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Rezensionen verfasst von
El Barto

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Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe
Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe
von Suzanne Collins
  Broschiert
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Zweiter Aufguss - immer noch gut, 21. Oktober 2014
Katniss und Peeta sind umgezogen. Jeder in ein Haus im Dorf der Sieger, in dem bereits Haymitch wohnt. Beiden geht es gut, es gibt, Geld, Essen, fließend Wasser...alles was sie früher mehr oder weniger vermisst haben. Und sie brauchen keinen Hunger mehr leiden.

Wäre da nicht de vertrackte Situation um die gespielte Liebe der beiden (zumindest von einer Seite). Im Land regt sich nämlich Aufruhr, und Präsident Snow verlangt nicht weniger von seinen neuen Siegern als die Massen zu beruhigen und das Kapitol zu stärken. Dazu sollen die beiden sogar heiraten. Doch wer Katniss kennt kennt weiss wie es ausgeht: sie setzt ihre Mission in den Sand, eigentlich hatte sie von Anfang an keine Chance. Und so lässt sich Präsident Snow einen prfiden Plan einfallen: er schickt eine Auswahl der letzten Sieger in die Arena, Katniss als einzige weibliche Siegerin aus Distrikt 12 ist automatisch dabei. Begleitet natürlich von Peeta, und das Morden beginnt erneut.

Gefährliche Liebe ist eine gelungene Fortsetzung die sich allerdings vom ersten Teil nicht wesentlich abhebt. Wieder müssen die beiden in die Arena, wieder ist der Ausgang klar. Obwohl....hier gibt es ein paar Wendungen. Die Voraussetzungen sind anders, das Ende ist ein gewaltiger Cliffhanger der nach einer Fortsetzung schreit. Insgesamt ist Gefährliche Liebe eine sehr unterhaltsames Buch, dem ersten Teil sehr ähnlich was Aufbau und Handlung angeht. Darum: gelungen, bravo dafür und her mit Teil 3.


Das Vermächtnis des Martí Barbany: Roman
Das Vermächtnis des Martí Barbany: Roman
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Von jedem etwas, 16. Oktober 2014
aber trotzdem - irgendwas fehlt. Und zwar irgendwie der letzte Pfiff. Aber der Reihe nach:

Marti Barbany ist kaum 18 Jahre alt als er in Barcelona das Erbe seines Vaters antritt. Mit einem stattlichen Vermögen ausgestattet schwingt er sich mit Hilfe eines intriganten Ekelpakets, welches leider gleichzeitig für alle notwendigen Genehmigungen zuständig ist, zum erfolgreichen Händler und Reeder auf. Dumm nur, dass dieser gleichzeitig der Stiefvater von Mrtis heimlicher Liebe Laia ist - und das er diese lieber selbst besteigt anstatt sie zu verheiraten.

So kommt es wie es kommen muss - die beiden werden erbitterte Feinde, es gibt einen Showdown und ein ziemlich abgehacktes Ende. In den ersten geschätzten 350 Seiten liest sich alles wie ein Roman von Rosamunde Pilcher - eben nur im Mittelalter und in Barcelona. Alles ziemlich idealistisch, zuweilen schmalzig und so gar nicht historisch.Erst dann kommt so ein bisschen Fahrt ist das Ganze, Marti weht endlich etwas Gegenwind ins Gesicht. Allerdings ohne das er ernsthafte Probleme bekommt. So will der Funke nicht so recht überspringen, die Spannung will nicht so recht aufkommen. Es gelingt Marti nicht ganz mich gefangen zu nehmen, sobleibt ein immerhin überwiegend historisch korrekter gut recherchierter historischer Roman, der eine Spur zu ideal verläuft.


Erwartung: Der fünfte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller
Erwartung: Der fünfte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller
von Jussi Adler-Olsen
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwächer als die ersten Vier, aber noch gut...., 22. September 2014
Marco ist 15 und Teil einer organisierten Diebesbande. Dieses Leben geht ihm irgendwann gegen den Strich, und als er dann auch noch ein Geheimnis entdeckt welches ihm besser verborgen geblieben wäre muss er um sein Leben fürchten.

Ein paar Monate später landet der Fall über Umwege auf dem Tisch vom Sonderdezernat Q, und damit nehmen die Dinge ihren Lauf. Nur das sie diesmal nicht so spannend arrangiert sind wie in den vorangegangenen vier Fällen, die doch allesamt sehr viel spektakulärer waren. Olsen schlägt hier leisere und auch etwas kompliziertere Töne an, das ist manchmal schon etwas langweilig. Dafür wird wieder mehr Augenmerk auf die Ermittler gelegt, wieder werden kleine Splitter aus Assads illustrer Vergangenheit offen gelegt, Rose bekommt einige neue Facetten und mit Gordon taucht ein neuer Reizcharakter für Carl auf. Auch Carl hadert zunehmend mit persönlichen Problemchen.

Insgesamt ist Erwartung nicht immer so spannend und brillant erzählt wie seine Vorgänger, für die Fans des Sonderdezernats Q allerdings ein Muss. Quereinsteigern mag es schwer fallen, die Figuren würden wahrscheinlich überzogen und albern, zumindest unrealistisch erscheinen. Den Kennern allerdings ist das Buch empfohlen wenn sie wissen wollen wie es mit Assad, Carl und Rose weitergeht.


Die Liste: Roman
Die Liste: Roman
von John Grisham
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

3.0 von 5 Sternen Alles angesprochen, nichts vertieft - irgendwie schlapp, 11. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Liste: Roman (Taschenbuch)
Willie Traynor kommt als gescheiterter Journalismusstudent nach Clanton zum lokalen Käseblatt. Einem glücklichen Umstand und seiner reichen Großmutter verdankt er es das die "Times" nach kurzer Zeit ihm gehört. Mit Hilfe billiger, reißerischer und immer parteiischer Berichterstattung auf Niveau der Bild saniert er das Blatt. Er hat natürlich auch Glück dabei, denn in der Zeit wo er das Blatt übernimmt wird eine junge Mutter von einem Abkömmling des hinterwäldlerischen, ortsansässigen Verbrecherclans namens Padgitt vergewaltigt und ermordet.

Und schon ist Grisham wieder da wo er hingehört - im Gerichtssaal. Aber - die Verhandlung ist in null Komma nix vorbei. Kein Tiefgang, keine Wendung, nichts. Stattdessen geht es mit der langweiligen Zeitung und einer Reportagenserie über Kirchen weiter. So dauert es bis Seite 400 bis endlich der auf dem Klappentext versprochene Plot in Bewegung kommt. Leider nicht lange, das Buch ist zu Ende bevor die 500 erreicht wird. Und das Ende - überraschend aber trotzdem irgendwie doof.

Grisham nudelt in "Die Liste" uralte Themen durch: Vietnamkrieg, Glaubensdiskurse, Rassentrennung, Korruption, käufliche Lokalpolitiker etc. Und geht bei keinem der Themen in die Tiefe, nichts davon ist irgendwie Hauptsache des Buches. Der eigentliche Mord, Grisham's Spezialität, das Gericht, tritt völlig hinter die langweilige Story um den nie gefährdeten Willie Traynor und seine öde Zeitung zurück.

Es bleibt bei einem lahmen, im dauernden Singsang dahinplätschernden Gerichtsroman ohne nennenswerten Spannungsbogen. Seine früheren Bücher sind deutlich besser, drei Sterne noch knapp.


Die dunkle Seite des Mondes. Roman
Die dunkle Seite des Mondes. Roman
von Martin Suter
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vom Business-Typ über die Midlife-Crisis zum Waldschrat, 4. September 2014
Urs Blank ist ein außergewöhnlich erfolgreicher Wirtschaftsanwalt, seine Lebensgefährtin eine stilistisch einwandfreie Kunst- und Antiquitätenhändlerin. Mit einem Mal langweilt ihn sein Dasein, er bandelt mit einer Flohmarktverkäuferin an, mehr als 20 Jahre jünger als er. Seine langjährige Partnerin lässt er kurzerhand sitzen.

Seine neue Partnerin verführt ihn zu einem Pilzexperiment dessen Folgen leider völlig aus dem Ruder laufen. Fortan ist Urs nicht mehr er selbst, er verkriecht sich im Wald und wird zunehmend wunderlich. Bis zum Schluss spitzt sich die Situation zunehmend zu, das Ende selbst ist unprätentiös und ziemlich bitter.

Suter übertreibt hier heftig, sehr heftig. Um ein Ende zu setzen welches dem Buch ein abruptes unverdient mageres Ende bereitet. Schade, ich hatte etwas mehr erwartet. Die Story lebt vom überzeichneten Witz, Spannung kommt eigentlich kaum auf. Ein bisschen Krimi ist auch dabei. Insgesamt soll das wohl eine Persiflage auf das überzeichnete Businesstum sein, witzig und unterhaltsam aber ist es allemal.


Verachtung: Thriller
Verachtung: Thriller
von Jussi Adler-Olsen
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse, Olsen lässt nicht nach. Er wird besser., 29. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Verachtung: Thriller (Taschenbuch)
Ganz im Gegenteil, er wird besser.

Ein Internierungslager (so muss man es wohl nennen) für gescheiterte und angeblich unwerte Mädchen und junge Frauen, dahin wird Nete in den späten 50er Jahren verfrachtet. Sie kann kaum lesen, hat eine unmögliche Kindheit und auch schon einen Abort hinter sich. Aber Nete ist weder dumm noch asozial - sie hat einfach nur unglaubliches Pech in ihrem Leben gehabt.

Dreissig Jahre später. Nachdem sich alles zum besseren gewendet hat beginnt für Nete das Pech von neuem. Aber diesmal will sie Rache an ihren Peinigern. Und die plant sie minutiös.

Noch mal 23 Jahre gehen ins Land. Carl, Assad und Rose wird der Fall einer vor 23 Jahren verschwundenen Bordellbesitzerin zugespielt. In diesem Zusammenhang decken sie weitere Vermisstenfälle auf die zeitlich eng zusammenhängen. Aber wo ist die Verbindung? Auf der Suche danach stolpern sie über widerrechtliche Abtreibungen, Sterilisationen, Vergewaltigungen etc. Und über Curt Wad, den mit Allmachtsphantasien ausgestatteten Frauenarzt und Chef der Partei "Klare Grenzen", die deutlich nationalsozialistische und rechtsradikale Züge hat.

Super Idee, schön skurril und bizarr wie man es vom Sonderdezernat gewohnt ist. Spannend und abwechslungsreich erzählt, durchsetzt mit den bereits bekannten Nebenkriegsschauplätzen wie Assads undurchsichtiger Vergangenheit, Roses Irrsinn und Carls persönlichen Problemen. Dies alles sinnvoll miteinender zu verweben ohne das große Schnitte entstehen ist eine Kunst und wird hervorragend gemeistert. Ein Rad greift ins andere, und das Ende - wow. Olsen überrascht den Leser mit .......

Hier kein Spoiler, selbst lesen. Es lohnt sich, Verachtung ist nie langweilig. Ein echter Pageturner, den vorangegangenen Fällen mindestens ebenbürtig. Ich halte Verachtung sogar für tendenziell besser, ein Thriller bei dem man nichts falsch machen kann.


Die Säulen der Erde. Roman
Die Säulen der Erde. Roman
von Ken Follett
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Großartige Unterhaltung, 15. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Säulen der Erde. Roman (Taschenbuch)
Tom Builder hat einen Traum - er will unbedingt eine Kathedrale bauen. In Kingsbridge erhält er die Chance dazu, der junge Prior Philip ist besessen davon die marode Priorei wieder auf Vordermann zu bringen. Das Ganze gerät zur Lebensaufgabe. Feindlich gesinnte Bischöfe und Grafen, Tom's wunderliche zweite Frau Ellen mit ihrem Sohn Jack sowie die Liebe machen Philip und Tom oftmals einen Strich durch die Rechnung.

Historisch gesehen ist nicht viel dran an den "Säulen der Erde", lediglich die Daten sowie einige Personen wie Henry, Stephan von Blois und Mathilde, Thomas Becket und Bischof Henry von Winchester sind historische Personen. Zeitlich steht die Story in der Zeit der Erbfolgekriege zwischen Stephan und Mathilde und am Ende der Herrschaft Henry (Heinrich) des II. Ein Kingsbridge gibt es zwar in England, Follet's Ort allerdings ist fiktiv ebenso wie die Grafschaft Shiring. Positiv ist zu vermerken das der historische Hintergrund nicht passend gemacht worden ist wie bei vielen anderen, eher zweitklassigen historischen Romanen. Die Handlung läuft also vor korrektem Hintergrund.

Die Säulen der Erde ist für einen Krimiautor wie Follet ein gelungener Sprung ins Milieu des historischen Romans. Immer spannend, ein stetiges Auf und Ab zwischen Erfolg und Niederlage ist der Roman kurzweilige Unterhaltung auf immerhin guten 1200 Seiten.


Der Alchimist
Der Alchimist
von Paulo Coelho
  Broschiert
Preis: EUR 9,90

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ist nicht meins - bin kein kleiner Esotheriker, 28. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Alchimist (Broschiert)
Santiago ist ein einfacher andalusischer Hirte der Knall auf Fall seine Schafe verkauft um seinem Traum zu folgen. Der Traum handelt von einem Schatz (was sonst) und Santiago ist es beschieden diesen zu finden. Dazu muss er nach Ägypten, zu den Pyramiden um genau zu sein. Also macht er sich auf den Weg. Auf selbigen findet er zwar nicht sofort seinen Schatz aber immerhin den Weg zu sich selbst, und zwar mit Hilfe von esotherischen Allgemeinplätzen die zumindest auf mich völlig zusammenhanglos wirken und auch von einem Abreißkalender stammen können.

Der Alchimist hat mich nicht gefangen nehmen können: sprachlich lächerlich einfach wirft Coelho mit philosophischen Weisheiten nur so um sich, die Story erinnert frappant an Hesses Siddartha, die Figur Santiago ist von erschreckender Einfachheit. Und doch hat Der Alchimist eine riesige Fangemeinde. Warum? Weil es immer wieder Leser gibt die auf der Suche nach solchen einfachen Aha-Erlebnissen sind, egal ob sie logisch nachvollziehbar sind oder, wie hier, eben nicht.

Ich bleibe davon unberührt, genau so wie von Räucherkerzen und Ouija-Brettern. Meins ist sowas nicht.


Irgendwann holt es dich ein: Psychothriller
Irgendwann holt es dich ein: Psychothriller
von Jane Hill
  Taschenbuch

2.0 von 5 Sternen Das war zeitweise ziemlich anstrengend, 24. Juli 2014
was und Jane Hill da zumutet.

Hattie Fox flüstert ihrer alten Ex-Freundin noch schnell "Wir haben Furchtbares getan" zu und wirft sich dann spektakulär vor eine einfahrende U-Bahn. Blut spritzt überall hin, Kate ist verständlicherweise geschockt.

Guter Anfang, soweit so gut. Aber das war's dann auch schon. Im Folgenden hört man Kate weitestgehend entweder beim Denken zu oder ergeht sich in langweiligen Vermutungen. In gaaaaanz kleinen Häppchen wird die eigentliche Handlung weiter getrieben: Kate erhält ein paar eigenartige Sendungen die ihr seelisches Gleichgewicht beeinträchtgen, eine weitere Leiche kommt hinzu. Unerträglich für mich persönlich: ihr Ehemann Neil. Ein furchtbarer Gutmensch und erfolgreicher Reporter der unverrückbar zu seiner Frau hält es aber nicht für notwendig hält in Zeiten ihrer tiefsten Krise mal mit der Faust auf den Tisch zu hauen. Pausenloses Verständnis zeigend rumpelt Neil durch die Handlung ohne wesentlich zur Lösung beizutragen, er taucht einfach pausenlos auf ohne eine Wirkung zu erzielen. Ein verheizter Charakter den man viel tiefer in die Handlung hätte einbinden müssen.

Spannung kommt leider gar nicht auf, auch nicht am Ende. Nach endloser Oberflächenpsychologie über Mobbing, Ärgern und Piesacken wird das Rätsel mir nichts, dir nichts aufgelöst. Einfach weil Kate mal wieder was einfällt was sie erfolgreich verdrängt hat.

"Irgendwann holt es dich ein" ist ein allenfalls durchschnittlicher, oberflächlicher und über weite Strecken langweiliger Psychothriller. Ein Krimi ist es schon deshalb nicht weil Handlung und Ende vom Konstrukt her viel zu simpel sind. Anspruchslose, einfache Lektüre. Mehr nicht.


Tödliches Experiment. Thriller
Tödliches Experiment. Thriller
von David Osborn
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,95

4.0 von 5 Sternen Heads, 21. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Tödliches Experiment. Thriller (Taschenbuch)
Oder auf deutsch "Köpfe". So hieß die Erstveröffentlichung aus dem Jahre 1985.

Susan ist neu in der Klinik/Labor/Anstalt - was auch immer. Sie experimentiert auf dem Gebiet der Neurometrik - und zwar an Köpfen denen der Körper fehlt. Nur sind diese Köpfe noch am Leben, aufgespießt auf metallene Pfähle und künstlich am Leben gehalten. In diesem Horrorszenario unter dem Deckmantel moderner medizinischer Forschung zu arbeiten stellt sie vor immer größere Probleme, erst recht als sie in Bereiche vorstößt zu denen sie eigentlich keinen Zutritt hat.

Tödliches Experiment ist ein Routinier im Stile von "Koma" und ähnlichen Medizinthrillern. Die Charaktere sind klassisch gehalten, nur mit persönlichen Nuancen statt Tiefgang versehen. Die Story selbst ist ungeheuerlich, hoffentlich gibt es sowas nicht wirklich. Dafür aber auch interessant, spannend. Tödliches Experiment wird nie langweilig obwohl es stilistisch einfach ist und keinerlei Überraschungen zu erwarten sind. Ist insgesamt OK, aber kein Thriller der bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlässt: knappe 4*.


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