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Rezensionen verfasst von
Beyond Redemption

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Der Werwolf von Münster (Historische Romane im GMEINER-Verlag)
Der Werwolf von Münster (Historische Romane im GMEINER-Verlag)
von Maria Rhein
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen Wer ist der Wolf?, 13. Juni 2016
Münster 1874: Mehrere Menschen werden brutal umgebracht und die Bevölkerung denkt zunächst, dass es sich um einen Werwolf handeln könnte. Heinrich Maler, der eigentlich für die Regierung den Bischof observieren soll, wird mit der Lösung der Morde beauftragt und steckt plötzlich selbst tiefer drin, als ihm lieb ist.

Gut gefallen hat mir an dem Roman, dass die einzelnen Charaktere und ihre Beziehungen zueinander ausführlich beschrieben werden und somit nicht nur die Lösung des Falls im Vordergrund steht, sondern auch die Geschehnisse drumherum.

Besonders gut gefallen hat mir Heinrichs Kutscher Jolmes, der sich ihm auf witzige Weise aufdrängt und hilft und somit eine tolle Nebenrolle im Roman darstellt. Heinrichs Handlungen konnte ich dagegen leider nicht immer ganz nachvollziehen.

Das Buch liest sich angenehm flüssig und die geschichtlichen Hintergründe sind gelungen in die Geschichte eingearbeitet, so dass man noch einiges lernen kann, ohne dass es innerhalb der Geschichte unangenehm auffallen würde oder aufgesetzt wirkt.

Teilweise hatte ich allerdings etwas Schwierigkeiten mir die ganzen Namen zu merken, vor allem bei den Personen mit gleichen Nachnamen oder ähnlich klingenden Vornamen, aber meistens klärte es sich für mich während des Lesens schnell wieder auf.

Insgesamt ein schöner Krimi, der für mich aber dennoch "nur" 4 von 5 Sternen erreicht.


Grüne Smoothies: Detoxen mit Rohkost
Grüne Smoothies: Detoxen mit Rohkost
von Franziska Schmid
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

2.0 von 5 Sternen Nur für hartgesottene Detox/Grüne Smoothies-Fans, 12. April 2016
Mir hat das Buch aus verschiedenen Gründen nicht so gut gefallen. Zunächst finde ich den Titel "Grüne Smoothies" nicht so wirklich gelungen, weil nicht nur Smoothies, sondern auch Salate und Suppen in dem Buch enthalten sind. Außerdem geht es in dem Buch um Detoxen, was erst durch den Untertitel klar wird. Dementsprechend gibt es am Anfang des Buches erst mal eine Einführung zum Detoxen, die mir zu esotherisch angehaucht ist. Beim Satz "Man geht davon aus, dass Wasser nicht nur verantwortlich für Gefühle, Denkvorgänge und Bewusstsein ist, sondern selbst über ein Bewusstsein verfügt" (S.36) wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

Nur ca. jedes vierte Rezept ist mit Bild. Außerdem steht bei den Rezepten nie dabei, wie viel Wasser und Salzsole man nehmen soll. Die Menge des Wassers steht zwar vorne im Buch irgendwo, aber es hätte ja auch nicht geschadet, wenn man es einfach zu jedem Rezept dazugeschrieben hätte. Wie viel Salzsole verwendet werden soll, wird dagegen auch vorne im Buch nicht erwähnt.

Teilweise werden Zutaten verwendet, bei denen ich gar nicht wüsste, wo ich die kaufen sollte. Bzw. wenn ich die aus dem eigenen Garten verwenden würde, dann gäbe es nur wenige Wochen im Jahr (Beispiel: Kapuzinerkresseblüten, Zucchini-Blüten).

Es gibt zwar ein Rezeptverzeichnis und ein Register, aber Zutaten kann man nicht nachschlagen. Wenn man also noch etwas bestimmtest im Kühlschrank liegen hat und das verarbeiten möchte, dann muss man das ganze Buch durchblättern.

Da ich nur zwei Rezepte ausprobiert habe (aufgrund schwer beschaffbarer Zutaten und/oder eine Intoleranz), kann ich die Rezepte selbst nicht so gut bewerten. Der eine Smoothie war in Ordnung und den anderen konnte ich beim besten Willen nicht austrinken, so dass ich diesen auf den Kompost gekippt habe.

Vielleicht gibt es Detox- oder Grüne Smoothie-Fans, die was mit dem Buch anfangen können, aber ich gehöre wohl nicht zu ihnen. Zusammen mit der oben erwähnten Aufmachung des Buches sind das für mich leider nur 2 von 5 Sternen.


Mix it!: 120 vegane Rezepte aus dem Mixer
Mix it!: 120 vegane Rezepte aus dem Mixer
von Lena Suhr
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen Klasse Übersicht über alle Einsatzmöglichkeiten des Mixers, 12. April 2016
Am Anfang des Buchs erläutert die Autorin, wie sie zum Mixen gekommen ist und welche Mixer am besten geeignet sind. Diesen Text fand ich sehr sympathisch geschrieben.

Danach gibt es alle erdenklichen Gerichte, die sich mit einem Mixer zubereiten lassen: Smoothies, Pesto, Suppen, Salatsoßen, Eis, Waffel(teig) und Hundekekse (!).

Leider sind nicht alle Rezepte für einfache Standmixer geeignet. Mein Mixer erhitzt die Suppen leider auch bei längerer Mixzeit nicht so stark, dass sie genießbar wären. Die Suppe war höchstens lauwarm und schmeckte roh. Ich könnte mir aber vorstellen, dass ein Hochleistungsmixer damit keine Probleme hätte und die Suppe dann auch gut geschmeckt hätte.

Die restlichen Gerichte, die ich ausprobiert habe, waren aber alle sehr lecker. Vor allem das Eis habe ich jetzt schon mehrfach zubereitet und abgewandelt, weil es mir einfach so gut geschmeckt hat. Aber auch hierbei ist mein Mixer leider etwas überfordert, obwohl im Rezept steht "gelingt leicht". Das trifft wohl nur auf die Zubereitung mit einem besseren Gerät zu.

Insgesamt habe ich tolle Anregungen bekommen, was man alles mit einem Mixer anstellen kann und welche veganen Rezepte schnell zubereitet sind. Ich werde bestimmt noch mehr Rezepte dieses Buchs ausprobieren und spiele schon mit dem Gedanken, mir einen besseren Mixer für die Eisherstellung zu kaufen ;-)

Da die Rezepte aber eben nicht alle für einen "normalen" Mixer geeignet sind, gibt es von mir 4 von 5 Sternen.


One - Sie finden dich: Thriller (John-Milton-Reihe)
One - Sie finden dich: Thriller (John-Milton-Reihe)
von Mark Dawson
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Agententhriller, 11. März 2016
Der ehemalige Agent Milton, wird von seinem einstigen Arbeitgeber, dem britischen Geheimdienst, verfolgt, da keiner ungestraft aus diesem Job aussteigen darf. Der russische Geheimdienst tritt an ihn heran, da sie einen ehemaligen Kollegen von Milton gefangen halten und Milton für dessen Freilassung Kontakt zu einer anderen ehemaligen Kollegin herstellen soll.

Allgemein hat das Buch alles, was zu einem Agententhriller dazu gehört. Schauplätze in verschiedenen Ländern, die alle gut beschrieben sind, Actionszenen, sympathische und böse Agenten, die alle ihren eigenen Kopf haben und Intrigen und Verrat an allen Ecken. Trotzdem fehlte mir an einigen Stellen ein bisschen die Spannung. Aufgrund des Klappentextes hatte ich erwartet, dass man am Anfang noch mehr von der Verfolgung durch den eigenen Geheimdienst erfahren würde. Leider ist dieser Abschnitt relativ kurz gehalten. Stattdessen beginnt recht schnell die Suche nach Miltons ehemaliger Kollegin Beatrix und hierbei läuft vieles zu glatt. Hier wurde meiner Meinung nach einiges an Potential verschenkt. Wären diese Szenen nicht so glatt abgelaufen, wären sie vermutlich deutlich spannender gewesen. Während des Lesens dachte ich die ganze Zeit, dass es bestimmt bald richtig spannend wird und dann näherte sich das Buch schon dem Ende und es wurde klar, dass es keine Steigerung der Spannung geben wird. Trotzdem ist das Buch angenehm flüssig zu lesen, ich wollte immer wissen, wie es weitergeht und es gibt einige Entwicklungen im Handlungsstrang, die für mich unvorhersehbar waren, so dass ich die ganze Zeit bestens unterhalten wurde. Für fünf Sterne reicht mir das dann allerdings nicht, so dass ich nur vier Sterne (mit Tendenz nach oben) vergebe.


Never Say Anything: Thriller
Never Say Anything: Thriller
von Michael Lüders
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,95

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannendes Thema, aber das Buch konnte mich nicht richtig packen, 24. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Never Say Anything: Thriller (Taschenbuch)
Sophie gerät in einen Drohnenangriff, der von Amerikanern durchgeführt wird, aber keiner glaubt ihr. Stattdessen wird der Angriff Al-Qaida in die Schuhe geschoben.

Das Thema des Buches ist topaktuell und das Buch ist (wie ich finde) sehr authentisch geschrieben, was wohl auch daran liegt, dass der Autor des Buches Orientexperte ist. Und trotz dieses spannenden Themas und auch trotz des spannenden Grundgerüsts der Handlung konnte mich das Buch nicht fesseln. Das liegt wohl einerseits daran, dass ich mit Sophie bis zum Schluss nicht warmgeworden bin. Obwohl man einiges über sie erfährt, fühlte ich mich ihr nicht nahe. Andererseits lag es wohl auch daran, dass die Handlung relativ schnell ausgebremst wird. Während man am Anfang noch "live" beim Drohnenangriff dabei ist, beschränkt sich danach ein großer Teil des Buches auf Gespräche, Recherche und Telefonate. Auch wenn es danach noch ein paar "Actionszenen" gibt, lässt die Action doch gefühlt nach. Außerdem gibt es nur diesen einen Angriff, auf dem die ganze Handlung aufbaut und z.B. keine weiteren Nachforschungen mehr vor Ort. Auch wenn die ganzen Handlungen und Sophies Vorgehen nach dem Angriff durchaus realistisch geschildert werden und so geschehen sein könnten, wünscht man sich als Leser doch etwas mehr (als die Realität im Normallfall liefert).


Killerverse
Killerverse
von Ben Bauhaus
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Thiebecks zweiter Fall, 26. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Killerverse (Taschenbuch)
Der Ex-Kommissar Thiebeck wird von der LKA-Beamtin Henni um Hilfe bei der Auflösung einer Mordserie gebeten, da sie Angst hat, dass ihre Schwester ein nächstes Opfer sein könnte.

Das Buch ging zuerst etwas schleppend los, da Thiebeck zunächst nur am Computer und durch Befragung einiger Ex-Kollegen ermittelt. Erst als er dann wirkliche Zeugen befragt und sich auch die Tatorte ansieht, bin ich richtig warm mit dem Buch geworden. Am Anfang gibt es außerdem einige Szenen im Boxstudio, in dem Thiebeck trainiert (das ist wohl noch aus dem ersten Buch bekannt, das ich aber nicht gelesen habe), die mir nicht so gut gefallen haben, da er dort wesentlich unsympathischer und aufgesetzter wirkt, als im Rest des Buches. Auch den Schreibstil empfand ich am Anfang als sehr bemüht cool

Nachdem ich diesen ersten Abschnitt aber geschafft hatte, wirkte Thiebeck wie ausgewechselt und war mir sehr sympathisch. Ab da ließ sich das Buch auch viel besser lesen und der Schreibstil war dann so, wie ich es gerne mag (oder ich hatte mich schon dran gewöhnt).

Schön fand ich, dass im Laufe der Handlung die Geschichte aller potenziellen Opfer erklärt wird und diese auch alle irgendwie miteinander verbunden waren.

Insgesamt ist das Buch sehr spannend geschrieben und man konnte gut mitfiebern, wer wohl der Mörder ist und auch ob Thiebeck es wohl schaffen wird, das nächste Opfer rechtzeitig zu retten.

Ich würde das Buch allen empfehlen, die den ersten Band gelesen haben. Wer diesen noch nicht gelesen hat, sollte ihn vielleicht zuerst lesen, da hier im zweiten Band ein großer Teil der Handlung des ersten Bandes nacherzählt wird und man dann im Grunde genommen schon das Ende des ersten Bandes kennt. Nachträglich den ersten Band zu lesen, wird dann wohl nicht mehr ganz so viel Spaß machen. (Man muss den ersten Band aber nicht gelesen haben, um den zweiten Band zu verstehen.)

Obwohl mir das Buch sehr gut gefallen hat und ich es zum Schluss hin richtig verschlungen habe, gebe ich ihm aufgrund des etwas zähen Anfangs vier von fünf Sternen.


La Vita Seconda - Das zweite Leben
La Vita Seconda - Das zweite Leben

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verwirrend und ungewöhnlich, 23. Januar 2016
Eine Frau hat einen Autounfall und liegt danach im Koma. Eine andere Frau erwacht im 17. Jahrhundert, kann sich an nichts erinnern und kann nicht mehr sprechen.

Im Buch wechseln sich die Kapitel zu beiden Frauen immer ab, was zum Glück durch die Schriftart klar gekennzeichnet ist. Die beiden Kapitelsorten sind außerdem vom Schreibstil sehr unterschiedlich. Während die Kapitel in der Gegenwart relativ flott geschrieben sind, eher kurz sind und sich eine gewisse Spannung beim Lesen aufbaut, sind die Kapitel in der Vergangenheit etwas länger und enthalten viele historische Informationen, was mir an einigen Stellen leider zu viel war. Ich hätte mir gewünscht, dass die Kapitel in der Vergangenheit genau so spannend gewesen wären, wie die in der Gegenwart. So wollte ich beim Lesen immer schnell wieder zum nächsten Gegenwartkapitel kommen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich die Geschichte dort weiterentwickelt, während mich die Handlung in der Vergangenheit nicht so stark mitreißen konnte. Das lag vermutlich unter anderem daran, dass man dort nicht so viele Informationen über die Hintergründe der Geschichte erfahren hat und mir, wie gesagt, einige Stellen etwas zu "trocken" waren. Beim Lesen fallen einem immer wieder Dinge, Personen und Orte auf, die sich in der Vergangenheit und in der Gegenwart ähneln. Je aufmerksamer man hier liest, desto mehr Ähnlichkeiten können einem auffallen. Da ich das Buch als Rezensionsexemplar im Rahmen einer Leserunde erhalten habe, ist mir bei der anschließenden Diskussion erst bewusst geworden, wie viele solcher Stellen mir beim Lesen tatsächlich entgangen sind. Dieses Buch kann man also durchaus auch öfter lesen und es gibt bestimmt immer wieder etwas zu entdecken. Was mich beim Lesen etwas gestört hat, waren einige Stellen, die wohl (wenn ich die Autorin richtig verstanden habe) den Leser absichtlich verwirren sollten.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich die "Auflösung" bzw. das Ende richtig verstanden habe, da es innerhalb der Leserunde mehrere Auffassungen über die tatsächliche Bedeutung des Endes gab. Ich mag es lieber, wenn ein Ende eindeutig ist. Hier ist das Ende aber leider Interpretationssache. Es ist wohl noch ein zweiter Teil geplant, vielleicht wird das Ende (des ersten Teils) dadurch klarer, aber so wie es hier vorliegt, hat es mich nicht komplett zufrieden gestellt. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass es andere Leser wiederum genial finden. Da ich nicht gut im Interpretieren bin und lieber Tatsachen am Ende eines Buches vorgelegt bekomme, die Idee aber trotzdem super finde, gibt es von mir 3 von 5 Sternen.


Schneekind
Schneekind
von Silke Nowak
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

4.0 von 5 Sternen Ungewöhnliche Geschichte, 14. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Schneekind (Taschenbuch)
Anne hat eine Störung, die mit Weihnachten zusammenhängt und die sie (und ihr Therapeut) sich nicht erklären können. Um sich mit ihren Ängsten auseinander zu setzen, will sie Weihnachten mit der Familie ihres Verlobten verbringen.

Das Buch ist flüssig geschrieben und da es sehr spannend und nicht so lang ist, habe ich es heute fast am Stück durchgelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht.

Ich bin etwas zwiegespalten, wie ich die Geschichte finden soll, möchte hier aber auch nicht zu viel von der Handlung verraten, da man es definitiv selbst lesen sollte.

Ganz zufrieden bin ich mit dem Schluss nicht, was vielleicht auch daran liegt, dass noch relativ viele Seiten im Buch kommen, nachdem das Wesentliche eigentlich schon geklärt ist. Gleichzeitig finde ich das Ende aber auch ziemlich genial. Zusammenfassend kann man also sagen, dass es ein ungewöhnliches Buch ist, von dem sich am besten jeder selbst ein Bild machen sollte. Allerdings lieber als Ebook, da ich den Preis für die gebundene Ausgabe als zu hoch empfinde bei der eher kleinen Anzahl an Seiten.


Spielende Götter
Spielende Götter

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Freundschaft und Intrigen in der virtuellen Realität, 10. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Spielende Götter (Kindle Edition)
Die Gesellschaft ist in drei Klassen geteilt: Alphas, Betas und Laborans. Lucia (Beta) wird in der Schule von einigen Alphas gemobbt und will sich an ihnen in der virtuellen Realität Holus rächen, die extra dafür erschaffen wurde, um Streitereien "spielerisch" zu schlichten.

Das Buch spielt abwechselnd in der Realität und in der virtuellen Realität, die man sich wie ein Fantasy-Mittelalter vorstellen kann.

Die Idee hinter dem Buch finde ich toll und die meisten Charaktere wachsen einem während des Lesens ans Herz. Besonders schön finde ich, dass z.B. auch virtuelle Ethik thematisiert wird und vor allem Lucie eine sehr enge Beziehung zu den virtuellen Charakteren eingeht.

Obwohl das Buch eigentlich sehr flüssig geschrieben ist, fiel mir das Lesen etwas schwerer, weil die Charaktere jeweils einen Namen in der Realität und einen anderen Namen in der virtuellen Realität haben, die dazu auch noch meistens sehr ausgefallen sind, was es für mich nicht unbedingt leichter machte.

Am Anfang hat es mich etwas gestört, dass man überhaupt keine Hintergrundinformationen bekommt, wie es z.B. dazu gekommen ist, dass die Gesellschaft in drei Klassen unterteilt ist und wieso fast alle nur noch "Computerspielen" und ihr Handeln nicht hinterfragen. Darauf muss man sich also einlassen können beim Lesen, sonst ist das Buch vermutlich nichts für einen. Ich hatte deswegen auch zuerst etwas Startschwierigkeiten, aber mit der Zeit konnte ich mich mehr auf dieses Gedankenexperiment einlassen und dann war das Buch auch sehr spannend.

Aufgrund dieser Dinge, die mir das Lesen zuerst erschwert haben und da ich nicht immer alle Handlungen der (reellen) Figuren nachvollziehen konnte, würde ich dem Buch nur 3 Punkte geben. Da es aber zum Ende hin spannender wurde und ich die Idee hinter dem Buch sehr toll finde, gebe ich ihm doch noch 4 von 5 Punkten.


Todeskunst (Düstere Seelen 2)
Todeskunst (Düstere Seelen 2)
Preis: EUR 2,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Geschichte, 28. Dezember 2015
Das Buch handelt von Marie, die mit ihrer Tochter an den Waldrand zieht und sich aufgrund ihrer gemalten Bilder mit dem Zorn der Dorfbevölkerung und dem Dorfpolizisten rumschlagen muss. Zum Glück steht ihr dabei ihr Nachbar Jan zur Seite.

Mir gefällt das Buch sehr gut, weil es sich sehr flüssig lesen ließ und die Geschichte spannend bis zum Schluss war. Toll war außerdem, dass die Story nicht vorhersehbar war, aber trotzdem immer alle Handlungen nachvollziehbar waren. Bis zum Schluss habe ich deswegen miträtseln können, wer der Täter sein könnte. Die Charaktere waren gut und authentisch beschrieben, allerdings fand ich Marie nicht immer hundertprozentig sympathisch, da sie ihre Mitmenschen ziemlich ausnutzt und sich dieses im Verlauf des Buches kaum bessert. Hier hätte ich mir einen etwas sympathischeren Hauptcharakter gewünscht.

In der Ausgabe, die mir vorlag, waren außerdem noch sehr viele Schreibfehler, die mich etwas gestört haben.

Deswegen würde ich dem Buch am liebsten nur 4,5 von 5 Sternen geben. Da die Fehler aber ja die Geschichte eigentlich nicht beeinflussen und wohl bald behoben werden sollen, runde ich trotzdem auf 5 Punkte auf. Bei dem niedrigen Preis kann man eigentlich nichts falsch machen, da man hier ein Ebook erhält, das ich mir auch sehr gut als gedruckten Roman vorstellen könnte.


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