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Rezensionen verfasst von
dr.morton

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Kein Titel verfügbar

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Flauschig, aber qualitätstechnisch verbesserungsfähig, 25. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kurz und gut, unsere Tochter liebt das Teil.
Sie kennt und mag den Film und hat kurzentschlossen ihr Sparschwein geschlachtet, um dieses Einhorn käuflich zu erwerben.

Das Teil roch nicht nach Chemie wie bei vielen Fernostprodukten üblich und war tatsächlich flauschig. Zwar nicht sooooo flauschig aber flauschig.

Leider trennte sich nach wenigen Monaten des Liebgehabtwerdens die Rückennaht auf. Für unsere Tochter kam eine Rücksendung nicht in Frage und Mama musste mit Nadel und Faden ran. Das sollte nach so kurzer Zeit aber eigentlich nicht nötig sein.


Silbergrau
Silbergrau
Preis: EUR 17,96

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hallo!!! Jemand Zuhause?, 25. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Silbergrau (Audio CD)
Ich kann es nicht fassen. Zu Heinos lauwarmer Veröffentlichung "Mit freundlichen Grüßen" kann man sich durch 1320 Rezensionen wühlen, aber zu Silbergrau will sich niemand äußern und das obwohl die CD bereits 2007 erschienen ist?! Das lässt tief in die bundesdeutsche Musikkäuferseele blicken; und dann muss man weinen.

Denn mit Silbergrau ist dem Pascal Schumacher Quartet nicht nur ein audiophiles Meisterstück gelungen, es ist auch eine diese wenigen Aufnahmen von denen ich weiss, dass sie mich für den Rest meines irdischen Gastspiels begleiten wird, ohne wenn und aber.

Pascal Schumacher spielt Vibrafon, ein Instrument, das viel zu selten im Jazz zum Einsatz kommt, leider. Mit Jef Neve steht ihm ein Klavierspieler zur Seite, der ihn nicht einfach nur begleitet, sondern mit dem er sich kongenial die Pässe zuspielt, zum Niederknien! Überhaupt hat das ganze Quartet eine Intensität und Spielfreude, die so ungehemmt aus den Boxen quilt, wie es nur selten der Fall ist.

Absolute Kaufempfehlung, insbesondere wenn man eine tolle Anlage sein eigen nennt (alle anderen dürfen aber auch ;-)).


Uncle John
Uncle John
Wird angeboten von samurai media JPN402
Preis: EUR 31,10

5.0 von 5 Sternen Give me that funky Hammond!, 25. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Uncle John (Audio CD)
Special Others kommen aus Japan und verbinden Fusion- und Jazzelemente mit Post-Rock und Funk. Es ist eine dieser vielen "jungen" Bands mit vielfältigen Einflüssen die mutig genug ist, stilistisch zwischen den Bänken zu sitzen. In Japan scheint die Band recht erfolgreich zu sein, bei uns sind sie leider unbekannt und ihre zahlreichen Alben nur als Import zu bekommen. Was echt schade ist.

Bei Uncle John handelt es sich um eine EP mit lediglich fünf Stücken und einer Spielzeit von 30 min, trotzdem lohnt sich die Anschaffung unbedingt.

Allein das Eröffnungsstück "Sunshine" macht richtig gute Laune und ist das Geld der gesamten CD wert. Extrem groovig und mit treibender Orgel verleitet es einen dazu, die Flex aus dem Keller zu holen, den eigenen Kombi in ein Cabrio zu verwandeln, um dann an einem schönen Frühlingstag auch den Rest der Stadt mit den Special Others zu beglücken.
Auf anderen Aufnahmen singen sie auch, hier glücklicherweise nur beim Refrain vom Titelstück.

Insbesondere Fans des dänischen Trios Ibrahim Electric sollten ein Ohr riskieren.


The View from Here
The View from Here
Preis: EUR 18,66

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Trau dich und lass mal die Sau raus, Kyle!, 25. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: The View from Here (Audio CD)
Kennen sie das? Sie bekommen eine CD in die Hände bei der der Funke einfach nicht überspringen will, obwohl sie alle Vorraussetzungen hat, um perfekt in die eigne Musiksammlung zu passen: richtiges Genre, gute Musiker, gute Aufnahmequalität, eigenständige Kompositionen usw.

Bei mir hat es drei Durchgänge gebraucht bis ich endlich festmachen konnte warum "The View from Here" für mich persönlich kein Highlight ist; auf vielen Stücken klingt das Ensemble zu sehr nach Big Band. Bei den Solopassagen kann man förmlich spüren, wie sich die Musiker von ihrem Platz erheben, brav ihre acht Takte spielen und sich dann wieder setzen. Erst darf die Trompete, dann das Saxophon, alles schön harmonisch und mit dem Metronomzirkel gezogen.

Auch funktionieren für mich die Ausflüge in das Lateinamerikanische oder in den Funk nur bedingt. Immer klingt die Band, als ob sie mit leicht angezogener Handbremse spielt. Tower of Power ist das nicht.

Am besten gefallen mir die eher leisen, melancholischen Passagen. Anspieltipp: The Promise.


Tubes and Wires
Tubes and Wires
Preis: EUR 19,98

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Album aber kein audiophiler Klangtipp, 24. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tubes and Wires (Audio CD)
Tatsächlich ist mit der Produktbeschreibung fast alles gesagt.
Mit Tubes und Wires hat Niels Klein ein gutes Album vorgelegt, dass sich schwer in gängige Schubladen packen lässt.
Trotzdem hätte ich es in meinem ehemaligen CD-Laden in die Rubrik Jazz gestellt und nach keiner neuen Bezeichnung gesucht, da es bereits eine ganze Reihe junger Jazz-Formationen gibt, deren musikalische Grundausbildung vielfältig ausfällt.

Ich würde die Rezension aber nutzen um zwei kritische Punkte anzumerken:

1. Wie so oft ist auch Tubes und Wires ausstattungstechnisch mager ausgefallen. Kein Booklet, keine Bilder, kein gar nichts.
Ich persönlich hätte mir ausführliche Infos bspw. zum verwendeten Equipment gewünscht. Die wenigen verblieben CD-Käufer sind in der Regel auch Sammler und verdienen meiner Meinung nach ein paar Leckereien. Das stärkt die Beziehung zum Künstler und die Bereitschaft vielleicht auch noch die eine oder andere Aufnahme des Künstler zusätzlich zu erwerben.

2. Mir persönlich ist es ein Rätsel warum die Steroplay für dieses Album die Auszeichnung "Audiophile des Monats - Klangtipp" vergeben hat. Sicherlich ist das Album keinesfalls schlecht aufgenommen, aber auf allen von mir getesteten Anlagen klingt Tubes and Wires leicht übersteuert und verhangen.


Souls
Souls
Preis: EUR 20,99

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Trauriger Rückfall in die 80er Jahre, 22. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Souls (Audio CD)
Bernd und Moni haben zu ihrer privaten Version vom Kochduell geladen. Da Moni Perfektionistin ist, muss alles stimmen, auch die Musik. Leg doch die Scheibe von Magus Lindgren auf, schlägt Bernd vor, die würde prima in den Hintergrund passen.

Recht hat der Bernd, aber gerade da liegt das Problem mit "Souls". Mich erinnert das Album an die Produktionen aus dem Hause GRP der 80er Jahre. Grusator-Musik genannt. Ein Wortspiel zusammengesetzt aus dem Namen (Dave) Grusin und Elevator. Musik um sie problemlos im Hintergrund des Kaufhausfahrstuhls laufen zu lassen.

Alles ist sauber aufgenommen und ordentlich glatt poliert. Eine unaufdringliche Melange aus Latin, Soul und Jazz an der sich nur der unverbesserliche Volksmusik- oder Metalfan stören kann.

Da nutzt es auch nichts, dass sich Herr Lindgren ein paar prominente Sänger gegönnt hat. Allen vorweg Gregory Porter, die universale Gaststarallzweckwaffel. Auch der Gesang mäandert nur gefällig vor sich hin. Wirft man zudem einen Blick ins Booklet taucht auf keinem der Fotos einer der Gastsänger auf, vermutlich haben alle ihren bezahlten Beitrag über Midi-Files eingesungen.

Laaannngweeeilliigg....

Musik dudelt ständig um uns herum, beim Einkauf, in der Warteschleife der Telefonseelsorge usw. Sie wird ungewollt zum Soundtrack unseres Lebens. Wenn ich also selber Musik auflege, will ich sie spüren und erfahren, will Mut und Abenteuer. Bei Magnus Lindgren finde ich das nicht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 18, 2014 1:46 PM MEST


Afterglow
Afterglow
Preis: EUR 18,27

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ausgeglüht, 12. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Afterglow (Audio CD)
Afterglow (an) NOUN = Nachglühen. Der Albumname passt! Hat man das ganze durchgehört bleibt lediglich ein schwaches Glimmen zurück; wo sind die zünden Ideen oder ein mitreißendes Feuerwerk? Herausgekommen ist biederer Altherrenrock bei dem die Gruppe keinesfalls als Summe ihrer Einzelkomponenten auftrumpft. Hier mal ein wenig Van Halen, dort ein Schuss Led Zeppelin und viel zu wenig eigne Ideen oder Mut zum Risiko. Das richtige Album für Best-Ager, die sich zur Rente noch mal eine Harley gönnen.


Bowers & Wilkins A7 Wireless Music System für Apple iPod/iPhone (wireless Apple AirPlay-Technologie) schwarz
Bowers & Wilkins A7 Wireless Music System für Apple iPod/iPhone (wireless Apple AirPlay-Technologie) schwarz
Preis: EUR 719,00

54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer vergleicht ist klar im Vorteil! - Update, 26. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte mir das a7 für mein Büro/Schlafzimmer bestellt. Hier sollte es meine iTunes-Bibliothek wiedergeben.

Die Zielgruppe des Gerätes ist klar definiert: Apple-User, die für ihren iMac, ihr iPad und/oder ihr iPhone ein stylisches kompaktes Soundsystem wünschen. Und genau wie die Geräte aus Cupertino wird das a7 hübsch verpackt, aber karg ausgestattet ausgeliefert: Gerät, eine Fernbedienung, Stromkabel und Quickstart-Guide.

Die Einbindung in das eigene Netzwerk mittels der kostenlosen iTunes App gestaltete sich in meinen Fall unproblematisch. Schon nach wenigen Minuten war das a7 spielbereit.

Doch der erste Einsatz war ernüchternd. Schneidende Höhen, ein schwammiger Bass und keinerlei Räumlichkeit liessen das Gerät wie ein fünfzig Jahre altes Kofferradio klingen. Und hier gleich der Hinweis für Ungeduldige: Das a7 braucht ordentlich Einspielzeit. Das ist bei Boxen durchaus üblich. Die Chassis wollen durchbewegt werden, bevor sie ihr Klangpotential entfalten.

Auch sollte das Teil ordentlich positioniert werden. Aufgrund des rückseitigen Bassreflexausgangs produziert es ordentlich Bass und benötigt Platz um sich herum, um nicht zu dröhnen. Lustig sind in diesem Zusammenhang die Lifestyle-Fotos, mit denen B&W das a7 bewirbt. Wandnischen, die wie fürs a7 gemacht aussehen, werden keine befriedigenden Klangergebnisse erzielen. Und da das Gerät keinen Akku hat, benötigt es auch eine Steckdose ;-)
Aber vielleicht will sich der eine oder andere das Teil auch lediglich als Deko hinstellen...

Steht das Teil erst einmal richtig und hat seine Einspielzeit bekommen, kann man mit dem a7 ordentlich Spaß haben.
Aber einen echten Highend-Klang bekommt man selbstverständlich nicht. Dafür ist die Box einfach zu kompakt, die Chassis zu klein. Musikalische Wiedergabe ist an physikalische Gesetze gebunden und auch B&W kann keine Wunder wirken. Eine wirkliche Bühne oder überragende Stereolandschaften kann das a7 nicht erzeugen.

Dennoch ist erstaunlich, wie viel Klang aus dem a7 kommt. Insbesondere der Bass ist wirklich überraschend: Tief, satt und mit ordentlich Punch. Doch ist dieser satte Bass auch ein Problem des a7. Denn insbesondere im Airplay-Betrieb schluckt er viele Details des Hochtonbereichs und gibt der Musik einen eher dunklen Grundcharakter. Das muss man mögen.

Ich hatte mir parallel die Marantz Consolette bestellt, um sicher zu gehen, dass meine 800 € bestmöglich angelegt sind und damit einen ganz anderes Hörerlebnis erhalten. Die Consolette ist in den Höhen betonter und offenbart viel mehr Details und Brillanz. Dafür fehlt ihr der tiefreichende Bass. Aber wer auf Elektro, Pop oder Hip-Hop sowieso keinen Wert legt oder gerne lieber leise Musik geniesst, sollte auf jeden Fall einen Vergleich starten. Beide Geräte konnten bei bestimmten Aufnahmen punkten und offenbarten bei anderen ihre Schwächen. Einen wirklichen Sieger konnte ich nicht ausmachen, dafür waren beide Geräte zu unterschiedlich. Es kommt auf die persönlichen Hörgewohnheiten an, daher bin ich letztlich bei dem a7 geblieben.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch die offensichtliche Weigerung der "Fachpresse" einen ähnlichen Vergleich zu starten. Doch könnte sie dann nicht einfach die Stärken der Geräte hervorheben, sondern müsste sich auch ernsthaft mit ihren Schwächen auseinandersetzen, was potentielle Anzeigenkunden verärgert. Überhaupt ist mir in den letzten Monaten aufgefallen, dass man der Lobhudelei der Fachpresse äußerst kritisch gegenüberstehen sollte.

Update Juni 2013

Das a7 steht nun seit einigen Monaten bei mir, Zeit ein paar ergänzende Bemerkungen zu machen:

Mittlerweile haben sich die Lautsprechersicken ordentlich eingespielt und deutlich an Qualität gewonnen. Die Mitten sind präsenter, die Höhen klarer und der Bass noch kontrollierter. Dadurch ergibt sich ein schönes homogenes Gesamtbild. Alben, die in den ersten Wochen teilweise noch nervig oder ermüdend klagen, lassen sich nun problemlos durchhören. Auch klingt der Lautsprecher offener und weniger zentriert. Ein Stereo-Wiedergabe-Highlight wird das a7 natürlich trotzdem nicht.

Allerdings habe ich mittlerweile festgestellt, das die Abspielqualität im ganzen Haus keineswegs gleichbleibend ist. Klemme ich mir das a7 unter den Arm, um beispielsweise die Terrasse zu beschallen, funktioniert das über das Apple-Netzwerk und meinem Mac problemlos. Verwende ich aus praktischen Steuerungsgründen aber mein iPhone (via WLAN), gibt es immer mal wieder kleine Hänger. Keine Ahnung, ob das am a7 oder dem Apple-Netzwerk liegt, aber ärgerlich ist es trotzdem.

Meinen anfänglichen Tip, bei naher Aufstellung zum Quellgerät ein USB-Kabel zu verwenden, ziehe ich zurück. Tatsächlich kann ich zwischen Airplay und USB Wiedergabe bei erneuten Vergleich keinen ernsthaften Unterschied mehr erkennen.

Allerdings ist mit gestiegener Klangqualität auch der Anspruch an das Musiksignal gewachsen. Internetdownloads mit niedriger Bitrate machen im Vergleich zu verlustfreien Rips deutlich weniger Freude.

Bei meiner ursprünglichen Rezension hatte ich vergessen zu erwähnen, das der Erwerb eines B&W Produktes eine vierteljährige Mitgliedschaft in der hauseignen "Society of Sound" einschließt. Dort kann man sich über die Laufzeit hinweg fast 40 hochauflösende Einspielungen herunter laden (die Hälfte davon Klassik). Und auch wenn mich nicht alles vom Hocker riss, waren doch einige interessante Entdeckungen dabei. Ein schönes Bonbon als Zugabe.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 6, 2013 5:11 PM MEST


Santana - Greatest Hits: Live at Montreux 2011 [2 DVDs]
Santana - Greatest Hits: Live at Montreux 2011 [2 DVDs]
DVD ~ Carlos Santana
Wird angeboten von RAPIDisc
Preis: EUR 18,48

12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Als CD eine Granate, aber leider ist es eine DVD., 29. November 2012
Um es kurz zu machen. Vieles was hier schon geschrieben wurde stimmt: tolle Musiker, fantastische Gäste, gute Songauswahl...

Wenn dieses Konzert als CD erschienen wäre , hätte ich keine Probleme damit gehabt, als DVD kann ich sie aber kaum ertragen.

Mir ist unverständlich, wie es keinem der *****Rezensenten auffallen konnte, was für eine lächerliche Figur der Meister anno 2011 auf der Bühne abgibt.
Dümmliche Ansagen, Tanzbäreinlagen und eine gönnerhafte Gestik, die mir die Fremdschämröte ins Gesicht treibt.

Mittlerweile ist der gute Carlos auch ganz schön fingerlahm, was sein mitteltonlastiger Overdrivesound auch noch unterstreicht.

Auch die beiden "jetzt haben wir aber alle gute Laune und klatschen mit" Sänger gingen mir nach wenigen Sekunden richtig auf die Nüsse.

Und zu guter letzt sollte das eher mässige und manchmal unscharfe Bild der DVD erwähnt werden.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 13, 2013 8:11 AM CET


Pluto Junkyard
Pluto Junkyard
Wird angeboten von J A Z Z w o r k s
Preis: EUR 10,90

5.0 von 5 Sternen Tower of Trauer, 20. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Pluto Junkyard (Audio CD)
Das kleine aber feine Label Clean Feed aus Lissabon konzentriert sich auf mutigen Gegenwartsjazz, der jede Jazzdefinition eines Wynton Marsalis sprengt.

Gut so.

Free Jazz, Avantgarde oder Experimentaljazz, alles ist vertreten. Gelegentlich erscheinen auch Ausreißer, die sich ein wenig zahmer geben, wie die hier besprochene Pluto Junkyard der Lucky 7s.

Diese siebenköpfige Formation von jungen Musikern aus Chicago und New Orleans ist im Kern ein Blechblasquartett mit Rhythmussektion und einem Vibrafon als Gegenpart.
Aus den Nachwehen des Hurrikans Katrina geboren, swingt das Septett eher gemächlich melancholisch als schwungvoll überbordend, quasi die Stoner Version eines Nils Landgren. Auch höre ich Parallelen zu dramatischen Filmscores der 50er und 60er Jahre: Psychedelisch, schrill und manchmal dem Wahnsinns nahe.

Sehr schön ist das Spannungsgefüge zwischen Bläsern und Vibrafon bei dem es nur gleichberechtigte Partner zu geben scheint. Jeder hat seinen Platz und bekommt Raum zum Brillieren.

Wie alle mir bekannten PLatten des Labels, ist auch Pluto Junkyard sehr gut aufgenommen und macht besonders auf Anlagen Spaß, bei denen die Membranfläche der Lautsprecher den Bläsern auch gerecht wird.


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