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Rezensionen verfasst von
Max Lupin (Osnabrück, Deutschland)
(TOP 100 REZENSENT)   

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Bosch BGS5POWER1 Bodenstaubsauger Relaxx'x ProPerform EEK A (beutellos, QuattroPower System, Hartbodendüse), schwarz
Bosch BGS5POWER1 Bodenstaubsauger Relaxx'x ProPerform EEK A (beutellos, QuattroPower System, Hartbodendüse), schwarz
Preis: EUR 349,00

5.0 von 5 Sternen Sehr saugstarker und vor allem sehr leiser, beutelloser Staubsauger, 31. Juli 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich hatte ja schon gedacht, dass ich mit einem jüngst rezensierten, recht teuren Philips-Gerät (ungefähr gleiches Preissegment, ungefähr gleiche Leistungsparameter) meinen Staubsauger für die kommenden Jahre gefunden hätte - da kommt dieser BGS5POWER1 von Bosch um die Ecke und die Dinge sehen wieder völlig anders aus.
Der BGS5POWER1 bringt nämlich neben einer sehr guten Saugleistung auf verschiedensten Untergründen (sogar bei Teppichen erreicht er "B", was wirklich gut ist, wenn man bedenkt, dass viele beutellose damit große Probleme haben) auch noch einen überlegen leisen Geräuschpegel, große Robustheit und ein schnittiges Design mit sich. Insgesamt kann man sich also über den BGS5POWER1 an so gut wie keiner Stelle beklagen - nicht einmal beim Stromverbrauch. Das will erst einmal erreicht werden und ist definitiv etwas, bei dem ich schon angesichts meiner bisherigen Festlegung auf die Beutellosen von Philips etwas schlucken musste.
Besonders aufgefallen ist mir - im positiven, aber auch im negativen Sinne - die Tatsache, dass der BGS5POWER1 mit Sensoren den Gerätezustand überwacht und teilweise selbst aktiv wird, wenn Reinigung und/oder Wartung ansteht. Das bringen Geräte von anderen Herstellern in diesem Preissegment nicht mit. Definitiv ein Pluspunkt, den man in Bezug auf diesen Bosch-Staubsauger heraus heben muss. Noch wichtiger ist eigentlich, dass der BGS5POWER1 von Seiten des Herstellers definitiv (man kommuniziert das ja auch in der Werbung sehr augenfällig) darauf ausgelegt ist, dass man über das gesamte Geräteleben hinweg nichts mehr nachkaufen, dazukaufen, ergänzen etc. pp. muss. Der BGS5POWER1 kommt mit allem, was man braucht und bleibt dann viele Jahre. So der Plan. Ob sich das freilich umsetzen lässt, da kann man natürlich nach einem recht kurzen, aber sehr zufriedenstellenden Test nicht viel sagen. Wir können jedoch auf die Haltbarkeit anderer Bosch-Geräte gucken und uns darauf einstellen, dass man an dem BGS5POWER1 durchaus eine längere Zeit etwas hat.
Wichtig: Der BGS5POWER1 ist recht schwer, was ihn z.Zt. für meine (schwangere) Frau noch zum Zweitkandidaten nach dem bisher als Hauptgerät genutzten, deutlich leichteren Philips-Beutellosen macht. Es sei aber angemerkt, dass schwere Staubsauger durchaus mehr können als dem Ausspruch "Schwer ist gut, schwer ist verlässlich" (der Film "Snatch" lässt grüßen) denken lässt. In der Tat kann ich selbst (und ich bin in unserem Haushalt vor allem fürs Staubsaugen zuständig) eher etwas mit schweren Geräten anfangen als mit Ultraleicht-Geräten, weil diese meiner recht ruppigen Art meist nicht so viel entgegen zu setzen haben und schnell umfallen. Das ist mit dem BGS5POWER1 zwar auch möglich, aber deutlich weniger als mit z.B. unserem Philips oder den ultraleichten Dirt-Devil-Beutelsaugern, die ich mal getestet habe. Die kippten quasi schon durch "Ansehen" um.
Im Fazit kann ich den BGS5POWER1 mit 5 Sternen bewerten und durchaus einen Kauf empfehlen, sofern man bereit ist, das nötige Kleingeld in die Hand zu nehmen. Wichtig ist hier die Preis-Leistung zu betrachten und den üblicherweise recht langen Zeitraum, über den sich Geräte von Bosch amortisieren können. So habe ich einen "einarmigen Banditen" von Rowenta binnen eines Jahres durch intensives "Besaugen" nicht nur optisch, sondern auch technisch hingerichtet - und mit Geräten von Grundig und Philips, die z.T. zwar "nur" halb so teuer wie der BGS5POWER1 waren, sah es gleich aus. Sollte der BGS5POWER1 also drei bis vier Jahre oder sogar noch länger halten, weil er eben auf Selbstpflege und Leistungserhalt ausgelegt ist, so relativiert das etwas den Preis. Es ist an dieser Stelle allerdings auch nicht von der Hand zu weisen, dass ich ein Gerät wie den BGS5POWER1 nicht selbst öffnen und reinigen würde, wie ich das bei halb so teuren Geräten schon mal gerne mache; Skrupel sind da eigentlich selten. Hier kommen Sie dadurch zustande, dass Sensortechnik verbaut ist, die man ggf. mit solchen Aktionen bis zum Defekt treiben kann.


Bosch TDA3024030 Dampfbügeleisen Sensixx'x DA30 (2400 Watt max., Dampfstoß 150 g/min., Dampfleistung 40 g/min., CeraniumGlissée Bügelsohle) weiß/dunkelviolett
Bosch TDA3024030 Dampfbügeleisen Sensixx'x DA30 (2400 Watt max., Dampfstoß 150 g/min., Dampfleistung 40 g/min., CeraniumGlissée Bügelsohle) weiß/dunkelviolett
Preis: EUR 45,46

5.0 von 5 Sternen Gutes Dampfbügeleisen - scheinbar mal mit, mal ohne Knarzen, 31. Juli 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Lassen Sie mich voran schieben, dass das ominöse "Wir", hinter dem sich unsere Familie (Vater, Mutter, 2 Kinder) verbirgt, normalerweise ganz gut mit Philips-Bügeleisen fährt und der Test eines "Bosch"-Dampfbügeleisens unter der Prämisse "Mal gucken, was es noch so gibt" abgelaufen ist.
Das Ergebnis ließ sich allerdings sehen: Meiner Frau (die ansonsten mit doppelt so teuren Philips-Geräten bügelt und der maßgebliche Faktor in dem "Wir" ist) gefiel das Sensixx-DA30-Dampfbügeleisen gut bis sehr gut. Rechnet man jetzt mit ein, dass das Gerät nun einmal deutlich günstiger als unser "Hauptgerät" ist, so kann man hier sehr schnell auf ein "sehr gut" kommen. Wie drückt es einer meiner Mitrezensenten so schön aus: Worauf es ankommt - nämlich bügeln - kann dieses Gerät sehr gut. Insofern ist das DA30 definitiv empfehlenswert.
Es gibt allerdings auch "Downsides" bzw. Dinge, die vielleicht bei dem einen oder anderen nicht so gut ankommen. Z.B. das Gewicht: Das Dampfbügeleisen liegt recht schwer in der Hand, hat dadurch aber eine gute Bügelwirkung, ohne, dass man sich extrem darauf auflehnen müsste. Es wird Leute geben, die (nicht ganz zu unrecht) anmerken, dass es z.B. bei Philips oder Tefal Geräte gibt, die auch ohne großes Gewicht gut bügeln, aber diese Geräte sind z.T. vom Dampfdruck her deutlich anders aufgestellt als das DA30. Insofern kann man hier schlecht vergleichen bzw. man kann sehr wohl eines tun: Das DA30 für sich genommen als gutes bis sehr gutes Bügeleisen auffassen, das in seinem Preissegment wirklich optimal aufgestellt ist und eine gute Preis-Leistung bringt.
Für das ominöse "Wir" ist es als Test-Objekt wirklich gut angekommen, im "realen Leben" wird es aber nicht gegen das doppelt oder dreifach so teure Philips, das meine Frau aktuell benutzt, nicht anstinken können. Das liegt kurioserweise vor allem in der sehr guten Anti-Kalk-Funktion. Der von Bosch verbaute dreifache Schutz vor Kalk entspricht im Wesentlichen dem, was andere Hersteller bei Geräten in diesem Preissegment auch bieten - will heißen: Kalk wird gefiltert und krümelt dann über die Sohle aus dem Gerät. Das ist recht effektiv, aber für meine Frau am Ende bei unserem letzten Philips so nervig gewesen, dass wir es gegen ein Gerät mit Kalk-Kassette getauscht haben. Das ist demnach auch ein echtes Manko an der Bauform, die das DA30 benutzt: es fehlt eben die Sammelmöglichkeit für Kalk - er wird immer im Rahmen des Bügelns auf die Kleidungsstücke fallen. Das ist zwar nicht sonderlich schlimm, aber hin und wieder nervig. In dieser Preisklasse bzw. bei dieser Bauart aber definitiv "okay" und kein Grund hier Abstriche bei der Bewertung zu machen.
Das "Knarzen" von dem manche Rezensenten hier sprechen, habe ich nicht gehört. Und ich habe das Gerät recht intensiv (also "mit Kraft") bedient, um Verstauchungen (also die Ursache des Knarzens) zu provozieren. Offensichtlich kommt es jedoch nicht bei allen Geräten der Baureihe zu diesem "Problem", so dass man Bosch allenfalls eine bessere Qualitätskontrolle bzw. "Geräuschkontrolle" ans Herz legen kann. In dem Preissegment des Gerätes ist allerdings auch Knarzen m.E. noch etwas, das man "hinnehmen" kann. Man bekommt immerhin ein sehr robustes, recht leistungsfähiges Gerät, das gelegentlich knarzt ... für knapp 45 Euro ist das immer noch ein Schnäppchen.
Im Fazit: Ein durchaus empfehlenswertes Gerät, das sich vor der recht stark aufgestellten Konkurrenz von z.B. Philips in diesem Preissegment durchaus nicht verstecken muss. 5 verdiente Sterne.


Garmin nüviCam LMT-D Navigationsgerät mit Kartenabdeckung für Gesamteuropa mit eingebauter DashCam, DAB+ und Fahrerassistenzsymstemen für noch mehr Sicherheit
Garmin nüviCam LMT-D Navigationsgerät mit Kartenabdeckung für Gesamteuropa mit eingebauter DashCam, DAB+ und Fahrerassistenzsymstemen für noch mehr Sicherheit
Preis: EUR 334,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Technisch solides Navi mit dem "Verstoße ich gegen das BDSG?"-Faktor, 31. Juli 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Bgzl. des Garmin nüviCam scheiden sich ja ganz offensichtlich die Geister: Die einen vergöttern Hersteller und Gerät, die anderen finden, dass Rückschritte gemacht wurden, Billig-Navis genau das Gleiche können ... und und und. Ich persönlich sehe es etwas differenzierter, aber ich habe mich ja auch schon durch Geräte von Falk, TomTom, eben Garmin und einigen anderen (inklusive Medion) "durchgewühlt", weil in meinem Umfeld ein reges Interesse an Navigationsgeräten herrscht, die "von Profis" eingesetzt werden können ... genau genommen sind unter anderem meine Eltern im Logistik-Bereich tätig und daher auf ein Navi angewiesen, dass (Zitat) "tut, was es soll".
Nun wissen wir alle, dass Hersteller wie TomTom und Garmin uns immer wieder damit verblüffen, dass Features, die ganz augenfällig "wichtig" sind (z.B. Stauumfahrungen und alternative Routen "per Zuruf") mit einem Mal "verschwinden" und erst nach einem Aufschrei der Community und diversen Firmware-Updates wieder auf den neuen Geräten "nachgepatcht" werden. Das ist zwar nicht schön, aber in meinen Augen so etwas wie ein "negativer Industriestandard".
Wie dem auch sei: Das Garmin nüviCam als "schlecht" zu bezeichnen trifft nicht den Kern der Sache. Es ist ein gutes, robustes Gerät mit einer halbwegs brauchbaren Akku-Laufzeit, einer etwas schlacksigen Halterung (zu schwach für das Eigengewicht des Gerätes) und einer recht soliden Umsetzung von DAB+ Verkehrsfunk, DashCam, Fahrerassistenz, Kartenupdates & Co. Es mag jetzt den Unkenrufern nicht gefallen, aber das, was Garmin hier abliefert ist durchaus im Alltag "brauchbar" - "schön" ist freilich etwas anderes und "ergonomisch" eben auch, allerdings wäre die Aussage "fantasielose Zusammenstellung" in Bezug auf die verbauten Features etwas zu hoch gegriffen: es ist eben ein Navi, das tut, was es soll. Demnach kommt es dem Anspruch von z.B. meinen Eltern auch recht nahe, was es für mich durchaus zu einem 4-Sterne-Kandidaten macht - abgründige Bewertungen im 1- oder 2-Sterne-Bereich kann ich jedenfalls nicht verstehen und den entsprechenden Herrschaften empfehle ich sehr A. ein Firmware-Update zu fahren, B. die (zugegebenermaßen nur online erhältliche) Gebrauchsanweisung zu lesen, C. Garmin über Probleme mit dem Produkt zu informieren und D. nicht sofort zu kaufen, wenn ein Produkt auf den Markt kommt. Sehen wir dem nämlich ins Auge: Bei beinahe allen Navis gilt, dass sie bestenfalls "im Beta-Zustand" auf den Markt geworfen werden und im ersten Jahr nach der Produkteinführung zur eigentlichen Marktreife gebracht werden. Den gleichen Effekt kenne ich aus einem völlig anderen Bereich zur genüge: bei WLAN-Routern sieht es nämlich ähnlich aus. Hier sei also darauf verwiesen, Firmware-Updates zu machen und ansonsten die Geräte ggf. erst einmal etwas "reifen" zu lassen, wenn man es gerne "verlässlich" mag.
Konkret zum Garmin nüviCam:
Das Gerät bietet ein gutes, aber nicht überragendes 6 Zoll Display, das auf eine mithin etwas altbacken wirkende Menüführung trifft - übrigens etwas, das nicht zwangsläufig schlecht ist, denn z.B. meine Eltern finden den Retro-Look toll, weil sie sich nicht umgewöhnen müssen.
45 Länder der EU (also quasi "ganz Europa") werden per Karten erschlossen (inklusive lebenslangem Update) und Verkehrsinformationen werden per DAB+ eingespielt. Etwas störend wirken für mich in diesem Zusammenhang aber die teilweise völlig sinnentleerten POI von Foursquare - andere werden gerade die wohl toll finden. Ich sehe hier allerdings eine leichte Schieflage zwischen Zielgruppe und gehyptem Feature, denn es mag ja schön und gut sein, alle möglichen POIs zu bekommen, aber in der Realität nutzt doch nur ein sehr kleiner Teil der Kunden, die noch über 300 Euro für ein Navi ausgeben, diese Features, weil wir hier primär über gewerbliche Nutzer sprechen. Und hier gilt: Wer beruflich einfach nur "zu Adresse A, B oder C" fahren will, dem sind POIs mit Ausnahme von Tankstellen etc. wirklich schnuppe. Hier vielleicht einmal die Anregung an Garmin, dass man ruhig auch die "professionellen" Nutzungsszenarien etwas mehr berücksichtigen möchte. Tendenziell werden Navis sowieso aktuell in meiner Wahrnehmung von den Herstellern zu sehr in die "Privatschiene" gedrückt.
Aber wie dem auch sei ...
Für "Profi"-Nutzer eigentlich sehr schön: die eingebaute Dash-Cam (mit der man auch bei Bedarf Unfallschäden dokumentieren kann). Die Dash-Cam läuft dabei durchgehend und dient neben der reinen Video-Aufnahme in Dauerschleife unter anderem auch dem Zweck der Fahrerassistenz in Form von Spurhalteassistent, Hausnummernanzeige, Abbiegeassistent etc. Hier zeigt Garmin, dass man sich durchaus überlegt hat, wozu man so eine Dash-Cam so alles "noch" nutzen kann.
Diese Features sind es denn auch, die der Garmin nüviCam möglicherweise den Hals retten, denn das "eigentlich" weiter oben bezieht sich auf ein sehr konkretes Problem, dass Dash-Cams aktuell haben: Sie verstoßen nach Ansicht von Datenschutzbehörden gegen das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Wer mehr dazu lesen möchte, der gebe einmal bei Google "Rechtslage Dashcam" ein oder besuche die Website des ADAC. Dort wird z.B. in einem sehr netten Artikel darüber berichtet, dass das Bayerischen Landesamt für Datenaufsicht angekündigt habe, dass es in Zukunft bei Kenntnis der Weitergabe der mit einer Dash-Cam aufgenommenen Videofilme an Ermittlungsbehörden, Versicherungen etc. pp. prüfen werde, ob ein Bußgeld fällig sei. Das kann schnell sehr teuer werden, da Summen bis 300.000 Euro bei besonders schweren Verstößen möglich sind. Der ADAC zitiert denn auch in dem Artikel "Dashcams und Datenschutz" den Landesdatenschutz-Beauftragten von Baden-Würtemberg, der sagt: "Das unbemerkte Filmen von Autofahrern und Fußgängern auf öffentlichen Straßen ist ein erheblicher Eingriff in das informationelle Selbstbestimmungsrecht und grundsätzlich nicht mit dem deutschen Datenschutzrecht zu vereinbaren". In einem anderen Artikel ("Dashcams in Deutschland") des ADAC heisst es sehr schön: "Wer mit der Dashcam Verstöße anderer aufnehmen und zur Anzeige bringen will, verstößt in den aller meisten Fällen gegen geltendes Recht."
Ergo: Wer eine Dash-Cam (wie die nüviCam) zur Daueraufnahme anderer Verkehrsteilnehmer nutzt und ggf. Unfälle o.ä. dokumentiert, der könnte das Problem bekommen, dass dieser Schuss buchstäblich "nach hinten" losgeht: Verstöße gegen das BDSG können schwerwiegende Folgen haben. Viel schlimmer bzw. für "berufliche" Nutzer viel relevanter: Bei Verstößen gegen das BDSG ist die Geschäftsführung unmittelbar persönlich haftend.
Im Fazit ist eines absehbar: Solange wir uns vermeintlich noch in einer rechtlichen Grauzone befinden, wird die nüviCam ihr Dash-Cam-Feature behalten - es ist jedoch absehbar, dass im Falle einer klaren gesetzlichen Regelung genau dieses Feature (zumindest der Part mit dem "Dauerabspeichern") entfernt werden muss, um die nüviCam noch gesetzeskonform zu halten.
So. Nach dieser rechtlichen Einordnung, also im Grunde ziemlich "schwerer Kost", lassen Sie mich kurz zusammenfassen, wie mein Gesamteindruck der nüviCam ist:
Ich würde hier rein technisch gesehen 3 bis 4 Sterne (also ein durchschnittliches Ergebnis) vergeben, kann den Kauf für Firmenkunden bzw. berufliche Nutzung allerdings nicht empfehlen (und lande daher bei neutralen 3 Sternen), weil die Rechtslage in Bezug auf Dash-Cams ungeklärt ist und man sich ggf. sogar strafbar macht, wenn man sie einsetzt. Für Garmin und einige andere Hersteller, die auf das Dash-Cam-Segment setzen, mag dies traurig sein, aber so stellt es sich im Moment nun einfach dar. Als Berufs-ITler habe ich selbst zur Genüge das Thema "Datenschutz" auf meinem Tisch und ständig das Gefühl, mit einem Bein im Knast zu stehen - entsprechend möchte ich gerne Kunden wie meine Eltern davor bewahren.
Sollte das Dash-Cam-Feature vollständig und nachweisbar deaktivierbar sein (ich habe diese Option bisher nicht entdecken können - vielleicht gucke ich aber auch falsch ... eine nicht aktivierte, im Betrieb ansonsten rot leuchtende LED ist ggf. kein triftiger Nachweis, dass man Sie zum Zeitpunkt x nicht "an" hatte), so relativiert das natürlich meine Aussagen etwas. Zumindest könnte man hier dann einigermaßen Rechtssicherheit schaffen.

Dem Kommentar von "Dolphin1908" zu verdanken ist eine nachträgliche Korrektur der Bewertung: Aus der Perspektive eines Kunden, der gezielt ein Gerät mit einer Dash-Cam sucht, ist die nüviCam definitiv ein "gutes" Gerät - 5 Sterne sehe ich zum aktuellen Zeitpunkt nicht ... unter anderem wegen der Firmware, aber auch, weil der Halter - Dolphin1908 zweifelt das ja an - bei mir eben das Gerät nicht sauber halten konnte. Hier mag ich auch ein Montags-Gerät bzw. einen "Montags-Halter" erwischt haben ... keine Ahnung. Massiv abgewertet hat das dieses Gerät aber nicht, wobei ich sowieso den Standpunkt vertrete, dass man nicht "nachsieht, was von 5 möglichen Sternen am Ende übrig bleibt", sondern eine Bewertung von 4 Sternen schon wirklich "gut" ist und zu einem "sehr gut" mit 5 Sternen schon ein Quentchen mehr gehört. Dass die nüviCam technisch gesehen "gut" aufgestellt ist, stellte ich auch zu keinem Moment in Abrede und so kann ich Ihrer Argumentation für eine 4-Sterne-Bewertung folgen. Den 5ten Stern, den Delphin1908 vergibt, behalte ich mir allerdings vor für den Moment, an dem das Gerät nach diversen Firmware-Updates (Garmin legt hier in der Tat eine gute Schlagzahl vor) in einem "Endstadium" ist. Übrigens: Wie Dolphin schon sagt, sind fast alle Geräte heute im "Beta-Stadium" - aber mehr oder weniger als das habe ich auch nicht festgestellt. Dass das so eine Art "Standard" inzwischen ist, bedeutet aber nicht, dass man das als Käufer bzw. auch als Bewerter so "gut" finden muss, dass man es einfach hinnimmt und trotzdem 5 Sterne vergibt.

Zum Thema "Die nüviCam kauft man ja gezielt, weil man eine Dash-Cam haben will" bzw. "Was hat das hier zu suchen, sich mit dem Thema 'Erlaubt' oder 'Verboten' auseinander zu setzen?" oder ganz lapidar: "Sind Dash-Cams überhaupt erlaubt?"
Ich denke, hier werden meine Intentionen missverstanden. Dolphin und ich liegen mit unserer Meinung auch hier gar nicht so weit auseinander.
Also: Mir geht es hier gerade darum, bei Kunden, die gezielt eine Dash-Cam kaufen wollen, auf den möglicherweise mangelnden Nutzen der eigentlich Dash-Cam-Funktion hinzuweisen. Die Dash-Cam ist ja bei der nüviCam eigentlich ein "Mittel zum Zweck", weil sie z.B. für die Fahrerassistenz Verwendung findet. Das darf sie ja auch - an Dash-Cams ist nämlich lediglich das SPEICHERN - und sei es in stets selbst überschreibender Endlosschleife (also "auf Vorrat") - aus datenschutzrechtlicher Sicht bedenklich. Mir ist wichtig, dass jemand, der diese Dash-Cam kauft, weil er bei Unfällen oder Verkehrsverstößen eine klare Nachweislage haben will, versteht, dass das in Deutschland nach der aktuellen Rechtslage nicht erlaubt ist. Dieses Feature zu benutzen, verstößt nach gängiger Rechtsauffassung gegen geltendes Recht, wobei sich die Diskussion hier eigentlich gar nicht darum dreht, OB es ein Verstoß ist, sondern in welcher Art: die einen sehen das BDSG verletzt - vor allem die informationelle Selbstbestimmung (die anderen Verkehrsteilnehmer müssen der Aufnahme nämlich zustimmen), die anderen erkennen da das Recht am eigenen Bilde, wieder andere verweisen darauf, dass, platt gesagt, Fotos und Videos von Verkehrsteilnehmern nur von Polizei und anderen Behörden gemacht werden dürfen -- und das im Grunde auch nur zum konkreten Sachzweck der Rechtsdurchsetzung. Wie gesagt: Die Geister scheiden sich hier über das WARUM und nicht das OB.
Fakt ist also: die eigentliche "Dash-Cam"-Funktion der nüviCam mag ein Kaufgrund sein (die nüviCam ist halt ein gutes Navi mit einer guten Dash-Cam - das streite ich gar nicht ab), aber dieser Kaufgrund bringt den Käufer möglicherweise in Konflikt mit geltendem Gesetz. Es ist schon wichtig zu verstehen, dass man mit einem Dash-Cam-Video heute zwar super jemanden z.B. beim Überholen im Überholverbot erwischen und bei der Polizei melden kann, aber damit riskiert, im Gegenzug ein Bußgeld wegen eines Datenschutzverstoßes zu riskieren. Dito bei dem Versuch z.B. einen Unfallverursacher bei einer Versicherung vermeintlich "offensichtlich" oder "rechtssicher" per Videobeweis klären zu können: Ich kann ja verstehen, dass einem das als unlauterer Fahrzeughalter als total gute Lösung vorkommt, um sich gegen Idioten zu schützen, aber es ist faktisch ein ahndungswürdiger Gesetzesverstoß. Auch hier ist wichtig zu verstehen, dass man sich als beruflicher Nutzer in weit größere Gefahr begibt als Otto Privatkunde: bei privater Nutzung kann man ggf. sogar noch in eine Grauzone navigieren, wer jedoch im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit ungefragt Videos von anderen Leuten macht, der verstößt nun einmal gegen das BDSG. Und vor allem: Wer z.B. als Logistiker oder Taxi-Unternehmer seinen Fahrer erlaubt, Dash-Cams einzusetzen, der macht sich selbst schuldig - und nebenbei haftend, denn es gilt hier die Geschäftsführerhaftung. Will heißen: Man ist im Grunde als Geschäftsführer sogar gezwungen, seinen Fahrern aktiv die Nutzung von Dash-Cams zu untersagen.

Ich bin leider auf dem Weg in meinen Sommerurlaub in Österreich; von daher werde ich auf Rückfragen und weitere Kommentare z.Zt. nicht schnell reagieren können, aber ich bin hier - wo jetzt das Thema "Der hat die nüviCam deshalb abgewertet" aus dem Raum ist (Stichwort "4 Sterne") - gerne bereit, mich später wieder an Diskussionen zu beteiligen. Sie sollten nur Sachbezug haben und nicht mit dem "Man kauft das Teil ja, weil man es kaufen will"-Hammer kommen. Der hat schon bei Verkehrsschildern mit Anti-Blitzer-Beschichtung und anderen "sinnvollen", aber eben illegalen oder "grauen" Features nie gezogen, wenn man ihn mal auf die Prüfbank gestellt hat.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 31, 2015 10:41 PM MEST


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5.0 von 5 Sternen Sehr gute, angenehme Umstandshose, 31. Juli 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Meiner Frau mit Größe 40 passt diese sehr stylische, angenehm geschnittene "Umstandshose" wirklich sehr gut - wir haben aktuell noch 9 Wochen bis zur Geburt und der Bauch ist daher entsprechend ausladend - für die "Maya Cut" allerdings kein Problem. Da zwickt nichts, da drückt nichts und meine Frau sieht nebenbei bemerkt auch noch ausnehmend gut in dieser Hose aus. Ich kann hier also eine klare Kaufempfehlung geben, zumal Bellybutton sowieso eine Marke ist, mit der meine Frau sehr gute Erfahrungen gesammelt hat.
Die bisweilen monierten "etwas zu langen Beine" konnten wir jetzt nicht feststellen, aber die Tendenz ist ja heute sowieso da, weil gerne umgeschlagen wird - insofern mag die Hose in der Länge etwas "zu lang" ausfallen - für uns passt sie allerdings perfekt.
Verarbeitung und Stoffqualität sind mal wieder - typisch Bellybutton - hervorragend, der Stoff ist zum Tragen und zum Anpacken angenehm, wirkt wertig und nicht so extrem dünn wie bei anderen Herstellern, kratzt vor allem nicht und trägt nicht zu sehr auf. Insgesamt eine sehr gute Kombo, der ich ohne Skrupel 5 Sterne geben kann.
Thema "Preis": Klar sind Bellybutton-Hosen recht teuer, allerdings (darf man das Thema eigentlich überhaupt anschneiden bei Amazon?) ist der Wiederverkaufswert recht hoch bzw. die Weiterverwendungsmöglichkeit durch die Robustheit des Stoffes gegeben - will heißen: bei einer Bellybutton haben ggf. sogar mehrere noch etwas davon, was - wie ich finde - durchaus den Preis relativieren kann.


James Tyler Herren-Armband Edelstahl Leder 21.59 cm - JT137-130
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Stylisches Leder-Armband mit merkwürdig einfach zu öffnendem Verschluss, 31. Juli 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Es ist vordergründig schon so, wie meine Mit-Rezensenten so überschwänglich schreiben: Dies ist ein nettes Mode-Accessoire für den Mann, das in einer schönen, schwarzen Schatulle geliefert wird, mit einem Poliertuch kommt und (zumindest auf den Produktfotos) wertig aussieht.
So viel zur Grundidee. Leider beißt sich hier das Produkt (und damit auch sein Preis) etwas mit dem Anspruch, dem es anhand seiner eigenen Produktbeschreibung gerecht werden muss: Das Armband ist zwar aus Leder, das aber an den Rändern reichlich gummiert wirkt, es hat einen glänzenden Verschluss, der ständig Fingerabdrücke "anzieht" und daher poliert werden will. Noch dazu geht er aber auch bei der leisesten Berührung auf. Das Armband selbst ist nicht verstellbar, die Nieten auf dem Band glänzen bei mir bei weitem nicht so wie auf den Produktfotos (da sehen sie aber auch eher wie Strass-Steinchen aus ;-) und, ach ja, das Leder riecht - allerdings bei mir weniger nach Leder, sondern eher nach der Behandlung, der das Leder unterzogen worden ist.
Im Fazit ist dies ein durchaus gut aussehendes Mode-Accessoire für dessen "Style" ich (für die, die es mögen) locker 4 Sterne vergeben könnte, aber von der Verarbeitung und der Konzeption (vor allem des Verschlusses) her wird dieses Armband in meinen Augen seinem Preis nicht gerecht. Daher auch neutrale 3 Sterne.
Da ich beim Betrachten der Artikelseite immer wieder auf die Seite eines anderen Armbands von James Tyler geroutet werde dieser Zusatz: Das von mir getestete Armband entspricht von der Optik her möglicherweise nicht dem, unter dem Sie diese Rezension finden: meins ist aus braunem Leder mit Nieten-Applikationen, nutzt aber den bei James Tyler scheinbar universellen (leicht zu öffnenden) Verschluss. Insofern ist es vielleicht ganz gut, wenn ich bei meiner Bewertung wirklich nur auf die Grundlagen wie Verarbeitung und "Bedienkonzept" eingehe und die Optik außen vor lasse.


Powerdown Elektrische Zeitschaltuhr
Powerdown Elektrische Zeitschaltuhr

3.0 von 5 Sternen Elektrische Zeitschaltuhr mit sehr beschränktem Timer-Umfang, 30. Juli 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Diese elektrische Zeitschaltuhr ist zwar sowohl solide gebaut, ist leicht zu bedienen, als auch von den Leistungsmerkmalen (3.680W / 16A) her sehr gut aufgestellt - will heißen: man kann damit auch größere Verbrauch verlässlich ein und ausschalten, aber damit hat es sich dann auch schon. Auch wenn die Bedienung eben sehr leicht ist bzw. im Grunde sogar "sehr" simpel, ist das, was diese Zeitschaltuhr effektiv "kann" nun einmal sehr eingeschränkt. Doch dazu gleich. Am Beispiel der Uhrzeit- und Tages-Einstellung und einer Timer-Einstellung sei kurz erklärt, wie einfach die Powerdown zu benutzen ist:
Die Uhr stellt man mit Dauerdrücken von "Day" (ca. 3-5 Sekunden, dann blinkt die Uhrzeitanzeige) und dann mit den +/- Tasten ein, kann dann noch wählen, was für ein Wochentag (nicht! Datum!) heute ist und bestätigt dann mit "OK". Fertig ist die Grundkonfiguration. Den Timer stellt man ähnlich ein: Dauerdrücken von "Set", dann +/- und das Tages-Szenario auswählen (1,5,6,7 Tage, wenn ich mich recht erinnere) und "OK". Fertig.
Das ist klingt jetzt nicht wie Raketenwissenschaft und ist es tatsächlich nicht. Dafür ist der Leistungsumfang - wie schon angedeutet - dementsprechend eingeschränkt: Man kann diese Uhr lediglich für EINE Schaltung am Tag programmieren. Dabei ist auch keine gezielte Schaltung z.B. um "07:07" möglich, sondern nur auf vollen und halben Stunden. Also z.B. "10:30". Man kann auch nicht um "07:00 an, 08:00 aus, 10:00 an ..." schalten, wie es sogar bei den simpelsten analogen Zeitschaltuhren möglich ist, die ja dafür meist das Manko haben, dass sie z.B. auch an Wochenenden schalten, wenn man das nicht möchte. Man "tauscht" hier also gewissermaßen ein Feature gegen das Andere.
Hintergrund für diese für Otto Privatverbraucher vielleicht widersinnig wirkende Verteilung der Features ist: Die Powerdown "kommt" aus den USA und wurde dafür konzipiert, in Geschäften und Büros einmal am Tag starke Anfangsverbraucher (Wasserspender mit Kühlungen, Automaten der verschiedensten Sorten, ggf. Leuchtstoffröhren ...) zu schalten. Wer eine Zeitschaltuhr in genau diesem Szenario einsetzen möchte, der braucht natürlich auch eine Abschaltung am Wochenende eher als eine Mehrfachschaltung über den Tag hinweg.
Für dieses sehr stark umgrenzte Nutzungsszenario ist die "Powerdown" mithin sogar sehr gut geeignet; für alle anderen Szenarien eher "so lala". Es gibt da sicherlich Produkte von anderen Hersteller bzw. aus dem Baumarkt um die Ecke (Stichwort: analoge Zeitschaltuhren), die für die meisten anderen Nutzungsszenarien genauso gut oder besser geeignet sind.
So könnte man in dem begrenzten "eigentlichen" Nutzungsszenario der Powerdown sogar 4 oder (aufgrund der starken Leistungsparameter) möglicherweise 5 Sterne bescheinigen, aber in einem allgemeineren Kontext gesehen kommt sie eben nur auf "neutrale" 3 Sterne. Sie ist nämlich für Otto Normalkunde nicht die optimale Lösung.
Im Fazit: 3 Sterne (wollte zunächst 2 vergeben und habe mich dann umentschieden, weil diese Zeitschaltuhr ja im Grunde das tut, was der Hersteller verspricht) und abschließend noch ein Hinweis in Bezug auf das Marketing zu "bis zu 70% Stromeinsparung": Hier sei daran erinnert, dass Geräte - und gerade starke Verbraucher - durch häufiges Schalten nicht unbedingt "besser werden", dass man mitunter bei entsprechend schwach abgesicherten Netzen und z.B. sich überschneidenden Schaltungen mehrerer Geräte ein "Sicherung raus" riskiert und, dass viele Geräte im Dauer-Standby weniger Strom verbrauchen als bei regelmäßiger An/Aus-Schaltung (es ist allerdings fraglich, ob sich 24 Stunden Dauer-Standby nicht mit der ja per Definition EINMALIGEN Schaltung pro Tag die Waage halten).
Noch ein Wort zu der patentiert "einfachen" Bedienung: Die Bedienung ist zwar einfach, jedoch nicht zwangsläufig intuitiv. Analoge Zeitschaltuhren sind hier immer noch besser aufgestellt - bieten jedoch nicht die gleichen Features (siehe oben). Ein weiteres "Aber": Diese Zeitschaltuhr arbeitet mit einer Puffer-Batterie, die nicht getauscht werden kann - hat also quasi eine eingebaute "Selbstzerstörung". Das ist bei dieser Sorte Uhren auch sehr weit verbreitet und kann dem Hersteller nicht unbedingt angekreidet werden, es sollte hier jedoch definitiv Erwähnung finden. Auch hier stehen viele analoge Zeitschaltuhren einfach "besser" dar.


Schmidt Spiele - Auf den Spuren von Marco Polo, Spiel
Schmidt Spiele - Auf den Spuren von Marco Polo, Spiel
Preis: EUR 34,95

5.0 von 5 Sternen "Wiederspielenwollen" inklusive :-), 23. Juli 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
"Hans im Glück" liefert hier (wie üblich) ein sehr schön ausgestattetes, hochwertiges Spiel ab, dass mich (weniger vom Spielprinzip als von der gesamten Aufmachung her) sehr an meinen Favoriten "El Grande" erinnert hat. Üppig mit unterschiedlichen Holzsteinen für Reisende, Kamele etc. ausgestattet und mit einer sehr übersichtlichen und gut verständlichen, aber auch umfangreichen Anleitung versehen, wendet sich "Marco Polo" definitiv eher an Freunde der Strategiespiele oder an Vielspieler, die auch von etwas komplexerem Regelwerk nicht abgeschreckt werden.
Das Spielprinzip ist recht einfach: Man würfelt, setzt die Würfel reihum auf Aktionsfelder und führt die Aktionen sofort aus. Dabei kann eine Aktion z.B. sein, zum Markt zu gehen und Waren oder Kamele zu erhalten - oder man bittet den Khan um eine Gunst, bekommt Aufträge für Warenlieferungen oder zieht seine Figur auf dem Spielplan. Strategisch angefüttert wird das Spiel dann zusätzlich mit dem Gründen von Handelsposten, der Tatsache, dass bereits besetzte Aktionsfelder zusätzliche Kosten verursachen und dass die spielbaren Charaktere (Sinan, Matteo Polo, Mercator, Khan, Caprini, Berke, Marco Polo und Rubruk) mit jeweils ganz besonderen Fähigkeiten ausgestattet sind. So würfelt Sinan nicht, sondern bestimmt die Würfelaugen selbst, Marco Polo spielt mit zwei Figuren auf dem Spielplan und Mercator bekommt Waren, sobald ein Mitspieler zum Markt geht.
Vor dem historischen Setting des vorderen Orients und fernen Ostens wird in "Marco Polo" viel mit Waren und Kamelen gehandelt, gereist und an Aufträgen gearbeitet. Hier sind völlig unterschiedliche Spielstile möglich (was mich z.B. bei "El Grande" damals auch sehr freute): Reist man wild umher und gründet überall Handelsposten, um möglichst viele Einnahmen zu realisieren bzw. Aktionsmöglichkeiten abgreifen zu können oder konzentriere ich mich auf das Sammeln von Strecken-Zielen oder spezifischen anderen Ressourcen? Hier sind viele Kombinationen möglich - auch, was die Umsetzung der eigenen Ziele angeht: verlegt man sich auf das Handeln über Märkte oder spielt man etwas auf Glück und verlegt sich auf "Bitten an den Khan"? Würfelglück und die stark unterschiedlichen Sonderfähigkeiten der Charaktere tun ein Übriges.
"Marco Polo" wird von einigen bereits als Kandidat für das "Kennerspiel des Jahres" gehandelt und ich schließe mich dieser Meinung gerne an. Es kommt seit "El Grande" nämlich selten vor, dass mich ein Spiel mal zum "Wiederspielenwollen" animiert - und das ist bei "Marco Polo" endlich mal wieder der Fall.


Linksys EA8500 Max-Stream (Multi-User MU-MIMO Smart Wi-Fi Router) schwarz
Linksys EA8500 Max-Stream (Multi-User MU-MIMO Smart Wi-Fi Router) schwarz
Preis: EUR 299,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Technik von Über-Übermorgen, 23. Juli 2015
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Vorab: Ich habe den EA8500 jetzt zwei Wochen lang intensiv in mehreren "Live"-Szenarien getestet, auf die ich weiter unten noch jeweils genauer eingehen werde. In all diesen Szenarien konnte er technisch gesehen überzeugen - extrem "vom Hocker" gehauen hat mich der EA8500 allerdings noch nicht, was daran liegt, dass ich auch das Streaming auf mehrere Clients via MU-MIMO getestet habe. Denn: Auch für mich als Berufs-ITler war es schwierig, überhaupt Clients aufzutreiben, die MU-MIMO nutzen können; für Privatnutzer wird es umso schwieriger sein. Das angepriesene Hauptfeature des EA8500 kann also nur mit entsprechend MU-MIMO-fähigen Clients benutzt werden, die z.Zt. noch kaum jemandem zur Verfügung stehen. Nachrüstbar ist MU-MIMO nicht, weshalb einem der EA8500 z.B. beim Anbinden einer "älteren" Heimkinoanlage von Sony via WLAN buchstäblich NICHTS bringt. Jedenfalls nicht über MU-MIMO.
Damit wirkt der EA8500 aktuell ungefähr so sinnvoll wie ein direkt in Serie gegangenes "Concept Car" mit einem revolutionären Antrieb: Otto Normalkunde hat hier die Chance, sich ein Gerät zuzulegen, dessen Möglichkeiten er erst mittelfristig mit seiner restlichen Hardware nutzen kann (nämlich, wenn er auch diese gegen neue Gerät durchgetauscht hat). Im Endeffekt kaum man hier also eher eine "Chance auf die Zukunft" als ein tatsächlich in diesem Moment bereits wirksam performanteres Gerät.
Schief wirkt dies insbesondere dann, wenn man den EA8500 in Vergleich mit den z.T. günstigeren Konkurrenten wie den Asus RT-AC87U (unter 200€) oder R8000 von Netgear (etwa preisgleich) oder ein x-beliebiges anderes Gerät aus dem AC2600- oder AC3200-Segment sieht: Hier fällt der im Vergleich stattliche Preis auf - der preisgleiche R8000 von Netgear, dem man vielleicht zunächst als "etwa ähnlich" in der Leistung ansehen könnte, bringt nämlich solche (beim EA8500 fehlende) Features wie Triple-WLAN (simultan 1x 2,4 GHz und 2x 5 GHz) und einen höheren Gesamtdurchsatz (3200 statt 2600 MBit/s) sowie die Nutzung von DFS und somit der hohen 5 GHz-Kanäle mit. Dadurch macht der R8000 direkt eine Performance-Steigerung spürbar - zumindest für Geräte, die bereits 5 GHz bzw. AC können ... und das sind beileibe auch noch nicht alle Geräte heutezutage.
Kurzer Exkurs zum Thema "Hohe 5 GHz-Kanäle":
Es wird von einigen Rezensenten moniert, dass der EA8500 kein DFS (Dynamic Frequency Selection) beherrscht. Nun, hierzu sei gesagt, dass quasi alle neueren Geräte DFS beherrschen, dass dieses Feature aber in der Regel erst dann per Firmware-Update freigeschaltet wird, wenn entsprechende Anträge bei den genehmigenden Behörden "durch" sind. Dies gilt übrigens so auch für MU-MIMO: ein großere Teil der aktuellen Router-Generation "kann" MU-MIMO - freigeschaltet ist es dennoch bei vielen noch nicht (hier allerdings eher, weil die Hersteller das Feature erst sauber im Rahmen der Firmware umsetzen müssen).
Wie dem auch sei: der EA8500 wird mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit DFS "nachgepatched" bekommen. Bis dahin beruhige man sich aber bitte mit der Erkenntnis, dass das viel beschworene "Gedränge" auf den unteren Kanälen des 5 GHz-Bandes bei weitem nicht so dicht ist, wie man das angesichts der Kommentare hier annehmen möchte. Vielmehr kommt dem 5 GHz-Band seine im Vergleich zu 2,4 GHz leicht verringerte Reichweitenstabilität durchaus an diesem Punkt zugute; will heißen: da 5 GHz oft nicht annähernd so gut ausleuchtet wie 2,4 GHz kommen sich die einzelnen WLANs der Nachbarschaft oft weniger "ins Gehege".
Wer sich auf die "hohen Kanäle" im 5 GHz-Band "freut", weil dort "so viel Platz ist", dem sei nahegebracht, dass das hier ggf. eine negative Überraschung wartet: Das "Dynamic" in "DFS" ist wörtlich zu sehen: Man kann gewiss einen bevorzugten Kanal eingeben (wie man das vom 2,4 GHz-Band kennt), aber sollte auf diesem Kanal ein anderes Gerät senden, so wird (um eine Störung von öffentlicher Radar- und Funktechnik zu verhindern) ein DFS-fähiges Gerät freiwillig diesen Kanal freigeben. Das bedeutet im dümmsten Fall: Häufen sich DFS-fähige Geräte in der Nachbarschaft, so betreiben Sie ein nettes Ping Pong - Spiel mit den "hohen" Kanälen. Man kennt das vielleicht aus dem 2,4 GHz-Band -- all die auf "Automatische Auswahl" geschalteten Wegwerf-Router in der Nachbarschaft, die regelmäßig die Kanäle wechseln und damit vollends unberechenbar sind. Mit DFS wird es bei 5 GHz nicht anders aussehen ...
Ergo: DFS mag ein nettes Gimmick sein, aber man sollte sich in Bezug auf 5 GHz von der allgemeinen Optimierungswut nicht anstecken lassen.
Zurück zum EA 8500 bzw. ein Wort zu den Test-Szenarien, die er durchlaufen hat:
Ich haben den Router zunächst in einer Standard-Konfiguration genutzt, bei der er über ein Modem ans Internet angebunden war und dann als reiner WLAN-Router konfiguriert wurde. Die Konfiguration geht, typisch Linksys, sehr einfach von der Hand, die Android-App hilft zusätzlich und die Tatsache, dass die Konfigurierungsoptionen eher "eingeschränkt" sind, lässt kaum Fehler zu. Das Ergebnis fühlt sich von Ausleuchtung und Durchsatz ungefähr so an wie mein bisheriges WLAN - groß verbessert oder verschlechtert hat sich hier nichts (Anm.: ich nutzte vorher einen etwas älteren AC-Linksys-Router an dieser Stelle). Der EA 8500 liefert hier also das ab, was man von einem WLAN-Router erwartet.
Zweites Test-Szenario war die Nutzung als WLAN-Brücke zwischen zwei Gebäuden. Die zu überbrückende Strecke ist nicht groß (12 Meter) und wurde bisher mit einem Netgear-Range-Extender überbrückt. Auch hier liefert der EA 8500 genau das ab, was man erwartet: Die Brücke wurde aufgebaut und hielt (auch trotz Sommergewitter bzw. Regen). Beschweren kann man sich hier also nicht.
Insgesamt gilt das eigentlich bei allem, was ich mit dem EA 8500 gemacht habe: Das große "ABER" lässt auf sich warten bzw. versteckt sich an einer ganz anderen Stelle, die ich weiter oben schon angesprochen habe: Das Haupt-Feature dieses Gerätes ist MU-MIMO -- und das reicht mir für einen aktuellen Router im 300-Euro-Bereich definitiv nicht mehr als Kaufargument. Auch bei dem ebenfalls für Multi-Streaming optimierten (allerdings mit dem "Trick" eines Triple-WLANs arbeitenden) R8000 erkenne ich im Moment keinen Grund für Otto Normalverbraucher kauftechnisch aktiv zu werden, ja, sogar AC und 5 GHz ergibt in meinen Augen nur dann Sinn, wenn man wirklich ernsthaft per WLAN große Datenmengen in seinem lokalen Netzwerk übertragen möchte. Wer das nicht tut, sondern "nur" mit den üblichen 5 bis 50 MBit/s im Internet surfen möchte, der kann geflissentlich auf die ältere, weitaus stabiliere 2,4 GHz-Technik der n-Spezifikation setzen, die inzwischen (mit Tricks) im Idealfall auch auf 600 MBit/s kommt. Es stellt sich also die Frage, für wen überhaupt all die neuen Router am Markt platziert werden - sowohl der EA 8500, als auch z.B. der R8000 werben mit einem diffusen Mischmasch aus "Multiplayer-Gaming" und "Internet-Streaming" und machen damit weiß, dass man ohne Dual- oder Triple-Band und Beamforming auf der Verliererseite steht.
Es mag sicherlich stimmen, dass die "Convenience" deutlich höher ist, wenn man über 5 GHz surft und streamt, aber meine Erfahrung ist, dass die Überwiegende Mehrzahl der Profi-Gamer und jener, die viel ernsthaft über das Internet arbeiten müssen, sich eher per Gigabit-Ethernet (also LAN-Kabel) an ihren Router hängen, um das Thema WLAN völlig außenvor zu lassen und die besten Pings zu erreichen.
Wie dem auch sei - es ist sicherlich müßig, sich hier weiter in solche basalen Überlegungen zu vertiefen.
Fakt ist (und damit auch mein Fazit):
Der EA 8500 ist ein guter Dual-Band-Router, der mit einem Feature (MU-MIMO) punkten will, das z.Zt. von den wenigsten Clients unterstützt wird und Otto "ich hab ein Tablet, einen Smart-TV, einen Laptop und drei Smartphones im Haushalt" Normalverbraucher eher kalt lassen müsste (sofern er nicht auf die Werbebotschaft anspricht oder "auf Zukunft" kauft). Insofern ist der EA 8500 zwar ein vernünftig ausgestattetes, leicht einzurichtendes Gerät, aber gleichzeitig auch "Technik von Über-Übermorgen" (wenn man - wie ich - 5 GHz und Dual-/Triple-Band als Technik von "Übermorgen" betrachtet). Insofern hinkt der oft gebrachte Vergleich mit einem Mercedes. Ich würde den EA 8500 wie gesagt eher als "Concept Car" bezeichnen, wie man sie manchmal von Herstellern wie Audi oder BMW zu sehen bekommt.
Im Fazit kann ich ruhigen Gewissens 4 Sterne für die technische Seite der Medaille vergeben; da der EA 8500 aber marketingtechnisch zur falschen Zeit und von der Nutzbarkeit her eben viel zu früh kommt, kann ich aber den 5ten Stern nicht so wirklich vergeben. Es ist schön, dass sich jemand traut, MU-MIMO endlich mal zu veröffentlichen, aber benutzen kann es halt kaum jemand.
Ich möchte abschließend der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass der EA8500 zu später Ehre kommt, sobald MU-MIMO sich am Markt verbreitet - das Gerät wird dann die ausgereifteste Firmware für diese Anwendung haben und dementsprechend dann vermutlich (wie so oft bei Linksys) zum Geheimtipp werden.


HP HD 2300 Webcam A5F64AA#ABB
HP HD 2300 Webcam A5F64AA#ABB
Preis: EUR 27,00

4.0 von 5 Sternen Solide HD-Kamera (wichtig: die 2300er hat kein FHD!), 22. Juli 2015
Rezension bezieht sich auf: HP HD 2300 Webcam A5F64AA#ABB (Zubehör)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die HP 2300 ist eine eher typische 720P 16x9 Widescreen Webcam mit eingebautem Richtmikrofon wie man heute von einigen Herstellern bekommen kann. Sie ist insofern auch nichts "Besonderes", als dass die Ergebnisse in Form von Video und Ton ungefähr auf dem Niveau liegen, das man von dieser Preisklasse (25-30 Euro) und dieser Bauart so erwarten kann. Will heißen: Diese Webcam ist relativ leicht installierbar (Anstecken - Treiber installieren - fertig), macht bei Auflösungen bis 720p flüssige Aufnahmen mit synchronem, halbwegs brauchbaren Audio und teilweise leicht übersteuerter Helligkeit bzw. den üblichen Problemen bei schlechten Lichtverhältnissen. Damit liegt sie leistungsmäßíg schon einmal ungefähr auf dem Niveau dessen, was 1-Megapixel-Kameras aus herkömmlichen "Wald-und-Wiesen"-Notebooks und Windows-Tablets so leisten.
Die HP 2300 leistet nichts, was einen buchstäblich "vom Hocker reißen" wird, sondern liefert grundsolide 720p (also "HD") ab. Die in anderen Rezensionen genannten 1080p beziehen sich übrigens auf die "HP 4310" und damit die etwas teurere quasi auf "FHD" getrimmte Version der 2300. Problem: Diese Version hat bei 1080p leichte Probleme bei der Synchronisation von Bild und Ton, was die ungefähr 20 Euro Mehrpreis dafür ad absurdum führt.
Die 2300 ist jedenfalls für ihren Preis recht nett und bekommt von mir verdiente 4 Sterne, wobei ich definitiv keine Tendenz sehe, hier mehr Sterne zu vergeben, da sich die HD 2300 nicht wirklich deutlich von der Konkurrenz absetzt.


BEEM Germany Cater Pro Compact - Multi-Kontaktgrill Edition Eckart Witzigmann
BEEM Germany Cater Pro Compact - Multi-Kontaktgrill Edition Eckart Witzigmann
Preis: EUR 58,63

4.0 von 5 Sternen Empfehlenswerter Kontaktgrill, 20. Juli 2015
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Vorab: Ich habe vor einiger Zeit ein sehr ähnliches Gerät von Russell Hobbs getestet, das bei uns seither ein merkwürdiges Dasein als "Hamburger-Brater" fristet, obwohl es vor allem für das fettarme Grillen von Gemüse gedacht war. Mit anderen Worten: Wir haben merkwürdige Nutzungs-Szenarien.
Nun ja, der Cater Pro Compact spielt (obwohl preislich ähnlich) in meinen Augen in einer völlig anderen Liga als der Russell Hobbs und andere (ältere) Kontaktgrills, die ich so aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis kenne. Der Grund: Dieses Gerät ist ausnahmsweise mal relativ gut durchdacht, ich habe mich noch nicht daran verbrannt (was schon etwas bedeuten soll) und es tut genau das, was es tun soll. Alles in allem ein sehr rundes Bild, wenn Sie mich fragen.
Einziges Manko, das mir aufgefallen ist (und eigentlich der einzige Grund für die 4-Sterne-Bewertung): Die Grillplatten lassen sich nicht abnehmen. Bei dem für das Hamburger-Braten mißbrauchten Russell Hobbs kann man die Platten herausnehmen und sogar theoretisch in der Spülmaschine reinigen. Das fällt bei dem Beem-Gerät weg, was die Reinigung in meinen Augen zwar nicht um einiges erschwert, aber um einiges zeitintensiver macht.
Wie der Name schon sagt ist der Cater Pro eben einerseits "Compact" und andererseits insoweit "Pro", als dass das Grillgut schnell erhitzt wird (geringe Vorwärmzeit) und entsprechend schnell fertig ist (recht hohe Leistung). Vom "Grill-Aspekt" her steht dieses Beem-Gerät also gut bis sehr gut dar, wobei als besonderer Vorteil zu erwähnen ist, dass man die Grillplatten entweder im aufgeklappten Zustand oder (für beidseitiges Grillen) im geschlossen Zustand benutzen kann. Das gefällt besonders dann, wenn man zwischendurch mal "für mehr Gäste" plötzlich "mehr Platz" auf dem Grill braucht bzw. sich manchmal eben das "Wenden" so ziemlich sparen möchte.
Insgesamt kann ich diesem Grill gute 4 Sterne geben - die Reinigung ist so ein Faktor, der mich leicht stört, weshalb ich nicht die volle Punktzahl vergebe - das macht die Konkurrenz eben teilweise besser. Der Beem ist allerdings aufgrund seiner anderen Vorzüge uneingeschränkt empfehlenswert.


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