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Top-Rezensenten Rang: 49
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Rezensionen verfasst von
Max Lupin (Osnabrück, Deutschland)
(TOP 50 REZENSENT)   

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TOM TAILOR Denim Herren Pullover photoprinted turtleneck/412, Einfarbig, Gr. Medium, Blau (night sky blue 6576)
TOM TAILOR Denim Herren Pullover photoprinted turtleneck/412, Einfarbig, Gr. Medium, Blau (night sky blue 6576)
Preis: EUR 31,31

5.0 von 5 Sternen Beste Qualität, passt genau, 21. April 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Was Größen angeht, so ist das Bestellen im Internet ja immer so ein Problem; bei diesem Denim Herren Pullover von Tom Tailor passt "M" aber tatsächlich jemandem mit "M" und das ist beileibe nicht immer so, denn andere Hersteller scheinen immer wieder nach oben (seltener) oder unten (häufiger) vom Standard abweichen - aber mehr muss man dazu eigentlich auch kaum sagen. Tom Tailor passt jedenfalls, auch wenn man sagen muss, dass dieser Pullover vom Schnitt her recht eng angelegt ist.
An Tom Tailor gefällt mir sehr - so auch bei diesem Produkt -, dass die Kleidungsstücke durch die Bank farbecht und "wirklich" waschmaschinen- und trocknergeeignet sind, was auch nicht unbedingt "Standard" ist heutezutage. So hat denn der obige Pullover jetzt drei Wäschen hinter sich und hat trotzdem noch die ursprüngliche Größe. Dafür: Daumen hoch. Mit ein Grund dafür - und daher auch einer der Gründe, weshalb der Sweater mir besonders gefällt, ist, dass hier 100% Baumwolle verarbeitet wurden; dadurch kommt es viel weniger zum "Einlaufeffekt" (so zumindest meine Erfahrung).
Vom Design her konnte ich dem Pullover sofort etwas abgewinnen - vor allem der Schalkragen und der nette "London Nightlife"-Aufdruck gefielen; der Schalkragen ist darüber hinaus ein echter Hingucker und hilft sicherlich in der Übergangszeit.
Im Fazit kann ich hier guten Gewissens 5 Sterne vergeben, da bei Tom Tailer Preis und Qualität durchaus im Einklang stehen (günstiger gefielen mir die Pullover natürlich noch mehr - allerdings steht bei mir die Qualität im Vordergrund).


UphasE Herren-Armbanduhr Digital Quarz Plastik, UP706-160
UphasE Herren-Armbanduhr Digital Quarz Plastik, UP706-160
Preis: EUR 29,55

4.0 von 5 Sternen Robust, wasserfest, günstig, 21. April 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die UphasE UP706-160 (ich nenne Sie jetzt im Weiteren mal "UphasE") wurde von mir im Rahmen des Vine-Programmes primär dafür bestellt, um "draußen" bzw. "bei der Gartenarbeit" eine Uhr "zum Wühlen" zu haben. Die Schönheit lag mir dabei nicht so am Herzen - aber hier kann die UphasE vermutlich bei Jugendlichen aufgrund ihres klobigen Plastik-Designs durchaus punkten.
Angesichts des angeblich sehr hohen (80 Euro) und tatsächlich recht kleinen (ca. 30 Euro) Preises und der vermeintlichen Robustheit dieser Uhr war es mir eine Versuch wert, damit zu beschäftigen - auch wenn ich mir angesichts des UVP keine Illusionen mache ... und das sollten Sie auch nicht: Der UPV wirkt (übrigens nicht nur bei dieser Uhr, sondern bei vielen UphasE Produkten) so, als sollten hier künstlich "Mondschein-Rabatte" erzeugt werden.
Wie dem auch sei; wenn man in Bezug auf den Preis realistisch mit diesem Produkt umgeht, so merkt man, dass der tatsächliche Preis durchaus stimmig ist.
Mein Ziel bei der Bestellung dieses Produktes war jedenfalls, nicht mehr mit dem Handy draußen herum zu schleppen und trotzdem die Uhrzeit im Auge behalten zu könne. Damit geht es ausnahmsweise mal wieder "zurück zur Uhr", obwohl ich eigentlich kein Uhrenträger mehr bin.
Die UphasE hat denn nun auch trotz ihres recht geringen Preises und der Plaste-Qualität durchaus schon einige kleinere Abenteuer inklusive Baumschnitt, Erdarbeiten und dergleiche mitgemacht und funktioniert noch tadellos. Auch getaucht ist sie schon - wenn auch nur in Flachwasser, weshalb die "10 bar Wasserdichtigkeitszertifizierung" von mir nicht getestet werden konnte -- wohl allerdings die allgemeine Dichtigkeit: Die UphasE steht hier "ihren Mann" und leistet gute Arbeit, wenngleich der Funktionsumfang eher gering ist und das "Nur-Plastik-Design" unterstellen lässt, dass die Uhr deutlich schneller erodieren wird als z.B. eine mit Metallgehäuse. Dennoch: Für gut 30 Euro ist sie ein netter Begleiter für Draußen bzw. ein nettes Accessoire, falls jemandem die Optik gefällt.
Im Fazit: Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen, vergebe jedoch vorläufig 4 Sterne, weil die Uhr jetzt schon ein paar Aktionen im Garten überlebt hat, die durchaus Robustheit verlangten.


AmazonBasics Microfiber Flat Sheet, Dark Grey 180 x 290 + 10 cm
AmazonBasics Microfiber Flat Sheet, Dark Grey 180 x 290 + 10 cm

4.0 von 5 Sternen Robustes Bettlaken aus 100% Polyesther, 20. April 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Bei diesem Produkt handelt es sich um ein robustes, farbechtes (haben jetzt drei Exemplare in den Farben grau, grau-braun und blaue - und jedes wurde bisher zweimal gewaschen) Bett-Tuch aus 100% Polyesther. Das Bett-Tuch ließ sich allgemein gut aufziehen bzw. generell gut handhaben, liegt qualitativ gefühlt irgendwo im "Mittelfeld" und hat im Grunde nur ein Manko: Obwohl 100% Polyesther eine große Robustheit bedeuten und eines der drei Bett-Tücher z.B. schon Flecken "aushalten" musste (die rückstandslos entfernt werden konnten), wäre ein gewisser Baumwoll-Anteil nicht schlecht gewesen, um den Komfort zu erhöhen und z.B. Kunden entgegen zu kommen, bei denen (wie bei mir) Polyesther zum Schwitzen anregt. Insgesamt bin ich jedoch mit den Bettlaken zufrieden; ggf. im Langzeit-Test in unserer Familie auftretende "Aussetzer" beim Material werde ich entsprechend per Nachtrag melden.
Fazit: 4 Sterne.


AmazonBasics Microfiber Flat Sheet, Beige 180 x 290 + 10 cm
AmazonBasics Microfiber Flat Sheet, Beige 180 x 290 + 10 cm

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Robustes Bettlaken aus 100% Polyesther, 20. April 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Bei diesem Produkt handelt es sich um ein robustes, farbechtes (haben jetzt drei Exemplare in den Farben grau, grau-braun und blaue - und jedes wurde bisher zweimal gewaschen) Bett-Tuch aus 100% Polyesther. Das Bett-Tuch ließ sich allgemein gut aufziehen bzw. generell gut handhaben, liegt qualitativ gefühlt irgendwo im "Mittelfeld" und hat im Grunde nur ein Manko: Obwohl 100% Polyesther eine große Robustheit bedeuten und eines der drei Bett-Tücher z.B. schon Flecken "aushalten" musste (die rückstandslos entfernt werden konnten), wäre ein gewisser Baumwoll-Anteil nicht schlecht gewesen, um den Komfort zu erhöhen und z.B. Kunden entgegen zu kommen, bei denen (wie bei mir) Polyesther zum Schwitzen anregt. Insgesamt bin ich jedoch mit den Bettlaken zufrieden; ggf. im Langzeit-Test in unserer Familie auftretende "Aussetzer" beim Material werde ich entsprechend per Nachtrag melden.
Fazit: 4 Sterne.


AmazonBasics Microfiber Flat Sheet, Navy Blue 180 x 290 + 10 cm
AmazonBasics Microfiber Flat Sheet, Navy Blue 180 x 290 + 10 cm

4.0 von 5 Sternen Robustes Bettlaken aus 100% Polyesther, 20. April 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Bei diesem Produkt handelt es sich um ein robustes, farbechtes (haben jetzt drei Exemplare und jedes wurde bisher zweimal gewaschen) Bett-Tuch aus 100% Polyesther. Das Bett-Tuch ließ sich allgemein gut aufziehen bzw. generell gut handhaben, liegt qualitativ gefühlt irgendwo im "Mittelfeld" und hat im Grunde nur ein Manko: Obwohl 100% Polyesther eine große Robustheit bedeuten und eines der drei Bett-Tücher z.B. schon Flecken "aushalten" musste (die rückstandslos entfernt werden konnten), wäre ein gewisser Baumwoll-Anteil nicht schlecht gewesen, um den Komfort zu erhöhen und z.B. Kunden entgegen zu kommen, bei denen (wie bei mir) Polyesther zum Schwitzen anregt. Insgesamt bin ich jedoch mit den Bettlaken zufrieden; ggf. im Langzeit-Test in unserer Familie auftretende "Aussetzer" beim Material werde ich entsprechend per Nachtrag melden.
Fazit: 4 Sterne.


Oral-B Stages elektrische Kinderzahnbürste (Motiv Prinzessin)
Oral-B Stages elektrische Kinderzahnbürste (Motiv Prinzessin)
Preis: EUR 22,53

5.0 von 5 Sternen Einfach nur gut, 16. April 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich habe die Gelegenheit ergriffen, diese Zahnbürste für einen Test zu bestellen, weil wir dieses Modell (oder seinen unmittelbaren Vorgänger, der von dieser Version nicht zu unterscheiden ist) schon für unsere beiden Kinder im Einsatz haben. Da nach gut zwei Jahren täglichem, teilweise mißbräuchlichem Einsatz durch zwei Kinder - inklusive Tiefentladung etc. - inzwischen der fest verbaute Akku nur noch gut zwei Tage durchhält (früher mal drei bis anfangs sogar vier Tage), kam diese Gelegenheit sehr willkommen.
Die Bürste selbst hat sich in den letzten Jahren offensichtlich nicht verändert: Die Kinderversion hat immer noch keinen "Wechsel-Timer" (je einmal ein pro Quadrantenwechsel) wie bei den großen Versionen, sondern gibt nur einmal Laut, um den Kindern zu zeigen, daß sie fertig sind.
Zudem ist die Putzgeschwindigkeit des Bürstenkopfes im Vergleich zu den "Großen" reduziert.
Zu den mittels "Cars" oder "Prinzessin" beworbenen Zahnbürsten sei übrigens gesagt, daß sich das jeweilige "individuelle" Design lediglich auf den Bürstenkopf bezieht: der Korpus der Zahnbürste bleibt stets der Gleiche mit seiner Rot-Blau-Unisex-Färbung. So kan man also aus einer "Cars"-Bürste durch Kauf anderer Köpfe (die für Erwachsene gehen übrigens auch) eine x-beliebig andere Bürste machen. Bei zwei Kindern ist zB auch denkbar nur eine Bürste zu kaufen und jedem Kind einfach einen individuellen Bürstenkopf zu geben. So haben wir es bisher gemacht.
Ein Wort zum Putzen:
Kindern muss das Konzept des Putzens (Zahn für Zahn statt kreisende Bewegungen) dringend mehrfach erklärt werden und man sollte bei jungen Kindern stets eine Putzkontrolle machen. Unserer Erfahrung nach kommt es sonst recht schnell dazu, dass sich Putzfehler einschleichen und vor allem hinten und im Innenraum nicht anständig geputzt wird.
Im Fazit die beste elektrische Kinderzahnbürste, die ich kenne. Noname-Produkte hatten wir auch schon, die haben aber bei weitem nicht so lange durchgehalten und waren auch nicht so robust - die Oral-B hält sogar Stürze (bei Kindern nicht unwichtig) aus.
Insgesamt verdiente 5 Sterne.

(diese Rezension bezieht sich auf die beiden Versionen "Cars" und "Prinzessin", welche sich jedoch nur durch die Bürstenköpfe unterscheiden)


Kaspersky Total Security 2015 Multi-Device (Frustfreie Verpackung)
Kaspersky Total Security 2015 Multi-Device (Frustfreie Verpackung)
Preis: EUR 46,25

4.0 von 5 Sternen Immer noch Branchen-Primus, aber ... (ein Appell gegen überzogenen Enthusiasmus), 15. April 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich konnte dieses Produkt als Amazon Vine Produkttester in Augenschein nehmen (will heißen: dank der 3er-Lizenz auf drei Geräten installieren - 1 Laptop von Acer, 1 Laptop von Samsung und 1 Android Device) und in den letzten Wochen intensiv testen. Habe dafür vorläufig die ebenfalls von mir getestete Lösung von Norton deinstalliert und habe dadurch einen direkten Vergleich zwischen zumindest diesen beiden Produkten auf den betroffenen Geräten. Dabei zeigt sich Kaspersky als weniger ressourcenfressend als Norton, jedoch liegen die beiden Produkte so nahe beieinander, dass ich hier wirklich keinen Sieger küren möchte.
Ich schließe mich den anderen Positiv-Rezensenten dahingehend an, dass Kaspersky als angeblicher und tatsächlicher Branchen-Primus fast über jeden Zweifel erhaben ist, was die Wirksamkeit ihres Virenschutzes angeht. Auch Ausrutscher a la "Falscherkennung vernichtet Windows" (wie vor einigen Monaten bei einem Konkurrenten passiert) sind mir bisher bei Kaspersky - das ich auch lange im beruflichen Kontext als ITler genutzt habe - nicht unter gekommen. Die Erkennungsraten sind gut, Kaspersky arbeitet viel mit Heurismus und Früherkennung und insgesamt wird in diversen Tests immer wieder von Kaspersky subjektiv "am meisten" gefunden.
So gesehen kann ich durchaus das Lobgehudel nachvollziehen, das hier an vielen Stellen stattfindet - Kaspersky ist nun einfach gut, was die technische Seite angeht. Auch von schlechten Erfahrungen ist in der Regel selten etwas zu hören - und ich habe viele Kunden betreut, die Kaspersky privat und beruflich eingesetzt haben. All das macht sich wirklich sehr gut - es folgt jedoch ein großes ABER: Die Konkurrenz steht nämlich inzwischen (und das sogar im Freeware-Bereich) dem was Kaspersky bietet in nichts nach. Gerade der Vergleich mit Norton, deren Webfrontend für die Lizenzverwaltung mir wesentlich besser gefällt, hat mich schon etwas verwundert. Kaspersky liegt hier nicht so abgeschlagen an der Spitze wie ich mir das vorgestellt hätte. Auch Lösungen wie die diversen BitDefender-Derivate, die man am Markt so finden kann, sind hier nicht so weit von dem entfernt, was Kaspersky abliefert - nur teilweise zu einem deutlich geringeren Preis (teilweise halt für umme). Wenn ich jetzt noch einbeziehe, dass McAfee/Intel und Konsorten teilweise Freeware-Versionen Ihrer Tools am Markt haben, dann sieht es für den Primus gar nicht mehr so einheitlich "super" aus wie zuvor.
Was das Lobhudeln anderer Rezensenten in Bezug auf "interessantes Konzept, dieses Multi-Device" und "immer noch Spitze" oder "eigentlich geht es nicht besser" angeht, so möchte ich hier etwas Wind aus den Segeln nehmen: Mir sind auch Fälle bekannt, bei denen Kaspersky Systeme ausgebremst hat, Nutzer unzufrieden waren, gewünschte Features mit einem Mal nicht funktionierten und und und ... das ist mir bei so ziemlich jedem Hersteller unter gekommen und für sich genommen kein Makel. In meinen Augen ist es jedoch schwierig, wenn man vor lauter Enthusiasmus aus einem inzwischen am Markt gängigen Konzept wie "Multi-Device" (bietet Norton auch, machen viele andere Hersteller ebenfalls - nur unter anderem Namen) plötzlich etwas macht, das wie ein Alleinstellungsmerkmal wirkt. Das ist es nicht. Und "besser" geht es auch bei Kaspersky gewiss, da eben gewisse Features wie z.B. das Syncen der Passwörter zwischen verschiedenen Devices immer noch nicht 100%ig zuverlässig funktionieren. Ein Dorn im Auge sind mir aber primär Bemerkungen wie "Die Entwickler scheinen an der Geschwindigkeitsschraube gedreht zu haben, denn beim Start des PC's ist keine merkliche Verzögerung zu bemerken" (Mit-Rezensent Compules). Ich habe in der letzten Zeit so einige Virenscanner getestet und auf diversen Geräten installiert und bei KEINEM ist mir eine merkliche Verlangsamung beim Start des Gerätes (ganz gleich ob iOS, Windows oder Android) unter gekommen und nur bei intensiven Scans gingen hier und da die Geräte etwas in die Grätsche, wenn man gerade gleichzeitig z.B. am Zocken war oder ressourcenfresser wie die Adobe-Reader-Android-App an gehabt hat. Aber bei keinem der gängigen "größeren" Anbieter war es so, dass "nichts mehr ging", wenn gescannt wurde. Das war früher sicher mal anders, aber heute ist es eben Marktstandard, dass die Performance minimal angetastet wird (liegt aber auch daran, dass die Performance der Geräte allgemein steigt, die nötige Performance für Scans aber wohl beinahe gleich geblieben ist).
Abseits meiner Abneigung zur Legendenbildung ist Kaspersky mit "Total Security" (die anders als der Quasi-Vorgänger "Pure" eine Menge Identity-, Passwort- und und Tracking-Schutz mit bringt) natürlich ein gutes Produkt. Um die Bewertung mit 4 Sternen komme ich daher nicht herum. Ich bitte nur darum, sich nicht völlig von den gängigen Legenden blenden zu lassen - es gibt auch andere Produkte am Markt, die ähnliches leisten ... und zwar teilweise zu einem deutlich niedrigeren Preis (vgl. Norton mit ihrer 10er Multi-Device-Lizenz). Hier lohnt es sich, einmal über den Tellerrand zu schauen.
Was hier übrigens hinsichtlich "Adware-Scans haben bei mir Dateien gefunden und jetzt bin ich reumütig" geschrieben wird, das klingt ja schön und gut, aber es wird beispielsweise nirgendwo erwähnt, was in der Zwischenzeit für eine Lösung benutzt worden ist. Microsoft Security Essentials? Avira Free, das gleich mit Adware on Board ausgeliefert wird? Meine Bitte diesbezüglich an Sie, werter Leser: Seien Sie bei überzogenem Enthusiasmus oder Optimismus, gerade was Anti-Viren-Lösungen angeht, vorsichtig. Ich nutze beispielsweise parallel zu meinem (welchem auch immer) Virenscanner stets noch die Möglichkeit mit Malwarebytes die Maschine regelmäßig einmal zu scannen, um die Sicherheit zu erhöhen -- den perfekte Lösungen gibt es nicht; auch wenn das hier gerne suggeriert wird.
Was die überaus negative Bewertung von "Sumsi" angeht ("Bericht nach dreieinhalb monatiger Nutzung"), so kann ich diese auch nicht teilen. Kaspersky liefert hier eine in weiten Teile für Otto Normalkunde völlig ausreichende, wenn auch teilweise in der "tiefen" Konfiguration etwas erklärungsbedürftige Lösung ab, die von Technik und Features her so ausbalanciert ist, dass es bei den meisten Kunden auf angenehme Weise installierbar, halbwegs handlebar, selten fehlzubedienen und in den meisten Nutzungsszenarios fehlerlos anwendbar ist. Das ist für sich genommen "gut". Wenn einzelne Features (wie die Passwort-Sync) bei einzelnen Nutzern nicht funktionieren (zwischen Windows ging es bei mir, zwischen Windows und Android gab es erst Probleme, bei einem zweiten Test ging es dann aber), dann stellt das kein ernstzunehmendes Problem dar und bedeutet auch nicht, dass das Produkt völlig "daneben" ist und abgewertet werden muss. Aber hier sei jedem die Möglichkeit gegeben, seine subjektive Bewertung einzubringen.
Meine Erfahrung mit Kaspersky ist übrigens, dass mich stets das relativ frühe "Warnen" genervt hat, ich aber gleichzeitig darüber ja auch hätte froh sein können - glücklich macht Kaspersky mich allerdings vor allem dann, wenn es darum geht, eine vorhandene Infizierung zu löschen. Hier spielt der Primus seine beste Seite aus (weshalb es auch nicht schlimm ist, wenn andere bei Online-Banking-Schutz etc. pp. vielleicht ergonomischere Lösungen anbieten). Wo ich normalerweise einen Rechner sofort neu aufsetze (da ich Viren-Desinfektion generell mißtraue und ein kompromittiertes System nur so lange überlebt, bis Daten weggesichert wurden), da geht Otto Normalkunde davon aus, dass "der Virus dann weg ist" ... gerade hier können die großen Anbieter punkten, weil es normalerweise tatsächlich so ist -- vor allem bei Kaspersky kann von einer ziemlich guten "Reinigung" ausgegangen werden. Insofern: 4 Sterne sind definitiv verdient.
Wichtig für "Upgrade-Käufer" bzw. Nutzer, die vorher "Pure" genutzt haben: man kann den bisherigen Key mit der neuen Version weiter benutzen, was sogar sinnvoll ist, weil der neue Key AB Aktivierung 12 Monate gilt und NICHT "weitere 12 Monate draufbucht" wie man das gerne unterstellen würde. Es macht also Sinn, sich den Key erst einmal weg zu legen und dann einzusetzen, wenn der bisherige Key ausgelaufen ist.
Wichtig auch: Installieren Sie nicht von der CD, sondern ziehen sie sich direkt die aktuelle Version vom Hersteller. Die gebrannten Datenträger sind in meinen Augen völlig überflüssig, da man spätestens zum Updaten der Virus-Definitionen eh einen Uplink ins Internet und zu den Kaspersky-Servern braucht.
Fazit:
Insgesamt kommen für mich 4 Sterne zusammen, eher eigentlich 4 1/2, aber angesichts der zwar etwas aufgeräumteren, aber dennoch immer noch nicht völlig intuitiven Optik und den gelegentlichen Hilferufen, die mich bzgl. der Konfiguration von Kaspersky-Produkten erreichen, komme ich nicht auf 5 Sterne, so sehr ich mich auch bemühe; zumal am Markt für den aufgerufenen Preis wie gesagt qualitativ gleichwertige oder FAST gleichwertige Produkte mit mehr Device-Lizenzen zu kaufen sind.


Russell Hobbs 22000-56 Chester Grind und Brew Digitale Glas-Kaffeemaschine, Quiet-Brew-Technologie, integriertes Mahlwerk, programmierbarer Timer
Russell Hobbs 22000-56 Chester Grind und Brew Digitale Glas-Kaffeemaschine, Quiet-Brew-Technologie, integriertes Mahlwerk, programmierbarer Timer
Preis: EUR 84,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Robustes Arbeitspferd mit kleineren Macken, 15. April 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich habe über die Jahre jetzt diverse Kaffeemaschinen, Vollautomaten und sonstige Kaffee-Brüh-Maschinchen über Vine und bin dann jetzt endlich auch mal über eine "Russell Hobbs" gestolpert. Diesen Hersteller kenne ich bisher von anderen, eher "günstigen" als "billigen" und bisher immer trotz der recht niedrigen Preise sehr robusten Haushaltsgeräte für den englischen Markt, die wir jetzt teilweise über mehrere Jahre einsetzen - bei voller Zufriedenheit. Es ist allerdings so - und das ist bei der "22000 mit Quiet-Brew-Technologie" nicht anders -, dass die Geräte wie gesagt für den englischen Markt entwickelt wurden und daher teilweise wohl auf Deutsche wenig intuitiv, teilweise umständlich und teilweise eben nicht 100%ig durchdacht wirken; durch die Herkunft erklärt es sich aber auch ein wenig von selbst. Konkretes Beispiel an der 22000: Hier hat mein kein 24-Stunden-Uhrzeit-Format, sondern das britische am/pm Format bzw. ein 12-Stunden-Format. Das ist eher gewöhnungsbedürftig, schränkt aber die Nutzbarkeit kein bißchen ein.
Direkt einmal zu den Vorzügen der 22000:
Für knappe 90 Euro bekommt der geneigte Kunde einen "Halbwegs"-Vollautomaten, der ihm oder ihr morgens einen Kaffee brüht, wenn man ihn am dringendsten braucht und am wenigsten Bock auf "Kaffeeschaufeln" oder dergleich hat. Dieses Feature sucht man bei vielen Herstellern vergebens - vor allem in der Preisklasse. Daß die 22000 dabei noch mit einem relativ (!) leisen Mahlwerk arbeitet, ist ebenfalls vorteilhaft. Insgesamt stellt sich dieser "Plaste"-Bomber aus England also von den Grundeigenschaften her relativ gut dar - nur warum wird er dann so von den anderen Rezensenten abgewertet?
Nun, der Grund ist, dass dieses Gerät eben wenig intuitiv ist (Teelöfel - Esslöfel - Portionierer? Was denn nun?) und sich als wartungsintensiv erweist. Ich habe - wie Mitrezensent "Alasdair" - weder Zeit noch Lust, mich nach jeder Benutzung mit der Reinigung des kompletten Apparats zu beschäftigen, weil die Maschine sich eingesaut hat. Das kann z.B. ein "nur" zwischen 50 und 100 Euro teurerer Krups-Vollautomat in der Basisversion bereits deutlich besser - hier beschränkt sich der Reinigungsaufwand auf wenige Male im Jahr - ja, sogar eine stinknormale Kaffeemaschine für 30 bis 50 Euro ist nicht so "dreckintensiv" wie die 22000.
Das alles stellt allerdings die generellen Features der 22000 insofern in den Schatten, als dass die 22000 natürlich grundlegend gute Features hat (die mir auch durchaus zusagen und in diesem Preissegment beileibe nicht alltäglich sind), sie aber schlecht "verkauft" bzw. "an den Mann bringt". Man erkauft sich hier die guten Features dadurch, dass man sich zunächst an der Maschine "einarbeiten" bzw. eingewöhnen muss und erst danach mit relativ beschränktem Aufwand zu brauchbaren Ergebnissen kommt. Für mich ist das - und damit komme ich zum Fazit nach einer Woche Teilentnervung ein Manko, das mich leider von guten 4 Sternen zu 3 Sternen bringt, wobei definitiv Tendenzen zu "mehr" erkennbar sind. Das trifft allerdings nicht nur auf diese Maschine zu, sondern auf viele Geräte dieses Herstellers - sie sind im Handling oft ungewohnt und können daher nicht so punkten, wie das eigentlich möglich wäre.
Ich werde die Maschine weiter im Einsatz behalten (weil die Programmier-Funktion vorläufig gut funktioniert) und ggf. in Zukunft die Bewertung auf 4 Sterne anpassen, sofern sich heraus stellt, dass auch dieses Gerät von Russell Hobbs so ein robustes "Arbeitspferd" ist wie ich es von der Marke inzwischen kenne.


Catan - Das Spiel Edition 2015
Catan - Das Spiel Edition 2015
Preis: EUR 25,80

5.0 von 5 Sternen Gut aufpolierte "Plastik"-Version mit sinnvollen Apps, 15. April 2015
Rezension bezieht sich auf: Catan - Das Spiel Edition 2015 (Spielzeug)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Dank Amazon komme ich in den Genuss, die legendären, nun 20 Jahre alt gewordenen "Siedler von Catan" in der aktuellen Version und unter neuem Namen ("Catan - Das Spiel" in der "Edition 2015") zu testen. Da die "Siedler" ja nun schon seit zwei Jahrzehnten auf dem Markt sind gibt es bereits Hunderte von detaillierten Reviews zu Spiel, Spielprinzip, Strategien und Erweiterungen im Internet, so dass ich an dieser Stelle auf diese Themen gar nicht so sehr eingehen möchte; wer möchte kann sich den sehr guten Eintrag zu "Siedler" . Wer sich für die aktuelle Edition von "Siedler" interessiert, der wird - wie ich - sehr wahrscheinlich schon eine ältere Version sein Eigen nennen oder zumindest schon einmal "Gesiedlert" haben. Insofern möchte ich hier lieber darauf eingehen, was sich in dieser Version "mal wieder" geändert hat. Wer - wie ich - den "großen Sprung" von der ursprünglichen "Holzversion" zu der neueren "Plaste-Version" mitgemacht hat und als Purist, Nostalgiker oder einfach Besitzer einer alten, austauschbedürftigen "Siedler-Sammlung" damals - zu recht übrigens - dem "Systemwechsel" etwas skeptisch gegenüber stand, den kann ich in Bezug auf die 2015er Edition etwas beruhigen: Wer Teile der "Plaste-Edition" besitzt, der braucht sich über Kompatiblität keine Sorgen zu machen. Die 2015er Version der "Siedler" ist meinem ersten Eindruck nach völlig kompatibel mit der bisherigen "Plaste-Version". Viel wichtiger: Der Kauf ist für Besitzer älterer Versionen nicht zwingend erforderlich.
Warum? Nun, neben ein paar optischen Anpassungen ("individuell gestaltete Landschaftsfelder" und "Würfel in rot und gelb") ist der große Unterschied der 2015er Version zu Ihren Vorgängern der frei im Appstore von Google oder Apple verfügbare "Catan Brettspiel Assistent", der - meinem Eindruck nach - mit allen Versionen von "Siedler" kompatibel ist und nicht zwingend mit der 2015er Edition benutzt werden muss. Man "muß" die 2015er Edition also nicht wegen der App-Unterstützung durch den "Assistenten" kaufen. Sie kommt als allgemeines Gimmick für alle Spieler. Allerdings gibt es schon einen Grund zum Kauf, der sich auf die "Räuber"-App bezieht. Dazu weiter unten.
Zu der App selbst:
Der Assistent ermöglicht einen Einstieg in das Spiel, ohne, dass man die Regeln kennen muss. Das schraubt die ohnehin niedrige Einstiegshürde für das "Siedlern" ins Bodenlose. Mein 6-jähriger Sohn und seine 8-jährige Schwester waren - mit Tablet und App bewaffnet - ohne Probleme größere Probleme dazu fähig, das Spiel "alleine" (wir haben schon daneben gesessen) zu lernen und eine erste Runde zu spielen. Lesen sollte man schon können, um die App zu benutzen, aber wesentlich mehr ist hier nicht nötig.
Etwas Verwirrung stiftet der Hersteller allerdings damit, dass er ständig von EINER "App" spricht, aber in Wirklichkeit ZWEI Apps meint. Es gibt nämlich zusätzlich noch die App "Die Räuber von Catan", welche sich hinter dem Begriff "Play It Smart!" verbirgt und vom Hersteller hier ([...] / brettspiele / varianten-und-szenarien / die-raeuber-von-catan) genauer beschrieben wird. Idee bei der "Räuber"-App ist, dass die bei der Grundversion von Catan sehr spiel-relevanten "Räuber" lebendiger werden als bisher und es zu deutlich höherer Interaktion zwischen Spielern und Räubern kommt. So verlangen die Räuber jetzt verschiedene Abgaben und stellen ansonsten - wiederum verschiedene - Strafen in Aussicht. Da wird z.B. ein Tribut von 2 Ressourcen-Karten verlangt oder ansonsten eine Straße entfernt. Alles voll-vertont und recht stimmig herüber gebracht. Definitiv eine nette Erweiterung des Spielprinzips und z.B. für meine (sehr begeisterungsfähigen) Kinder ein tolles Gimmick.
"Freigeschaltet" werden die kompletten Features der App durch die Räuber-Figur einer passenden Edition (in diesem Fall halt der 2015er Edition, weil diese die Erste mit einer solchen Figur ist). Hier liegt denn auch im Prinzip der einzige echte Mehrwert der 2015er Edition, wenngleich es so ist, dass auch die Räuber-App durchaus ohne Figur gespielt werden kann. Sie hat dann aber nicht den vollen Leistungsumfang; trotzdem ergänzt sie das Spiel ebenfalls ganz stimmig. Für Besitzer älterer Versionen ist dadurch insgesamt wiederum nicht zwangsläufig ein Kauf der 2015er Edition nötig - wer Perfektionist ist und das Spiel "komplett" haben will, wird sich allerdings trotzdem nach dieser Edition umsehen oder zumindest versuchen, eine entsprechende Räuber-Figur zu erstehen (eine Anregung für den Hersteller: man könnte ja darüber nachdenken, die Figuren einzeln zum "Aufwerten" älterer Versionen zu verkaufen ... nur so ein Gedanke).
Für die Apps nötig sind übrigens Geräte mit iOS 5 (oder höher) bzw. Android 4 (oder höher).

Im Fazit:
Eigentlich würde ich gewohnheitsmäßig nur 4 Sterne vergeben, weil sich die "neue" Version nicht wirklich von älteren Versionen unterscheidet und nicht direkt einen echten Mehrwert bringt, der mich "vom Hocker haut". Allerdings komme ich nach reiflichem Überlegen auf 5 Sterne, weil dieses Basis-Spiel einerseits sehr gut aussieht und aufgemacht ist (gut, die Holzversion gefällt mir immer noch besser), einen sehr leichten Einstieg erlaubt und gleichzeitig mit der Räuber-App das Spielprinzip sinnvoll erweitert. Gerade wer - wie ich - mit Microminds oder ähnlichen Spielen zu tun hatte, der wird den "Gimmick statt Komplett-Integrierung"-Ansatz, den der Hersteller verfolgt, sehr gut finden. Spiele, die man ohne App nicht mehr spielen kann, sind mir nämlich ein Graus. Die "Siedler" aber sinnvoll mit einer App zu erweitern, das ist ein Gedanke, der durchaus Charme hat. Ich vergebe daher 5 Sterne und freue mich darauf, die alte, handsignierte Holzversion endlich getrost im Schrank stehen zu lassen, weil sie einen brauchbaren Nachfolger gefunden hat ;-)


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Preis: EUR 413,60

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grundsolides, leicht erweiterbares, kabelloses Kamera-System (nur!) mit Cloud-Storage, 13. April 2015
Vorab: Netgear war so freundlich, mir eines dieser Geräte zum Test zur Verfügung zu stellen. Mir kam das gerade recht, weil ich mich auch beruflich (ITler an einer Hochschule) mit dem Thema "Überwachungskameras" auseinander setzen musste und z.B. mit Dropcam, aber auch mit selbstgestrickten (Software-)Lösungen wie Yawcam und dergleichen Berührungen hatte. Außerdem kommen zum Arlo vermutlich perspektivisch weitere Module hinzu, die nichts mit Kameras zu tun haben. Man darf hier gespannt sein ...

Ich habe mir nach einer eher durchwachsenen Einrichtung (dazu weiter unten) mit meinem Test dann etwas Zeit gelassen, um das Arlo ausgiebig an der Realität messen zu können und nicht nur den "ersten Eindruck" gelten zu lassen. Das Arlo ist jetzt hier einige Wochen im Einsatz gewesen, so dass ich einen recht guten Eindruck gewinnen konnte, was es leisten kann und was nicht, was man (danke, April-Wetter!) beim Außeneinsatz zu erwarten hat und ob sich das Cloud-Storage-Modell lohnt bzw. welche Folgekosten man hier einrechnen muss. Dadurch ergibt sich jetzt ein wesentlich runderes Bild als noch vor ein, zwei Wochen, als ich bereits einmal beinahe fertig war mit meiner Rezension.

Ich werde mich bewusst nicht so intensiv mit der Beleuchtung einzelner Punkte auseinander setzen als meine Mitrezensenten wie z.B. "Andreas & Simeon", die bereits eine sehr detaillierte Rezension verfasst haben, der eigentlich kaum etwas hinzuzufügen ist. Mein Augenmerk soll daher auf einzelnen Punkten liegen, die mir besonders aufgefallen sind bzw. auf der etwas schwierigen Einrichtung.

Man muss dazu wissen, dass die Einrichtungen "eigentlich" sehr einfach ist, ich aber zunächst mit meinem berufsbedingten Scheuklappen krampfhaft versucht hatte, mich an das WLAN des Arlo anzumelden bzw. über die per DHCP zugewiesene (und auch vom Gerät akzeptierte) IP irgendwie anzumelden und dann etwas einzurichten. Man (also ich) liest ja auch nicht die recht übersichtlichen Beipackzettel, auf denn klar steht, wie es geht ...

Um das Arlo einzurichten muss es mit dem einrichtenden Gerät (z.B. einem Smartphone oder einem Laptop) über die GLEICHE Internet-Verbindung (also IP des Internet-Providers) mit Netgear Kontakt aufnehmen. Das ist zwingend nötig, denn selbst konfigurieren kann man hier nicht viel: Netgear nimmt einem das alles ab, was einerseits ganz toll ist, andererseits aber auch zu Problemen führen kann, wenn z.B. die Verschachtelungen der beteiligten Systeme solche Automatismen gar nicht erlauben.
Bei mir war es z.B. so, dass ich das Arlo zunächst per LAN-Kabel an meinem zentralen WLAN-Router angeschlossen hatte, der aber selbst kein ADSL-Modem besitzt. Was theoretisch kein Problem sein sollte (der WLAN-Router hängt ja an einem ADSL-Modem, das mit dem Internet verbunden ist) und auch praktisch für das Arlo zunächst kein Problem darstellte (alle LEDs waren grün - auch die für den Uplink), hat sich dann recht schnell zu einem mächtigen Problem gemausert: Das Arlo und das Smartphone mit dem ich es getestet hatte, konnten zwar offensichtlich beide ins Internet zugreifen, aber bei dem ganzen Ge-NAT-te, das da stattgefunden hat, ging leider die Fähigkeit des Arlo flöten, sauber seine Seriennummer an das Smartphone und an Netgear zu melden, so dass an ein Einrichten in dieser Konstellation nicht zu denken war. Dito beim Versuch, dies über einen Rechner zu bewerkstelligen. Hier wurde dann (aufgrund einer entsprechenden Fehlermeldung) überdeutlich, dass die Seriennummer nicht gefunden werden konnte.
Was also tun?
Ich habe das Arlo schließlich direkt an mein ADSL-Modem gehängt (da war noch ein Port frei) und es noch einmal versucht. Siehe da: Es funktionierte. Ich habe es dann später auch noch geschafft, das Arlo an meinem WLAN-Router zu betreiben. Das Geheimnis war hier, Anfrage an die "üblichen Verdächtigen", also Ports 443 und 80 an die IP des Arlo weiter zu reichen; es war in einem anderen Versuch (für Laien vermutlich einfacher umzusetzen) auch möglich, das Arlo auf dem Router als "DMZ-Standardserver" bzw. "Exposed Host" zu definieren ... bei vielen Routern versteckt sich diese Option oft unter "WAN-Konfiguration". Wichtig hier: Es ist zwar so, dass viele Video-Konferenz-Applikationen mit NAT nicht umme kommen und daher exposed hosts oder Portweiterleitungen benötigen, um zum Laufen zu kommen, es macht aber ggf. mehr Sinn, wenn man sich auf die "Am Modem anschließen"-Lösung fokussiert, weil diese das Arlo nicht zwangsläufig angreifbar nach Außen macht. Außerdem gibt es Leute wie mich, die ggf. einen anderen DMZ-Standardserver haben (z.B. weil sie darüber einen FTP-Dienst am Laufen halten). Insgesamt sind aber mehrere Optionen dar, um das Arlo zum Laufen zu bekommen.

Die eigentliche Anmeldung findet über die Arlo-App aus dem Appstore (einfach nach "Arlo" suchen) oder über "https: // arlo.netgear.com" statt und funktioniert recht einfach: "Neues System Einrichten" bzw. "New System Setup" anklicken, Seriennummer erkennen lassen (Eintragen geht ja leider nicht) und ein paar persönliche Daten (wie in der Schule: Name/Klasse/Datum) hinterlegen und sich ein Bezahlmodell aussuchen. Sie wundern sich jetzt, dass hier "Bezahlmodell" steht? Nun, ja, es gibt zwar eine freie "Basic" Lösung, die man gewissermaßen mit den Geräten ersteht, aber "Poweruser" werden ggf. tatsächlich über eine der beiden anderen Optionen nachdenken.

Hier die Details:

** Basis **
7 Tage Cloud Sicherung (bis zu 1 GB Cloud Storage)
bis zu 5 Kameras und 1 Basis-Station
Standard Support
0€/Monat bzw. 0€/Jahr

** Premier **
30 Tage Cloud Sicherung (bis zu 10 GB Cloud Storage)
bis zu 10 Kameras und 1 Basis-Station
Unlimited Support
8,99€/Monat bzw. 89€/Jahr

** Elite **
60 Tage Cloud Sicherung (bis zu 100 GB Cloud Storage)
bis zu 15 Kameras und 3 Basis-Stationen
Unlimited Support
13,99€/Monat bzw. 139€/Jahr

Um sich bezüglich des richtigen Modells zu entscheiden, muss man sich vor Augen halten, was man mit dem Arlo so jetzt (oder in Zukunft) vor hat: 1 GB Storage reichten mir z.B. bei bewegungs-gesteuerten Aufnahmen mit zwei Kameras und 10-20 Sekunden Laufzeit völlig aus, um deutlich über 200 Videos zu machen (und es war noch sehr viel Platz übrig). Ein interessanter Faktor ist hier sicherlich die "Aufbewahrungszeit" (bei Basic ja 7 Tage, bei den anderen mehr): Dieser Faktor greift nur dann, wenn man nicht regelmäßig (also innerhalb von 7 Tagen) die Videos durchsieht und per "Download" als MP4 wegsichert. Wer das übrigens macht, der stellt fest, dass Arlo bei Amazon (AWS) gehostet wird, was aber im Grunde genommen nur für Nerds wie mich eine interessante Info sein dürfte ;-)

Die Konfiguration übrigens gestaltet sich recht einfach - auch die diversen Modi sind recht brauchbar erklärt, die bewegungs-gesteuerten Aufnahmen und das Scheduling der "empfindlichen Phasen" ist intuitiv zu erledigen und stellt keine besonderen Herausforderungen dar.

Wichtiger ist hingegen, sich mit den Themen "Außeneinsatz" und "Batterien" auseinander zu setzen, weshalb ich hierauf an dieser Stelle noch eingehen möchte, bevor ich zu meinem vorläufigen Fazit komme.

Außeneinsatz: Etwas, das mir in den letzten Wochen aufgefallen ist, war, dass die Kameras wasserfest sind und aufgrund ihres sehr starken Magneten (an der Rückseite) auch Sturmböen Stand halten. Das fand ich durchaus bemerkenswert; andere IP-Kameras aus dem "Wild-Kamera"-Segment haben sich bei den letzten Herbststürmen schon bei leichtesten Lüftchen "lang gemacht". Auch einmaliges Herunterfallen bzw. "Heruntergerissen werden" (durch einen umfallenden Besenstiel) stellte kein Problem dar. Einzig schwierig ist es jedoch, dass die Batterieleistung bei Kälte in den Keller geht (manche Rezensenten sprechen von -10 Grad, ich sehe jedoch bereits ab 0 Grad eine starke Leistungseinbuchung). Das ist allerdings primär den Lithium-Akkus geschuldet. Hier würde ich mir wünschen, dass man wenigstens OPTIONAL die Kameras verkabel könnte oder man mit anderen, bei der Wiederbeschaffung günstigeren (und ggf. umweltfreundlicheren) Akkus gearbeitet hätte. Damit sind wir dann auch beim Thema "Batterien" angelangt bzw. haben hier auch die zentralen Punkte abgehandelt. Es ist halt wichtig, sich hier über die Akku-Laufzeiten keine Illusionen zu machen: Die Akkus halten angeblich 4-6 Monate bei einer täglichen Belastung von maximal 4 (!) Minuten. Wer "zum Spaß" von den Kameras streamt, der bemerkt (wie ich), dass aus 4 Monaten schnell auch ein Monat oder noch weniger werden kann.

Hier fällt mir dann auch noch ein Detail ein, das ich als nervig empfand: Einerseits werden die Batterien durch den starken Magneten an der Rückseite der Kamera-Gehäuse regelrecht "aus den Fingern gerissen", andererseits sind sie Klappen für die Batteriefächer mit einer kleinen Arrettierung ausgestattet, die man zur Seite schieben muss, während man die Klappe quasi 90 Grad versetzt vorschiebt, um sie öffnen zu können. So richtig einfach war das nicht.

Auch etwas unschön: Die Kameras können nur per Bewegungsmelder und nicht per Geräusch aktiviert werden. Das ist bei einigen Billig-Softwarelösungen schon implementiert. Die können aber in der Regel keine Nachtsicht (wie das Arlo), andererseits kann das Arlo aber im Moment (noch?) keinen "Dauerlauf", wenn der Bewegungsmelder mal angesprungen ist. Nach Auflauf der Höchstaufnahmezeit muss wieder durch den Bewegungsmelder getriggert werden und man hat ggf. einen Zeitversatz bzw. eine Lücke. Apropos Zeitversatz: Beim Streamen bemerkte ich einen Versatz von 4 bis 5 Sekunden zwischen der Realität und dem, was die Kamera mir "live" streamte. Für Video-Konferenzen ist das Arlo also nicht geeignet.

Fazit:
Die Arlo punktet massiv mit Nachtsicht, Robustheit, sehr freien Montagemöglichkeiten, kleinen Gehäusen, einer in einfachen Umfeldern recht einfachen und selbstführenden Installation und einem in seiner Reduziertheit trotzdem noch vernünftigen Cloud-Storage. Was mir fehlt ist die Möglichkeit, Videos lokal abzulegen und das volle Potential der Basis-Station auszunutzen. Diese scheint mit ihren beiden USB-Ports sehr viele Möglichkeiten zu haben. Mich würde hier freuen, wenn man z.B. die Konfiguration des Arlo im lokalen LAN bzw. WLAN besser aufstellen könnte - auch wäre es schön, das WLAN des Arlo sinnvoll umbenennen zu können. Hier darf man gespannt sein, was künftige Firmware-Updates sind bringen.
Auch wenn mein Bericht ja etwas "negativ" wirkt bzw. ich durchaus Mankos aufgezählt habe, so sehe ich bei dem Arlo gegenüber den Systemen anderer (auch etablierter) Hersteller durchaus viel Potential und die "handwerklich" bzw. technisch sehr gut gemachten und in der Tradition des Netgear Genie stehenden, ergonomischen und intuitiven Konfigurationsmöglichkeiten sind ein deutliches Plus. Hier ist durchaus noch Verbesserung drin; das Potential ist aber bereits vorhanden. Ergo komme ich aktuell auf 4 Sterne mit einer starken Tendenz nach oben. Vor allem die Robustheit der Kameras spielt hier hinein - außerdem gefällt mir das Magnet-Montagemodell mit den quasi frei montierbaren, rundlichen Haltern, auf welche die Kameras nur "aufgesteckt" werden. Auch hier gilt: Klare 4 Sterne mit Potential für mehr.

Ein Nachtrag noch:
Der auf "[...]" gepostete Bilder-Guide zu der Einrichtung des Gerätes ist nicht nur einfach, sondern quasi vollständig. Ich habe selten erlebt, dass etwas so einfach und plastisch erklärt wurde. Wer sich für das Gerät interessiert, sollte sich den Guide (der auch unter "[...]" zu finden ist) einmal vorab ansehen. Hier bekommt man eigentlich mehr gesagt bzw. gezeigt als viele Zeilen Rezension einem sagen können. Meine beigefügten Bilder wiederum sind gar nicht einmal so repräsentativ, wie man das meinen könnte: Die Qualität ist mit 640*480 recht niedrig, was daran lag, dass ich die Kameras auf effizienteste Batterienutzung eingestellt hatte.

Noch ein Nachtrag:
Sorry, dass die URLs nicht angezeigt werden. Amazon filtert diese leider heraus. Suche da noch nach einer Lösung.
Bitte beachten Sie auch die Kommentare zu dieser Rezension, da dort das Einrichten des Arlo in einem etwas schwierigeren Kontext besprochen und ein Lösungsansatz erarbeitet wird.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 25, 2015 12:44 PM MEST


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