Profil für Max Lupin > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Max Lupin
Top-Rezensenten Rang: 96
Hilfreiche Bewertungen: 3968

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Max Lupin (Osnabrück, Deutschland)
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
Skil Laubsauger und gebläse, F0150791AA
Skil Laubsauger und gebläse, F0150791AA
Wird angeboten von conrad_electronic
Preis: EUR 60,59

4.0 von 5 Sternen Eher Lowend als Highend, aber dafür ist quasi "Erst einmal alles dabei, was man braucht", 30. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Diese Laub-Sauger-Gebläse-Kombo ist in meinen Augen ein netter Beitrag zum Thema "Optimierung des Produktionsablaufs bei Gartengeräten". Der geneigte Kunde wird nämlich unter dem Label "Easy Storage" erst einmal zum Zusammenbau des Gerätes gezwungen. Ich finde das gut, denn bei anderen Herstellern findet dieser noch in einer Fabrik in Hinter-Asien statt, was die Produktionskosten unnütz in die Höhe treibt ;-)
Spaß beiseite: Ich finde zwar, dass die Bosch-Tochter (ja, das sind sie) Skil eine sehr nette, preisgünstige Alternative zu teureren Geräten darstellt, wenn man "für mal" oder "gelegentlich" oder "einmal im Jahr" ein Gartengerät, Werkzeug etc. pp. braucht, aber wenn ich ein Gerät zunächst einmal 10-15 Minuten aus einem Steckbausatz zusammen setzen muss, dann läuft was falsch. Andere Hersteller liefern ihre Geräte zum selben Preis jedenfalls im fertiggestellten, einsatzbereiten Zustand aus.
Ich möchte jetzt aber nicht zu frustriert klingen: Der Zusammenbau ist okay und die Tatsache, dass man das Gerät halb auseinander gebaut auch gut verstauen kann, findet auch mein Gefallen. Ich habe nur so meine Probleme mit Dingen, die aus Plaste gefertigt sind und dann mit "Sicherheitsschrauben" fixiert werden. Da schlägt mein "Das hält doch nicht besonders lange"-Sinn durch. Für regelmäßige Nutzung sind aber die an "Heimwerker" ausgerichteten Produkte der "Skil" (ohne Zusatz) genannten Produktlinien auch gar nicht gedacht. Es geht hier um das "Gelegentliche" und nicht die Dauerbeanspruchung. Insofern ist das, was man hier bekommt, durchaus okay. Zumal für den Preis.
Dazu ein Hinweis in eigener Sache: Ich habe das Gerät gratis bekommen. Daher ist es schwer, den Preis wirklich als gerechtfertigt einzuordnen. Sieht man sich um, so erkennt man aber, dass es in dem Preisbereich des rezensierten Produktes eine ganze Menge anderer Produkte mit ähnlichen - teilweise leicht besseren, teilweise leicht schlechteren - Features gibt. Man macht also keinen wirklich grundlegenden Fehler, wenn man jetzt eine Skil nimmt ... oder eben nicht.
Abheben kann sich die Laub-Sauger-Gebläse-Kombo so recht vom Durchschnitt des Marktes nicht. Sie liegt mir gut in der Hand, häckselt beim Saugen den Schmodderkram gut klein, ist dabei Affen-laut (das gehört bei diesen Produkten wohl dazu) und pustet beim Pusten auch gut was weg; Weltrekorde kann man aber nicht aufstellen und das Thema "Robustheit" ist so eine Sache. Es ist halt Plaste im Spiel - also Material, das weder starke Beanspruchung, noch lange Lagerung gut findet.
Im Fazit bleibt mir also zu sagen:
Ein recht gutes Laub-Sauger-Gebläse-Kombi-Gerät, das durchaus neutrale 3 bis gute 4 Sterne verdient. Die mitgelieferten Features wie Zugentlastung, Seitenreißverschluss am Beutel, Tragegurt Wandhalterung etc. pp. ergeben für sich genommen ein rundes Bild und rechtfertigen schon 4 Sterne - die Qualität des Materials jedoch (gut an den Plasterädern zu merken) ist jedoch für Dauerbeanspruchung nicht gemacht. Im Endeffekt kann man das Gerät jedoch durchaus für "Selten"-Nutzer empfehlen, die mit einem Kauf erst einmal "Alles auf einmal" haben wollen und sich gerne für kleines Geld orientieren möchten, ob Laub-Blasen bzw. Laub-Saugen überhaupt etwas für sie ist.
Skil hat übrigens selbst wohl auch nur diesen Anspruch an den Heimwerker-/Hobbygärtner-Bereich. Man möchte eine Grundlage liefern und gar nicht absolutes Highend bieten. Insofern findet sich dieser Ansatz in dem rezensierten Gerät auch stringent wieder.


AEG Vampyr VA10TRIO+ Staubsauger ohne Beutel / 1200 Watt / Kombidüse / Gute Reinigungsergebnisse auf Hartböden / Hygiene Filter / Schwarz
AEG Vampyr VA10TRIO+ Staubsauger ohne Beutel / 1200 Watt / Kombidüse / Gute Reinigungsergebnisse auf Hartböden / Hygiene Filter / Schwarz
Preis: EUR 99,95

4.0 von 5 Sternen Beutelloser Massen-Vampyr, 30. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der "Job" des Staubsauger-Rezensenten ist einfacher geworden: Dank des neuen EU-Labels muss man zu den einzelnen Produktspezifikationen dankenswerterweise kaum noch ein Wort verlieren. Mehr Zeit also für den Blick ins Detail.
Zunächst aber das "Grobe". Hier noch einmal die Werte im Einzelnen (aus der Produktbeschreibung):
- Energieeffizienzklasse (von A bis G): C
- Durchschnittlicher jährlicher Energieverbrauch (kWh/Jahr): 38.1
- Teppichreinigungsklasse (von A bis G): C
- Hartbodenreinigungsklasse (von A bis G): B
- Staubemissionsklasse (von A bis G): D
- Schallleistungspegel (in dB): 82
Die Energieeffizienzklasse kann ich freilich kaum beurteilen liegt aber - wie "C" schon andeutet - im Mittelfeld. Ebenso der Energieverbrauch, auch wenn der bei einem vergleichbaren Gerätes von Dirt Devel (Dirt Devil DD 5551) um knapp 30% niedriger liegt. Ob das freilich aussagekräftig ist? Man weiß es nicht ...
Die Teppichreinigungsklasse jedenfalls kann ich bestätigen - ebenfalls die Hartbodenreinigung. Hier liefert der "Vampyr VA10TRIO" (im weiteren nur noch "Vampyr" genannt) eine durchschnittliche Leistung ab. Nichts spektakuläres oder weltbewegendes jedenfalls, aber auf einem Niveau, auf dem man sich schon wiederfinden möchte, wenn man 100 Euro (+) bezahlt hat. Bei der Teppichreinigung bin ich diesbezüglich etwas hin und her gerissen: ich hätte mir mehr gewünscht, wobei Konkurrenzgeräte (wie z.B. der genannte Dirt Devil) eher schlechter als besser dastehen was diesen Wert angeht. Möglicherweise ist einfach die Multi-Zyklon-Technik nicht die Beste für diesen Einsatzzweck?
Im Bereich "Emissionen" - sowohl beim Staub, als auch beim Schall, ragt der Vampyr zwar nicht immens aus der Masse heraus, aber er geht auch nicht darin unter. Will heißen: Sowohl die relativ hohe Staubemission, als auch der Schallpegel lassen viel Raum für Verbesserungen (die erfahrungsgemäß bei den Staubemissionen irgendwann in weiteren Schaumstofflagen in den Filtern enden werden - Sinn und Zweck seien hier einmal dahin gestellt).
Insgesamt macht der Vampyr aber einen gehoben durchschnittlich bis guten Eindruck, der auch dadurch nicht getrübt wird, dass er ganz offensichtlich aus China kommt (mein Test-Produkt kam in einem Karton per Air China, der über und über mit chinesischen Schriftzeichen bedeckt war). Gegen einen zur Zeit ebenfalls von uns getesteten Rowenta kommt er aber nicht an -- muss er allerdings auch nicht.
Aus der "Iieeh-ein-Chinese"-Sparte noch ein wichtiger Hinweis für Bastler:
Ich hatte schon einige dieser oft herunter gemachten "China"-Geräte und muss explizit in Bezug auf AEG-Staubsauger sagen: Es hat auch Vorteile, wenn man billige, standardisierte Technologie kauft. Die glänzt nämlich mit Verlässlichkeit und Einfachheit. Sie merken - ich wäre auch ein guter Dacia-Kunde ;-)
Spaß beiseite: Der Vorteil an den AEG-Staubsaugern war bisher (und ist noch immer), dass man sie mit etwas handwerklichem Geschick komplett demontieren, reinigen und wieder zusammen setzen kann. Bei Dyson, Dirt Devil und Rowenta hatte ich da in der Vergangenheit so meine Probleme - Grundig z.B. (aus der Türkei) hat sich, wie AEG, kaum gewehrt und fällt für mich auch unter "wenn der mal verstopft ist, dann kriege ich den wohl wieder ans Laufen". Ich finde das super und möchte dafür am liebsten Bonuspunkte für Robustheit vergeben.
Damit wären wir auch bei dem Detail gewesen, das mich am meisten anspricht. Ansonsten ist der Vampyr nämlich eher 08/15 - trotz 3-fach Düsen und nominellen 1200 Watt.
Im Fazit bleibt mir daher auch nur zu sagen: Dieser Vampyr ist ziemlich profillos und findet sich irgendwo in der breiten Masse wieder. Das heißt: Wenn Sie einen Staubsauger kaufen wollen, dann können Sie getrost diesen hier kaufen - aber auch (das ist eben der Punkt) einen von dem Dutzend anderen Herstellern im selben Preissegment. Lassen Sie sich hier nicht von Rabatten blenden und vergleichen Sie den rabattierten Preis. Gerade bei China-Ware ist mir in der letzten Zeit häufiger unter gekommen, dass monatelang unsagbar rabattierte Preise (30%, 50%, 80%, 100% ... nein, war ein Spaß) an den Produkten standen und es so gut wie vorkam, dass die Produkte mal zu ihrem angeblichen "regulären" Preis verkauft wurden.
In Sternen ausgedrückt bin ich bei 3 bis 4 Sternen. Die hohe Robustheit durch die "einfache" Technik bringt mich zu 4 Sternen, wobei ich auch noch ein Plus für die staubbeutellose Technik eingerechnet habe. Ich finde Staubbeutel nämlich überflüssig - dann lieber regelmäßig Schaumstofffilter auswaschen ;-)


Linksys RE3000W-EJ Wireless N300 Wireless Router
Linksys RE3000W-EJ Wireless N300 Wireless Router
Preis: EUR 57,74

4.0 von 5 Sternen Ein Produkt unter vielen, 30. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Vorab: Dies ist ein gutes Produkt. Es ist deshalb gut, weil es bei relativ einfacher Konfiguration "Otto Normalkunde" erlaubt, sein Haus-WLAN zu erweitern. Es ist dabei nicht übermäßig teuer (mir als Gratis-Rezensent obliegt hier allerdings kein Urteil, denke ich), macht einen soliden Eindruck und bringt es theoretisch immerhin auf einen Datendurchsatz von 300 MBit/s und hat einen Ethernet-Port. Eine 4-Sterne-Bewertung ist für dieses Produkt also für sich genommen durchaus statthaft und wird von mir auch ohne mit der Wimper zu zucken vergeben.

Das dicke ABER folgt:
Zunächst einmal fällt beim direkten Vergleich mit anderen, teilweise halb so teuren Geräten - z.B. dem WN3100RP von Netgear - auf, dass das RE3000W-EJ eine komplette Steckdose besetzt. Bei anderen Herstellern wird hier wenigstens "durchgeschleift": Man steckt das Gerät in die Steckdose und kann dann trotzdem noch etwas an die Steckdose anschließen.
Auch bieten andere Hersteller oft mehr als einen Ethernet-Port (der ja das Minimum für die Wartung/Konfiguration darstellt). Zudem wird unter den Tisch fallen gelassen, dass der Ethernet-Port 10/100 MBit/s kann - also kein Gigabit-Ethernet beherrscht und dadurch rein theoretisch für angeschlossene LAN-Geräte die effektive Bandbreite auf 100 MBit/s beschränkt (egal, wie viel das WLAN aus den 300 MBit/s heraus holt).
Soweit aber keine spektakulären Ausrutscher.
Es ist auch schön, dass der RE3000W mit seinem Wireless-N (b/g/n) auf 300 MBit/s kommen soll - in der Realtität wird er das nur dann erreichen, wenn die Bedingungen optimal sind. Meiner Erfahrung nach ist man schnell im Bereich um 70-90 MBit/s, wenn es plötzlich mal alles weniger optimal ist oder das Gegenstück (der Adapter am Laptop etc. pp.) gar kein "schnelles N" kann. Hier sei also vor zu hohen Erwartungen gewarnt. So gesehen ist der RE3000W allerdings durchaus als "gut" im Bereich der Performance zu betrachten, weil er wenigstens das Maximum aus dem heraus holen könnte, was Wireless-N kann.
Wichtig an dieser Stelle: Hier wird das 2,4 GHz Band benutzt. Das ist im Grunde nicht schlimm, geht aber nicht das kommende Hauptproblem an: In Zukunft wird viel mit den 5 GHz Band gearbeitet werden (weil es höhere Datendurchsätze ermöglicht). Dieses Band zu erweitern bzw. auch noch zu erweitern wird daher irgendwann relevant werden, zumal es so ist, dass die Reichweiten auf diesem Band durch Störfaktoren deutlich schneller sinken als beim 2,4 GHz Band. Da in der Regel eine Abwärtskompatiblität herrscht, hilft der 2,4 GHz-Router hier für 5 GHz-Geräte (indem er "N" statt "AC" bereit stellt) schon weiter -- das Optimum stellt diese Lösung aber nicht da.

Bevor ich jetzt aus diesen Infos ein Fazit ziehe, ein paar Tipps zum Vorgehen beim "Range Extenden":
Der Range Extender sollte nie am äußersten Rand des bisherigen WLANs aufgehängt werden. Klingt zwar im ersten Moment sinnvoll, weil man ja das bisherige WLAN erweitern möchte, im Endeffekt ist es jedoch Quatsch, weil man tunlichst dafür sorgen sollte, dass der "Range Extender" selber eine gute Anbindunghat. Das wird oft außer Acht gelassen und führt dann meist zur Ernüchterung; der Extender kann ja nur weitergeben, was er selber bekommt.
Range Extender sind außerdem so eine Sache, wenn man z.B. mit MAC-basierender Sicherheit arbeitet. Geräte, die an einem Range Extender angeschlossen sind, bekommen nämlich in der Regel eine virtuelle MAC zugewiesen, die dann z.B. plötzlich beim Zugriff über das erweiterte WLAN auf Ressourcen des eigentlichen WLANs keine Rechte mehr haben. Man muss dann hier händisch die virtuellen MACs nachtragen - die sich übrigens auch mal ändern können. Dies nur als Bemerkung am Rande, falls Sie mal merkwürdige Symptome bei Ihrem Range Extender feststellen (ist mir bei Netgear aufgefallen, ist aber auch bei Linksys und anderen so).
Besonders wichtig ist jedoch, dass man das vorhandene WLAN de facto gar nicht "erweitert". Man hängt eigentlich ein anderes WLAN in dieses WLAN herein. Dies bemerkt man meist recht schnell, wenn Hersteller einen dazu auffordern, "bloß nicht die bisherige SSID für das erweiterte Netz zu verwenden". Wem da Übles schwant, der hat durchaus recht: Obwohl die SSID in so einem Fall vielleicht gleich ist, handelt es sich faktisch um zwei unterschiedliche Netze - von denen das eine noch dazu über das andere routet. Abgesehen von völlig unwägbaren Problemen bzgl. Latenzen, Roaming innerhalb des Netzwerkes (also zwischen den verschiedenen Access Points) und dergleichen macht so eine Konfiguration auch sicherheitstechnisch manchmal extreme Schwierigkeiten. In der Regel "können" günstigere Range Extender nämlich kein WPA2 und zwingen einen Netzwerk-Admin (also Sie) dazu, die Verschlüsselung im erweiterten Netzwerk herunter zu schrauben. Noch ungünstiger ist eigentlich nur das (auch existierende) Szenario, dass der Range Extender einen Netzwerk-Admin sogar dazu zwingt, die Verschlüsselung im Basis-Netzwerk zu verringern, damit das "Extenden" funktioniert. Alles schon gesehen.
Die gute Nachricht hier: Der RE3000W kann WPA2.

Abschließend das Fazit:
Wie schon gesagt sind 4 Sterne durchaus gerechtfertigt. Es ist jedoch schon so, dass man sich fragen sollte, wo man mit seinem Range Extender so "hin" will. Wer - wie ich - rein auf Ausleuchtung bedacht ist und mit seinem Range Extender einfach "überall im Haus" für WLAN sorgen will, der ist hier gut bedient - wer das nicht möchte und z.B. hohen Durchsatz im Sinn hat, der kann sogar im QoS des Range-Extenders durchaus noch ein Kaufargument wieder finden. Wirklich schlecht steht das Gerät jedenfalls nicht da -- optimal jedoch auch nicht, weil hier aus den 60 Euro Kaufpreis definitiv noch mehr für den Kunden heraus geholt werden könnte. Bedingt kaufbar und im Grunde "ein Produkt unter vielen".


Linksys SE4008-EJ Gigabit Switch (8-Port)
Linksys SE4008-EJ Gigabit Switch (8-Port)
Preis: EUR 64,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Produkt mit Produkt-Merkmalen, die ggf. nicht jeder braucht, 30. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Wie schon Hersteller gesagt, ist der Linksys SE4008-EJ die "perfekte" Ergänzung zum WRT1900AC, den ich auch in einem Vergleichstest hatte (der WRT1900AC stellte sich damals dem neuen Nighthawk von Netgear). Auf dem WRT1900AC ist dieser Switch nämlich buchstäblich "stapelbar".
Übrigens gilt das auch für sich selbst: Man kann also durchaus mehrere von diesen Switchen aufeinander stapeln. Nette Idee, wie ich finde. Ob man das braucht? Nun, das muss man in der jeweiligen Situation sehen. Bei mir daheim ergänzt der Linksys SE4008-EJ jedenfalls schon den vorhandenen WRT1900AC und erschließt meine vorhandene NAS-Landschaft.
Die von Linksys beworbenen "10mal schneller als Fast-Ethernet" (sollte man bei Gigabit-Ethernet im Vergleich zu 100MBit-Ethernet schon unterstellen, ja) und andere Werbeslogans mal beiseite lassend kann man sich durchaus fragen, wozu man heute für eine 8-Port-Gigabit-Switch 65 Euro ausgeben soll. Es sind durchaus auch Konkurrenzprodukte im 20-30 Euro Bereich zu haben. Teilweise sogar günstiger.
Der Punkt ist hier, dass Linksys einerseits einen optisch sehr gut auf den WRT1900AC abgestimmten, auch technisch gut aufgestellten Switch bietet (der z.B. QoS unterstützt) -- und andererseits eben durchaus bekannt ist für Produkte, die zwar manchmal etwas "teurer" (bewusst in Anführungsstrichen) sind, aber dafür jahrelang halten. Wir haben auf Arbeit z.B. einen Linksys-Switch stehen, der früher mal auch nicht übermäßig teuer war, aber eben teurer als die Konkurrenz - dafür hält er jetzt schon fast zehn Jahre, während alle anderen Switche drum herum weggestorben sind. Ob das freilich für den SE4008-EJ gilt, das sei mal dahingestellt.

Zu Gigabit-Ethernet-Hardware wie dieser gibt es im Übrigen nicht viel zu schreiben, wenn Sie mich fragen. Wer sich einen Switch zulegt, weil er z.B. in seinem Wohnzimmer mehrere Internet-taugliche Geräte unterverkabeln will, der wirft mit dem SE4008-EJ möglicherweise "Perlen vor die Säue" -- wer seinen Linksys-WLAN-Router mit mehr Ethernet-Ports pimpen will, der ist hier aber an genau der richtigen Stelle. Dito, wenn man einen wirklich vernünftigen, auch von der Bauform her robusten (wenn auch extravaganten) Switch sucht.

Im Fazit kann man hier getrost 4 Sterne vergeben. 5 Sternen steht etwas die heikle Frage der Preis-Leistung im Weg: Man bekommt für deutlich weniger Geld als "Otto-Normalkunde" auch genau das, was man auch von diesem Switch bekommen würde. Wer also nur "untervermitteln" will, dem reichen auch andere Geräte. QoS & Co sind hier oft gar kein Thema - und genau hier liegen ja die Stärken des SE4008-EJ.
Als Gratis-Tester habe ich ja leicht reden, aber insgesamt würde ich sagen: Ja, ich würde den SE4008-EJ kaufen, wenn ich meinen WRT1900AC erweitern müsste. Nein, ich würde ihn nicht kaufen, wenn ich "nur" irgend einen Switch bräuchte.

Nachtrag zum Thema QoS:
Da dies schon thematisiert wurde: Nein, ich behaupte nicht, dass QoS unnütz ist. Es ist nur so, dass in der Regel ein "normaler" Ladenkunde, der sich hier nach einem Gigabit-Switch umsieht, nicht explizit nach einer Lösung mit QoS sucht, weil er sie schlichtweg nicht braucht. Wer natürlich mehrere Ultra-HD-Streams ohne Caching gleichzeitig über sein LAN jagt und ansonsten auch an jeder Optimierungsschraube dreht, der weiß diese Features zu würdigen; der Normalkunde jedoch nicht -- und er sollte die Features daher auch nicht unnütz bezahlen.


Rowenta RO2321EA Bodenstaubsauger Power Space
Rowenta RO2321EA Bodenstaubsauger Power Space
Preis: EUR 119,00

0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Robustes Beuteltier, 29. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ein wirklich anständig gemachter Indoor-Staubsauger mit 750 Watt Leistung zu einem in Bezug auf die Leistungsmerkmale recht günstigen Preis (im Vergleich zu anderen Modellen dieses Herstellers ist der RO 2321 sogar sehr günstig). Ob einem ein solches Gerät bzw. das daraus resultierende effektive und subjektiv "sauberere" Staubsaugen diesen Preis wert ist, das kann ich als Gratistester kaum beurteilen, weshalb ich in der Folge auch nicht intensiv auf die "Preis-Leistung" eingehen werde. Fakt ist jedoch, dass ich bereits gezielt Rowenta-Geräte (ebenfalls Staubsauger, aber z.B. auch Föns) gekauft habe, weil hier die Qualität im Vergleich zum Preis immer stimmt.
Insgesamt überzeugt mich im direkten Vergleich zu einem deutlich teureren "Einarmigen Banditen" (Stand- bzw Nur-Bodenstaubsauger) azs der "Air Force"-Reihe, der ohne Staubbeutel auskommt, und zu einem AEG sowie einem Grundig China-Gerät die deutlich bessere Saugleistung. Rowenta liefert hier Geräte ab, die auch im "günstigeren" Preissegment zwischen 100 und 200 Euro gegen vergleichbare Geräte der Konkurrenz regelmäßig glänzen können.
Hinzu kommt, dass man mit diesem "Rüsselsauger" und seinem Staubbeutel einerseits (durch den Beutel) weniger "Mist, ich muss nachwischen"-Probleme beim Entleeren hat, also insgesamt beim Entleeren komfortabler davon kommt und andererseits nicht (wir bei den "Einarmigen") so völlig auf das Saugen von Böden fixiert ist. Die bei solchen Geräten üblichen Probleme mit Ecken, Kanten, dem Saugen auf Sofas, unter der Zimmerdecke und z.B. im Auto entfallen und man ist dadurch nicht so völlig auf eine Nutzung (eben Bodenstaubsaugen) beschränkt. Mir fällt hier als Beispiel noch ein, dass man mit "Einarmigen" ohne Schlauch meistens metaphorisch auf selbigem steht, wenn z.B. versucht, unter Schränken für Sauberkeit zu sorgen. Die starren "Einarmigen" kommen hier meist nicht weiter als zehn Zentimeter - mit einem "Schlauch-Sauger" kommt man z.T. bis hinter den Schrank. Dito in jeder Situation, in der man nur den Schlauch bräuchte: z.b. beim Bohren in eine Wand. Ein "Einarmiger" kommt hier an seine Grenzen bzw. bringt einem rein gar nichts - mit dem Schlauch ohne Aufsatz kann man wunderbar jeden Bohrstaub gleich beim Bohren wegsaugen.
Sie merken: Ich kann mich an dieser Stelle nur als Fan der Geräteklasse "Rüsselsauger" outen; auch wenn ich mit Staubbeuteln eigentlich nicht viel anfangen kann, da sie für mich immer den Anschein einer "Allergikerfalle" haben. Andererseits filtert ein Staubbeutel deutlich besser Feinpartikel heraus und muss nicht umständlich gepflegt (= z.B. mit Wasser gereinigt) werden, um einsatzbereit zu bleiben. Das sieht bei beutellosen Saugern schon ganz anders aus. Hier ist Pflege das A und O.
Abschließend noch kurz ein Satz zu den technischen Merkmalen: Ich finde, dass Wattzahlen, Teppich-Reinigungsklassen und Energieeffizienz an dieser Stelle völlig überbewertet sind. Wichtig ist für mich, dass ein Staubsauger verlässlich das macht, was ich von ihm erwarte: Saugen. Ob ein Hersteller nun 750 Watt dran schreibt oder 1000 Watt, das macht die Saugleistung nicht besser. Hier kommt es meiner Erfahrung nach immer darauf an, was aus den "x" Watt gemacht wird. Rowenta liegt da recht gut - andere Hersteller bringen einen zum Wahnsinn, weil man den Grund dafür sucht, dass die Geräte gefühlt gar keine Saugleistung haben ... bis man dann merkt, dass das so sein soll. Gerade bei China-Geräten mit zugekauften Markennamen wäre ich darüber hinaus eher vorsichtig, was die Bewertungen angeht, die solche Hersteller sich in Bezug auf die Leistungsmerkmale selber geben. Zudem gebe ich zu bedenken, dass man zwischen Hersteller A, B und C auch nicht wirklich anhand der angegebenen Leistungsmerkmale unterscheiden kann. Hierzu bräuchte es wohl eher einen konsequenten Vergleich über Stiftung Warentest oder einen anderen, völlig unabhängigen Dienstleister.
Im Fazit: Wem das Sagen mit Staubbeutel nicht subjektiv zu "umweltfeindlich" vorkommt, der ist mit diesem Gerät gut bedient. Gerade Allergiker werden möglicherweise sogar Staubbeutel den (wenn voll) "Staubverteilern" ohne Beutel vorziehen.
In Punkto Haltbarkeit haben bei uns im Haushalt Staubsauger von Rowenta trotz teilweise arg missbräuchlicher Benutzung (Kinder, Baustaub, Sandkasten, ....) und dem Hang, die Geräte zwecks Reinigung auch mal komplett zu demontieren, immer mit am längsten gehalten. Daher 4 Sterne mit Tendenz nach oben.

Übrigens: passende Staubbeutel sind ... Wonderbag Compact Ersatzstaubbeutel WB3051 und Swirl Ersatzstaubbeutel: Y30m.

Abschließender Hinweis in eigener Sache:
Diese Rezension wurde von mir in korrigierter Form noch einmal eingestellt, da sie - getippt auf meinem Handy - inhaltlich richtig, aber (dank dem "T9"-Nachfolger von Samsung) grammatikalisch falsch war. Sollten Sie Rechtschreibfehler entdecken, so reicht ein kurzer Kommentar und ich werde Sie ändern.


Sencor STM 3011GR Küchenmaschine (Planetarisches Knet, Mix- und Schlagsystem / 4 Liter Edelstahlschüssel / Grün)
Sencor STM 3011GR Küchenmaschine (Planetarisches Knet, Mix- und Schlagsystem / 4 Liter Edelstahlschüssel / Grün)
Preis: EUR 106,24

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nachbesserungsbedürftig, 23. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Im Gewusel der Billig- und Billigstmarken findet man sich ja heute kaum noch zurecht. Da ist "Grundig" mit einem Mal türkisch, "Schaub Lorenz" mit einem Mal italienisch und Sencor ... tja ... Sencor war mal japanisch und ist jetzt tschechisch. So viel zur grundsätzlichen Abgrenzung des Produktnamens zu seiner Bedeutung. Will heißen: Mal "recht gut" gewesene Sencor-Radiogeräte hin oder her ... der entsprechende Markenname sagt nichts darüber aus, was Sencor heute für Geräte herstellt.
Die hier rezensierte Küchenmaschine stellt nicht meinen ersten, sondern meinen zweiten bzw. dritten Kontakt zu der Marke dar. Ich hatte auch schon mal Kontakt mit einem Handmixer und einem Tischgrill der Firma. Allen drei Produkten ist gemein, dass sie "tun, was sie sollen", ob sie "tun, was man bezahlt hat" oder "tun, was man sich wünscht", darüber lässt sich freilich diskutieren.
Es ist ja an anderer Stelle schon so einiges über die STM 3011GR "abgezogen" worden. Ich möchte gar nicht in den Reigen einstimmen, sondern darauf verweisen, dass die Bosch MUM 4 als unmittelbare Konkurrenz im Moment etwas mehr (ca. 120 Euro für die MUM4656EU) bzw. etwas weniger (99 Euro regulär -vergünstigt jetzt sogar unter 70 Euro- für die MUM4405) kostet und im Grunde sehr ähnliches leistet. Die STM 3011GR disqualifiziert sich also im direkten Vergleich mit einem (noch) echten Markengerät bereits durch den Preis.
Problematisch sind außerdem Kraftübertragung, Geräuschkulisse (sehr laut), Spritzschutz, Standfestigkeit (zu leicht und daher mit Saugfüssen ausgestattet), Chrom-Teile (verchromtes Plastik neigt dazu abzublättern), Rühraufsätze aus Metall UND Plastik, nicht erweiterbar (kann nur Rühren - kein Mixen kein gar nichts nachrüstbar). Positiv sind die Rührschüssel aus Metall (wobei diese einen anscheinend eingeklebten "zweiten" Boden hat) und das passable Aussehen, das entfernt an *hust* Kenwood erinnert. Da steht Sencor allerdings nicht alleine mit dieser ... ähem ... Designentscheidung.
Im Fazit 2 Sterne und definitiv keine Kaufempfehlung für dieses Produkt. Die beiden Sterne werden nur daher erreicht, weil dieses Gerät rudimentär das tut, was es soll; man bekommt also zumindest eine halbwegs funktionierende Küchenmaschine bzw. besser gesagt "Knetmaschine" für sein Geld -- dass man es woanders deutlich besser investiert haben könnte, lasse ich an dieser Stelle für die Einzelbewertung außer Acht.


Schaub Lorenz RW 260BT-R Bluetooth Uhrenradio (PLL-FM-Radio, Weckfunktion, AUX-In) rot
Schaub Lorenz RW 260BT-R Bluetooth Uhrenradio (PLL-FM-Radio, Weckfunktion, AUX-In) rot
Preis: EUR 39,97

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts spektakuläres, 23. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich möchte diese Rezension bewusst etwas anders gestalten als die meiner Mit-Rezensenten; dass ich dennoch zu dem selben Ergebnissen komme, sollte durchaus Zeichen setzen.

Also: Dies ist zweifelsohne ein gutes Produkt. Es bietet mir einige nette Features, auf die ich weiter unten noch eingehen werde, und - ja - es weckt mich in der Tat verlässlich jeden Morgen auf. So weit, so elementar. Und: So weit, so gut.
Was dieses Produkt nicht ist, ist "formschön", es ist auch nicht "stilvoll", auch nicht "wunderbar" oder besonders "schick" und es wird sicherlich weder einen Design-Preis gewinnen, noch ist es mit Blattgold beschichtet oder rettet die Welt. Es ist ein von Grund auf solider, ziemlich robuster (mir fallen Gratis-Testgeräte immer so gerne herunter) und technisch einwandfreier, günstiger Radiowecker. Punkt. Einem solchen "Arbeitspferd" jetzt irgendwie mehr andichten zu wollen, das kann man mit einigem Wohlwollen wenn überhaupt noch als "reichlich euphemistisch" bezeichnen.
Bevor ich jetzt auf die Features eingehe, möchte ich kurz noch eine Irritation ausräumen, die hier vielleicht bzgl. des Markennamens existiert: "Schaub Lorenz" hat mal sehr gute Radios hergestellt --- in den 60ern. Das steht außer Frage. Jedoch ist "Schaub Lorenz" heute lediglich ein Markenname, die eine Vermarktungsgesellschaft für den Verkauf von Produkten aus dem unteren Preissegment benutzt. Es steht damit ungefähr auf dem Niveau von "Grundig", das ja neuerdings aus der Türkei kommt oder "Thompson", das (nicht so ganz neuerdings) aus China kommt. Wer also "nach Markenname" kauft und daraus irgend einen Rückschluss auf Qualität oder "Design" ziehen will, der ordnet hier etwas ziemlich falsch ein.
So, kommen wir zu den Features:
Dieses Uhrenradio kann sowohl "Klinke"(nstecker), als auch Bluetooth, sucht sich seine Sender von ganz alleine, kann zum Handy-Laden benutzt werden und bimmelt so laut, dass sogar ich wach werde. Die Qualität der Lautsprecher rangiert im "geht so"-Bereich und die Hintergrundbeleuchtung ist dimmbar - was will ich eigentlich mehr von einem Radiowecker in dem Preisbereich? "Ja", werden Sie sagen, "Du hast ja leicht reden - Du hast es ja gratis bekommen." Das stimmt. Von daher kann ich über die Preis-Leistung nur mittelbar urteilen. Ich tue das, indem ich mir überlegen, was ich für dieses Gerät realistischer Weise bezahlen würde. Ich würde mich hier ohne all die Zusatz-Features wohl eher bei 25 Euro wiederfinden als bei 40 Euro - da die Features allerdings funktionieren, sind auch 35-40 Euro durchaus realistisch. Mehr jedoch nicht, so dass ich die Preis-Leistung als durchschnittlich bis gut bezeichnen würde. Da die beworbenen Features wie schon gesagt voll funktionstüchtig sind, kann ich hier im Fazit denn auch 3 Sterne vergeben. Allerdings unter der Prämisse, dass man - wie ich das tun würde - über die Optik hinweg sieht und sich mit den "inneren Werten" beschäftigt, denn (Hand aufs Herz): Man muss schon auf "Plaste-in-Rot-Schwarz-mit-blauer-Leuchte" stehen, wenn man hier ein Design-Highlight erkennen möchte.
Mein Rat für interessierte Käufer: Sehen Sie sich die zusätzlichen Features an und fragen Sie sich, ob Sie sie brauchen und ob sie das Geld wert sind. Funktionieren tun sie jedenfalls.

Nachtrag:
Im Gegensatz zu anderen Rezensenten finde ich die Weckfunktion ausreichend und die Konfigurierbarkeit "okay". Es ist halt recht rudimentär, was man hier geliefert bekommt und kommt daher im Endeffekt über eine 3 Stern-Bewertung (ich habe mich hier korrigiert) nicht hinaus. So ist der Radio-Wecker an sich zwar sauber konfigurierbar, aber die Lautstärke kann man nicht regeln - aus Snooze wird beim Drücken eines anderen Knopfes schnell ein "Nicht-Snooze" und zum Konfigurieren der Weckzeit stellt man stets auch kurz an der Uhrzeit herum. Der Wecker benutzt dabei einen eigenen Sekundentakt, den man nur dann kontrollieren kann (um "auf den Punkt" die Uhrzeit einzustellen), wenn man das Gerät vom Strom trennt. Etc. pp. .... die Liste ließe sich noch fortsetzen. Wie gesagt: Nichts spektakuläres.

Das Innenleben (wenn ich Zeit habe, lade ich Fotos hoch) ist übrigens billigstes "China" -- das daher recht leere Gehäuse lädt jedoch zum "modden" ein. Bei mir verschönert jetzt z.B. eine "Darth Malgus"-Figur von Gentle Giant das Gehäuse.
Für Otto-Normalkunde ist dies jedoch ein Produkt von vielen, die man gleichwertig und gleich-günstig(billig?) auch von Tchibo oder anderen Herstellern bekommt.


Ravensburger Spieleverlag 27580 - Microminds
Ravensburger Spieleverlag 27580 - Microminds
Preis: EUR 29,83

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen App-basiertes Brettspiel für iOS und Android (nicht für Windows-Phones), 23. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Bei "Microminds" handelt es sich um ein Produkt, das ich mir sicherlich außerhalb des Gratis-Tests durch Vine nicht geholt hätte. Mir waren früher schon diese Spiele zu viel, die einem aufgebürdet haben, dass man DVDs, CDs, Kassetten etc. pp. nebenher abspielen sollte, um das Spiel irgendwie spielen zu können. Jede Generation hat wohl diese Sorte Spiele - und jedes einzelne Mal sind sie flach, nervig, technisch undurchdacht und inhaltlich nicht halb so interessant gewesen wie vergleichbare "herkömmliche" Spiele, die mit Karten, Würfeln und Spielfiguren auskommen. Sie merken: Ich bin mit einer entsprechenden Grundskepsis an die Sache heran gegangen. Allerdings ... nun, ich wurde halbwegs positiv überrascht.

Also, was haben wir da?
Wir haben ein Brett- und eigentlich auch Würfel-Spiel, das mit einer App gekoppelt ist. Und zwar so, dass das Spiel ohne App nicht zu spielen ist. So weit, so gut. Das ist natürlich für mich ein Dorn im Auge, weil auch all die "DVD-2-Einlegen"- oder "CD-auf-Track-14-Vorspulen"-Spiele heute nicht mehr funzen, weil besagte Technik eben anders altert als ein Spiel aus Papier, Karton und Holz. Aber angesichts der Komplexität dessen, was Microminds einem bietet, kann ich fast darüber hinweg sehen. Doch dazu weiter unten ...
Wie schon einer meiner Mitrezensenten so treffend bemerkt hat (nachdem er das offensichtlich im Produkttext überlesen hatte): Ja, Microminds erfordert ZWINGEND das Installieren einer App auf deinem Smartphone mit iOS- oder Android-Betriebssystem. Und, ja, Windows ist außen vor. Ich habe bei Ravensburger auf der Website noch einmal nachgesehen: Keine Windows-App. Also auch kein Spielen mit einem Nokia-Handy (nur mal als Beispiel).
Spielerisch erinnert Microminds den passionierten Brett- und Computerspieler sicherlich an so manche Spiele, die man früher off- oder online gespielt hat. Es geht im Grunde darum, seinen auf dem Smartphone sehr treffend dargestellten, niedlichen Außerirdischen mit ihrem Raumschiff (besagtes Smartphone) zu helfen, Dinge auf der "Erde" (dem Spielbrett) zu finden, mit denen sie ihr abgestürztes Raumschiff wieder in Gang bekommen. Mehr Story haben manche PC-Spiele auch nicht ;-)
Technisch basiert das Spiel darauf, dass die App über die Kamera des Smartphones erkennt, was man gerade auf dem Spielplan macht (= sie sieht, worüber das Smartphone "schwebt"); ohne Kamera oder mit einer Kamera, die mehr schlecht als recht ist (z.B. bei dem sehr billigen, nicht zu Auto-Fokus fähigen Smartphone meiner Frau), wird das schon wieder schwierig. Klappt es aber, so hat man am Ende eine nette Symbiose aus Spielplan und App-basiertem Spiel, die Kinder und Jugendliche durchaus faszinieren kann. Ob freilich ein Tablet in die Halterung passt, das sei anzuzweifeln -- man muss hier im Zweifelsfall halt so flexibel sein und die Halterung weglassen (das nur als Seitenhieb auf entsprechende "das geht nicht"-Rezensionen).
Ob Ravensburger nun hier eine pädagogisch extrem wertvolle Innovation gelungen ist oder nicht, das möchte ich gar nicht beurteilen. Ich finde jedenfalls, dass die Symbiose aus "aktuellem Elektronik-Schnickschnack" und Brettspiel an dieser Stelle zum ersten Mal so wirklich halbwegs klappt. Das ist schon einmal einen Blumenstrauß wert.
Als Geschenk für technisch affine Kinder, die darüber vielleicht den Gap zwischen "Head Down" und Brettspielen überwinden, hat Microminds sicherlich eine echte Existenzberechtigung. Ob es sich durchsetzen wird - man wird es sehen. Jedenfalls habe ich mit meinen beiden Kiddies jetzt drei, vier Runden hinter mir und muss sagen, dass es durchaus Spaß macht, sich um die kleinen Außerirdischen zu kümmern. Vorteilhaft ist außerdem, dass in der App alles genau erklärt wird - eine Anleitung entfällt fast vollständig und man wird sauber durch das Spiel geführt. In meinen Augen super.
Gefühltes Manko an dem Spiel: Der "Offline"-Part ist ganz offensichtlich ein Anhängsel und spielt gewissermaßen eine "Brücke" zum Brettspiel-Genre, was "Microminds" damit zu einer App mit einem Brettspiel-Part (und nicht umgekehrt) macht. Irgendwie kommt es einem hier und da so vor, als sei hier das "Brett" an dem "Brettspiel" irgendwie überflüssig. Hier deckt sich der Eindruck dann wieder mit dem "CD im CD-Spiel" oder "DVD im DVD-Spiel" von früher und die Frage drängt sich auf: Wozu, wenn man auch gleich eine Nur-App machen könnte.
Die Antwort liegt allerdings auf der Hand: Nun, weil es "Nur-Apps" halt wie Sand am Meer gibt. Hier wird aber bewusst eine Brücke gebaut, um Kindern, die aus der App-Richtung kommen, ggf. einen Eingang zu Brettspielen zu geben.
Abschließend noch ein paar Worte meiner Kinder zu dem Spiel:
"Es ist total kewl. Es macht mega Spaß, man gewinnt die kleinen Wimmelviecher total lieb und man kann das total entspannt immer wieder spielen." (Zitat Ende)
Der Zielgruppe gefällt es also. Mir auch. Technische Schwächen und die Frage nach dem wirklichen Wiederspielwert nach dem 133-sten Mal sorgen dafür, dass ich "nur" auf gute 4 Sterne komme.


Langenscheidt Business English - Der Sprachkurs - Set mit 3 Büchern und 6 Audio-CDs: Fit für den Job
Langenscheidt Business English - Der Sprachkurs - Set mit 3 Büchern und 6 Audio-CDs: Fit für den Job
Preis: EUR 39,99

4.0 von 5 Sternen Solide Auffrischungshilfe und Wissenserweiterung für Fortgeschrittene, 23. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Eingangs möchte ich sagen, dass ich in der Vergangenheit sowohl mit Langenscheidt (Englisch, Business-Englisch, Japanisch), als auch mit Rosetta Stone (Spanisch) und einigen Produkten anderer Hersteller zu tun hatte, um mich für meine Tätigkeiten sprachlich auf einen "brauchbaren" Stand zu bringen. Langenscheidt hat war hier stets für mich so etwas wie der "Premium-Player" auf dessen Leistungen man sich verlassen kann. So auch hier: Es wird solide Sprachwissen vermittelt und man bekommt vergleichsweise "viel" für sein Geld. Langenscheidt liefert hier nämlich ein Komplettpaket ab, das sich wohl in mehreren Formen um Vokabular, als auch um (und das finde ich besonders gut) spezielle "Fälle" kümmert, die einem immer wieder unterkommen. Beispiel: Email-Korrespondenz oder Telefongespräche; sehr schön aber auch: Was muss ich eigentlich in China oder Frankreich beachten, wenn ich Englisch spreche?
Den gesamten Umfang des Produktes haben meine Mit-Rezensenten ja ausgiebig aufgedröselt: "CDs, Computer-Programme, aber eben keine Apps und viele Stellen, an denen man schon mit gutem Basis-Englisch ankommen sollte, um überhaupt verstehen, was dieser Sprachkurs von einem will." Diese unvollständige Zusammenfassung möchte ich mal als Grundlage für meine Betrachtung nehmen. Sie haben selber ja schon aus dem Produkttext entnehmen können, was Sie ungefähr erwartet -- und die Beurteilungen aus den anderen Rezensionen sind sicherlich auch nicht grundsätzlich falsch, aber sie sind doch stellenweise sehr einseitig, wie ich finde. Also nun einmal aus der Sicht von jemandem, der täglich mit Studenten zu tun hat und generell selber auch sehr "lernwillig" an die Dinge heran geht:
Wenn man so einer ist bzw. ein Mindestmaß an Disziplin mitbringt, dann sind die Titel von Langenscheidt stets eine Gute AUFFRISCHUNG oder ERGÄNZUNG für den eigenen Sprachschatz. Ob man nun Tutoren oder muttersprachliche Helfer braucht, um richtig eine Sprache zu lernen, das sei mal dahingestellt -- aber es ist schon so, und da muss ich den anderen Rezensenten beipflichten, dass man mit einer gewissen "Grundwilligkeit" in das Thema "Sprache lernen" einsteigen muss, um den vollen Umfang dessen, was möglich ist, aus so einem Sprachkurs zu ziehen.
240+ Seiten sind für manche schon kein Pappenstiel, weshalb man sich vorher gut überlegen sollte, ob dieser Kurs lohnt oder vielleicht ein anderer, der weniger Wissen per Lesen vermittelt, sondern noch mehr per Audio rüber bringt (die 6 CDs sind aber beileibe nicht zu wenig - der Fokus könnte nur noch mehr dorthin gehen).
Ob man übrigens Apps zum Lernen braucht? Tja, als IT-ler bin ich da skeptisch, aber die installierbaren Programme helfen sicherlich gut, sich Vokabeln einzuprägen - zumal wir hier über ein ziemlich hohes sprachliches Niveau sprechen, weshalb man schon relativ viel haben wird, was man gefühlt "noch nie" gehört hat. So richtig erfolgreich beim Lernen mit diesem (und anderen) Sprachkursen wird man aber nur sein, wenn man neben etwas Grundwissen eine Kombo aus Lesen, Hören, Üben lebt und sich auf das Produkt einlässt.
Im Fazit kann ich nach gut einer Woche Üben mit diesem Produkt sagen: Mir hat es (als jemand, der jahrelang IT-spezifisch im internationalen Umfeld unterwegs war) nicht so viel gebracht, wie ich erwartet hatte. Das kann aber auch daran liegen, dass ich doch vom Vokabular her besser aufgestellt zu sein scheine als ich ursprünglich mal dachte. Für die brauchbare Vermittlung der Inhalte und den im Vergleich zum aufgerufenen Preis ziemlich großen Umfang des Produktes kann ich mit gutem Gefühl 4 Sterne vergeben. Wirklich herausragend, weil innovativ oder auf irgend eine Weise besonders motivierend ist das Produkt allerdings nicht. Es fällt unter die Kategorie, in der sich Langenscheidt sowieso meiner Meinung gerne platziert: Verlässliches, überschaubares Produkt mit solider Vermittlung von Inhalten. Nicht mehr - nicht weniger.

Wichtig:
Man braucht hier Grundkenntnisse im Englischen bzw. besser im Business Englischen. Ansonsten wird man an diesem Produkt keine Freude haben.


Russell Hobbs Entertaining 20850-56 Fitnessgrill schwarz
Russell Hobbs Entertaining 20850-56 Fitnessgrill schwarz
Preis: EUR 64,30

4.0 von 5 Sternen Nette Alternative zum herkömmlichen Elektrogrill, 20. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Vorab: Über die Begrifflichkeit "Entertaining" im Produktnamen kann man sich sicherlich streiten. Auch die Bezeichnung "Fitnessgrill" wirkt vielleicht auf den ersten Blick etwas unseriös und marketinggesteuert, wenn Sie mich fragen, aber dieser an einen überdimensionalen Sandwichmaker erinnernde Tischgrill ist dennoch ein interessantes Produkt. Ich habe ihn gerne getestet und stehe nach dem Test sogar auf dem Standpunkt, dass ich ihn mir für den aufgerufenen Preis (ca. 70 Euro) auch tatsächlich gekauft hätte. Ich gehe sogar soweit, dass ich sage, dass ich statt eines selten genutzten "größeren" Elektrogrills für die Terrasse vermutlich eher diesen Tischgrill gekauft hätte - preislich hätte es sich nicht viel gegeben und dieser Tischgrill lässt sich auch ohne Probleme drinnen anwenden (bei einem herkömmlichen Elektrogrill nicht zwangsläufig der Fall).
Nur warum? Nun, weil dieser Tischgrill einige Features mitbringt, die ihn für mich interessant machen:
Zum Einen ist die Reinigung kinderleicht. So sind die anti-haft-beschichteten Grillplatten mit jeweils einem Handgriff bzw. Knopfdruck aus ihrer Halterung zu lösen und können tatsächlich in einer normalen Spülmaschine gereinigt werden (herkömmliche Grills geben hier oft wegen der Größe der Gitter und des "Wasser"-Bottichs ein schlechtes Bild ab). Bleibt nur, den Rest des Gerätes mit einem Tuch zu reinigen - und man ist fertig.
Zum Anderen ist dieser Tischgrill so aufgebaut, dass überschüssiges Fett in eine Auffangschale läuft. Dadurch verbleibt weniger Fett in den Speisen - daher vermutlich auch die ganze "Fitnessgrill"-Titulatur. Man kocht in der Tat mit weniger Fett. Ein großes Plus, wenn Sie mich fragen. Einzig die Tatsache, dass nur EINE Auffangschale beiliegt, die jedoch je nach Speise relativ schnell voll ist (und entleert werden muss, während noch Fett nachläuft), fällt mir hier negativ auf - ansonsten fühle ich mich auch hier sehr positiv überrascht.
Weiteres Manko - ich muss es jetzt einwerfen, ist das extrem kurze Anschlusskabel. Ohne Verlängerung geht kaum etwas. Dafür baumelt aber auch nicht immer ein Kabeltrumm unter dem Gerät herum. Es hat also Vor- und Nachteile.
Die stufenlose (es sind schon 4 Stufen markiert, aber man ist nicht festgelegt, sie zu benutzen) Wärmekontrolle und die von Sandwichmakern bekannte Beleuchtung (nach der Logik Rot = Aufwärmen, Rot+Grün = Fertig aufgewärmt) sind zweckmäßig - wie überhaupt das ganze Gerät den Charme eines sehr auf den Zweck ausgelegten Produktes mitbringt. Plaste meets Metall, um genau zu sein. Aber schlimm finde ich das nicht -- hier zählen innere Werte.
Diesbezüglich werde ich übrigens - je nachdem, wann ich dazu komme - wohl noch Bilder nachreichen, die meine ersten Experimente zeigen.
Apropos Experimente ... Dazu gehörte direkt einmal der fett-mäßige "Overkill": 6 Hamburger-Patties nebeneinander (passt genau). Mit Stufe "4" (= Maximum) brauchten die ca. 10 Minuten, um fertig zu werden. Die nächsten 6 Patties brauchten dann nur noch ca. 7 Minuten. Das entspricht ungefähr dem, was unser bisheriger Elektrogrill mit ungefähr der gleichen Leistung auch schaffte - nur mit dem Unterschied, dass ich mit dem Grill draußen im Regen stehen musste, während der Tischgrill bei uns in der Küche auf der Herdplatte stand und in insgesamt ca. 5 Minuten auf- und auch wieder abgebaut war. Für gelegentliche "Hamburger"-Gelüste meiner Kinder wie gemacht.
Im Fazit ein sehr empfehlenswertes Produktes mit geringfügigen Design-Macken. So ist der Deckel relativ schwer (klar, der besteht ja auch aus einer anti-haft-beschichteten Metall-Platte und daher entsprechend anstrengend zu heben. Gleichzeitig kommt es im Scharnierbereich bei fettigen Speisen durchaus dazu, dass sich dort Fett und Kondenswasser sammelt (kann aber abgewischt werden) -- und die "eingebaute" Neigung der unteren Platte bedeutet, dass man sich bei vollem "Fett-Auffänger" schon einmal ein Küchentuch als Zwischenlösung hinlegen kann ... sonst tropft das Fett auf den Untergrund. Wie gesagt wäre hier eine zweite Auffangschale schon eine gute Idee gewesen; allerdings gewinnt das Produkt auch genau an dieser Stelle durchaus etwas durch sein Design: durch das direkt ablaufende Fett spritzt es deutlich weniger -- der Deckel tut sein Übriges, so dass man mit minimalem "Saubermachen" im Umfeld des Gerätes auskommt. Bei herkömmlichen Grills ist ja oft die halbe Küche eingesaut.
Insgesamt trüben die besagten "Mankos" kaum den Gesamteindruck, der damit insgesamt "gut" ist. Das Produkt ist damit definitiv kaufbar.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20