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Rezensionen verfasst von
Max Lupin (Osnabrück, Deutschland)
(TOP 100 REZENSENT)   

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Seagate Seven, externe superdünne Festplatte 500GB; Stahlgehäuse (STDZ500400)
Seagate Seven, externe superdünne Festplatte 500GB; Stahlgehäuse (STDZ500400)
Preis: EUR 116,99

3.0 von 5 Sternen Poser-Festplatte, 15. Mai 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mal ehrlich: Diese Festplatte fällt ungefähr in die gleiche Kategorie wie Autos mit LED-Unterboden-Beleuchtung, Fahrräder mit Chrom-Gestänge, Karbo-Downhill-Elektro-Mountain-Bikes und Kaffee-Vollautomaten mit LCD-Displays von der Größe eines mittleren Smartphones. Mit anderen Worten: Diese Festplatte ist für Poser. Sie gehört zugegebenermaßen zu einer Generation neuer Festplatten, die extrem dünn sind (eben Seven = 7 mm), aber sie reißt einen weder mit ihren 500 GB Kapazität, noch mit IRGEND EINEM anderen Leistungswert so wirklich vom Hocker. Sie ist, sagen wir es ganz unverblümt, ein ziemlich teures, ziemlich flaches und (da mit einem Stahlgehäuse ausgestattet) ziemlich schweres Style-Objekt für Leute, denen die reine Optik am Herzen liegt und denen es kein bisschen geheuer vor kommt, eine Festplatte in einem elektrisch leitenden (!) Gehäuse aus einem Metall unter zu bringen von dem nicht einmal klar ist, ob es nicht ggf. magnetisiert werden könnte ...
Wie dem auch sei - auf diese Abgründe möchte ich mich gar nicht thematisch stürzen - das Metallgehäuse hat ja auch etwas gutes ... es eignet sich z.B. nach dem Betrieb als praktischer Handwärmer, weil die Abwärme 1:1 über das Gehäuse übertragen wird - und 7 Millimeter wären ja wirklich, wie ein Mit-Rezensent es so begeistert aus druckt "ultratransportabel", wenn sie nur nicht Haptik und Gewicht einer alten Barracuda-Festplatte aus den 90ern hätte .... -.- Also mal Spaß beiseite: Dieser Festplatte aufgrund von ca. 5 mm weniger Bauhöhe eine besonders tolle "Transportierbarkeit" nachweisen zu wollen, das ist doch schon etwas weit hergeholt, nicht wahr? Wir reden hier zwar über einen z.B. beim späteren Einsatz als Notebook-Platten in der Tat großen Sprung in der Miniaturisierung von klassischen Festplatten, aber bei einer externen Festplatte für den Hausgebrauch hat das schon etwas von "Kanonen auf Spatzen".
Befremdlich finde ich - anders als mancher Mitrezensent dieses "Aushängeschild" einer Magnetplatte eigentlich gar nicht - es ist so, dass wir hier tatsächlich einen Sprung in der Magnetplatten-Technik sehen, aber ... und das fällt bei den Beweihräucherungen a la "edel" und "für Design-Puristen" etwas unter den Tisch: in Zeiten von SSD-Platten und CompactFlash ist (wie ein anderer Mitrezensent so schön schreibt) solches "Aushängen" schon irgendwie gewagt. Es hat so etwas von "hey, wir haben unsere Harley jetzt mit einem Raketenmotor ausgestattet" -- und das schreibe ich als jemand, der bei Festplatten quasi nur noch Seagate und WD nutzt, weil mir alle anderen Hersteller inzwischen gestohlen bleiben können. Ich bin also im Grunde ein Fanboy was Seagate angeht und kann dieser Platte trotzdem nichts abgewinnen: zu klein, zu teuer, zu - "wtf? ein Gehäuse aus Metall?!". Insgesamt mag diese Platte im direkten Vergleich mit anderen Modellen des 500 GB-Segments auf ihre verdienten 3 Sterne kommen, aber rein vom Standpunkt des "ich möchte eine Festplatte mit 500 GB haben" (heute haben die meisten ja eher andere Kapazitäten im Sinn) bekommt man hier ein Produkt geliefert, das bei der Preis-Leistung völlig versagt, weil man zu dem Preis ZWEI Platten der gleichen Kapazität kaufen könnte und im Grunde den Preis einer Platte alleine auf den Tisch liegt, um für ein paar Monate mit Metallgehäuse und "ultradünn" prollen zu können bis der nächste Hersteller ein ähnlich flaches Modell auf den Markt wirft (denn für Laptops und Convertibles werden diese Platten definitiv kommen). Für mich ist die Seven ein klassisches Beispiel eines "Konzept-Gerätes", das es in den Endkundenmarkt geschafft hat. Für Sammler vielleicht oder Leute, die wirklich extremen Wert auf das Posen bzw. den Style legen - aber im Endeffekt eine jener Anschaffungen, die ich aus der Sicht von Otto Normalnutzer als "überflüssig hoch drei" bezeichnen möchte.


Acer H7550BD 3D Full HD DLP-Projektor ( 3.000 ANSI Lumen, Full HD 1920 x 1080 Pixel, Bluetooth, Kontrast 16.000:1,  Acer Hidden Port Design) weiß
Acer H7550BD 3D Full HD DLP-Projektor ( 3.000 ANSI Lumen, Full HD 1920 x 1080 Pixel, Bluetooth, Kontrast 16.000:1,  Acer Hidden Port Design) weiß
Preis: EUR 799,97

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter DLP-Projekter mit Alleinstellungsmerkmal (interner Port für Dongles wie Chromecast etc.), 15. Mai 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich habe beruflich und privat sehr viel Kontakt mit Acer-Geräten, kenne daher auch die "beiden Seiten der Medaille", was den Nutzersupport angeht (der Endkunden-Support bei Acer ist allerdings nicht so schlecht wie sein Ruf bzw. rangiert voll im Branchendurchschnitt). Außerdem habe ich eine Unzahl von Acer-Geräten inzwischen selbst auseinander gebaut und wieder zusammen gesteckt, weil ich mir in der Regel gerne vorab ansehe, was auf mich als Systemadministrator so als technische Problemquelle in den kommenden 4-5 Jahren zu kommt. Von daher habe ich keinerlei scheu gehabt, dem HD7550BD direkt mit einem Schraubendreher "auf die Pelle zu rücken".
Acer hatte den beteiligten Vine-Rezensenten wohlwissend diesen Produkttest etwas einfacher gemacht, indem man die für das "Testen des vollen Spektrums" nötige Chromecast direkt verbaut hatte. Mir war es aber einfach zu doof, mich darauf auszuruhen - von daher kam der Schraubendreher sofort zum Einsatz. Um an den intern verbauten HDMI-Port zu kommen (die Quelle ist dann übrigens "HDMI3"), muss man nur - die Anleitung ist da eher schlecht zu interpretieren, weil sie so extrem klein gedruckt ist - drei Schrauben lösen, die direkt oberhalb der Anschlüsse an der Hinterseite liegen. Ach - und man muss sich dann trauen mit etwas Kraft den Deckel anzuheben, wobei man beachten sollte, dass er vorne "untergehakt" ist - es macht also Sinn, an der Rückseite leicht "schräg nach oben" zu ziehen, um die Arrettierung zu lösen. Wichtig: Nicht mit Gewalt arbeiten, sonst brechen die Plastik-Halter ab!
Um es anderen Bastlern etwas einfacher zu machen, werde ich später noch Fotos an meine Rezension anfügen und die entsprechenden Schrauben markieren und zeigen, wo die Halter sitzen. Fakt ist nämlich: Man muss sich schon trauen, das Gerät auf diese Art zu öffnen, wenn man den internen Anschluss nutzen möchte. Dass das durchaus nicht komplett "einfach" von der Hand geht und durchaus mal zu Kratzern führen kann, sieht man daran, was offensichtlich den Damen und Herren von Acer passiert ist, als sie mein Gerät geöffnet haben: Trägt man beim Anheben z.B. einen Ring (so interpretiere ich jedenfalls die Art der Kratzer) oder nutzt ein Spatelwerkzeug und liegt dann beim Zurückziehen des Deckels auf dem geriffelten, silbrig-lakierten Bereich rechts oder links vom Deckel auf, so kommt es zu Kratzern innerhalb der "Riffel". Ich werde mal versuchen, das per Foto zu dokumentieren, aber versprechen kann ich nichts.
Es ist jetzt nicht so, dass das Gerät dadurch "doof" aussieht oder beschädigt wirkt - aber direkt nach dem Kauf möchte man so etwas nicht haben, denke ich. Zur Ehrenrettung sei allerdings gesagt, dass an der betreffenden Stelle die Transportfolie fehlte. Helfen wird einem diese Folie aber später, wenn man z.B. mal den Chromecast gegen einen FireTV-Stick wechseln möchte und die Folien schon längst abgezogen sind, auch nichts mehr. Hier hilft nur ein Stück Filz oder dergleichen - oder eben das Weglassen von "kratzigen" Gegenständen.
Bevor ich jetzt zu meiner Sicht der Dinge in Bezug auf Technik und Preis komme, möchte ich kurz auf eine bemerkenswerte Rezension hinweisen, die sich über einige technische Details sehr detailliert auslässt und - unter dem Vorbehalt von etwas "Quellenanalyse" - hier von mir gar nicht "getoppt" werden könnte, weil ich mich inzwischen eh ungerne in Bezug auf Endnutzer-Geräte zu technischen Details "aus dem Fenster lehne", sondern lieber meinen subjektiven Eindruck schildere. Wie gesagt, es gibt hier eine sehr technische Rezension, die Ihnen an dieser Stelle gut weiterhelfen wird - scrollen Sie mal zu "Hattori Hanzo"'s Rezension und lesen Sie vor allem die Kommentare. Hier erkennen Sie, dass der gute Mann Beamer dieser Art auch beruflich repariert und daher (ähnlich wie ich bei anderen Geräteklassen) voll aus der Erfahrung des Supporters spricht. Ich hingegen bin bei Beamern eher "Nutzer" bzw. betreue beruflich eine Horde Nutzer, denen der HD7550BD schon fast "zu viel" wäre, weshalb wir primär zum Einsatz von kleineren LED-Beamern aus dem Hause Acer, aber auch von anderen Herstellern übergegangen sind und gar nicht mehr "das Geld in die Hand nehmen" für Kinkerlitzen wie "3D Full HD". Die Beamer werden bei uns (es sind halt Studies) solchen Belastungen ausgesetzt, dass man sie nach ein, zwei Jahren gerade bei Tischmodellen in der Regel wegwerfen kann - bei den im öffentlichen Dienst immer noch sehr gerne genommenen "Deckengeräten" der "Highend-Klasse" ist in öffentlich zugänglichen Bereichen die zerstörerische Wirkung durch die reine Benutzung sogar noch größer, weshalb ich dieses Konzept für Schulungsräume etc. inzwischen sogar fast völlig aufgegeben habe. Ergo bin ich eher der "Billig-Fanboy" und der HD7550BD ist damit in diesem Kontext eher als "Perlen vor die Sau (also mich)" zu sehen.
Nachdem das gesagt ist, sei kurz noch ein Wort zu "Quellenanalyse" in Bezug auf die besagt Rezension von "Hattori Hanzo" verloren: ich teile die Ansicht, dass die Firmware das primäre Problem des HD7550BD ist und schließe mich den Aussagen in den Kommentaren an, was das Thema Staub bzw. auch das Thema Reparaturen angeht: in der Regel ist wirklich sichtbarer Staub bzw. wirklich sitzbarer Dreck (also Haare etc.) nur dann in Geräten dieser Klasse ein Problem, wenn etwas frappierend schief läuft bei der Versiegelung der Light Engine. Ist dem so, so kann man das Gerät im Grunde gleich als "defekt" auffassen und zwecks Tausch der Light Engine an den Hersteller geben. Repariert wird da in der Regel nichts, sondern nur 1:1 getauscht. In der Regel wird übrigens das Eindringen von Staub in die Light Engine - so jedenfalls meine Erfahrung - von Herstellern (so auch Acer) als nicht vom Kunden verschuldeter technischer Defekt aufgefasst ... jedenfalls unter der Prämisse, dass an dem Gehäuse keine Spuren mutwilliger Gewalteinwirkung zu finden sind. Ergo: Staub ist hier nun wirklich nicht das Problem.
Zu meinem Eindruck, was dieses Gerät angeht:
Abgesehen von den leichten Macken, was die Firmware angeht (gerade der Timeout bei den Einstellungen ist extrem nervig) ist der HD7550BD ein gutes Gerät; dies bedeutet im Gegenzug, dass dass dieser Beamer durchaus "Potential" hat - vor allem, weil er preislich recht attraktiv aufgestellt ist und sich z.B. Bauteile mit Geräten von Benq teilt, die mithin etwas teurer sind. Ist er aber der Überflieger fürs Heimkino, den man sich bei gut 800 Euro Kaufpreis jetzt vielleicht so vorstellt?
Ich würde sagen: Jein. Sie bekommen in dem Preissegment recht wenige andere Geräte, bei denen die reine Hardware (mal abgesehen von der Firmware) im Moment mehr "Bang for the Buck" abliefert. Plus: Das Gerät hat im Moment ein Alleinstellungsmerkmal dadurch, dass man hier tatsächlich eine reelle Chance hat, ein Dongle wie eine Chromecast oder einen HDMI-Stick nicht bereits nach dem ersten Einsatz in einem öffentlichen Bereich schon aufgrund von Diebstahl nachbeschaffen zu müssen (ein Problem, das vielen Administratoren bekannt vor kommen sollte: dieser "Schwund" passiert auch gerne bei USB-Sticks, die man in 24/7-Monitoren für Billig-Digital-Signage einsetzt). Fakt ist: Muss ich das Gehäuse aufschrauben, um an den Dongle zu kommen, so wird der Dongle seltener geklaut. Den ganzen Beamer zu klauen ist schon wieder ein ganz anderes Thema - vor allem, wenn er unter einer Decke hängt. Selbiges macht der HD7550BD einem übrigens besonders leicht, weil er automatisch erkennt, wenn er kopfüber montiert wird ...
Was die Usability im Alltag angeht, so kann auch ich nicht verhehlen, dass mich die Firmware-bedingte "Schnellklick-Orgie" in Bezug auf die Einstellungen über das Gerätemenü etwas genervt hat. Aber es ging und das Ergebnis sieht gut aus. Ich habe jetzt privat und kurz auch beruflich (weil ich gar nicht so viele testbare Endgeräte daheim hatte) mit diversen Anschlüssen "Futter" an diesen Beamer gegeben und bin generell sehr zufrieden mit den Ergebnissen.
Einzig: Der beworbene "verbesserte Sound" aus den integrierten 10-Watt-Lautsprechern kann nur als Witz aufgefasst werden. Der entstehende Sound - ob nun DTS oder nicht - ist nur an der Stelle als "gut" zu bezeichnen, wenn man ihn direkt dem "Sound" vergleicht, den aktuell viele Fernsehgeräte aus ihren Mini-Lautsprechern rauspusten - will heißen: Wenn man etwas mit "schlecht" vergleicht, dann muss es nicht "gut" sein, um als solches bezeichnet werden zu können. Wie dem auch sei: Es ist nett, dass Sound "on Board" ist und eine interessante Ergänzung zu dem ohnehin sehr breiten Portfolio an Anschlussmöglichkeiten, die ja sogar bis Bluetooth für externe Audio-Geräte geht. Insgesamt kann man hier schon wirklich zufrieden sein mit dem, was einem geboten wird. "Gut" oder wirklich "verbessert" ist der Sound über die verbauten Lautsprecher aber ehrlich nicht; aber ich bin da vielleicht auch etwas zu anspruchsvoll (bin mehr der Audio-Mensch und habe weniger etwas mit visuellem am Hut).
Hm. 3D habe ich ebenfalls über den HD7550BD getestet - hier lief alles im "wie erwartet"-Rahmen und ich kann mich über die Effekte nicht beschweren - wenngleich im 3D Betrieb irgendwie die Helligkeit etwas höher sein könnte, aber dieses Manko kenne ich inzwischen von mehreren 3D-Geräten und es ist beileibe nichts, wofür ich den HD7550BD jetzt irgendwie schlechter bewerten würde.
Thema Mankos: Nicht so schön ist bei dem HD7550BD (und das führt auch den "guten Sound" etwas ad absurdum), dass dieser Beamer im Betrieb ein recht lautes Lüftergeräusch produziert. Das wäre jetzt nicht so mega schlimm, wenn man den Beamer jetzt in einem Gehäuse oder dergleichen montieren könnte, aber davon rate ich dringend ab, weil das mit 100%iger Sicherheit zu Wärmestau führen wird. Überhaupt ist die Abluft des Gerätes recht heiß und man muss sich z.B. in Bezug auf den Chromecast-Steckplatz direkt neben der Lampe durchaus fragen, welche Temperaturen so ein Gerät so auf Dauer aushält. Apropos: Die Größe des Steckplatzes wollte ich noch ausmessen. Ich werde sie hier dann posten, so dass man einen guten Eindruck erhalten sollte, welche Sorte Dongles so in das Gehäuse passen.
Eine Anmerkung übrigens noch zu mehreren anderen Rezensionen, die dieses Gerät betreffen:
Ja, es macht Sinn, einen Dongle-Steckplatz im Inneren solcher Geräte anzulegen - alleine schon deshalb, weil man dadurch die Dongles nicht mehr hinten über das Gehäuse hinweg ragen hat, sondern sie innerhalb der Bauform bleiben. Das macht die Unterbringung mitunter einfacher. Außerdem bleiben sie schön sauber - ach ... und sie sind natürlich (wie schon beschrieben) besser vor Verlust geschützt.
Ähem - und was das Thema "hatte Chromecast herumliegen" angeht, so sei angemerkt, dass eben eine Chromecast von Acer dabei lag und schon vormontiert war - zumindest bei mir. Ich habe denn auch die Chromecast für einige Spielereien ausprobiert und muss sagen, dass ich den FireTV-Stick definitiv vorziehen würde, weil die Chromecast eben einige Sachen gar oder nur über Umwege kann und mir z.B. auf die Nerven geht, dass ich Amazon Instant Video gar nicht darauf ansehen kann. Ach, ein Warnhinweis sei hierzu noch gegeben: Bei der Chromecast habe ich feststellen können, dass durch das Verbauen im Gehäuse die ohnehin recht dürftige WLAN-Anbindung des Chromecast gegen "unterirdisch" ging. Und: die Chromecast beherrschte (zumindest bei mir) kein WPS, weshalb ich einen 64-Zeichen langen Schlüssel händisch eingeben musste. Hat zwar mit dem HD7550BD zu tun, aber durchaus mit der propagierten Kombo Beamer-Chromecast. Hier macht es halt ggf. Sinn, sich nach einer Alternative umzusehen.
Im Fazit ist der HD7550BD ein guter bis sehr guter Beamer mit Abstrichen in der B-Note, die sich vor allem auf die aktuelle Firmware beziehen und demnach hoffentlich in nächster Zeit mal gelöst werden sollten. Ob das freilich "Kunden der Ersten Stunde" etwas bringt, das muss man abwarten, da man leider scheinbar - Infos sind hier aber schwer zu bekommen und ich lasse mich hier gerne korrigieren (oder ergänzen) - nicht selbst updaten kann. Ich vergebe vorerst 4 Sterne, möchte aber anmerken, dass man sich hier in Bezug auf "Heimkino", aber vor allem auch in Hinblick auf "berufliche Nutzung" sicherlich durch den Kopf gehen lassen sollte, ob man wirklich 800 Euro für einen Beamer in die Hand nehmen möchte, der entsprechende Folgekosten verursacht. Die verbauten Lampen halten nämlich so ungefähr 7000 Stunden (+/-), was ein hypothetischer Wert ist, den wir "auf Arbeit" ungefähr mit 2 Jahren regelmäßigem Betrieb gleichsetzen (freilich sind 7000 Stunden eigentlich etwas mehr als ein Jahr Dauerbetrieb - aber diese "Rule of Thumb" hat sich als recht plausibel herausgestellt). Insgesamt bin ich aktuell zwischen (guter) Qualität und (für mich hohem) Preis hin und her gerissen; das Alleinstellungsmerkmal "interner Port" macht den Beamer aber sicherlich für einige Kunden durchaus interessant.


AmazonBasics DisplayPort-auf-VGA-Adapter
AmazonBasics DisplayPort-auf-VGA-Adapter

4.0 von 5 Sternen Netter DisplayPort-auf-VGA-Adapter "von der Stange" (Achtung: kein mini DisplayPort und kein HDMI), 15. Mai 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich habe diesen DisplayPort-auf-VGA-Adapter jetzt privat und beruflich (wir haben einige buchstäblich hunderte Geräte mit DisplayPort an unseren Standorten und ich habe mir mal ein halbes Dutzend "zur Brust genommen") getestet und kann nichts finden, was hier zu beanstanden wäre. Der Adapter ist buchstäblich - und zwar im positiven wie im negativen Sinne - "Massenware" bzw. "von der Stange". Will heißen: Es gibt hier keine Überraschungen und Otto Normalkunde, der sich einen passiven Adapter von DisplayPort zu VGA zulegen möchte, wird hier kaum etwas falsch machen können, sofern der Preis (der Artikel ist ja im Moment noch nicht ausgepreist) denn auch stimmt und nicht so unterirdisch verdorben ist, wie man es von Kabeln im Allgemeinen und Adaptern im Speziellen im Einzelhandel gewöhnt ist.

Ein paar Worte zu den anderen Rezensionen zu diesem Produkt:

1. es handelt sich hierbei definitiv um einen Adapter von "DisplayPort" auf "VGA", also in Laiendeutsch von "dem anderen Anschluss, der nicht HDMI ist" auf "die alten Monitor-Kabel" -- bei Rezensenten, die behaupten, dass sie mit diesem Adapter perfekt von HDMI auf VGA verbinden, ist entweder ein völlig anderer Adapter ausgeliefert worden oder sie haben (was dann aber nicht erwähnt wird) einen weiteren passiven Adapter von HDMI auf DisplayPort im Spiel. Das geht zwar auch, aber man kann dann vielleicht eher mal versuchen, sich einen HDMI-auf-VGA-Adapter zuzulegen und den "Umweg" zu umschiffen ... mit anderen Worten: HDMI ist nicht DisplayPort und DisplayPort ist nicht HDMI. Punkt. Und Übrigens: DisplayPort ist nicht "mini DisplayPort". Wer also mit diesem Adapter meint, etwas bei einem Macbook zu werden, der liegt falsch.

2. Thema Kompatiblität und Zweck: hier wird zwar vor allem von "DisplayPort an Laptops" geschwafelt, aber meiner Erfahrung nach kommt DisplayPort als Konkurrent zu HDMI im Moment bei Consumer-Geräten eher selten vor - ich habe vor allem dann mit DisplayPort zu tun, wenn wir mal wieder relativ kleine Desktop-Gehäuse z.B. von Dell oder Acer in unsere Pools nehmen: hier wird DisplayPort gerne verwendet, weil so ein Part offensichtlich weniger Platz braucht als VGA und sogar "noch weniger" als HDMI. Kommt jemand doch als Endnutzer an ein Gerät mit DisplayPort (Achtung noch einmal: dieser Adapter ist NUR für DisplayPort und NICHT für mini DisplayPort), so ermöglicht der Adapter tatsächlich, sich ohne weitere Probleme an "alte" Geräte anzuschließen. Das betrifft wohl vor allem Monitore und Beamer, die vor ca. 2010 (DisplayPort kam so um 2008 auf den Markt) hergestellt wurden -- es ist also durchaus denkbar, dass jemand privat noch solche Schätzchen herum stehen hat.

3. Thema "Qualität": Mit diesem Adapter "problemlos FullHD" anzuzeigen oder jede "sehr gute Darstellungsqualität" ist jetzt ehrlich gesagt nichts, worauf man sich als besonders positives Merkmal oder gar als Alleinstellungsmerkmal ausruhen sollte. Da es sich hierbei um einen passiven Adapter handelt, wird im Grunde genommen nur von Anschluss 1 (eben der DisplayPort) auf Anschluss 2 (eben der VGA-Port) umverkabelt - will heißen: dieser Adapter macht nichts, als ein paar Kabelstränge des Eingangs zu überkreuzen und passend am Endstück wieder anzudocken. Da ist keine Zauberei im Spiel, der Adapter verbessert auch nichts und macht auch nichts schöner. Vielmehr ist es so, dass das recht dünne Kabel, das die beiden Enden verbindet, nicht viel Platz für Schirmung ermöglicht, weshalb man davon ausgehen muss, dass es an diesem Part durchaus zu Qualitätsverlust kommt - jedoch wohl kaum im wahrnehmbaren Maße. Wer jedoch beim Einsatz des Adapters mit einem Mal Störungen auf dem Bildschirm hat, der möge es vielleicht mit einem Ferritkern am Kabel versuchen oder sich nach einem Kabel umsehen, das besser geschirmt ist. Allerdings ist das nun wirklich rein hypothetisch: ich habe das Kabel sogar neben starken Störern getestet und es funktionierte alles völlig im Rahmen. Ach ja: Die von einem Mitrezensenten monierte "Kürze" des Adapters rührt wohl unter anderem auch daher, dass man sich bei entsprechend kurzem Leitungsweg eine starke Schirmung in der Regel sparen kann. Außerdem: Was soll man mit einem langen Kabelsegment an einem Adapter?

Im Fazit ein netter Adapter, der am Ende hoffentlich (wie bei Basics üblich) mit einem brauchbaren Preis daher kommt und sich daher für die spezielle Kundengruppe, die ihn überhaupt einsetzen kann auch lohnt. "Gute" 4 Sterne.


Philips PowerPro FC8769/91 Staubsauger (EEK A, beutellos, EPA12 Filter) schwarz
Philips PowerPro FC8769/91 Staubsauger (EEK A, beutellos, EPA12 Filter) schwarz
Preis: EUR 212,77

5.0 von 5 Sternen Überraschend guter, beutelloser Staubsauger - (ebenfalls überraschend) mein neuer Favorit, 15. Mai 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Okay, also normalerweise singe ich keine Lobhymnen auf Geräte von Philips - das hat gewissermaßen schon Tradition, seit ich mir mal ein zwar robustes und haltbares. gewissermaßen sogar (Wasserschaden, Sturzschaden, Kinderschaden) unverwüstliches, aber klanglich völlig unterirdisches Heimkinosystem von Philips ans Bein gebunden hatte, von den in Plaste eingeschweißten, Dutzenden Anleitungen in insgesamt wohl 33 1/3 Sprachen völlig erschlagen worden bin und schnell merkte, dass Philips unter "Anleitung" ein völlig eigenes Genre des Schreibens versteht. Das unvermeidbare "Aber" dieser Einleitung kommt aber sofort: Ich habe ja gesagt "normalerweise". Nach all den Saeco-Kaffeemaschinen-Aufschäumerexperimenten, kuriosen Haarbürstenstaubepilierern und handgranatenförmigen Lautsprechern (Shoqbox) der letzten Jahre, war bei mir eines an Skepsis im Spiel, was den "PowerPro" anging; dito bei meiner leidgeprüften Frau, die von einem Philips-Staubsauger mal so gar nichts erwartet hat. Umso größer war die Überraschung als ich mich zugegebenermaßen recht missmutig an den Test des PowerPro machte:
Dieser Staubsauger taugt tatsächlich etwas. Freilich ist es nicht an mir, hier zu beurteilen, ob Sie jetzt guten Gewissens 200-250 Euro für diesen Staubsauger ausgeben sollten, weil ich ihn ja "für umme" zum Testen bekommen habe, aber ich gehe die Sache mal aus einer anderen Richtung an: Ich habe vor zwei Jahren gut 150 Euro für einen Beutellosen eines Konkurrenten bezahlt und war mit dem Ergebnis im Großen und Ganzen auf jene Weise "zufrieden", die man sich eben aufzwingt, wenn man für etwas "so viel Geld" bezahlt hat. Will heißen: Es gab einfach immer etwas zu nörgeln. Ich hätte gerne 50 Euro mehr ausgegeben und ein ausnahmsweise mal durchdachtes Gerät wie den PowerPro bekommen. Insofern: Würde ich das Gerät kaufen? Ja, na klar.
Die Frage, die Sie mir nun berechtigterweise stellen werden, ist natürlich: Weshalb?! Warum keinen Rowenta, keinen Dirt Devil, keinen Severin oder dergleichen?
Nun, neben unserer Fehlinvestition von vor zwei Jahren, stehen bei uns im Moment sowohl ein etwas älterer Beutelloser von "Grundig" von einem Produkttest von vor gut eineinhalb Jahren sowie ein "Einarmiger Bandit" von Rowenta herum. Letzterer war der absolute Favorit meiner Frau, bis sie letztens schwanger wurde und am eigenen Leib erleben musste, was es für jemanden mit potentiellen Rückenproblemen heißt, wenn Staubsaugen zum "Hanteltraining" wird. Genau das passiert nämlich beim ewigen Herumwuchten eines solchen "Banditen", weshalb ich inzwischen völlig davon abgekommen bin, Leuten diese Bauform zu empfehlen: Diese Sauger haben massive Probleme mit Ecken und Kanten, man kommt schwer unter Möbel (die Geräte sehen nach einer Weile massiv vermakelt aus), man kann selten die Geräte auseinander bauen und selber säubern (mache ich häufiger) und sie sind eben wie schwere Armverlängerungen - quasi so, als würde man mit einer Keule durch die ganze Wohnung rennen und sie ständig vor und zurück schwingen. Von daher kam der PowerPro im Sinne von "irgend einer Alternative" mir ganz gelegen - ich hatte nur nicht erwartet, dass sich der Sauger im direkten Vergleich so gut darstellen würde.
Ich würde ihn alleine schon deshalb selbst kaufen, weil ich es nämlich einfach nur genial finde, wie in dem ziemlich großen Staubbehälter durch ein Zwei-Kammer-System das "Große" vom "Kleinen" getrennt wird und ich z.B. Legosteine meiner Kinder ganz einfach herausnehmen kann, ohne mir die Pfoten dreckig zu machen. Sehr gut ist auch, dass an diesem Staubsauger endlich mal ein 10 (!) Meter langes Kabel verbaut ist, mit dem ich in unserer 115 Quadratmeterwohnung tatsächlich von einer zentralen Steckdose bis IN ALLE ECKEN komme. Das ist ein absolutes Novum bisher - und ich habe so einige Staubsauger per Test kommen und gehen sehen. Die unsäglichen, üblichen 7,5 Meter Kabellänge reichten eigentlich nie.
Auch sehr gut finde ich den beiliegenden "Saugkopf" - er hat an der Rückseite so etwas wie blaue "Bürstenbüschel" verarbeitet, die mir tatsächlich beim Aufsaugen von Sand und Erde (die Kinder waren halt im Garten) sehr gut geholfen hat. Schön auch, dass man diesen Sauger sowohl per Griff an der Oberseite (gleichzeitig Arrettierung des Saugbehälters), als auch per Griff an der Vorderseite (gleichzeitig Tragegriff des Saugbehälters) tragen kann. Will heißen: Man kann den Sauger nicht nur auf eine Weise schleppen, sondern ihn z.B. "hochkant" hinstellten bzw. so natürlich auch tragen. Gerade wenn man den Sauger gerne platzsparend wegstellen möchte, macht so etwas definitiv Sinn, wenngleich natürlich bei der Bauform von "platzsparend" im Vergleich zu "Einarmigen" & Co nicht gesprochen werden kann: Der PowerPro nimmt schon etwas Platz weg. Aber: stellt man ihn hochkant auf, so kann man Saugkopf & Co an der Rückseite befestigen, so dass sich ein dennoch recht kompaktes Äußeres ergibt (gut, der Schlauch stört natürlich trotzdem irgendwie immer).
Leistungsmäßig kann ich mich nicht beschweren - vielleicht sogar eher über "zu viel" Leistung, denn bei den drei möglichen Einstellungen (die ich als "Möbel", "Teppich", "Parkett" interpretiere) ist auch die niedrigste Stufe für meine Badezimmermatte zu viel: sie wird angehoben ... das alte, leidige Problem. Aber man kann ja nicht alles haben ;-)
Ob jetzt tatsächlich 2000 Watt Leistung herüber gebracht werden oder nicht und ob die Zyklontechnik nun wirklich das Non-Plus-Ultra der Beutellosen ist, das lasse ich mal im Raum stehen. Ich denke, man sollte mit einem guten Gefühl staubsaugen können - und das kann man mit dem PowerPro. Um meine Frau zu zitieren: "Der ist viel besser als der Andere; der saugt endlich mal was weg." Tja, was soll ich da noch über Leistung fabulieren?
Nun, man mag jetzt einwenden, dass Staubsauger altern und daher der Vergleich neu vs. alt etwas hinkt, aber um ganz ehrlich zu sein: Ich gehöre zu der Fraktion, die Staubsauger auch auseinander nimmt, um sie zu reinigen -- gerade bei Beutellosen sterben die Geräte sonst nach einigen Jahren an "Plaque".
Bisher sind mir an dem Philips bei meinem ersten prophylaktischen "Auseinanderbauen" auch in den relevanten Bereichen keine Teile aufgefallen, die man nicht entsprechend mit etwas Wischwasser oder einem Tauchbad (von dem Philips übrigens beim Behälter abrät - vermutlich, weil Metallteile wie verbaute Schrauben etc. dann durchaus mal rosten können) reinigen könnte ... das ist schon recht cool, weil es für mich bedeutet, dass der Staubsauger bei uns ein langes Leben haben wird.
Während sich hier sicherlich an anderer Stelle Rezensenten intensiv mit dem Für und Wider der Verpackungen, der ökologischen Sinnhaftigkeit von Dutzenden Anleitungen und der inhaltlichen Sinnhaftigkeit von 33 1/3 Sprachen in Betriebsanleitungen auseinander setzen werden und dann Leistungsmerkmale abgehen werden, möchte ich mir und Ihnen das an dieser Stelle ersparen. Hand aufs Herz: Staubsauger unterliegen inzwischen wie Kühlschränke und dergleichen einer festen Bewertungs- und Einordnungsrichtlinie. Will heißen: Sie können auf dem beiliegenden Zettel und in der Regel auch hier bei Amazon im "Info-Kopf" des jeweiligen Staubsauger-Produkts sofort auf einen Blick sehen, wie gut der Sauger auf glatten Flächen, Teppich etc. pp. ist und welchen Stromverbrauch er ungefähr hat. Die Vergleichbarkeit ist also durchaus gegeben und doppelt und dreifach erzählen, was Sie eh schon wissen, möchte ich dann auch nicht. Vielmehr möchte ich anmerken, dass der PowerPro bei mir durchaus auch für einen Kauf in Frage kommt, weil er Energieeffizienzklasse A hat - das macht sich immer gut. Man darf aber nicht verhehlen, dass gerade die "Einarmigen Banditen" mancher Hersteller ebenfalls im EEK A-Bereich landen und man auch ansonsten selten etwas "Schlimmeres" als ein "B" sieht. Die Unterschiede sind hier nicht wirklich weltbewegend, wenn Sie mich fragen. Dennoch: Gut zu wissen, dass der PowerPro hier gut da steht.
Für mich viel relevanter ist eine andere Sache: Der PowerPro ist recht leise, auch wenn man ihn auf "volle Pulle"-Einstellung benutzt und leistet durchaus mehr als der Hersteller ihm (Teppich-Reinigung "D") zubilligt: Bei uns kämpft er es seit einer Woche erfolgreich gegen Teppich und Parkett aus und kommt damit super klar.
Bevor ich zum Fazit komme ein kurzes Wort zum Thema "Filter": Klar ist es so, dass der PowerPro recht niedrige Staubemissionen hat, weil er so gute Filter verwendet. Es ist dennoch so, dass meiner Erfahrung nach Allergiker und z.B. Leute, die wegen Immunrepressiva sehr stark auf die Hygiene achten müssen, eher mit Beuteltieren glücklich werden, weil die Beutel noch einmal als weitere, sehr effektive Barriere wirken. Das kann z.B. ein PowerPro mit einem Schaumstoff-Filter, den man noch dazu zum Reinigen "einfach auswaschen" (nicht falsch verstehen: ich finde das toll) kann, gar nicht leisten. Otto Normalnutzer wird also in Bezug auf die Emissionen kaum etwas bemerken - wer empfindlich ist, der mag PowerPro & Co schon als bedenklich einstufen, weil die Geräte trotz aller "Filterei" im Grund wie Gebläse wirken, die Staubpartikel in der Wohnung verteilen. Hier empfehle ich dann wie gesagt eher Beuteltiere. Alle anderen oder z.B. Leute, die nur mit leichten Beschwerden zu tun haben, werden mit dem PowerPro jedoch uneingeschränkt glücklich werden.
Im Fazit ein in meinen Augen (ausnahmsweise mal) sehr guter Staubsauger, der als einziges Manko leider das sehr hoch ausfallende Preisschild hat. Ich selbst würde mir dreimal überlegen, 200 Euro für einen Staubsauger auf den Tisch zu legen - und ich bin mir sicher, dass es da vielen anderen genauso geht. Ich freilich habe den Vorteil, dass ich ja weiß, dass dieser Sauger wirklich etwas taugt - für mein ganz spezielles Nutzungsszenario und unter der Prämisse, dass ich ihn selbstständig sauber halten werde. 5 Sterne (eher 4,5).

PS:
Beim nächsten Reinigen werde ich (analog zu anderen Staubsaugern, die ich hier schon rezensiert habe) mal ein paar Fotos schießen, um Ihnen einen Eindruck davon zu vermitteln, wie man den Plaque los wird. Ich werde dann auch einen Kommentar dazu geben, ob es im Vergleich (Grundig-Staubsauger "ergeben" sich z.B. sofort jedem, der einen Schraubendreher hat) einfach oder schwer ist, den PowerPro sauber zu halten.


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5.0 von 5 Sternen Robuster Kopfhörer mit basslastigem, satten Sound, 15. Mai 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Als mir der MDR-ZX660AP zum Testen angeboten wurde, zögerte ich nicht lange, weil ich zwar seit gut einem Jahr sehr zufrieden ein paar etwa preisgleiche Around-Ear-Kopfhörer von Panasonic nutze, mich aber klanglich (obwohl die Panasonics schon recht gut sind) weiterentwickeln wollte. Ein direkter Vergleich der beiden Modelle würde hier freilich hinken, denn der MDR-ZX660AP (den ich im weiteren jetzt "ZX" oder "Sony" nennen werde) ist ein On-Ear-Modell, das die Ohren nicht vollständig umschließt, sondern "aufliegt". Gerade deshalb, weil der bisherige Panasonic wegen seiner Bauform genau genommen "problemloser" den Klang an die Ohren bringen sollte, war ich überrascht: Der ZX liefert satte Bässe und wirkt im Vergleich zum bisherigen Kopfhörer sogar regelrecht "basslastig", was ja auch andere Rezensenten dem ZX bescheinigen; insofern trügt mich hier mein Gefühl wohl nicht. Ob das freilich besser oder schlechter ist als eine möglicherweise "realitätsgetreuere" Wiedergabe bei meinem bisherigen Kopfhörer, das mag ich gar nicht so recht einordnen. Fakt ist jedenfalls, dass Sony hier einen Kopfhörer abgeliefert hat, der satten Sound abliefert und sich einfach nur "gut anhört". Das Ganze wird verpackt in eine kompakte, leichte Bauform mit einem netten (aber in meinen Augen nicht unbedingt nötigen) Gimmick: an dem Flachkabel (das dadurch in sich verstaucht ist und sich weniger "aufwickelt" als seine runden, glatten Kontrahenten) des Kopfhörerkabels ist ein Knopf verbaut, mit dem man einerseits Gespräche annehmen kann, andererseits kann mein Samsung Galaxy den Knopfdruck netterweise auch als "An/Aus" für den aktuellen Musikplayer interpretieren, was auch ein nettes Beiwerk ist. Bzgl. des Kabels lässt sich sagen: Wer jetzt Klangpurist ist oder es besonders auf beste Ausgabequalität abgesehen hat, der mag bei Flachkabeln (die sich bauartbedingt schlecht schirmen lassen) wohl etwas die Augen verdrehen: Für den Alltagseinsatz sind sie super. Rechnet man jetzt noch die klappbaren Ohrmuscheln und die robuste Bauform (z.B. den Metallbügel) hinzu, so bekommt man ein wirklich rundes Paket, das für den aufgerufenen Preis wirklich "okay" ist und bei mir durchaus in der "würde ich so auch im Laden kaufen"-Kategorie rangiert.
Einziges Manko - und das sei nicht nur zur Ehrenrettung des auch weiterhin stark in Benutzung befindlichen Panasonic gesagt - ist, dass die "On-Ear"-Bauform des ZX sich mit meinen Tragegewohnheiten und meiner Ohrform beißt: Ich bekomme beim Dauertragen oben an den Ohrmuscheln rote Druckstellen. Man mag jetzt sagen, dass ich die Kopfhörer richtig tragen müsse, dann würde das nicht passieren, aber sowohl bei In-Ear, als auch bei Around-Ear-Kopfhörern tritt das "Problemchen" beim Marathon-Tragen (mehrere Stunden täglich) nicht auf. Es liegt demnach auch nicht an dem ZX, sondern generell an der Bauform -- insofern werde ich das auch nicht in die Bewertung einbeziehen. Es sei nur als Hinweis für Leute mit ähnlichen "Langzeit-Ambitionen" gesagt, dass manchmal eine der alternativen Bauformen eher Sinn macht, wenn man Kopfhörer lange tragen möchte.
Wie dem auch sei; im Fazit ergibt sich für den ZX ein sehr rundes Bild - guter Klang, hohe Robustheit, perfekte Integration in Android (wenngleich ich mir außer dem An/Aus-Knopf auch einen Lautstärkeregler gewünscht hätte) und nettes, schlankes Design. Sony wird hier seinem Ruf als Hersteller von hervorragendem Musik-Equipment auch im niedrigen Preissegment wieder einmal gerecht. 5 von 5 Sternen.
Übrigens:
Der ZX wird von mir als "Zweitlautsprecher" weiter verwendet. Es erreicht z.B. im Bus und auf der Arbeit nicht den "Abdeck-" oder "Übertön"-Grad dessen, was mein bisheriger Panasonic durch seine Around-Ear-Form erreichen kann - aber der Sony ist leichter, gefälliger beim gelegentlichen Tragen (beim Dauertragen gibt es halt Probleme bei mir) und kompensiert mit "Wumms", wo der Panasonic mit "Grundstille" punktet.


Datacolor Spyder5EXPRESS Kalibrierungslösung für Farbbildschirme schwarz
Datacolor Spyder5EXPRESS Kalibrierungslösung für Farbbildschirme schwarz
Preis: EUR 117,38

5.0 von 5 Sternen Bereits in der "Express"-Version sehr gute Kalibrierungslösung, 8. Mai 2015
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Vorab: Meine Rezension für den Spyder5 hat etwas auf sich warten lassen; ich wollte das Gerät wirklich mal "im realen Leben" an mehreren Geräten testen und darüber einen Eindruck gewinnen, ob es überhaupt für Otto Normalkunde einen Sinn macht - oder eben nicht. Von daher werde ich mich hier nicht in die Details der Technik stürzen, sondern mich primär damit befassen, ob der Spyder5 das macht, was ich als "Beinahe-Laie" in diesem Bereich so von ihm erwarte. Ich kenne Spyder zwar schon von einem ominösen "früher", als ich mal mehr mit Bildbearbeitung gearbeitet hatte, aber vom Standpunkt des Systemadministrators (mein aktueller Schwerpunkt) her ist eine Software-Kalibierung von Monitoren zwar technisch interessant, aber auch aufgrund ihrer Eingriffe in das Betriebssystem und die Hardwarekonfiguration eher bedenklich, so dass ich bisher jeden weiteren beruflichen Kontakt vermieden hatte. Nachdem es allerdings privat so gut klappte (siehe unten), habe ich dann noch in meinem beruflichen Umfeld ein paar weitere Tests gemacht, um z.B. das Thema Multi-Bildschirm-Umgebungen etc. auch einmal beleuchten zu können; auch hier waren die Ergebnisse gut bis sehr gut - obwohl ich hier ja nur die "Express"-Version vorliegen habe, die in Bezug auf die Kalibrierungsfunktionen und das ganze Customizing bzw. Feintunen relativ eingeschränkt ist.
Zu den Versionen lässt sich denn auch sagen, dass es "Express", "Pro" und "Elite" gibt, wobei sich diese nur (!) in der Software unterscheiden und nicht in der Hardware. Hardwareseitig ist stets das "Spyder5 Kolorimeter" im Einsatz, das man wie einen Wurfanker mit Gegengewicht über den betroffenen Monitor hängt und dann durch die übers Internet zu beziehende (es liegen keine Datenträger mit - meist sowieso veralteten - Installationsdateien bei) Software die Analyse und Kalibierung durchführen lässt. Alternativ lässt sich das Kolorimeter übrigens mit dem vorhandenen Stativgewinde auf einem Stativ befestigen.
Wichtig bei der "Express"-Variante: Sie ist wirklich eher rudimentär und für Hobby-Nutzer gedacht, die im Prinzip "einen Knopf drücken wollen für brauchbare Ergebnisse". Ergo kann die "Express"-Variante keine Überwachung des Umgebungslichts, keine schnelle Rekalibierung (statt dessen muss man beim ca. einmal im Monat sinnvollen Rekalibieren die verschmerzbaren, vollen 4 bis 5 Minuten für eine Vollkalibierung abwarten), keine Bildschirmanalyse und keine übermäßig vielen (Express kann nur 2, Pro 16 und Elite unbegrenzt viele) Kalibierungseinstellungen. Auch Beamer lassen sich nicht kalibieren (das kann die Elite-Version dann) und generell ist man bei der Auswahl von Farbetemperatur, Gamma und dergleichen sehr eingeschränkt, was aber Otto Normalnutzer kaum etwas ausmachen wird. Auch der Import von Kurvendaten und diverse Verbesserungen für das Feintuning fehlen in der "Express"-Version. Das unvermeidbare "Aber" kommt jedoch an dieser Stelle mal positiv zum Zuge: Die "Express"-Version liefert für Monitor- und Laptop-Nutzer bereits einen brauchbaren Leistungsumfang. Die Ergebnisse lassen sich sehen.
Ein "Negativ"-Aber gibt es jedoch auch: Man muss für die Nutzung der Software eine Online-Aktivierung durchführen. Wer prinzipiell so etwas nicht mag, der wird auch hier sicherlich einen Grund für einen Punktabschlag sehen - mir ist das wurscht; ich habe zu viel mit Magix-Produkten und mit den z.T. hahnebüchenen Aktivierungsmethoden von Datenbank-Anbietern zu tun, um mich über so etwas noch aufzuregen.
Zu den Ergebnissen:
Sowohl bei einzelnen Monitoren, als auch bei Multi-Monitoren gab es nach Einmessung sehr gute Ergebnisse. Privat wurde dies z.B. auf einem aktuellen Acer Nitro und einem älteren Samsung Notebook sowie einem Packard Bell getestet, beruflich vor allem mit Desktop-Rechnern (Workstations und auch Thin-Clients) und Acer/Dell/Benq-Bildschirmen. Hier waren die Ergebnisse durchweg sehenswert und gerade bei einer Kollegin, die viel mit Bildbearbeitung arbeitet, ist die neu erlangte Farbechtheit sofort positiv aufgenommen worden, nachdem erst einmal großes Hallo herrschte, weil man "endlich den Grund weiß, warum die Ausdrucke nie so aussehen wie sie sollen". Genau in diese Kerbe schlägt ja der Spyder5 - und zwar mit einem relativ einfachen Bedienkonzept, das in der Basisversion (also "Express") nur hin und wieder mal minimalen "gesunden Menschenverstand" als Zusatzdreigabe braucht, damit alles funktioniert. So macht es Sinn, die betroffenen Monitore vorher so "neutral" wie möglich einzustellen und sie so zu stellen, dass direktes Sonnenlicht bzw. starkes Umgebungslicht vermieden wird. Das verfälscht nämlich die Ergebnisse.
Im Fazit: 5 Sterne bereits für die "Express"-Lösung - Pro und Elite dürften hier bei entsprechend vernünftigen Preisen sogar eigentlich noch deutlich besser abschneiden; aber die Grundfunktionen in Verbindung mit einer "es geht recht einfach" Bedienbarkeit und "das sieht ja gut aus"-Ergebnissen sind schon ein Grund, hier bereits die volle Punktzahl zu vergeben. Rechnet man jetzt noch mit ein, dass der Hersteller einen sehr guten, schnellen Support leistet, wenn man mal fragen hat, so ergibt sich ein durchweg rundes Gesamtbild -- und das wie gesagt schon in der "Mini"-Version für "Otto Normalkunde".


Schiesser Jungen Unterhemd Hemd 0/0, Gr. 140 (Herstellergröße: 140 (8-9Y)), Weiß (100-weiss)
Schiesser Jungen Unterhemd Hemd 0/0, Gr. 140 (Herstellergröße: 140 (8-9Y)), Weiß (100-weiss)
Preis: EUR 11,95

5.0 von 5 Sternen Absolut stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis, 8. Mai 2015
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Ich habe dieses schlichte, pflegeleichte Unterhemd von Schiesser hier vor allem deshalb bestellt, weil mein Sohn schon 5 Stück davon hat (und noch ein paar mehr aus dem Hause Schiesser) und ich daher weiß, wie lange wir etwas von diesem Testprodukt haben werden. Schiesser-Unterwäsche hält bei uns im Schnitt doppelt bis dreimal so lang wie die üblichen Verdächtigen vom Discounter und/oder dem Einzelhandel aus den Innenstädten und macht dabei auch noch optisch einiges her. Mir jedenfalls gefällt der "Schlicht"-Chic, den Schiesser ja sei Jahren drauf hat. Es muss nämlich nicht immer "mit Spidermän drauf" sein. Bei unserem Sohn und unserer Tochter jedenfalls nicht; gerade der Kleine legt vor allem Wert auf gute Passform und guten Sitz und einen weichen Stoff (alles bei Schiesser gegeben - plus einer hohen Robustheit was Nutzung und Wäsche bzw. Trocknung mit Wäschetrockner angeht).
Im Fazit: 5 Sterne ohne Abstriche.


Nivea Styling Mousse Mega Strong Doppelpack, 2 x 150 ml
Nivea Styling Mousse Mega Strong Doppelpack, 2 x 150 ml
Preis: EUR 4,38

4.0 von 5 Sternen Gute Styling-Mousse, 8. Mai 2015
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Sowohl meine Frau, als auch ich und eine enge Bekannte haben jetzt diese Styling Mousse getestet - die Ergebnisse sind gut, wobei die Überzeugungskraft dieses Produktes scheinbar vor allem bei der Damenwelt greift - ich hatte schon andere Styling-Produkte mit dem Label "Mega Strong" im Einsatz und hatte dort den Eindruck, dass "Strong" dort auch "Strong" meinte. Bei der Nivea-Mousse bin ich mit meinen struppigen Männerhaaren jetzt nicht völlig überzeugt - meine Frau und ihre Bekannte sind jedoch (da anderes Nutzungsszenario) vollauf zufrieden.
Im Fazit eine gute, preisgünstige Styling-Mousse, die insbesondere bei femininem Haar gute Ergebnisse zeigt, aber weder Wunder vollbringen, noch "betonharte" Ergebnisse fabrizieren kann. Insgesamt gute 4 (eher 4,5) Sterne.


8x4 Spray Deodorant Beast for Men, 1er Pack (1 x 150 ml)
8x4 Spray Deodorant Beast for Men, 1er Pack (1 x 150 ml)
Preis: EUR 1,55

4.0 von 5 Sternen Nettes Deo mit ungewöhnlichem Duft, 8. Mai 2015
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Auf die Bestellung folgte Ernüchterung, da meine Frau überhaupt gar nichts von Kerdamon und Vanille bei Männern hält; ich war mir also alles in allem nicht sicher, ob das Deo überhaupt daheim "ankommen würde". Skeptisch war sie dann übrigens weiterhin. Ein erster Kurzkommentar zu diesem Produkt war jedoch bereits angedeutet: "Es stinkt nicht so süßlich wie ich das angenommen hatte". Nun denn ... -.-
Nach diesem zugebenermaßen herben Eingangston möchte ich aber sagen, dass MIR der Duft sehr gut gefällt, meiner Frau übrigens inzwischen auch - "Beast for Men" scheint erst einmal "eingetragen" werden zu müssen, bevor man sich ein Urteil bilden kann. Der zugebenermaßen von den Ingredienzien her eher feminin anmutende Duft wirkt durchaus maskulin, aber nicht (wie der Name anmuten lässt) aufdringlich.
Etwas schwer tue ich mich mit dem ALU in dem Produkt, jedoch machen Duft und Wirkung (Anti-Schweiß-Effekt) dieses "Manko" halbwegs wett. Dennoch würde ich mir eine Version wünschen, in dem auf diesen problematischen Stoff verzichtet wird.
Im Fazit ein nettes Deo, das ich seit einer Woche intensiv nutze. Bin voll zufrieden, wenngleich das Deo von "absolut überragend" (5 Sterne) noch entfernt bleibt.


Kosmos 692407 - The Big Bang Theory - Das geniale Spiel
Kosmos 692407 - The Big Bang Theory - Das geniale Spiel
Preis: EUR 11,95

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4.0 von 5 Sternen Kurzweiliges Spiel mit simplen Regeln, 30. April 2015
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Ein eher typisches "Biet- und Sammelspiel" von Michael Schacht, der z.B. auch "Hansa", "Gold", "Coloretto", "Shanghaien" und "Socken zocken" gemacht hat. Wer eines dieser Spiele kennt und mag, der kann sich bei dem mit einer TV-Lizenz aufgepeppten "TBBT - Das geniale Spiel" sehr gut wiederfinden; wer - wie ich - z.B. "Shanghaien", aber auch die anderen Titel eher als durchschnittlich bis gut, aber eben nicht als genial aufgefasst hat, der wird wohl das Gleiche auch über "Das geniale Spiel" (ich nenne es jetzt mal "TBBT") sagen. Michael Schacht liefert in meinen Augen immer handwerklich gute, nicht übermäßig innovative Spiele ab, die auf mich manchmal so wirken, als wolle jemand erzwungenermaßen etwas "innovatives" machen, obwohl sein eigentliches Talent eben eher ist, einfache Spiele zu entwickeln, die leicht zu erlernen sind. Das führt oft (auch bei TBBT) zu der paradoxen Situation, dass an sich einfache und grundsolide Spiele durch die "gedachten" oder "geplanten" Regeln nicht 100%ig überzeugen können, aber bei Abwandlung der Regeln sehr gut und mit viel Spaß spielbar sind.
Doch zu dem Spiel selbst: Bei TBBT geht es darum, Wunschgegenstände (in Form von Karten) zu sammeln, indem man darauf mit anderen Karten bietet. Simpler geht es eigentlich nicht. Ergänzt wird der Bieter-Mechanismus dadurch, dass es bei TBBT "Paradoxon"-Karten gibt, die den Bieter-Mechanismus nachhaltig beeinflussen und z.B. dafür sorgen können, dass umgekehrt gezählt wird, bestimmte Werte ausgenommen oder z.B. erhöht werden etc. pp. -- all das ist immer noch recht simpel, sorgt aber für einiges an Dynamik, was TBBT zu einem kurzweiligen, mithin "guten" Spiel macht; mehr jedoch nicht. So richtig haut mich hier auch die TV-Lizenz nicht vom Hocker, obwohl sie durch Ausschnittsbilder, Zitate und dergleichen das Spiel durchaus noch irgendwie "peppen" könnten, wenn man Hardcore-Fan ist.
Insgesamt ist TBBT jedoch zusammengefasst als kurzweiliges Spiel mit simplen Regeln, die schnell erlernt sind, sich super modifizieren lassen (gerade, was die Paradoxon-Karten angeht) und das auch nach mehreren Runden noch nicht langweilig wird. ABER es reißt mich weder vom Konzept noch vom Material oder dem Gesamteindruck absolut vom Hocker. Ergo komme ich auf 4 Sterne.


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