Profil für Monsieur Matou > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Monsieur Matou
Top-Rezensenten Rang: 1.294
Hilfreiche Bewertungen: 3954

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Monsieur Matou

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
Das Leben des Budori Gusko [Blu-ray]
Das Leben des Budori Gusko [Blu-ray]
DVD ~ -
Preis: EUR 20,49

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anders, 22. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Cover gesehen, Informationen eingeholt, Trailer gesichtet, für interessant und sehenswert befunden - so bin ich an Budori Gusko gekommen. Das es sich dabei um die zweite Verfilmung einer Fantasy Geschichte aus dem Jahr 1932 von Kenji Miyazawa handelt war bei mir also nur beiläufige Information, ebenso wie diese interessante Tatsache: Der Director von Budori hat schon einmal eine Geschichte des Autors verfilmt und auch hier kommen die Katzenwesen als Menschersatz vor.

Aber gehen wir doch mal zum Film über. Herrliche Bilder, seichte Musik, etwas französisch angehaucht und alles herrlich unspektakulär. Es gibt kein großes Kachbumm, es gibt eigentlich nicht wirklich Action oder Drama oder wirklich nennenswerte Begegnungen mit anderen Figuren. Es ist einfach da, es läuft einfach ab. Es ist also einer der Filme, die einfach nur eine Geschichte erzählen, wie sie das Leben schreibt. Aber genau darin liegt ein gewisser Reiz.

So ganz wie das normale Leben ist es dann aber doch wieder nicht. Passend für eine Geschichte im Fantasysetting gibt es natürlich auch eine entsprechend tolle Welt zu sehen, die gerade in der großen Stadt sehr an das aktuell aufflammende Interesse an Steampunk angelehnt zu sein scheint. Viel Dampf, viel Technik, aber alles irgendwie altbacken. Und dann haben wir da noch Traumsequenzen, die mit komischen Gestalten und knalligen Farben auftrumpfen.

Der Haken am Film: Sehr viel scheint reine Interpretation zu sein. Man muss es so nehmen wie es ist, denn Antworten gibt es eigentlich nicht. Vielleicht ist das aber auch gut so, denn wieso mit dem Holzhammer dem Zuschauer ein "Die Figur ist tot" hämmern, wenn man das auch subtil gestalten kann? Trotzdem kann genau das durchaus ein großer, negativer Punkt sein, der dem Zuschauer nicht gefallen kann.

Wer also nicht immer Gefühle vorgekaut bekommen mag und alles überdramatisiert dargestellt braucht, der wird hier durchaus Spaß an der Sache haben. Wer den klassischen "Junge zieht in die Welt"-Abenteuer Anime will, der wird aber eher enttäuscht. Auch die permanente Melancholie ist so eine Sache für sich, der man sich vor dem Kauf vielleicht bewusst sein sollte. Trotzdem: Unter'm Strich ist der Film wirklich fantastisch produziert und glänzt für mich durch seine eigene Art hervor. Trotzdem nur vier Sterne, weil der Film vielleicht doch die eine oder andere Sache etwas mehr hätte erklären sollen. Da wird dann wohl doch das Buch mal fällig.

Zum Abschluss noch etwas zur Ausstattung: Der BR liegen neben einem kleinen Booklet mit zusätzlichen Infos auch zwei Postkarten bei. Eine davon ist besonders nett aufgemacht, weil sie wie eine Grußkarte aus der Großstadt im Film daherkommt. Die Zusätze sind damit also recht überschaubar, aber vollkommen in Ordnung und eben auch gut gemacht. Ein Wendecover ist ebenfalls spendiert worden.


Xenoblade Chronicles 3D [nur für New 3DS]
Xenoblade Chronicles 3D [nur für New 3DS]
Preis: EUR 39,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abstriche in der B-Note, 8. April 2015
Wohl passend zum nahenden Release von Xenoblade Chronicles X auf der Wii U hat man den Vorgänder, die "olle Kamelle", Xenoblade Chronicles der Wii neu aufgelegt und exklusiv auf den New Nintendo 3DS portiert. Ob man das jetzt auf dem alten Gerät so hinbekommen hätte stelle ich in den Raum und will das nicht groß hier thematisieren, denn es geht ja um das Spiel als solches. Und genau das macht noch immer unheimlich viel Laune, obwohl es im Vergleich mit der Wii Version Abstriche machen muss.

Da das sezieren aller Punkte einen umfassenden Text ergeben würde gehe ich die Inhalte in Stichpunkten durch und werde dann zu einem Fazit-Text übergehen:

Das gefällt:
+ gute Story, trotz einiger Klischees, die nicht angetastet wurde
+ durchaus überwiegend nette Figuren, kommen aber auch nicht ohne JRPG-Klischees
+ stimmungsvolle, gigantische Welt die Lust auf Erkundung macht
+ ...was auch mit Erfarungspunkten belohnt wird (finden von "Sehenswürdigkeiten", usw.)
+ für den Handheld durchaus beeindruckende Weitsicht
+ die Welten können komplett frei erkundet werden - OHNE Ladezeiten
+ Beziehungssystem zwischen NPCs und Helden
+ Kampfsystem ähnlich White Knight Chronicles/Final Fantasy 12
+ massig Nebenmissionen
+ Ausrüstungen ändern Figuren optisch
+ Super Musik
+ britische Sprecher sind bei der Sache - nie gelangweilt
+ und passen aus meiner Sicht zu den Figuren
+ Speichern eigentlich zu (fast) jeder Zeit möglich (super für Handheld!)
+ faire Rücksetzpunkte bei GameOver
+ man kann sehr früh zu besuchten Orten springen
+ man kann die Zeit sehr früh schon beeinflussen und muss so nicht mehrere Minuten bis zur nächsten Nacht/zum nächsten Tag warten, was bei Nebenmissionen durchaus positiv ist
- Zusatzinhalte wie Soundtrack und Charaktermodelle

Das kann den Spaß bremsen:
- Menüs erschlagen den Spieler am Anfang
- Handhabung der Menüs könnte einfacher sein (z.B. durch Touch-Steuerung! Aber braucht jedes Spiel das, nur weil der 3DS sowas bietet?)
- sehr viele Tutorials, die gerade zu Beginn oft aus dem Spiel reißen
- britisches Englisch ist - wie üblich - oft sehr schnell, was ungewohnt für einige Spieler ist und etwas Angewöhnung bedarf
- keine japanische Synchro (wobei mich das nicht stört)
- Lippen nicht immer synchron
- Kamerasteuerung könnte wie bei der Wii besser sein, aber man kann sich gut damit arrangieren
- sehr verwinkelte Ecken, die man gerade bei Sidequests erforschen muss, werden durch die Kamera schnell unübersichtlich
- wenig Infos bei Sidequests - man muss oft wirklich länger nach dem eigentlichen Ziel suchen und auch nach dem Quest-Geber. Hier hätte man, ähnlich wie bei Majoras Mask, das System für den Re-Release auf dem N3DS wirklich nochmal anpacken können
- Durch den kleineren Bildschirm kann es zusätzlich erschwert werden (Bild feinteilig)
- Direktvergleich der Grafik zwischen Wii und N3DS ist nicht sehr berauschend
- 3D trägt nicht sehr viel zum eigentlichen Spiel bei
- sehr selten kann es zu kleinen SlowDowns kommen, wobei ich die auch von der Wii kenne
- inkonsequente Texturen fallen auf (Wand matschig, Fenster in Wand wirkt scharf)
- dämlicher Boss-Marathon am Ende, ohne Speicheroption ist noch immer so vorhanden
- Zusatzinhalte werden über "Spielmünzen" per Streetpass/Shulk Amiibo freigeschaltet
- Shulk Amiibo ist mehr als Mangelware!

Beide Listen fallen freilich sehr lang aus und man kann sich fragen warum das Spiel trotzdem 4 Sterne (Gefällt mir) bekommt. Ganz einfach: Die Welt die hier geschaffen wurde überzeugt mich auf ganzer Länge noch immer. Viele kleine Details laden zur Erkundung ein, z.B. wenn sich die Vegetation in der Nacht drastisch zum Tag verändert. Die Musik unterstreicht alles auf gekonnte Weise und alles wirkt irgendwie Rund und zieht gekonnt in den Bann. Da fallen dann kleine Hindernisse, wie das Einarbeiten in das Kampfsystem oder die Menüs nicht zu sehr in's Gewicht, weil ich meine ein Spieler muss sich auch mal an "neue Dinge" heranwagen und nicht immer nur das gleiche abspulen müssen. Ich bin da jedenfalls offen für und muss so fair bleiben zu sagen, dass das Kampfsystem nicht kaputt ist und auch die Menüs funktionieren. Abgesehen davon finde ich durchaus dass die Figuren überwiegend sehr viel Charme besitzen und sich die Auswahl von Nervensägen in Überschaubaren Grenzen hält.

Aber: Was ärgerlich ist sind gerade im direkten Vergleich die Grafikunterschiede - kennt man diese jedoch nicht, so fallen diese nicht zu stark auf. Kennt man sie jedoch, so kann man bitte auch attestieren, dass Gesichter z.B. auch auf der Wii schon nicht "HD" waren. Trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack, gerade weil es eben inkonsequente Texturen gibt. Klettert man eine etwas matschige Wand hoch und sieht plötzlich einen Stein daran der gestochen scharf wirkt, dann ist das einfach nur komisch. Spiele ich aber um solche Dinge zu suchen? Ich denke eher nicht und wenn ich mich auf den Titel einlasse und auch gefallen daran finde, dann tritt sowas deutlich in den Hintergrund. Aber auch da muss man dann wieder etwas die Waage in's Gleichgewicht bringen: Es ist ein Port von einem ganz anderen System. Ich kann hier nicht erwarten, dass man ein von Grund auf dafür hochgezogenes Spiel serviert bekommt, sondern dass es eben zu Abstrichen kommen kann. LEIDER!

Braucht man den Titel? Wer die Wii Version hat, der braucht es freilich nicht. Wer eine Wii und einen N3DS hat und den Titel auch noch nachholen will, der wird hier für 40 Euro wirklich besser bedient als sich das Ding für exorbitante Mondpreise zu holen, die man für gebrauchte Wii-Versionen verlangt. So gesehen ist es eigentlich nicht unclever das Spiel nochmal zu veröffentlichen. Wer sich einen N3DS nur dafür holt hingegen....? Schwierig. Es ist bestimmt nicht der Titel der das Gerät rechtfertigt - da muss mehr kommen. Ein kaputter oder gar schlechter Titel ist es aber nicht! Da steht und fällt viel nicht nur mit dem eigenen Geschmack, sondern auch mit der Befindlichkeit ob man sich mit neuen/neueren Systemen, wie hier dem Kampfsystem, anfreunden kann und will.


Green Blood, Band 2
Green Blood, Band 2
von Masasumi Kakizaki
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Solide Fortsetzung zu Teil 1, 27. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Green Blood, Band 2 (Taschenbuch)
Ich knüpfe einfach mal an meine Rezension von Teil 1 an, die unter dem folgenden Link zu finden ist:
http://www.amazon.de/review/R2NOWOUYO9RIS9/ref=cm_cr_dp_title?ie=UTF8&ASIN=3551775753&channel=detail-glance&nodeID=299956&store=books

Teil 2 macht direkt da weiter, wo Teil 1 aufgehört hat. Ist ja soweit auch klar. Die Story entwickelt sich schön weiter und am Ende hat man einen wirklich spannenden Cliffhanger, so dass der Leser - zumindest geht's mir so - kaum auf Teil 3 warten kann.

Ansonsten bleibt alles bei den gewohnten Kritikpunkten. Die Artworks sind zum Großteil noch immer sehr aufwändig und detailverliebt, haben aber bei einigen Figuren noch immer starke Schwankungen im Stil. Man kann also noch immer meinen, dass hier mehrere, ungleiche Zeichner am Werk waren. Leider stößt mir das immer wieder etwas auf, aber im Großen und Ganzen kann man sich durch die sehr dichte Atmosphäre davon ablenken lassen.

Freunde vom Wild West-Setting werden hier wirklich wieder sehr viel Spaß haben, zumindest wenn sie dem verkitschten Image einiger anderer Serien in dem Setting überdrüssig geworden sind. Es ist ein dreckiger, zum Teil wirklich auch erschütternder Manga, weil oft Dinge sehr plötzlich passieren und dann auch schonungslos inszeniert werden. Vielleicht ist das ja aber auch der Reiz an dieser kleinen Serie.

Für mich persönlich kristallisiert sich allerdings so langsam heraus, dass einmaliges Durchlesen wohl auch ausreicht und ich dann kaum nochmal in diese Welt abtauchen werde. Trotzdem erwarte ich gespannt das Finale der beiden ungleichen Brüder.


The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D
The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D
Preis: EUR 37,98

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Schicksal hat es nicht gut mit dir gemeint, 13. Februar 2015
...von wegen! Majoras Mask 3D macht aus meiner Sicht alles richtig, was schon bei Ocarina of Time 3D hätte passieren sollen. Gerade in Bezug auf die Grafik wird das deutlich, denn es sind so viele Details in die einzelnen Welten geflossen, und so viele Texturen angepackt worden, dass das Spiel regelrecht NEU wirkt. Alleine die Vegetation, vermag an einigen Stellen (fast schon) realistisch anmuten. Ganz großes Kino für die Augen! Auch wirken die NPCs, also die Modelle der Nebenfiguren etwas runder und nicht einfach nur vom N64 portiert. Der 3D Effekt wirkt in diesem Teil auch nochmal etwas besser, trägt aber einmal mehr nicht zu viel zum Gameplay ein. Distanzen muss man kaum abschätzen und es gibt ja auch Auto-Lock-On. trotzdem ist er schön zum Angucken und wirkt nicht zu platt - bleibt aber eben nur ein zusätzlicher Effekt. Richtig grandios mutet übrigens das flüssige Bild an. Ich weiß jetzt nicht wie viele Frames pro Sekunde es sind, aber das ist kein Vergleich zum alten Spiel! Hut ab.

Musikalisch hat man auch einige kleine Anpassungen vorgenommen, aber bleibt überwiegend dem Klang von N64 und damit auch der Ocarina of Time 3D-Linie. Schade, denn ohne Frage wäre ein etwas orchestralerer Soundtrack schöner gewesen, aber die Melodien sind gut gealtert und auch bei der Technik kann man durchaus beide Augen noch zudrücken. Meckern auf hohem Niveau an dieser Stelle also.

Das Spiel selbst ist sonst natürlich im Kern fast unangetastet geblieben. Es gibt Fehler die nicht behoben wurden, die das Spiel aber nicht beschädigen. So kann man einige kleine Cheats zum Beispiel noch immer ausführen, was aber durchaus als Verneigung von den Geeks zu verstehen sein kann. Die größte Änderung selbst hat hier das Bomber-Tagebuch durchlebt, was jetzt viel übersichtlicher daherkommt und ganz klar ersichtlich zeigt wo genau wann etwas für eine Mission passiert. Gepaart mit der Möglichkeit jetzt einzelne Stunden innerhalb der drei Tage anzusteuern vereinfacht das Nebenmissionen ungemein, ohne dabei zu "casual" zu werden. Insgesamt scheint man ohnehin viele Dinge vereinfacht zu haben. Es gibt wieder die obligatorischen Hilfe-Steinchen, wie bei Ocarina 3D, und einige Dinge werden etwas besser kommuniziert, z.B. dass man die Zeit deutlich verlangsamen kann. Bei einem Spiel wo Zeitdruck ein nicht unwesentlicher Bestandteil vom Gameplay ist nicht gerade unwichtig. Leider verliert das Spiel damit einen nicht unwesentlichen Punktedes "Probierens", den ich damals sehr gemocht habe, aber so dürfte es für jeden gut zu spielen sein.
Auch verändert wurden die Bosse - manche mehr, manche weniger. Was schnell auffällt ist eine neue Analogie zu Majoras Maske, denn jeder der vier großen Bosse hat ein Auge ähnlich denen der titelgebenden Maske bekommen. Ein kleines, aber schönes Detail. Und genau diese Details erfreuen einfach ungemein, weil es viele neue Dinge zu entdecken gibt. Von so nebensächlichen Dingen wie den erwähnten Augen bis hin zu anders platzierten Dingen (die Bank zum Beispiel) oder jetzt zwei Angel-Arealen. Die Welt von Termina entdeckt man völlig neu und hat endlich wieder mal ein großes Gefühl von Abenteuer und Entdeckung.

Etwas freundlicher mutet diesmal übrigens auch das Speichersystem an, denn es gibt nicht nur etwas anders verteilte Eulenstatuen, sondern auch neue Statuen, die zum Beispiel in Dungeons zur Verfügung stehen. Auch gibt es diesmal keinen vorübergehenden Speicherstand an so einer Statue (also ein Löschen der Speicherung beim Neustart), sondern jede Sicherung ist permanent. Aber Achtung: Es wird beim zurückreisen durch die Zeit nicht mehr automatisch gesichert - eine kleine Gemeinheit für Veteranen, aber die Statuen sind wirklich großzügig verteilt, dass der kurze Laufweg zu einer davon nicht zu negativ auffallen sollte.

Über die Steuerung am New 3DS kann ich so nichts sagen, aber ich gehe davon aus, dass man mit dem zusätzlichen Stick (oder dem zweiten Circle-Pad als Aufsatz) ohnehin nur die Kamera steuert. Da ich damit aber bei Ocarina 3D keine Probleme hatte kann ich gut ohne das leben. Wirklich negativ sind keinerlei Extras, wie Master Quest oder ähnliche Dinge, aber ansonsten gehört das Spiel wirklich zu den Sahneschnitten in jeder 3DS Sammlung.

Und um einen Kritikpunkt meiner Ocarina of Time 3D Rezension noch anzusprechen: Bei diesem Ableger stören die deutlich kräftigeren Farben mich absolut nicht, denn sie unterstreichen die sehr abstrakte Welt gekonnt und tragen viel zur Atmosphäre dieses "anderen Zeldas" bei.


Blue Exorcist - Rin & Yukio Umhängetasche Messenger-Bag Big Size Orginal & Lizensiert
Blue Exorcist - Rin & Yukio Umhängetasche Messenger-Bag Big Size Orginal & Lizensiert
Wird angeboten von Fan-Merch
Preis: EUR 49,99

4.0 von 5 Sternen Eigentlich gut, 7. Januar 2015
...nur ist der Kontrast vom Bild zu Tasche (Stoff) nicht so stark, wie es im Produktbild zu sehen ist. Auch ist der Stoff etwas schnell dabei Fäden zu verlieren - oben beim Reißverschluss - oder löst sich an der obligatorischen Stellen beim angenähten Umhängeriemen langsam auf.

Ansonsten ist das Produkt aber wirklich sehr gut verarbeitet und bietet genügend Platz. Gerade der Druck ist relativ hochwertig und blättert nicht ab - überlebt sogar die Waschmaschine.


Captain Toad: Treasure Tracker
Captain Toad: Treasure Tracker
Preis: EUR 34,99

19 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleines Schwammerl ganz groß, 2. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Captain Toad: Treasure Tracker (Videospiel)
Nintendo hat auf die Fans gehört! Die kleine Puzzle-Einlagen mit dem lustigen Pilzkopf, die in Super Mario 3D World für Abwechslung und später für Entzugserscheinungen sorgten, haben eine Fortsetzung erhalten. Und dann auch noch als eigenes Spiel - das erste richtige Spiel, in dem Toad - pardon - Capt. Toad die Hauptrolle spielt.

Wie schon in den kleinen Puzzlehappen besteht jedes der 70+ Level (aufgeteilt in 3 Kapitel + Bonus-Abschnitt) aus einem auf Würfeln basierendem Gebiet, welches man völlig frei drehen kann. Das ist auch bitter nötig, denn nur so kann man jedes Eck und jede lauernde Gefahr einsehen, die dem kleinen Schwammerl auf seinem Weg begegnen könnte. Was die Sache etwas kniffelig macht: Toad kann nicht springen, sondern nur laufen. Ob das seinen kleinen Beinchen geschuldet ist sei mal dahingestellt, aber es muss das ganze Spiel über auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Mit diesen wenigen Zutaten schafft es Nintendo aber eine fantastische Welt und das wohl beste Puzzle-Spiel 2014 zu generieren.
Sehr viel Hirnschmalz benötigt es trotzdem nicht, aber wer wirklich alle Geheimnisse eines jeden levels lüften will, der wird hier und da schon mal etwas öfter ein Level besuchen, gerade weil Bonusaufgaben erst nach einmal beenden eines Levels angezeigt werden, oder das eine oder andere Leben aus Leichtsinnigkeit lassen.

Das nutzen wir gleich mal zur Überleitung zu negativen Punkten. Leben zum Beispiel braucht man eigentlich nicht, denn bei einem Verlust muss man das Leven ohnehin neu starten. Das ist nicht weiter tragisch, denn im Schnitt benötigt man ohnehin nur ca 5-10 Minuten für die Level, aber der Mantel mit den Leben erschließt sich einfach nicht. Das ist so als müsse man damit nochmal unterstreichen, dass es zwar eine neue IP ist, diese aber im Mario-Universum angesiedelt ist.
Auch unschön - und der größte Kritikpunkt - ist die Steuerung der Kamera, genauer gesagt die Variante mit der Gyro-Steuerung des Gamepad. Problematisch ist das, weil man diese nicht abschalten kann. Selbst wenn man die Kamera mit einer regulären Eingabe steuert, so reagiert sie auf Bewegungen am Tablet. Hoffentlich wird das via Update ausgebessert!
Leider neigt man auch dazu schnell nur auf das Tablet zu gucken, denn man sieht auf dem Tablet eigentlich das Gleiche wie auf dem TV. Nur dann halt ohne schönes HD.

Ansonsten ist das Teil aber wirklich 1A in allen Belangen. Ich kann jetzt auch nicht am Menü meckern, was als Bilderbuch aufgemacht ist. Klar, wenn ich von Level 1 zu Level 59 blättern will, dann muss ich wirklich 58 Seiten umblättern - wäre besser gegange. Zwar kann ich durch antippen einer Seite direkt hinspringen, aber das gestaltet sich als etwas fummelig. Das ist aber nicht weiter der Rede wert. Zudem muss man sagen, dass alle anderen Dinge so viel beheben, dass man sogar das mit der Kamerasteuerung fast vergessen kann.

Das Spiel strotzt nur so vor niedlichen Details (Vogel auf dem Kopf!!!) und sieht einfach nur hübsch aus. Natürlich sind die Level klein und Texturen dem Stil her nicht fotorealistisch, aber wer braucht das, wenn alles so schön rund aussieht und auch noch super animiert ist? Auch die Kreativität der Level muss man loben, denn es gibt nicht nur Mario-artige Level, sondern auch ein Donkey Kong Level, oder eine gigantische Pachinko Maschine in der unser Pilzkopf quasi der Ball ist.
In allen diesen Leveln wird auch wieder eine Sache deutlich gemacht: Nintendo ist ein Meister darin Welten zu erstellen, die um die Fähigkeiten ihrer Figuren herum gebaut wurden. Nichts ist unfair, alles ist durchdacht.

Musikalisch kann das Toad-Thema vielleicht hier und da etwas zu oft verwurstet, oder einige alte bekannte Themen zu oft recycelt sein, Auch sind einige Sprachsamples ein "Hit and Miss". Trotzdem bleibt alles auf einer mehr als soliden Basis und es bleibt einmal mehr passend und rundet das Geschehen ab.

Von einer Story und anderem Drumherum darf man jetzt nicht zu viel erwarten, auch kann man soweit noch nicht viel zu Amiibo bei dem Titel sagen. Ich denke dass man hier auf die Capt. Toad Amiibos warten muss - aber mal abwarten. Als richtig toll kann ich aber noch einen Bonus für Besitzer von Super Mario 3D World hervorheben! Man kann nämlich einige Level aus diesem Spiel mit der Capt. Toad-Mechanik nachspielen - also ohne zu springen. Das ist eine nette Dreingabe und zeigt einige Level aus einer anderen Gameplay-Sicht die nicht uninteressant ist.

Capt. Toad kann man wirklich nur empfehlen, wenn man etwas mit dem Mario-Universum (auch ohne Mario) anfangen kann und Knoblern nicht ganz abgeneigt ist. Hut ab dafür, dass man aus einer kleinen Mücke einen großen Elefanten gemacht har - in diesem Fall ist das positiv gemeint. Außerdem ist es kein Vollpreisspiel und bei den 40 Euro bekommt man echt ein klasse Werk geboten!
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 9, 2015 4:00 PM CET


amiibo Smash Pit
amiibo Smash Pit
Wird angeboten von 711games
Preis: EUR 29,95

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwung 2 ist da, 19. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: amiibo Smash Pit (Zubehör)
...und man sieht schon kleine Verbesserungen, besonders an den Stützen. Sowohl Pit als auch Diddy und Co haben etwas dezentere Stützen bekommen, welche - obwohl auch eingefärbt - weit weniger nach Fremdkörper aussehen als das noch bei Link der Fall war. Natürlich ist die Stabilität bei Figuren, die man auch benutzen soll, wichtig. Wenn das aber optisch auch etwas schöner geht, dann sollte man sich dahingehend auch bemühen.

Ansonsten gilt noch immer, dass Amiibo KEIN Skylanders sein will und nie so konzipiert war. Das muss man wirklich erwähnen, denn viele scheinen genau mit dieser Vorstellung an die Sache zu gehen.

NEIN, Amiibo ist das, was man in einigen Intros älterer Smash Bros. Spiele schon gesehen hat: Spielfiguren mit einem Eigenleben, weshalb man die Figuren auch nicht direkt im primär dafür generierten Spiel "Smash Bros." steuern kann. Anders als in Skylanders und Co bekommt man bei Nintendo mit diesen NFC-Figuren aber nicht nur ein Basisspiel, sondern einen vollwertigen Titel mit allen Extras - egal wo die Amiibos unterstützt werden. Amiibo erweitert nur optional und verfolgt (zumindest bis jetzt) den Gedanken "hole dir Boni die zu deiner Lieblingsfigur passen", wie etwa neue Kostüme in passender Optik. Was weiter kommt muss sich freilich noch zeigen, aber alle Zeichen stehen darauf, dass man genau das beibehalten will.

Die Verarbeitung ist typisch für japanische Gashapons, soll heißen: Durchaus hochwertig für diese Größe. Klar, im direkten Vergleich mit hochglanz Produktfotos der ersten Präsentationsrunde fallen Änderungen auf, zum Beispiel gröbere Finger oder geprägte Dinge die nicht vorhanden sind. Auch sieht man im Laden das eine, oder andere krumme Schwert, was man aber mit Fön oder Warmwasser beheben kann. Was jedoch richtig in's Auge sticht im direkten Vergleich mit alten Fotos Veränderungen an Stützen.

Über diese kann man freilich streiten, gerade wenn es dabei um farbiges, aber transparentes Plastik geht. Auffallend ist das bei Link oder Fox, oder wie hier bei Pit. Wo es bei Fox und Pit aus meiner Sicht noch nicht so stark negativ auffällt sticht der dicke, gelbe Ständer bei Link schon arg hervor. Und auch der "Gipsfuß" der WiiFit-Trainerin ist so eine Sache. Aber wie schon erwähnt: der Grund dafür ist simpel. Nintendo hat erkannt, dass die Figuren nicht wie Gashapons nur hingestellt, sondern auch benutzt werden. Dass man deshalb filigraneren Figuren einen stabilen Stand verpasst ist also löblich - schöner wäre es aber vielleicht schon gegangen und man scheint ja etwas passendere Farben und vielleicht ja sogar Stützen zu nehmen, die nicht mehr so deplatziert wirken. Jedenfalls ist mit in Schwung 2 keine weitere "Designsünde" in dieser Hinsicht aufgefallen.

Was weiterhin auch noch unklar bleibt: Wie ist es mit Figuren, die ihr Aussehen komplett durch "Kostüme" ändern? Ich jedenfalls finde es etwas komisch, wenn man eine WiiFit-Trainerin auf sein Tablet stellt und dann die männliche Variante bekommt. Eine Kleinigkeit, die vielleicht auch noch angegangen wird?

Die Zukunft von Amiibo ist zu diesem Zeitpunkt bestimmt ungewiss, aber wenn es rein beim optionalen Inhalt bleibt, dann könnte gepaart mit dem Sympathie-Bonus einiger Nintendo-Figuren und einem nicht zu verachtendem Sammlerwert (der aber wohl nicht so hoch sein wird wie bei wirklich limitierten Gashapons, usw.) durchaus viel Potenzial in diesen stecken. Schauen wir mal was da so kommt.


Beyond: Two Souls - Standard Edition - [PlayStation 3]
Beyond: Two Souls - Standard Edition - [PlayStation 3]
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 19,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterschätzes Spiel, 10. Dezember 2014
Und ich schreibe bewusst SPIEL, weil es das auch ist. Jeder, der klassische Point'n'Clicks kennt müsste das bei "Beyond" auch erkennen. Es ist ein ruhiges Spiel mit Hotspots die Aktionen hervorrufen und es gibt - wenn auch nicht direkt am Anfang - durchaus viele Aktionen die Szenen anders verlaufen lassen können. Eigentlich ein Traum, denn so kann jeder Spieler, oder zumindest fast jeder Spieldurchlauf etwas anders gestaltet werden.

Zugegeben, ich war am Anfang skeptisch. Und selbst jetzt, wo ich es in mehreren Läden NEU für knappe 20 Euro gesehen und zugeschlagen habe, war ich zu Beginn auch nicht sehr überzeugt, weil ich dachte man kann zumindest mit dem zweiten Protagonisten, der Existenz Aiden, die mit der Helding Jodie (gespielt von Ellen Page) verbunden ist, frei herumfliegen und diese im Stil von Flower um 360 im Raum bewegen. So ist das aber nicht - aber nach den ersten Kapiteln ist mir das auch total egal.

Warum? Weil das Spiel verdammt gut geschrieben und inszeniert ist. Es ist unglaublich menschlich und egal wie oft man vorgeführt bekommt wie schlecht Menschen sein könne, so findet man immer wieder doch Wärme unter den Figuren. Dieses Spiel aus Drama und herzerwärmenden Szenen gefällt mir wirklich gut, weil es sich echt anfühlt. Als kleines Highlight für mich geht es dann noch etwas um das Thema Geister und Leben nach dem Tod. Irgendwie finde ich sowas immer interessant und hier ist das nicht nur einfach Mittel zum Zweck - auch nicht Mittel zum Zweck für kleine Horror- und Jumpscare-Szenen - sondern es wird schon auch gekonnt mit in die Geschichte eingesponnen und regt vielleicht auch etwas zum Denken an.

Leider gibt es dann aber drei zwei Dinge die ich etwas störend finde. Da wäre einmal der Schluckauf in der Grafik. Manchmal bleibt das Spiel kurz stehen, geht nach einer kleine Pause wieder weiter. Manchmal laden Texturen zu spät nach - gerade bei Gesichtern nicht sehr schön. Auch sieht nicht alles sehr gut aus. Es gibt Szenen - zum Beispiel das Innere von Autos - bei denen man doch etwas an Polygonen gespart hat. Von diesem Kleinigkeiten abgesehen aber überzeugt die Optik durchgehend und gerade die Modelle von Ellen Page und Willem Dafoe sind großartig.
Die zweite Sache die mich stört hat mit Entscheidungen zu tun. Es gibt Momente in denen man mehrere Optionen zur Verfügung hat aber nichtmal eine Minute zum Überlegen. Zu schnell ist manchmal eine neutrale Option ausgewählt, ehe man selbst eine Entscheidung getroffen hat. Auch das ist eine Kleinigkeit, aber eine die ich nicht ganz so toll finde.
Als Letztes hätten wir dann noch die Steuerung von Aiden - unserem Geisteranhängsel. In hektischen Szenen kann es manchmal etwas schwer werden genau das anzuvisieren, was man eigentlich anvisieren will. Da sind mit die Wechsel der Ziele oft etwas zu Sprunghaft - kommt aber auch nicht so oft vor.

Die Kritik beschränkt sich aber auf diese wenigen Dinge, denn das Gesamtpaket überzeugt mich einfach auf ganzer Linie. Optisch sind schöne Dinge dabei, die Musik ist passend, nie zu aufdringlich und man hat die originalen, deutschen Sprecher der jeweilgen Schauspieler bekommen. Das ist nicht nur großes Kino, sondern Beyond überhaupt ist großes Kino, denn genau damit kann es absolut mithalten.Ich habe wirklich sehr viel Spaß an dem Spiel und ich kann nur Empfehlen mal einen Blick zu riskieren - natürlich nur dann, wenn man unter Spiel nicht nur Action über Action erwartet.


Green Blood, Band 1
Green Blood, Band 1
von Masasumi Kakizaki
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,95

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dreckiger Wild West Manga, 28. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Green Blood, Band 1 (Taschenbuch)
Masasumi Kakizaki ist mir durch seinen Einzelband "Dark Hideout" aufgefallen. Weniger die Geschichte hat begeistert, viel mehr aber die Zeichnungen die fast durchgehend sehr viele Details haben und eine doch recht verliebte Schattierung wenn es um dunklere Szenen geht. Als bei den Vorschlägen ähnlicher Produkte dann "Green Blood" gezeigt wurde habe ich es freilich angeklickt und etwas die Story überflogen.
Als Fan von Spielen wie Wild Arms kann ich nur sagen, dass ich das Western Setting in Verbindung mit Anime/Manga durchaus sehr mag und da ich dem Zeichner nicht ganz abgeneigt bin habe ich dem ersten Band hier eine Chance gegeben.

Ich wurde nicht wirklich enttäuscht. Die Geschichte zweier ungleicher, irischer Brüder, die im Amerika nach den Bürgerkrieg versuchen sich durch den "schlimmsten Slum" zu schlagen weiß soweit zu gefallen. Es ist spannend, es ist düster, es hat trotzdem seine Momente in denen etwas Licht in diese sonst so schwarz-tot gefärbte Welt fällt.

Wie schon vermutet werden auch hier wieder sehr detailverliebte Bilder eingesetzt und einmal mehr sind gerade die Szenen bei Nacht sehr hervorstechend, denn die Schattierungen sind abermals grandios. Was mir nicht so ganz gefällt sind einige Sprünge im Design der Figuren - die sehen nicht alle aus einem Guss aus. damit kann man sich aber durchaus arrangieren.

Insgesamt gefällt mir dieser Manga besser als "Dark Hideout" - vielleicht weil nicht ganz so belanglos daherkommt, vielleicht aber auch, weil die Geschichte nicht in einem Band abgeschlossen ist und so Zeit hat sich zu entfalten. Ich warte auf jeden Fall gespannt auf den zweiten Band und hoffe, dass die Serie - sofern sie sich nicht totläuft - die Messlatte über einen langen Zeitraum halten kann.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 10, 2014 9:51 AM CET


amiibo Smash Link Figur
amiibo Smash Link Figur
Preis: EUR 13,99

18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amiibo ist kein Skylanders/Infinity, 28. November 2014
Rezension bezieht sich auf: amiibo Smash Link Figur (Zubehör)
Das muss man wirklich erwähnen, denn viele scheinen genau mit dieser Vorstellung an die Sache zu gehen.

NEIN, Amiibo ist das, was man in einigen Intros älterer Smash Bros. Spiele schon gesehen hat: Spielfiguren mit einem Eigenleben, weshalb man die Figuren auch nicht direkt im primär dafür generierten Spiel "Smash Bros." steuern kann. Anders als in Skylanders und Co bekommt man bei Nintendo mit diesen NFC-Figuren jedoch nicht nur ein Basisspiel, sondern einen vollwertigen Titel mit allen Extras - egal wo die Amiibos unterstützt werden. Amiibo erweitert nur optional und verfolgt (zumindest bis jetzt) den Gedanken "hole dir Boni die zu deiner Lieblingsfigur passen", wie etwa neue Kostüme in passender Optik. Was weiter kommt muss sich freilich noch zeigen, aber alle Zeichen stehen darauf, dass man genau das beibehalten will.

Die Verarbeitung ist typisch für japanische Gashapons, soll heißen: Durchaus hochwertig für diese Größe. Klar, im direkten Vergleich mit hochglanz Produktfotos der ersten Präsentationsrunde fallen Änderungen auf, zum Beispiel gröbere Finger oder geprägte Dinge die nicht vorhanden sind. Was jedoch richtig in's Auge sticht sind Veränderungen an Stützen.

Über diese kann man freilich streiten, gerade wenn es dabei um farbiges, aber transparentes Plastik geht. Auffallend ist das bei Link oder Fox. Wo es bei Fox aus meiner Sicht noch nicht so stark negativ auffällt sticht der dicke, gelbe Ständer bei Link schon arg hervor. Und auch der "Gipsfuß" der WiiFit-Trainerin ist so eine Sache. Aber: der Grund dafür ist simpel. Nintendo hat offenbar erkannt, dass die Figuren nicht wie Gashapons nur hingestellt, sondern auch benutzt werden. Dass man deshalb filigraneren Figuren einen stabilen Stand verpasst ist also löblich - schöner wäre es aber vielleicht schon gegangen.

Was dann noch bei Figuren mit formändernden Kostümen (bei Smash Bros.) auffällt: Die WiiTrainerin gibt es, aber nicht ihre männliche Form. Vielleicht wird da noch nachgebessert.

Die Zukunft von Amiibo ist zu diesem Zeitpunkt bestimmt ungewiss, aber wenn es rein beim optionalen Inhalt bleibt, dann könnte gepaart mit dem Sympathie-Bonus einiger Nintendo-Figuren und einem nicht zu verachtendem Sammlerwert (der aber wohl nicht so hoch sein wird wie bei wirklich limitierten Gashapons, usw.) durchaus viel Potenzial in diesen stecken. Schauen wir mal was da so kommt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 1, 2014 5:39 PM CET


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20