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Rezensionen verfasst von
Max Lupin (Osnabrück, Deutschland)
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 50 REZENSENT)   

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Sternenschweif Adventskalender, Winterzauber
Sternenschweif Adventskalender, Winterzauber
von Linda Chapman
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nette Ergänzung zum eigentlichen Adventskalender, 19. November 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das Grundlegende zu erst: Dieses Buch handelt - wie man es eben von einem Adventskalender erwartet - den täglichen Weg bis Weihnachten in jeweils zwei Doppelseiten (also je 4 Seiten) ab und ergänzt an relevanten Tagen (wie Nikolaus und Weihnachten) das Ganze um ein paar Zusatzseiten, so dass an den betreffenden Tagen extra Spaß aufkommen wird. Insgesamt bekommt man ein nettes Potpourri aus Bastelanleitungen, Rezepten, Kurzgeschichten, Deko-Ideen und Illustrationen. Alles ist dabei ziemlich "mädchentauglich" und für meine achtjährige Tochter und meinen ziemlich "mädchen-themen-kompatiblen" Sohn interessant. Unsere Achtjährige kann den Inhalt sogar schon alleine lesen und hat damit sogar später einen besonderen Anreiz, sich mit dem Buch zu beschäftigen: Das in manchen Schulen übliche "Bücherwurm-Lesen" (jeden Tag mindestens einmal laut vorlesen) macht mit einem solchen Buch nämlich doppelt so viel Spaß.
So weit, so positiv. Etwas negativ fällt auch mir (andere Rezensenten haben das ja schon geschrieben) auf, dass die Bastelanleitungen teilweise recht extravagante Vorstellungen davon haben, was man so in einem handelsüblichen Haushalt an Material zur Verfügung hat. Insgesamt ist das aber nicht schlimm - unsere Kinder greifen solche Anleitungen meistens entweder für freies Spiel auf (will heißen: sie improvisieren) oder es kommt irgendwann die Frage "ob man das nicht bald mal machen könnte". Ein netter Aufhänger für den nächsten Bastelnachmittag, wie ich finde.

Fazit:
Ein sehr nett aufgemachter Adventskalender in Buchform, der - da völlig ohne Schokolade und Gummibärchen - bei uns als Ergänzung zum herkömmlichen Adventskalender genutzt werden wird. Da wir sowieso jeden Abend mit unseren Kindern etwas lesen, wird mich Sternenschweif dieses Jahr den ganzen Dezember hindurch begleiten. Ob mir das persönlich gefällt, sei einmal dahin gestellt (bin eher der Fantasy-/SciFi-Nerd), aber was tut man nicht alles für die Kinder ;-), die sich ja bewusst für "Sternenschweif" und gegen "3 Fragezeichen Junior" entschieden haben.


Twentyfour Herren Parka Finse Warmer mit Abnehmbarem Kunstpelz, Nachtblau, L, 439205
Twentyfour Herren Parka Finse Warmer mit Abnehmbarem Kunstpelz, Nachtblau, L, 439205
Preis: EUR 179,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessante Alternative zu gängigen Marken, 19. November 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Normalerweise ist es nicht so mein Ding, mir über Amazon Vine Klamotten zum Test schicken zu lassen. Ich bin eher der Elektronik- und IT-Nerd was das angeht. Ich habe mich allerdings bei dem Parka von Twentyfour von meiner Frau breitschlagen lassen, weil sie sich das Produkt bereits "in der Stadt" angesehen und für gut - aber zu teuer (für uns) - befunden hatte. Twentyfour ist damit die zweite norwegische Klamotten-Marke, die bei meiner Frau neuerdings hoch im Kurs steht. Die andere ist "Trollkids" und stößt in genau die gleiche Kerbe wie Twentyfour: Hochwertige (weil für norwegische Verhältnisse) gemachte, recht schlichte, funktionale Kleidung ohne die obligate Bären. ... sorry, Wolfstatze oder das winkelige "North Face" bzw. das stylische "Mammut", das man sonst allenthalben sieht.
"Twentyfour" kommt da dezenter daher und überzeugt eher durch Leistung als durch Optik-Hype. Es handelt sich bei diesem Produkt nämlich um einen hochwertigen, sauber vernähten, bis 3000mm (also mäßig) regenfesten, mit einem abnehmbaren Kunstpelz ausgestatteten Parka, der von Anfang bis Ende den Eindruck vermittelt, dass man ihn "gefälligst draußen anziehen soll - und zwar jetzt!". Will heißen: Dieser wertige Parka hält wirklich warm. Wer - wie ich - weniger mit Nässe, sondern vor allem mit Kälte ein Problem hat (stehe im Moment oft auf zugigen Baustellen herum), der wird sich über den Parka wirklich freuen.
Die Begrifflichkeit "Parka" bezeichnet übrigens die Bauform und nicht das allgemeine Aussehen. Es sich bei diesem wertigen Produkt nur entfernt Ähnlichkeiten zu dem BW-Parka zu erkennen, den viele von uns in unserer Jugend kennen gelernt haben.

Thema "Developed in Norway, made in China":
Das gibt es in Deutschland z.B. bei Werkzeug allenthalben. Bosch macht es so, Apple macht es so - beinahe jeder tut es. Warum auch nicht? An der sehr guten Verarbeitung und der offensichtlich guten Qualitätskontrolle ändert das nichts - das Produkt ist einfach von der Optik und den Materialien her wertig, sehr bequem, hat die richtige Größe und z.B. Reißverschlüsse, die ausnahmsweise hakelfrei funktionieren. Es verdient damit auch eine gute Beurteilung.

Im Fazit komme ich daher auf 4 bis 5 Sterne, wobei ich aufgrund des guten Gesamteindrucks 5 Sterne vergebe, da der Preis für einen Parka dieser Qualität akzeptabel ist und die sonstigen Merkmale sich in das Bild einfügen. Sollte die Qualität aufgrund von Abnutzung irgendwie leiden, so werde ich das hier entsprechend nachmelden und dann mit einer Bewertungskorrektur versehen.

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Nachtrag 21.11.2014:
Da es mir in den letzten Tagen (davor gar nicht) immer mal wieder vorgekommen ist: Falls Sie Probleme damit haben, dass der Reißverschluss im oberen Bereich "hängen bleibt" und sich nicht mehr bewegen lassen will, so werfen Sie mal einen Blick auf die Innenseite und prüfen Sie, ob der innenliegende Saum ggf. in den Reißverschluss geraten ist. Bei mir war das jedenfalls der Fall und ich beobachte noch, woran das gelegen haben könnte.
Bzgl. des Reißverschlusses ist es übrigens bei meiner Frau zu einer kuriosen Situation gekommen: Sie bekam den Reißverschluss nicht zu. In der Tat scheint ein "Trick" bei der Sache zu sein, denn beim Test mit einem weiteren Probanden zeigte sich ein ähnliches "Problem". Lösung des Rätsels war, dass ich wohl (intuitiv - oder, weil ich schon länger ähnliche Jacken benutze) auf eine andere Art und Weise den Reißverschluss beim Einfädeln platziert hatte. Durch die Zweiteilung des Reißverschlusses (die Jacke kann auch "von unten" geöffnet werden), muss man - entweder intuitiv oder eben bewusst - darauf achten, dass beide Verschlussköpfe gerade zueinander stehen und am Ende der eigentlichen Reißverschlussleiste sind. Ansonsten kann es haken.


Brothers - Spotlight Pack
Brothers - Spotlight Pack
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von Anfang bis Ende ungewöhnliches Spiel (Wichtig: nur mit Steam spielbar), 19. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Brothers - Spotlight Pack (Computerspiel)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ein wichtiger Nachtrag ganz vorne:
Für mich ganz normal (bin ein reger Steam-Nutzer); für andere eher problematisch: Das Brothers Spotlight Pack kommt NUR als digitaler Download. Man bekommt in der Packung keinen Datenträger und könnte damit sowieso nichts anfangen: Brothers muss über Steam aktiviert werden. Die Packung ist lediglich ein recht flacher "Träger", in dem zwei Karten stecken, die die benötigten Keys - einer für Steam, einer für den Download von Zusatzmaterial von der Hersteller-Seite - enthalten. Dementsprechend unterscheidet sich die Version bei Steam auch nicht von der "normalen", die man dort auch direkt kaufen könnte. Einziges Unterscheidungsmerkmal sind die Zusatzinhalte, die jedoch nicht IM Spiel relevant sind, sondern nur interessehalber außerhalb des Spieles (Artbooks etc.)

Zu dem Spiel selbst:
Auf den ersten Blick ist "Brothers" sicherlich ein Spiel von vielen, das vielen vor allem deshalb "negativ" aufstoßen wird, weil die Tastatur-Steuerung so hakelig ist. Man steuert nämlich die beiden Charaktere gleichzeitig - und zwar am besten mit den beiden Sticks bzw. Steuerfeldern eines Controllers.
Nicht nur an dieser Stelle merkt man "Brothers" an, dass es für Konsolen bzw. für Steam's "Big Picture" gemacht wurde. Auch die recht linearen Level und das allgemein sehr "konsolige" Grundfeeling (bis hin zur Grafik) lassen immer wieder durchscheinen, dass es sich bei der Windows-Version um eine Konsolen-Adaption handelt und nicht um ein nativ für diese Plattform entwickeltes Spiel.
Das klingt jetzt recht negativ. Ist es aber wirklich gar nicht. Ich finde "Brothers" nämlich sehr gut - auch aufgrund der recht interessanten (weil aufgezwungenen) Lernkurve: Mit Tutorial ist nichts. Man bekommt Grundkenntnisse und darf den Rest aus dem Spiel heraus lernen. Finde ich super - andere werden es richtig sch...ade finden.
Hm. Kurz ein Wort zu den Entwicklern: Starbreeze sind bekannt für z.B. Eclave oder Payday 2, The Darkness und die Riddick-Chronicles. Allesamt Spiele, die ungewöhnlich und teilweise "Außenseiter" waren, aber in der jeweiligen Zeit stets sehr viel aus der vorhandenen Technik holten. "Shooter Spezialist" soll Starbreeze gemäß einiger Spielmagazine sein - und deshalb nicht ganz so qualifiziert für ein Abenteuer-Spiel wie "Brothers", aber in der vorher gehenden Liste ist eigentlich nur Payday 2 so wirklich ein Shooter, wenn man mich fragt - und von einem "gewöhnlichen" Shooter ist Payday 2 auch sehr weit entfernt. Wie dem auch sei: Starbreeze liefert hier ein körperlich (Thema "Hand-Auge-Koordination) und intellektuell (Rätsel, yeah!) Spiel ab, das mich durch Höhen und Tiefen geschickt hat, was nicht zuletzt am morbiden Grundthema (sterbender Vater), der mythisch angehauchten Hintergrundwelt und den beiden quasi "dualistisch"-gegensätzlichen Charakteren (großer/kleiner Bruder) lag.

Doch erst einmal Ernüchterung: Technisch gesehen ist der PC-Port von "Brothers" wirklich nicht das Non-Plus-Ultra. Es fehlt die Full-HD-Unterstützung, es fehlt eine anständige Tastatur-Steuerung (Gamepad empfohlen!) und an Optionen hat man auch nur eine Hand voll - und das sogar weniger als man auf der Konsole schon hatte.
Das große ABER kommt hier: Aber ... das ist völlig egal.
Während das Spiel in der ersten von knapp drei bis vier Stunden Spielzeit durchaus manchmal "dahin dümpelt", kommt etwa ab Stunde 2 die Story so in Fahrt, dass man gleich am Stück bis zum Ende durchspielt. Das mag zwar nicht bei jedem so sein - bei mir war es aber so und das ist für sich genommen schon ein ziemlich starkes Stück (ich komme selten dazu, mal länger am Stück etwas zu spielen).
Klar mag man sich an dieser Stelle schon fragen, ob drei bis vier Stunden Spielzeit "es" (also 15 Euro) wert sind - aber ich hole da zum Vergleich mal den Kinobesuch als "gleich-bepreist" hervor. Der Preis ist völlig okay für die Unterhaltung, die man dafür bekommt - zumindest, wenn man das Genre und die Spielweise mag.
Die Betrachtung bekommt allerdings noch eine weitere Komponente: Die der Kunst. Ich wage davon an dieser Stelle zu sprechen, obwohl ich mir klar bin, dass das durchaus in Geflame enden kann. Aber ich bin nicht alleine, denn auch bei Steam hagelt es immer wieder Rezensionen, die dieses Wort bemühen. Kunst ...
"Brothers" ist atmosphärisch so dicht, so nach an der Tränendrüse und so ... nun, so philosophisch und künstlerisch angehaucht, dass es als eines der ersten Video-Spiele ever von unten an dem kratzt, was man "künstlerischen Anspruch" nennt. Es reißt mit, wenn man es zu lässt, setzt sich mit kontroversen, tiefgehenden Emotionen auseinander, die unter anderem von einem Ende herrühren, das unerwartet und genauso melancholisch wie stolz-erfüllend ist. So viele Emotionen wie in diesem Spiel sind bei mir schon seit langer Zeit nicht mehr von irgend etwas getriggert worden, das als "Spiel" bezeichnet wurde. Wie gesagt erkenne ich darin ein Stück weit Kunst - jedenfalls ein großes Stück Kunstfertigkeit.

Im Fazit:
Ein kurzes, sehr intensives Abenteuer mit sehr schöner Grafik, das einen zunächst einmal etwas abwarten lässt - das den Weg öffnet, um sich von ihm zurück zu ziehen und zu sagen "nett, aber ... naja" und dann - für mich im genau richtigen Augenblick - die Tür hinter einem schließt und einen gefangen nimmt, um einen bis zu einem verwirrenden Ende durch eine Geschichte zu treiben, die mitreißend und einfach nur schön ist. Insgesamt mag man sich über 4 Sterne oder 5 Sterne streiten, wobei dieses Spiel - oder diese Kunst - so polarisiert, dass man auch 1-Stern-Bewertungen sehen wird. Für mich eines der besten Spiele aus 2013 und angesichts des etwas misslichen PC-Ports durchaus in Gefahr, "nur" 4 Sterne zu bekommen. Am Ende kann ich jedoch nicht anders als 5 Sterne zu vergeben.

Bzgl. des "Spotlight Pack" sei gesagt, dass hier Sachen enthalten sind, die man vielleicht nicht unbedingt braucht. Wer Fan ist (oder werden möchte), den interessieren vielleicht Artworks und dergleichen -- wer das Spiel einfach nur spielen möchte und nichts davon braucht, der ist ggf. besser damit bedient, es einfach bei Steam zu kaufen. Dort liegt allerdings der Preis regulär auf dem, was das "Pack" ebenfalls kostet. Möglicherweise kann man bei einem "Sale" oder einem der Verkaufswochenenden noch ein paar Euro herausschlagen, doch - Hand aufs Herz - Starbreeze hat sich die 15 Euro redlich verdient.


Jamara LED Leuchtröhre, klar, inkl. Blindstarter
Jamara LED Leuchtröhre, klar, inkl. Blindstarter

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die preisintensive Investition zahlt sich aus, 19. November 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Wer - wie ich - in letzter Zeit mal auf der Suche nach einem Ersatz für eine defekte Leuchtstoffröhre gewesen ist, der hat vielleicht festgestellt, dass die Preise sehr weite Spannen haben. Von sehr dünnen Röhren mit Preisen zwischen 2 und 5 Euro bis zu schon recht vernünftigen Röhren im 20-30 Euro Bereich habe ich mir alles angeguckt und war dann froh, dass es bei Amazon Vine per Zufall ein LED-Leuchtmittel gab, das genau auf meine Suche passte. Einzig: Der Preis hätte mich als potentieller Käufer schon abgeschreckt zunächst (bekomme die Röhre ja gratis zum Test). Andererseits ... aber dazu weiter unten.

Also: Die Jamara LED Leuchtröhre kommt mit etwas weniger als 400 verbauten LEDs daher, die im Grunde ja nur noch im Design einer Leuchtstoffröhre angeordnet sind. Das ist - wie bei LED-"Glühbirnen" - einfach der Tatsache gezollt, dass LED nun einmal an allen Fronten die herkömmlichen Leuchtmittel ersetzen.

Sie mögen sich an dieser Stelle jetzt aber - wie ich - fragen: Aber das Teil kostet knappe 50-60 Euro?! Ist das nicht etwas viel? Für eine Leuchtstoffröhre?
Nun, ja, der Preis ist hoch, wenn man ihn nicht im Vergleich sieht. Eine Philips-Leuchtstoffröhre kostet auch gut mal mehr als 20 Euro -- bei der Hälfte der prognostizierten Betriebsstunden und akuter Glasbruchgefahr sowie Schwierigkeiten bei der Entsorgung. Die LED-Leuchtröhre kommt dabei wesentlich besser weg, da sie bei gleichem Ergebnis (so hell wie eine Leuchtstoffröhre) ganz einfach im Elektronikschrott entsorgt werden kann, 50000 Betriebsstunden erreichen soll, aufgrund ihres Gehäuses weniger von Glasbruch bedroht ist (wäre dann eher Plastebruch) und noch dazu - da LED - weniger Strom verbraucht. Ob es wirklich 70% Ersparnis sind - wer weiß?
Auch Abstrahlwinkel und drehbare Fassung sind attraktiv - beinahe nicht vorhandener Leuchtkraftverlust (es sei denn, es fallen nacheinander einzelne LEDs aus) und hohe Wartungsfreiheit gefallen mir sehr. Es kommt hinzu, dass Schlag-, Schock-, Vibrations- und Wärme-Problemchen wie man sie von herkömmlichen Röhren kennt, einfach mal "unter den Tisch fallen".

Ganz markant und definitiv ein Grund, hier mit 5 Sternen zu bewerten:
Bei gleichem Endergebnis kommt dieses unmittelbar (der Start dauert weniger als eine halbe Sekunde und die Leuchtkraft ist sofort 100%) und noch dazu leise. Es fehlt das Brummen, es fehlt das Flackern. Vor allem aber fehlt das ansonsten in Leuchtstoff-Geräten gerne verwendete Quecksilber völlig - man hat also keine Quecksilber-Zerstäuber/Vergaser mehr im Wohnraum hängen.

Im Fazit eine sehr lohnende Investition (werde mir eine zweite dazu kaufen), die sich - wie der Hersteller schon so nett formuliert - "schnellamortisiert". Will heißen: Die höhere Investition am Anfang wird sich recht schnell durch niedrigere Stromkosten und die allgemein niedrigeren Folgekosten (z.B. für Ersatz bei Glasbruch) auszahlen. Das gefällt. Ich vergebe daher 5 Sterne für dieses Produkt zumal ich vorher mit dem Gedanken gespielt hatte, ohnehin für zusammen 50 Euro zwei Leuchtstoffröhren als Ersatz für die bisherigen zu kaufen --- es kommt bei beinahe gleicher Leuchtkraft (die Jamara ist so hell wie die beiden anderen zusammen) auf den gleichen Preis hinaus.


Reer 70010 Fenster- und Balkontürsicherung
Reer 70010 Fenster- und Balkontürsicherung
Preis: EUR 7,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Simpel, günstig, effektiv, 19. November 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Um ehrlich zu sein ein ziemlich simples, dafür aber wirkungsvolles Produkt: Diese Fenstersicherung von Reer wird zusätzlich unter dem Tür- bzw. Fenstergriff montiert und ermöglicht es dann nur bei Druck des "Schalters", dass der Griff in eine andere Position gebracht wird. Simpel eben - sowohl in Montage, als auch Bedienung.
Beim Probieren an zwei unserer Fenster habe ich festgestellt, dass der benötigte Druck für das Lösen des Knopfes wohl auch davon abhängt, wie der zu schützende Griff beschaffen ist und wie sehr alles "auf Spannung" sitzt. Auch soll die verwendete Feder nach einer Weile etwas "ausleiern" -- ich habe davon jedoch bisher kaum etwas bemerkt. Dennoch: Für ein grundlegendes Sichern gegen versehentliches Öffnen oder Schließen reicht es völlig aus.
Was die hin und wieder von anderen Rezensenten angepriesene Schutzwirkung gegen Einbrecher angeht, so bin ich da skeptisch: Klar verhindert die Sicherung, dass Fenster- und Türgriffe von außen manipuliert werden. Das gilt aber sowieso nur, falls man sie von Außen manipulieren KANN. Und es kommt hinzu, dass bei Terrassentüren und Fenstern der Schwachpunkt eigentlich ein paar Zentimeter neben dem Griff liegt: Im Glas. Da helfen auch Türsicherungen nicht.

Im Fazit:
Ein simples, preislich verträgliches Produkt, das tut was es soll - nicht mehr und nicht weniger. Insgesamt 4 Sterne; ich werde jedoch angesichts des niedrigen Preises die Haltbarkeit sehr im Auge behalten (bisher nicht zu beanstanden).


Schellenberg 46501 Sicherheits- Alarmgriff, 37 mm, weiß
Schellenberg 46501 Sicherheits- Alarmgriff, 37 mm, weiß
Preis: EUR 68,68

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich bin etwas zwiegespalten, 17. November 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Man soll ja in 5 Minuten mit diesem Produkt zu einer "Mini-Alarmanlage" kommen; versuchen wir also in weniger als 5 Minuten einmal die Für und Widers dieses Produktes zusammen zu fassen und zu einem aussagekräftigen Fazit zu kommen.

1. Der Einbau ist relativ einfach zu bewerkstelligen. Das konnte sogar ich - als Berufs-IT-ler und Handwerker-DAU an einer handelsüblichen Terrassentür bewerkstelligen
2. Der Alarmgriff piept in der Tat sehr laut
3. Leider kommt es gelegentlich zu Fehlalarmen - interessanterweise vor allem dann, wenn man (wie ich) beinahe leere Batterien verwendet oder es häufig zu Erschütterungen kommt (z.B. - wie bei uns - durch eine Jalousie).
4. "Gelegentlich" heißt in diesem Zusammenhang allerdings tatsächlich "gelegentlich" und nicht etwa "immer" wie das gerne mal interpretiert wird.
5. Die Qualität des Griffes könnte definitiv besser sein - wenn der Einbruchsschutz nur aus "Alarmgeben" bestehen würde, dann bekäme der Griff sicherlich eine Eins - da aber viele Teile aus Plaste statt aus Metall gefertigt wurden und daher (nach meinem Empfinden) "instabiler" wirken,
6. Der in 5 genannte Eindruck lässt sich natürlich nur mit einem Brecheisen testen. Der Hersteller macht jedoch auch keine weiteren Angaben zu Schutzklassen etc. pp., sondern bespricht in seiner Beschreibung nur die Schutzwirkung durch ein 180 Sekunden andauerndes Signal. Wenn die Nachbarn also nicht innerhalb von 3 Minuten reagieren, dann darf der Einbrecher munter weiter die Wohnung plündern.
7. Es fehlt - für mein Gefühl - ein Schloss. Wenn das noch dabei wäre, dann würde das sicherlich in der Preis-Leistung noch einmal einen Sprung nach oben geben -- Plaste hin oder her.
8. Nachtrag zu Punkt 3 und 4: die "Kindertauglichkeit" endet dort, wo der Griff nicht mehr "funktionsbezogen" benutzt wird oder nicht ganz bündig eingebaut wurde. Dann kommt es dank unserer Kinder durchaus zu Fehlalarmen. Ich habe aber gemerkt, dass sich dies durch A. Erziehung und B. Unterlegmaterial bestens klären lässt.

Im Fazit:
Wenn ich mir die genannten Punkte so ansehe, so komme ich gedanklich auf einen ganz anderen Preis als jenen, den die Kunden für dieses Produkt zahlen sollen. Wenn ich jetzt noch einrechne, dass z.B. von ABUS ein vergleichbar "teurer" ("günstig" kann man beide Produkte wohl nicht nennen) Alarmgriff MIT Schloss angeboten wird, so komme ich über eine neutrale Bewertung von 3 Sternen im Moment nicht hinaus. Die Fehlalarme werde ich selbstverständlich beobachten, da sich bei anderen Rezensenten ja angeblich Häufungen gezeigt haben.


ECENCE Samsung Galaxy S5 mini PU handy tasche case Brieftasche Wallet klapp schutz hülle cover schwarz inklusive Displayschutzfolie 41010208
ECENCE Samsung Galaxy S5 mini PU handy tasche case Brieftasche Wallet klapp schutz hülle cover schwarz inklusive Displayschutzfolie 41010208
Wird angeboten von ecence_media
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schlicht, günstig, gut, 17. November 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Markt an Handy-Schutzhüllen ist gewiss keiner auf dem man mit Innovationen glänzen kann. Man hat da ja alles schon gesehen - in anderen Größen vielleicht oder für andere Bauformen. ECENE gehört zu der beinahe unüberschaubaren Riege an Herstellern, die sich in diesem Bereich tummeln. Gerade bei Smartphone-Hüllen, die es auf "Brieftaschen"-Style abgesehen haben, ist der Markt doch sehr breit aufgestellt.
ECENE platziert sich hier aufgrund der für sich genommen guten, auf Einfachheit und - trotz des günstigen Preises von 5-10 Euro - wertiges Aussehen fokussierten Designs ziemlich gut. Wer freilich Wunder erwartet, der verlangt wohl von dieser schlichten, preisgünstigen Hülle etwas zu viel. Sie wirkt aber in der täglichen Benutzung (meine Mutter nutzt ein S5 mini) durchaus solide und vergleichsweise robust. Da Gebrauchsabnutzung sich aber so schlecht nach zwei Wochen abschätzen lässt, werde ich hier nachberichten müssen; im Moment macht die Hülle aber einen sehr guten Eindruck, da sie z.B. gegen einmaliges Abspülen mit Wasser auch nichts hatte. Man muss hier aber der Realität ins Auge sehen: Mehr als ein halbes Jahr oder Jahr wird solch eine Hülle bei intensiver Belastung nicht aushalten.
Angenehm für ein "billiges" Produkt die nicht vorhandene Geruchsbelästigung und die wertige Haptik. Das ist eigentlich ungewöhnlich und macht es für mich durchaus attraktiver als manches Konkurrenzprodukt, zumal das S5 mini in der Hülle recht gut befestigt und entsprechend geschützt ist - wobei es hier weniger um einen Stoß-, sondern um einen Kratz- bzw. Staubschutz geht. Auch hier gilt: Bitte keine Wunder erwarten. Das alles deckt sich vorteilhaft mit dem günstigen Preis.

Im Fazit:
Eine schlichte, gleichzeitig wertige Schutzhülle für das S5 mini (diverse andere Modelle werden auch von dem Hersteller unterstützt), die tut, was sie tun soll. 4 Sterne für ein insgesamt gutes Ergebnis.


Ergobag Schulrucksack "aBär bitte mit Sahne" Zoobabies 02 türkis karo
Ergobag Schulrucksack "aBär bitte mit Sahne" Zoobabies 02 türkis karo
Wird angeboten von Schulranzen
Preis: EUR 129,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum Ergobag? Darum Ergobag ... (2 Jahre Erfahrung mit 2 Ergobags und 2 Kindern), 13. November 2014
Wir haben jetzt zum zweiten Mal einen Ergobag gekauft. Nachdem unsere Tochter seit zwei Jahren damit super gut in der Schule klarkommt, ist es bei unserem Sohn jetzt auch wieder ein Ergobag geworden.

Die Gründe sind vielfältig:
Es fängt schon damit an, dass unsere Tochter aufgrund ihrer Größe und ihres Körperbaus (sie ist eher klein und schmächtig) mit einem "normalen" Schulranzen mal so gar nicht klargekommen wäre. Was also machen?
Manch einer greift da zum Trolley; manch ein anderer (nämlich wir z.B.) fragt sich allerdings, was so ein Schulranzen-Trolley so mit der Wirbelsäule anstellt und ob es angesichts von Treppen, holperigen Fußwegen, matschigen Zufahrten etc. auf dem Schulweg wirklich so sinnvoll ist, unsere kleine dauernd so einen Trolley hinter schlüren zu lassen.

Sie merken: Wir haben uns dagegen entschieden, zumal ein Trolley immer noch nicht das Problem gelöst hätte, dass unsere Tochter innerhalb des Schulgebäudes auch mal eine längere Treppe überwinden muss. Schon mal gesehen, was passiert, wenn ein Kind wegen einem Trolley Übergewicht nach beim Treppensteigen Übergewicht nach vorne bekommt? Bingo ;-)

Wir haben also nach einem sehr leichten Ranzen gesucht, der gleichzeitig ein Mindestmaß an Stauraum bietet, am besten robust und leicht sauber zu halten ist und - ganz wichtig - dann auch noch in das optische Konzept unserer Tochter passt ;-) Will heißen: Es sollte nicht wie ein Müllsack aussehen.

Ergobag ist es dann damals nach einigen Vor-Ort-Tests in einschlägigen Büromärkten geworden, weil dies tatsächlich die einzige ernstzunehmende Marke war, deren Produkte meine Tochter auch über längere Strecken tragen konnte. Bei meinem Sohn ist das nicht mehr ganz so relevant gewesen, aber es trug dennoch zu der Entscheidung für "den Zweiten" bei. Die "Ranzen" von Ergobag sind ja eher Rucksäcke und sitzen entsprechend gut - man merkt Ihnen an, dass sie für Tragekomfort gemacht wurden. Hier steckt tatsächlich etwas "Trekking" in der Schultasche drin, so dass sogar Zoo-Ausflüge ohne Probleme drin sind, ohne den Ranzen umpacken und einen Rucksack mitgeben zu müssen. Durch die breiten Beckenstücke verteilt der Ranzen außerdem sehr gut das Gewicht - gerade an Schultagen an denen mal viele Bücher mit müssen ist das bis heute eine Sache, bei der meine Tochter ganz schön pusten muss. Ohne Ergobag ginge da gar nichts. In Sachen Ergonomie kann meiner Meinung Ergobag im Moment daher kein anderer Hersteller das Wasser reichen.

Apropos Wasser:
Eine nette Hilfe bei der Entscheidung für Ergobag war ja das Thema "Nachhaltigkeit". Immerhin werden diese Taschen komplett (zu 100%) aus recycleten PET-Flaschen gefertigt. Das ist jetzt sicherlich nicht lebenswichtig, aber ein Faktor, den ich durchaus in den Kauf (und bei der Betrachtung des Kaufpreises) mit eingerechnet habe. Hey, man tut sogar was für die Umwelt, wenn man diese Taschen kauft ;-)

Wichtiger eigentlich noch ist - aus der Sicht unserer Kinder jedenfalls - das Thema "Individualität". Für meinen Sohn stand von Anfang an fest, dass er einen Ergobag haben möchte. Wir konnten ihn nur mit Mühe davon abbringen, sich als einziges Weihnachtsgeschenk einen "Schlaubären" von Ergobag zu wünschen. Das Weihnachten wäre doch sehr einseitig ausgegangen :-D
Nun, jedenfalls ist der Faktor "Individualität" nicht zu unterschätzen. Ergobag bietet nämlich nicht nur (wie andere Hersteller auch) eine breite Auswahl an möglichen Farben bzw. Farbkombinationen an, sondern hat zudem noch die Möglichkeit, mit "Kletties" den jeweiligen Ergobag noch einmal komplett individuell zu gestalten und das bezieht sich nicht nur darauf, dass man "andere" Kletties kaufen kann ... man kann inzwischen sogar eigene, völlig individuelle Kletties erstellen lassen. Mehr Individualisierung wäre nur noch drin, wenn man jetzt noch die Farbkombination des Ergobags frei bestimmen könnte.

Was Kletties sind? Nun, das sind kleine, runde "Abzeichen" bzw. Batches, die man per Klettverluss (daher der Name) an dem Ergobag festmachen kann. Der Vorteil: Man kann hier wild kombinieren und die Kletties jederzeit wieder ab machen bzw. wechseln.
Unsere Kiddies haben z.B. zusammen vier Sets von Kletties gekauft und geschenkt bekommen und wild untereinander kombiniert. Feuerwehr meets Straßenbahn. Yeah.

Ergänzend zu den Kletties, die übrigens auch auf Turnbeutel bzw. Federtasche festzumachen sind, gibt es übrigens noch einen anderen "Hingucker" an diesen Taschen: Sie reflektieren nicht nur - man kann sie auch noch günstig (15-20 Euro) mit einem quietsch-orangen Überwurf ergänzen, der auch in der tiefsten Winternacht für Sicherheit sorgt.

Abseits vom Style-Faktor (Ergobags sehen einfach gut aus im Vergleich zu den Comic-lastigen Quietsch-Ranzen anderer Hersteller) aber jetzt mal Butter-bei-de-Fische in Bezug auf den Preis und die Qualität:

Ich habe hier an mehreren Stellen gelesen, dass die Qualität mangelhaft sei oder Ergobag mit Reklamationen komisch umgegangen sei. Ich habe beides völlig anders erlebt: Ergobag reagiert auf Kundenanfragen binnen kürzester Zeit und mit einer Kulanz, die bei anderen Herstellern vermutlich als "ruinös" abgetan werden würde. Wenn ich mir z.B. die Rezension von "A.S." ("meine Meinung nach 2 Jahren und ...") zu einem baugleichen "Ergobag" (Ergobag Schulrucksack-Set 6-tlg Blau SchlauBär) einmal ansehe, so kann ich nur bestätigen: Ich habe es ähnlich erlebt. Bei A.S. wurde ein Ranzen wegen einem Materialfehler sogar ohne Kaufbeleg zurück genommen und gegen ein aktuelles Modell getauscht. Was will man da als Kunde denn mehr? Drei Jahre Garantie? Tja, die gibt es - kostenlos -, wenn man sich beim Hersteller registriert.

Ich muss außerdem sagen, dass ich von Materialfehlern bzw. Abnutzung nach zwei Jahren Nutzung durch meine Tochter an deren Ergobag bisher überhaupt NICHTS sehen kann. Und nein, sie geht jetzt auch nicht besonders pfleglich mit dem Ranzen um.

Überhaupt ist die Haltbarkeit für mich ein echtes Argument, mich für einen Ergobag zu entscheiden. Und wir haben uns ja wieder für einen entschieden: Ich kann bei einem Ergobag nämlich anhand meiner Erfahrungen mit unserer Tochter davon ausgehen, dass der Ranzen locker bis zum 4ten Schuljahr durchhält und damit nicht (wie meinem Neffen gerade passiert) nach dem dritten Schuljahr schon wieder ersetzt werden muss. Außerdem - und das finde ich besonders interessant - besteht bei Ergobag durchaus die Möglichkeit, dass der Ranzen bei pfleglicher Behandlung sogar noch ein zweites Kind überlebt - zumindest könnte man darüber nachdenken, den Ranzen am Ende der Lebenszeit bei meiner Tochter noch einmal zu reinigen und für einen Fuffi weiter zu verkaufen. Interessenten gibt es diesbezüglich schon. Von daher: Was soll man da falsch machen? Man bekommt am Ende sogar noch einen Teil des investierten Geldes wieder heraus?

Interessant wird es übrigens, wenn man bedenkt, dass Ergobag immer so etwas wie eine "Special Edition" macht, die es nur in einem Jahr gibt. Man kommt damit noch näher an ein "Unikat" heran, was sich auch nicht nachteilig auswirken kann, wenn man den Ranzen später vielleicht noch losschlagen möchte, weil man auf z.B. einen Satch aus dem selben Hause umsteigt.

Nett ist bei Ergobag übrigens auch, dass hier eine ständige Entwicklung stattfindet. Ich habe zwischen den beiden Generation, die wir jetzt daheim haben, schon einige Veränderungen (wenn auch kleine) feststellen können. So gibt es jetzt noch mehr zusätzliche Taschen und Eingriffe als früher, was generell mal eine gute Idee ist. Außerdem habe ich das Gefühl (das kann aber auch täuschen), dass heutige Ergobags in Punkto Ergonomie noch einmal durchdachter sind als noch vor zwei Jahren. Einstellbare Schultergurte gab es ja schon immer - aber z.B. hat sich meiner Meinung nach bezüglich der Frühstückstasche noch einmal etwas getan. Wie dem auch sei: Genial, dass man rein theoretisch Frühstück und Schulmaterial voneinander trennen kann.

Ein "gewichtiger" Vorteil ist übrigens auch, dass meine Tochter mit dem Ergobag noch Radfahren kann, weil der Ergobag definitiv weniger sperrig ist - mit geringerer Füllung wird er ja immer weniger sperrig, weil er "mitschrumpft". Dass man die Sporttasche (wie bei Trekking-Rucksäcken) oben aufschnallen kann, tut sein übriges, um den guten Eindruck zu unterstreichen.

Bei der Durchschau anderer Rezensionen fällt mir übrigens auf, dass hier immer wieder von "etwas preisintensiv" und von "billiger Qualität" die Rede ist. Ich kann wie gesagt beides nicht bestätigen und möchte hier mal "für Ergobag aussagen", wenn man das so nennen möchte: Schulranzen fangen preislich in einer dann allerdings teilweise immer noch grottigen Qualität bei 50 Euro an, liegen im Mittel bei ca. 80-120 Euro und bewegen sich recht schnell im qualitativ hochwertigen "Premium"-Segment im Bereich zwischen 150 bis 200 Euro. Da liegt Ergobag mit Sets im Preis von ca. 150 bis 200 Euro durchaus im Soll ich finde.

Klar lässt sich preislich nach unten eine Menge machen. Ergobag ist aber fairerweise sicherlich nicht mit günstigen "Sammies", "Herlitz" oder "Hama Step by Step" zu vergleichen, sondern man muss hier schon teurere Ranzen bemühen. Durch die Alleinstellungsmerkmale, die Ergobag-Ranzen haben, wird hier aber auch ein Vergleich schwierig sein; gar nicht schwierig ist jedoch, sich einmal zu fragen, ob einem das Gesamtpaket, das Ergobag liefert, denn 150 bis 200 Euro wert ist. Ich habe jetzt zwei mal gesagt: Ja, das ist es. Und wenn ich realistisch auf die Sache gucke, werde ich am Ende so 300 Euro für die Ergobags bezahlt haben, bekomme ggf. 2 x 50 Euro oder sogar mehr über einen Weiterverkauf wieder heraus - bleiben 200 Euro, die mich für meine beiden Kinder für 4 Schuljahre die Ranzen gekostet haben. Das sind 25 Euro pro Kind pro Jahr. Angesichts der Tatsache, dass manche Ranzen aus dem 30-Euro-Segment nicht einmal den ersten Regenguss aushalten (es gab da mal einen sehr netten Test bei den Öffentlich-Rechtlichen) ist das schon fast lächerlich, oder?

Mein Fazit zu Ergobag:
Ich vergeben hier guten Gewissens 5 Sterne, weil auch meine beiden Kinder für ihre Ranzen schwärmen und 5 Sterne vergeben würden - ich finde schon, dass so etwas sehr für ein Produkt spricht. Davon abgesehen sind Ergobags einfach ein großes, sinniges Gesamtpaket, das noch dazu sogar wirtschaftlich Sinn macht (siehe oben). Plus: Mit bis zu 3 Jahren Garantie und einer hervorragenden Einstellung zu Reklamationen geht das Risiko beim Kauf quasi gegen Null.

Ach, ein Nachtrag von meinem Sohn:
Ich soll Ihnen sagen, dass sein "SchlauBär" der tollste Ranzen ist, den er finden konnte (und er war wirklich sehr wählerisch). Er ist blau, er ist schlicht, er ist mit Zügen und Feuerwehren beklebt und hat einen orangenen Sicherheitsüberzug. Fast wie ein Bauarbeiter! Genial!

Ein Nachtrag von mir in Bezug auf das Thema "Waschmaschine":
Hier wird bisweilen darüber berichtet, dass die Reflektoren-Felder die Behandlung in der Waschmaschine nicht aushalten und dass der Stoff der Ergobags nach dem Waschen Fäden zieht. Mir ist das zwar noch nicht mit einem Ergobag passiert, aber mit einer anderen Tasche. Hier hilft es
A. nur "kalt" zu waschen (gna, ich weiß ... ich weiß, aber die Leute kommen auf die merkwürdigsten Ideen)
B. den Ergobag so weit es geht "auf Links" zu ziehen, damit die Reflektoren nach Möglichkeit nicht mit der Trommel der Waschmaschine in Kontakt kommen
C. den Ergobag alleine zu waschen (vor allem nicht mit Material, das Reißverschlüsse hat)
D. den Ergobag nicht per "Schleudergang" zu entnässen bzw. zu trocknen

Feucht ab/auswaschen hilft übrigens auch, wenn man auf die Waschmaschine verzichten kann. Ist dann auch noch einmal ein Stück weit umweltfreundlicher, weil dann nicht 100 Liter Wasser für eine Reinigung eines Schulranzens in den Abfluss gehen.


ergobag Einzelrucksack WagenheBär Grau Wellen
ergobag Einzelrucksack WagenheBär Grau Wellen
Wird angeboten von Schulranzen
Preis: EUR 129,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum Ergobag? Darum Ergobag ... (2 Jahre Erfahrung mit 2 Ergobags und 2 Kindern), 13. November 2014
Wir haben jetzt zum zweiten Mal einen Ergobag gekauft. Nachdem unsere Tochter seit zwei Jahren damit super gut in der Schule klarkommt, ist es bei unserem Sohn jetzt auch wieder ein Ergobag geworden.

Die Gründe sind vielfältig:
Es fängt schon damit an, dass unsere Tochter aufgrund ihrer Größe und ihres Körperbaus (sie ist eher klein und schmächtig) mit einem "normalen" Schulranzen mal so gar nicht klargekommen wäre. Was also machen?
Manch einer greift da zum Trolley; manch ein anderer (nämlich wir z.B.) fragt sich allerdings, was so ein Schulranzen-Trolley so mit der Wirbelsäule anstellt und ob es angesichts von Treppen, holperigen Fußwegen, matschigen Zufahrten etc. auf dem Schulweg wirklich so sinnvoll ist, unsere kleine dauernd so einen Trolley hinter schlüren zu lassen.

Sie merken: Wir haben uns dagegen entschieden, zumal ein Trolley immer noch nicht das Problem gelöst hätte, dass unsere Tochter innerhalb des Schulgebäudes auch mal eine längere Treppe überwinden muss. Schon mal gesehen, was passiert, wenn ein Kind wegen einem Trolley Übergewicht nach beim Treppensteigen Übergewicht nach vorne bekommt? Bingo ;-)

Wir haben also nach einem sehr leichten Ranzen gesucht, der gleichzeitig ein Mindestmaß an Stauraum bietet, am besten robust und leicht sauber zu halten ist und - ganz wichtig - dann auch noch in das optische Konzept unserer Tochter passt ;-) Will heißen: Es sollte nicht wie ein Müllsack aussehen.

Ergobag ist es dann damals nach einigen Vor-Ort-Tests in einschlägigen Büromärkten geworden, weil dies tatsächlich die einzige ernstzunehmende Marke war, deren Produkte meine Tochter auch über längere Strecken tragen konnte. Bei meinem Sohn ist das nicht mehr ganz so relevant gewesen, aber es trug dennoch zu der Entscheidung für "den Zweiten" bei. Die "Ranzen" von Ergobag sind ja eher Rucksäcke und sitzen entsprechend gut - man merkt Ihnen an, dass sie für Tragekomfort gemacht wurden. Hier steckt tatsächlich etwas "Trekking" in der Schultasche drin, so dass sogar Zoo-Ausflüge ohne Probleme drin sind, ohne den Ranzen umpacken und einen Rucksack mitgeben zu müssen. Durch die breiten Beckenstücke verteilt der Ranzen außerdem sehr gut das Gewicht - gerade an Schultagen an denen mal viele Bücher mit müssen ist das bis heute eine Sache, bei der meine Tochter ganz schön pusten muss. Ohne Ergobag ginge da gar nichts. In Sachen Ergonomie kann meiner Meinung Ergobag im Moment daher kein anderer Hersteller das Wasser reichen.

Apropos Wasser:
Eine nette Hilfe bei der Entscheidung für Ergobag war ja das Thema "Nachhaltigkeit". Immerhin werden diese Taschen komplett (zu 100%) aus recycleten PET-Flaschen gefertigt. Das ist jetzt sicherlich nicht lebenswichtig, aber ein Faktor, den ich durchaus in den Kauf (und bei der Betrachtung des Kaufpreises) mit eingerechnet habe. Hey, man tut sogar was für die Umwelt, wenn man diese Taschen kauft ;-)

Wichtiger eigentlich noch ist - aus der Sicht unserer Kinder jedenfalls - das Thema "Individualität". Für meinen Sohn stand von Anfang an fest, dass er einen Ergobag haben möchte. Wir konnten ihn nur mit Mühe davon abbringen, sich als einziges Weihnachtsgeschenk einen "Schlaubären" von Ergobag zu wünschen. Das Weihnachten wäre doch sehr einseitig ausgegangen :-D
Nun, jedenfalls ist der Faktor "Individualität" nicht zu unterschätzen. Ergobag bietet nämlich nicht nur (wie andere Hersteller auch) eine breite Auswahl an möglichen Farben bzw. Farbkombinationen an, sondern hat zudem noch die Möglichkeit, mit "Kletties" den jeweiligen Ergobag noch einmal komplett individuell zu gestalten und das bezieht sich nicht nur darauf, dass man "andere" Kletties kaufen kann ... man kann inzwischen sogar eigene, völlig individuelle Kletties erstellen lassen. Mehr Individualisierung wäre nur noch drin, wenn man jetzt noch die Farbkombination des Ergobags frei bestimmen könnte.

Was Kletties sind? Nun, das sind kleine, runde "Abzeichen" bzw. Batches, die man per Klettverluss (daher der Name) an dem Ergobag festmachen kann. Der Vorteil: Man kann hier wild kombinieren und die Kletties jederzeit wieder ab machen bzw. wechseln.
Unsere Kiddies haben z.B. zusammen vier Sets von Kletties gekauft und geschenkt bekommen und wild untereinander kombiniert. Feuerwehr meets Straßenbahn. Yeah.

Ergänzend zu den Kletties, die übrigens auch auf Turnbeutel bzw. Federtasche festzumachen sind, gibt es übrigens noch einen anderen "Hingucker" an diesen Taschen: Sie reflektieren nicht nur - man kann sie auch noch günstig (15-20 Euro) mit einem quietsch-orangen Überwurf ergänzen, der auch in der tiefsten Winternacht für Sicherheit sorgt.

Abseits vom Style-Faktor (Ergobags sehen einfach gut aus im Vergleich zu den Comic-lastigen Quietsch-Ranzen anderer Hersteller) aber jetzt mal Butter-bei-de-Fische in Bezug auf den Preis und die Qualität:

Ich habe hier an mehreren Stellen gelesen, dass die Qualität mangelhaft sei oder Ergobag mit Reklamationen komisch umgegangen sei. Ich habe beides völlig anders erlebt: Ergobag reagiert auf Kundenanfragen binnen kürzester Zeit und mit einer Kulanz, die bei anderen Herstellern vermutlich als "ruinös" abgetan werden würde. Wenn ich mir z.B. die Rezension von "A.S." ("meine Meinung nach 2 Jahren und ...") zu einem baugleichen "Ergobag" (Ergobag Schulrucksack-Set 6-tlg Blau SchlauBär) einmal ansehe, so kann ich nur bestätigen: Ich habe es ähnlich erlebt. Bei A.S. wurde ein Ranzen wegen einem Materialfehler sogar ohne Kaufbeleg zurück genommen und gegen ein aktuelles Modell getauscht. Was will man da als Kunde denn mehr? Drei Jahre Garantie? Tja, die gibt es - kostenlos -, wenn man sich beim Hersteller registriert.

Ich muss außerdem sagen, dass ich von Materialfehlern bzw. Abnutzung nach zwei Jahren Nutzung durch meine Tochter an deren Ergobag bisher überhaupt NICHTS sehen kann. Und nein, sie geht jetzt auch nicht besonders pfleglich mit dem Ranzen um.

Überhaupt ist die Haltbarkeit für mich ein echtes Argument, mich für einen Ergobag zu entscheiden. Und wir haben uns ja wieder für einen entschieden: Ich kann bei einem Ergobag nämlich anhand meiner Erfahrungen mit unserer Tochter davon ausgehen, dass der Ranzen locker bis zum 4ten Schuljahr durchhält und damit nicht (wie meinem Neffen gerade passiert) nach dem dritten Schuljahr schon wieder ersetzt werden muss. Außerdem - und das finde ich besonders interessant - besteht bei Ergobag durchaus die Möglichkeit, dass der Ranzen bei pfleglicher Behandlung sogar noch ein zweites Kind überlebt - zumindest könnte man darüber nachdenken, den Ranzen am Ende der Lebenszeit bei meiner Tochter noch einmal zu reinigen und für einen Fuffi weiter zu verkaufen. Interessenten gibt es diesbezüglich schon. Von daher: Was soll man da falsch machen? Man bekommt am Ende sogar noch einen Teil des investierten Geldes wieder heraus?

Interessant wird es übrigens, wenn man bedenkt, dass Ergobag immer so etwas wie eine "Special Edition" macht, die es nur in einem Jahr gibt. Man kommt damit noch näher an ein "Unikat" heran, was sich auch nicht nachteilig auswirken kann, wenn man den Ranzen später vielleicht noch losschlagen möchte, weil man auf z.B. einen Satch aus dem selben Hause umsteigt.

Nett ist bei Ergobag übrigens auch, dass hier eine ständige Entwicklung stattfindet. Ich habe zwischen den beiden Generation, die wir jetzt daheim haben, schon einige Veränderungen (wenn auch kleine) feststellen können. So gibt es jetzt noch mehr zusätzliche Taschen und Eingriffe als früher, was generell mal eine gute Idee ist. Außerdem habe ich das Gefühl (das kann aber auch täuschen), dass heutige Ergobags in Punkto Ergonomie noch einmal durchdachter sind als noch vor zwei Jahren. Einstellbare Schultergurte gab es ja schon immer - aber z.B. hat sich meiner Meinung nach bezüglich der Frühstückstasche noch einmal etwas getan. Wie dem auch sei: Genial, dass man rein theoretisch Frühstück und Schulmaterial voneinander trennen kann.

Ein "gewichtiger" Vorteil ist übrigens auch, dass meine Tochter mit dem Ergobag noch Radfahren kann, weil der Ergobag definitiv weniger sperrig ist - mit geringerer Füllung wird er ja immer weniger sperrig, weil er "mitschrumpft". Dass man die Sporttasche (wie bei Trekking-Rucksäcken) oben aufschnallen kann, tut sein übriges, um den guten Eindruck zu unterstreichen.

Bei der Durchschau anderer Rezensionen fällt mir übrigens auf, dass hier immer wieder von "etwas preisintensiv" und von "billiger Qualität" die Rede ist. Ich kann wie gesagt beides nicht bestätigen und möchte hier mal "für Ergobag aussagen", wenn man das so nennen möchte: Schulranzen fangen preislich in einer dann allerdings teilweise immer noch grottigen Qualität bei 50 Euro an, liegen im Mittel bei ca. 80-120 Euro und bewegen sich recht schnell im qualitativ hochwertigen "Premium"-Segment im Bereich zwischen 150 bis 200 Euro. Da liegt Ergobag mit Sets im Preis von ca. 150 bis 200 Euro durchaus im Soll ich finde.

Klar lässt sich preislich nach unten eine Menge machen. Ergobag ist aber fairerweise sicherlich nicht mit günstigen "Sammies", "Herlitz" oder "Hama Step by Step" zu vergleichen, sondern man muss hier schon teurere Ranzen bemühen. Durch die Alleinstellungsmerkmale, die Ergobag-Ranzen haben, wird hier aber auch ein Vergleich schwierig sein; gar nicht schwierig ist jedoch, sich einmal zu fragen, ob einem das Gesamtpaket, das Ergobag liefert, denn 150 bis 200 Euro wert ist. Ich habe jetzt zwei mal gesagt: Ja, das ist es. Und wenn ich realistisch auf die Sache gucke, werde ich am Ende so 300 Euro für die Ergobags bezahlt haben, bekomme ggf. 2 x 50 Euro oder sogar mehr über einen Weiterverkauf wieder heraus - bleiben 200 Euro, die mich für meine beiden Kinder für 4 Schuljahre die Ranzen gekostet haben. Das sind 25 Euro pro Kind pro Jahr. Angesichts der Tatsache, dass manche Ranzen aus dem 30-Euro-Segment nicht einmal den ersten Regenguss aushalten (es gab da mal einen sehr netten Test bei den Öffentlich-Rechtlichen) ist das schon fast lächerlich, oder?

Mein Fazit zu Ergobag:
Ich vergeben hier guten Gewissens 5 Sterne, weil auch meine beiden Kinder für ihre Ranzen schwärmen und 5 Sterne vergeben würden - ich finde schon, dass so etwas sehr für ein Produkt spricht. Davon abgesehen sind Ergobags einfach ein großes, sinniges Gesamtpaket, das noch dazu sogar wirtschaftlich Sinn macht (siehe oben). Plus: Mit bis zu 3 Jahren Garantie und einer hervorragenden Einstellung zu Reklamationen geht das Risiko beim Kauf quasi gegen Null.

Ach, ein Nachtrag von meinem Sohn:
Ich soll Ihnen sagen, dass sein "SchlauBär" der tollste Ranzen ist, den er finden konnte (und er war wirklich sehr wählerisch). Er ist blau, er ist schlicht, er ist mit Zügen und Feuerwehren beklebt und hat einen orangenen Sicherheitsüberzug. Fast wie ein Bauarbeiter! Genial!

Ein Nachtrag von mir in Bezug auf das Thema "Waschmaschine":
Hier wird bisweilen darüber berichtet, dass die Reflektoren-Felder die Behandlung in der Waschmaschine nicht aushalten und dass der Stoff der Ergobags nach dem Waschen Fäden zieht. Mir ist das zwar noch nicht mit einem Ergobag passiert, aber mit einer anderen Tasche. Hier hilft es
A. nur "kalt" zu waschen (gna, ich weiß ... ich weiß, aber die Leute kommen auf die merkwürdigsten Ideen)
B. den Ergobag so weit es geht "auf Links" zu ziehen, damit die Reflektoren nach Möglichkeit nicht mit der Trommel der Waschmaschine in Kontakt kommen
C. den Ergobag alleine zu waschen (vor allem nicht mit Material, das Reißverschlüsse hat)
D. den Ergobag nicht per "Schleudergang" zu entnässen bzw. zu trocknen

Feucht ab/auswaschen hilft übrigens auch, wenn man auf die Waschmaschine verzichten kann. Ist dann auch noch einmal ein Stück weit umweltfreundlicher, weil dann nicht 100 Liter Wasser für eine Reinigung eines Schulranzens in den Abfluss gehen.


Ergobag - Schulranzen Set 5 tlg. - Naschkatze auf ErdBärjagd
Ergobag - Schulranzen Set 5 tlg. - Naschkatze auf ErdBärjagd
Wird angeboten von Ranzenfee & Koffertroll GmbH
Preis: EUR 179,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum Ergobag? Darum Ergobag ... (2 Jahre Erfahrung mit 2 Ergobags und 2 Kindern), 13. November 2014
Wir haben jetzt zum zweiten Mal einen Ergobag gekauft. Nachdem unsere Tochter seit zwei Jahren damit super gut in der Schule klarkommt, ist es bei unserem Sohn jetzt auch wieder ein Ergobag geworden.

Die Gründe sind vielfältig:
Es fängt schon damit an, dass unsere Tochter aufgrund ihrer Größe und ihres Körperbaus (sie ist eher klein und schmächtig) mit einem "normalen" Schulranzen mal so gar nicht klargekommen wäre. Was also machen?
Manch einer greift da zum Trolley; manch ein anderer (nämlich wir z.B.) fragt sich allerdings, was so ein Schulranzen-Trolley so mit der Wirbelsäule anstellt und ob es angesichts von Treppen, holperigen Fußwegen, matschigen Zufahrten etc. auf dem Schulweg wirklich so sinnvoll ist, unsere kleine dauernd so einen Trolley hinter schlüren zu lassen.

Sie merken: Wir haben uns dagegen entschieden, zumal ein Trolley immer noch nicht das Problem gelöst hätte, dass unsere Tochter innerhalb des Schulgebäudes auch mal eine längere Treppe überwinden muss. Schon mal gesehen, was passiert, wenn ein Kind wegen einem Trolley Übergewicht nach beim Treppensteigen Übergewicht nach vorne bekommt? Bingo ;-)

Wir haben also nach einem sehr leichten Ranzen gesucht, der gleichzeitig ein Mindestmaß an Stauraum bietet, am besten robust und leicht sauber zu halten ist und - ganz wichtig - dann auch noch in das optische Konzept unserer Tochter passt ;-) Will heißen: Es sollte nicht wie ein Müllsack aussehen.

Ergobag ist es dann damals nach einigen Vor-Ort-Tests in einschlägigen Büromärkten geworden, weil dies tatsächlich die einzige ernstzunehmende Marke war, deren Produkte meine Tochter auch über längere Strecken tragen konnte. Bei meinem Sohn ist das nicht mehr ganz so relevant gewesen, aber es trug dennoch zu der Entscheidung für "den Zweiten" bei. Die "Ranzen" von Ergobag sind ja eher Rucksäcke und sitzen entsprechend gut - man merkt Ihnen an, dass sie für Tragekomfort gemacht wurden. Hier steckt tatsächlich etwas "Trekking" in der Schultasche drin, so dass sogar Zoo-Ausflüge ohne Probleme drin sind, ohne den Ranzen umpacken und einen Rucksack mitgeben zu müssen. Durch die breiten Beckenstücke verteilt der Ranzen außerdem sehr gut das Gewicht - gerade an Schultagen an denen mal viele Bücher mit müssen ist das bis heute eine Sache, bei der meine Tochter ganz schön pusten muss. Ohne Ergobag ginge da gar nichts. In Sachen Ergonomie kann meiner Meinung Ergobag im Moment daher kein anderer Hersteller das Wasser reichen.

Apropos Wasser:
Eine nette Hilfe bei der Entscheidung für Ergobag war ja das Thema "Nachhaltigkeit". Immerhin werden diese Taschen komplett (zu 100%) aus recycleten PET-Flaschen gefertigt. Das ist jetzt sicherlich nicht lebenswichtig, aber ein Faktor, den ich durchaus in den Kauf (und bei der Betrachtung des Kaufpreises) mit eingerechnet habe. Hey, man tut sogar was für die Umwelt, wenn man diese Taschen kauft ;-)

Wichtiger eigentlich noch ist - aus der Sicht unserer Kinder jedenfalls - das Thema "Individualität". Für meinen Sohn stand von Anfang an fest, dass er einen Ergobag haben möchte. Wir konnten ihn nur mit Mühe davon abbringen, sich als einziges Weihnachtsgeschenk einen "Schlaubären" von Ergobag zu wünschen. Das Weihnachten wäre doch sehr einseitig ausgegangen :-D
Nun, jedenfalls ist der Faktor "Individualität" nicht zu unterschätzen. Ergobag bietet nämlich nicht nur (wie andere Hersteller auch) eine breite Auswahl an möglichen Farben bzw. Farbkombinationen an, sondern hat zudem noch die Möglichkeit, mit "Kletties" den jeweiligen Ergobag noch einmal komplett individuell zu gestalten und das bezieht sich nicht nur darauf, dass man "andere" Kletties kaufen kann ... man kann inzwischen sogar eigene, völlig individuelle Kletties erstellen lassen. Mehr Individualisierung wäre nur noch drin, wenn man jetzt noch die Farbkombination des Ergobags frei bestimmen könnte.

Was Kletties sind? Nun, das sind kleine, runde "Abzeichen" bzw. Batches, die man per Klettverluss (daher der Name) an dem Ergobag festmachen kann. Der Vorteil: Man kann hier wild kombinieren und die Kletties jederzeit wieder ab machen bzw. wechseln.
Unsere Kiddies haben z.B. zusammen vier Sets von Kletties gekauft und geschenkt bekommen und wild untereinander kombiniert. Feuerwehr meets Straßenbahn. Yeah.

Ergänzend zu den Kletties, die übrigens auch auf Turnbeutel bzw. Federtasche festzumachen sind, gibt es übrigens noch einen anderen "Hingucker" an diesen Taschen: Sie reflektieren nicht nur - man kann sie auch noch günstig (15-20 Euro) mit einem quietsch-orangen Überwurf ergänzen, der auch in der tiefsten Winternacht für Sicherheit sorgt.

Abseits vom Style-Faktor (Ergobags sehen einfach gut aus im Vergleich zu den Comic-lastigen Quietsch-Ranzen anderer Hersteller) aber jetzt mal Butter-bei-de-Fische in Bezug auf den Preis und die Qualität:

Ich habe hier an mehreren Stellen gelesen, dass die Qualität mangelhaft sei oder Ergobag mit Reklamationen komisch umgegangen sei. Ich habe beides völlig anders erlebt: Ergobag reagiert auf Kundenanfragen binnen kürzester Zeit und mit einer Kulanz, die bei anderen Herstellern vermutlich als "ruinös" abgetan werden würde. Wenn ich mir z.B. die Rezension von "A.S." ("meine Meinung nach 2 Jahren und ...") zu einem baugleichen "Ergobag" (Ergobag Schulrucksack-Set 6-tlg Blau SchlauBär) einmal ansehe, so kann ich nur bestätigen: Ich habe es ähnlich erlebt. Bei A.S. wurde ein Ranzen wegen einem Materialfehler sogar ohne Kaufbeleg zurück genommen und gegen ein aktuelles Modell getauscht. Was will man da als Kunde denn mehr? Drei Jahre Garantie? Tja, die gibt es - kostenlos -, wenn man sich beim Hersteller registriert.

Ich muss außerdem sagen, dass ich von Materialfehlern bzw. Abnutzung nach zwei Jahren Nutzung durch meine Tochter an deren Ergobag bisher überhaupt NICHTS sehen kann. Und nein, sie geht jetzt auch nicht besonders pfleglich mit dem Ranzen um.

Überhaupt ist die Haltbarkeit für mich ein echtes Argument, mich für einen Ergobag zu entscheiden. Und wir haben uns ja wieder für einen entschieden: Ich kann bei einem Ergobag nämlich anhand meiner Erfahrungen mit unserer Tochter davon ausgehen, dass der Ranzen locker bis zum 4ten Schuljahr durchhält und damit nicht (wie meinem Neffen gerade passiert) nach dem dritten Schuljahr schon wieder ersetzt werden muss. Außerdem - und das finde ich besonders interessant - besteht bei Ergobag durchaus die Möglichkeit, dass der Ranzen bei pfleglicher Behandlung sogar noch ein zweites Kind überlebt - zumindest könnte man darüber nachdenken, den Ranzen am Ende der Lebenszeit bei meiner Tochter noch einmal zu reinigen und für einen Fuffi weiter zu verkaufen. Interessenten gibt es diesbezüglich schon. Von daher: Was soll man da falsch machen? Man bekommt am Ende sogar noch einen Teil des investierten Geldes wieder heraus?

Interessant wird es übrigens, wenn man bedenkt, dass Ergobag immer so etwas wie eine "Special Edition" macht, die es nur in einem Jahr gibt. Man kommt damit noch näher an ein "Unikat" heran, was sich auch nicht nachteilig auswirken kann, wenn man den Ranzen später vielleicht noch losschlagen möchte, weil man auf z.B. einen Satch aus dem selben Hause umsteigt.

Nett ist bei Ergobag übrigens auch, dass hier eine ständige Entwicklung stattfindet. Ich habe zwischen den beiden Generation, die wir jetzt daheim haben, schon einige Veränderungen (wenn auch kleine) feststellen können. So gibt es jetzt noch mehr zusätzliche Taschen und Eingriffe als früher, was generell mal eine gute Idee ist. Außerdem habe ich das Gefühl (das kann aber auch täuschen), dass heutige Ergobags in Punkto Ergonomie noch einmal durchdachter sind als noch vor zwei Jahren. Einstellbare Schultergurte gab es ja schon immer - aber z.B. hat sich meiner Meinung nach bezüglich der Frühstückstasche noch einmal etwas getan. Wie dem auch sei: Genial, dass man rein theoretisch Frühstück und Schulmaterial voneinander trennen kann.

Ein "gewichtiger" Vorteil ist übrigens auch, dass meine Tochter mit dem Ergobag noch Radfahren kann, weil der Ergobag definitiv weniger sperrig ist - mit geringerer Füllung wird er ja immer weniger sperrig, weil er "mitschrumpft". Dass man die Sporttasche (wie bei Trekking-Rucksäcken) oben aufschnallen kann, tut sein übriges, um den guten Eindruck zu unterstreichen.

Bei der Durchschau anderer Rezensionen fällt mir übrigens auf, dass hier immer wieder von "etwas preisintensiv" und von "billiger Qualität" die Rede ist. Ich kann wie gesagt beides nicht bestätigen und möchte hier mal "für Ergobag aussagen", wenn man das so nennen möchte: Schulranzen fangen preislich in einer dann allerdings teilweise immer noch grottigen Qualität bei 50 Euro an, liegen im Mittel bei ca. 80-120 Euro und bewegen sich recht schnell im qualitativ hochwertigen "Premium"-Segment im Bereich zwischen 150 bis 200 Euro. Da liegt Ergobag mit Sets im Preis von ca. 150 bis 200 Euro durchaus im Soll ich finde.

Klar lässt sich preislich nach unten eine Menge machen. Ergobag ist aber fairerweise sicherlich nicht mit günstigen "Sammies", "Herlitz" oder "Hama Step by Step" zu vergleichen, sondern man muss hier schon teurere Ranzen bemühen. Durch die Alleinstellungsmerkmale, die Ergobag-Ranzen haben, wird hier aber auch ein Vergleich schwierig sein; gar nicht schwierig ist jedoch, sich einmal zu fragen, ob einem das Gesamtpaket, das Ergobag liefert, denn 150 bis 200 Euro wert ist. Ich habe jetzt zwei mal gesagt: Ja, das ist es. Und wenn ich realistisch auf die Sache gucke, werde ich am Ende so 300 Euro für die Ergobags bezahlt haben, bekomme ggf. 2 x 50 Euro oder sogar mehr über einen Weiterverkauf wieder heraus - bleiben 200 Euro, die mich für meine beiden Kinder für 4 Schuljahre die Ranzen gekostet haben. Das sind 25 Euro pro Kind pro Jahr. Angesichts der Tatsache, dass manche Ranzen aus dem 30-Euro-Segment nicht einmal den ersten Regenguss aushalten (es gab da mal einen sehr netten Test bei den Öffentlich-Rechtlichen) ist das schon fast lächerlich, oder?

Mein Fazit zu Ergobag:
Ich vergeben hier guten Gewissens 5 Sterne, weil auch meine beiden Kinder für ihre Ranzen schwärmen und 5 Sterne vergeben würden - ich finde schon, dass so etwas sehr für ein Produkt spricht. Davon abgesehen sind Ergobags einfach ein großes, sinniges Gesamtpaket, das noch dazu sogar wirtschaftlich Sinn macht (siehe oben). Plus: Mit bis zu 3 Jahren Garantie und einer hervorragenden Einstellung zu Reklamationen geht das Risiko beim Kauf quasi gegen Null.

Ach, ein Nachtrag von meinem Sohn:
Ich soll Ihnen sagen, dass sein "SchlauBär" der tollste Ranzen ist, den er finden konnte (und er war wirklich sehr wählerisch). Er ist blau, er ist schlicht, er ist mit Zügen und Feuerwehren beklebt und hat einen orangenen Sicherheitsüberzug. Fast wie ein Bauarbeiter! Genial!

Ein Nachtrag von mir in Bezug auf das Thema "Waschmaschine":
Hier wird bisweilen darüber berichtet, dass die Reflektoren-Felder die Behandlung in der Waschmaschine nicht aushalten und dass der Stoff der Ergobags nach dem Waschen Fäden zieht. Mir ist das zwar noch nicht mit einem Ergobag passiert, aber mit einer anderen Tasche. Hier hilft es
A. nur "kalt" zu waschen (gna, ich weiß ... ich weiß, aber die Leute kommen auf die merkwürdigsten Ideen)
B. den Ergobag so weit es geht "auf Links" zu ziehen, damit die Reflektoren nach Möglichkeit nicht mit der Trommel der Waschmaschine in Kontakt kommen
C. den Ergobag alleine zu waschen (vor allem nicht mit Material, das Reißverschlüsse hat)
D. den Ergobag nicht per "Schleudergang" zu entnässen bzw. zu trocknen

Feucht ab/auswaschen hilft übrigens auch, wenn man auf die Waschmaschine verzichten kann. Ist dann auch noch einmal ein Stück weit umweltfreundlicher, weil dann nicht 100 Liter Wasser für eine Reinigung eines Schulranzens in den Abfluss gehen.


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