Profil für Chorthippus > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Chorthippus
Top-Rezensenten Rang: 1.925.563
Hilfreiche Bewertungen: 144

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Chorthippus (Nürnberg)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Aggressor: Roman
Aggressor: Roman
von Andy McNab
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen spannend - wie immer, 4. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Aggressor: Roman (Taschenbuch)
Ein weiteres Abenteuer von Nick Stone. In bewährter Manier wird der Leser erst mal wieder Zeuge einer äußerst brutalen Operation von Polizeieinheiten und Streitkräften, an der Agent Stone eigentlich nur als ausländischer Beobachter teilnimmt. Der folgende Zeitsprung und Szenenwechsel irritiert zunächst. Doch schon bald wird klar, wie das Drama von Waco über die handelnden Personen mit der aktuellen Geschichte verknüpft ist.

Eigentlich absurd, aber so ist dieser Nick Stone nun mal: bricht einfach mitten im Australienurlaub spontan zu einer äußerst haarigen Mission nach Georgien auf. Einfach so als "Raushauer" für seinen alten Kumpel Charlie, der unbedingt noch einmal die ultimative Selbstbestätigung und eine solide finanzielle Absicherung für seine Familie vor seinem nahen Tod suchte. Letztendlich fand er beides: die Absicherung seiner Hazel und den Tod. Und Nick Stone? Kratzt nach einem rasend spannenden Abenteuer im unwirtlichen und von Dauerregen druchweichten Ex-Sowjetstaat glimpflich die Kurve und kehrt zu seinem Urlaubsflirt zurück.

Bis kurz vor Ende ist das Buch unglaublich packend und fünf Sterne würdig. Das Finale hat mich jedoch enttäuscht: Zu sehr Räuberpistole mit Rache statt Rettung, zu viel finaler Kugelhagel um glaubwürdig zu bleiben. Daher ein Stern Abzug.


Im Bruchteil der Sekunde: Roman. Maxwell & King, Bd. 1
Im Bruchteil der Sekunde: Roman. Maxwell & King, Bd. 1
von David Baldacci
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zähe Ermittlungsarbeiten, unglaubwürdiges Ende, 17. November 2007
"Ein atemberaubendes Katz-und-Maus-Spiel"; und wieder mal täuscht auf dem Buchrücken eine mehr oder weniger unbedeutende Zeitungsredaktion einen hochspannenden Thriller vor (Kölner Stadt-Anzeiger). Diesem Anspruch wird die Geschichte von David Baldacci nicht gerecht.

Lange Passagen des Buches ermüden sich und den Leser mit Debattierereien und Brainstormings der Hauptakteure ohne dass die Geschichte merklich vorwärts kommt oder ein Spannungsbogen aufgebaut wird. Das geht so weiter bis kurz vor Ende, wobei die zunehmende Geheimnistuerei der Protagonisten, die "was herausgefunden haben", es aber dem Leser und den Gefährten nicht mitteilen wollen, richtig auf die Nerven geht.

Unglaubwürdig wird die Story an Ende durch den theatralisch inszenierten Showdown, bei dem dann Gut gegen Böse in einem finalen Feuerwerkszauber gegeneinander antritt und der Autor es noch mal so richtig und völlig überzogen krachen lässt. Und wenn die Helden nicht gestorben sind... dann droht uns wohl leider noch eine Fortsetzungsgeschichte aus der Detektei "King & Maxwell".

Auch wenn der Autor durchaus schriftstellerisches Talent zeigt (dafür auch der zweite Stern), kann man nicht so richtig die handelnden Figuren visualisieren. Mir jedenfalls fehlte beim Lesen das "Hineindenken" in die Charaktere, die (Selbst-)Identifikation mit dem Helden/den Heldinnen.


Oberwallis. Zermatt - Saas-Fee - Lötschental - Simplon - Goms: 51 Touren. Mit GPS-Daten (Rother Wanderführer)
Oberwallis. Zermatt - Saas-Fee - Lötschental - Simplon - Goms: 51 Touren. Mit GPS-Daten (Rother Wanderführer)
von Michael Waeber
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,90

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichneter Wanderführer, 13. November 2007
Die unsachliche Kritik des Erstrezensenten kann ich nicht einmal ansatzweise nachvollziehen. Die Wanderführer von Waeber und Steinbichler aus dem Rother Verlag sind seit Jahren bewährte Wegbegleiter bei meinen Wanderungen im Wallis. Vormals wurde das gesamte Wallis mit einem einzigen Büchlein aus der Serie abgedeckt. Nun wurden zwei Teilgebietsführer aufgelegt und damit die Anzahl der Wandervorschläge deutlich erhöht.
Als empfehlenswerte Touren, bei denen mich der vorliegende Oberwallis-Führer präzise und gut leitete, kann ich nennen: Nr. 12, 13, ein Teilabschnitt von 15 (Gondo-Simplon-Pass), 21, 22, 24, 25, 32, 35, 40, 43, 47, 48 und 50.
Hinzu kommen hervorragende Bebilderungen und interessante Anmerkungen über Sehenswürdigkeiten. Es gibt keinen besseren Wanderführer.
Die Autoren arbeiten seit der ersten Auflage ständig liebevoll und akribisch an der Aktualisierung und Optimierung ihrer Tourenvorschläge und recherchieren dazu mehrmals im Jahr vor Ort. Dass ich beide persönlich kenne macht mich zugegebenermaßen parteiisch. Meine uneingeschränkte Empfehlung basiert jedoch auf objektiven Erfahrungen mit zahlreichen Wegbeschreibungen aus beiden Wallis-Wanderführern.


Unterwallis: Vom Genfer See bis Sierre - 50 Touren. Mit GPS-Daten: Vom Genfer See bis Sierre. 50 Touren. Mit GPS-Tracks
Unterwallis: Vom Genfer See bis Sierre - 50 Touren. Mit GPS-Daten: Vom Genfer See bis Sierre. 50 Touren. Mit GPS-Tracks
von Michael Waeber
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichneter Wanderführer, 13. November 2007
Die unsachliche Kritik des Erstrezensenten kann ich nicht einmal ansatzweise nachvollziehen. Die Wanderführer von Waeber und Steinbichler aus dem Rother Verlag sind seit Jahren bewährte Wegbegleiter bei meinen Wanderungen im Wallis. Vormals wurde das gesamte Wallis mit einem einzigen Büchlein aus der Serie abgedeckt. Nun sind es zwei. Von der vorliegenden Ausgabe über das Unterwallis kann ich explizit die Touren Nr. 11, 18 und 30 nennen, die einwandfrei und präzise die Wegführung beschreiben. Hinzu kommen hervorragende Bebilderungen und interessante Anmerkungen über Sehenswürdigkeiten. Es gibt keinen besseren Wanderführer.
Die Autoren arbeiten seit der ersten Auflage ständig liebevoll und akribisch an der Aktualisierung und Optimierung ihrer Tourenvorschläge und recherchieren dazu mehrmals im Jahr vor Ort. Dass ich beide persönlich kenne macht mich zugegebenermaßen parteiisch. Meine uneingeschränkte Empfehlung basiert jedoch auf objektiven Erfahrungen mit zahlreichen Wegbeschreibungen aus beiden Wallis-Wanderführern.


EVIL
EVIL
von Jack Ketchum
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grauenhaft, 25. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: EVIL (Taschenbuch)
Abscheulich. Nicht die (möglicherweise kranke) Phantasie, die den Autoren trieb, solch ein Protokoll des Grauens zu verfassen. Sondern die Ahnung, dass derartige unbeschreibliche (und auch eigentlich unbeschreibbare) Vorgänge tatsächlich irgendwo auf dieser Welt und zu jeder Zeit geschehen (und dieser Fall ja auch tatsächlich geschah).

Jack Ketchum beschreibt zunächst die pure amerikanische Landidylle der 50er Jahre. Das Grauen schleicht sich zunächst nicht greifbare und nur unterschwellig in dieses harmlose Alltagsgeschehen. Es fasziniert und nimmt den Leser in seinen Bann. Man will unbedingt wissen, was die nächste Stufe der Demütigung und der Ungerechtigkeit gegenüber der bedauernswerten Meg beinhaltet. Und die Schraube des Grauens und Unsäglichen dreht sich immer weiter erbarmungslos zu. Gegen Ende war mir wahrhaft zum Kotzen. Ich hätte diese Chandler-Bande am liebsten selbst mit der Pumpgun niedergemäht. Aber wie schon erwähnt:

Das eigentlich erschreckende an der Sache ist, dass sie so oder ähnlich auch in diesem Augenblick irgendwo auf dieser kranken Welt tatsächlich stattfindet.

Nachtrag: Ärgerlich ist, dass Stephen King mit seinem ausufernden (wie's halt so seine Art ist) Vorwort den Inhalt des Buches schon vorab erzählt. Es wäre besser gewesen, diese Lobeshymne als Nachwort zu platzieren.


Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg
Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg
von Hape Kerkeling
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einfach nur ein Tagebuch, 17. Oktober 2007
Hape Kerkeling ist zweifelsohne ein sehr interessanter Mensch und ein begnadeter Unterhaltungskünstler. Als Buchautor, naja. Und als wochenlanger Spitzenreiter in Bestsellerlisten meiner Menung nach doch sehr überschätzt.

Das Tagebuch der Pilgerreise liest sich unterhaltsam. Man erfährt etwas - aber nicht sehr viel - über den Menschen Hape Kerkeling. Man leidet ein bisschen mit, man schmunzelt ein bisschen mit. aber das ist dann auch schon alles. Tiefgreifende philosophische Betrachtungen der Gesellschaft, der Welt oder eine autobiographische Aufarbeitung seines bisherigen Lebensweges sucht man vergebens. Es ist was es ist: nämlich einfach nur ein Tagebuch. In der gebotenen erzählerischen Qualität könnten das viele Zeitgenossen (mich eingeschlossen) ebenso gut schreiben ohne je in die Nähe von Bestsellerlisten zu geraten.


Allgäu, Bd.3, Oberstaufen und Westallgäu
Allgäu, Bd.3, Oberstaufen und Westallgäu
von Dieter Seibert
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,90

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tadelloser Wanderführer, 17. Oktober 2007
Zugegeben, bei einem Wochenend-Quickie im Allgäu konnten wir nur zwei Touren gehen und daher ist die Bewertung des ganzen Büchleins möglicherweise verfrüht. Andererseits sind beide Wegbeschreibungen (Nr. 1: Hochgrat und Rindalphorn; Nr. 7: Steil über dem Alpsee) tadellos und die Routenwahl sehr empfehlenswert. Der Wanderführer ist sehr ansprechend gestaltet (wie alle Publikationen dieser Verlagsreihe), passt in die Bein- oder Brusttasche und bietet mit insgesamt 48 Vorschlägen noch jede Menge Wanderspaß im westlichen Allgäu.


Algarve. Die schönsten Küsten- und Bergwanderungen. 41 Touren
Algarve. Die schönsten Küsten- und Bergwanderungen. 41 Touren
von Ulrich Enzel
  Broschiert
Preis: EUR 14,90

21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht gut, 1. Oktober 2007
Leider muss ich, obwohl ich die Wanderführer aus dem Rother Verlag aufgrund ihrer Kompaktheit, schönen Tourenauswahl und ansprechenden Gestaltung sehr schätze, der Ausgabe zur Algarve ein sehr schlechtes Urteil ausstellen.
Vorneweg: wir versuchten uns nur an zwei beschriebenen Wanderungen, sodass unsere Bewertung sich nur auf diese Touren und die allgemeine Beschreibungsweise des Autors bezieht. Möglicherweise funktionieren die übrigen Touren wunderbar. Wir sind jedoch zweimal grandios gescheitert, d.h., wir haben uns bereits nach den ersten Metern nahezu hoffnungslos verlaufen. Nun könnte man denken, wir wären einfach nur zwei Trottel, die sich eben überall verlaufen. Nein, stimmt nicht. Wir haben schon auf unzähligen Wanderungen und Bergtouren unsere Fähigkeiten zur Orientierung in schwierigem Gelände unter Beweis gestellt.

Tour 31 "Picota":
In die definitiv richtige Richtung gestartet, stellte sich bereits nach wenigen zig Metern die Frage, ob sich der angesprochene nächste Abzweig auf den Startpunkt (Abzweig Richtung Cruz dos Madeiros) beziehe, oder auf das genannte Dorf selbst (das wohl erst nach mehreren Kilometern ohne Ortsschild auftauchte), ob sich der "Ortsrand" auf den Anfang oder das Ende der typischen Streusiedlung beziehe oder gar auf Monchique selbst. Nachdem wir am Anfang keinen annähernd passenden Abzweig erkennen konnten folgten wir der Asphaltstraße bis zu besagter Streusiedlung und fanden auch dort nichts, was auch nur annähernd der Wegbeschreibung entsprechen könnte. Wir setzten unsere Wanderung "frei Schnauze" fort und kehrten nach 3 Stunden wieder nach Monchique zurück, ohne jedoch den Gipfel des Picote erklommen zu haben.

Tour 25 "Im Mata Nacional de Barao de S. Joao":
Los gings vom leicht gefundenen Parkplatz. Der "Menhir", der uns als erstes "locken" sollte, entzog sich jedoch bereits unserer aufmerksamen Suche. Das ist halt das Problem, wenn man in Wegbeschreibungen von "links" spricht statt von Himmelsrichtungen. Na egal, die richtige Forststraße in die richtige Richtung losgelaufen und nach 500 Metern rätselnd vor einer Gabelung gestanden, die nicht erwähnt und in der Karte nicht dargestellt wurde. Erst in die verkehrte Richtung schräg rechts weitergegangen (da dieser Weg als Hauptweg erschien), dann wieder zurück (weil der Weg immer weiter rechts abdriftete) und den Schotterweg schräg links gefolgt. Das beschriebene Trümmerfeld am Vermessungspunkt identifiziert und weiter gegangen. Dass vorher bereits ein weithin sichtbarer Sendemast als bestens verwendbarer Bezugspunkt auftauchte, war im Buch keiner Erwähnung wert. Dafür sollten wir uns nach 3 Kilometern scharf links wenden. Gut, drei Kilometer könnte ich vielleicht noch so gerade abschätzen, aber dann müsste ich zumindest wissen, ab wann gerechnet. Vom Startpunkt oder von dem erwähnten Trümmerfeld? Wir jedenfalls bogen nach geschätzten 800 Metern hinterm Trümmerfeld ab (das musste eigentlich der gemeinte Abzweig sein) und folgten einer endlos kurvigen Forststraße wieder zurück zum Ausgangspunkt. Der Führer überließ uns in jedem Falle ab diesem Abzweig unserem Schicksal ohne jegliche weitere Wegbeschreibung oder Orientierungsmarke. Statt dessen ist der zweiseitige Raum für die Tourbeschreibung mit einem großen, hübschen aber nichtssagenden Landschaftsfoto ausgefüllt und mit philosophischen Betrachtungen zum wahrlich unspektakulären Trümmerfeld.

Von einem Wanderführer erwarte ich, dass er präzise Wegbeschreibungen liefert, dass gut erkennbare Orientierungspunkte beschrieben werden und Entfernungsangaben sich auf definierte Ausgangsorte beziehen. Sicher ist es schwierig, in einer Region ohne offizieller Wanderweg-Erschließung und einem teilweise wilden Netzwerk von Pfaden eine genaue Wegbeschreibung kompakt zu formulieren. Aber die oben genannten Mindestanforderungen sind essentiell. Wenn eine genaue Beschreibung nicht möglich ist, sollte der Leser gar nicht erst auf so eine Wanderung geschickt werden. Es ist einfach nur ärgerlich, wenn man an jeder Gabelung rätselt, ob man so oder so weitergehen soll und welche der vielen Abzweigungen der Autor gemeint haben könnte. In dieser Hinsicht hat der Wanderführer total versagt. Da helfen auch keine schönen Bilder und euphorische Einleitungsworte.


Knochenfunde: Roman
Knochenfunde: Roman
von Iris Johansen
  Taschenbuch

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wirr und unsympathisch, 18. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Knochenfunde: Roman (Taschenbuch)
Oh weh - wenn jetzt schon Autoren mit solchem Geschreibsel als Bestsellerautoren gefeiert werden. Wirre Geschichte, unsympathische Charaktere! Eve Duncan, die Superheldin, begnadete Leichenfledderin, ewig zickig und alle Männer rumkommandierend. Ihr Lieblingssatz: "ich mag es einfach nicht, wenn...". Hätte sie doch ein paar Löffel mehr von dem verhängnisvollen Rindfleischeintopf gegessen. Und ach, die Männer: Galen, Superheld, dauernd zynisch grinsend und gegen den vermeintlichen Konkurrenten stichelnd. Joe Quinn, ewig sich selbst kasteiender, seiner Angebetenen hinterherscharwenzelnder Superheld (Ex-SEAL, Ex-FBI, hach was für'n Kerl). Nicht Einen von denen möchte ich näher kennenlernen. Was quälte ich mich durch diese abstruse Geschichte, obwohl doch Titel und Covertext ein interessantes Thema und höchste Spannung versprachen. Rausgeschmissenes Geld, vergeudete Zeit!


Mitternachtsjäger
Mitternachtsjäger
von Jack Higgins
  Taschenbuch

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lausig schlecht, 17. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Mitternachtsjäger (Taschenbuch)
"Higgins ist ein Meister seiner Zunft" (Zitat Daily Telegraph). Das mag schon sein, aber sicher nicht als Schriftsteller. Ich habe schon viele schlechte Romane gelesen, aber selten eine so lausige Räuberpistole. Higgins ist ja durchaus ein bekannter Name, deshalb beschleicht mich der Verdacht, dass dieses Buch gar nicht von ihm geschrieben wurde. Eine solch oberflächliche, eindimensionale, unglaubwürdige und sprachlich arme Geschichte kann eigentlich nur ein absolut talentloser Anfänger verbrochen haben. Platte Dialoge, schnöselige Hauptpersonen, ständig rauchend und Whiskey oder Schampus saufend... nein danke, ein einziges Ärgernis. Jegliche Action wird völlig undramatisch im Telegrammstil runtererzählt, als müsste das Kapitel auf eine Urlaubspostkarte passen. Der Gipfel dann dieses abstruse Finale. Nö, nie wieder. Ich bereue den Kauf des Buches und die verschwendete Zeit.


Seite: 1 | 2