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Beiträge von Frank Mueller
Top-Rezensenten Rang: 260.568
Hilfreiche Bewertungen: 51
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Rezensionen verfasst von Frank Mueller (DUISBURG Deutschland)
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5.0 von 5 Sternen
Die Legende rockt!, 10. Dezember 2011
Dieser Mitschnitt eines Konzertes der NWOBHM-Legende Diamond Head im Londoner Astoria vom November 2005 zum 25jährigen Jubiläum der NWOBHM und Abschluß ihrer Tournee ist erstaunlich professionell und gut gemacht! Die Gruppe um Gründer und Gitarrist Brian Tatler ist sehr gut und spielfreudig aufgelegt und rockt das Haus mit einer Best of-Setliste, bestehend aus den alten Krachern (Lightning to the Nations bis auf 'Sweet & Innocent' wird komplett gespielt) und neuen Stücken aus der damals aktuellen Comeback-Scheibe 'All will be revealed', die sich nahtlos einfügen. Sänger Nick Tart kommt Sean Harris stimmlich recht nahe und wirkt ansonsten wie eine Mischung aus den jungen Phil Mogg und Bruce Dickinson. Der Schlagzeuger ist ein Tier, der Bassist hat sichtlich Spaß und der zweite Gitarrist darf auch einige Soli spielen. Der Chef haut cool ein Riff nach dem anderen raus und das Publikum kommt gegen Ende auch noch in Fahrt. Der Ton (in Stereo und 5.1) ist sehr gut, das Bild ist wegen der sparsamen Beleuchtung manchmal etwas dunkel, aber trotzdem scharf. Für alle Rock-Freunde im allgemeinen und Diamond Head-Fans im speziellen ist diese DVD eine absolute Kaufempfehlung, besonders zum derzeit lächerlich geringen Kaufpreis!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Dreamboat Annie Live 1976, 15. Oktober 2011
Die Bildqualität dieser unauthorisierten Live-DVD ist zwar bestenfalls als historisch zu bezeichnen, aber zu einem günstigen Preis erhält der Fan die Möglichkeit, die Wilson-Schwestern live kurz nach Erscheinen ihres Debütalbums zu sehen. Die Setlist des gelungenen Auftritts vor kleinem Publikum bei einer für das US-Fernsehen mitgeschnittenen Show, ähnlich dem frühen Rockpalast in Deutschland, besteht aus 5 mitreißend dargebotenen Songs des Debütalbums, 2 Stücken, die später auf Magazine erschienen und einem seltsamen Instrumental zu Anfang. Eine blutjunge und wunderschöne Ann Wilson kommt hier stimmlich ihrem männlichen Vorbild Robert Plant ganz nahe und Nancy überzeugt auf der Gitarre. Der Rest der Band gibt auch alles, wobei besonders Gitarrist Roger Fisher hervorsticht. Für Fans lohnenswert, zumal aus der Frühzeit keine andere DVD erhältlich ist!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Neuer Gitarrenrock im alten Sound!, 24. September 2007
An diese Scheibe bin ich nur durch Zufall geraten und positiv überrascht worden. Diese fünfköpfige Truppe aus San Diego spielt auf ihrem Debüt gut abgehenden Gitarrenrock im Stil der 70er, vergleichbar mit den Jets oder The Answer. Gleich der Opener 'Baby come home' zeigt, wo's rockmässig langgeht. 'Delilah' hat Ohrwurmqualitäten, 'Goldensole' erinnert mich an ein altes Nazareth-Riff. Mein Lieblings-Stück ist 'Born to bleed', ein Boogie, der an Quo zu besten Zeiten erinnert. Klingt nach boring old farts, aber diese junge Truppe verarbeitet ihre Einflüsse zu einem unheimlich frischen und kurzweiligen Sound, der bestimmt auch junge Rocker anspricht. Schön, dass es sowas heute noch gibt.
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Der Motor City Madman ist wieder da!, 24. September 2007
Old Ted ist wieder von der Jagd zurück und hat sein stärkstes Album seit Scream Dream im Gepäck. Der Aufwärtstrend deutete sich bereits mit dem letzten Album Craveman an und Teddy legt hier noch eine Schüppe drauf. Die Gibson wird gequält wie zu besten Zeiten, obwohl das Solodebüt mit Stücken wie Stranglehold und Motorcity Madhouse natürlich unerreicht bleibt. Die Scheibe startet furios mit dem Titelstück und 'Still Raising Hell', 'Funk U' schaltet dann noch einen Gang höher. Das Remake des alten Amboy Dukes-Hit 'Journey to the Centre of the Mind' ist gut gelungen, das Instrumentalstück 'Eaglebrother'erinnert mit dem wimmernden Gitarrensound an Hibernation. Weitere Höhepunkte sind 'Broadside' und 'Bridge Over Troubled Daughters', welches mit seinen fließenden Licks an 'Just what the Doctor ordered' erinnert. 'Lay with me' ist zuguterletzt ein waschechter Blues. Warum vergebe ich an diese musikalisch zweifellos gelungene und alle alten Nougat-Fans ansprechende Scheibe keine 5 Sterne? Weil Ted's Gesinnung nervt! Dass der Kerl ein Rad ab hat, ist ja nichts neues, aber leider nicht nur Image. Dieser ultrakonservative, patriotische, militaristische und sexistische Quark, der da im Booklet, auf dem Cover und in den Songtexten u.a. von 'Girl Scout Cookies' oder 'Stand' mit Penetranz verbreitet wird, zeigt deutlich, dass laute Musik auf Dauer(nach 6000 Konzerten vor einer Marshall-Wand) wohl doch blöd macht. Daher 1 Stern Abzug für dumpfe Botschaften! Da es hier aber in erster Linie um Musik geht, kann ich die Scheibe allen Fans nur wärmstens empfehlen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Anabolika-Rock, 16. Dezember 2006
Onkel Lenny war wieder mal (fast) allein im Studiokeller und hat einige kräftige Riffs nach oben geholt. Dabei hat er sich zwischendurch wohl mal in der Tür vertan und ist in der Muckibude nebenan gelandet, denn das Ergebnis klingt teilweise wie ein Bodybuilder auf Anabolika: mächtig aufgepumpt, aber nichts dahinter. Der etwas technoide Heavy Metal, der auf Independent noch frisch und neu klang, nutzt sich nach dem 2. Aufguss dann doch langsam ab, zumal einige Stücke heftig nach Selbstplagiat klingen. Das Ergebnis klingt zwar im großen und ganzen immer noch recht unterhaltsam, hat aber in etwa den selben Effekt wie ein große Portion Fastfood: schnelle Sättigung, kurzes Völlegefühl und dann knurrt schon wieder der Magen. In diesem Fall sind es die Songs, die nicht wirklich im Ohr hängenbleiben, selbst nach dem 3. und 4. Durchlauf. Trotzdem ist das Album nicht wirklich übel, Lenny's Stimme klingt nach wie vor prägnant und wer die beiden Vorgängeralben mochte, kann auch diesmal zugreifen. Hervorzuheben sind das über 8-minütige Titelstück, das erst einige Minuten ganz piano durch die Tempo30-Zone schleicht, um dann doch noch die Auffahrt zur Autobahn zu finden und auf's Gas zu drücken. Das Stück 'Bon Scott' klingt verdächtig nach ... (hier kommt die 500 Euro-Frage) und auf dem Beatles-Cover 'Across the Universe' schafft es Lenny sogar, nach dem seligen John Lennon zu klingen. Der Aufguß von 'Get it on' bringt leider keine neuen Erkenntnisse. Die Tourband im Innencover erinnert übrigens etwas an die abgehalfterten Altrocker aus dem wirklich empfehlenswerten Film 'Still Crazy', aber soweit ist Lenny nun wirklich noch nicht.
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5.0 von 5 Sternen
Viele schöne Fotos für wenig Geld!, 9. Oktober 2003
Dieses Buch bietet wirklich ein Maximum an guten Fotos, nämlich 500(daher "The 500 Series")für relativ kleines Geld, wenn man bedenkt, was andere Bücher zu diesem Thema bieten und kosten. Zudem werden zu jedem Modell(es werden alle wichtigen und klassischen Muscle Cars besprochen)die wichtigsten Facts und technischen Daten beschrieben. Wirklich ein preis-"wertes" Buch für Fans und Liebhaber dieser "starken" Fahrzeuge.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Zeitreise in die Muscle-Car-Ära, 29. August 2003
Ein schönes Bilderbuch für den MuscleCar-Fan. Beim Betrachten der originellen und bunten Werbeanzeigen aller wichtigen PS-Protze der 60er und 70er kann man tief in den damaligen Zeitgeist eintauchen. Das sehr kurzweilige und auch informative Buch ist nach Marken gegliedert und kurzen, aber treffenden Anmerkungen zu den jeweiligen Anzeigen und Fahrzeugen versehen. Wirklich sehr unterhaltsam und empfehlenwert für Fans!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Mäßiges Bildmaterial, 2. Februar 2003
Ähnlich einem Lexikon wird der Begriff "Muscle Car" sehr weit gefaßt und in vielen Stichworten umfangreich abgehandelt. Leider ist die Bildauswahl etwas unmotiviert und nicht sehr umfassend. Es ist nicht jeder Modelltyp abgebildet, nocht nicht einmal das Topmodell jeder Fahrzeugreihe, oft sogar nur umgebaute Fahrzeuge. Ich war jedenfalls etwas enttäuscht und habe vom Buchtitel her mehr erwartet.
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