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Beiträge von Jonas Döring
Top-Rezensenten Rang: 690
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Rezensionen verfasst von
Jonas Döring
(TOP 1000 REZENSENT)   

Anzeigen:  
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Trail Kochset, silber, OL0047
Trail Kochset, silber, OL0047
Wird angeboten von This Is It Famous Value Stores
Preis: EUR 17,54

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Preisgünstiges Kochset mit begrenzter Haltbarkeit!, 29. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trail Kochset, silber, OL0047 (Ausrüstung)
Wir hatten das Kochset bei unserer letzten Fahrradtour dabei und ich bin absolut zufrieden. Ich habe für drei Personen gekocht und dafür hat es gerade ausgereicht. Die Töpfe sehen nach etwa drei Wochen schon etwas mitgenommen aus. Sie haben schon ein paar Dellen bekommen und die Beschichtung ist an einigen Stellen auch schon etwas abgeschabt. Die Pfanne ist tatsächlich etwas klein und die Beschichtung ist auch nicht so toll. Für ein paar Würstchen ist sie absolut in Ordnung, aber wenn man z.B. einen Fisch braten will hat man erstens Platzprobleme und braucht zweiten ziemlich viel Öl damit er nicht anbrennt. Als Teller eignet sich die Pfanne aber auch hervorragend.
Wer nicht zu viel erwartet kann eigentlich nur zufrieden sein. Ich würde das Set wieder kaufen.


Fujifilm BLC-XT10 Kameratasche
Fujifilm BLC-XT10 Kameratasche
Preis: EUR 66,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider nicht so gut wie erwartet! Mittelmäßiges Handling!, 28. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm BLC-XT10 Kameratasche (Camera)
Ich habe mir die Leder-Halbschale gekauft, um der Kamera etwas mehr Schutz zu bieten und den Handgriff ein klein wenig zu vergrößern und so das Handling etwas zu verbessern.

Mit der Verarbeitung bin ich insgesamt zufrieden, aber für den Preis habe ich doch ein bisschen mehr erwartet. Den Tragegurt ist nicht viel besser als der Gurt der der Kamera beiliegt... also eher überflüssig. Dass Einschlagtuch ist für die Kamera nicht besonders praktisch, da das Ein- und Auspacken einfach zu lange dauert, aber für Objektive sicher zu gebrauchen.

Die Passform der Tasche ist optimal und die Schutzfunktion erfüllt sie optimal. Auf das Handling hat sie leider den gegenteiligen Einfluss, denn die Tasche ist einfach viel zu schwer - 89 g, das ist sogar mehr als der Fujifilm-Handgriff (MHG-X-T10) wiegt. Dazu ist das Leder deutlich glatter als die sehr griffige Oberfläsche der Kamera. Zwar wird der Griff durch die Tasche etwas vergrößert, aber durch das zusätzliche Gewicht und die glattere Oberfläche verschlechtert sich das Handling spürbar.

Ich kann die Leder-Halbschale also nicht weiterempfehlen. Die bessere Alternative ist hier eindeutig der Fujifilm Handgriff, auch wenn der ein paar Euro mehr kostet. Auch gut ist die Bereitschaftstasche aus Kusntleder, die hier angeboten wird. Die ist deutlich günstiger, bietet einen komplette Rundumtasche und die Unterschale ist spürbar leichter.


First2savvv LLX-SSX100T-01G10 L-förmigen Digitalkameras Schnellwechselplatte mit 1/4" Kameraschraube für Fujifilm Fuji X100T + SD-Kartenleser
First2savvv LLX-SSX100T-01G10 L-förmigen Digitalkameras Schnellwechselplatte mit 1/4" Kameraschraube für Fujifilm Fuji X100T + SD-Kartenleser
Wird angeboten von FIRST2SAVVV
Preis: EUR 29,69

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Alternative zum originalen Fujifilm Handgriff, 30. September 2015
Zu Beginn ein paar genauere Gewichtsangaben, die in der Artikelbeschreibung fehlen:

Bodenplatte: 51 g
Griff + Schrauben: 40 g
L-Stück + Schraube: 24 g

Damit ist die Bodenplatte + Griff 91 g schwer und damit nur 6 g schwerer als der original Fujifilm Handgriff, der 85 g wiegt.

Der Griff ist komplett aus Aluminium gefertigt, super verarbeitet, fühlt sich sehr robust an und passt wie angegossen. Das Handling der X-T10 verbessert sich mit dem Griff schon spürbar, aber mit einer griffigeren Oberfläche, wie beim originalen Fujifilm Handgriff, wäre es sicher noch besser.
Allgemein ist die glatte Metalloberfläche sicher nicht jedermanns Sache. Ich finde aber es fühlt sich angenehm und richtig wertig an.
Der Zugang zum Akku/SD-Karten-Fach wird nicht versperrt, allerdings braucht man zum Herausnehmen der SD-Karte ein wenig Fingerspitzengefühl.

Insgesamt also eine super Alternative zu einem Viertel des Preises des originalen Fujifilm X-T10 Handgriffes.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 7, 2016 9:03 AM MEST


PDXD-share Kameratasche PU-Leder Tasche für Fujifilm X-T10 Kompaktkamera mit 16-50mm 18-55mm Objektiv (Kaffee)
PDXD-share Kameratasche PU-Leder Tasche für Fujifilm X-T10 Kompaktkamera mit 16-50mm 18-55mm Objektiv (Kaffee)
Wird angeboten von Zenness Co.
Preis: EUR 25,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Bereitschaftstasche zu fairem Preis, 25. September 2015
Da ich bereits gute Erfahrung mit dieser Art Tasche bei der Olympus OM-D E-M5 und Fujifilm X-E1 gemacht habe, musste nun auch bei der Fujifilm X-T10 wieder so eine Tasche her.

>>>>>>> MATERIAL/PASSFORM <<<<<<

Wie man denke ich schon auf den Bildern erkennen kann, ist die Tasche recht kantig und das Kunstleder sehr steif. Das ist aber auch gut so, da sie so einen sehr guten Schutz gegen Stöße gewährleistet. Allerdings ist das Kunstleder auch recht glatt und nicht so schön griffig, wie die Oberfläche der X-T10. Das Material lässt sich auch gut noch etwas verformen, so dass man es perfekt an die Wölbung der Griffmulde der Kamera anpassen kann. Die linke Seite der Tasche ist allerdings recht offen, so dass dort ungehindert Staub und Schmutz eindringen können. Die Taschen die ich bisher hatte haben zwar die Anschlüsse auf der linken Seite verdeckt, aber dafür waren sie rundherum besser abgeschlossen. Die Druckknöpfe rasten angenehm fest ein, lassen sich aber trotzdem leicht öffnen.
Was noch auffällt ist, dass die Aussparung für den Fokus-Modus-Schalter an der Vorderseite etwas knapp bemessen ist, so dass der Schalter deutlich schwerer zu bedienen ist. Das war bei der Tasche für die X-E1 deutlich besser.

>>>>>> HANDLING <<<<<<

Wenn man den Knopf an den Unterseite löst, lässt sich die Tasche nach vorne aufklappen. Beim Fotografieren hängt die Oberschale dann durch einen weiteren Druckknopf an der Unterschale, die an der Kamera befestigt ist. Dadurch ist die Tasche beim Fotografieren nicht im Weg. Das Zusammenklappen funktioniert genauso flüssig und schnell wie das Aufklappen. Kein Verkanten oder Verdrehen der Einzelteile.
Dadurch, dass die Oberschale nur mit Druckknopfen an der Unterschale befestigt ist, kann man diese sehr schnell und leicht lösen, falls man sie mal nicht benötigt.

Durch das glatte Kunstleder fühlt sich die Kamera nicht mehr ganz so griffig an. Dafür wird aber der Griff etwas vergrößert, so dass das Handling weder besser noch schlechter ist.
Um den Akku und die SD-Karte zu wechseln muss man die Unterschale leider abschrauben. Das geht zum Glück recht flott, so dass man sich nach einer Weile daran gewöhnt.

Die Schraube an der Unterseite ist zwar zum normalen Handling fest genug, aber nicht geeignet um die Kamera auf ein Stativ zu schrauben. Denn dann verdreht sie sich doch etwas leicht. Außerdem ist die Schraube nicht versenkt und ragt deutlich heraus, wie man auf den Bildern auch sehen kann.

>>>>> FAZIT <<<<<<

Insgesamt bekommt man hier ein sehr schöne Bereitschaftstasche für die Fujifilm X-T10, die allerdings nicht jeden zufriedenstellen wird. Die Taschen die ich vorher hatte, insbesondere die für die X-E1, haben mir etwas besser gefallen. Von mir gibt es daher 4 Sterne.


Fotga LB-XT10 Schnell Spanner L Vertikal Schnellwechselplatte Kennzeichenhalter & Handgriff fuer Stativ Kugelkopf Fuji Fujifilm XT10 Kamera
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Wird angeboten von Fotga
Preis: EUR 26,98

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Alternative zum originalen Fujifilm Handgriff !!! EDIT: Pimp my Grip, 25. September 2015
Zu Beginn ein paar genauere Gewichtsangaben, die in der Artikelbeschreibung fehlen:

Bodenplatte: 51 g
Griff + Schrauben: 40 g
L-Stück + Schraube: 24 g

Damit ist die Bodenplatte + Griff 91 g schwer und damit nur 6 g schwerer als der original Fujifilm Handgriff, der 85 g wiegt.

Der Griff ist komplett aus Aluminium gefertigt, super verarbeitet, fühlt sich sehr robust an und passt wie angegossen. Das Handling der X-T10 verbessert sich mit dem Griff schon spürbar, aber mit einer griffigeren Oberfläche, wie beim originalen Fujifilm Handgriff, wäre es sicher noch besser.
Allgemein ist die glatte Metalloberfläche sicher nicht jedermanns Sache. Ich finde aber es fühlt sich angenehm und richtig wertig an.
Der Zugang zum Akku/SD-Karten-Fach wird nicht versperrt, allerdings braucht man zum Herausnehmen der SD-Karte ein wenig Fingerspitzengefühl.

Insgesamt also eine super Alternative zu einem Viertel des Preises des originalen Fujifilm X-T10 Handgriffes.

EDIT: Ich habe den Handgriff jetzt noch mit einer griffigeren Oberfläche aus Kunstfaser bezogen. Durch die recht simple Form des Handgriffes lässt sich das einfach bewerkstelligen. Einfach etwas kräftigerer Kontaktkleber reicht aus um das gewählte Material sicher, aber gleichzeitig wieder entfernbar, zu befestigen. Bei der Auswahl des Materials sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, außer dass es relativ dünn seien sollte.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 21, 2016 12:53 PM CET


Kryptonite Bügelschloss Kryptolok 2 + KFlex 120cm m. FlexFrame Halter, 3500334
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Preis: EUR 37,75

5.0 von 5 Sternen Super Schloss zu fairem Preis!, 24. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich benutze das Schloss nun seit 4 Monaten und bin absolut zufrieden. Die ganzen negativen Rezensionen kann ich in keiner Weise bestätigen. Der Schließmechanismus funktioniert einwandfrei und hakt höchstens minimalst.

Das einzige was nervt ist, dass das Schloss ein wenig klappert. Das liegt aber nicht an der Halterung, die ist absolut super, sondern am Schloss selber. Mit zwei Gummiringen kann man da aber Abhilfe schaffen.

Ich bin also absolut zufrieden mit dem Schloss und würde es jederzeit wieder kaufen.


First2savvv XJPT-XT10-01 schwarz Ganzkörper-präzise Passform PU-Leder Kameratasche Fall Tasche Cover für Fujifilm X-T10 XT10 16-50mm 18-55mm Lens
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Wird angeboten von FIRST2SAVVV
Preis: EUR 17,09

4.0 von 5 Sternen Gute Bereitschaftstasche zu fairem Preis, 24. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich bereits gute Erfahrung mit dieser Art Tasche bei der Olympus OM-D E-M5 und Fujifilm X-E1 gemacht habe, musste nun auch bei der Fujifilm X-T10 wieder so eine Tasche her.

>>>>>>> MATERIAL/PASSFORM <<<<<<

Wie man denke ich schon auf den Bildern erkennen kann, ist die Tasche recht kantig und das Kunstleder sehr steif. Das ist aber auch gut so, da sie so einen sehr guten Schutz gegen Stöße gewährleistet. Allerdings ist das Kunstleder auch recht glatt und nicht so schön griffig, wie die Oberfläche der X-T10. Das Material lässt sich auch gut noch etwas verformen, so dass man es perfekt an die Wölbung der Griffmulde der Kamera anpassen kann. Die linke Seite der Tasche ist allerdings recht offen, so dass dort ungehindert Staub und Schmutz eindringen können. Die Taschen die ich bisher hatte haben zwar die Anschlüsse auf der linken Seite verdeckt, aber dafür waren sie rundherum besser abgeschlossen. Die Druckknöpfe rasten angenehm fest ein, lassen sich aber trotzdem leicht öffnen.
Was noch auffällt ist, dass die Aussparung für den Fokus-Modus-Schalter an der Vorderseite etwas knapp bemessen ist, so dass der Schalter deutlich schwerer zu bedienen ist. Das war bei der Tasche für die X-E1 deutlich besser.

>>>>>> HANDLING <<<<<<

Wenn man den Knopf an den Unterseite löst, lässt sich die Tasche nach vorne aufklappen. Beim Fotografieren hängt die Oberschale dann durch einen weiteren Druckknopf an der Unterschale, die an der Kamera befestigt ist. Dadurch ist die Tasche beim Fotografieren nicht im Weg. Das Zusammenklappen funktioniert genauso flüssig und schnell wie das Aufklappen. Kein Verkanten oder Verdrehen der Einzelteile.
Dadurch, dass die Oberschale nur mit Druckknopfen an der Unterschale befestigt ist, kann man diese sehr schnell und leicht lösen, falls man sie mal nicht benötigt.

Durch das glatte Kunstleder fühlt sich die Kamera nicht mehr ganz so griffig an. Dafür wird aber der Griff etwas vergrößert, so dass das Handling weder besser noch schlechter ist.
Um den Akku und die SD-Karte zu wechseln muss man die Unterschale leider abschrauben. Das geht zum Glück recht flott, so dass man sich nach einer Weile daran gewöhnt.

Die Schraube an der Unterseite ist zwar zum normalen Handling fest genug, aber nicht geeignet um die Kamera auf ein Stativ zu schrauben. Denn dann verdreht sie sich doch etwas leicht. Außerdem ist die Schraube nicht versenkt und ragt deutlich heraus, wie man auf den Bildern auch sehen kann.

>>>>> FAZIT <<<<<<

Insgesamt bekommt man hier ein sehr schöne Bereitschaftstasche für die Fujifilm X-T10, die allerdings nicht jeden zufriedenstellen wird. Die Taschen die ich vorher hatte, insbesondere die für die X-E1, haben mir etwas besser gefallen. Von mir gibt es daher 4 Sterne.


MENGS® X-T10 1/4'' Schraube L-Förmige vertikale Kamera Schnellwechselplatte Für Fuji X-T10
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Wird angeboten von GumpTrade
Preis: EUR 26,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Alternative zum originalen Fujifilm Handgriff !!! EDIT: Pimp my Grip, 24. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zu Beginn ein paar genauere Gewichtsangaben, die in der Artikelbeschreibung fehlen:

Bodenplatte: 51 g
Griff + Schrauben: 40 g
L-Stück + Schraube: 24 g

Damit ist die Bodenplatte + Griff 91 g schwer und damit nur 6 g schwerer als der original Fujifilm Handgriff, der 85 g wiegt.

Der Griff ist komplett aus Aluminium gefertigt, super verarbeitet, fühlt sich sehr robust an und passt wie angegossen. Das Handling der X-T10 verbessert sich mit dem Griff schon spürbar, aber mit einer griffigeren Oberfläche, wie beim originalen Fujifilm Handgriff, wäre es sicher noch besser.
Allgemein ist die glatte Metalloberfläche sicher nicht jedermanns Sache. Ich finde aber es fühlt sich angenehm und richtig wertig an.
Der Zugang zum Akku/SD-Karten-Fach wird nicht versperrt, allerdings braucht man zum Herausnehmen der SD-Karte ein wenig Fingerspitzengefühl.

Insgesamt also eine super Alternative zu einem Viertel des Preises des originalen Fujifilm X-T10 Handgriffes.

EDIT: Ich habe den Handgriff jetzt noch mit einer griffigeren Oberfläche aus Kunstfaser bezogen. Durch die recht simple Form des Handgriffes lässt sich das einfach bewerkstelligen. Einfach etwas kräftigerer Kontaktkleber reicht aus um das gewählte Material sicher, aber gleichzeitig wieder entfernbar, zu befestigen. Bei der Auswahl des Materials sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, außer dass es relativ dünn seien sollte.


Fujifilm X-T10 Systemkamera inkl. Fujinon XC 16-50 mm Objektiv (16,3 Megapixel CMOS II Sensor) silber
Fujifilm X-T10 Systemkamera inkl. Fujinon XC 16-50 mm Objektiv (16,3 Megapixel CMOS II Sensor) silber
Preis: EUR 799,00

26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwächen im Detail, aber perfektes Fotoerlebnis und klasse Bildqualität !!!, 14. September 2015
Hinweis: Wer sich nicht die komplette Rezension durchlesen möchte kann auch einfach über die Zwischenfazits fliegen (mit ### gekennzeichnet) und sich das finale Fazit durchlesen.

Meine Erfahrung: Nach einer Canon 1100D und einer Sony A57 bin ich aufgrund des geringeren Gewichtes schnell im spiegellosen Lager gelandet. Dort bin ich nach einem Jahr mit der Olympus OM-D E-M5 auf die Fujifilm X-E1 gewechselt, mit die ich sehr zufrieden war. Wegen dem besseren Autofokus und vielen kleineren Verbesserungen habe ich mich nun für die X-T10 entschieden. Zwischendurch konnte ich während eines Urlaubes auch intensiv die Sony Alpha 6000 testen, wodurch den Vergleich zu vielen unterschiedlichen Kameras ziehen kann.

VERARBEITUNG/DESIGN

Die Verarbeitung ist, wie von Fujifilm zu erwarten, wieder sehr gut. Die Toleranzen sind sehr eng und unschöne Ritzen zwischen den Einzelteilen sind nicht zu erkennen. Die Ober- und Unterseite des Gehäuses sind aus Metall und jeweils aus einem Stück gefertigt, genauso wie die Drehräder an der Oberseite. Einzige Ausnahme ist der ausklappbare Blitz an der Oberseite, der aus Kunststoff ist, sich aber nahtlos in der Gesamtbild einfügt. Der mittlere Teil des Gehäuses ist mit einer sehr griffigen Gummierung überzogen, die ihren Teil zum wertigen Gesamtbild hinzufügt. Einziger Schönheitsfleck sind die zwei Drehräder an Vorder-und Rückseite, die wie schon bei den bisherigen Fuji-Kameras (außer X-T1) etwas billig wirken.
Das Design ist natürlich etwas Geschmacksache, da insbesondere die silberne Version sehr 'Retro' aussieht. Die schwarze Variante kommt etwas moderner rüber. Ich steh allerdings drauf, weshalb ich die silberne genommen habe.

### Zwischenfazit: An der Verarbeitung gibt es wenig zu meckern - Gehäuse aus Metall, Kunststoff und griffiger Gummierung. Nur die zwei kleinen Einstellräder wirken ziemlich billig.

HANDLING/ERGONOMIE

Obwohl der ausgeformte Griff wieder etwas klein geraten ist liegt die Kamera, durch die gummierte Oberfläche sehr gut in der Hand, zumindest wenn das Objektiv nicht zu schwer ist. Bis etwa 200g - 250g (Gewicht des 16-50mm Kit-Objektiv) ist das Handling sehr gut. Bis etwa 300g - 350g (Gewicht des 18-55mm Kit-Objektiv) noch ok, obwohl der ein oder andere wohl schon zu einem Zusatzgriff greifen wird. Bei allen Objektiven die schwerer sind würde ich persönlich auf jeden Fall zu einem Zusatzgriff raten.
Ansonsten ist das Handling und die Bedienung die große Stärke der Kamera. Insgesamt 7 Tasten lassen sich frei mit Funktionen belegen, wofür man noch nicht mal ins Menü muss. Einfach die Taste ein paar Sekunden gedrückt halten und schon ist man im entsprechenden Einstellungsmenüs. Für alle Funktionen die nicht auf einer Taste liegen, gibt es das Quick-Menü das sich ebenfalls individuell einstellen lässt. Auch hier wieder einfach die Q-Taste gedrückt halten und schon ist man im entsprechenden Einstellungsmenü. Wenn man erst einmal alles an seine Wünsche angepasst hat, muss man nur sehr selten wieder ins Menü abtauchen. Alles ist so optimiert, dass man mit möglichst wenigen Klicks ans Ziel kommt. Ich entdecke immer mal wieder neue Abkürzungen, die den Workflow beschleunigen. Ein Beispiel: Wenn man bei der Betrachtung eines Bildes die Q-Taste drückt landet man direkt im RAW-Konverter, sofern man das Bild als RAW gespeichert hat.

### Zwischenfazit: Sofern man relativ leichte Objektive verwendet ist das Handling super, bei schweren sollte man aber einen Zusatzgriff in Erwägung ziehen. Die Bedienung ist fast perfekt - individuell einstellbar und alle Funktionen schnell verfügbar, nur ein Touchscreen wäre irgendwie schon ganz nett gewesen.

AUSTATTUNG/DISPLAY/SUCHER/AKKU

>Ausstattung:
Der Funktionsumfang bietet insgesamt wenig Spielraum für Wünsche - Wifi, Panoramafunktion, Szenenautomatiken, Filter, Gesichtserkennung,... Ich persönlich habe eigentlich nichts vermisst, obwohl ich da immer recht anspruchsvoll bin. Wer sich genauer dafür interessiert was die Kamera kann, sollte sich mal die Anleitung herunterladen.
Mit dabei ist auch ein Automatikmodus, der sich mit einem Hebel an der Oberseite schnell zuschalten lässt. Ein nettes Extra vor allem wenn man die Kamera mal kurz an einen weniger geübten Fotografen weitergeben möchte.
Eine besonders willkommene Neuerung ist der elektronische Verschluss bis 1/32000s. Damit lässt sich lautlos fotografieren und bei strahlendem Sonnenschein kann man bedenkenlos zur größten Blende greifen ohne einen Graufilter zu benutzen.

>Display/Sucher:
Das Display ist klar, löst hoch auf und ist bei starkem Sonnenschein erwartungsgemäß schlecht abzulesen. Aber dafür hat man ja den tollen Sucher, in dem man alles machen kann, was auch auf dem normalen Display möglich ist, also Fotos anschauen, Menüeinstellungen vornehmen und natürlich fotografieren. Der Sucher ist detailreich, scharf, ausreichend groß und auch für Brillenträger gut abzulesen. Wenn man allerdings sehr genau hinschaut stimmen Farbe und Helligkeit von Display und Sucher nicht genau überein, was sich vor allem bei schlechteren Lichtverhältnissen zeigt. Das Display ist etwas näher am fertigen Bild und das Sucherbild hat eine etwas höhere Dynamik, auch wenn die Unterschiede wirklich sehr gering sind. Wenn es aber auf absolut exakte Farben und Belichtung ankommt sollte man im Zweifel auf das Display vertrauen.
Die Verzögerung von Display und Sucher ist extrem gering. Das trifft bei schlechten Lichtverhältnissen genauso zu, auch wenn dann das Bild dann recht stark rauschen kann. Aber lieber etwas mehr Rauschen und dafür ein nahezu verzögerungsfreies Bild.
>Akku:
Die Akkuleistung ist eher von der schwachen Seite. Eine genaue Messung habe ich noch nicht gemacht, aber gefühlt ist der Akku deutlich schneller leer als bei meiner alten X-E1. Das liegt wohl vor allem am Hochleistungsmodus, der sich Ein- oder Ausschalten lässt. Dieser beschleunigt den Autofokus und den Ein-und Ausschaltevorgang der Kamera, zieht aber ordentlich am Akku.

### Zwischenfazit:
Die Ausstattung lässt kaum Wünsche offen, Display und Sucher sind top, auch wenn Displaybild und Sucherbild in Sachen Farbe und Helligkeit nicht ganz exakt übereinstimmen. Des Weiteren sind ein paar Ersatzakkus sehr zu empfehlen, denn die Kamera saugt ordentlich Strom, was aber bei spiegellosen Systemkameras normal ist.

AUTOFOKUS

Eines vorweg, der Autofokus (AF) ist seit der 1. Generation an Fujifilm Kameras deutlich besser geworden, aber insgesamt immer noch hinter der spiegellosen Konkurrenz (mit Ausnahme von Canon).
Neben dem Einzelfeld-AF und allen Autofokuspunkten, gibt es jetzt auch die Möglichkeit nur eine Gruppe von 9 -15 Autofokuspunkten auszuwählen. Das Vierwege-Kreuz lässt sich nun auch so einstellen, dass man das Fokusfeld direkt verschieben kann, wie es Nikon- und Olympus-Fotografen bereits kennen sollten.

Der Autofokus reagiert schnell und zuverlässig, eine Fehlfokussierung tritt höchstens auf wenn man das Fokusfeld nicht richtig setzt. Die AF-Geschwindigkeit ist nun in etwa vergleichbar mit der Sony A6000, aber noch spürbar langsamer als bei Olympus oder Panasonic.
Positiv überrascht bin ich von der AF-Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen. Während es mit der Fujifilm X-E1 ein echter Krampf war bei wenig Licht zu fotografieren, findet die X-T10 nun zuverlässig und schnell den Fokus. In dem Punkt finde ich die X-T10 sogar besser als die Sony A6000.

Der kontinuierliche Autofokus konnte mich dagegen weniger überzeugen. Wenn man ein einzelnes Fokusfeld nimmt und damit dem Objekt folgt bekommt man mit etwas Übung recht gute Bilderserien mit wenig Ausschuss hin. Bei mehreren AF-Feldern schafft es der AF aber nur selten dem Objekt zu folgen und verliert es ständig wieder. Das habe ich bei der 1 Jahr älteren Sony A6000 schon deutlich besser gesehen. Außerdem braucht der AF auch viel zu lange um ein neues Objekt zu erfassen. Die angegebenen 8 Bilder/s mit C-AF werden auch höchstens unter optimalen Bedingungen und schnellem Objektiv erreicht. Bei mir bricht die Geschwindigkeit durch das Nachfokussieren zwischen den Aufnahmen immer wieder ein und nach 8 Aufnahmen ist der Zwischenspeicher auch schon voll. Der kontinuierliche AF geht auch in Kombination mit der Gesichtserkennung, was aber ebenfalls nicht besonders gut funktioniert.
Auf die Gesichtserkennung hatte ich mich echt gefreut und bin entsprechend etwas enttäuscht. In den meisten Fällen funktioniert sie recht gut, aber leider nicht immer 100 % zuverlässig. Bei mir kam es gelegentlich vor, dass offensichtliche Gesichter nicht erkannt worden. Insbesondere bei Brillen oder wenn das Gesicht leicht schräg steht hat die Kamera ihre Probleme. Wenn das Gesicht ausreichend groß ist sollten auch die Augen erkannt werden. Leider funktioniert das auch nicht immer in allen Fällen. Die inzwischen 3 Jahre alte Olympus OM-D E-M5 fand ich da bedeutend zuverlässiger.

# Zwischenfazit: Der Autofokus ist zuverlässig und schnell, auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Beim kontinuierlichen AF braucht man etwas Übung und muss ein paar Dinge beachten, um ordentliche Bilderserien zu bekommen. Die Gesichtserkennung ist leider nicht immer so zuverlässig, wie ich mir das gewünscht hätte. Insgesamt ist der Autofokus sehr gut, bleibt aber teilweise noch hinter der Konkurrenz zurück.

BILDQUALITÄT

Der Hauptgrund für mich zu Fujifilm zu wechseln und nicht zu Sony oder Samsung war die Bildqualität. Insbesondere direkt aus der Kamera und ohne Nachbearbeitung liefert die Fujifilm X-T10 phänomenale Bilder. Nicht nur die einzigartigen Farben wissen zu begeistern, auch die Zeichnung feiner Details und die perfekt ausgewogene Bildschärfe sind super. So habe ich die Bilder bei meinen vorherigen Kameras meist nur mit entsprechender Nachbearbeitung hinbekommen, was ich mir nun fast immer sparen kann.
Dazu bietet die Kamera genügend Möglichkeiten schon vor der Aufnahme Farben, Schärfe, Dynamik, Helligkeit,' schnell und unkompliziert zu beeinflussen. Das macht Spaß und verleitet zum Experimentieren, erfordert aber natürlich etwas Eingewöhnung. Insgesamt ist die Balance zwischen zu viel und zu wenig Einstellmöglichkeiten aber gut gelungen.
Die X-T10 wird im Kit mit dem 16-50mm und dem 18-55mm angeboten. An der X-E1 hatte ich das 18-55mm und die X-T10 habe ich mir nun mit dem 16-50mm gekauft.
Von der Leistung des 16-50mm bin ich auf jeden Fall sehr angetan. Beim Vergleich meiner Bilder fand ich das 16-50mm in der Bildmitte sogar etwas schärfer als das 18-55mm. Nur am Bildrand ist das 18-55mm etwas besser. Verzeichnung, Vignettierung und CA's sind mir ebenfalls nicht negativ aufgefallen bzw. werden von der Kamerasoftware effektiv korrigiert. Wer viel im RAW-Format fotografiert bekommt sicher mit dem 18-55mm das besser korrigierte Objektiv. Wer die größere Blende aber nicht braucht und eh meist die JPEG's direkt aus der Kamera verwendet, bekommt mit dem 16-50mm eine gute und günstige Alternative, die dazu 100g leichter ist und mehr Weitwinkel bietet.

### Zwischenfazit: Die Bildqualität ist die große Stärke der Fujifilm X-T10. Insbesondere direkt aus der Kamera und ohne Nachbearbeitung gibt es derzeit keinen Hersteller der eine bessere Bildqualität liefert. Das 16-50mm konnte mich ebenfalls überzeugen und zeigt sich als überdurchschnittlich gutes Kit-Objektiv.
Allerdings muss man auch sagen, dass sich die Bildqualität seit der 1. Generation an Fujfilm X Kameras nicht weiterentwickelt hat und fast alle Konkurrenten schon deutlich mehr als 16 MP bieten.
EDIT: Aus einigen Rezensionen ist herauszulesen, dass sie sich noch mehr von der Bildqualität erwartet hätten. Dazu ist anzumerken, dass es eben immer noch "nur" 16 MP sind und man bei so einer Auflösung eben nicht sofort umgehauen wird, wie bei den 36 MP einer A7 R oder den 46 MP einer Sigma DP Quattro. Die gute Bildqualität steckt hier eher in der optimal dosierten Bildschärfe und den vielen Details, die auch bei ISO 3200 noch erhalten bleiben.

VIDEO

Ja, die Kamera kann Videos in Full HD und mit bis zu 60 Bildern/s machen. Allerdings sollte sich bereits herumgesprochen haben, dass Fujifilm Kameras keine Koryphäen auf diesem Gebiet sind. Die Einstellmöglichkeiten sind äußerst dürftig und die Videoqualität wird kaum einen ambitionierten Hobbyfilmer zufrieden stellen. Auch der Autofokus ist eher weniger zuverlässig, da man auch sonst keinen Einfluss auf ihn nehmen kann. Das Fokus-Peeking beim manuellen Fokussieren funktioniert während der Videoaufnahme ebenfalls nicht.
Wer ernsthaft Videos drehen möchte sollte sich also lieber anderweitig umsehen.

FAZIT

Auf dem Papier verliert die Fujifilm X-T10 wohl gegen fast jede aktuelle Konkurrenzkamera - 'nur' 16 MP, der Autofokus ist nur teilweise auf Augenhöhe und die Videofunktionalität äußerst dürftig. Dennoch ist die Fujifilm X-T10 eine klasse Kamera, da sie einfach Spaß macht, mir das bietet was Fotografie ausmacht und dabei eine phänomenale Bildqualität liefert. Dazu ist Fujifilm ein klasse System - die Objektivauswahl/-qualität ist super und die Kameras werden regelmäßig mit neuen Updates und Funktionen versorgt.
Wer viel Action fotografiert, gerne öfters mal ein Video dreht und meistens sowieso den Automatik-Modus verwendet wird mit der Fujifilm X-T10 wohl kaum glücklich werden.
Auch wenn ich einige Kritikpunkte habe stimmt das Gesamtpaket und vor allem auch der Preis geht für das Gebotene voll in Ordnung. Von daher gibt es von mir 5 Sterne.


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Wird angeboten von Digimac-24

22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kamera mit Stärken und Schwächen, aber sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis., 16. April 2015
Auf der Suche nach einer günstigen, einfachen Kamera mit guter Bildqualität für die Eltern meiner Freundin, habe ich mich für die Samsung NX3000 entschieden. Ich persönlich bin eher mit teureren spiegellosen Systemkameras, wie der Olympus OM-D E-M5 und seit einem Jahr mit der Fujifilm X-E1 vertraut. Deshalb war ich gespannt was so eine günstige Kamera leisten kann.

++ Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist für den Preis sehr ordentlich und die Kamera liegt gut in der Hand. Außerdem gibt es einen Blitzschuh, falls man doch mal noch ein größeres Blitzgerät benutzen möchte, sowie ein Moduswahlrad. Darüber hinaus ist das Auslösegeräusch sehr dezent und leise, so dass es auch z.B. in der Kirche nicht zu sehr stören sollte.

++ Bedienung:
Die Bedienung ist sehr einfach und durchdacht und mit dem Fn-Menü hat man alle Einstellung schnell zur Hand, so dass man nicht ständig in das Menü abtauchen muss. Außerdem dem hat die Kamera auch sonst viele Tasten zum direkten Zugriff auf bestimmte Einstellungen, so dass auch der fortgeschrittene Fotograf zufrieden sein sollte.

++ Kit-Objektiv:
Das 16-50mm Kit-Objektiv ist optisch überraschend gut. In der Mitte ausreichend scharf und auch die Schärfe am Bildrand ist sehr gut. Andere Objektivfehler, wie Vignettierung, Verzeichnung oder CA's sind ebenfalls kaum vorhanden oder werden effektiv korrigiert. Die Leistung hat mich auf jeden Fall überrascht, da ich das beim sehr ähnlichen Sony 16-50mm schon deutlich schlechter gesehen habe.

++ Lightroom 5:
Sehr nette Dreingabe. Sicherlich kein Programm für Anfänger, aber wenn man sich mal ein paar Stunden damit beschäftigt hat, dann hat man zumindest die wichtigsten Funktionen drauf und kann deutlich mehr aus den RAW-Bildern herausholen, als das die Kamera tut.

++ Serienbildgeschwindigkeit:
5 Bilder/s sind in der Preisklasse sehr gut. Inwieweit der Autofokus da hinterherkommt konnte ich aber noch nicht testen.

++/-- Bildqualität:
Die Kamera liefert ansehnliche und knackig scharfe Bilder direkt aus der Kamera und ohne Nachbearbeitung. Für meinen Geschmack sind die Bilder aber deutlich zu überschärft und die Farben etwas zu kräftig, was aber wahrscheinlich Ansichtssache ist. Auch bei hohen ISO-Werten(bis ISO 6400) sind die Bilder noch sehr gut bis gut, wenn auch ein wenig sehr detailarm und glattgebügelt.
Insgesamt macht die Kamera super Bilder, aber die Bildaufarbeitung ist etwas zu aggressiv und feine Details gehen schnell verloren. Aus den RAW-Bildern kann man farblich deutlich neutralere Bilder mit feineren Details herausholen. Zur Verdeutlichung habe ich ein paar Vergleichsbilder eingestellt.

++/-- Autofokus:
Bei gutem Licht ist der Autofokus sehr schnell und zuverlässig, bei schlechten Lichtverhältnissen trifft das nicht mehr ganz zu. Vor allem bei kontrastarmen Objekten hat er dann hat er dann mächtig zu kämpfen. Das AF-Hilfslicht hilft etwas ist aber auch etwas schwach und nur auf kurze Distanz zu gebrauchen (max. 3-4 m). Insgesamt kommt man mit dem Autofokus aber ganz gut klar und in den meisten Fällen findet er auch bei mauen Lichtverhältnissen sein Ziel.

++/-- Display:
Die Auflösung ist mit 460.800 Pixeln nicht besonders hoch, aber absolut ausreichend. Bei wenig Licht ruckelt das Bild ein wenig. Außerdem ist das Bild bei wenig Licht auch relativ dunkel, dunkler als die Umgebung eigentlich ist. Insgesamt ist das Display aber absolut in Ordnung - klar, deutlich, mit guten Farben und automatischer Helligkeitsanpassung. Bei starkem Sonnenschein ist es aber schwer abzulesen, was aber bei fast jeder Kamera so ist.

++/-- Wifi-Funktion:
Die Wifi-Funktion funktioniert, könnte aber besser sein. Die Verbindung klapp schnell und problemlos (NFC vorausgesetzt). Die Übertragung von Bildern an das Smartphone ging auch sehr einfach und schnell (4-5 s/Bild), bei voller Auflösung (8-9 MB). Im Menü lassen sich die Bilder für die Übertragung auch auf max. 2 MB begrenzen, was sehr sinnvoll ist wenn man die Bilder nur für Whatsapp, Facebook o.ä. verwenden möchte. Nach der Übertragung werden die Bilder in Samsung App angezeigt, wobei es aber keine Taste gibt mit der man die Bild nun mit Whatsapp oder ähnlichem gleich verschicken kann, wie das ja sonst immer geht. Dafür muss man erst den entsprechenden Ordner finden und dort das Bild anklicken (DCIM->Camera -> Samsung Smart Camera Application -> MobileLink). Viel zu umständlich!
Natürlich lässt sich die Kamera auch fernsteuern, was auch problemlos funktioniert. Allerdings ruckelt das Bild wirklich extrem, weshalb die Funktion als Fernauslöser sicher geeignet ist, aber für mehr auch nicht.

++/--Video:
Die Kamera nimmt insgesamt ganz ordentliche Videos auf und auch der Autofokus funktioniert hier recht zuverlässigund schnell. Sie nimmt Videos in FullHD, aber nur mit 25p auf, was doch etwas wenig ist. Manuelles fokussieren ist im Videomodus ebenfalls etwas schwierig, da es kein Fokuspeeking gibt.
Die Bildeffekte lassen sich bei den Videos auch zuschalten, z.B. Miniatureffekt mit 4facher Geschwindigkeit erzeugt echt witzige Videos. ABER bei eingeschalteten Bildeffekt ist die Auflösung auf 640x480 begrenzt, was die Videos nahezu unbrauchbar macht. Also mehr eine Spielerei als eine Funktion.
Ganz schlecht sind die Videos der NX3000 sicher nicht, aber wer mit der Kamera viel filmen möchte sollte sich anderweitig umschauen.

#### FAZIT ####
Die Samsung ist eine sehr gute spiegellose Systemkamera für Einsteiger. Vor allem die klare und einfache Bedienung konnte mich überzeugen, die trotzdem genügend direkte Zugriffe auf Funktionen ermöglicht, um auch fortgeschrittene Fotografen zufriedenzustellen. Nur die Bildaufarbeitung ist für meinen Geschmack etwas zu aggressiv, liefert aber insgesamt knackig scharfe und ansehnliche Bilder. Auch das Kit-Objektiv konnte mich überzeugen.
Zum Preis einer gehobenen Kompaktkamera (z.B. Canon s120) bekommt man hier deutlich bessere Bildqualität als bei einer Kompaktkamera. Dazu gibt es dann auch noch Adobe Lightroom 5, was allein schon gut 100 € kostet. Von daher gibt es von mir 5 Sterne.

### Alternativen ###
In dieser Kategorie (kompakte Kamera, gute Bildqualität, unter 300€)gibt es eigentlich nur eine Alternative - die Sony A5000. Die A5000 nimmt Videos auch in 50i auf und bietet Fokuspeeking, aber hat keine elektronische Wasserwaage, wie die NX3000. Die Bildaufarbeitung ist nicht ganz so aggressiv, wie bei der Samsung NX3000, weshalb mir die Bildqualität etwas besser gefällt. Das Kit-Objektiv finde ich wiederrum bei der NX3000 besser (bessere Randschärfe). In Kombination mit Lightroom 5 ist die Bildqualität der NX3000 wiederrum besser. Dafür müssen die Bilder aber erst am Computer entwickelt werden, was mit etwas Übung aber recht schnell geht. Die A5000 hat außerdem kein Moduswahlrad und weniger direkt Einstellmöglichkeiten, wodurch fortgeschrittene Fotografen öfters ins Menü abtauchen müssen. Anfänger werden sich daran wohl kaum stören. Auch so ist die Benutzeroberfläche der NX3000 etwas übersichtlicher und einfacher.
Ich habe die NX3000 im Angebot für 222€ bekommen, weshalb mir die Entscheidung einfach fiel. Bei gleichem Preis ist das aber nicht mehr ganz so einfach - wer öfters Videos machen möchte ist mit der Sony A5000 sicher etwas besser beraten, aber ansonsten ist die Wahl wohl eher Geschmacksache. Am besten im Fachmarkt mal beide Kameras ausprobieren.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 27, 2015 12:39 AM MEST


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