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Rezensionen verfasst von
Jaymz (NRW)

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Nightwish - End Of An Era (DVD + 2 CDs) [Limited Edition]
Nightwish - End Of An Era (DVD + 2 CDs) [Limited Edition]
DVD ~ Nightwish

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Aufzeichnung des letzten Konzertes mit Tarja, 29. Juni 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das ist sie also ' die Aufzeichnung der letzten Show mit Tarja Turunen als Nightwish-Sängerin vom 21.10.2005 in der Hartwall Areena in Helsinki. Wie wir wissen, wurde Tarja im Anschluss an die Show per Brief gefeuert. Unter diesem Gesichtspunkt handelt es sich bei dem sehr schick aufgemachten 'End Of An Era' um eine äußerst emotionale Sache.

Trotz einiger Kritikpunkte ' der Gesang von Tarja ist stellenweise sehr verzögert und 'breit gezogen', Marco Hietalas Gesang bei 'Over The Hills And Far Away' stört eher, als dass er von Nutzen ist, die Fans in der ersten Reihe spielen sich teilweise sehr gekünstelt auf, bei der Setlist wurden zu wenig frühere Songs beachtet, und der Sound hört sich manchmal doch etwas zu glatt geschliffen an (wobei ich den Eindruck habe, dass der Sound der DVD etwas roher rüberkommt als der der CD; generell hätte es der Band aber gut gestanden, nicht so viele doppelte und dreifache Tarja-Stimmen vom Band laufen zu lassen wie z.B. bei "Wishmaster" oder "The Kinslayer", das würde die Live-Atmosphäre auf jeden Fall bessern!) ' ist diese knapp 100-minütige Show ein absolut fantastisches Zeitdokument. Denn neben der grandiosen Show (an Pyroeffekten wird nicht gespart, auf den Videoleinwänden laufen stimmige Videos, die zum Teil sehr gut mit dem DVD-Bild vermischt sind, Tarja sieht in ihren verschiedenen Kostümen und Kleidern wirklich verdammt hübsch aus; der Gastauftritt von John Two-Hawks, der stimmlich sehr groß ist!) präsentiert sich die Band in umwerfender Spiellaune und rockt wirklich toll mit Songs wie "Dark Chest Of Wonders", "Bless The Child" und den superben Epen "Creek Mary's Blood" und "Ghost Love Score". Auch ruhige Momente wie "Sleeping Sun" und Tarjas Alleingang mit "Kuolema Tekee Taiteilijan" sind wunderbar in Szene gesetzt. Den besonderen Charakter erhält diese DVD aber aufgrund mancher sehr emotionalen Szenen, z.B. zu Beginn von "Ever Dream", "The Phantom Of The Opera" oder nach den letzten Pyros und Krachern nach "Wish I Had An Angel", bei denen Tuomas sichtlich bedrückt und wirklich nicht glücklich wirkt. Man sieht dem Mann förmlich an, wie schwer es für ihn gewesen sein muss, seine wirklich fantastische Sängerin zu feuern. Emotional ganz groß!!!

Der Schnitt und die Kameraführung sind toll gemacht, manchmal zwar sehr schnell, aber nie wirklich hektisch, sondern immer sehr stimmungsvoll. Von einer amateurhaften Regie oder gar einem Regiedesaster kann hier keine Rede sein!

Die Dokumentation ist recht unspektakulär, abgesehen von einigen (manchmal nicht gerade netten) Sticheleien in Richtung Tarja (die völlig von ihrem Ehemann verhätschelt wird und meistens von der Band abgeschottet ist) und Szenen, in der Tuomas wirklich sehr nachdenklich wirkt.

Alles in allem ist dieses Package wirklich sehr lohnenswert und eine wirklich fantastische Aufnahme der letzten Show mit Tarja. Man darf gespannt sein, was die Zukunft bringt!


We Don't Need To Whisper
We Don't Need To Whisper
Preis: EUR 7,97

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärischer, moderner Rock der Extraklasse, 25. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: We Don't Need To Whisper (Audio CD)
Tom DeLonge's neue Band "Angels And Airwaves" bietet auf ihrem ersten Album "We Don't Need To Whisper" äußerst hörenswerten, leichtfüßigen Rock mit einem modernen Touch, Keyboard-Spielereien und leichten Electro-Anleihen. Das Artwork des Booklets verrät es schon: Der Hörer wird auf einen zeitlos schönen Trip durch den Weltraum mitgenommen, der es wirklich in sich hat.

Am ehesten lässt dich dieses wunderbare Album noch mit Box Car Racer und den ruhigeren Blink-Songs vergleichen, spannt den Bogen aber durchaus weiter und liefert größtenteils tollen, leicht melancholischen Wohlfühlrock mit diversen modernen Einsprengseln.

Bei den zehn Songs stimmt einfach alles: wundervolle, ohrwurmverdächtige Melodien ("Do It For Me Now", "It Hurts", "The Adventure"), rockige Sounds wie in "The War", ruhige Momente ("A Little's Enough", "Start The Machine"), ein superber Klangteppich, dazu die ausdrucksstarke Stimme von Tom DeLonge - dieses Album ist unglaublich frisch, gut produziert, ohrenschmeichelnd, einfach der perfekte Soundtrack für den Sommer!


Conspiracy in Mind
Conspiracy in Mind
Wird angeboten von tws-music-eu
Preis: EUR 7,65

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolutes Sahnestück im Metalbereich, 28. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Conspiracy in Mind (Audio CD)
Trotz meist überschwänglicher Kritiken von Magazinen wie Rock Hard oder Hammer habe ich mich bis jetzt nur sehr sporadisch mit Nevermore beschäftigt (ich habe bloß "This Godless Endeavor" zwei, drei mal gehört). Von daher bin ich "Nevermore-unvorbelastet" und kann deshalb mit Vergleichen von Communic mit eben dieser Band nicht viel anfangen, soll heißen, diese Vergleiche sagen mir nichts.

Betrachtet man Communic also ganz neutral, ohne Nevermore gut zu kennen, so geht deren Debüt "Conspiracy In Mind" als eines jener Alben durch, die sich einem zu Anfang nicht sofort erschließen, nach vier, fünf Durchläufen jedoch absolut süchtig machen. Das vertrackte Titelstück bläst einem erst einmal die Ohren frei, bevor diesen mit "History reversed" in grandioser Form geschmeichelt wird. Communic schaffen es, Härte und Melodie zusammen mit Tempowechseln und Breaks unglaublich perfekt zu kombinieren und so den Hörer trotz komplexer Passagen nicht zu überfordern. Auch nachfolgende Tracks wie "They Feed On Our Fear" und das auch in einer gekürzten, sehr sehr schönen Piano-Version enthaltene "The Distance" sind zugleich fantastische Ohrenschmeichler und harte Metalbrocken vor dem Herrn! Das Songmaterial bleibt ständig auf allerhöchstem Niveau!!!

Zusammen mit dem tollen Artwork, den unglaublich guten technischen Fertigkeiten der drei (!!!) Musiker und der tollen, transparenten Produktion (der Bass ist sehr gut zu hören, und natürlich klasse gespielt!) ergibt "Conspiracy In Mind" einen Progressive-Melodic-Thrash-Cocktail, der es absolut in sich hat und schnell sehr süchtig macht! Einziger Wermutstropfen sind die (nicht gerade seltenen) Fehler in den Lyrics (vor allem an Singular/Plural und dem "he, she, it - ein s muss mit" muss Mastermind Stendsland noch arbeiten). Aber die sind zu verschmerzen.

Somit ist diese CD jedem Metalbegeisterten Hörer uneingeschränkt zu empfehlen - nein, nicht nur zu empfehlen, sondern aufzuzwingen, denn so etwas geniales hört man nicht alle Tage!!!


Operation Livecrime
Operation Livecrime
Preis: EUR 7,97

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellentes Livealbum für die Ewigkeit!, 30. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Operation Livecrime (Audio CD)
1991 konnten Queensryche mit dem nötigen Budget endlich ihr 1988er Jahrhundertwerk "Operation: Mindcrime" auf die Bühne bringen. Das unfassbar geniale Studioalbum klingt in der Livefassung - man kann es kaum glauben - noch eine Ecke göttlicher als es eh schon ist.
Mit unglaublicher Power, Spielfreude und Druck werden Perlen wie "Revolution Calling", das progressive "Speak", das famose "Suite Sister Mary" (mit Pamela Moore als Gastsängerin, die sich mit einem überragenden Geoff Tate ein absolut anbetungswürdiges Duett liefert), die Ohrwürmer "I Don't Believe In Love" oder "Breaking The Silence" und der absolute Oberknaller "Eyes Of A Stranger" (mit göttlichem Ende!!!) aus den Boxen gedonnert. Der Sound ist sehr druckvoll und kracht ohne Ende, die Musiker sind technisch über alle Zweifel erhaben und versprühen eine einzigartige Spielfreude, und die superben, punktgenauen Backing Vocals sind schließlich das Tüpfelchen auf dem i.
Das hier ist Queensryche oder besser Progressive Metal in (Live-) Perfektion!!!
Damit nicht genug: Die remasterte Version bietet noch zwei ebenfalls fette Bonustracks "The Lady Wore Black" und der epische Megahammer "Roads To Madness") und ein reich bebildertes Booklet mit allen Texten.
Ein verdammt geniales Live-Monument für die Ewigkeit!!!


Fly
Fly
Preis: EUR 14,82

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Steigert die Vorfreude aufs neue Album ins Unermessliche!!!, 4. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Fly (Audio CD)
Endlich, ENDLICH ein neues Lebenszeichen der Krefelder!
Schon die Verpackung ist allererste Sahne - wunderschönes Digipack mit wirklich tollem Cover, dazu noch ein Booklet mit den Texten der beiden ersten Songs - Nuclear Blast haben sich wirklich sehr bemüht und das Maximum dessen heraus geholt, was man von eienr Single erwarten kann!
Zu den Songs:
"Fly" gefällt mit modernen Einsprengseln und ist in der Tat recht progressiv geraten. Im Gegensatz zu den letzten beiden Alben fällt auf, dass sich die blinden Gardinen mit Chören und Bombast zurückgehalten haben, dass Hansis Gesang wieder mehr im Vordergrund steht und die Gitarrenarbeit gewohnt Guardian-mäßig daher kommt. Insgesamt ein sehr erdiger, treibender Song mit einem tollen Refrain, der anders ist als alles, was Guardian vorher gemacht haben, udn dabei doch wieder typisch Blind Guardian ist. GEIL!!!
Mit "Skalds And Shadows" folgt danach ein sehr schöner akustischer Song in "Bard's Song"-Tradition. Auf dem Album im August wird eine mehr orchestrale und sich sehr unterscheidende Version befinden. Mitsing-Garantie bei Konzerten, und sehr schönes Flötenspiel von Neu-Drummer Frederik Ehmke (der seinen Job übrigens durchgehend super macht).
Dann gibt's noch das meiner Meinung nach gelungene und sehr düstere Cover "In A Gadda Da Vida", bei dem Hansi sehr dunkel und bedrohlich singt. Ich kenne das Original nicht, doch diese Version finde ich sehr gut.
Fazit: Tolle Verpackung, noch besserer Inhalt - Guardian entwickeln sich weiter, und das hört sich fantastisch an!!!


Keeper of the Seven Keys-the Legacy
Keeper of the Seven Keys-the Legacy
Preis: EUR 12,98

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung mit leichten Abstrichen, 3. März 2006
Oh je - ob das gut geht?! Ein Nachfolger der legendären "Keeper Of The Seven Keys"-Scheiben? Äußerst fragwürdig war es, was die Kürbsköpfe vor hatten.
Und ja, auch ich war sehr skeptisch, habe dann aber doch ein Ohr riskiert um zu sehen, ob die Jungs den zumindest etwas an das Niveau der Kultscheiben heran kommen.
Ich erlebte eine faustdicke Überraschung - "The Legacy" ist einfach ein richtig geiles Helloween-Album geworden, welches an den besten Stellen tatsächlich mit den alten Klassikern mithalten kann!
Fünf Punkte hätte dieses Doppelalbum eigentlich verdient, denn Helloween haben die besten Songs zusammn gezimemrt, die man seit langem von dieser Band hören konnte. Leider trübt die 2. CD den Gesamteindruck ein wenig - "Do You Know What You're Fighting For", "Come Alive", "Shade In The Shadows" und "Get It Up" sind zu durchschnittlich, um mit dem Rest mithalten zu können. Mal gibt es hier einen nicht sehr zwingenden Refrain, aber geile Strophen, mal sind an anderer Stelle die Refrains klasse, doch der Rest plätschert etwas unspektakulär daher. Deshalb auch nur 4 Punkte - die aber knapp an der 5 Punkte-Marke kratzen!
Soviel zum nicht ganz so erfreulichen Teil.
Das positive: Der Rest - also die komplette erste CD sowie Tracks 1, 2 und 7 der zweiten CD - blasen einen richtig weg!
Mit dem ersten Longtrack "King For A 1000 Years" packen Helloween unglaublich geile Melodien, reichlich Tempowechsel, einen tollen Refrain und fantastische Soli in 14 vor Kraft nur so strotzende Minuten. Das Ende ist schier unglaublich und zeigt: Deris singt Weltklasse! Ein absoluter Überhammer und den Longtracks der "richtigen" Keeper-Scheiben mehr als ebenbürtig!
Mit "The Invisible Man", "Born On Judgement Day", dem Midtempo-Kracher "Pleasure Drone", der fantastischen Single "Mrs. God" und dem abschließenden "Silent Rain" geht es auf gleichem Niveau weiter - DAS sind die Helloween, die man sich wünscht!!! Wenn an einigen Stellen Michael Kiske singen würde, würde das Material problemlos auf die beiden ersten "Keeper"-Alben passen. Aber wie schon gesagt: Deris macht eh den besten Job seiner Karriere, davor muss man wirklich den Hut ziehen!
CD 2 beginnt ebenfalls mit einem langen Song, "Occasion Avenue". Dieser ist deutlich moderner ausgefallen, weiß jedoch ebenfalls zu jeder Sekunde zu überzeugen. Die Ballade "Light The Universe" ist auch toll, dann folgt der schon besprochene Rest, bevor es mit "My Life 4 1 More Day" wieder in die Vollen geht.
Fazit: Geil, geil, geil!!!


Operation: Mindcrime
Operation: Mindcrime
Preis: EUR 7,97

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sternstunde des (Prog)Metal, 2. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Operation: Mindcrime (Audio CD)
Queensryche - an dieser Band scheiden sich die Geister. Werden von vielen Fans die ersten Alben in den höchsten Tönen gelobt, so lässt die Euphorie meistens spätestens nach "Promised Land" (1994) nach.
Was jedoch kein wirklicher Metal-Fan bestreiten wird, ist die Klasse des 1988er Meilensteins "Operation Mindcrime". Was die Jungs aus Seattle mit diesem Album erschaffen haben, ist einfach nur göttlich und eine der besten Metal-Scheiben überhaupt sowie meiner Meinung nach das beste und schlüssigste Konzeptalbum, das man sich vorstellen kann.
Die Story dreht sich um den desillusionierten Nikki, der in die Fänge des skrupellosen Dr. X gerät, welcher Nikki mit Hilfe von Gehirnwäsche und Manipulation im Namen seiner Untergrundorganisation dazu bringt, führende Politiker udn Geistliche umzubringen. Nikki, der von X mit Drogen versorgt wird, findet Zuflucht bei der ehemaligen Prostituierten Mary (ebenfalls unter dem Einfluss von Dr. X), die von einem Pfarrer von der Straße geholt, jedoch von ihm vergewaltigt wird. Nikki soll Mary töten, und sie wird auch umgebracht - doch von wem ist nicht geklärt. Nikki möchte stattdessen Dr. X töten. Später merkt Nikki, dass er sich in Mary verliebt hat und rennt hilflos und voller Schmerz durch die Straßen. Er wird von der Polizei aufgegabelt, reflektiert über sich und seine Taten/sein Leben, wird schließlich bewusstlos und ins Krankenhaus eingeliefert, und hier schließt sich der Kreis - er sieht Dr. X wieder...
Diese Geschichte, die vor Manipulation und dunkler Atmosphäre nur so strotzt, wird chronologisch von der Musik/den Songs umgesetzt - und wie!!!
Schon der geniale Opener "Revolution Calling" ist ein absoluter Kracher, in dem Geoff Tate zeigt, was er stimmlich drauf hat. Der Gesang (über das ganze Album hinweg) ist schier unglaublich!
Die Songs - vom Titeltrack über das vertrackte "Speak" und die 10-minütige "Suite Sister Mary" mit famoser Gastsängerin und erdrückender Atmosphäre bis hin zum sehr speedigen Rocker "The Needle Lies" sowie die Ohrwürmer "Breaking The Silence" und "I Don't Belive In Love" bis zum finalen und einfach nur unglaublichen, für Gänsehaut sorgenden "Eyes Of A Stranger" - sind über jeden Zweifel erhaben. Midtempo- und schnelle Stücke wechseln sich ab, es gibt kurze Zwischenstücke, fantastische Melodien und Tempowechsel - kurz: die songwriterischen und instrumentalen Quaitäten der Jungs aus Seattle sind einfach grandios!
Zusammen mit der tollen und dunklen Story ergeben diese Songs, die schon für sich kleine Meisterwerke darstellen, ein (fast) perfektes Konzeptalbum (nur die Liveumsetzung, "Operation Livecrime", ist an manchen Stellen etwas knackiger), das seinesgleichen sucht. Absolute und uneingeschränkte Kaufempfehlung für jeden, der auch nur ansatzweise etwas von Metal versteht!!!


Dreamland Manor Ltd
Dreamland Manor Ltd
Preis: EUR 13,47

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rockt Guardian-mäßig alles in Grund und Boden!!!, 2. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Dreamland Manor Ltd (Audio CD)
Etwas seltsam mutet es ja schon an, dass Thomen Stauch Blind Guardian verlässt, nur um dann Musik zu machen, die sich wie seine alte Band zu "Tales From The Twilight World" oder "Somewhere Far Beyond"-Zeiten anhört. Doch Stauchs erklärtes Ziel war es ja, den Bombast über Bord zu werfen und einfach nur zu rocken bzw. zu bangen.
Und das gelingt mit diesem Album hervorragend! Stauch und seine Mannen Piet Sielck, Emil Norberg und Hansi Kürsch-Double Jens Carlsson lassen den Sound der frühen Blind Guardian wieder auferstehen und bieten Doublebass-Power, geniale Chöre und fantastische Melodien satt - dargeboten mit einer Spritzgikeit, die heutzutage leider nicht mehr oft zu hören ist.
Es ist toll, fett produzierte Knaller wie den speedigen Opener "Evil Eyes", das treibende "Between The Devil And The Seas" oder das hervorragende "It - The Gathering" zu hören! Zwischendurch wird mit "Beyond Reality" eine sehr schöne Halbballade eingeschoben, danach wieder kräftig weiter gebangt - herrlich, diese Guradian-Ähnlichkeit!!! (wobei ich ganz klar sagen muss, dass ich die letzten Werke der Guardians absolut klasse finde!)
Die Innovation bzw. der Überraschungseffekt bleibt so natürlich außen vor - aber Savage Circus spielen frisch, und sind für Blind Guardian-Anhänger ebenso Pflicht wie für alle anderen qualitätsbwussten Metal-Fans!


Mein Herz brennt - Liederzyklus nach Texten von Rammstein
Mein Herz brennt - Liederzyklus nach Texten von Rammstein
Wird angeboten von sophies schatzkasterl
Preis: EUR 49,95

11 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grauenvoll!!!, 9. Februar 2006
Nachdem ich schon so viele positive Resonanzen über dieses Machwerk gelesen habe, habe ich mich auch entschollsen, mal hinein zu hören - ja, richtig, hnein zu hören, denn am Stück hält das kein Mensch aus!!! Ein Orchester, das wild vor sich hinspielt, ohne Melodie, dazu ein Sänger und eine Sprecherin, die das Grauen vervollkommen. Da nützt es auch nichts, dass der Sänger (der sogar gut singt), in den höchsten Tönen gelobt wird. Bei "Ich will" rollen sich mir die Zehennägel auf, und auch "Herzeleid" und generell der Rest sind einfach nur grausaum!!! Nirgendwo auch nur ein ganz kleines bisschen Anlehnung an den Rammstein-Sound - alles komplett neu und schlecht! Mir wird übel... Dabei bin ich beileibe kein Klassik-Gegner, Rage und Metallica zeigen doch, wie es gehen kann!!! Aber das hier - würg... An alle Rammstein-Fans: Finger weg!!!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 1, 2010 10:33 PM CET


Nur zu Besuch: Unplugged im Wiener Burgtheater
Nur zu Besuch: Unplugged im Wiener Burgtheater
Preis: EUR 12,99

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verunglücktes Experiment mit ein paar Höhepunkten, 18. Januar 2006
Dass ein Unplugged-Konzert einer solch spielfreudigen, auf der Bühne herumtobenden Band wie den Toten Hosen eine zwiespältige Angelegenheit werden würde, war schon relativ früh klar. Gespannt wartete man auf die Umsetzung der Hosen-Stücke - und wurde zum Teil klar entäuscht.
Zuerst das Positive: Einige Adaptionen klingen tatsächlich sehr gut. Vor allem "Wünsch dir was" wurde hervorragend umgesetzt und gefällt mit der Zeit so gut oder gar noch ein kleines bisschen besser als das Original. Die treibenden Drums in den Strophen sind einfach klasse!
Auch "Hier kommt Alex" wurde gut umgesetzt (wenn es auch anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist) und steigert sich zu einem echten Power-Song. Weiterhin wurden noch "Freunde" (im Original bzw. der Singleversion aber merklich kraftvoller), "Blitzkrieg Bop" (mit Strom wär's aber besser...). "Nichts ist für die Ewigkeit" und erwartungsgemäß "Nur zu Besuch" ganz gut umgesetzt.
Von den neuen Songs sind "Der letzte Kuss" (eher untypische Ballade) und "Weltmeister" (durchschnittlicher Text, aber netter Mitgröler) ok, während "Der Bofrost Mann" (textlich sehr schwach), "Popmusik" (hört sich das nur für mich an wie eine billige Kopie von "Walfang"?!) und die Coverversionen "Hand In Hand" (schon im Original schlimm genug!) und "Guns Of Brixton" (dahinplätschernd und ohne Spannung) ziemlich abstinken.
Der Rest reicht von gewohnten Songs, die ohne Strom merklich schwächer werden ("Pushed Again" und "Auswärtsspiel" knallen überhaupt nicht) bis hin zu verkorksten Umsetzungen ("Alles aus Liebe"... eine Mischung aus Jazz und Reggea). Ganz schlimm wird es dann bei der auf verrauchte Bar getrimmten Version von "Eisgekühlter Bommerlunder". Bitte nie wieder!
Fazit: Ein paar wirklich nette Songs, zu viel kraftloses Mittelmaß und zwei Totalausfälle - die Hosen haben wirklich schon besseres abgeliefert. Da greift man lieber zu regulären Livealben wie dem 96er Werk "Live - Im Autftrag des Herrn".


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