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Rezensionen verfasst von
Max Lupin (Osnabrück, Deutschland)
(TOP 50 REZENSENT)   

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adeVital Analysis BA 1400 Körperanalysewaage (Bluetooth, passende App für Android u. iOS)
adeVital Analysis BA 1400 Körperanalysewaage (Bluetooth, passende App für Android u. iOS)
Preis: EUR 71,75

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Waage mit App-Zwang, 15. Januar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Es könnte so einfach sein: Waage auspacken, Batterien rein, Wiegen, Ergebnisse anzeigen. Ich habe wirklich mit mir gerungen, ob ich es so schwarz sehen soll, aber am Ende siegt - trotz kostenfreiem Produkttest - die Einsicht, dass es anderen wohl ähnlich gehen wird wie mir: Bei dieser Waage kann ich tatsächlich "ohne App" nur das Gewicht ablesen ... und das dann auch noch in einer sehr hoch und schmal angelegten Schriftart, so dass manch einer sicherlich Probleme beim Erkennen der Zahlen haben wird.
Ihr volles Potential nutzt diese Waage leider erst dann aus, wenn man "mit App" arbeitet. Dann kann man freilich in Bezug auf Körperfettanalyse etc. pp. aus dem Vollen schöpfen. Das ist auch schon so, aber gleichzeitig etwas beunruhigend: genauso wie bei (ebenfalls von mir getesteten) Braun-Zahnbürsten mit "Bluetooth-App" und "Zahnputz-Analyse" kann ich mich auch bei diesem Bluetooth-App-Wunder nicht einer gewissen Skepsis erwehren, die sich zusammen fassen lässt in der einfachen Frage: "Wozu brauche ich diesen Schnickschnack mit der App?"
Die Frage ist nicht einfach zu beantworten, denn früher gab es auch schon Waagen mit genau den gleichen Analyse-Funktionen, die das alles über mehr oder minder kleine und/oder große Displays abgefrühstückt haben; ganz ohne regelmäßige Probleme beim Verbinden via Bluetooth (mindestens beim Samsung Galaxy K und dem Motorola meiner Frau kommt es immer mal zu kleineren "Hängern" diesbezüglich) und die Frage, ob ich nicht irgendwie doch irgendwann freiwillig bzw. unfreiwillig meine biometrischen Daten mit dem Internet teile. Von der App aus meine aktuellen Daten an Email, Twitter, Facebook zu versenden ist ebenso möglich wie ... in meinen Augen ... bedenklich. Aber vielleicht braucht der Mensch das heute? Gruselig ... aber andererseits treiben Nike & Co es ja inzwischen mit ihren Fitness-Lösungen genauso. ADE reiht sich hier nur ein.
Im Großen und Ganzen kann mich die BA 1400 dennoch (oder daher?) nicht so recht überzeugen - obwohl sie wertig aussieht, gut verarbeitet ist, 4 Speicherplätze hat sowie die üblichen Features wie eine Abschaltautomatik etc. mitbringt. Eine Waage, die nur so richtig funktioniert, wenn ich mir dazu eine App auf (m)ein Smartphone packe ... hmmm. Nicht mein Ding. Zumal es die Nutzer doch arg einschränkt. Naturgemäß kann man per Bluetooth nur ein Gerät gleichzeitig koppeln - nutzt man mehrere Geräte mit der Waage, so kommt unweigerlich irgendwann der Moment, an dem die sich beide koppeln möchten und sie kommen durcheinander; haben wir so schon gehabt und es endete mit einem Neustart von Smartphones und Waage (per Batterie-Entnahme).
Ich will hier aber gar nicht weiter in die Details einsteigen. Nach zwei Wochen kostenloser Test-Nutzung zeigt sich für mich ein eher durchwachsenes Bild; meine Frau findet die Waage allerdings etwas besser, so dass wir in einer gemeinsamen Entscheidung auf 4 Sterne (ich würde eher 3 Sterne vergeben) kommen. 5 Sterne kann ich allerdings nicht vergeben -- das wäre vielleicht drin, wenn sich alle Funktionen komplett ohne App erschließbar machen würde.


Wicked Chili "T-Bone" DUAL KFZ Ladegerät mit ausziehbarem microUSB Kabel und USB Fast-Port für Apple- und Android-Geräte (Aufrollbar, Kabellänge ca. 70 cm, microUSB: 1A / USB-A Port: 3.1 A)
Wicked Chili "T-Bone" DUAL KFZ Ladegerät mit ausziehbarem microUSB Kabel und USB Fast-Port für Apple- und Android-Geräte (Aufrollbar, Kabellänge ca. 70 cm, microUSB: 1A / USB-A Port: 3.1 A)
Preis: EUR 12,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nettes Gerät mit überarbeitungsbedürftiger Beschreibung, 15. Januar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Im Vergleich mit den beiden anderen No-Name-Produkten, die ich aus diesem Segment schon probiert - und weggeworfen - habe, ist dieses Ladegerät wirklich gut aufgestellt. Gerade das ausziehbare Micro-USB-Kabel mit "ungefähr 70cm" Länge (der tatsächlich sind es eher 60-65cm) gefällt und ist eine sinnvolle Lösung, um sich das übliche Kabel-Gewirr zu sparen.
Wie man an diesem Beispiel jedoch schon sehen kann ergeben sich allerdings in der Produktbeschreibung einige "Unschärfen", die man vielleicht von Seiten des Herstellers noch erörtern und etwas überarbeiten sollte. Die Kabellänge in "ungefähr" anzugeben wirkt schon merkwürdig - schwierig wird es, wenn es um handfeste Leistungsmerkmale geht.
Denn: Der "T-Bone" kommt angeblich mit einem 3,1 A "High-Power-Anschluss" daher. Das ist vielleicht auch faktisch so, weil das Gerät INSGESAMT 3,1A weitergeben kann, aber auf dem Gerät selbst wird es (wohl richtigerweise) so verklausuliert dargestellt, dass es schon zu Irritationen führen kann. Auf dem Gerät steht nämlich "OUT: max. 1x1A/1x2,1A", wobei im Eingang übrigens 12V und 24V möglich sind. Da USB sich relativ flexibel verhält, was die übertragenen Ströme angeht, ist es durchaus glaubhaft, dass man über den angeschlossenen USB-Port die vollen 3,1A erreichen könnte, wenn man an dem zweiten Port kein Gerät betreibt. Welche Geräte diese Ströme allerdings konkret abnehmen sollten, das sei einmal dahingestellt. Mir sind bisher lediglich ein paar Geräte untergekommen, die bis zu 2,1A aufgenommen haben - Schnellladegeräte für Kindle & Co sind sogar oft nur auf 1,8A ausgelegt und viele Geräte nehmen einfach nur das Maximum von 500mA ab, das per USB-Spezifikation mal erlaubt war (inzwischen liest man auch häufiger mal 900mA). Es ist also fraglich, ob man die angeblichen oder tatsächlichen 3,1A wirklich brauchen würde.
Nun ja ... hätte-hätte-Fahrradkette: Abgesehen von den zweifelhaften bzw. unscharfen Angaben zu dem Gerät ist der T-Bone aber ein im Vergleich relativ robust aufgemachtes Ladegerät, das sich vor seinen direkten Konkurrenten am Markt nicht zu verstecken braucht. Dem 5-Sterne-Jubel möchte ich mich jedoch nicht anschließen ... ich finde es gut -- überragend ist es aber nicht.

Zuvor aber noch der Preis:
Ich habe das Gerät zwar über Vine kostenlos bekommen, aber - wie gesagt - selber mehrere Geräte anderer Hersteller aus diesem Leistungs- und übrigens auch Preis-Segment gekauft. Zwischen 10 und 15 Euro liegen hier fast alle und somit gibt sich der T-Bone mit anderen Geräten des Marktsegmentes nicht viel, wenngleich man beim T-Bone ja ein Micro-USB-Kabel spart und damit einen zusätzlichen Benefit hat. Andererseits könnte man sagen: "Ist das Kabel mal hin, dann kann ich es nicht tauschen und verliere einen Anschluss-Port". Nun ja ...

Im Fazit vergebe ich 4 Sterne mit einer Tendenz nach oben, die sich dann auswirken wird, wenn das Gerät tatsächlich mindestens ein halbes Jahr "Autofahren mit der Familie" überlebt hat. Das ist den anderen Geräte nämlich bisher nie gelungen.


One for All URC 8810 OFA Nevo Smart Zapper Fernbedienung schwarz
One for All URC 8810 OFA Nevo Smart Zapper Fernbedienung schwarz
Preis: EUR 39,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eher schlecht als recht, 8. Januar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich gehe an dieser Stelle jetzt mal bewusst nicht auf angebliche Füllwort-Features wie "elegant verpackt" oder "zukunftsweisendes Design" ein. Ich halte nicht viel davon, dadurch auf der "Positiv-Seite" zu schönen, weil die Negativseite vom ersten bis zum letzten Moment einfach überwogen hat.

Nachdem ich den "Nevo Smart Zapper" (ich nenne ihn jetzt im weiteren der Einfachheit wegen nur noch "Zapper") jetzt gut drei Wochen getestet habe, kann ich allerhöchstens von sehr durchwachsenen Ergebnissen sprechen - und ich habe es wirklich mit jedem greifbaren Gerät ausprobiert. Ich habe mit iPhone 5s, Nexus 5, Nexus 7, Sony Z1 und Z2, Acer Iconia One 7, Archos 80 G9, Samsung Galaxy K, dem recht aktuellen Motorola meiner Frau sowie zwei weiteren Samsung Smartphones und zusätzlich noch zwei recht aktuellen Samsung Tablets getestet ---- und es nie auf Anhieb sauber zum Laufen bekommen. Man bedenke hierbei, dass ich als Berufs-IT-ler schon so manche Bluetooth-Geräte benutzt bzw. eingerichtet habe, mir auch das Emulieren von Fernbedienungs-Signalen bisher nicht fremd war und ich gemeinhin sehr innovationsfreudig und zudem sehr tolerant bin, was die Fehleranfälligkeit von Apps angeht. Der Zapper allerdings glänzt allerdings vor allem dadurch, dass die vorhandenen Apps desaströs sind -- die für Android übrigens mehr als die für Apple. Bei beiden sind die Ergebnisse jedoch nicht zufriedenstellend; sofern man überhaupt die App installiert bekommt (bei den Sony-Geräten und meinem Galaxy K hatte ich damit arge Probleme; bei dem Iconia kam mehrfach keine Bluetooth-Verbindung zustande). Wichtiger Tipp hier: Offenbar wird für die Nutzung das "Nevo SDK" als weitere App benötigt. Dieses SDK soll wohl scheinbar automatisch nachgeladen bzw. als "Muss auch noch installiert werden" angeboten werden, wenn man die eigentliche App lädt --- aber das passiert bisweilen nicht, wodurch sich auch erklärt, warum der Zapper bei manchen ganz schlicht und einfach nicht funzt. Beispiel: Sony-Smartphones. Hier wird scheinbar die Installation des SDK nicht getriggert bzw. die Meldung hierzu unterdrückt.

Nebenbei ist freilich selbst der angepriesene Funktionsumfang, den der Zapper erreichen KÖNNTE, falls man die App(s) denn zum Laufen bekommt, eher "fragwürdig": Man kann mit dem Zapper am Ende EIN Endgerät (z.B. einen Fernseher) per Bluetooth vom Smartphone aus fernbedienen, wobei einem in der Regel (ausprobiert mit einem Sony-, einem Samsung- und einem Toshiba-Fernseher) lediglich die rudimentärsten Funktionen wie An/Aus und Laut/Leise zur Verfügung stehen. So richtig Spaß kommt da nicht auf und irgendwie hatte ich mir angesichts "300.000 Geräte von über 6.000 Marken" in der Produktbeschreibung etwas anderes vorgestellt, was die Unterstützung von Features der einzelnen Hersteller angeht. Aber nun denn ....
Über die Sinnhaftigkeit des EPG-Features lässt sich übrigens streiten. Ich habe es bisher auf keinem meiner Geräte so zum Laufen bekommen, das es mir wirklich eine komfortable Vorgehensweise a la "gucken wir mal ins EPG ... oh, auf ARD HD kommt was gutes ... also ja, ich will ARD HD gucken ... dann klicken wir mal drauf und gucken es" erlaubt. Bei mir landen alle solchen Versuche im elektronischen Kanalnirvana: Will heißen ... mein Fernseher macht einen völlig anderen Kanal auf - ARD HD liegt da jedenfalls nicht. Aber wie sollte er das auch wissen?

Wirrer wird es, wenn man eine etwas komplexere, aber häufig genug vorkommende "Fernsehlandschaft" hat -- also z.B. ein Heimkinosystem und einen Sat/Kabel-Receiver. An dieser Stelle ist der Zapper fast völlig unnütz, weil er - wie gesagt - nur mit einem Gerät gleichzeitg umme kommt. Den Kanal am Fernseher verstellen bringt mir aber mal so gar nichts, wenn die Kanalwahl sonst über den Sat-Receiver läuft. So bleiben dann wirklich nur die rudimentärsten Features, die in solchen Situationen aber auch nur teilweise funktionieren -- mein Fernseher leitet z.B. Anfragen glücklicherweise per HDMI an meinen Verstärker weiter ... aber das muss beileibe nicht bei jedem Kunden so sein.

Ich könnte mich jetzt noch über andere Punkte auslassen. Z.B. die sehr eingeschränkte "unterstützte Auflösung" (1200x800) und die Tatsache, dass schon beim Auspacken das erste "Habe ich jetzt was kaputt gemacht?"-Problem auftritt -- der Zapper wird nämlich von einem Batteriefach-Deckel-Dummy gehalten, der einfach in der Packung verbleiben kann. Im Fazit kommt beim Aufzählen der Makel aber nichts Neues herum.

Ich komme daher zu einer abschließenden Bewertung:
Angesichts der schlecht gemachten App bzw. der schlecht gemachten Installation (App und SDK zu trennen ist für den Hersteller vielleicht sinnvoll - ergonomisch für den Kunden ist es nicht), der eingeschränkten Features, der "China-Plastik"-Bauweise und der Unterstützung von nur EINEM Endgerät gleichzeitig, komme ich allenfalls auf 2 Sterne. Einen "Gnadenstern" oberhalb der Minimalbewertung vergebe ich an dieser Stelle aus einem ganz schlichten Grund: Ich nutze den Zapper tatsächlich noch ... und zwar, um meine Heimkino-Anlage An und Aus zu stellen. Mehr nicht. Ich spare mir dadurch im Regelfall das Öffnen der Schublade, in der sie steht. ;-)
Freilich ist das Preis-Leistungsverhältnis bei diesem Gerät in der aktuellen Situation bei einem Kostenpunkt von 45 bis 50 Euro sehr schief. Abgesehen von Kunden, die vielleicht wirklich mit ihrem Smartphone ALLES steuern wollen ist der Zapper ja ansonsten auch nur für Leute interessant, die damit IR-Repeater ersetzen wollen würden ... .... die fehlende Unterstützung für mehrere Geräte macht den Zapper hier aber uninteressant .... zumal zum gleichen Preis schon recht gute Repeater zu bekommen sind.

2 Sterne mit Tendenz nach unten. Im aktuellen Zustand nicht empfehlenswert. Ggf. lässt sich der Hersteller noch dazu hinreißen, die Apps so aufzustellen, dass sie A. funktionsfähig und B. mit einem breiteren, sinnvolleren Funktionsumfang ausgestattet sind. Der Zapper könnte dadurch im Nachhinein noch deutlich zulegen - ich würde das dann mit einer entsprechend höheren Bewertung honorieren.


MAGIX Fastcut [PC]
MAGIX Fastcut [PC]
Preis: EUR 59,99

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nette Lösung für "mal eben"-Bearbeitung von Gopro-Material, 27. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: MAGIX Fastcut [PC] (DVD-ROM)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Typische Magix-Software. Will heißen: Grundsolide Features, einfache und intuitive Bedienung und wirres Lizensierungskonzept (Lizenzkontrolle per Internet sowie Anmelde-Zwang beim Hersteller-Portal), verbunden mit brauchbaren Ergebnisse, die man ohne großen Aufwand umsetzen kann. Ergo: eine gute Wahl für Otto Normalkunde.
Im Großen und Ganzen ist diese Software gerade für jene, die mit der mangelhaften bzw unergonomischen Software von Gopro nicht umme kommen, interessant. Features wie taktbasierender Schnitt und diverse Aushübschungen sind gut gemacht, leicht von Jedermann zu nutzen und bringen sofort brauchbare Ergebnisse. Sehr nett, wenn man "mal eben" etwas nachbessern will.

Fazit: Solide, nett gemachte Lösung für Gopro-Besitzer, die noch dazu Chancen auf einen Rabatt haben. 4 Sterne.


Steinel Heißluftgebläse HL 2020 E, elektronisch geregelt, 2200 W,  150 /150 - 300/300 - 500 l/min, 80 - 630 Grad, 9 mm Reduzierdüse inklusive, blau, 352202
Steinel Heißluftgebläse HL 2020 E, elektronisch geregelt, 2200 W, 150 /150 - 300/300 - 500 l/min, 80 - 630 Grad, 9 mm Reduzierdüse inklusive, blau, 352202
Wird angeboten von AGON-Werkzeuge-Bochum
Preis: EUR 99,80

5.0 von 5 Sternen Solides Gerät mit Komfort-Features, 27. Dezember 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Dieser sehr gut verarbeite Heißluftfön kommt in einem stabilen Koffer und bringt diverse nette Features mit, die den leicht höheren Preis (man kriegt solche Geräte auch für die Hälfte) durchaus rechtfertigen. Dazu gehören eine Restwärme-Warnung ebenso wie eine per Joystick stufenlose steuerbare Hitze von Lauwarm bis über 600 Grad. So richtig brauchen tut man diese Features freilich nicht - sie sind aber sinnvoll und komfortabel.
Im Praxistest kommt das Gerät sehr gut weg, weshalb ich auch aufgrund der guten Verarbeitung fünf Sterne vergebe. Konkret getestet wurde das "gezielte" Trocknen von temperaturempfindlichen Materialien (Papier) im niedrigen Temperaturbereich sowie das Entlöten bzw. Ent- und Wiederbelöten von Platinen sowie das Verformen von Plastik. Insgesamt war das Ergebnis stets gut bis sehr gut und das Handling War jeweils vorbildlich.

Fazit: Ein sehr gutes Gerät mit netten Features. Sehr gute 5 Sterne. Wer es einfacher mag, der kann auch gut zu den günstigeren Geräten des gleichen Herstellers greifen und bekommt für einen günstigeren Preis Geräte mit weniger Komfort, aber ähnlicher Leistung.


Jumbo 17854 - Stratego Vintage, Brettspiel
Jumbo 17854 - Stratego Vintage, Brettspiel
Preis: EUR 42,95

4.0 von 5 Sternen Für Fans, 27. Dezember 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Nett gemachte Version des Klassikers, die im Holzkasten in Buchoptik daher kommt. Für mich als Fan des "Originals" eine gute Geschichte, auch als Geschenk eine schöne Idee, jedoch ist hier - wie übrigens beim "Konkurrenten" Risiko auch - in der Vintage- bzw Spezial-Edition nicht so viel drin, dass sich ein Kauf aus "spielerischer" Sicht lohnt. Man bekommt eine schön gemachte Version des bekannten Spiels - aber nicht mehr. Insofern sollte man diesbezüglich nicht zu viel erwarten.
Im Falle dieser Vintage-Edition ist es allerdings sicherlich eine der wertigsten Versionen, die man so erstehen kann - daher rechtfertigt sich teilweise der Preis, wenn man Fan ist oder einen Fan beschenkt.

Zu Stratego selbst: Ein absoluter Klassiker, der für mich in der selben Liga wie Risiko und Monopoly rangiert. Vom Anspruch her ordnet sich Stratego im Bereich von Schach ein - allerdings mit einem gewissen Unsicherheitselement, das dem gezielten Taktieren Vorschub leistet.

Fazit: Nette Version eines Klassikers. Als Geschenk für Fans gut geeignet. 4 Sterne.


Tenson F502820 Ukulele Player Pack
Tenson F502820 Ukulele Player Pack
Preis: EUR 31,39

4.0 von 5 Sternen Nettes Einsteiger-Paket, 16. Dezember 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Eine nette, preisgünstige "Einsteiger"-Ukulele mit Tasche. Im Grunde alles, was man so zum Start mit diesem ungewöhnlichen Musikinstrument braucht -- und das für (z.Zt. rabattierte) ca. 30 Euro.

Die Verarbeitung des Instrumentes ist sauber, die Lackierung gefällt, der Klangkörper völlig in Ordnung und die bereits aufgezogenen Saiten aus Kunststoff runden das Bild ab. Die Sopran-Ukulele reiht sich damit gut zwischen die beiden Kinder-Gitarren ein, die ich ebenfalls zum testen erhalten habe. Auch dort ist die Qualität für den niedrigen Preis brauchbar bzw. als "ungewöhnlich gut" zu bezeichnen.

Wunder erwarten darf man allerdings nicht. Aber als Zwei-Instrument oder für Einsteiger ist diese Karibik-Klampfe definitiv gut geeignet. Zumal, wenn man auf das Geld achten möchte. Wer dann "Lunte gerochen" hat oder auf den Geschmack gekommen ist, der kann sich getrost nach einer "Besseren" umsehen.

Zu der Tasche lässt sich sagen, dass sie im Grunde eher ein "Überzug" ist. Sie schützt allerhöchstens vor dem Einstauben, was sich aber durchaus mit dem deckt, was man bei diesem Preis erwarten kann. Nässe, Stöße etc. kann diese Tasche allerdings nicht abfangen.

Im Fazit:
Ein rundum zufriedenstellendes Paket, das für Einsteiger, als Zweit-Instrument, aber auch für "Fun"-Zwecke aufgrund des niedrigen Preises vollkommen geeignet ist. Selbst der Totalverlust des Instrumentes wird kaum schmerzen -- alleine das macht es z.B. schon für das Ausprobieren durch meine Kinder interessant.
Ich vergebe hier zunächst 4 Sterne - die Robustheit und Klangstabilität des Instrumentes lässt sich erst mit der Zeit prüfen; hier gilt jedoch auch: Nicht zu viel erwarten angesichts des Preises und von dem Instrument dann im realen Leben positiv überraschen lassen (war zumindest bei einer älteren Tenson-Gitarre meiner Frau so).


Rio Grande Games 22501402 - Dominion Erweiterung, Die Intrige, Strategiespiel
Rio Grande Games 22501402 - Dominion Erweiterung, Die Intrige, Strategiespiel
Preis: EUR 21,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wichtig: Dies ist die "neue" Version mit der man nicht (mehr) einfach so losspielen kann, 16. Dezember 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Wie schon in den diversen anderen Rezensionen angemerkt ist die Begrifflichkeit "Erweiterung" ist hier etwas schief geraten. Auch die Tatsache, dass der Name einer bereits auf dem Markt befindlichen, älteren "Alternativversion" des Basisspiels (die das Basisspiel - also Geldkarten etc. - und die kompletten Intrigen-Karten enthält) verwendet wird, trübt den ersten Eindruck doch arg. Ich habe die "alte" Version von "Intrigen" vor einiger Zeit bei Bekannten gesehen und habe mich ehrlich gefreut, über Vine die Erweiterung zu bekommen. In meinem Fall ist dadurch, dass das Grundspiel vorhanden ist, kein weiterer emotionaler Schaden entstanden -- bei anderen Käufern wird das möglicherweise anders aussehen. Fakt ist nämlich: Diese Erweiterung ist nicht mehr das bisher unter diesem Namen vermarktete "Alternativspiel". Mit dieser Erweiterung kann OHNE Basisspiel NICHTS angefangen werden. Insofern macht auch das Kaufen dieser Erweiterung für Einsteiger keinen großen Sinn -- früher schon, weil man gewissermaßen ein "etwas anderes" Dominion zum einsteigen hatte. Heute muss halt die Basis-Box auch gleich dazu gekauft werden.

Schön ist das alles nicht. Vom Standpunkt des gefühlt leicht "geprellten" Käufers her jedenfalls. Auch wenn freilich in der Produktbeschreibung steht, dass man ja außerdem die Basisbox (etc.) kaufen kann -- was freilich den intellektuellen Schritt nötig macht, dass sie (deshalb) nicht in dieser Erweiterung enthalten sein wird ;-)

Vom Standpunkt des Spielers her sieht es mit der Beurteilung dieser Erweiterung etwas anders aus: Die neuen taktischen Optionen gefallen mir, das Spiel gefiel mir beim "alten" "Intrigen" stets besser als beim "Roh-Spiel" und abgesehen von ein paar "Ausrutschern" (über die sich andere Rezensenten auch schon beschwert haben) ist das Design der Karten gewohnt schon. Generell ist Dominion eine gute Option für Spieler, die z.B. Magic the Gathering und dergleichen spielen und sich nach einer (etwas kurzweiligeren) Alternative ohne das "Sammelkartenspiel"-Feeling umsehen möchte. Somit kann Dominion übrigens auch als "Einstiegsdroge" oder zum Hereinschnuppern in dieses Genre dienen.

Im Fazit tendiere ich insgesamt spielerisch zu 4 Sternen, aufgrund der deutlichen Abwertung der "neuen" Erweiterung gegenüber ihres älteren Pendants, vergebe ich aber vorläufig 3 Sterne. Alleine die Tatsache, dass man bei Preisvergleichen durch das Fehlen eines Zusatzes wie "2. Edition" oder "Neuauflage" als Erstkäufer gar nicht sauber reflektieren kann, ob man nun die richtige = alte Version (die für diesen Preis in der Tat ein Schnäppchen wäre) kauft, gibt mir sehr zu denken. Sollte hier die leichte Schieflage in der Produktbeschreibung bzw. dem Produktpreis (man kauft immerhin einen mit ziemlich viel Luft und einigen Karten gefüllten Karton) mit der Zeit behoben werden, so sind 4 Sterne definitiv drin.


Ultrafit Kinder Wellenrutsche 2.20 m, Blau, 330700001015
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Preis: EUR 99,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für den Heimgebrauch, 11. Dezember 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich habe sowohl die blaue, als auch die gelbe Version dieser Rutsche zum Testen bekommen. Die beiden sind völlig baugleich und weisen auch keine abweichenden Qualitätsmerkmale auf - will heißen: die Qualität, die ich vorliegen habe, scheint universell für die Produkte dieser Linie zu gelten.

Erst einmal vorab eine Einordnung: "nur für den Hausgebrauch" und das Fehlen eines Hinweises wie "TÜV GS (nach EN 1176)" sagt bereits einiges über die Möglichkeiten dieses Produktes aus. Es handelt sich hierbei um keine "Profi-Wellenrutsche" für Kindergärten oder Restaurantbetriebe oder eben andere Stellen, die öffentlich zugänglich sind und an denen solche Produkte einer dauerhaften Belastung ausgesetzt sind.
Das sagt jetzt mal noch nichts über die Qualität oder eben mangelnde Qualität aus. Manche Hersteller (so auch Ultrasport) sparen sich die kostspielige Zertifizierung einfach - mal bei Kunststoffrutschen eh in der Regel eher früher als später Themen wie Abnutzung, UV-Beständigkeit etc. ins Spiel kommen und eine Zertifizierung erschweren.

Die von mir getesteten Wellenrutschen waren durchweg sowohl dick, als auch stabil genug, um sowohl im "Hangeinsatz", als auch als "frei aufgehängte" Rutsche einen Sinn zu ergeben. Ich selbst nutze die beiden Rutschen "am Hang" - kann mir aber einen Einsatz an z.B. einem hölzernen Gestell oder dergleichen gut vorstellen. Jedoch möchte ich hier aufgrund Erfahrungen mit einem anderen Hersteller eine "Warnung" aussprechen: Eine Aufhängung bzw. Fixierung geschieht durch das Anbringen mittels Schrauben, welche durch mehrere vorgestanzte bzw. vorgeformte Öffnungen recht nach an der "Oberkante" der Rutsche geschieht. Dadurch wirken vor allem dann, wenn man die Rutsche durch irgend einen Grund etwas schräger oder weniger schräg als gedacht anbringt bei der Benutzung recht starke Kräfte auf die Oberkante und auf die Schrauben. Man sollte hier also nicht nur mit anständigen Schrauben arbeiten, sondern die Rutsche sinnvoll ausrichten und vor allem mit Unterlegscheiben arbeiten, um ein Herausreißen der Schrauben zu unterbinden. Bei einem Bekannten von mir haben wir sogar diesen Part mit einem gestanzten Blech realisiert, das gleichzeitig als Aufnahme für die abgesenkten Schrauben diente.

Alles in allem ist die Rutsche von Ultrasport ein klassisches "beim Oma und Opa im Garten"-Gerät, an dem man durchaus einige Jahre Spaß haben wird. Der verarbeitete Kunststoff wirkt robust - wird aber (wie alle Kunststoffe) absehbar gegenüber Metall-Rutschen ein Abnutzungsproblem und ein UV-Problem entwickeln. Hier kommt halt der geringere Preis zum Tragen.

Preisliche Einordnung:
Ja, ich habe die beiden hier rezensierten Produkte über Amazon Vine bekommen; nein, ich habe nicht dafür bezahlt. Aber ja, ich habe mich natürlich vorab schon mehrfach umgesehen, zu welchen Preisen man diese Sorte Rutschen denn überhaupt bekommen kann. Das Bild ist recht einheitlich: zwischen 50 und 150 Euro ist eine Menge Produkte unterwegs, die man mit der Ultrasport-Rutsche vergleichen kann. Mir fallen da Namen wie "Jungle Gym" oder "Bear County" ein.

Im Fazit:
Brauchbare Qualität zu einem marktüblichen Preis. Insgesamt "Gut".


ACE Drogentest-Kit Drugcup Enterprise für Betriebe, Vereine, Organisationen und Eltern
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Preis: EUR 53,95

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einordnung zur Rechtslage und etwas Abhilfe in Punkto "Legendenbildung" zu den Möglichkeiten des Tests, 11. Dezember 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Als Vine-Rezensent bekommt man ja manchmal die merkwürdigsten Sachen angeboten. Ich muss zugeben, dass dieser Test zu diesen "Merkwürdigkeiten" gehört und ich ihn primär deshalb bestellt habe, weil ich neugierig war, wie solch ein Test denn aufgebaut ist und generell "funktioniert". Gerade dann, wenn

Bevor ich aber hier tiefer in die Funktionalität einsteige erst einmal - wie ich finde am Wichtigsten an der ganzen Sache - ein kurzer Einblick in die Rechtslage und dann ein kurzes Aufräumen mit der Legendenbildung, die hier aufgrund einiger anderer Rezensionen im Moment stattfindet.

Zu der Rechtslage:
Drogentests sind vom Grundsatz her nur dann möglich, wenn dem jemand vorab zustimmt. Nicht nur bei Mitarbeitern macht hier eine schriftliche Abfassung der Einwilligung Sinn, um spätere rechtliche Probleme zu vermeiden. Es ist hierbei übrigens so, dass selbst alkoholisierte Mitarbeiter nicht einfach so zu Tests gezwungen werden dürfen. Das Grundgesetz (GG) in Art. 2 Abs. 2 des Grundgesetzes (GG) verbietet solche Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte. Routinemäßige Test sind daher ebenfalls tabu; was übrigens auch für medizinische Kontrollen und dergleichen gilt. All das ist ausnahmslos ein weitgehender Eingriff in die Intimsphäre und damit in das Persönlichkeitsrecht z.B. des Arbeitnehmers, weshalb das Kontrollieren des physischen und psychischen Zustandes von Arbeitnehmern (etc.) besonders geschützt ist. Dies ist übrigens unter anderem ein Grund, weshalb Arbeitgeber auch nicht "einfach so" nach Erkrankungen bzw. dem "Grund für den gelben Schein" fragen dürfen.
Ausnahmen gibt es jedoch. Ein Beispiel können Arbeitgeber hier finden:
"Arbeitsgericht Hamburg, Urteil vom 1.9.2006, Az.: 27 Ca 136/06"
Hier hatte ein Arbeitnehmern dagegen geklagt, dass er zu einem Drogentest "gezwungen" wurde. Um es abzukürzen: Er hat verloren. Das Gericht sah es in diesem SPEZIELLEN Fall (bei dem das Unternehmen eigens hierzu sogar mit dem Betriebsrat eine entsprechende Betriebsvereinbarung geschlossen hatte) als rechtens an, weil es keine andere Möglichkeit gab, die Arbeitsfähigkeit des Mitarbeiters zu kontrollieren (da dieser einen Drogentest verweigert hatte). Hier muss man jedoch auch bedenken, dass es sich um einen Mitarbeiter handelte, der mit schweren, gefährlichen Maschinen hantierte bzw. sie steuerte und daher von einer Gefährdung für Andere durch die Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit des Mitarbeiters ausgegangen werden musste.
Allgemein lässt sich sagen: Drogentests ohne Zustimmung sind tabu, Drogentests mit Zustimmung sind problematisch. So dürfen diese Tests in der Regel nicht im Unternehmen durchgeführt werden, sondern es muss dem Mitarbeiter gestattet werden, seine Arbeitsfähigkeit durch einen Arzt seiner Wahl bestätigen zu lassen. Ansonsten ist es nur möglich, den Mitarbeiter per Abmahnung oder Verdachtskündigung (hier sind einige Formalien zu beachten!) über den Verdacht zu informieren und ihn zu bitten, den Verdacht durch einen objektiven Drogentest aus dem Weg zu räumen. Kommt der Mitarbeiter dem nicht nach, so sind weitere Schritte möglich - aber nur dann.

Zu der aktuellen "Legendenbildung" in Bezug auf diesen speziellen Test:
Aussagen wie "nach Bier und Schnappsgenuss habe ich einen Ausschlag gesehen" sind völliger Quatsch. Dieser Test prüft (lediglich) auf Amphetamine, THC, Kokain, Methampethamine, Opiate und MDMA. Alkohol ist NICHT dabei.

In Bezug auf Opiate muss an dieser Stelle allerdings übrigens tatsächlich mit "False Positives" gerechnet werden. Und zwar dann, wenn diese medikamentös eingesetzt werden (z.B. bei Schmerzerkrankungen) und daher nicht notwendigerweise ein "Drogenproblem" existiert. Arbeitsfähig ist ein Mitarbeiter unter medikamentös verordneten Opiaten allerdings in der Regel nicht.

Wichtig zu wissen ist außerdem, dass man offenbar tatsächlich durch den Konsum von Mohnkuchen positive Ergebnisse verursachen kann (nicht nur bei diesem Test). Siehe dazu auch:
[...]
(der Link wurde durch Leerzeichen erweitert, da Amazon Links ansonsten herausfiltert)

Abschliessend ein paar Worte zu der Art und Weise wie der Test funktioniert:
Zunächst einmal besteht der Test aus ein paar Testbechern, die verschließbar sind und die entsprechenden Teststreifen schon "eingebaut" haben. Die Nutzung ist denkbar einfach: Urin rein, Ergebnis angucken. Jedenfalls in der Theorie. In der Praxis sind die Ergebnisse nur sehr eingeschränkt verwertbar (der Test kann nur als "Anfangsverdacht" gesehen werden und sollte in einem Labor mit einer Zweitprobe verifiziert werden) -- sofern man sie überhaupt unter den richtigen Bedingungen erhoben hat. Denn in Bezug auf Temperatur des Testbechers (Raumtemperatur) und des Testmaterials (Körpertemperatur) werden recht klare Anforderungen gestellt (und über einen Teststreifen verifiziert). Mit "alten" = kalten Proben sollte hier also nicht gearbeitet werden. Auch ein "mal eben bei Wind und Wetter auf der Baustelle testen" oder dergleichen ist nicht angesagt. Zudem ist natürlich auch das reine "Aufbewahren" bedenklich - hier wird ja auch wieder ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte erkennbar.

Im Fazit kann ich sagen, dass ich durch einen Test an mir selbst (Opiate über Mohnkuchen) und zwei anonyme Probanden (1x Morphine wg Schmerzerkrankung und 1x THC nach dem Holland-Urlaub eines Bekannten) durchaus die scheinbare reine Funktionalität dieses Tests bestätigen kann - es wurden jedenfalls jeweils Spuren der erwarteten "Drogen" nachgewiesen. ABER diese Sorte Tests ist weder rechtlich sicher, noch in einem gesunden betrieblichen Umfeld angeraten, noch ist man sicher vor "False Positives", denn wir konnten bei allen drei Probanden in geringen Mengen Kokain nachweisen, was definitiv nicht richtig ist (auch nicht bei dem Holland-Urlauber).

Insgesamt vergebe ich neutrale 3 Punkte, denn die Tests mögen unter bestimmten Voraussetzungen helfen, einen Anfangsverdacht zu beseitigen (indem ein Mitarbeiter, der das gerne möchte einfach "kurz" selbst testet) oder zu bestätigen (falls Eltern z.B. bei ihren Kindern Drogensucht unterstellen - aber auch hier gelten nun einmal "eigentlich" die Persönlichkeitsrechte - zumindest bei Volljährigen, gelle?). Mich kann das Produkt trotz - oder gerade wegen? - seinem "Wir klären mal auf"-Ansatz mit der Broschüre und dem Plakat nicht so recht überzeugen. Hier wird vordergründig mit Aufklärung und dem Aufzeigen von "Hilfe" geworben, obwohl es ganz offensichtlich bei diesem Produkt primär darum geht, als Arbeitgeber (eben möglicherweise rechtswidrigerweise) Drogenkonsumenten zu identifizieren. Das ist schon ziemlich schwierig einzuordnen, zumal auf die rechtlichen Probleme, in die man sich als Arbeitgeber so begibt, gar nicht hingewiesen wird (es sei denn, ich habe es überlesen).


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