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Max Lupin (Osnabrück, Deutschland)
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Sony BDV-N9100WB 5.1 Blu-ray Heimkinosystem (1000Watt / 4k UltraHD Upscaling / 3D / W-LAN, Bluetooth, NFC)
Sony BDV-N9100WB 5.1 Blu-ray Heimkinosystem (1000Watt / 4k UltraHD Upscaling / 3D / W-LAN, Bluetooth, NFC)

5.0 von 5 Sternen All-In-One-Lösung mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis (Rezension inkl Übersicht der Produktlinien), 25. Juli 2014
All-In-One-Lösung mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis (Rezension inkl Übersicht der Produktlinien)

Ich habe im letzten Jahr bereits das "Sony BDV-N7100WB 5.1 Blu-ray Heimkinosystem" bewertet, dessen Leistungsmerkmale "1000Watt / 4k UltraHD Upscaling / 3D / W-LAN, Bluetooth, NFC" sich nicht umsonst ähnlich lesen wie jene des "Sony BDVN9200WB", das ich jüngst bewerten musste. Es wird mit "1200 Watt, 4K UltraHD Upscaling, 3D, Wireless-LAN, Bluetooth, NFC, Spotify" ganz treffend grob umschrieben wird.
Wer sich bei Amazon die diversen Produktbilder zu den BDV-Geräten ansieht, dem fällt auf, dass diese beiden Geräte ganz offensichtlich aus einer Gerätelinie stammen und ein sehr ähnliches Design haben. Überhaupt gleichen sich die aktuellen Sony-Heimkinoanlagen sehr stark - es fällt also Otto Normalkunde inzwischen schon etwas die Unterscheidung schwer. Ich werde daher diese Rezension auch bei den im weiteren Verlauf besprochenen weiteren Modellen posten.
Dem geneigten Leser stellt sich nämlich vielleicht auch an dieser Stelle - wie mir - die Frage "Was ist da jetzt der große Unterschied?" -- denn das BDV-N7100 kostet knapp 500-550 Euro, während das BDVN9200WB immerhin mit knapp 750-800 Euro zu Buche schlägt und man andere Geräte schon für 300 Euro bekommen kann, während sich die Produktbeschreibungen sehr ähnlich lesen. Am Beispiel des Vergleichs zwischen N7100 und N9200 gesagt: Ist der Unterschied wirklich in den 200 Watt "Leistungsunterschied" zu finden? Oder ist der Unterschied nur im Design?

Vorweg ist zu sagen, dass das N9200 vom N7100 gesehen aus der "nächsten" Gerätegeneration kommt. Die "2" statt der "1" deutet es an. Optisch ist der Unterschied minimal - die "neue" Generation kommt leicht (wie umschreibe ich das jetzt?) "abgekantet" daher und verzichtet am eigentlichen Player inzwischen zugunsten einer etwas dezenteren Lösung auf das blaue Glas-Inlet im rechten Teil des Gehäuses. Weiterer Grund für die Abkehr von diesem markanten Designmerkmal: Man nutzt nun bei den Standlautsprechern mehrfarbige LEDs, um so eine Art "Ambilight" zu ermöglichen.
Das Design jedoch ist immer noch Geschmackssache: Mancher mag es, mancher eben nicht. Darüber lässt sich viel diskutieren, wenn man möchte. Bei dem weißen N7100 jedenfalls, das wir bei uns immer noch im Einsatz haben, hat mir gerade der blaue Farbtupfer bzw. das blaue Licht am Gerät gefallen - es ist ein guter Kontrapunkt zum ansonsten eher gediegenen, zurückhaltenen Design. Macht sich in unserem Wohnzimmer besser als jedes schwarze Klavierlackwunder. Daß ich dafür auf die weiter unten noch angesprochenen "Vielfarben"-LEDs verzichten muss, damit kann ich leben.

Lassen Sie uns kurz auf die vorhandenen Gerätelinien eingehen und danach die wichtigsten Features des N9200 genauer betrachten. Das macht in meinen Augen mehr Sinn, als an dieser Stelle noch einmal die Produktbeschreibung der jeweiligen Sony-Geräte durchzukauen und den Inhalt etwaiger anderer Rezensionen zu wiederholen.
Sony hat also im "Ferrofluid"-Geräte-Segment ("N") eine neue Gerätegeneration, die sich aufteilt in N5200, N7200 und N9200. Die Vorgänger sind demnach N7100 und N9100. Von dem N5200 gibt es, wie es scheint, keinen direkten Vorgänger, sondern hier nimmt wohl das BDV-N590 den Platz ein - nageln Sie mich aber auf diese Gleichsetzung nicht fest. Zu dem bisherigen N8100 gibt es bisher scheinbar keinen Nachfolger.
Da sich die Anlagen innerhalb der jeweiligen Produktlinie wie ein Ei dem anderen gleichen (alle Geräte - beider Produktlinien - können Dolby 5.1, 4K, 3D, Full HD, haben Ferrofluid-Lautsprecher, Triluminos Colour, NFC, Bluetooth, WLAN, 4K-Upscaling) und man hier auf den ersten Blick (und auch tatsächlich auf den zweiten Blick) nur den Unterschied "Die Lautsprecher sind anders" erkennen kann, lohnt sich ein vergleichender Blick durchaus: Je nachdem, was Sie überhaupt in Ihrem Wohnzimmer "unterkriegen" können, lohnt es sich ggf. "nur" ein N5200 oder N7200 zu kaufen und auf die "Türme" des N8200 und N9200 zu verzichten. Innerhalb der Gerätelinie steigt mit "der Nummer" primär die Größe (und Qualität) der mitgelieferten Lautsprecher; die Anzahl bleibt bedingt durch Dolby 5.1 übrigens immer gleich: 5 Lautsprecher (4 stehende, einer liegend) + ein Tieftoneffekt-Lautsprecher (= Subwoofer). Davon für diese Betrachtung relevant sind eigentlich nur die vier Satellitenlautsprecher.
Grob lässt sich hierzu generationsübergreifend sagen:
- N590/N5200 hat quasi vier "Mini"-Satellitenlautsprecher; Leistung: 1000 Watt
- N7100/N7200 hat vier halbhohe Lautsprecher; Leistung ebenfalls 1000 Watt - Unterschied zum N5200: die Lautsprecher sind beleuchtet und die hinteren Lautsprecher sind per eigenem WiFi angebunden*
- N8100/(...) hat zwei halbhohe Lautsprecher und zwei (hohe) Standlautsprecher; Leistung: 1000 Watt (beleuchtet, wiederum mit WiFi-Anbindung*)
- N9100/N9200 hat vier (hohe) Standlautsprecher; Leistung: 1200 Watt (beleuchtet, wiederum mit WiFi-Anbindung*)

Außer den hier dargestellten "N"-Geräten findet man im Moment zudem noch Geräte wie das NF7220 (ein Dolby 2.1-System mit 150 Watt auf der Basis der "N"-Linie) und das NF720 bzw. das NF620 (ebenfalls Dolby 2.1, dafür aber 400 Watt). Alle drei ebenfalls mit den sehr guten Ferrofluid-Lautsprechern.
Die etwas günstigere "E"-Gerätelinie setzt auf "normale" Lautsprecher ohne Ferrofluid und "WiFi Anbindung"*. Auch diese Linie macht Dolby 5.1 und ich höre bei Bekannten (die ein E6100 haben) keinen großen Unterschied, weshalb diese Geräte für Preisbewusste durchaus eine Alternative zur "N"-Linie darstellen könnten: Mit Geräten wie dem E6100 (4 Standlautsprecher, 1000 Watt), dem E2100 (4 kompakte Lautsprecher, 1000 Watt) und E4100 (2 kompakte, zwei Standlautsprecher, 1000 Watt) ist die Linie ganz ähnlich aufgestellt wie die "N"-Linie. Auch hier gibt es 2.1-Versionen - nämlich das EF420 (analog zum NF720; 400 Watt) und das EF1100 (analog zum NF7220; 150 Watt).
All diese Geräte haben gemein, dass sie als Präfix das "BDV" tragen - also Blu-Ray-Player beinhalten. Wer noch auf DVDs setzt, der findet sich im "DAV"-Segment wieder, das ich hier aber nicht weiter diskutieren möchte. Die Geräte aus diesem Segment (z.B. TZ715 und TZ140) können auch Dolby 5.1, wirken aber neben den BDVs nicht nur wegen des DVD-Players irgendwie antiquiert.

* "per eigenem WiFi angebunden" heißt in diesem Zusammenhang, dass hier die hinteren Lautsprecher an einem zusätzlichen Bauteil angestöpselt werden, das per WiFi mit dem eigentlichen Player verbunden ist. Vorteil: man muss die Kabel für die hinteren Lautsprecher nicht wie früher an den Wänden entlang um den kompletten Raum legen.

Sie merken: Sony hat eine Menge Geräte auf dem Markt, die für Sie potentiell in Frage kommen könnten. Die konkreten Unterschiede werden jedoch nicht wirklich augenfällig. So ist für Otto Normalkunde z.B. die Abgrenzung zwischen N7100 und N7200 recht schwer erkennbar: Macht es hier Sinn, sich das "neuere" Modell zu kaufen? Sieht man sich das N9100 und das N9200 an - macht es dann auch Sinn, sich das E6100 anzusehen?
Ich möchte zunächst mit einem großen "Jein" antworten. In meinen Augen macht es Sinn, sich - vor die Entscheidung gestellt - auch mal für das N7100 statt für das N7200 zu entscheiden, wenn man ein paar Euro sparen möchte. Man erhält fast das Gleiche - das N7100 ist das N7200 abzüglich einiger Zusatzfeatures und zuzüglich eines "blauen" Farbtupfers. Bei der Entscheidung zwischen dem N9100 und dem N9200 sieht es ähnlich aus, wobei man sogar das E6100 als Alternative berücksichtigen sollte, wenn man denn damit leben kann, dass man für die hinteren Lautsprecher einiges an Strippen ziehen muss und die Ferrofluid-Lautsprecher nun einmal im direkten Vergleich besser klingen als das, was die "E"-Linie mitbringt (aber, Hand aufs Herz: wie oft vergleichen Sie zwei Anlagen "nebeneinander"?)
Innerhalb der einzelnen Produktlinien können Sie sich einfach davon leiten lassen, was Sie als "zu klein", "zu groß" oder "passend" für Ihr Wohnzimmer empfinden.
All den genannten Produkten ist übrigens gemein, dass man sie relativ einfach aufbauen und konfigurieren kann. Sony setzt hier auf Einfachheit, wenngleich man im Nachhinein auch hin und wieder doch mal nach "Feature xyz" suchen muss, weil die Menüs manchmal unübersichtlich sind, so sind Sony-Geräte doch beispielhaft für Usability.

Zu den Features:
Die oben beschriebenen Produktmerkmale der N-Linie (Dolby 5.1, 4K, 3D, Full HD, Ferrofluid-Lautsprecher, Triluminos Colour, NFC, Bluetooth, WLAN, 4K-Upscaling) sind eigentlich selbsterklärend. Falls Sie hier konkrete Fragen haben, so kommen Sie doch bitte auf mich zu - ich möchte dringend vermeiden, hier in die 1000ste Wiederholung der Inhalte anderer Rezensionen zu verfallen.
Bei der neuen Generation der N-Linie ist jetzt "Spotify" hinzugekommen, wobei ich noch am prüfen bin, ob mein N7100 nicht nach dem letzten Software-Update (die übrigens recht regelmäßig kommen) auch Spotify streamen kann. Es ist gut möglich. Die Ferrofluid-Lautsprecher sind beispielhaft für "gute Lautsprecher"-Qualität. Daran hat sich auch in der neuen Generation nichts geändert. Vor allem sind die Dinger übrigens robust - haben bei uns einen etwas chaotischen Umzug ohne Probleme überlebt (und ja, sie sind uns herunter gefallen). Doch zurück zu den "neuen" N-Geräten: Sie können jetzt so eine Art "Ambilight". An der Rückseite der Standlautsprecher sind jetzt LEDs befestigt, die je nach Einstellung im Takt oder nach entsprechenden anderen Merkmalen "situativ" ein anderes Licht abgeben. Erinnert halt stark an Ambilight (von Philips), ist aber noch Meilen davon entfernt. Hier aber Obacht: Die Komponenten sind ja alle da - es kann sich durch Softwareupdates durchaus einiges tun.
Im Zusammenspiel mit anderen Sony-Geräten (z.B. Bravia-Fernsehern) geben sich die BDVs aller Linien nicht nur als Musterschüler, sondern plötzlich als Branchenprimus. Hier spielen die Geräte ihr volles Potential in Bezug auf Triluminos, 3D und (wenn vorhanden) 4K aus. Unser Toshiba-Fernseher kommt mir hier manchmal wirklich wie eine Bremse vor.
Sehr vorbildlich übrigens - ich merke es an, bevor ich es vergesse: Bei den "teureren" BDVs von Sony liegen in der Regel Fernbedienungen bei, die nativ mit Bravia-TVs "sprechen" und diese bedienen können. Die großen Hersteller wie Toshiba und Samsung (etc.) werden auch abgedeckt - und das auch bei Sat-Receivern. Man kann also am Ende ggf. alles über eine Fernbedienung steuern.

Zu dem N9200 möchte ich noch kurz gesondert anmerken, dass ich das bisherige N7100 nur deshalb nicht dagegen ausgetauscht habe, weil das Konzept der "großen" Standlautsprecher nicht in mein Wohngefühl bzw. mein Konzept von meinem Wohnzimmer passt. Wir haben viel Weiß im Wohnzimmer und die weiße Version des N7100 passt hier perfekt ins Konzept - die zwei relativ kompakten Lautsprecher neben dem Fernseher sieht man kaum - die beiden anderen verschwinden hinter einer Heizungsblende. Damit kurz zum Thema Robustheit: ich empfehle es zwar jetzt bewusst niemandem (Motto: "jeder ist seines eigenen Wärmestaues Herr"), aber man kann den Player gut in der Schublade von z.B. einem BESTA von IKEA verschwinden lassen. Mit einer günstigen "IR-Verlängerung" vom Grabbeltisch (ca. 15-20 Euro) kann man den Player dann quasi "unsichtbar" machen. Bisher hatte ich mit Wärmestau etc. keine Probleme. Dito bei den Lautsprechern hinter der Heizungsblende: Sie stehen recht nah an der Heizung und arbeiten trotzdem problemlos. Einzig mit dem "WiFi"-Konnektor würde ich an Ihrer Stelle vorsichtig sein: Das Gerät hat so viele Luftlöcher, dass es geradezu "deck mich nicht ab!" schreit.

Fazit für das N9200:
Glatte 5 Sterne für die sehr gute Preis-Leistung (trotz des hohen Preises). Im Vergleich mit den anderen Geräten der Serie wären 4,5 Sterne vielleicht eher sinnvoll, da der Leistungsprung von den definitiv mit 5 Sternen zu bewertenden N7100/N7200 vielleicht die paar Hundert Euro Unterschied nicht ganz rechtfertigt. Wer im Vergleich zum N9200 günstiger fahren möchte, der sollte sich (wenn er/sie/es mit kleineren Lautsprechern leben kann) zunächst in der Produktlinie "nach unten" umschauen, ggf. auf den Preis eines Gerätes aus der "letzten" Generation gucken und dann - wenn diese Preise noch zu hoch sind - in der E-Linie gucken. Die ist auch noch gut und definitiv auf einem 4-Sterne-Niveau (daher werde ich diese Geräte auch entsprechend bewerten, falls ich diese Rezension auch dort platziere).

Das N9100 im Kontext dieser Rezension:
Sehen Sie es bitte als die günstigere (weil ältere) Version des N9200 an. Ansonsten geben sich die Geräte kaum etwas, was Leistung, Verarbeitung oder Feeling angeht. Nach unten sind viele Wege offen - z.B. das N8100 und das N7100 oder N7200 -- falls ihnen die vier großen Standlautsprecher zu groß sind. Preis-Leistung ist wirklich gut; man kauft hier definitiv (wie von anderen Rezensenten angemerkt) gehobene Mittelklasse zu einem wirklich fairen Preis.

Falls diese Rezension für Sie "hilfreich" war, so bewerten Sie sie doch bitte auch so. Für Anregungen und Fragen steht Ihnen die Kommentarfunktion zur Verfügung. Ich werde mich bemühen, schnell zu antworten. Sollte Ihnen der etwas generalisierende Ansatz dieser Rezension mißfallen, so bedenken Sie bitte, dass angesichts der Unübersichtlichkeit der Produktlinien für viele Kunden eine weitere "dieses Detail gefällt mir und dieses nicht"-Rezension, die sich an subjektiven Merkmalen wie der Verpackung oder der angeblichen oder tatsächlichen "Klangqualität" abarbeitet, wenig hilfreich sein würde.

Nachtrag zur 5200W:
Dank "Thomas P." wurde ich auf einen Fehler meinerseits aufmerksam gemacht, der die Beurteilung der 5200 natürlich nachhaltig beeinflussen könnte: Das Gerät hat auch (!) kabellose Rear-Lautsprecher. Hier scheint "nur" die Baugröße der Komponenten und das Fehlen der LED-Beleuchtung im Vergleich zu dem 7200 den Ausschlag zu geben.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 27, 2014 9:00 PM MEST


Sony BDV-N8100WB 5.1 Blu-ray Heimkinosystem (1000Watt / 4k UltraHD Upscaling / 3D / W-LAN, Bluetooth, NFC)
Sony BDV-N8100WB 5.1 Blu-ray Heimkinosystem (1000Watt / 4k UltraHD Upscaling / 3D / W-LAN, Bluetooth, NFC)
Preis: EUR 599,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen All-In-One-Lösung mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis (Rezension inkl Übersicht der Produktlinien), 25. Juli 2014
Ich habe im letzten Jahr bereits das "Sony BDV-N7100WB 5.1 Blu-ray Heimkinosystem" bewertet, dessen Leistungsmerkmale "1000Watt / 4k UltraHD Upscaling / 3D / W-LAN, Bluetooth, NFC" sich nicht umsonst ähnlich lesen wie jene des "Sony BDVN9200WB", das ich jüngst bewerten musste. Es wird mit "1200 Watt, 4K UltraHD Upscaling, 3D, Wireless-LAN, Bluetooth, NFC, Spotify" ganz treffend grob umschrieben wird.
Wer sich bei Amazon die diversen Produktbilder zu den BDV-Geräten ansieht, dem fällt auf, dass diese beiden Geräte ganz offensichtlich aus einer Gerätelinie stammen und ein sehr ähnliches Design haben. Überhaupt gleichen sich die aktuellen Sony-Heimkinoanlagen sehr stark - es fällt also Otto Normalkunde inzwischen schon etwas die Unterscheidung schwer. Ich werde daher diese Rezension auch bei den im weiteren Verlauf besprochenen weiteren Modellen posten.
Dem geneigten Leser stellt sich nämlich vielleicht auch an dieser Stelle - wie mir - die Frage "Was ist da jetzt der große Unterschied?" -- denn das BDV-N7100 kostet knapp 500-550 Euro, während das BDVN9200WB immerhin mit knapp 750-800 Euro zu Buche schlägt und man andere Geräte schon für 300 Euro bekommen kann, während sich die Produktbeschreibungen sehr ähnlich lesen. Am Beispiel des Vergleichs zwischen N7100 und N9200 gesagt: Ist der Unterschied wirklich in den 200 Watt "Leistungsunterschied" zu finden? Oder ist der Unterschied nur im Design?

Vorweg ist zu sagen, dass das N9200 vom N7100 gesehen aus der "nächsten" Gerätegeneration kommt. Die "2" statt der "1" deutet es an. Optisch ist der Unterschied minimal - die "neue" Generation kommt leicht (wie umschreibe ich das jetzt?) "abgekantet" daher und verzichtet am eigentlichen Player inzwischen zugunsten einer etwas dezenteren Lösung auf das blaue Glas-Inlet im rechten Teil des Gehäuses. Weiterer Grund für die Abkehr von diesem markanten Designmerkmal: Man nutzt nun bei den Standlautsprechern mehrfarbige LEDs, um so eine Art "Ambilight" zu ermöglichen.
Das Design jedoch ist immer noch Geschmackssache: Mancher mag es, mancher eben nicht. Darüber lässt sich viel diskutieren, wenn man möchte. Bei dem weißen N7100 jedenfalls, das wir bei uns immer noch im Einsatz haben, hat mir gerade der blaue Farbtupfer bzw. das blaue Licht am Gerät gefallen - es ist ein guter Kontrapunkt zum ansonsten eher gediegenen, zurückhaltenen Design. Macht sich in unserem Wohnzimmer besser als jedes schwarze Klavierlackwunder. Daß ich dafür auf die weiter unten noch angesprochenen "Vielfarben"-LEDs verzichten muss, damit kann ich leben.

Lassen Sie uns kurz auf die vorhandenen Gerätelinien eingehen und danach die wichtigsten Features des N9200 genauer betrachten. Das macht in meinen Augen mehr Sinn, als an dieser Stelle noch einmal die Produktbeschreibung der jeweiligen Sony-Geräte durchzukauen und den Inhalt etwaiger anderer Rezensionen zu wiederholen.
Sony hat also im "Ferrofluid"-Geräte-Segment ("N") eine neue Gerätegeneration, die sich aufteilt in N5200, N7200 und N9200. Die Vorgänger sind demnach N7100 und N9100. Von dem N5200 gibt es, wie es scheint, keinen direkten Vorgänger, sondern hier nimmt wohl das BDV-N590 den Platz ein - nageln Sie mich aber auf diese Gleichsetzung nicht fest. Zu dem bisherigen N8100 gibt es bisher scheinbar keinen Nachfolger.
Da sich die Anlagen innerhalb der jeweiligen Produktlinie wie ein Ei dem anderen gleichen (alle Geräte - beider Produktlinien - können Dolby 5.1, 4K, 3D, Full HD, haben Ferrofluid-Lautsprecher, Triluminos Colour, NFC, Bluetooth, WLAN, 4K-Upscaling) und man hier auf den ersten Blick (und auch tatsächlich auf den zweiten Blick) nur den Unterschied "Die Lautsprecher sind anders" erkennen kann, lohnt sich ein vergleichender Blick durchaus: Je nachdem, was Sie überhaupt in Ihrem Wohnzimmer "unterkriegen" können, lohnt es sich ggf. "nur" ein N5200 oder N7200 zu kaufen und auf die "Türme" des N8200 und N9200 zu verzichten. Innerhalb der Gerätelinie steigt mit "der Nummer" primär die Größe (und Qualität) der mitgelieferten Lautsprecher; die Anzahl bleibt bedingt durch Dolby 5.1 übrigens immer gleich: 5 Lautsprecher (4 stehende, einer liegend) + ein Tieftoneffekt-Lautsprecher (= Subwoofer). Davon für diese Betrachtung relevant sind eigentlich nur die vier Satellitenlautsprecher.
Grob lässt sich hierzu generationsübergreifend sagen:
- N590/N5200 hat quasi vier "Mini"-Satellitenlautsprecher; Leistung: 1000 Watt
- N7100/N7200 hat vier halbhohe Lautsprecher; Leistung ebenfalls 1000 Watt - Unterschied zum N5200: die Lautsprecher sind beleuchtet und die hinteren Lautsprecher sind per eigenem WiFi angebunden*
- N8100/(...) hat zwei halbhohe Lautsprecher und zwei (hohe) Standlautsprecher; Leistung: 1000 Watt (beleuchtet, wiederum mit WiFi-Anbindung*)
- N9100/N9200 hat vier (hohe) Standlautsprecher; Leistung: 1200 Watt (beleuchtet, wiederum mit WiFi-Anbindung*)

Außer den hier dargestellten "N"-Geräten findet man im Moment zudem noch Geräte wie das NF7220 (ein Dolby 2.1-System mit 150 Watt auf der Basis der "N"-Linie) und das NF720 bzw. das NF620 (ebenfalls Dolby 2.1, dafür aber 400 Watt). Alle drei ebenfalls mit den sehr guten Ferrofluid-Lautsprechern.
Die etwas günstigere "E"-Gerätelinie setzt auf "normale" Lautsprecher ohne Ferrofluid und "WiFi Anbindung"*. Auch diese Linie macht Dolby 5.1 und ich höre bei Bekannten (die ein E6100 haben) keinen großen Unterschied, weshalb diese Geräte für Preisbewusste durchaus eine Alternative zur "N"-Linie darstellen könnten: Mit Geräten wie dem E6100 (4 Standlautsprecher, 1000 Watt), dem E2100 (4 kompakte Lautsprecher, 1000 Watt) und E4100 (2 kompakte, zwei Standlautsprecher, 1000 Watt) ist die Linie ganz ähnlich aufgestellt wie die "N"-Linie. Auch hier gibt es 2.1-Versionen - nämlich das EF420 (analog zum NF720; 400 Watt) und das EF1100 (analog zum NF7220; 150 Watt).
All diese Geräte haben gemein, dass sie als Präfix das "BDV" tragen - also Blu-Ray-Player beinhalten. Wer noch auf DVDs setzt, der findet sich im "DAV"-Segment wieder, das ich hier aber nicht weiter diskutieren möchte. Die Geräte aus diesem Segment (z.B. TZ715 und TZ140) können auch Dolby 5.1, wirken aber neben den BDVs nicht nur wegen des DVD-Players irgendwie antiquiert.

* "per eigenem WiFi angebunden" heißt in diesem Zusammenhang, dass hier die hinteren Lautsprecher an einem zusätzlichen Bauteil angestöpselt werden, das per WiFi mit dem eigentlichen Player verbunden ist. Vorteil: man muss die Kabel für die hinteren Lautsprecher nicht wie früher an den Wänden entlang um den kompletten Raum legen.

Sie merken: Sony hat eine Menge Geräte auf dem Markt, die für Sie potentiell in Frage kommen könnten. Die konkreten Unterschiede werden jedoch nicht wirklich augenfällig. So ist für Otto Normalkunde z.B. die Abgrenzung zwischen N7100 und N7200 recht schwer erkennbar: Macht es hier Sinn, sich das "neuere" Modell zu kaufen? Sieht man sich das N9100 und das N9200 an - macht es dann auch Sinn, sich das E6100 anzusehen?
Ich möchte zunächst mit einem großen "Jein" antworten. In meinen Augen macht es Sinn, sich - vor die Entscheidung gestellt - auch mal für das N7100 statt für das N7200 zu entscheiden, wenn man ein paar Euro sparen möchte. Man erhält fast das Gleiche - das N7100 ist das N7200 abzüglich einiger Zusatzfeatures und zuzüglich eines "blauen" Farbtupfers. Bei der Entscheidung zwischen dem N9100 und dem N9200 sieht es ähnlich aus, wobei man sogar das E6100 als Alternative berücksichtigen sollte, wenn man denn damit leben kann, dass man für die hinteren Lautsprecher einiges an Strippen ziehen muss und die Ferrofluid-Lautsprecher nun einmal im direkten Vergleich besser klingen als das, was die "E"-Linie mitbringt (aber, Hand aufs Herz: wie oft vergleichen Sie zwei Anlagen "nebeneinander"?)
Innerhalb der einzelnen Produktlinien können Sie sich einfach davon leiten lassen, was Sie als "zu klein", "zu groß" oder "passend" für Ihr Wohnzimmer empfinden.
All den genannten Produkten ist übrigens gemein, dass man sie relativ einfach aufbauen und konfigurieren kann. Sony setzt hier auf Einfachheit, wenngleich man im Nachhinein auch hin und wieder doch mal nach "Feature xyz" suchen muss, weil die Menüs manchmal unübersichtlich sind, so sind Sony-Geräte doch beispielhaft für Usability.

Zu den Features:
Die oben beschriebenen Produktmerkmale der N-Linie (Dolby 5.1, 4K, 3D, Full HD, Ferrofluid-Lautsprecher, Triluminos Colour, NFC, Bluetooth, WLAN, 4K-Upscaling) sind eigentlich selbsterklärend. Falls Sie hier konkrete Fragen haben, so kommen Sie doch bitte auf mich zu - ich möchte dringend vermeiden, hier in die 1000ste Wiederholung der Inhalte anderer Rezensionen zu verfallen.
Bei der neuen Generation der N-Linie ist jetzt "Spotify" hinzugekommen, wobei ich noch am prüfen bin, ob mein N7100 nicht nach dem letzten Software-Update (die übrigens recht regelmäßig kommen) auch Spotify streamen kann. Es ist gut möglich. Die Ferrofluid-Lautsprecher sind beispielhaft für "gute Lautsprecher"-Qualität. Daran hat sich auch in der neuen Generation nichts geändert. Vor allem sind die Dinger übrigens robust - haben bei uns einen etwas chaotischen Umzug ohne Probleme überlebt (und ja, sie sind uns herunter gefallen). Doch zurück zu den "neuen" N-Geräten: Sie können jetzt so eine Art "Ambilight". An der Rückseite der Standlautsprecher sind jetzt LEDs befestigt, die je nach Einstellung im Takt oder nach entsprechenden anderen Merkmalen "situativ" ein anderes Licht abgeben. Erinnert halt stark an Ambilight (von Philips), ist aber noch Meilen davon entfernt. Hier aber Obacht: Die Komponenten sind ja alle da - es kann sich durch Softwareupdates durchaus einiges tun.
Im Zusammenspiel mit anderen Sony-Geräten (z.B. Bravia-Fernsehern) geben sich die BDVs aller Linien nicht nur als Musterschüler, sondern plötzlich als Branchenprimus. Hier spielen die Geräte ihr volles Potential in Bezug auf Triluminos, 3D und (wenn vorhanden) 4K aus. Unser Toshiba-Fernseher kommt mir hier manchmal wirklich wie eine Bremse vor.
Sehr vorbildlich übrigens - ich merke es an, bevor ich es vergesse: Bei den "teureren" BDVs von Sony liegen in der Regel Fernbedienungen bei, die nativ mit Bravia-TVs "sprechen" und diese bedienen können. Die großen Hersteller wie Toshiba und Samsung (etc.) werden auch abgedeckt - und das auch bei Sat-Receivern. Man kann also am Ende ggf. alles über eine Fernbedienung steuern.

Zu dem N9200 möchte ich noch kurz gesondert anmerken, dass ich das bisherige N7100 nur deshalb nicht dagegen ausgetauscht habe, weil das Konzept der "großen" Standlautsprecher nicht in mein Wohngefühl bzw. mein Konzept von meinem Wohnzimmer passt. Wir haben viel Weiß im Wohnzimmer und die weiße Version des N7100 passt hier perfekt ins Konzept - die zwei relativ kompakten Lautsprecher neben dem Fernseher sieht man kaum - die beiden anderen verschwinden hinter einer Heizungsblende. Damit kurz zum Thema Robustheit: ich empfehle es zwar jetzt bewusst niemandem (Motto: "jeder ist seines eigenen Wärmestaues Herr"), aber man kann den Player gut in der Schublade von z.B. einem BESTA von IKEA verschwinden lassen. Mit einer günstigen "IR-Verlängerung" vom Grabbeltisch (ca. 15-20 Euro) kann man den Player dann quasi "unsichtbar" machen. Bisher hatte ich mit Wärmestau etc. keine Probleme. Dito bei den Lautsprechern hinter der Heizungsblende: Sie stehen recht nah an der Heizung und arbeiten trotzdem problemlos. Einzig mit dem "WiFi"-Konnektor würde ich an Ihrer Stelle vorsichtig sein: Das Gerät hat so viele Luftlöcher, dass es geradezu "deck mich nicht ab!" schreit.

Fazit für das N9200:
Glatte 5 Sterne für die sehr gute Preis-Leistung (trotz des hohen Preises). Im Vergleich mit den anderen Geräten der Serie wären 4,5 Sterne vielleicht eher sinnvoll, da der Leistungsprung von den definitiv mit 5 Sternen zu bewertenden N7100/N7200 vielleicht die paar Hundert Euro Unterschied nicht ganz rechtfertigt. Wer im Vergleich zum N9200 günstiger fahren möchte, der sollte sich (wenn er/sie/es mit kleineren Lautsprechern leben kann) zunächst in der Produktlinie "nach unten" umschauen, ggf. auf den Preis eines Gerätes aus der "letzten" Generation gucken und dann - wenn diese Preise noch zu hoch sind - in der E-Linie gucken. Die ist auch noch gut und definitiv auf einem 4-Sterne-Niveau (daher werde ich diese Geräte auch entsprechend bewerten, falls ich diese Rezension auch dort platziere).

Das N8100 im Kontext dieser Rezension:
Das N8100 ist so ein "Mittelding" zwischen N7100 und N9100 - bzw. so gesehen auch zwischen N7200 und N9200. Sie können hier zugreifen, wenn das "2 kleine, 2 große" Design ihnen bei der "neueren" N72...- bzw. N92...-Linie fehlt und sie die beiden großen Standlautsprecher in ihrem Wohnzimmer unterkriegen möchten. Technisch gesehen geben sich weder die beiden Generationen, noch die N7... und N9...-Geräte mit dem N8100 etwas - es kommt hier einfach auf den Geschmack an.

Falls diese Rezension für Sie "hilfreich" war, so bewerten Sie sie doch bitte auch so. Für Anregungen und Fragen steht Ihnen die Kommentarfunktion zur Verfügung. Ich werde mich bemühen, schnell zu antworten. Sollte Ihnen der etwas generalisierende Ansatz dieser Rezension mißfallen, so bedenken Sie bitte, dass angesichts der Unübersichtlichkeit der Produktlinien für viele Kunden eine weitere "dieses Detail gefällt mir und dieses nicht"-Rezension, die sich an subjektiven Merkmalen wie der Verpackung oder der angeblichen oder tatsächlichen "Klangqualität" abarbeitet, wenig hilfreich sein würde.

Nachtrag zur 5200W:
Dank "Thomas P." wurde ich auf einen Fehler meinerseits aufmerksam gemacht, der die Beurteilung der 5200 natürlich nachhaltig beeinflussen könnte: Das Gerät hat auch (!) kabellose Rear-Lautsprecher. Hier scheint "nur" die Baugröße der Komponenten und das Fehlen der LED-Beleuchtung im Vergleich zu dem 7200 den Ausschlag zu geben.


Sony BDVNF620  2.1 3D DVD/ Blu-ray Heimkinosystem (2 HDMI-Eingänge, Wiedergabe von 3D und Konvertierung von 2D auf 3D)
Sony BDVNF620 2.1 3D DVD/ Blu-ray Heimkinosystem (2 HDMI-Eingänge, Wiedergabe von 3D und Konvertierung von 2D auf 3D)
Preis: EUR 257,90

4.0 von 5 Sternen "Kleiner Bruder" der N-Linie (Rezension inkl Übersicht der Produktlinien), 25. Juli 2014
Ich habe im letzten Jahr bereits das "Sony BDV-N7100WB 5.1 Blu-ray Heimkinosystem" bewertet, dessen Leistungsmerkmale "1000Watt / 4k UltraHD Upscaling / 3D / W-LAN, Bluetooth, NFC" sich nicht umsonst ähnlich lesen wie jene des "Sony BDVN9200WB", das ich jüngst bewerten musste. Es wird mit "1200 Watt, 4K UltraHD Upscaling, 3D, Wireless-LAN, Bluetooth, NFC, Spotify" ganz treffend grob umschrieben wird.
Wer sich bei Amazon die diversen Produktbilder zu den BDV-Geräten ansieht, dem fällt auf, dass diese beiden Geräte ganz offensichtlich aus einer Gerätelinie stammen und ein sehr ähnliches Design haben. Überhaupt gleichen sich die aktuellen Sony-Heimkinoanlagen sehr stark - es fällt also Otto Normalkunde inzwischen schon etwas die Unterscheidung schwer. Ich werde daher diese Rezension auch bei den im weiteren Verlauf besprochenen weiteren Modellen posten.
Dem geneigten Leser stellt sich nämlich vielleicht auch an dieser Stelle - wie mir - die Frage "Was ist da jetzt der große Unterschied?" -- denn das BDV-N7100 kostet knapp 500-550 Euro, während das BDVN9200WB immerhin mit knapp 750-800 Euro zu Buche schlägt und man andere Geräte schon für 300 Euro bekommen kann, während sich die Produktbeschreibungen sehr ähnlich lesen. Am Beispiel des Vergleichs zwischen N7100 und N9200 gesagt: Ist der Unterschied wirklich in den 200 Watt "Leistungsunterschied" zu finden? Oder ist der Unterschied nur im Design?

Vorweg ist zu sagen, dass das N9200 vom N7100 gesehen aus der "nächsten" Gerätegeneration kommt. Die "2" statt der "1" deutet es an. Optisch ist der Unterschied minimal - die "neue" Generation kommt leicht (wie umschreibe ich das jetzt?) "abgekantet" daher und verzichtet am eigentlichen Player inzwischen zugunsten einer etwas dezenteren Lösung auf das blaue Glas-Inlet im rechten Teil des Gehäuses. Weiterer Grund für die Abkehr von diesem markanten Designmerkmal: Man nutzt nun bei den Standlautsprechern mehrfarbige LEDs, um so eine Art "Ambilight" zu ermöglichen.
Das Design jedoch ist immer noch Geschmackssache: Mancher mag es, mancher eben nicht. Darüber lässt sich viel diskutieren, wenn man möchte. Bei dem weißen N7100 jedenfalls, das wir bei uns immer noch im Einsatz haben, hat mir gerade der blaue Farbtupfer bzw. das blaue Licht am Gerät gefallen - es ist ein guter Kontrapunkt zum ansonsten eher gediegenen, zurückhaltenen Design. Macht sich in unserem Wohnzimmer besser als jedes schwarze Klavierlackwunder. Daß ich dafür auf die weiter unten noch angesprochenen "Vielfarben"-LEDs verzichten muss, damit kann ich leben.

Lassen Sie uns kurz auf die vorhandenen Gerätelinien eingehen und danach die wichtigsten Features des N9200 genauer betrachten. Das macht in meinen Augen mehr Sinn, als an dieser Stelle noch einmal die Produktbeschreibung der jeweiligen Sony-Geräte durchzukauen und den Inhalt etwaiger anderer Rezensionen zu wiederholen.
Sony hat also im "Ferrofluid"-Geräte-Segment ("N") eine neue Gerätegeneration, die sich aufteilt in N5200, N7200 und N9200. Die Vorgänger sind demnach N7100 und N9100. Von dem N5200 gibt es, wie es scheint, keinen direkten Vorgänger, sondern hier nimmt wohl das BDV-N590 den Platz ein - nageln Sie mich aber auf diese Gleichsetzung nicht fest. Zu dem bisherigen N8100 gibt es bisher scheinbar keinen Nachfolger.
Da sich die Anlagen innerhalb der jeweiligen Produktlinie wie ein Ei dem anderen gleichen (alle Geräte - beider Produktlinien - können Dolby 5.1, 4K, 3D, Full HD, haben Ferrofluid-Lautsprecher, Triluminos Colour, NFC, Bluetooth, WLAN, 4K-Upscaling) und man hier auf den ersten Blick (und auch tatsächlich auf den zweiten Blick) nur den Unterschied "Die Lautsprecher sind anders" erkennen kann, lohnt sich ein vergleichender Blick durchaus: Je nachdem, was Sie überhaupt in Ihrem Wohnzimmer "unterkriegen" können, lohnt es sich ggf. "nur" ein N5200 oder N7200 zu kaufen und auf die "Türme" des N8200 und N9200 zu verzichten. Innerhalb der Gerätelinie steigt mit "der Nummer" primär die Größe (und Qualität) der mitgelieferten Lautsprecher; die Anzahl bleibt bedingt durch Dolby 5.1 übrigens immer gleich: 5 Lautsprecher (4 stehende, einer liegend) + ein Tieftoneffekt-Lautsprecher (= Subwoofer). Davon für diese Betrachtung relevant sind eigentlich nur die vier Satellitenlautsprecher.
Grob lässt sich hierzu generationsübergreifend sagen:
- N590/N5200 hat quasi vier "Mini"-Satellitenlautsprecher; Leistung: 1000 Watt
- N7100/N7200 hat vier halbhohe Lautsprecher; Leistung ebenfalls 1000 Watt - Unterschied zum N5200: die Lautsprecher sind beleuchtet und die hinteren Lautsprecher sind per eigenem WiFi angebunden*
- N8100/(...) hat zwei halbhohe Lautsprecher und zwei (hohe) Standlautsprecher; Leistung: 1000 Watt (beleuchtet, wiederum mit WiFi-Anbindung*)
- N9100/N9200 hat vier (hohe) Standlautsprecher; Leistung: 1200 Watt (beleuchtet, wiederum mit WiFi-Anbindung*)

Außer den hier dargestellten "N"-Geräten findet man im Moment zudem noch Geräte wie das NF7220 (ein Dolby 2.1-System mit 150 Watt auf der Basis der "N"-Linie) und das NF720 bzw. das NF620 (ebenfalls Dolby 2.1, dafür aber 400 Watt). Alle drei ebenfalls mit den sehr guten Ferrofluid-Lautsprechern.
Die etwas günstigere "E"-Gerätelinie setzt auf "normale" Lautsprecher ohne Ferrofluid und "WiFi Anbindung"*. Auch diese Linie macht Dolby 5.1 und ich höre bei Bekannten (die ein E6100 haben) keinen großen Unterschied, weshalb diese Geräte für Preisbewusste durchaus eine Alternative zur "N"-Linie darstellen könnten: Mit Geräten wie dem E6100 (4 Standlautsprecher, 1000 Watt), dem E2100 (4 kompakte Lautsprecher, 1000 Watt) und E4100 (2 kompakte, zwei Standlautsprecher, 1000 Watt) ist die Linie ganz ähnlich aufgestellt wie die "N"-Linie. Auch hier gibt es 2.1-Versionen - nämlich das EF420 (analog zum NF720; 400 Watt) und das EF1100 (analog zum NF7220; 150 Watt).
All diese Geräte haben gemein, dass sie als Präfix das "BDV" tragen - also Blu-Ray-Player beinhalten. Wer noch auf DVDs setzt, der findet sich im "DAV"-Segment wieder, das ich hier aber nicht weiter diskutieren möchte. Die Geräte aus diesem Segment (z.B. TZ715 und TZ140) können auch Dolby 5.1, wirken aber neben den BDVs nicht nur wegen des DVD-Players irgendwie antiquiert.

* "per eigenem WiFi angebunden" heißt in diesem Zusammenhang, dass hier die hinteren Lautsprecher an einem zusätzlichen Bauteil angestöpselt werden, das per WiFi mit dem eigentlichen Player verbunden ist. Vorteil: man muss die Kabel für die hinteren Lautsprecher nicht wie früher an den Wänden entlang um den kompletten Raum legen.

Sie merken: Sony hat eine Menge Geräte auf dem Markt, die für Sie potentiell in Frage kommen könnten. Die konkreten Unterschiede werden jedoch nicht wirklich augenfällig. So ist für Otto Normalkunde z.B. die Abgrenzung zwischen N7100 und N7200 recht schwer erkennbar: Macht es hier Sinn, sich das "neuere" Modell zu kaufen? Sieht man sich das N9100 und das N9200 an - macht es dann auch Sinn, sich das E6100 anzusehen?
Ich möchte zunächst mit einem großen "Jein" antworten. In meinen Augen macht es Sinn, sich - vor die Entscheidung gestellt - auch mal für das N7100 statt für das N7200 zu entscheiden, wenn man ein paar Euro sparen möchte. Man erhält fast das Gleiche - das N7100 ist das N7200 abzüglich einiger Zusatzfeatures und zuzüglich eines "blauen" Farbtupfers. Bei der Entscheidung zwischen dem N9100 und dem N9200 sieht es ähnlich aus, wobei man sogar das E6100 als Alternative berücksichtigen sollte, wenn man denn damit leben kann, dass man für die hinteren Lautsprecher einiges an Strippen ziehen muss und die Ferrofluid-Lautsprecher nun einmal im direkten Vergleich besser klingen als das, was die "E"-Linie mitbringt (aber, Hand aufs Herz: wie oft vergleichen Sie zwei Anlagen "nebeneinander"?)
Innerhalb der einzelnen Produktlinien können Sie sich einfach davon leiten lassen, was Sie als "zu klein", "zu groß" oder "passend" für Ihr Wohnzimmer empfinden.
All den genannten Produkten ist übrigens gemein, dass man sie relativ einfach aufbauen und konfigurieren kann. Sony setzt hier auf Einfachheit, wenngleich man im Nachhinein auch hin und wieder doch mal nach "Feature xyz" suchen muss, weil die Menüs manchmal unübersichtlich sind, so sind Sony-Geräte doch beispielhaft für Usability.

Zu den Features:
Die oben beschriebenen Produktmerkmale der N-Linie (Dolby 5.1, 4K, 3D, Full HD, Ferrofluid-Lautsprecher, Triluminos Colour, NFC, Bluetooth, WLAN, 4K-Upscaling) sind eigentlich selbsterklärend. Falls Sie hier konkrete Fragen haben, so kommen Sie doch bitte auf mich zu - ich möchte dringend vermeiden, hier in die 1000ste Wiederholung der Inhalte anderer Rezensionen zu verfallen.
Bei der neuen Generation der N-Linie ist jetzt "Spotify" hinzugekommen, wobei ich noch am prüfen bin, ob mein N7100 nicht nach dem letzten Software-Update (die übrigens recht regelmäßig kommen) auch Spotify streamen kann. Es ist gut möglich. Die Ferrofluid-Lautsprecher sind beispielhaft für "gute Lautsprecher"-Qualität. Daran hat sich auch in der neuen Generation nichts geändert. Vor allem sind die Dinger übrigens robust - haben bei uns einen etwas chaotischen Umzug ohne Probleme überlebt (und ja, sie sind uns herunter gefallen). Doch zurück zu den "neuen" N-Geräten: Sie können jetzt so eine Art "Ambilight". An der Rückseite der Standlautsprecher sind jetzt LEDs befestigt, die je nach Einstellung im Takt oder nach entsprechenden anderen Merkmalen "situativ" ein anderes Licht abgeben. Erinnert halt stark an Ambilight (von Philips), ist aber noch Meilen davon entfernt. Hier aber Obacht: Die Komponenten sind ja alle da - es kann sich durch Softwareupdates durchaus einiges tun.
Im Zusammenspiel mit anderen Sony-Geräten (z.B. Bravia-Fernsehern) geben sich die BDVs aller Linien nicht nur als Musterschüler, sondern plötzlich als Branchenprimus. Hier spielen die Geräte ihr volles Potential in Bezug auf Triluminos, 3D und (wenn vorhanden) 4K aus. Unser Toshiba-Fernseher kommt mir hier manchmal wirklich wie eine Bremse vor.
Sehr vorbildlich übrigens - ich merke es an, bevor ich es vergesse: Bei den "teureren" BDVs von Sony liegen in der Regel Fernbedienungen bei, die nativ mit Bravia-TVs "sprechen" und diese bedienen können. Die großen Hersteller wie Toshiba und Samsung (etc.) werden auch abgedeckt - und das auch bei Sat-Receivern. Man kann also am Ende ggf. alles über eine Fernbedienung steuern.

Zu dem N9200 möchte ich noch kurz gesondert anmerken, dass ich das bisherige N7100 nur deshalb nicht dagegen ausgetauscht habe, weil das Konzept der "großen" Standlautsprecher nicht in mein Wohngefühl bzw. mein Konzept von meinem Wohnzimmer passt. Wir haben viel Weiß im Wohnzimmer und die weiße Version des N7100 passt hier perfekt ins Konzept - die zwei relativ kompakten Lautsprecher neben dem Fernseher sieht man kaum - die beiden anderen verschwinden hinter einer Heizungsblende. Damit kurz zum Thema Robustheit: ich empfehle es zwar jetzt bewusst niemandem (Motto: "jeder ist seines eigenen Wärmestaues Herr"), aber man kann den Player gut in der Schublade von z.B. einem BESTA von IKEA verschwinden lassen. Mit einer günstigen "IR-Verlängerung" vom Grabbeltisch (ca. 15-20 Euro) kann man den Player dann quasi "unsichtbar" machen. Bisher hatte ich mit Wärmestau etc. keine Probleme. Dito bei den Lautsprechern hinter der Heizungsblende: Sie stehen recht nah an der Heizung und arbeiten trotzdem problemlos. Einzig mit dem "WiFi"-Konnektor würde ich an Ihrer Stelle vorsichtig sein: Das Gerät hat so viele Luftlöcher, dass es geradezu "deck mich nicht ab!" schreit.

Fazit für das N9200:
Glatte 5 Sterne für die sehr gute Preis-Leistung (trotz des hohen Preises). Im Vergleich mit den anderen Geräten der Serie wären 4,5 Sterne vielleicht eher sinnvoll, da der Leistungsprung von den definitiv mit 5 Sternen zu bewertenden N7100/N7200 vielleicht die paar Hundert Euro Unterschied nicht ganz rechtfertigt. Wer im Vergleich zum N9200 günstiger fahren möchte, der sollte sich (wenn er/sie/es mit kleineren Lautsprechern leben kann) zunächst in der Produktlinie "nach unten" umschauen, ggf. auf den Preis eines Gerätes aus der "letzten" Generation gucken und dann - wenn diese Preise noch zu hoch sind - in der E-Linie gucken. Die ist auch noch gut und definitiv auf einem 4-Sterne-Niveau (daher werde ich diese Geräte auch entsprechend bewerten, falls ich diese Rezension auch dort platziere).

Das NF620 im Kontext dieser Übersicht:
Dieses Gerät stellt gewissermaßen die minimalistische Lösung dar, die man im Rahmen der dargestellten "N"-Linie fahren kann. Statt 5.1 sind es eben 2.1, technisch gibt sich das NF720 aber ansonsten nicht viel mit seinen "größeren Geschwistern". Man kann hier also getrost zugreifen, wenn man nicht viel Platz hat. Die 400 Watt des Gerätes sorgen zwar dafür, dass ich auf dem Papier zunächst wie beim NF720 auf 5 Sterne komme - weniger Leistung hätte ich wohl nur mit 4 Sternen bewertet -, aber das laute Betriebsgeräusch (mir sind bisher bei zwei Geräten dieser Baureihe laute Lüfter untergekommen) zwingt zu Abstrichen. Ich würde nicht so weit gehen und es auf 2 oder 3 Sterne "herunter bewerten" wie das hier manchmal geschieht. Aber man muss es halt vorab wissen.

Falls diese Rezension für Sie "hilfreich" war, so bewerten Sie sie doch bitte auch so. Für Anregungen und Fragen steht Ihnen die Kommentarfunktion zur Verfügung. Ich werde mich bemühen, schnell zu antworten. Sollte Ihnen der etwas generalisierende Ansatz dieser Rezension mißfallen, so bedenken Sie bitte, dass angesichts der Unübersichtlichkeit der Produktlinien für viele Kunden eine weitere "dieses Detail gefällt mir und dieses nicht"-Rezension, die sich an subjektiven Merkmalen wie der Verpackung oder der angeblichen oder tatsächlichen "Klangqualität" abarbeitet, wenig hilfreich sein würde.

Nachtrag zur 5200W:
Dank "Thomas P." wurde ich auf einen Fehler meinerseits aufmerksam gemacht, der die Beurteilung der 5200 natürlich nachhaltig beeinflussen könnte: Das Gerät hat auch (!) kabellose Rear-Lautsprecher. Hier scheint "nur" die Baugröße der Komponenten und das Fehlen der LED-Beleuchtung im Vergleich zu dem 7200 den Ausschlag zu geben.


Sony BDV-NF720 2.1 3D Blu-ray Heimkinosystem (Full-HD, 2x HDMI, 3D-Surround, WiFi, 400 Watt)
Sony BDV-NF720 2.1 3D Blu-ray Heimkinosystem (Full-HD, 2x HDMI, 3D-Surround, WiFi, 400 Watt)

5.0 von 5 Sternen Gutes 2.1 Heimkinosystem aus der "N"-Linie (Rezension inkl Übersicht der Produktlinien), 25. Juli 2014
Ich habe im letzten Jahr bereits das "Sony BDV-N7100WB 5.1 Blu-ray Heimkinosystem" bewertet, dessen Leistungsmerkmale "1000Watt / 4k UltraHD Upscaling / 3D / W-LAN, Bluetooth, NFC" sich nicht umsonst ähnlich lesen wie jene des "Sony BDVN9200WB", das ich jüngst bewerten musste. Es wird mit "1200 Watt, 4K UltraHD Upscaling, 3D, Wireless-LAN, Bluetooth, NFC, Spotify" ganz treffend grob umschrieben wird.
Wer sich bei Amazon die diversen Produktbilder zu den BDV-Geräten ansieht, dem fällt auf, dass diese beiden Geräte ganz offensichtlich aus einer Gerätelinie stammen und ein sehr ähnliches Design haben. Überhaupt gleichen sich die aktuellen Sony-Heimkinoanlagen sehr stark - es fällt also Otto Normalkunde inzwischen schon etwas die Unterscheidung schwer. Ich werde daher diese Rezension auch bei den im weiteren Verlauf besprochenen weiteren Modellen posten.
Dem geneigten Leser stellt sich nämlich vielleicht auch an dieser Stelle - wie mir - die Frage "Was ist da jetzt der große Unterschied?" -- denn das BDV-N7100 kostet knapp 500-550 Euro, während das BDVN9200WB immerhin mit knapp 750-800 Euro zu Buche schlägt und man andere Geräte schon für 300 Euro bekommen kann, während sich die Produktbeschreibungen sehr ähnlich lesen. Am Beispiel des Vergleichs zwischen N7100 und N9200 gesagt: Ist der Unterschied wirklich in den 200 Watt "Leistungsunterschied" zu finden? Oder ist der Unterschied nur im Design?

Vorweg ist zu sagen, dass das N9200 vom N7100 gesehen aus der "nächsten" Gerätegeneration kommt. Die "2" statt der "1" deutet es an. Optisch ist der Unterschied minimal - die "neue" Generation kommt leicht (wie umschreibe ich das jetzt?) "abgekantet" daher und verzichtet am eigentlichen Player inzwischen zugunsten einer etwas dezenteren Lösung auf das blaue Glas-Inlet im rechten Teil des Gehäuses. Weiterer Grund für die Abkehr von diesem markanten Designmerkmal: Man nutzt nun bei den Standlautsprechern mehrfarbige LEDs, um so eine Art "Ambilight" zu ermöglichen.
Das Design jedoch ist immer noch Geschmackssache: Mancher mag es, mancher eben nicht. Darüber lässt sich viel diskutieren, wenn man möchte. Bei dem weißen N7100 jedenfalls, das wir bei uns immer noch im Einsatz haben, hat mir gerade der blaue Farbtupfer bzw. das blaue Licht am Gerät gefallen - es ist ein guter Kontrapunkt zum ansonsten eher gediegenen, zurückhaltenen Design. Macht sich in unserem Wohnzimmer besser als jedes schwarze Klavierlackwunder. Daß ich dafür auf die weiter unten noch angesprochenen "Vielfarben"-LEDs verzichten muss, damit kann ich leben.

Lassen Sie uns kurz auf die vorhandenen Gerätelinien eingehen und danach die wichtigsten Features des N9200 genauer betrachten. Das macht in meinen Augen mehr Sinn, als an dieser Stelle noch einmal die Produktbeschreibung der jeweiligen Sony-Geräte durchzukauen und den Inhalt etwaiger anderer Rezensionen zu wiederholen.
Sony hat also im "Ferrofluid"-Geräte-Segment ("N") eine neue Gerätegeneration, die sich aufteilt in N5200, N7200 und N9200. Die Vorgänger sind demnach N7100 und N9100. Von dem N5200 gibt es, wie es scheint, keinen direkten Vorgänger, sondern hier nimmt wohl das BDV-N590 den Platz ein - nageln Sie mich aber auf diese Gleichsetzung nicht fest. Zu dem bisherigen N8100 gibt es bisher scheinbar keinen Nachfolger.
Da sich die Anlagen innerhalb der jeweiligen Produktlinie wie ein Ei dem anderen gleichen (alle Geräte - beider Produktlinien - können Dolby 5.1, 4K, 3D, Full HD, haben Ferrofluid-Lautsprecher, Triluminos Colour, NFC, Bluetooth, WLAN, 4K-Upscaling) und man hier auf den ersten Blick (und auch tatsächlich auf den zweiten Blick) nur den Unterschied "Die Lautsprecher sind anders" erkennen kann, lohnt sich ein vergleichender Blick durchaus: Je nachdem, was Sie überhaupt in Ihrem Wohnzimmer "unterkriegen" können, lohnt es sich ggf. "nur" ein N5200 oder N7200 zu kaufen und auf die "Türme" des N8200 und N9200 zu verzichten. Innerhalb der Gerätelinie steigt mit "der Nummer" primär die Größe (und Qualität) der mitgelieferten Lautsprecher; die Anzahl bleibt bedingt durch Dolby 5.1 übrigens immer gleich: 5 Lautsprecher (4 stehende, einer liegend) + ein Tieftoneffekt-Lautsprecher (= Subwoofer). Davon für diese Betrachtung relevant sind eigentlich nur die vier Satellitenlautsprecher.
Grob lässt sich hierzu generationsübergreifend sagen:
- N590/N5200 hat quasi vier "Mini"-Satellitenlautsprecher; Leistung: 1000 Watt
- N7100/N7200 hat vier halbhohe Lautsprecher; Leistung ebenfalls 1000 Watt - Unterschied zum N5200: die Lautsprecher sind beleuchtet und die hinteren Lautsprecher sind per eigenem WiFi angebunden*
- N8100/(...) hat zwei halbhohe Lautsprecher und zwei (hohe) Standlautsprecher; Leistung: 1000 Watt (beleuchtet, wiederum mit WiFi-Anbindung*)
- N9100/N9200 hat vier (hohe) Standlautsprecher; Leistung: 1200 Watt (beleuchtet, wiederum mit WiFi-Anbindung*)

Außer den hier dargestellten "N"-Geräten findet man im Moment zudem noch Geräte wie das NF7220 (ein Dolby 2.1-System mit 150 Watt auf der Basis der "N"-Linie) und das NF720 bzw. das NF620 (ebenfalls Dolby 2.1, dafür aber 400 Watt). Alle drei ebenfalls mit den sehr guten Ferrofluid-Lautsprechern.
Die etwas günstigere "E"-Gerätelinie setzt auf "normale" Lautsprecher ohne Ferrofluid und "WiFi Anbindung"*. Auch diese Linie macht Dolby 5.1 und ich höre bei Bekannten (die ein E6100 haben) keinen großen Unterschied, weshalb diese Geräte für Preisbewusste durchaus eine Alternative zur "N"-Linie darstellen könnten: Mit Geräten wie dem E6100 (4 Standlautsprecher, 1000 Watt), dem E2100 (4 kompakte Lautsprecher, 1000 Watt) und E4100 (2 kompakte, zwei Standlautsprecher, 1000 Watt) ist die Linie ganz ähnlich aufgestellt wie die "N"-Linie. Auch hier gibt es 2.1-Versionen - nämlich das EF420 (analog zum NF720; 400 Watt) und das EF1100 (analog zum NF7220; 150 Watt).
All diese Geräte haben gemein, dass sie als Präfix das "BDV" tragen - also Blu-Ray-Player beinhalten. Wer noch auf DVDs setzt, der findet sich im "DAV"-Segment wieder, das ich hier aber nicht weiter diskutieren möchte. Die Geräte aus diesem Segment (z.B. TZ715 und TZ140) können auch Dolby 5.1, wirken aber neben den BDVs nicht nur wegen des DVD-Players irgendwie antiquiert.

* "per eigenem WiFi angebunden" heißt in diesem Zusammenhang, dass hier die hinteren Lautsprecher an einem zusätzlichen Bauteil angestöpselt werden, das per WiFi mit dem eigentlichen Player verbunden ist. Vorteil: man muss die Kabel für die hinteren Lautsprecher nicht wie früher an den Wänden entlang um den kompletten Raum legen.

Sie merken: Sony hat eine Menge Geräte auf dem Markt, die für Sie potentiell in Frage kommen könnten. Die konkreten Unterschiede werden jedoch nicht wirklich augenfällig. So ist für Otto Normalkunde z.B. die Abgrenzung zwischen N7100 und N7200 recht schwer erkennbar: Macht es hier Sinn, sich das "neuere" Modell zu kaufen? Sieht man sich das N9100 und das N9200 an - macht es dann auch Sinn, sich das E6100 anzusehen?
Ich möchte zunächst mit einem großen "Jein" antworten. In meinen Augen macht es Sinn, sich - vor die Entscheidung gestellt - auch mal für das N7100 statt für das N7200 zu entscheiden, wenn man ein paar Euro sparen möchte. Man erhält fast das Gleiche - das N7100 ist das N7200 abzüglich einiger Zusatzfeatures und zuzüglich eines "blauen" Farbtupfers. Bei der Entscheidung zwischen dem N9100 und dem N9200 sieht es ähnlich aus, wobei man sogar das E6100 als Alternative berücksichtigen sollte, wenn man denn damit leben kann, dass man für die hinteren Lautsprecher einiges an Strippen ziehen muss und die Ferrofluid-Lautsprecher nun einmal im direkten Vergleich besser klingen als das, was die "E"-Linie mitbringt (aber, Hand aufs Herz: wie oft vergleichen Sie zwei Anlagen "nebeneinander"?)
Innerhalb der einzelnen Produktlinien können Sie sich einfach davon leiten lassen, was Sie als "zu klein", "zu groß" oder "passend" für Ihr Wohnzimmer empfinden.
All den genannten Produkten ist übrigens gemein, dass man sie relativ einfach aufbauen und konfigurieren kann. Sony setzt hier auf Einfachheit, wenngleich man im Nachhinein auch hin und wieder doch mal nach "Feature xyz" suchen muss, weil die Menüs manchmal unübersichtlich sind, so sind Sony-Geräte doch beispielhaft für Usability.

Zu den Features:
Die oben beschriebenen Produktmerkmale der N-Linie (Dolby 5.1, 4K, 3D, Full HD, Ferrofluid-Lautsprecher, Triluminos Colour, NFC, Bluetooth, WLAN, 4K-Upscaling) sind eigentlich selbsterklärend. Falls Sie hier konkrete Fragen haben, so kommen Sie doch bitte auf mich zu - ich möchte dringend vermeiden, hier in die 1000ste Wiederholung der Inhalte anderer Rezensionen zu verfallen.
Bei der neuen Generation der N-Linie ist jetzt "Spotify" hinzugekommen, wobei ich noch am prüfen bin, ob mein N7100 nicht nach dem letzten Software-Update (die übrigens recht regelmäßig kommen) auch Spotify streamen kann. Es ist gut möglich. Die Ferrofluid-Lautsprecher sind beispielhaft für "gute Lautsprecher"-Qualität. Daran hat sich auch in der neuen Generation nichts geändert. Vor allem sind die Dinger übrigens robust - haben bei uns einen etwas chaotischen Umzug ohne Probleme überlebt (und ja, sie sind uns herunter gefallen). Doch zurück zu den "neuen" N-Geräten: Sie können jetzt so eine Art "Ambilight". An der Rückseite der Standlautsprecher sind jetzt LEDs befestigt, die je nach Einstellung im Takt oder nach entsprechenden anderen Merkmalen "situativ" ein anderes Licht abgeben. Erinnert halt stark an Ambilight (von Philips), ist aber noch Meilen davon entfernt. Hier aber Obacht: Die Komponenten sind ja alle da - es kann sich durch Softwareupdates durchaus einiges tun.
Im Zusammenspiel mit anderen Sony-Geräten (z.B. Bravia-Fernsehern) geben sich die BDVs aller Linien nicht nur als Musterschüler, sondern plötzlich als Branchenprimus. Hier spielen die Geräte ihr volles Potential in Bezug auf Triluminos, 3D und (wenn vorhanden) 4K aus. Unser Toshiba-Fernseher kommt mir hier manchmal wirklich wie eine Bremse vor.
Sehr vorbildlich übrigens - ich merke es an, bevor ich es vergesse: Bei den "teureren" BDVs von Sony liegen in der Regel Fernbedienungen bei, die nativ mit Bravia-TVs "sprechen" und diese bedienen können. Die großen Hersteller wie Toshiba und Samsung (etc.) werden auch abgedeckt - und das auch bei Sat-Receivern. Man kann also am Ende ggf. alles über eine Fernbedienung steuern.

Zu dem N9200 möchte ich noch kurz gesondert anmerken, dass ich das bisherige N7100 nur deshalb nicht dagegen ausgetauscht habe, weil das Konzept der "großen" Standlautsprecher nicht in mein Wohngefühl bzw. mein Konzept von meinem Wohnzimmer passt. Wir haben viel Weiß im Wohnzimmer und die weiße Version des N7100 passt hier perfekt ins Konzept - die zwei relativ kompakten Lautsprecher neben dem Fernseher sieht man kaum - die beiden anderen verschwinden hinter einer Heizungsblende. Damit kurz zum Thema Robustheit: ich empfehle es zwar jetzt bewusst niemandem (Motto: "jeder ist seines eigenen Wärmestaues Herr"), aber man kann den Player gut in der Schublade von z.B. einem BESTA von IKEA verschwinden lassen. Mit einer günstigen "IR-Verlängerung" vom Grabbeltisch (ca. 15-20 Euro) kann man den Player dann quasi "unsichtbar" machen. Bisher hatte ich mit Wärmestau etc. keine Probleme. Dito bei den Lautsprechern hinter der Heizungsblende: Sie stehen recht nah an der Heizung und arbeiten trotzdem problemlos. Einzig mit dem "WiFi"-Konnektor würde ich an Ihrer Stelle vorsichtig sein: Das Gerät hat so viele Luftlöcher, dass es geradezu "deck mich nicht ab!" schreit.

Fazit für das N9200:
Glatte 5 Sterne für die sehr gute Preis-Leistung (trotz des hohen Preises). Im Vergleich mit den anderen Geräten der Serie wären 4,5 Sterne vielleicht eher sinnvoll, da der Leistungsprung von den definitiv mit 5 Sternen zu bewertenden N7100/N7200 vielleicht die paar Hundert Euro Unterschied nicht ganz rechtfertigt. Wer im Vergleich zum N9200 günstiger fahren möchte, der sollte sich (wenn er/sie/es mit kleineren Lautsprechern leben kann) zunächst in der Produktlinie "nach unten" umschauen, ggf. auf den Preis eines Gerätes aus der "letzten" Generation gucken und dann - wenn diese Preise noch zu hoch sind - in der E-Linie gucken. Die ist auch noch gut und definitiv auf einem 4-Sterne-Niveau (daher werde ich diese Geräte auch entsprechend bewerten, falls ich diese Rezension auch dort platziere).

Das NF720 im Kontext dieser Übersicht:
Dieses Gerät stellt gewissermaßen die minimalistische Lösung dar, die man im Rahmen der dargestellten "N"-Linie fahren kann. Statt 5.1 sind es eben 2.1, technisch gibt sich das NF720 aber ansonsten nicht viel mit seinen "größeren Geschwistern". Man kann hier also getrost zugreifen, wenn man nicht viel Platz hat. Die 400 Watt des Gerätes sorgen dafür, dass ich auf 5 Sterne komme - weniger Leistung hätte ich wohl nur mit 4 Sternen bewertet.

Falls diese Rezension für Sie "hilfreich" war, so bewerten Sie sie doch bitte auch so. Für Anregungen und Fragen steht Ihnen die Kommentarfunktion zur Verfügung. Ich werde mich bemühen, schnell zu antworten. Sollte Ihnen der etwas generalisierende Ansatz dieser Rezension mißfallen, so bedenken Sie bitte, dass angesichts der Unübersichtlichkeit der Produktlinien für viele Kunden eine weitere "dieses Detail gefällt mir und dieses nicht"-Rezension, die sich an subjektiven Merkmalen wie der Verpackung oder der angeblichen oder tatsächlichen "Klangqualität" abarbeitet, wenig hilfreich sein würde.

Nachtrag zur 5200W:
Dank "Thomas P." wurde ich auf einen Fehler meinerseits aufmerksam gemacht, der die Beurteilung der 5200 natürlich nachhaltig beeinflussen könnte: Das Gerät hat auch (!) kabellose Rear-Lautsprecher. Hier scheint "nur" die Baugröße der Komponenten und das Fehlen der LED-Beleuchtung im Vergleich zu dem 7200 den Ausschlag zu geben.


Sony BDV-N7200W 5.1 Blu-ray Heimkinosystem (1200 Watt, 4K UltraHD Upscaling, 3D, Wireless-LAN, Bluetooth, NFC, Spotify) schwarz
Sony BDV-N7200W 5.1 Blu-ray Heimkinosystem (1200 Watt, 4K UltraHD Upscaling, 3D, Wireless-LAN, Bluetooth, NFC, Spotify) schwarz
Preis: EUR 523,07

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen All-In-One-Lösung mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis (Rezension inkl Übersicht der Produktlinien), 25. Juli 2014
Ich habe im letzten Jahr bereits das "Sony BDV-N7100WB 5.1 Blu-ray Heimkinosystem" bewertet, dessen Leistungsmerkmale "1000Watt / 4k UltraHD Upscaling / 3D / W-LAN, Bluetooth, NFC" sich nicht umsonst ähnlich lesen wie jene des "Sony BDVN9200WB", das ich jüngst bewerten musste. Es wird mit "1200 Watt, 4K UltraHD Upscaling, 3D, Wireless-LAN, Bluetooth, NFC, Spotify" ganz treffend grob umschrieben wird.
Wer sich bei Amazon die diversen Produktbilder zu den BDV-Geräten ansieht, dem fällt auf, dass diese beiden Geräte ganz offensichtlich aus einer Gerätelinie stammen und ein sehr ähnliches Design haben. Überhaupt gleichen sich die aktuellen Sony-Heimkinoanlagen sehr stark - es fällt also Otto Normalkunde inzwischen schon etwas die Unterscheidung schwer. Ich werde daher diese Rezension auch bei den im weiteren Verlauf besprochenen weiteren Modellen posten.
Dem geneigten Leser stellt sich nämlich vielleicht auch an dieser Stelle - wie mir - die Frage "Was ist da jetzt der große Unterschied?" -- denn das BDV-N7100 kostet knapp 500-550 Euro, während das BDVN9200WB immerhin mit knapp 750-800 Euro zu Buche schlägt und man andere Geräte schon für 300 Euro bekommen kann, während sich die Produktbeschreibungen sehr ähnlich lesen. Am Beispiel des Vergleichs zwischen N7100 und N9200 gesagt: Ist der Unterschied wirklich in den 200 Watt "Leistungsunterschied" zu finden? Oder ist der Unterschied nur im Design?

Vorweg ist zu sagen, dass das N9200 vom N7100 gesehen aus der "nächsten" Gerätegeneration kommt. Die "2" statt der "1" deutet es an. Optisch ist der Unterschied minimal - die "neue" Generation kommt leicht (wie umschreibe ich das jetzt?) "abgekantet" daher und verzichtet am eigentlichen Player inzwischen zugunsten einer etwas dezenteren Lösung auf das blaue Glas-Inlet im rechten Teil des Gehäuses. Weiterer Grund für die Abkehr von diesem markanten Designmerkmal: Man nutzt nun bei den Standlautsprechern mehrfarbige LEDs, um so eine Art "Ambilight" zu ermöglichen.
Das Design jedoch ist immer noch Geschmackssache: Mancher mag es, mancher eben nicht. Darüber lässt sich viel diskutieren, wenn man möchte. Bei dem weißen N7100 jedenfalls, das wir bei uns immer noch im Einsatz haben, hat mir gerade der blaue Farbtupfer bzw. das blaue Licht am Gerät gefallen - es ist ein guter Kontrapunkt zum ansonsten eher gediegenen, zurückhaltenen Design. Macht sich in unserem Wohnzimmer besser als jedes schwarze Klavierlackwunder. Daß ich dafür auf die weiter unten noch angesprochenen "Vielfarben"-LEDs verzichten muss, damit kann ich leben.

Lassen Sie uns kurz auf die vorhandenen Gerätelinien eingehen und danach die wichtigsten Features des N9200 genauer betrachten. Das macht in meinen Augen mehr Sinn, als an dieser Stelle noch einmal die Produktbeschreibung der jeweiligen Sony-Geräte durchzukauen und den Inhalt etwaiger anderer Rezensionen zu wiederholen.
Sony hat also im "Ferrofluid"-Geräte-Segment ("N") eine neue Gerätegeneration, die sich aufteilt in N5200, N7200 und N9200. Die Vorgänger sind demnach N7100 und N9100. Von dem N5200 gibt es, wie es scheint, keinen direkten Vorgänger, sondern hier nimmt wohl das BDV-N590 den Platz ein - nageln Sie mich aber auf diese Gleichsetzung nicht fest. Zu dem bisherigen N8100 gibt es bisher scheinbar keinen Nachfolger.
Da sich die Anlagen innerhalb der jeweiligen Produktlinie wie ein Ei dem anderen gleichen (alle Geräte - beider Produktlinien - können Dolby 5.1, 4K, 3D, Full HD, haben Ferrofluid-Lautsprecher, Triluminos Colour, NFC, Bluetooth, WLAN, 4K-Upscaling) und man hier auf den ersten Blick (und auch tatsächlich auf den zweiten Blick) nur den Unterschied "Die Lautsprecher sind anders" erkennen kann, lohnt sich ein vergleichender Blick durchaus: Je nachdem, was Sie überhaupt in Ihrem Wohnzimmer "unterkriegen" können, lohnt es sich ggf. "nur" ein N5200 oder N7200 zu kaufen und auf die "Türme" des N8200 und N9200 zu verzichten. Innerhalb der Gerätelinie steigt mit "der Nummer" primär die Größe (und Qualität) der mitgelieferten Lautsprecher; die Anzahl bleibt bedingt durch Dolby 5.1 übrigens immer gleich: 5 Lautsprecher (4 stehende, einer liegend) + ein Tieftoneffekt-Lautsprecher (= Subwoofer). Davon für diese Betrachtung relevant sind eigentlich nur die vier Satellitenlautsprecher.
Grob lässt sich hierzu generationsübergreifend sagen:
- N590/N5200 hat quasi vier "Mini"-Satellitenlautsprecher; Leistung: 1000 Watt
- N7100/N7200 hat vier halbhohe Lautsprecher; Leistung ebenfalls 1000 Watt - Unterschied zum N5200: die Lautsprecher sind beleuchtet und die hinteren Lautsprecher sind per eigenem WiFi angebunden*
- N8100/(...) hat zwei halbhohe Lautsprecher und zwei (hohe) Standlautsprecher; Leistung: 1000 Watt (beleuchtet, wiederum mit WiFi-Anbindung*)
- N9100/N9200 hat vier (hohe) Standlautsprecher; Leistung: 1200 Watt (beleuchtet, wiederum mit WiFi-Anbindung*)

Außer den hier dargestellten "N"-Geräten findet man im Moment zudem noch Geräte wie das NF7220 (ein Dolby 2.1-System mit 150 Watt auf der Basis der "N"-Linie) und das NF720 bzw. das NF620 (ebenfalls Dolby 2.1, dafür aber 400 Watt). Alle drei ebenfalls mit den sehr guten Ferrofluid-Lautsprechern.
Die etwas günstigere "E"-Gerätelinie setzt auf "normale" Lautsprecher ohne Ferrofluid und "WiFi Anbindung"*. Auch diese Linie macht Dolby 5.1 und ich höre bei Bekannten (die ein E6100 haben) keinen großen Unterschied, weshalb diese Geräte für Preisbewusste durchaus eine Alternative zur "N"-Linie darstellen könnten: Mit Geräten wie dem E6100 (4 Standlautsprecher, 1000 Watt), dem E2100 (4 kompakte Lautsprecher, 1000 Watt) und E4100 (2 kompakte, zwei Standlautsprecher, 1000 Watt) ist die Linie ganz ähnlich aufgestellt wie die "N"-Linie. Auch hier gibt es 2.1-Versionen - nämlich das EF420 (analog zum NF720; 400 Watt) und das EF1100 (analog zum NF7220; 150 Watt).
All diese Geräte haben gemein, dass sie als Präfix das "BDV" tragen - also Blu-Ray-Player beinhalten. Wer noch auf DVDs setzt, der findet sich im "DAV"-Segment wieder, das ich hier aber nicht weiter diskutieren möchte. Die Geräte aus diesem Segment (z.B. TZ715 und TZ140) können auch Dolby 5.1, wirken aber neben den BDVs nicht nur wegen des DVD-Players irgendwie antiquiert.

* "per eigenem WiFi angebunden" heißt in diesem Zusammenhang, dass hier die hinteren Lautsprecher an einem zusätzlichen Bauteil angestöpselt werden, das per WiFi mit dem eigentlichen Player verbunden ist. Vorteil: man muss die Kabel für die hinteren Lautsprecher nicht wie früher an den Wänden entlang um den kompletten Raum legen.

Sie merken: Sony hat eine Menge Geräte auf dem Markt, die für Sie potentiell in Frage kommen könnten. Die konkreten Unterschiede werden jedoch nicht wirklich augenfällig. So ist für Otto Normalkunde z.B. die Abgrenzung zwischen N7100 und N7200 recht schwer erkennbar: Macht es hier Sinn, sich das "neuere" Modell zu kaufen? Sieht man sich das N9100 und das N9200 an - macht es dann auch Sinn, sich das E6100 anzusehen?
Ich möchte zunächst mit einem großen "Jein" antworten. In meinen Augen macht es Sinn, sich - vor die Entscheidung gestellt - auch mal für das N7100 statt für das N7200 zu entscheiden, wenn man ein paar Euro sparen möchte. Man erhält fast das Gleiche - das N7100 ist das N7200 abzüglich einiger Zusatzfeatures und zuzüglich eines "blauen" Farbtupfers. Bei der Entscheidung zwischen dem N9100 und dem N9200 sieht es ähnlich aus, wobei man sogar das E6100 als Alternative berücksichtigen sollte, wenn man denn damit leben kann, dass man für die hinteren Lautsprecher einiges an Strippen ziehen muss und die Ferrofluid-Lautsprecher nun einmal im direkten Vergleich besser klingen als das, was die "E"-Linie mitbringt (aber, Hand aufs Herz: wie oft vergleichen Sie zwei Anlagen "nebeneinander"?)
Innerhalb der einzelnen Produktlinien können Sie sich einfach davon leiten lassen, was Sie als "zu klein", "zu groß" oder "passend" für Ihr Wohnzimmer empfinden.
All den genannten Produkten ist übrigens gemein, dass man sie relativ einfach aufbauen und konfigurieren kann. Sony setzt hier auf Einfachheit, wenngleich man im Nachhinein auch hin und wieder doch mal nach "Feature xyz" suchen muss, weil die Menüs manchmal unübersichtlich sind, so sind Sony-Geräte doch beispielhaft für Usability.

Zu den Features:
Die oben beschriebenen Produktmerkmale der N-Linie (Dolby 5.1, 4K, 3D, Full HD, Ferrofluid-Lautsprecher, Triluminos Colour, NFC, Bluetooth, WLAN, 4K-Upscaling) sind eigentlich selbsterklärend. Falls Sie hier konkrete Fragen haben, so kommen Sie doch bitte auf mich zu - ich möchte dringend vermeiden, hier in die 1000ste Wiederholung der Inhalte anderer Rezensionen zu verfallen.
Bei der neuen Generation der N-Linie ist jetzt "Spotify" hinzugekommen, wobei ich noch am prüfen bin, ob mein N7100 nicht nach dem letzten Software-Update (die übrigens recht regelmäßig kommen) auch Spotify streamen kann. Es ist gut möglich. Die Ferrofluid-Lautsprecher sind beispielhaft für "gute Lautsprecher"-Qualität. Daran hat sich auch in der neuen Generation nichts geändert. Vor allem sind die Dinger übrigens robust - haben bei uns einen etwas chaotischen Umzug ohne Probleme überlebt (und ja, sie sind uns herunter gefallen). Doch zurück zu den "neuen" N-Geräten: Sie können jetzt so eine Art "Ambilight". An der Rückseite der Standlautsprecher sind jetzt LEDs befestigt, die je nach Einstellung im Takt oder nach entsprechenden anderen Merkmalen "situativ" ein anderes Licht abgeben. Erinnert halt stark an Ambilight (von Philips), ist aber noch Meilen davon entfernt. Hier aber Obacht: Die Komponenten sind ja alle da - es kann sich durch Softwareupdates durchaus einiges tun.
Im Zusammenspiel mit anderen Sony-Geräten (z.B. Bravia-Fernsehern) geben sich die BDVs aller Linien nicht nur als Musterschüler, sondern plötzlich als Branchenprimus. Hier spielen die Geräte ihr volles Potential in Bezug auf Triluminos, 3D und (wenn vorhanden) 4K aus. Unser Toshiba-Fernseher kommt mir hier manchmal wirklich wie eine Bremse vor.
Sehr vorbildlich übrigens - ich merke es an, bevor ich es vergesse: Bei den "teureren" BDVs von Sony liegen in der Regel Fernbedienungen bei, die nativ mit Bravia-TVs "sprechen" und diese bedienen können. Die großen Hersteller wie Toshiba und Samsung (etc.) werden auch abgedeckt - und das auch bei Sat-Receivern. Man kann also am Ende ggf. alles über eine Fernbedienung steuern.

Zu dem N9200 möchte ich noch kurz gesondert anmerken, dass ich das bisherige N7100 nur deshalb nicht dagegen ausgetauscht habe, weil das Konzept der "großen" Standlautsprecher nicht in mein Wohngefühl bzw. mein Konzept von meinem Wohnzimmer passt. Wir haben viel Weiß im Wohnzimmer und die weiße Version des N7100 passt hier perfekt ins Konzept - die zwei relativ kompakten Lautsprecher neben dem Fernseher sieht man kaum - die beiden anderen verschwinden hinter einer Heizungsblende. Damit kurz zum Thema Robustheit: ich empfehle es zwar jetzt bewusst niemandem (Motto: "jeder ist seines eigenen Wärmestaues Herr"), aber man kann den Player gut in der Schublade von z.B. einem BESTA von IKEA verschwinden lassen. Mit einer günstigen "IR-Verlängerung" vom Grabbeltisch (ca. 15-20 Euro) kann man den Player dann quasi "unsichtbar" machen. Bisher hatte ich mit Wärmestau etc. keine Probleme. Dito bei den Lautsprechern hinter der Heizungsblende: Sie stehen recht nah an der Heizung und arbeiten trotzdem problemlos. Einzig mit dem "WiFi"-Konnektor würde ich an Ihrer Stelle vorsichtig sein: Das Gerät hat so viele Luftlöcher, dass es geradezu "deck mich nicht ab!" schreit.

Fazit für das N9200:
Glatte 5 Sterne für die sehr gute Preis-Leistung (trotz des hohen Preises). Im Vergleich mit den anderen Geräten der Serie wären 4,5 Sterne vielleicht eher sinnvoll, da der Leistungsprung von den definitiv mit 5 Sternen zu bewertenden N7100/N7200 vielleicht die paar Hundert Euro Unterschied nicht ganz rechtfertigt. Wer im Vergleich zum N9200 günstiger fahren möchte, der sollte sich (wenn er/sie/es mit kleineren Lautsprechern leben kann) zunächst in der Produktlinie "nach unten" umschauen, ggf. auf den Preis eines Gerätes aus der "letzten" Generation gucken und dann - wenn diese Preise noch zu hoch sind - in der E-Linie gucken. Die ist auch noch gut und definitiv auf einem 4-Sterne-Niveau (daher werde ich diese Geräte auch entsprechend bewerten, falls ich diese Rezension auch dort platziere).

Das N7200:
In meinen Augen ist das N7200 von der Preis-Leistung her noch besser aufgestellt als das N9200 und hat den Vorteil relativ kompakter Lautsprecher. Insgesamt gefällt mir das "Paket" hier noch besser als beim "größeren Bruder", aber das ist Geschmackssache.

Falls diese Rezension für Sie "hilfreich" war, so bewerten Sie sie doch bitte auch so. Für Anregungen und Fragen steht Ihnen die Kommentarfunktion zur Verfügung. Ich werde mich bemühen, schnell zu antworten. Sollte Ihnen der etwas generalisierende Ansatz dieser Rezension mißfallen, so bedenken Sie bitte, dass angesichts der Unübersichtlichkeit der Produktlinien für viele Kunden eine weitere "dieses Detail gefällt mir und dieses nicht"-Rezension, die sich an subjektiven Merkmalen wie der Verpackung oder der angeblichen oder tatsächlichen "Klangqualität" abarbeitet, wenig hilfreich sein würde.

Nachtrag zur 5200W:
Dank "Thomas P." wurde ich auf einen Fehler meinerseits aufmerksam gemacht, der die Beurteilung der 5200 natürlich nachhaltig beeinflussen könnte: Das Gerät hat auch (!) kabellose Rear-Lautsprecher. Hier scheint "nur" die Baugröße der Komponenten und das Fehlen der LED-Beleuchtung im Vergleich zu dem 7200 den Ausschlag zu geben.


Sony BDV-N5200W 5.1 3D-DVD/Blu-ray Heimkinosystem (Bluetooth, Wireless-LAN, NFC) schwarz
Sony BDV-N5200W 5.1 3D-DVD/Blu-ray Heimkinosystem (Bluetooth, Wireless-LAN, NFC) schwarz
Preis: EUR 428,59

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen All-In-One-Lösung mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis (Rezension inkl Übersicht der Produktlinien), 25. Juli 2014
Ich habe im letzten Jahr bereits das "Sony BDV-N7100WB 5.1 Blu-ray Heimkinosystem" bewertet, dessen Leistungsmerkmale "1000Watt / 4k UltraHD Upscaling / 3D / W-LAN, Bluetooth, NFC" sich nicht umsonst ähnlich lesen wie jene des "Sony BDVN9200WB", das ich jüngst bewerten musste. Es wird mit "1200 Watt, 4K UltraHD Upscaling, 3D, Wireless-LAN, Bluetooth, NFC, Spotify" ganz treffend grob umschrieben wird.
Wer sich bei Amazon die diversen Produktbilder zu den BDV-Geräten ansieht, dem fällt auf, dass diese beiden Geräte ganz offensichtlich aus einer Gerätelinie stammen und ein sehr ähnliches Design haben. Überhaupt gleichen sich die aktuellen Sony-Heimkinoanlagen sehr stark - es fällt also Otto Normalkunde inzwischen schon etwas die Unterscheidung schwer. Ich werde daher diese Rezension auch bei den im weiteren Verlauf besprochenen weiteren Modellen posten.
Dem geneigten Leser stellt sich nämlich vielleicht auch an dieser Stelle - wie mir - die Frage "Was ist da jetzt der große Unterschied?" -- denn das BDV-N7100 kostet knapp 500-550 Euro, während das BDVN9200WB immerhin mit knapp 750-800 Euro zu Buche schlägt und man andere Geräte schon für 300 Euro bekommen kann, während sich die Produktbeschreibungen sehr ähnlich lesen. Am Beispiel des Vergleichs zwischen N7100 und N9200 gesagt: Ist der Unterschied wirklich in den 200 Watt "Leistungsunterschied" zu finden? Oder ist der Unterschied nur im Design?

Vorweg ist zu sagen, dass das N9200 vom N7100 gesehen aus der "nächsten" Gerätegeneration kommt. Die "2" statt der "1" deutet es an. Optisch ist der Unterschied minimal - die "neue" Generation kommt leicht (wie umschreibe ich das jetzt?) "abgekantet" daher und verzichtet am eigentlichen Player inzwischen zugunsten einer etwas dezenteren Lösung auf das blaue Glas-Inlet im rechten Teil des Gehäuses. Weiterer Grund für die Abkehr von diesem markanten Designmerkmal: Man nutzt nun bei den Standlautsprechern mehrfarbige LEDs, um so eine Art "Ambilight" zu ermöglichen.
Das Design jedoch ist immer noch Geschmackssache: Mancher mag es, mancher eben nicht. Darüber lässt sich viel diskutieren, wenn man möchte. Bei dem weißen N7100 jedenfalls, das wir bei uns immer noch im Einsatz haben, hat mir gerade der blaue Farbtupfer bzw. das blaue Licht am Gerät gefallen - es ist ein guter Kontrapunkt zum ansonsten eher gediegenen, zurückhaltenen Design. Macht sich in unserem Wohnzimmer besser als jedes schwarze Klavierlackwunder. Daß ich dafür auf die weiter unten noch angesprochenen "Vielfarben"-LEDs verzichten muss, damit kann ich leben.

Lassen Sie uns kurz auf die vorhandenen Gerätelinien eingehen und danach die wichtigsten Features des N9200 genauer betrachten. Das macht in meinen Augen mehr Sinn, als an dieser Stelle noch einmal die Produktbeschreibung der jeweiligen Sony-Geräte durchzukauen und den Inhalt etwaiger anderer Rezensionen zu wiederholen.
Sony hat also im "Ferrofluid"-Geräte-Segment ("N") eine neue Gerätegeneration, die sich aufteilt in N5200, N7200 und N9200. Die Vorgänger sind demnach N7100 und N9100. Von dem N5200 gibt es, wie es scheint, keinen direkten Vorgänger, sondern hier nimmt wohl das BDV-N590 den Platz ein - nageln Sie mich aber auf diese Gleichsetzung nicht fest. Zu dem bisherigen N8100 gibt es bisher scheinbar keinen Nachfolger.
Da sich die Anlagen innerhalb der jeweiligen Produktlinie wie ein Ei dem anderen gleichen (alle Geräte - beider Produktlinien - können Dolby 5.1, 4K, 3D, Full HD, haben Ferrofluid-Lautsprecher, Triluminos Colour, NFC, Bluetooth, WLAN, 4K-Upscaling) und man hier auf den ersten Blick (und auch tatsächlich auf den zweiten Blick) nur den Unterschied "Die Lautsprecher sind anders" erkennen kann, lohnt sich ein vergleichender Blick durchaus: Je nachdem, was Sie überhaupt in Ihrem Wohnzimmer "unterkriegen" können, lohnt es sich ggf. "nur" ein N5200 oder N7200 zu kaufen und auf die "Türme" des N8200 und N9200 zu verzichten. Innerhalb der Gerätelinie steigt mit "der Nummer" primär die Größe (und Qualität) der mitgelieferten Lautsprecher; die Anzahl bleibt bedingt durch Dolby 5.1 übrigens immer gleich: 5 Lautsprecher (4 stehende, einer liegend) + ein Tieftoneffekt-Lautsprecher (= Subwoofer). Davon für diese Betrachtung relevant sind eigentlich nur die vier Satellitenlautsprecher.
Grob lässt sich hierzu generationsübergreifend sagen:
- N590/N5200 hat quasi vier "Mini"-Satellitenlautsprecher; Leistung: 1000 Watt
- N7100/N7200 hat vier halbhohe Lautsprecher; Leistung ebenfalls 1000 Watt - Unterschied zum N5200: die Lautsprecher sind beleuchtet und die hinteren Lautsprecher sind per eigenem WiFi angebunden*
- N8100/(...) hat zwei halbhohe Lautsprecher und zwei (hohe) Standlautsprecher; Leistung: 1000 Watt (beleuchtet, wiederum mit WiFi-Anbindung*)
- N9100/N9200 hat vier (hohe) Standlautsprecher; Leistung: 1200 Watt (beleuchtet, wiederum mit WiFi-Anbindung*)

Außer den hier dargestellten "N"-Geräten findet man im Moment zudem noch Geräte wie das NF7220 (ein Dolby 2.1-System mit 150 Watt auf der Basis der "N"-Linie) und das NF720 bzw. das NF620 (ebenfalls Dolby 2.1, dafür aber 400 Watt). Alle drei ebenfalls mit den sehr guten Ferrofluid-Lautsprechern.
Die etwas günstigere "E"-Gerätelinie setzt auf "normale" Lautsprecher ohne Ferrofluid und "WiFi Anbindung"*. Auch diese Linie macht Dolby 5.1 und ich höre bei Bekannten (die ein E6100 haben) keinen großen Unterschied, weshalb diese Geräte für Preisbewusste durchaus eine Alternative zur "N"-Linie darstellen könnten: Mit Geräten wie dem E6100 (4 Standlautsprecher, 1000 Watt), dem E2100 (4 kompakte Lautsprecher, 1000 Watt) und E4100 (2 kompakte, zwei Standlautsprecher, 1000 Watt) ist die Linie ganz ähnlich aufgestellt wie die "N"-Linie. Auch hier gibt es 2.1-Versionen - nämlich das EF420 (analog zum NF720; 400 Watt) und das EF1100 (analog zum NF7220; 150 Watt).
All diese Geräte haben gemein, dass sie als Präfix das "BDV" tragen - also Blu-Ray-Player beinhalten. Wer noch auf DVDs setzt, der findet sich im "DAV"-Segment wieder, das ich hier aber nicht weiter diskutieren möchte. Die Geräte aus diesem Segment (z.B. TZ715 und TZ140) können auch Dolby 5.1, wirken aber neben den BDVs nicht nur wegen des DVD-Players irgendwie antiquiert.

* "per eigenem WiFi angebunden" heißt in diesem Zusammenhang, dass hier die hinteren Lautsprecher an einem zusätzlichen Bauteil angestöpselt werden, das per WiFi mit dem eigentlichen Player verbunden ist. Vorteil: man muss die Kabel für die hinteren Lautsprecher nicht wie früher an den Wänden entlang um den kompletten Raum legen.

Sie merken: Sony hat eine Menge Geräte auf dem Markt, die für Sie potentiell in Frage kommen könnten. Die konkreten Unterschiede werden jedoch nicht wirklich augenfällig. So ist für Otto Normalkunde z.B. die Abgrenzung zwischen N7100 und N7200 recht schwer erkennbar: Macht es hier Sinn, sich das "neuere" Modell zu kaufen? Sieht man sich das N9100 und das N9200 an - macht es dann auch Sinn, sich das E6100 anzusehen?
Ich möchte zunächst mit einem großen "Jein" antworten. In meinen Augen macht es Sinn, sich - vor die Entscheidung gestellt - auch mal für das N7100 statt für das N7200 zu entscheiden, wenn man ein paar Euro sparen möchte. Man erhält fast das Gleiche - das N7100 ist das N7200 abzüglich einiger Zusatzfeatures und zuzüglich eines "blauen" Farbtupfers. Bei der Entscheidung zwischen dem N9100 und dem N9200 sieht es ähnlich aus, wobei man sogar das E6100 als Alternative berücksichtigen sollte, wenn man denn damit leben kann, dass man für die hinteren Lautsprecher einiges an Strippen ziehen muss und die Ferrofluid-Lautsprecher nun einmal im direkten Vergleich besser klingen als das, was die "E"-Linie mitbringt (aber, Hand aufs Herz: wie oft vergleichen Sie zwei Anlagen "nebeneinander"?)
Innerhalb der einzelnen Produktlinien können Sie sich einfach davon leiten lassen, was Sie als "zu klein", "zu groß" oder "passend" für Ihr Wohnzimmer empfinden.
All den genannten Produkten ist übrigens gemein, dass man sie relativ einfach aufbauen und konfigurieren kann. Sony setzt hier auf Einfachheit, wenngleich man im Nachhinein auch hin und wieder doch mal nach "Feature xyz" suchen muss, weil die Menüs manchmal unübersichtlich sind, so sind Sony-Geräte doch beispielhaft für Usability.

Zu den Features:
Die oben beschriebenen Produktmerkmale der N-Linie (Dolby 5.1, 4K, 3D, Full HD, Ferrofluid-Lautsprecher, Triluminos Colour, NFC, Bluetooth, WLAN, 4K-Upscaling) sind eigentlich selbsterklärend. Falls Sie hier konkrete Fragen haben, so kommen Sie doch bitte auf mich zu - ich möchte dringend vermeiden, hier in die 1000ste Wiederholung der Inhalte anderer Rezensionen zu verfallen.
Bei der neuen Generation der N-Linie ist jetzt "Spotify" hinzugekommen, wobei ich noch am prüfen bin, ob mein N7100 nicht nach dem letzten Software-Update (die übrigens recht regelmäßig kommen) auch Spotify streamen kann. Es ist gut möglich. Die Ferrofluid-Lautsprecher sind beispielhaft für "gute Lautsprecher"-Qualität. Daran hat sich auch in der neuen Generation nichts geändert. Vor allem sind die Dinger übrigens robust - haben bei uns einen etwas chaotischen Umzug ohne Probleme überlebt (und ja, sie sind uns herunter gefallen). Doch zurück zu den "neuen" N-Geräten: Sie können jetzt so eine Art "Ambilight". An der Rückseite der Standlautsprecher sind jetzt LEDs befestigt, die je nach Einstellung im Takt oder nach entsprechenden anderen Merkmalen "situativ" ein anderes Licht abgeben. Erinnert halt stark an Ambilight (von Philips), ist aber noch Meilen davon entfernt. Hier aber Obacht: Die Komponenten sind ja alle da - es kann sich durch Softwareupdates durchaus einiges tun.
Im Zusammenspiel mit anderen Sony-Geräten (z.B. Bravia-Fernsehern) geben sich die BDVs aller Linien nicht nur als Musterschüler, sondern plötzlich als Branchenprimus. Hier spielen die Geräte ihr volles Potential in Bezug auf Triluminos, 3D und (wenn vorhanden) 4K aus. Unser Toshiba-Fernseher kommt mir hier manchmal wirklich wie eine Bremse vor.
Sehr vorbildlich übrigens - ich merke es an, bevor ich es vergesse: Bei den "teureren" BDVs von Sony liegen in der Regel Fernbedienungen bei, die nativ mit Bravia-TVs "sprechen" und diese bedienen können. Die großen Hersteller wie Toshiba und Samsung (etc.) werden auch abgedeckt - und das auch bei Sat-Receivern. Man kann also am Ende ggf. alles über eine Fernbedienung steuern.

Zu dem N9200 möchte ich noch kurz gesondert anmerken, dass ich das bisherige N7100 nur deshalb nicht dagegen ausgetauscht habe, weil das Konzept der "großen" Standlautsprecher nicht in mein Wohngefühl bzw. mein Konzept von meinem Wohnzimmer passt. Wir haben viel Weiß im Wohnzimmer und die weiße Version des N7100 passt hier perfekt ins Konzept - die zwei relativ kompakten Lautsprecher neben dem Fernseher sieht man kaum - die beiden anderen verschwinden hinter einer Heizungsblende. Damit kurz zum Thema Robustheit: ich empfehle es zwar jetzt bewusst niemandem (Motto: "jeder ist seines eigenen Wärmestaues Herr"), aber man kann den Player gut in der Schublade von z.B. einem BESTA von IKEA verschwinden lassen. Mit einer günstigen "IR-Verlängerung" vom Grabbeltisch (ca. 15-20 Euro) kann man den Player dann quasi "unsichtbar" machen. Bisher hatte ich mit Wärmestau etc. keine Probleme. Dito bei den Lautsprechern hinter der Heizungsblende: Sie stehen recht nah an der Heizung und arbeiten trotzdem problemlos. Einzig mit dem "WiFi"-Konnektor würde ich an Ihrer Stelle vorsichtig sein: Das Gerät hat so viele Luftlöcher, dass es geradezu "deck mich nicht ab!" schreit.

Fazit für das N9200:
Glatte 5 Sterne für die sehr gute Preis-Leistung (trotz des hohen Preises). Im Vergleich mit den anderen Geräten der Serie wären 4,5 Sterne vielleicht eher sinnvoll, da der Leistungsprung von den definitiv mit 5 Sternen zu bewertenden N7100/N7200 vielleicht die paar Hundert Euro Unterschied nicht ganz rechtfertigt. Wer im Vergleich zum N9200 günstiger fahren möchte, der sollte sich (wenn er/sie/es mit kleineren Lautsprechern leben kann) zunächst in der Produktlinie "nach unten" umschauen, ggf. auf den Preis eines Gerätes aus der "letzten" Generation gucken und dann - wenn diese Preise noch zu hoch sind - in der E-Linie gucken. Die ist auch noch gut und definitiv auf einem 4-Sterne-Niveau (daher werde ich diese Geräte auch entsprechend bewerten, falls ich diese Rezension auch dort platziere).

Das N5200:
Den Vergleich mit dem 9200 braucht das N5200 nicht zu scheuen. Gefühlt ist es irgendwie die "Schüler"- oder "Studenten"-Version des "großen Bruders" - von Aufmachung und Leistung her decken sich die Geräte quasi, so dass man hier wirklich nur an der Lautsprecher-Größe und dem fehlenden "WiFi"-Anbinden der hinteren Lautsprecher irgend etwas festmachen kann. Trotzdem gute 4,5 Sterne (erst mal als 5 Sterne markiert).

Falls diese Rezension für Sie "hilfreich" war, so bewerten Sie sie doch bitte auch so. Für Anregungen und Fragen steht Ihnen die Kommentarfunktion zur Verfügung. Ich werde mich bemühen, schnell zu antworten. Sollte Ihnen der etwas generalisierende Ansatz dieser Rezension mißfallen, so bedenken Sie bitte, dass angesichts der Unübersichtlichkeit der Produktlinien für viele Kunden eine weitere "dieses Detail gefällt mir und dieses nicht"-Rezension, die sich an subjektiven Merkmalen wie der Verpackung oder der angeblichen oder tatsächlichen "Klangqualität" abarbeitet, wenig hilfreich sein würde.

Nachtrag zur 5200W:
Dank "Thomas P." wurde ich auf einen Fehler meinerseits aufmerksam gemacht, der die Beurteilung der 5200 natürlich nachhaltig beeinflussen könnte: Das Gerät hat auch (!) kabellose Rear-Lautsprecher. Hier scheint "nur" die Baugröße der Komponenten und das Fehlen der LED-Beleuchtung im Vergleich zu dem 7200 den Ausschlag zu geben.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 27, 2014 8:57 PM MEST


Sony BDV-N590  5.1 3D-DVD/-Blu-ray-Heimkinosystem (2 HDMI-Eingänge, 2D/3D-Konvertierung) schwarz
Sony BDV-N590 5.1 3D-DVD/-Blu-ray-Heimkinosystem (2 HDMI-Eingänge, 2D/3D-Konvertierung) schwarz

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Quasi das "kleinste" Gerät der alten N-Linie (Rezension inkl Übersicht der Produktlinien), 25. Juli 2014
Ich habe im letzten Jahr bereits das "Sony BDV-N7100WB 5.1 Blu-ray Heimkinosystem" bewertet, dessen Leistungsmerkmale "1000Watt / 4k UltraHD Upscaling / 3D / W-LAN, Bluetooth, NFC" sich nicht umsonst ähnlich lesen wie jene des "Sony BDVN9200WB", das ich jüngst bewerten musste. Es wird mit "1200 Watt, 4K UltraHD Upscaling, 3D, Wireless-LAN, Bluetooth, NFC, Spotify" ganz treffend grob umschrieben wird.
Wer sich bei Amazon die diversen Produktbilder zu den BDV-Geräten ansieht, dem fällt auf, dass diese beiden Geräte ganz offensichtlich aus einer Gerätelinie stammen und ein sehr ähnliches Design haben. Überhaupt gleichen sich die aktuellen Sony-Heimkinoanlagen sehr stark - es fällt also Otto Normalkunde inzwischen schon etwas die Unterscheidung schwer. Ich werde daher diese Rezension auch bei den im weiteren Verlauf besprochenen weiteren Modellen posten.
Dem geneigten Leser stellt sich nämlich vielleicht auch an dieser Stelle - wie mir - die Frage "Was ist da jetzt der große Unterschied?" -- denn das BDV-N7100 kostet knapp 500-550 Euro, während das BDVN9200WB immerhin mit knapp 750-800 Euro zu Buche schlägt und man andere Geräte schon für 300 Euro bekommen kann, während sich die Produktbeschreibungen sehr ähnlich lesen. Am Beispiel des Vergleichs zwischen N7100 und N9200 gesagt: Ist der Unterschied wirklich in den 200 Watt "Leistungsunterschied" zu finden? Oder ist der Unterschied nur im Design?

Vorweg ist zu sagen, dass das N9200 vom N7100 gesehen aus der "nächsten" Gerätegeneration kommt. Die "2" statt der "1" deutet es an. Optisch ist der Unterschied minimal - die "neue" Generation kommt leicht (wie umschreibe ich das jetzt?) "abgekantet" daher und verzichtet am eigentlichen Player inzwischen zugunsten einer etwas dezenteren Lösung auf das blaue Glas-Inlet im rechten Teil des Gehäuses. Weiterer Grund für die Abkehr von diesem markanten Designmerkmal: Man nutzt nun bei den Standlautsprechern mehrfarbige LEDs, um so eine Art "Ambilight" zu ermöglichen.
Das Design jedoch ist immer noch Geschmackssache: Mancher mag es, mancher eben nicht. Darüber lässt sich viel diskutieren, wenn man möchte. Bei dem weißen N7100 jedenfalls, das wir bei uns immer noch im Einsatz haben, hat mir gerade der blaue Farbtupfer bzw. das blaue Licht am Gerät gefallen - es ist ein guter Kontrapunkt zum ansonsten eher gediegenen, zurückhaltenen Design. Macht sich in unserem Wohnzimmer besser als jedes schwarze Klavierlackwunder. Daß ich dafür auf die weiter unten noch angesprochenen "Vielfarben"-LEDs verzichten muss, damit kann ich leben.

Lassen Sie uns kurz auf die vorhandenen Gerätelinien eingehen und danach die wichtigsten Features des N9200 genauer betrachten. Das macht in meinen Augen mehr Sinn, als an dieser Stelle noch einmal die Produktbeschreibung der jeweiligen Sony-Geräte durchzukauen und den Inhalt etwaiger anderer Rezensionen zu wiederholen.
Sony hat also im "Ferrofluid"-Geräte-Segment ("N") eine neue Gerätegeneration, die sich aufteilt in N5200, N7200 und N9200. Die Vorgänger sind demnach N7100 und N9100. Von dem N5200 gibt es, wie es scheint, keinen direkten Vorgänger, sondern hier nimmt wohl das BDV-N590 den Platz ein - nageln Sie mich aber auf diese Gleichsetzung nicht fest. Zu dem bisherigen N8100 gibt es bisher scheinbar keinen Nachfolger.
Da sich die Anlagen innerhalb der jeweiligen Produktlinie wie ein Ei dem anderen gleichen (alle Geräte - beider Produktlinien - können Dolby 5.1, 4K, 3D, Full HD, haben Ferrofluid-Lautsprecher, Triluminos Colour, NFC, Bluetooth, WLAN, 4K-Upscaling) und man hier auf den ersten Blick (und auch tatsächlich auf den zweiten Blick) nur den Unterschied "Die Lautsprecher sind anders" erkennen kann, lohnt sich ein vergleichender Blick durchaus: Je nachdem, was Sie überhaupt in Ihrem Wohnzimmer "unterkriegen" können, lohnt es sich ggf. "nur" ein N5200 oder N7200 zu kaufen und auf die "Türme" des N8200 und N9200 zu verzichten. Innerhalb der Gerätelinie steigt mit "der Nummer" primär die Größe (und Qualität) der mitgelieferten Lautsprecher; die Anzahl bleibt bedingt durch Dolby 5.1 übrigens immer gleich: 5 Lautsprecher (4 stehende, einer liegend) + ein Tieftoneffekt-Lautsprecher (= Subwoofer). Davon für diese Betrachtung relevant sind eigentlich nur die vier Satellitenlautsprecher.
Grob lässt sich hierzu generationsübergreifend sagen:
- N590/N5200 hat quasi vier "Mini"-Satellitenlautsprecher; Leistung: 1000 Watt
- N7100/N7200 hat vier halbhohe Lautsprecher; Leistung ebenfalls 1000 Watt - Unterschied zum N5200: die Lautsprecher sind beleuchtet und die hinteren Lautsprecher sind per eigenem WiFi angebunden*
- N8100/(...) hat zwei halbhohe Lautsprecher und zwei (hohe) Standlautsprecher; Leistung: 1000 Watt (beleuchtet, wiederum mit WiFi-Anbindung*)
- N9100/N9200 hat vier (hohe) Standlautsprecher; Leistung: 1200 Watt (beleuchtet, wiederum mit WiFi-Anbindung*)

Außer den hier dargestellten "N"-Geräten findet man im Moment zudem noch Geräte wie das NF7220 (ein Dolby 2.1-System mit 150 Watt auf der Basis der "N"-Linie) und das NF720 bzw. das NF620 (ebenfalls Dolby 2.1, dafür aber 400 Watt). Alle drei ebenfalls mit den sehr guten Ferrofluid-Lautsprechern.
Die etwas günstigere "E"-Gerätelinie setzt auf "normale" Lautsprecher ohne Ferrofluid und "WiFi Anbindung"*. Auch diese Linie macht Dolby 5.1 und ich höre bei Bekannten (die ein E6100 haben) keinen großen Unterschied, weshalb diese Geräte für Preisbewusste durchaus eine Alternative zur "N"-Linie darstellen könnten: Mit Geräten wie dem E6100 (4 Standlautsprecher, 1000 Watt), dem E2100 (4 kompakte Lautsprecher, 1000 Watt) und E4100 (2 kompakte, zwei Standlautsprecher, 1000 Watt) ist die Linie ganz ähnlich aufgestellt wie die "N"-Linie. Auch hier gibt es 2.1-Versionen - nämlich das EF420 (analog zum NF720; 400 Watt) und das EF1100 (analog zum NF7220; 150 Watt).
All diese Geräte haben gemein, dass sie als Präfix das "BDV" tragen - also Blu-Ray-Player beinhalten. Wer noch auf DVDs setzt, der findet sich im "DAV"-Segment wieder, das ich hier aber nicht weiter diskutieren möchte. Die Geräte aus diesem Segment (z.B. TZ715 und TZ140) können auch Dolby 5.1, wirken aber neben den BDVs nicht nur wegen des DVD-Players irgendwie antiquiert.

* "per eigenem WiFi angebunden" heißt in diesem Zusammenhang, dass hier die hinteren Lautsprecher an einem zusätzlichen Bauteil angestöpselt werden, das per WiFi mit dem eigentlichen Player verbunden ist. Vorteil: man muss die Kabel für die hinteren Lautsprecher nicht wie früher an den Wänden entlang um den kompletten Raum legen.

Sie merken: Sony hat eine Menge Geräte auf dem Markt, die für Sie potentiell in Frage kommen könnten. Die konkreten Unterschiede werden jedoch nicht wirklich augenfällig. So ist für Otto Normalkunde z.B. die Abgrenzung zwischen N7100 und N7200 recht schwer erkennbar: Macht es hier Sinn, sich das "neuere" Modell zu kaufen? Sieht man sich das N9100 und das N9200 an - macht es dann auch Sinn, sich das E6100 anzusehen?
Ich möchte zunächst mit einem großen "Jein" antworten. In meinen Augen macht es Sinn, sich - vor die Entscheidung gestellt - auch mal für das N7100 statt für das N7200 zu entscheiden, wenn man ein paar Euro sparen möchte. Man erhält fast das Gleiche - das N7100 ist das N7200 abzüglich einiger Zusatzfeatures und zuzüglich eines "blauen" Farbtupfers. Bei der Entscheidung zwischen dem N9100 und dem N9200 sieht es ähnlich aus, wobei man sogar das E6100 als Alternative berücksichtigen sollte, wenn man denn damit leben kann, dass man für die hinteren Lautsprecher einiges an Strippen ziehen muss und die Ferrofluid-Lautsprecher nun einmal im direkten Vergleich besser klingen als das, was die "E"-Linie mitbringt (aber, Hand aufs Herz: wie oft vergleichen Sie zwei Anlagen "nebeneinander"?)
Innerhalb der einzelnen Produktlinien können Sie sich einfach davon leiten lassen, was Sie als "zu klein", "zu groß" oder "passend" für Ihr Wohnzimmer empfinden.
All den genannten Produkten ist übrigens gemein, dass man sie relativ einfach aufbauen und konfigurieren kann. Sony setzt hier auf Einfachheit, wenngleich man im Nachhinein auch hin und wieder doch mal nach "Feature xyz" suchen muss, weil die Menüs manchmal unübersichtlich sind, so sind Sony-Geräte doch beispielhaft für Usability.

Zu den Features:
Die oben beschriebenen Produktmerkmale der N-Linie (Dolby 5.1, 4K, 3D, Full HD, Ferrofluid-Lautsprecher, Triluminos Colour, NFC, Bluetooth, WLAN, 4K-Upscaling) sind eigentlich selbsterklärend. Falls Sie hier konkrete Fragen haben, so kommen Sie doch bitte auf mich zu - ich möchte dringend vermeiden, hier in die 1000ste Wiederholung der Inhalte anderer Rezensionen zu verfallen.
Bei der neuen Generation der N-Linie ist jetzt "Spotify" hinzugekommen, wobei ich noch am prüfen bin, ob mein N7100 nicht nach dem letzten Software-Update (die übrigens recht regelmäßig kommen) auch Spotify streamen kann. Es ist gut möglich. Die Ferrofluid-Lautsprecher sind beispielhaft für "gute Lautsprecher"-Qualität. Daran hat sich auch in der neuen Generation nichts geändert. Vor allem sind die Dinger übrigens robust - haben bei uns einen etwas chaotischen Umzug ohne Probleme überlebt (und ja, sie sind uns herunter gefallen). Doch zurück zu den "neuen" N-Geräten: Sie können jetzt so eine Art "Ambilight". An der Rückseite der Standlautsprecher sind jetzt LEDs befestigt, die je nach Einstellung im Takt oder nach entsprechenden anderen Merkmalen "situativ" ein anderes Licht abgeben. Erinnert halt stark an Ambilight (von Philips), ist aber noch Meilen davon entfernt. Hier aber Obacht: Die Komponenten sind ja alle da - es kann sich durch Softwareupdates durchaus einiges tun.
Im Zusammenspiel mit anderen Sony-Geräten (z.B. Bravia-Fernsehern) geben sich die BDVs aller Linien nicht nur als Musterschüler, sondern plötzlich als Branchenprimus. Hier spielen die Geräte ihr volles Potential in Bezug auf Triluminos, 3D und (wenn vorhanden) 4K aus. Unser Toshiba-Fernseher kommt mir hier manchmal wirklich wie eine Bremse vor.
Sehr vorbildlich übrigens - ich merke es an, bevor ich es vergesse: Bei den "teureren" BDVs von Sony liegen in der Regel Fernbedienungen bei, die nativ mit Bravia-TVs "sprechen" und diese bedienen können. Die großen Hersteller wie Toshiba und Samsung (etc.) werden auch abgedeckt - und das auch bei Sat-Receivern. Man kann also am Ende ggf. alles über eine Fernbedienung steuern.

Zu dem N9200 möchte ich noch kurz gesondert anmerken, dass ich das bisherige N7100 nur deshalb nicht dagegen ausgetauscht habe, weil das Konzept der "großen" Standlautsprecher nicht in mein Wohngefühl bzw. mein Konzept von meinem Wohnzimmer passt. Wir haben viel Weiß im Wohnzimmer und die weiße Version des N7100 passt hier perfekt ins Konzept - die zwei relativ kompakten Lautsprecher neben dem Fernseher sieht man kaum - die beiden anderen verschwinden hinter einer Heizungsblende. Damit kurz zum Thema Robustheit: ich empfehle es zwar jetzt bewusst niemandem (Motto: "jeder ist seines eigenen Wärmestaues Herr"), aber man kann den Player gut in der Schublade von z.B. einem BESTA von IKEA verschwinden lassen. Mit einer günstigen "IR-Verlängerung" vom Grabbeltisch (ca. 15-20 Euro) kann man den Player dann quasi "unsichtbar" machen. Bisher hatte ich mit Wärmestau etc. keine Probleme. Dito bei den Lautsprechern hinter der Heizungsblende: Sie stehen recht nah an der Heizung und arbeiten trotzdem problemlos. Einzig mit dem "WiFi"-Konnektor würde ich an Ihrer Stelle vorsichtig sein: Das Gerät hat so viele Luftlöcher, dass es geradezu "deck mich nicht ab!" schreit.

Fazit für das N9200:
Glatte 5 Sterne für die sehr gute Preis-Leistung (trotz des hohen Preises). Im Vergleich mit den anderen Geräten der Serie wären 4,5 Sterne vielleicht eher sinnvoll, da der Leistungsprung von den definitiv mit 5 Sternen zu bewertenden N7100/N7200 vielleicht die paar Hundert Euro Unterschied nicht ganz rechtfertigt. Wer im Vergleich zum N9200 günstiger fahren möchte, der sollte sich (wenn er/sie/es mit kleineren Lautsprechern leben kann) zunächst in der Produktlinie "nach unten" umschauen, ggf. auf den Preis eines Gerätes aus der "letzten" Generation gucken und dann - wenn diese Preise noch zu hoch sind - in der E-Linie gucken. Die ist auch noch gut und definitiv auf einem 4-Sterne-Niveau (daher werde ich diese Geräte auch entsprechend bewerten, falls ich diese Rezension auch dort platziere).

Das N590:
Dieses Gerät zielt natürlich ganz deutlich in eine andere Richtung als das N9100 - Sie sollten sich aber ggf. bei den "neuen" Geräten der N-Linie umsehen, bevor sie das N590 kaufen. Das N5200 macht hier ggf. auch Sinn. Insgesamt würde ich das N590 mit 4 Sternen bewerten, weil Features wie eine WiFi-Anbindung der Satelliten fehlen, aber die wesentlichen Merkmale der N-Linie schon vorhanden sind. Im Fazit ein solides Gerät, das man durchaus kaufen kann, wenn es preislich in das eigene Konzept passt.

Falls diese Rezension für Sie "hilfreich" war, so bewerten Sie sie doch bitte auch so. Für Anregungen und Fragen steht Ihnen die Kommentarfunktion zur Verfügung. Ich werde mich bemühen, schnell zu antworten. Sollte Ihnen der etwas generalisierende Ansatz dieser Rezension mißfallen, so bedenken Sie bitte, dass angesichts der Unübersichtlichkeit der Produktlinien für viele Kunden eine weitere "dieses Detail gefällt mir und dieses nicht"-Rezension, die sich an subjektiven Merkmalen wie der Verpackung oder der angeblichen oder tatsächlichen "Klangqualität" abarbeitet, wenig hilfreich sein würde.

Nachtrag zur 5200W:
Dank "Thomas P." wurde ich auf einen Fehler meinerseits aufmerksam gemacht, der die Beurteilung der 5200 natürlich nachhaltig beeinflussen könnte: Das Gerät hat auch (!) kabellose Rear-Lautsprecher. Hier scheint "nur" die Baugröße der Komponenten und das Fehlen der LED-Beleuchtung im Vergleich zu dem 7200 den Ausschlag zu geben.


Sony BDVN9200WB 5.1 Blu-ray Heimkinosystem (1200 Watt, 4K UltraHD Upscaling, 3D, Wireless-LAN, Bluetooth, NFC, Spotify) schwarz
Sony BDVN9200WB 5.1 Blu-ray Heimkinosystem (1200 Watt, 4K UltraHD Upscaling, 3D, Wireless-LAN, Bluetooth, NFC, Spotify) schwarz
Preis: EUR 768,90

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen All-In-One-Lösung mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis (Rezension inkl Übersicht der Produktlinien), 25. Juli 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ich habe im letzten Jahr bereits das "Sony BDV-N7100WB 5.1 Blu-ray Heimkinosystem" bewertet, dessen Leistungsmerkmale "1000Watt / 4k UltraHD Upscaling / 3D / W-LAN, Bluetooth, NFC" sich nicht umsonst ähnlich lesen wie jene des "Sony BDVN9200WB", das ich jüngst bewerten musste. Es wird mit "1200 Watt, 4K UltraHD Upscaling, 3D, Wireless-LAN, Bluetooth, NFC, Spotify" ganz treffend grob umschrieben wird.
Wer sich bei Amazon die diversen Produktbilder zu den BDV-Geräten ansieht, dem fällt auf, dass diese beiden Geräte ganz offensichtlich aus einer Gerätelinie stammen und ein sehr ähnliches Design haben. Überhaupt gleichen sich die aktuellen Sony-Heimkinoanlagen sehr stark - es fällt also Otto Normalkunde inzwischen schon etwas die Unterscheidung schwer. Ich werde daher diese Rezension auch bei den im weiteren Verlauf besprochenen weiteren Modellen posten.
Dem geneigten Leser stellt sich nämlich vielleicht auch an dieser Stelle - wie mir - die Frage "Was ist da jetzt der große Unterschied?" -- denn das BDV-N7100 kostet knapp 500-550 Euro, während das BDVN9200WB immerhin mit knapp 750-800 Euro zu Buche schlägt und man andere Geräte schon für 300 Euro bekommen kann, während sich die Produktbeschreibungen sehr ähnlich lesen. Am Beispiel des Vergleichs zwischen N7100 und N9200 gesagt: Ist der Unterschied wirklich in den 200 Watt "Leistungsunterschied" zu finden? Oder ist der Unterschied nur im Design?

Vorweg ist zu sagen, dass das N9200 vom N7100 gesehen aus der "nächsten" Gerätegeneration kommt. Die "2" statt der "1" deutet es an. Optisch ist der Unterschied minimal - die "neue" Generation kommt leicht (wie umschreibe ich das jetzt?) "abgekantet" daher und verzichtet am eigentlichen Player inzwischen zugunsten einer etwas dezenteren Lösung auf das blaue Glas-Inlet im rechten Teil des Gehäuses. Weiterer Grund für die Abkehr von diesem markanten Designmerkmal: Man nutzt nun bei den Standlautsprechern mehrfarbige LEDs, um so eine Art "Ambilight" zu ermöglichen.
Das Design jedoch ist immer noch Geschmackssache: Mancher mag es, mancher eben nicht. Darüber lässt sich viel diskutieren, wenn man möchte. Bei dem weißen N7100 jedenfalls, das wir bei uns immer noch im Einsatz haben, hat mir gerade der blaue Farbtupfer bzw. das blaue Licht am Gerät gefallen - es ist ein guter Kontrapunkt zum ansonsten eher gediegenen, zurückhaltenen Design. Macht sich in unserem Wohnzimmer besser als jedes schwarze Klavierlackwunder. Daß ich dafür auf die weiter unten noch angesprochenen "Vielfarben"-LEDs verzichten muss, damit kann ich leben.

Lassen Sie uns kurz auf die vorhandenen Gerätelinien eingehen und danach die wichtigsten Features des N9200 genauer betrachten. Das macht in meinen Augen mehr Sinn, als an dieser Stelle noch einmal die Produktbeschreibung der jeweiligen Sony-Geräte durchzukauen und den Inhalt etwaiger anderer Rezensionen zu wiederholen.
Sony hat also im "Ferrofluid"-Geräte-Segment ("N") eine neue Gerätegeneration, die sich aufteilt in N5200, N7200 und N9200. Die Vorgänger sind demnach N7100 und N9100. Von dem N5200 gibt es, wie es scheint, keinen direkten Vorgänger, sondern hier nimmt wohl das BDV-N590 den Platz ein - nageln Sie mich aber auf diese Gleichsetzung nicht fest. Zu dem bisherigen N8100 gibt es bisher scheinbar keinen Nachfolger.
Da sich die Anlagen innerhalb der jeweiligen Produktlinie wie ein Ei dem anderen gleichen (alle Geräte - beider Produktlinien - können Dolby 5.1, 4K, 3D, Full HD, haben Ferrofluid-Lautsprecher, Triluminos Colour, NFC, Bluetooth, WLAN, 4K-Upscaling) und man hier auf den ersten Blick (und auch tatsächlich auf den zweiten Blick) nur den Unterschied "Die Lautsprecher sind anders" erkennen kann, lohnt sich ein vergleichender Blick durchaus: Je nachdem, was Sie überhaupt in Ihrem Wohnzimmer "unterkriegen" können, lohnt es sich ggf. "nur" ein N5200 oder N7200 zu kaufen und auf die "Türme" des N8200 und N9200 zu verzichten. Innerhalb der Gerätelinie steigt mit "der Nummer" primär die Größe (und Qualität) der mitgelieferten Lautsprecher; die Anzahl bleibt bedingt durch Dolby 5.1 übrigens immer gleich: 5 Lautsprecher (4 stehende, einer liegend) + ein Tieftoneffekt-Lautsprecher (= Subwoofer). Davon für diese Betrachtung relevant sind eigentlich nur die vier Satellitenlautsprecher.
Grob lässt sich hierzu generationsübergreifend sagen:
- N590/N5200 hat quasi vier "Mini"-Satellitenlautsprecher; Leistung: 1000 Watt
- N7100/N7200 hat vier halbhohe Lautsprecher; Leistung ebenfalls 1000 Watt - Unterschied zum N5200: die Lautsprecher sind beleuchtet und die hinteren Lautsprecher sind per eigenem WiFi angebunden*
- N8100/(...) hat zwei halbhohe Lautsprecher und zwei (hohe) Standlautsprecher; Leistung: 1000 Watt (beleuchtet, wiederum mit WiFi-Anbindung*)
- N9100/N9200 hat vier (hohe) Standlautsprecher; Leistung: 1200 Watt (beleuchtet, wiederum mit WiFi-Anbindung*)

Außer den hier dargestellten "N"-Geräten findet man im Moment zudem noch Geräte wie das NF7220 (ein Dolby 2.1-System mit 150 Watt auf der Basis der "N"-Linie) und das NF720 bzw. das NF620 (ebenfalls Dolby 2.1, dafür aber 400 Watt). Alle drei ebenfalls mit den sehr guten Ferrofluid-Lautsprechern.
Die etwas günstigere "E"-Gerätelinie setzt auf "normale" Lautsprecher ohne Ferrofluid und "WiFi Anbindung"*. Auch diese Linie macht Dolby 5.1 und ich höre bei Bekannten (die ein E6100 haben) keinen großen Unterschied, weshalb diese Geräte für Preisbewusste durchaus eine Alternative zur "N"-Linie darstellen könnten: Mit Geräten wie dem E6100 (4 Standlautsprecher, 1000 Watt), dem E2100 (4 kompakte Lautsprecher, 1000 Watt) und E4100 (2 kompakte, zwei Standlautsprecher, 1000 Watt) ist die Linie ganz ähnlich aufgestellt wie die "N"-Linie. Auch hier gibt es 2.1-Versionen - nämlich das EF420 (analog zum NF720; 400 Watt) und das EF1100 (analog zum NF7220; 150 Watt).
All diese Geräte haben gemein, dass sie als Präfix das "BDV" tragen - also Blu-Ray-Player beinhalten. Wer noch auf DVDs setzt, der findet sich im "DAV"-Segment wieder, das ich hier aber nicht weiter diskutieren möchte. Die Geräte aus diesem Segment (z.B. TZ715 und TZ140) können auch Dolby 5.1, wirken aber neben den BDVs nicht nur wegen des DVD-Players irgendwie antiquiert.

* "per eigenem WiFi angebunden" heißt in diesem Zusammenhang, dass hier die hinteren Lautsprecher an einem zusätzlichen Bauteil angestöpselt werden, das per WiFi mit dem eigentlichen Player verbunden ist. Vorteil: man muss die Kabel für die hinteren Lautsprecher nicht wie früher an den Wänden entlang um den kompletten Raum legen.

Sie merken: Sony hat eine Menge Geräte auf dem Markt, die für Sie potentiell in Frage kommen könnten. Die konkreten Unterschiede werden jedoch nicht wirklich augenfällig. So ist für Otto Normalkunde z.B. die Abgrenzung zwischen N7100 und N7200 recht schwer erkennbar: Macht es hier Sinn, sich das "neuere" Modell zu kaufen? Sieht man sich das N9100 und das N9200 an - macht es dann auch Sinn, sich das E6100 anzusehen?
Ich möchte zunächst mit einem großen "Jein" antworten. In meinen Augen macht es Sinn, sich - vor die Entscheidung gestellt - auch mal für das N7100 statt für das N7200 zu entscheiden, wenn man ein paar Euro sparen möchte. Man erhält fast das Gleiche - das N7100 ist das N7200 abzüglich einiger Zusatzfeatures und zuzüglich eines "blauen" Farbtupfers. Bei der Entscheidung zwischen dem N9100 und dem N9200 sieht es ähnlich aus, wobei man sogar das E6100 als Alternative berücksichtigen sollte, wenn man denn damit leben kann, dass man für die hinteren Lautsprecher einiges an Strippen ziehen muss und die Ferrofluid-Lautsprecher nun einmal im direkten Vergleich besser klingen als das, was die "E"-Linie mitbringt (aber, Hand aufs Herz: wie oft vergleichen Sie zwei Anlagen "nebeneinander"?)
Innerhalb der einzelnen Produktlinien können Sie sich einfach davon leiten lassen, was Sie als "zu klein", "zu groß" oder "passend" für Ihr Wohnzimmer empfinden.
All den genannten Produkten ist übrigens gemein, dass man sie relativ einfach aufbauen und konfigurieren kann. Sony setzt hier auf Einfachheit, wenngleich man im Nachhinein auch hin und wieder doch mal nach "Feature xyz" suchen muss, weil die Menüs manchmal unübersichtlich sind, so sind Sony-Geräte doch beispielhaft für Usability.

Zu den Features:
Die oben beschriebenen Produktmerkmale der N-Linie (Dolby 5.1, 4K, 3D, Full HD, Ferrofluid-Lautsprecher, Triluminos Colour, NFC, Bluetooth, WLAN, 4K-Upscaling) sind eigentlich selbsterklärend. Falls Sie hier konkrete Fragen haben, so kommen Sie doch bitte auf mich zu - ich möchte dringend vermeiden, hier in die 1000ste Wiederholung der Inhalte anderer Rezensionen zu verfallen.
Bei der neuen Generation der N-Linie ist jetzt "Spotify" hinzugekommen, wobei ich noch am prüfen bin, ob mein N7100 nicht nach dem letzten Software-Update (die übrigens recht regelmäßig kommen) auch Spotify streamen kann. Es ist gut möglich. Die Ferrofluid-Lautsprecher sind beispielhaft für "gute Lautsprecher"-Qualität. Daran hat sich auch in der neuen Generation nichts geändert. Vor allem sind die Dinger übrigens robust - haben bei uns einen etwas chaotischen Umzug ohne Probleme überlebt (und ja, sie sind uns herunter gefallen). Doch zurück zu den "neuen" N-Geräten: Sie können jetzt so eine Art "Ambilight". An der Rückseite der Standlautsprecher sind jetzt LEDs befestigt, die je nach Einstellung im Takt oder nach entsprechenden anderen Merkmalen "situativ" ein anderes Licht abgeben. Erinnert halt stark an Ambilight (von Philips), ist aber noch Meilen davon entfernt. Hier aber Obacht: Die Komponenten sind ja alle da - es kann sich durch Softwareupdates durchaus einiges tun.
Im Zusammenspiel mit anderen Sony-Geräten (z.B. Bravia-Fernsehern) geben sich die BDVs aller Linien nicht nur als Musterschüler, sondern plötzlich als Branchenprimus. Hier spielen die Geräte ihr volles Potential in Bezug auf Triluminos, 3D und (wenn vorhanden) 4K aus. Unser Toshiba-Fernseher kommt mir hier manchmal wirklich wie eine Bremse vor.
Sehr vorbildlich übrigens - ich merke es an, bevor ich es vergesse: Bei den "teureren" BDVs von Sony liegen in der Regel Fernbedienungen bei, die nativ mit Bravia-TVs "sprechen" und diese bedienen können. Die großen Hersteller wie Toshiba und Samsung (etc.) werden auch abgedeckt - und das auch bei Sat-Receivern. Man kann also am Ende ggf. alles über eine Fernbedienung steuern.

Zu dem N9200 möchte ich noch kurz gesondert anmerken, dass ich das bisherige N7100 nur deshalb nicht dagegen ausgetauscht habe, weil das Konzept der "großen" Standlautsprecher nicht in mein Wohngefühl bzw. mein Konzept von meinem Wohnzimmer passt. Wir haben viel Weiß im Wohnzimmer und die weiße Version des N7100 passt hier perfekt ins Konzept - die zwei relativ kompakten Lautsprecher neben dem Fernseher sieht man kaum - die beiden anderen verschwinden hinter einer Heizungsblende. Damit kurz zum Thema Robustheit: ich empfehle es zwar jetzt bewusst niemandem (Motto: "jeder ist seines eigenen Wärmestaues Herr"), aber man kann den Player gut in der Schublade von z.B. einem BESTA von IKEA verschwinden lassen. Mit einer günstigen "IR-Verlängerung" vom Grabbeltisch (ca. 15-20 Euro) kann man den Player dann quasi "unsichtbar" machen. Bisher hatte ich mit Wärmestau etc. keine Probleme. Dito bei den Lautsprechern hinter der Heizungsblende: Sie stehen recht nah an der Heizung und arbeiten trotzdem problemlos. Einzig mit dem "WiFi"-Konnektor würde ich an Ihrer Stelle vorsichtig sein: Das Gerät hat so viele Luftlöcher, dass es geradezu "deck mich nicht ab!" schreit.

Fazit für das N9200:
Glatte 5 Sterne für die sehr gute Preis-Leistung (trotz des hohen Preises). Im Vergleich mit den anderen Geräten der Serie wären 4,5 Sterne vielleicht eher sinnvoll, da der Leistungsprung von den definitiv mit 5 Sternen zu bewertenden N7100/N7200 vielleicht die paar Hundert Euro Unterschied nicht ganz rechtfertigt. Wer im Vergleich zum N9200 günstiger fahren möchte, der sollte sich (wenn er/sie/es mit kleineren Lautsprechern leben kann) zunächst in der Produktlinie "nach unten" umschauen, ggf. auf den Preis eines Gerätes aus der "letzten" Generation gucken und dann - wenn diese Preise noch zu hoch sind - in der E-Linie gucken. Die ist auch noch gut und definitiv auf einem 4-Sterne-Niveau (daher werde ich diese Geräte auch entsprechend bewerten, falls ich diese Rezension auch dort platziere).

Falls diese Rezension für Sie "hilfreich" war, so bewerten Sie sie doch bitte auch so. Für Anregungen und Fragen steht Ihnen die Kommentarfunktion zur Verfügung. Ich werde mich bemühen, schnell zu antworten. Sollte Ihnen der etwas generalisierende Ansatz dieser Rezension mißfallen, so bedenken Sie bitte, dass angesichts der Unübersichtlichkeit der Produktlinien für viele Kunden eine weitere "dieses Detail gefällt mir und dieses nicht"-Rezension, die sich an subjektiven Merkmalen wie der Verpackung oder der angeblichen oder tatsächlichen "Klangqualität" abarbeitet, wenig hilfreich sein würde.

Nachtrag zur 5200W:
Dank "Thomas P." wurde ich auf einen Fehler meinerseits aufmerksam gemacht, der die Beurteilung der 5200 natürlich nachhaltig beeinflussen könnte: Das Gerät hat auch (!) kabellose Rear-Lautsprecher. Hier scheint "nur" die Baugröße der Komponenten und das Fehlen der LED-Beleuchtung im Vergleich zu dem 7200 den Ausschlag zu geben.


Olympus SP-100 EE Digitalkamera (16 Megapixel CMOS-Sensor, 50-fach opt. Zoom, Full-HD Video) inkl. Sucher, Punktvisier schwarz
Olympus SP-100 EE Digitalkamera (16 Megapixel CMOS-Sensor, 50-fach opt. Zoom, Full-HD Video) inkl. Sucher, Punktvisier schwarz
Preis: EUR 393,00

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute bis sehr gute Bridge-Kamera mit Alleinstellungsmerkmal (Rotpunktvisier), 22. Juli 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ich habe mir mit der Rezension der Olympus SP-100 EE ("Eagle-Eye") mehr Zeit gelassen als ich das sonst tue. Ich wollte einfach fair zu dieser Kamera sein, die mich - wie ich zugeben muß - trotz ihrer sehr guten Grundwerte (16 Megapixel CMOS-Sensor, 50-fach optischer Zoom, 200-fach Software-Zoom, Full-HD-Video, Punktvisier ... usw. usf.) - bei den ersten paar Benutzungen nicht wirklich vom Hocker gerissen hat. Ich muss dazu sagen, dass ich sonst hauptsächlich mit einer Nex-5T und wechselnden Objektiven fotografiere, weshalb der Vergleich irgendwie hinkt - ich bin mir dessen durchaus klar; gerade deshalb habe ich die SP-100 EE immer mal wieder bei verschiedenene Gelegenheiten zusätzlich mitgenommen, um ihre Stärken kennen zu lernen. Ihre Schwächen konnte ich schon direkt am ersten Abend ausmachen - im Vergleich gesehen wirken Bilder mit der SP-100 bei schlechten Lichtverhältnissen körnig und dunkel: ohne hier bereits die restliche Rezension vorweg nehmen zu wollen - ja, die SP-100 EE ist eher eine Kamera für schönes Wetter und gute Lichtverhältnisse. Lassen Sie mich aber hier jetzt direkt für die SP-100 EE in die Bresche springen, bevor ein negatives Bild aufkommt: Unter den genannten Bedingungen (und notfalls unter Einsatz des eingebauten Blitzes) bringt diese Kamera wirklich gute Bilder zustande, wobei der 50-fach Zoom das ist, was hier besonders besticht. Das kommt ihnen bekannt vor? Nun, wer sich ein wenig umgesehen hat, den erinnert das alles bereits vielleicht an die Lumix FZ70/FZ72 von Panasonic, die sich in genau dem gleichen Marktsegment tummelt wie die SP-100 EE und meiner Erfahrung nach genau die gleichen "Probleme" (bzgl. Lichtstärke) und Stärken (im Fall der Lumix ein 60-fach optischer Zoom) hat. Wer sich für die eine interessiert, der mag sich auch für die Andere interessieren. Riskieren Sie einen entsprechenden Seitenblick ...
Wo die Lumix mit etwas größerem Zoom-Faktor und 5 (AF) bis 9 (fixed-focus) fps punkten kann, dort kommt die SP-100 EE (die leider anders als die Konkurrenz kein RAW, sondern nur JPG kann) mit leicht besseren Audio-Fähigkeiten (und externem Audio-Anschluss), ISO6400 und solchen netten Gimmicks wie "Interval Shooting" (1-99 Bilder, 0-60 min Countdown, 10s-60min Interval) und "Self-Timer" (1-30s Countdown, 1-10 Bilder, 1-3s Interval) daher und kann auf ihre Weise überzeugen. Vor allem mit den flexiblen Timern habe ich jetzt schon einige Male gearbeitet.
Wir wollen aber über alledem nicht vergessen, dass die SP-100 EE und die Lumix FZ70 nicht alleine sind, lassen Sie uns also kurz eine Exkurs zu den anderen "Namen" machen, die Sie sich vielleicht ansehen sollten: z.B. die Nikon Coolpix P600 und die Sony DSC-H400. Das Feld ist aber recht groß und wird sich noch vergrößern, da viele Hersteller in diesem Segment der Bridge-Kameras (also Geräten, die für Einsteiger und für Fortgeschrittene gleichsam interessant sind, weil sie über zuschaltbare bzw. abschaltbare Automatismen frei mit dem Niveau skalieren) aktiv sind und mit eigenen Geräten im "50-fach Zoom"-Bereich auf den Markt drängen.
Warum also die Olympus SP-100 EE kaufen? Nun, abseits des trotz des (für mich ungewohnten) Zoomens durch den Ring am Auslöser bzw. der linken Gehäuseseite gelegenen Knopfes wirklich gut gelungenen Handling-Konzeptes (man kann eigentlich alles mit einer Hand bzw. einem Finger erledigen, wenn man möchte) und des gut gemachten AF-Konzeptes (man kann hier zwischen Nah- und Fernmodi wählen, so dass das Fokussieren je nach Situation schneller geht) drängt sich angesichts der Konkurrenz die Frage nach dem "Warum die hier?" tatsächlich auf. Die Konkurrenz ist halt recht eng und man mag hier wirklich nach bestimmten Alleinstellungsmerkmalen suchen, die einen besonders ansprechen - ansonsten sucht man sich "tot". Die Frage nach dem Alleinstellungsmerkmal ist bei der SP-100 EE hingegen leicht zu beantworten: Das Rotpunktvisier gibt es (in dieser Geräteklasse) nur bei dieser speziellen Kamera.
Wer sich jetzt fragen muss, was ein Rotpunktvisier ist und wofür man es braucht, den kann die SP-100 EE wohl nur schwer begeistern - jedenfalls geht sie dann im Meer der anderen Geräte mit ähnlichen Leistungsmerkmalen und ähnlichem Preis unter. Wer aber schon die Vorteile eines solchen Visiers beim Nachverfolgen bewegter Ziele genossen hat, der will es wohl nicht mehr missen. Ich jedenfalls konnte das EE bzw. "Eagle-Eye" aus der Gerätebezeichnung durchaus schon einige Mal zum Einsatz bringen. Beispiele: startendes Flugzeug, laufende Tiere im Zoo, fliegende Vögel im Garten. Für so etwas kann man das Rotpunktvisier und damit die SP-100 EE super benutzen.
Da haben wir also den Kaufgrund. Gibt es aber Dinge, die gegen die SP-100 EE sprechen?
Ich möchte sagen, dass es nicht viele sind, wenn man das Rotpunktvisier als persönliches "must have" auffasst. Für Einsteiger wie Fortgeschrittene zeigen sich aber minimale Schwächen im Detail. So kann der Akku ("mal wieder" möchte man sagen) nur per USB-Kabel IN DER Kamera geladen werden. Ein externes Ladegerät ist optional - leider. Der eingebaute Blitz ist gut, frißt aber wie üblich den Akku leer - Programme für den Einsteiger sind auch eher zurückhaltend angelegt worden - dafür kann man (als Fortgeschrittener) in diversen sinnvollen Funktionen schwelgen und sehr viel manuell machen ... z.B. sind Belichtungszeiten von 1/1.700s bis 1/4s (automatisch) bzw. 1/1.700 bis 30s (manuell) konfigurierbar und sogar (was manche Bridge-Kamera vermissen lässt) manuelles Fokussieren ist möglich.
Zuletzt aber noch ein Exkurs zurück zu dem Grund, weshalb Sie die SP-100 EE vielleicht in ihre engere Auswahl nehmen sollten, wenn Sie auf Entfernungsaufnahmen stehen: Lassen Sie mich kurz erklären, wie der Rotpunkt nun konkret funktioniert und wie Sie das Visier benutzen können, um bessere Fotos zu machen ...
Also: Man nehme an, Sie sehen in sehr weiter Entfernung etwas, das Sie fotografieren möchten. Nun, wenn Sie jetzt mit einer herkömmlichen Kamera auf dieses Ziel heran zoomen, dann haben Sie oft das Problem, dass Sie das Ziel erst einmal wieder mit einem sehr kleinen "Bildausschnitt" suchen müssen. Das Ziel zu finden kann mit 50-fach Zoom durchaus zu Glücksspiel und Geduldsprobe werden - bei beweglichen Zielen ein echtes No-Go.
An dieser Stelle kommt das Rotpunkt-Visier zum Einsatz: Es erlaubt, das Ziel über das Visier immer grob im Auge zu behalten - das weitläufige Suchen entfällt völlig.
Fazit:
Eine sehr gute Bridge-Kamera, die durch das Rotpunktvisier "nach oben" aus der Masse heraus sticht. Für jemanden, der das Rotpunktvisier nutzen möchte definitiv 5 Sterne wert - für andere Nutzer mindestens im 4er Bereich. Ein durchaus empfehlenswerter Kauf, der im "Durchschnitt" wohl auf 4,5 Sterne kommen würde. Ich sehe das Rotpunktvisier selber als nettes Feature an, aber angesichts des "Schönwetter"-Betriebes, den die SP-100 EE mir bisher aufgenötigt hat, bleibe ich bei 4 Sternen. Tendenziell wird es sich noch zu 5 Sternen entwickeln - ich teste ja noch.

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Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 27, 2014 10:02 AM MEST


Motorola Moto E Smartphone (10,9 cm (4,3 Zoll) TFT-Display mit 256 PPI, 5 Megapixel Kamera, 1,2 GHz Dual-Core-Prozessor, 1GB RAM, 4GB interner Speicher, MicroSIM, MicroSD-Slot, Android 4.4.2 KitKat) schwarz
Motorola Moto E Smartphone (10,9 cm (4,3 Zoll) TFT-Display mit 256 PPI, 5 Megapixel Kamera, 1,2 GHz Dual-Core-Prozessor, 1GB RAM, 4GB interner Speicher, MicroSIM, MicroSD-Slot, Android 4.4.2 KitKat) schwarz
Preis: EUR 117,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes und daher empfehlenswertes Einsteigergerät mit solider Preis-Leistung, 16. Juli 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Lassen Sie mich am Anfang dieser Rezension von einem ganz anderen Handy schreiben: Meinem Experia Z1. Ich habe es wirklich geliebt, dieses Gerät, habe es gehegt und gepflegt und dachte, es wäre das letzte Smartphone, das ich mir für lange Zeit zugelegt hätte -- und dann, ja, dann habe ich gelernt, dass auch ein Experia Z1 nicht alles überlebt: Das Gewicht von zwei Autos und einige Kieselsteine auf der Straße haben gereicht, um das Display hinzurichten ...
Warum erzähle ich Ihnen das? Weil dies der Grund ist, dass ich mich intensiver als ursprünglich gedacht mit dem Moto E auseinander gesetzt habe. Mit einem Mal stand ich vor der Wahl "Moto E oder gar keins". Ich hatte nämlich ursprünglich vorgesehen, das "Moto E" an meine Frau weiter zu reichen und mir hin und wieder berichten zu lassen, wie es so mit diesem "Billig-Handy" von Google/Motorola aushalten lässt. Nun denn: Jetzt hatte ich es mit einem Mal an der Backe.
Ich hatte mich zunächst auf einen massiven Rückschritt eingestellt und habe den im Vergleich zu einem "Upper End"-Gerät wie dem Z1 auch tatsächlich spüren können, aber die Unterschiede waren dann doch nicht so groß wie gedacht. Klar ist das Moto E im Vergleich weniger schnell, weniger edel, weniger robust, weniger ... von allem. Es ist allerdings nicht das typische Gerät vom "unteren Ende" der Preisliste wie ich es mir vorgestellt hatte. Dafür ist es definitiv an einigen Stellen zu gut aufgestellt und überzeugt zumindest mich dadurch, dass es durchgehend "zufriedenstellend" ist (die Kamera vielleicht einmal abgesehen - dazu weiter unten).
So viel zu grundsätzlichen Einordnung. Ich möchte Ihnen damit auf den Weg geben, dass "gute" oder "zufriedenstellende" bzw. "zufriedenmachende" Smartphones nicht immer zwingend mit einem hohen Preis verbunden sein müssen. Klar kommt das Moto E nicht an die Messlatte heran, die Sony & Co legen, aber das will es auch gar nicht - zumindest sagt das der Preis (UVP ist 119€).
Eine weitere Einordnung ist außerdem vorab nötig: Motorola-Smartphones sind im Grunde "Google"-Smartphones; zumindest gilt das (vereinfacht gesagt) für alle aktuellen Geräte, die ab 2012 auf den Markt gekommen sind - und zwar bis zum Moto E. Motorola gehörte nämlich für knapp zwei Jahre zum Google-Konzern und ist erst vor kurzem an Lenovo veräußert worden. Ich vereinfache hier den Sachverhalt bewusst jetzt etwas, da Google z.B. das Patent-Portfolio aus der "Motorola-Masse" behält -- aber ich denke, das es dem geneigten Leser grundsätzlich helfen wird, zu verstehen, was das für zukünftige "Moto"s heißt: Was immer nach dem Moto E bzw. ggf. im Laufe des Jahres noch an den Markt kommenden Schwester-Geräten kommt: Es kommt von einem möglicherweise völlig anders aufgestellten Hersteller. Wie dem auch sei: Dem Moto E jedenfalls merkt man das "Google inside" sehr massiv an. Das verwendete Android ist z.B. kaum angepasst worden und auf allzu viele Anpassungen und Innovationen (wie vor der Übernahme bei Motorola ja mal üblich) wurde verzichtet. Man erhält also ein echtes "Standard-Gerät". Das hat - aber das ist auch nur meine Meinung - im Grunde nur Vorteile: Es bedeutet nämlich, dass quasi alles so funktioniert, wie es sich Google als "Hersteller" von Android vorgestellt hat.
Wie ist das Moto E aber überhaupt aufgestellt?
Nun, es folgt direkt auf das Ende 2013 heraus gekommene und gerade mit einigen Verbesserungen neu gelaunchte Moto G und richtet sich direkt an jene Kunden, die auf der Suche nach einem günstigen Smartphone sind, das trotzdem "gut" ist. So ist das Moto E ein Einsteigergerät, das sich nahtlos "unterhalb" des Mittelklasse-Gerätes Moto G an die Produktpalette anschließt.
Das Design des Moto E erinnert demnach auch stark an das Moto G: weiße oder schwarze Front, matte, abnehmbare Batterieabdeckung mit dem Motorola-Logo (kann in vielen Farben nachgekauft werden). Abgewichen wird hier vom bisherigen Design auf der Frontseite: Hier gibt es oben und unten eine silberne Zierleiste hinter der Mikrofon (unten) und Lautsprecher (oben) versteckt sind.
Vom Gewicht her wirkt das Gerät - gerade deshalb, weil es von der Haptik her eher "Plaste" rüberkommen lässt, mit knapp unter 150 Gramm etwas zu schwer. Bei anderen Geräten, die im Bereich zwischen 130 und 150 Gramm liegen, kommt dieses etwas "klobige" Gefühl trotz ähnlichem Gewicht gar nicht so rüber. Vermutlich deshalb, weil man bei Geräten wie dem Z1 Compact oder dem Galaxy S5 durch ihre metallisch-schwer-angehauchte Haptik eher erwartet, dass das Gerät "schwer" ist.
Ein echtes Manko zeigt sich, wenn man die Batterieabdeckung entfernt: Der Akku ist nicht austauschbar. Völlig Banane aus meiner Sicht - hätte man hier eine stringente Design-Linie verfolgt, dann hätte man die Abdeckung sinnvollerweise fest(er) montiert und SIM- bzw. SD-Slot anderweitig untergebracht, so dass dieses Manko nicht sofort so augenfällig wird. So aber wirkt dieser Teil des Gerätes undurchdacht - davon abgesehen, dass das Gerät wegen meiner "spritzwassergeschützt" sein kann - durch die lockere Batterieabdeckung wird dieses Aussage des Herstellers stark relativiert. Ich jedenfalls möchte ungerne Wasser in meiner SD-Karte oder meiner SIM.
Technisch ist das Moto E ansonsten in der Tat ein Einsteigergerät: 4,3 Zoll IPS-Display mit 960x540 Pixeln mit relativ guter Lesbarkeit "von der Seite", aber einem klaren Defizit bei starker Lichteinstrahlung. Dafür ist die Helligkeit des Displays zu niedrig; im Normalbetrieb kommt man aber gut aus mit dem, was das Moto E mitbringt, auch wenn man hier nicht von "satten" Farben sprechen kann - aber das erwartet bei dem Preis vermutlich auch niemand ernsthaft. Die mangelhafte Stabilität was den Blickwinkel angeht, kann für manche Nutzer irritierend wirken - für mich ist es eher ein Feature ... denn so kann nicht jeder sofort mitlesen, was ich auf dem Gerät machen.
Gorilla-Glass ist natürlich in dem Gesamtpaket dabei (eigentlich ist das ja sowieso eine Art Standard), so dass das Display halbwegs robust ist. Mehrere ungewollte "Abstürze" aus 1 Meter Höhe auf einen unebenen Untergrund hat das Display jedenfalls super ausgehalten - keine bzw. kaum Kratzer sind sichtbar ... allerdings nur bei dem Glas selber - dort, wo es in das Gehäuse übergeht, haben die Stürze deutliche "Macken" geschlagen.
Als Prozessor wurde ein Snapdragon 200 von Qualcomm verbaut, der 1,2 Gigahertz Taktrate erreicht. Das reicht für Android Kitkat (4.4.2) aus, allerdings merkt man im Vergleich mit dem Moto G (das einen schnelleren Prozessor hat), dass die Wechsel zwischen Apps etwas länger dauern. Das sind aber nur minimale Unterschiede. Da es sich um ein fast "sortenreines" Android handelt, kann das Moto E hier seine Stärken ausspielen und kommt hinsichtlich der Geschwindigkeit teilweise noch an deutlich teureren Konkurrenzgeräten vorbei.
Ein Manko jedoch ist der knappe Speicher. Wo der Arbeitsspeicher noch recht gut aufgestellt ist, ein GB reicht für mehrere Apps, ist der eingebaute (Daten)Speicher mit knapp über 2 GB eher "mittelprächtig". Man kann hier allerdings mit einer Micro-SD-Karte (bis zu 32 GB -- angeblich funktionieren aber auch einige 64 GB-Karten) erweitern -- man beachte jedoch, dass manche Spiele zu groß sind, um auf eine Speicherkarte ausgelagert zu werden und gleichzeitig zu groß für den verbauten Datenspeicher (Beispiel: GTA San Andreas), so dass man sie nicht installieren kann. Schade.
Unzufrieden bin ich dennoch nicht. Wer spielen möchte, der holt sich nicht unbedingt ein Moto E.
Wer Fotos machen möchte allerdings auch nicht. Das einzige wirklich spürbare Manko für mich, der ich von meinem Experia Z1 wohl verwöhnt war: Die Kamera des Moto E ist unterirdisch. Sie fokussiert schlecht, erreicht die versprochene Auflösung (5 Megapixel) nicht, sondern liefert Fotos im 3 Megapixel-Bereich ab und hat allgemein einen (setzen-sie-hier-eine-Farbe-ein)-Stich. In meinem Fall: Blau oder Rot. Je nach Tagesform. Schärfe ist auch nicht das Ding dieser Kamera, Barcodes auch nicht unbedingt, QR-Codes brauchen teilweise deutlich länger. Blitz, Frontkamera und all die anderen Nettigkeiten fehlen. Um genau zu sein fühlt sich die "Hauptkamera" des Gerätes an, als hätte man die "schlechte" Frontkamera eines Konkurrenten verbaut. Insgesamt sehr schade, da das Moto E hier definitiv zu schlecht ausgestattet wurde. Die unterirdische Bildqualität wird noch in ihrer Mangelhaftigkeit unterstützt dadurch, dass Lichter überzeichnet werden, bei Dunkelheit oder Halbdunkel oder irgend einer anderen Abweichung von "ganz hell" plötzlich Pixelmischmasch entsteht und (besonders fatal!) der Fokus der Kamera fest eingestellt ist und nicht vom Nutzer beeinflusst werden kann. Manuelles Justieren ist nicht möglich - jedwege Grundform einer künstlerischen Betätigung, aber auch z.B. eines gezielten Einsatzes für Makroaufnahmen wird völlig unterbunden dadurch. Videos habe ich probiert - und gleich wieder sein gelassen. Was dabei herum kommt, unterschreitet die Leistungen bei Foto-Aufnahmen noch bei weitem.
Doch kommen wir wieder zurück zu dem, was das Moto E kann: Also, die Konnektivität ist recht gut, GPS, Glonass/BeiDou und UKW-Radio sind auch dabei. Alles soweit bene - leider jedoch kein 5 GHz-WLAN. Bei dem Preis vielleicht (noch) nicht zu erwarten, aber wiederum schade, denn es macht den an sich guten Gesamteindruck wieder "schlecht".
Im Fazit punkten das aktuelle Betriebssystem, die recht guten Leistungsparameter und der SD-Slot. Der zu kleine interne Datenspeicher und die fehlende Frontkamera machen das Gerät ein wenig madig und schmälern den an sich guten Eindruck, so dass ich am Ende bei 3 bis 4 Sternen lande und am Ende doch "nur" 3 Sterne vergebe, weil das Gerät sich im "Tagesgeschäft" bisher zwar immer als verläßlicher Begleiter erwiesen hat (ich nutze es jetzt seit einem Monat) und mit knapp 12 Stunden "normaler Nutzung" einen für meine Verhältnisse recht guten Stromverbrauch aufweist (dafür brauchte das Z1 noch "Stamina" und hatte trotzdem manchmal Probleme), mich aber auch nicht vom Hocker reißt.
Das angedachte "Smartphone für jedermann" ist das Gerät aus der Sicht eines Nutzers aus einer x-beliebigen Industrienation jetzt nicht - dafür ist "jedermann" vielleicht heute etwas zu fixiert auf zumindest rudimentäre Kamera-Leistung; aber für jemanden, der etwas Telefonie und Internet betreiben möchte, der findet sich hier sicherlich gut wieder. Voraussetzung: Man muss damit auskommen, dass man (außer den Tasten an der Seite) keine Hardware-Tasten mehr hat und die verbliebenen Tasten an den Seiten (Lautstärke und An/Aus) so angelegt sind, dass Rechtshänder damit nicht so recht ihre Freude haben. Für Nutzer aus Schwellenländern (und dort sehe ich das Moto E eher angesiedelt) ist das Moto E vielleicht in der Tat das ersehnte "Volkshandy" zum kleinen Preis. Motorola geht hier gezielt in ein Segment, das sonst nur von No-Name-Produkten aus Hinter-China befüttert wird.
Ein Info bzgl. der Software fehlt noch: 4.4.4 ist im Moment auf meinem Gerät installiert. Eine Rückmeldung, ob es ein Update auf höhere Versionen geben wird, gab es noch nicht. Dafür ist - wie ich gerade selber festgestellt habe - die Software zu Moto X und Moto G verhältnismäßig gleich, nimmt einem mit "Assist" und "Alert" sowie der "Migrieren"-Funktion einiges an Problemen ab, die einem sonst insbesondere beim Einstieg in das Smartphone-Segment Kopfzerbrechen bereiten könnten. Wichtig für Modder und Programmierer: Das Gerät kommt mit einem entsperrbaren Bootloader und kann auch in den USB-Entwickler-Zustand versetzt werden. Für Custom ROMs und als Testfeld für Android-Apps bietet sich das Gerät also durchaus an.
Bevor ich das Fazit jetzt noch einmal aufgreifen ein kurzer Bug-Report von etwas, das mit heute aufgefallen ist (das Internet kennt die Problematik schon etwas länger): Tasteneingaben von Kopfhörern und anderen an den Kopfhörer-Anschluss angeschlossenen Geräten werden nicht erkannt. Das ist beim Moto G auch schon so gewesen - das Moto E macht an der Stelle genauso weiter wie der "große Bruder".
Bewertungsmäßig ist es für mich jetzt schwierig, mich wirklich in "Sternen" irgendwo so einfach wieder zu finden. Für den aufgerufenen Preis sind alle oben genannten (und die vielen nicht genannten) Features auf einem 3 bis 4 Sterne-Niveau, im direkten Vergleich mit "besseren" Geräten und falls man (wie ich) hin und wieder QR-Codes mit der Kamera scannen möchte (der fehlende Auto-Fokus stört hier doch stark) kommt man wohl realistischerweise eher auf 3 Sterne - vergleicht man mit den Einsteiger-Geräten anderer Hersteller (Samsung & Co), so ist das Motorola jedoch recht gut aufgestellt. Also eher 4 Sterne wert, wenn Sie mich fragen. Betrachten wir noch einmal, warum man als "Otto-Normal"-Einsteiger dieses "Arbeitspferd" kaufen sollte, so finden wir einige Gründe, die ich bisher vielleicht noch nicht angesprochen hatte: das Gerät ist recht unempfindlich, was Schmutz und Stürze angeht, hat ein ausreichend gutes Display mit Gorilla-Glas (man sieht wenigstens keine Pixel), ein schlichtes, ansprechendes Design und ist für das, was man als minimalistischer Alltagsnutzer ("ich will nur Telefonieren, Whatsapp und Facebook machen") so braucht, ausgerichtet. Daß Motorola bewusst auf die üblichen (ich übertreibe jetzt) 150 herstellerspezifischen Apps verzichtet, die das Gerät nur aufblähen, ist ebenfalls ein nettes Feature. Ansonsten ist alles da, was man braucht. Nett.
Was im Gesamtbild aber fehlt - und daher sind es eben keine 5 Sterne (ich kann das Gehype mancher Rezensenten diesbezüglich sowieso nicht nachvollziehen): man hat weder Ladegerät, noch Kopfhörer beigelegt, sondern verkauft das "nackte" Smartphone. Über gesundes Mittelmaß kommt das Gerät zudem in keinem Bereich hinaus - wer hier ein Highend-Gerät zum kleinen Preis erwartet, der bekommt das eben nicht. Klar stellt sich das Gerät im Vergleich mit anderen Geräten am "unteren Ende" recht gut da, aber solche "es ist jetzt gerade besser als Gerät xyz"-Vergleiche halten normalerweise nur solange, bis ein anderer Hersteller nachzieht und ein besseres Gerät zu niedrigerem Preis anbietet.
Im Fazit komme ich also auf 4 Sterne mit einer Tendenz nach oben. Im Segment der "Billig-Telefone" liegt es (im Moment) nämlich weit vorne - alleine deshalb, weil Motorola (noch) eine für Qualität stehende Marke ist. Man bekommt - abgesehen von der mangelhaft verarbeiteten Kamera - ein sehr robustes Gerät an die Hand, an dem man voraussichtlich lange etwas haben wird. Insofern: Dafür Daumen hoch. Konkurrenz gibt es freilich auch - das wäre z.B. das LG L40 und andere Geräte mit teilweise noch kleineren Displays (das L40 hat ein 3,5-Zoll-Display). Hier bewegen wir uns aber mit teilweise nur 80, 90 Euro an den Bodensatz dessen, was man preislich für ein "aktuelles" (Android 4.4) Smartphone so zahlt und müssen mit entsprechenden Abstrichen rechnen, die teilweise noch "harscher" sind als bei dem Moto E. Alternative für jemanden, der am generellen Konzept des Moto E Gefallen gefunden hat, aber "mehr" will: das Moto G. Hier fehlt nur der Micro-SD-Slot, aber damit kann man vielleicht sogar leben (der interne Speicher ist entsprechend größer).
Rezensionen, die exzessiv auf das Thema "Motorola ist ein alt hergebrachter Hersteller mit gutem Service", der Aktualisierbarkeit des Betriebssystems ("immer auf dem aktuellsten Stand") und dergleichen herum reiten und darin einen Mehrwert für den Kunden sehen wollen, muß ich an dieser Stelle übrigens mal richtigstellen:
1. wurde Motorola von Google an Lenovo weiter verkauft und wird dort "eingemeindet" (das Moto G und das Moto E sind ggf. die letzten wirklich von "Motorola" hergestellten Geräte und was aus dem viel besprochenen "Service" wird, steht in den Sternen)
2. ist das Betriebssystem zwar aktualisierbar - aber ... man lese und staune in der Produktbeschreibung bei Amazon: "Das Gerät wird mindestens ein Softwareupdate des aktuellen Betriebssystems (KitKat 4.4.2) erhalten". Das haben wir dann mit dem Update auf 4.4.4 erledigt. Über zukünftige Updates ist damit NICHTS ausgesagt.
3. Werbeaussagen wie "ultra-scharfes Display" und "muss man sein Handy nicht mitten am Tag wieder aufladen" einfach nur zu spiegeln und daraus einen Vorteil für den Kunden zu konstruieren, halte ich für schwierig bis bedenklich: Klar, das Display ist in Ordnung. Ultra-scharf ist es nicht. Klar hält der Akku einen ganzen Tag - er hält sogar länger (mit ausgeschaltetem WLAN komme ich auf bis zu drei Tage) -, aber das ist heute beileibe kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Das ist etwas, das ich von einem einigermaßen aktuellen Gerät erwarten können muss.
Verstehen Sie mich an dieser Stelle nicht falsch: Das Moto E ist und bleibt ein gutes und empfehlenswertes Einsteigergerät mit solider Preis-Leistung. Daran lässt sich nichts rütteln. Das Gerät jedoch als "gefällt mir sehr gut" einzuordnen und in den Olymp zu heben, überzieht die Sache jedoch etwas arg. Zumal das stellenweise um Längen bessere Moto G "nur" 40 Euro mehr kostet und genau die Mankos adressiert, die beim Moto E die 4-Sterne-Rezension ausmachen.
Sollte diese Rezension für Sie "hilfreich" gewesen sein, so bewerten Sie sie doch bitte auch so; sind Sie Motorola-Fan und können Sie daher nichts damit anfangen, dass hier nur 4 statt 5 Sternen stehen, dann lassen Sie sich gesagt sein: Ich kenne und schätze Motorola seit Jahren und habe selbst lange eines in einem Unternehmensumfeld benutzt. Hier sind keine Ressentiments im Spiel, sondern ich versuche die Gerätefeatures möglichst objektiv in einen Gesamtkontext zu stellen. Bei Fragen oder Anregungen steht Ihnen die Kommentarfunktion zur Verfügung. Vielen Dank :-)


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