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Rezensionen verfasst von
Innocent Shopper

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Onkyo CS-N755 (BB) Kompaktanlage (CD, 192/24, dlna, Spotify, last.fm, AUPEO!, simfy, iPod/iPhone, USB) schwarz
Onkyo CS-N755 (BB) Kompaktanlage (CD, 192/24, dlna, Spotify, last.fm, AUPEO!, simfy, iPod/iPhone, USB) schwarz
Wird angeboten von kleen-hifi-tv-video
Preis: EUR 430,74

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Potenzial zum tollen Gerät, leider zu viele Abstriche, 24. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Onkyo CR-N755 (bzw. CS-N755 als Bundle mit Lautsprechern) ist im Grunde ein tolles Gerät, hat aber auch einige echte Schwächen - insbesondere bei Streaming Diensten, Internetradio und der USB Wiedergabe. Er ist mehr eine klassische und hochwertige Mini-Kompaktanlage, die halbherzig um einige moderne Musikwiedergabemöglichkeiten erweitert wurde, als ein echter Netzwerk-Player.
Je nach Ansprüchen kann man damit glücklich werden oder fast verzweifeln. Die Hardware ist nahezu perfekt, sieht man von dem schwachen Display ab. Die Software ist sehr durchwachsen und wirkt etwas lieblos implementiert. Hier gibt es leider einige Bedienschwächen und viele fehlende Features. Internetradio und USB Wiedergabe kann man leidlich nutzen, die Integration des Streaming Dienstes simfy muss schon als krude bezeichnet werden und schöpft nur das absolute Minimum der vorhandenen Möglichkeiten aus.

Positiv hervorheben möchte ich:

+++ Hochwertige Verarbeitung: Frontplatte und Gehäuse, Bedienelemente und Lautsprecherklemmen machen einen sehr soliden und wertigen Eindruck, so wie man es von einer ordentlichen Hifi-Komponente erwartet (lediglich die CD-Schublade ist etwas filigran geraten).

+++ Vielfältige Anschlussmöglichkeiten für externe Audiogeräte: 2x Line-In (Cinch Stereo), 1x Line-Out (Cinch Stereo), 1x AUX In (Mini-Klinke),1x Digital In Optical, 1x Digital In Coaxial, 2x USB (einer davon mit Ladefunktion). Neben den normalen Lautsprecheranschlüssen gibt es einen Vorverstärkerausgang (Mono) zum Anschluss eines aktiven Subwoofers.

++ Vielfältige Abspielmöglichkeiten: Unterstützt alle gängigen Audioformate, spielt Musik von CD, MP3 CD, USB, DLNA (auch problemlos mit meiner nicht-DLNA-zertifizierten Fritz!Box), Heimnetzwerk, kostenloses Internetradio über vTuner sowie kostenpflichtige Musik Streamingdienste (MP3tunes, Spotify, simfy sowie Last.fm und Aupeo!).

++ Gute Verstärkerleistung: 2 x 22 Watt hört sich auf dem Papier nach nicht viel an, ist es bei diesem Gerät aber schon. Befürchtungen bzgl. Schwachbrüstigkeit sind unbegründet, das Gerät hat für den normalen Hausgebrauch ausreichend Leistungsreserven.

++ Ordentlicher Klang: Die Anlage hat mit den kleinen Regalboxen, die beim CS-N755 im Bundle kommen, bis in höhere Lautstärken einen ordentlichen und sauberen Klang, der den Vergleich mit manchen größeren Anlagen nicht zu scheuen braucht. Im Hochtonbereich fehlt mir ein klein wenig Feinzeichnung und Transparenz, im Tiefbassbereich können die kleinen Boxen naturgemäß nicht sonderlich viel leisten. Letzteres lässt sich aber durch einen zusätzlichen Subwoofer ausgleichen, mit dem die Anlage dann wirklich erwachsen klingt und der bei richtiger Einstellung auch gut mit den kleinen Regalboxen harmoniert.

+ Einfache Auswahl unterschiedlicher Musikquellen (abgesehen von den Musikquellen aus dem Netz): Die Quellen CD, TUNER (UKW, MW), LINE (1, 2, AUX), DIGITAL (OPTICAL, DIGITAL), NET und USB (1, 2) lassen sich schnell über die Fernbedienung auswählen.

+ Schlichtes Design im Stil klassischer Hifi-Komponenten.

+ Sehr einfache Netzwerkinstallation mit DHCP.

Was mir negativ aufgefallen ist:

--- Anzeige im Display ist sehr eingeschränkt: Das Display nimmt zwar einen recht großen Platz auf der Front ein, die Anzeige ist aber nicht wirklich groß und das Display insgesamt etwas antiquarisch. Die (einzeilige) Schrift ist aus dünnen Segmenten zusammengesetzt und nicht sonderlich groß, mit ein paar Metern Abstand wird das Ablesen schwierig. Die zusätzlichen Symbole sind winzig und nur aus direkter Nähe zu erkennen. Längere Texte gehen nach ein paar Sekunden in Laufschrift über, je nach Modus (leider nicht überall) kann man per Tastendruck durch den Text scrollen, und je nach Modus auch durch unterschiedliche Anzeigeoptionen blättern. Das hat aber klare Grenzen, hier ein Negativbeispiel: Ich blättere in meiner Musiksammlung (USB, DLNA oder Streamingdienst) durch meine Alben, unter denen sich einige Sampler befinden. Dann sehe ich erst mal nur eine Liste mit "Various Arti" (für mehr ist kein Platz auf dem Display) und ich muss ein paar Sekunden auf die Laufschrift warten oder umständlich die Alben öffnen und wieder schließen, um zu sehen, um was für ein Album es sich handelt. Ein höherauflösendes Matrix-Display mit konfigurierbarer Anzeige würde die Bedienbarkeit des ansonsten vielseitigen Geräts enorm aufwerten.

-- Fehlende simfy Features (hier kann ich nicht sagen, ob diese Einschränkungen ausschließlich an der Onkyo Firmware, oder auch am simfy Dienst selbst liegen): Über das Onkyo Gerät lassen sich simfy Playlists oder andere Ordner nicht im Zufallsmodus abspielen, was eine ziemlich starke Einschränkung ist. Ebenfalls fehlen hier das Künstler und Genre Radio, auch ein für viele nicht verzichtbares Feature. Daneben sind die vorhandenen Ordnerstrukturen und Optionen gegenüber den Desktop und App-Versionen von simfy z.T. deutlich eingeschränkt. Zu einem Künstler gibt es z.B. nur eine flache Liste, die mit den "Top-Ten Charts" beginnt und sich in einer wild geordneten Liste von Alben fortsetzt - Unterordner für Songs, Charts (mehr als 10) und Ähnliche Künstler fehlen. Spielt man eine Playlist / einen Ordner ab, wird die Wiedergabe danach einfach in der nächsten Playlist / Ordner fortgesetzt, was nicht unbedingt erwünscht ist. Zwischen einzelnen Titeln (Songs) gibt es beim Abspielen immer Pause, was nicht nur den Klassik-Genuss deutlich schmälert (das geht aber wohl auf das Konto von simfy). Dazu kommen andere Einschränkungen von simfy (die nichts mit dem Onkyo Gerät zu tun haben), z.B. keine eigenen Ordner in den Favoriten oder Playlists, eingeschränkte Genre Klassifizierung, falsche Jahresangaben.
Insgesamt fühlt sich simfy über Onkyo nicht nach einer zeitgemäßen Integration eines "Premium Plus" Musikstreaming-Diensts in "Hochwertige Audiotechnologie" an.

-- Minimalistische USB Wiedergabe: Die Wiedergabe von USB innerhalb eines Ordners (oder auf einer übergeordneten Ebene in der Ordnerstruktur) ist sequenziell (nach Dateiname) oder im Zufallsmodus möglich. Man kann durch die Ordnerstruktur und die Titel innerhalb eines Ordners blättern und verschiedene Informationen zu einem Titel anzeigen. Das war es aber auch schon. Einen Index mit Suchmöglichkeit auf die üblichen Tags (Interpret, Titel, Genre), wie ihn heutzutage fast jedes Autoradio bietet, sucht man vergebens. Trotzdem braucht das Gerät zum Einlesen eines gut bestückten USB Speichers ("Now Initializing ...") aber fast eine Ewigkeit.

-- Keine on-the-fly Playlist: Es gibt keine Möglichkeit, mit dem Gerät Playlists anzulegen oder zu ändern. Insbesondere fehlt eine dynamische Playlist der aktuell abzuspielenden Titel. Ich kann also nicht während des Abspielens eines Titels durch die Musiksammlung blättern und weitere Titel zum Abspielen vormerken. Ich kann nur vorgefertigte Playlists abspielen oder während des Abspielens direkt zu einem anderen Titel wechseln. Lediglich bei CDs kann man (recht umständlich) die Reihenfolge der abzuspielenden Titel beeinflussen.

-- Tiefe des Geräts: Das Gerät hat mehr Tiefgang als alle meine bisherigen Hifi-Komponenten. Das Gehäuse allein hat schon ca. 30 cm, für die Anschlüsse hinten muss man noch mal mind. 5 cm rechnen (je nach USB Stick auch mehr), und die Bedienelemente vorne stehen noch mal knapp 1,5 cm hervor, d.h. in Summe etwas mehr als 36 cm! Kein Problem bei einem entspr. tiefen Regal, bei mir steht das Gerät aber ein paar Zentimeter nach vorne über. Ich hätte eine etwas größere Front (die ist mit ca. 21,5 x 12 cm recht klein) bei geringerer Tiefe bevorzugt.

-- Kein DAB/DAB+ Empfang: Ein echtes Manko bei einem modernen Receiver. Man muss es aber auch nicht vermissen. Der UKW-Empfang mit RDS ist in Ordnung.

- Alphanumerische Eingabe (z.B. für Musiksuche) ist umständlich: Das geht nur über umständliches Scrollen in einer Liste der verfügbaren Zeichen. Vielleicht ist das mit der Onkyo-App für Smartphones, die ich nicht im Einsatz habe, besser.

- Zugriff auf Internet Radiosender ist umständlich. Seine Lieblingssender fügt man am besten über die (etwas archaisch anmutende) vTuner Website mit Onkyo-Registierung den Favoriten hinzu, zu denen man dann aber immer noch etwas umständlich navigieren muss.

- WLAN und Bluetooth nicht eingebaut: Die gibt es nur als Zubehör, d.h. die kosten extra und belegen jeweils einen der beiden USB Anschlüsse (einer davon ist an der Front). Stört nicht weiter, wenn man sie nicht braucht, kann aber das k.o. sein, wenn man beide braucht und noch ein USB-Gerät anschließen möchte.

- Eingeschränkte Auswahl an Musikdiensten: Derzeit werden nur Aupeo!, Last.fm, MP3tunes, simfy und Spotify unterstützt nicht aber z.B. WiMP, Napster, Rhapsody. Man braucht die bestimmt nicht alle, aber es gibt ja unterschiedliche Präferenzen, die dann wieder schnell zum k.o. werden können.

- Netzwerkmenü nicht konfigurierbar: Das Netzwerkmenü hat auf der obersten Ebene eine Liste von 9 Einträgen in recht willkürlicher Reihenfolge (die Favoriten sind z.B. auf Platz 7), darunter dann verschiedene Unteroptionen. Es lässt sich weder die Reihenfolge der Menüeinträge konfigurieren, noch lassen sich nicht benötigte Einträge (z.B. Musikdienste, für die man kein Abo bezahlen möchte) ausblenden. Das umständliche und uneinheitliche Handling von Favoriten hilft darüber auch nicht wirklich hinweg.

- Starten der Netzwerkfunktion und Navigation in den Netzwerkoptionen dauert z.T. störend lange (was nur eingeschränkt im Einflussbereich des Onkyo Gerätes liegt).

- Kein DLNA Server: Es wäre ein Sahnehäubchen, wenn das Gerät nicht nur ein DLNA Client wäre, sondern auch für andere Geräte im Netzwerk als Streaming Server dienen könnte.

- USB unterstützt nur Dateisystem FAT16 und FAT32 (kein exFAT und NTFS).

- Kein Phono Eingang: Für die meisten wohl absolut nichtig, für manche ein k.o.

- Der Sleep Timer hat eine recht prominente Taste rechts oben auf der Fernbedienung. Hat man ihn darüber (versehentlich) aktiviert, muss man sich durch alle 9 Zeitstufen klicken, bis er wieder ausgeschaltet ist.

- Beschriftung der Bedienelemente auf dem Gerät ist kaum zu lesen (sehr klein und kontrastarm) - dafür sieht's schön aus.

- Eine Uhranzeige im Standby Modus, wie bei vielen anderen Geräten üblich, wäre ein hübsches und nützliches Plus.

FAZIT: Für eine wirkliche Empfehlung ist die Liste der fehlenden Features und Schwächen leider zu lange ausgefallen. Wen diese Einschränkungen nicht stören, d.h. wer nur einen ordentlichen, MP3-fähigen CD-Receiver (ohne DAB) mit DLNA-/Heimnetzwerk-Option und minimalistischer USB-Wiedergabe sucht, dem kann ich das Gerät durchaus empfehlen. Wer aber die Welt des Internetradios mit diesem Gerät erkunden möchte (und nicht nur ab und zu auf einen der mühsam ausgesuchten und gespeicherten Sender zugreifen), oder wer häufig, einfach und flexibel auf eine größere USB oder simfy Musiksammlung zugreifen möchte (und nicht nur ab und zu einen von wenigen Ordnern, Favoriten oder Playlists abspielen), dem möchte ich von diesem Gerät abraten - da gab es schon vor Jahren Geräte auf dem Markt, die deutlich mehr machen konnten.

Meine Hoffnung, dass Onkyo in absehbarer Zeit zumindest einige der Schwächen über Firmware Update beseitigen wird, habe ich nach einigen Kontakten zum Onkyo Support inzwischen begraben. Bislang gibt es für das Gerät noch kein einziges Firmware Update, und hier wurde mir auch nicht viel in Aussicht gestellt.

Meine Bewertung von ursprünglich 3 Sternen habe ich inzwischen auf 2 Sterne revidiert (eine neutrale 2,5 gibt es ja nicht), nachdem ich auch an der USB-Wiedergabe verzweifelt bin und das eigentliche schöne Gerät leider viel seltener nutze, als es das (bei angemessener Ausnutzung der technischen Möglichkeiten) verdient hätte.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 18, 2014 8:51 AM CET


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Wird angeboten von HiFi Mohr
Preis: EUR 139,95

5.0 von 5 Sternen Gut und Günstig, 24. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schlichter Würfel mit ordentlich Power. Dank Lautstärkeregler, einstellbarer Übernahmefrequenz und Phasenumschalter gut auf die Musikanlage abzustimmen. Wertet meine Stereoanlage mit kleinen Regalboxen ordentlich auf.


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Preis: EUR 8,98

4.0 von 5 Sternen Prima mit kleiner Einschränkung, 24. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Tasche hält was sie verspricht, ist praktisch, robust und lässt sich dank der langen Laschen gut anbringen. Sie reicht bei mir für eine Mini-Pumpe, Mini-Werkzeug und Ersatzschlauch. Eine Innenraumaufteilung gibt es nicht, auf der linken Außenseite aber noch ein offenes Netzfach. Einziges kleines Manko ist, dass der Reißverschluss von unten nach oben öffnet. Dadurch baumelt der Angreifer des Reißverschlusses bei geschlossenem Fach unter der Tasche herum, und beim Öffnen können kleinere Gegenstände leicht herausfallen.


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber etwas groß und unförmig, 24. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte die für mich übliche Größe M bestellt, die Jacke fiel aber zu groß aus und wirkte etwas unförmig, daher zurück. Das Außenmaterial wirkt hochwertig wollig, bzgl. Innenseite ist die reguläre Version der Jacke aber deutlich angenehmer und kuschliger als diese "Lite" Variante.


Fjällräven Canvasgürtel
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Preis: EUR 17,95 - EUR 19,99

3.0 von 5 Sternen FjällRäven Qualität?, 16. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fjällräven Canvasgürtel (Sports Apparel)
Der Gürtel ist in Ordnung, entspricht aber nicht unbedingt der hohen Qualität, die man von einem unter der Marke Fjällräven vermarkteten Produkt erwarten würde. Über die Qualität des Canvas Gewebes lässt sich nicht viel sagen (außer dass die Farbe "Dark Grey" nicht wirklich dem Dark Grey der G-1000 Hosen entspricht, sie geht eher etwas ins Bräunliche), aber die Schnalle könnte hochwertiger ausfallen. Mit ca. 20,- Euro kostet der Gürtel aber auch nicht die Welt.


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Preis: EUR 15,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ordentlich, 6. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schneidet gut, liegt gut in der Hand, der Federmechanismus hat aber auch bei mir nach relativ kurzer Zeit nicht mehr gut geöffnet. Im Gegensatz zu einigen Vorrezensenten hat ein Spritzer Pflegespray für Gartengeräte das Problem aber schnell beseitigt. Daher kein Grund zum Punktabzug.


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Preis: EUR 101,63 - EUR 225,00

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lieblingsjacke für den Winter, 6. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich die Jacke ausgepackt und angezogen hatte, ist meine von den bisherigen Rezensionen geschürte Skepsis schnell verflogen. Die Jacke ist sehr schön und dabei funktional, wirkt hochwertig, ist warum und kuschelig und passt in allen Dimensionen (Größe M bei 1,80 m und 72 kg) - Probleme mit dem Reißverschluss habe ich auch keine. Der Schnitt ist zwar eher schmal, aber auch mit einem dicken Pulli ist noch genug Bewegungsfreiheit. Eine Jacke zum Bergwandern ist es nicht, aber neben dem urbanen Einsatz habe ich auch keinerlei Bedenken für Wald und Wiese. Ich freue mich schon auf die kalte Jahreszeit ...
Bei dem aktuellen Schnäppchenpreis (129,- € bei Marktplatzanbieter) absolute Kaufempfehlung!


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4.0 von 5 Sternen Erfüllt Erwartungen, 26. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Smart Batterie Rücklicht TL266R 80mm (Misc.)
Kein High-End Produkt, aber robust und zweckmäßig. Der Reflektor ist groß, die Leuchtkraft der zentralen LED ausreichend. Bei dem Preis durchaus zu empfehlen.


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Win-R II vs. Aduro, 26. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir von ABUS den Urban-I, New Gambit, Aduro und Win-R II genauer angeschaut. Einsatzbereich Alltag und Freizeit, auch richtig schweißtreibend.

Urban-I und New Gambit sind schnell ausgeschieden, die haben einfach nicht gepasst. Der New Gambit war trotz richtiger Größe eng und unbequem, der Urban-I ließ Zweifel an seiner Sporttauglichkeit (Belüftung) aufkommen, auch wenn sonst ein schöner Helm.

Beim Aduro und Win-R II wurde es dann richtig schwierig:

Optisch punktet der Aduro, der weniger aufträgt und schlanker, leichter und sportlicher wirkt. Er sitzt wie eine schmale Schale auf dem Kopf, während der Win-R II weiter nach oben aufsteigt und den Kopf auch mit mehr Volumen an den Seiten und nach hinten umschließt (was der Sicherheit zuträglich sein mag).

Bei Passform und Sitz schneidet der Win-R II ein Stück besser ab. Obwohl die gleiche Art Vollring verwendet wird, sitzt der Aduro auf meinem Kopf etwas härter und drückt an ein paar Stellen leicht, wohingegen der Win-R II sich rundum weich anschmiegt, dabei aber genau so fest sitzt wie der Aduro.
Das mag an dem in das Polster integrierten Fliegennetz beim Win-R II liegen, durch das sich eine Art weiche Kalotte ergibt, die das vordere Drittel des Schädels umschließt. Das trägt sich sehr angenehm, hat aber möglicherweise Nachteile was die Transpirationsfähigkeit angeht.
Beim Aduro ist das Fliegennetz (wie bei den meisten Helmen) in die Helmschale eingeschäumt, wodurch es größere Fliegen effektiv vom Kopf fern hält. Durch die geringere Kontaktfläche zum Kopf gibt es beim Aduro dafür an manchen Stellen punktuell mehr Druck.
Das in das Polster integrierte Fliegennetz des Win-R II lässt Fluginsekten deutlich näher an die Kopfhaut heran, und der Spalt zwischen hinterem Rand des Fliegennetzes und innerer Helmschale würde vermutlich auch den einen oder anderen Sechsbeiner unter der Helmschale verschwinden lassen. Andererseits - ich bin jetzt 15 Jahre mit Helm ganz ohne Fliegennetz gefahren und hatte noch nie unerfreulichen Besuch von einem Kleintier im Helm.

Was die Qualität der Belüftung angeht, ist ein Vergleich schwierig. Der Aduro hat vorne einen großen mittigen Lufteinlass, der sich weiter Richtung Stirn zieht als beim Win-R II und nach guter Kühlung des zentralen Frontallappens aussieht. Dafür scheint der Win-R II mehr Luft an den vorderen Rändern der Helmschale und den vorderen seitlichen Lufteinlässen reinzulassen, wo der Aduro geschlossener wirkt. Der Aduro hat auch seitlich und nach hinten größere geschlossene Flächen als der Win-R II, zieht sich dafür aber insgesamt nicht so weit nach unten.
Nach kurzer Probefahrt wirkt die Belüftung beim Win-R II gut und gleichmäßiger als beim Aduro, bei dem sie auch gut, aber punktuell stärker wirkt.

Obwohl der Aduro mehr Abstand um die Ohren hält, gibt es hier kleinere Konflikte zwischen meinen (etwas ausladenden) Brillenbügeln und dem Helm - genauer dem Vollring, der etwas weiter unten sitzt als beim Win-R II. Bein Win-R II verschwinden die Brillenbügel völlig problemlos unter dem Helmrand.

Der Win-R II kommt mit einem klassichen Blitzverschluss, der Aduro mit einem moderner wirkenden Schloss mit einer gezackten Zunge und mehreren Raststufen. Mir ist die Handhabung des klassichen Blitzverschlusses aber leichter gefallen, sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen, wo ich beim Aduro etwas herumstochern musste, bis es endlich zu ist. Außerdem macht sich das Schloss des Aduro etwas störender unterm Kinn bemerkbar, da es länger und dicker ist. Ein zusätzliches Polster am Kinnriemen soll wohl unangenehme Kontakte mit den starren Teilen des Schlosses reduzieren, macht die Handhabung insgesamt aber noch schwieriger, da es gerne umklappt und sich verschiebt, und ist eine prädestinierte Stelle für unliebsame Schweißansammlungen. Der einfache Blitzverschluss hätte dem Aduro besser gestanden.

Das ZoomLite Verstellrad mit integrierter LED ist bei beiden Helmen identisch. Die ausgelobten großflächigen Reflektoren vermisse ich aber bei beiden Helmen. Es gibt jeweils nur einen bescheidenen kleinen Reflexaufkleber am Heck, der beim Win-R II aber die ca. dreifache Fläche hat wie beim Aduro.

Das (abnehmbare) Sonnenvisier sitzt bei beiden Helmen nicht ganz optimal. Es hat viel Spiel, die Streben stehen (insb. beim Win-R II) zu weit von der Helmschale ab, und die seitlichen Stopfen lassen sich (insb. beim Aduro) zu leicht lösen, was etwas Misstrauen an einer dauerhafte Beziehung zwischen Helm und Visier aufkommen lässt.

Unterm Strich machen beide einen guten Eindruck mit kleinen Abstrichen. Auch wenn der Aduro in Sachen Design die Nase vorne hat, habe ich mich für den etwas teureren und klobigeren Win-R II entschieden, da er sich noch angenehmer trägt.

Beiden Helmen würde ich 4,5 Sterne geben und auf 5 aufrunden, wegen einer eher schlechten Bedienungsanleitung runde ich aber auf 4 ab.
Insgesamt kann ich beide Helme aber sehr empfehlen.


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leicht und bequem, 7. Juni 2013
Der Tupelo ist sehr leicht und bequem, ich merke ihn kaum am Fuß. Er sitzt sehr gut, engt aber nicht ein und lässt den Zehen etwas "Spielraum" durch die hohe Vorderkante. Das Gewebe hat eine hohe Transpirationsleistung, an sehr warmen Tagen ist eine Sandale aber doch zu bevorzugen. Der Schuh fällt eher etwas groß aus, bei mir passt eine halbe Nummer kleiner als sonst üblich. Er hat sich sehr schnell zu meinem regulären Alltags- und Freizeitschuh etabliert, auf kurzen wie auf langen Wegen, beim Radfahren, im Auto und im Büro. Für raueres Gelände nehme ich aber einen anderen Schuh, da ist mir der Tupelo zu weich und bietet zu wenig Schutz. Ich würde ihn auch eher als Sneaker denn als Hikingschuh bezeichnen.


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