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Rezensionen verfasst von
deepsouth

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Sword Songs
Sword Songs
Preis: EUR 14,99

15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders als die Vorgänger, trotzdem weiter Weltklasse!, 13. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sword Songs (Audio CD)
Die beiden bereits im Vorfeld "ausgekoppelten" Songs "Varangian" und "Forged in Iron - Crowned in Steel" möchte ich nach der mehrmaligen Kompletteinfuhr des neuen Albums der schwedischen Metal-Kings nicht mehr unbedingt als repräsentativ für "Sword Songs" ansehen.
Die beiden Tracks sind ebenfalls Klasse, keine Frage. Doch hatte ich so meine Bedenken, ob der Rest des Albums es sich ähnlich "einfach" macht und nur auf Megacatchy Refrains mit großer Pathos- oder je nach Geschmackslage latenter Cheesenote setzt. Dem ist aber nicht so. Im Gegenteil: "Sword Songs" ist bei aller Eingängigkeit wesentlich kantiger als sein Vorgänger. Das Album ist darüber hinaus wohl auch das flotteste im gesamten Grand Magus-Katalog. Hier wird öfters mal das Gaspedal Richtung Powermetal durchgedrückt. Diese schnelleren Passagen stehen Grand Magus sehr gut zu Gesicht und verleihen dem Album eine frische Note, die man als Band nach immerhin schon 8 Alben zum Gesamtsound auch mal hinzufügen darf.

Der Sound ist in meinen Ohren auch sehr gelungen. Etwas härter, auch knalliger (gerade die Drums), aber trotzdem weit weg vom künstlichen Plastiksound, der so viele neue Produktionen heutzutage beinahe unhörbar macht.

"Sword Songs" wird aber bei allen positiven Eigenschaften kein Album werden, das sofort alle in ihr Herz schließen werden. Die Platte ist praktisch nackter, aufs wesentliche reduzierter Metal. Die kurze Spielzeit ist hier aber ausdrücklich KEIN Makel, sondern sorgt dafür, dass es keine überflüssige Note auf der Platte gibt.

Zu guter Letzt möchte ich noch anmerken, dass ich es gut finde, dass die Band hier nicht "Triumph and Power Part 2" eingespielt hat. Manche werden vielleicht die etwas epischere Ausrichtung des Vorgängers vermissen und sich in einige Songs erst reinhören müssen, da bis auf die 2 oben genannten Tracks nicht sofort jeder Song so megaeingängig ins Gesicht springt, wie es vielleicht noch auf dem Vorgänger der Fall war. Aber reinhören lohnt sich hier definitiv. Vielleicht auch für die Leute, für die "Triumph and Power" bei aller Klasse zu gleichförmig war.

Fazit: Grand Magus halten mit "Sword Songs" weiterhin ihren Status als momentan beste traditionelle Metal-Band der Gegenwart. Jeder Echt-Metalfan zwischen Iron Maiden, Accept, Manowar oder ältere Metallica sollte hier mal reinhören und diese Band unterstützen, die schon lange den großen Durchbruch mehr als verdient hat!


Prelude
Prelude
Preis: EUR 17,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Göttergabe für Fans von folkig angehauchten Proto-Metal, 6. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Prelude (Audio CD)
Die Band Wytch Hazel bietet auf ihrem Debütalbum einen göttlichen Cocktail aus frühen Iron Maiden, ein paar dezenten Folkeinflüssen, etwas Thin Lizzy und jeder Menge Gefühl. Eingebettet in einen warmen, angenehm unmodernen Analog-Sound sind hier 10 wunderbar unaufdringliche Proto-Metal-Hits aus der 70er-Jahre Zeitmaschine entstiegen, die jeden Fan magischer Brit-Klänge in die Knie zwingen sollten. Fans der oben genannten Kapellen sollten reinhören und diese fantastische Band unterstützen, denn "Prelude" ist bis jetzt eines der besten Alben des Jahres!


With Whips and Chains
With Whips and Chains
Preis: EUR 9,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 100 % Steigerung zum Debüt, Old School Metal at it's Best!, 23. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: With Whips and Chains (MP3-Download)
Die Band Savage Master aus Kentucky hat in den letzten beiden Jahren einen kleinen Hype im Metal-Underground erfahren. Bis jetzt konnte ich die Begeisterung allerdings noch nicht nachvollziehen, was vor allem an den noch etwas unausgegorenen Songstrukturen und dem sehr gewöhnungsbedürftigen Organ von Frontfurie Stacey Savage lag. Das Debüt "Mask of the Devil" war deshalb noch eine etwas zwiespältige Angelegenheit für mich.

Doch der Zweitling "With Whips and Chains" (was für ein geiles Albumcover!) ist in jeder Hinsicht eine 100% Steigerung zum Debüt. Jeder Song auf der Platte ist ein Hit und die Vocals sind weitaus kontrollierter als in der Vergangenheit. Musikalisch gibt es eine äusserst eingängige Mischung aus klassischen US-Metal, (neuerdings) eine gehörige Ladung NWOBHM/Maiden-Worshipping (die Riffs) und noch ein kleines bisschen Restkauzfaktor Marke Cirith Ungol. Die knackige Spielzeit sorgt dafür, dass das Album keinerlei Längen aufweist und wenn die Nadel (Vinyl ist hier Pflicht!) auf der Auslaufrille gelandet ist, will man die Scheibe gleich nochmal von vorn hören. Well done!

Fans der guten alten Metalzeit (ca. 1975-1985) sollten diese kultige Band für sich entdecken und unterstützen. Die werden groß. Wetten?
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 1, 2016 9:20 PM MEST


Svbversvm [Purple] [Vinyl LP]
Svbversvm [Purple] [Vinyl LP]
Preis: EUR 23,68

5.0 von 5 Sternen Heavy Metal to the Max!!!!, 6. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Svbversvm [Purple] [Vinyl LP] (Vinyl)
RAM bieten auf ihren neuen Longplayer "Svbversvm" eine geradezu süchtig machende Mischung aus alten Priest und Mercyful Fate Versatzstücken. Das allein macht dieses Album aber noch nicht einzigartig. Es ist die Interpretation und Frische der Darbietung, die "Svbversvm" zu einem absoluten Genre-Highlight macht. Die Riffkompositionen sind mit das Beste, was ich in diesem Jahr aus dem traditionellen Metalsektor zu hören bekommen habe. Obwohl auf diesem Juwel alles bis zum Anschlag auf Metal!!! gestellt ist, bietet die Scheibe doch in ihrem klar abgesteckten Rahmen soviel Abwechslung, dass ich einfach nicht genug von der Platte kriegen kann. Songs wie "Eyes of the Night", "The Usurper", "Forbidden Zone" oder das geniale Instrumental " Temples of Void" sind echte Edelstahlperlen, wie sie in dieser Qualität Bands wie eben Judas Priest schon lange nicht mehr komponieren.
"Svbversvm" ist ein absoluter Pflichttermin für alle Traditionalisten oder die, die es noch werden wollen. Selbstredend ist das Album auch die beste RAM-Scheibe bisher, obwohl die Vorgänger auch schon nicht von schlechten Eltern waren. RAM setzen sich damit an die Spitze der jungen (schwedischen) Wilden, noch vor Portrait und Trial. Lange Rede, kurzer Sinn: Unterstützt echten Heavy Metal und kauft dieses Album!


Shadowline
Shadowline
Preis: EUR 8,99

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Metal-Alben des Jahres! Fans von (frühen) Iron Maiden und Thin Lizzy MÜSSEN zugreifen!, 8. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shadowline (MP3-Download)
Kann ja wohl nicht sein, dass das Album hier erst 2 mickrige Reviews hat, denn diese Scheibe ist für mich jetzt schon einer der heißen Anwärter auf die Platte des Jahres. Denn so mitreissend, frisch und charmant nach den Glanztaten der frühen 80er klang in diesem Jahr keine andere Band.
Frühe Iron Maiden (mit Paul diAnno) treffen auf Thin Lizzy, das Ganze wird abgeschmeckt mit diesem unnachahmlichen Melodie-Gespür, wie es wohl auch nur skandinavische Bands hinkriegen. Ich bin absolut hin und weg von der Scheibe, die für mich eines der geilsten musikalischen Flashbacks in die glorreichen Zeiten ist.

Wenn ihr auf die oben genannten Bands steht, MÜSST ihr "Shadowline" anchecken. Euch entgeht sonst was. Fünf ganz dicke Sterne!


Meliora (Vinyl) [Vinyl LP]
Meliora (Vinyl) [Vinyl LP]
Preis: EUR 22,99

30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Meisterwerk von Ghost, 21. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Meliora (Vinyl) [Vinyl LP] (Vinyl)
"Meliora" ist der bisherige Höhepunkt im Schaffen dieser schwedischen Ausnahmeband.

War "Opus Eponymous" ein super (Retro)Hardrock/Metal-Album mit kauziger Okkultatmosphäre und "Infestissumam" der etwas überambitionierte, an manchen Stellen etwas zu offensichtlich mit dem amerikanischen Markt flirtende Nachfolger, macht "Meliora" in jeder Hinsicht alles richtig. Das Album ist tatsächlich das, was der Ttitel verspricht: Besser. Denn die Platte verkörpert das Bandkonzept in Perfektion.

Ausgeführt von Musikern mit einer echten Vision und einem konkurrenzlosen(!) Songwriting-Gespür werden hier 10 Meisterwerke (inkl. 2 kurzen Instrumentals) aus dem Songwritinglehrbuch zelebriert. Dabei versprüht "Meliora" einen ganz eigenen, erhabenen Charakter, der seinesgleichen sucht. Auch ist die Platte mit keinem seiner direkten Vorgänger zu vergleichen. Denn „Meliora“ ist beinahe komplett anders als „Opus Eponymous“ und „Infestissumam“. Und doch unverkennbar Ghost. Die Platte ist die Perfektionierung dessen, was die Band auf den ersten 2 Platten bereits versucht hat, aber an manchen Stellen noch nicht umsetzen konnte. Doch diese Tage sind für Ghost vorbei. Denn "Meliora" wird die Band unzweifelhaft an die Spitze führen.

Denn egal, wo die Nadel aufsetzt: Hit. Und zwar ausdrücklich in einem vollkommen dem normalen „Pop“-Kontext entgegen gesetzten Sinn. Nicht im Sinne von Anbiederung/„Kauft unser Zeug“, sondern im Sinne einer echten Feier von großartiger Musik, die auch nicht davor zurückschreckt, sich auch ebenso großartig selbst zu inszenieren. Eigenlob stinkt? Hier riecht er nach süßen Weihrauch und echtem Genuss. Was manche Bands aus dem Dunstkreis des „Okkult Rock“-Trends offensichtlich nicht konnten und andere nicht wollten (The Devil’s Blood): Diese Band hier will hoch hinaus und macht auch keinen Hehl daraus.

Die Songs im einzelnen:

Spirit

Spätestens jetzt wird klar, dass Ghost nicht nur ein Händchen für Hooks from Hell haben, sondern auch verstehen, was eine funktionierende Albumdramaturgie erfordert. Denn der Song ist, wie auch schon die Opener der anderen Alben, noch etwas zurückhaltend, vor allem was die Strophen betrifft. Bei anderen Bands wüsste man sofort, dass sie es vielleicht nicht besser wissen, aber eine Band wie Ghost stellt ihren „unscheinbarsten“ Song nicht ohne Grund an den Anfang. Was bei anderen Musikern vollkommen in die Hose gehen würde, funktioniert bei den Ghouls perfekt als Aufwärmübung für das, was danach kommt. Trotzdem natürlich selbstredend ein überragender Track mit den ersten epischen Farbtupfern im Refrain.

From the Pinnacle to the Pit

Und jetzt beginnt die totale Geilerei und hört nie wieder auf. Die Tapping-Parts im Refrain sind so ungefähr das schönste und erhebendste, was ich seit sehr langer Zeit gehört habe. „You are cast out from the heavens to the ground, blackened feathers falling down, you will wear your independence like a crown.” Jesus H. Christ, ist das geil! Göttlich. Mitreissend. Die leicht verschleppte, unterkühlte Strophenführung erinnert sogar öfters mal an Alice in Chains. Überhaupt haben es Ghost wie momentan keine andere Band drauf, innerhalb der Strophen eine subtile Spannung zu erzeugen, um sie dann in unsagbar geschmackvolle und epische Refrains munden zu lassen. Hammer!

Cirice

Erste Single des Albums. Nach 3-mal hören: Liebe. Und der Song hat die verdammt längsten 2,5 Monate eingeläutet, die ich bisher beim Warten auf ein Album verbracht habe. Ein 10-Punkte Song, der aber nicht mal der Höhepunkt auf dem Album ist. Dezentes „Alice in Chains meets Slayer zu SOH-Zeiten“-Riffing und ein Gänsehaut-Piano Break runden das Sahnestück ab.

Spöksonat

Ein kurzes, „spooky“ Akustikinstrumental, das als prima Überleitung zum nächsten Song dient. Und der hat es in sich…

He is

Satan has won. Wenn Simon and Garfunkel zusammen mit ABBA jemals ein Liebeslied an den Gehörnten geschrieben hätten, es hätte wohl so geklungen. Mit so was kommt wohl auch nur Ghost durch. Der Song könnte das „Nothing else matters“ der Church of Satan werden. Großartig.

Mummy Dust

Lecker Riff. Klingt wie etwas, das auch Hetfield noch im Keller auf alten Riff-Tapes haben könnte. Ich hatte zugegeben etwas Angst vor dem Song als ich die ersten Reviews gelesen habe, weil ich dachte, der Track wäre wesentlich behäbiger und könnte den Albumfluß stören. Aber das Gegenteil ist der Fall. Schön flott, mit absolut genialen, „geisterhaften“ Keyboard und Piano-Einsprengseln. Geil! Und Papa klingt für seine Verhältnisse mal richtig „böse“ hier. Super. Ein echter Album-"Schläfer", der mit jedem Hören größer wird und einen willkommenen Ausgleich zu zuckersüßen Leckereien wie "He is" bietet.

Majesty

Sehr, sehr cooles Eröffnungsriff, eine Jon Lord-Gedächtnisorgel und ein fantastisches Lead gehen in ein schleppendes Riff über, dass ich schon mal so ähnlich von einer meiner absoluten Lieblingsbands gehört habe.;)
Sehr cooler, eher „doomiger“ Song, der im Albumkontext wie der Arsch auf den Eimer passt.

Devil Church

Siehe „Spöksonat“. Nur mit Orgel und „Witchfinder General meets 70s Porn-Movie“-Atmosphäre. Knuffig.

Absolution

Vorn auf der Kanzel steht ein ekstatischer Papa, wirft die Hände in die Höhe, daneben einer der Ghouls an der Klimperkiste und alle rasten komplett aus. Die „Congregation“ reißt sich die Klamotten vom Leib und singt „Put your hands up and reach for the sky, cry for absolution!!!“. So ähnlich sah es wohl im “People’s Temple” aus, bevor Jim Jones Gaga geworden ist. Herrlich.

Deus in Absentia

Der Komplettabschuss und mein neuer Lieblingssong der Gespenster. Erhebend, göttlich, mit einem Viagra-Refrain aus der Songwriting-Lehrbuchkiste. Queen meets Abba in der sixtinischen Kapelle. Als sich die letzten Chöre hinter den Bühnenvorhang verflüchtigen und ich auf die Repeat-Taste drücke, kommt mir nur eine einzige Kritik an dem Song und dem musikalischen Genie „Meliora’s“ in den Sinn. Liebe Gespenster! Ihr liegt musikalisch mit allem auf diesem Album Goldrichtig, nur mit diesem Songtitel liegt ihr komplett daneben. Denn „Meliora“ beweist, dass es einen Gott gibt. Danke, weitermachen.

Abschließendes Fazit:

Was ich schon vor Wochen nach dem Genuss von „Absolution“ und „From the Pinnacle to the Pit“ für mich festgestellt habe und ich nun durch das gesamte Album bestätigt sehe: Ghost machen im Grunde religiöse Musik im ursprünglichen Sinne. Ob sie das selber wissen oder nicht. Aber ich glaube, es ist ihnen bewusst. Diverse Interviewaussagen jüngeren Datums bestätigen nämlich genau das. Nur ist das hier die „Church of Ghost“. Und hier gelten andere Regeln. Es gibt aber auch Parallelen zu den „etablierten“ Religionen. Man versammelt Menschen unter einem gemeinsamen Banner und feiert mit ihnen ekstatisch den eigenen Glauben. Das, was man im besten Fall (die Lebendigkeit des Feierns) aus einigen schwarzen Südstaaten-Kirchen kennt, wird hier in den Ghost-Kontext gebracht. Nur das hier die Kraft und Heiligkeit von wahrhaft inspirierter und inspirierender Musik gefeiert wird. Der Glaube an den Hardrock/Metal. Das ist Musik, die sagt: „Lasst die anderen reden. Wir wissen, dass wir die Geilsten sind. Und die Gesellschaft muss es schon gar nicht verstehen. Denn die hat genau die öde „Kultur“, die sie verdient“.

Und so sind Ghost in diesem Sinne Botschafter und echte „Seelenfänger“. Nur ist ihre „Seelenfängerei“ im Gegensatz zu den allgemein bekannten Institutionen befreiend, lebendig und von wahrhafter Größe. Das ist Musik, die sich nicht davor scheut, den Menschen selbst (trotz aller Fehler und Schmerzen) als heilig zu erkennen und ihn auf den Weg zu eigener INNERER Größe zu begleiten, ganz im Gegensatz zu einer Gesellschaft, die nur die äußere „Größe“ (Geld, Macht, Besitz, wirtschaftliches „Wachstum“) anerkennen mag und daran zu Grunde gehen wird.

„The world is on fire and you are here to stay and burn with me“.

Die Platte ist für mich eines der ganz wenigen „aktuellen“ Alben, auf dem jeder Ton an genau der richtigen Stelle sitzt. Ich würde keine einzige Note ändern. Ich bin mir sehr sicher, dass wir es bei „Meliora“ mit einem „instant classic“ zu tun haben, der den Test der Zeit locker übersteht. Eben weil das Album innerhalb der Grenzen von Hardrock/Metal an manchen Stellen sogar erstaunlich mutig ist und festgefahrene Szene-Konventionen ignoriert.

Da ich weiß nicht, wie man solche Musik besser machen kann, gibt es folgerichtig für mich auch nur eine mögliche Bewertung:

5 Sterne Deluxe
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 14, 2016 10:07 PM CET


In the Shadow of the Inverted Cross
In the Shadow of the Inverted Cross

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DIE Metal-Überraschung des Jahres!, 28. März 2015
WOW!

Das habe ich nicht kommen sehen.

Sorcerer aus Schweden haben hier mal eben die beste Debütscheibe im Echt-Metalsektor seit Ewigkeiten vorgelegt. Verkauft wird die Musik des Fünfers als "Epic Doom", was meiner Ansicht nach aber nicht ganz zutrifft. Dazu ist die Musik doch zu locker und flockig. Eher fallen mir Black Sabbath zu Dio- oder Tony Martin Zeiten ein, an die Qualität eines "Headless Cross" kommt die Scheibe locker ran, ob es für "Mob Rules" Dimensionen reicht, wird die Zeit zeigen. Klingt übertrieben? Vielleicht, aber ich habe wirklich schon lange keine so brilliant komponierte Scheibe mehr in der Schnittmenge Heavy/Doom/Hardrock gehört. Hier sitzt jeder Ton und jedes Break am rechten Fleck, die Scheibe ist äußerst geschmackvoll und anspruchsvoll instrumentiert, es gibt hymnenhaftes, das aber nie klebrig oder aufgesetzt klingt und der Sänger ist ein kleiner Gott. Dazu noch eine sehr gelungene, sehr transparente Produktion und ein stimmungsvolles Artwork, und fertig ist der Pflichtkauf.

Wie sich herausstellt gibt es die Band schon über 20 Jahre, und somit ist es auch kein Wunder, dass bereits das "Debüt" so reif und formvollendet klingt. Besser geht es fast nicht.

Freunde von DIO, Candlemass, Black Sabbath während der Tony Martin-Phase, ach was, ALLE anspruchsvollen Echt-Metal-Fans müssen hier zugreifen und diese irre gute Band unterstützen! Wie gesagt, Sorcerer gibt es schon lange, endlich hat auch eine breitere Fanschicht die Möglichkeit ihre Musik kennenzulernen. Support the Underground!

IMO der erste wirkliche Pflichtkauf des Metal-Jahres!


American Sniper  (inkl. Digital Ultraviolet) [Blu-ray]
American Sniper (inkl. Digital Ultraviolet) [Blu-ray]
DVD ~ Bradley Cooper
Preis: EUR 8,99

156 von 333 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Clint Eastwood und der ewige Moslem, 1. März 2015
Der Film erinnert mich an einen gewissen Propagandafilm aus dem 3. Reich, in dem eine bestimmte Volksgruppe ausnahmslos als verschlagen und schädlich dargestellt wurde. Wie mit dieser Volksgruppe wenig später verfahren wurde, wissen wir heute alle. Zu relativieren gibt es da nichts.

"American Sniper" ist in seiner Herangehensweise etwas (!) subtiler. Cleverer ist er deswegen nicht. Er ist das geistige Kind einer paranoid-stumpfen Weltsicht, die den Planeten in "Amerikafreundlich" und "Amerikafeindlich" einteilt. Dazwischen gibt es nichts. Es ist das schwarz/weiß Bild eines trotzigen Kindes, das, psychologisch betrachtet, unfähig bzw. unwillig zu einer differenzierten Betrachtung der Welt ist, und sie deswegen in "Freunde" und "Feinde" einteilen muss. Bist du nicht für uns, bist du gegen uns. America, Yeah! Der Rest..welcher Rest?

Die Handlung des Films in wenigen Sätzen: Redneck sieht 9/11 Anschläge, Redneck geht in den Irak und tötet. Handlung Ende. Dazwischen ein paar Gewissensbisse, aber nicht etwa wegen den ermordeten Frauen und Kindern, nein, den "Patrioten" grämt, dass er überhaupt etwas fühlt und deswegen seinem Land nicht so "dienen" (sprich töten) kann, wie er es gern hätte.

Die Perfidität des Films besteht gleich aus mehreren Ebenen.

Erstens: Die Verknüpfung von 9/11 mit dem Irak.
Eastwood darf ungestraft suggerieren, dass der Irak etwas mit 9/11 zu tun hatte. Hatte er nicht. Das wissen wir heute alle. Eastwood behauptet es durch die Handlungsabfolge trotzdem und "rechtfertigt" so indirekt einen Völkermord (jawohl), der mehreren hunderttausend unschuldigen Zivilisten das Leben gekostet hat. Der Irak hatte weder etwas mit 9/11 zu tun, noch hatte er Massenvernichtungswaffen. Dieser Krieg war Völkerrechtswidrig und ein Verbrechen. Punkt. Eastwood blendet diesen Tatbestand einfach aus.

Ebenso blendet Eastwood die Tatsache aus, dass die Person Chris Kyle bei genauer Betrachtung selbst nach den niedrigsten moralischen Maßstäben kein "Held" war, sondern ein Lügner und Soziopath, der sich mit seinen Taten brüstete. In "American Sniper" wird er zum Helden mit "Heldenbegräbnis" stilisiert. In Wahrheit ist er von einem "Kameraden" auf einer Schießanlage in Texas erschossen wurden. Die Meterdicke Ironie diese Schicksals hat doch etwas Komisches. Man könnte es aber auch einfach Karma nennen.

Was Clint Eastwood geritten hat, diesem Krieg und diesem Menschen ein filmisches "Denkmal" zu setzen, wird nur er allein wissen. "Zufällig" entstehen solche Filme sicher nicht. Sie sollen uns zu einer Denkweise bewegen, die in dieser Welt kein Mensch mehr braucht. In dieser Welt mit all ihren Problemen braucht kein Mensch solche Filme.

Was wir brauchen ist Frieden und Verständigung.

Und eh jetzt einer ankommt mit den üblichen Dumm-dumm-Geschossen "Amerika-feindlich", "Eastwood-feindlich" oder "Ist doch nur Unterhaltung". usw.
Ich mag das Land. Ich mochte die Filme Eastwood's.

Aber das hier ist weniger als nichts. Und schon gar keine harmlose Unterhaltung.

Sparen Sie sich das Geld. Ernsthaft. Und fallen Sie nicht auf den alten Marketing-Trick rein, dass man solche "kontroversen" Filme ja gerade deswegen überhaupt erst sehen muss.

Glauben Sie mir: Wir sind besser als das.
Kommentar Kommentare (66) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 9, 2016 12:02 AM CET


Wir sind die Guten.: Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren
Wir sind die Guten.: Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren
von Mathias Bröckers
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,99

32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leider bitter nötig in diesen Zeiten..., 4. Dezember 2014
Ich hatte mir an sich vorgenommen, keine Rezi zu diesem Buch zu schreiben, doch das peinliche Front-Trommelfeuer unserer sogenannten "Leitmedien" zwingt mich nun doch dazu, hier mal meinen Senf zu diesem wichtigen Buch abzugeben. Denn das, was Herr Bröckers hier vorlegt ist die bitter nötige, differenzierte Betrachtungsweise, die uns vielleicht doch noch vor dem blinden Gehorsam und einem gefährlichen Schwarz-Weiß Bild bewahrt, das uns schon einmal in Krieg und Verderben gestürzt hat. Was sich unsere Regierung seit einiger Zeit in Bezug auf Russland und Putin leistet, kann nur noch als beschämend bezeichnet werden. Sorry, aber mir fällt wirklich kein anderes Wort für die Dummheit dieser von uns gewählten Regierung ein. Da ist eine Merkel und ein Gauck, beides Ost-Deutsche, die nichts besseres zu tun haben, als unser Volk mal mehr oder weniger subtil (meistens weniger) auf einen neuen kalten Krieg einzuschwören und einen neuen Superbösewicht aufzubauen. Haben diese Leute denn überhaupt nichts aus der Geschichte gelernt? Schon vergessen, dass es u.a. auch Russland (bzw. die UdSSR) war, die erst die Wiedervereinigung ermöglicht und damit auch erst die Möglichkeiten eröffnet haben, die Gauck und Merkel jetzt geniesen können? Ohne das "OK" von Gorbatschow würden die Beiden heute wahrscheinlich im ZK der SED sitzen. Was zu diesen rückratlosen Gesellen auch prima passen würde. Anstatt sich also zu bemühen, jemanden wie Putin verstehen zu wollen, werden hier Fronten aufgebaut, die fatal an Jahrzehnte erinnern, die kein gesunder Mensch ernsthaft wieder erleben will. Da wird ungeprüft die Russland-feindliche Einstellung unserer "Freunde" übernommen, also dem Land, das uns permanent ausspioniert und in immer neue (Ressourcen-)Kriege hineinziehen will. Ein Land, das internationales Völkerrecht mit Füssen tritt, in dem es ohne Gerichtsverhandlung Menschen mit Drohnen liquidiert. Die Liste ließe sich endlos weiterführen. Aber anstatt über DIESE Dinge empört zu sein und die notwendigen Konsequenzen zu ziehen (Asyl für Snowden, Aufkündigung des sogenannten "Freihandelsabkommens"), reicht unsere Regierung Obama brav die Hand im Kampf gegen den neuen Superschurken Osama bin Putin. Ich kann gar nicht sagen, wie wütend mich die Absurdität dieser ganzen Situation macht. Und warum tut das Merkel? Weil man unsere "Freunde" nicht kritisch hinterfragen darf. Weil blinder Gehorsam und Vasallentum bequemer als Vernunft ist. Aber hier täuschen sich Merkel und Co. Dieser blinde Gehorsam wird uns teuer zu stehen kommen. Wollen wir uns wirklich mit einer Atommacht anlegen? Weil das Obama so will? Oder zeigen wir endlich mal Rückrat und lassen uns nicht länger als Lakaien behandeln, die zu springen haben, wenn das der "große" Bruder so will. Die USA ist nicht mehr groß. Sie ist ein aufgeblähter, angeschlagener Boxer mit einer bankrotten Wirtschaft. Und um diese noch notdürftig am Leben zu halten, müssen immer neue Bösewichter her, die man dann um ihre Bodenschätze erleichtern kann. Denn um nichts anderes geht es hier unterm Strich. Ich mache bei dieser Farce nicht mehr länger mit, schaue mir auch schon seit Monaten keine Tagesschau und Co. mehr an. Die öffentlich-rechtlichen (und nicht nur die) senden schon lange an der Bevölkerung vorbei, was u.a. auch der Erfolg dieses Buches zeigt. Immer weniger Leute lassen sich an der Nase herumführen. Und das ist gut so.

Merke: "Putinversteher" ist nicht "Putin-Gutfinder". Aber es impliziert, dass man verstehen will, anstatt Krieg zu führen. Das man Diplomatie und Zusammenarbeit Krieg und Elend vorzieht. Und vor allem, das man die Propagandamaschine immer öfter ins Leere laufen lässt. Lassen Sie den Fernseher aus. Lesen Sie Bücher wie dieses. "Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin." Wie wahr.
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 22, 2015 8:16 PM MEST


Mud - Kein Ausweg [Blu-ray]
Mud - Kein Ausweg [Blu-ray]
DVD ~ Matthew McConaughey
Preis: EUR 6,99

16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen FILM-TIPP!, 5. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Mud - Kein Ausweg [Blu-ray] (Blu-ray)
Für mich einer der besten (Indie-) Filme der letzten Jahre, und das nicht nur weil ich das Setting (Mississippi) so überaus faszinierend finde. Matthew McConaughey spielt den etwas zwiellichtigen "Mud" (seinen echten Namen erfahren wir nicht), der sich auf einer Insel auf dem "ol' man river" versteckt, nachdem er den Liebhaber seiner Ex-Freundin (Reese Witherspoon) um die Ecke gebracht hat. Dort wird er von 2 Jungs aufgestöbert, die vom Charisma des rätselhaften "Hobo" magisch angezogen werden.

"MUD" ist Drama, coming of age, Thriller und noch manches mehr, dabei immer punktgenau und faszinierend. Der Film ist ein weiterer Teil der "McConenaissance", die jetzt schon einige Jahre anhält und verdientermassen vor ein paar Tagen im ersten Oscar für den einst verschmähten "Rom-Com"-Typen gipfelte. Hier zeigt der Mann aus Texas ebenfalls was er kann, und der Streifen ist wirklich eine kleine Perle im Wust der Veröffentlichungen. Lief ja hier (glaube ich) nie im Kino, was aber nicht immer (so wie hier) etwas über die Qualität aussagt. TIPP!


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