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Rezensionen verfasst von
Max Lupin (Osnabrück, Deutschland)
(TOP 50 REZENSENT)   

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Braun SE80e Gesicht Face Peelingaufsatz, 2er Aufsatz Gesichtsreinigungsbürste
Braun SE80e Gesicht Face Peelingaufsatz, 2er Aufsatz Gesichtsreinigungsbürste

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Peeling-Aufsatz, 16. Februar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Kurz und gut: Ich habe diese Peeling-Bürste schon in der "Bonus Edition" (in der jeweils ein Rosa = weicher, Blauer = Peeling- und Weißer = normaler Aufsatz sowie ein Schwamm-Aufsatz für Cremes enthalten war) getestet und fand dabei schon die "Blaue" am sinnvollsten und nützlichsten bzw. als beste Ergänzung zu den "normalen" Bürstenaufsätzen. Die "Blauen" bieten dabei einen erhöhten, leicht härteren "Rand" aus blauen Bürsten, die sich gut für recht grobes Peeling eignen - freilich nicht zu vergleichen mit "richtigem" Peeling wie man es z.B. mit Salzkristallen etc. macht, aber "gefühlt" eine gute Ergänzung für den täglichen Beauty-Hürdenlauf.
Das 2er Pack bietet sich in meinen Augen aufgrund des niedrigeren Preises besser zum Testen an als die "Bonus Edition" -- zumindest, wenn man weiß, was man grundsätzlich will. Im Fazit komme ich auf solide 4 Sterne.


Das unwahrscheinlich geheime Tagebuch vom kleinen Schwein: Band 1
Das unwahrscheinlich geheime Tagebuch vom kleinen Schwein: Band 1
von Emer Stamp
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das unwahrscheinlich schlecht übersetzte Fäkal-Tagebuch vom kleinen Schwein und einer vergebenen Chance, 16. Februar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Wer die ansonsten guten Übersetzungen von Uwe-Michael Gutzschhahn (z.B. "Die Entdeckung des Hugo Cabret") und das Original dieses Buches ("The Unbelievable Top Secret Diary of Pig") kennt, der kann sich hier nur an den Kopf packen. Man muss Herrn Gutzschhahn allerdings zugute halten, dass er sich relativ nah an dem Original gehalten hat, das nun einmal in stark vereinfachtem Englisch geschrieben ist (und wer sich etwas mit der englischen Sprache auskennt, der weiß, dass man sich diese Sprache wirklich SEHR "herunter kürzen" kann). Die Frage ist aber an dieser Stelle, ob es dem Original gut tut, wenn man die Übersetzung an den literarschischen (oh, ich glaube, ich habe mich da verschrieben) Maßstab desselben anlegt und aus infantil-fäkalem Engländer-Humor ein kindlich-dümmliches "Furz-K****-Halbsatz"-Konglomerat macht.
Das Original fand ich noch witzig - ob es nun an der Sprachbarriere lag (ich bin halt doch kein Native Speaker) oder daran, dass ich von Engländern so einiges an krudem Humor gewöhnt bin ... aber die Übersetzung kommt an den Begriff "Witz" in meinen Augen nur näherungsweise von unten heran. Beispiele und Auszüge gibt es ja in den anderen Rezensionen genug - ich will mich da gar nicht in der Dümmlichkeit mancher Satzkonstruktionen oder dem stupiden rein-fäkal-flachen Humor a la "Guck mal, der hat gepupst" ahlen ... vielmehr möchte ich anmerken - und das tut mir eigentlich sogar etwas weh -, dass unter dieser braunen Furzkruste eine an sich sogar sehr liebevolle Geschichte steckt. Ja, das vergebene Potential dieser Geschichte (die auch im Original viel vermissen lässt) tut mir wirklich weh - noch mehr in der Übersetzung, bei der Herr Gutzschhahn mit seiner Expertise sehr viel hätte wettmachen können. Das Ergebnis hier liest sich allerdings wie das, was der Google Translator daraus gemacht hätte und kommt nicht einmal annähernd an das heran, was ich meinen Kindern zu lesen geben würde. Dass das Ganze dann noch in der Aufmachung von "Gregs Tagebuch", "Yoda" & Co daher kommt, macht die Sache nicht leichter zu verschmerzen. Ich hätte mir hier einfach mehr gewünscht -- und ja, verdammt: Es wäre auch viel mehr drin gewesen.

Fazit:
Mit viel Wohlwollen würde man vielleicht auf 2 Sterne kommen - die Grafiken und die an sich interessante Story führte beinahe dazu, dass ich mich sogar noch zu 2 Sternen hinreißen ließe. Für Kinder und Erwachsene mit ausgeprägtem Hang zum Fäkalhumor ist das "Tagebuch" ggf. ja durchaus lesenswert - als z.B. unverfängliches Geburtstagsgeschenk von "coolen" Großeltern oder dergleichen aber völlig ungeeignet. Damit bleibt es bei 1 Stern (eigentlich 1 1/2). Das englische Original würde von mir übrigens 3 bzw. 3 1/2 Sterne mit Tendenz nach oben bekommen. Der zweite Band käme sogar auf 4 Sterne.


Braun SE80m Gesicht Face Aufsatz-Mix Gesichtsreinigungsbürste
Braun SE80m Gesicht Face Aufsatz-Mix Gesichtsreinigungsbürste
Preis: EUR 29,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kennenlernset, 13. Februar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Wir haben die Gesichtsreinigungsbürste der Silk-epil-Linie immer mal wieder im Einsatz, wobei meine Frau hier als Nutzerin überwiegt. Ich berichte hier also eher "Hörensagen" -- allerdings so ziemlich aus "erster Hand". Wo die Gesichtsreinigungsbürste schon gute Arbeit leistet, da lässt der Aufsatz-Mix, den Braun hier für recht kleines Geld (5 Euro / Stück) in den Markt gibt, ein besser auf die Tagesform und den Hauttyp abgestimmtes Arbeiten zu. Der Aufsatz-Mix, der als "Bonus Edition" daher kommt, erlaubt es auch, sich für die Zukunft zu entscheiden. Die Bürsten gibt es nämlich auch jeweils im 2er Pack zu kaufen.
Wie schon von anderen Rezensenten bemerkt, passen die Aufsätze z.B. auf Olaz Regenerist "3 Zone" Gesichtsreinigungsbürste und auf die Braun Face 810 (die wir haben).

Die Bürsten im Einzelnen:
"Weiß": die normale Bürste wie man sie schon kennt - für normale Haut und im positiven Sinne "nichts besonderes"
"Rosa": sehr weiche Bürste für empfindliche, zarte Haut, die gepflegt werden möchte
"Blau": eigentlich "Blau-Weiß" - der blaue Rand ist erhöht und recht hart, was ein leichtes Peeling ermöglicht (für mich "zu leicht")
"Schwamm": keine Bürste, sondern ein Schwamm, der in der Theorie zum Auftragen von Creme dienen soll, aber auch so seine Tücken hat -- Creme zieht nämlich in den fest auf dem Plaste-Träger aufgeklebten Schwamm ein und lässt sich dann kaum auswaschen

Fazit:
Zum Kennenlernen der einzelnen Aufsätze gut geeignet, wenngleich man bedenken sollte, dass man ggf. den Schwamm-Aufsatz gar nicht braucht, was den Kaufanreiz etwas schmälert. Zudem sei auf die oben schon erwähnten "Mankos" hingewiesen: Die blaue Bürste hat mir zu wenig von einem Peeling-Effekt, der Schwamm ist nicht optimal designed. Die weiße Bürste kennt man schon. Im Grunde könnte man sich bei Interesse also auch gleich das Doppelpack "Rosa" kaufen und fährt damit vielleicht besser als mit dem Bonus-Set.


Siemens Raumthermostat, weiß, RDE100.1
Siemens Raumthermostat, weiß, RDE100.1

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides, universelles Geräte mit 90er Jahre Flair ..., 13. Februar 2015
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Ein solides, gewöhnliches Thermostat, das man grob unter "typisch Siemens" zusammenfassen könnte. Erdacht in Deutschland, hergestellt in China, daher schlicht, funktionell, mit mäßig intuitiver Bedienung und absolut kein Design-Highlight. Ausgelegt für den Massenmarkt bzw. die weltweite Vermarktung und daher nur mäßig mit den Qualitätsvorstellungen vereinbar, die man in Mitteleuropa ggf. hat. Aber: Es ist auf seine Art irgendwie grundsolide (was ja der Zweitname von "Siemens" sein könnte). Ein "stink-normaler" 2-Punkt-Regler eben.
Kritikpunkte gibt es allerdings einige: das Display ist unbeleuchtet, das Schalten ist gewöhnungsbedürftig (jemandem, der schon Berührung mit Siemens-Reglern gehabt hat kommt das allerdings alles eher "bekannt" vor) und verzichtet auf "Ein/Aus", sondern kennt nur "Heizen" und "Abgesenkt" (was ja nicht mit "Ein/Aus" gleichzusetzen ist). Zudem ist die eingebaute Uhr leider schwer bis gar nicht sauber einzustellen (eher so "Pi-mal-Daumen") und leider nicht z.B. als Funkuhr ausgelegt. Schade irgendwie. Zumal - wie von anderen Rezensenten schon bemerkt - die automatische Umstellung Sommer/Winter-Zeit fehlt.
Halbwegs nett ist, dass das Thermostat recht universell einsetzbar ist -- ganz gleich, ob über Temperaturbegrenzung oder über Fühler/Schalter gearbeitet werden soll -- es ist im Grunde jede rudimentäre Einsetzbarkeit möglich. Wichtig: das ggf. benötigte Zubehör liegt nicht bei und muss zusätzlich erworben werden.
Thema "Batteriebetrieb":
Ich bin da etwas ambivalent, was das Thema angeht -- einerseits finde ich es nett, einen Thermostat mit 2 AAA-Batterien betreiben zu können .... aber andererseits bin ich eher kein Fan davon, dass etwas wie die Heizung in meinem Haus davon abhängt, ob zwei AAA-Batterien gerade mal Lust haben. Das ist selbstverständlich vereinfacht und etwas unfair ausgedrückt, aber das schale Gefühl bleibt bei diesem Betriebsmodus. Laufzeit soll 1 Jahr sein, wobei man sich als Tester an dieser Stelle auf die Angaben des Herstellers verlassen muss.
Bevor ich mich an weiteren Details auslasse, möchte ich eher die Abkürzung zum Fazit nehmen. Die sehr gute Rezension von z.B. "Vossi" sagt hier sicherlich mehr als ich jemals sagen könnte. Daher möchte ich eher darauf eingehen, für wen dieses Thermostat (von dem wir ja den Preis noch gar nicht kennen - bei Amazon wird keiner angegeben) in Frage kommt.
Also: Wer einen Wechsel von einem 10-20 Jahre alten Thermostat andenkt und sich (hoffentlich) günstig recht solide Technik mit dem Flair der 90er Jahre ins Haus holen möchte, der ist bei diesem Gerät sicherlich gut aufgehoben. Es ist halt typische Massenware für den Massenmarkt. Also sollte man nicht extrem hohe Erwartungen an das Gerät stellen und wird sicherlich nicht enttäuscht werden, wenn der Preis am Ende mal feststeht; zumal Siemens zwar mit mäßiger Bedienbarkeit glänzt, aber abseits dieser Bedienungs-Herausforderungen immer noch gute Ergebnisse liefert, wenn es um "Langzeit"-Projekte wie eben Thermostate geht.
Nachdem ich das Thermostat mit meinem Schwiegervater (der sich mit Heizungstechnik beruflich befasst hat) zusammen verbaut habe, kann ich auch vom Profi bestellen lassen: "durchschnittlich bis gut". Ergo 3 bis 4 Sterne, wobei die Tendenz aktuell zu 4 Sternen geht, da mir die kleinen "Macken" wie jene bei der Sommer/Winter-Umstellung noch nicht als Nerv-Faktor untergekommen sind.


Braun Silk-épil 9 9-961 SkinSpa kabelloser Wet & Dry Epilierer
Braun Silk-épil 9 9-961 SkinSpa kabelloser Wet & Dry Epilierer
Preis: EUR 194,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter, grundsolider Wet & Dry Epilierer, 13. Februar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Es ist jetzt der ... weiß-nicht-wievielte Epilierer, den ich in meiner Zeit als Vine-Tester so in die Hände bekomme -- bzw. der meinen (inzwischen nur noch mäßig behaarten) Unterarm traktiert, um einigermaßen aussagekräftige Ergebnisse zu bekommen. Wer meine Rezensionen über die Jahre etwas verfolgt hat, der weiß, dass meine Frau die Geräte zwar "nachtestet", aber als erstes komme immer ich dran und darf die mitunter zweifelhaften Ergebnisse genießen.
Die Damen unter Ihnen wissen, wovon ich rede ... wenn ein Epilierer schlecht ist, dann reichen die Ergebnisse von rosaroter Gänsehaut bis zu handfesten Abschürfungen. "Hautirritationen" (wie der bei Männern häufige Rasurbrand) sind das jedenfalls nicht mehr.
Glücklicherweise hat mich Braun diesbezüglich nie im Stich gelassen. So auch hier. Sowohl ich, als auch meine Frau sind mit der Leistung des Silk-epil 9 sehr zufrieden; und das bezieht sich nicht nur auf die guten "Zupfergebnisse", sondern auch darauf, dass es eben nicht mit Schmerzen jenseits der (männlichen) Schwelle des Aushaltbaren verbunden war. Genauer gesagt ist Epilieren zwar nie angenehm (meine ich), aber mit dem Silk-epil kommt es seit langem mal deutlich "am angenehmsten" daher.
Gut finde ich - rein vom männlichen Standpunkt her - natürlich den Gimmick-Wahn, den manche Hersteller bei Gerätschaften für die Damen-Hygiene ausleben ein wenig lächerlich, aber Braun macht es an diesem Punkt wirklich gut: Für mich wirken die meisten der beiliegenden Gerätschaften wirklich sinnvoll. Z.B. der Rasierkopf, der wirklich ziemlich breite Epilierkopf (der schon wegen der Breite sinnvoll ist) und die sehr nützliche Peeling-Bürste, die ich in dieser Form zum ersten Mal benutzt habe und von der ich sagen muss: ich könnte mich daran gewöhnen. Nett ist auch die "Smartlight" genannte LED, die (entschuldigen Sie den Vergleich) wie bei manchen Rowenta-Staubsaugern auch, die zu bearbeitende Fläche beleuchtet und daher das Erkennen von möglicherweise noch nicht rasierten Haaren deutlich einfacher macht.
Im Vergleich zu dem Silk-epil 7, den meine Frau zwischendurch mal benutzt hat, geht das Epilieren mit dem 9 deutlich schneller, weil man aufgrund des größeren Kopfes in der gleichen Zeit deutlich mehr "Fläche" macht und damit schneller fertig ist. Das klappt natürlich nur dann, wenn zugleich gründlich "gezupft" wird, was aber definitiv so ist. Man hat hier also tatsächlich einen Geschwindigkeitsgewinn gegenüber anderen Geräten (des gleichen Herstellers und auch anderer Hersteller).
Insgesamt kann ich dem Silk-epil 9 definitiv 4 Sterne geben. Wirklich aus der Masse heraus ragt er allerdings - schon alleine wegen dem angemessenen, aber eben nicht extrem günstigen Preis - nicht. Panasonic z.B. macht ähnliche Produkte mit ähnlichen Merkmalen. Was Braun aber immer wieder absetzt, das ist das, was ich aus meinem Beruf (als ITler) als (in dem Fall "Software-")Ergonomie kenne: Braun-Geräte sind intuitiv zu benutzen, in der Regel darauf ausgerichtet, dass auch unbedarfte Nutzer ein gutes Ergebnis erzielen und im Fall einer Epilierung nicht unbedingt mit extrem schmerzhaften Verfahren zu arbeiten. Insgesamt unterstreicht das mindestens die 4 erwähnten Sterne. Auch die Wet + Dry - Technik, die allerdings eher Standard als ein Novum ist, ist ein nettes Feature, das meine Beurteilung unterstreicht.
Vor dem fünften Sterne scheue ich mich im Moment etwas, weil ich auch andere Braun-Geräte und einige Geräte von Konkurrenten kenne und sich der Silk-epil eben trotz seines Preises nicht extrem nach oben absetzt, sondern eher in der "ersten Reihe" unter vielen anderen steht.
Fazit: 4 Sterne mit deutlicher Tendenz nach oben, die sich ggf. im längeren Test erweisen wird. Gerade die Nutzbarkeit des Peeling-Features werde ich wohlwollend beobachten. Möglicherweise habe ich hier tatsächlich mal etwas entdeckt, das auch ich an den Epilierern dauerhaft nutzen werde (meine Frau nutzt ja die Geräte für den "Langzeit-Part" nach).


Silk'n MicroNail Elektrischer Nagelpolierer
Silk'n MicroNail Elektrischer Nagelpolierer
Preis: EUR 24,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gadget mit Folgekosten, 30. Januar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Gedacht ist der "Silk'n MicroNail Elektrischer Nagelpolierer" (SMN) wohl als Zwischending zwischen Nagellackersatz und Ersatz für regelmäßige professionelle Maniküre. Ich wollte hier zunächst eigentlich noch "tägliche Nagelpflege" aufführen, aber das wäre dann doch etwas weit gegriffen. Das SMN macht Nägel nämlich nicht kürzer - es poliert sie "lediglich" auf und zum "Nachfeilen" von Kanten sind die Rollen nicht geeignet (genauer gesagt werden sie bei diesem Vorgang zerstört).
Von der Bedienung her ist das Gerät sehr einfach zu handhaben - Batterien rein (liegen bei), Folie von der Rolle abziehen und schon kann es losgehen. Dabei ist zu beachten, dass es eine etwas gröbere Rolle für das "Vorpolieren" bzw. "Glattmachen" gibt und eine etwas feinere Rolle fürs eigentliche Polieren.
Der Effekt ist dabei (an einer kompletten Hand) nach wenigen Minuten "Arbeit" erzielt und über mehrere Tage hinweg gut sichtbar: Die Nägel glänzen und bei entsprechender Pflege der umliegenden Hautpartien sehen die Hände deutlich gepflegter aus als bisher.

Sie erwarten sicherlich ein "Aber" und es kommt auch ... und zwar mehrfach:
1. Mit Nagellack lässt sich gemäß meiner Frau eine ähnliche Wirkung erzielen (ja, ich habe das Gerät selbst getestet - nein, ich werde nicht zum Vergleich Nagellack testen) und man hätte theoretisch den Vorteil, dass die Nägel auch noch durch den Lack geschützt sind (von der Möglichkeit, sie mit dem Lack zu FÄRBEN mal ganz abgesehen). Mit professioneller Maniküre sicherlich auch, wobei hier ja oft eine Kombo aus Polieren/Pflege/Lack greift. Es stellt sich also die Frage, ob angesichts von 2 Euro Wiederbeschaffungskosten für die recht schnell abgenudelten Rollen und dem Preis von >20 Euro für das Gerät nicht im Grunde die "herkömmlichen" Optionen besser kommen.
2. Das Gerät zeichnet sich bei Fehlbenutzung (niedrige Schwenk-Frequenz) durch mögliche Nagelschädigung und eine mitunter starke Hitzeentwicklung aus. Das ist alles nicht übermäßig als "negativ" zu bewerten (da es echt nutzungsabhängig ist), aber meinen Kindern würde ich z.B. dieses Gerät nicht in die Hände geben.
3. Die großen Aufsätze helfen zwar gerade bei Zehennägeln, aber sie sind bei kleinen bis sehr kleinen Nägeln mitunter einfach zu groß, um gezielt zu arbeiten.

Im Fazit:
Bei Dauernutzung kostspielig, in der Bedienung okay, aber nicht überragend und als Alternative für Maniküre bzw. Nagelpflege nur teilweise in Betracht kommend. Betrachtet man diese Einordnung, so kommt man beinahe zwangsläufig auf ein "geht so" und damit auf (keineswegs solide) 3 Sterne. Ich werde das Gerät noch eine Weile testen und sehen, ob es überhaupt "durchhält". Hier sehe ich eines der Kriterien, die ggf. noch deutlich machen könnten, dass es sich irgendwann einmal "amortisiert". Als Alternative ist das Gerät für mich im Moment nur dann vorstellbar, wenn man mit Nagellack mal so gar nichts anfangen kann. Da gibt es dann aber schon wieder ganz andere Geräte am Markt, die noch deutlich bessere Leistungen (allerdings auch zu einem höheren Preis) bringen. Insgesamt fällt das Gerät für mich in die leider viel zu häufig vorkommende Kategorie der "Gadgets für Mädchen", die darauf abzielen, einen technischen Hype um etwas zu machen, das absolut trivial ist und mit anderen Mitteln deutlich besser (und billiger) zu haben ist. Beispiel: Eine anständige Nagelfeile.


Pegasus Spiele 18310G - Auf nach Indien!
Pegasus Spiele 18310G - Auf nach Indien!
Wird angeboten von AVIDES
Preis: EUR 11,27

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Balance, 30. Januar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
"Auf nach Indien!" (AnI) kommt etwas unscheinbar daher mit seiner eher kleinen Packung und den wenigen Karten und Spielsteinen, die in der Packung drin sind. Fast könnte man meinen, dass der Hersteller etwas vergessen hat, in die Packung zu legen. ABER: Genau das sind die Grundrequisiten für eines der besten "Hosentaschen"- bzw. "Westentaschen"-Spiele, die mir in den letzten Jahren untergekommen sind. Warum?
Nun, bei AnI geht es um Balance - die reduzierte Anzahl von Spielsteinen und Karten und ihr strikt multifunktioneller Charakter (Spielsteine können Geld, Schiffe, Waren, Gebäude etc. sein) sorgen dafür, dass man stets die Balance halten muss zwischen den verschiedenen Faktoren --- wer z.B. Geld hortet, der hat weniger Waren, weniger Schiffe, verpasst hier oder da vielleicht Chancen, kann aber andere Chancen nutzen. Jemand hat das an anderer Stelle mal als "Ressourcen-Management-Dilemma"-bezeichnet und genau das ist es: AnI will, dass man aus (sehr) eingeschränkten Ressourcen das Beste (nämlich möglichst viele Siegpunkte) macht.
In diesem Zusammenhang kann sich AnI durchaus mit "großen" Brettspielen messen und erlaubt nach einem meist eher zähen Anfang (alle drängen sich auf den ersten Karten zusammen) eine Tiefe, die andere Spiele mit 200+ Spielsteinen manchmal nicht erreichen.

Tipp zur Spielmechanik:
Geld ist der Schlüssel zum Gewinn des Spieles. Wer früh in den 30-60 Minuten Spielzeit in erhöhte Zugreichweiten investiert, der kann entscheidende Vorteile haben.
Wichtig ist zudem, sich den (langen) Weg nach Lissabon vor Augen zu halten und ihn in die Strategie einzurechnen. Festungen erleichtern hier die Reise etwas.
Wichtig ist ebenfalls, möglichst als Erster auf den Märkten zu sein und sie zu besetzen (da es dort kostenlose Ware im Überfluss gibt), denn Geld und Siegpunkte generiert man ja mit Warenhandel. Gleichfalls im Auge behalten muss man aber (vom zeitlichen Standpunkt her), dass man die 3-statt-1-Punkt-Technologie für seine Gebäude frühzeitig sichert, bevor einem jemand durch einen Kauf einen Strich durch die (Siegpunkt-)Rechnung macht.

Im Fazit:
Ein sehr gutes Spiel, das auch nach mehrfachem Spielen noch Spaß macht. Habe es direkt ein zweites Mal besorgt und an einen Bekannten verschenkt, der Siedler- und Dominion-süchtig ist. Genau in diese Kerbe schlägt AnI nämlich. 5 Sterne.


Trinkhorn ca. 300 - 390 ml inkl. Tischständer 0,3 -0,39l
Trinkhorn ca. 300 - 390 ml inkl. Tischständer 0,3 -0,39l
Wird angeboten von Hornschleiferei
Preis: EUR 16,99

3.0 von 5 Sternen Bin zweigespalten, 30. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin hier etwas zweigespalten: Für ein Horn und einen Hornhalter (aus massivem, schwarz lackierten Eisendraht?) ist der Preis nicht schlecht -- für das erhaltene Horn jedoch eher Mittelmaß.
Nachdem das erste Horn zwar vor Weihnachten angekommen war, aber beim ersten "Befüllungstest" versagt hatte, weil ein Haarriss dafür sorgte, dass sporadisch Wasser austrat, hatte ich ein zweites Horn zugesendet bekommen, das allerdings mehr schlecht als recht in den Halter passte (aber: es passte). Das allerdings habe ich erst nach Weihnachten testen können, nachdem ich bereits auf einem Weihnachtsmarkt bei einem Met-Stand zum selben Preis ein größeres (!) Horn mit 1x-im-Jahr-Free-Refill gekauft hatte. Hier lohnt sich also der Gedanke "Buy Local", wenn man so will.
Ich will nicht verhehlen, dass das zweite Trinkhorn (also das Ersatzhorn) jetzt gut seinen Dienst versieht, aber so recht kommt keine Freude auf, weil beide Exemplare von der Hornschleiferei deutlich dünner und weniger wertig aussehen als das, was der Weihnachtsmarkt zu bieten hatte. Aber wie dem auch sei: Der Tischständer reißt es gewissermaßen heraus und wenn man hierfür quasi den halben Kaufpreis als Basis rechnet, so ist er definitiv günstig gewesen.
Im Fazit ein "Okay"-Kauf mit netter, schneller Hilfe bei der Reklamation (kam trotzdem nicht mehr rechtzeitig - aber das ist nicht deren Schuld) und einer insgesamt guten Produktkombo. Würde 3 1/2 Sterne vergeben, weil es wirklich irgendwo zwischen "Okay" und "Gut" liegt.

Zu dem Exemplar, das beim "Befüllungstest" versagt hat:
Es hatte eine "Platzwunde" - also eine Stelle, an der am Haarriss Horn - oder Füllmaterial - abgeblättert ist. Meine Frau ist immer noch der Überzeugung, dass es geflickt worden sei, was ich nicht so pralle fände, aber so recht entscheiden kann ich mich bei der Einordnung dieses "Versagers" nicht so. Das zweite Horn war dann ja auch komplett in Ordnung, allerdings - wie gesagt - etwas breit und daher nur knapp passend für den vorgesehen Halter.


Keramik-Apfelbräter
Keramik-Apfelbräter
Wird angeboten von Helu GmbH
Preis: EUR 13,90

4.0 von 5 Sternen Nettes Weihnachtsgeschenk, 30. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Keramik-Apfelbräter (Haushaltswaren)
Handwerklich gut gemacht. Wurde von mir an meine Frau verschenkt und ist dort sehr gut angekommen -- jetzt kommt jedoch das unweigerliche "Aber": Der Bräter ist sehr klein. Man kann also nicht erwarten, hier große Äpfel braten zu können, sondern sollte eher zu den kleineren Exemplaren aus Nachbars Garten oder dergleichen greifen.
Von der Funktionsweise her gibt sich dieser Bräter nichts im Vergleich zu den (größeren) "Römer"-Brätern, die man allenthalben sieht und das Weihnachtsdekor macht durchaus etwas her. Insofern ist dieser Bräter von mir uneingeschränkt zu empfehlen; wenngleich aufgrund der kleinen "Konfektionsgröße" der zu verwendenden Äpfel der eine Punkt zum perfekten Ergebnis fehlt.


Pegasus Spiele 54542G - Hospital Rush
Pegasus Spiele 54542G - Hospital Rush
Preis: EUR 13,84

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hauen und Stechen im Krankenhaus, 30. Januar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
"Hospital Rush" (HR) erinnert mich ein wenig an meine Jugend. Damals waren "Ärgerspiele" bzw. "Intrigenspiele" eine Zeit lang ziemlich in. HR greift dieses für mich etwas nostalgische, jedoch zeitlose Konzept auf und erlaubt Spielern ab ca. 10 (ich würde eher sagen 12-14) Jahren, sich gegenseitig ziemlich zu ärgern und mit cleveren Winkelzügen zwischen "Lebenretten" und "Lebennehmen" (etwas morbide bzw. sarkastisch ist das Grundthema des Spieles schon).
Vielspieler-Strategie oder tiefschürfende Spielmechaniken darf man hier allerdings nicht erwarten - HR ist leicht, locker und (aufgrund der leichten Regeln) schnell gespielt; man kann hier durchaus auch mal "zwischendurch" auf einer Feier oder einem dieser Bekanntenbesuche als auflockerndes "Schmankerl" einwerfen. Wichtig hier: Sie sollten mit jemandem Spielen, der verlieren kann, denn HR ist definitiv kompetitiv und darauf ausgelegt, dass man sich im Rahmen des "Gegeneinanders" auch gerne mal gezielt beharkt, um anderen Spielern zu schaden.

Im Fazit:
Nach drei (oder vier?) Runden kann ich sagen, dass ich das Spiel beinahe vollumfänglich kenne -- das klingt jetzt für manche Strategie-Freunde etwas problematisch ... für ein "Spiel für zwischendurch" ist es aber genau richtig. Aufgrund der etwas merkwürdigen Grundthematik würde ich das Spiel mit Kindern nicht unbedingt spielen, aber dafür ist es auch nicht ausgelegt. Hier findet man sich eher im "Jugend"- oder "Junge Erwachsenen"-Segment wieder.

4 Sterne mit durchwachsener Tendenz. Ich werde die Wiederbespielbarkeit prüfen und mich dann entscheiden, ob ich noch einen Punkt drauflege oder ggf. sogar noch einen abziehe.


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