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Monsieur Matou

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Lindbergh 02
Lindbergh 02
von Ahndongshik
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bin noch nicht angekommen, 7. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Lindbergh 02 (Taschenbuch)
Wie schon beim ersten Manga bekommt man nur beim Anblick des Covers schon wieder Lust auf Abenteuer. Doch auch in diesem Teil startet es noch nicht ganz so durch, wie ich finde.

Die Figuren wirken im Gegensatz zum ersten Buch nicht mehr ganz so zusammengewürfelt. Zwar gibt es einige kleine Ausnahmen, aber sie scheinen vom Stil doch deutlich mehr auf einer konstanten Ebene zu sein als es im zum Beispiel in Teil 1 beim Stil von Held und König/Prinz noch vorgekommen ist. Freilich ist auch hier diese Kritik wieder nur Meckern auf hohem Niveau, aber wenn es sonst kaum zum Meckern gibt, dann muss man ja schon regelrecht mit solchen Dingen ankommen, oder? ;)

Lindbergh 2 bleibt sonst in allen Belangen dem Level trau, was mit Episode 1 aufgebaut wurde. Durchaus sehr viele Details, selbst in kleinsten Bildern, überzeugen einmal mehr und auch wenn dieser Teil durch viele "Knuff-Puff-Krawumm"-Szenen schneller durchgelesen ist verweilt man zu gerne bei den Bildern und verlängert den Aufenthalt, weil eben nicht einfach gezeichnet wurde.
Am Rande sei auch erwähnt, dass man noch immer nicht zu sehr Fantasy-Kitsch oder kindischen Einlagen verfallen ist, obwohl es einmal einen dieser Lindberghs etwas beschämend blickend mit Pflastern nach einer Bruchlandung zu sehen gibt.

Schön wäre es übrigens, wenn die Serie etwas schneller und nicht so ganz heimlich veröffentlicht würde. Ich habe an keiner Stelle mitbekommen, dass Teil 2 in die Läden gewandert ist und es nur per Zufall herausgefunden. Das wird der Serie, auch wenn ich noch immer nicht leidenschaftlich dafür brenne, einfach nicht gerecht, denn dafür glänzt es alleine schon durch die aufwändigen Bilder zu sehr hervor.

Viel Abenteuer und Entdeckung, wie ich mir von den Covern ausmache, kam auch diesmal nicht wirklich vor, aber irgendwie möchte ich den kleinen Knit und seinem Sausewind Plamo nicht abschreiben, denn er durchlebt so ein bischen das, was ich beim Lesen durchlebe: Eben kein Abenteuer wie erhofft. Und ich drücke beide Daumen, dass sie dieses Abenteuer noch finden. Versuchen wir es doch einfach mit Band 3... Nicht nur, weil man schon irgendwie wissen will wohin der Cliffhanger dieser Episode führt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 17, 2014 1:46 AM MEST


Never Dead
Never Dead
Wird angeboten von TICÁ
Preis: EUR 7,88

4.0 von 5 Sternen Gegen Kopf- und Gliederschmerzen..., 30. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Never Dead (Videospiel)
...gibt es zwar auch was von Ratiopharm, aber im Falle von Konamis NeverDead auch ein dämonisches Auge als Alternative.

In diesem japanophilen Adventure, mit Proll-Furz-Witz gespickten Szenen, begleitet man Dämonenjäger Bryce Boltzmann in einer alternativen Version von Devil may Cry, mit einem Hauch von No More Heroes. Um letzteres scheint man kein zu großes Geheimnis zu machen, denn alleine der Name Bryce Boltzmann erinnert schon etwas an Travis Touchdown und spätestens dann, wenn Bryce sich für ein großes Geschäft auf die Toilette sitzt werden Kenner von Suda51's "Auftragsmöder-Spielchen" Ähnlichkeiten nicht mehr leugnen können.

Die Geschichte um NeverDead ist eigentlich fast schon als Klassiker zu bezeichnen. Bryce hat vor hunderten von Jahren gegen den König aller Dämonen gekämpft und dabei nicht nur den Kampf, sondern auch seine Frau - ein Medium - verloren. Da es ihm ohne Medium nicht vergönnt ist Dämonen höheren Rangs auch nur ein Haar zu krümmen hat der Dämonenkönig eben auch diese Chance genutzt ihn zu verfluchen und eines seiner Augen einzusetzen, was Bryce unsterblich macht und irgendwie auch zu einem Dämon. Somit haben wir also eine - zugegeben schon etwas wirre - Basis für einen Antihelden: Er kann größere Dämonen nicht mehr bekämpfen, er ist selbst zu einem Dämon geworden und er kann nicht sterben. Was also tun? Zumindest im Hier und Jetzt sich einer Agentur zur Beseitigung von Dämonen anschließen und so versuchen sein Geld zu machen.

Die Unsterblichkeit der Protagonisten ist eine der großen Spielmechaniken überhaupt. Kennt hier jemand noch PLOK vom SNES? Ähnlich wie bei PLOK kann man nämlich Arme und Beine - und Kopf - verlieren, wenn man vom Gegner getroffen wird, oder eben diese strategisch, oder für Puzzle völlig losgelöst herumwerfen. Das heißt jetzt aber nicht, dass das auch die Waffe nach Wahl ist. Nein, Bryce ist mit einem Schwert und mit Schusswaffen in jeder Hand bewaffnet, wobei man alles "on the Fly" ändern kann und auch jede Schusswaffe wird einzeln abgefeuert, also linker Schultertrigger für linke Schusswaffe und rechter Schultertrigger für rechte Schusswaffe. Lustig: Auch wenn man einen Arm verloren hat, so kann dieser noch immer die Waffe abfeuern!
Etwas eigen wird es beim Schwertkampf, wobei ich nach dem Spielen vom Metal Gear Rising nicht wirklich sagen kann, dass dieser sich blöd steuert. Mit dem Drücken des linken Schultertriggers geht man in Position und schwingt mit dem rechten Analogstick das Schwert in eben die angesteuerten Richtungen. Der Vergleich zu Metal Gear Rising ist hier durchaus angebracht, weil es sich ähnlich handhabt wie der freie Schwertmodus von Raiden.

Das Kämpfen hat jedoch ein großes Problem - eigentlich zwei Probleme. Es gibt keinen wirklichen Lock-On bei Gegnern und die Kamera ist gerne etwas bockig, kann auch nicht direkt in die Blickrichtung des Protagonisten justiert werden, sondern muss immer manuell gedreht werden, also auch um eventuelle 180°. Das macht die Kämpfe sehr oft etwas unnötig unübersichtlich. Auch gibt es drei Szenen bei denen man die Kamera sehr verfluchen will. Ich sage dazu nur mal U-Bahn, Taxi und "offenes Loch im Gebäude treffen". Auch ist die Kamera gerade dann nicht förderlich, wenn ein Gegnern unseren Helden zum Explodieren bringt und man alle seine Körperteile wieder einsammeln darf. GUT dass es da kein klassisches Game Over gibt, immerhin sind wir ja unbesiegbar. Sollte aber unser Kopf von einer gewissen Gegnerart eingesaugt werden, die übrigens immer vorhanden ist - sogar bei Bossfights, und das dann auftauchende Minispiel nicht gelöst werden, heißt es in der Spielsprache: Der Kopf wird auf immer und ewig im Magen des Monsters bleiben - Kurzversion: Also doch Game Over. Daher gilt: Nur nicht den Kopf verlieren.

Spätestens hier glänzt die unschöne Kollisionsabfrage. Es gibt Steine durch die kann man gehen, es gibt Steine durch die kann man nicht gehen. Es gibt Munition oder Erfahrungspunkte die man sammeln kann, aber auch solche die einfach nicht anerkannt werden wollen. Gerade dann, wenn man in Einzelteilen zerlegt über das Feld rollt - im schlimmsten Fall eben nur als Kopf - kann es recht knöselig werden seine Teile wieder einzusammeln, besonders deshalb, weil von der Steuerung her auch ein einfaches Berühren nicht ausreicht, sondern man über die Körperteile "rollen" muss ("hechten" trifft es da eher). Ich bin hier schnell zur alternativen Version übergegangen: Abwarten und Ausweichen, bis man sich per Analogstick-Druck die Körperteile nachwachsen lassen kann. Die Zeit zum Nachwachsen kann man übrigens über erlernbare Fähigkeiten, die via Erfarhungspunkte gekauft werden, verkürzen. Der Unterschied zu Devil may Cry und Co ist hier aber, dass man nur eine gewisse Anzahl an Slots hat denen man Fähigkeiten zuschieben kann. Man muss sich also entscheiden was man will und was nicht. Taktik ist hier durchaus auch wieder ein Stichwort, oder sollten wir sagen "man formt Bryce so, wie man will"?

Und unsere KI-Begleiterin? Ja, die gibt es auch... Arcadia, die blonde Dame mit großem Busen. Nervig ist hier nur, dass man sie nicht zur Seite schieben kann und ich an einigen Stellen meinen Kopf über sie werfen musste um durch enge Passagen zu kommen. Sonst macht sie einen guten Job und stirbt auch eher nur dann, wenn ich eine Explosion neben ihr auslöse.

Trotz fehlendem Feinschliff nervt mich das Spiel aber nicht. Ich habe mich damit arrangiert und das will schon was heißen, wo ich sonst das ganze Haus zusammenbrüllen kann, wenn es "billige Tode durch schlechte Kamera", oder einfach andere technische Probleme gibt die das Spiel am Spaß hindern. Irgendwie habe ich aber trotzdem Spaß, was nicht zuletzt durch die angeblich alte Präsentation kommt.

NeverDead hat wunderschöne, gestochen scharfe Filmsequenzen. Egal wie absurd Gegner aussehen wollen (Sangria!), das kann man dem Spiel nicht aberkennen. Auch - finde ich - kann man nicht aberkennen, dass das Spiel einige Dinge einfach anders macht. Dämonenblut ist im knalligen Blau, man jagt nicht in düsteren Gegenden, sondern alles wirkt bunt und poppig... Es ist einfach ein großer Comic, der sich absolut nicht Ernst nimmt. Unschön an der Optik finde ich nur das: Wenn Bryce zum Beispiel in die Dusche geht oder auf die Toilette, dann in voller Montur. Er zieht sich nicht aus, er lässt die Hose an... Nicht dass ich das sehen muss, oder sehen will, aber es wirkt unschön, raubt "Illusion". Man hätte es auch geschickt zensieren können, wie im schon oft erwähnten No More Heroes.

Die Musik, wenn auch nicht durchgehend mein Geschmack, passt zur Action. Harte Töne, die an Devil May Cry erinnern und hier und da ganz wenig "J-Pop"-artige Töne. Was soll man hier groß schreiben, wenn es irgendwie passt? Ebenso die Sprecher.
Diese machen einen guten Job und einige bekannte Stimmen aus anderen Spielen sind zu verbuchen. Die Figuren werden dadurch lebendig und glaubhaft - auch wenn sich einige Sprüche während Kämpfen wiederholen mögen.

NeverDead mag ein unpoliertes Spiel sein, es hat Macken und kränkelt. Der Grundplot mit dem untoten Protagonisten, der sich auch im Gameplay auswirkt ist aber frisch und die knallig-bunte Präsentation gefällt. Da sehe ich dann auch über diverse Mängel hinweg und vom Grabbeltisch für knappe 6 Euro kann ich mich da echt kaum beschweren. Ich kann nicht abstreiten dass das Spiel nicht für jeden Spieler ist, aber man muss einfach auch mal fähig sein sich andere Dinge anzueignen - wie in dem Fall hier die etwas eigenwillige, aber erlernbare und dann auch funktionierende Steuerung der Waffen. Für meinen Geschmack wird hier viel richtig gemacht, daher ganz klar "gefällt mir".


Murdered: Soul Suspect - [PlayStation 3]
Murdered: Soul Suspect - [PlayStation 3]
Preis: EUR 39,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In Gedenken an Ronan O'Connor, 7. Juni 2014
Das Adventure-Game "Murdered: Soul Suspect" des Studios Airtight wäre wohl ohne Zutun von Squareenix nicht veröffentlicht worden. Ähnlich erging es damals auch "Remember Me", welches wohl ohne Capcom nie in die Regale gewandert wäre, aber "Murdered" zeigt aus meiner Sicht noch mehr, ähnliche Parallelen auf, denn es wird zum Beispiel auch wohl oder übel die Geschmäcker spalten.

Zugegeben, das Projekt nimmt sich sehr viel vor. Es will Detektiv-Arbeit im Sinne von L.A.Noire mit etwas Survival-Horror-Grusel verbinden. Aufhänger dazu ist der Tod des Helden - Ronan O'Connor - der fortan als Geist durch eine, wenn auch überschaubare, digitale Version der Stadt Salem in Massachusetts spukt und versucht seinen Mord zu klären - der ganz nebenbei auch zur Lösung des "Glockenmörder-Falls" beiträgt.

Potenzial ist also mehr als genug da, aber vielleicht hat man sich doch etwas zu viel vorgenommen, denn letztendlich wird alles zwar durchaus solide umgesetzt, aber der gewisse Kniff fehlt einfach, der Dinge wirklich rund erscheinen lässt. Abgesehen davon will man das Spiel frei gestalten, lässt dann aber immer nur einen Weg zu - es ist also einfach nur linear, was dem Gedanken der freien Welt die Beine stellt.

Nehmen wir nur mal das Kombinieren von Beweisen. Letztendlich ist es egal ob ich gut kombiniere, oder schlecht kombiniere, denn einen wirklichen Einfluss hat das nicht. Man wird weder groß bestraft noch bleibt zu sehr in der Geschichte hängen.

Weiter geht es mit dem Sammeln von Gegenständen, die uns übrigens durchaus interessante Geistergeschichten erzählen und zu den, wenn auch schnell monotonen, Nebenaufgaben gehören. Es gibt so verdammt viel zum Sammeln, dass man vielleicht irgendwann keine Lust mehr haben könnte, was aber darin begründet ist, dass diese Gegenstände kaum einen Wert für das Hauptspiel haben.

Das gleiche Spiel kann man mit den Geisterfähigkeiten von Ronan machen. Hier gibt es einige nette Sachen, aber sie kommen eher nur in der linearen Hauptstory zum Einsatz. Abseits davon, wenn man meint man könnte den Bewohnern der Stadt den Poltergeist machen, dann wird man ausgebremst und hat zu wenig Aktionsraum.

Jetzt ist aber natürlich nicht alles nur ein ruhiges Adventure, sondern es gibt auch Gegner - böse Geister. Diese werden eher mit Stealth angegangen, soll heißen: Man muss sich unbemerkt an diese Geister anschleichen und kann diese dann aus dem Überraschungsmoment heraus vernichten. Toll daran ist: Gerade hier kommt die Fähigkeit sich beinahe unbegrenzt durch Wände und Objekte zu bewegen gekonnt zum Einsatz und auch andere Geisterfähigkeiten kommen nach und nach zum Zug. Zwar kommen diese Schleichabschnitte nicht an Metal Gear und Co heran, sind aber auch lange nicht so verhackt wie letztens in "Lords of Shadow 2".

An einigen Stellen kann man übrigens auch Besitz von Katzen ergreifen und so - der Vergleich bietet sich an - im Stil der Ratten "Lords of Shadow 2" neue Wege, ganz unentdeckt von bösen Geistern, erkunden. Diese Passagen sind die dynamischsten im ganzen Spiel, auch wenn einige Animationen, wie der Sprung, etwas abgehackt wirken. Ich selbst hätte gerne etwas mehr dvaon gesehen, aber der Einsatz ist ausreichend und übersättigt nicht.

Obwohl so ziemlich alles am Gameplay nur oberflächlich behandelt wird weiß das Spiel - zumindest mich - trotzdem zu unterhalten. Gerade weil es nicht einfach nur Krach-Bumm ist, sondern eher ruhig und sich mehr als Point'n'Click anfühlt.

Und wirklich angetan bin ich von der Inszenierung. Wenn Ronan zum Beispiel seinen Körper begutachtet, dann ist es einfach ein spannender Blickwinkel der sich da ergibt. Auch diverse Szenen um den Glockenmörder sind gut eingefangen und geisterhafte Häuser oder andere Objekte aus vergangener Zeit überlagern die Stadt aus dem Hier und Jetzt, was gut aussieht und nett gedacht ist - obwohl es überwiegend nur zur "unsichtbaren Absperrung" genutzt wird.

Die überwiegendenden blau-grau-Töne, hier und da durch Gelb, Rot und Orange durchbrochen passen zum Setting und verleihen dem Spiel einen dunklen und mysteriösen Unterton. Und egal wie wenig einige Dinge nach Realität aussehen - das Spiel sieht gut aus so wie es ist, denn es ist einfach nur stimmig.

Da fügen sich dann aus meiner Sicht auch die deutschen Sprecher fantastisch ein, denen ich hier einmal - man glaubt es kaum - der Vorzug vor den US-Sprechern gebe (Sprache stellt man in den Systemsettings der Konsole um!). Ich kann nicht alle Stimmen beim Namen nennen, aber es sind zum Teil bekannte Synchrontalente und diese verleihen den Charakteren wirklich Leben. Es passt, wie die Optik, einfach wunderbar und selbst etwas platte, nicht ganz gut ausgearbeitete Figuren schwätzen nicht einfach nur gelangweilt ihren Text vom Blatt.

"Murdered" erfüllt zwar nicht tiefergehend das, was man aus dem Stoff hätte machen können und es mag nicht ganz das erfüllen, was man vielleicht bei der Beschreibung erwartet. Ich aber habe weder ein reines Survival-Horror-Spiel erwartet, noch Verhöre oder Beweisaufnahme wie in L.A.Noire und bin demnach nicht wirklich enttäuscht worden. Ich bin sogar positiv überrascht, wie es beim ganz oben erwähnten "Remember Me" der Fall war, oder wie bei "Silent Hill Downpour". "Meh"-Kritiken, aber ich habe unheimlichen Spaß! Das Spiel hat seine Daseinsberechtigung und es ist für mich einfach eines der erfrischendsten Spiele der letzten Monate und bestimmt eines der Spiele, die mir länger im Kopf bleiben werden als diverse andere, neue AAA-Titel! Und daran kann auch die Länge von ca 12 Spielstunden kaum was ändern, denn lieber im normalen Spielzeitrahmen als über 40+ Stunden im Kreis drehen und alles bis zur Ernüchterung auskosten.


Murdered: Soul Suspect - Limited Edition - [PlayStation 3]
Murdered: Soul Suspect - Limited Edition - [PlayStation 3]

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In Gedenken an Ronan O'Connor, 6. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Adventure-Game "Murdered: Soul Suspect" des Studios Airtight wäre wohl ohne Zutun von Squareenix nicht veröffentlicht worden. Ähnlich erging es damals auch "Remember Me", welches wohl ohne Capcom nie in die Regale gewandert wäre, aber "Murdered" zeigt aus meiner Sicht noch mehr, ähnliche Parallelen auf, denn es wird zum Beispiel auch wohl oder übel die Geschmäcker spalten.

Zugegeben, das Projekt nimmt sich sehr viel vor. Es will Detektiv-Arbeit im Sinne von L.A.Noire mit etwas Survival-Horror-Grusel verbinden. Aufhänger dazu ist der Tod des Helden - Ronan O'Connor - der fortan als Geist durch eine, wenn auch überschaubare, digitale Version der Stadt Salem in Massachusetts spukt und versucht seinen Mord zu klären - der ganz nebenbei auch zur Lösung des "Glockenmörder-Falls" beiträgt.

Potenzial ist also mehr als genug da, aber vielleicht hat man sich doch etwas zu viel vorgenommen, denn letztendlich wird alles zwar durchaus solide umgesetzt, aber der gewisse Kniff fehlt einfach, der Dinge wirklich rund erscheinen lässt. Abgesehen davon will man das Spiel frei gestalten, lässt dann aber immer nur einen Weg zu - es ist also einfach nur linear, was dem Gedanken der freien Welt die Beine stellt.

Nehmen wir nur mal das Kombinieren von Beweisen. Letztendlich ist es egal ob ich gut kombiniere, oder schlecht kombiniere, denn einen wirklichen Einfluss hat das nicht. Man wird weder groß bestraft noch bleibt zu sehr in der Geschichte hängen.

Weiter geht es mit dem Sammeln von Gegenständen, die uns übrigens durchaus interessante Geistergeschichten erzählen und zu den, wenn auch schnell monotonen, Nebenaufgaben gehören. Es gibt so verdammt viel zum Sammeln, dass man vielleicht irgendwann keine Lust mehr haben könnte, was aber darin begründet ist, dass diese Gegenstände kaum einen Wert für das Hauptspiel haben.

Das gleiche Spiel kann man mit den Geisterfähigkeiten von Ronan machen. Hier gibt es einige nette Sachen, aber sie kommen eher nur in der linearen Hauptstory zum Einsatz. Abseits davon, wenn man meint man könnte den Bewohnern der Stadt den Poltergeist machen, dann wird man ausgebremst und hat zu wenig Aktionsraum.

Jetzt ist aber natürlich nicht alles nur ein ruhiges Adventure, sondern es gibt auch Gegner - böse Geister. Diese werden eher mit Stealth angegangen, soll heißen: Man muss sich unbemerkt an diese Geister anschleichen und kann diese dann aus dem Überraschungsmoment heraus vernichten. Toll daran ist: Gerade hier kommt die Fähigkeit sich beinahe unbegrenzt durch Wände und Objekte zu bewegen gekonnt zum Einsatz und auch andere Geisterfähigkeiten kommen nach und nach zum Zug. Zwar kommen diese Schleichabschnitte nicht an Metal Gear und Co heran, sind aber auch lange nicht so verhackt wie letztens in "Lords of Shadow 2".

An einigen Stellen kann man übrigens auch Besitz von Katzen ergreifen und so - der Vergleich bietet sich an - im Stil der Ratten "Lords of Shadow 2" neue Wege, ganz unentdeckt von bösen Geistern, erkunden. Diese Passagen sind die dynamischsten im ganzen Spiel, auch wenn einige Animationen, wie der Sprung, etwas abgehackt wirken. Ich selbst hätte gerne etwas mehr dvaon gesehen, aber der Einsatz ist ausreichend und übersättigt nicht.

Obwohl so ziemlich alles am Gameplay nur oberflächlich behandelt wird weiß das Spiel - zumindest mich - trotzdem zu unterhalten. Gerade weil es nicht einfach nur Krach-Bumm ist, sondern eher ruhig und sich mehr als Point'n'Click anfühlt.

Und wirklich angetan bin ich von der Inszenierung. Wenn Ronan zum Beispiel seinen Körper begutachtet, dann ist es einfach ein spannender Blickwinkel der sich da ergibt. Auch diverse Szenen um den Glockenmörder sind gut eingefangen und geisterhafte Häuser oder andere Objekte aus vergangener Zeit überlagern die Stadt aus dem Hier und Jetzt, was gut aussieht und nett gedacht ist - obwohl es überwiegend nur zur "unsichtbaren Absperrung" genutzt wird.

Die überwiegendenden blau-grau-Töne, hier und da durch Gelb, Rot und Orange durchbrochen passen zum Setting und verleihen dem Spiel einen dunklen und mysteriösen Unterton. Und egal wie wenig einige Dinge nach Realität aussehen - das Spiel sieht gut aus so wie es ist, denn es ist einfach nur stimmig.

Da fügen sich dann aus meiner Sicht auch die deutschen Sprecher fantastisch ein, denen ich hier einmal - man glaubt es kaum - der Vorzug vor den US-Sprechern gebe (Sprache stellt man in den Systemsettings der Konsole um!). Ich kann nicht alle Stimmen beim Namen nennen, aber es sind zum Teil bekannte Synchrontalente und diese verleihen den Charakteren wirklich Leben. Es passt, wie die Optik, einfach wunderbar und selbst etwas platte, nicht ganz gut ausgearbeitete Figuren schwätzen nicht einfach nur gelangweilt ihren Text vom Blatt.

"Murdered" erfüllt zwar nicht tiefergehend das, was man aus dem Stoff hätte machen können und es mag nicht ganz das erfüllen, was man vielleicht bei der Beschreibung erwartet. Ich aber habe weder ein reines Survival-Horror-Spiel erwartet, noch Verhöre oder Beweisaufnahme wie in L.A.Noire und bin demnach nicht wirklich enttäuscht worden. Ich bin sogar positiv überrascht, wie es beim ganz oben erwähnten "Remember Me" der Fall war, oder wie bei "Silent Hill Downpour". "Meh"-Kritiken, aber ich habe unheimlichen Spaß! Das Spiel hat seine Daseinsberechtigung und es ist für mich einfach eines der erfrischendsten Spiele der letzten Monate und bestimmt eines der Spiele, die mir länger im Kopf bleiben werden als diverse andere, neue AAA-Titel! Und daran kann auch die Länge von ca 12 Spielstunden kaum was ändern, denn lieber im normalen Spielzeitrahmen als über 40+ Stunden im Kreis drehen und alles bis zur Ernüchterung auskosten.

Zusatz zur Limited Edition: Es liegt ein hochwertig produziertes Tagebuch mit Artworks und Texten bei. Der Einband fühlt sich fantastisch an und die Seiten haben eine angenehme Dicke. Schade nur, dass die Texte darin nur Englisch sind. Eine Übersetzung wäre das Tüpfelchen auf dem "i", aber da es auch so einen kleinen Mehrwehrt - sogar zum SPiel durch einige Hintergrundinfos - beinhaltet sehe ich darüber hinweg.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 16, 2014 10:44 AM MEST


Mario Kart 8 (Standard Edition)
Mario Kart 8 (Standard Edition)
Preis: EUR 49,99

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höher, weiter, schneller - jetzt in Version 2.0, 30. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Mario Kart 8 (Standard Edition) (Videospiel)
Warum ich diese Rezension neu einstelle? Weil Nintendo zum 27. August ein Update veröffentlicht hat mit dem Mario Kart 8 nicht nur erweitert, sondern einige der hier oft bemängelten Dinge ausbessert.

Gehen wir aber erst auf das Spiel selbst ein. Tja, wer hätte das gedacht? Ausgerechnet Mario Kart - im neuesten Ableger einfach nur Mario Kart 8 genannt - zeigt was die Wii U so kann. Naja, fast... aber von der Optik her ist es das hübscheste Nintendo-Spiel bisher und es läuft im Singleplayer auch noch in der 1080er Auflösung mit 60 Bildern pro Sekunde (wobei es sich um hochskalierte 720p handelt). Besser spät als nie, würde man fast sagen, ... wäre da nicht einmal mehr das vernachlässigte Gamepad.

Das Spielprinzip bleibt der Serie treu und besinnt sich sogar mehr an den Anfängen. Soll heißen: Rennen stehen im Vordergrund, der blanke Krieg letzterer Teile wird fast geschickt umgangen.
Das heißt freilich nicht, dass die bekannten Items fehlen. Nein diese sind wieder mit an Bord und es gibt einige Neuerungen. Die wichtigste hier: Man kann blaue Panzer endlich nicht nur mit Supersternen oder eventuellen Geistern abwehren, sondern auch mit einer "Tröte", deren Schallwellen auch umliegende Gegner aus dem Gleichgewicht schleudern kann.
Zum Glück muss man sich aber nicht so oft mit diesen Panzern herumärgern, denn der Itemeinsatz scheint wirklich sehr gedrosselt geworden zu sein und es kommt wirklich viel mehr auf das Fahren selbst an. Leider ist das Fluch und Segen, denn sollte man einmal böse von mehreren Items erwischt werden, was einfach noch immer passieren kann, dann liegt die Chance am erneuten Aufholen eindeutig nur im fahrerischen Können und damit gerne in weiter Ferne.

Größte Neuerung am Spiel ist das Gravity-Gimmick. Ähnlich wie in F-Zero, Extreme G und Co kann man jetzt auch die verrücktesten Streckengebilde abfahren. Und da steht nicht nur die Welt auf dem Kopf sondern auch die Physik, denn wo ein Rempler zum Ausbremsen gebracht hat bringt er in den Gravity-Abschnitten einen Extra-Boost. Dies jedoch auch dem Gegner, also muss man dieses Feature gekonnt einsetzen und nicht einfach losstürmen.
Gerade hier merkt man einmal mehr, dass es um die geschickte Taktik beim Fahren als um gezielten Itemeinsatz nach Glücksprinzip geht. Und diese Entscheidung macht Mario Kart 8 wirklich zu einem fantastischen Ableger der Serie.

Wie schon erwähnt macht aber auch die Optik das Spiel zu einem wirklichen fest. Man kann hier ganz ehrlich behaupten, dass das Spiel den gleichen Effekt hat wie Mario Kart 64 damals: Eine regelrecht neue Dimension.
Ein ganz großes Lob geht hier an die Grafikabteilung denn es gibt so viele liebevolle Details zu entdecken, dass oft ein Zeitlupen-Replay nicht ausreicht um alles am Streckenrand oder an Animationen der Fahrer zu erfassen. Grandios!
Auch die alten Strecken von SNES über GameBoy, N64 und Co können sich sehen lassen - sind sogar zum Teil so großartig überarbeitet, dass sie regelrecht wie Neubauten aussehen.

Die Musik knüpft nahtlos an, denn es wurde - man glaubt auch das kaum - wirklich RICHTIGE Musik eingespielt und nicht nur digitale Musik aus dem Synthesizer. Manch ein Stück profitiert wirklich enorm davon und die neuen Kompositionen haben auch den einen oder anderen Ohrwurm im Petto. Die Mario Kart Big Band - wie sie sich nennt - hat hier wirklich eine Meisterleistung geschaffen, ähnlich wie damals die Musik aus Mario Galaxy!
Der Sound ist angemessen. Motoren klingen wie sie sollen und die typischen "Juhu"-Rufe bewegen sich auf solidem Grund.

Die Steuerung ist für alle Eingabegeräte der Wii U optimiert. Wer nicht per Gamepad steuern will, der kann die Wiimote nehmen, oder den ProController. Da sollte also für jeden etwas dabei sein. Wobei wir hier schon in die etwas fragwürdigen Sachen vom Spiel einsteigen.

Das Gamepad ist einmal mehr unnutz eingesetzt. Es kann als Lenkrad genutzt werden und per Touchscreen kann der Spieler hupen. Ansonsten ist auf dem Gamepad zum Beispiel die Karte ausgelagert, der TV-Bildschirm ist demnach unheimlich aufgeräumt und das ist bei der Grafik auch gut... aber... wieso kann man auf dem Gamepad zum Beispiel nicht beim 2-Spieler-Modus einen Spielerbildschirm darauf anzeigen und den anderen eben auf dem Fernseher? Das Pad streamt hier ganz unbeeindruckt den vertikalen (!) Splitscreen. MEH! Chance vertan. Aber! Nintendo hat sich der Kritik angenommen und mit dem oben erwähnten Update vom August kann man nun die Karte auch auf dem TV-Bildschirm einblenden.

Das Raster an Fahrern mag ebenfalls nicht so ganz gefallen, denn die Charaktere sind sehr monoton. Die Koopalinge sind zum Beispiel eine tolle Dreingabe aber die Variation leidet darunter - sind doch fast alle irgendwie ähnlich. Auch gibt es jetzt gefühlt noch mehr Babies, wie Baby Rosalina. Dry-Bones (Knochentrocken), oder Diddy wurden gestrichen. Sehr schade!

Auch ist ein Modus nicht wirklich gut geworden - der Battle-Mode. Wo man früher durch einzelne Arenen gedüst ist um die Ballons der Gegner zu zerstören, fährt man jetzt einige der normalen Strecken ab. Eine wirkliche Jagd mag hier nicht aufkommen, sondern es fühlt sich wie ein normales Rennen an. Auch eine verschenkte Chance.

Diese Schnitzer hätte es nicht gebraucht und gerade das mit der Einbindung des Gamepads wurmt mich unheimlich. WANN zeigt Nintendo denn richtig diese neue Art zu Spielen... in großen Titeln!? Mit Mario Kart 8 jedenfalls nicht. Aber es zieht das sonst so geniale Produkt nicht in den Keller, sondern untermauert auf gekonnte Art auch mit diesem einen platten Reifen, dass man noch immer ein Haus für Qualitätssoftware ist. Und das ist Mario Kart 8 uneingeschränkt, wenn es um das Spiel als solches geht.

Seit dem August-Update zur Version 2.0 hat man die Qualität von Nintendo auch nochmal untermauert. Kritik der Fans wurde in Teilen beseitigt. Wie schon erwähnt gibt es wieder eine Karte die auf dem TV sichtbar ist, nach dem Rennen wird automatisch das nächste Rennen ausgewählt, man muss also nicht erst wieder von den Highlights umschalten und es gibt zum Beispiel jetzt im Hauptmenü Statistiken, bei denen man erspielte Münzen und andere Dinge sehen kann. Als kleines Goodie werden auch schon drei neue Autos zugefügt, über die man jedoch etwas streiten kann. Es handelt sich hierbei nämlich um Werbung für Mercedes, weshalb man zwei klassische Silberlinge bekommt (darunter der Silberfeil), aber auch den neuen Mercedes GLA. Letzterer wirkt etwas deplatziert im Rennen, aber die Fahrzeuge kommen umsonst mit dem Update, daher keinerlei negative Kritik von mir.

Damit aber noch nicht genug, denn man kann jetzt schon vorab zwei Bundles im neuen Shop-Menü bestellen. Entweder einzeln für je 8 Euro, oder zusammen für 12 Euro. Der Clou daran ist: Jedes dieser Bundle fügt drei neue Figuren, diverse neue Fahrzeuge UND je zwei neue Cups mit je 8 Strecken dazu. Mit beiden Bundles kommt man also auf 6 neue Fahrer und 16 neue Strecken. Witzig hierbei ist die Tatsache, dass erstmalig auf den stationären Konsolen Figuren von außerhalb der Mario-Welt mit einsteigen. Link aus der Zelda-Serie bringt auch gleich einen Triforce-Cup mit und der Dorfbewohner, als auch Isabelle aus Animal Crossing bringen ebenfalls ihren eigenen Cup - den Animal Crossing Cup. Die genauen Strecken sind noch nicht veröffentlicht, aber mit diesen beiden Updates ist Mario Kart 8 der wohl umfangreichste Ableger der Serie bisher und das ohnehin schon fantastische Spiel wird gekonnt frisch gehalten.

Vielleicht ist das ja aber auch schon ein Wink mit dem Zaunpfahl, der zeigen soll was man eventuelle mit Amiibos machen kann, die ja Ende des Jahres noch starten sollen? Immerhin soll man Amiibos, also Nintendos Antwort auf Skylanders und Infinity, ja in vielen Spielen, darunter auch Mario Kart verwenden können? Schauen wir mal, welche Formen das annimmt.

Onlineplay und Mario Kart TV habe ich (noch) nicht ausprobiert. Ggf folgt hier ein Nachtrag, denn immerhin klingt es schon sehr verlockend Items - im Stil von Smash Brothers - im Onlinemodus abschalten zu können. Das kann man eigentlich auch nur positiv werten, aber es wird bestimmt den einen oder anderen Spielabbruch geben, wenn ein Spieler nicht verlieren will. Ich denke also, dass ich dem Modus mal eine Chance zum Gucken geben werde, aber werde wohl einmal mehr überwiegend beim geselligen "direkt daheim"-Spielen bleiben.

Braucht es ein Fazit? Kauft das Teil einfach, denn es ist DER Vorzeigetitel überhaupt (bis jetzt) und macht einfach nur Spaß, Spaß, Spaß! Mit dem kommenden DLC zum fairen Bundle-Preis von 12 Euro wird auch nochmal ein fast vollständig neues Mario Kart mit 16 Strecken zugefügt und Nintendo festigt damit den Standpunkt von zusätzlichen Inhalten, die man nicht zum Vorteil im Hauptspiel benötigt, sondern einfach um ein Spiel zu erweitern. ich bin dann grinsend über alle vier Backen und mit zwei erhobenen Daumen - trotz Mängel am Gamepad Einsatz - dann mal wieder in der Arena und lasse die Reifen qualmen! Vollste Empfehlung!!!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 1, 2014 10:12 AM MEST


Ju-On: The Grudge
Ju-On: The Grudge
von Takashi Simizu
  Taschenbuch

2.0 von 5 Sternen Verschenktes Potential, 27. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Ju-On: The Grudge (Taschenbuch)
WOW, ist das schlecht. Ich liebe die Filme, kann sowohl dem Original und dem Remake was abgewinnen, aber der Manga ist wirklich schlimm. Es fängt mit den Zeichnungen an, die mich an diverse "Schmonzetten" erinnern - also die Heftchen, bei denen am Ende alle irgendwie in der Kiste landen und dann diverse, sofern man es denn so nennen will, erotische Abenteuer erleben. Kinder sehen aus wie auf Covern zu Shota-Geschichten, Mädels wie aus "Unschuld vom Lande hat's faustdick unterm Rock" und die männlichen Gegenstücke... kann man sich ja ausrechnen.

Es mag wirklich unheimlich bösartig klingen, aber mit diesen Zeichnungen stellt sich bei mir überhaupt keine Athmosphäre ein die man sich, sofern man die Filme kennt, erhofft. Erschwerend kommt hinzu, dass die Figuren ja ohnehin egal sind, denn sie landen der Reihe nach in einem großen Haufen Tinte - in dem Fall: BLUT. Wieso also die Figuren überhaupt groß vorstellen? Wieso denn auch überhaupt groß eine Geschichte erklären, wenn man das mit den bekannten Sätzen über Fluch und Co auf schwarzem Hintergrund machen kann?

Tut mir wirklich leid, aber man hätte hier sehr viel mehr rausholen können. Generell kann ich die Zeichnungen ja auch nicht als hässlich bezeichnen, nur als - für mich - unpassend hoch Zehn. Gerade wenn es um die Darstellung der beiden Saeki-Geister geht vermag besonders der kleine Toshio nicht annähernd das zu verbreiten, was er eben in den Filmen so macht. Irgendwie wirkt er eher wie Yotsuba auf mich - bereit für lustige Abenteuer.

Ein Lob gibt es dann aber doch: Man hat nicht einfach versucht schon bekannte Dinge neu zu erzählen, sondern spinnt sich quasi seine eigene Geschichte zusammen. Aber was kümmert es, wenn die Figuren schon bei ihrer Einführung nicht interessieren? Will ich so einer Geschichte dann wirklich folgen? Einmal mehr für mich gesprochen: NEIN.


Lindbergh 01
Lindbergh 01
von Ahndongshik
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,95

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter, 20. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Lindbergh 01 (Taschenbuch)
Lindbergh ist einer der neuen Manga des Labels KAZE und macht von der Inhaltsangabe und vom passenden Titelbild her richtig Lust auf dieses Abenteuer, nur so ganz angekommen bin ich in der Serie noch nicht. Ich denke, ich persönlich muss Teil 2 abwarten und dann entscheiden, aber ein Daumen geht zumindest für die etwas andere Art des Manga hoch.

Wieso anders? Sagen wir mal so: Die Geschichte mag nicht jedes Rad neu erfinden, aber der Zeichenstil ist doch etwas eigen. Spontan liegt mir ein vergleich mit den Artworks zu den Prof. Layton-Spielen auf der Zunge, denn Figuren sehen sehr Unterschiedlich aus, fast wie eben NICHT aus einem Guss. Eben genau das scheint mich aber auch noch nicht ganz aufgenommen zu haben. Egal ob nun unser kleiner Held, der Waise Knit, oder sein Schoßtierchen- beide Figuren sprechen mich von der Optik bisher nicht so an, dass ich auf Anhieb sagen könnte "Ja, das sind zwei Helden mit denen will ich in dieses Abenteuer ziehen".

Was ebenfalls beim Zeichenstil auffällt: Es ist durchaus sehr detailverliebt und manche Bilder wirken fast überladen. Einige Szenen - gerade zu Beginn - finde ich dadurch etwa schwer zu verfolgen. Manche Schnitte zwischen einzelnen Frames erschließen sich so nicht ganz schnell wie bei einem etwas einfacherem, klaren Zeichenstil.

Jetzt ist die Optik natürlich ein großer Teil eines Comics (bzw. hier "Manga"), denn Bilder überwiegen Worte. Trotzdem wäre es nicht fair nur das zu werten, denn wie oben geschrieben macht die Inhaltsbeschreibung und auch das Artwork auf dem Titel Lust auf ein Abenteuer in der fliegenden Welt von Eldura - und über ihre Grenzen hinaus. Und genau diese Abenteuerlust spürt man spätestens dann, wenn ein Luftpirat auf der fliegenden Insel strandet und man nur erahnen kann dass unser kleiner Held seinem Traum vom Fliegen - was in Eldura unter Strafe verboten ist - damit wohl ein gutes Stück näher kommt.

Ohne zu viel Fantasy-Kitsch und doch recht erwachsen kommt Lindbergh daher und hat mich durchaus unterhalten. Ob ich diese Serie aber wirklich für mich entdecken kann steht und fällt wohl mit dem weiteren Verlauf und mit Ausgabe 2 - oder Ausgabe 3. Je nachdem wie es sich eben entwickelt. Im Moment bin ich jedoch guter Hoffnung dass sich hier eine ganz neue Abenteuerwelt öffnen wird und Knit mit seinem tierischen Begleiter an mir wachsen kann.


Kirby: Triple Deluxe - [Nintendo 3DS]
Kirby: Triple Deluxe - [Nintendo 3DS]
Preis: EUR 34,99

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu schön klein und so schön rund - zaubert ein Lächeln auf jeden Mund, 16. Mai 2014
Vorab: Warum so früh so viel Text? Weil das Spiel in den USA schon fast zwei Wochen zu haben ist und ich als Besitzer eines US-3DS an eben solche Spiele gebunden bin.

Nun denn: Die rosane Knutschkugel ist zurück und saugt sich wie sein Namensvetter, der Kirby-Staubsauger, einmal mehr durch die Welt. Auf die typische, knuddelbunte, lockerflockige Art erlebt Kirby in "Kirby: Triple Deluxe" sein neuestes Abenteuer auf dem 3DS und kratzt dabei meiner Meinung nach an den besten Spielen der Serie.

Typisch für Kirby darf man an die Story kaum große Ansprüche haben. Ein kleiner Aufhänger genügt - Kirby macht diesmal auf "Jack und die Bohnenranke" - und schon haben wir den Start für ein Abenteuer in bunte Welten.

Ebenso klassisch, wie der fast schon obligatorische "belanglos Aufhänger" zur Geschichte, gibt sich das Gameplay. Man hoppelt munter von der einen Seite des Bildschirms zu der anderen, saugt Gegner ein, nimmt deren Fähigkeiten auf und kann dazwischen diverse versteckte Gegenstände finden, die die Prozentleise unseres Spielstandes erhöhen. Einmal mehr gilt auch die Regel: Das Spiel ist leicht, aber wer alles will, der kann durchaus etwas gefordert werden. Richtig bockschwere Passagen, wie in "Mass Attack" oder Kirbys Bonusmissionen in seinem letzten Wii-Ableger, wird man aber eher nicht antreffen.
Zur Freude aller Spieler sind die Level angenehm in der Länge und man wird nicht mit Extraleben zugebombt, wie es in Mario und Yoshi die letzte Zeit so war. Auch sind die Endgegner nicht mal eben so besiegt, sondern auch recht lang mit jeweils mindestens zwei Verhaltensmustern. Gerade alte Bekannte profitieren hier durch einige neue Angriffe und die Bildtiefe spielt eine nicht sehr unwesentliche Rolle.

Neu in der Serie sind folgende Kleinigkeiten: Da ist ganz vorne natürlich die Meganova. Kirby futtert eine leuchtende Frucht von einem Zweig der Bohnenranke und kann ganze Teile der Welt einsaugen. Kleinere Puzzle lassen sich mit der Fähigkeit lösen, aber auch dem einen oder anderen Gegner kann diese Saugkraft zum Verhängnis werden. Spielerisch bietet das nicht zu viel Tiefgang, aber es bringt etwas frischen Pepp in die Sache.
Dann wäre da die Nutzung des 3D. Kirby kann im Vordergrund oder im Hintergrund agieren, was durch den Tiefeneffekt wirklich fantastisch aussieht. Und spätestens dann, wenn Kirby gegen den Bildschirm des 3DS gedrückt wird und förmlich daran kleben bleibt muss man dem Titel attestieren: Ja, hier ist in einem 2D-Spiel der Tiefeneffekt mal richtig klasse eingebunden worden. Auch wenn es überwiegend Spielerei und weniger Gameplay ist: Das 3D ist toll!
Als letzte Neuerung gibt es noch diverse kleine Minispiele, wobei ich das Musikspiel mit König Dedede (aka König Nickerchen) nur wärmstens empfehlen kann. Ob man hier Stunde über Stunde in Minispielen verschwendet sei mal dahingestellt, aber man lässt sich wenigstens neue Dinge einfallen und übernimmt nicht nur alte Minispiele. Die Steuerung in diesen, wie auch im Hauptspiel, funktionieren übrigens wirklich gut und sind nicht zu überladen. Selbst der eine oder andere Gyro-Sektor, bei dem der 3DS geneigt/gekippt wird, kann die durchaus eingängige und einfache Steuerung nicht trüben.

Apropos Gyro: Das 3D schaltet sich in diesen Momenten selbst ab. Toll, denn so gibt es kein verzerrtes Bild.

Vom Sound her erfüllt Kirby einmal mehr die Erwartungen. Niedliche Klänge die den einen oder anderen Ohrwurm liefern verpaaren sich mit den fast schon Standardisierten "Kirby-lauten". Sind wir mal ehrlich: Das ist ja soooooo süß, wenn der kleine Kerl rumqietscht.

Warum es am Ende nicht reicht meine absoluten Favoriten der Serie zu stürzen? Weil es sich zu wenig traut. Man hat mit Kirby schon viel experimentiert und gezeigt was man alles für nette Einfälle haben kann. Diese Einfälle sollten aber nicht immer in eigenen Spielen (Vergleich: Mass Attach, Power Paintbrush) zum Zug kommen, sondern auch einmal in einem Hauptspiel. Die Meganova mit ihren Puzzle-Abschnitten wäre der Ansatz in die richtige Richtung, kommt aber zu wenig und fast zu belanglos zum Einsatz. Dennoch fühle ich mich so fantastisch unterhalten wie zum Beispiel bei Kirby Superstar auf dem SNES (oder DS), was alleine schon die höchste Wertung bei den Sternen verlangt.


The Cat [DVD] [UK Import]
The Cat [DVD] [UK Import]
DVD ~ Park Min-young
Wird angeboten von ZOverstocksDE
Preis: EUR 6,29

5.0 von 5 Sternen Klassische Kost, 14. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Cat [DVD] [UK Import] (DVD)
Wer diverse Geistergeschichten aus Asien kennt, der kennt fast alle. Irgendwo gibt es immer ein kleines Mädchen, oder zumindest eine junge Frau, oft mit langen schwarzen Haaren oder einem weißen Leibchen bekleidet, welches aus oft gleichem Grund keine Ruhe findet. "The Cat" überrascht in der Hinsicht also nicht, denn es wird genau das gleiche Schema abgespielt, nur diesmal werden Katzen mit einbezogen. Ein kleiner Twist, der zwar keine zu großen Änderungen mitbringt, aber dadurch doch etwas mehr Eigenständigkeit vorweisen kann.

Da der Film in Deutschland noch immer nicht auf den Listen für einen Release steht habe ich, um ihn auf meinen PAL Geräten zu sehen, aus England kommen lassen. Überrascht hat mich hier, dass die Sprache nicht englisch war, sondern es nur den O-Ton mit englischen Untertiteln gab. Das mag aber auch wieder gut sein, denn ich persönlich finde manche Synchronisationen zu asiatischen Realfilmen gerne zu hölzern. Wer also keine Untertitel lesen möchte, der sollte vielleicht nicht zugreifen, oder sich über die US-Version informieren, die dann einen US-fähigen Player benötigt, aber vielleicht englische Sychronisation hat. Gestört haben mich die Untertitel allerdings nicht.

Zur Schauspielerei vermag ich wenig zu sagen. Sie fällt nicht negativ auf. Effekte, Musik und sonstiges in der Produktion sind - wie man es kaum anders aus koreanischen Filmen kennt - auf sehr hohem Niveau.

Solide Kost ohne große Abstriche und Neuerungen. Kann man als Freund des asiatischen Horrors recht gut an Gleichgesinnte weiterempfehlen.


Crisis Core: Final Fantasy VII
Crisis Core: Final Fantasy VII
Wird angeboten von TICÁ
Preis: EUR 57,90

4.0 von 5 Sternen Spielerisch guter Fanservice, 5. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Crisis Core: Final Fantasy VII (Videospiel)
Ach ja... ich glaube kein Gamer der Neunziger ist damals um Final Fantasy gekommen, besonders Final Fantasy VII hat damals das (J)RPG deutlich geprägt und neue Maßstäbe gesetzt. Jetzt kann man den ganzen Hype als Nostalgie oder gar als Mumpitz abtun, aber sehen wir es mal so wie es ist: Final Fantasy VII ist nicht einfach nur ein Serienteil, sondern schon fast eine eigenständige Marke. Square hat das erkannt und zum 10jährigen Jubiläum eine ganze Welle an Fanservice veröffentlicht - zum Beispiel eben auch Crisis Core: Final Fantasy VII - der Quasi-Vorgeschichte zu Final Fantasy VII (ab jetzt als FF7 gekürzt).

Ich glaube zur Geschichte muss ich nach so viel Zeit kaum noch etwas sagen. Hier möchte ich einfach frech auf die übrigen 60+ Rezensionen verweisen und gleich zu dem übergehen, was ich so zum Gesamtpaket zu sagen habe.

Kennt man den Hauptteil, dann wird man sich sehr schnell in die Welt einfinden und sehr viele bekannte Gesichter antreffen. Es ist sogar fast zwingend notwendig das Hauptspiel zu kennen, denn nur so kann sich alles zum Vollsten entfalten. Auch wenn das Spiel wohl ohne diese Vorkenntnisse gut spielbar sein sollte - empfehlen würde ich es nicht unbedingt.

Anders als in den sonstigen Hauptteilen der Serie - zumindest überwiegend - hat man es hier nicht mit den bekannten, rundenbasierten Kämpfen zu tun. Diese laufen in Echtzeit ab und sind sehr Actionorientiert, dennoch darf man das Wort "Zufallskampf" in den Mund nehmen, denn Gegner tauchen mehr oder weniger einfach auf und man wird in eine Art "Kampfarena" gebracht, die allerdings nur ein abgestecktes Gebietchen im aktuell befindlichen Areal darstellt. Einen völlig neuen Bildschirm bekommt man nicht. Man durchschaut das Spiel hier aber sehr schnell denn Gegner tauchen nur dann auf, wenn genügend Raum vorhanden ist. Es ist also schnell keine Kunst zu sagen "Hier kommt wohl gleich was".

Im Kampf selbst kann man sich mit verschiedenen Dingen ausrüsten. Erst fängt man mit nur wenigen Slots an die man mit normalen Angriffen oder Zaubern belegen kann und durch die man mit den Schultertasten klickt, während man die Aktionen jeweils mit dem X-Knopf ausführt. Später kommen mehr und mehr Slots hinzu, wobei ich festgestellt habe, dass ich in der Regel nur die ersten dieser Dinger nutze. Angegriffen wird immer der Gegner zu dem Zack - der Held übrigens - guckt. Mit dem Viereck-Button kann man ausweichen und mit dem Dreieck kann man blocken. Kurze Eingewöhnung, dann kann man sehr schnell und fix durch Gegnerhorden klopfen, oder zaubern. Ein großer Pluspunkt, denn das doch recht dynamische Kämpfen ist so sehr kurzweilig und man kann es gut zwischendurch in der Bahn machen.

Unschön an diesem ganzen System ist das: Es gibt eine Art Slotmachine im oberen, linken Eck und diese kann durch verschiedene Zahlenkobmbinationen gute, aber auch negative Statusänderungen hervorrufen. Leider aber ist genau diese Slotmachine dafür verantwortlich ob der Spieler oder seine Zauber im Level aufsteigen, denn durch simples Kämpfen erlangt man keine Erfahrungspunkte - lediglich "Punkte" die die Slotmachine am Laufen halten. Aufleveln wird also zum Glücksspiel...

Im Prinzip ist das auch schon das ganze Spiel. Freie Erkundung in diesem Sinne gibt es nicht, sondern nur einen Aneinanderreihung von Storyabschnitten die wenig verwinkelte Level mit einem Kampf nach dem anderen haben. Auch Nebenmissionen, die man über ein Menü abrufen kann laufen immer gleich ab - Kämpfen, kämpfen, kämpfen. Aber das ist in diesem Fall absolut nicht schlecht, eben weil die kämpfe, wie schon beschrieben, kurzweilig und sehr dynamisch ausfallen - es macht Spaß.

Optisch bekommen wir wunderschöne, vorgerenderte Filme zu sehen die sich auf dem Level von "Advent Children" bewegen. Im Spiel selbst bewegen wir uns in der Optik eines Kingdom Hearts. Die Modelle sind sehr gut, die Hauptfiguren haben schöne Mimik - wenn auch manchmal etwas zum Fremdschämen und eben überzogen japanisch - und die kurzen Abschnitte der Welt, die vielleicht etwas zu oft diverse Gänge sind - sehen auch recht gut aus. Bei größeren Beschwörungen bekannter Kreaturen - etwas Ifrit - vermischt sich auch die Ingamegrafik durchaus gut mit vorgerenderten Filmchen. Zwar wäre es gelogen zu sagen "der Übergang fällt nicht auf", aber der Übergang von vorgerendert zu Ingame ist sehr gut!

Die Musik bringt alte Melodien und neue Melodien sehr gut in Einklang. Die Sprecher wissen ebenfalls zu gefallen, auch wenn dem einen oder anderen Spieler wohl im Kopf andere Stimmen für diverse Figuren geistern mögen. Waffengeräusche und natürlich bekannte FF-"Blings", wie etwa beim Auswählen von Menüpunkten, fallen auch nicht negativ auf. Rundum also doch gelungen.

Insgesamt ist Crisis Core: Final Fantasy VII kein vollwertiges Final Fantasy, weiß aber seine Wurzeln zu verstehen und macht in seiner Kurzweil doch recht viel Spaß. Leider kränkelt es dann aber doch etwas an der Spielmechanik des Auflevelns, aber das reicht nicht aus um die Suppe ganz zu versalzen. "Ganz gut" könnte man also sagen.


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