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Rezensionen verfasst von
Monsieur Matou

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Cleverprinting DTP-Typometer
Cleverprinting DTP-Typometer
Wird angeboten von cleverprinting
Preis: EUR 17,50

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Typometer, 22. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cleverprinting DTP-Typometer (Elektronik)
Eigentlich mit eines der besten Typometer die man so bekommen kann, weil sehr viel darauf untergebracht ist, die DInge gut leserlich sind und das Material sowohl durch stärke als auch Transparenz überzeugen kann. Wer mit so einem Gerät umgehen kann wird hier also durchaus sehr glücklich werden.

Schade finde ich nur den Preis, gerade weil es ja auch mit Werbung zugekleistert ist. Früher hat man von Druckereien sowas für deutlich weniger Geld bekommen oft sogar ein, zwei Exemplare umsonst wenn ein Andruck oder sowas gemacht wurde. Auf der anderen Seite bin ich aber auch bereit für Qualität etwas zu bezahlen und da war das Geld dann doch wieder sehr gut angelegt.


Pokemon Center Plüschtier Leufeo / Litleo
Pokemon Center Plüschtier Leufeo / Litleo

5.0 von 5 Sternen Super knuffig, aber..., 22. Mai 2015
... einige Bilder scheinen eher von Prototypen zu stammen, denn ganz so wie z.B. bei diesem Produktbild sieht's dann doch nicht aus. Das kleine Leufeo wirkt etwas geduckter und platter, der Kopf ist also viel näher am Boden. Auch etwas schade: Das Plüschtier ist relativ steif, man kann es also kaum bewegen. Ein etwas besseres Produktbild mit der "echteren Pose" - auch wenn ich die Farben hier etwas zu kräftig empfinde - kann man hier finden: http://www.amazon.de/Pokemon-Serie-gef%C3%BCllte-Litleo-Shishiko/dp/B00XNFY1MM/ref=sr_1_15?ie=UTF8&qid=1432285041&sr=8-15&keywords=litleo

Trotzdem ist das japanische Plüschtier (weil aus dem japanischen Pokemon Center) in gewohnt hoher Qualität. Die Ähnlichkeit zum Original aus dem Spiel ist sehr hoch, die Nähte sind einwandfrei, der Stoff ist weich. Hauptsächlich ging es mir ohnehin um das Aussehen und groß gespielt wird damit ja auch nicht, daher bin ich auch sehr glücklich damit. Für den Knuddelbonus gibt es den fünften Stern.


Code Name: S.T.E.A.M.
Code Name: S.T.E.A.M.
Wird angeboten von jm-media
Preis: EUR 13,94

10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der K(r)ampf mit dem Dampf, 18. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Code Name: S.T.E.A.M. (Videospiel)
Intelligent Systems schlägt wieder zu - aber ganz anders als erwartet. Das für SRPGs wie Fire Emblem und Advance Wars bekannte Studio hat hier zwar auch wieder im Genre bekanntes Gebiet betreten, allerdings tut es sonst so ziemlich alles, damit es nicht japanophil wird. Mitunter kann das eines der größten Probleme von Codename S.T.E.A.M. sein, dem sich der Spieler stellen muss.

Warum? Es fängt schon beim Stil der Figuren, ach was, dem ganzen Spiel an. Celshading im Sinne von Viewtiful Joe mag ja erstmal witzig sein, aber drumherum ist alles sehr amerikanisch. Die Figuren stammen ausschließlich aus US-Folklore oder diversen Romanen und ihr Design ist auch so ein 'Hit an Miss'. Spontan ist mir zum Beispiel keine der Figuren wirklich sympathisch, was aber vielleicht auch daran liegt, dass ich einige Figuren so erstmal nicht kenne. Und wenn ich die Figuren kenne, dann stolpert manchmal deren Design über das gewisse Plus der Sympathie.
Der Löwe aus Oz zum Beispiel ist mir bekannt und mit seinem Aussehen kann ich mich arrangieren. Randolph Carter kann ich noch irgendwie bei H. P. Lovecraft einordnen, sieht aber irgendwie nach Tingeltangel-Bob aus. Henry Fleming und John Henry hingegen sagen mir so erstmal nix. Und genau so geht das durchaus munter weiter. Wenigstens kann man doch recht schnell mehrere Figuren in seiner Party verbuchen und sich dann doch noch seine Lieblinge rauspicken (maximal vier an der Zahl). Dennoch schafft das Spiel auf Dauer den Spieler sehr an die Figuren zu binden, was an der doch recht charmanten Interaktion der Figuren untereinander zwischen den Kämpfen liegt.
Bei den Gegnern fällt das Fazit jedoch deutlich ernüchternder aus, denn wirklich viel Innovation sucht man hier vergebens und auch Abwechslung steht nicht sehr weit vorne auf der Liste. Die Gegner sind einfach "Gegner" - keinerlei Persönlichkeit und auch nichts, was groß hängen bleiben dürfte.

Die Welt fügt sich beinahe auch etwas in die Kategorie "Belanglos" ein. Steampunk ist ja gerade wieder sehr angesagt, wie mir scheint. Ich habe auch nichts dagegen. Ich finde auch den Mix aus Steampunk und altem Europa, bzw. Amerika in der Welt nicht sonderlich verkehrt, aber irgendwie wirkt es alles trotzdem nicht so bezaubernd und interessant. Dazu kommt eben der doch recht grobkörnige Comicstil, der zwar durch diverse Raster in den Texturen als auch Hintergründen und fast schon 'Lustiges Taschenbuch'-artige Farben ja seinen Charme hat, aber irgendwie... Nennt es persönliches Problem oder Geschmack, aber da fehlt der gewisse 'fantastische' Touch. Ich möchte diese Welt einfach nicht voll erkunden, was ich bei Fire Emblem und Co durchaus will. Trotzdem muss ich deutlich meinen Hut davor ziehen wie abwechslungsreich die einzelnen Karten sind. Gerade die mehrstöckigen, oder verzweigten Areale wie Berge oder ein Friedhof reißen aus den sonst überwiegend grauen Welt zerstörter Städte heraus.

Aber wir müssen ja auch kaum groß was erkunden, sondern die Welt eh nur als Kulisse hernehmen. Zwischen den Kämpfen sitzen wir ohnehin fast durchgehend in unserem Luftschiff, der Liberty, wir sehen daher nur im Kampf selbst und in der einen oder anderen Zwischensequenz etwas von der Umgebung. Apropos Umgebung: Es gibt im Spiel keine Vogelperspektive der jeweiligen Karte zu sehen, sondern man ist immer mitten drin im 3rd Person-Abenteuer, also ähnlich der Aktionsphase in Valkyria Chronicles. Damit gestaltet sich das Spiel auch etwas anders als das klassische SRPG, denn man muss sein Vorgehen komplett umdenken. Dieser Teil gehört aber mit zum Spielprinzip und wenn man die Macken dieses Systems erkannt hat, dann kommt sogar wirklich Spaß auf.

Das Umdenken selbst ist leider ein kleines Hindernis, womit man sich aber wie gesagt arrangieren kann. Leider stehen bis dahin einige böse Niederlagen gleich zu Beginn an. Ich persönlich kann dem Spiel da nicht zwingend Punkte in der Wertung abziehen, weil es genau dadurch seinen ganz eigenen Reiz hat. Langsam um Ecken schleichen, oder die Kamera (per Stylus, per ABXY oder auf dem N3DS mit neuem Circlepad-Knubbel) drehen hat schon was. Leider bleibt es trotzdem an einigen Stellen sehr unfair, nämlich dann, wenn Gegner offenbar besser um Ecken gucken können als der Spieler, ja sogar durch Objekte oder Wände schauen können. Richtig gemein sind dann die ein, zwei Level, in denen es zum Beispiel keine Gegner an der Decke eines Hauses zu sehen gibt, diese aber trotzdem auf dem Dach vom Gebäude stehen und durch die Decke in's Innere schießen. Wir im Gegen zu haben keine Möglichkeit die Gegner zu sehen oder überhaupt anzuvisieren - sind also schutzlos ausgeliefert.

Im Kern finden wir dann aber doch klassische SRPG-Elemente. Spieler und Gegner liefern sich nacheinander Runde um Runde. Dabei gilt es diverse Dinge zu erfüllen, zum Beispiel nur einen bestimmten Platz zu erreichen, und so weiter. Innerhalb der Runden bedient man sich wieder etwas an Valkyria Chronicles. Jeder Figur - man kann übrigens zu jeder Zeit hin- und herwechseln - hat einen bestimmten Aktionsradius der durch ein Quadratraster dargestellt wird. Jede Bewegung von einem Quadrat in ein neues Quadrat kostet eine Einheit Dampf, von der jede Figur eine eigene Leiste hat, die sich pro Runde füllt. Ein kleiner Clou an den Bewegungen: Läuft man zurück, dann bekommt man den vorher abgezogenen Dampf wieder gutgeschrieben. Man kann sich also in aller Ruhe im vorgegebenen Raster bewegen. Wird man in der Zeit allerdings von einem Gegner getroffen, der gerade auf Wachposition ist, oder nimmt eines der herumliegenden, oder in Kisten versteckten Heilitems auf, dann sind alle bisher genutzten Dampfeinheiten unwiderruflich verloren.

Hat man seine Position erreicht kann man angreifen, was ebenfalls Dampf kostet. Hierbei verschlingt jede Waffe, von der eine Figur je zwei Tragen kann (Sekundärwaffen kann man selbst bestimmen), unterschiedliche Mengen. Diese gilt es bei der Bewegung zu berücksichtigen, weil man sonst nicht angreifen kann. Damit aber nicht genug, denn man kann sich auch etwas Dampf einsparen und mit in die nächste Runde nehmen um eine vollere Leiste zu haben. Oder aber: Der gesparte Dampf kann in einer Art Gegenschlag in der gegnerischen Runde verwendet werden. Kommt ein Gegner in's Blickfeld und die Leiste hat noch etwas Dampf für einen Angriff über, dann feuert die jeweilige Figur einen starken Schuss ab. Das ganze System ist eigentlich recht simpel, wenn man es mal in Aktion gesehen hat und bietet durchaus viel taktischen Spielraum.

Leider verfügen die Gegner auch über so einen Gegenschlag und genau da kommt wieder das oben erwähnte Problem zum Zug: Es scheint so als ob Gegner nicht nur besser sehen, sondern auch IMMER treffen, während wir oft Schüsse vergeuden, wenn diese zum Beispiel nur einen Pixel zu nah an einer Wand entlangschrammen. Und auch da mit nicht genug, denn selbst wenn wir die Schwachstellen der bösen Aliens anvisieren und uns auf die Berechnung des entstehenden Schadens verlassen, gucken wir schnell in die Röhre, denn zu oft wird eben genau DAS nicht abgezogen und ein Gegner bleibt wegen kaum sichtbarer Restenergie stehen - uns hingegen können die Viecher offenbar brutal niedermetzeln, denn nach nur wenigen Treffern kann einer unserer Mitstreiter hinüber sein. Und wirklich berechenbar sind deren Angriffe auch nicht, denn es kommt vor dass Gegner plötzlich mehrfach hintereinander angreifen, wo sie es sonst immer nur je einmal machen.

Vom Sound her ist das Spiel so eine gemischte Sache. Die Musik ist durchaus gut und passend. Oft auch sehr fetzig, aber nie wirklich störend. Es gibt auch kleine Details in der Musik zu hören, wie etwa eine leiernde Schallplatte die offenbar über ein Grammophon abgespielt wird. Das passt alles prima zum Setting. Richtig toll und auch ohne Spiel hörbar finde ich selber nur wenige Titel, dafür bekommt das wirklich überzogene "Heldenlied" eine klare Empfehlung von mir. Letztendlich ist es aber Geschmack. Handwerklich kann man der Musik aber bei allen Geschmacksfragen nichts nachsagen - die Produktion ist sehr gut!
Unschön die Sprachausgabe, weil es zu viele Wiederholungen in Sprachsamples gibt und dieses permanente 'Player Turn' oder 'Enemy Turn' in einer Batman-düsteren Stimme einfach nur nerven kann. Die Figuren selbst haben recht passende Stimmen und diese heizen die charmanten Szenen untereinander auch gerne an. Einige Sprecher scheinen auch richtig in ihrer Rolle aufzublühen, wie etwa bei "Vogelschreck", wenn man die Begeisterung bei "Oh guck, ein Alien" zum Beispiel wirklich fühlen kann.

Neben der Hauptmission - deren Story ich hier bewusst nicht weiter thematisieren möchte - gibt es noch einen Multiplayer und Amiibo Unterstützung. Beides habe ich nicht genutzt - letzteres auch deshalb, weil ich mir einfach nicht alle Amiibos kaufen will. Aber sehen wir es mal so: Die vier Fire Emblem Charaktere aus "Awakening" sind zwar ein netter Bonus, sonst dürften die aber nichts im Spiel beitragen, also keine neuen Kapitel und sie würden vielleicht ohnehin etwas fehl am Platz wirken. Für Besitzer der Figuren ist es allerdings ein netter Bonus, weil man die sonst bisher ja nur in Smash Bros nutzen konnte.

Was bleibt am Ende also als Fazit zu Codename S.T.E.A.M.? Nun, es ist schwierig... Das Spiel wird bestimmt einen schweren Start haben, weil man sich irgendwie doch etwas anderes von Intelligent Systems erwartet hat. Wenn man sich aber einige Zeit damit auseinandersetzt wird man das Gameplay wohl schon zu schätzen wissen und erkennen, dass das Spiel nicht der Schrott ist den einige Reviews attestieren. Es ist anders - sehr anders. Das leider in vielen Punkten. Es ist aber ohne Frage nicht kaputt oder schlecht. Die Demo kann man dahingehend also wirklich empfehlen, wie sie ein fantastischen Eindruck vom Spiel vermittelt. Das sogar mit Höhen und Tiefen, denn in der Demo wird man auch schon einige Abschnitte haben die man gnadenlos verflucht (die schwersten Level bleiben aber am Anfang des Spiels!). Blind empfehlen kann ich den vollen Titel zwar nicht, aber ich kann ihm attestieren Mut zu neuen Ufern zu haben und auch Mut zu einer neuen IP, denn es wird eigentlich nichts von bisherigen Spielen (Fire Emblem und Co) verwurstet. Und das ist ja eigentlich eine gute Sache! Code Name: S.T.E.A.M. kann ich daher als "gefällt mir" bezeichnen, mit einer deutlichen Tendenz zu "gefällt mir sehr", aber dem stehen leider einige unfaire, bzw. unsauber programmierte Stellen im Weg.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 10, 2015 10:18 AM MEST


Kirby und der Regenbogen-Pinsel
Kirby und der Regenbogen-Pinsel
Preis: EUR 36,10

14 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Richtig rund ist hier nur Kirby, 8. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Kirby und der Regenbogen-Pinsel (Videospiel)
Kirby muss ja bekanntlich viele Experimente hinnehmen und oft von seiner eigentlichen Formel abweichen. Allerdings schafft Kirby in meinen Augen das, was sonst kaum ein Spiel schafft: Egal was am Ende bei rumkommt, es ist irgendwie noch immer Kirby. Genau das trifft auf 'Kirby und der Regenbogen-Pinsel' zu, was sich eindeutig am DS-Ableger 'Kirby Power Paintbrush' orientiert, die dort aber noch zu findenden Zusatzfähigkeiten komplett ignoriert und nur gelegentliche, festgelegte Transformationen von Kirby zulässt.

Die Steuerung funktioniert fast gleich wie damals auf dem DS. Auf dem Gamepad zeichnet man Regenbogenlinien mit digitaler Farbe (die sich nach Verbauch langsam wieder regeneriert) und lässt mit diesen Linien einen kugelrunden Kirby durch bunte Level rollen. Heißt also: Kirby wird nicht direkt, sondern indirekt gesteuert. Und da ist dann auch das Haar in der Suppe, denn wie zum Teufel soll man dann was von dieser grandiosen Optik mitbekommen, wenn man darauf fokussiert ist auf das Gamepad zu schauen? Und die Grafik ist wirklich BOMBE!
Nintendo hat sich hier an Claymation, also Knetmassenfiguren mit Stopmotion, orientiert und diesen Stil so grandios eingefangen, dass es eine Schande ist, dass man den großen Fernseher und die HD-Optik eigentlich absolut nicht benötigt. Interessant wird der Fernseher nur dann, wenn bis zu drei weitere Spieler mit einsteigen, die die Rolle von je einem Waddle Dee übernehmen und direkt steuern dürfen.

Die Musik steht freilich der knuddeligen Präsentation mit all ihren lieben Details in nichts nach. Bekannte Melodien und Klänge sind hier an der Tagesordnung. Kirby eben. Große Überraschungen spart man sich, sondern spult gekonnt das bekannte Programm ab. Was jetzt aber nicht heißen soll dass es keine neuen Stücke gibt! Da sind sogar einige fantastische Sachen dabei, aber man bleibt der bisherigen Linie treu und sorgt für keine großen Überraschungen (muss ja auch nicht).
Für Veteranen der Serie gibt es in der Musiksammlung auch einige alte Klassiker im grandiosen, neuen Gewand zu erspielen. Hier sind Auszüge von Gameboy bis hin zu neuesten Abenteuern alle Spiele irgendwie vertreten.

Wäre da die nicht zu Eingang beschrieben Steuerung, dann wäre das Spiel wirklich richtig super. Aber die Steuerung macht auch abseits vom Gamepad-Zwang die Suppe sehr salzig. Durch die indirekte Steuerung werden manche Bildschirmtode einfach durch zu lahme Interaktion oder zu wabbelige Reaktionen von Kirby hervorgerufen, was einfach etwas frustig werden kann. Besonders dann ist es etwas ärgerlich, wenn man schnelle Reaktionen vom Spieler verlangt, die Steuerung dem aber deutlich entgegenwirkt. Man kann sich damit durchaus arrangieren und wird dann durch ein tolles Spie,l mit Leveln die um die Steuerung herum erstellt wurden, belohnt, aber manchmal wirkt es schon sehr seltsam was da als Steuerung interpretiert wird. Und auch wenn es eigentlich keinerlei Zeitdruck in den Leveln gibt (scrollende Level abgesehen), so bleibt ein fader Beigeschmack bei der Bewegung unserer kleinen Knutschkugel.
Die Steuerung steht also klar im Vordergrund und wirft einen unschönen Schatten auf ein sonst ganz nettes Spiel, dem man sogar die Wiederholungen bei Bossfights und eine - mal wieder - seichte Story als Mittel zum Zweck verzeihen würde, die vom Umfang "okay" ist und selbst durch verstecke Schatzkisten und Minispielchen auf Zeit nur minimal gestreckt werden kann. Wer's allerdings in einem Tag beendet und dann auch noch alles gesammelt haben will, der lebt aus einer Sicht in einem Luftschloss. Alle Challenges zu erspielen und mit Gold zu beenden ist nämlich kein 5 Minuten Spaziergang!

So gemein es also auch klingen mag: Das Ding ist nicht schlecht (heißt bei Amazon 3 Sterne), spendiert auch Kirbys alten Begleitern Rick, Kine und Coo einen kleinen Auftritt, aber ich würde sagen man kann das Teil mal aus der Grabbelkiste mitnehmen, selbst wenn es mit knappen 40 Euro zu Release schon als Schnäppchen anzusehen ist (Lob an Nintendo, die sich deutlich von den 60 bis 70 Euro-Preisen bei kleineren Titeln distanzieren!). Über die Amiibo-Unterstützung schweigen wir mal lieber, denn obwohl die Boni ganz nett sind und auch beim Spiel helfen würden, so ist es dämlich, dass die nur einmal am Tag funktionieren und auch nur bis zu einem einzigen Bildschirmtod anhalten.

Schade um den Titel. Das Spiel wäre in seiner Form einfach auf dem 3DS viel besser aufgehoben, oder man hätte zumindest eine optionale Steuerung mit Wiimote einbauen sollen, damit man auch wirklich auf dem Fernseher spielen kann. Um ein Feel-Good-Game, wie Kirby nunmal so ist, handelt es sich hier zu 100%, aber leider überschatten die zwei genannten, negativen Aspekte, also Steuerung und damit verbundener Tabletzwang, das komplette Erlebnis. Diese Punkte hätte man bestimmt einfach in ihrer Prominez deutlich reduzieren, oder komplett tilgen können. Musik, Optik und diverse nette Details entlocken mir dann aber doch noch einen Bonuspunkt, weshalb ich auf vier Sterne für ein klares "gefällt mir" aufstocke!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 11, 2015 1:55 PM MEST


SLEEPING PANGIFRIENDZ 2 in 1 Kuscheltier Plüschtier Plüschkissen Kuschelkissen Löwe BIG EDIITION
SLEEPING PANGIFRIENDZ 2 in 1 Kuscheltier Plüschtier Plüschkissen Kuschelkissen Löwe BIG EDIITION
Wird angeboten von Safettito
Preis: EUR 12,00

3.0 von 5 Sternen Falsches Produktbild, 7. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Obacht Onlinekäufer: Das Bild hier stimmt nicht genau mit dem eigentlichen Produkt überein. Mähne und Fell sind gleichfarbig, es gibt also keine Farbabstufung. Auch die Pfoten, bzw. Ecken vom Kissen sind im Original komplett Schwarz.

Ansonsten fällt auf, dass das Fell deutlich fusseliger wirkt, der Löwe also kaum Augen (die allerdings anders positioniert sind als auf dem Bild - näher zusammen!) und Ohren hat und er einer echten Katze gleich demnach auch einige Haare lässt - gerade bei der Mähne und am Schwanz.

Ansonsten ist es ein kuscheliger, netter Kerl, die Erwartung war allerdings doch was anders. Memo an mich: Einige Dinge sollte man wirklich NICHT online kaufen.


Das Leben des Budori Gusko [Blu-ray]
Das Leben des Budori Gusko [Blu-ray]
DVD ~ -
Preis: EUR 22,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anders, 22. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Cover gesehen, Informationen eingeholt, Trailer gesichtet, für interessant und sehenswert befunden - so bin ich an Budori Gusko gekommen. Das es sich dabei um die zweite Verfilmung einer Fantasy Geschichte aus dem Jahr 1932 von Kenji Miyazawa handelt war bei mir also nur beiläufige Information, ebenso wie diese interessante Tatsache: Der Director von Budori hat schon einmal eine Geschichte des Autors verfilmt und auch hier kommen die Katzenwesen als Menschersatz vor.

Aber gehen wir doch mal zum Film über. Herrliche Bilder, seichte Musik, etwas französisch angehaucht und alles herrlich unspektakulär. Es gibt kein großes Kachbumm, es gibt eigentlich nicht wirklich Action oder Drama oder wirklich nennenswerte Begegnungen mit anderen Figuren. Es ist einfach da, es läuft einfach ab. Es ist also einer der Filme, die einfach nur eine Geschichte erzählen, wie sie das Leben schreibt. Aber genau darin liegt ein gewisser Reiz.

So ganz wie das normale Leben ist es dann aber doch wieder nicht. Passend für eine Geschichte im Fantasysetting gibt es natürlich auch eine entsprechend tolle Welt zu sehen, die gerade in der großen Stadt sehr an das aktuell aufflammende Interesse an Steampunk angelehnt zu sein scheint. Viel Dampf, viel Technik, aber alles irgendwie altbacken. Und dann haben wir da noch Traumsequenzen, die mit komischen Gestalten und knalligen Farben auftrumpfen.

Der Haken am Film: Sehr viel scheint reine Interpretation zu sein. Man muss es so nehmen wie es ist, denn Antworten gibt es eigentlich nicht. Vielleicht ist das aber auch gut so, denn wieso mit dem Holzhammer dem Zuschauer ein "Die Figur ist tot" hämmern, wenn man das auch subtil gestalten kann? Trotzdem kann genau das durchaus ein großer, negativer Punkt sein, der dem Zuschauer nicht gefallen kann.

Wer also nicht immer Gefühle vorgekaut bekommen mag und alles überdramatisiert dargestellt braucht, der wird hier durchaus Spaß an der Sache haben. Wer den klassischen "Junge zieht in die Welt"-Abenteuer Anime will, der wird aber eher enttäuscht. Auch die permanente Melancholie ist so eine Sache für sich, der man sich vor dem Kauf vielleicht bewusst sein sollte. Trotzdem: Unter'm Strich ist der Film wirklich fantastisch produziert und glänzt für mich durch seine eigene Art hervor. Trotzdem nur vier Sterne, weil der Film vielleicht doch die eine oder andere Sache etwas mehr hätte erklären sollen. Da wird dann wohl doch das Buch mal fällig.

Zum Abschluss noch etwas zur Ausstattung: Der BR liegen neben einem kleinen Booklet mit zusätzlichen Infos auch zwei Postkarten bei. Eine davon ist besonders nett aufgemacht, weil sie wie eine Grußkarte aus der Großstadt im Film daherkommt. Die Zusätze sind damit also recht überschaubar, aber vollkommen in Ordnung und eben auch gut gemacht. Ein Wendecover ist ebenfalls spendiert worden.


Xenoblade Chronicles 3D [nur für New 3DS]
Xenoblade Chronicles 3D [nur für New 3DS]
Preis: EUR 36,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abstriche in der B-Note, 8. April 2015
Wohl passend zum nahenden Release von Xenoblade Chronicles X auf der Wii U hat man den Vorgänder, die "olle Kamelle", Xenoblade Chronicles der Wii neu aufgelegt und exklusiv auf den New Nintendo 3DS portiert. Ob man das jetzt auf dem alten Gerät so hinbekommen hätte stelle ich in den Raum und will das nicht groß hier thematisieren, denn es geht ja um das Spiel als solches. Und genau das macht noch immer unheimlich viel Laune, obwohl es im Vergleich mit der Wii Version Abstriche machen muss.

Da das sezieren aller Punkte einen umfassenden Text ergeben würde gehe ich die Inhalte in Stichpunkten durch und werde dann zu einem Fazit-Text übergehen:

Das gefällt:
+ gute Story, trotz einiger Klischees, die nicht angetastet wurde
+ durchaus überwiegend nette Figuren, kommen aber auch nicht ohne JRPG-Klischees
+ stimmungsvolle, gigantische Welt die Lust auf Erkundung macht
+ ...was auch mit Erfarungspunkten belohnt wird (finden von "Sehenswürdigkeiten", usw.)
+ für den Handheld durchaus beeindruckende Weitsicht
+ die Welten können komplett frei erkundet werden - OHNE Ladezeiten
+ Beziehungssystem zwischen NPCs und Helden
+ Kampfsystem ähnlich White Knight Chronicles/Final Fantasy 12
+ massig Nebenmissionen
+ Ausrüstungen ändern Figuren optisch
+ Super Musik
+ britische Sprecher sind bei der Sache - nie gelangweilt
+ und passen aus meiner Sicht zu den Figuren
+ Speichern eigentlich zu (fast) jeder Zeit möglich (super für Handheld!)
+ faire Rücksetzpunkte bei GameOver
+ man kann sehr früh zu besuchten Orten springen
+ man kann die Zeit sehr früh schon beeinflussen und muss so nicht mehrere Minuten bis zur nächsten Nacht/zum nächsten Tag warten, was bei Nebenmissionen durchaus positiv ist
- Zusatzinhalte wie Soundtrack und Charaktermodelle

Das kann den Spaß bremsen:
- Menüs erschlagen den Spieler am Anfang
- Handhabung der Menüs könnte einfacher sein (z.B. durch Touch-Steuerung! Aber braucht jedes Spiel das, nur weil der 3DS sowas bietet?)
- sehr viele Tutorials, die gerade zu Beginn oft aus dem Spiel reißen
- britisches Englisch ist - wie üblich - oft sehr schnell, was ungewohnt für einige Spieler ist und etwas Angewöhnung bedarf
- keine japanische Synchro (wobei mich das nicht stört)
- Lippen nicht immer synchron
- Kamerasteuerung könnte wie bei der Wii besser sein, aber man kann sich gut damit arrangieren
- sehr verwinkelte Ecken, die man gerade bei Sidequests erforschen muss, werden durch die Kamera schnell unübersichtlich
- wenig Infos bei Sidequests - man muss oft wirklich länger nach dem eigentlichen Ziel suchen und auch nach dem Quest-Geber. Hier hätte man, ähnlich wie bei Majoras Mask, das System für den Re-Release auf dem N3DS wirklich nochmal anpacken können
- Durch den kleineren Bildschirm kann es zusätzlich erschwert werden (Bild feinteilig)
- Direktvergleich der Grafik zwischen Wii und N3DS ist nicht sehr berauschend
- 3D trägt nicht sehr viel zum eigentlichen Spiel bei
- sehr selten kann es zu kleinen SlowDowns kommen, wobei ich die auch von der Wii kenne
- inkonsequente Texturen fallen auf (Wand matschig, Fenster in Wand wirkt scharf)
- dämlicher Boss-Marathon am Ende, ohne Speicheroption ist noch immer so vorhanden
- Zusatzinhalte werden über "Spielmünzen" per Streetpass/Shulk Amiibo freigeschaltet
- Shulk Amiibo ist mehr als Mangelware!

Beide Listen fallen freilich sehr lang aus und man kann sich fragen warum das Spiel trotzdem 4 Sterne (Gefällt mir) bekommt. Ganz einfach: Die Welt die hier geschaffen wurde überzeugt mich auf ganzer Länge noch immer. Viele kleine Details laden zur Erkundung ein, z.B. wenn sich die Vegetation in der Nacht drastisch zum Tag verändert. Die Musik unterstreicht alles auf gekonnte Weise und alles wirkt irgendwie Rund und zieht gekonnt in den Bann. Da fallen dann kleine Hindernisse, wie das Einarbeiten in das Kampfsystem oder die Menüs nicht zu sehr in's Gewicht, weil ich meine ein Spieler muss sich auch mal an "neue Dinge" heranwagen und nicht immer nur das gleiche abspulen müssen. Ich bin da jedenfalls offen für und muss so fair bleiben zu sagen, dass das Kampfsystem nicht kaputt ist und auch die Menüs funktionieren. Abgesehen davon finde ich durchaus dass die Figuren überwiegend sehr viel Charme besitzen und sich die Auswahl von Nervensägen in Überschaubaren Grenzen hält.

Aber: Was ärgerlich ist sind gerade im direkten Vergleich die Grafikunterschiede - kennt man diese jedoch nicht, so fallen diese nicht zu stark auf. Kennt man sie jedoch, so kann man bitte auch attestieren, dass Gesichter z.B. auch auf der Wii schon nicht "HD" waren. Trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack, gerade weil es eben inkonsequente Texturen gibt. Klettert man eine etwas matschige Wand hoch und sieht plötzlich einen Stein daran der gestochen scharf wirkt, dann ist das einfach nur komisch. Spiele ich aber um solche Dinge zu suchen? Ich denke eher nicht und wenn ich mich auf den Titel einlasse und auch gefallen daran finde, dann tritt sowas deutlich in den Hintergrund. Aber auch da muss man dann wieder etwas die Waage in's Gleichgewicht bringen: Es ist ein Port von einem ganz anderen System. Ich kann hier nicht erwarten, dass man ein von Grund auf dafür hochgezogenes Spiel serviert bekommt, sondern dass es eben zu Abstrichen kommen kann. LEIDER!

Braucht man den Titel? Wer die Wii Version hat, der braucht es freilich nicht. Wer eine Wii und einen N3DS hat und den Titel auch noch nachholen will, der wird hier für 40 Euro wirklich besser bedient als sich das Ding für exorbitante Mondpreise zu holen, die man für gebrauchte Wii-Versionen verlangt. So gesehen ist es eigentlich nicht unclever das Spiel nochmal zu veröffentlichen. Wer sich einen N3DS nur dafür holt hingegen....? Schwierig. Es ist bestimmt nicht der Titel der das Gerät rechtfertigt - da muss mehr kommen. Ein kaputter oder gar schlechter Titel ist es aber nicht! Da steht und fällt viel nicht nur mit dem eigenen Geschmack, sondern auch mit der Befindlichkeit ob man sich mit neuen/neueren Systemen, wie hier dem Kampfsystem, anfreunden kann und will.


Green Blood, Band 2
Green Blood, Band 2
von Masasumi Kakizaki
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Solide Fortsetzung zu Teil 1, 27. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Green Blood, Band 2 (Taschenbuch)
Ich knüpfe einfach mal an meine Rezension von Teil 1 an, die unter dem folgenden Link zu finden ist:
http://www.amazon.de/review/R2NOWOUYO9RIS9/ref=cm_cr_dp_title?ie=UTF8&ASIN=3551775753&channel=detail-glance&nodeID=299956&store=books

Teil 2 macht direkt da weiter, wo Teil 1 aufgehört hat. Ist ja soweit auch klar. Die Story entwickelt sich schön weiter und am Ende hat man einen wirklich spannenden Cliffhanger, so dass der Leser - zumindest geht's mir so - kaum auf Teil 3 warten kann.

Ansonsten bleibt alles bei den gewohnten Kritikpunkten. Die Artworks sind zum Großteil noch immer sehr aufwändig und detailverliebt, haben aber bei einigen Figuren noch immer starke Schwankungen im Stil. Man kann also noch immer meinen, dass hier mehrere, ungleiche Zeichner am Werk waren. Leider stößt mir das immer wieder etwas auf, aber im Großen und Ganzen kann man sich durch die sehr dichte Atmosphäre davon ablenken lassen.

Freunde vom Wild West-Setting werden hier wirklich wieder sehr viel Spaß haben, zumindest wenn sie dem verkitschten Image einiger anderer Serien in dem Setting überdrüssig geworden sind. Es ist ein dreckiger, zum Teil wirklich auch erschütternder Manga, weil oft Dinge sehr plötzlich passieren und dann auch schonungslos inszeniert werden. Vielleicht ist das ja aber auch der Reiz an dieser kleinen Serie.

Für mich persönlich kristallisiert sich allerdings so langsam heraus, dass einmaliges Durchlesen wohl auch ausreicht und ich dann kaum nochmal in diese Welt abtauchen werde. Trotzdem erwarte ich gespannt das Finale der beiden ungleichen Brüder.


The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D
The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D
Preis: EUR 36,99

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Schicksal hat es nicht gut mit dir gemeint, 13. Februar 2015
...von wegen! Majoras Mask 3D macht aus meiner Sicht alles richtig, was schon bei Ocarina of Time 3D hätte passieren sollen. Gerade in Bezug auf die Grafik wird das deutlich, denn es sind so viele Details in die einzelnen Welten geflossen, und so viele Texturen angepackt worden, dass das Spiel regelrecht NEU wirkt. Alleine die Vegetation, vermag an einigen Stellen (fast schon) realistisch anmuten. Ganz großes Kino für die Augen! Auch wirken die NPCs, also die Modelle der Nebenfiguren etwas runder und nicht einfach nur vom N64 portiert. Der 3D Effekt wirkt in diesem Teil auch nochmal etwas besser, trägt aber einmal mehr nicht zu viel zum Gameplay ein. Distanzen muss man kaum abschätzen und es gibt ja auch Auto-Lock-On. trotzdem ist er schön zum Angucken und wirkt nicht zu platt - bleibt aber eben nur ein zusätzlicher Effekt. Richtig grandios mutet übrigens das flüssige Bild an. Ich weiß jetzt nicht wie viele Frames pro Sekunde es sind, aber das ist kein Vergleich zum alten Spiel! Hut ab.

Musikalisch hat man auch einige kleine Anpassungen vorgenommen, aber bleibt überwiegend dem Klang von N64 und damit auch der Ocarina of Time 3D-Linie. Schade, denn ohne Frage wäre ein etwas orchestralerer Soundtrack schöner gewesen, aber die Melodien sind gut gealtert und auch bei der Technik kann man durchaus beide Augen noch zudrücken. Meckern auf hohem Niveau an dieser Stelle also.

Das Spiel selbst ist sonst natürlich im Kern fast unangetastet geblieben. Es gibt Fehler die nicht behoben wurden, die das Spiel aber nicht beschädigen. So kann man einige kleine Cheats zum Beispiel noch immer ausführen, was aber durchaus als Verneigung von den Geeks zu verstehen sein kann. Die größte Änderung selbst hat hier das Bomber-Tagebuch durchlebt, was jetzt viel übersichtlicher daherkommt und ganz klar ersichtlich zeigt wo genau wann etwas für eine Mission passiert. Gepaart mit der Möglichkeit jetzt einzelne Stunden innerhalb der drei Tage anzusteuern vereinfacht das Nebenmissionen ungemein, ohne dabei zu "casual" zu werden. Insgesamt scheint man ohnehin viele Dinge vereinfacht zu haben. Es gibt wieder die obligatorischen Hilfe-Steinchen, wie bei Ocarina 3D, und einige Dinge werden etwas besser kommuniziert, z.B. dass man die Zeit deutlich verlangsamen kann. Bei einem Spiel wo Zeitdruck ein nicht unwesentlicher Bestandteil vom Gameplay ist nicht gerade unwichtig. Leider verliert das Spiel damit einen nicht unwesentlichen Punktedes "Probierens", den ich damals sehr gemocht habe, aber so dürfte es für jeden gut zu spielen sein.
Auch verändert wurden die Bosse - manche mehr, manche weniger. Was schnell auffällt ist eine neue Analogie zu Majoras Maske, denn jeder der vier großen Bosse hat ein Auge ähnlich denen der titelgebenden Maske bekommen. Ein kleines, aber schönes Detail. Und genau diese Details erfreuen einfach ungemein, weil es viele neue Dinge zu entdecken gibt. Von so nebensächlichen Dingen wie den erwähnten Augen bis hin zu anders platzierten Dingen (die Bank zum Beispiel) oder jetzt zwei Angel-Arealen. Die Welt von Termina entdeckt man völlig neu und hat endlich wieder mal ein großes Gefühl von Abenteuer und Entdeckung.

Etwas freundlicher mutet diesmal übrigens auch das Speichersystem an, denn es gibt nicht nur etwas anders verteilte Eulenstatuen, sondern auch neue Statuen, die zum Beispiel in Dungeons zur Verfügung stehen. Auch gibt es diesmal keinen vorübergehenden Speicherstand an so einer Statue (also ein Löschen der Speicherung beim Neustart), sondern jede Sicherung ist permanent. Aber Achtung: Es wird beim zurückreisen durch die Zeit nicht mehr automatisch gesichert - eine kleine Gemeinheit für Veteranen, aber die Statuen sind wirklich großzügig verteilt, dass der kurze Laufweg zu einer davon nicht zu negativ auffallen sollte.

Über die Steuerung am New 3DS kann ich so nichts sagen, aber ich gehe davon aus, dass man mit dem zusätzlichen Stick (oder dem zweiten Circle-Pad als Aufsatz) ohnehin nur die Kamera steuert. Da ich damit aber bei Ocarina 3D keine Probleme hatte kann ich gut ohne das leben. Wirklich negativ sind keinerlei Extras, wie Master Quest oder ähnliche Dinge, aber ansonsten gehört das Spiel wirklich zu den Sahneschnitten in jeder 3DS Sammlung.

Und um einen Kritikpunkt meiner Ocarina of Time 3D Rezension noch anzusprechen: Bei diesem Ableger stören die deutlich kräftigeren Farben mich absolut nicht, denn sie unterstreichen die sehr abstrakte Welt gekonnt und tragen viel zur Atmosphäre dieses "anderen Zeldas" bei.


Blue Exorcist - Rin & Yukio Umhängetasche Messenger-Bag Big Size Orginal & Lizensiert
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4.0 von 5 Sternen Eigentlich gut, 7. Januar 2015
...nur ist der Kontrast vom Bild zu Tasche (Stoff) nicht so stark, wie es im Produktbild zu sehen ist. Auch ist der Stoff etwas schnell dabei Fäden zu verlieren - oben beim Reißverschluss - oder löst sich an der obligatorischen Stellen beim angenähten Umhängeriemen langsam auf.

Ansonsten ist das Produkt aber wirklich sehr gut verarbeitet und bietet genügend Platz. Gerade der Druck ist relativ hochwertig und blättert nicht ab - überlebt sogar die Waschmaschine.


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