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Rezensionen verfasst von
Patrick "Mad Mac"
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   

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Fomito Focus F-1 Schultergurt Umhängeband, 2 Stück, Befestigung für DSLR SLR Kamera DV, schwarz
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Wird angeboten von Fomito
Preis: EUR 18,48

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Steht dem Original in nichts nach, 25. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich nutze generell keine Kameragurte. Finde diese lästig und umständlich. Sie hängen einem stetig im Bild, die Kameras rutschen einem trotz allem von der Schulter, etc., sind meiner Meinung nach also einfach unpraktisch.
Seit vielen Jahren nutze ich Neopren Handschlaufen. Das funktioniert auch ganz gut, so lange man mit nur einem Body unterwegs ist und möglichst selten das Objektiv wechselt.
Genau diese beiden Punkte änderten sich in letzter Zeit bei mir, als macht nun so ein "Rapid"-Ähnlicher Gurt zum "mal auszuprobieren" Sinn.

Kurzum, hervorragend. Das anziehen erfordert ein wenig Übung, aber er lässt sich gut einstellen und passt mir sehr gut (Bin 1,80m bei 90kg).
Das Haltesystem macht einen soliden Eindruck und im vergleich mit einem "echten" Rapid-Gurt fällt mir auf, Schraube und Karabiner sehen nahezu identisch aus. Das Verbindungsstück von Gurt und Karabiner ist bei diesem Modell mit einer zusätzlichen Unterlegscheibe verstärkt, was zuverlässiger wirkt. Ich bin damit nun einige mal unterwegs gewesen und habe meine OM-D E-M1 mit dem 12-40mm Pro Objektiv daran benutzt. Klappte sehr gut. Dank der 2. Schraube kann ich auch gleich das 40-150mm Pro entsprechend schnell nutzen. Durch die Gewichtsverteilung ist es praktischer dieses, statt dem Body an den Gurt zu hängen.

Komplette Empfehlung. Einzig: direkt nach dem Auspacken riecht der Gurt etwas Intensiv nach Gummi/Weichmacher, einen Tag auf dem Balkon zum auslüften löste das aber.


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Preis: EUR 69,99

3.0 von 5 Sternen Von 135Watt weit entfernt - Nur magere 50W, 25. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Lampenstative sind dem Kaufpreis entsprechend einfach gehalten, ebenso die Reflektoren und Halterungen. Man bekommt wofür man bezahlt. Zum gelegentlichen Filmen und wenn man das Set nicht ständig ab- und aufbaut ist es absolut ausreichend. Es steht auf den recht kurzen Auslegerbeinen recht wacklig und sollte dringend mit einem Gewicht beschwert werden um das Umkippen zu vermeiden.

Auf den beiden sehr großen ESL ist in großen Lettern 135Watt aufgedruckt. Dies kann ich in keiner Weise bestätigen. Eine einfache Messung mit einem Verbrauchsmessgerät für die Steckdose bescheinigt auch nach 15 Minuten Warmlaufphase nur magere 50W. (0,34A Stromaufnahme bei 236V Netzspannung, cos phi 0,61).
Ich habe mit meinem Belichtungsmesser (Sekonic L-308S) in 1m Abstand 9,2 (9,3) EV und in 0,5m Abstand 10,6 (10,8) EV gemessen (ohne Diffusor). Also bleiben in 1m Abstand ca 1500LUX.

Das ist von den versprochenen 135Watt weit weit entfernt.

Dennoch ist das Set für den preis okay, daher gibt es auch 3 Sterne. 2 Abzug für die geschummelte Leistungsangabe.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 1, 2016 11:58 PM MEST


IT-Handbuch für Fachinformatiker: Für Fachinformatiker der Bereiche Anwendungsentwicklung und Systemintegration. Inkl. Prüfungsfragen und Praxisübungen
IT-Handbuch für Fachinformatiker: Für Fachinformatiker der Bereiche Anwendungsentwicklung und Systemintegration. Inkl. Prüfungsfragen und Praxisübungen
von Sascha Kersken
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 34,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes, wenn nicht DAS Standardwerk für den (angehenden) IT-Fachinformatiker, 16. Juni 2016
Eines Vorweg: "Handbuch" ist eine krasse Untertreibung. 1300 Seiten in kleiner Schriftgröße beinhaltet Sascha Kerskens Ausbildungsbegleiter. Ich empfehle jedem der die Möglichkeit besitzt sich auch oder Alternativ das E-Book beim Verlag zu erwerben, denn das Teil ist ein "dicker Wälzer". Im E-Book sind einige Tabellen leider auf meinem Reader (Tolino Shine 2 HD) abgeschnitten, was es etwas problematisch macht, aber für den Fließtext stellt das E-Book eine Erleichterung in der Handhabung dar.
Inhaltlich gibt dieses Werk eine umfangreiche Zusammenfassung aller aktuellen IT-Themen wieder, die den angehenden IT-Fachinformatiker beider Fachrichtungen interessieren dürften. Solides Grundwissen in Mathematik vorausgesetzt. Ich bin seit 1996 aus der Berufsschule raus und hatte an einigen Stellen meine liebe Müh und Not mich wieder einzuarbeiten. Das war auch der Grund für die Anschaffung. Obgleich seit 16 Jahren in der IT tätig, verkommt man doch etwas zum Fachidioten, andere nennen es Spezialisten. Mit diesem Buch will ich mich mal wider auf den neuesten Stand im Allgemeinen und vor allen Dingen auch in die Programmierung bringen. Schadet ja nicht, sich auf dem Laufenden zu halten.
Ich gebe zu, für mich ist das Buch an manchen Stellen etwas schwere Kost und komplett durchgelesen habe ich es allein ob der Informationsdichte bisher nicht. Ich kann aber bescheinigen, dass der Autor sich große Mühe gibt alles verständlich und in ausreichender Tiefe zu erläutern, sodass man sich auch Themen, die einem bisher nicht geläufig war einfinden kann. Mir wohlbekannte Themen werden korrekt und aus meiner Sicht für andere gut verständlich wiedergegeben.
Für den Auszubildenden, der dieses Buch begleitend zur Ausbildung nutzen und Erklärungen im Unterricht erhält, dürfte es deutlich einfacher sein.
Das Buch umfasst m.M.n. wirklich alle wichtigen IT-Themen, Grundlagen der EDV, Netzwerk Topologie, Programmierung.
Für die Kaufmännische Seite mancher IT-Berufe und WiSo Wissen ist es hingegen nicht gedacht und auch nicht geeignet. Das macht der Autor aber auch bereits Eingangs klar. Hier ist zusätzliches Material für die Ausbildung notwendig.

Definitiv ein Buch, welches jeder ITler besitzen sollte und auf dessen Inhalt er bedenkenlos zurückgreifen kann.


INΛIRS AIR2 (S) ★ 5 Paar Memory Schaum Ohrpolster ★ Gemacht, um zu verändern: Sound Upgrade, Noise Cancelling, InEar Silikon Ersatz. Foam Tips Aufsatz für In Ear Kopfhörer, In Ears Ohrhörer & InEars Ohrstöpsel
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Wird angeboten von Ekamai
Preis: EUR 14,90

5.0 von 5 Sternen Bin zufrieden, 16. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir die INAIRS als Alternative zu den Comply gekauft und bin positiv überrascht.
Sie lassen sich zwar nicht so gut zusammendrücken, bzw. sie behalten diese Form nicht so lange und gehen schneller wieder auseinander als Complys, aber dafür ist ihre Oberfläche auch etwas glatter und angenehmer, sodass sich nicht so viele Partikel auf ihnen Absetzen. Zudem lassen sie sich mit warmen Wasser gut reinigen und bisher empfinde ich die INAIRS als langlebiger, als die Complys.
Ich benutze sie auf den Logitech UE 350, SoundMagic E80 und XIAOMI Piston V2.


Sony IN-EAR HEADPHONE XBA ACTIVE
Sony IN-EAR HEADPHONE XBA ACTIVE

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spielweise "direkt vor der Nase" kann mich nicht überzeugen, 16. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony IN-EAR HEADPHONE XBA ACTIVE (Elektronik)
Kopfhörer-Rezensionen sind natürlich immer sehr vom subjektiven Eindruck und dem Geschmack des Anwenders geprägt, dennoch können sie anderen Hinweise auf gewisse Tendenzen geben. Wer meine Rezensionen durchschaut wird feststellen, dass ich schon viele In-Ear Kopfhörer getestet habe. Damit kann man sich vielleicht ein gutes Bild meines Geschmacks machen und meine Meinung relativ einordnen.

Von den Sony XBA-H1 habe ich mir eine Menge versprochen, insbesondere das 2-Wege Prinzip aus BA und dynamischen Treiber lockte mich. Ich habe mit den Apple In-Ears MA 850 G/A bereits ein gefälliges BA System, dem es aber an Tiefe fehlt. Diese habe ich mir nun von 2. Treiber in den Sonys erhofft. Doch leider kam es anders als gedacht, sodass ich sogar den günstigen Warehouse-Deal zurück gebe.

Die XBA-H1 habe ich mit den mitgelieferten Standard Silikon-Caps, als auch den Silikon-Foam-Caps und mit der Comply-Alternative INAIR probiert.
Am meisten Bass erzeugen sie bei mir interessanterweise mit den normalen Standard Caps. Dies ist aber eine individuelle Sache und kann bei jedem Nutzer anders sein. Ich möchte nur den Hinweis geben, dass ich alle Methoden untersucht habe.
Was mir als erstes auffällt, ist die sehr enge Spielweise "direkt vor der Nase". Damit habe ich ein echtes Problem. Musik muss für mich auf einer Bühne stattfinden. Mit dem kurz zuvor getestetem SoundMAGIC E80 hatte ich übrigens genau das Gegenbeispiel, nämlich schon zu viel Bühne, weclhe die Musik auseinander reißt. Hier, bei den Sony XBA-H1 wird wiederum alles direkt vor mir verdichtet. Die Musik kann sich nicht entfalten und wirkt auf mich dadurch nur wenig dynamisch. In Jean-Michel Jarres "Calypso 2" vom Album "Waiting for Cousteau" gibt es bei 4:39 ein folge mehrerer Kickbässe, die - normalerweise - sehr dynamisch von links nach rechts wandern. Mit den XBA-H1 verkommen diese zu einem schlichten staccato kurz vor dem Gesicht. Da nutzt es auch wenig, dass die XBA-H1 sonst sehr feinfühlig sind und durch die BA-Treiber ein ausgezeichnetes Auflösungsvermögen bieten. Insgesamt ist die Abstimmung ausgewogen und etwas Mittenbetont. Das ist eine reine Geschmacksfrage, ob man eher die Badewanne mit angehobenen Bässen und Höhen mag. Für Stimmgewaltige Musik sind die Sonys aber durchaus eine bessere Wahl, als manches Badewannen-Sounding.
Das nächste Problem ist die Größe der Sonys. Klein sind sie durch die quer stehenden dynamischen Treiber nämlich nicht gerade und darauf liegen kann man nicht. Nach oben gedreht lassen sie sich aber dennoch nutzen und somit sind Kabelgeräusche vermeidbar. Die Kabel sind m.M.n. sehr gut. Sie sind etwas Flach gehalten und verdrehen sich nicht so leicht. Der Stecker ist angenehm klein und abgewinkelt.

Das Mitgelieferte Zubehör besteht aus einer quadratischen Stoff-Tasche (ohne Reißverschluss, eine klasse Lösung) und zwei Sorten Silicon-Caps. Einmal die normalen Standard-Caps von XS-XL und mit Schau gefüllten. Quasi Comply Memomry Foam mit einem Überzug aus Silikon. Diese liegen in S-L-XL bei. Die S drückten mich aber schon ordentlich, sodass ich diese nur bedingt nutzen konnte.

Eine Kaufempfehlung vermag ich für die XBA-H1 nicht aussprechen. Selbst als günstiger Warehousdeal kann mich die komprimierte Spielweise direkt vor dem Gesicht nicht überzeugen. BA- und 2-Wege Technik hin oder her. Ich gebe 3 Sterne für die hochwertige Verarbeitung und das Zubehör, sowie die gute Detailauflösung.


Affinity Photo - Schritt für Schritt zu besseren Fotos. Die Photoshop-Alternative in der Praxis erleben
Affinity Photo - Schritt für Schritt zu besseren Fotos. Die Photoshop-Alternative in der Praxis erleben
Preis: EUR 39,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Lernvideo um die günstige Photoshop Alternative effektiv kennen zu lernen, 13. Mai 2016
Affinity Photo ist ein Bildbearbeitungsprogramm für den Mac, welches eine ausgesprochen gute Alternative zu Adobe Photoshop (und somit auch zu Photoshop Elements) darstellt. Das Programm ist günstiger als PSE, bietet aber fast den gleichen Funktionsumfang wie ein ausgewachsenes Photoshop.

Wer neu auf dem Mac unterwegs ist und ein gutes Bildbearbeitungsprogramm ohne Abonnement sucht, für den ist Affinity Photo genau das Richtige.
Um nun von Anfang an die vielen Funktionen, Kniffe und Tricks kennen zu lernen, ist es unabdingbar, sich von einem Profi von Grund auf schulen zu lassen und dies geht mit dem neuen Videokurs von Rheinwerk sehr gut.
Durch dieses Lernvideo führt der sehr sympathische, gut verständliche und klar zu verstehende Thomas Khun. Einer meiner Favoriten, wenn es um Videokurse geht.
Der Kurs ist gut strukturiert. Sowohl Einsteiger, als auch Fortgeschrittene bekommen viele Informationen in ausreichender Dosierung um gut folgen und lernen zu können. Herr Kuhn kann sein Wissen innerhalb der 11 Kapitel wirklich prima vermitteln. Gut: er nutzt den vollen Platz des Schreibtischs und hat das Dock ausgeblendet, sodass man alles gut erkennen kann. Durch seine deutliche Aussprache ist auch nie Rätselraten angesagt, was der Trainer gerade meint.
Man ist schon nach wenigen Kapiteln sehr sicher im Umgang mit Affinity Photo und kennt nach dem kompletten Kurs sehr viele Möglichkeiten der Bildverbesserung, als auch Manipulation. Insgesamt richtet sich das Lernvideo eher an Fotografen. Natürlich kann man das Programm selbst zum künstlerischen malen nutzen, ist dann aber mit diesem Lernvideo dann nicht so gut bedient.
Thomas Kuhn geht m.M.n. gut auf die Mischmodi und Funktionen von Ebenen ein. Gerade für Anfänger ist dieses Thema immer wieder eines der "Wunderwerke" moderner Bildbearbeitung, die bei manchem für Kopfzerbrechen sorgt. Für Photoshop Nutzer erklärt er zudem, wie man Werkzeuge und Funktionen von dort in Affinity Photo importieren kann.

Das Gute an so einem Video: der Kurs kann ja jederzeit angehalten werden um unklares wieder und wieder nachzuschauen, der Index hilft sich spezifische Kapitel und Abschnitte schnell heraus zu suchen.

Das Übungsmaterial befindet sich auf der DVD und man kann sich alle Videos auch bequem auf einem iPad schauen (den Ordner "Media" von der DVD nach iTunes ziehen und von dort unter "TV-Sendungen" verwalten.)

Für mich hat sich das Videotraining auf jeden Fall gelohnt und ich habe, entgegen meiner sonstigen Art, hier nichts zu meckern.
Ich kann nur eine volle Kaufempfehlung aussprechen. 5 Sterne.

Begleitend, bzw. als zusätzliche praktische Lernhilfe könnte man noch das Workshop-Buch von Markus Wäger hinzu ziehen, um einfach "am Objekt" selbst noch zu lernen. In dieser Kombination ist man m.M.n. für die allermeisten kreativen als auch notwendigen Aufgaben gewachsen. Ich habe mit dem Workshop-Buch angefangen, rate aber eher dazu es begleitend oder im Nachgang zu nutzen.
Den Rest bringt nur die Erfahrung und Tricks und Kniffe von langjährigen Nutzern, die Methoden entwickelt haben, welche nicht mehr in so einem Kurs Platz finden können. Zudem ist Affinity Photo ja noch ein sehr neues Programm. Die große Ähnlichkeit zu Photoshop sorgt aber eben dafür, dass es sehr kompatible Lösungswege anbietet.


SoundMAGIC E80 In-Ear-Kopfhörer silber
SoundMAGIC E80 In-Ear-Kopfhörer silber
Preis: EUR 79,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute dynamische InEars mit großer Austsattung, 2. Mai 2016
Die dynamischen InEars von SoundMAGIC durften sich bei mir einen Vergleich mit verschiedenen InEars unterschiedlicher Preisklassen stellen. So konnte ich für mich entscheiden wo ich sie sowohl klanglich, als auch in Sachen Preis-Leistung einordnen. Hier nun meine Rezension.

Natürlich sind Hörerlebnisse bei Kopfhörern eine sehr subjektive Sache und meine Eindrücke können nur mein persönliches Empfinden wiedergeben. Es kann dem Lesenden aber als Anhaltspunkt dienen, wenn ein Kopfhörer allgemein zu dumpf oder wenig detailreich agiert. Schwieriger wird es beim Geschmack., denn nur weil mir z.B. eine besonders weite und räumliche Darstellung oder ein eine ausgeprägte Basslastigkeit nicht zusagt, heißt das ja nicht, dass jemand anders dies nicht positiv empfindet und diese Information anders bewertet. Wichtig ist, dass die Information in der Rezension steckt. Ich bitte meine Aussagen zu Klang und Gefallen entsprechend differenziert zu betrachten.

Die E80 sind für rein dynamische Modelle preislich ambitioniert positioniert. Für die höheren Anschaffungskosten gegenüber Mitbewerbern sollten sie also auch entsprechende Vorzüge aufweisen. (Fernbedienung und Mikrofon für Smartphones gibt es beim Schwestermodell E80S.)
Sie spiegeln sie sich meines Erachtens nach vor allen Dingen in einer wertigen Verarbeitung und einer großen Auswahl verschiedener Silikonpolster mit großer und kleiner Öffnung, als auch Comply Memory Foam Adapter in 3 Größen wieder. Gerade die Comply Adapter sind nicht gerade günstiges, aber sinnvolles Zubehör. Zudem werden hochwertige, verdrehte und gummierte Kabel genutzt, die ich allerdings ein wenig zu steif geraten empfinde, als auch eine gute Transportbox mitgeliefert.
Weniger finde ich die Kosten nach meinem Dafürhalten in der klanglich Leistung wieder, die aber dennoch gut ist. Es kommt noch eine persönliche Note hinzu die mir an den E80 weniger zusagt. Dazu gleich mehr.

Ich nutzte für meine Bewertung und Vergleich die Comply Memory Foams, bzw. die Alternative INAIRS AIR Memory Schaum - Foam Tips an anderen InEars.
Die E80 sitzen sehr bequem im Ohr und können hervorragend nach oben ausgerichtet getragen werden, um das Kabel über bzw. hinter dem Ohr herzuführen und so Kabelgeräusche zu minimieren. Dies ist durch die Gummierung des recht stoischen Kabels auch dringend geraten, es überträgt sonst deutlich Geräusche ins Ohr. Man kann sehr gut auf den E80 liegen und sie drücken auch nach mehreren Stunden Musikgenuss nicht im Ohr. Der Linke InEar lässt sich auch im dunkeln erfühlen.

Als Musklieferanten dienen mir aktuell das iPhone 6, ein iPod Touch 4. Generation, ein Onkyo TX-SR508 Receiver/Sony BR-Player. Als Dateiformat AAC 256kBit/s bzw. Musik-CDs, Zudem teste ich hochohmige Kopfhörer zusätzlich mit einen kleinen Röhren-KH-Verstärker. {{Hochohmige Kopfhörer spielen an mobilen Endgeräten idR. leiser, dafür aber mit mehr Detailtreue. Je nach Innenwiderstand ist aber irgendwann ein separater Kopfhörerverstärker notwendig, denn die kleinen Verstärker von mobilen Geräten reichen dann nicht mehr aus um die Kopfhörer mit ausreichend Leistung zu versorgen. Niederohmige KH erreichen idR. höhere Gesamtlautstärken und kommen mobilen Endgeräte mehr entgegen, schwächeln dann aber in der Auflösung und Detailtreue, wirken also verwaschener.}}
Für die E80 könnte sich ein kleiner KH-Verstärker, wie der Topping NX1 Kopfhörerverstärker zu Klangverbesserung lohnen, um auch noch das Letzte heraus zu kitzeln. Womit wir auch schon beim Thema wären, die E80 sind mit 64 Ohm höherohmig als z.B. Logitechs UE 200/350 (16 Ohm) oder die Apple MA 850 G/A InEars (23 Ohm), was der Detailtreue zu Gute kommen sollte.
Warum ich sollte schreibe? Nun, gegen die BA (Balanced Armature) Treiber eines Apple InEars kommen sie trotzdem nicht an. Relativierend muss ich aber zugestehen, dass sie wohl das für dynamische Treiber Machbare darstellen, ohne zu zischen oder zu verzerren.
Was den Gesamteindruck für mich schmälert sind vor allen dingen Zwei Dinge, die mir persönlich wenig zusagen: zum einen erlebe ich eine Anhebung im Bassbereich, die sich jedoch nur auf Frequenzen um 200Hz auswirkt, als auch manche Töne im oberen Frequenzbereich. Dadurch wirkt das Frequenzband auf mich nicht so richtig homogen. Wer will kann es ja mal mit Oxygene 1 von Jean-Michel Jarre und Brave von Marillion nachhören. Während der Großteil aller Frequenzen gleichmäßig spielt treten manche tiefen und hohen unerwartet präsent hervor. In diesen Musikstücken habe ich es zumindest besonders wahrgenommen. Damit dürfte auch bereits klar sein, dass die E80 eine Badewannen-Abstimmung haben und sich in den Mitten eher zurücknehmen. Das bringt mich zum anderen Punkt. Die E80 bilden - für InEars etwas ungewohnt - eine sehr breite Bühne und tiefen Raum. Und - an dieser Stelle muss ich ein "Leider" ansetzen, denn eine Bühne ist an sich nichts schlimmes - ist sie mir zu breit und tief. Der Mittenbereich wirkt auf mich zudem etwas zu metallisch im Klang. Diese Umstände sind es, welche die gewonnene Detailtreue wieder schmälert. Die Wiedergabe spielt sich für mich zu räumlich, zu weit weg von mir ab.

Homogener und direkter, aber eben nicht zu direkt, spielen z.B. die (leider oft kopiert- und gefälschten) XIAOMI Piston v2, oder auch die Logitech UE 350vi. Die Xiaomi erreichen vielleicht nicht die gleiche Detailltreue, sind mir persönlich aber rundum "gefälliger". Die Logitech UE350 sind ebenfall ausgewogener, haben aber klar das Nachsehen, wenn es um den Detailgrad geht. Hier stehen besonders die Apple InEars mit ihren BA-Treibern gut da, schwächeln aber im Bassbereich zu stark.
Als ausgeprägtes Gegenbeispiel könnten die Sony XBA-H1 In-Ear-Kopfhörer (105dB/mW, 1,2m) dienen. Sie sind sehr direkt, spielen mir schon wieder etwas zu nahe "im Kopf" und zeigen zudem einen ausgeprägten Mittenbereich. Sie liefern dafür ein sehr detailliertes Hörerlebnis und trotzdem ausgewogene Bässe, da sie mit einem Zwei-Wege System aus dynmaischen und BA-Trieber arbeiten. Dabei sind sie finanziell ähnlich positioniert, wie die E80. Dafür haben sie aber andere "Probleme", wenn es um den Tragekomfort geht.

Mein Fazit lautet daher: 4 solide Sterne für die SoundMAGIC E80. Sehr gut in der Ausstattung sowie Verarbeitung und ebenfalls ein "Sehr Gut" für den Tragekomfort.
Ein "Gut" gibt es für den musikalischen Detailgrad als dynamischer Kopfhörer, welcher aber durch eine zu breite und tiefe Bühne und den metallenen Klang im Mittenebreich geschmälert wird. Mir persönlich missfällt zudem die etwas unhomogene Spielweise, sodass der E80, insbesondere mit Sicht auf die, durch das reichhaltige Zubehör und die gute Verarbeitung sicher berechtigten, Kosten nicht zu 100% meine Erwartungen erfüllen kann.


Radiation 2013
Radiation 2013
Preis: EUR 14,99

2.0 von 5 Sternen Auch überarbeitet ändert sich nichts Wesentliches, 22. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Radiation 2013 (Audio CD)
Da können die anderen Rezensenten noch so sehr argumentieren, man würde nicht mir der Zeit gehen, stillstehen, dem alten Stil nachtrauern ... wenn es schlicht nicht gefällt? Wenn mir statt "Coke" eine "New Coke" vorgesetzt wird und sie mir nicht schmeckt, kann noch so viel darüber argumentiert werden, deshalb werde ich sie nicht doch mögen.
Und genau so ist es mit Radiation und den folgenden Alben Anoraknophobia und Marillion.com. Sei es nun das Original oder hier, die überarbeitete 2013er Version. Technisch gesehen ist die 2013er wirklich top, keine Frage! Aber mir können bis auf den "Three Minute Boy" und "These Chains" weder Melodien noch Stilwechsel auf irgend eine Weise schmackhaft gemacht werden. Ich habe die "Radiation" immer mal wieder angehört in all den Jahren seit ihren Erscheinens. Aber es bleibt dabei ... nach der herausragenden "Brave" war "Afraid of Sunlight" nebst Konzert in Bonn schon enttäuschend und die "Radiation" hat mich dann für lange, sehr lange Zeit von Marillion getrennt.
Das hatte aber auch durchaus sein Gutes, denn ich habe dadurch I.Q entdeckt. :)
Mit dem Akustik-Gig in der Cadogen Hall und der BluRay "A Sunday Night Above the Rain" wurde mein Interesse an Marillion wieder entfacht. Die "Sounds that couldn't be made" sind zu einem großen Teil Stücke, die mir wieder zusagen.
Dank Amazon Prime konnte ich mich auch in Anoraknophobia und Marillion.com reinhören ... und bereue es nicht die Zeit ausgesetzt zu haben.
Jedem Rezensenten seinen Geschmack, aber meiner ist Radiation nicht. Ich habe den Weggang von Fish nicht betrauert und H für eine gute Wahl gehalten, "Seasons End" und "Brave" zählen zu meinen absoluten Lieblingsalben. Aber die folgende Phase war und ist noch immer nicht mein Geschmack. Ich kann dieses Album nicht empfehlen. Zwei "nette" Songs sind einfach zu mager. Wer Prime nutzt sollte definitiv in diese überarbeitete 2013 Version reinhören und sich sein eigenes Urteil bilden.


Radiation
Radiation
Preis: EUR 47,15

2.0 von 5 Sternen Sagt mir noch immer nicht zu, 22. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Radiation (Audio CD)
Da können die anderen Rezensenten noch so sehr argumentieren, man würde nicht mir der Zeit gehen, stillstehen, dem alten Stil nachtrauern ... wenn es schlicht nicht gefällt? Wenn mir statt "Coke" eine "New Coke" vorgesetzt wird und sie mir nicht schmeckt, kann noch so viel darüber argumentiert werden, deshalb werde ich sie nicht doch plötzlich mögen.
Und genau so ist es mit Radiation und den folgenden Alben Anoraknophobia und Marillion.com. Sei es hier nun das Original oder die 2013er Version. Technisch gesehen ist die 2013er wirklich top, aber mir können bis auf den "Three Minute Boy" und "These Chains" weder Melodien noch Stilwechsel auf irgend eine Weise schmackhaft gemacht werden. Ich habe die "Radiation" immer mal wieder angehört in all den Jahren seit ihren Erscheinens. Aber es bleibt dabei ... nach der herausragenden "Brave" war "Afraid of Sunlight" nebst Konzert in Bonn schon enttäuschend und die "Radiation" hat mich dann für lange, sehr lange Zeit von Marillion getrennt.
Das hatte aber auch durchaus sein Gutes, denn ich habe dadurch I.Q entdeckt. :)
Mit dem Akustik-Gig in der Cadogen Hall und der BluRay "A Sunday Night Above the Rain" wurde mein Interesse an Marillion wieder entfacht. Die "Sounds that couldn't be made" sind zu einem großen Teil Stücke, die mir wieder zusagen.
Dank Amazon Prime konnte ich mich auch in Anoraknophobia und Marillion.com reinhören ... und bereue es nicht die Zeit ausgesetzt zu haben.
Jedem Rezensenten seinen Geschmack, aber meiner ist Radiation nicht. Ich habe den Weggang von Fish nicht betrauert und H für eine gute Wahl gehalten, "Seasons End" und "Brave" zählen zu meinen absoluten Lieblingsalben. Aber die folgende Phase war und ist noch immer nicht mein Geschmack. Ich kann dieses Album nicht empfehlen. Wer Prime nutzt sollte definitiv in die 2013 Version reinhören und sich sein eignes Urteil bilden. 2 Sterne, nur zwei "nette" Songs sind einfach zu wenig.


Affinity Photo: Schritt für Schritt zum perfekten Bild
Affinity Photo: Schritt für Schritt zum perfekten Bild
von Markus Wäger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 34,90

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Praxisorientiertes Workshop-Buch, welches viele Aspekte von Affinity Photo abdecken kann. Kaufempfehlung., 4. April 2016
Zusammenfassung:

Ein praxisorientiertes Workshop-Buch, beinahe so, wie man es sich wünscht. Doch sei ebenfalls erwähnt, der Workshop-Charakter hat auch seine Tücken. Die einzelnen Arbeiten werden in Schwierigkeitsgraden aufgeteilt und je nach Grad wird eine gewisse Vorkenntnis - z.B. Sinn und Nutzen von Ebenen - vorausgesetzt. Nichtsdestotrotz wird natürlich jeder notwendige Schritt und Klick vorgeführt, sodass man das gezeigte Ergebnis erreicht. Es mangelt bei höheren Graden aber für meinen Geschmack an Erläuterungen, was für Anfänger, die gerne zu Aufsteigern werden wollen, wichtig wäre.
Spätestens in Kapitel 3 sieht der Anfänger zwar, was ein bestimmter Mischmodus einer Einstellungs-Ebene für ein Ergebnis liefert, was die Ursache dafür ist bleibt aber zunächst Unklar. Erst in späteren Kapiteln wird näher, aber auch nicht in voller Tiefe darauf eingegangen.
Ebenso kann durch den Workshop-Charakter nicht auf jede kleine Funktion eine Erklärung geliefert werden. Manche Haken und deren Auswirkungen bleiben somit leider unberücksichtigt.
Von daher ist dieses Werk eher als eine Art Gebrauchsanleitung für häufig vorkommende Bearbeitungen _mit_ Affinity Photo zu verstehen, statt kompletter Anleitung _für_ Affinity Photo. Wer mit diesem Gedanken das Buch durcharbeitet, bekommt aber eine gute und sehr praxisorientierte Übersicht über das Programm und wie man gängige Bildbearbeitungen damit lösen kann. Vielleicht nicht in jeder Feinheit, aber dafür muss man sich auch nicht durch 800 Seiten arbeiten. Und ist anschließend trotzdem in der Lage viele übliche Bildbearbeitungen durchzuführen. Somit ist es auch als Nachschlagewerk für '''wie mache ich doch gleich nochmal''-Momente'' bestens geeignet.

Für mich erhält es somit 4 Sterne und eine klare Kaufempfehlung für ein gutes, Praxisorientiertes Nachschlagewerk, welches sich zudem von A bis Z gut durcharbeiten lässt.
Nicht so schön empfinde ich den Verzicht auf einen Datenträger. Alle Beispielbilder und Workshop-Dateien lassen sich herunterladen, sind aber mit insgesamt 2,3GB nichts für Leute mit Volumenbegrenzung oder sehr langsamer Internetverbindung.

Inhalte:

Der Autor beginnt in Kapitel 1 mit einer ausgesprochen positiv kurzen Einführung zur Benutzeroberfläche und den Paletten. Statt sich in schnöder Menüerklärung zu verlieren wird schnell losgelegt. Man schaltet erst mal alles unnötige ab und wird als nächstes in einen kleinen Exkurs zu RGB, CYMK und HSL Farbwahl geführt.
Nachdem man erfährt wie sich eigene Farben bestimmen und speichern lassen begeben wir uns zu den verschiedenen Auswahlmethoden und lernen im Anschluss bereits die Pinsel kennen. Per Protokoll-Panel und Rückgängig-Pinsel lassen sich einzelne Schritte rückgängig machen.
Alles wird in kleinen Übungen genau gezeigt und jeder Klick ist exakt nachvollziehbar und kann selbst ausgeführt werden. Die Beispiele müssen allerdings online herunter geladen werden, was dem Verlag den Datenträger erspart und eine Dauerhafte Verfügbarkeit in Frage stellt.
Es folgt zu Beginn von Kapitel 2 ein Exkurs über Bildgrößen und Auflösungen. Die Infos erweisen sich als sehr Nützlich um nicht nur die Digitaltechnik, sondern auch die Zusammenhänge von Auflösung und Rasterung beim Druck zu erlernen.
Weiter mit den Workshops geht es an das Begradigen und Zuschneiden, anschließend wird gezeigt, wie man die Leinwand (auf dieser 'liegt' ein Bild) erweitert. Leider vergisst der Autor zu erwähnen, wie man diese beiden Schritte kombiniert. Dazu muss man zuvor auf 'Dokument - Reduzieren' klicken und kann anschließend die Leinwand erweitern, sonst sieht man wieder das schief stehende, unbeschnittene Foto.
Die folgenden Seiten widmen sich der Perspektivenkorrektur und dem Schärfen mittels Unscharfer Maske und Hochpassfilter. Sie lernen hier die Live-Filter und im Anschluss das eigene Dateiformat von Affinity Photo kennen. Gefolgt von einer 8-Seiten Theorie-Orgie über Tonwerte, Kontrastumfang und Farbtiefe. Darüber hinaus wie man ein Histogramm liest und die Tonwertverteilung versteht. An dieser Stelle befindet sich in meiner Auflage übrigens ein lustiger kleiner Fehler, der aber den Informationsgehalt nicht beeinträchtigt.
Und damit beginnt Kapitel 3 in dem die Helligkeits- und Kontrastanpassungen vorgestellt werden und der Autor nimmt sich - lobenswerter weise - viel Raum die Werkzeuge in Affinity Foto umfangreich zu erläutern.
An dieser Stelle hätte ich mir gewünscht, dass ein wenig mehr Erklärung zur Arbeit mit Ebenen erfolgt. Stattdessen geht es - wie schon zuvor - direkt mit einer Anpassungsebene los. In den kommenden Workshops dreht sich dann auch alles weiter um Helligkeit und Kontraste, Entfernung von Dunst, herausarbeiten von Strukturen etc.
Kapitel 4 widmet sich den Farbanpassungen. Also Weißabgleich, Farbstich, Tönung usw. Auch hier leitet der Autor mit etwas Theorie zur Farbenlehre ein, was nicht unpraktisch ist. Anschließend führt er den Leser an die Gradationskurven heran. Dieses von vielen mit Angst und Ehrfurcht lieber links gelassene Werkzeug wird gut erklärt und dürfte eben solchen Nutzern die Angst nehmen. Im weiteren lernt man gezielt einzelne Farben zu modulieren und lernt Masken kennen.
Kapitel 5 steigert dann die Farbmodulation indem man her lernt Farben gezielt durch eine andere zu ersetzen und Colorkeys und gekonnte Schwarz-Weiß Entwicklungen zu erstellen, was für faszinierende Bilder sorgt und spielerisch an neue Werkzeuge heranführt. Man erlernt die Technik des Split-Toning, welches sich ganz hervorragend für Retro-Bilder oder Verläufe eignet, als auch den Einsatz von Farbverläufen, welche einem Bild einen besonders mystischen Eindruck verleihen. Zum Ende des Kapitels kommt dann der Pinsel zum gezielten kolorieren einzelner Bereiche mit Hilfe von Pixelebenen zum Einsatz.Wobei mich die gezeigte Technik am Beispiel nicht überzeugen kann.
Das große Thema Bildretusche wird in den nun folgenden 2 Kapiteln intensiv behandelt. Der 6. Teil des Buches beginnt damit kleine Störelemente zu entfernen und steigert die Retuschen nach und nach bis hin zu kompletten Flächen und sehr großen Störelementen. Hier zieht der Autor nun auch die Klontechnik hinzu. Kapitel 7 widmet sich dem spannenden Feld der Beauty Retusche. In den folgenden Workshops zeigt sich, wie hervorragend Affinity Photo sich für Retuschen eignet. insbesondere wie einfach sich Fältchen und Augenringe entfernen lassen beeindruckt. Wer ein wenig Babyspeck verstecken will nutzt 'Liquifiy Persona' um einen Körper nach eigenen Vorstellungen zu modellieren.
Gern hätte ich hier noch mehr Möglichkeiten erlernt, doch hier endet Kapitel 7 und es folgen die Funktionen der Freistellung und Montagen in Kapitel 8. Einem nicht minder spannendem Thema, das, richtig verwendet, verblüffende Bilder erzeugen kann, jedoch stößt man hier nun auf die Grenzen der Software. Der Autor gibt aber gute Hinweise, die Schwierigkeiten einigermaßen zu umschiffen.
Im Verlauf werden Bilder miteinander kombiniert, wobei auch wieder ein Mischmodi eine Rolle spielt. Später lernt man ein Bild nachträglich mit Licht und Schatten zu verändern, als auch Strukturen für den Grunge-Look zu erzeugen.
Kapitel 9 widmet sich allem, was dem ambitionierten Digitalfotografen hilft, denn es dreht sich vieles um die Entwicklung von RAW Bildern, entfernen von Vignettierungen und Korrekturen von Verzeichnungen. Leider wurde die Entfernung von Chromatischen Aberrationen nicht erklärt.
Wer die Photomerge®-Funktionen aus Photoshop Elements kennt wird sich freuen, dass auch Affinity Photo in der Lage ist Panoramen, (Pseudo)-HDRs und bereinigte Szenen zu erstellen. Allerdings mit weniger Optionen. Dafür schneller in der Berechnung, jedoch auch nicht unbedingt so passgenau wie PSE.
Im Nachgang erhält man noch eine Übersicht zum Thema Farbmanagement. Es gibt neben den Workshops deutlich mehr Lesestoff, der sich aber lohnt.
Im letzten Kapitel des Buches erlernen wir diverse Spielereien und Effekte einzubauen. Insbesondere Glow- und Speedeffekt sind eine schöne - und sehr beliebte - Methode für spannendere Bilder, die gut erklärt werden.

Damit endet das gute, aber noch nicht perfekte Workshop Buch von Markus Wäger. Hier und da haben sich ein paar kleine Fehlerchen eingeschlichen, die aber in der nächsten Auflage beseitigt sein dürften, denn es gab da Kontakt meinerseits zu Autor und Verlag, welche die Hinweise Dankbar entgegen genommen haben. Auch so ein sehr positives Verhalten soll m.M.n. unbedingt positive Erwähnung finden.


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