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Rezensionen verfasst von
Max Lupin (Osnabrück, Deutschland)
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   

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Braun Oral-B Pro 650 Elektrische Zahnbürste mit 2. gratis Handstück, Modell 2014
Braun Oral-B Pro 650 Elektrische Zahnbürste mit 2. gratis Handstück, Modell 2014
Preis: EUR 79,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch einmal leicht verbesserte Neuauflage der bereits sehr guten Professional Care Serie, 30. August 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Oral-B Pro 650 Zahnbürste wurde von mir quasi unmittelbar nach der deutlich teureren Trizone des selben Herstellers getestet. Ich selbst nutzte vorher - was sich mit der 650 geändert hat - eine simple "20 Euro"-Professional Care (600) -- ebenfalls von Oral-B. Technisch gesehen liegen die 650er und die 600er quasi auf dem selben Niveau - die 650er (hier bitte auf den Zusatz "2014" achten) verfügt im Gegensatz zum "Vorgänger" (die 600er, die ich bereits zuhause hatte gehört zu der vorherigen Generation) bei gleichbleibenden Grunddaten (3D-Verfahren, 8800 Rotationen, 20000 Pulse pro Minute) über ein leicht verändertes Design des Kopfes und über eine Warnleuchte, die bei zu kräftigem Aufdrücken rot leuchtet. Das hat man von der wie gesagt deutlich teureren Trizone übernommen. Ein echtes "Tausch"-Argument sehe ich in dieser Leuchte, aber auch in dem neuen Kopfdesign jedoch nicht, wenn man z.B. bisher eine "alte" Professional Care gehabt hat. In den kommenden Tagen (unsere Oral-B ist gerade in Urlaub mit den Kindern und ich putze gerade wieder "manuell") werde ich diesbezüglich zwei Dinge genauer prüfen: 1. ob die Köpfe der "Neuen" auf die "Alte" passen und 2. ob die Ladestationen untereinander austauschbar sind. Beides wäre für mich tatsächlich ein echtes Argument, meine "Alte" bei Bedarf zu ersetzen oder die einzelnen Bauteile zu ersetzen.
Dem interessierten "Neukunden" sei gesagt, dass die "3D-Technik" von Oral-B im Grunde mit rotierenden Bürsten arbeitet - man muss also Zahn für Zahn abgehen, was nicht 100% dem entspricht, was man vom "manuellen" Putzen gewöhnt ist. Dafür werden die Zähne allerdings mit etwas Umstellung dann auch deutlich sauberer. Der "Zungentest" beweist es mir jeden Tag.
Im Vergleich zu den Trizone-Zahnbürsten (die quasi das manuelle Zähneputzen nachstellen und optimieren) ist das Ergebnis immer noch gut - wenngleich man den preislichen Unterschied (die Trizones sind ja teilweise 3x so teuer) deutlich erkennt. Allerdings eher in der nötigen Putzzeit als im Ergebnis.
Im Fazit ist die aktuelle Oral-B Pro für "Neueinsteiger" eine gute Wahl - für jemanden, der schon eine Oral-B der Pro-Linie hat, ist der Umstieg jedoch nicht zwangsläufig nötig. Bzgl. der Kombinierbarkeit der beiden Produktgenerationen werde ich in den kommenden Tagen noch einen Nachtrag posten.
Ich kann hier ohne mit der Wimper zu zucken 5 von 5 Sternen vergeben - das Vorgängermodell wird bei uns schließlich seit Jahren erfolgreich eingesetzt und zeigt bisher weder Abnutzungserscheinungen noch ein Nachlassen in der Leistung. Das aktuelle Modell verbessert das für sich genommen schon sehr gute Vorgängermodell nur in Details und kann daher getrost die gleiche Bewertung erhalten, zumal ich beim Testputzen keinen "gefühlten" Unterschied zwischen "Neu" und "Alt" bemerken konnte.


Mattel Hot Wheels CJD87 - Street Hawk R/C Fahrzeug
Mattel Hot Wheels CJD87 - Street Hawk R/C Fahrzeug
Wird angeboten von Das älteste Spielwarengeschäft Deutschlands gegr. 1685
Preis: EUR 78,98

3.0 von 5 Sternen Fragiler Spaß und dabei leider eher für "Alt" als für "Jung", 29. August 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Rein technisch wurde dieses Gerät an mehreren Stellen ja schon intensiv rezensiert, so dass ich mich hier nur noch teilweise einbringen werde. Dazu aber mehr, nachdem ich vorab bereits für Eilige ein kurzes Fazit gebe; ich steige danach erst in die Details ein, die mich fasziniert und/oder gestört haben.

Also: Der "Street Hawk" bekommt von mir unter Berücksichtigung der Zielgruppe (Kinder ab 5 oder 8 Jahren - der Hersteller ist sich selbst nicht einig, ab wann) und der mitunter miserablen, stark windabhängigen Flugeigenschaften eher 3 als 4 Sterne. Die Grundidee ist (wie bei Hot Wheels öfter der Fall) tatsächlich super und würde bei mir im Bereich von 4 bis 5 Sternen rangieren, aber die technische Umsetzung und die schiere "Machbarkeit" sprechen leider eher für eine niedrigere Bewertung. Ich komme also letzten Endes bei 3 Sternen an, obwohl ich die Robustheit dieses "Plastebombers" definitiv honorieren muss.

Was bekommt man für sein Geld?
Grob gesagt ein Modellauto mit miesem Wendekreis, dafür aber ohne Rückwärtsgang und mit Flügeln aus Styropor dran. Klingt jetzt komisch - ist es auch ein Stück weit. Wie bei vielen Hybriden (ganz gleich, ob bei Spielzeug oder Smartphones, Druckern etc. pp.) üblich, vereint der Street Hawk nicht nur die positiven Merkmale seiner "Teile", sondern auch die "schlechten". So kommen hier die Eigenschaften eines schlechten R/C-Autos mit denen eines schlechten R/C-Flugzeuges zusammen.
Beim Thema "Was bekomme ich ...?" muss auch darauf hingewiesen werden, dass weder ein Ladegerät, noch Batterie beiliegen. 6 AA sollte man also gleich mal mitkaufen - und einen Laptop (oder Fernseher oder aktiven USB-Hub oder ein USB-Ladegerät) sollte man auch zur Hand haben ... ansonsten geht mal erst einmal gar nichts nach dem Auspacken. Das ist aber (zumindest was die Batterien angeht) typisch für Hot Wheels und kam jetzt nicht wirklich unerwartet. Kommt nur doof, wenn man das Spielzeug verschenken wollen würde.

Nun ja. Maßgeblich für meine eher neutrale bis schlechte Bewertung des Gerätes ist die Zielgruppe. Hier wird vom Hersteller allen ernstes suggeriert, dass 5 (nach anderen Quellen 8) Jahre alte Kinder ein Gerät bespielen können, das beim leisesten Hauch eines Windstoßes bereits mitten im Flug "kippt" und abstürzt. Bei bis zu 45 Meter weiten und 60 Meter hohen Flügen (hab die Höhe nur bedingt ausprobiert) ist da mit einem Mal wirklich eine Menge Risiko im Spiel, wenn Sie mich fragen ...
Ich würde hier eher Kinder ab 12 Jahren sehen. Das sollte man auch auf die Packung schreiben. Und dann gleich noch einen klaren Hinweis darauf, dass das Fliegen in dicht bebauten Nachbarschaften, an Straßen, Autobahnen, Fußwegen, Radwegen, an belebten Orten, in der Nähe von Hochspannungsmasten, in der Nähe von Kirchtürmen (Fallwinde) und ... und ... und ... weder ratsam, noch risikofrei ist. Der Street Hawk ist nämlich zwar leicht, aber eben auch zu durchaus weit entfernen Flugmanövern fähig, was beim Abriss der Funkverbindung dann zu einem Absturz führt, den man nun einmal ganz und gar nicht unter Kontrolle hat. Von "Signalverlustanzeige sorgt für sichere Landung" konnte ich jedenfalls nichts feststellen. Vermutlich kommt es da aber auch auf die Flughöhe beim Signalverlust an. Nun ja, so einen Flieger vor der Windschutzscheibe braucht jedenfalls vermutlich niemand.
Da das Gerät auf einer (sehr) ebenen Fläche starten muss und mit Stoppelfeldern mal so gar nichts anfangen kann, schränkt das den Operationsbereich tatsächlich auf "hinter Bauer Ewalds Bauernhof rechts in den Feldweg rein und dann 3 Kilometer gerade aus" ein. Das klingt jetzt zwar überzogen, soll Ihnen aber als Leser nur mal eine Grundidee vermitteln, wo das Gerät überhaupt sicher in den Einsatz kommen kann. Etwas traurig wird es allerdings, wenn man bedenkt, dass man nach all der "Anfahrt", die man sich ggf. gönnen muss dann eine - für die Zielgruppe wiederum völlig untaugliche - Flugdauer von 5 bis 10 Minuten erreicht. Danach muss das Gerät erst einmal wieder geladen werden - da der Akku fest verbaut ist, nimmt man sich besser eine Picknickdecke, einen Laptop und etwas Wartezeit (30-40 Minuten)mit. Alternativ kann man natürlich auch über die Fernbedienung laden. Das dauert (je nach ansonsten verwendetem Ladegerät) länger und luscht die AA-Batterien leer von denen man tunlichst einen Ersatz-Satz dabei haben sollte. Fazit auch hier: Für die tatsächliche Zielgruppe (10,12,14) wirklich eher suboptimal, für die geplante Zielgruppe (5+) völlig indiskutabel. Mein Sohn und seine Kumpels (alle 5 oder 6) ticken schon herum, wenn sein aktuelles R/C-Auto nach 30 Minuten erst einmal geladen werden muss. Zitat: Das "geht ja mal sowas von gar nicht".
;-) Recht hat er - und bei einer Nutzungsdauer von 5-10 Minuten wird der Frust natürlich deutlich größer werden.

Thema Spaßfaktor:
Einen "grandiosen Spaß" wie andere Rezensenten erkenne ich jetzt nicht. Mich frustriert es eher, wenn ich ein Spielzeug habe, das ich nur in einem sehr begrenzten Bereich benutzen kann und das dann auch nur für ein paar Minuten - mit dem Risiko, dass mich ein aufgebrachter Autofahrer vor den Kadi zerren will, weil ich falsch gelandet bin (so direkt beim zweiten Flug passiert). Knipse ich diese Sicht auf das Gerät mal aus, so macht es natürlich dem "kleinen Jungen" in mir definitiv Spaß mit so einem Gerät draußen auf dem Boden und in der Luft herum zu holzen: Wer von uns hat sich nicht als kleiner Junge mal ein "fliegendes Auto" gewünscht. Voila. Wie gesagt: Die Grundidee besticht.
Vielleicht wird es nächstes Mal ja ein fliegendes Helikopter-Auto. Das könnte dann auch ggf. eine stabile Fluglage haben und im urbanen Umfeld einen Sinn ergeben.
Als "Guck mal, was ich da habe"-Spielzeug im Stil diverser "Mini-Helikopter" und "Leuchte-Blink-Spring-Renn-Autos" durchaus geeignet lässt der Street Hawk kleine Jungenherzen höher schlagen - da bin ich sicher. Problematisch ist eher, was danach passiert: Frust, weil sogar Erwachsene (sogar welche mit Modellflugerfahrung) mit dem Gerät ledigliche Flugmanöver hinbekommen und man gerade einmal auf einem befriedigenden Niveau landet, wenn das Kind NICHT der Pilot ist (was ja an der Sache vorbei geht, nicht wahr?).

Thema Bedienungsanleitung:
Verständlich, aber kurz und vor allem klein (Lupenniveau). Typisch Mattel und daher nur randweise erwähnenswert für die, die es noch nicht wissen. Bemerkenswert jedoch: Ich habe erst auf den zweiten Blick gemerkt, dass man zum Laden auf den "Lademodus" stellen muss.

Thema Verarbeitung:
Auch typisch Mattel: Plaste aus China. Soweit der erste Eindruck. Was man aber von Hot Wheels gewohnt ist, ist, dass die Geräte trotzdem robust sind. Und hier ist der Street Hawk definitiv ein klassisches Hot Wheels Produkt: Er hält was aus. Dafür sind mindestens 3 Sterne drin.

Thema Justierung bzw. "Flug/Fahrmodus":
Ich habe quasi vor jeder Session mit dem Street Hawk erst einmal Zeit damit verbracht, ihn dazu zu bringen "gerade aus" zu fahren. Das macht ihn für "ich geh mal eben mit dem Spielzeug raus, Papa" natürlich eher ungeeignet. Ebenfalls schwierig ist der Umgang mit Gras: Im "Fahr"-Modus bleibt das Spielzeug einfach stecken. Im "Flug"-Modus hingegen bestehen derlei Probleme gar nicht. Von daher sei gesagt: Ja, auch Schotter etc. pp. sind möglich - ABER auf Kosten der Einsatzdauer (der Flugmodus zieht einfach relativ viel Saft).

Thema Haltbarkeit:
Im Grunde sind wir wieder bei der Kindertauglichkeit bzw. der Zielgruppen-Tauglichkeit: Vernünftiger Umgang mit dem Gerät wird vorausgesetzt. Ansonsten reicht leichtes Drauftreten, Fangenspielen mit dem Hund oder dergleichen schon aus, um das Gerät irreparabel zu zerstören. Abstürze meistert das Gerät recht gut - was in meinen Augen aber nichts daran ändert, dass diese Abstürze nur über Freiflächen stattfinden dürfen, weil man sonst mit Totalverlust (hohe Bäume) oder anderem Stress ("ich habe das Ding auf den Kopf/das Auto/das Dach/meinen Hund/meine Katze/mein Was-auch-Immer ... bekommen") rechnen muss.

Abschließend eine Zusammenfassung:
Bei den 3 Sternen bleibt es. Der Street Hawk ist für seinen recht stolzen Preis einfach zu störanfällig, zu fragil, zu wenig für die eigentliche Zielgruppe brauchbar (Väter und Opis zählen nicht) und zu kurz einsetzbar (5-10 Minuten Flugzeit bringen es nicht wirklich). In einer etwas aufgemotzten "Erwachsenen"-Version könnte ich mir den Street Hawk übrigens wirklich interessant vorstellen.


Sony BRAVIA KDL-50W805 126 cm (50 Zoll) 3D LED-Backlight-Fernseher, EEK A++ (Full HD, Motionflow XR 400Hz, WLAN, Smart TV, DVB-T/C/S2) schwarz
Sony BRAVIA KDL-50W805 126 cm (50 Zoll) 3D LED-Backlight-Fernseher, EEK A++ (Full HD, Motionflow XR 400Hz, WLAN, Smart TV, DVB-T/C/S2) schwarz
Preis: EUR 899,00

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ab Werk schon hervorragendes Gerät mit weiteren Optimierungspotentialen, 29. August 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Rezensieren oder nicht rezensieren? Das war in diesem Fall durchaus eine Frage für mich, da ich im ersten Zug - wie ein anderer Rezensent auch - ein Gerät zugesendet bekommen hatte, das für eine Rezension leider völlig untauglich war und ich mich dann erst einmal nach einem neuen Testgerät umsehen musste.
Was war passiert?
Nun, zwischenzeitlich wurden diese Geräte anscheinend hin und wieder "nur" im "Sony-Karton" ausgeliefert - also ohne zusätzliche Umverpackung. Mein Rat: Erhalten wider Erwarten (man hat bei Sony und Amazon nachgebessert) Sie von einem Verkäufer so ein Gerät, so prüfen Sie in jedem Fall den Inhalt, denn bei meinem Gerät (und dem eines besagten anderen Rezensenten) kam aufgrund der mangelhaften Verpackung (der Fernseher stand z.B. nur auf Luftpolstern anstand des üblichen Styropors) nur noch Schrott an. In meinem Fall ist das Display nach der Montage bei leichtem "Darüberwischen" über die Glasoberfläche komplett von links nach rechts in der Mitte gerissen und zerfasert bzw. zersplittert. Ein Totalverlust.

Da mich der Test des Gerätes aber brennend interessierte machte ich mich in der Folgezeit auf der Suche nach einem Testgerät in meinem Bekanntenkreis und habe inzwischen den Sony BRAVIA KDL-50W805 endlich einmal auf Herz und Nieren testen können, weil ein Arbeitskollege ihn sich zugelegt hat. Vorgänger bzw. kleinere "Bruder/Schwester-Modelle" hatte ich ja selber auch schon im Test, insofern wusste ich ungefähr, was mich erwartet.

Vorab für die Eiligen das Fazit: Ich kann mich den anderen Rezensenten, die hier eine 5-Sterne-Bewertung abgeben nur anschließen. Man bekommt hier eine Art "Referenzgerät" für das, was in diesem Preissegment und dieser Größenklasse machbar ist. Sony liefert hier eine hervorragende Leistung (Bildqualität, Ergonomie), ein schönes Design und hochwertige Verarbeitung. Hinzu kommt ein beinahe vorbildliches Konzept, was das Netzteil angeht: Dieses oft für Wärmestau und vorzeitige Alterung verantwortliche, öfter auch mal defekte Bauteil wurde einfach ausgelagert und kann außerhalb des Gehäuses z.B. irgendwo in oder hinter einem Schrank verschwinden. Dadurch ist der Bravia besonders flach und - wie gesagt - vor Wärmestau im Gehäuse geschützt. Außerdem kann man das Netzteil im Zweifelsfall nachkaufen, weil es von den Leistungsmerkmalen her im Grunde mit bestimmten Notebook-Netzteilen übereinstimmt. Über die 5 Sterne lässt sich kaum streiten.

Doch im Detail:
Die Bildqualität ist außerordentlich gut. Zwar gefällt auch mir (wie manchen anderen Rezensenten) nicht, dass 3D jetzt nur noch aktiv möglich ist und nicht mehr passiv, aber damit kann ich angesichts des Gesamtpakets "leben".
Im Normalbetrieb fällt vor allem der wirklich SCHWARZE Schwarzton auf - und die klaren Farben. Sony legt hier definitiv für den Rest des Marktes vor. Die Werkeinstellungen reichen hier schon - wer sich etwas mit den Einstellungen auseinander setzt, der kann sogar noch weiter optimieren. Mir gefiel z.b. sehr gut "Szene" auf "Kino" zu stellen, bei "Bild" ebenfalls einen Kino-Modus zu wählen, den Kontrast auf 90-100, Farbe und Helligkeit jeweils auf ca. 50 und Bildschärfe auf ca. 40 zu setzen. Rauschunterdrückung und Co habe ich ausgestellt, ebenfalls die weiteren Filter (Reality Creation, Auflösung etc.) und Motion Flow dann auf "Echtes Kino"; unter "Weitere Einstellungen" dann noch die Schwarzkorrektur, Kontrastanhebung und dergleichen ebenfalls auf "niedrig" und das Gamma auf 0 - vor allem aber auch die "Weißbetonung" auf "Aus". Im Weißabgleich dann den Farbabgleich bei "Gain" etwas zugunsten von Blau (+15) und zu Ungunsten von Grün (-5) gesetzt, bei "Bias" quasi belassen und ansonsten alle Filter auf entweder "Niedrig" oder "Aus" gestellt. Das Ergebnis lässt sich sehen; wobei hier wichtig ist: Mit den Werkseinstellungen lässt es sich im Vergleich zu anderen Geräten auch schon SEHR GUT sehen. Da gibt es nichts zu bemängeln.
Das Bild in HD und SD ist sehr gut, SD wird gut aufgearbeitet, die Einstellungsmöglichkeiten groß. Warum also sind manche Rezensenten ernüchtert, wenn Sie das Gerät auspacken? Nun, weil Sony Bravia Geräte durchaus (wie alle Sony Produkte) mit einer etwas undurchsichtigen Menüführung irritieren können, weil man in Punkt "Ton" plötzlich einen Fernseher hat, dem im Vergleich zu anderen Herstellern etwas der "Wumms" fehlt (reicht aber meiner Meinung nach völlig zum "normalen" Fernsehen aus) und weil dem Designkonzept ein wirklich passender Standfuss fehlt. So ging es zumindest meinem Arbeitskollegen: Der Fernseher ging direkt in die (mangels VESA-Kompatibilität nicht ohne Tücken durchzuführende) Wandmontage, weil der Fuss einfach (Zitat) "grottig" wirkte.
Für mich macht so etwas das Gesamtkonzept eines Fernsehers nicht kaputt, für andere schon. Das sind dann die Punkte, wo es sich beißt. Auch im Vergleich zum vielleicht lieb gewonnenen "Altgerät" aus der vorherigen Generation.
Entgegen anderer Rezensenten stelle ich übrigens keinen großen Verlust der Qualität durch einen anderen Blickwinkel fest - auch Sonneneinstrahlung macht mir bei dem Bravia nichts (und die Sonne kommt bei meinem Kollegen "von hinten" - scheint also direkt auf das Display).
Was das Thema Ton angeht: Die Bravia-Serie wirkt für mich manchmal so, als sei gezielt ein Fernseher als Gegenstück für die (auch sehr guten) Heimkinoanlagen von Sony entwickelt worden -- oder eben anders herum ... so, als seien die Heimkinoanlagen von Sony als Gegenstück für die Bravias entwickelt worden. Wer die Entscheidung macht, sich eine BDV-??? zuzulegen, der wird von der Kombination aus hervorragendem Sound und hervorragendem Bild hingerissen sein - mir ging das zumindest so als ich eine BDV-9100 an dem Bravia meines Kollegens anschließen durfte. Die Synergien sind hier doch enorm und dank "Wir teilen uns eine Fernbedienung" ist der Übergang zwischen den Geräten relativ "reibungslos" -- man hat ein einziges "Look & Feel".
Thema Smart-TV:
Sony überschlägt sich hier nicht mit Neuerungen. Ich habe dieses Erlebnis auch bei meiner BDV-Heimkinoanlage gemacht, muss aber sagen, dass sich der Eindruck mit dem von anderen Herstellern deckt und Sony hier sogar eher dadurch heraus ragt, dass regelmäßige Updates kommen. Außerdem bemüht man sich sichtlich, den Übergang zwischen Sony-Geräten so nahtlos wie möglich zu machen.
Diesbezüglich auch noch ein kurzer Diskurs zu den Anschlussmöglichkeiten: 4x HDMI sollte definitiv für die meisten Szenarien ausreichen, Audio-In/Out, Scart etc. pp. ist alles dabei - auch LAN und ein WLAN-Adapter. Ein Triple-Tuner rundet die "Verbindungen nach Draußen" ab -- eigentlich Standard in der Geräteklasse inzwischen ... bei Sony aber sowieso. Auch hier: Kein Grund zum Meckern.
Zum Abschluss doch noch zurück zum Bild - in meinen Augen DAS absolute Qualitätsmerkmal dieses Gerätes:
Ich konnte auf dem kompletten Panel keinen einzigen Pixelfehler ausmachen, es ist komplett ausgeleuchtet (auch in den Ecken), es werden weder Schlieren noch Wolken gezogen, Artefakte findet man nur im Rahmen dessen, was das ursprüngliche Medium hergibt (z.B. Video-Dateien), kein Ruckeln bei schnellen Schwenks ... und - noch einmal - ein Schwarzwert, an den andere Geräte aus dem Marktsegment nicht heran kommen. 3D-Brillen sind auch mit dabei, was man hier als Pluspunkt anmerken sollte - andere Hersteller lassen sich diese ja immer noch teuer bezahlen. Ach ja - und sogar das "interpolierte" bzw. "hineingerechnete" 3D für Nicht-3D-Inhalte lässt sich sehen. Wenigstens kommt etwas 3D-Feeling auf. Das kenne ich von meinem heimischen Toshiba definitiv "schlechter".
Wichtig ist bzgl. der Bildqualität, dass man den Bildsensor für die Helligkeit ausschaltet. Richtwerte für Helligkeit und Hintergrundbeleuchtung sollten so ungefähr 50-55 und 6-8 sein. Damit fährt man deutlich besser als mit dem Automatismus, der in dunklen Räumen gerne unterkompensiert.
Zusammenfassend lässt sich die oben genannte 5-Sterne-Bewertung nur bestätigen und ich bin zugegebenermaßen etwas traurig, dass das Gerät bei mir nur als Schrott angekommen ist. Es hätte sonst unseren aktuellen Toshiba definitiv ersetzt.


Der Hypnotiseur: Kriminalroman (Joona Linna)
Der Hypnotiseur: Kriminalroman (Joona Linna)
Preis: EUR 8,49

4.0 von 5 Sternen Spannender Krimi, der eher in den Bereich "Psychothriller" passt, 29. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir den "Hypnotiseur" primär deshalb besorgt, weil er so polarisiert. Bücher, die stets zwischen 1 und 5 Sternen pendeln, sind meiner Erfahrung nach entweder ein Glücksgriff oder ein absoluter Flop, den man aber in der Leseprobe schon erkennen kann. Entweder ich werde mit solchen Büchern auf den ersten 50 Seiten warm oder eben nicht. Beim "Hypnotiseur" ist es ein "Lauwarm" geworden, während es bei meiner Frau definitiv ein "Warm" ist. Mir kam zu viel "Schmusi" drin vor - also stellenweise zu viel Liebelei, zu viel emotionaler Ballast, den ich im Rahmen einer tatsächlich ja schon spannenden, bedingt logischen, in Richtung "Thriller" tendierenden Krimi-Handlung eigentlich gar nicht brauche. Meiner Frau gefiel vor allem diese Komponente sehr gut, was den "Hypnotiseur" dadurch aber nicht automatisch zu einem "Frauenbuch" macht.
Die stellenweise konstruiert wirkenden, oft intelligente und überraschende, manchmal aber auch in mehrerlei Hinsicht "haarsträubende" Handlung spielt mitunter mit Urängsten, versucht sich daran, einen Einblick in die Psyche von traumatisierten Patienten zu geben und ist letzten Endes deutlich mehr als ein "normaler" Krimi. Das macht ihn auch so problematisch für manche Leser, denke ich. Mich erinnert die Handlung an manche der intelligenteren, perfideren Tatort-Handlungen; jene Folgen, bei denen man danach kurz geschluckt hat. Das ist mir bei dem "Hypnotiseur" aufgrund der völlig anderen Thematik zwar nicht passiert, aber das Buch war dennoch spannend, interessant und konnte mich bis zum Ende "mitnehmen".
Klar sprechen wir hier über eine etwas komplexere, mit verschiedenen Erzählsträngen arbeitende Geschichte, die auch gerade deshalb eher den Charakter eines Thrillers annimmt als den eines handelsüblichen Krimis - aber das macht gerade den Charm dieses in der Tradition von Stieg Larsson geschriebenen Buches aus. Die in einer anderen Rezension erwähnte "reine Show", die z.B. ein für den eigentlichen Plot fast völlig unwichtiger Handlungsstrang (Dr. Bark's Geliebte) gehört denn auch zu den Merkmalen, die man für die Kategorisierung als "Thriller" heran ziehen kann, was wiederum bedeutet, dass Unschärfen in der Handlung und in der "Erklärbarkeit" durchaus gewollt sein dürfen. Auch "Show" darf sein - es soll doch spannend sein und unterhalten und den Leser "bis zum Ende treiben" ohne ihn oder sie zwischendurch los zu lassen. All das bringt dieses Buch zustande, weshalb ich an mindestens 4 Sternen in der Gesamtbewertung gar nicht vorbei komme. Die Höhen und Tiefen, die das Buch handwerklich durchlebt, weil z.B. die Rückblenden-Phase etwas zu lang wirkt, kann man - finde ich - verschmerzen. Das Buch lässt einen ja nicht gänzlich alleine stehen, sondern führt einen an der Hand zurück in den Hauptplot, der dann mit blutigen Details aufwartet, die meiner Frau durchaus als "unnötig" vorkamen, mir als Thriller-Fan aber durchaus gefallen haben.
Ist das Buch empfehlenswert? Ich würde sagen: Bedingt. Es wird Leser geben, die völlig enttäuscht sind, weil sie mit einer anderen Erwartungshaltung heran gehen. Wer Stieg Larsson's Stil mag, der wird bei Lars Kepler auch gut aufgehoben sein; wer mit wechselnden Erzählperspektiven nicht gut umgehen kann, der ist vielleicht beim falschen Buch gelandet. Gerade die wechselnden Erzählperspektiven machen dieses Buch nämlich aus - sie sorgen für eine Tiefe, die mancher gerne mag, aber gleichzeitig auch für eine Unschärfe, die vielen auf die Nerven gehen wird: wenn ich aus der Perspektive eines Charakters schreibe, dann ist diese immer unscharf und eingeschränkt; ich kann den Charakter als Autor dann nicht so detailliert ausarbeiten, dass es einem bestimmten Leserstamm (nämlich denen, die nicht ständig "zwischen den Zeilen" lesen wollen) genügen würde. Dadurch kommen dann Rückmeldung a la "blasse Charaktere".
Hm. "Auf jeden Fall weiterempfehlen" kann ich dieses Buch also nicht. Aber ich kann es "bedingt" weiterempfehlen und möchte dazu anfügen, dass sowohl ich als auch meine Frau binnen kurzer Zeit das Buch komplett durchgelesen haben, was zumindest in meinem Fall ein Wunder ist -- ich lese selten "in einem Zug" zuende. 4 Sterne mit Tendenz nach oben (ob ich 5 Sterne vergebe, wird sich zeigen, wenn das Buch mich dazu bringt, es mit einigem Abstand noch einmal zu lesen).


Connex COX971954 Hammerbohrer SDS plus, 16 x 210 mm
Connex COX971954 Hammerbohrer SDS plus, 16 x 210 mm
Preis: EUR 10,27

4.0 von 5 Sternen Völlig zufrieden, 29. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bin bisher völlig zufrieden mit diesem Artikel, den ich mir zugegebenermaßen zugelegt habe, weil der Preis stimmte. Ich brauchte für die Montage von Deckenhaken einen günstigen (um nicht zu sagen "billigen") 16er SDS-Bohrer, der jedoch nur für kurze Zeit intensiv genutzt wurde. Die Aufgabe: Bohrungen in bzw. durch armierte Betondecken. Ergebnis: Mit unserem "blauen" Bosch-Bohrhammer war das für den Artikel absolut kein Problem, wenngleich er im Vergleich zu meinen etwas kleineren Bosch-Bohrern leichte Abnutzungsspuren zeigt, die mich zunächst aber mal nicht stutzig machen, weil hier der Preis stimmt und der Artikel definitiv nicht für den Dauereinsatz gedacht ist (ich habe jetzt gut 20 Löcher verschiedener Tiefe damit gebohrt - da lässt sich noch nicht viel über die Haltbarkeit sagen).
Fazit: Empfehlenswert, wenn man für einen kleinen Preis für einen gelegentlichen Einsatz einen 16er SDS-Bohrer braucht. 4 Sterne (= "gut"). Sollte die Haltbarkeit stimmen, werde ich nach einer Weile die Bewertung ggf. nach oben korrigieren.


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Wird angeboten von CW-mobile
Preis: EUR 394,99

4.0 von 5 Sternen Guter Smartphone-Kompaktkamera-Hybrid (Nachfolger des S4 Zoom), 29. August 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich habe dieses Smartphone jetzt gut zwei Wochen intensiv im täglichen Gebrauch testet (hat das Moto E ersetzt, das ich bisher im Einsatz hatte) und möchte hier meinen vorläufigen Eindruck des Gerätes wiedergeben. Fällt mir bei der weiteren Benutzung des Gerätes noch etwas auf, werde ich es entsprechend hier nachreichen. Wichtig ist auch: Das Gerät ist ein Hybrid und muss zwangsläufig sowohl als Smartphone, als auch als Digitalkamera betrachtet werden - undzwar nach meiner Meinung für eine differenzierte Aussage durchaus getrennt voneinander. Dazu aber unten mehr. Vorab erst einmal eine Zusammenfassung für die Eiligen:
Das vom Preis-Leistungs-Verhältnis und von den technischen Details her "gute" (4 Sterne) Galaxy K ist als Digicam-Smartphone-Hybrid im Positiven wie Negativen der "würdige" Nachfolger des Galaxy S4 Zoom. Wer sich für das S4 Zoom interessiert hat, der kann sich ohne Bauchschmerzen beim Galaxy K umsehen; selbes Konzept, besseres Smartphone, bessere Kamera. Der Name "S5 Zoom" wurde hier offensichtlich nicht gewählt hat, um das Gefühl eines "Etikettenschwindels", das beim "S4 Zoom" (das ja technisch gesehen kein vollwertiges S4 war) durchaus aufkommen konnte, von vorne herein vorzubeugen. Auch das K Zoom ist eine abgespeckte Version des eigentlichen Smartphones - statt 5,1 Zoll Display und Full-HD (S5) hat es knappe 4,8 Zoll Bildschirmdiagonale und eine allgemein etwas "unschärfere" Darstellung (knappe 300 ppi beim K im Gegensatz zu über 400 ppi beim S5) als das "Hauptmodell". Auch der Prozessor ist ein anderer: Das K hat nicht den Snapdragon des S5 an Bord, sondern eine Eigenentwicklung (den Exynos 5260), wobei die Eigenentwicklung von der Leistung her deutlich hinter dem Snapdragon zurück liegt (ca. 350 MFLOPS vs. ca. 900 MFLOPS). Wichtig hier: Das Handy ist trotzdem überdurchschnittlich "schnell" im Vergleich zu anderen Geräten aus dem selben Marktsegment - es darf hier nur nicht der Eindruck aufkommen, ein S5 zu kaufen (die Optik von K und S5 ähnelt sich ja doch stark).
Doch lassen Sie uns nicht zu tief in diese Details einsteigen. Fakt ist also: Das Galaxy K ist kein S5, auch wenn es so aussieht.
Sonstige für mich relevante Features sind - neben der alles dominierenden 20-Megapixel-Digitalkamera mit ihrem Xenon-Blitzlicht - die (für eine Kamera) recht knappen 8 GB interner Speicher, der Micro-SD-Slot (aufgrund des begrenzten internen Speichers quasi ein Muss, wenn man Fotos machen möchte), das für sich genommen schon robuste Display (das Gerät ist mir aus einem Meter Höhe auf das Display gefallen und zeigt keinen einzigen Kratzer), die recht griffige (allerdings durch das schwere Objektiv "kopflastige") Bauform und der ordentliche, im Bedarfsfall wechselbare (!) Akku. Die Wechselbarkeit ist gerade beim Einsatz als Kamera ein wirklich brauchbares Feature. Mit einem Ersatzakku kann man dadurch "sofort weiter fotografieren", selbst, wenn der Akku mal leer gelutscht wurde. Der Akku hält übrigens bei mir zwischen ein bis drei Tagen, wobei knappe zwei Tage mit Dauer-WLAN und gelegentlichen Fotos die Regel sind. Für Nutzer, die ohne WLAN-Komponenten auskommen, eher wenige Videos gucken und selten Fotografieren ist da sicherlich noch viel mehr drin ist (mein Gerät ist ja z.B. eigentlich dauernd in einem WLAN verbunden - der absolute Stromfresser). Habe ich was vergessen? Sicherlich. LTE zum Beispiel mit DC-HSPA. Ein entsprechendes Modul ist in meinem Gerät verbaut und es funktioniert auch wie gewünscht. Der SD-Slot kann bis zu 64 GB - 128 GB gingen aber auch - dafür kann das Gerät aber leider mit dem Werks-Android kein App-to-SD mehr (dank KitKat). Man bedenke das bei der Einordnung der "nur" 8 GB Speicher im Gerät - es bleiben ja im Endeffekt "nur" knappe 4 GB für die Nutzung übrig, wenn man das OS abzieht.
Die Digital-Kamera habe ich ja an dieser Stelle bisher "nur" als Feature aufgezählt. Ich komme weiter unten noch dazu, wie sie mir gefallen hat. Vorab sei festgehalten: Als jemand, der die Sony QX-100 mit ihrem sehr guten Zeiss-Objektiv (aber einer grottigen App) getestet hat, privat mit einer Sony NEX-5T (16,1 Mega-Pixel) fotografiert und für spezielle Situationen (extreme Zooms) auch mal auf eine Bridge-Kamera von Olympus zurück greift, hat das, was die Galaxy K als Digital-Kamera abliefert durchaus "nur" Schnappschussniveau. Man muss hier aber einrechnen, dass die Galaxy K ja auch für diesen Einsatz konzipiert scheint - Soll und Ist decken sich hier also weitgehend. Immerhin bringt zudem die Kamera-App aufgrund vielfältiger Einstellungsmöglichkeiten deutlich mehr an Möglichkeiten mit als z.B. die QX-100 "ab Werk" per App mitgebracht hat. Von daher möchte ich die Digital-Kamera pauschal im Bereich "gut" (4 Sterne einordnen). Ich werde aber auf ein paar Details, die mir nicht so gut gefallen haben, unten noch eingehen.
Alles in allem kann man - und damit kommen wir zum vorläufigen Fazit - für das Galaxy K beim aktuellen Preis (um die 400 Euro) nicht meckern, aber auch keine absoluten Lobeshymnen singen. Das Smartphone selbst ist als "gut" (4 Sterne) einzuordnen, da es durchschnittlich bis knapp überdurchschnittlich aufgestellt ist - die Kamera für sich genommen kommt auch auf ein "gut" (4 Sterne), so dass die Endbewertung eigentlich auf der Hand liegt: 4 Sterne.
Kommen wir zu einigen Details, die mir aufgefallen sind und die diese Bewertung massgeblich beeinflusst haben:
Erst einmal ist die verbaute Digitalkamera mit ihrem 10-fach optischen (!) Zoom auf dem Niveau z.B. einer Canon IXUS 155 unterwegs - also von Kompaktkameras im 100/150-Euro-Preissegment. Ob der Mehrwert, immer eine Kompaktkamera "dabei", also "im Handy" zu haben, die etwas klobige Bauform (besagte Kopflastigkeit) und den "Aufpreis" in den 400 Euro für das Galaxy K wert ist, das sei einmal dahin gestellt. Wer sich nach einem solchen Gerät umsieht, der wird diesen Mehrwert schon erkannt haben; zumal Geräte wie die IXUS 155 auch keinesfalls dazu geeignet sind, "Bilder mal eben hochzuladen" (das können viele Kompaktkameras ja leider noch nicht). Ergo stellt die Galaxy K eine sehr gute "Brücke" zwischen den beiden Welten dar.
Im Vergleich zum Vorgänger (S4 Zoom) hat sich übrigens in Bezug auf die Tauglichkeit als Kompaktkamera nicht viel getan; ganz augenfällig wird eigentlich nur ein Rückschritt: Das Galaxy K hat kein Gewinde für Stative mehr - dafür muss man sich jetzt eine Halterung zulegen. Im Endeffekt ist vor allem die Smartphone-Komponente start aufgewertet worden - der Bildsensor der Kamera hat leicht zugelegt - die Stärken des S4 zoom (nämlich, eine der besten Smartphone-Kameras in ihrem Preissegment zu sein) sind ... und das ist wohl das Wichtigste bei dieser Betrachtung ... geblieben. Die 10fach optischen Zoom kann man als Feature einfach nicht wegdiskutieren. Wichtig hierbei allerdings: Im täglichen Gebrauch, vor allem bei schwachem Licht, aber auch beim Thema "schnelles Scharfstellen" und beim Thema "wo liegt der Fokus" werden Semi-Profi-Fotografen und dergleichen graue Haare kriegen. Ich habe beispielsweise mit wechselnden automatischen und teil-manuellen Modi der Kamera-App bei unserem letzten Zoo-Besuch ("Zoo am Abend" bei mäßiger Dunkelheit) beim Übergang zwischen Tag und Nacht so meine Probleme gehabt, scharfe Fotos hin zu bekommen. Es kam aber auch bei guten Lichtverhältnissen immer mal wieder vor, dass die an sich sehr gute Optik durch auf dem Display zunächst nicht erkennbare Fehlfokussierungen ausgebremst wurde und ich mehrfach fotografieren musste, bis ich das fokussiert hatte, was ich wirklich im Fokus haben wollte. Auch die Belegung der Lautstärke-Tasten mit dem Zoom ist gewöhnungsbedürftig - ebenso wie das Halten des recht "empfindlichen" Gerätes beim eigentlichen Fotografieren ... es kommt schon recht häufig vor, dass ich die Kamera versehentlich auslöse oder mich in ein Untermenü verirre, während ich eigentlich noch "am Zielen" bin. Hat man dann mal "getroffen", so sind die Bilder wirklich brauchbar und oberhalb dessen, was sonstige Smartphone-Kameras einem so bringen. Von daher hat die Galaxy K in ihrem Segment definitiv eine Existenzberechtigung. Ich nutze Sie z.B. auf der Arbeit oft zum Dokumentieren von Schäden. Hier kann die Digicam-Smartphone-Kombo ihre volle Leistungsfähigkeit ausspielen. Ist das Galaxy K ein vollwertiger Kamera-Ersatz? Ich meine: Nur bedingt. Muss es das sein? Meine Meinung: Nö. Die Kombo macht es halt aus - in seinem Hybrid-Dasein liegt der große Vorteil des Galaxy K. Da stört es mich persönlich nicht sonderlich, wenn es manchmal hakt beim richtigen Fokussieren, wenn Laboruntersuchungen der einschlägigen Test-Websites von "Unschärfen am Bildrand" sprechen und das Bildrauschen bei schwachem Licht doch schnell in den Bereich "unerträglich" wechselt (dafür gibt es aber ja den guten Xenon-Blitz).
Es stellt sich also insgesamt komplett in die Tradition seines Vorgängers. Insofern bietet es sich für Sie als potentiellen Käufer an, sich bei S4 Zoom mal nach den "Für und Widers" umzusehen, die seit seiner Veröffentlichung aufgekommen sind und in den entsprechenden Rezensionen und Foreneinträgen rege diskutiert werden. Z.B. die klobige Bauform - das K ist jetzt deutlich dünner (weil das Objekt nicht mehr so heraus ragt), dafür aber insgesamt etwas "bulliger". Das Manko "klobig" bleibt jedoch. Fazit: All das, was beim Vorgänger "diskutierbar" war, hat sich beim Galaxy K nicht groß verändert, weshalb man hier durchaus Parallelen ziehen kann. Wichtig beim Vergleich mit einer Kompaktkamera: 4,8 Zoll Displaygröße erreicht kaum eine Kompaktkamera - die meisten kommen auf irgend etwas mit 2-Zoll-Bereich ... und viele Kompaktkameras sind sogar komplett deutlich kleiner als 4,8-Zoll. Das sollte man bedenken, wenn man hier "Vergleiche" ziehen möchte. Ach, bzgl. Vergleichbarkeit: die von mir genannte IXUS 155 sei nur als Beispiel aufgefasst. Manch einer ordnet das K Zoom auch im Bereich der IXUS 240 ein (z.B. macht das Computerbild so). Qualitativ liegen da zwar keine Welten dazwischen, aber die IXUS 240 ist schon noch einmal deutlich besser. Ergo: Die K liegt schon auf einem brauchbaren Niveau, das sich durchaus auch mit Kameras der 200-Euro-Klasse messen kann.
Die Smartphone-Komponente ist wie gesagt kein S5, sondern eine abgespeckte Version mit einem schwächeren Prozessor. Eingedenk des heftigen Wärmestaus, den ich beim ersten Update und der damit verbundenen "Volllast" des Galaxy K feststellen musste, macht die in dem Gerät verbaute "schwächere" Eigenentwicklung, die 2 A-15 und 4 A-7 Prozessoren kombiniert (will heißen: in dem Hexacore-Chip laufen zwei schnelle und vier energiesparende Einheiten "nebeneinander") durchaus Sinn. Die Kamera-Komponenten nehmen zudem in dem Gehäuse deutlich Platz weg, der im "echten" S5 ja für andere Komponenten genutzt werden kann. Auch hier: Volles Verständnis von mir für diesen Schritt. Kein Verständnis habe ich hingegen für die Designentscheidung, den "Zoom-Ring" der S4 Zoom wegzulassen und ganz auf das Display bzw. die Lautstärketaste zu setzen. Gerade durch den Zoom-Ring der S4 konnte man mit ihr durchaus noch wie mit einer "normalen" Kompaktkamera arbeiten und hatte nicht nur ein wenig das Look & Feel einer solchen Kamera, sondern auch - ganz pragmatisch - etwas in der Hand, um die Kamera anständig zu halten.
Bei Einzelbetrachtung ist das K ein gutes Smartphone aus dem oberen Mittelklasse-Segment, das seinen rein rechnerischen Preis von 250-300 Euro (wenn man mal die Kompaktkamera abzieht) durchaus wert ist. Apps laufen flüssig, die Bedienung deckt sich mit anderen Samsung-Geräten und ein aktuelles Android (4.4.2) ist auch an Bord. Was will man mehr? Richtig: internen Speicher. Das fehlende App-to-SD nervt - allerdings nicht an diesem Gerät, sondern generell an KitKat. Man kann hier Samsung nur sinngemäß vorwerfen, dass sie App-to-SD nicht "nachimplementieren", wie das bei einigen Sony-Geräten z.B. der Fall ist. Ansonsten ist halt der interne Speicher etwas knapp bemessen - mein Moto E hatte genauso viel Speicher ... und das liegt auf dem Niveau "Handy für die Dritte Welt". Hier wurde an der falschen Stelle geknausert, wenn Sie mich fragen.
Ebenfalls nicht ganz verständlich ist das verbaute Display: Wenn ich schon mit 20 Mega-Pixeln Fotos machen kann, warum darf ich sie mir denn erst auf einem anderen Endgerät in ihrer vollen Pracht ansehen? Die 1280x720 Pixel des K kommen in einer Zeit, in der viele Smartphones (inklusive des "großen Bruders" S5) schon FullHD können irgendwie antiquiert daher - vor allem kommen sie mir bei einer KAMERA mit den genannten Leistungsmerkmalen irgendwie fehl am Platze vor.
Abschließend sei noch gesagt, dass ich mit dem Galaxy K bisher nicht die von anderen Testern monierten Schwierigkeiten beim Empfang hatte. Im E-Netz ist es genauso gut oder schlecht aufgestellt wie z.B. mein Moto E und vorher mein Experia Z. Dass Empfang und - bei Fotobetrieb - Akkulaufzeit etwas schlechter sind als bei normalen Smartphones, sehe ich als etwas, das man durchaus billigend in Kauf nehmen kann, wenn man dafür eine Fotoqualität bekommt, die im Moment nur vom Lumia 1020 (und das auch nur in bestimmten Aufgabengebieten - beim Zoom liegt das K vorne) erreicht wird.
Gesamtfazit:
An dieser Stelle könnte ich jetzt noch einmal die 4-Stern-Bewertung aufdröseln. Ich tue es nicht. Zusammengefasst lässt sich meine Bewertung des Gerätes auf eine Aussage reduzieren: Obwohl ich mehrere andere aktuelle Smartphones nutzen könnte, bleibe ich vorerst beim Galaxy K.


Philips HP6527/00 Satin Soft Epilierer, weiß/violett
Philips HP6527/00 Satin Soft Epilierer, weiß/violett
Preis: EUR 81,00

5.0 von 5 Sternen Empfehlenswerter Epilierer "für die Badewanne", 28. August 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Bei Epilierern scheiden sich ja die Geister. Meine Frau z.B. ist in diesem Bereich Totalverweigerin - ich wiederum bin immer wieder so doof, ihr bei Vine-Testläufen solche Geräte zu bestellen und darf sie dann am Ende am eigenen Leib testen. So auch bei diesem Gerät von Philips.
Ich muss dazu sagen, dass ich mich nicht scheue, Epilierer zu testen - ich vermeide es nur aufgrund der typisch männlichen Schmerzempfindlichkeit gerne. Dennoch habe ich in der Vergangenheit bereits mehrere Braun-Geräte testen dürfen und bin darüber hinaus seit Jahren Nutzer von diversen Philips-Rasiergeräten, so dass auch hier (wenn auch hinkende) Vergleiche möglich sind.
Vorab für die Eiligen: Preis und Leistung stimmen hier. Auch intensiver Haarwuchs an Armen und Beinen (die Bikini-Zone habe ich jetzt nicht getestet) lässt sich gut entfernen, das Gerät arbeitet dabei relativ (!) schmerzfrei und bietet durch umpfangreiches Zubehör wie Kammaufsatz, Massage-Kopf und einen Aufsatz für empfindliche Stellen einen deutlichen Mehrwert im Vergleich zu anderen Geräten in dem Preissegment. Dass man auch die Wahl hat, statt zu Epilieren auch einfach zu Rasieren, gefällt mir besonders gut - man kann halt machen, was man gerade braucht und muss sich nicht an besonders empfindlichen Stellen noch besonders malträtieren.
Besonders gut finde ich - auch, weil ich seit Jahren einen Nass-Trocken-Rasierer von Philips benutze -, dass sich bei diesem Epilierer konsequent das "kann auch in der Badewanne benutzt werden"-Konzept von Philips wiederfindet. Man kann mit diesem Gerät bis zu 60 Minuten völlig ohne Stromschlaggefahr "Baden gehen" und all den abgezupften oder abrasierten Haarwuchs gleich in der Badewanne oder Dusche lassen. Ich finde: Ein nettes Feature.
Das hochgelobte "Top Markengerät", das einige andere Nutzer hier sehen wollen, tja, diesbezüglich möchte ich etwas den Enthusiasmus zurück nehmen, obwohl dieser Epilierer von mir "trotzdem" 5 Sterne bekommt, weil er im Vergleich zu den Braun-Geräten, die ich vor einiger Zeit mal getestet habe, tatsächlich weniger weh tat. Also kurz zum Dämpfer: Was Sie hier kaufen ist ein typisches Philips-Produkt "von der Stange", das - wie immer in diesem Segment - mit Preis-Leistung punkten kann und bei entsprechender Pflege auch lange hält. Innovation ist hier sicherstellenweise im Spiel, aber Philips ist eher ein Hersteller, der auf solide Lösungen setzt, die für ein breites Kundenspektrum gedacht sind. So habe ich ähnliche Features bzw. ähnliches Zubehör auch schon bei Geräten von Braun, Panasonic etc. gesehen - teilweise für zehn bis zwanzig Euro mehr, teilweise für das gleiche Geld. Fazit: es gibt sich hier nicht viel mit anderen Herstellern. Ist das jetzt schlecht? In meinen Augen nicht. Wie bei den Philips-Rasierern und den Philips-Bügeleisen ist es gerade der "funktioniert einfach"-Faktor, der besticht. Da muss man jetzt nicht alles in den Himmel loben. Fakt ist, dass die Aussage im doppelten Sinne gilt: die Produkte SIND einfach und die Produkte funktionieren EINFACH (immer). Daran gibt es nichts zu rütteln und das sehe ich bei Philips-Produkten als ein echtes Kaufkriterium. Man kann hier einfach kaum etwas falsch machen - weder beim Kauf, noch bei der Nutzung und bekommt für sein Geld ein Produkt, an dem man lange Freude haben wird. Extrem hochwertiges Äußeres und einen "Style-Faktor" erkenne ich allerdings in dem typischen Plaste-Gehäuse nicht. Wie gesagt: das braucht ein solches Gerät aber nicht - mein leicht futuristischer Rasierer von Philips würde von mir auch benutzt werden, wenn er wie ein Klotz aussehen würde - denn bei Philips sind es eher die inneren Werte, die wirklich zählen. Von daher lassen Sie sich bitte nicht vom Äußeren leiten, wenn es um die Beurteilung geht: Was drin ist, das ist wichtig und hier kann Philips mit diesem Epilierer ein echt brauchbares Gesamtpaket abliefern, das sogar mich durch relative Schmerzlosigkeit überzeugt hat. Dafür übrigens noch einmal: Daumen hoch.
Ich vergebe insgesamt 5 Sterne - trotz der "Plaste-Optik" (die nichtsdestotrotz angenehm anzuschauen ist) ... die diversen Features inklusive der Abwaschbarkeit bzw. des "Baden gehen könnens" und die relativ lange Akku-Laufzeit (fast 60 Minuten) überzeugen hier vollends. Von daher ist das Gerät vollends empfehlenswert.

Wichtig:
"Relative Schmerzlosigkeit" ist definitiv subjektiv. Es ziepte und zupfte doch manchmal etwas arg - als ich dann meine Frau um einen Vergleichstest bat, hieß es da nur "naja, das tut doch kaum weh". Ich gehe also davon aus, dass es sich hier eher um typisch männliche Wehleidigkeit handelt ;-)


Walther SBL-216-C Buchschraubenalbum Sinfonia Wedding Ti Amo Leineneinband, 30 x 33 cm, creme
Walther SBL-216-C Buchschraubenalbum Sinfonia Wedding Ti Amo Leineneinband, 30 x 33 cm, creme
Preis: EUR 34,29

5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buchschraubenalbum, 26. August 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Sehr schönes, wertig und vor allem robust gestaltetes Buchschraubenalbum im Leineneinband, wie man es auch von dem einen oder anderen Fotogeschäft kennt. Über die Robustheit von Walther-Produkten konnten wir uns bei Verwandten, die vor einigen Jahren geheiratet haben, neulich noch informieren: die Alben sehen einfach nach Jahren noch wie am ersten Tag aus.
Das Material ist in jedem Fall hochwertig, der variable Umfang (man kann Seiten herausnehmen, wenn man will), die Möglichkeit, ein Bild im Einband zu platzieren (10x15cm) und die generell sehr "präsentierbare" Aufmachung (z.B. liegen die Buchseiten plan auf und das Album schließt sich nicht "von alleine") komplettieren das Gesamtpaket.
Ich komme ohne mit der Wimper zu zucken auf 5 Sterne. Die Preis-Leistung rechtfertigt vor allem bei dem aktuell noch vergünstigten Preis (ca. 35 Euro) einen Kauf - entweder für sich selbst oder z.B. als Geschenk.


3M Schutzbrille 2740,  AS/AF/UV, PC, klar
3M Schutzbrille 2740, AS/AF/UV, PC, klar
Preis: EUR 9,80

5.0 von 5 Sternen Hervorragende, kratzfeste Schutzbrille zum kleinen Preis, 21. August 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Sehr gute, kratzfeste Brille, die auch auf meiner beim Heimwerken oft schweissnassen Nase rutschfest bleibt. Mich hat vor allem überzeugt, dass die Brille einerseits sehr robust ist, nicht drückt und vor allem quasi gar nicht die Sicht behindert (keine Stege, die irgendwie optisch "im Weg" sein könnten), obwohl sie auch gegen seitlich heran fliegende Splitter und dergleichen schützt. Mir hat sie vor allem beim "Kopfüber"-Bohren mit meinem Bosch-Bohrhammer sehr geholfen. Gerade Steinstaub kommt in Augen nicht besonders gut - und in Kombination mit einer anständigen Schutzmaske bietet die Brille wirklich einen hervorragenden Schutz. Die Preis-Leistung ist angesichts eines Preises von < 10 Euro wirklich sehr gut -- daher kann ich die 2740 von 3M definitiv empfehlen. Getönte Versionen gibt es übrigens auch; einfach mal 2741 oder 2742 suchen. Insgesamt: 5 Sterne.


Dyon Enter 48+ 122 cm (48 Zoll) LED-Backlight Fernseher, EEK A (Full HD, CI+, DVB-S2/-C/-T, Hotel-Modus) schwarz
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Preis: EUR 359,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Preisgünstiger und großer "Einfach nur Fernsehen"-Fernseher, 21. August 2014
Mein Vater hat sich vor der WM dieses Gerät zugelegt und ist begeistert. Kriterien, die für den Kauf sprachen waren - wie wohl bei allen anderen Käufern - vor allem die gesparten Euronen im Vergleich zu anderen 48-Zoll-Geräten. Wer auf den Preis achtet, der bekommt hier in der Tat viel für sein Geld geliefert und wird entsprechend zufrieden nach Hause gehen. Wer ein Highend-Gerät erwartet, der wird vielleicht enttäuscht - wenngleich das Bild "ab Werk" schon bei HD-Einspeisung sehr gut ist ... etwas "knautschiger" wird es bei SD-Bildsignalen -- hier können z.B. Geräte von Sony und Samsung qualitativ doch deutlich davon ziehen, weil sie entsprechend gute "Aufhübsch"-Algorithmen verwenden. Aber wie gesagt: Man kauft hier ja auch kein Highend-Equipment. Aber dennoch: Der WM-Test durch meinen Vater zeigte, dass die verbaute 50 Hz-Technik schon noch ausreicht, um Ghosting im wesentlichen zu verhindern. Insgesamt ist das Bild völlig okay - nur der Ton liegt unter dem Niveau, das ich bereits in diesem (niedrigen) Preissegment erwarten würde ... hier kompensieren ein paar PC-Lautsprecher aber bereits sehr viel -- abgesehen davon, dass (günstige) Heimkinoanlagen heute sowieso mehr und mehr Standard werden.
Das Gerät reicht also meiner Meinung nach (und ich bin eher Sony Bravia-Fan) für "Otto Normalnutzer" allemal aus. Es bringt vor allem dank der verbauten Digitalreceiver und des großen Displays eine sehr gute Preis-Leistung. Wichtig: dem "Listenpreis" sollte man nicht trauen - Dyon übertreibt hier gerne maßlos, um das "Sie sparen ..." in die Höhe zu treiben. Noch wichtiger: Mit dem am Ende aufgerufenen, eigentlichen Preis ist das Gerät wirklich "günstig"
Einzige wirklich erkennbare Mankos: Das Gerät ist KEIN SmartTV, hat keine Netzwerkschnittstellen und nur 2x HDMI (trotzdem "okay" - notfalls kann man hier mit einer Weiche aushelfen), Miracast/Throw und andere Gimmicks fehlen auch - aber mal ehrlich: Die kann man dank Chromecast (etc.) für einen kleinen Preis nachrüsten, wenn man sie wirklich benötigt. Für Kunden, die all diese Gimmicks gar nicht brauchen oder später nachkaufen wollen, ist das Gerät wirklich gut für den Einstieg in das Full-HD-Segment geeignet. Highend-Freunden steht angesichts der Gerätemerkmale vermutlich mehr als ein Zehennagel hoch - aber aus dieser Sicht darf man diese Geräte nicht betrachten. Was man hier bekommt ist im Grunde ein "Dacia Logan" in Fernseherform. Pragmatisch, technisch "ausreichend", aus der vor-vorletzten Generation und dennoch für den aufgerufenen Preis völlig okay und sogar - für die kleine Brieftasche - empfehlenswert, wenn man es denn unbedingt "so groß" haben möchte. Wer freilich für den gleichen Preis ein echt hochwertiges Gerät kaufen möchte, der findet sich bei der teuren Konkurrenz bei Geräten im 32-Zoll-Format oder darunter wieder ... auch hier sind Schnäppchen möglich und Sie sollten sich vor einem Kauf definitiv fragen, worum es konkret geht: Größe oder Bild-/Ton-Qualität.
Es darf hierbei aber nicht ignoriert werden, dass der Dyon trotz seiner recht eingeschränkten Leistungsmerkmale noch brauchbare Qualität liefert - auf einem Niveau, das dem Normalnutzer vollauf "reichen" wird. Mehr Geld für weniger Größer auszugeben macht hier also ggf. gar keinen Sinn -- es kommt immer darauf an, wo man den eigenen Mehrwert ansiedelt.
Im Fazit ein empfehlenswertes Gerät für den anspruchslosen Nutzer, der einfach nur "einen großen Full-HD-Fernseher" kaufen möchte. Der Hotel-Modus kommt hier nicht umsonst mit ... die Zielgruppe "Firmenkunden" passt durchaus, denn die Geräte bieten bei niedriger Investition eine an sich sehr robuste, bodenständige Bauform, die auch regelmäßigen Betrieb überleben wird. Mit der Robustheit ist allerdings Schluss, wenn man den Fuss betrachtet: Hier ist eine Wandmontage eher angezeigt, da der Fuss aus Plastik besteht und den Eindruck erweckt als sei der Fernseher zu schwer dafür. Mein Vater hat das "Problem" mit einer älteren VESA-Halterung jedoch im Vorfeld gut lösen können.
Vor dem Punktefazit ein paar abschliessende Warnhinweise:
Ein optischer Anschluss existiert nicht. Soundbars und Heimkinoanlagen kann man allerdings entweder über den Kopfhöreranschluss (sic) oder über HDMI "erschliessen". Letzteres kann man nutzen, nachdem man in den Einstellungen des Fernsehers den "ARC-Rückkanal" aktiviert hat. 3D hat das Gerät auch nicht - und wird es (da es eine Technik von vor ca. 5 Jahren nutzt) auch nicht mehr "lernen".
Fazit:
Ich vergebe 4 Sterne mit einer Tendenz zu 5 Sternen (kommt auf die tatsächliche "Robustheit" im täglichen Betrieb an - ich halte Sie hier auf dem Laufenden, falls meinem Vater Probleme auffallen). Im Test als problematisch aufgefallen ist, dass der Fernseher Probleme beim Finden des Satelliten-Signals hatte und sich Sender nicht ordnen ließen. Das hat sich aber dem Hörensagen nach bei meinem Vater geklärt. Für Kunden, die ein "Arbeitspferd" oder einen "einfach Fernsehen"-Fernseher haben möchte definitiv empfehlenswert.


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