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Rezensionen verfasst von
Stefan Stalla "Jazzbär" (Hünstetten)
(REAL NAME)   

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Messer, Gabel, Schere, Mord: Mitchell & Markbys vierter Fall. Mitchell & Marby, Bd. 4
Messer, Gabel, Schere, Mord: Mitchell & Markbys vierter Fall. Mitchell & Marby, Bd. 4
von Ann Granger
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viele falsche Fährten., 12. März 2007
Wieder einmal har Ann Granger unsere M&Ms in einen Fall hinein entführt, der auf den ersten Blick sehr konstruiert wirkt und seine überreich vorhandenen Wendungen vor allem daraus zieht, dass immer wieder neue Informantionshäppchen preisgegeben werden, die vorher verheimlicht wurden.

Das Wichtige bei diesem Roman ist aber wieder nicht das bloße Who done it (selbstverständlich ist es ein klassischer Who done it Roman) sonder die Art wie die Protagonisten miteinander umgehen und der klassische bitter schmeckende Humor der nun einmal entsteht, wenn Menschen aufeinander losgelassen werden, die in einer emotionalen Stresssituation stehen.

Also: Unbedingt lesen!


Blumen für sein Grab: Mitchell & Markbys siebter Fall. Mitchell & Markby, Bd. 7
Blumen für sein Grab: Mitchell & Markbys siebter Fall. Mitchell & Markby, Bd. 7
von Ann Granger
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gepflegtes Ambiente - gepflegte Spannung, 4. März 2007
Eine Ex-Frau;

Eine ehemalige Mitschülerin;

Die Chelsea Flower Show.

Dann gibt es da noch viele Dinge, die so nicht geplant waren. Plötzlich ist jemand tot - ein Herzanfall, oder war es doch Mord? Was hat es auf sich mit diesem seltsamen Pflanzendorn, den Alan Markby auf dem Boden findet, kurz nachdem der neue Ehemann seiner Exfrau mitten in Chelsea einen erneuten Herzanfall bekommt? Und dann ist diese Exfrau auch noch so etwas Ähnliches wie eine Schulfreundin von Meredith. Gott sei Dank ist Alan nicht zuständig, weil der Mord in London stattfand und Alan Markby nur "zufällig" auf dieser Flower Show war.

Mein Gott.

Natürlich kennen wir unsere M&Ms:

Selbstverständlich werden sie beide den Ruf der Pflicht und der Vergangenheit folgen und sich in diesen Fall einmischen.

Ann Granger at her best!!!!!!!!!!!!!!

Sie hat es wieder einmal einen Kriminalroman geschrieben, der einfach ein richtiger Nägelkauer ist und alle zwei bis drei Seiten eine neue Wendung beinhaltet und deshalb immer wieder in eine neue Richtung führt.

Wenn Sie einen Roman lesen wollen, der Ihren Intellekt auf die Probe zu stellen versucht und der Sie in Zweifel bringt, was Sie eben gerade gelesen haben, dann sind Sie hier an der richtigen Stelle.

Die Beiden streiten natürlich ununterbrochen, natürlich gibt es jede Menge Stress und all das was wir von den Beiden Kennen und lieben.

Glauben Sie mir, Sie werden ob der Lösung erstaunt sein (oder schon genug in die Gedanken von Frau Granger eingedrungen sein).

Unbedingt lesen.


Der Glocken Schlag
Der Glocken Schlag
von Dorothy L. Sayers
  Gebundene Ausgabe

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht wirklich der beste, 27. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Glocken Schlag (Gebundene Ausgabe)
Ich fand den Roman zu Anfang etwas mühsam zu lesen, was wohl daran liegt, dass es für einen deutschen Leser mehr als 70 Jahre nach der Zeit in der dieser Roman spielte ein wenig schwierig sich in den Gepflogenheiten der Campanologie, einer wahrhaft englischen Beschäftigung mit den Glocken einer Kirche zurecht zu finden.

Die Lektüre wurde einfacher als ich die ungefähren Grundlagen dieses Steckenpferdes dank des hervorragenden - und hervorragend kurzen - Schlusswortes von Otto Bayer in etwa einordnen konnte und vor allem nach dem ich begriff, dass es darauf eigentlich nicht ankam.

Der Fall an sich bleibt aber verworren genug und irgendwie bleibt auch das Gefühl Das Dorothy L. Sayers während des Schreibens ein wenig das Interesse an dem Fall verloren hat.

Nun ein Sayers Roman mit Lord Peter als Hauptprotagonist ist vor allem eines: Es ist ein Sayers mit Lord Peter und insofern selbstverständlich absolut lesenswert. Ich glaube dass dieser Band aber eher zu den weniger guten gehört, wobei sich ein jede Verbindung des Wortes Schlecht mit dem literarischen Werk von Dorothy L. Sayers ohnehin verbietet.

Aber vielleicht sollte ich diesen Roman einfach noch mal in Ruhe lesen.


Ein schöner Ort zum Sterben: Mitchell & Markbys sechster Fall. Mitchell & Marky, Bd. 6 (Allemand)
Ein schöner Ort zum Sterben: Mitchell & Markbys sechster Fall. Mitchell & Marky, Bd. 6 (Allemand)
von Ann Granger
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ländliche Idylle?, 23. Januar 2007
Meredith ist aufs Land gezogen. Sie hat sich endlich dazu entschlossen ein kleines Reihenhaus im Bamford zu kaufen, um in Alans Nähe zu sein. Auch wenn sie sich nicht ganz eingesteht, dass dies der Hauptgrund, wenn nicht gar der einzige ist.

Das ausgerechnet jetzt ein Mord an einem jungen Mädchen die Gemeinde aufwühlt und Tatsachen bekannt werden, die sich so gar nicht mit dem Bild von Bamford decken, welches sich Alan gerne machen wurde, ist für Meredith' Eingewöhnung eigentlich nicht förderlich. Selbstverständlich streiten die beiden wieder (das können sie wirklich gut), natürlich vertragen sie sich auch wieder.

Dann ist da noch eine mehr als kuriose, wohlhabende Familie, ein Mausoleum, die Suche nach einem walisischen Bauernschrank, ein seltsamer Kauz, verschiedene Kneipen und tatsächlich ein Heiratsantrag. Sie werden ja sehen ...

Der Ort zu sterben ist ein wirklich guter Granger Roman - unbedingt lesen


Nigel Kennedy Plays Jazz
Nigel Kennedy Plays Jazz
Preis: EUR 11,16

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Genie ist in vielen Häfen zu Hause., 14. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Nigel Kennedy Plays Jazz (Audio CD)
Mr. Kennedy festlegen zu wollen ist ein Unterfangen, an dem schon bedeutendere Geister als ich es bin gescheitert sind. Deswegen will ich diesen Unsinn auch gleich lassen.

Als Zuhörer soll man Musik nach nur zwei Kriterien beurteilen:

1. Ist die Musik gut gemacht

2. Gefällt sie mir persönlich.

Ob irgendjemand glaubt, dass diese Musik nicht zu mir, dem Interpreten oder zu irgendeiner Kritikermeinung passt, muss für die Beurteilung ohne Belang sein.

Zu Punkt eins kann man mit Fug und Recht sagen, dass Mr. Kennedy mit diesem Album zwar nicht unbedingt ein Meisterwerk abgeliefert hat, dass die Qualität der Aufnahmen aber hervorragend ist.

Zu Punkt zwei kann ich nur rein subjektiv sagen, dass ich dieses Album toll finde.

Nigel Kennedy hat wieder einmal jedem zeigt, dass er ein universeller Musiker ist, der eben das macht, was ein Musiker macht: Er spielt Musik. Und das auf unglaublich hohem Niveau. Für Kennedy- oder für Jazzfans ist dieses Album eine tolle Erfahrung. Für Menschen, die glauben ein Kennedyfan zu sein, in Wirklichkeit aber das mögen, was Mr. Kennedy ansonsten spielt habe ich einen guten Rat: Lassen sie diese Aufnahme lieber bleiben.


Der Elektrische Mönch: Dirk Gently's Holistische Detektei Roman (Die Dirk-Gently-Serie, Band 1)
Der Elektrische Mönch: Dirk Gently's Holistische Detektei Roman (Die Dirk-Gently-Serie, Band 1)
von Douglas Adams
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie kam der Salzstreuer in die Vase?, 29. November 2006
Natürlich ist Dirk nicht Zaphord,
natürlich ist seine zugegebenermaßen mehr als nur etwas schmuddelige Detektei kein ultramodernes Sternenschiff, wie es die "Herz aus Gold" ist und
natürlich spielt die Zahl 42 hier überhaupt keine Rolle.

Na und?

Stellen Sie sich einfach einmal vor, dass auf einem etwas langweiligen Bankett plötzlich ein Salzstreuer verschwindet und sich erstaunlicherweise im Inneren einer wertlosen, aber immerhin einige Jahrzehnte alten Keramik eingeschlossen gefunden wird, was natürlich so einfach nicht gewesen sein kann.
Stellen Sie sich doch auch einmal vor, in Ihrem Treppenaufgang steckt ein Sofa fest. Irgendwie sind die Möbelpacker, als es geliefert wurde nicht um die Kurve gekommen. Jetzt geht es nicht vor und zurück und Sie können genau beweisen, dass es vollkommen unmöglich ist, dass das Möbelstück überhaupt so an diese Stelle kommen konnte.
Und zu guter Letzt stellen Sie sich vor, dass Ihr Chef vermisst wird und er sich auf Ihrem Anrufbeantworter mit der Feststellung meldet, ermordet worden zu sein und deswegen natürlich als Toter zu Ihnen spricht ...
Verstanden?
Eigentlich ganz einfach: Es ist ein Douglas Adams Roman.
Brüllkomisch und absolut chaotisch. Wer solche Bücher liebt sollte Dirk unbedingt kennen lernen.


Plays It Cool
Plays It Cool
Preis: EUR 8,71

4.0 von 5 Sternen Ein tolles Musikdokument der späten 40er, 29. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Plays It Cool (Audio CD)
Diese CD ist eine richtig gute Zusammenstellung von Mr. Davis frühen Arbeiten. (Fast) Alles, worauf man besser nicht verzichten sollte ist drauf: Yardbirdsuite, Milestones, Half Nelson, Quasimodo und so weiter, und so weiter.

Dieses Album ist ein ausgezeichnetes Dokument der Jazz-Szene der späten vierziger Jahre. Zwei mehr technische Dinge sollten aber nicht unerwähnt bleiben. Bei allen Aufnahmen war zumindest nominell (und sehr Drogen gezeichnet) Charly „Bird“ Parker Bandlader und nicht etwa Mr. Davis und zum zweiten hat diese Zusammenstellung eigentlich nichts mit „Birth of the Cool“ zu tun, dem Album das Davis einige Monate später eingespielt hat.


Birth of the Cool (Rvg)
Birth of the Cool (Rvg)
Preis: EUR 9,99

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Damals innovativ und neu. Heute einfach nur tierisch gut, 29. November 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Birth of the Cool (Rvg) (Audio CD)
Nachdem Mr. Davis im Bee Bop von Dizzy, Bird und Co. An seine Grenzen gestoßen war, tat er den einzig logischen Schritt, welchen er als Musiker in dieser Situation machen konnte: Er warf alles über Bord, um ganz anders ganz von vorne anzufangen.

Aus dem heißen sich selbst Überholen wurde eine abgeklärter, ruhiger eben eine coole Spielweise. Natürlich ist dieses Album nicht die Geburtsstunde des Cooljazz. So etwas gibt es nicht; ebenso wenig gibt es jemanden, dem man die Erfindung des Rades alleine zuschreiben könnte. Miles Davis aber war derjenige, der 1949 und 1950 als Erster mit einer Band ins Studio ging und konsequent etwas tat, was man von ihm in dieser Weise nicht erwarten wollte: Er war cool.

Seine Band und er ermöglichten dem Jazz Anfang der Fünfziger sich selbst zu erneuern. Dass dies den Kritikern nicht gefiel, war selbstverständlich.

Gott sei Dank müssen wir uns heute nicht mehr über Kritiken aus den 50ern kümmern, sondern gehen einfach zum CD-Regal, nehmen Birth of the Cool heraus und genießen.


My Song
My Song
Preis: EUR 20,98

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe auf den Zweiten Blick, 29. November 2006
Rezension bezieht sich auf: My Song (Audio CD)
Dieses Album ist eine absolut grandiose Einspielung von Jarrett und seiner Band. Es ist sicherlich nicht für einen Jazznovizen geeignet, der sich noch in diese Musik hineinhören sollte, bevor er sich an My Song heranwagt.

Genau dieses Problem hatte ich als ich mir nach den Köln Konzert diese Platte eigentlich viel zu früh für meine Ohren zum Geburtstag gewünscht hatte.

Ich habe sie dann auch erst einmal in mein Regal gestellt, immer mal wieder angesehen und mich ein bisschen geärgert, weil ich damals so leichtfertig einen Geburtstagswunsch vertan hatte. Heute dagegen ärgere ich mich, weil ich sie so lange habe im Regal stehen lassen und somit leichtfertig einen Hörgenuss vertan habe.

An alle die mit My Song erst einmal Schwierigkeiten haben sollten: Hören Sie das Album noch einmal, es lohnt sich wirklich, es ist eines der Besten von Jarrett.


E.S.P.
E.S.P.
Wird angeboten von Orangtruthahn2011
Preis: EUR 11,99

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Miles eben, 29. November 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: E.S.P. (Audio CD)
Als Mr. Davis die Aufnahmen zu E.S.P. machte, ging es ihm privat nicht sehr gut. Die Trennung von seiner Frau Francis stand an und er war wie so häufig in seinem Leben mehr damit beschäftigt Drogen zu konsumieren, als dass er lebte. (Wobei Letzteres sicherlich der Hauptauslöser des Ersteren war).

Dennoch ist ihm ein wirklich gutes Album gelungen, das bis heute seinen Platz in der Jazzgeschichte behalten hat. Vielleicht ist dieser Platz nicht die absolute Nummer eins, aber selbst Mr. Davis gelingt es nicht jeden Tag Birth of the Cool aufzunehmen.

Auf jeden Fall gehört das Album in jede bessere Jazzsammlung, alleine schon wegen des explosiven Starts mit dem Titelsong E.S.P.

Das Quintett webt auf diesem Album einen Klangteppich, auf dem sich die einzelnen hervorragenden Solisten frei bewegen und den Zuhörer auf eine Reise einladen.

Erstaunlicherweise ist es kein Davis-Solo, welches mich am meisten beeindruckt, sondern es ist das Drummspiel von Tony Williams auf Agitation.

E.S.P. ist wirklich ausgezeichnet, aber für den fünften Stern fehlt leider ein Wenig, vielleicht auch nur, weil ich das Album nicht mit denen anderer Künstler vergleiche sondern eben mit Miles Davis, Herbie Hancock, Wayne Shorter und Ron Carter.


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