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Durchblicker007

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Artwizz 0151-SJ-S4-BB SmartJacket Case für Samsung Galaxy S4 schwarz
Artwizz 0151-SJ-S4-BB SmartJacket Case für Samsung Galaxy S4 schwarz
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schöne Optik - miese Haltbarkeit, 17. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Seit dem Frühjahr 2014 bin ich Besitzer eines Samsung Galaxy S4-Smartphones. Noch beim Kauf des Smartphones hatte ich mich im Elektromarkt umgesehen nach einer passenden Hülle für das S4, denn es macht keinen Sinn, diesen teuren "Minicomputer" zu kaufen und dabei zu riskieren, dass er einem irgendwann einmal aus der Hand fällt und dann z. B. das Display kaputt geht. - Ich war sofort angetan von der Optik des SmartJacket Cases von Artwizz, die an der Oberfläche an edel gebürstetes Metall erinnert. Das ist aber auch das einzige Bemerkenswerte an dieser Schutzhülle ...

Nach etwa zwei Monaten Gebrauch brach vom Hartschalenrand links oben ein Teil des umlaufenden Plastiks ab. Somit hielt das Smartphone nur noch wackelig in der Artwizz-Schutzhülle.

Ein Mensch neigt oft dazu, Recht behalten zu wollen, dass er mit dieser ersten Artwizz-Schutzhülle schließlich nur Pech gehabt hätte und redet es sich "schön", warum ausgerechnet der obere linke Rand abgebrochen sein könnte. So hatte ich mir eingeredet gehabt, die Plastikhülle hätte oben links nur einen Produktionsfehler gehabt, und ich hatte mir dummerweise diese Smartphone-Hülle von Artwizz noch ein zweites Mal bestellt gehabt - diesmal zum Glück für ein paar Euros weniger.

Wie konnte es anders kommen: Wir befinden uns nun im November, und die zweite Smartphone-Hülle hat jetzt nicht nur oben links, sondern auch an anderen Stellen Brüche zu verzeichnen, an denen der umlaufende Rand abgebrochen ist, der das Smartphone eigentlich stabil in der Klapphülle festhalten soll.

Weil ich wegen dieser miesen Hülle nicht den Bruch des relativ teuren Smartphones riskieren will, bin ich heute in den Elektromarkt gefahren und habe mir eine Klapp-Schutzhülle eines anderen Anbieters aus Leder geholt, die optisch zwar nicht so schick wie die von Artwizz aussieht, aber wohl mindestens so stabil wie ein Ledergeldbeutel gefertigt ist, der sich ja auch nicht nach zwei oder drei Monaten Tragezeit in einer Hosentasche in seine Bestandteile auflöst.

So kann ich als Fazit nur feststellen: Wer sein Smartphone andauernd mit sich im Alltag herumträgt, z. B. in seiner Hosentasche, kann sein Geld genauso gut ins Feuer werfen, wenn er sich die Artwizz-Schutzhülle mit dem brüchigen Plastikrand kauft.

Wer aber sein Smartphone nur an nicht alltäglich strapazierten Stellen transportiert (z. B. gelegentlich in einer nicht mechanisch belasteten Tasche in einer Anzugsjacke oder in einer Handtasche), der mag sich den Artwizz SmartJacket Case kaufen.


Leifheit 52014 Set CLEAN TWIST System M
Leifheit 52014 Set CLEAN TWIST System M
Preis: EUR 43,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bloß die Hände weg ..., 20. Oktober 2014
Bloß die Hände weg …

Im Februar 2012 hatte ich mir für teure 60,00 Euro das sog. Leifheit-Twist-System in einem Supermarkt gekauft. Vorher hatte ich nur Erfahrungen mit Bodenwischern gehabt, die in Lebensmitteldiscountern immer mal wieder als Prospektware für 10 bis 12 Euro angeboten werden. Mit dem Leifheit-System und der Zahlung des Vielfachen des Discounter-Aktionswarenpreises für Bodenwischer hatte ich gedacht, eine „Anschaffung fürs Leben“ zu tätigen.
Genau nach zwei Jahren gelegentlicher Nutzung in einer rd. 80 qm großen Wohnung mit überwiegend Teppichböden brach erstmals der dreisegmentige Stiel des Wischsystems durch. Der Stiel besteht an den Kontaktstellen nur aus Kunststoffenden, die in ein dünnwandiges kleines Blechrohr eingeschoben werden müssen. Und genau dieses dünnwandige Blechrohr ist die Schwachstelle, weil es entweder im Zusammenspiel mit dem Kunststoff ausleiert oder gar vollständig ausbricht.
Die Firma Leifheit schickte mir nach meiner Reklamation im Februar 2014 umgehend einen neuen dreisegmentigen Stiel zu. Zunächst hatte ich keine Einwendungen gegen diese Reklamationslösung gehabt, weil ich gedacht hatte, dass der Bruch am Stiel Zufall sei. Aber ein halbes Jahr später hatte ich mit dem Ersatzstiel genau das gleiche Problem: Wieder brach der Stiel an einem Segment! Somit kann es sich nur um einen Konstruktionsfehler handeln, wenn bei einem Produkt immer wieder der gleiche Mangel auftritt.
Weil ich am Vorabend einer persönlichen Feier im September 2014 in Zeitnot bezüglich des Reinigens der Wohnung geriet, so dass ich das Reklamationsergebnis nicht abwarten konnte, habe ich mich in Zeitnot in einen Baumarkt vor Ort begeben und dort für rund 22 Euro den einfachsten Bodenwischer von Leifheit gekauft. Die einfachste Version besitzt im Gegensatz zum Twist-System einen durchgängigen Stiel.
Erst Ende September 2014 hatte ich dann Zeit gefunden, den zum zweiten Mal ausgeleierten/gebrochenen dreisegmentigen Stiel bei Leifheit zu reklamieren. Zuhause hatte ich inzwischen bemerkt, dass sich der durchgängige Stiel des kostengünstigeren Leifheit-Ersatzbodenwischers in das Bodenteil des Twist-Systems einschrauben lässt. So bat ich Leifheit um die Übersendung des deutlich haltbareren durchgängigeren, anstelle des dreisegmentigen Stiels, was jedoch vom Leifheit-Kundendienst abgelehnt wurde. Man bot mir lediglich an, den bereits zwei Mal gebrochenen dreisegmentigen Stiel ein drittes Mal kostenlos zuzusenden, der auf absehbare Zeit ganz sicher wieder gebrochen wäre. Den durchgängigen Stiel des preiswerteren Bodenwischsystems, der auf absehbare Zeit ganz sicher nicht durchbrechen wird, wollte man mir im Austausch jedoch nicht zusenden!
Außerdem ist am teuren Twist-System noch zu bemängeln, dass häufiger der Schleuder-Dreheimer herausspringt, wenn etwa der Eimer mit dem Wischwasser beim Fortgang des Bodenwischens an einen anderen Platz gestellt wird, so dass durch das Herausspringen die Schleuderfunktion blockiert wird oder dass gar das ganze Oberteil des Eimers sich aus den Halterungen am Eimerrand löst. Somit wird es für den Benutzer nur ein frommer Wunsch bleiben, sich beim feuchten Durchwischen der Wohnung keine nassen Hände zu holen. Immer mal wieder muss der herausgesprungene Schleuderkorb aus der Eimer-Dreckbrühe gefischt werden, um ihn wieder in die Drehführung einsetzen zu können …
Außerdem hatte ich mir in einem hiesigen Supermarkt bei einer Leifheit-Werbeaktion Wischbezüge nachgekauft. Von einem nur ganz wenig benutzten, aber relativ teuren Wischbezug für Fliesen ist nach kurzer Zeit eine Befestigungsniete regelrecht durchgebrochen, so dass er sich nicht mehr am Bodenwischer befestigen lässt.
Beide Reklamationen, die einen zufriedenen Kunden zur Folge gehabt hätten, wurden von Leifheit abgewiesen – so viel also zur Kundenfreundlichkeit eines deutschen Herstellers!
Angesichts der Erfahrung mit dem relativ teuren Bodenwischprodukt von Leifheit kann ich allen Kunden, die erwägen, ein teures Bodenwischsystem zu erwerben, nur abraten, sich gerade auf dieses Produkt zu verlassen …


Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle
Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle
von Heribert Schwan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

11 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut herausgearbeitet: Helmut Kohl ist ein Mensch mit Stärken und Schwächen, eben ein Mensch, 13. Oktober 2014
Die meisten Politikerinnen und Politiker sind Narzissten. Sie treiben ihre Karriere voran, weil sie Macht über andere Menschen ausüben und von diesen bewundert oder gefürchtet werden wollen. In diesem Sinne gibt es innerhalb einer Partei auch kaum echte Freundschaften zwischen führenden Politikern, d. h. zwischenmenschliche Bindungen, die auf Empathie beruhen. Aber diese Empathie gibt es auch nicht im Familienkreis, wie man an dem Verhältnis zwischen Kohl und seinen Söhnen erkennen kann. Narzissten können nur sich selbst lieben – dies gilt sowohl für das öffentliche und das private Leben. Die Wahrnehmungen von Personen außerhalb des eigenen Selbst können nur kognitiv erkannt, aber emotional nicht nachvollzogen werden. Helmut Kohl muss das Buch von Heribert Schwan wohl als einen Angriff auf sein kunstreich aufgebautes Selbstbild begreifen, dass er zu gern nur als „Kanzler der Wiedervereinigung“, als lebendes Geschichtsdenkmal in den Augen der Bürger gelten möchte. Heribert Schwan hat das deutlich herausgearbeitet, indem er seine Interaktion mit politischen Weggefährten und politischen Freunden beschreibt, indem er Kohl in seiner durch den tragischen Tod geteilten Selbstsicht auf Hannelore Kohl beschreibt.
Dabei sollte Helmut Kohl sich entspannt zurücklehnen, weil er von Heribert Schwan zurück auf eine menschliche Ebene geholt wird, die uns allen nur allzu vertraut ist. Wir sind in vielen Dingen, in vielen alltäglichen Aggressionen, die Heribert Schwan als aus der Persönlichkeit von Kohl kommend beschreibt, selbst immer wieder wie Helmut Kohl, auch wir arbeiten nämlich beständig an einem positiven Selbstbild, haben vielfältige Aggressionen gegenüber vermeintlichen Konkurrenten im Alltag, sei es im privaten, sei es im beruflichen Umfeld. Vielleicht haben wir allerdings keine so ausgeprägte narzisstische Persönlichkeitsseite, verspüren also nicht den Drang, Macht über andere ausüben zu wollen.
Wir haben als Bürger in diesem Land ein Recht auf eine kritische Biographie eines Staatsmannes, die seine persönlichen und öffentlichen Wesensmerkmale thematisiert. Auch von anderen Staatsmännern der Vergangenheit wurden das persönliche und das öffentliche Psychogramm beschrieben. Anders herum gesagt: Helmut Kohl hat schlichtweg nicht das Recht darauf, nur über eine gefilterte Biographie ein einseitiges Bild von sich in der Öffentlichkeit zu hinterlassen.
Eindeutig narzisstisch sind die Persönlichkeitszüge von Helmut Kohl freigelegt, wenn er beliebig in der Vergangenheit Positionen einnimmt oder revidiert, die mal für oder mal gegen den Mehrheitswillen in der CDU stehen. „Gottgleich“ tritt er dann nicht mehr als Repräsentant einer politischen Richtung auf, sondern lediglich als Anführer des „Systems Kohl“ – er steht in vielen Dingen also nicht für eine Idee, sondern für die eigene Macht.
Streit und Auseinandersetzung ist das Wesen, das Lebenselixier einer Demokratie. Insofern wäre eine konfliktbehaftete offene Auseinandersetzung mit den eigenen Reihen und dem politischen Gegner nicht einmal verkehrt. Es wird in unserer "besoffenen Harmoniedemokratie" mit austauschbaren Parteiprogrammen und Politikern ohne Konturen zunehmend antidemokratisch, wenn die Parteien immer wieder nach außen ihre fadenscheinige Geschlossenheit betonen, wenn tatsächlich vorhandene innere und äußere Konflikte negiert werden, wenn Abgeordnete dem Fraktionszwang wider ihr tatsächliches Gewissen unterworfen werden.
Uns fehlen in unserer „besoffenen Konsensdemokratie“ Politiker mit einer deutlichen Sprache, es fehlen Männer mit visionären Ideen wie Konrad Adenauer, wie Kurt Schumacher, die nicht nur marginale politische Unterschiede in der Öffentlichkeit zum jeweiligen politischen Gegner vorsichtig und verklausuliert ausgesprochen, sondern sich in elementaren Grundsatzfragen mit offenem Visier heftig bekämpft haben (z. B. in der Frage der Wiederbewaffnung der jungen Bundesrepublik).
Die Demokratie soll ihrem inneren Kern nach den Willen der Mehrheit zum Ausdruck bringen. Tatsächlich haben es in unserem Staat inzwischen lautstark herumkrakelnde Minderheiten geschafft, die nun als Mehrheitsbeschaffer von machtgeilen "Volksparteien" unter Aufgabe von vielen, die Gesellschaft einigenden moralischen Wertvorstellungen der Mehrheit der still in unserem Land lebenden Bürgerinnen und Bürger massiv auf deren Nervenkostüm herumtrampeln. Auch gegenüber diesen Minderheiten würden sich viele Bürgerinnen und Bürger einmal eine deutliche Ansage wünschen, dass diesen Minderheiten nur die Rechte zustehen, die es bisher seit Bestehen in unserer Verfassung für diese Minderheiten gegeben hat, dass sie aber keine neuen Rechte für sich einzufordern haben!
Helmut Kohl sollte wenigstens jetzt mutig zu seinen polternden Urteilen über bestimmte Politiker aus seiner Vergangenheit stehen, das würde ihm noch mehr geschichtliche Konturen verleihen - die wünscht er sich ja eigentlich!
Wann gibt es endlich mutige Politiker, die sich offen und konfrontativ für die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in diesen Land unverklausuliert einsetzen und sich nicht hinter fragwürdigen Gerichtsurteilen auf nationaler oder supranationaler Ebene verstecken?


Denon DP 200 USB Vollautomatischer Plattenspieler (MM-System, Phono-Equalizer, PC-Software, USB-Anschluss) premium silber
Denon DP 200 USB Vollautomatischer Plattenspieler (MM-System, Phono-Equalizer, PC-Software, USB-Anschluss) premium silber
Preis: EUR 182,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Digitalisieren kann sehr aufwändig sein ..., 24. August 2014
Wer nicht die Tricks und Erfahrungen berücksichtigt, die hier bei Amazon von anderen Usern eingestellt worden sind, wird mit dem Digitalisieren wenig Freude haben

Positiv

Wenn das Digitalisieren der alten LPs endlich funktioniert hat, kann man sich freuen, dass man MP3-Dateien in wirklich guter Qualität erhält. Diese gute Qualität ist natürlich dadurch bedingt, dass die Plattennadel und die mechanische Steuerung des Plattenspielers eine ausgereifte Harmonie anbieten.

Negativ

Leider gibt es nicht die Möglichkeit, den Tonarm über einem Song in der Luft zu "parken", um ihn dann zur Anfangsstelle eines Songs mit Knopfdruck herunterzulassen. Man kann über den Startknopf nur allgemein den Tonarm zum Abspielen der ganzen Platte starten. Will man dagegen nur einen Song aus der Mitte der Schallplatte hören, muss man ihn an dieser Stelle selbsttätig mit den Fingern herunter lassen, was natürlich ein höheres Verkratzungsrisiko auf der Platte nach sich zieht.

Mein alter Plattenspieler enthielt auch ein optisches Signal (Lämpchen) am Rand des Plattenspielers, so dass man die Umdrehungszahl noch feinjustieren konnte. Eine solche Feinjustierung fehlt leider am DENON-Schallplattenspieler!

Am meisten nervend ist das von DENON dem Schallplattenspieler beigelegte Musikbearbeitungsprogramm "Trans Music Manager". Dieses Programm läuft nur unter dem von Microsoft eingestellten Betriebssystem Windows XP. Als ich kürzlich wieder ältere Schallplatten digitalisieren wollte, inzwischen aber ausgestattet mit einem neuen, relativ teuren, hochqualitativen Toshiba-Notebook mit dem Betriebssystem Windows 7, hat sich der Trans Music Manager zwar installieren, aber nicht öffnen lassen. Natürlich wollte ich im Web ein Update für den Trans Music Manager herunterladen, musste aber feststellen, dass der Software-Hersteller keine Updates bereitstellt. Gewissheit brachte mir ein Support-Anruf bei DENON, wo mir bestätigt wurde, dass dieses Programm nicht gepflegt wurde bzw. wird. Mir wurde vorgeschlagen, die XP-Benutzeroberfläche am neuen Notebook zu simulieren. Da ist mir dunkel eingefallen, dass die Nutzung des Trans Music Managers schon im Jahr 2011, als ich meine ersten Platten digitalisiert hatte, mit riesengroßem Aufwand nach dem "Trial and Error" - Schema verbunden gewesen ist. Es ist ein total unausgereiftes Programm! Wenn man Fehler macht, speichern sich die fehlerhaften Musikdateien irgendwo in unerfindlichen Unterverzeichnissen am Computer ab, und jedesmal, wenn man meint, dass man alles neu gemacht und noch einmal sorgfältig bearbeitet hat, überschreiben die fehlerhaften älteren Dateien die neuen. Die automatische Trennung von Musikstücken funktioniert nahezu überhaupt nicht! Jedem, der mit diesem Plattenspieler arbeiten will und die LP-Songs dann hinterher auseinanderschneiden will, kann nur empfohlen werden, sich entweder eine Musikbearbeitungs-Freeware aus dem Netz herunterzuladen oder ein Musikbearbeitungsprogramm eines anderen Anbieters zu kaufen!

Negativ ist auch das Speichern auf USB-Sticks. Manchmal funktioniert es, manchmal läuft die Seite einer LP durch und hinterher, wenn man den USB-Stick in den Computer hinein steckt, merkt man, dass nicht ein einziges Bit aufgezeichnet wurde. Aktuell arbeite ich mit 8-GB-Sticks von Intenso. Wenn ich den Plattenspieler vom Strom trenne, ihn dann wieder anschließe, habe ich dann manchmal die ganze LP-Seite auf dem Stick, manchmal aber auch nicht. Ein Vor-Rezensent hat hier geschrieben, dass man nur mit Sticks mit niedriger Speicherkapazität (z. B. 1 GB) gute Ergebnisse erzielen würde. Im Moment ist eben 8 GB die kleinste Speicherkapazität in meiner häuslichen Reichweite, so dass ich demnächst noch einmal in einen Elektromarkt gehen muss, um mir einen kleineren Stick zu holen. Vielleicht funktioniert es dann besser ...

Bestätigen kann ich auch die negative Wahrnehmung anderer Rezensenten hier, dass manchmal der Anfang des ersten Songs fehlt, weil die Aufnahme erst bei den ersten richtig lauten Tönen des ersten Songs startet. Da hilft in der Tat das manuelle Abnehmen des Tonarms, wenn die Aufnahme dann schon begonnen hat, und dann lässt man den Tonarm vor dem ersten Song noch einmal herunter. Den "Fehlstart" kann man dann ja mit einem guten Musikverarbeitungsprogramm herausschneiden/löschen.


Der neue Tugendterror: Über die Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland
Der neue Tugendterror: Über die Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland
von Thilo Sarrazin
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

77 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heutige Meinungsfreiheit ist mehr oder weniger nur eine Illusion, 2. März 2014
In der Tat greift Sarrazin wieder mal ein heißes Eisen an, indem er in einem der letzten Rückzugsgebiete der freien Meinungsäußerung, nämlich dem Fachbuch, seine Meinung argumentativ weitgehend gut und faktisch belegt vorträgt.

Wenn man die tagesaktuellen Medien, insbesondere das TV, die Tageszeitungen und Nachrichtenmagazine durchsieht, kann man ohne Weiteres zu dem Schluss kommen, dass nur noch eine bestimmte Meinung in Deutschland erwünscht ist, die sich an rotgrünen Standards orientiert. In grenzenlosem Opportunismus, an die "Tröge" der Versorgung zu kommen, haben sich inzwischen auch eher konservativere Parteien dem mediengemachten Mainstream angeschlossen.

Viele Wähler - insbesondere Jungwähler - gehen nicht mehr zu Wahlen, auch traditionelle Stammwähler haben sich längst von den sog. "Volksparteien" abgewendet, die mit Schlagwörtern ein untereinander austauschbares Parteiprogramm vermarkten wollen. Ebenso orientieren sich die Medien an diesem Einheitsbrei. In TV-Talksendungen werden die Gäste so eingeladen und traktiert, dass abweichende Meinungen lächerlich oder regelrecht mundtot gemacht werden, die nicht dem Einheitsbrei entsprechen.

Bestimmte Meinungen werden in Deutschland medial regelrecht mundtot oder lächerlich gemacht. Bürgerinnen und Bürger, die z. B. nicht wollen, dass der Ehe-Begriff, die uralte Schicksalsgemeinschaft zwischen Mann und Frau, auf andere Partnerschaften ausgedehnt wird (obwohl diese Leute ohne Zweifel auch das Recht darauf haben, diese ihre Meinung offensiv zu vertreten), werden entweder totgeschwiegen oder öffentlich an den Pranger gestellt. Mit verlogenen Umfragen wird suggeriert, dass angeblich die Mehrheit der Bevölkerung für eine Ausweitung des Ehebegriffs wäre. Diese manipulierten Umfragen sind genauso heuchlerisch wie die Wahlergebnisse, weil angesichts der Größe der "Partei der Nichtwähler" sich schon lange nicht mehr der Mehrheitswille des Volkes in der Regierung widerspiegelt.

Auch ist es verboten, öffentlich etwas gegen die Emanzipationsbewegung zu sagen. Mit stalinistischer Gründlichkeit werden Schulbücher sprachlich überarbeitet, um Geschlechterunterschiede auszumerzen, so als ob Mann und Frau nicht doch Unterschiede von Natur aus aufweisen.

Das Ergebnis dieser Arbeit einiger weniger akademischen Männerhasserinnen und Lesben, die medienwirksam ihr Gift abspritzen, obwohl sie keineswegs für die Mehrheit der Frauen im Land sprechen, kann sich durchaus sehen lassen: In Deutschland wird die Bevölkerung in den nächsten zwei Generationen von 82 auf ca. 64 Mio. Menschen zurückgehen. Mit schulisch-regulativem Zwang ("Girls Day") möchte man Mädchen in Männerberufe bugsieren und Jungen in eher frauentypische Berufe.

Mit staatlichen Quotierungen ("Planwirtschaft") möchte man Unternehmen vorschreiben, wen sie einzustellen haben. Männer erhalten ein Extrageld vom Staat, wenn sie sich an der Babybetreuung beteiligen, obwohl die Evolution weder den Mann noch den Staat als Betreuer eines Babys vorgesehen hat. Man sieht, dass die staatlich gelenkten Vorgaben so weit gehen, dass man mit der Propagierung männlicher Babysitter sogar in die Natur eingreift - und das von Leuten, die aus dem Gedanken des Schutzes der Natur in den Achtzigern zu einer Partei geworden sind!

Nicht einmal die totalitären Staaten der deutschen Vergangenheit, der faschistische und der realsozialistische Staat, haben sich getraut, derart in das Privatleben der Bürger einzugreifen.

Als die Bedrohung der Datenfreiheit durch einen mutigen amerikanischen Staatsbürger offengelegt wurde, haben unsere "Freiheitsschützer" ihm die bürgerlichen Rechte verweigert. All diese Vorgänge lassen mit Sarrazin vermuten, dass es leider keine Meinungsfreiheit mehr in Deutschland gibt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 26, 2015 10:37 AM CET


Der größte Raubzug der Geschichte: Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden
Der größte Raubzug der Geschichte: Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden
von Matthias Weik
  Broschiert
Preis: EUR 19,90

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein durchaus lesenswertes, gut recherchiertes Buch, 10. Februar 2014
Inzwischen stellen sich viele Menschen in unserem Land die Frage, ob wir überhaupt noch in einer Demokratie leben, die im Idealfall von einer freien Meinungsäußerung und einem Parteienpluralismus leben sollte. Viele nennen den Zustand, in dem sich unsere Gesellschaft befindet, inzwischen „Demokratur“. Im Bereich der Parteien besteht kaum noch eine echte Auswahlmöglichkeit, weil sich alle Parteien als „Volksparteien der Mitte“ bezeichnen und die Wahlprogramme, die weitgehend Floskeln enthalten, mehr oder weniger konkruent übereinander gelegt werden können. Abgewählte Politiker oder Polit-Gerne-Großverdiener streben karenzzeitfrei in die Wirtschaft.
Bestimmte „abweichende“ Meinungen werden innerhalb der Parteien - aber auch in den Zeitungs- und TV-Medien - entweder unterdrückt oder gnadenlos öffentlich angeprangert, indem z. B. selbst „nur“ konservative politische Positionen sofort in die Nazi-Ecke gestellt werden.
Es ist beispielsweise in unserem Lande mehr oder weniger verboten, medial etwas Kritisches gegen die Emanzipationsbewegung zu sagen, deren Polit-Gekeife seit den Siebzigern dazu geführt hat, dass Deutschland inzwischen mehr Bevölkerungsverluste ins Haus stehen als im Zweiten Weltkrieg Opfer in der Zivilbevölkerung zu verzeichnen waren, weil Männer und Frauen durch zwanghafte Geschlechtergleichmacherei voneinander entfremdet wurden. Nur Migranten können inzwischen noch die Bevölkerungsverluste ausgleichen – dies aber das auch nur, solange sie nicht von der vorgegebenen „political correctness“ der Schwartzer-Jüngerinnen, die in allen „Volksparteien“ heimisch sind, erreicht wurden.
Ebenso verhält es sich mit der EU und ihrer Finanzpolitik. Wenn jemand in unserem Lande etwas gegen die EU sagt, stürzt sich gleich eine Polit-Wolfsmeute auf die Kritiker und versucht diese „Nestbeschmutzer“ mundtot zu machen. Es wird gebetsmühlenartig verkündet, dass Deutschland angeblich der größte Profiteur der EU sei, dass wir die EU dringend bräuchten. Matthias Weik und Marc Friedrich haben in ihrem Werk „Der größte Raubzug der Geschichte“ sehr transparent und faktisch überprüfbar aufgezeigt „Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden.“ Das Autorenteam zeigt auf, wie die Finanzhaie als „global player“ hin und her schwimmen, um sich des Geldes der pekuniär weniger versierten Menschen zu bemächtigen.
Ob dabei ganze Staaten ins Elend gestürzt werden, ist Fondsmanagern relativ egal. Die Autoren zeigen auf, welche Konsequenzen der Anleihekauf in der EU haben wird, der quasi die Lizenz zum Gelddrucken ist, um die irrsinnigen Schulden, die viele Staaten dieser Welt aufgehäuft haben, auf die Schultern der Bürger zu legen, die vorher fleißig Steuern bezahlt haben, deren an die staatliche Gemeinschaft abgegebenes Geld aber leider nicht zu treuen Händen verwaltet wurde. In diesem Zusammenhang wird von den Autoren immer wieder der Begriff „Schneeballsystem“ – auch im Zusammenhang mit der Rentenfinanzierung – verwendet.
Wer das Buch gelesen hat, wird instinktiv merken, dass die gute Binnenkonjunktur, die wir derzeit in Deutschland haben, wohl weniger mit der realen Wirtschaftslage als vielmehr mit der instinktiven Sorge der Bürger zu tun hat, dass ihr Geld angesichts der astronomisch teuren „Schutzschirme“ und Anleihekäufer demnächst massiv weniger wert sein wird. So wird es in Sachwerte umgesetzt, solange man dafür noch etwas bekommt.
Ein durchaus lesenswertes Buch, welches sich dankenswerterweise in unserem „Demokratur-Einheitsbrei“ als kritische Stimme durchgesetzt hat.


JBL 7002052 Artemio Set (komplett)
JBL 7002052 Artemio Set (komplett)
Wird angeboten von Rasendiscount
Preis: EUR 35,64

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keinesfalls das Geld wert ..., 8. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: JBL 7002052 Artemio Set (komplett) (Misc.)
Man denkt beim Einkauf zunächst, dass man als Aquarianer, der seinen Fischen in Form von Lebendfutter etwas Gutes tun will, allerhand technische Spielerei für den vergleichsweise hohen Preis von über 30,00 Euro erhält. Anfangs läuft auch alles wie geplant. Die Artemia-Aufzucht gelingt mit den ersten Aufsätzen. Wer sich zuvor nicht ausführlich im Internet über Artemia informiert hat, erlebt seine erste böse Überraschung nach dem Schlüpfen. Die geschlüpften Artemia-Tiere sind keineswegs so groß, wie man sie aus den abgepackten fertigen Lebendfutterbeuteln kennt, die man im Zoogeschäft aus dem dortigen Kühlschrank kaufen kann, sondern lediglich so klein, dass man sie kaum mit den Augen erkennen kann. Mit dem Artemio Set besteht auch keine Hoffnung, dass sie größer werden, denn man muss sie nach dem Schlüpfen verfüttern.
Das ist ja alles noch erträglich, zumal sich die Fische wirklich auch über diese Mini-Leckerbissen freuen. Der Spaß hört allerdings bei der Haltbarkeit des Artemio-Sets auf. Die umgedrehte Flasche besteht aus einem äußerst brüchigen Kunststoff. Natürlich muss man die Flasche nach dem Gebrauch reinigen, dass sich keine Bakterienkulturen darin bilden und sie wieder frisch für den nächsten Aufsatz ist. Auf der Flasche befinden sich kleine Plastikdüsen, an die die Schläuche angeschlossen werden. Nachdem man die Flasche mehrmals gereinigt hat, ist die Wahrscheinlichkeit sehr, sehr hoch, dass beim Reinigen selbst oder dem An- oder Abklemmen der kleinen Kunststoffschläuche die Nippel auf dem Kunststoffdeckel abbrechen. Hier hätte der Hersteller eindeutig in Nippel oder Düsen aus korrosionsfreiem Metall mit entsprechenden Dichtungen investieren müssen. Denkbar wäre auch eine Weichplastiklösung gewesen, wie man sie sonst von Dichtungen kennt. Für den relativ hohen Preis des Sets hätte man das als Kunde ohne Weiteres erwarten dürfen.
Absolut daneben ist es eben, diese aus dem brüchigen Hartplastik konstruiert zu haben. Das ist aber nicht die einzige konstruktionsbedingte Schwachstelle. Auch die elektrische Luftpumpe ist so minderwertig, dass sie nach einer bestimmten Anzahl von Flaschenfüllungen ihren Geist aufgibt, indem sie zwar noch brummt, aber keinen sprudelnden Luftstrom mehr erzeugt. In diesem Sinne kann ich für mich feststellen, der ich noch rund 40,00 Euro für dieses Set ausgegeben hatte, dass es eine absolute Fehlinvestition gewesen ist. Andersherum gefragt: Stellen Sie sich bitte mal vor, Sie kaufen sich einen Kochtopf für 40,00 Euro und beim Reinigen müssen Sie nach einigen Kochaktionen feststellen, dass die Griffe abbrechen oder der Boden durchglüht. Mit anderen Worten: Das war eine unnötige Geldausgabe!


Mittelalterliche Burgen in Hessen: 800 Burgen, Burgruinen und Schlösser
Mittelalterliche Burgen in Hessen: 800 Burgen, Burgruinen und Schlösser
von Rudolf Knappe
  Gebundene Ausgabe

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fleißarbeit mit Lücken ..., 28. Dezember 2013
Wer über mittelalterliche Burgen in Hessen schreiben will, steht vor einem großen Problem, weil dieses Bundesland sicherlich Landschaften mit der höchsten mittelalterlichen Burgendichte in Deutschland umschließt. So hat der Autor trotzdem den Mut gehabt, sich dieser Herausforderung zu stellen und die hilfreiche hessische Burgenliste anzulegen. Bedauerlicherweise hat es der Autor bei seinem mitgelieferten Datengerüst versäumt, auch immer die neuesten Forschungsergebnisse heranzuziehen. Häufig liegen aus der Umgebung der von ihm aufgenommenen Burgen moderne lokalgeschichtliche Publikationen wie zum Beispiel Ortschroniken neueren Datums vor, in denen auch bisher unbekannte Archivalien und Urkunden berücksichtigt worden sind, die etwa die Ersterwähnung einer Burg in ältere Zeiten zurücklegen. Es kann für den Autor daher keine Ausrede sein, dass ihm diese Publikationen nur schwer zugänglich gewesen wären. In Hessen besteht bei allen landeskundlich-geschichtlichen Publikationen die Verpflichtung zur Abgabe eines Druckexemplares an die Landesbibliotheken. Dort oder in der Deutschen Nationalbibliothek hätte der Autor die bis in die neunziger Jahre reichenden neueren Ortsgeschichten einsehen und berücksichtigen können und müssen. Durch sein Standardwerk besteht deswegen die Gefahr, dass längst überholte Daten zu einzelnen Burgen aus älteren landesgeschichtlichen Veröffentlichungen ungeprüft von anderen Autoren aufgegriffen und ohne Berücksichtigung eines neueren Forschungsstandes weiter fortgeschrieben werden.


Die Asozialen: Wie Ober- und Unterschicht unser Land ruinieren - und wer davon profitiert
Die Asozialen: Wie Ober- und Unterschicht unser Land ruinieren - und wer davon profitiert
von Walter Wüllenweber
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Walter Wüllenweber, Die Asozialen, 7. Januar 2013
Walter Wüllenweber hat mit allem Recht, was er schreibt. Die Mittelschicht wird von der Oberschicht und der Unterschicht in die Zange genommen und wie eine Zitrone ausgepresst. Auf manche Aspekte geht er leider nicht ein. Bestimmte hochkarätige Rennfahrer haben in Deutschland in ihrer Kindheit und Jugend die deutsche Infrastruktur genutzt, also alle Dinge, die von deutschen Steuerzahlern bereitgestellt werden wie Krankenhäuser, Straßen, Schulen, um dann sofort nach finanziellen Erfolgen ihren Wohnsitz ins Ausland zu verlegen.

Ein kleines Feigenblatt wird dann aufgelegt, dass diese Rennfahrer dann hier und da mal eine kleine Spende für einen Kinderspielplatz oder sonstige soziale Einrichtungen hinterlassen, diesen öffentlichen Einrichtungen aber gleichzeitig hunderttausende von Euro an Steuergeldern wegnehmen. Die deutsche Presse feiert diese Leute dann noch als Helden, und verblödete deutsche Jugendliche hängen Fahnen in die Fenster, wenn diese Asozialen wieder einmal irgendwo gesiegt haben. Gleichzeitig müssen sie in Schulen wegen dieser Geldsüchtigen Unterrichtsausfall hinnehmen.

Unverschämte Kommentare sind hier von Rezensenten vorgenommen worden, indem sie nur einen Punkt an den Buchautor vergeben haben und die Unterschicht in Schutz nehmen wollen. Auch große Teile der Unterschicht pressen die leistungswillige Mittelschicht aus und sie sind deswegen in keiner Weise in Schutz zu nehmen. Es wird darauf verwiesen, dass Unterschichtler keinen Bildungszugang hätten. Tatsächlich sind fast alle Bundesländer den Wählerinnen und Wählern aus Opportunismus so weit entgegen gekommen, dass heute ein Abiturzeugnis nicht einmal das Papier wert ist, auf welchem es gedruckt wurde. Die Leistungsanforderungen sind quasi an die Wand gefahren worden, so dass unglaublich viele Abiturienten in jedem Satz, den sie in Klausuren schreiben, zwei bis drei Fehler machen. Fast jeder Jugendliche eines Altersjahrganges macht heute früher oder später (ggfs. spätestens auf dem zweiten Bildungsweg) seine Abiturprüfung, ob Arztkind oder Kind einer Friseurin. Inzwischen besuchen zumindest in Großstädten auch sehr viele Kinder türkischer oder sonstiger Migranten das Gymnasium.

Die fatale Folge ist, dass fast alle diejenigen, die dann das Abitur haben, auch studieren wollen. Die Mehrheit der Abiturienten strömt dann wie die Lemminge in die Universitäten. Den deutschen Unternehmen, die vordringlich Facharbeiter-Arbeitsplätze und handwerkliche Arbeitsplätze anzubieten haben, gehen deswegen die Arbeitskräfte aus, weil sich die einmal mit einem Abi-Zeugnis ausgestatteten Lemminge nicht mehr für diese Art von Arbeitsplätzen interessieren. Die Lemminge hängen dann lieber als akademisches Proletariat in der sozialen Matte herum, die hauptsächlich aus den Steuern der Mittelschicht gestemmt wird und geben hier nöhlige Sozialneid-Kommentare mit nur einem Bewertungsstern ab.

Dass in Deutschland gut bezahlte Facharbeiter gesucht werden, kann man an den Migranten sehen, die diese Arbeitsplätze einnehmen, die eigentlich von deutschen Hartzern besetzt werden sollten.

Wenn man an Baustellen auf deutschen Autobahnen entlangfährt, kann man beobachten, dass dort fast nur Migranten oder Saisonarbeiter aus dem Ausland beschäftigt sind, obwohl dort ein gutes Geld als Entlohnung bezahlt wird. Deutsche Hartz-IV-Empfänger lassen sich allenfalls auf leichte Arbeiten ohne Witterungsbeeinträchtigung ein, wie z. B. in Supermärkten Regale auffüllen etc., auf Bereiche, in denen also nur vergleichsweise wenig verdient werden kann.

Meiner Ansicht nach müssten die Politiker noch mehr durchgreifen und Personen aus der Unterschicht mit mehr Zwang in gutbezahlte Arbeitertätigkeiten bugsieren (z. B. Straßenbau), wenn eindeutig medizinisch erwiesen ist, dass z. B. ein Mann Mitte 30 - egal ob ohne Schulabschluss oder aus akademischen Proletariat herrührend - körperlich gesund ist, um auch handwerkliche Arbeitertätigkeiten ausführen zu können. Geschont werden dürfen nur diejenigen, die starke körperliche oder psychische Beeinträchtigungen haben - allen anderen gehört die Schaufel am Bau, daDie Asozialen: Wie Ober- und Unterschicht unser Land ruinieren - und wer davon profitierts Metzgermesser in einem Schlachthof, die Motorsäge bei Forstarbeiten in die Hand gedrückt!


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