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Rezensionen verfasst von
Monsieur Matou

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amiibo Smash Link Figur
amiibo Smash Link Figur
Wird angeboten von rezone
Preis: EUR 13,49

18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amiibo ist kein Skylanders/Infinity, 28. November 2014
Rezension bezieht sich auf: amiibo Smash Link Figur (Zubehör)
Das muss man wirklich erwähnen, denn viele scheinen genau mit dieser Vorstellung an die Sache zu gehen.

NEIN, Amiibo ist das, was man in einigen Intros älterer Smash Bros. Spiele schon gesehen hat: Spielfiguren mit einem Eigenleben, weshalb man die Figuren auch nicht direkt im primär dafür generierten Spiel "Smash Bros." steuern kann. Anders als in Skylanders und Co bekommt man bei Nintendo mit diesen NFC-Figuren jedoch nicht nur ein Basisspiel, sondern einen vollwertigen Titel mit allen Extras - egal wo die Amiibos unterstützt werden. Amiibo erweitert nur optional und verfolgt (zumindest bis jetzt) den Gedanken "hole dir Boni die zu deiner Lieblingsfigur passen", wie etwa neue Kostüme in passender Optik. Was weiter kommt muss sich freilich noch zeigen, aber alle Zeichen stehen darauf, dass man genau das beibehalten will.

Die Verarbeitung ist typisch für japanische Gashapons, soll heißen: Durchaus hochwertig für diese Größe. Klar, im direkten Vergleich mit hochglanz Produktfotos der ersten Präsentationsrunde fallen Änderungen auf, zum Beispiel gröbere Finger oder geprägte Dinge die nicht vorhanden sind. Was jedoch richtig in's Auge sticht sind Veränderungen an Stützen.

Über diese kann man freilich streiten, gerade wenn es dabei um farbiges, aber transparentes Plastik geht. Auffallend ist das bei Link oder Fox. Wo es bei Fox aus meiner Sicht noch nicht so stark negativ auffällt sticht der dicke, gelbe Ständer bei Link schon arg hervor. Und auch der "Gipsfuß" der WiiFit-Trainerin ist so eine Sache. Aber: der Grund dafür ist simpel. Nintendo hat offenbar erkannt, dass die Figuren nicht wie Gashapons nur hingestellt, sondern auch benutzt werden. Dass man deshalb filigraneren Figuren einen stabilen Stand verpasst ist also löblich - schöner wäre es aber vielleicht schon gegangen.

Was dann noch bei Figuren mit formändernden Kostümen (bei Smash Bros.) auffällt: Die WiiTrainerin gibt es, aber nicht ihre männliche Form. Vielleicht wird da noch nachgebessert.

Die Zukunft von Amiibo ist zu diesem Zeitpunkt bestimmt ungewiss, aber wenn es rein beim optionalen Inhalt bleibt, dann könnte gepaart mit dem Sympathie-Bonus einiger Nintendo-Figuren und einem nicht zu verachtendem Sammlerwert (der aber wohl nicht so hoch sein wird wie bei wirklich limitierten Gashapons, usw.) durchaus viel Potenzial in diesen stecken. Schauen wir mal was da so kommt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 1, 2014 5:39 PM CET


Fantasy Life
Fantasy Life
Preis: EUR 34,50

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Animal Crossing light trifft Zelda, trifft RPG, 13. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Fantasy Life (Videospiel)
Fantasy Life aus dem Hause Level 5 ist eines der Spiele, bei denen man wieder ganze Romane verfassen könnte. Ich sehe daher von meinem regulären Stil ab und versuche es in Stichpunkten zu halten.

Positiv:
_________________

- Charmante Optik mit durchaus typischen, verschrobenen Level 5 Figuren
- Nette Hauptgeschichte die durch viel Witz punktet
- Ausgefallene Jobklassen (Leben)
- ...die jeweils eine eigene "Ministory" mitbringen
- Gigantischer Umfang, gerade wenn man alle Jobs erledigen will
- Online-Multiplayer
- Gekonnter Mix aus vereinfachten Animal Crossing-Elementen, Zelda und RPGs

Negativ:
_________________

- Um in der Hauptgeschichte weiterzukommen müssen Missionen für einen "Flatterling" erledigt werden. In diesen Missionen läuft man von Location zu location und wird mit relativ belanglosem Text in Überfluss überschüttet.
- Allgemein sehr viel Text, der zwar nett ist, aber gefühlt oft nicht auf den Punkt kommt
- Viele Jobs laufen nach dem gleichen Schema ab
- ...gerade beim Kochen(minispiel) finde ich, dass es komisch anmutet wenn das gleiche Rezept immer anders zubereitet wird (Tastenfolgen sind per Zufall zusammengestellt)
- Hauptstory bremst Jobs gerne aus -> einige Locations werden nur durch die Hauptstory geöffnet
- Es wird permanent angezeigt (sowohl als Text als auch als Pfeil und roter Punkt) wohin man gehen muss. Blöd wird das, wenn es heißt "finde den versteckten Schatz", aber dieser eben NICHT wirklich versteckt ist, weil ja alles angezeigt wird.
- Online-Multiplayer nur mit Personen aus der 3DS Freundesliste möglich
- Man kann die Hauptstory nicht mit Freunden online spielen
- Das Einrichten vom eigenen Heim fällt sehr dünn aus

Auch wenn die negativen Punkte deutlich länger ausfallen als die positiven Punkte kann ich das Spiel nur sehr empfehlen, denn der größte Pluspunkt ist der Charme und die negativen Dinge sind schon eher als Meckern auf hohem Niveau zu bezeichnen. Etwas mehr Freiraum bei der Hausgestaltung und auch Abwechslung beim Aussehen der Häuser wäre noch das größte Übel, als auch die Tatsache, dass die Hauptstory nicht mit Freunden zu spielen ist. Bombenspaß habe ich trotzdem und bei den verschiedenen Jobs (Leben) sollte wirklich etwas für jeden dabei sein. Ein solider Crossover diverser Spielelemente der durchaus überzeugt und lange an das Gerät fesseln kann. Was will man mehr?


Dark Hideout
Dark Hideout
von Masasumi Kakizaki
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,50

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Optik Top, Geschichte... naja, 11. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Dark Hideout (Taschenbuch)
Wie hier schon geschrieben wurde besticht der Manga eher durch seine Bilder als durch seine Geschichte. Wobei ich ganz klar sagen muss, dass diese nicht unbedingt Schema F abhandelt. Was ich besonders gelungen finde ist dieses Spagat zwischen Horror und regelrechter Kritik an einigen Dingen. Sei es der Mensch selbst, oder sei es ein Verlagsleiter der seine Arbeiter nach dem Spruch "nicht den kleinen Finger nehmen, sondern die ganze Hand" ausnutzt. trotzdem bleibt die Geschichte etwas hinter dem zurück, was ich wirklich erwartet hätte.

Dafür überzeugen die Bilder - bzw. sie überraschen sogar. Gerade das Monster ist mit sehr viel Detail gezeichnet und obwohl es nicht wirklich eine weltbewegende Kreatur ist sieht das Design einfach nur klasse aus. Da freue ich mich regelrecht auf den kommenden Manga "Green Blood" von Masasumi Kakizaki, der ein gleiches level an Zeichenkunst haben soll.

Ich denke man kann das Büchlein durchaus gut empfehlen, aber bin etwas am Schwanken ob man ihn so einfach als Horror abtun und damit jedem Genrefan empfehlen kann. Für ein "gefällt mir" als Abschlusswertung reicht es aber allemal!


Lindbergh 04
Lindbergh 04
von Ahndongshik
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,95

5.0 von 5 Sternen Endlich tut sich was..., 11. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Lindbergh 04 (Taschenbuch)
...nur anders als erwartet. ich habe ja immer darauf gehofft dass der Manga diesem Flair auf dem Cover, welches ich mit "neue Welten entdecken, Abenteuer erleben" beschreiben würde, nachkommt. Bisher war das eher durchwachsen und ich habe damit gerungen am Ball zu bleiben. Mit Ausgabe 04 hingegen - und damit genau mit der Mitte, denn es gibt nur acht Bände - schlägt die Geschichte interessante Wege ein.

Die Figuren nehmen endlich richtige Züge an. Gerade Shark - der Piratenkapitän - erhält neue Facetten und etwas Hintergrundgeschickte, was mir sehr gefallen hat. Auch richtig toll ist die kurze Passage über Lindberghs und Menschen und wie Gott mitgespielt haben soll um die Welt in ihren aktuellen Zustand zu bringen.

Und dann wurde mir auch endlich klar worum es wirklich geht: Es geht nicht darum dass Knits und auch meine Hoffnung auf ein großes Abenteuer und das Entdecken von neuen Welten erfüllt wird, sondern darum, dass die Menschen in der Welt einen freien Himmel haben und volgelfrei mit ihren Lindberghs wieder in Einklang herumsausen dürfen.

Als bisher besten Teil der Serie gebe ich dem Titel daher verdiente fünf Sterne und bin gespannt wie es weitergeht - besonders da sich so viele interessante Dinge entwickelt haben!


Bayonetta 1+2 (First Print Edition)
Bayonetta 1+2 (First Print Edition)

10 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Teurer Karton mit super Spielen, 24. Oktober 2014
Oder aber: Sind die regulären 10 Euro für buntes, geprägtes und gestanztes Papier/gestanzten Karton wirklich wert?
Im Anschluss an die eher vernichtende Kritik zur "First Print" findet sich die Kopie zu meiner Spielrezension.

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First Print
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Meiner Meinung nach rechtfertigt sich der Preis hier absolut nicht, denn man muss sich bewusst sein, dass man den preis eher nur für einen Karton bezahlt. Löblich ist zwar die Verarbeitung, die jedoch nur fester Karton ist, und dass der eigentliche Karton vom PEGI/USK-Logo verschont bleibt, weil es auf einer Umverpackung drumherum prangert. Ebenfalls löblich ist das: Jedes der beiden Spiele ist einzeln verpackt in einer eigenen Wii U Packung. Das war's dann aber auch schon, denn weder der Magnetverschluss, noch das aufwändigere Auf-/Zuklappen und erst Recht nicht das Artwork wird dem Preis gerecht, zumal das Artbook eher ein kleines Booklet ist, was zudem noch fest in den Karton geklebt wurde.

Heißt unter'm Strich, dass ich die Edition als "gefällt mir nicht" brandmarken muss. Es sind echt gute Ansätze vorhanden, aber man muss sich vor Augen führen, dass man eigentlich nur für einen Karton und ein darin festgeklebtes, kleines Heftchen mehr bezahlt. Da kann man nur hoffen, dass niemand diesen "Sammlerstück-Preisen" auf den Leim geht, denn für über 100 Euro kann man sich beide Spiele und ein vernünftiges Artbook zu der sonst so tollen Serie kaufen. Ich empfehle daher wirklich eher die Box mit beiden Spielen, die darin auch jeweils in eigener Packung kommen.

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Das Spiel
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Sie ist wieder da - Bayonetta, die Lady mit den Zauberkräften. Ganz bewusst wird hier an Sailor Moon angespielt, denn wie könnte man diese Serie (und das ist Bayonetta jetzt offiziell!) besser beschreiben als "Devil May Cry trifft Sailor Moon"?

Zum Leid einiger Gamer ist dieses Wiedersehen aber anders als erhofft. Doch wenn wir ehrlich sind, dann sollte die Konsole egal sein worauf eine Serie fortgesetzt wird. Zumindest sollte das der Fall sein, wenn es sonst kein Wiedersehen geben würde. Also weg mit den Egoproblemen, die man bezüglich einigen Konsolen hat - hier geht es schließlich um ein Spiel und Spiele sind, was uns Gamer eint!

Genug Getänzel um eigentlich unwichtige Dinge - hinein in's Getümmel! Und da tut sich Bayonetta einmal mehr nichts, denn ohne großes Geplänker startet die hanebüchene Story regelrecht voll durch, mit abgedrehter Action und den oft als "zu versext" bezeichneten Szenen. Aber: Bayonetta, also unsere weibliche Titelheldin, gibt einmal mehr nichts auf die ganze Sexismus-Debatte, sondern ist sich zu jeder Zeit ihrem digitalen Körper und ihren Posen bewusst. Sie lässt niemanden nur im Ansatz daran denken, dass sie ein Sexobjekt ist. NEIN, sie ist die Herrin, sie bestimmt was wie abläuft... Und diesmal bekommen das nicht nur die Mächte des Himmels, sondern auch die Dämonen der Hölle zu spüren.

Da sind wir dann auch schon bei der Story, die übrigens direkt an den Vorgänger anknüpft. Wer den noch nicht kennt - was man bei Nintendo-only Spielern vermuten kann - der bekommt für etwas mehr Geld den ersten Teil in überarbeiteter Version gleich mit dazu. Guter Schachzug, denn ich bin so frei zu sagen, dass man den ersten Teil schon kennen sollte, nicht nur, weil man dann schon etwas von der Welt der "Umbra-Hexen" gelernt hat.

Wie auch im ersten Teil besteht das Hauptspiel überwiegend aus dem minimalen Erkunden von wunderschönen Welten und dem grandiosen Kämpfen am Fließband. Wo dauernde Klopperei schnell monoton wirken kann, zeigt Bayonetta einmal mehr dass dem nicht so sein muss, was dem wirklich gut ausgearbeiteten Kampfsystem und der fast unbegrenzten Möglichkeit an Angriffen, die man durch verschiedene Waffenkombinationen für Hände und Füße (!) festlegen kann, geschuldet ist.

Butterweich gehen komplizierteste Kombinationen nach kleinen Tutorials von der Hand und durch die Aufstockung der Gegner durch das Reich der Dämonen kämpft man nur selten über längeren Zeitraum gegen gleiche Ziele. Hauptclou des Kampfsystems bleibt aber noch immer die "Witch-Time", also "Hexen-Zeit". Weicht man kurz vor dem feindlichen Treffer aus verlangsamen sich die Angriffe der Gegner einige Sekunden und unsere Hexen-Lady kann im normalen Tempo weiter angreifen und dabei ordentlich Schaden austeilen. Dieses doch recht minimalistische System mit diesen wenigen Regeln, führt zu einem der absoluten Höhepunkte wenn es in ActionGames um das Kämpfen geht.

Besser noch: Sogar wenn das Spiel nur via Touchsteuerung bedient wird ist das Kämpfen zu meistern. Es funktioniert einfach - vielleicht weil es im Grunde simpel ist. Ich würde jedoch von der Touchsteuerung abraten. Nicht nur weil Combos automatisch ausgeführt werden und es vom Prinzip reicht den Gegner anzutippen, sondern auch, weil man, man dabei freilich immer auf das kleine Display guckt und dadurch verliert man viel von der Optik.

Die ist natürlich keine PS4 oder ONE, erst Recht keine PC-Grafik. ABER: Sie ist knackig, sie ist weich, sie ist wunderschön. Und im Vergleich mit dem Erstling einige Welten weiter! Da können manche Leute noch so sehr von "altem Grafikgerüst" sprechen - das Spiel sieht hübsch, rund und einfach stimmig aus - PUNKT!

Kritik bedarf es dann wohl eher bei mehreren Zwischensequenzen, die einmal mehr in marginal animierten Standbildern erzählt werden. Ich fand die Optik in Filmschnippseln im ersten Teil zwar Besser, aber kann sonst nicht daran meckern. Es ist Geschmackssache und ich finde es durchaus okay. Vielleicht fast schon nötig, weil die sonst so rasante Action überreizt?

Vom Sound her kann ich auch nicht klagen. Großes Plus sind einmal mehr die Sprecher, bei denen man hauptsächlich die aus dem ersten Teil bekommen hat. Wer die englische Synchro (britisches Englisch, aber nicht "zu britisch") nicht mag, der kann die japanischen Stimmen zuschalten.
Die Musik knüpft ebenfalls nahtlos an den Vorgänger an."Fly me to the Moon" wird man aber nicht mehr in Dauerbeschallung hören. Aber Freunde "alter" Musik kommen auch auf ihre Kosten. Ich sage da mal nur "Moon River", wobei "Fly me to the Moon" in meinen Ohren besser klang.
Und jetzt noch Meckern auf hohem Niveau: Den gesprochenen "Bayonetta"-Jingle hätte ich gerne unangetastet gelassen, aber das kann mir den Spaß nun wirklich nicht vermiesen.

Ich kann das Spiel wirklich weiter ausnehmen, aber ich will wieder an den Kasten und weiterspielen. Bayonetta 2 ist das erwartete Actionfeuerwerk und ohne Nintendo hätte ich keinen zweiten Ableger bekommen. Ob das Spiel sich besser verkaufen wird als der erste Teil sei mal dahingestellt, aber Nintendo hat sein Portfolio damit deutlich aufgebessert und bietet wirklich einen klaren Favoriten auf das "Spiel des Jahres". Die Zugabe vom ersten Teil ist nicht unklug und man kann nur hoffen, dass der geneigte Actionfreund sich vielleicht jetzt doch eine Wii U überlegt - alle anderen Wii U Besitzer die lechzend nach Actiontiteln suchen sollten aber auf alle Fälle zugreifen, denn obwohl das Spiel so unheimlich japanophil ist, so sehr passt das auch auf das System eines japanischen Taditionsunternehmens. Und wenn wir ehrlich sind: Ich glaube Bayonetta fühlt sich im Pilzkönigreich und Hyrule ganz wohl, was man nicht nur an ihren Kostümen sieht.

Ein Pflichttitel für eigentlich jede Wii U Bibliothek!

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Fazit
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Für die First Print heißt es abschließend also nur "nicht schlecht", denn aus meiner Sicht stimmt Preis und Leistung hier absolut nicht. Auch wenn wir vom regulären Preis von nur 10 Euro über der 2er Box reden (aktuell geht es ja bis fast 120 - wovon ich dann wirklich die Finger lassen würde), so finde ich lediglich Idee der Packung nett bis genial, aber mehr auch nicht. Ich empfehle die 2er Box ohne zusätzliche Umverpackung, die erlangt auch keine Wucherpreise!
Kommentar Kommentare (21) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 3, 2014 9:26 AM CET


Bayonetta 2
Bayonetta 2
Preis: EUR 13,98

15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen She's a Lady, 24. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Bayonetta 2 (Videospiel)
Sie ist wieder da - Bayonetta, die Lady mit den Zauberkräften. Ganz bewusst wird hier an Sailor Moon angespielt, denn wie könnte man diese Serie (und das ist Bayonetta jetzt offiziell!) besser beschreiben als "Devil May Cry trifft Sailor Moon"?

Zum Leid einiger Gamer ist dieses Wiedersehen aber anders als erhofft. Doch wenn wir ehrlich sind, dann sollte die Konsole egal sein worauf eine Serie fortgesetzt wird. Zumindest sollte das der Fall sein, wenn es sonst kein Wiedersehen geben würde. Also weg mit den Egoproblemen, die man bezüglich einigen Konsolen hat - hier geht es schließlich um ein Spiel und Spiele sind, was uns Gamer eint!

Genug Getänzel um eigentlich unwichtige Dinge - hinein in's Getümmel! Und da tut sich Bayonetta einmal mehr nichts, denn ohne großes Geplänker startet die hanebüchene Story regelrecht voll durch, mit abgedrehter Action und den oft als "zu versext" bezeichneten Szenen. Aber: Bayonetta, also unsere weibliche Titelheldin, gibt einmal mehr nichts auf die ganze Sexismus-Debatte, sondern ist sich zu jeder Zeit ihrem digitalen Körper und ihren Posen bewusst. Sie lässt niemanden nur im Ansatz daran denken, dass sie ein Sexobjekt ist. NEIN, sie ist die Herrin, sie bestimmt was wie abläuft... Und diesmal bekommen das nicht nur die Mächte des Himmels, sondern auch die Dämonen der Hölle zu spüren.

Da sind wir dann auch schon bei der Story, die übrigens direkt an den Vorgänger anknüpft. Wer den noch nicht kennt - was man bei Nintendo-only Spielern vermuten kann - der bekommt für etwas mehr Geld den ersten Teil in überarbeiteter Version gleich mit dazu. Guter Schachzug, denn ich bin so frei zu sagen, dass man den ersten Teil schon kennen sollte, nicht nur, weil man dann schon etwas von der Welt der "Umbra-Hexen" gelernt hat.

Wie auch im ersten Teil besteht das Hauptspiel überwiegend aus dem minimalen Erkunden von wunderschönen Welten und dem grandiosen Kämpfen am Fließband. Wo dauernde Klopperei schnell monoton wirken kann, zeigt Bayonetta einmal mehr dass dem nicht so sein muss, was dem wirklich gut ausgearbeiteten Kampfsystem und der fast unbegrenzten Möglichkeit an Angriffen, die man durch verschiedene Waffenkombinationen für Hände und Füße (!) festlegen kann, geschuldet ist.

Butterweich gehen komplizierteste Kombinationen nach kleinen Tutorials von der Hand und durch die Aufstockung der Gegner durch das Reich der Dämonen kämpft man nur selten über längeren Zeitraum gegen gleiche Ziele. Hauptclou des Kampfsystems bleibt aber noch immer die "Witch-Time", also "Hexen-Zeit". Weicht man kurz vor dem feindlichen Treffer aus verlangsamen sich die Angriffe der Gegner einige Sekunden und unsere Hexen-Lady kann im normalen Tempo weiter angreifen und dabei ordentlich Schaden austeilen. Dieses doch recht minimalistische System mit diesen wenigen Regeln, führt zu einem der absoluten Höhepunkte wenn es in ActionGames um das Kämpfen geht.

Besser noch: Sogar wenn das Spiel nur via Touchsteuerung bedient wird ist das Kämpfen zu meistern. Es funktioniert einfach - vielleicht weil es im Grunde simpel ist. Ich würde jedoch von der Touchsteuerung abraten. Nicht nur weil Combos automatisch ausgeführt werden und es vom Prinzip reicht den Gegner anzutippen, sondern auch, weil man, man dabei freilich immer auf das kleine Display guckt und dadurch verliert man viel von der Optik.

Die ist natürlich keine PS4 oder ONE, erst Recht keine PC-Grafik. ABER: Sie ist knackig, sie ist weich, sie ist wunderschön. Und im Vergleich mit dem Erstling einige Welten weiter! Da können manche Leute noch so sehr von "altem Grafikgerüst" sprechen - das Spiel sieht hübsch, rund und einfach stimmig aus - PUNKT!

Kritik bedarf es dann wohl eher bei mehreren Zwischensequenzen, die einmal mehr in marginal animierten Standbildern erzählt werden. Ich fand die Optik in Filmschnippseln im ersten Teil zwar Besser, aber kann sonst nicht daran meckern. Es ist Geschmackssache und ich finde es durchaus okay. Vielleicht fast schon nötig, weil die sonst so rasante Action überreizt?

Vom Sound her kann ich auch nicht klagen. Großes Plus sind einmal mehr die Sprecher, bei denen man hauptsächlich die aus dem ersten Teil bekommen hat. Wer die englische Synchro (britisches Englisch, aber nicht "zu britisch") nicht mag, der kann die japanischen Stimmen zuschalten.
Die Musik knüpft ebenfalls nahtlos an den Vorgänger an."Fly me to the Moon" wird man aber nicht mehr in Dauerbeschallung hören. Aber Freunde "alter" Musik kommen auch auf ihre Kosten. Ich sage da mal nur "Moon River", wobei "Fly me to the Moon" in meinen Ohren besser klang.
Und jetzt noch Meckern auf hohem Niveau: Den gesprochenen "Bayonetta"-Jingle hätte ich gerne unangetastet gelassen, aber das kann mir den Spaß nun wirklich nicht vermiesen.

Ich kann das Spiel wirklich weiter ausnehmen, aber ich will wieder an den Kasten und weiterspielen. Bayonetta 2 ist das erwartete Actionfeuerwerk und ohne Nintendo hätte ich keinen zweiten Ableger bekommen. Ob das Spiel sich besser verkaufen wird als der erste Teil sei mal dahingestellt, aber Nintendo hat sein Portfolio damit deutlich aufgebessert und bietet wirklich einen klaren Favoriten auf das "Spiel des Jahres". Die Zugabe vom ersten Teil ist nicht unklug und man kann nur hoffen, dass der geneigte Actionfreund sich vielleicht jetzt doch eine Wii U überlegt - alle anderen Wii U Besitzer die lechzend nach Actiontiteln suchen sollten aber auf alle Fälle zugreifen, denn obwohl das Spiel so unheimlich japanophil ist, so sehr passt das auch auf das System eines japanischen Taditionsunternehmens. Und wenn wir ehrlich sind: Ich glaube Bayonetta fühlt sich im Pilzkönigreich und Hyrule ganz wohl, was man nicht nur an ihren Kostümen sieht.

Ein Pflichttitel für eigentlich jede Wii U Bibliothek!


Bayonetta 2 - Special Edition [PEGI]
Bayonetta 2 - Special Edition [PEGI]
Preis: EUR 51,96

17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen She's a Lady, 24. Oktober 2014
Sie ist wieder da - Bayonetta, die Lady mit den Zauberkräften. Ganz bewusst wird hier an Sailor Moon angespielt, denn wie könnte man diese Serie (und das ist Bayonetta jetzt offiziell!) besser beschreiben als "Devil May Cry trifft Sailor Moon"?

Zum Leid einiger Gamer ist dieses Wiedersehen aber anders als erhofft. Doch wenn wir ehrlich sind, dann sollte die Konsole egal sein worauf eine Serie fortgesetzt wird. Zumindest sollte das der Fall sein, wenn es sonst kein Wiedersehen geben würde. Also weg mit den Egoproblemen, die man bezüglich einigen Konsolen hat - hier geht es schließlich um ein Spiel und Spiele sind, was uns Gamer eint!

Genug Getänzel um eigentlich unwichtige Dinge - hinein in's Getümmel! Und da tut sich Bayonetta einmal mehr nichts, denn ohne großes Geplänker startet die hanebüchene Story regelrecht voll durch, mit abgedrehter Action und den oft als "zu versext" bezeichneten Szenen. Aber: Bayonetta, also unsere weibliche Titelheldin, gibt einmal mehr nichts auf die ganze Sexismus-Debatte, sondern ist sich zu jeder Zeit ihrem digitalen Körper und ihren Posen bewusst. Sie lässt niemanden nur im Ansatz daran denken, dass sie ein Sexobjekt ist. NEIN, sie ist die Herrin, sie bestimmt was wie abläuft... Und diesmal bekommen das nicht nur die Mächte des Himmels, sondern auch die Dämonen der Hölle zu spüren.

Da sind wir dann auch schon bei der Story, die übrigens direkt an den Vorgänger anknüpft. Wer den noch nicht kennt - was man bei Nintendo-only Spielern vermuten kann - der bekommt für etwas mehr Geld den ersten Teil in überarbeiteter Version gleich mit dazu. Guter Schachzug, denn ich bin so frei zu sagen, dass man den ersten Teil schon kennen sollte, nicht nur, weil man dann schon etwas von der Welt der "Umbra-Hexen" gelernt hat.

Wie auch im ersten Teil besteht das Hauptspiel überwiegend aus dem minimalen Erkunden von wunderschönen Welten und dem grandiosen Kämpfen am Fließband. Wo dauernde Klopperei schnell monoton wirken kann, zeigt Bayonetta einmal mehr dass dem nicht so sein muss, was dem wirklich gut ausgearbeiteten Kampfsystem und der fast unbegrenzten Möglichkeit an Angriffen, die man durch verschiedene Waffenkombinationen für Hände und Füße (!) festlegen kann, geschuldet ist.

Butterweich gehen komplizierteste Kombinationen nach kleinen Tutorials von der Hand und durch die Aufstockung der Gegner durch das Reich der Dämonen kämpft man nur selten über längeren Zeitraum gegen gleiche Ziele. Hauptclou des Kampfsystems bleibt aber noch immer die "Witch-Time", also "Hexen-Zeit". Weicht man kurz vor dem feindlichen Treffer aus verlangsamen sich die Angriffe der Gegner einige Sekunden und unsere Hexen-Lady kann im normalen Tempo weiter angreifen und dabei ordentlich Schaden austeilen. Dieses doch recht minimalistische System mit diesen wenigen Regeln, führt zu einem der absoluten Höhepunkte wenn es in ActionGames um das Kämpfen geht.

Besser noch: Sogar wenn das Spiel nur via Touchsteuerung bedient wird ist das Kämpfen zu meistern. Es funktioniert einfach - vielleicht weil es im Grunde simpel ist. Ich würde jedoch von der Touchsteuerung abraten. Nicht nur weil Combos automatisch ausgeführt werden und es vom Prinzip reicht den Gegner anzutippen, sondern auch, weil man, man dabei freilich immer auf das kleine Display guckt und dadurch verliert man viel von der Optik.

Die ist natürlich keine PS4 oder ONE, erst Recht keine PC-Grafik. ABER: Sie ist knackig, sie ist weich, sie ist wunderschön. Und im Vergleich mit dem Erstling einige Welten weiter! Da können manche Leute noch so sehr von "altem Grafikgerüst" sprechen - das Spiel sieht hübsch, rund und einfach stimmig aus - PUNKT!

Kritik bedarf es dann wohl eher bei mehreren Zwischensequenzen, die einmal mehr in marginal animierten Standbildern erzählt werden. Ich fand die Optik in Filmschnippseln im ersten Teil zwar Besser, aber kann sonst nicht daran meckern. Es ist Geschmackssache und ich finde es durchaus okay. Vielleicht fast schon nötig, weil die sonst so rasante Action überreizt?

Vom Sound her kann ich auch nicht klagen. Großes Plus sind einmal mehr die Sprecher, bei denen man hauptsächlich die aus dem ersten Teil bekommen hat. Wer die englische Synchro (britisches Englisch, aber nicht "zu britisch") nicht mag, der kann die japanischen Stimmen zuschalten.
Die Musik knüpft ebenfalls nahtlos an den Vorgänger an."Fly me to the Moon" wird man aber nicht mehr in Dauerbeschallung hören. Aber Freunde "alter" Musik kommen auch auf ihre Kosten. Ich sage da mal nur "Moon River", wobei "Fly me to the Moon" in meinen Ohren besser klang.
Und jetzt noch Meckern auf hohem Niveau: Den gesprochenen "Bayonetta"-Jingle hätte ich gerne unangetastet gelassen, aber das kann mir den Spaß nun wirklich nicht vermiesen.

Ich kann das Spiel wirklich weiter ausnehmen, aber ich will wieder an den Kasten und weiterspielen. Bayonetta 2 ist das erwartete Actionfeuerwerk und ohne Nintendo hätte ich keinen zweiten Ableger bekommen. Ob das Spiel sich besser verkaufen wird als der erste Teil sei mal dahingestellt, aber Nintendo hat sein Portfolio damit deutlich aufgebessert und bietet wirklich einen klaren Favoriten auf das "Spiel des Jahres". Die Zugabe vom ersten Teil ist nicht unklug und man kann nur hoffen, dass der geneigte Actionfreund sich vielleicht jetzt doch eine Wii U überlegt - alle anderen Wii U Besitzer die lechzend nach Actiontiteln suchen sollten aber auf alle Fälle zugreifen, denn obwohl das Spiel so unheimlich japanophil ist, so sehr passt das auch auf das System eines japanischen Taditionsunternehmens. Und wenn wir ehrlich sind: Ich glaube Bayonetta fühlt sich im Pilzkönigreich und Hyrule ganz wohl, was man nicht nur an ihren Kostümen sieht.

Ein Pflichttitel für eigentlich jede Wii U Bibliothek!


E.X. Troopers PS3 JPN
E.X. Troopers PS3 JPN
Wird angeboten von Deputi Japan
Preis: EUR 14,23

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Capcom kann es ja doch noch!, 23. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: E.X. Troopers PS3 JPN (Videospiel)
Kaum zu glauben dass ein SpinOff zu "Lost Planet" das japanische Unternehmen zu Höchstformen auflaufen lässt.

E.X. Troopers ist wohl eigentlich primär für den 3DS entwickelt worden, denn es ist nicht nur auch dafür zu haben, sondern man sieht der PS3 Version das auch qualitativ an. Auch fällt der Starke Fokus auf 3D-Effekte auf, der später nochmal kurz beleuchtet wird. All das kann aber nicht über ein rundes Gesamtbild hinwegtäuschen, welches nicht mehr Anime sein könnte. SO macht "Lost Planet" mit jedenfalls sehr viel Spaß - nicht zuletzt wegen der wirklich grandiosen Charaktere, die man in der Regel von ihrem ersten Auftritt an leiden mag.

Die Story? Nun... Wie mag man diese genau beschreiben? Ich würde sagen als typischen Anime, bei den man unseren rosahaarigen Helden "Bren" nicht nur in die Tristesse des auf "Lost Planet" bekannten Planeten begleitet, sondern auch bei Alltagsgeschäften mit seinen "neuen" Kameraden, die er auf der NEVEC Basis findet. Hier ein Drama, da ein Verrat und viel Comedy dienen dabei als Garnierung. Szenen mit Gundam-ähnlichen Mechs dürfen freilich auch nicht fehlen. Ich halte es bewusst sehr grob, weil ich gerne gestehe nicht jedes Detail zu verstehen, aber das tut dem Spiel keinen Abbruch, denn man kann getrost sagen dass der Titel auf der PS3 ohne Regionalcode und ohne Kenntnisse der japanischen Sprache zu spielen ist. Es erklärt sich alles von selbst und den Szenen der Story kann man durchaus einen schlüssigen Faden entnehmen.

Spielerisch ist man natürlich doch recht nah an der Vorlage geblieben. Man läuft in einzelnen Missionen, durchaus auch mit einem KI-Kumpel, durch Level die sich mal mehr, mal weniger schlauchig anfühlen. Die schon bekannten "Käfer" aus der Serie dienen dabei als Kanonenfutter und müssen mal mehr, mal weinger taktisch ausgeschaltet werden. Ein relativ simpel aufgebauter "3rd Person Shooter" eben.

Was das Spiel jedoch gekonnt hervorhebt ist die Tatsache, dass man sich in der artdirection komplett von der bisherigen "Lost Planet"-Serie gelöst hat und wie schon beschrieben eher die Anime-Richtung verfolgt. Hier wird fast alles bedient, was man sich vorstellen kann. Besser noch: Viele Zwischensequenzen werden wie eine bewegte Comicseite präsentiert und es bewegen sich Dinge aus den einzelnen Frames heraus. Gerade hier merkt man den Ursprung des 3DS, wie ich zu Beginn schon erwähnt hatte. Und egal was aus dem Frame fliegt, oder was für einen Pop-Up-Effekt man sonst geboten bekommt: Es wirkt nicht nervig, sondern bereichert die Präsentation. Nur schade, dass die PS3-Fassung keine 3D Option hat.
Was man hier aber einmal mehr sieht ist das: Grafik ist nicht unwesentlich bei dem Spiel, aber sie ist nicht ausschlaggebend. Technisch ist das Spiel nämlich mau, aber sie ist so rund und verliebt in Szene gesetzt, dass man regelrecht auf die Technik pfeift und sich dieser wunderbaren Animewelt hingibt die einfach stimmig ist.

Der Sound steht dem freilich in nichts nach. Es gibt J-Pop, es gibt Megaman-artige "Techno"-Musik und typisch japanische Sprachausgabe - gerne auch sehr überdreht. Die Gegner-Effekte und Waffen-Klänge sind zweckmäßig - da sticht nichts groß heraus, aber es fällt damit auch nicht negativ auf.

Sehr schade, dass der Titel dem Westen vorenthalten wurde, aber das ist irgendwie auch verständlich. Die Übersetzung wäre in den animierten Cmic-Strips wirklich schwer, denn Text ist fest integriert. Soll heißen: Man müsste einzelne Objekte neu erstellen und davon nicht zu knapp. Einfach nur Text austauschen ist also nicht angesagt bei dem Spiel. Ärgerlich, aber wie erwähnt kann man es doch recht einfach ohne Japanischkenntnisse spielen, wenn man nicht exakt jedes Wort wissen will.

E.X. Troopers vereint wirklich viele Elemente für die man Capcom mag und es ist schön, dass Capcom noch solche Spiele macht. Gut, es hat jetzt auch schon wieder zwei Jahre auf dem Buckel, aber ich habe sowas wirklich nicht erwartet und bin total Feuer und Flamme für das Spiel. Fantastische Figuren, ein Spaßiger 3rd Person Shooter und tolle Präsentation überzeugen mich. Verdiente fünf Sterne und gerne mehr von diesem SpinOff - vielleicht ja sogar als eigene Serie? Ich würde jedenfalls sofort wieder zuschlagen!


Hyrule Warriors - [Wii U]
Hyrule Warriors - [Wii U]
Preis: EUR 36,99

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erwartungen erfüllt!, 30. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Hyrule Warriors - [Wii U] (Videospiel)
Ich habe Dynasty Warriors mit Zelda Mantel erwartet und genau das bekommen. Kritik an Rucklern kann ich nicht verstehen, denn ich sehe wirklich nix und auch die Übersicht der Karte finde ich jetzt nicht so schlimm. Man bekommt angezeigt wo etwas ist, sobald eine neue Mission reinkommt. Dass man da schnell was verpassen kann, weil nicht alle der gefühlten 10+ Ereignisse auf einer Karte durchblinken mag passieren, aber ein akustisches Signal deutet neben einer Nachricht an wenn sich Dinge verändert haben. Wenn ich persönlich etwas kritisieren muss, dann sind es Kleinigkeiten:

- Gräser, Blumen und diverse andere Dinge sind "Pappaufsteller" die sich an der Kamera orientieren. Sie drehen sich also immer so hin, dass sie frontal in die Kamera zeigen. Bleibt man also stehen und dreht die Kamera, dann sind Gräser und Co nicht fixiert, sondern rotieren. Das sieht etwas blöd aus - aber in dem Spiel hat man eh kaum Zeit sich die Natur groß anzugucken.

- Sprachausgabe ist vorhanden, aber nur in der Form von einer Erzählerin. Sehr schade, denn die grandios animierten Filmsequenzen hätten das diesmal echt vertragen.

- Obligatorisch nutzt sich das Spiel schnell ab. Ich finde es daher nur in kleinen Dosen und nicht in einem Zock-Wochenende sehr gut. Oder eben wenn man nach der Arbeit mal kurz Dinge verkloppen will.

- Die eigen dafür geschaffenen Figuren haben keinen Sympathiebonus und wirken auf mich platt.

Ansonsten sind eben alle Dinge, wie zu Beginn erwähnt, erfüllt. Mehr noch: Es ist nicht einfach nur Fanservice das Zelda-Universum zu verbraten, sondern es ist REINER Fanservice. Es gibt massig kleine Details die Fans der Serie gefallen dürften und das Charakterraster ist eigentlich sehr gut. Zudem gibt es kleinere Änderungen am Gameplay die eben nicht nur stupide Klopperei zulassen wollen. Einem Dodongo zum Beispiel Bomben in den Rachen werfen gehört dazu, aber auch die Suche nach goldenen Skulltulas.
Ich persönlich könnte mir nicht nur solche Massenschlachten in Dosen für ein echtes Zelda vorstellen, sondern bin auch fast dazu bereit zu sagen, dass es sich hier um das wohl frischeste Dynasty Warriors und frischeste Zelda der letzten Zeit handelt - auch wenn es niemals ein vollwertiger Teil einer der beiden Serien sein will und auch nicht sein kann.

Was soll ich mich noch groß mit dem Ausweiden des Titels beschäftigen, wenn ich wieder spielen könnte? Die volle Wertung verhindert sich das Teil ohnehin nur, weil es eben schon ab Level 2 eher nur eine Wiederholung ist - aber eine die Fans von der ersten Sekunde an versteht und das bietet, was man als Freund von beiden Serien mag. Bleibt nur noch zu sagen: Es wäre wirklich schön, wenn der Titel es schaffen würde Fans des jeweils anderen Lagers für die andere Seite zu interessieren, sofern das noch nicht der Fall ist (Also Zelda-Fans für Dynasty und umgekehrt).


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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was zur Hölle spiele ich da?, 12. September 2014
Als Freund der Werke von Suda51 konnte ich nicht herum auch "KILLER IS DEAD" irgendwann über mein Heim-TV flimmern zu lassen. Alleine der viele Fanservice, der so vielleicht nicht auffällt musste einfach ein Volltreffer werden. Mondo, der Hauptprotagonist auf "KILLER IS DEAD", zum Beispiel trägt den gleichen Namen wie der Held aus "Flower, Sun and Rain". Die ganze Aufmachunf und der Titel erinnern nur zu stark an "Killer 7" und diese ganzen kleinen Goodies ziehen sich durch das Spiel, dass das Fanherz aufgeht.

NUR: Genau das ist auch ein Problem am Spiel, denn es lässt Neueinsteiger nicht erst langsam in diese absurde Welt aus japanischer Folklore, J-Kitsch und einer Ansammlung an texturarmen Farbverläufen gewöhnen, sondern steigt gleich voll ein und zieht sein Ding gnadenlos für Kenner von Suda51 durch. Würde ich ihn nicht kennen (natürlich nicht persönlich) so wäre mir im ersten, richtigen Level, bei dem kleinen Stelldichein mit Alice in ihrem Zucker-Wunderland wirklich die Lust vergangen. Das aber nicht nur wegen abgedrehtem Drehbuch und ebensolcher Optik.

Nein, was mich wirklich stört ist die Kameraführung und das fast permanente Nachjustieren, bis die Farbverläufe nur so verschwimmen. Gerade dann, wenn mehrere Gegner auf Mondo, also UNS, zustrümen wird das ärgerlich und besonders durch die Tatsache, dass wir hier ein Spiel haben bei dem es wirklich um schnelle Reflexe mit Angriff und Blocken kommt, ist DAS nicht ganz zu verzeihen. Egalw ie simpel das System gehalten ist - GEHT NICHT! Zu allem Überfluss kann es zu etwas Tearing kommen, wenn man die Kamera seitlich rotiert.

Ebenfalls nicht ganz so schön: Einige Animationen. Tolles Beispiel wäre Scarlett, eine großbusige Krankenschwester in rosa Uniform mit überdimensionaler Spritze. Ihr Animationsablauf ist zu kurz und da fällt die Dauerschleife einfach sofort auf. Hände ausstrecken, kurz im Haar spielen, wiederholen. Ganz zu schweigen davon, dass sie wohl manchmal Bauchrednerin zu sein scheint... oder bewegt sich vielleicht andere Lippen beim Sprechen?

Ja, das ging unter die Gürtellinie, aber da kommen wir gleich zu einem Thema, wo das als Überleitung einfach mal so plump sein muss. Stichwort: Gigolo Missionen. Mondo ist nämlich offenbar permanent spitz wie Nachbars Lumpi. Hier ein doppeldeutiger Witz: Seine Waffe braucht wohl deshalb so viel Blut (wer das Spiel kennt wird es vielleicht verstehen...).
In diesen Missionen geht es darum, eine mehr oder weniger hübsche Dame zu umgarnen. Wie macht man das? Man wartet bis die Dame nicht guckt, dann glotzt man schnell in Ausschnitt oder Schritt um eine Leiste zu füllen. Ist diese Leiste voll kann man Geschenke, die vorher gekauft werden müssen, überreichen. Das kann so oft wiederholt werden bis die Dame uns abgöttisch liebt und mit uns in's Kämmerchen geht.... das Waffenkämmerchen wohl gemerkt, denn wir bekommen dadurch neue Utensilien ... oder wir werden beim Spannen erwischt und gehen dadurch im schlimmsten Fall als Verlierer aus dieser Mission. Für die richtigen Nerds kann Mondo übrgens eine "Kleider weg"-Brille ergattern, womit man die digitalen Damen nur in Unterwäsche sehen kann.

Für mich das absolute Lowlight des Spiels. dauernd wiederholende Sprachsamples, japanophiles Gestöhne, was einem Meerschwein gleichkommt, und man muss es machen, wenn man sein Arsenal aufstocken will. URGS.

Auch etwas nervig: Der permanente Versuch am Ende einer Mission mit den Leaderboards in Verbindung zu treten. Wenn ich einmal NEIN sage, dann sollte es dabei bleiben. hier muss ich jedoch nach jeder Mission sagen "nein, ich möchte mich nicht verbinden".

Wenn ich von dem Wust an negativen Punkten absehe, dann bleiben natürlich auch einige gute Sachen. Die Optik zum Beispiel, die auf Texturen so ziemlich verzichtet und auf einen zeitlosen Cel-Shading-Stil setzt ist gepaart mit diversen Effekten wirklich eine tolle Sache. Auch wenn es kein ganz reines Schwarz geben mag, sondern eher nur einen verlauf von Blau zu schwarz, was so wirken kann als würde den Bildschirm Clouding oder sonst eine Macke haben, so ist DAS wirklich als Kunstwerk und Suda51s Handschirft zu erkennen. Wäre das Spiel ein Film, so würde es wohl von Arthouse vertrieben werden, so anders ist die ganze Präsentation.

Die Musik reiht sich, obwohl etwas unauffällig, in die anderen Titel vom Tarantino der Videospiele ein. Hier etwas Jazz, da etwas Elektronik, hier mal Klassik. Ein bunter MIx, der gut gewählt wurde - für mich reicht es aber nicht an einprägsame Melodien wie zum Beispiel das permanente "No More Heroes" Thema heran.
Soundeffekte erfüllen ihren Zweck und... GROßES Lob auch an die US-Sprecher, die das überdreht japanische Flair fantastisch einfangen.

Insgesamt finde ich "KILLER IS DEAD" zwar gelungen, aber im Gegensatz zu anderen Titeln von Suda51 finde ich den Einstieg nunmal für Neuzugänge nicht so langsam und das mit der Kamera hat man in seinen Spielen auch noch nicht so gut hinbekommen. Da wird es wirklich mal Zeit!
Als Fan würde ich bestimmt die volle Wertung geben, aber darum kann es auch nicht immer gehen. Wären da nicht diese unsäglich dämlichen Gigolo Missionen, dann würde ich mich also zu vier Sternen durchringen, aber ich denke mit drei Sternen und einem "nicht schlecht" kommt das Spiel schon auch noch gut weg. In meiner Suda51 Rangliste befindet sich das Ding übrigens so ziemlich am Ende. Schade eigentlich.


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