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Beiträge von Gunnar Schuster
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Rezensionen verfasst von
Gunnar Schuster "gunnarschuster"
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Mon coeur avait raison
Mon coeur avait raison
Preis: EUR 11,39

5.0 von 5 Sternen Fantastische Stimme, 4. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mon coeur avait raison (MP3-Download)
Obwohl eigentlich nicht meine Lieblings-Musikrichtung bin ich beim Video zu "J'me tire" seinerzeit auf Maître Gims aufmerksam geworden und habe das neue Album quasi "blind" gekauft - ohne es zu bereuen. Offiziell läuft das Ganze ja nach wie vor unter dem Label "Rap", dabei finden sich hier mehr wunderbare Melodien als auf so manchem Pop-Album. Und dann ist da natürlich der markante Gesang; eine echte Ausnahme-Stimme, die in Verbindung mit den typischen Stilelementen wie (mal mehr mal weniger stark eingesetztem) Vocoder und der französischen Sprache eine ganz besondere Atmosphäre schafft.
Das Album an sich ist zweigeteilt, mir persönlich gefällt die erste Hälfte "Pilule Bleue" (15 Titel) am besten - hier finden sich die oben erwähnten epischen Melodien in nahezu allen erdenklichen Ausprägungen: Stampfend, fröhlich, mid-tempo, folkloristisch ("Hasta Luego"), balladesk... Die Abwechslung ist hervorragend gelungen, insgesamt auf hohem Niveau: Gerade möchte man nach Ende eines Titels zurückspringen, um den Song noch einmal zu hören, da stellt man auch schon fest, dass der nächste genau so toll ist, wenn auch in einer oft ganz anderen Stimmung komponiert.
Teil 2 (Pilule Rouge, 11 Titel) beinhaltet eher typischen Sprechgesang und grenzt sich dadurch recht deutlich von der ersten Hälfte ab - man bekommt also quasi zwei Alben in einem. Obwohl mich diese Art der Musik nicht sehr anspricht ist es unter dem Aspekt der Abwechslung eine nette Dreingabe. Das sind aber natürlich ausgesprochen persönliche Ansichten, es möge sich hier jeder selbst per Reinhören eine eigene Meinung bilden. Technisch und stimmlich ist auch Pilule Rouge über so ziemlich jeden Zweifel erhaben.
Anspieltipps zu geben ist schwierig, aber schon die ersten beiden Titel "Brisé" und "Est-ce que tu m'aimes" vermitteln einen guten Eindruck, wohin die Reise geht. Zwar ist es aufgrund der französischen Sprache leider unwahrscheinlich, aber ich würde mir wünschen, deutlich mehr von Maître Gims auch in deutschen Radios zu hören. In anderen Ländern ist er längt ein Superstar, und das nicht unverdient.


Alca 217100 Hochleistungs-Handpumpe mit Manometer
Alca 217100 Hochleistungs-Handpumpe mit Manometer
Preis: EUR 24,95

4.0 von 5 Sternen Gut, aber für Fahrräder nur eingeschränkt empfehlenswert, 19. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Pumpe macht einen hochwertigen Eindruck und ist sehr leichtgängig, die Anzeige des Manometers lässt sich gut ablesen. Von der reinen Funktion her gibt es also kaum etwas auszusetzen. Ärgerlich kann hingegen schon der recht knapp bemessene Schlauch sein, man sollte je nach Reifengröße darauf achten, dass das Ventil sich nicht gerade oben befindet... Was aus meiner Sicht allerdings einen Stern Abzug verdient ist die SEHR schwergängige Bedienung des Anschlusstücks. Beim Aufsetzen hatte ich manches Mal schon die Befürchtung, der Knauf zum Arretieren würde abbrechen, weil er sich so schwer herunterdrücken ließ. Viel schlimmer ist es jedoch, dass man nach dem Pumpen auch mit heftigem Ziehen stets 1-3 Sekunden Luft entweichen lassen muss - einfach weil der Anschluss sich nur mit viel Mühe und Gewalt wieder vom Ventil lösen lässt und man es schneller nicht schafft. Bei vergleichsweise volumigen Motorrad- und Autoreifen lässt sich das verschmerzen, bei schmalen Fahrradreifen hingegen hat man nach der Aktion ggf. weniger Luft im Reifen als vorher.
Schade, denn mein Plan für alle 3 Fahrzeuge (Fahrrad, Motorrad, Auto) eine einzige Pumpe zu benutzen klappt somit nur eingeschränkt. Das Fahrrad hat übrigens ein "Autoventil", andere Pumpen haben mit der Größe keinerlei Probleme. Nur diese sitzt einfach eine ganze Ecke zu stramm bzw. "frisst" sich die Gummidichtung offenbar extrem ins Ventilgewinde.


Acronis True Image 2014
Acronis True Image 2014
Wird angeboten von CH.S-Shop
Preis: EUR 23,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen TI wird immer schlechter und schlechter..., 3. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Acronis True Image 2014 (DVD-ROM)
Warnung vorweg: Diese Rezension betrifft einen relativ speziellen Fall, der das Programm in der Version 2014 für mich unbrauchbar macht. Wenn Sie hauptsächlich an der Nutzererfahrung unter Windows interessiert sind, so ziehen Sie bitte die vielfältigen Rezensionen anderer Kunden zur Rate; ich beziehe mich in erster Linie auf das Notfallmedium!
Ich benutze True Image seit der Version 6.0 - damals war ich heilfroh, eine tolle Alternative zum immer wunderlicher werdenden Ghost zu bekommen. Seit ungefähr Version 10 beobachte allerdings den Wandel von True Image weg vom technischen Werkzeug und hin zu einer unhandlichen Suite mit immer neuen Funktionen. Leider wurde auch der früher sehr gute Support in Form rasch erscheinender neuer Builds inzwischen durch das Herausgeben von neuen Versionen einmal jährlich ersetzt. OK, wirtschaftlich mag das aus Herstellersicht ein logischer Schritt sein.
Nun betreffen mich die exotischen Neuerungen in der Windows-Version gar nicht so sehr, da ich hauptsächlich mit dem Rettungsmedium arbeite. Dort wäre es allerdings schön, wenn neue Versionen auch Verbesserungen mitbrächten und nicht etwa Verschlechterungen. Konkret sieht das bei mir so aus: Ich boote vom Notfallmedium und greife von dort auf meinen Windows-2008-Server zu. Für Image-Backups gibt es eine separate Freigabe; um Zugriff zu erhalten muss ich mich mit einem passenden Konto aus der Windows-Domäne und Kennwort anmelden. Das war mit allen (!) bisherigen Versionen von TI problemlos möglich - Updates habe ich eigentlich nur gemacht, damit neue Netzwerkchip-Treiber ihren Weg in den zu Grunde liegenden Linux-Kernel fanden. Mit TI 2014 jedoch passiert Folgendes: Ich melde mich an, und es erscheint eine Nachricht (neu), dass die Anmeldung gelungen ist. Will ich dann einen Dateinamen eingeben, kommt das Anmeldefenster jedoch erneut - und ganz egal, was ich dort nun eingebe, ich kann nicht auf die Netzwerkressource zugreifen. Das Produkt ist im Zusammenspiel mit einem Windows-2008-Server offenbar vollkommen unbrauchbar. Und glauben Sie mir, ich habe alle möglichen und unmöglichen Eingaben ausprobiert - mit Domäne vorangestellt, ohne... Nichts klappt. Wie gesagt, mit Vorgängerversionen keinerlei Probleme.
Ich schreibe diese Rezension erst jetzt (Dezember 2014), weil früher solche Fehler schnell in neuen Builds beseitgt wurden. Das aktuell heute verfügbare Build verhält sich aber noch genau so. Der inzwischen faktisch kaum noch existierende Acronis-Support wird vermutlich auf das neue Produkt TI 2015 verweisen, ohne jedoch genau sagen zu können, ob das Problem in der V2015 auch wirklich behoben wird [Nachtrag 2014-12-23: siehe unten!]. Die berühmte Katze im Sack also.
Mir ist klar, dass diese Funktion, die vielleicht auch nur mit MS Server 2008 auftritt, relativ speziell ist und 99% der Privatanwender gar nicht betreffen wird. Unter Windows erstellt die Software natürlich brav ihre Backups, ebenso wie auf USB-Medien oder ggf. ein NAS-System (habe ich mangels eines solchen nicht getestet). Daher auch die immerhin 2 Sterne. Aus meiner Sicht ist es aber symptomatisch für den unguten Wandel dieser Software, dass unter Windows immer mehr unausgereifte Gimmicks angeflanscht werden, während die eigentliche Grund-Funktionalität leidet. Auch wenn ich auf einigen Komfort verzichten muss nehme ich dies zum Anlass, mir eigene Boot-Medien mit der Software "Drive Snapshot" zu bauen. Dort ist der Support hervorragend, und man erhält über Jahre hinweg stetig neue Builds.
Soweit mein spezieller Rant. Für die anderen Vor- und Nachteile lesen Sie bitte die vielen anderen Rezensionen, die sich vornehmlich mit den von mir nicht benötigten Windows-Features befassen.
Mein Wunsch an Acronis wäre eine "True Image Technichian Edition" mit gut gepflegtem Notfallmedium und unter Windows nur den Features "Backup / Recovery / Image mounten". Aber das wird wohl ein Traum bleiben.

Nachtrag 2014-12-23: Ich hatte heute nun die Möglichkeit, die Version 2015 auszuprobieren. Das fehlerhafte Verhalten des Notfallmediums an einem Windows-2008-Server ist damit behoben. Ein offensichtlicher Fehler wurde also in der V2014 nicht gefixt, sondern erst in der kostenpflichtigen Folgeversion korrigiert. Dazu sage ich jetzt mal einfach gar nichts weiter.


Philips BDP3490/12 3D-Blu-ray Player (My Remote, Simply Share) Schwarz
Philips BDP3490/12 3D-Blu-ray Player (My Remote, Simply Share) Schwarz

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut, insbesondere auch als Netflix-Zubringer!, 18. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über die Details des Players wurde von anderen Rezensenten ja schon ausgiebig geschrieben, so dass ich mich auf Stichworte beschränken möchte:
PRO: Günstig, leise, gute Wiedergabequalität, analoge Audio-Ausgänge vorhanden (war für mich eines der wichtigsten Kriterien, da ich noch einen "alten" analogen Stereo-Verstärker betreibe).
CONTRA: Relativ träge Bedienung, etwas fummelig bei 4:3-DVDs (manuelles Umschalten des Bildformats nötig), fest angebautes und sehr kurzes Stromkabel, Display nicht immer gut abzulesen (7-Segment-Anzeige, Mix aus Groß- und Kleinbuchstaben).

Worauf ich aber nun etwas ausführlicher eingehen möchte ist eine Funktion, die mir beim Kauf zunächst gar nicht relevant erschien, nämlich der Bereich Smart-TV. Konkret habe ich mich zum Deutschlandstart bei Netflix angemeldet und wollte dies, wie auch die ÖR-Mediatheken etc. auf meinem Entertain-Receiver von der Telekom nutzen. Das klappt prinzipiell auch, allerdings mit haufenweise fiesen Mikrorucklern (Stand November 2014)! Ich kann ausschließen, dass jene von meiner Technik herrühren. Zur Darstellung nutze ich einen aktuellen full-hd-Projektor von Epson, der über keine eingebauten Bildverbesserer verfügt, insbesondere keine Zwischenbildberechnung. Sendungen aus dem TV (SD und HD), aus den Mediatheken und aus Videoload laufen einwandfrei und flüssig. Bei Netflix hingegen zuckelt es so, als hätte man es mit einem vermurksten Transfer vom Kino- ins TV-Format zu tun, obwohl das bei voll digitalem Material (z. B. "House of cards") ja eigentlich keine Rolle spielen kann. Ich weiß, dass das manchen Leuten gar nicht auffällt - aber wenn man's sieht, vermiest es einem die gesamte Sendung. Also startete ich den nächsten Versuch auf der Playstation 3: Hier ist das Ruckeln schneller und gleichmäßiger - immer noch auffällig, aber in Serien meist zu ertragen. Spätestens bei opulenten Szenen mit weiten Kameraschwenks ("Der Hobbit") hingegen tränen einem wieder die Augen.
Der langen Rede kurzer Sinn: Am Ende probierte ich es dann "aus Spaß" auch noch auf dem BluRay-Player, denn auch dort gibt's eine Netflix-App. Die Bedienung ist zäher als z. B. auf der Playstation 3. Aber das Bild entschädigt für alles: Wunderbar butterzarte Kamerafahrten (soweit es das Ausgangsmaterial halt hergibt)! Keine Ahnung, ob die App einfach besser geschrieben ist oder der Player hier selbst noch das Bild verbessert (vgl. Rezension von T. Lüttge bzgl. ruckelfreiem 3D), aber endlich konnte ich als "Seh-empflindlicher" Mensch Netflix voll genießen.

Fazit: Das Gerät hat so seine Ecken und Kanten, aber die wesentlichen Funktionen, vor allem die Bildwidergabe, sind nach meiner Meinung über jeden Zweifel erhaben. Nicht vergessen sollte man dabei auch den sehr günstigen Preis, und daher gebe ich als Preis-Leistungs-Verhältnis volle 5 Sterne.


Plantronics M175 Headset mit 2,5 mm Klinkenstecker schwarz
Plantronics M175 Headset mit 2,5 mm Klinkenstecker schwarz

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Headset mit kleinem Support-Makel, 20. August 2013
Ich habe mich für dieses Headset entschieden, weil es hervorragend zu diversen Gigaset-Mobilteilen passt und es neben dem Kopfbügel auch einen Ohrbügel gibt - letzterer gefällt mir persönlich besser; die "Stange" über dem Kopf entfällt und das Headset sitzt trotzdem sehr angenehm und fest am Ohr (ohne zu drücken). Auch sonst bin ich sehr zufrieden, die Sprachqualität ist super, die Verbindung per Klinkenstecker einwandfrei.
Einen Stern Abzug gibt es, weil sich der Ohrbügel bei mir nach 3 Jahren fast täglichem Gebrauch aufgelöst hat - der Metallbügel intern ist gebrochen, das Headset hält nur noch sehr wacklig. Ich muss also zur Weiternutzung auf den ungeliebten Kopfbügel umsteigen. Das allein ist natürlich kein Grund für den Stern-Abzug, aber es ist nicht möglich, die besagten Ohrbügel nachzusbestellen! Zwar gibt es passenden Ersatz aus Fernost, aber der ist qualitativ nicht mit dem Original vergleichgbar. Die Plantronics-Hotline konnte ebenfalls nicht helfen. Ich wurde auf den Ersatzteil-Onlineshop verwiesen, dort sind die Bügel aber nicht aufgeführt. Nun sind 30 Euro für ein neues Headset nicht die Welt, aber da alles außer dem Bügel nach wie vor 100%ig funktioniert habe ich auch kein gutes Gefühl dabei, das Ding einfach wegzuwerfen. Ein neuer Ohrbügel-Satz für 5 Euro wäre hier die bessere Alternative.
Wer kein Ohrbügel-Nutzer ist darf diese Rezension als "5 Sterne" betrachten. ;-)


Microsoft Office Home and Business 2013: 1PC (Product Key Card ohne Datenträger)
Microsoft Office Home and Business 2013: 1PC (Product Key Card ohne Datenträger)

489 von 522 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bleibt bei Office 2010!, 3. März 2013
Mal abgesehen von der nochmals verkomplizierten und vollkommen unübersichtlichen Lizenzierung (ist O2013 nun auf einen anderen PC übertragbar - eigentlich nicht, aber dann irgendwie doch, nur schriftlich bekommt man das nicht...) nervt bereits die Installation von Office 2013 ungemein. Zunächst muss man sich ein Microsoft-Konto anlegen, was an sich eine Frechheit ist. Kurios wird es allerdings, wenn man gleich mehrere Lizenzen aktivieren will (zum Beispiel für ein kleines Unternehmen, für das sich weder eine Volumenlizenz noch Office 365 lohnen): Es möge mitte niemand auf die Idee kommen, einem MS-Konto mehrere Office-Keys zuzuweisen. Nachdem ich das in unendlicher Blauäugigkeit getan hatte war mein zweiter Office-Schlüssel "weg", ich musste telefonisch die zweite Version mit dem ersten Schlüssel aktivieren (was, überraschenderweise, immerhin funktioniert hat). Die Microsoft-Foren helfen einem in dieser Sache nicht, man muss den Kundendienst anrufen (kostenpflichtige Rufnummer), aber auch der konnte bislang das Problem nicht auflösen. Also: Immer brav für jede Lizenz einen eigenen Account erstellen, mit eigener Mailadresse und separaten Daten - man hat als Admin ja sonst nicht zu tun.
Der nächste Klops folgt auf dem Fuße: Weder bei der normalen Installation (bei der sich Office mittels des unsäglichen Click-and-Play das komplette Paket ungefragt aus dem Internet saugt) noch bei der nach langer Suche gefundenen und heruntergeladenen Offline-Installation hat man die Möglichkeit, die Installation zu beeinflussen! Weder die Ablage auf einem anderen als dem Systemlaufwerk noch die Abwahl von Komponenten ist möglich. Wer also als Unternehmen Word und Excel haben möchte und daher zur Version "Home and Business" greift (da Office Basic ja freundlicherweise eingestampft wurde), allerding eine eigene E-Mail-Lösung einsetzt, darf für Outlook nicht nur bezahlen, es wird auch ungefragt auf die Platte gespielt, ohne dass man etwas dagegen tun kann. Und nein, eine anschließende Deinstallation nur dieser Komponente ist ebenso wenig möglich. Die entsprechende Option, die auf diversen Webseiten beschrieben wird, ist offenbar nur in der Offline-Installationsdatei für Testversionen oder Volumenlizenzen verfügbar.
Nach all dem Frust, der sich schon vor dem allerersten Programmstart eingestellt hat erwartete ich nun ein Aha-Erlebnis, was das eigentliche Programm angeht. Es wurde jedoch eher ein Igitt-Erlebnis. Außer der neuen und gewöhnungsbedürftigen Oberfläche hat Microsoft eigentlich nichts getan, außer wieder Funktionen und Bedienung komplett durchzuwürfeln, so dass man als Anwender mit 20 Jahren Office-Erfahrung (fast) ganz von vorne beginnen darf. Das Lineal wurde versteckt, Office will jetzt standardmäßig in Skydrive speichern (lokales Speichern braucht 2 Klicks mehr), die Vorlagen sind umgezogen usw. usw. Von der eigentlichen Funktionalität her konnte ich bislang keine relevanten Fortschritte zu Office 2010 ausmachen.
Fazit: Ein Produkt für Masochisten, mit halbgarer Lizenz und inakzeptaler Kundengängelung. Mich haben dies und der generelle Microsoft-Kurs tatsächlich dazu bewogen, die Konkurrenz (hier konkret: Softmaker) näher in Augenschein zu nehmen und meinen Kunden zukünftig Lösungen auf Open-Source-Basis (Linux mit Open-/Libre-Office) oder mit möglichst geringem Microsoft-Anteil als Alternativen anzubieten. Schlichtweg eine Frechheit, was der "Marktführer" hier bietet.

Update Dezember 2014: Änderung 1 Stern -> 2 Sterne. Aus gegebenem Anlass sei nochmals darauf hingewiesen, dass ich die Version Office Home and Business 2013 PKC bespreche. Volumenversionen aber auch die "Professional"-Variante sind eine andere Baustelle! Auf der positiven Seite ist zu vermerken, dass Microsoft den Registrierungsprozess etwas entschärft hat und man nicht mehr ganz so viele persönliche Angaben machen muss wie anfangs. Ob es inzwischen problemlos möglich ist, mehrere Lizenznummern des selben Produktes unter einem Account zu verwalten habe ich bislang nicht ausprobiert (gebranntes Kind...). Immerhin, und daher das Upgrade auf 2 Sterne, fand ich mittlerweile tatsächlich einige Verbesserungen in Office 2013: Ausgabe von Dokumenten direkt in PDFs zum Beispiel (wegen des Mehrfachgeklickes über "Export" allerdings nicht wirklich komfortabler als über einen PDF-Drucker) und dass Outlook 2013 über das ActiveSync-Protokoll synchronisieren kann (OAS). Der Tenor meiner Rezension bleibt jedoch bestehen: Es ist ein Unding, dass man die zu installierenden Programmteile und das Ziel der Installation nicht auswählen kann, der Registrierungszwang nervt, und die Vorteile der V2013 gegenüber 2010 sind marginal. Zudem startet 2013 auf meinem System deutlich träger als 2010. Ich rate weiterhin ab.
Kommentar Kommentare (28) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 26, 2015 2:02 PM MEST


Logitech Wireless Desktop MK710 (QWERTZ, deutsches Tastaturlayout)
Logitech Wireless Desktop MK710 (QWERTZ, deutsches Tastaturlayout)
Preis: EUR 77,00

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Technisch prima, aber leider extrem empfindlich, 20. November 2012
Generell bin ich mit Maus und Tastatur zufrieden: Über die etwas gewöhnungsbedürftige Optik der Tasten mag man geteilter Meinung sein, aber schreiben lässt sich damit schnell und präzise. Klemmende Tasten oder solche, auf die man "hämmern" muss, damit das Drücken erkannt wird gibt es zumindest bei meinem Exemplar keine. Schön auch, dass die Tastatur im Standard-Layout daherkommt, so muss man sich nicht dauernd umgewöhnen, wenn man öfters mal zwischen verschiedenen PCs wechselt. Und das verbaute Mini-LCD-Display ist ein nettes Gimmick, da man bei schnurlosen Keyboards in der Regel keine Möglichkeit hat, schnell den Status von NumLock, CapsLock etc. zu erfassen.
Sowohl Tastatur als auch Maus verfügen über einen "echten" An- und Ausschalter, was ich sehr angenehm finde. Es ist aber auch kein Beinbruch, wenn man das Abschalten vergisst; die Geräte schalten sich dann in einen sehr effizienten Sparmodus. Im Gegensatz zu anderen Modellen muss man bei der Maus aber auch dann keine Taste drücken, um sie "aufzuwecken". Alles geschieht automatisch, man muss sich keine großen Gedanken machen. Wunderbar.
Die Maus empfinde ich als angenehm, wenn auch für große Hände als etwas zierlich; ich halte sie eher in den Fingerspitzen als die Händfläche darauf ruhen zu lassen. Die Tasten arbeiten leise und präzise. Sehr schön ist die Logitech-Funktion, mittels Taster das Scrollrad von "Einrasten" auf "Dauerlauf" umschalten zu können. Sehr lange Listen hat man so sehr schnell durchscrollt, ohne dass man bei kleineren Dokumenten Präzision einbüßen muss.
Einen Stern Abzug gibt es für die Empfindlichkeit der Klavierlack-Tastatur: Ich wollte einen Fingerabdruck (den man auf der Hochglanz-Oberfläche natürlich sofort sieht) mit meinem Pullover abwischen und habe dabei tatsächlich die Oberfläche zerkratzt. Mit einem Pullover! Statt des Fingerabdrucks ist nun an der Oberkante der Tastatur ein milchig-blasser Fleck zu sehen, der sich auch mit Kunststoffreiniger nicht mehr beseitigen ließ. Schon das sanfte Abwischen mit einem Haushalts- oder Papiertaschentuch führt zu Kratzern und einem hässlichen Ausbleichen des Kunststoffs. Sorry, aber derart empfindliche Oberflächen sind für den Büroalltag einfach ungeeignet. Eine Tastatur ist ja nicht nur zum Anschauen da... Und an bestimmten Stellen (wie rund um die Pfeiltasten) ist eine gewisse Verschmutzung durch Finderabdrücke quasi vorprogrammiert. Wenn dieser Trend anhält wird es wohl bald Zeit für Schutzfolien für Klavierlack-Computerzubehör.
Grundsätzlich ist das Gespann aus Keyboard und Maus also durchaus zu empfehlen; Leute, die auf ihrem Schreibtisch allerdings nur makellose Komponenten dulden, müssen die Tastatur mit äußerster Vorsicht behandeln.


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Preis: EUR 449,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide, mit kleinen Schwächen, 3. November 2012
Den Drucker möchte ich klassifizieren als (wie eigentlich bei Brother üblich) "solides Arbeitstier". Sprich: Er tut das, was man erwartet, darüber hinaus wird aber nicht viel geboten. Was angesichts des Preises durchaus OK ist.
Neben der -bauartbedingten- relativ bulligen Erscheinungsform des Gerätes ist mir als erstes die Lautstärke aufgefallen: Nach dem Einschalten rumpelt der Drucker eine Weile vor sich hin, auch der Ausdruck selbst ist so deutlich vernehmbar, dass man ein zur gleichen Zeit geführtes Telefonat lieber an anderer Stelle fortsetzt. Direkt nach dem Druck läuft noch ein Weilchen der Lüfter weiter (wahrnehmbar, aber eher leise), ehe sich das Gerät dann gänzlich in den Standby schaltet. Hier ist dann auch der Lüfter komplett abgeschaltet.
Die Inbetriebnahme im Netzwerk war einfach zu bewerkstelligen, alle Einstellungen lassen sich über das mehrzeilige (allerdings manchmal etwas schwer abzulesende) Display vornehmen. Nachdem eine Adresse vergeben ist (bzw. via DHCP bezogen wurde) kann man natürlich auch auf ein Web-Frontend zugreifen und weitere Einstellungen vornehmen.
Der Druck, auch im Duplex, ist s/w einwandfrei, ich hatte bislang auch bei größeren Druckaufträgen noch keinen Papierstau. In farbigen Flächen sieht man mitunter leichte Schattierungen und Abstufungen. Für Fotodruck oder extrem hochwertige Broschüren ist der Brother daher nur bedingt geeignet, um aber einfache Dokumente mit eingebetteten Grafiken zu Papier zu bringen reichts allemal aus.
Das Kopieren direkt am Gerät klappt einwandfrei, ebenso das Scannen auf einen PC, auf dem das Brother Control Center installiert ist. Letzteres kommuniziert mit dem Drucker und bietet z.B. auch Firmware-Updates an, wenn diese verfügbar sind. Das Update ist dann mit wenigen Mausklicks erledigt. Lästig: Bei meinem Drucker ist die Cyan-Kartusche am Ende, was mich aber noch nicht stört, da ich sehr selten in Farbe drucke. Aber: Das Control Center bringt dennoch bei jedem Einschalten des Druckers 2 riesige Fenster mit der Warnung, dass man Toner bestellen soll - hier würde ich mir wünschen, einen Haken mit "nicht wieder anzeigen" zu haben, aber den gibt es leider nicht. Noch blöder: Die Warnung "wenig Toner" teilt nicht mit, welcher der 4 Toner denn nun überhaupt betroffen ist! Weder im Display noch in der Software kann man das herausfinden, erst ein Blick in das Webfrontend bringt Aufschluss. Die Software ist demnach dringend verbesserungsbedürftig.
Erwähnenswert finde ich noch die 36 Monate Herstellergarantie incl. Vor-Ort-Service, die bei einem Gerät dieser Größe und Gewichtsklasse hilfeich sind. Bei mir sind bislang (10 Monate Gebrauch) keine größeren Störungen aufgetreten, lediglich eine Zeile im Display ist offenbar defekt. Vor Ende der Garantie werde ich das noch reparieren lassen, aber es stört nicht wirklich, da man die Texte trotzdem lesen kann.
Unterm Strich habe ich den Kauf nicht bereut. Vor allem angesichts des günstigen Preises kann man mit den kleinen Schwächen leben, der Brother ist somit ein guter Begleiter für Heimbüro und Arbeitsgruppen.

ERGÄNZUNG vom Dezember 2014: Wie von Herrn Markus Tangens korrekt bemerkt wird die zu tauschende Kartusche nun im Display des Gerätes angezeigt - vermutlich kam diese Änderung im Rahmen eines Updates, ich kann jedoch nicht mehr mit Bestimmtheit sagen, wann das war.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 28, 2013 4:37 PM MEST


Wortmann TERRA LCD/LED/TV 4260 107cm / 42" piano black 3031173
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Feines TV zum fairen Preis, 5. April 2012
Die Wortmann AG aus Hüllhorst hat ihren Schwerpunkt sonst eher im B2B-Segment, wo sie u.a. Server, PCs und Notebooks vertreibt. Neu im großen Display-Portfolio sind nun auch waschechte Flachbild-Fernseher, deren größeres Exemplar 4260 mit 107cm (42") Diagonale ich mir kürzlich gegönnt habe.
Eingangs sei erwähnt, dass ich das Gerät bislang ausschließlich an einem via HDMI verbundenen Entertain-Receiver und einem etwas ältlichen DVD-Player (via SCART) betreibe. Zu einigen Features (z.B. dem DVB-T-Tuner) kann ich daher keine Aussage machen.
Das Gerät kommt in einem üppigen Karton daher und kann sich nach dem Auspacken durchaus sehen lassen: Edle Klavierlack-Optik gepaart mit einem elegant orange (standby) bzw. blau (Betrieb) leuchtenden LED-Ring direkt unterhalb des Displays machen durchaus was her. Auf der rechten Rückseite des TVs gelangt man zum mechanischen Ein-/Ausschalter, der ein wenig fummelig zu erreichen ist. Seltsames Detail: Die Label mit Typenbezeichnung und Seriennummer halten nicht besonders gut auf der rauhen Plastikoberfläche und verrutschen leicht. Das sieht man zwar nicht, aber wer irgendwann die (24-monatige) Herstellergarantie in Anspruch nehmen will, sollte die Label vielleicht zusätzlich befestigen oder gleich auf das Handbuch kleben, damit sie nicht verloren gehen. Letzteres ist übrigens mehrsprachig und in teilweise sehr abenteuerlicher Grammatik verfasst. Man versteht aber immer was gemeint ist, und es werden alle Funktionen von TV und Fernbedienung ausführlich erläutert. Die Garantie des Gerätes lässt sich herstellerseitig für wenig Geld von einem Bring-In- auf einen Pickup-Service erweitern. Angesichts der doch schon üppigen Ausmaße des Paketes vielleicht keine schlechte Idee.
Nun aber zur Inbetriebnahme. Anschlüsse bietet das Gerät reichlich, die 5 HDMI- und 2 Scart-Eingänge sollten eigentlich genug für alle Eventualitäten sein. HDMI 1 ist dabei dem Anschluss von PCs vorbehalten, den Receiver steckt man daher in einen der Ports 2-4. Mein "Steinzeit"-DVD-Player von Philips fand an einem der Scart-Eingänge Platz.
Wie bei fast jedem neuen Fernseher muss man sich einmal die Mühe machen, das Bild zu optimieren. Sprich: Kontrast und Farbe auf normales Niveau herabschrauben, Rauschfilter reduzieren... Die Einstellungen hierfür werden übrigens pro Eingang separat gespeichert, so dass man z.B. an HDMI3 die Farben für die Playstation ordentlich aufdrehen kann und auf HDMI2 bei der TV-Wiedergabe dennoch normale Hauttöne erhält.
Lohn der Mühe ist für Leute wie mich, die sich bis dahin mit einem 82cm-Röhrenfernseher herumgeschlagen haben, ein beeindruckendes Bild. Vor allem HD-Sendungen wirken dank Full-HD-Auflösung knackscharf und detailreich. Die 100 Hz-Technik sorgt dabei für flüssige Bewegungen, was gut klappt. "Gut" heißt allerdings nicht perfekt: Ab und zu, in besonders hektischen Szenen oder bei solchen mit starkem Kontrastwechsel, gibt es erkennbare Mikro-Ruckler. Dies passiert jedoch eher selten und wurde von mir bisher nicht störend empfunden. Außerdem gibt es einen sichtbaren Soap-Effekt, auch dieser tritt nicht so stark in den Vordergrund, dass es übermäßig störend wäre. Aber die Geschmäcker und Empfindlichkeiten sind hier verschieden, im Zweifel bitte selbst ein Probe-Schauen arrangieren. Die Reaktionszeit des Panels scheint ebenfalls guter Durchschnitt zu sein. In manchen (vor allem dunklen) Szenen ist aber, trotz abgeschaltetem Rauschfilter, ein gewisses Nachziehen wahrnehmbar, d.h. Bewegungen werden unscharf und "schlierig".
Unterm Strich kann ich mich dennoch über das Bild nicht beklagen. Alle obigen Punkte fallen nicht so stark ins Gewicht, dass sie sonderlich störend auf den Sehgenuss wirken. Vor allem aber ist die Darstellung selbst einwandfrei: Schöne, satte Farben, ein subjektiv sehr guter Schwarzwert (OK, der war bei meinem Röhrenfernseher natürlich nicht so toll) und auch die entspiegelte/matte Oberfläche des Displays sorgen für tolle Bilder. Einziger Wermutstropfen in dieser Richtung: Die LED-Hintergrundbeleuchtung zeigt leichtes Clouding. Die 4 Ecken sind erkennbar heller, und bei längerem Betrieb entfalten sich weitere Flächen mit leicht erhöhter Helligkeit. Offenbar nimmt der Effekt zu, sobald das Gerät wärmer wird - diversen Foren zufolge ist das ein weit verbreitetes Problem und soll sich durch direkte Belüftung verhindern lassen. Ich werde das ausprobieren. Im normalen TV fällt das Clouding übrigens fast nie auf, bei Spielfilmen mit schwarzem Rand schon etwas mehr, und wer so schlau ist wie ich und gleich als ersten Test "Star Trek - Der Film" in den DVD-Player schiebt, kann im pechschwarzen Weltall natürlich jede noch so kleine Abweichung perfekt erkennen. ;-) Mit der Zeit habe ich übrigens herausgefunden, dass die Wahrnehmung der hellen Flächen auch stark von der Sitzposition abhängt: Bei direkter Draufsicht ist der Effekt weniger ausgeprägt als beim Schauen von der Seite (dann wird das Schwarz generell ein bisschen "grauer").
Selbst mein oller DVD-Player am Scart-Eingang wird zu neuen Höchstleistungen getrieben. Plötzlich sind die dicken Pixel im Menübildschirm deutlich sichtbar, die vorher einfach im Bildmatsch untergingen. Neuere DVDs (Herr der Ringe...) schauen wirklich gut aus und ich male mir schon begeistert aus, wie das wohl erst bei BluRay sein wird... ;-)
Bleibt noch der Sound. Der ist, wie bei einem so flachen Gerät zu erwarten, OK. Aber nicht berauschend. Zum fernsehen reicht es allemal, und wer Heimkino will, ist mit einer separaten Soundanlage sicher eh besser beraten. Ein digitaler Audio-Ausgang ist am Gerät übrigens vorhanden.
USB-Medien lassen sich direkt anschließen, allerdings ist der integrierte Betrachter für Fotos und Texte relativ hausbacken. Zumal liegt die USB-Buchse links derart eng am Gehäuserahmen, dass man bei dickeren Sticks kaum umhin kommt, ein Verlängerungskabel zu benutzen (was laut Anleitung nicht empfohlen wird, aber trotzdem funktioniert). Um schnell mal mitgebrachte Urlaubs-Fotos zu präsentieren ist's OK.
Mein Fazit: Der Terra ist kein perfekter LCD-Fernseher, es gibt auf dem Markt sicher einige bessere Exemplare. Aber: Die kosten auch gerne ein Vielfaches. Ich jedenfalls habe den Kauf nicht bereut, die Darstellung ist angesichts des günstigen Preises vollkommen in Ordnung. Wer ein großes Bild für wenig Geld sucht kann hier getrost zugreifen, zumal die Anschluss-Ausstattung durchaus üppig ist. Ich bin nun gespannt, wie sich das Gerät mit dem noch anzuschaffenden BuRay-Player schlägt und ergänze diese Rezension ggf. zu einem späteren Zeitpunkt entsprechend.
4 oder 5 Sterne? Ich habe 4 vergeben, weil das Gerät wie gesagt nicht perfekt ist. Im Bereich "Preis/Leistung" sind es allerdings durchaus 4,5 - 5 Sterne. Wie gesagt, wie viel Geld man da für wie viel Perfektion investieren möchte hängt von jedem selbst ab.


Acronis True Image Home 2012 (1PC)
Acronis True Image Home 2012 (1PC)

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ach Mann, Acronis :-(, 2. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Acronis True Image Home 2012 (1PC) (DVD-ROM)
Was ist denn bloß los mit euch? Ich lese hier haufenweise Rezensionen, die mit meiner eigenen Meinung vollkommen übereinstimmen. Zusammengefasst kann man sagen: "Früher war alles besser", hier ausnahmsweise mal angebracht. Ich selbst nutze True Image seit der Version 6.0 - damals war der Support toll, man bekam alle Naslang neue Builds. HEUTE gängelt man den Kunden mit miesem Support, statt neuer Builds gibt's mindestens 1x jährlich eine neue Version mit NOCH mehr tollen neuen Features; ellenlange Seriennummern und nun auch noch Online-Aktivierung vergraulen den letzten treuen Kunden.
Nun könnte man angesichts des günstigen Preises sagen: Gut, die wollen ja auch Geld verdienen. Blöd ist nur, dass sich die Qualität der Software seit der Version 11 im stetigen Sturzflug befindet. Bei der 2010 hatte ich kurz Hoffnung, aber nun kann man zusammenfassend sagen: Das Produkt verzettelt sich immer mehr in neuen Features, die kaum noch jemand durchblickt, es wird dabei immer größer, träger, fehleranfälliger. Gleichzeitig werden die simplen Grundfunktionen Backup und Restore mehr und mehr versteckt und durch furchtbare Bedienung erschwert. Das ganze folgt einem Muster: True Image war früher ein gutes Systemwerkzeug, heute versucht es eine Rundum-Sorglos-Lösung für unbedarfte User zu sein. Wie so oft, wenn Programm und Benutzeroberfläche dem User Arbeit abnehmen wollen (der PC also schlauer sein möchte als der Anwender) klappt das nur dann, wenn man sich exakt so verhält, wie der Entwickler sich das gedacht hat. Sobald spezielle Wünsche auftauchen oder gar Fehler (Laufwerksbuchstaben durcheinander, Sicherung nicht mehr am selben Ort wie früher, Fehler auf dem Datenträger...) wird es richtig haarig.
Um konkret zu werden: Die Oberfläche mit der "automatischen" Backup-Verwaltung nervt mich kollosal. Ferner war es mir mit dem aktuellen Rescue-Medium nicht möglich, ein Image komplett in eine neue Partition (nicht auf einen Datenträger, sondern auf einen vorher extra dafür manuell eingerichteten Bereich) zurückzuspielen. Entweder ist diese Funktion durch die neue Oberfläche gut versteckt (und ich somit zu doof) oder TI kann das einfach nicht mehr.
Großes Unding: Dass Images, die mit einer neuen Version erstellt wurden ohne Not nicht abwärtskompatibel sind läuft wohl unter der Rubrik "Gewinnmaximierung".
Meine Bitte an Acronis: Besinnt euch auf eure früheren Tugenden. Wie wäre es mit einer Version extra für Systemadmins, die mit der alten Oberfläche und ohne "wir-denken-für-dich"-Funktionen auskommt? Weniger Assistenten und mehr Möglichkeiten, direkt Einfluss zu nehmen?
Zwei Sterne gibt es dafür, dass man das Programm trotzdem irgendwie zum Laufen bekommt und es korrekt sichert, wenn man sich strikt in der Gedankenwelt des Herstellers bewegt. Aber ehrlich, Leute: Das könnt ihr besser.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 17, 2012 12:11 PM MEST


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