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Rezensionen verfasst von
hirnilein

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Dawn of War - Soulstorm [Green Pepper]
Dawn of War - Soulstorm [Green Pepper]
Wird angeboten von Hauseinkauf - mit Sicherheit schneller Versand
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen Nach wie vor ein Riesenspass, 21. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe für unsere firmeninternen LAN-Parties sicher schon zehn Exemplare von diesem Spiel gekauft und kann es für genau diesen Einsatzzweck wärmstens empfehlen. Dawn of War bietet noch das klassische RTS-Feeling mit Basenbau, Technologiebäumen und Massenschlachten. Es ist zudem eines der letzten, das noch über einen echten Offline-LAN-Modus verfügt und ohne Internetzwang auskommt. Damit ist es auch absolut urlaubstauglich. DoW gehörte bei seiner Erscheinung zu den besten des Genres und hat nichts von seinem Charme eingebüsst, gerade weil kurz danach die Abkehr vom klassischen RTS erfolgte und DoW durch nichts Adäquates ersetzt wurde. Die Grafikanforderungen erfüllt inzwischen fast jeder Officerechner, so dass einer firmeninternen Multiplayerschlacht nicht mehr als diese Handvoll Euros pro Spieler im Wege steht.


GUMP Stativgewinde Anlaufring für Canon C (WII), EF 70-300mm IS USM f/4-5.6L
GUMP Stativgewinde Anlaufring für Canon C (WII), EF 70-300mm IS USM f/4-5.6L
Wird angeboten von GumpTrade
Preis: EUR 18,99

5.0 von 5 Sternen Tut was es es soll, 21. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Stativring sieht hochwertig aus, ist stabil und sitzt sicher (bei mir wackelt nichts). Er erfüllt seine Aufgabe zuverlässig und das zu einem Bruchteil des Preises, der für das Original von Canon zu bezahlen ist.


Belkin Multitasker Pro Folio mit Standfunktion, Magnetverschluss, Auto-wake für Samsung Galaxy Tab 4 bis 10,1 Zoll schwarz
Belkin Multitasker Pro Folio mit Standfunktion, Magnetverschluss, Auto-wake für Samsung Galaxy Tab 4 bis 10,1 Zoll schwarz
Preis: EUR 49,99

4.0 von 5 Sternen Fehlkonstruktion?, 21. Mai 2014
Das Cover ist hochwertig gefertigt und sieht sehr gut aus. Auch die Haptik gefällt mir sehr gut. Das Tablet sitzt bombenfest in der Halterung und alle wichtigen Tasten, Anschlüsse und die Lautsprecher bleiben weiterhin zugänglich. Leider lässt sich das Pad nicht sinnvoll nutzen, wenn man es so aufstellt, wie es im dritten Produktbild gezeigt wird (flache Aufstellung). Bei dieser steht das Pad nämlich auf dem Kopf und die Bedientasten sind am oberen Rand. Bleibt also nur die andere Aufstellmöglichkeit, bei der das Tablet aber ziemlich steil und weniger stabil steht. Zum Video schauen Ok, aber zum Arbeiten? Genau umgekehrt wäre schlauer gewesen.


Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN (Vorgängermodell - 5. Generation)
Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN (Vorgängermodell - 5. Generation)

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Positiv überrascht, 3. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe zunächst hin und her überlegt, ob ich mir ein teureres Exemplar kaufen soll. Da dies mein erster eReader ist und ich gar nicht einschätzen konnte, ob ich den Ersatz eines echten Buches durch ein elektronisches Lesegerät emotional überhaupt verkraften würde, habe ich die günstigste Variante bestellt, für den Proof-of-Concept sozusagen. Die Qualität des Geräts ist derart überzeugend, dass ich mich ernsthaft frage, warum ich mit einer teureren Version noch glücklicher werden sollte.

Höhere Auflösung? Das Schriftbild ist bereits bei diesem Kindle absolut perfekt. Besser als jeder Roman.
Hellerer Hintergrund? Der Hintergrund dieses Kindle ist für meine Begriffe bereits sehr hell, heller wiederum als bei vielen Büchern. Man muss bedenken, dass zu starke Kontraste für das Auge auf Dauer auch nicht optimal sind.
Grösseres Display? Wäre gut, gibt es aber nicht
Hintergrundbeleuchtung? Für mich kein Thema, da ich beim Lesen Umgebungslicht brauche und im Dunkeln sowieso immer eine Leselampe anhabe.
Mehr Gewicht? Zugegeben, das können die teureren Modelle besser.


Canon EOS 70D SLR-Digitalkamera (20 Megapixel APS-C CMOS Sensor , 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, WiFi, DIGIC 5+ Prozessor) nur Gehäuse schwarz
Canon EOS 70D SLR-Digitalkamera (20 Megapixel APS-C CMOS Sensor , 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, WiFi, DIGIC 5+ Prozessor) nur Gehäuse schwarz
Preis: EUR 899,00

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bei mir ohne Autofokus-Problem, 3. März 2014
Es wurde schon sehr viel über die 70D geschrieben. Ich möchte deshalb an dieser Stelle nur ergänzend auf ein paar Punkte eingehen, die mir persönlich wichtig erscheinen.

Die Diskussion über das Autofokus-Problem der 70D hatte mich stark verunsichert, nachdem ich mich eigentlich schon zum Kauf entschieden hatte. Es waren einfach zu viele fundierte Beiträge, um sie als Anfängerfehler oder als Einzelfälle abtun zu können. Die Frage war: Sollte ich mich dadurch vom Kauf der 70D abhalten lassen oder nicht?

Ich fand die Diskussionen in den verschiedenen Foren sehr hilfreich, weil ich dadurch genau wusste, worauf ich beim Kauf und bei meinen anschliessenden Tests zu achten hatte.

Für mich hiess das konkret:

- Die Kamera schon im Laden mit einem lichtstarken Objektiv (Blende 1.4) auszuprobieren
- Mir ein Rückgaberecht zusichern zu lassen
- Innerhalb der Rückgabefrist das inzwischen gut dokumentierte Problem-Szenario ausgiebig zu testen

Glücklicherweise tritt das Problem bei meinem Exemplar nicht auf. Ich erhalte auf dem Stativ sehr konsistente Ergebnisse. Der Unterschied zwischen Sucher- und LiveView-Fokussierung ist in der 100%-Ansicht kaum auszumachen, wobei die LiveView-Fokussierung prinzipbedingt jeweils um einen Hauch besser ist. Getestet habe ich mit einem EF 40mm f/2.8 STM, einem EF-S 60mm f/2.8 Macro USM und einem EF-S 15-85mm f/3.5-5.6 IS USM (wobei bei letzterem auch nicht zu erwarten war, dass das Problem auftritt).

Ich erhalte mit allen Objektiven durch den Sucher fokussiert konsistent sehr gute Resultate und kann sagen, dass ich mit der Fokussierung und der Abbildungsleistung der 70D sehr zufrieden bin. Da ist ein deutlicher Fortschritt zur 500D erkennbar, die ich bisher mit den selben Objektiven betrieben habe.

Es gibt ein paar wenige Punkte, die mir gegenüber der 500D nicht so gut gefallen:

- Es gibt keinen Sensor mehr, der den Bildschirm automatisch abschaltet, wenn man durch den Sucher blickt ("Augensensor"). Der Bildschirm geht erst aus, wenn man den Auslöser halb durchdrückt (optional, Einstellung im Menü) und geht sofort wieder an, wenn man den Auslöser wieder loslässt. Das ist natürlich v.a. im Dunkeln störend. Den Infoscreen mit allen Einstellungen muss man explizit einschalten, wobei er dann permanent angezeigt wird. Man hat also quasi die Wahl zwischen "immer an" oder "immer aus". "Immer an" ist in Bezug auf die Akkulaufzeit und bei der Arbeit mit dem Sucher nicht zu empfehlen. "Immer aus" wäre zu verschmerzen, weil der Einstellungsbildschirm mit der Q-Taste einfach angezeigt werden kann. Leider wird aber bei einem Druck auf die Autofokus-Knöpfe der Bildschirm nicht angezeigt, d.h. dass im "immer aus"-Modus die Autofokus-Methode und der Autofokus-Messpunkt nur im Sucher, nicht aber am Bildschirm eingestellt werden kann. Vereinfacht ausgedrückt: Bei der 70D fehlen die Automatismen zum Ein- und Ausschalten des Bildschirms, die die 500D noch hatte.

- Der Achtwege-Wipptaster für den rechten Daumen ist fummelig und unpräzise. Der Vierwege-Taster der 500D hat einen besseren Druckpunkt und ist blind einfacher zu ertasten (weil grösser und klarer definiert). V.a. die Diagonalen drücke ich oft versehentlich, obwohl ich eigentlich nur links oder rechts will.

- Das Einstellrad für den rechten Daumen kann man mehr oder weniger vergessen. Die Alternativen (Achtwege-Wipptaster oder oberes Einstellrad beim Zeigefinger) sind in allen Situationen treffsicherer.

Ansonsten bin ich begeistert von der 70D. Sie stellt in vielen Belangen einen deutlichen Fortschritt zur 500D dar, mit der ich seit über 5 Jahren glücklich war.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 17, 2014 9:30 AM CET


Imagery
Imagery
von Christoph Marzi
  Broschiert
Preis: EUR 10,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reines Lesevergnügen, 4. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Imagery (Broschiert)
Über das Buch bin ich zufällig gestolpert, weil es bei unserem lokalen Händler fälschlicherweise unter Science Fiction eingereiht war. Dabei ist es in Wirklichkeit ein gut recherchiertes Buch über moderne Marketingmethoden und die Art und Weise, wie unser teils unkritischer Umgang mit Smartphones, Internet & Co. den Marketing- und Werbestrategen ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Es spielt in der Vergangenheit, nämlich 2010, und verweist immer wieder auf real existierende Firmen und ihre Produkte, womit die Geschichte mehr als nur einen Hauch von Realitätsgefühl vermittelt. Im Zentrum der Ereignisse steht der Wissenschaftler Richard Elliot, der durch einen Verkehrsunfall einen guten Freund verliert. Er gelangt allerdings nicht nur zu der Erkenntnis, dass an der Unfallgeschichte etwas faul sein muss, sondern auch, dass er selbst viel tiefer in einem Mordfall verwickelt ist, als er sich je hätte träumen lassen. Was folgt ist ein spannender Thriller.

Mir gefällt der schnörkellose Schreibstil des Autors. Seine Sätze sind kurz und prägnant. Der Umstand, dass das Buch nur gut 280 Seiten hat bedeutet nicht, dass in der Geschichte nicht viel passieren würde, sondern dass der Autor jeglichen Ballast weggelassen hat. Mein Rezensionstitel "Reines Lesevergnügen" ist deshalb wörtlich zu verstehen.

In dem Buch geht es letztendlich um Manipulation. Wohl ein wenig augenzwinkernd bedient sich der Autor selbst dieses Mittels. Wer das Nachwort gelesen hat, sollte mal ein wenig herumgoogeln...


Flashback: Roman
Flashback: Roman
von Dan Simmons
  Broschiert
Preis: EUR 15,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, aber auch seltsam, 26. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Flashback: Roman (Broschiert)
Ich habe die SF-Klassiker von Dan Simmons geliebt und würde deshalb auch gerne glauben, dass die Aussage in seinem Blog vom Juni 2011, wonach das Buch nicht seine eigenen politischen Überzeugungen widerspiegelt, wahr ist. 1993 hat er in seiner Kurzgeschichte "Lovedeath" folgendes geschrieben:

"She tried to remember what the country had been like when she was a tiny little kid, looking at the kindly, grandfatherly face of President Reagan on the old-fashioned TV. You bankrupted us forever, you kindly, grandfatherly a**hole. My kid's kids will never pay off the debt. For what... winning the Cold War and creating the Russ Republic so it can compete with us in buying Japanese and EC products? We can't afford them. And we've all become too stupid and too lazy to make our own."

Im Vorwort hat er geschrieben:

"With all of us emerging from the Reagan era in which the nation seemed to be dreaming only of its past while mortgaging the future, flashback addiction seemed more than an idle fantasy."

Das klingt nicht gerade nach einem Tea Party Anhänger und mag für den einen oder anderen Konservativen damals starker Tubak gewesen sein. In Flashback hingegen wird eine Weltanschauung vertreten, die 1:1 von der Tea Party Bewegung stammen könnte: Die Wahl vom Obama 2008 zum Presidenten wird explizit als Startpunkt des Untergangs der USA genannt, namentlich die Sozialprogramme und die "nicht finanzierbare" Gesundheitsreform. Dinge, die in Europa längst Realität sind und von denen wir wissen, dass sie funktionieren können. Hätte ich nur Flashback gelesen, würde ich wohl sagen, dass Dan Simmons nicht mehr alle Tee-(Party)-Tassen im Schrank hat. Die politischen Statements werden leider nicht nur in den Dialogen von irgendwelchen durchgeknallten Charakteren transportiert, sondern vor allem auch im Text selbst. Wenn es, wie Simmons sagt, nicht seine eigenen politischen Überzeugungen sind, die er widergibt, dann muss ich sagen, dass er dies sehr ungeschickt verpackt hat, vergleichbar mit dem leidigen Vermischen von Information und Meinung, wie es die Bild-Zeitung täglich zelebriert.

Die in vielen Rezensionen genannten Kritikpunkte zu anderen politischen Themen im Buch kann ich im Übrigen nicht in dieser Vehemenz teilen. Flashback ist schliesslich ein dystopischer Roman. Wir können darin keine politisch korrekte, heile Welt erwarten.

Mein Fazit: Wer sich an einfältigen, gegen zeitgemässe Sozialstandards gerichtete politischen Äusserungen nicht stört, der bekommt mit Flashback solide und in der zweiten Hälfte sogar ziemlich spannende Unterhaltung auf Viersterne-Niveau geboten. Aber man muss wirklich darüber hinweg sehen können.


Gedeih und Verderb: Warhammer-40,000-Roman
Gedeih und Verderb: Warhammer-40,000-Roman
von Henry Zou
  Taschenbuch

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen W40K Erstkontakt, 25. April 2011
Der Inhalt des Romans wurde bereits ausführlich beschrieben und bewertet. Ich möchte deshalb hier speziell auf den Aspekt eingehen, wie sich der Roman in mein Bild des W40K-Universums einfügt.

Meinen Einstieg in das W40K-Universum fand ich 2004 mit dem Computerspiel Dawn of War. Seitdem habe ich fast alle Erweiterungen der Serie gespielt. Dass hinter der genialen Spielkulisse das weit grössere Universum des bereits seit Jahrzehnten existierenden Tabletops steckt, habe ich erst vor zwei Jahren erfahren. Seitdem bin ich begeisterter Tabletop-Stratege und befasse mich auch abseits von Codixes und Regelbuch intensiver mit dem W40K Hintergrund. "Gedeih und Verderb" ist nun der erste W40K-Roman, den ich gelesen habe.

Ich habe eine ganze Reihe von Rezensionen zu Büchern aus dem W40K-Universum gelesen. Des öfteren fiel in diesen der Begriff "Trivialliteratur". Mit der entsprechenden Erwartung ging ich an dieses Buch heran: Nicht allzu anspruchsvoll, aber spannend und mit viel Einblick in das W40K-Universum.

Die erste Erwartung (Anspruch) traf vollkommen zu. Das Buch liest sich sehr leicht (was ja nicht immer schlecht sein muss :-)

Die zweite Erwartung (Spannung) wurde teilweise erfüllt, allerdings eher in der ersten als in der zweiten Hälfte. In der ersten Hälfte nehmen seine Protagonisten noch eine zentrale Stellung ein. Ihre Schicksale berühren. Die zweite Hälfte wird durch die Beschreibung des "Letzten Krieges" bestimmt. Sämtliche Charaktere kommen in diesem Teil zu kurz. Der Autor springt von Schauplatz zu Schauplatz, stellt wie im Film in kurzen Szenen neue Personen vor, die im gleichen Abschnitt auch schon wieder sterben. Seinen verbleibenden interessanten Charakteren (Inquisitor Roth und Silverstein) räumt er zu wenig Platz ein, und der Handlungsstrang um die mit der Entschlüsselung des Rätsels um die Alten Könige betrauten Madeline de Medici wird fast komplett verspielt, obwohl gerade dieser in der zweiten Hälfte des Buches der interessanteste hätte sein können.

In Bezug auf meine dritte Erwartung (Hintergrundinformation zum W40K-Universum) muss ich sagen, dass ich geradezu überrascht bin, wie wenig sich die Story nach W40K "angefühlt" hat. Wären nicht vereinzelt Begriffe wie "Space Marine", "Leman Russ" oder "Inquisitor" eingeflechtet worden, könnte der Roman in jedem beliebigen SciFi-Universum angesiedelt sein. Die zeremonielle und heroische Stimmung, die in den Computerspielen so genial inszeniert wurde, kommt hier leider nicht zum Tragen.


Silverlight 4: Das umfassende Handbuch (Galileo Computing)
Silverlight 4: Das umfassende Handbuch (Galileo Computing)
von Thomas Claudius Huber
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Für den Einstieg eher abschreckend, 30. März 2011
Dem eigenen Anspruch einen "Praxisorientierten Einstieg in Silverlight und XAML" zu bieten wird das Buch didaktisch leider nicht gerecht. Es enthält sehr viel Detailinformationen, führt den Leser aber nicht in verdaubaren Einheiten daran heran. Die Struktur des Buches orientiert sich an Themen und nicht an Problemstellungen. Das macht es viel besser geeignet als Nachschlagewerk bzw. zur gezielten Vertiefung einzelner Themen denn als Lehrbuch.

Nach Seite 470 habe ich das Buch deshalb zunächst frustriert zur Seite gelegt und fand mit "Pro Business Applications with Silverlight 4" von Chris Anderson einen deutlich einfacheren Einstieg in die Silverlight Programmierung.

Zur Vertiefung einzelner Themen ziehe ich das Buch aber gerne zu Rate, weil es wesentlich mehr Informationen liefert.

Fazit: Als Referenz top, als Lehrbuch eher ungeeignet. Ausnahme: WPF-Umsteiger, welche viele der gemeinsamen Konzepte schon kennen, sind mit diesem Buch sehr gut beraten, weil der Autor an vielen Stellen explizit und detailliert auf die Unterschiede zwischen WPF und Silverlight eingeht.


Söldner-X: Himmelsstürmer [Limited Edition]
Söldner-X: Himmelsstürmer [Limited Edition]
Wird angeboten von Crazydeal Dein An & Verkauf
Preis: EUR 77,00

5.0 von 5 Sternen Perfekt gemachter Neo-Retro-Shooter, 22. Juli 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Man muss nicht zwingend 40+ sein, um dieses aus der Frühzeit der Computerspieleära stammende Spielprinzip zu lieben. Ganz offensichtlich hat auch mein Nachwuchs grossen Spass an diesem typischen Side-Scrolling-SHMUP (Shoot-em up).

Vor gut 20 Jahren bildeten die Side-Scrolling-SHMUPs ein eigenes Genre mit vielen bekannten Vertretern wie R-Type, Katakis, Delta, Zynapse und vielen mehr. Mit dem Aufkommen von 3D-Grafikkarten geriet das Genre ein wenig in Vergessenheit. Dessen Weiterentwicklung wurde hauptsächlich privaten und semiprofessionellen Entwicklern überlassen. Alle paar Jahre entschied sich aber auch ein professionelles Studio dazu, den "ultimativen" 2D-Shooter auf dem aktuellen Stand der Technik zu entwickeln.

Das 2007 erschienene Söldner-X: Himmelsstürmer von den Mainzer SideQuest Studios ist ein genialer Vertreter dieses Genres. Es greift das alte Spielprinzip auf, entwickelt es aber mit zahlreichen Elementen weiter. Es reicht z.B. nicht, sein Raumschiff einfach kontinuierlich aufzurüsten, um immer stärker zu werden. Da die Gegner je nach Waffe unterschiedlich verwundbar sind, wird die Wahl der Waffe zum taktischen Element. Man muss auch aufpassen, die aktive Waffe nicht zu überhitzen, um sie nicht im dümmsten Moment durch eine andere ersetzen zu müssen (d.h. Schiesspausen einlegen). In der Landschaft selbst sind Kisten versteckt, die, wenn man sie findet und wegschiesst, Extras freigeben. Manche abgeschossene Gegner geben Extras frei. Auch hier ist entscheidend, mit welcher Waffe man den Gegner abgeschossen hat. Man kann also mit der Wahl der Waffe die Wahrscheinlichkeit erhöhen, das dringend benötigte Extra zu erhalten.

Besonders gelungen finde ich den Coop-Modus (schliesslich macht das gemeinsame Spiel am meisten Spass). Beide Spieler verfügen über einen gemeinsamen Energiebalken. Man siegt gemeinsam oder geht gemeinsam unter - vorbei sind die Zeiten, in denen der bessere Spieler das Spiel alleine weiterspielt und sich der andere langweilt. Auch die aufgesammelten Extras werden beiden Spielern zugewiesen. Es gibt also auch kein Gerangel mehr um die begehrten Extras.

Grafisch ist das Spiel top. Die insgesamt 5 Welten sind mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet. Die Zahl der gegnerischen Einheitenmodelle ist riesig und die verschiedenen Modelle sehr abwechslungsreich. Ich empfehle allen Interessierten, bei Google in der Bildersuche nach Screenshots zu suchen um sich selbst ein Bild zu machen.

Das Spiel ist sehr gut spielbar. Die Steuerung mit dem Gamepad ist perfekt und die Kollisionsabfragen sehr fair. Insbesondere bei Kollisionen mit dem Hintergrund besteht eine gewisse Toleranz. Dennoch ist der Schwierigkeitsgrad sehr hoch, selbst "Very easy" ist für Einsteiger in späteren Welten sehr schwer.

Besonderes Lob gibt es bei der Limited Edition für die Ausstattung. Neben der Spiele-CD liegt eine Audio-CD mit dem Game-Soundtrack sowie ein sehr schön gestaltetes Hardcover(!)-Handbuch bei.

Fazit: Für mich ist Söldner-X sowohl grafisch als auch spielerisch definitv der beste 2D-Shooter, den ich je gespielt habe.


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