. Der Fernseher ist internetfähig und verfügt über eine große Anzahl von nachladbaren Apps.

Neben den zusätzlichen 3D Brillen (s.o.) liegt dem Gerät auch noch eine 2. Fernbedienung bei, die der Navigation im SmartTV-Portal dient. Allein das hier verbaute Scrollrad rechtfertigt die zusätzliche Steuereinheit und vereinfacht das Navigieren spürbar.

Die Software des LG lässt sich ebenfalls via Wlan updaten. Auch dieses gelang bei mir klag- und problemlos.

Abschluß:

Ich bin von diesem Gerät restlos begeistert. Optik, Bild und Funktionsumfang sind klasse und am oberen Ende dieser Preiskategorie. Vor allem die Ausstattung (2 Fernbedienungen, 4 3D Brillen) hat mit umgehauen, war ich von meinen vorherigen Fernsehern (Samsung, Sony) so etwas doch nicht gewohnt. Der einzige echte Mangel in meinen Augen ist der Sound. Zwar kann man den Fuß des Fernsehers mit einer Decke etwas dämpfen, aber richtig gut wird der Klang auch dann nicht.

Ultrasport Jungen Inlineskates Größenverstellbar, schwarz/grau/orange, 29 - 33, 320000000231
Ultrasport Jungen Inlineskates Größenverstellbar, schwarz/grau/orange, 29 - 33, 320000000231
Preis: EUR 49,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Optisch hui & guter Laufkomfort, 17. April 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Inlineskates wirken nach dem Auspacken kompakt und optisch ansprechend. Die einzelnen Hardplastikteile sind stabil, die Anbringung und Leichtläufigkeit der Rollen ist gut. Kleinwerkzeug zum Austauschen der Rollen und des Stoppers sind beigelegt.

Die Schuhe wirken für eine Größe von 29-33 eher schmal und auch beim erstmaligen Einstellen ist man schnell dabei, 1 oder sogar zwei Nummern größer zu wählen als dies bei Halbschuhen der Fall ist. Im Sinne der Standsicherheit haben wir dann 1 Stufe größer gewählt. Die Einstellung der Größen erfolgt nicht stufenlos, sondern für jede Schuhgröße ist ein Einrastpunkt vorhanden - also einer bei Größe 29, 30, 31, 32 und 33. Eine Skala oder Anzeige, welche Größe eingestellt ist, fehlt seltsamerweise.

Das Fußbett sorgt offensichtlich für angenehme Druckverteilung und auch nach mehreren längeren Runden an aufeinander folgenden Tagen gab es keine Beschwerden. Die Wärme im Schuh und damit einhergehende Fußgeruchsentwicklung bleibt absolut im Rahmen.

Das Anziehen und Schnüren bedarf einiger Übung bei Kindern dieser Altersklasse. Der Vorteil der festen Umspannung durch Schnürung, Klettverschluss und Klammerung wird durch einen gewissen Verlust der Selbstständigkeit erkauft. Hier haben wir selbst bei einem Billiganbieter wie Hudora bereits bessere Erfahrungen gemacht.

Die Ultrasports wirken deutlich schicker und "professioneller" als andere Modelle für diese Altersklasse. Das Mitwachsen ermöglicht den Einsatz über 2 oder 3 Sommer hinweg. Die Schwierigkeiten beim Anziehen sowie der vergleichsweise hohe Preis lassen aber letztlich keinen perfekten Eindruck zurück. Davon abgesehen aber ein Produkt, das ich empfehlen kann.

Philips GC4410/22 Dampfbügeleisen Azur / 2400 Watt / SteamGlide-Dampfbügelsohle / Dampfstoß 150 g/min / weiß/blau
Philips GC4410/22 Dampfbügeleisen Azur / 2400 Watt / SteamGlide-Dampfbügelsohle / Dampfstoß 150 g/min / weiß/blau
Preis: EUR 46,79

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes und angenehm schweres Bügeleisen, 16. April 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Optisch macht das Bügeleisen einiges her und hebt sich von den Grabbeltischangeboten aus bekannten Möbel-SB-Häusern angenehm ab. Gleiches gilt auch für die Kompaktheit und das Gewicht - das GC 4410/22 bringt trotz eher kleinem Wassertank gefüllt runde 1,5 kg Eigengewicht ins Spiel. Persönlich empfand ich das Arbeiten dadurch deutlich angenehmer als bei leichteren Modellen. Das Kabel besitzt mit knapp 2,5m ausreichend Länge und rollt sich bei Anwendung nicht über Gebühr zusammen.

Die nach vorn sehr spitz Zulaufende Form des Bügeleisens macht es ideal für Hemden, besonders im Bereich der Knopfleisten, Kragen und Brusttaschen. Die Gleitfähigkeit ist hoch und das Bügeln geht bei Baumwolle, Leinen, Jeans und Synthetik gut von der Hand. Der Wärmeregler weist neben der verschiedenen Gradzahlen gängige Stoffarten in englischer Sprache aus. Die Dampfleistung in 6 Stufen ist ausgesprochen gut, der Tropfschutz funktioniert bis auf dem niedrigsten Dampfleistungsgrad absolut zuverlässig. Augrund des oben erwähnten eher kleinen Wassertanks muss man allerdings oftmals bereits nach 3-4 Kleidungsstücken erneut Wasser nachkippen.

Das Highlight ist die automatische Entkalkung. Destilliertes Wasser wird nicht mehr benötigt, eine entsprechende Reinigungstablette ist verbaut. Bei regelmäßiger Nutzung muss man lediglich alle 2-3 Wochen die Entkalkungsfunktion aktivieren, keine 60 Sekunden über ein altes Handtuch bügeln und die entstandenen Ablagerungen werden beseitigt. Großartig.

Ein gutes Gerät, das meines Erachtens seinen Preis wert ist. Der Unterschied zu Billigprodukten wird in der regelmäßigen Nutzung deutlich.
Negativ fallen allerdings ein fehlendes Einfüllbehältnis oder ein entsprechender Trichteraufsatz, sowie der zu kleine Wasserbehälter auf. Letzteres entpuppt sich hin und wieder als echtes Ärgernis.

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