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Rezensionen verfasst von
El Barto

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Agent 6 (Leo Demidow, Band 3)
Agent 6 (Leo Demidow, Band 3)
von Tom Rob Smith
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Armer Leo, 8. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Agent 6 (Leo Demidow, Band 3) (Taschenbuch)
In Agent 6 wird das Leben von Leo Demidov über etwas mehr als 30 Jahre gesponnen, von 1950 in seinen Anfängen als linientreuer KGB-Agent und ausführendes Organ des stalinistischen Terrors bis hin in die 80er Jahre und der russischen Intervention in Afghanistan. Was dazwischen passiert - ich versuche nicht zu spoilern.
Eins steht fest - Leo hat es nicht leicht in seinem Leben. Viele Wirren und Gefahren säumen seinen Weg, einige bleiben auf der Strecke. Und wie steht Leo am Ende da? Armer Leo halt.
Die Geschichte ist nicht ganz so geradlinig und reisserisch wie Kind 44 oder Kolyma, die Handlung wirkt doch etwas wirr und hat an einigen Stellen Probleme mit der Glaubwürdigkeit. Trotzdem kann man Leo nur bedauern, er zahlt einen hohen Preis für seine Vergangenheit. Seit 1965 scheint nichts mehr bei ihm klappen, alles geht schief. Das es aus seiner Sicht trotzdem ein versöhnliches Ende nimmt - reine Glückssache. Oder ist das Ende gar nicht versöhnlich? Das bleibt Ansichtssache.
Agent 6 ist etwas schwächer als seine Vorgänger, mehr Erlebniserzählung als Thriller. Trotzdem bleibt der Abschluss der Demidow-Trilogie lesenswert, nicht immer spannend aber sehr unterhaltsam.
Wer die ersten beiden Bände gelesen hat sollte sich auch den letzten nicht entgehen lassen.


Gone Girl - Das perfekte Opfer: Roman (Hochkaräter)
Gone Girl - Das perfekte Opfer: Roman (Hochkaräter)
von Gillian Flynn
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Psychos unter sich: Amazing Amy und die Frage nach der Glaubwürdigkeit, 29. Januar 2016
Amy und Nick sind jetzt seit fünf Jahren verheiratet und sind dabei durch einige Höhe und (mehr) Tiefen gegangen. Nachdem beide ihren Job verlieren ziehen sie aus der pulsierenden Metropole New York ins ländliche Carthage, Missouri, Nicks Heimatstadt. Dort mag sich Amy so gar nicht einleben, und Nick distanziert sich von seiner Gattin. So ist der Anschein. Und dann verschwindet Amy spurlos.
Was ist schon wahr und was ist gelogen in diesem Verwirrspiel? Nick und Amy sind nicht das was sie scheinen, beide lügen wie gedruckt. Und beide kann ich nicht leiden. Amy weil sie Miststück ist, Nick weil er ein unentschlossener Loser ist.
Achtung, jetzt wird muss ich etwas spoilern: Spurlos verschwindet Amy natürlich nicht, es gibt eine Menge Spuren die alle auf Nick deuten. Dem bleibt nichts anderes übrig als über hunderte von Seiten seine Unschuld zu beteuern und an seiner Amy seine angeblich unsterbliche Liebe zu beteuern. Und dann? Amy kommt tatsächlich zurück, und Nick kann seine Rachegelüste ausleben. Denkt er. Doch Amy hat vorgesorgt. Über Monate plant Nick wie er seine Frau ins Kittchen bringen kann, sogar ein Buch schreibt er. Und dann? Amy zaubert etwas aus dem Hut was so ungeheuerlich unwahrscheinlich ist das es dem Leser schon körperlich weh tut. Und was tut Nick? Er kapituliert, einfach so. Wirft alles weg.

Ich will damit sagen das der Schluß dieses ziemlich langatmigen Romans (es ist kein Thriller, weiss Gott nicht) der ganzen schon ziemlich konstruierten Story die Krone dessen aufsetzt was noch glaubwürdig ist. Zugegeben, das Verwirrspiel und die Charaktere werden von Flynn hervorragend inszeniert bzw. beschrieben, sind für mich aber an einigen Stellen zu überzogen. Und das Ende? Noch überzogener, und damit verliert "Gone Girl" den vierten Stern. Dieses Ende kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, es wirkt auf mich als hätte sich Gillian Flynn in ihrem eigenen Gewebe um Lügen und gegenseitigen Erpressen verrannt ohne einen stimmigen Ausweg zu finden. Ein farbiges und vor allem nachvollziehbares Ende (in dem Nick seiner verhassten Frau langsam aber sicher die Gurgel zudrückt zum Beispiel) hätte mit besser gefallen.


Finderlohn: Roman
Finderlohn: Roman
von Stephen King
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

3.0 von 5 Sternen Bill Hodges zweiter Fall, 18. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Finderlohn: Roman (Gebundene Ausgabe)
John Rothstein, ein bekannter Schriftsteller, wird in seinem Haus erschossen und ausgeraubt. Neben ein paar tausend Dollar lassen die Mörder und Einbrecher das gesamt unveröffentlichte Werk von Rothstein mitgehen. Auf der Flucht beschließt Morris Bellamy, einer der Täter, die Beute samt der Notizbücher, in denen Rothstein seine geistigen Ergüsse niedergeschrieben hat, zu vergraben bis Gras über die Sache gewachsen ist. Dummerweise wird Morris wegen eines anderen Verbrechens für 35 Jahre hinter Gitter geschickt. Zwischenzeitlich hat der junge Pete den Koffer gefunden. Das Geld hat er seiner Familie zukommen lassen, die Notizbücher hat er gelesen und versteckt.
Es kommt wie es kommen muss - beide treffen aufeinander. Und mittendrin gerät Bill Hodges, Holly und auch Jerome. Letztere sind bestens bekannt aus dem Fall mit Mr. Mercedes, der auch hier so nebenher auftaucht.
Über 500 Seiten hat "Finderlohn". Bezogen auf die recht einfache Handlung deutlich zu viel, und so verliert sich Stephen King in seinem zweiten Band der Hodges-Trilogie in endlosen Schilderungen der einzelnen Charaktere, des schriftstellerischen Schaffens des John Rothstein ohne das die Handlung merklich vorankommt. Das ist deutlich zu lang, zudem wenig spannend. Erst im letzten Drittel nimmt das Ganze Fahrt auf, der Showdown ist dann aber auch lesenswert. So ist "Finderlohn" aus meiner Sicht schwächer als "Mr. Mercedes", zu vier Sternen reicht es nicht ganz. Dazu ist der Roman einfach zu unspektakulär, nicht spannend genug. Ich hoffe auf den dritten Teil, einen kleinen magisch angehauchten Cliffhanger gibt es ja zum Schluss von "Finderlohn".


Kalte Asche: David Hunters 2. Fall
Kalte Asche: David Hunters 2. Fall
von Simon Beckett
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Konstruiert oder einfach nur spannend?, 6. Januar 2016
David Hunters zweiter Fall hat es in sich: auf einer einsamen Hebrideninsel wird die teilweise verbrannte Leiche einer Frau gefunden. Hunters Chef schickt ihn statt nach Hause in die Einöde um sich des Falles anzunehmen. Wie bereits in seinem ersten Fall trifft unser teil-traumatisierter Forensiker auf eine verschworene, kauzige und teilweise hinterwäldlerische Dorfgemeinschaft. Mit der Ausnahme von Michael und Grace Strachan, die zugezogenen reichen Wohltäter der Insel.
Dann kommt auch noch ein Sturm auf, David Hunter muss zusammen mit einem bärbeißig dummen Sergeanten und einem pensionierten Polizeiinspektor den Fall selbst lösen. Und dann gibt's noch mehr Opfer....
An der Hälfte des Buches war eigentlich klar dass eine bestimmte Figur der Handlung etwas mit der Lösung zu tun haben muss. Und so kommt es auch, obwohl ich mir die Frage gestellt habe wie Beckett eine solche Lösung bei so vielen logischen Fehlern bieten kann. Aber dann kam ja noch die Kehrtwende, inklusive eines fiesen (manche sagen plumpen) Cliffhangers. Am Ende sagen einige wahrscheinlich zu Recht, Ende und Handlung wirken arg konstruiert. Solange sie aber schlüssig und nicht zu sehr übertrieben ist geht das für mich in Ordnung, hier liegt die Lösung an der oberen Grenze des Glaubhaften. Insgesamt ist Kalte Asche einen Tick besser als Hunters erster Fall, Die Chemie des Todes. Spannend, kurzweilig, mit einem actionlastigen Ende wie wir es ja schon vom bereits erwähnten ersten Fall kennen. Top, wie Unterhaltungslektüre sein soll.


Die Chemie des Todes: David Hunters 1. Fall
Die Chemie des Todes: David Hunters 1. Fall
von Simon Beckett
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Forensik für Anfänger, 2. Januar 2016
David Hunter ist ein berühmter forensischer Anthropologe - er macht mit Leichen rum, bestimmt, wann sie gestorben sind und so weiter. Was er nicht macht ist die Todesursache bestimmen. Dazu sind schließlich Pathologen da. Nach dem Unfalltod seiner Frau und seiner Tochter hat er den Leichen den Rücken gekehrt und sich als Landarzt in ein Kuhdorf zurückgezogen. Doch auch da wird er mit verwesenden Körpern konfrontiert, wie kann es auch anders sein. Ohne ihn geht eben nichts, und Dr. Hunter macht sich widerwillig an die Arbeit.

Psychologische Tiefgänge, die es ja zu Hauf in Romanen über kranke Mörder vorkommen, gibt es nicht, dafür wird allerhand von Maden und Fliegeneiern, dem Eisengehalt des Bodens und zerfallenden Körperfett erzählt. Komplizierte Handlung? Fehlanzeige, alles ist relativ gradlinig. Spannung? Nicht hoch, aber okay. Charaktere? Hinreichend mit Tiefgang ausgestattet, hab schon schlimmeres gelesen. Fazit: "Die Chemie des Todes" ist ein kurzweiliger, interessant gemachter Thriller der etwas spannender hätte sein können. Story und Handlung können überzeugen, insgesamt ein guter vier-Sterne-Thriller.


Mordsfreunde: Der zweite Fall für Bodenstein und Kirchhoff
Mordsfreunde: Der zweite Fall für Bodenstein und Kirchhoff
von Nele Neuhaus
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Ein bisschen irreführend, 21. Dezember 2015
Der Öko-Aktivist Pauly wird tot aufgefunden, direkt vor dem Opel-Zoo in Kronberg. Praktisch sofort gibt es eine Unmenge an Verdächtigen - hiesige Baulöwen die eine unnötige Umgehungsstraße bauen wollen, ein paar überdrehte Jugendliche, neidische Nachbarn und die eigene Lebensgefährtin. Wie es dann letzten Endes ausgeht - Sie werden sehen.

"Mordsfreunde" ist überwiegend spannend geschrieben, immer ist irgendwas los. Blöd nur das die vielen Spuren verwirrend sind, man sich oftmals im ganzen Wirrwarr zu verlieren droht. "Mordsfreunde" sollte man wirklich nicht zu lange liegen lassen sonst verliert man den Überblick. Schade auch das der ganze Korruptionsskandal nachher so mir nichts dir nichts abgehandelt wird. So sind viele Dinge für den Fall eingentlich irrelevant über die vorher seitenweise schwadroniert worden ist - schade. Die Lösung ist demnach auch viel zu einfach, etwa nach dreiviertel des Romans war mir klar wer es ist und wie das Ganze zusammenpasst.

Insgesamt ein noch guter Viersterne-Taunus-Krimi.


Die Tote ohne Namen: Kay Scarpettas 6. Fall (Romane mit der Gerichtsmedizinerin Dr. Kay Scarpetta, Band 6)
Die Tote ohne Namen: Kay Scarpettas 6. Fall (Romane mit der Gerichtsmedizinerin Dr. Kay Scarpetta, Band 6)
von Patricia Cornwell
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Mal wieder ein Serienkiller, 16. Dezember 2015
Weihnachten steht vor der Tür, aber was wäre ein Leben als Forensikerin oder Polizist schon wert wenn es nicht just über die Feiertage, die man doch eigentlich mit der halb-verhassten Familie verbringen will, zu einer Mordserie kommt die auch noch von einem bekannten Serienmörder begangen wird? So muss Kay Scarpetta und ihr ruppiger Intimus von der Polizei halt ran und einige unappetitliche Leichen sezieren und einen Mörder fangen.
"Die Tote ohne Namen" ist ein zweifellos spannender aber auch sehr routinierter Thriller, es gibt eigentlich nichts überraschendes. Vieles ist klassisch und auch schon oft dagewesen. Trotzdem, "Die Tote ohne Namen" ist spannend und nie langeweilig, stets unterhaltend, ohne Längen. Allein das ist schon vier Sterne wert, zu fünfen reicht es nicht ganz. Warum? Die Figuren sind etwas zu idealtypisch, das Ende ist etwas enttäuschend geraten. Ein gutes weil unterhaltsames Buch, schwaches Ende, etwas zu platt skizzierte Figuren. Insgesamt genau das was man von einem Thriller erwarten darf.
P.S.: Das Hörbuch von Ulrike Folkerts ist ein einziger Alptraum, in diesem Falle sollte man sich die Mühe machen und auf das Printmedium zurückgreifen.


Das Testament
Das Testament
von John Grisham
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Von der Macht des Geldes, 11. Dezember 2015
Rezension bezieht sich auf: Das Testament (Taschenbuch)
Troy Phelan ist stinkreich und ziemlich desillusioniert. Er hat mehrere Kinder von mehreren Frauen, keines seiner Nachkommen kann irgendwie mit Geld umgehen. Aus diesem Grund wählt er einen spektakulären Abgang: er springt vom Balkon seines Bürogebäudes, nicht ohne vorher seine Brut zugunsten einer unehelichen Tochter, von der bislang keiner etwas gewusst hat, zu enterben.
Nate O'Riley, ein alkoholkranker Anwalt, wird aus der letzten Suchtklinik geholt und nach Brasilien geschickt um die Erbin Rachel Lane zu suchen die dort als Missionarin bei einem öffentlichkeitsscheuen Indianerstamm lebt. Er vollbringt das Unmögliche, nur will Rachel weder von ihrem Vater noch vom Erbe irgendwas wissen. Und im Hintergrund geht das Geschachere der Enterbeten und deren Anwälte um das Erbe los...
"Das Testament" ist ein leiser Roman, die Hauptfigur ist Nate O'Riley, der gebeutelte Anwalt. Zumindest er kann der verfahrenen Geschichte um den Nachlass des Milliardärs noch etwas Positives abgewinnen.
Spannung darf man hier nicht erwarten, "Das Testament" ist eher witzig, teilweise etwas deprimierend wie mit dem Erbe und dem letzten Willen umgegangen wird. Kein Thriller, eher ein Roman der wie das Klischee einer Gerichtsstory anmutet. Dazu relativ kurz, trotz allem aber lesenswert.


Schneewittchen muss sterben
Schneewittchen muss sterben
von Nele Neuhaus
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

5.0 von 5 Sternen Degenerierte Dorfgemeinschaft, 7. Dezember 2015
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben (Taschenbuch)
Tobias Sartorius wird nach 10 Jahren aus dem Knast entlassen. Er kommt nach Hause - zurück in sein Heimatdorf welches sich gegen ihn verschworen hat und alles daran setzt ihn wieder los zu werden. Sie schrecken vor fast nichts zurück, und dann scheinen sich die Ereignisse von damals zu wiederholen.
Pia Kirchhoffs und Oliver von Bodensteins vierter Fall führt die beiden in die Untiefen einer voreingenommenen, verlogenen Dorfgemeinschaft die nur eines im Sinn hat - ihren eigenen Vorteil, koste es was es wolle. Hier ist keiner unschuldig. Dazu kommen noch eine Menge private Probleme der beiden Ermittler die bewältigt werden wollen.
Schneewittchen muss sterben ist ein ungemein fesselnder, bis zum Ende spannender Thriller der es wirklich geschafft hat mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Eine schlau aufgebaute, ungemein fesselnde Handlung. Ein überzeugendes Ende gehört auch dazu, und im Verlauf des Romans lernt man wirklich einieg Leute hassen. Fantastische Unterhaltung, nicht von literarisch hohem Niveau, dafür aber um so spannender. Prima.


Tiefe Wunden: Der dritte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 3)
Tiefe Wunden: Der dritte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 3)
von Nele Neuhaus
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Braunes Vermächtnis, 30. November 2015
Ein 92-jähriger angesehener jüdischer Weltkriegsveteran und Auschwitzüberlebender wird in seinem Haus erschossen aufgefunden. Innerhalb von ein paar Tagen kommen noch zwei weitere betagte Opfer hinzu. Wie hängt das Ganze wohl zusammen, und was haben die beiden anderen, deutlich jüngeren Toten damit zu tun? Rätsel über Rätsel, und die Lösung liegt wohl in der Vergangenheit.

Tiefe Wunden ist der dritte Fall für Bodenstein und Kirchhoff. Und der ist sehr gut konstruiert, hat viele Winkelzüge und falsche Fährten. Es gibt zwar ein paar Längen und auch kleine logische Ungereimtheiten, insgesamt aber ist der Plot, auch wenn er etwas unglaubwürdig erscheint, doch hervorragend gestrickt und in sich schlüssig aufgebaut. Die Geschichte bleibt spannend bis zum Schluss, meiner Meinung nach ein überdurchschnittlicher Thriller/Krimi der zwar lang, aber auch unterhaltend ist. Tiefe Wunden hat seinen Platz in meinem Thriller-Regal.


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