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Beiträge von Schneider
Top-Rezensenten Rang: 3.507
Hilfreiche Bewertungen: 645
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Rezensionen verfasst von Schneider
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Nicht so schön wie Teil 1, aber immer noch gut, 9. Januar 2010
Es gibt mehrere Gründe, warum die Fortsetzung nicht so toll ist wie die ursprüngliche Serie. Vor allem fehlt Vladimir Mensik, der für den nötigen authentischen Humor hätte sorgen können. Zweitens wirkten die Szenenbilder in den 80ern irgendwie echter. Die neuen Folgen spielen überwiegend in der Menschen- und nicht der Märchenwelt. Auffallend - und störend - finde ich den offensichtlich penetranten westlichen Einfluss. Auf einmal fährt man mit einem roten Sportcoupé vor oder wohnt in einer Luxusvilla. Man kann sagen, westliche Schleichwerbung durchzieht die ganze Folgen, sei es die Kleidung oder seien es die Nahrungsmittel. Dass Miroslava Safrankova nun die Rolle der "Arabela" spielt, stört minder. Leider erscheint sie nicht all zu oft auf der Bildfläche. Nebenbei bemerkt...dem Vladimir Dlouhy hätte ich einen anderen Friseur empfohlen...nicht nur, dass ihm die Igelfrisur nicht besonder steht...die Haare sind einfach blöd geschnitten (besonders am Hinterkopf). Xenia wird auf einmal zahm, das befremdet durchaus. Die böse oder zickige Rolle kommt besser rüber. Die Synchronstimme von Rumburak ist gewöhnungsbedürftig. Ohne es zu wollen drängt sich immer wieder die Figur von ALF auf. Und trotzdem ist dies eine Serie, die immer noch "tschechisch" und "deswegen" liebenswert erscheint. Allemal einfallsreicher als das, was man heute vorgesetzt bekommt.
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Na ja, ziemlich langweilig, 20. Dezember 2009
Pride and Prejudice (sowohl die BBC als auch die MacFadyen/Kneightly Fassung), Little Dorrit (BBC), Mansfield Park und vor allem North and South haben mich total begeistert. Wunderbare Literaturverfilmungen mit Abwechslung, Romantik, Witz und Dramatik! Leider kann sich Sinn und Sinnlichkeit hier überhaupt nicht einreihen. Ich habe zwei Versuche gestartet, den Film zu Ende zu schauen, aber die Handlung war einfach zu langatmig und "undramatisch/unromantisch". Vielleicht sollte ich mich zusammenreißen und den Film doch zu Ende schauen, eventuell kommt ja noch das, worauf ich warte...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Achtung Suchtgefahr!, 20. Dezember 2009
Wer Charles Dickens und Jane Austen Verfilmungen mag, wird mit diesem Film (eigentlich eine Serie) wunderbar bedient. Der Vergleich mit "Stolz und Vorurteil" wurde bereits mehrfach angeführt. North and South enthält entsprechende Elemente, da sich einige der Hauptfiguren gegenseitig und auch sich selbst das Leben dadurch schwer machen, indem sie voreingenommen sind, voreilige Schlüsse ziehen, zu ungeduldig sind um eine Erklärung zu Ende anzuhören oder auch zu stolz sind, um Fehler zuzugeben. Jede Figur hat ihre Schwächen und Fehler, zum Schluss kann man aber für jede auch etwas Verständnis entgegen bringen. Einzig und allein Fanny Thornton bleibt unverändert - oberflächlich. Dieser Film zeigt die harten Lebensumstände, in denen sich das allgemeine Arbeitervolk befindet. Hier wird man an Charles Dickens Geschichten erinnert, die sich zumeist in den schmutzigen und zwielichtigen Gassen des alten England abspielen. Der Einblick in das Leben von Familien, die in einer Baumwollfabrik arbeiten und dennoch kaum für das Lebensnotwendige sorgen können, gibt der Geschichte die Ernsthaftigkeit, die es in das Genre "Drama" schubst. Die meisten Szenen sind sehr dunkel gehalten, was die bedrückte Stimmung unterstreicht. Auch gibt es ein paar menschliche Verluste zu beklagen. Das emotionale Hin und Her zwischen John Thornton und Margaret Hale wird sehr viel intensiver dargestellt, als es bei Stolz und Vorurteil der Fall ist. An mehreren Stellen meint man, es habe sich jetzt endgültig erledigt. Es bleibt durchweg spannend. Auch die Nebencharaktere haben ihren Charme - sei es der Arbeiter Nicholas Higgins mit seiner Familie oder auch Mr. Bell, der in entscheidenden Momenten unbeschwert und mit ungebremsten Optimismus eingreift in scheinbar vergeigte Situationen. Nach dem ersten Mal Ansehen musste ich ihn gleich erneut ansehen. Eine äußerst gelungene Verfilmung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
The Knowledge - What you really want, 17. Dezember 2009
Dieses Album von Janet Jackson ist m. E. nach (leider) ihr bestes. Alles, was danach kam, konnte weder vom Inhalt noch vom Stil überzeugen. Zu dieser Zeit nahm sie sich ernsthafter Themen an, es war nicht nötig, ständig die Oberweite zu präsentieren. Die Musik war einfach genial. "Rhythm Nation" (wurde oft in TV-Reportagen als Hintergrundmusik benutzt, wenn es um technische Themen ging) ist ein richtiger Powersong. Die weniger bekannten Lieder "State of the World" und "Livin' in a world" sind sehr sozialkritisch und vom Sound her sehr gut. "Miss you much" war seinerzeit der Auslöser für meine Begeisterung und ist das, was man als 1A-tanzbares Lied bezeichnen kann. "Alright" hat etwas Grooviges - Janet singt hier mit ziemlich tiefer Stimme. "Lonely" ist eine zauberhafte Ballade. Und was für ein Cover - eine starke Frau und nicht eine von 100.000 sich räkelnden Amazonen. Leider änderte sich das mit "Janet." schlagartig. Sex sells - oder eben auch nicht.
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Janet
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Aufstieg und Fall, 17. Dezember 2009
Völlig begeistert von Rhythm Nation und Control sowie überzeugt von Janet Jackson als die Schwester, die ihrem Bruder Michael vom Talent her am ehesten kommen dürfte, kaufte ich ohne große Vorahnung das Album "Janet." - und musste mich erstmal hinsetzen. "That's the way love goes" bildet einen smoothen Einstieg, aber dann wird die Fahrt holprig. Konnte ich mich ohne große Schwierigkeiten bei RN von einem Song zum nächsten hören, fiel es mir hier eher schwer, ganzherzig ein Lied nach dem anderen abzuspielen. "Because of love" sowie "Whoops now" klingen nett und eingängig, werden aber beim 12. Mal hören etwas langweilig. "If", "You want this" und "What I'll do" plätschern vor sich hin, zu seicht um richtig zu krachen. "Throb" sowie "Anytime, anyplace" sind die ersten Stücke der Art, die sich später in ihrer hyper-erotik-konzentrierten Ausrichtung zu Hauf finden. "This time" mit Operetten-Gesang als kleiner experimenteller Versuch ist mal was Anderes und kommt gut an. Die 2 überzeugenden Stücke sind "Funky Big Band" sowie "New Agenda". Hier haben wir einen supertollen ausdrucksstarken Sound sowie textlich anspruchsvolle Songs, die ich heute noch gern höre. Es hätte Janet nicht weh getan, wenn sie auf diesem Level weiter gemacht hätte. Leider wurde es danach nur noch schlimmer.
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Janet Jackson
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| Wird angeboten von M & L aus Deutschland |
| Preis: EUR 6,60 |
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ziemlich gut für den Anfang, 17. Dezember 2009
Dieses Album von Janet Jackson klingt sehr nach den frühen 80ern. Auch wenn hier noch kein "Control" oder "Rhythm Nation" durchdringt, setzt sie hier ihre Stimme vielseitig und im gewissen Sinn sogar kräftiger ein, als es ab "Velvet Rope" bis heute der Fall war/ist. Pop, Funk und Soul treffen aufeinander. "Say you do", "The magic is working", "Come give your love to me", "You'll never find", "Don't mess up this good thing" sowie "Young love" sind recht annehm- sowie tanzbare Songs. Die Balladen sind ebenfalls ok, wirken aber bei dem funkigen Rest etwas deplatziert. Ich gebe die 4 Sterne mit gutem Gewissen und muss zugeben, dass ich dieses Erst- oder Zweitlingswerk von Janet noch eher höre, als ihre letzten drei Studioalben, da sie hier wenigstens noch richtig singt - und das für den Anfang ihrer Musikkarriere recht gut.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Unterbewertet, 8. Dezember 2009
Es fiel schon auf, dass kaum Lieder aus diesem Album auf Radiostationen gespielt wurden, geschweige denn, dass man Single-Auskopplungen wochenlang in den Charts finden konnte. Hätte mich nicht jemand auf dieses Album aufmerksam gemacht, ich hätte nicht einmal mitbekommen, dass es aus dem Hause Morissette etwas Neues gab. Mir geht es wie einigen der Vorredner...nach den letzten beiden eher mittelmäßigen Alben finden sich auf Flavors of Entanglement eine Menge guter, einzigartiger und einprägsamer Songs. Schon "Citizen of the Planet" ist wirklich ein Kracher, ebenso "Straitjacket", "Versions of Violence". "Moratorium" ist mein absoluter Liebling des Albums. "Giggling for no reason" sowie "Tapes"(ziemlich traurig vom Text her)und "Not as we" reihen sich gut ein. Gerade der Elektrosound passt sehr gut zu Alanis Stimme, erinnert entfernt an Dido und Depeche Mode...mal abgesehen von ihrer Stimme, die nach wie vor sehr ausdrucksstark und variabel klingt.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Prädikat wertvoll, 7. Dezember 2009
Es gibt nur wenige "neuzeitliche" Filme, bei denen ich den Wunsch hatte, sie erneut zu sehen. Dieser Verfilmung von Stolz und Vorurteil ist es gelungen, sich positiv einzuprägen. Ursprünglich kannte ich eine alte Schwarz-Weiß Fassung dieses Stoffes, hatte sie mir auch vor Kurzem erneut ansehen wollen, aber ein Mangel an Romantik hielt mich davon ab, bis zum Ende des Filmes durchzuhalten. Was macht die 2005er Variante so angenehm? Das Haus der Bennets, natürlich Mrs. Bennet mit ihrer hektisch-hyperbekümmerten weiblichen Art, Mr. Bennet im Umgang mit dem Weiberhaushalt, die scheue Jane... Matthew MacFadyen scheint die Rolle des Mr. Darcy förmlich auf den Leib geschrieben...verhalten bis introvertiert, intelligent und doch schüchtern, loyal und passiv kampfbereit. Lizzy ist selbstbewusst und wahrheitsliebend, sie kann ihre Gedanken nicht für sich behalten und nimmt es auf mit der Borniertheit einer hohen Dame. Der Film lebt durch die verschiedenen markanten Charaktere und deren Lebensentwicklung. Die Romantik kommt durch die wunderschönen Naturaufnahmen, die Musik und besonders auch das Unausgesprochene zum Vorschein. Dieser Film wird einfach nicht langweilig.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Schizophren, 27. November 2009
...kann man da nur sagen. Die ersten 5 Lieder kann man schon fast als kleine Meisterwerke bezeichnen. Noch 5 davon (und ich wette, ein Michael Jackson hatte noch so manches tolle Lied in der Schublade zu schlummern) und es hätte ein vernünftiges Album werden können. Die meisten Leute, die MJ mögen, gehören wahrscheinlich nicht in die Club- und House Szene und können mit Remix-Versionen guter Lieder nichts anfangen. Da hat die Marketing-Abteilung oder wer da auch noch mitgeredet haben mag, einfach mal wieder bewiesen, dass sie in ihrem krampfhaften aktuell-sein-wollen nicht immer richtig liegen. Und das ist es, was BOTDF so schwierig macht. Man hört sich die ersten 5 Lieder am besten über Kopfhörer an und taucht für ein paar Minuten in eine andere Welt. Besonders bei "Morphine" läuft einem fast ein Schauer über den Rücken. Und dann kommt dieser Wahnsinns-Stilbruch...eine Abfolge belangloser Klangmasse. Sony könnte man einen guten Tipp geben: nehmt doch mal bitte all die tollen Bonus- und sonstigen wiederentdeckten Tracks, die Special Songs (wie z.B. Someone put your hand out, one more chance, someone in the dark, fly away, ease on down the road, scared of the moon, monkey business, on the line, we've had enough etc.) usw. bzw. auch diese 5 Songs hier und packt sie auf 1 Album. Ich vermute, viele Leute würden solch ein Rarities-Album mit Kusshand kaufen. Anstelle eines erneuten Best Of dann lieber einer Album mit den Sahnestücken, die sonst überall vereinzelt zu finden sind. Es darf auch ruhig eine Doppel-CD sein!
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Der englische Patient
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Ergreifend und alles andere als romantisch, 26. November 2009
Nichts ist schlimmer, als Filme, die das Muster eines Sommernachtstraumes von Shakespeare in voller Wucht, angepasst an die Moderne, wiedergeben. Im Grunde genommen geht es hier um die drei Liebesbeziehungen, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind und den Betrachter zum Schluss zurück lassen mit der Frage: Gibt es überhaupt Liebe? Hat es einen Sinn? Ein Mann verfällt einer verheirateten Frau, die - aus welchen Gründen auch immer - sich nicht sonderlich um ihre Ehe kümmert und ziemlich zu Beginn signalisiert, dass sie zu einem Ausbruch bereit ist. Das Auf und Ab dieser mehr durch Leidenschaft als Liebe geprägten Verbindung endet ziemlich bald und ziemlich tragisch. Auch die Beziehung der Krankenschwester einerseits zu ihrem Patient, andererseits zum Soldaten orientalischer Herkunft beruht auf wackeliger Grundlage. Zum Schluss bleiben alle Hauptcharaktere allein, verlassen, enttäuscht und vielleicht auch missverstanden zurück. Das sind die Art Liebesfilme, die man sich einmal ansieht, die einen durch ihre Hoffnungslosigkeit so leer zurück lassen, dass man sie sich kein zweites Mal anschaut. Die Bilder des Films - besonders die Landschaften - sind wunderschön. Besonders J. Binoche und R. Fiennes haben ihre Sache gut gemacht, finde ich. Und dennoch, einmal ansehen reicht.
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