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Rezensionen verfasst von
Simeon Küßner

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Ordinary Love
Ordinary Love
Preis: EUR 1,29

5.0 von 5 Sternen Mega-Lied, 16. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ordinary Love (MP3-Download)
Gefällt mir von vorne bis hinten echt sehr gut. Warte gespannt aufs neue Album. U2 as its Best!!!
Sehr zu empfehlen!


The Moment You Realize You're Going To Fall
The Moment You Realize You're Going To Fall
Wird angeboten von Music-Shop
Preis: EUR 12,88

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jeder muss selber entscheiden!, 28. September 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Um etwas vorneweg zu nehmen. Black Light Burns, und vor allem Wes Borland, den man ja als extravaganten exzentrischen Gitarristen von Limp Bizkit kennt, tuen mit diesem zweiten Album (mit Ausnahme des Coveralbums Cover Your Heart) endlich das Druckventil auf. Wenn man sich überlegt, 2007 kam Cruel Melody auf die Bühne, im selben Jahr entstanden schon die ersten Songs für das zweites Album, die jetzt in "The Moment you realize you're going to fall" deren Vereinigung erfahren. Natürlich sind in den laufenden Jahren neue dazu gekommen, was aber aufgrund großer Limp Bizkit-Tour und Albumrelease zwischen 2010 und 2011 schwer genug war. Die Zeit für ein neues Limp Bizkit-Album, was mit einer Schaffenspause gleichzusetzen ist, da fast nichts passiert (ein Limp BizkitFan ist dies ja gewöhnt), wurde also zur Wiederauferstehung von Black Light Burns. Wes Borland konnte seiner eigentlichen musikalischen Experimentierfreudigkeit freien Lauf lassen, keiner steuerte ihn. Das Grundprinzip des Albums ist die Machart, die Aufnahme. Hört man sich den strammen, nach vorne treibenden Song "Scream Halleluja" an, merkt man, dass jeder Refrain anders klingt, er wird eben "live gesungen" und nicht einmal abgemischt und "eingesetzt". Das Album soll einem Live-Album stark entgegen kommen, das hört man auch an dem minimal eingesetzten Echo, das den Klang eines Auftritts wiedergeben soll. Im refrain "Splayed" singt, kreischt, schreit, jodelt, krächzt und presst Wes Borland seine Lyrics so hörbar disharmonisch, sodass dies schon wieder die beabsichtigte Kunst bildet. Es bleibt, und das möchte ich betonen, das Geheimnis des Künstlers, niemand anderer ist in der Lage, sein Klangkonzept zu verstehen, geschweige denn zu hinterfragen. Deswegen macht es auch ein Urteil so schwer. Es ist ein Album, es sind Songs, es sind musikalische Vorkommnisse und auftretende Dissonanzen, auf die man sich einlassen muss, anders findet man keinen Draht zu diesem BlackLight-Album. Und das ist auch wieder der Schwachpunkt. Borland sagte einmal im Interview, dass nur er die eigentliche Bedeutung hinter den Songs kennen würde. Er macht es seinen Hörern schwer, er macht ihnen seine Musik anspruchsvoll, man muss denken, man kann sich nicht einfach in der Musik verlieren oder sich gehen lassen. Es ist ein verwirrendes Gebilde, das man irgendwie zurechtrücken und auflösen muss. Das geschieht hier eindeutig mehr als noch zu CruelMelody-Zeiten. Dieses Album ist weit mehr verschoben in Richtung DarkArt, Psycho und depressivem musikalischen Unterton. CruelMelody war noch ein größtenteils nachvollziehbares Album, das sich hier ändert. Es wird weniger gesungen, Wes Borland "lebt" seine Stimme spontaner aus, was sie unglaublich flexibel und real wirken lässt.
Für mich sind die Songs "How to look naked" (zu empfehlen ist das Video dazu!), "We Light Up" ist mein absoluter Höhepunkt, das Lied hat Tempo, klasse Riffs und einen sich austobenden Wes Borland. "The Colour escapes" bringt orientalisch, venezianische Grundstimmung ins Album, sehr ungewöhnlich im ersten Moment, aber ungemein bereichern, vor allem die Soli! "Splayed", "Scream Halleluja" (schönes Klangelement ist das akkordeonähnliche Einsetzen des E-Pianos am Ende) hatte ich schon erwähnt. "Bakelite" ist für mich ein Chill-Out-Seemannslied, wo sich die Band relaxed in den Sessel wirft und halbträumend jammed ;) "Burn The World" ist für mich etwas richtig großes geworden. Man kann es in zwei Teile splitten. Im ersten Teil kommt einem das Stück ruhig und entspannt vor und dann startet nach dem zweiten Refrain ein schwundvoller, elektrischer Teil, dem Borland durch seine oktavierte Stimme eins drauf setzt! Das zieht sich bis zum Ende hin, wo sich der Song in den letzten Sekunden wunderbar melodisch auflöst und der nächste Titel beginnt.

Abschließend: Wie gesagt, es muss jeder selber wissen. Gut, das kann jeder schreiben, aber hinter diesem Album kann man, wie ich auch schon sagte, nur sehr schwer eine klare Richtlinie, einen Zweck erforschen. die bleiben beide sehr persönlich, für jeden anders und für jeden anders wertvoll. Man muss sich mit den Liedern beschäftigen und dann sagen, ob man dies kann oder nicht. Deswegen gebe ich insgesamt 4/5 Punkten. Nach oben, aber auch nach unten offen!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 15, 2013 3:06 PM CET


A Diamond in the Mind: Live 2011
A Diamond in the Mind: Live 2011
Wird angeboten von hardliner-music
Preis: EUR 6,65

12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich!, 29. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: A Diamond in the Mind: Live 2011 (Audio CD)
Ich verfolge Duran Duran seit etlichen Jahren, bin stets auf neuestem Stand. Ich habe "Red Carpet Massacre" erlebt, ein kurzes Kapitel, mit dem DD auch schnell abschließen konnten. Soweit so gut. Es folgte das folgenschwere Projekt "All you need is now", an dem Mark Ronson als Produzent beteiligt war. Das Album wurde flächendeckend positiv gewertet und aufgenommen. Duran Duran waren zurück, an ihren Wurzeln, mit original Roger Taylor-drums, einer kraftvollen, enthusiastischen und jugendlichen Stimme seitens Simeon LeBon, grenzenlose musikalische Vielfalt vom Keyboarder Nick Rhodes, scheppernde Basslinien als groovige Basis jeden Songs alla John Taylor UND auch das (leider) inoffizielle Bandmitglied Dom Brown trug sehr enorm am Album bei. Jazzige, locker-leichte, beswingte rhythmische Akkordspiele, und ernstzunehmende individuelle Technik, macht ihn für mich zu einem echten Gewinn für DD. Im Großen und ganzen: Klasse Album, sehen sie selbst, hören Sie selbst, ist aber ein anderes Thema!

Nun erwarteten, so denke ich mir das, viele Fans eine neue Live-Verewigung, die man seit 2005, des Konzertes im O2-Stadion in London,sehnlichst vermisste und entgegensehnte. Zumal das neue Album ausreichend gute Songs zum Mittanzen und Mitsingen lieferte und so eine Live-DVD geradezu forderte. Die Welttournee 2011/12 in ausverkauften Konzerthallen und Kleinstadien brachte DD wieder dort hin, wo man sie am besten sehen will, an der musikalischen Spaßfront.
Mit Lust und Laune, einer Mischung aus alten Klassikern (Wild Boys, Rio, Careless Memories, Planet Earth, The Reflex,...) und neuem Stuff (Girl Panic, Blame the Machines, The Man who stole a Leopard, Safe (In the Heat of the Moment) und natürlich All You need is Now), Kollaborationen (wie bei Wild Boys), Charme, extremer musikalischer Sicherheit und perfekte Abstimmung untereinander, kommen DD auf Ihrer Live-DVD, aufgenommen in Manchester, daher und lassen den Atem verdampfen und die Melodien noch mehrere Stunden danach im Kopf des Hörers haben.
Before the rain ist ein gelungener Einstieg: düster, erwartend, die Konzentration fordernd, den Zuschauer einnehmend. Before the rain leitet super in das nächste Lied über, man könnte fast meinen die haben schon immer zusammengehört: Planet Earth! Das Intro steigert sich bis der DD-Planet explodiert, erst Nick Rhodes, dann die Drums, dann der Bass, und dann die Leadgitarre durch Dom Brown. Der Beginn eines Feuerwerks. Nacheinander zeigen DD in ihren Stücken, was sie als Live-Band ausmacht und warum man sie, wenn sie eines Tages gehen sollten, vermissen wird: SPritzichkeit, Coolness und verdammt hohes Performance-Niveau das seinesgleichen sucht! Unterstützt von Sängerin, zusätzlicher Percussion-Dame und des traditionellen Saxophonspielers, der bei Rio alles aus der Wundertüte holt.

Wenn man mit dem Konzert zu Ende ist, ist man auch mental am Ende, weil man so dumm war, und vielleicht kein Ticket hatte.
Es spricht für die Band, dass sie nach dem Knick um RCM, sich nochmal aufgebäumt haben, mit Album, Tour und jetzt Live-DVD für Euphorie sorgten und nun alles wieder in der Hand haben, einen weiteren Flop zu landen, oder aus den Fehlern gelernt zu haben und munter dort weitermachen, wo sie auf der Tour, beim Konzert, und am Album aufgehört haben. Ich kann JEDEM diese DVD empfehlen, weil sie weder abgestumpft, so programmmäßig herbeikommt, sondern ein Bandwille ist und weil die Abwechslung, die Mischung aus neuem und altem echt gut passt. Natürlich hätte man sich mehr Fanmitarbeit gewünscht, das war vor 20 Jahren anders, da sind alle ausgerastet und herumgesprungen bei Stücken wie Rio, aber DD wurden älter, erfahrener, weiser. Teile des Publikums auch. Ich finde es gut, dass DD noch junge Leute anspricht, denn Sie haben es verdient, geehrt zu werden. Wie gesagt: Selber kaufen, sich überzeugen lassen!
Danke!


Duran Duran - A Diamond in the Mind: Live 2011
Duran Duran - A Diamond in the Mind: Live 2011
DVD ~ Duran Duran
Preis: EUR 20,18

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich!, 29. Juni 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich verfolge Duran Duran seit etlichen Jahren, bin stets auf neuestem Stand. Ich habe "Red Carpet Massacre" erlebt, ein kurzes Kapitel, mit dem DD auch schnell abschließen konnten. Soweit so gut. Es folgte das folgenschwere Projekt "All you need is now", an dem Mark Ronson als Produzent beteiligt war. Das Album wurde flächendeckend positiv gewertet und aufgenommen. Duran Duran waren zurück, an ihren Wurzeln, mit original Roger Taylor-drums, einer kraftvollen, enthusiastischen und jugendlichen Stimme seitens Simeon LeBon, grenzenlose musikalische Vielfalt vom Keyboarder Nick Rhodes, scheppernde Basslinien als groovige Basis jeden Songs alla John Taylor UND auch das (leider) inoffizielle Bandmitglied Dom Brown trug sehr enorm am Album bei. Jazzige, locker-leichte, beswingte rhythmische Akkordspiele, und ernstzunehmende individuelle Technik, macht ihn für mich zu einem echten Gewinn für DD. Im Großen und ganzen: Klasse Album, sehen sie selbst, hören Sie selbst, ist aber ein anderes Thema!

Nun erwarteten, so denke ich mir das, viele Fans eine neue Live-Verewigung, die man seit 2005, des Konzertes im O2-Stadion in London,sehnlichst vermisste und entgegensehnte. Zumal das neue Album ausreichend gute Songs zum Mittanzen und Mitsingen lieferte und so eine Live-DVD geradezu forderte. Die Welttournee 2011/12 in ausverkauften Konzerthallen und Kleinstadien brachte DD wieder dort hin, wo man sie am besten sehen will, an der musikalischen Spaßfront.
Mit Lust und Laune, einer Mischung aus alten Klassikern (Wild Boys, Rio, Careless Memories, Planet Earth, The Reflex,...) und neuem Stuff (Girl Panic, Blame the Machines, The Man who stole a Leopard, Safe (In the Heat of the Moment) und natürlich All You need is Now), Kollaborationen (wie bei Wild Boys), Charme, extremer musikalischer Sicherheit und perfekte Abstimmung untereinander, kommen DD auf Ihrer Live-DVD, aufgenommen in Manchester, daher und lassen den Atem verdampfen und die Melodien noch mehrere Stunden danach im Kopf des Hörers haben.
Before the rain ist ein gelungener Einstieg: düster, erwartend, die Konzentration fordernd, den Zuschauer einnehmend. Before the rain leitet super in das nächste Lied über, man könnte fast meinen die haben schon immer zusammengehört: Planet Earth! Das Intro steigert sich bis der DD-Planet explodiert, erst Nick Rhodes, dann die Drums, dann der Bass, und dann die Leadgitarre durch Dom Brown. Der Beginn eines Feuerwerks. Nacheinander zeigen DD in ihren Stücken, was sie als Live-Band ausmacht und warum man sie, wenn sie eines Tages gehen sollten, vermissen wird: SPritzichkeit, Coolness und verdammt hohes Performance-Niveau das seinesgleichen sucht! Unterstützt von Sängerin, zusätzlicher Percussion-Dame und des traditionellen Saxophonspielers, der bei Rio alles aus der Wundertüte holt.

Wenn man mit dem Konzert zu Ende ist, ist man auch mental am Ende, weil man so dumm war, und vielleicht kein Ticket hatte.
Es spricht für die Band, dass sie nach dem Knick um RCM, sich nochmal aufgebäumt haben, mit Album, Tour und jetzt Live-DVD für Euphorie sorgten und nun alles wieder in der Hand haben, einen weiteren Flop zu landen, oder aus den Fehlern gelernt zu haben und munter dort weitermachen, wo sie auf der Tour, beim Konzert, und am Album aufgehört haben. Ich kann JEDEM diese DVD empfehlen, weil sie weder abgestumpft, so programmmäßig herbeikommt, sondern ein Bandwille ist und weil die Abwechslung, die Mischung aus neuem und altem echt gut passt. Natürlich hätte man sich mehr Fanmitarbeit gewünscht, das war vor 20 Jahren anders, da sind alle ausgerastet und herumgesprungen bei Stücken wie Rio, aber DD wurden älter, erfahrener, weiser. Teile des Publikums auch. Ich finde es gut, dass DD noch junge Leute anspricht, denn Sie haben es verdient, geehrt zu werden. Wie gesagt: Selber kaufen, sich überzeugen lassen!
Danke!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 9, 2012 5:13 PM MEST


All You Need Is Now (Deluxe Edition)
All You Need Is Now (Deluxe Edition)
Preis: EUR 18,10

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (Fast) Bestes DD-Album!!, 28. Juli 2011
So, ich werde zuerst die Songs durchgehen, danach komme ich zu meiner Gesamtrezension.

1. All you need is Now: 9/10
Titelsong. Fängt sehr elektronisch an. Beim ersten Hören dachte ich "Oh Mann, was wird das denn?" Doch ab Minute 1 kann man sich die Sorgen sonst wohin stecken, da dann der wirklich gelungene Refrain einsetzt mit all seinen DD-Fantasien und einer schönen Gesangsmelodie von Simon LeBon. Natürlich hätte man aus der Bridge noch mehr machen können, aber so verliert sich der Song nicht und bleibt auf der Grundlinie. Einfach ein Geniestreich!

2. Blame The Machines: 7/10
Man merkt, dass Dom Brown diese Stilrichtung viel besser gefällt als wie diese zu RCM-Zeiten! Die Strophen gehen ins Ohr, Nick Rhodes darf experimentieren und John zeigt hier solide Arbeit und einen guten Hintergrundgesang beim Refrain. Nagut, die Bridge ist wie bei AYNIN, aber sie steigert sich wunderbar und mündet abermals im Refrain, der das Lied wunderbar abrundet. Ein bisschen mehr Pfiff hätte aber nochs ein können. Trotzdem gut gemacht.

3. Being Followed: 9/10
Coole Gitarre, schöner Synth von Nick. Wie immer eine schnörkellose Strophe, klasse Refrain mit einem John Taylor, der hier rumslappt, was das Zeug hält und die Kiste ziemlich aufheizt. Höhepunkt ist aber ganz klar die Bridge, endlich das, was man in den ersten beiden Spngs vermisst hat. Erinnert mich an russische Volksmusik aufgrund des Pfeifens. dazu kommen fetter Bass, der mit den Drums Hand in Hand geht und Nick Rhodes macht so weiter wie bisher. Die Bridge endet in einem gewaltigen Knall, bis schließlich der Refrain wieder einsetzt, der durch ein inbrünstiges "Lalalalalalalaaa!" seitens Simon beendet wird. Klasse Song!

4. Leave a light on: 9/10
ein ruhiger Song, wie man ihn auf fast jeder Platte DD's finden kann. Ist mein Geheimtipp, da eingängige Grundmelodie. Leider kommt hier Simon an seine stimmlichen Grenzen, das hört man zwar nur, wenn man auch wirklich zuhört, aber man merkt es. Trotz allem klingt der Song sehr innig und tiefgehend. Muss man einfach mögen!

5. Safe: 7/10
Ok, das musikalische ist ganz gut gelungen, aber die teils Rap, teils grummelnde Stimme von Ana Matronic nervt schon ein wenig. Ansonsten ein Lied, zu dem man gechillt ein Cocktail genießen kann. Mehr gibt es nicht zu sagen.

6. Girl Panic: 10/10
Sehr gut gemacht, wirklich! Größten Respekt. Das Lied kommt daher wie "Girls on Film" aber zeigt die ganze Energie, die DD in den 80-er Jahren ausgemacht hat. Es stimmt einfach alles. Rhythmusvolle Drums plus Schlagzeugsolo, betonter Bass und natürlich, und der trumpft in diesem Lied richtig auf, die "Titelmelodie" von Nick Rhodes auf seinen Keyboards, welche ordentlich einhämmert! Die letzten 40 Sekunden des Liedes sind purer Wahnsinn!

8. The Man who stoled a Leophard: 10/10
Geheimnissvoll daherkommende Oper (samt Streichergruppe). Das Lied entfaltet sich mit jeder Minute in ein spektakuläres Meisterwerk. Die Streicher geben dem Lied genau den Pfiff, der dem zweiten Song noch gefehlt hat. Kelis singt zwischendurch im Duett mit Simon, klingt super. Super Grundbeat seitens Roger, klasse Gitarren-synth-solo in der Mitte, nicht zu aufwendig, aber es passt haargenau in die Stimmung und Athmosphäre. Auch das Outro stimmt, sehr interessant, bietet Überraschungen!

9. Other Peoples's Lives: 10/10
Wow! Was soll man dazu noch sagen. Lockeres Intro, dass sich in der sehr schwungvollen Strophe entlädt. Und schon ist man beim Refrain, welcher DD-klassisch ist, aber nicht veraltet. Wunderbar! Das ist so ein Lied, zu dem man richtig absteppen kann plus Nick Rhodes-Solo.

10. Mediterranea: 12/10
Absolut faszinierend. Dom Brown macht aus diesem Lied ein zweites, was heißt zweites, ein wirklich absolut ebenbürtigen Nachfolger von "Ordinary World". Das ist ein Lied, bei dem man schon einmal die ein oder andere Träne lassen kann. Richtig verträumt, aber realistisch und vor allem praktisch, was die Ausgestaltung angeht. Dom Brown darf wieder einmal zum Solo greifen und das leider viel zu schnell eintreffende Ende trotz der fast 6 Minuten bildet eine ausgereifte Gitarrenarbeit. Das ist Dom Browns Lied Leute, einzigartig. Wenn ihr es noch nie gehört habt? Googlen und youtuben! :)

11. Too Bad you're so beautiful: 10/10
Aus wie vielen Herzen spricht da Simon. Denkt das nicht genau jeder so?! Dieses Lied reiht sich mühelos in die Topliste ein, weil sie neben Energie und Wucht auch einen wirklich romantischen Mittelteil beinhaltet, den man am liebsten als eigenständigen Song hören würde. "King of Nowhere" sollte dieses Lied eigentlich heißen, macht aber nichts. Der King of Nothing ist hier musikalisch der "King of everything", es gelingt DD, verschiedene Fassetten miteinander zu verbinden. Großartig!

12. Runway Runaway: 11/10
wird oft unterschätzt, bildet aber für mich einen großartigen abschluss der "TOP6" ab Girl Panic! Der Refrain ist der wohl beste auf diesem Album. Hört ihn euch an, ich will nichts schreiben, was ihr dann nicht auch hören könnt. Worte können das Lied nicht beschreiben.

14. Before The Rain: 9/10
"Chauffeur"-ähnlich, aber eigenständiges Lied, das mit den großen düsteren Liedern mitziehen kann. Roger Taylor macht gutes Zeug hier, gibt dem Song seinen Halt in der endlosen Weite der Traurigkeit. Die Bridge ist echt gut, und wird durch ein marschähnlichen Beat von Roger zum Höhepunkt getrieben.

15.Networker Nation: 7/10
Der wohl schächste Song des Albums. Hätte man sich mehr Zeit genommen, wäre aus diesem Lied ein echt topmodernes Teil geworden. Man hätte nur eine bessere und umfangreichere Bridge sich einfallen müssen. So allerdings ist es "nur" ein Bonustrack. Aber eins muss man DD lassen. Sie geben Danceorientierten Hörern mit diesem Lied einiges auf die Trommelfelle.

16. AYNIN-Remix: 6/10
Als Remix bekommt er noch 6 Punkte. Als eigenständigen Song würde er vielleicht nur 3 bekommen :)
wie gesagt, als remix nicht schlecht. Man hört DD auf jeden Fall noch raus =)

Das war meine Bewertung des Albums. Anregungen, Kritik und Lob-> gerne! ;)
Insgesamt gebe ich dem Album also 12/13 Punkte, den Remix ausgelassen, weil man ihn nicht als DD-Song sehen kann. Was sagt das aus? richtig! KAUFEN UND GENIEßEN!!!!!!!


Gold Cobra (Deluxe Edition)
Gold Cobra (Deluxe Edition)
Preis: EUR 12,97

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Cobra is so golden, 28. Juni 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gold Cobra (Deluxe Edition) (Audio CD)
Sie sind wieder zurück.

Rollen wir mal das Album auf:
Limp Bizkit haben mit ihren vergangenen Album-Ankündigungen ja nicht grad neue Fans gewonnen, aber sie haben die Spannung und die hohe Erwartung auf das neue Album erhöht. Das ist auch gut so, denn das Album ist ein Meisterwerk.
Einige machen jetzt den Fehler, wie man zum Beispiel bei der Rezension von dem "Ein-Sterne-Punk" sieht, dieses Album mit früheren zu vergleichen (Three D Bill.., CO, CS...). Limp Bizkit wollen gar nicht wie auf dem ersten oder zweiten Album klingen, sie wollen nichts imitieren. Gold Cobra ist praktisch eine Collection aus all den vorherigen Alben nur mit dem Riesenunterschied, dass die Songs nach 2011 klingen und nicht nach Staub.

Das merkt man auch der neu gewonnenen Energie an, die LB in das Album stecken. Fred Durst klingt frisch (ob nachgeholfen wurde keine ahnung), Wes Borland ist einzig, weil er sich nach mehrmaligen Ausstiegen mit dieser Band wieder neu identifiziert und die Band weiterentwickelt. Sam, nagut, ihm merkt man das Alter und die TRägheit schon irgendwie an, er hat kaum Passagen, wo er mit sienem Bass mal so richtig zeigen kann, wo der Hammer hängt. Auch John Otto musste aufpassen, dass ihm ja noch neue Rhythmen einfallen, was ihm nicht so ganz gelungen ist, vieles klingt nach "my generation" oder sonstiges.

Klar zu erwähnen sind "Bring it back", ein "Three-Dollar-Song" aus dem eigenen Hause. "Gold Cobra" und "Shotgun" repräsentieren das Album. Sie sind energiegeladen und strotzen so vor Bumms. "Get a Life" ist für mich der Überraschungshit des Albums: düster, geiler Rap, hammer-Refrain, RMV-Bridge und ein geungenes Ende, wie es sich für LB gehört.
Walking away ist für mich das neue Re-Arranged, kann nämlich mit diesem mehr als mithalten.

Die Interludes erinnern an alte Zeiten und auch DJ Lethal, den man da gerne vergisst, bekommt des öfteren seine Chance, auszupacken, was einen wirklichen DJ ausmacht. An leeren Stellen und Passagen füllt er diese gekonnt durch Scratches und seinem Können.

Abschließend also: Ein geungenes Comeback der erfolgreichsten NU-Metal Band L!MP B!ZK!T


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