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Rezensionen verfasst von
Max Lupin (Osnabrück, Deutschland)
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   

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3M Schutzbrille 2740,  AS/AF/UV, PC, klar
3M Schutzbrille 2740, AS/AF/UV, PC, klar
Preis: EUR 9,80

5.0 von 5 Sternen Hervorragende, kratzfeste Schutzbrille zum kleinen Preis, 21. August 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Sehr gute, kratzfeste Brille, die auch auf meiner beim Heimwerken oft schweissnassen Nase rutschfest bleibt. Mich hat vor allem überzeugt, dass die Brille einerseits sehr robust ist, nicht drückt und vor allem quasi gar nicht die Sicht behindert (keine Stege, die irgendwie optisch "im Weg" sein könnten), obwohl sie auch gegen seitlich heran fliegende Splitter und dergleichen schützt. Mir hat sie vor allem beim "Kopfüber"-Bohren mit meinem Bosch-Bohrhammer sehr geholfen. Gerade Steinstaub kommt in Augen nicht besonders gut - und in Kombination mit einer anständigen Schutzmaske bietet die Brille wirklich einen hervorragenden Schutz. Die Preis-Leistung ist angesichts eines Preises von < 10 Euro wirklich sehr gut -- daher kann ich die 2740 von 3M definitiv empfehlen. Getönte Versionen gibt es übrigens auch; einfach mal 2741 oder 2742 suchen. Insgesamt: 5 Sterne.


Dyon Enter 48+ 122 cm (48 Zoll) LED-Backlight Fernseher, EEK A (Full HD, CI+, DVB-S2/-C/-T, Hotel-Modus) schwarz
Dyon Enter 48+ 122 cm (48 Zoll) LED-Backlight Fernseher, EEK A (Full HD, CI+, DVB-S2/-C/-T, Hotel-Modus) schwarz
Preis: EUR 359,99

4.0 von 5 Sternen Preisgünstiger und großer "Einfach nur Fernsehen"-Fernseher, 21. August 2014
Mein Vater hat sich vor der WM dieses Gerät zugelegt und ist begeistert. Kriterien, die für den Kauf sprachen waren - wie wohl bei allen anderen Käufern - vor allem die gesparten Euronen im Vergleich zu anderen 48-Zoll-Geräten. Wer auf den Preis achtet, der bekommt hier in der Tat viel für sein Geld geliefert und wird entsprechend zufrieden nach Hause gehen. Wer ein Highend-Gerät erwartet, der wird vielleicht enttäuscht - wenngleich das Bild "ab Werk" schon bei HD-Einspeisung sehr gut ist ... etwas "knautschiger" wird es bei SD-Bildsignalen -- hier können z.B. Geräte von Sony und Samsung qualitativ doch deutlich davon ziehen, weil sie entsprechend gute "Aufhübsch"-Algorithmen verwenden. Aber wie gesagt: Man kauft hier ja auch kein Highend-Equipment. Aber dennoch: Der WM-Test durch meinen Vater zeigte, dass die verbaute 50 Hz-Technik schon noch ausreicht, um Ghosting im wesentlichen zu verhindern. Insgesamt ist das Bild völlig okay - nur der Ton liegt unter dem Niveau, das ich bereits in diesem (niedrigen) Preissegment erwarten würde ... hier kompensieren ein paar PC-Lautsprecher aber bereits sehr viel -- abgesehen davon, dass (günstige) Heimkinoanlagen heute sowieso mehr und mehr Standard werden.
Das Gerät reicht also meiner Meinung nach (und ich bin eher Sony Bravia-Fan) für "Otto Normalnutzer" allemal aus. Es bringt vor allem dank der verbauten Digitalreceiver und des großen Displays eine sehr gute Preis-Leistung. Wichtig: dem "Listenpreis" sollte man nicht trauen - Dyon übertreibt hier gerne maßlos, um das "Sie sparen ..." in die Höhe zu treiben. Noch wichtiger: Mit dem am Ende aufgerufenen, eigentlichen Preis ist das Gerät wirklich "günstig"
Einzige wirklich erkennbare Mankos: Das Gerät ist KEIN SmartTV, hat keine Netzwerkschnittstellen und nur 2x HDMI (trotzdem "okay" - notfalls kann man hier mit einer Weiche aushelfen), Miracast/Throw und andere Gimmicks fehlen auch - aber mal ehrlich: Die kann man dank Chromecast (etc.) für einen kleinen Preis nachrüsten, wenn man sie wirklich benötigt. Für Kunden, die all diese Gimmicks gar nicht brauchen oder später nachkaufen wollen, ist das Gerät wirklich gut für den Einstieg in das Full-HD-Segment geeignet. Highend-Freunden steht angesichts der Gerätemerkmale vermutlich mehr als ein Zehennagel hoch - aber aus dieser Sicht darf man diese Geräte nicht betrachten. Was man hier bekommt ist im Grunde ein "Dacia Logan" in Fernseherform. Pragmatisch, technisch "ausreichend", aus der vor-vorletzten Generation und dennoch für den aufgerufenen Preis völlig okay und sogar - für die kleine Brieftasche - empfehlenswert, wenn man es denn unbedingt "so groß" haben möchte. Wer freilich für den gleichen Preis ein echt hochwertiges Gerät kaufen möchte, der findet sich bei der teuren Konkurrenz bei Geräten im 32-Zoll-Format oder darunter wieder ... auch hier sind Schnäppchen möglich und Sie sollten sich vor einem Kauf definitiv fragen, worum es konkret geht: Größe oder Bild-/Ton-Qualität.
Es darf hierbei aber nicht ignoriert werden, dass der Dyon trotz seiner recht eingeschränkten Leistungsmerkmale noch brauchbare Qualität liefert - auf einem Niveau, das dem Normalnutzer vollauf "reichen" wird. Mehr Geld für weniger Größer auszugeben macht hier also ggf. gar keinen Sinn -- es kommt immer darauf an, wo man den eigenen Mehrwert ansiedelt.
Im Fazit ein empfehlenswertes Gerät für den anspruchslosen Nutzer, der einfach nur "einen großen Full-HD-Fernseher" kaufen möchte. Der Hotel-Modus kommt hier nicht umsonst mit ... die Zielgruppe "Firmenkunden" passt durchaus, denn die Geräte bieten bei niedriger Investition eine an sich sehr robuste, bodenständige Bauform, die auch regelmäßigen Betrieb überleben wird. Mit der Robustheit ist allerdings Schluss, wenn man den Fuss betrachtet: Hier ist eine Wandmontage eher angezeigt, da der Fuss aus Plastik besteht und den Eindruck erweckt als sei der Fernseher zu schwer dafür. Mein Vater hat das "Problem" mit einer älteren VESA-Halterung jedoch im Vorfeld gut lösen können.
Vor dem Punktefazit ein paar abschliessende Warnhinweise:
Ein optischer Anschluss existiert nicht. Soundbars und Heimkinoanlagen kann man allerdings entweder über den Kopfhöreranschluss (sic) oder über HDMI "erschliessen". Letzteres kann man nutzen, nachdem man in den Einstellungen des Fernsehers den "ARC-Rückkanal" aktiviert hat. 3D hat das Gerät auch nicht - und wird es (da es eine Technik von vor ca. 5 Jahren nutzt) auch nicht mehr "lernen".
Fazit:
Ich vergebe 4 Sterne mit einer Tendenz zu 5 Sternen (kommt auf die tatsächliche "Robustheit" im täglichen Betrieb an - ich halte Sie hier auf dem Laufenden, falls meinem Vater Probleme auffallen). Im Test als problematisch aufgefallen ist, dass der Fernseher Probleme beim Finden des Satelliten-Signals hatte und sich Sender nicht ordnen ließen. Das hat sich aber dem Hörensagen nach bei meinem Vater geklärt. Für Kunden, die ein "Arbeitspferd" oder einen "einfach Fernsehen"-Fernseher haben möchte definitiv empfehlenswert.


Braun Oral-B Trizone 6500 Elektrische Premium Zahnbürste
Braun Oral-B Trizone 6500 Elektrische Premium Zahnbürste
Preis: EUR 259,99

4.0 von 5 Sternen Gutes Premium-Zahnbürsten-Set, 20. August 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Vorabbemerkung: Zum Testen wurden mir sowohl die TriZone 6200, als auch die TriZone 6500 zugesendet, so dass ich die gleichzeitig die beiden Pakete (denn die Zahnbürsten unterscheiden sich technisch nicht) miteinander vergleichen konnte. Dieser Vergleich fällt recht kurz aus: Die 6500 kommt mit zwei Zahnbürsten. Andere Unterschiede konnte ich bisher nicht feststellen, auch wenn das Reiseetui auf dem Produktfoto der 6200er nicht gezeigt wird: es ist dennoch dabei.
Zu der Technik wurde ja an anderer Stelle von "Steffen Rutter" schon etwas gesagt: Im Gegensatz zu Geräten der Professional Care-Linie (die wir übrigens bisher in unserer Familie benutzt haben) und anderer günstiger Linien sonstiger Hersteller sind die TriZone-Zahnbürsten nicht mit einem rotierenden Bürstenkopf ausgestattet, der den Benutzer zwingt, jeden einzelnen Zahn nacheinander "abzugehen". Die TriZone setzt (wie andere Premium-Geräte auch) hingegen darauf, dass der Benutzer das von der Handzahnbürste gewöhnte Bewegungsmuster (also das kreisende "Schrubben") beibehalten kann. Dabei unterstützt der Bürstenkopf den Putzenden durch die auch von Herrn Rutter schon genannten 8800 Seitwärtsbewegungen und 40000 Pulse pro Minute beim "gewohnten" Zahnreinigen, anstatt ihm einen neuen Weg aufzudrängen.
Ich muss an dieser Stelle vor allem an unsere beiden Kinder denken, die bis heute noch dauernd von uns überwacht werden müssen, wenn sie mit ihren (oszillierend-rotierenden) elektrischen Zahnbürsten putzen und die Zahnbürste eben nicht "Zahn für Zahn" wandern lassen. Durch das intuitive Putzen mit der TriZone kommen hier ganz andere Ergebnisse zustande - und vor allem für Kinder dürfte das Putzen mit der "Elektrischen" bei der TriZone leichter zu erlernen, aber auch zwecks Putzerfolg brauchbar durchzuhalten sein.
Wie schon Herr Rutter kann ich nur bestätigen, dass die 6000er Linie anscheinend eine "abgespeckte", im Grunde auf den ersten Blick nur um ein Reinigungsprogramm (und auf den zweiten Blick sicherlich einige andere nicht ganz so augenfällige Gimmicks) erleichterte "7000er" darstellt. Wer auf diese Gimmicks verzichten kann, der findet sich bei den 6000ern sicherlich gut wieder - wer noch preisbewusster ist, der sieht sich vielleicht mal bei der 5000er Linie um ... die verzichtet nämlich auf weitere Gimmicks wie den SmartGuide.
Der SmartGuide und die Oral-B-Handy-App (die über Bluetooth angebunden wird) sind denn auch die eigentlichen Merkmale, weshalb man den Schritt von der 5000er zu der 6000er oder 7000er Linie überlegen sollte - sofern man diese Gimmicks denn braucht. Hier bedenke man bitte auch, dass "mit Bluetooth" auch gleichzeitig heißt "mit einem zusätzlichen Verbraucher", weshalb nicht nur die Akkulaufzeit der Bürsten (der SmartGuide greift ja ständig Infos von ihnen ab), sondern auch des gesamten Systems betroffen ist. Die Akkulaufzeit ist für mich dennoch völlig ausreichend. Im Dauerbetrieb lief die Bürste knappe 60 Minuten durch - ich würde mutmaßen, dass man im Nicht-Dauerbetrieb auf gute 45-60 Minuten Gesamtlaufzeit kommt, so dass man auch bei den vom Hersteller angegebenen "10 Tagen a 2 x Putzen" kommt.
Ob SmartGuide und App sein müssen, das sei einmal dahin gestellt. Ich bin als IT-ler grundsätzlich eher mißtrauisch, wenn es um Apps und meine persönlichen Gewohnheiten (und sei es so etwas triviales wie das Zähneputzen) geht - ich muss allerdings neidlos zugeben, dass die App durchaus eine gewisse Kontrollfunktion hat und dafür sorgt, dass man intensiver und so gesehen wohl auch "richtiger" putzt und allgemein das Putzen ernster nimmt. Vor allem aber kommen einem als Eltern schon die einen oder anderen Gedanken in Hinblick auf eine Überwachung des zahnputz-müden Nachwuchses ;-)
Neben der App bietet der SmartGuide natürlich eine gute Möglichkeit, wie man sich selbst und vor allem die eigene Brut dazu bringen kann, "richtig" zu putzen. Zählt man noch hinzu, dass die TriZone-Bürsten durch automatischen Stopp etc. dafür sorgen, dass die "Verletzungsgefahr" gegen Null geht, so kann man diese Kombination wirklich als brauchbar und gut bezeichnen.
In der Gesamtbewertung komme ich jedoch "nur" auf 4 Sterne, weil der preisliche Sprung von den "billigen" 3D-Zahnbürsten zu diesen Premiumprodukten doch einige Fragen aufkommen lässt: Die 3D-Zahnbürsten machen nämlich auch sauber. Wie viel konkreten Mehrwert und wie viel "Mehrleistung" aus Sicht der Preis-Leistung ich hier also bekomme, das ist noch leicht zweifelhaft. Der große Preisunterschied irritiert halt. Natürlich ist deutlich mehr Leistung bzw. Putzkraft mit im Spiel - das sei hier noch einmal unterstrichen. Wichtig finde ich jedoch, dass man spätestens oberhalb der 5000er Linie im Grunde nur Gimicks mitkauft, die keinen greifbaren Mehrwert mehr haben, falls man auf so etwas wie den "SmartGuide" oder eine "Zahnputz-App" verzichten kann (oder will). Die Preis-Leistung ist bei dem aufgerufenen Preis durch aus gut, aber nicht überragend und um den "Zungentest" des Kollegen Rutter aufzugreifen: Auch bei einer Wald-und-Wiesen-3D-Zahnbürste kommt der Zungentest bei mir zu einem brauchbaren Ergebnis ... es dauert nur länger. Im Fazit: Die TriZone-Zahnbürsten kann man schon als "Ferrari"s unter den elektrischen Zahnbürsten auffassen - sie bringen gute bis sehr gute Leistungen mit niedrigem Aufwand und liefern einem gleichzeitig noch innovative Features mit. Das alles kommt zu einem entsprechenden Preis, den man erst einmal bereit sein muss, für eine Zahnbürste auszugeben. Wer das ist, der wird an den Geräten der TriZone-Linien seinen Spaß haben.
Der Unterschied zwischen 6200er und 6500er Set scheint übrigens nur die zusätzliche Bürste zu sein. Der Preisunterschied zwischen der 6200er und der 6500er muss also als Preis der TriZone-Bürste gewertet werden (die ja bei 50-70€ liegt) und ist demnach völlig gerechtfertigt.


Braun Oral-B Trizone 6200 Elektrische Premium Zahnbürste
Braun Oral-B Trizone 6200 Elektrische Premium Zahnbürste
Preis: EUR 199,99

4.0 von 5 Sternen Gute Premium-Zahnbürste, 20. August 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Vorabbemerkung: Zum Testen wurden mir sowohl die TriZone 6200, als auch die TriZone 6500 zugesendet, so dass ich die gleichzeitig die beiden Pakete (denn die Zahnbürsten unterscheiden sich technisch nicht) miteinander vergleichen konnte. Dieser Vergleich fällt recht kurz aus: Die 6500 kommt mit zwei Zahnbürsten. Andere Unterschiede konnte ich bisher nicht feststellen, auch wenn das Reiseetui auf dem Produktfoto der 6200er nicht gezeigt wird: es ist dennoch dabei.
Zu der Technik wurde ja an anderer Stelle von "Steffen Rutter" schon etwas gesagt: Im Gegensatz zu Geräten der Professional Care-Linie (die wir übrigens bisher in unserer Familie benutzt haben) und anderer günstiger Linien sonstiger Hersteller sind die TriZone-Zahnbürsten nicht mit einem rotierenden Bürstenkopf ausgestattet, der den Benutzer zwingt, jeden einzelnen Zahn nacheinander "abzugehen". Die TriZone setzt (wie andere Premium-Geräte auch) hingegen darauf, dass der Benutzer das von der Handzahnbürste gewöhnte Bewegungsmuster (also das kreisende "Schrubben") beibehalten kann. Dabei unterstützt der Bürstenkopf den Putzenden durch die auch von Herrn Rutter schon genannten 8800 Seitwärtsbewegungen und 40000 Pulse pro Minute beim "gewohnten" Zahnreinigen, anstatt ihm einen neuen Weg aufzudrängen.
Ich muss an dieser Stelle vor allem an unsere beiden Kinder denken, die bis heute noch dauernd von uns überwacht werden müssen, wenn sie mit ihren (oszillierend-rotierenden) elektrischen Zahnbürsten putzen und die Zahnbürste eben nicht "Zahn für Zahn" wandern lassen. Durch das intuitive Putzen mit der TriZone kommen hier ganz andere Ergebnisse zustande - und vor allem für Kinder dürfte das Putzen mit der "Elektrischen" bei der TriZone leichter zu erlernen, aber auch zwecks Putzerfolg brauchbar durchzuhalten sein.
Wie schon Herr Rutter kann ich nur bestätigen, dass die 6000er Linie anscheinend eine "abgespeckte", im Grunde auf den ersten Blick nur um ein Reinigungsprogramm (und auf den zweiten Blick sicherlich einige andere nicht ganz so augenfällige Gimmicks) erleichterte "7000er" darstellt. Wer auf diese Gimmicks verzichten kann, der findet sich bei den 6000ern sicherlich gut wieder - wer noch preisbewusster ist, der sieht sich vielleicht mal bei der 5000er Linie um ... die verzichtet nämlich auf weitere Gimmicks wie den SmartGuide.
Der SmartGuide und die Oral-B-Handy-App (die über Bluetooth angebunden wird) sind denn auch die eigentlichen Merkmale, weshalb man den Schritt von der 5000er zu der 6000er oder 7000er Linie überlegen sollte - sofern man diese Gimmicks denn braucht. Hier bedenke man bitte auch, dass "mit Bluetooth" auch gleichzeitig heißt "mit einem zusätzlichen Verbraucher", weshalb nicht nur die Akkulaufzeit der Bürsten (der SmartGuide greift ja ständig Infos von ihnen ab), sondern auch des gesamten Systems betroffen ist. Die Akkulaufzeit ist für mich dennoch völlig ausreichend. Im Dauerbetrieb lief die Bürste knappe 60 Minuten durch - ich würde mutmaßen, dass man im Nicht-Dauerbetrieb auf gute 45-60 Minuten Gesamtlaufzeit kommt, so dass man auch bei den vom Hersteller angegebenen "10 Tagen a 2 x Putzen" kommt.
Ob SmartGuide und App sein müssen, das sei einmal dahin gestellt. Ich bin als IT-ler grundsätzlich eher mißtrauisch, wenn es um Apps und meine persönlichen Gewohnheiten (und sei es so etwas triviales wie das Zähneputzen) geht - ich muss allerdings neidlos zugeben, dass die App durchaus eine gewisse Kontrollfunktion hat und dafür sorgt, dass man intensiver und so gesehen wohl auch "richtiger" putzt und allgemein das Putzen ernster nimmt. Vor allem aber kommen einem als Eltern schon die einen oder anderen Gedanken in Hinblick auf eine Überwachung des zahnputz-müden Nachwuchses ;-)
Neben der App bietet der SmartGuide natürlich eine gute Möglichkeit, wie man sich selbst und vor allem die eigene Brut dazu bringen kann, "richtig" zu putzen. Zählt man noch hinzu, dass die TriZone-Bürsten durch automatischen Stopp etc. dafür sorgen, dass die "Verletzungsgefahr" gegen Null geht, so kann man diese Kombination wirklich als brauchbar und gut bezeichnen.
In der Gesamtbewertung komme ich jedoch "nur" auf 4 Sterne, weil der preisliche Sprung von den "billigen" 3D-Zahnbürsten zu diesen Premiumprodukten doch einige Fragen aufkommen lässt: Die 3D-Zahnbürsten machen nämlich auch sauber. Wie viel konkreten Mehrwert und wie viel "Mehrleistung" aus Sicht der Preis-Leistung ich hier also bekomme, das ist noch leicht zweifelhaft. Der große Preisunterschied irritiert halt. Natürlich ist deutlich mehr Leistung bzw. Putzkraft mit im Spiel - das sei hier noch einmal unterstrichen. Wichtig finde ich jedoch, dass man spätestens oberhalb der 5000er Linie im Grunde nur Gimicks mitkauft, die keinen greifbaren Mehrwert mehr haben, falls man auf so etwas wie den "SmartGuide" oder eine "Zahnputz-App" verzichten kann (oder will). Die Preis-Leistung ist bei dem aufgerufenen Preis durch aus gut, aber nicht überragend und um den "Zungentest" des Kollegen Rutter aufzugreifen: Auch bei einer Wald-und-Wiesen-3D-Zahnbürste kommt der Zungentest bei mir zu einem brauchbaren Ergebnis ... es dauert nur länger. Im Fazit: Die TriZone-Zahnbürsten kann man schon als "Ferrari"s unter den elektrischen Zahnbürsten auffassen - sie bringen gute bis sehr gute Leistungen mit niedrigem Aufwand und liefern einem gleichzeitig noch innovative Features mit. Das alles kommt zu einem entsprechenden Preis, den man erst einmal bereit sein muss, für eine Zahnbürste auszugeben. Wer das ist, der wird an den Geräten der TriZone-Linien seinen Spaß haben.


Abacusspiele 08131 - Alles Käse, Kartenspiel
Abacusspiele 08131 - Alles Käse, Kartenspiel
Preis: EUR 7,99

4.0 von 5 Sternen Nettes Würfelspiel, 18. August 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Nettes Würfelspiel mit einer gehörigen Komponente "Wahrscheinlichkeitsrechnung" (für Kinder: Glück). Im Grunde läuft es darauf hinaus, mit einem Würfel zu würfeln und dann anhand der erwürfelten Zahlen Karten aufzudecken, hinter denen sich entweder Mäuse oder Mausefallen befinden. Somit ist das Spiel auch für "junge" Spieler wie meinen 5-jährigen Sohn bereits ohne größere Probleme zu handhaben. Ziel des Spiels ist dabei, möglichst viele Löcher auf seinen Mäusekarten zu haben. Weiteres Ziel jedes Spielers ist: Nicht der Spieler zu sein, der das Spiel beendet (es endet, wenn ein Spieler drei Fallen vor sich liegen hat - der, der drei Fallen vor sich liegen hat, hat aber automatisch verloren und kann nicht mehr z.B. über seine Punktzahl gewinnen). Bei Erwachsenen kommt im Spiel verlauf sehr oft die Wahrscheinlichkeitsrechnung zum Zug - will heißen: man wägt ab, ob man eine Karte aufhebt oder entfernt (das ist auch möglich). Kinder werden hier eher ins Glückspiel bzw. Zocken verfallen und daher einige freudige, aber auch einige frustrierende Momente haben. Gerade die 5- und 6-Löcher-Karten haben dabei die Tendenz prinzipiell IMMER gezogen zu werden, weshalb meine beiden (ungeduldigen, zock-veranlagten) Kinder relativ oft die "drei Fallen"-Verlierer des Spiels sind, was aber dem Spielspaß nur gelegentlich abträglich ist (kommt auf die Tagesform an).
Wichtig: Einziger wirkliches Manko an dem Spiel ist die "drei Fallen"-Regelung: "wer drei Fallen hat, hat verloren" sorgt nicht nur bei zwei Spielern für eine "Vernichtung" der vorherigen Leistung - sie sorgt auch bei drei oder mehr Spielern dafür, dass es so einige "Menno"-Momente gibt - vor allem bei jüngeren Spielern, die vorher viel Risikobereitschaft gezeigt haben. Ich kann zwar im Spiel mit Erwachsenen durchaus den Grund für diese "Bestrafung" von Risikobereitschaft erkennen, aber im Spiel mit unseren Kindern lassen wir diese Regel inzwischen immer weg und zählen am Ende einfach die Punkte aus (Fallen-Karten gelten dann halt als Nullen).
Im Fazit ein sehr nettes, kurzweiliges Spiel, das schnelle Spielrunden erlaubt. Das besagte "drei Fallen"-Manko und die Tatsache, dass man zumindest rudimentär zählen können muss, um das Spiel spielen zu können, lassen mich bei einer guten 4-Sterne-Bewertung landen. Überragend ist das Spiel allerdings nicht.


Simba 106371460 - Color Me Mine Colorchange Messenger Bag
Simba 106371460 - Color Me Mine Colorchange Messenger Bag
Preis: EUR 18,99

5.0 von 5 Sternen Sehr nette Idee für kreative Kinder, 16. August 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die "Color Me Mine" von Simba ist eine sehr nette, wenn auch einmalige Beschäftigung für kreativ Kinder. Unser Sohn (5), der eher von der eher nicht von "handwerklichen" Sorte ist, konnte mit dem Kreativaufwand, den man in der Bemalen der Tasche stecken soll, mal so gar nichts anfangen - entsprechend ging die Tasche an unsere Tochter (8) weiter, die mehrere Stunden damit zugebracht hat, die Tasche adäquat zu bemalen ... nur um dann zu bemerken, dass man nach dem Trocknen noch ein paar Stunden damit zubringen kann, mit dem zusätzlichen "Tintenkiller"-Stift die vermalten Farben noch weiter kreativ zu bearbeiten. Das Ergebnis kann sich nach einigen Stunden echter Kreativarbeit (für interessierte Kinder ein echtes Highlight) wirklich sehen lassen, wobei ich mich anderen Rezensenten anschließen möchte, indem ich sage: mehr Farben (es liegen ja nur 4 bei) wären in der "Grundbemalung" auch nicht schlecht gewesen. Wie wäre es mit 8?
Für den Preis von gut 20 Euro kann man jedoch nicht meckern und - was gerne vergessen wird - die entstandene, absolut individuelle Messenger Bag ist nebenbei auch noch relativ gut verarbeitet, so dass sie wirklich BENUTZT werden kann. Das hat man bei Kinder-Bastel-Sets nicht immer.
Ein Tipp von meiner Tochter: Mit entsprechendem Kleber, Glasperlen und dergleichen kann man die Tasche noch weiter verschönern und noch mehr zu einem Unikat machen.
Etwas, das wir noch nicht gewagt haben, aber im Dienste der Allgemeinheit ausprobieren werden, sobald unsere Tochter mal die Tasche "freigibt", ist, ob die Permanent-Marker wirklich permanent sind - will heißen, ob die Tasche eine Wäsche aushält. Wir werden dann entsprechend berichten - die minimalen Flecken auf der Kleidung meiner Tochter jedenfalls sind mit etwas Nachhelfen doch noch rausgegangen. Hier ein Tipp von uns: Alte Klamotten anziehen (versteht sich ja eigentlich von selber, nicht wahr?)
Fazit: Sehr gut für kreative Kinder. Dafür 5 Sterne. Für manche Kinder dürfte das Produkt jedoch völlig uninteressant sein - sie sollten darauf achten, ob Produkt und Kind "zueinander passen". Aber das versteht sich eigentlich von selber, oder?


Bosch AQT 37-13 Hochdruckreiniger (1700 W, 130 bar, 370 L/Std., 6 m Schlauch)
Bosch AQT 37-13 Hochdruckreiniger (1700 W, 130 bar, 370 L/Std., 6 m Schlauch)
Preis: EUR 137,23

5.0 von 5 Sternen AQT 37 und AQT 33 im Vergleichstest, 16. August 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Durch einen glücklichen Zufall konnte ich sowohl den AQT 33-10, als auch den AQT 37-13 testen. Erste, wichtige Erkenntnis zu den AQT-Geräten: Die Zusatzteile (wir hatten einen Terrassenreiniger dazu gekauft) lassen sich zwischen den AQT-Geräten hin und her wechseln. Zweite, wichtige Erkenntnis: Die Zusatzteile kann man am besten gleich im Set "mitkaufen" - das ist dann günstiger. Beispiel: Der AQT 37-13 kostet mit Unterbodendüse, Terrassenreiniger und Bürstenkopf im Set so viel wie man für den AQT 37-13 und den Terrassenreiniger bezahlt, wenn man sie einzeln kauft. Das Set heißt dann z.B. AQT 37-13+. Damit sind wir dann auch schon bei dem Punkt "Benamung", den ich kurz aufgreifen möchte, weil die Namen der Geräte sehr deutlich sagen, wo die Unterschiede liegen:
Alle Geräte der AQT-Linie sind nach der Methode "AQT + Durchfluss + Druck" benannt. AQT 37-13 bedeutet "370 Liter/Stunde" und "130 bar". AQT 33-10 demnach "330 Liter/Stunde" und "100 bar", AQT 35-12 demnach "350 Liter/Stunde" und "120 bar". Damit sind die wesentlichen Unterschiede in der "Leistungsfähigkeit" zwischen den Modellen schon genannt - es sei hier noch gesagt, dass der AQT 37 auf 1700 Watt kommt, der AQT 35 auf 1500 Watt und der AQT 33 auf 1300 Watt.
Es gibt allerdings noch weitere Unterschiede: AQT 35 und AQT 37 haben einen praktischen Griff mit "Schlauchhalter" sowie einen Satz Räder am Gehäuse, was den Transport und das Manövrieren im Einsatz etwas erleichtert. Das fehlt bei dem AQT 33, der quasi als Basis-Version aufgefasst werden kann. So ist denn beim AQT 33 der Schlauch zwischen Düse und Gerät nur 3 Meter lang, der AQT 35 kommt immerhin auf 5 Meter und der AQT 37 hat 6 Meter zu bieten - das erleichtert den Einsatz doch noch einmal deutlich (man muss weniger darauf achten, dass das Gerät "nachkommt"). Kurios: Der AQT 33 und der AQT 37 haben jeweils 5 Meter Netzkabellänge - der AQT 35 muss mit 3 Metern auskommen. Dafür haben alle drei Geräte den gleichen transparenten, per Hand zu säubernden Wasserfilter und AQT 35 und AQT 37 haben im Gegensatz zum AQT 33 mit seiner Standard-Flachdüse als Gimmick auch noch eine 3-in-1-Spritzdüse im Angebot. Auto-Stopp beherrschen die drei Geräte jedoch allesamt - so dass man in der Tat sagen muss: man bekommt ab dem AQT 33 schon sehr viel geboten. Kleiner Hinweis hierzu: Auto-Stopp äußert sich dadurch, dass das Gerät im "Standby" zwischen der aktiven Nutzung alle 30 bis 60 Sekunden einmal kurz anspringt, um den Druck aufrecht zu erhalten, ansonsten aber "aus" ist - Vorteil: man spart Strom in Phasen, in denen man das Gerät z.B. während des Umstellens an einen anderen Platz oder dergleichen gar nicht benutzt, aber nicht vollständig ausschalten möchte.
Im "Feldtest" sind AQT 33 und AQT 37 sich überraschenderweise relativ ebenbürtig gewesen. Hierzu muss ich sagen, dass wir sowohl eine Terrasse (Waschbeton), als auch Terrassenbegrenzungen (Pflastersteine), als auch eine komplette Einfahrt (Klinker-Pflastersteine), als auch eine Hauswand (rau verputzt), als auch das Dach eines Anbaus (alte Dachpfannen mit Moosschicht) getestet haben. "Zum Spaß" haben wir dann noch getestet, was die Geräte mit einer komplett vermoosten, "angegrünten" Terrakotta/Ton-Figur machen und ob man Gummi-Fussmatten damit sauber bekommt. Und siehe: Es hat alles geklappt. Klar kommt der AQT 33 nur wirklich "auf Leistung", wenn man die Düse sehr nah an das Ziel hält - der AQT 37 ist hier komfortabler, denn 20cm Abstand reichten bei unserer Einfahrt noch super aus, um Gras und angesammelte Erde aus verdreckten Lücken zu holen - auch auf dem Dach sah es ähnlich aus. Der AQT 33 ist hier deutlich schwächer, so dass man im direkten Vergleich (auch wegen des längeren Schlauches) eher zum AQT 37 greifen möchte als zum 33er. Sofern ich die Möglichkeit finde, werde ich die durchweg sehr guten Ergebnisse (die seit gut einem Jahr nicht mehr intensiv gereinigten Pflastersteine in der Einfahrt sind dank des AQT 37 jetzt wieder "fast wie neu") per Foto dokumentieren, so dass Sie sich einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit machen können. Mit dem AQT 33 lassen sich ähnliche Ergebnisse sicherlich auch erreichen, aber die knapp 50 Euro mehr für den AQT 37 ist dieser definitiv wert - es geht einfach alles "einfacher" als mit dem AQT 33. Dennoch ist der AQT 33 in seinem Preissegment als absolutes "Einsteigergerät" definitiv noch sehr gut aufgestellt in der Preis-Leistung und dürfte vielen Nutzern schon "reichen". Besonders die auch für den AQT 35 (der leistungsmäßig zwischen AQT 33 und AQT 37 liegt) erhältliche 3-in-1-Düse ist ein Feature, das ich beim AQT 37 nicht missen möchte. Die 3-in-1-Düse erlaubt es, einerseits mit dem "klassischen" Querstrahl zu arbeiten, andererseits mit einem pulsierenden und daher z.B. für die Fugen in der Einfahrt perfekt geeigneten "Rundstrahl" und wiederum andererseits mit einem Wasserstrahl, der zum Aufbringen von Reinigungsmittel (kann über eine zusätzliche Einspeisung am AQT 35 und AQT 37 mitgegeben werden) benutzt wird.
Kurzer Exkurs zum Anschluss: Das Gerät "kann" Gardena. Sie brauchen sich keinen Kopf um die Anschlüsse zu machen - es ist kein Spezialwerkzeug nötig, um "mal eben" mit dem Hochdruckreiniger vom heimischen Wasseranschluss aus irgend etwas zu machen. Wer früher mal mit Spezialkupplungen arbeiten musste, damit sein Hochdruckstrahler überhaupt Wasser bekommt, der wird dieses Feature mögen.
Apropos Montage: "Anschließen und Loslegen" ist hier angesagt. Die Bedienungsanleitung ist extrem kurz und besteht quasi nur aus Bildern - man fragt sich hier unwillkürlich erst einmal "Warum?" und merkt dann, dass es an dem extrem einfachen, selbsterklärenden Aufbau der AQT-Geräte liegt. Man kann hier im Grund nichts falsch machen und/oder falsch herum anschließen. Dafür ein dickes "Daumen hoch".
Nach mehreren Tagen intensiven Arbeitens mit dem AQT 37 und dem AQT 33 würde ich jedem interessierten Käufer definitiv dazu raten, eher den AQT 37 zu kaufen als den 33er, da die Preis-Leistung hier noch einmal deutlich zulegt - auch der AQT 35 könnte hier interessant sein ... wobei 10-20 Euro Preisunterschied zum 37er wirklich die Überlegung befeuern sollten, sich gleich den "Großen" zuzulegen. Man bewegt sich mit dem AQT 37 nämlich am oberen Ende der Leistungsmöglichkeiten in der "Haushaltsklasse", die nicht für den dauerhaften Profi-Gebrauch vorgesehen sind. Der AQT 33 ist eher "gutes Mittelfeld" - der AQT 35 liegt halt dazwischen. Die Terrassenreiniger-Düse ist übrigens ein nettes Feature, das man im Auge behalten und bei Interesse im Set mitkaufen sollte - sie verringert doch massiv den Schmutz, der durch die Gegend fliegt.
Im Fazit komme ich sowohl beim AQT 33 als auch dem AQT 37 auf ein "sehr gut" (also 5 Sterne), weil die Preis-Leistung auch aufgrund des guten Preises bei Amazon für das "Haushalts"-Segment sehr hoch ist. Ich vergebe diese Bewertung mit Vorbehalt, da ich das Gerät in den kommenden Monaten noch intensiv testen werde und sicherlich früher als später bemerken werde, wenn es zu Abnutzungserscheinungen oder Defekten aufgrund von "Vielnutzung" kommt. Bisher zeigten sich jedoch beide Geräte als sehr robust, denn z.B. das AQT 33 hat bereits einen "Sturz von der Leiter" ohne Probleme überstanden.


Bosch AQT 33-10 Hochdruckreiniger (1300 W, 100 bar, 330 L/Std., 3 m Schlauch)
Bosch AQT 33-10 Hochdruckreiniger (1300 W, 100 bar, 330 L/Std., 3 m Schlauch)
Preis: EUR 80,21

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5.0 von 5 Sternen AQT 33 und AQT 37 im Vergleichstest, 16. August 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Durch einen glücklichen Zufall konnte ich sowohl den AQT 33-10, als auch den AQT 37-13 testen. Erste, wichtige Erkenntnis zu den AQT-Geräten: Die Zusatzteile (wir hatten einen Terrassenreiniger dazu gekauft) lassen sich zwischen den AQT-Geräten hin und her wechseln. Zweite, wichtige Erkenntnis: Die Zusatzteile kann man am besten gleich im Set "mitkaufen" - das ist dann günstiger. Beispiel: Der AQT 37-13 kostet mit Unterbodendüse, Terrassenreiniger und Bürstenkopf im Set so viel wie man für den AQT 37-13 und den Terrassenreiniger bezahlt, wenn man sie einzeln kauft. Das Set heißt dann z.B. AQT 37-13+. Damit sind wir dann auch schon bei dem Punkt "Benamung", den ich kurz aufgreifen möchte, weil die Namen der Geräte sehr deutlich sagen, wo die Unterschiede liegen:
Alle Geräte der AQT-Linie sind nach der Methode "AQT + Durchfluss + Druck" benannt. AQT 37-13 bedeutet "370 Liter/Stunde" und "130 bar". AQT 33-10 demnach "330 Liter/Stunde" und "100 bar", AQT 35-12 demnach "350 Liter/Stunde" und "120 bar". Damit sind die wesentlichen Unterschiede in der "Leistungsfähigkeit" zwischen den Modellen schon genannt - es sei hier noch gesagt, dass der AQT 37 auf 1700 Watt kommt, der AQT 35 auf 1500 Watt und der AQT 33 auf 1300 Watt.
Es gibt allerdings noch weitere Unterschiede: AQT 35 und AQT 37 haben einen praktischen Griff mit "Schlauchhalter" sowie einen Satz Räder am Gehäuse, was den Transport und das Manövrieren im Einsatz etwas erleichtert. Das fehlt bei dem AQT 33, der quasi als Basis-Version aufgefasst werden kann. So ist denn beim AQT 33 der Schlauch zwischen Düse und Gerät nur 3 Meter lang, der AQT 35 kommt immerhin auf 5 Meter und der AQT 37 hat 6 Meter zu bieten - das erleichtert den Einsatz doch noch einmal deutlich (man muss weniger darauf achten, dass das Gerät "nachkommt"). Kurios: Der AQT 33 und der AQT 37 haben jeweils 5 Meter Netzkabellänge - der AQT 35 muss mit 3 Metern auskommen. Dafür haben alle drei Geräte den gleichen transparenten, per Hand zu säubernden Wasserfilter und AQT 35 und AQT 37 haben im Gegensatz zum AQT 33 mit seiner Standard-Flachdüse als Gimmick auch noch eine 3-in-1-Spritzdüse im Angebot. Auto-Stopp beherrschen die drei Geräte jedoch allesamt - so dass man in der Tat sagen muss: man bekommt ab dem AQT 33 schon sehr viel geboten. Kleiner Hinweis hierzu: Auto-Stopp äußert sich dadurch, dass das Gerät im "Standby" zwischen der aktiven Nutzung alle 30 bis 60 Sekunden einmal kurz anspringt, um den Druck aufrecht zu erhalten, ansonsten aber "aus" ist - Vorteil: man spart Strom in Phasen, in denen man das Gerät z.B. während des Umstellens an einen anderen Platz oder dergleichen gar nicht benutzt, aber nicht vollständig ausschalten möchte.
Im "Feldtest" sind AQT 33 und AQT 37 sich überraschenderweise relativ ebenbürtig gewesen. Hierzu muss ich sagen, dass wir sowohl eine Terrasse (Waschbeton), als auch Terrassenbegrenzungen (Pflastersteine), als auch eine komplette Einfahrt (Klinker-Pflastersteine), als auch eine Hauswand (rau verputzt), als auch das Dach eines Anbaus (alte Dachpfannen mit Moosschicht) getestet haben. "Zum Spaß" haben wir dann noch getestet, was die Geräte mit einer komplett vermoosten, "angegrünten" Terrakotta/Ton-Figur machen und ob man Gummi-Fussmatten damit sauber bekommt. Und siehe: Es hat alles geklappt. Klar kommt der AQT 33 nur wirklich "auf Leistung", wenn man die Düse sehr nah an das Ziel hält - der AQT 37 ist hier komfortabler, denn 20cm Abstand reichten bei unserer Einfahrt noch super aus, um Gras und angesammelte Erde aus verdreckten Lücken zu holen - auch auf dem Dach sah es ähnlich aus. Der AQT 33 ist hier deutlich schwächer, so dass man im direkten Vergleich (auch wegen des längeren Schlauches) eher zum AQT 37 greifen möchte als zum 33er. Sofern ich die Möglichkeit finde, werde ich die durchweg sehr guten Ergebnisse (die seit gut einem Jahr nicht mehr intensiv gereinigten Pflastersteine in der Einfahrt sind dank des AQT 37 jetzt wieder "fast wie neu") per Foto dokumentieren, so dass Sie sich einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit machen können. Mit dem AQT 33 lassen sich ähnliche Ergebnisse sicherlich auch erreichen, aber die knapp 50 Euro mehr für den AQT 37 ist dieser definitiv wert - es geht einfach alles "einfacher" als mit dem AQT 33. Dennoch ist der AQT 33 in seinem Preissegment als absolutes "Einsteigergerät" definitiv noch sehr gut aufgestellt in der Preis-Leistung und dürfte vielen Nutzern schon "reichen". Besonders die auch für den AQT 35 (der leistungsmäßig zwischen AQT 33 und AQT 37 liegt) erhältliche 3-in-1-Düse ist ein Feature, das ich beim AQT 37 nicht missen möchte. Die 3-in-1-Düse erlaubt es, einerseits mit dem "klassischen" Querstrahl zu arbeiten, andererseits mit einem pulsierenden und daher z.B. für die Fugen in der Einfahrt perfekt geeigneten "Rundstrahl" und wiederum andererseits mit einem Wasserstrahl, der zum Aufbringen von Reinigungsmittel (kann über eine zusätzliche Einspeisung am AQT 35 und AQT 37 mitgegeben werden) benutzt wird.
Kurzer Exkurs zum Anschluss: Das Gerät "kann" Gardena. Sie brauchen sich keinen Kopf um die Anschlüsse zu machen - es ist kein Spezialwerkzeug nötig, um "mal eben" mit dem Hochdruckreiniger vom heimischen Wasseranschluss aus irgend etwas zu machen. Wer früher mal mit Spezialkupplungen arbeiten musste, damit sein Hochdruckstrahler überhaupt Wasser bekommt, der wird dieses Feature mögen.
Apropos Montage: "Anschließen und Loslegen" ist hier angesagt. Die Bedienungsanleitung ist extrem kurz und besteht quasi nur aus Bildern - man fragt sich hier unwillkürlich erst einmal "Warum?" und merkt dann, dass es an dem extrem einfachen, selbsterklärenden Aufbau der AQT-Geräte liegt. Man kann hier im Grund nichts falsch machen und/oder falsch herum anschließen. Dafür ein dickes "Daumen hoch".
Nach mehreren Tagen intensiven Arbeitens mit dem AQT 37 und dem AQT 33 würde ich jedem interessierten Käufer definitiv dazu raten, eher den AQT 37 zu kaufen als den 33er, da die Preis-Leistung hier noch einmal deutlich zulegt - auch der AQT 35 könnte hier interessant sein ... wobei 10-20 Euro Preisunterschied zum 37er wirklich die Überlegung befeuern sollten, sich gleich den "Großen" zuzulegen. Man bewegt sich mit dem AQT 37 nämlich am oberen Ende der Leistungsmöglichkeiten in der "Haushaltsklasse", die nicht für den dauerhaften Profi-Gebrauch vorgesehen sind. Der AQT 33 ist eher "gutes Mittelfeld" - der AQT 35 liegt halt dazwischen. Die Terrassenreiniger-Düse ist übrigens ein nettes Feature, das man im Auge behalten und bei Interesse im Set mitkaufen sollte - sie verringert doch massiv den Schmutz, der durch die Gegend fliegt.
Im Fazit komme ich sowohl beim AQT 33 als auch dem AQT 37 auf ein "sehr gut" (also 5 Sterne), weil die Preis-Leistung auch aufgrund des guten Preises bei Amazon für das "Haushalts"-Segment sehr hoch ist. Ich vergebe diese Bewertung mit Vorbehalt, da ich das Gerät in den kommenden Monaten noch intensiv testen werde und sicherlich früher als später bemerken werde, wenn es zu Abnutzungserscheinungen oder Defekten aufgrund von "Vielnutzung" kommt. Bisher zeigten sich jedoch beide Geräte als sehr robust, denn z.B. das AQT 33 hat bereits einen "Sturz von der Leiter" ohne Probleme überstanden.


Vileda 146753 Fenstersauger Windo Matic, mit flexiblem Kopf für streifenfreie Fenster ohne Tropfen
Vileda 146753 Fenstersauger Windo Matic, mit flexiblem Kopf für streifenfreie Fenster ohne Tropfen
Preis: EUR 47,72

5.0 von 5 Sternen Innovatives Gerät mit sehr guter Preis-Leistung, 11. August 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Gut muss nicht immer teuer sein: Der Vileda Windo Matic kostet ungefähr so viel bzw. so wenig wie so mancher billiger "China-Handstaubsauger", der von sich behauptet, Flüssigkeiten aufsaugen zu können. Der Windo jedoch ist explizit dafür vorgesehen, Flüssigkeiten aufzunehmen - ein echtes Alleinstellungsmerkmal in seinem Preissegment ... mal ganz davon abgesehen, dass der Windo natürlich primär dafür vorgesehen ist, Fenstersscheiben "streifenfrei" zu saugen, wenn man sie gerade mit einem Glasreiniger und viel Wasser gereinigt hat.
In beiden Nutzungsszenarien habe ich das Gerät am letzten Wochenende gut testen können: Einerseits beim sommerlichen Fenster-Marathon, bei dem wir die kompletten Fenster unserer Wohnung dieses Mal (tatsächlich) "streifenfrei" gesaugt haben. Die Performance war hier gut - die Akkulaufzeit reichte beinahe für die kompletten Fenster (wir waren so eine Stunde dabei) und mit einmal Saugen ist tatsächlich ein Fenster trocken. Ich muss hier sagen: Wirklich nett.
Das nächste Testszenario folgte auf dem Fuße (6 Stunden = eine Ladezeit später): Unsere Duschkabine. Die wurde "mal eben" trocken gesaugt. Auch hier: Gute Performance, die man von dem roten "Plastikbomber" so gar nicht erwartet. Wieder streifenfrei.
Die Kür jedoch kam am folgenden Tag: Bei einer Feier sind uns nacheinander Kaffee und Sekt "ausgelaufen". Beides war überhaupt kein Problem: Der Windo saugt es alles. Vor allem bei dem Sekt war das ja überhaupt keine Selbstverständlichkeit ... immerhin schäumt das Zeug ja beim Einsaugen. War das ein Problem? Jein. Der Windo saugt und saugt und saugt - und auch schäumendes Zeug (später wurde auch noch einmal Cola getestet) macht kein Problem, ABER nur so lange wie man die 100ml maximaler Schmutzwassermenge einhält -- überschreitet man die, so kann es dazu kommen, dass Schmodderwasser unten aus dem Gerät läuft; der Effekt tritt vor allem bei schäumenden Flüssigkeiten auf wie wir gemerkt haben.
Als einziges Manko des Gerätes lässt sich daher auch festmachen, dass die 100ml recht schnell voll sind und man dies relativ schlecht merkt: der Schmutzwasserbehälter hat nämlich eine "max"-Marke, die man nicht überschreiten sollte - übrigens deutlich unter dem, was man auf den Produktfotos so sieht und gefühlt "einfach zu wenig". Hier hätte der Behälter gerne größer sein können bzw. mehr Fassungsvermögen haben können - zumal er nur knapp bis zur Hälfte gefüllt werden darf und damit irgendwie "größer aussieht als er ist".
Im Fazit bleibt aber eine hervorragende Preis-Leistung für ein Gerät, das defintiv den Eindruck erweckt, tatsächlich mal mit Flüssigkeiten umgehen zu können und relativ robust zu sein. Außerdem ist der Windo durch seinen auf Glas und glatte Flächen ausgerichteten Kopf definitiv besser für das Aufnehmen von Flüssigkeiten von größeren Flächen geeignet als viele Konkurrenzgeräte aus dem "Handstaubsauger"-Segment. Vorteilhaft für die Gesamtbewertung ist auch, dass das von Sekt, Kaffee und COla verschmutzte Gerät sich trotz VOLLBAD in unserer Duschwanne am nächsten Tag nach etwas Trocknen noch laden und wieder benutzen ließ. Das hatte ich so nicht erwartet - ich hatte schon befürchtet, das Gerät bereits nach zwei Tagen hingerichtet zu haben.
Insgesamt definitiv 5 Sterne zumal die Preis-Leistung wirklich sehr gut ist. Es kommt aber definitiv auf Ihr persönliches Nutzungsszenario an - und ja, so ein Gerät ist eine "unnütze Spielerei" (Zitat meine Frau) ... jedenfalls so lange, bis man mal (wie meine Frau) das Problem hat, eine halbe Flasche Sekt aufsaugen zu müssen ;-)


Krups F30908 Krups ProAroma Glas-Kaffeemaschine, 10 Tassen, 1.050 W im modernen Design, schwarz
Krups F30908 Krups ProAroma Glas-Kaffeemaschine, 10 Tassen, 1.050 W im modernen Design, schwarz
Wird angeboten von AVIDES
Preis: EUR 43,86

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide, preisgünstige Kaffeemaschine, 11. August 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Typische, von der Preis-Leistung her sehr gute, grund-solide und verhältnismäßig robuste Glas-Kaffeemaschine von Krups, deren "Vorgänger" bzw. "Geschwistergerät" F309 4C (hat ja auch ein 309 im Namen) wir seit einiger Zeit daheim neben unserem Vollautomaten (auch von Krups) im Einsatz haben. Die F30908 stellt sich im direkten Vergleich mit dem Vorgänger als würdiger Nachfolger dar und erfüllt im Grunde voll das Grundbedürfnis "einfach nur Kaffee zu machen": Wasser rein, Kaffeepulver rein, Anmachen, Abwarten. Fertig. Dabei ist die Maschine noch recht tropfsicher (wie der Vorgänger auch schon). Fehlen tut jedoch bei all der rudimentären Technik leider das automatische An- und vor allem Ausschalten, das man sich aber auch bei anderen Herstellern in diesem "günstigen" Segment vergeblich wünscht. Insgesamt also nicht wirklich etwas zu beanstanden an der Maschine - zumal nicht zu dem aufgerufenen Preis.
Wichtig: Bei der F309 4C hatten wir eine Zeit lang etwas Stress mit dem Kaffeegeschmack. Bei der F30908 deutet sich aufgrund der ähnlichen Bauweise das selbe Problem an, das in der sehr guten Rezension von "die Lolle" zu der F309 4C übrigens auch noch einmal diskutiert wird. Der scheinbar "ungenießbare" Kaffee schmeckt mit einem mal viel besser, wenn man darauf achtet, dass der Deckel der Kanne (!) korrekt eingehängt ist. Bei der F309 4C (und mutmaßlich auch bei der F30908) kann ein falsches Einsetzen (der Deckel muß "tief" eingehängt werden und darf nicht hochstehen) dafür sorgen, dass die Feder am Filter unter Druck steht und daher das Brühwasser quasi "ungefiltert" durchläuft. Dadurch ist die Maschine zwar relativ schnell mit dem Kochen fertig - dafür landet aber wenig Geschmack im Kaffee. Ob das ein genereller "Konstruktionsfehler" ist, das sei einmal dahingestellt - ich fand den Unterschied jedenfalls frappierend und achte daher bei allen meinen Maschinen (nicht nur jenen von Krups) darauf, dass der Deckel an der Kanne korrekt sitzt.
Man kann die Problematik übrigens auch durch "viel mehr" Kaffeepulver kompensieren - was allerdings nicht Sinn der Sache sein kann.
Fazit:
Insgesamt vergebe ich auf Anhieb 4 Sterne - sollte die Maschine die ersten Monate "Dauerbetrieb" bei uns sauber durchhalten, so werde ich diese Bewertung entsprechend nach oben anpassen. Die "Deckelproblematik" muss man halt kennen und deckt sich im Grunde mit dem, was man bei anderen Herstellern in diesem "günstigen" Marktsegment so erleben kann; sehe ich also nicht zwangsläufig als Kriterium an, diese an sich gute Kaffeemaschine irgendwie abzuwerten. Design etc. berücksichtige ich in diesem Preissegment nur minimal - hier kann die Krups jedoch durchaus punkten ... sie sieht nicht nur "okay", sondern relativ gut aus. Das muss in diesem Preissegment gar nicht einmal so sein.


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