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Rezensionen verfasst von
van Mortis

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SERENA - Gefangen im Netz der Leidenschaft
SERENA - Gefangen im Netz der Leidenschaft

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen fesselnde Leidenschaft, 2. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer sich bei einer erotischen Liebesgeschichte in "Schmalz gehülltes Dauergerammel" erhofft, der wird von diesem Buch enttäuscht sein. Es geht zwar durchaus heftig zur Sache, doch ist es keine inhaltslose Geschichte. Die gewählte Ich-Perspektive sowie der Schreibstil von Kadee Mazoni lassen die Geschichte lebendig wirken. Der Voyeur … sorry, ich meinte natürlich der Leser ist ganz nah am Geschehen und nichts entgeht ihm – kein Detail, kein Gefühl, kein Gedanke …

Bei erotischer Literatur habe ich stets die Befürchtung, dass es in plumpe Pornografie mit inhaltlicher Leere abdriftet und dass Sinnlichkeit und Handlung außer Acht gelassen werden.
Detaillierte Szenen sind in vielen Büchern übertrieben künstlich dargestellt, als sei es dem Autor peinlich darüber zu schreiben. So können leidenschaftliche Sexszenen schnell kitschig und lächerlich wirken.

Kadee Mazoni hat keine Berührungsängste mit Serenas Fantasien, die sie leidenschaftlich und hemmungslos mit, an und durch Timo auslebt.
Die Junge Frau verführt ihren Mitbewohner, wie es ihr beliebt. Gleichzeitig entführt sie den wesentlich älteren Mann in einen Wirbelsturm seiner Gefühle.

Serena entfacht Timos Gier, nimmt ihm mit poetischer Sinnlichkeit gefangen und überrollt ihn mit ihrer dominanten Leidenschaft. Sie vermischt ihren Sex-Appeal mit Poesie und Intelligenz. Dadurch ist es ihr ein Leichtes, Timo so zu manipulieren, das er ihr bedingungslos verfällt. Er wird zur Marionette ihrer Fantasien und doch geschieht nichts gegen seinen Willen.

Detailliert beschreibt Timo die Beziehung der Beiden aus seiner Sicht in der Ich-Perspektive, wodurch der Leser zum Voyeurismus eingeladen wird.
Der zunächst eher schüchtern und bieder wirkende Mann macht eine Wandlung durch, die ihn gewisser Maßen überhaupt erst zum Leben erweckt.

Ich zähle nicht zu den großen Erotik-Geschichten Fans. Doch ich bin neugierig und meine Neugier wurde mit diesem tollen Buch belohnt.
»SERENA - Gefangen im Netz der Leidenschaft« hat fünf Sterne verdient.


Bestickter Deko Vorhang in Seiden Optik, blickdicht, leichte Qualität, Ritmo, 175x140, Grau (Oesen), 69600
Bestickter Deko Vorhang in Seiden Optik, blickdicht, leichte Qualität, Ritmo, 175x140, Grau (Oesen), 69600

3.0 von 5 Sternen Ganz okay, 6. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Durch den günstigen Preis konnte ich es bereits erahnen, dass es keine Topqualität sein würde. Mit den kleinen Fehlern in der Verarbeitung kann ich allerdings (zumindest bisher) leben.
Immerhin erfüllen sie ihren Zweck und dämpfen die pralle Nachmittagssonne und somit auch die Hitze im Raum etwas ab.


Genesis. Brennende Welten (Genesis-Saga 2)
Genesis. Brennende Welten (Genesis-Saga 2)
Preis: EUR 4,44

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung, Dramatik und offene Fragen, 6. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem mich der erste Band durchweg begeistert hatte, konnte ich die Fortsetzung »Genesis. Brennende Welten« kaum erwarten.

Das zweite Buch der Trilogie knüpft nahtlos dort an, wo »Genesis. Die verlorene Schöpfung« aufgehört hat.
Abermals hat mich Thariots Schreibstil so tief in die Geschichte eintauchen lassen, dass ich das Gelesene wie einen Film vor Augen hatte. Musste ich für einen längeren Zeitraum unterbrechen, wollte ich später den Fernseher einschalten, um mir den weiteren Verlauf anzusehen.

Anna, Elias, Sequyah, die KI Vater und deren Begleiter steuern Nemesis an. Dort bleiben sie zwar vor Schneckenköpfen verschont, müssen jedoch etliche Gefahrensituationen meistern und ums Überleben kämpfen. Kaum hat man das Gefühl, dass sich endlich alles zum Guten wendet, droht ihnen zugleich das nächste Unheil ...

Auch im zweiten Band gewährt der Autor einen Einblick in die Vergangenheit, wodurch das Geschehen verständlicher wird. Diesmal sind es allerdings Sequyahs Erinnerungen. Diese lassen den Leser an ihrem Gefühlsleben teilhaben und stellen ihre große Liebe Gregor vor.
Ich fand die Rückblicke zum Teil ungünstig platziert, weil es dadurch vorhersehbar war, was noch passieren wird.

Die Geschehnisse hatten mich so in den Bann gezogen, dass ich Ruben, Kezia, Sem und Nadja vollkommen vergessen hatte. Thairot hat sie jedoch nicht aus dem Gedächtnis gestrichen und lies mich schließlich doch an deren zunächst positiv verlaufenden Verbleib auf Iris, dem Heimatplaneten der Lerotin, teilhaben. Womöglich hätten sie dort ein wundervolles Leben führen können, wären da nicht zum einen Rubens Rachegelüste und zum anderen Kezias und Elias ungeborenes Kind gewesen ...

»Genesis. Brennende Welten« ist dem ersten Band ähnlich und dennoch gibt es erhebliche Unterschiede. Es gibt mehr Gewalt, Intrigen und Hass, aber auch mehr Gefühle, Leidenschaft, Zuneigung und Liebe.
Insbesondere Elias wirkt erwachsener. Er ist an vergangenen Aufgaben gewachsen und wächst mit jeder neuen Herausforderung weiter, wobei er aber auch des Öfteren überfordert scheint.
Das Ende empfinde ich etwas wirr und unlogisch. Aber womöglich ist Elias aufgrund der Geschehnisse bereits so entkräftet, dass er schließlich zu keinerlei Emotionen mehr in der Lage ist. Dafür überrascht Marina plötzlich mit menschlichen Zügen.

Aus Gregor bin ich nicht so recht schlau geworden. Sein Handeln widerspricht seinen Zielen. Überhaupt nicht verstehen kann ich seine Freude, obwohl für ihn doch alles vorbei ist. Oder hat er etwa noch eine unliebsame Überraschung, die er im dritten Band der Trilogie »Genesis. Post Mortem« auspacken wird?

Meines Erachtens hat das Buch 4 1/2 Sterne verdient. Da es jedoch nicht möglich ist halbe Sterne zu vergeben, runde ich auf fünf auf.


Das Ende der Weltmafia
Das Ende der Weltmafia

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Mafia einmal anders, 26. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Weltmafia (Kindle Edition)
Karl Grosser, ein Bankangestellter, der von seinem Umfeld und sich selbst für unbedeutend gehalten wird, begegnet scheinbar zufällig der attraktiven Mariam, Tochter des Mafia-Bosses Don Serjo Rosso. Hals über Kopf verlieben sich die beiden ineinander, zur Freude seines baldigen Schwiegervaters, der mit Karls Hilfe seine großen Zeile umsetzen möchte. Dieser ahnt die Intrige nicht …

Rolf Nagel hat die auktoriale Erzählweise gewählt, durch die dem Leser die Gedankengänge der unterschiedlichen Charaktere offenbart werden, und man die einzelnen Personen kennenlernt.

Karl vermutete bislang überall eine Gefahr und lies seine Fantasie alles stets negativ ausmalen. Doch seine zynische Denkweise macht ihn auch sympathisch. Man kann nicht anders, als ihm sein Glück zu gönnen und in so mancher Situation mit ihm zu bangen.

Mariam, die ihr Leben lang von ihrem Vater und dem Reichtum verwöhnt wurde, präsentiert sich dem Leser als gebildete, lebenslustige junge Frau, die keineswegs weltfremd erscheint. Zu ihrem Vater, der sie weitestgehend alleine aufgezogen hat, pflegt sie ein ausgesprochen inniges Verhältnis. Sie ist das Bindeglied zwischen den beiden ihr wichtigsten Männern.

Serjo Rosso hat mit den Mafiabossen, die man aus Filmen kennt, wenig gemein. Obwohl auch seine Gedankengänge dargelegt werden, erscheint er dennoch als undurchsichtiges Schlitzohr. Dies sorgt für durchgehende Spannung, denn insbesondere bei Don Rosso weiß man nie, was er im nächsten Moment vorhat.

Die Geschehnisse werden für meinen Geschmack öfters zu rasch geschildert, wodurch ein Teil der Handlung verloren zu gehen scheint und die einzelnen Personen zwischenzeitlich ein wenig naiv wirken. Es hätte an manchen Stellen durchaus etwas mehr Ausarbeitung verdient gehabt. Der Spannung tut dies jedoch keinen Abbruch.
„Das Ende der Weltmafia“ ist flüssig geschrieben. Die jeweiligen Kapitelüberschriften bereiten den Leser auf die nachfolgenden Geschehnisse vor, während die Geschichte nahtlos fortgesetzt wird. Trotz seiner eigenen Berufserfahrung im Finanzwesen, welche Rolf Nagel in die Erzählung mit einfließen lässt, gelingt es ihm, dieses Fachwissen anschaulich und für jeden Laien verständlich im Geschehen unter zu bringen.

Wer bei dem Buchtitel einen blutrünstigen Krimi befürchtet, der am Ende mehr Mafiamorde als Worte enthält, den kann ich beruhigen. Zwar tauchen gelegentlich auch Tote auf, jedoch eher nur am Rande.
Die Machenschaften der Mafia sind so geschickt in die Rahmenhandlung eingebunden, dass sie beinahe belanglos wirken, aber im richtigen Moment den Spannungsbogen anheben und für überraschende Wendungen sorgen.

Insgesamt ein empfehlenswertes Buch mit Unterhaltungswert, das mich neugierig auf die Fortsetzung macht.


Sternenstaub im Kirschbaum
Sternenstaub im Kirschbaum
Preis: EUR 3,33

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abstruse Mär mit Unterhaltungswert., 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sternenstaub im Kirschbaum (Kindle Edition)
Ein Großvater erzählt eine Geschichte. Seine erwachsenen Enkelkinder hören eher unfreiwillig zu, werden aber mit der Zeit immer neugieriger.

Die Erzählung entführt Enkel und Leser in eine vergangene Zeit in einem fernen Reich. Dort scheint alles Friede, Freude, (warmer) Kirschkuchen zu sein, bis zum makaberen und unkonventionellen Ableben des Großherzogs. Intrigengespinste und ein drohender Krieg bringen das Leben in Begonien anschließend gewaltig durcheinander.

Ausgerechnet den faulen und stets hungrigen Spruchwirkerlehrling Musa Rübenkerbel hat der Autor (oder war es der erzählende Großvater) dazu auserkoren, nicht nur die Prinzessin zu retten, sondern zugleich auch noch den Frieden im Land wieder herzustellen.
Insbesondere seine Trägheit, Tollpatschigkeit, sein Unvermögen und natürlich seine Vorliebe für warmen Kirschkuchen zeichnen den jungen, durchaus sympathischen Helden aus. Am liebsten lebt und träumt er in den Tag hinein und führt ein Dasein frei nach dem Motto: „Ich kann nichts, aber das kann ich richtig gut“.
Kaum einer, glaubt daran, dass aus ihm je etwas werden wird. Doch da gibt es ja noch seinen Lehrmeister Frangipani Tulpenmohn, Cardamine Sapote von Schattengrün - die als Hund, wie ein Schwein aussieht - den mehrfach reingewaschenen Drachengeist …
Die Drei, Musas Persönlichkeit, sein gutes Herz sowie etliche Zufälle, aber auch die kollektive Naivität im Land bringen ihn schließlich ans Ziel.

Allein die Namen lassen bereits erahnen, um welche Art Geschichte es sich handelt. Sie ist eigentlich vollkommen blödsinnig, erhält aber etwas Besonderes durch die Ironie und den Humor, der naiven Unbedarftheit sämtlicher Personen und Dämonen die trotz aller Intrigen, Gezicke und Machtgelüste allesamt auch eine Portion Liebenswürdigkeit an sich haben.

Die Handlung wird zwischenzeitlich vorm inneren Auge lebendig, die Charaktere schaffen es hingegen nur spärlich, sich mit meiner Vorstellungskraft zu verbünden. Zeitweise wird es arg schlüpfrig, glücklicher Weise ohne dabei ins Detail zu gehen.
Ob Malus von Steppenkische wahrlich nur aus Liebe zum Theater die Nähe von Dost-Escariol von Lerchensporn sucht, bleibt ein Geheimnis.

Zu Beginn ist die Geschichte etwas zäh und langwierig. Am Ende überschlagen sich die Geschehnisse regelrecht. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob dies an der Müdigkeit des Großvaters liegt, oder ob der Autor hier beim Schreiben von seinen Ideen überflutet wurde.

Insgesamt eine nette Geschichte für zwischendurch. Sie ist nicht besonders anspruchsvoll, dafür aber unterhaltsam und mit reichlich Humor ausstaffiert. Wer das Buch einstweilen zur Seite legt, hat keine Schwierigkeiten wieder rein zu finden.
»Sternenstaub im Kirschbaum« ist für Kinder ungeeignet, aber für Leser ab 14, evtl. ab 16 eine erheiternde, gut und schnell lesbare Lektüre.


Genesis. Die verlorene Schöpfung (Genesis-Saga 1)
Genesis. Die verlorene Schöpfung (Genesis-Saga 1)
Preis: EUR 4,44

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, packend, fesselnd ..., 27. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorab ein kleiner Tipp an alle, die gerne in öffentlichen Verkehrsmitteln lesen und das Bedürfnis haben, ihre Haltestelle zu verpassen – mit diesem Buch klappt es garantiert!

Knapp 600 Seiten in zwei Tagen habe ich (glaube ich) noch nie geschafft … und am Ende wollte ich doch wahrhaftig den Fernseher ausschalten…
Das Buch ist wie ein exorbitantes Puzzle aus einzelnen Sequenzen, die weitere kleine Puzzleteile enthalten und Kapitelweise zu einem großen Ganzen zusammenschmelzen.

Die erste Seite mochte mir noch keinen Zugang gewähren, doch ab der zweiten hat es mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Rasch konnte ich in die Handlung eintauchen und wurde mit jedem neuen Kapitel beinahe in Lichtgeschwindigkeit in die nächste Sequenz katapultiert, die mich weiter mitgerissen hat. Der Schreibstil bot mir das Geschehen so lebendig, als ob ich es nicht lesen, sondern hautnah miterleben würde.

Die zum Teil befremdlichen Technologien wirken dennoch selbst für einen Laien nicht fremdartig, dafür aber zur Geschichte und zum Handlungsschema passend. Zu vielen Begriffen gibt es eine Erläuterung, auf die ich jedoch verzichtet habe, um mich nicht aus dem Lesefluss zu reißen. Das hätte meine Neugierde, wie es weitergeht nicht verkraftet. Die Terminologie habe ich auch nicht als störend empfunden.

Den einen Helden gibt es in dieser Geschichte nicht. Jeder ist auf sich allein gestellt und dennoch sind alle aufeinander angewiesen. Längst hat sich die Menschheit von der Technologie abhängig gemacht, was in mancher Situation durchaus von Vorteil, häufig jedoch auch nachteilig ist. Die Technik überrascht zwischendurch mit Menschlichkeit, während die Menschen oftmals wie kalte Maschinen wirken. An keiner Stelle lässt sich der weitere Verlauf vorherahnen.
Zur Handlung selbst haben sich hier schon andere geäußert, was ich nicht weiter ausführen möchte, um niemanden die Spannung und Vorfreude zu rauben.

Das Buch ist spannend und fesselnd geschrieben. Dem Autor gelingt es scheinbar mühelos, dem Leser die Sprünge zwischen den Sequenzen leicht zu machen.
Ich habe die eBook-Version gelesen. Aufgrund der hohen Seitenzahl dürfte die Printversion jedoch angenehmer für das menschliche Auge sein.

Weshalb hier von einigen moniert wurde, es handle sich lediglich um eine Leseprobe, kann ich nicht nachvollziehen. Mein Exemplar war jedenfalls ein vollständiges Buch, das allerdings am Ende noch einzelne Leseproben anderer Werke des Autors enthält.


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