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Rezensionen verfasst von
Bayerische_Leseratte "meister_gebens"

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Für die Freiheit sterben. Die Geschichte des amerikanischen Bürgerkrieges
Für die Freiheit sterben. Die Geschichte des amerikanischen Bürgerkrieges
von James M. McPherson
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein umfassendes Werk über DAS Ereignis in der amerikanischen Geschichte, 9. Juli 2013
Nachdem ich als Jugendlicher ein leidenschaftlicher Anhänger der Fernseh-Schmonzette "Fackeln im Sturm" war, war ich auf der Suche nach einem umfassenden Werk über die Ursachen, Ablauf und Folgen des amerikanischen Bürgerkrieges.
Das vorliegende Werk von James M. McPherson kann man getrost als Standardwerk bezeichnen - es hält was es verspricht: Soziologische, politische und nicht zuletzt ökonomische Aspekte werden ausgeleuchtet; der Ablauf des Krieges wird gut nachvollziehbar erläutert.

Man muss sich jedoch darüber im Klaren sein, dass der Autor Professor in Princeton, m.E. Nachfahre des Nordstaatengenerals James B. McPherson und ein Fan von Abraham Lincoln ist. Eine unterschwellige Tendenz pro Yankees ist nicht abzustreiten.

Selbstverständlich ist die teilweise moralische Verwilderung der Südstaatler bezogen auf die Sklaverei nicht zu rechtfertigen: Menschen (aufgrund ihrer Hautfarbe) als Tiere zu behandeln, kann kein Mensch mit einigermaßen intakten moralischen Wertvorstellungen gutheißen.
Aber war da nicht noch mehr?? Das trotzige Gefühl à la "wir hier im Süden lassen uns von diesen Yankees dort oben nichts vorschreiben", der Traditionalismus und das "aufs Podest-Heben" der Lady und des Gentleman. Diese Haltung ist noch heute im Süden spürbar. Lediglich drei Prozent der weißen Bevölkerung im Süden hielten sich Sklaven. Warum folgten nun Hunderttausende Freiwilliger der konföderierten Flagge in die Schlachten und nahmen so viele Entbehrungen auf sich? Die Angst vor freigelassenen Farbigen kann nicht der einzige Grund gewesen sein. Diese trieb auch die meisten Soldaten der Nordstaaten um.

Auf diesen Aspekt geht der Autor m.E. zu wenig ein. Daher nur vier Sterne.

Trotzdem kann ich das Buch weiterempfehlen.


Dyson DC19 T2 Total Reach Staubsauger, Flat Out Bodendüse, Flexi-Fugendüse, ohne Beutel, 1400 Watt
Dyson DC19 T2 Total Reach Staubsauger, Flat Out Bodendüse, Flexi-Fugendüse, ohne Beutel, 1400 Watt

4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Schaf im Wolfspelz: Umgekehrt wär' mir lieber, 2. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger für meinen alten Staubsauger stieß ich bei amazon auf den allseits bekannten Dyson. Obwohl das Design doch sehr modern und stylisch wirkt, erfüllt er doch nicht den Zweck, den er erfüllen sollte: Zuverlässig Staub saugen!
Nachdem die Saugleistung derart unterirdisch war, habe ich ihn kurzerhand zurückgeschickt. Leider wurden vom Versender "getgoods" 20% den Preises einbehalten, da nach dem Test auf meinem Wohnzimmerteppich noch Staub im Filter zurückgeblieben ist.
Mein Resümee: Kaufe mir keinen Dyson mehr (zumindest nicht in der Preisklasse) und vor allem nichts mehr bei "getgoods".
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 1, 2013 8:01 PM CET


Philips FC6093/01 Akkusauger Zyklon Titanium Orange
Philips FC6093/01 Akkusauger Zyklon Titanium Orange

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unhandlich und schwer. Es muss Besseres geben., 15. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe mir vor kurzem den Philips Handstaubsauger gekauft, um damit mein Auto daheim saugen zu können, ohne den großen Staubsauger mit Verlängerungskabel auszupacken.
Die Vor- und Nachteile aus meiner Sicht:

+ Einfache Wartung und Pflege. Der Filter lässt sich im Handumdrehen saubermachen.
+ Ladekabel fürs Auto dabei. Somit kann man praktisch unbegrenzt saugen.

- Unhandlich und schwer. Nach zehn Minuten Saugen bekommt man Blasen an der Hand. Durch die Länge des Gerätes erreicht man nicht alle Stellen.
- Unglaublich laut. Man kann nicht fassen, WIE laut.
- Saugleistung lässt zu wünschen übrig. Über längere Harre muss man fünfmal saugen, um sie zu erwischen.

Vor- und Nachteile des verbauten NiMH-Akkus statt des üblicheren Li-Ion-Akkus vermag ich nicht zu beurteilen.

Fazit: Das Gerät ist nur bedingt geeignet und es ist anzuraten, sich auch andere Produkte/Hersteller genauer anzuschauen. Ich würde mir das Gerät nicht mehr kaufen, sondern eher zum Dyson mit seiner vermutlich handlicheren Pistolenform tendieren.


Sämtliche Werke: 10 Bände
Sämtliche Werke: 10 Bände
von Fjodor M. Dostojewski
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Literatur für wenig Geld, 14. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Sämtliche Werke: 10 Bände (Taschenbuch)
Über Fjodor Dostojewski muss nichts mehr gesagt werden: Einer der besten Autoren der Literaturgeschichte und Kenner der russischen Seele.

10 Bände seiner bekanntesten Werke - das sind knapp 10.000 Seiten für EUR 40. Vermutlich wird es kaum jemanden geben, der oder die, abgesehen von Einsiedlern, Häftlingen oder Krankenhauspatienten, den Ehrgeiz entwickelt, alle Bände nacheinander zu lesen. Vielmehr werden die meisten vermutlich im Laufe der Jahre immer wieder ein Buch zur Hand nehmen und es lesen. Dass es sich um die "alte" Übersetzung von E.K. Rahsin handelt, die Schrift etwas klein ist und die Seiten dünn sind, sehe ich vor dem Hintergrund des niedrigen Preises und stört mich nicht.

Dostojewski ist und bleibt großartige Literatur, in die es sich einzutauchen lohnt. Viel Spaß beim Lesen!


1812: Napoleons Feldzug in Russland
1812: Napoleons Feldzug in Russland
von Adam Zamoyski
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,95

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr Thriller als historische Abhandlung. Unbedingt zugreifen!, 14. November 2012
Der Autor versteht es, den Leser in die Zeit von Napoleons bekanntestem Felzug zu versetzen: Anhand von Zitaten und Briefen von Zeitzeugen (sowohl der Generäle als auch der kleinen Infanteristen) hat der Leser die Möglichkeit, sich die Strapazen und Entbehrungen der Grande Armée bildlich vorzustellen: Ausgezehrt durch Hunger, Durst, Kälte und den Tod vor Augen geht es für jeden Soldaten und mitgereisten Zivilisten irgendwann nur noch um das nackte Überleben.
Gewisse Parallelen zu Hitlers "Unternehmen Barbarossa", das fast auf den Tag genau 129 Jahre später begann, werden vom Autor zwar nicht erwähnt, werden aber offenkundig, betrachtet man die Thematik der Truppenversorgung und das harte Klima in der russischen Steppe.

Der Leser sollte sich darüber im Klaren sein, dass das Buch aus dem Blickwinkel der Grande Armée verfasst ist: An Elementen wie "hätte Murat schneller gehandelt, wäre die gesamte russische Armee unweigerlich vernichtet worden" darf man sich nicht stören, sondern muss sie als Ausdruck einer tendenziell napoleonischen Sichtweise interpretieren.

Insgesamt ein spannendes Werk, das man, sobald begonnen, kaum aus der Hand legen mag. Mehr Thriller als historische Abhandlung. Also: Unbedingt zugreifen!


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