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Rezensionen verfasst von
Jonas Döring
(TOP 500 REZENSENT)   

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Fujifilm X-E1 Kompakte Systemkamera (16 Megapixel, 7,1 cm (2,8 Zoll) LCD-Display, Full HD, HDMI, USB 2.0) schwarz inkl. Fujinon XF18-55mm F2.8-4 schwarz/XC50-230mm F4.5-6.7 R LM OIS Kit Objektiv schwarz
Fujifilm X-E1 Kompakte Systemkamera (16 Megapixel, 7,1 cm (2,8 Zoll) LCD-Display, Full HD, HDMI, USB 2.0) schwarz inkl. Fujinon XF18-55mm F2.8-4 schwarz/XC50-230mm F4.5-6.7 R LM OIS Kit Objektiv schwarz
Preis: EUR 749,00

5.0 von 5 Sternen Eine Herzensentscheidung!, 9. Juli 2014
Nachdem ich ein Jahr lang sehr glücklich mit der Olympus OM-D E-M5 war, musste ich immer wieder zu Fujifilm schielen. Bei MicroFourThird hat mir oft etwas die Tiefenunschärfe gefehlt und für gute Bilder war auch nicht mehr als ISO 1600 drin.
Bei Portraits oder ähnlichem kann man auch mit MFT gut freistellen, aber wenn man mal ganze Personen oder Objekte freistellen möchte stößt man mit MFT schnell an Grenzen.

Also habe ich mir erst einmal die X-E1 mit den zwei Objektiven gekauft, weil ich die Notfalls auch wieder ohne Verlust hätte verkaufen können. Nach einem Monat Nutzung weiss ich aber nun, dass das nicht nötig ist, da ich absolut zufrieden bin.

Die X-E1 ist in etlichen Punkten deutlich schlechter als die OM-D E-M5(Ausstattung, Autofokus, Ergonomie,...) und dennoch liebe ich diese Kamera. Das liegt vor allem an der tollen Bildqualität, dem genialen Kit-Objektiv und dem klasse Freistellungpotential in Verbindung mit dem Fujinon 35mm f/1,4.
In Sachen absolute Schärfe liegt die E-M5 vorne, aber Schärfe ist eben nicht alles. Die Zeichnung feiner Details ist bei der X-E1 deutlich besser und das Rauschen ist auch bei ISO 6400 noch sehr gering. Ich bin kein großer Fan von Nachbearbeitung und fotografiere ausschließlich Jpeg's und gerade da kann die X-E1 mit tollen Farben glänzen.

Da ich auch gerne Fotos ausdrucke war mir das Druckergebnis sehr wichtig und auch da kann die X-E1 überzeugen. Bei meiner E-M5 waren die Ausdrucke oft zu sehr gesättigt und etwas zu dunkel, so das ich da jedesmal vorher mit Nachbearbeitung gegensteuern musste. Bei der X-E1 bin ich von den Ausdrucken einfach nur begeistert.
Nach nur einem Monat hängen schon mehr Bilder von der X-E1 an meiner Pinnwand als von der E-M5

Fazit:
Insgesamt bin ich mit der X-E1 sehr zufrieden und den Kauf habe ich noch nicht bereut. Sie ist zwar in sehr vielen Punkten alles andere als perfekt, aber eben auf das wesentliche reduziert und das worauf es ankommt macht sie richtig. Sicherlich ist es keine Kamera für jedermann, aber dennoch empfehle ich jeden sich einmal auf sie einzulassen. Dies ist eine Kamera die geradezu danach schreit sich Zeit zu nehmen. Wer also eine schnelle Schnappschusskamera möchte, der ist hier falsch beraten.


Sandisk Cruzer Edge 32GB USB-Flashlaufwerk
Sandisk Cruzer Edge 32GB USB-Flashlaufwerk
Preis: EUR 12,49

3.0 von 5 Sternen Günstig, aber langsam und billig verarbeitet!, 9. Juli 2014
Hab mir den Stick für den Schlüsselbund gekauft, als Immer-Dabei-Stick. Ich wollte einen mit Schiebemechanismus zum Schutz der Kontakte. Leider ist dieser bei dem Stick viel zu leichtgängig. Am Schlüsselbund in der Hosentasche hält der Schiebemechanismus keine paar Sekunden und ein Schutz der Kontakte ist so nicht mehr gewährleistet.
Dazu ist der Stick auch noch recht langsam. Insgesamt also nicht so das Gelbe vom Ei. Nur zu empfehlen wenn man günstigen Speicherplatz benötigt und die Geschwindigkeit egal ist.


Auslöseknopf aus Aluminium in Rot (flach gerillt, 10mm) für Leica, Fuji x100 & x100s, X-Pro1 & X-E1,2 und alle Kameras mit Drahtauslöser-Gewinde
Auslöseknopf aus Aluminium in Rot (flach gerillt, 10mm) für Leica, Fuji x100 & x100s, X-Pro1 & X-E1,2 und alle Kameras mit Drahtauslöser-Gewinde
Wird angeboten von Last Identity
Preis: EUR 14,95

5.0 von 5 Sternen Tuningteil - Teuer und nicht zwingend notwendig, aber schick!, 28. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der erste Auslöseknopf den ich bestellt habe war schlecht verarbeitet und ging zurück, der Zweite war super. Die Farbe zwischen Abbildung und Original stimmen recht gut überein. Sieht sehr schick an meiner silbernen X-E1 aus. Die geriffelte Oberfläche ist schön griffig und die Vergrößerung der Auslöseknopffläche ist ganz angenehm, aber nicht unbedingt notwendig.
In einigen Rezensionen ist zu lesen, das der Knopf schnell abgeht. Ich hab ihn ordentlich festgedreht und bisher ist er noch drauf und musste ihn auch nicht nachziehen. Kann das also nicht bestätigen. Insgesamt also genau was ich erwartet habe - 5 Sterne.


Sony Alpha 6000 Systemkamera (24 Megapixel, 7,6 cm (3") LCD-Display, Exmor APS-C Sensor, Full-HD, High Speed Hybrid AF) schwarz
Sony Alpha 6000 Systemkamera (24 Megapixel, 7,6 cm (3") LCD-Display, Exmor APS-C Sensor, Full-HD, High Speed Hybrid AF) schwarz
Preis: EUR 579,00

23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtig gute Kamera, aber leider mäßiges System !!!, 29. Mai 2014
Ich fotografiere nun seit 3 Jahren und hatte mit einer Canon 1100D angefangen und bin dann zu einer Sony Alpha 57 gewechselt. Wegen der Größe und dem Gewicht habe ich mich dann entschieden, dass es in Zukunft eine Spiegellose sein soll. Eigentlich wäre ich gerne bei Sony geblieben, aber die Sony NEX 6 und NEX 7 hatten mich in vielen Punkten nicht überzeugt. So ist es dann eine OM-D E-M5 geworden.
Nun ist die A6000 erschienen und scheint mit einigen Verbesserungen daher zu kommen. Da ich sie von einem Freund ein paar Tage ausleihen konnte möchte ich hier meine Eindrücke schildern.

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>>>>>>>> VERARBEITUNG/DESIGN <<<<<<<<<

Der Gehäuse ist leider nur aus Kunststoff, nicht aus einer Magnesiumlegierung, wie ich zuerst dachte. Insgesamt wirkt es aber dennoch sehr robust, aber eine Verbesserung zur NEX 6 ist es nicht. Die Tasten und der Auslöser haben den richtigen Druckpunkt und die Einstellräder drehen sich angenehm, mit dem nötigen Widerstand.
Das Design finde ich persönlich eher langweilig. Manch einer mag vielleicht dieses moderne, geradlinige und schnörkellose Design der neuen Alphas, aber mir gefällt es nicht. Ist eben Geschmackssache.

# Zwischenfazit >>> Solide, aber keine hochwertige Verarbeitung und ein geradliniges Design, dass gefallen kann oder eben auch nicht.

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>>>>>>>> HANDLING/ERGONOMIE <<<<<<<<<<

Die NEX 7 hat dieses geniale Tri-Dial-Bedienkonzept, das das von Testern und Kunden gelobt wurde und das sich viele auch für die A6000 gewünscht hätten. Leider wurde das nicht umgesetzt. Wahrscheinlich weil die A6000 im Einsteigersegment plaziert wird und das dort zu kompliziert gewesen wäre, was ich wirklich sehr sehr schade finde.
Ansonsten hat die Kamera einen wunderbar ausgeformten Griff, so dass man die Kamera auch längere Zeit wunderbar halten kann. Das Moduswahlrad ist genau dort wo auch der Daumen liegt, weshalb es besser gewesen wäre wenn es den Platz mit dem Bedienrad an der Oberseite getauscht hätte. Allerdings gewöhnt man sich nach einer Weile daran.
Leider gibt es kein Bedienrad auf der Vorderseite, sondern nur eines an der Oberseite und das auf der Rückseite, so das man nie beide gleichzeitig bedienen kann, sondern immer mit dem Daumen zwischen den beiden hin- und herspringen muss. Das bremst das Einstellen einiger Parameter doch etwas aus.

Endlich wurde auch das katastrophale Menü der NEX 6 verbessert und es gibt mehr frei belegbare Tasten, so dass man die Kamera an seine Wünsche anpassen kann.
Leider hat sich die Auswahl des AF-Feldes nicht verbessert. Man braucht meist mehrere Klicks um in die Auswahl zu gelangen. Wenn man Vario-AF ausgewählt hat, gelangt man zwar mit einem Klick auf die Mitteltaste in den Verschiebemodus des AF-Feldes, aber das geht in sehr kleinen Schritten, so das man etliche Male drücken muss bis man sein AF-Feld der richtigen Stelle hat. Das machen andere Hersteller deutlich besser.
Gerne gesehen hätte ich auch eine Touchfunktion, aber die kann man sicher auch verschmerzen.

# Zwischenfazit >>>> Die A6000 liegt super in der Hand und lässt sich dank zweier Bedienräder und vielen frei belegbaren Tasten hervorragend bedienen. Allerdings ist die Anordnung der Bedienräder nicht ganz optimal und der Workflow wird dadurch und durch einige andere Kleinigkeiten etwas ausgebremst. Wer schon mal eine spiegellose Systemkamera von Panasonic, Olympus oder Fujifilm in der Hand hatte weiß, dass es besser geht.

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>>>>>>>>>>> AUSSTATTUNG <<<<<<<<<<<

>Sucher:
Der Sucher löst nun nur noch 1,44 Mio. Pixel auf, was man schon sehen kann. Insgesamt ist die Auflösung aber absolut ausreichend. Das Sucherbild ist groß und lässt sich auch für Brillenträger noch recht gut überblicken. Auch ist es etwas blickwinkelstabiler als noch in der NEX 6. Dort war das Bild immer gleich verzerrt wenn man nicht exakt gerade reingeschaut hat, was nun nicht mehr so extrem ist.

>Display:
Löst hoch auf, aber ist leider wieder im 16:9-Format, so das nicht die volle Breit für die Darstellung des Bildes genutzt wird. Stört aber insgesamt nicht, da man eh meist durch den Sucher fotografiert.

>Funktionsumfang:
Endlich kann man auch eine Obergrenze für die Auto-ISO-Einstellung festlegen. Das war bei der NEX6 für mich ein Unding in dieser Preisklasse und einer der Gründe die NEX 6 nicht zu kaufen.
Ansonsten habe ich nichts mehr vermisst …………… außer natürlich die Wasserwaage. Was soll das bitte Sony??? Bei allen Modellen ist sie mit dabei und nun lasst ihr so ein, für viele sehr nützliches Feature weg???

# Zwischenfazit >>>> Die Ausstattung ist top, guter Sucher, gutes Display, Blitz und Blitzschuh und alles was man sich an Funktionen so wünscht, außer eben die Wasserwaage.

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>>>>>>>>>> AUTOFOKUS/GESCHWINDIGKEIT <<<<<<<<<<<<<<<

Während der Autofokus bei der NEX 6 noch sehr gemütlich war ist er jetzt richtig flott. Zwar ist der AF-S meiner OM-D E-M5 noch besser, aber er kommt schon sehr nah heran. Wenn es deutlich dunkler wird kann es sein das der AF schon mal 1/2-1 sek sucht, aber er findet das Ziel fast immer. Insgesamt also deutlich besser als die NEX 6.

Besonders beeindruckend ist natürlich der C-AF. Bei einigen Tests lag meine Ausbeute bei etwa 30-60 %, je nachdem wie schnell sich das Objekt bewegt hat, was wirklich sehr gut und bei 11 Bildern/s eine ganze Menge tolle Bilder ergibt.

Etwas schade ist nur, dass sich das AF-Feld etwas umständlich einstellen lässt und das gezielte Einsetzen des AF nicht ganz so flüssig von der Hand geht.

# Zwischenfazit >>>> Top – der AF hat sich spürbar verbessert und auch der C-AF ist endlich auch wirklich gut zu gebrauchen.

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>>>>>>> BILDQUALITÄT/KIT-OBJEKTIV <<<<<<<<<<

Das 16-50mm Kit-Objektiv ist wirklich äußerst kompakt, aber nicht wirklich gut verarbeitet. Dass dieses kleine Ding ein 24 MP APS-C-Sensor ordentlich abdecken soll kann physikalisch schon nicht funktionieren. Ich habe es mit dem ebenfalls eher schwachen 12-50mm Kit-Objektiv meiner OM-D E-M5(16 MP) verglichen. Die 8 MP höhere Auflösung der A6000 kann man höchsten im Bildzentrum erahnen. Weiter zum Bildrand hin fand ich sogar die eigentlich niedriger auflösende E-M5 besser.
Das Sony 16-50mm kann man also eher als nette Dreingabe zum Ausprobieren ansehen. Für bessere Qualität muss man zu Festbrennweiten greifen.
Also habe ich mal das 50mm f/1,8 draufgeschraubt und war ziemlich beeindruckt - extreme Schärfe und Details. Da sah meine E-M5 mit entsprechender Festbrennweite schon etwas alt aus und man konnte den Unterschied von 8 MP schon deutlich sehen.

Das Rauschverhalten hat sich zur NEX 6, trotz höherer Pixeldichte, kaum verschlechtert. Sony typisch ist die Jpeg-Aufbearbeitung wieder recht aggressiv, für meinen Geschmack etwas zu aggressiv. Aber dem kann man natürlich mit entsprechenden Einstellungen und Aufnahmen im RAW-Format entgegenwirken. Insgesamt sind die Bilder aber Out-of-the-Box sehr knackig und ansehnlich.

# Zwischenfazit >>>>
Die Bildqualität ist das Highlight der Kamera – klasse Schärfe und viele Details… aber nur mit entsprechenden Objektiven. Das Kit-Objektiv zählt da leider nicht dazu und lässt sich maximal für Aufnahmen die man auf kleinem Format ausdrucken oder präsentieren möchte verwenden.

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>>>>>>>>>>>> FAZIT <<<<<<<<<<<<<<<<<

Die A6000 macht wirklich vieles besser als die NEX 6, hat eine fabelhafte Bildqualität und einen sehr guten Autofokus. Die Kamera liegt zwar gut in der Hand, aber perfekt ist das Handling trotzdem nicht. Ich hätte mir lieber das Bedienkonzept der NEX 7 gewünscht. Aber insgesamt ist das Meckern auf hohem Niveau.

Wie immer bei Sony ist das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut super. Einziger Wehrmutstropfen ist, dass das System an sich nicht wirklich attraktiv ist und die Versorgung mit passenden Objektiven in Zukunft ungewiss scheint. Weiteres dazu steht in der Systembewertung, die ich nicht mit in die Bewertung mit einbezogen habe, da sie recht subjektiv ist und ich hier die Kamera und nicht das System bewerte. Da man aber mit einer Kamera immer auch das System kauft möchte ich das trotzdem nicht unerwähnt lassen.

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>>>>>>>>> SYSTEMBEWERTUNG <<<<<<<<<<

Da man mit einer Systemkamera nicht nur eine Kamera kauft, sondern sich auf ein System festlegt ist mir dieser Punkt sehr wichtig.

>>>> Objektivauswahl:

In Sachen Festbrennweiten sieht es beim Sony E System recht gut aus. Das Sony 50mm f/1,8 oder Sigma 60mm f/2,8 für Portraits, das 35mm f/1,8 oder Sigma 30mm f/2,8 als Immerdrauf, ein etwas kurzes 30mm f/3,5 für Makros. Dazu gesellen sich noch zwei Pancake-Linsen, die optisch aber nicht so der große Wurf sind.
Für den gehobenen Anspruch gibt es drei gute Zeiss-Objektive - 12mm f/2,8; 24 f/1,8 und 32mmf/1,8, die allerdings alle recht teuer sind.

Bei den Zoom-Objektiven sieht es dagegen weniger rosig aus. Da gibt es nur sehr wenig wirklich Gutes. Einzig das Zeiss 16-70mm f/4 wird den Ansprüchen an den 24 MP-Sensor gerecht. Allerdings wird es den Erwartungen, die man bei einem 1000 EUR-Objektiv hat aber nicht gerecht – In der Mitte sehr scharf, aber zum Rand eher schwach mit heftigen CA’s und dazu nur f/4 ist ist für den Preis etwas zu schwach.

Natürlich kann man per Adapter noch alle anderen Sony-Objektive und auch die neuen FE-Objektive anschließen, allerdings kauft man sich ja keine kompakte und leichte Systemkamera um dann riesige Objektive anzuschließen…zumindest mache ich das nicht.
Dazu kommt, dass Sony die APS-C E-Mount Kameras etwas vernachlässigt. Es kam schon seit einer ganzen Weile kein neues Objektiv mehr und es ist auch nichts in Zukunft nichts angekündigt. Sony scheint sich komplett auf die neuen Vollformat E-Mount Objektive zu konzentrieren. Klar kann man die auch an die A6000 anschließen, aber ich stelle ja auch keine Blume in einen viel zu großen Topf nur weil sie da auch reinpasst.

Zum Vergleich schauen wir mal zur Konkurrenz:
Für MicroFourThird gibt es alles was man sich nur vorstellen kann – gute und günstige Objektive, weniger gute und günstige Objektive und gute und teure Objektive, das in allen erdenklichen Brennweiten und in Größe und Gewicht an das Sensorformat angepasst. Da man aber unterschiedliche Sensorgrößen nicht gut vergleichen kann lieber ein Blick zu Fujifilm.

Wenn man sich das Objektiv-Angebot von Fujifilm anschaut muss man einfach zugeben, dass das einfach nur verdammt geil ist. 35mm f/1,4 ; 23mm f/1,4 ; 56mm f/1,2 („ahh…göttlich“) und dazu noch ein sehr gutes Standardzoom 18-55mm f/2,8-4,0 das weniger als die Hälfte des Sony 16-70mm kostet, größere Blende bietet und nicht größer und schwerer ist.
Zwar sind die Objektive alle nicht ganz günstig, aber den Preis auf jeden Fall wert und nicht so überteuert wie einige Zeiss-Linsen es sind.

>>>> Kundensupport:

Weiter oben habe ich ja bereits das Fehlen der Wasserwaage angesprochen, die sogar die günstigere A5000 hat. Ich erwarte von Sony mindestens, dass dieses Feature noch per Firmware Update nachreichen. Wenn ich allerdings in die Vergangenheit schaue habe ich da wenig Hoffnung, denn das bei einer Kamera Funktionen nachträglich implementiert werden habe ich bei Sony noch nie erlebt. Für die Sony NEX 6 gab es 3 winzige Updates, die leglich die Kompatibilität mit diversen Objektiven gewährleistet haben, obwohl es durchaus auch noch anderes Verbesserungspotential gab. So sieht für mich insgesamt einfach kein Kundenservice aus.

Schauen wir wieder zur Konkurrenz: Panasonic und Olympus werfen auch nicht gerade mit Firmware-Updates rum, aber ab und zu werden auch neue Funktionen implementiert.
Das Paradebeispiel ist hier wieder Fujifilm. Ich bin kein Fuji-Fanboy und besitze auch keine Fujikamera, aber was die Jungs bei der Objektivauswahl richtig gemacht haben setzt sich beim Kundensupport fort. Da werden auch ältere Modelle regelmäßig mit neuen Funktionen aufgewertet – Fokus-Peeking und neue Funktionstaste für die X-E1, bessere Sucher-Refreshrate für die X-E2, bessere AF-Performance mit allen Objektiven,…….

>>>> Fazit Systembewertung:

Unter den Spiegellosen Systemkameras mit APS-C Sensor ist für mich Fujifilm in allen Belangen das attraktivere System wenn man die Kameras mit ihren individuellen Besonderheiten mal außen vor lässt.
Die mangelnde Versorgung mit Firmware und fehlenden Funktionen sind denke ich nicht für jeden von so großem Belang wie für mich. Aber die schwache Auswahl an guten Zoom-Objektiven und die schlechte Aussicht auf weitere passende Objektive für die APS-C E-Mount Kameras lassen das System eher unattraktiv aussehen. Wenn Sony noch ein gutes, recht kompakte und bezahlbares Zoomobjektiv veröffentlicht, die Wasserwaage nachreicht und vielleicht noch ein paar passende APS-C Objektive ankündigt, dann dürfte es mir schwer fallen der A6000 zu wiederstehen. Allerdings habe ich da wenig Hoffnung, dass das eintritt.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 5, 2014 11:16 AM MEST


Olympus OM-D E-M10 Systemkamera (16 Megapixel, Live MOS Sensor, True Pic VII Prozessor, Fast-AF System, 3-Achsen VCM Bildstabilisator, Sucher, Full-HD, HDR) Kit inkl. 14-42mm Objektiv (elektr. Zoom) schwarz
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115 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Olympus OM-D E-M10 <vs> OM-D E-M5, 27. April 2014
Seit gut einem Jahr benutze ich nun die Olympus OM-D E-M5 und bin wirklich sehr zufrieden. Nun hatte ich die Gelegenheit die neue E-M10 mal ein paar Tage zu testen und möchte meine Eindrücke hier mitteilen.

Hinweis: Diese Rezension ist vor allem an diejenigen gerichtet, die die E-M5 oder andere Olympus Systemkameras schon kennen, sich schon näher mit diesem beschäftigt haben oder vor der Entscheidung zwischen E-M10 und E-M5 stehen. Alle ohne Vorkenntnisse sollten sich zunächst einige andere Rezensionen anschauen, da diese Rezension sonst nur teilweise hilfreich sein könnte.

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>>>>>> VERARBEITUNG <<<<<<<

Die Verarbeitung ist wirklich absolut super, die Kamera fühlt sich wirklich richtig robust an, was man auch am Gewicht merkt, das mit 400g für die Größe der Kamera recht viel ist. Die Bedienräder an der Oberseite drehen sich sehr schön mit dem nötigen Widerstand. Im Vergleich dazu ist Verarbeitung der E-M5 aber noch ein wenig besser – die Bedienräder drehen sich noch ein wenig geschmeidiger und alles fühlt sich noch einen Tick robuster an, was vielleicht auch am Staub-und Spritzwasserschutz liegt. Allerdings merkt man den Unterschied nur wenn man die Kameras direkt nebeneinander vergleichen kann.
Die Tasten der E-M10 sind aus Plastik und wirken doch ein wenig billig, allerdings sind sie nun richtig schön „klicki“ und nicht so schwammig, wie die der E-M5.

# Zwischenfazit >>>>>>>> Auch wenn die E-M5 noch einen Tick robuster wirkt ist die E-M10 wirklich erstklassig verarbeitet und sucht in dieser Preisklasse ihresgleichen.

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>>>>>> HANDLING/ERGONOMIE/INDIVIDUALISIERBARKEIT <<<<<<<<

Obwohl die E-M10 der E-M5 optisch sehr ähnlich ist, liegt sie etwas besser in der Hand und lässt sich etwas besser bedienen, was an 4 Kleinigkeiten liegt:
1.Kaum zu sehen, aber der Griff ist ein ganz klein wenig ausgeformter.
2.Die Oberfläche des Griffes ist spürbar griffiger, als bei der E-M5.
3.Die zwei Bedienräder an der Oberseite schauen ein klein wenig mehr über den Gehäuserand hinaus und liegen etwas höher. Außerdem liegt das linke hintere Drehrad etwas weiter recht als bei der E-M5 und lässt sich so etwas besser mit dem Daumen erreichen.
4.Da die Tasten nicht mehr so schwammig sind lassen sie sich deutlich besser und angenehmer bedienen.

Darüber hinaus bietet die E-M10 noch eine kombinierte ISO/WB-Taste, d.h. man kann beim drücken dieser Taste mit einem Bedienrad den ISO-Wert und mit dem anderen den Weißabgleich ändern. Gefällt mir sehr gut, da so wieder eine Taste frei ist, die man mit etwas anderem belegen kann.
Insgesamt kann man die E-M10 wieder sehr individuell einstellen und so genau an seine Wünsche anpassen. Leider sind auch ein paar olympustypische Eigenheiten geblieben.
-Es lassen sich nicht alle Tasten mit allen Funktionen belegen. So ist die Auswahl an Funktionen, die man auf die Tasten des Vier-Wege-Kreuzes legen kann sehr begrenzt und einige Funktionen(z.B. Belichtungsmessmethode) fehlen ganz.
-Für einige wichtige Funktionen muss man immer noch in das recht verschachtelte Menü z.B. Auto-ISO-Obergrenze und Rauschreduktion.
-Es lassen sich nicht verschiedene Anzeigen auf Display/Sucher kombinieren z.B. Wasserwaage und Live-Histogramm, es geht immer nur alles einzeln.
-Die Benutzeroberfläche stammt noch aus der Zeit ohne Touchfunktion und ist dementsprechend eher schlecht für die Touchbedienung geeignet. So benutzt man die Touchfunktion meist nur zum Fokussieren.

Es ist zwar nicht verkehrt, das Olympus seine Bedienung und Benutzeroberfläche konsistent halten will, aber eine kleine Frischzellenkur würde sicher nicht schaden, da einige Dinge doch etwas antiquiert wirken.

# Zwischenfazit >>>>> Auch wenn Olympus ein paar Eigenheiten hat ist die Bedienung, durch die zwei Bedienräder und die frei belegbaren Tasten wirklich sehr gut. Außerdem liegt die Kamera etwas besser in der Hand wie die E-M5 und die Tasten sind angenehmer zu bedienen. Die Möglichkeiten der Touchfunktion werden aber immer noch nicht voll ausgeschöpft.

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>>>>>>>>>> AUSTATTUNG/FUNKTIONSUMFANG <<<<<<<<<<<<

Der Sucher der E-M10 hat mir noch etwas besser gefallen, als an der E-M5. Das liegt daran, dass sich die Helligkeit des Suchers an die Umgebungshelligkeit anpasst und dass er noch etwas besser zu überblicken ist.
Das Display bietet jetzt eine höhere Auflösung und LCD- statt OLED-Technik. Den Unterschied sieht man schon, eine wirklich wichtiges Upgrade ist das aber nicht, da die Auflösung auch bei der E-M5 schon gut war.
Ein sehr schönes Extra ist eindeutig der neue Aufklappblitz. Bei der E-M5 habe ich den kleinen Aufsteckblitz fast nie benutz, da man einfach oft vorher nicht weiß ob man ihn nun braucht oder nicht. Und den Blitz ständig auf Verdacht drauf zu machen war mir zu umständlich.
Der neue 3-Achsen-Stabilisator ist wieder sehr gut, aber eben nicht ganz so gut wie die der 5-Achsen-Stabi der E-M5. Bei meinen Testaufnahmen konnte ich etwa eine Belichtungsstufe weniger ausgleichen.
Vom Funktionsumfang her bietet die E-M10 so einiges mehr wie die E-M5 – HDR, Intervallfunktion, Fokuspeeking..…. weiter unten gibt es eine recht detaillierte Aufzählung der Unterschiede.

# Zwischenfazit >>>>>>> Die E-M10 ist wirklich sehr üppig ausgestattet und bietet wirklich alles was mir an der E-M5 noch gefehlt hat und noch einiges mehr.

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>>>>>>>>>>> BILDQUALITÄT/KIT-OBJEKTIV <<<<<<<<<<<<

Das neue Pancake-Zoom M.Zuiko 14-42mm EZ ist wirklich der optimale Partner für diese Kamera und unterstützt perfekt die Kompaktheit der Kamera. Die Verarbeitung ist sogar besser wie ich gedacht hätte – fühlt sich richtig gut an das kleine Ding. Optisch fand ich es ein klein wenig besser wie das M.Zuiko 12-50mm. Auch schön ist, dass das Objektiv selbstständig aus- und wieder einfährt und man es nicht wie das 14-42mm II mit einem Schalter arretieren muss. Allerdings gibt es für das Objektiv keine Gegenlichtblende bzw. man kann nur eine zum aufschrauben benutzen, bei denen es dann Probleme mit der Vignettierung im Weitwinkel geben könnte. Leider war während meines Tests stets schlechtes Wetter weshalb ich das Verhalten bei starkem Sonnenschein nicht testen konnte.
Zum Vergleich der Bildqualität habe ich auf beide Kameras das M.Zuiko 12-40mm geschraubt. Um es kurz zu machen ich habe so gut wie keine Unterschiede feststellen können. Erst ab ISO 6400 sahen die Bilder der E-M10 etwas besser – weniger flaue Farben und angenehmeres Rauschverhalten.

# Zwischenfazit >>>>>> Das neue 14-42mm Pancake-Zoom zeigt sich als optimaler Partner und ist optisch solide. Von der Bildqualität her gibt es kaum Unterschiede zur E-M5. Schlimm ist das aber nicht, da diese immer noch klasse ist. Schärfe, Farben und Dynamikumfang sind super und besonders die gute JPEG-Engine produziert richtig klasse Bilder.

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>>>>>>> AUTOFOKUS/GESCHWINDIGKEIT <<<<<<<<

Wirkliche Unterschiede in der Geschwindigkeit zwischen E-M10 und E-M5 konnte ich weder bei guten, noch bei schlechten Lichtverhältnissen feststellen.
Die Serienbildrate der E-M5 ist etwas höher, was ich aber nicht wirklich wichtig finde, da der C-AF auch nicht besser geworden ist.
Allerdings hat sich die Anzahl der AF-Felder von 35 auf 81 erhöht, wodurch nun präziseres Scharfstellen möglich ist ohne die Lupen-Funktion zur Hilfe zu nehmen.

# Zwischenfazit >>>>>>>> Außer an der Anzahl der AF-Felder hat sich am Autofokus und der Geschwindigkeit wenig verändern. Allerdings war der AF vorher schon einer der schnellsten für Einzelaufnahmen und ist es immer noch.

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>>>>>>>>> FAZIT <<<<<<<<<<

Olympus hat hier richtig saubere Arbeit abgeliefert und legt eine richtig gute Kamera im gehobenen Einsteigersegment hin. Die E-M5 empfiehlt sich eigentlich nur für alle die unbedingt den Staub- und Spritzwasserschutz benötigen und die 1 EV-Stufe, die der 5-Achsen-Stabi mehr herausholt. Für alle anderen bietet die E-M10 einfach das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein Umstieg von der E-M5 auf die E-M10 lohnt sich allerdings auch wieder nicht, dafür bietet sie dann doch nicht genug Neues.
Mir hat die E-M10 auf jeden Fall richtig gut gefallen und wenn ich jetzt noch mal die Wahl hätte, würde ich wahrscheinlich die E-M10 bevorzugen, obwohl die E-M5 auch ihre Vorzüge hat.

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>>>>>>>> IM DETAIL: Unterschiede E-M5 und E-M10 <<<<<<<<<

Je nachdem wie wichtig mir die Unterschiede sind habe ich sie mit ein, zwei oder drei Minus/Plus bewertet.

Nachteile E-M10 gegenüber E-M5:

--- kein Staub- und Spritzwasserschutz
--- nur 3-Achsen- statt 5-Achsen-Bildstabilisator
-- kein extra SD-Kartenfach an der Seite
- niedrigere Serienbildrate
- kein Accesory-Port zum Anschluss diverser Extras (Mikrofoneingang, Makrolicht,…)
- kein Anschluss eines Batteriegriffes möglich

Vorteile E-M10 gegen über E-M5:

++ Touch-AF im Videomodus
++ eingebauter Blitz
++ Tasten mit besserem Druckpunkt
++ Sucher mit adaptiver Helligkeitsanpassung und 2mm weiterer Austrittspupille
++ Griffmulde ein klein wenig ausgeformter und griffiger
++ bessere Positionierung der Fn1- und Wiedergabetaste
++ Wifi-Funktion
++ 81(vs. 35) AF-Felder
++ Fokus-Peaking
+ höher auflösendes Display (610.000 vs 1.040.000 Pixel)
+ Bedienräder sind gefühlt etwas besser zu erreichen
+ 200 EUR günstiger (Neupreis)
+ Augensensor schaltet sich bei abgeklapptem Display automatisch ab
+ kombinierte WB/ISO-Taste
+ Funktionen der Multifunktionstaste lassen sich bestimmen (fünf zur Auswahl)
+ HDR-Aufnahmen
+ Intervall-Aufnahmen
+ Composite-Modus(erstmalig bei der E-M10)
+ Mysets lassen sich auf das Moduswahlrad legen
+ benutzerdefinierter Selbstauslöser mit mehreren Aufnahmen
+ etwas kleiner und leichter und trotzdem etwas besseres Handling
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 28, 2014 5:38 PM MEST


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Bereitsschaftstasche für Olympus OM-D E-M5, 5. April 2014
Ich wollte eine Kameratasche, die nicht zu groß ist, bei der ich schnell an meine Kamera komme und diese auch schnell wieder verstauen kann. Viel Auswahl hat man da nun wirklich nicht - um genau zu sein sind es ganze zwei. Diese hier und die original Olympus Ledertasche, die aber gleich mit 90 EUR zu Buche zu schlägt.

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+++++++ Material und Passform +++++++++

Wie man denke ich schon auf den Bildern erkennen kann, ist die Tasche recht kantig und das Kunstleder sehr steif. Das ist aber auch gut so, da sie so einen sehr guten Schutz gegen Stöße gewährleistet. Allerdings ist das Kunstleder auch recht glatt, was Auswirkungen auf das Handling hat. Der Material lässt sich auch gut noch etwas verformen, so dass man es perfekt an die Wölbung der Griffmulde der Kamera anpassen kann. Die Druckknöpfe rasten angenehm fest ein, lassen sich aber trotzdem leicht öffnen.
Natürlich passt die Olympus OM-D perfekt, immerhin ist die Tasche für die Kamera gemacht.
Zur Tasche gibt es auch noch einen Trageriemen, der aber sehr dünn ausfällt und eher zu einer Handtasche gehören könnte.

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++++++++++ Handling +++++++++

Wenn man die zwei Knöpfe an den Seiten löst, lässt sich die Tasche nach vorne aufklappen. Beim fotografieren hängt die Oberschale dann durch einen weiteren Druckknopf an der Unterschale, die an der Kamera befestigt ist. Dadurch ist die Tasche beim fotografieren nicht im Weg. Das Zusammenklappen funktioniert genauso flüssig und schnell wie das Aufklappen. Kein Verkanten oder Verdrehen der Einzelteile.
Dadurch, dass die Oberschale nur mit Druckknopfen an der Unterschale befestigt ist, kann man diese sehr schnell und leicht lösen, falls man sie mal nicht benötigt. Die Druckknöpfe rasten angenehm fest ein, lassen sich aber trotzdem leicht öffnen.

Die Oberfläche des Kunstleder, das auch die Griffschale der Kamera bedeckt, fühlt sich im ersten Moment etwas glatt an. Im Vergleich mit der recht glatten Oberfläche der E-M5 merkt man nach einiger Benutzung, das sie doch etwas griffiger ist. Außerdem vergrößert sich der Griff dadurch etwas und die Kamera liegt insgesamt besser in der Hand.

Um den Akku und die SD-Karte zu wechseln muss man die Unterschale leider abschrauben. Das geht zum Glück recht flott, so dass man sich nach einer Weile daran gewöhnt.

Die Schraube an der Unterseite ist zwar zum normalen Handling fest genug, aber nicht geeignet um die Kamera auf ein Stativ zu schrauben. Denn dann verdreht sie sich doch etwas leicht. Außerdem ist die Schraube nicht versenkt und ragt deutlich heraus, wie man auf den Bildern auch sehen kann.

EDIT: Ich habe jetzt das Olympus 12-40mm f/2,8 und sogar das passt in die Tasche - super!

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++++++++++++ FAZIT ++++++++++

Insgesamt bekommt man hier ein sehr schöne Bereitschaftstasche für die Olympus OM-D E-M5, die designtechnisch fast alles richtig macht. Nur an der etwas glatten Oberfläche könnte sicher der eine oder andere stören. Wem das egal ist liegt mit dieser Tasche genau richtig. Alle anderen müssen deutlich tiefer in die Tasche greifen und sich die original Olympus Tasche CS-36 FBC aus echtem Leder kaufen. Laut einiger Aussagen soll die aber vom Handling her nicht so toll sein.

Von mir gebt es deshalb eine klare Kaufempfehlung.

EDIT: Habe die Tasche nun schon gut ein Jahr in Benutzung und könnte mir die Kamera gar nicht mehr ohne vorstellen.


PU Leder Tasche Bag Protective Case Cover Hülle Hüllen Etui Set + Schulterriemen für Olympus OM-D E-M5 EM5 Zoomobjektiv F2.8 & 14-42mm Und 12-50mm Lens Schwarz(Farbe erhältlich:Braun,Schwarz)
PU Leder Tasche Bag Protective Case Cover Hülle Hüllen Etui Set + Schulterriemen für Olympus OM-D E-M5 EM5 Zoomobjektiv F2.8 & 14-42mm Und 12-50mm Lens Schwarz(Farbe erhältlich:Braun,Schwarz)

5.0 von 5 Sternen Tolle Bereitsschaftstasche für Olympus OM-D E-M5, 5. April 2014
Ich wollte eine Kameratasche, die nicht zu groß ist, bei der ich schnell an meine Kamera komme und diese auch schnell wieder verstauen kann. Viel Auswahl hat man da nun wirklich nicht - um genau zu sein sind es ganze zwei. Diese hier und die original Olympus Ledertasche, die aber gleich mit 90 EUR zu Buche zu schlägt.

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+++++++ Material und Passform +++++++++

Wie man denke ich schon auf den Bildern erkennen kann, ist die Tasche recht kantig und das Kunstleder sehr steif. Das ist aber auch gut so, da sie so einen sehr guten Schutz gegen Stöße gewährleistet. Allerdings ist das Kunstleder auch recht glatt, was Auswirkungen auf das Handling hat. Der Material lässt sich auch gut noch etwas verformen, so dass man es perfekt an die Wölbung der Griffmulde der Kamera anpassen kann. Die Druckknöpfe rasten angenehm fest ein, lassen sich aber trotzdem leicht öffnen.
Natürlich passt die Olympus OM-D perfekt, immerhin ist die Tasche für die Kamera gemacht.
Zur Tasche gibt es auch noch einen Trageriemen, der aber sehr dünn ausfällt und eher zu einer Handtasche gehören könnte.

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++++++++++ Handling +++++++++

Wenn man die zwei Knöpfe an den Seiten löst, lässt sich die Tasche nach vorne aufklappen. Beim fotografieren hängt die Oberschale dann durch einen weiteren Druckknopf an der Unterschale, die an der Kamera befestigt ist. Dadurch ist die Tasche beim fotografieren nicht im Weg. Das Zusammenklappen funktioniert genauso flüssig und schnell wie das Aufklappen. Kein Verkanten oder Verdrehen der Einzelteile.
Dadurch, dass die Oberschale nur mit Druckknopfen an der Unterschale befestigt ist, kann man diese sehr schnell und leicht lösen, falls man sie mal nicht benötigt. Die Druckknöpfe rasten angenehm fest ein, lassen sich aber trotzdem leicht öffnen.

Die Oberfläche des Kunstleder, das auch die Griffschale der Kamera bedeckt, fühlt sich im ersten Moment etwas glatt an. Im Vergleich mit der recht glatten Oberfläche der E-M5 merkt man nach einiger Benutzung, das sie doch etwas griffiger ist. Außerdem vergrößert sich der Griff dadurch etwas und die Kamera liegt insgesamt besser in der Hand.

Um den Akku und die SD-Karte zu wechseln muss man die Unterschale leider abschrauben. Das geht zum Glück recht flott, so dass man sich nach einer Weile daran gewöhnt.

Die Schraube an der Unterseite ist zwar zum normalen Handling fest genug, aber nicht geeignet um die Kamera auf ein Stativ zu schrauben. Denn dann verdreht sie sich doch etwas leicht. Außerdem ist die Schraube nicht versenkt und ragt deutlich heraus, wie man auf den Bildern auch sehen kann.

EDIT: Ich habe jetzt das Olympus 12-40mm f/2,8 und sogar das passt in die Tasche - super!

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++++++++++++ FAZIT ++++++++++

Insgesamt bekommt man hier ein sehr schöne Bereitschaftstasche für die Olympus OM-D E-M5, die designtechnisch fast alles richtig macht. Nur an der etwas glatten Oberfläche könnte sicher der eine oder andere stören. Wem das egal ist liegt mit dieser Tasche genau richtig. Alle anderen müssen deutlich tiefer in die Tasche greifen und sich die original Olympus Tasche CS-36 FBC aus echtem Leder kaufen. Laut einiger Aussagen soll die aber vom Handling her nicht so toll sein.

Von mir gebt es deshalb eine klare Kaufempfehlung.

EDIT: Habe die Tasche nun schon gut ein Jahr in Benutzung und könnte mir die Kamera gar nicht mehr ohne vorstellen.


Kameratasche Tasche f. Olympus OM-D E-M5 ED 12-50mm 14-42mm II R Etui 40-150mm R Braun
Kameratasche Tasche f. Olympus OM-D E-M5 ED 12-50mm 14-42mm II R Etui 40-150mm R Braun
Wird angeboten von glück-express
Preis: EUR 7,49

5.0 von 5 Sternen Tolle Bereitsschaftstasche für Olympus OM-D E-M5, 5. April 2014
Ich wollte eine Kameratasche, die nicht zu groß ist, bei der ich schnell an meine Kamera komme und diese auch schnell wieder verstauen kann. Viel Auswahl hat man da nun wirklich nicht - um genau zu sein sind es ganze zwei. Diese hier und die original Olympus Ledertasche, die aber gleich mit 90 EUR zu Buche zu schlägt.

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+++++++ Material und Passform +++++++++

Wie man denke ich schon auf den Bildern erkennen kann, ist die Tasche recht kantig und das Kunstleder sehr steif. Das ist aber auch gut so, da sie so einen sehr guten Schutz gegen Stöße gewährleistet. Allerdings ist das Kunstleder auch recht glatt, was Auswirkungen auf das Handling hat. Der Material lässt sich auch gut noch etwas verformen, so dass man es perfekt an die Wölbung der Griffmulde der Kamera anpassen kann. Die Druckknöpfe rasten angenehm fest ein, lassen sich aber trotzdem leicht öffnen.
Natürlich passt die Olympus OM-D perfekt, immerhin ist die Tasche für die Kamera gemacht.
Zur Tasche gibt es auch noch einen Trageriemen, der aber sehr dünn ausfällt und eher zu einer Handtasche gehören könnte.

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++++++++++ Handling +++++++++

Wenn man die zwei Knöpfe an den Seiten löst, lässt sich die Tasche nach vorne aufklappen. Beim fotografieren hängt die Oberschale dann durch einen weiteren Druckknopf an der Unterschale, die an der Kamera befestigt ist. Dadurch ist die Tasche beim fotografieren nicht im Weg. Das Zusammenklappen funktioniert genauso flüssig und schnell wie das Aufklappen. Kein Verkanten oder Verdrehen der Einzelteile.
Dadurch, dass die Oberschale nur mit Druckknopfen an der Unterschale befestigt ist, kann man diese sehr schnell und leicht lösen, falls man sie mal nicht benötigt. Die Druckknöpfe rasten angenehm fest ein, lassen sich aber trotzdem leicht öffnen.

Die Oberfläche des Kunstleder, das auch die Griffschale der Kamera bedeckt, fühlt sich im ersten Moment etwas glatt an. Im Vergleich mit der recht glatten Oberfläche der E-M5 merkt man nach einiger Benutzung, das sie doch etwas griffiger ist. Außerdem vergrößert sich der Griff dadurch etwas und die Kamera liegt insgesamt besser in der Hand.

Um den Akku und die SD-Karte zu wechseln muss man die Unterschale leider abschrauben. Das geht zum Glück recht flott, so dass man sich nach einer Weile daran gewöhnt.

Die Schraube an der Unterseite ist zwar zum normalen Handling fest genug, aber nicht geeignet um die Kamera auf ein Stativ zu schrauben. Denn dann verdreht sie sich doch etwas leicht. Außerdem ist die Schraube nicht versenkt und ragt deutlich heraus, wie man auf den Bildern auch sehen kann.

EDIT: Ich habe jetzt das Olympus 12-40mm f/2,8 und sogar das passt in die Tasche - super!

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++++++++++++ FAZIT ++++++++++

Insgesamt bekommt man hier ein sehr schöne Bereitschaftstasche für die Olympus OM-D E-M5, die designtechnisch fast alles richtig macht. Nur an der etwas glatten Oberfläche könnte sicher der eine oder andere stören. Wem das egal ist liegt mit dieser Tasche genau richtig. Alle anderen müssen deutlich tiefer in die Tasche greifen und sich die original Olympus Tasche CS-36 FBC aus echtem Leder kaufen. Laut einiger Aussagen soll die aber vom Handling her nicht so toll sein.

Von mir gebt es deshalb eine klare Kaufempfehlung.

EDIT: Habe die Tasche nun schon gut ein Jahr in Benutzung und könnte mir die Kamera gar nicht mehr ohne vorstellen.


Olympus M.Zuiko Digital ED 12-40 mm 1:2.8 Top Pro Objektiv für Micro Four Thirds Objektivbajonett, schwarz
Olympus M.Zuiko Digital ED 12-40 mm 1:2.8 Top Pro Objektiv für Micro Four Thirds Objektivbajonett, schwarz
Preis: EUR 1.004,90

21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen PRO-Optik mit PRO-Verarbeitung zum PRO-Preis, 5. April 2014
Nach langem Zögern habe ich mir das M.Zuiko 12-40mm nun doch gekauft. Für mich als Student ist das ein ziemlich stolzer Preis.
Ich habe lange das M.Zuiko 12-50mm benutzt, was ich wegen der schnell zuschaltbaren Makrofunktion und dem Staub-und Spitzwasserschutz mochte. Weniger toll fand ich die Abbildungsleistung, mit der ich klar gekommen wäre, wenn es denn nicht groß gewesen wäre. Das Größe-Qualität-Verhältnis hat für mich einfach nicht gestimmt. Es gibt einfach deutlich bessere und kompaktere Kit-Objektive, die allerdings nicht staub-und spitzwassergeschützt sind, was mir doch sehr wichtig ist.
So bin folgerichtig beim M.Zuiko 12-40mm gelandet.

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+++++++++++++++ VERARBEITUNG +++++++++++++++++

Wie von vielen anderen Rezensenten schon festgestellt, wird die Verarbeitung den Ansprüchen, die man ein 1000 € - Objektiv hat absolut gerecht. Das Gehäuse ist komplett aus Metall und fühlt sich sehr wertig an. Nur der Objektivtubus ist aus Kunststoff, aber nicht minder hochwertig. Außerdem hätte Metall hier das Gewicht noch weiter in die Höhe getrieben.

Verarbeitung >>> 5/5 Sterne

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++++++++++++++++ HANDLING ++++++++++++++++++

Der Fokusring lässt sich ja bekanntlich nach hinten ziehen und offenbart eine manuelle Entfernungsskala. Dabei wird der AF-Motor abgekoppelt und man kann manuell fokussieren. Allerdings wird nicht in der Kamera auf MF umgestellt und die Kamera reagiert immer noch wie im AF-Modus – d.h. die Fokuslupe wird nicht automatisch zugeschaltet und die Funktion der AEL-Taste bleibt gleich. Wie das bei der E-M1 ist und ob dann auch kein Fokuspeaking automatisch zugeschaltet wird kann ich nicht sagen, da ich es nur an der E-M5 getestet habe. Vielleicht kann ja mal jemand der das genauer weiß ein Kommentar hinterlassen.

Das Handling mit der E-M5 ist ohne Zusatzgriff schon grenzwertig und für lange Shootings nicht zu empfehlen. Ich benutze noch eine Lederunterschale, die den Griff noch etwas vergrößert, womit ich dann ziemlich gut zurechtkomme und die Kamera sicher halten kann.

Handling(E-M5) >>> 4/5 Sterne

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+++++++++++++++ ABBILDUNGSLEISTUNG ++++++++++++++++

Schärfe – absolut überragend und auf gleicher Höhe mit vielen Festbrennweiten. Im Bereich von 12-25mm ist das Objektiv am besten, danach nimmt die Schärfe etwas ab. Dabei wird die optimale Schärfe schon bei Offenblende erreicht, Abblenden bringt da nichts mehr. Einzige Ausnahme gibt es bei 40mm da muss man einfach abblenden um die optimale Schärfe zu erreichen.
Die Randschärfe ist ebenfalls absolut super. Hab es mit dem neuen M.Zuiko 25mm verglichen, mit dem es absolut gleichauf in Sachen Schärfe ist.

Chromatische Abberation – wurden sehr gut korrigiert. In der E-M5 werden die ja noch nicht durch die Kamera herausgerechnet, aber trotzdem konnte ich leichte CA’s nur an extrem starken Kontrastkanten ausmachen. Sogar das M.Zuiko 25mm zeigt da mehr CA’s.

Vignettierung – wird bei MFT-Objektiven standardmäßig korrigiert und sind mir auch nicht negativ aufgefallen. Nur bei Offenblende kann sind in bestimmten Situation ganz leichte Randabschattungen zu sehen, aber nur wenn man wirklich sehr genau hinschaut. Insgesamt also sehr sehr unauffällig.

Verzeichnung – wird ebenfalls standardmäßig korrigiert und hat mich dementsprechend auch nicht wirklich interessiert. Laut einiger Tests tritt recht starke Verzeichnung der unkorrigierten RAW-Dateien vor allem bei 12mm auf, was mir aber egal ist. Mir sind auf jeden Fall keine unscharfen Bildränder oder ähnliche negative Effekte durch die Korrektur aufgefallen.

Abbildungleistung >>> 5/5 Sterne

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++++++++++++++++ FAZIT +++++++++++++++++++

Zu sagen dass ich begeistert bin wäre etwas übertrieben, dafür hätte das Objektiv schon deutlich günstiger sein müssen. Ich habe einfach das bekommen was ich bei dem Preis auch erwartet habe – ein PRO-Objektiv, mit PRO-Verarbeitung und PRO-Abbildungsleistung.
Mit dem Gewicht und der Größe komme ich an der E-M5 ziemlich gut zurecht. Allerdings empfehle ich das vorher erst einmal im Fachmarkt ausprobieren.

Preisleistung >>> 3,5/5 Sterne

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+++++++++++++++ Naheinstellgrenze/Makropotential ++++++++++++++++

Mir nur 20cm ist die Naheinstellgrenze wirklich sehr kurz und man kann wirklich richtig nah ran. Ich habe mal grob ausgemessen auf was für einen Abbildungmaßstab man kommt und bin zu einem Ergebnis von ca. 1:3,1 gekommen, was ja laut Definition schon als Makro gilt(< 1:4). Mit einem Makrovorsatz, wie dem Raynox DCR-250, ist das sicher noch mehr drin. Ich werde das mal ausprobieren und berichten. Ich habe schon mal ein Makrobild ohne Vorsatz in die Galerie hochgeladen.

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++++++++++++ Kurzer Vergleich zum Panasonic 12-35mm f/2,8 ++++++++++++

Ich habe das Pana 12-35mm schon vor einiger Zeit mal getestet, weshalb das folgende aus meiner Erinnerung und diversen Tests stammt.

Das Pana 12-35mm ist von der Schärfe dem Oly 12-40mm absolut ebenbürtig, verhält sich aber etwas anders. Die Schärfe nimmt über den gesamten Brennweitenbereich kaum ab und ist im Zoombereich sichtbar besser wie beim Oly 12-40mm. Allerdings muss man das Pana 12-35mm durchgängig einfach abblenden um die optimale Schärfe zu erreichen. Außerdem ist das Oly 12-40mm bei allen Brennweiten in den Ecken etwas schärfer.
Außerdem sollen die CA’s beim Oly 12-40mm etwas besser korrigiert sein und das Bokeh soll etwas ruhiger sein.

Optisch nehmen sich beide also nicht viel. Für Panasonic Kameras würde ich das das Pana 12-35mm, wegen des eingebauten Bildstabilisators. Mit einer Olympus Kamera hat man die Qual der Wahl. Das Pana 12-35mm ist 80g leichter und etwas kleiner. Das Oly 12-40mm hat dafür noch die frei belegbare L-Fn-Taste, die kürzere Naheinstellgrenze(20cm vs. 25cm) und sieht an den Olympus Kameras auch irgendwie stimmiger aus als das Pana. Außerdem werden bei den neuen Kameras die CA’s der Olympus Objektive herausgerechnet.
Das Panasonic 12-35mm scheint dennoch auch für Olympus Kameras sehr attraktiv, da man es laut Preissuchmaschine schon für 834 EUR bekommt. Beim Gebrauchtpreis liegen beide wieder gleichauf zwischen 720-780 EUR(nach Beobachtung einiger Ebay-Auktionen), was doch überraschend ist da das Pana 12-35mm deutlich länger auf dem Markt.


Olympus M.ZUIKO DIGITAL 25mm 1:1.8 Objektiv schwarz
Olympus M.ZUIKO DIGITAL 25mm 1:1.8 Objektiv schwarz
Preis: EUR 404,90

35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Olympus M.Zuiko 25mm f/1,8 <VS> Panasonic 20mm f/1,7, 18. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was habe ich auf dieses Objektiv gewartet! Schon bei den ersten Gerüchten war ich richtig aufgeregt und nun ist es endlich da.
Ein Vergleich zum Panasonic 25mm f/1,4 wäre natürlich naheliegender. Allerdings besitze ich dieses nicht und außerdem gibt es dazu einen sehr ausführlichen Bericht(in Englisch) von Robin Wong.
Da das Pana 20mm auch länger auf dem Markt und günstiger ist, denke ich dass es weiter verbreitet ist. Auch ich habe es lieben gelernt, vor allem wegen der Kompaktheit und super Schärfe. Den langsamen und lauten Autofokus habe ich dabei fast vergessen, bis ich mal wieder mein M.Zuiko 45mm draufgeschraubt habe.
So nun aber zur Sache! Ich habe etliche Testaufnahmen mit meiner Olympus OM-D E-M5 gemacht und möchte diese nun auswerten!

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>>>>>>>>>> VERARBEITUNG/AUSTATTUNG <<<<<<<<<<<<<

Die Verarbeitung passt bei beiden. Hochwertiger Kunststoff mit Metallbajonett. Da gibt’s wenig zu meckern. Beim Oly 25mm finde ich die Innenfokussierung besser, da ich gerne eine Gummigeli oder diverse Filter benutze. Beim Pana 20mm bewegt sich der Objektivtubus beim Fokussieren und hat auch etwas Spiel, was sich in ganz leichtem klappern äußert, wenn man das Objektiv schüttelt.
Der Fokusring ist beim Oly 25mm größer und dreht sich geschmeidiger. Der des Pana 20mm geht etwas straff.
Insgesamt hat mich die Verarbeitung des Oly 25mm mehr angesprochen.

Endlich dabei ist auch eine Gegenlichtblende. Die lässt sich zum Transport auch in der Retrostellung aufschrauben, obwohl das ganze dann aussieht als würde ein Pils auf der Kamera wachsen. Ich benutze sowieso lieber eine Gummigeli - sieht nicht gerade formschön aus, ist aber sehr praktisch, da man die immer drauflassen kann und zur Benutzung einfach ausklappen muss. Ich kann die B+W 900 Gummigeli empfehlen, wer sich dafür interessiert.

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>>>>>>>>>>>> SCHÄRFE <<<<<<<<<<<<<<

In der Bildmitte ist das Pana 20mm über alle Blendenstufen einen Tick schärfer. Das Oly 25mm verliert dafür zum Rand hin kaum Schärfe. Ganz im Gegenteil zum Pana, das zum Rand hin deutlich weicher ist. Erst ab etwa f/4,0 sind dann beide am Rand etwa gleich auf, während das Pana im Bildzentrum aber etwas schärfer bleibt.
Insgesamt ist das Oly 25mm aber sehr scharf, vielleicht sogar einen Tick schärfer als das Oly 45mm. Die Schärfe im Bildzentrum ist eben einfach die Stärke des Pana 20mm.
Wie so gut wie alle MFT-Objektive ist auch das Oly 25mm wieder absolut offenblendentauglich. Den Schärfegewinn durch abblenden kann man höchsten am Computer bei starker Vergrößerung oder bei Ausdrucken im Posterformat erkennen.

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>>>>>>>>>> CHROMATISCHER ABERRATION <<<<<<<<<<<<

Beim Oly 25mm konnte ich fast keine CA’s ausmachen, wenn überhaupt dann nur in der äußersten Ecke bei Offenblende. Aber die sind so gut wie nicht zu sehen.
Beim Pana 20mm sind CA’s etwas besser auszumachen. Ein wirkliches Problem stellen sie aber auch hier nicht dar. Sie sind über den gesamten Blendenbereich am Bildrand zu entdecken, aber insgesamt sehr unauffällig.

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>>>>>>>>>>> VIGNETTIERUNG <<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Beim Oly 25mm gibt’s auch hier nicht wieder wenig zu berichten. Eine Randabdunklung ist selbst bei Offenblende in den äußersten Ecken kaum erkennbar.
Das Pana 20mm zeigt deutlich stärkere Vignettierungen und das nicht erst in den äußersten Ecken. Bei Offenblende ist der Bildrand deutlich dunkler als die Bildmitte. Einfaches abblendet auf f/2,8 und das ganze sieht dann deutlich besser aus. Randabdunklungen sind dann höchstens noch in den äußersten Ecken mit den bloßen Augen auszumachen.

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>>>>>>>>> VERZEICHNUNG <<<<<<<<<<<<<

Verzeichnung wird bei MFT-Objektiven standardmäßig korrigiert, weshalb das bei beiden Objektiven auch keinerlei Probleme darstellt. Eine Auswertung der unkorrigierten RAW-Dateien werde ich in den nächsten Tagen noch machen.

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>>>>>>>>> AUTOFOKUS <<<<<<<<<<<

Der AF des Oly 25mm ist schnell und leise, der des Pana 20mm laut und langsamer.
Allerdings ist die AF-Geschwindigkeit der beiden bei wenig bis fast gar keinem Licht fast gleich, was mich doch überrascht hat. Das Pana hat den Fokuspunkt genauso schnell bzw. langsam gefunden wie das Oly. Sobald aber etwas mehr Licht ins Spiel kommt ist das Oly 25mm spürbar schneller ans Ziel.

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>>>>>>>>>>> FAZIT <<<<<<<<<<<<

Insgesamt hat Olympus mit dem M.Zuiko 25m f/1,8 wenig falsch gemacht. Das Panasonic 20mm f/1,7 ist auf stärkere Kontraste abgestimmt und in der Bildmitte schärfer, aber alle anderen Disziplinen kann das Oly 25mm, mehr oder weniger deutlich, für sich entscheiden. Wie es im täglichen Gebrauch aussieht wird noch zu testen sein. Denn nicht immer ist alles mit den herkömmlichen optischen Parametern beschreibbar. So schwören viele, trotz augenscheinlich nur durchschnittlicher optischer Leistung, auf das M.Zuiko 17mm f/1,8, weil es in Sachen Kontraste und Farben das Gewisse etwas hat.

Preislich wird sich das Oly 25mm auf lange Sicht wahrscheinlich auf Höhe des Pana 20mm einordnen, da beide einen UVP von 399 EUR haben. Das macht das Oly zu einer ziemlich guten Partie. Das Pana hat noch den Vorteil, dass es schon lange auf dem Markt ist und der Gebrauchtmarkt gut gefüllt ist. 230 EUR – 250 EUR muss man aktuell für ein gebrauchtes Pana hinlegen.

Eine Empfehlung gibt’s von mir nicht, die Wahl muss jeder für sich treffen. Hier noch mal eine Zusammenfassung:

Vorteile Panasonic 20mm f/1,7:
+ kleiner und kompakter
+ bessere Schärfe in der Bildmitte
+ aktuell noch günstiger

Vorteile M.Zuiko 25mm f/1,8:
+ bei Offenblende bessere Schärfe am Bildrand
+ weniger Vignettierung bei Offenblende
+ CA's etwas besser korregiert
+ Innenfokussierung
+ schnellerer und leiserer AF


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