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Rezensionen verfasst von
Patrick Sommer (Dannenberg)
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Designing Interactions
Designing Interactions
von Moggridge
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 36,95

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr persönlicher Rückblick auf die Geschichte des Interaction-Designs, 30. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Designing Interactions (Gebundene Ausgabe)
Mit Interviews vieler Pioniere des Interaction-Designs (sowohl Hard- als auch Software) gelingt es Bill Moggridge, mit dem Leser in eine Zeit zu reisen, in der viele der Dinge, mit denen wir heute wie selbstverständlich umgehen, entwickelt und erdacht wurden. Da er viele der Personen persönlich kennt, einige aus der Zusammenarbeit im IDEO Designstudio, stellt Moggridge in den Interviews nicht nur Fragen, sondern kommentiert und berichtet auch. So wird denn vor allem eine recht persönliche Sicht auf die Geschichte des Interaction-Designs erzählt, und es fehlen einige Personen, die in einer "neutralen" Berichterstattung über dieses Thema nicht hätten fehlen dürfen. Dennoch, oder vielleicht gerade deswegen ist dieses Buch absolut lesenswert.

Mit der hochwertigen Aufmachung, der beiliegenden DVD mit den Interviews, sowie einer großartigen Website präsentiert der Verlag, wie Bücher über Multimedia-Themen heute verkauft werden sollten.


Screen- und Interfacedesign. Gestaltung und Usability für Hard- und Software, m. CD-ROM
Screen- und Interfacedesign. Gestaltung und Usability für Hard- und Software, m. CD-ROM
von Torsten Stapelkamp
  Gebundene Ausgabe

34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viel hilft nicht immer viel!, 22. Januar 2007
Wahrlich beeindruckend sind die fast 600 Seiten, die Torsten Stapelkamp mit Text und vielen, vielen Bildern gefüllt hat. Ziemlich enttäuschend dagegen ist die Qualität des Inhalts. Schon zu Beginn merkt man schnell, da hat jemand mehr Wert darauf gelegt, ein ordentlich dickes Buch zu schreiben, als ein wirklich gutes. Fast sechzig Seiten lang ist Einführung in das Thema Farbe, in denen der Leser lernt, dass Farben durch Mischungen entstehen und dass Kontraste besondere Aufmerksamkeit erzeugen. Etwa halb so kurz, aber ebenso banal wird anschließend das Thema Typografie behandelt, jeweils ein ganzes Kapitel sind Torsten Stapelkamp Dinge wie der Zeilabstand oder das Antialiasing wert. Das geht munter so weiter, bis dann schließlich auf Seite 314 - nach der Hälfte des Buches - endlich das Thema Screendesign behandelt wird. Laut Buchtitel soll es doch vor allem darum gehen, neben dem Interfacedesign natürlich, das beginnt auf Seite 466 und ist genau achtundvierzig Seiten lang. Alle Kapitel sind sehr zahlreich bebildert, ansich löblich, wenn denn die Abbildungen für ein besseres Verständnis der Texte sorgen würden. Tun sie aber leider kaum. Zum einen sind die Bilder häufig so klein, dass man kaum etwas erkennen kann, und dann werden so viele Abbildungen verwendet, dass mehr Verwirrung als Klarheit gestiftet wird. Was helfen dem Leser in einem Kapitel über das Thema "Tastatur" 3 Abbildungen von Schreibmaschinen, acht Fotos von einroll- oder einklappbaren Handheld-Tastaturen und ählich viele Bilder von großen, etwas kleineren und ganz kleinen Computertastaturen? Da hat sich der Autor wohl gedacht, die Menge macht's. Das Gefühl, dass hier was aufgeblasen wurde, ohne dass der Leser etwas davon hat, wird auch durch die vielen Wiederholungen der Abbildungen verstärkt. So wird zum Beispiel ein Screenshot der Smartmoney-Website gleich in drei verschiedenen Kapiteln verwendet, um einmal als Beispiel für die Gestaltung mit Kontrasten zu dienen, dann als gutes Interfacedesign an sich und schließlich nochmal als Beispiel für barrierefreies Webdesign. Schon etwas unglaubwürdig, dass sich nicht für jedes dieser Themen ein jeweils eigenes, besonders gutes Beispiel gefunden hätte. Dabei handelt es sich nicht um einen Einzelfall, neben vielen anderen Websites taucht eine Abbildung des CD-Players von MacOSX immer mal wieder auf, um wahlweise die Gestaltung Metaphern, Icons oder anderm zu erklären. Auch inhaltlich werden bestimmte Themen an mehreren verschiedenen Stellen in fast gleicher Art beschrieben, anstatt einfach auf ein Kapitzl zu verweisen.

Manchmal ist weniger mehr und viel hilft nicht immer viel. Wenn aus diesem Werk ein nettes Taschenbuch geworden wäre, hätte es als eine Einführung in die Gestaltung von Interfaces für Neulinge auf diesem Gebiet getaugt. Eigentlich nur einen Stern wert, gebe ich dem Buch noch einen mehr, für den Fleiss, den Torsten Stapelkamp an den Tag gelehnt hat.


Integrierte Informationsarchitektur: Die erfolgreiche Konzeption professioneller Websites (X.media.press)
Integrierte Informationsarchitektur: Die erfolgreiche Konzeption professioneller Websites (X.media.press)
von Henrik Arndt
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 56,95

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen erweitertes Verständnis einer noch recht jungen Disziplin, 10. Oktober 2006
Informationsarchitektur ist nicht nur der unsichtbare Teil des Eisbergs, wie immer wieder behauptet wird, Informationsarchitektur ist fast überall auf einer Website sichtbar. Informationsarchitektur spielt in alle Bereiche der Website-Konzeption hinein und ist doch eine eigene Disziplin. Denen, die meinen, schon alles über die konzeptionelle Architektur von Websites zu wissen, öffnet Henrik Arndt mit seinem Buch die Augen. Alle, die sich bisher noch wenig mit dem Thema beschäftigt haben, führt er Schritt für Schritt heran. Alles nachvollziehbar beschrieben und sauber belegt. Der Blick in die Vergangeheit gehört dabei genauso dazu wie der in die Zukunft. Der Leser erlangt hier ein erweitertes Verständnis einer noch recht jungen Disziplin, die viel zu oft auf die Erstellung von Thesauri und das blinde Befolgen von Usability-Regeln reduziert wird.


Missing Links: Über gutes Webdesign
Missing Links: Über gutes Webdesign
von Thomas Wirth
  Gebundene Ausgabe

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen interessant, und amüsant, wenig praxisnah und unstrukturiert, 11. April 2006
Dass es viel Spaß machen kann, sich mit dem Thema Usability von Websites auseinanderzusetzen, beweist Thomas Wirth mit diesem Buch. Dass sogar das dafür nötige Hintergrundwissen nicht langweilig ist, auch. Leider wird das ganz in zwar leicht verdaulichen, aber etwas zu zusammenhangslosen Häppchen präsentiert, was die Lektüre in Kombination mit den oft zu kleinen Screenshots und nur schwer leserlichen Grafiken unnötig erschwert. Mit all seinen Aussagen bleibt Thomas Wirth stets allgemein und zu unkonkret, wodurch das Buch in der täglichen Praxis nicht wirklich hilft.


Website-Konzeption: Erfolgreich Web- und Multimedia-Anwendungen entwickeln - 3. erweiterte Auflage (DPI Grafik)
Website-Konzeption: Erfolgreich Web- und Multimedia-Anwendungen entwickeln - 3. erweiterte Auflage (DPI Grafik)
von Jens Jacobsen
  Gebundene Ausgabe

14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen wenig Neues, 24. Oktober 2005
Und noch ein Buch über die Konzeption von Websites. Die üblichen Regeln, Tips und Verweise, die mittlerweile an hundert Orten im Internet zusammengefasst sind. Und leider viel zu oft die ganz persönliche Meinung des Autors über "gute" und "schlechte" Websites. Doch wie man nun brauchbare Konzepte entwickelt, erfährt man hier leider nicht. Schade.


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