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Beiträge von El Barto
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Rezensionen verfasst von
El Barto

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Die Büchse der Pandora: Kurzkrimis
Die Büchse der Pandora: Kurzkrimis
von Agatha Christie
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Nett und kurzweilig, 24. August 2015
Tommy und Tuppence Beresford - so heißt das illustre Amateurermittlerduo. Genauso lautmalerisch ist der Name der Detektei - Blunts brilliante Detektive. Tommy und Tuppence sind in Wahrheit Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes, die Detektei nur eine Tarnung. Trotzdem ermitteln sie fleissig im Stile bekannter englischer Kriminologen - wie z.B. Sherlock Holmes. Erst am Ende, bei ihrem schwersten Fall, müssen sie auf die grauen Zellen von Hercule Poirot, dem kleinen Belgier, zurückgreifen.

Die Büchse der Pandora ist eine nette kleine Ansammlung von mehr oder minder schwierigen Fällen die alle mit einigem Glück (wie Tommy und Tuppence selbst zugeben) gelöst werden. Eine wirklich kurzweilige und nette Krimilektüre für zwischendurch.


Hercule Poirots grösste Trümpfe
Hercule Poirots grösste Trümpfe
von Agatha Christie
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Zehn kurze Abenteuer, 18. August 2015
Hercule Poirot muss hier in rascher Folge mehrere kleinere und größere Fälle klären, alle mit Hilfe seiner kleinen grauen Zellen. Die meisten sind Christie-typisch was Motivlage und Tathergang angeht. Nur manchmal stimmt die Logik nicht so ganz, aber im Großen und Ganzen sind die frühen Abenteuer des belgischen Pedanten mehr als unterhaltsam und kurzweilig.


Die großen Vier (Hercule Poirot)
Die großen Vier (Hercule Poirot)
von Agatha Christie
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Agatha Christies Frühwerk - das merkt man, 14. August 2015
Poirot muss diesmal gegen ein Verbrecherkartell antreten welches nichts geringeres als die Weltherrschaft anstrebt. Auf dem Weg dorthin räumen sie mit Hilfe des "Zerstörers", der Nr. 4, alle Widersacher rigoros aus dem Weg. Dabei hilft ihm sein treuer aber impulsiver Kollege Hastings.

Agahtha Christie versucht sich diesmal mit kruden Verschwörungstheorien, einer Agentengeschichte à la James Bond. Leider scheitert sie damit, das Ganze ist zwar leidlich spannend, dafür aber auch teilweise hanebüchend konstruiert und mit albernen Agentengimmicks gespickt, wie z. B. einer Zigarette die Giftpfeile verschießen soll. Zugegeben, der Roman stammt aus dem Jahre 1927, und zu dieser Zeit mag sowas ja modern gewesen sein. Heute allerdings kommt das nicht an, die logischen Fehler und die für Agatha Christie unngewöhnlichen Handlungsbrüche nötigen mir nur eine knappe drei Sterne-Wertung ab.


Das Geheimnis der Schnallenschuhe
Das Geheimnis der Schnallenschuhe
von Agatha Christie
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Verwirrend, 6. August 2015
Poirots Zahnarzt ist tot, erschossen. Sieht wie Selbstmord aus, aber unser belgischer Meisterdetektiv glaubt natürlich nicht daran. Als dann auch noch ein weiterer Toter auftaucht und eine Dame spurlos verschwindet sieht er sich in seiner Theorie bestätigt und ermittelt, denn die Polizei ist ja wie immer unfähig.
Christie streift hier eine ganze Menge Nebenkriegsschauplätze, ganz viele Personen tauchen auf um dann mehr oder weniger beachtet wieder zu verschwinden. Die Lösung ist wie immer kompliziert, wirkt hier aber ein wenig überstrapaziert. Wenigstens ist "DasGeheimnis der Schnallenschuhe" spannend, obwohl Poirot diesmal ein wenig nervtötend auftritt und niemanden, auch den Leser, nicht an seinen Gedanken so richtig teilhaben lässt. Nicht so schwach wie z. B. Bertrams Hotel, aber bei weitem nicht so gut wie "Tod auf dem Nil" oder "Blausäure". "Das Geheimnis der Schnallenschuhe" verkörpert Agatha Christies Krimidurchschnitt.


Hercule Poirot schlaeft nie
Hercule Poirot schlaeft nie
von Agatha Christie
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Poirot in Kurzform, 3. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Hercule Poirot schlaeft nie (Taschenbuch)
Hier gibt's den belgischem Meisterdetektiv in vier kurzen Fällen, zweimal Mord, zweimal Diebstahl. Alle werden mit Hilfe der bekannten grauen Zellen in kurzer Zeit gelöst. Wegen der Kürze der Geschichten sind diese relativ einfach geraten, viele graue Zellen hat Hercule Poirot dabei bestimmt nicht anstrengen müssen.

Klassisch im Aufbau, ein paar Details wurden aus längeren Romanen aus Christies Feder übernommen, sind alle vier Geschichten (mit Ausnahme der letzten "Ein Indiz zuviel" vielleicht) witzig, spannend und unterhaltsam. Ein kurzweiliges Buch.


Der Todeswirbel
Der Todeswirbel
von Agatha Christie
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Das liebe Erbe, 28. Juli 2015
Rezension bezieht sich auf: Der Todeswirbel (Taschenbuch)
Gordon Cloade ist tot. Das ist unpraktisch, vor allem für seine Verwandschaft die alle finanziell von ihm abhängig waren. Unpraktisch weil seine neue junge Ehefrau, die er ein paar Wochen vorher geheiratet hat jetzt alles erbt. Die nistet sich jetzt mitsamt ihrem gierigen Bruder in der Villa des toten Exmannes ein, und die Neider sind nicht wenige. Als dann aber ein Fremder auftaucht und vorgibt, etwas über einen angeblich toten ersten Ehemann der jungen Witwe zu wissen, überschlagen sich die Ereignisse.
Das passiert etwa ab der Mitte des Romans, und da tritt dann auch Hercule Poirot auf den Plan. Es ist an ihm die Lösung zu finden. "Der Todeswirbel" ist ein Roman um Intrigen, Täuschungen und Geldgier. Spannend und mit den bekannten Wendungen um Täterschaft, Personen und Motiven ist es nicht einfach die Lösung zu finden. Guter Krimi.


Ein Mord wird angekündigt. (5608 937). Mit Miss Marple.
Ein Mord wird angekündigt. (5608 937). Mit Miss Marple.
von Agatha Christie
  Broschiert

4.0 von 5 Sternen Little Paddocks, 28. Juli 2015
Dort soll wie angekündigt der Mord stattfinden, pünktlich um 18.30 Uhr am Freitag Abend, 29. Oktober. Damit alle Bescheid wissen wird dies per Zeitungsanzeige bekannt gegeben. Zur angegeben Zeit findet sich dann auch die neugierige Nachbarschaft zusammen, und prompt liegt wie versprochen ein Toter in der Tür nachdem vorher wirksam alle Sicherungen rausgeflogen sind und alle im Dunkeln standen. Klassisch also: Licht aus, Schuss, Licht an, Mord geschehen.
Dumm nur das der Tote nicht zu den Gästen gehört. Jetzt beginnt die altbekannte Hatz durch alle Personen mit ihren Motiven. Da geht es um Erbschaften, Kinder und Geschwister und kranke Schwestern und Ehefrauen. Miss Marple tritt erst relativ spät auf den Plan um das Ganze dann zu entwirren, vorher tappt die Polizei im Dunklen.
Ein Mord wird angekündigt ist ein klassischer Miss-Marple-Krimi, nicht der Beste aber auch nicht der Schlechteste. Mit den gewohnten Verwicklungen und einem Täter mit dem man nicht unbedingt rechnen musste ist dieser Krimi ein klassisches Vergnügen.


Bertrams Hotel
Bertrams Hotel
von Agatha Christie
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Christie's Mittelmaß, 28. Juli 2015
Rezension bezieht sich auf: Bertrams Hotel (Taschenbuch)
Miss Marple macht Urlaub in einem Hotel in dem die Zeit stehen geblieben ist, in Bertram's Hotel. Da gibt es noch richtige Muffins mit Butter und solche englischen Köstlichkeiten wie Kümmelkuchen. Und wie das Leben so spielt und wenn Miss Marple irgendwie in der Nähe ist gibt es auch einen Mord. Vorher verschwindet allerdings auch ein schusseliger Priester. Wie das alles zusammenhängt - kein Problem für unsere beliebte Alt-Detektivin.
Miss Marple spielt hier allerdings nur eine kleine Rolle, das Zünglein an der Waage sozusagen. Insgesamt bleibt sie etwas blass, genauso wie die Geschichte selbst. Es gibt keine allzu großen Winkelzüge, die Lösung und damit auch das Gehabe um Bertram's Hotel sind auch für einen Hobbydetektiv und geübten Krimileser mit etwas Überlegung lösbar. Es gibt besseres von Agatha Christie und ihrer Heldin Jane Marple.


Die Anatomiestunde (Nathan Zuckerman)
Die Anatomiestunde (Nathan Zuckerman)
von Philip Roth
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Zuckerman fängt an zu nerven, 3. Juli 2015
Teil drei der Zuckerman Trilogie: Nathan leidet mittlerweile unter unerklärlichen Nackenschmerzen die ihn in den Medikamenten- und Alkoholmissbrauch treiben. Seit Jahren hat er nichts Brauchbares mehr geschrieben, lebt er von den Einnahmen aus "Carnovsky", seinem erfolgreichen Skandalroman. Er verteibt sich die Zeit mit verschiedenen Damen auf seiner Spielmatte und in seinem Hass auf Milton Appel, einem Literaturkritiker.
Der dritte Teil der Zuckerman-Trilogie ist ein Laudatio aus Selbstmitleid, ein ein teilweise vulgäres Gezänk um Zuckermans Seelen- und körperliches Heil. Und so entschließt er sich Arzt zu werden, ausgerechnet. Und das nur weil er darin glaubt eine sinnvolle Beschäftigung zu finden die seinem Leben mehr Sinn gibt als Bücher zu schreiben. Soll man das ernst nehmen?
Zuckerman tut in seinem Credo vor allem eins: er fängt an einem auf den Nerv zu gehen mit seinem Egoismus, selbst seine kritische Beziehung zum Judentum zieht nicht mehr. Und seine Beziehung zu Frauen erscheint mir in zunehmenden Maße konstruiert.
Roth schreibt wie immer brilliant, allerdings mit dem Hang zu langen Monologen. Allerdings ist dieser dritte Teil zwar nicht der lahmste, dafür aber der Teil welcher am wenigsten inhaltlich überzeugen kann.


Zuckermans Befreiung: Roman
Zuckermans Befreiung: Roman
von Philip Roth
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Portnoys Beschwerden oder Carnovsky - Roth als Zuckerman, 23. Juni 2015
Das die Romane um Nathan Zuckerman autobiographisch sind mag eigentlich niemanden mehr überraschen. So ist es auch nicht verwunderlich das Nathan Zuckermans erster Erfolg, der ihm Ruhm und Reichtum bringt, praktisch identisch ist mit Roth's Portnoys Beschwerden. Und das ohne das eine Zeile aus Carnovsky in "Zuckermans Befreiung" zitiert wird.
Nathan erlebt die Licht- und Schattenseiten eines erfolgreichen Romanautors kennen. Die einen bewundern ihn ob seines Talents, die Dinge unverblümt zur Sprache zu bringen. Andere wiederum schmähen ihn wegen der Verunglimpfung seiner Familie und des Judentums an sich. Dazu kommen fanatische Fans die ihm das Leben schwermachen.
Nathan selbst macht das alles relativ wenig aus, so entsteht das Bild eines Egomanen, eines relativ gefühlskalten Einzelgängers. Ob das das Bild ist das Roth von sich zeichnen wollte? Nathan Zuckerman ist ein wenig empathischer Charakter, er ist mir persönlich unsympathisch.
Insgesamt ist Zuckermans Befreiung eine leicht vor sich hin plätschernde Studie, Zuckerman selbst macht sich frei von seinen familiären Zwängen. Erzählerisch und stylistisch wie gewohnt auf hohem Level der Unterhaltungslektüre angesiedelt schafft es Zuckerman's Befreiung aber nicht ganz in den Himmel, dazu ist der Roman etwas zu langatmig.


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