|
|
Beiträge von Opportunist
Top-Rezensenten Rang: 26.535
Hilfreiche Bewertungen: 68
|
|
Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".
|
Rezensionen verfasst von Opportunist
|
|
|
|
|
|
|
5.0 von 5 Sternen
"Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert!", 17. Januar 2013
Alberne Happy Ends und lächerlich unlogische Handlungen gehören der Vergangenheit an! Diese Serie möchte keineswegs die schönen Seiten des Lebens darstellen. Viel mehr möchte sie zeigen, dass sich nicht jede Geschichte zu einem fröhlichen Freudenfest verwandelt. Walter White, ein Durchschnittsmensch und Familienvater, wird aus Geldsorgen zunehmend zum Kriminellen, indem er Methamphetamin kocht, und ruiniert sein eigenes Leben und das seiner Familie. Je tiefer er in das Kartell rutscht, desto astronomischer wird sein Verdienst. Irgendwann gibt es nun mal kein zurück mehr... Nirgends passt der Spruch besser als hier: "Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert!"
|
|
|
|
|
|
|
|
|
5.0 von 5 Sternen
Schnell und einfach, 31. August 2012
Es gibt kaum eine einfachere und/oder schnellere Methode, um Punkte auf sein Konto hinzuzufügen! Ich habe es bisher schon 3 mal ausprobiert und es war jedes mal zuverlässig und schnell. Der Code kann direkt nach der Kaufbestätigung abgelesen bzw. kopiert und eingegeben werden. Egal ob direkt auf der Xbox 360 oder auf xbox.com, es hat immer einwandfrei funktioniert. Ich würde es jederzeit erneut kaufen!
|
|
|
|
|
|
|
Dark Souls
|
| Wird angeboten von TV-Hits-DVD-Serien-Gameshop |
| Preis: EUR 58,99 |
|
|
|
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Mensch ärgere Dich nicht!, 26. Juni 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Ach Nein! Es heißt ja "Hülle ärgere Dich nicht"! Man kämpft und kämpft und kämpft und ist kurz vor dem Ziel! Zack! Ein Schlag und man ist auch schon wieder tot! Alle gesammelten Seelen sind hinüber. Jede Menschlichkeit geht verloren. Mein erster Gedanken bei diesem Spiel war: "Wo lässt sich denn der Schwierigkeitsgrad ändern?!" Nun ja, es gibt keinen Schwierigkeitsgrad. Zumindest nicht im ersten Durchgang (Denn im zweiten wird es noch ein bisschen schwieriger!). Zur Auswahl steht nur "höllisch schwer"! Dabei ist dieses Spiel gar nicht so schlecht! Man kann nur leider nichts davon erkennen, da man permanent in Rage versetzt ist, oder in seinem eigenen Angstschweiß badet, da der nächste Boss so unglaublich mächtig zu sein scheint! Es ist wahr! Es ist frustrierend! Aber das Gefühl, einen mächtigen Gegner getötet zu haben, der nicht noch einmal auftaucht, ist unbeschreiblich gut! Um allen zukünftigen Käufern die Angst zu nehmen (oder allen, die es bereits weggeschmissen haben), hier eine kleine Liste, um es dennoch anzupacken: - Die Spielwelt ist sehr riesig! Ja, und? Tja, zudem ist sie auch nahtlos! Was heißt das? Das heißt, dass es (so gut wie) keine Ladezeiten während des Spiels gibt! Erkundungen durch Wälder, Ruinen und Burgen und keine einzige nervtötende Ladezeit! Überall befinden sich geheime Schleichwege, die die langen Wege angenehm abkürzen und die Frustration nach einem Tod senken. Stets motiviert hält man also die Augen offen, um erneut eine Abkürzung freizuschalten. Hauptsache man hat ein Leuchtfeuer (ein Platz an dem man sich regeneriert) in seiner Nähe, dann fühlt man sich sicher! - Die einzelnen Klassen können sehr verschieden aufgebaut werden, dank der guten alten Attribute! Intelligenz, Stärke, Kondition, Beweglichkeit... Magier, Ritter, Pyromant, Bogenschütze, und viele mehr... Der Charakter kann erstellt werden, wie man es gerne möchte. Man kann bis über Level 700 aufsteigen (ich denke nicht, dass das verheimlicht werden muss) und somit endlos in den Wahnsinn hineinleveln. Wenn folglich jemand sehr oft stirbt und den Mut verliert: Einfach mal ein wenig leveln! Irgendwann klappt das schon! - Wer einen Online-Zugang hat, darf sogar mit einer weiteren Person gegen die Bosse kämpfen oder Duelle austragen! Spieler gegen Spieler, oder Spieler mit Spieler, das bleibt einem selbst überlassen. Möchte man einen Kampf erleichtern oder seine eigene Macht demonstrieren? - Es gibt im Verhältnis zu anderen Spielen sehr viele Ausrüstungsgegenstände unter den Waffen und Sets. Die Rüstungen und Gewänder sind sehr gut gestaltet und können auch unterschieden werden. Auch die Waffen sehen immer wieder anders aus. Ein paar Dinge haben mich aber natürlich auch gestört: - Die Welt und seine (wenigen) NPCs sind sehr leblos. Jeder Charakter, dem man begegnet, hält langweilige Texte parat, kann sich kaum bewegen und kann in der Regel nur zwei Aktionen: Verkauf oder Unterstützung in Kämpfen. Quests gibt es keine. Jedenfalls kann man sie nicht sehen. Es sind lieblose kurze Geschichten ohne Inhalt, die man gerne mal übersieht. Auch die Gegner haben wohl nie das Laufen gelernt. Sie stehen nur in der Gegend herum und warten darauf, dass jemand vorbeikommt, den sie angreifen können (Dann bewegen sie sich natürlich!). Es liegt wohl hauptsächlich daran, dass die große nahtlose Spielwelt viel einbüßen muss, um auch ohne Stottern zu funktionieren (Und selbst die tauchen manchmal auf!). - Wie schon erwähnt: Es ist sehr schwer zu meistern! Ich habe ebenfalls wie viele andere zu Beginn den Mut verloren und gedacht: "Da stimmt doch etwas nicht!" Aber doch! Es stimmt alles! Man benötigt nur einen eisernen Willen, um sich gerade am Anfang durchzukämpfen! Später wird es sogar leichter, da man genug Erfahrung hat. Beim Start ist und bleibt es jedoch immer eine harte Nuss! - An Musik und Soundeffekten mangelt es ein wenig. Wenn überhaupt schläft man bei der Hintergrundmusik eher ein, als wachsam zu bleiben. - Die Story lässt sich mit 3 Worten beschreiben: "Glocke", "Dämonen" und "Herrschergefäß". Ich möchte nicht viel verraten, da es auch nicht viel zu verraten gibt. Man erhält kaum Anweisungen, wo man nun hin muss. Die Welt ist riesig und man verläuft sich häufig in die falsche Richtung. Im Spiel hilft einem niemand. Da das Spiel an sich aber dennoch qualitativ sehr hochwertig ist, verdient es 4 Sterne! Nur etwas mehr Story hätte ich mir gewünscht und nebenbei einige interessante Quests! Es fehlt nun mal die filmische Seite des Spiels... Grafisch ist es sehr gelungen und hält atemberaubende Aussichtspunkte bereit! Allein dafür lohnt es sich schon, sich dieses etwas andere Abenteuer anzulegen! Starke Dämonen hin oder her... Man weiß ein leichtes Spiel erst zu würdigen, wenn man ein schwieriges erlebt hat!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
2.0 von 5 Sternen
Stopp! Das ging mir jetzt zu schnell!, 1. März 2012
So viele schlechte Kunden-Rezensionen! Das muss doch letztendlich einen Grund haben, der alle miteinander vereint? Nun ja, meine Meinung ist, dass der Film mehr den Eindruck hinterlässt, als wäre er eine Fernsehserie. Ganz ehrlich: Eine Serie wäre wohl sicher ein größerer Erfolg gewesen! Das Problem liegt darin, dass der Film zu kurz ist, um eine komplexe Geschichte zu erzählen, die zwar linear abläuft, aber dennoch nur an Spannung gewinnt, wenn man lange genug davorsitzt. So wie es jetzt ist, hätte man daraus tatsächlich eine Serie produzieren könne, indem man alle 30 Minuten einen Schnitt macht. Das ist auch der Grund, warum so viele Leute, die den Film gesehen haben, ihn als ungenau und halbfertig betrachten. Besser wäre es gewesen, den Film, bzw. das erste Buch, in zwei Teile zu spalten, jeweils mit 120-150 Minuten Laufzeit. Das wäre deutlich sinnvoller gewesen, teurer, aber sinnvoller! Mit der deutschen Stimme von Saphira habe ich kein großes Problem, denn genauso habe ich mir sie vorgestellt und irgendeine Stimme muss man schließlich wählen, denn man kann es nicht allen recht machen. Die Schauspieler sind in Ordnung, sie sind nicht "perfekt", aber auch nicht "grottenschlecht". Also ich würde sagen, dass ein Remake vom ersten Teil zwar eine Unverschämtheit wäre, aber mit Sicherheit erfolgreicher wird, als dieser Film. Die Filmemacher haben sich Mühe gegeben, gar keine Frage, aber nun mal nicht genug Mühe geschöpft! Ein neues, längeres, zweiteiliges Drehbuch, ein Regisseur, der besser auf die Umsetzung achtet und eventuell andere Schauspieler, auch wenn ich mit den jetzigen recht zufrieden war. Letztendlich kann man froh sein, dass es überhaupt ein Film-Team geschafft hat, diesen Film umzusetzen und es ist besser, als gar kein Film! Eine Adaption kann nun mal nicht immer genau dem Buch entsprechen. Es gibt nämlich eine künstlerische Freiheit und wenn das Drehbuch so angenommen wird, wie es ist, ist es nun mal so, wie es ist. Die ~700 Seiten durch 7 zu teilen ist und bleibt eine Kunst an sich und kann einem nicht übel genommen werden. Mein Vorschlag wäre einfach nur gewesen: 2 Drehbücher, anstatt 1!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Eine 0 von 900 streichen, bitte!, 29. Februar 2012
Es ist unglaublich, wie stark man eine so komplexe Geschichte kürzen kann. Knapp 900 Minuten umfasst das Original in der Serie. Dieser Film versucht die wichtigsten Ereignisse lieblos in 90 Minuten zu verpacken. Nun ja, das Schlimmste an der Sache ist: Jemand, der die Folgen aus der Serie nicht gesehen hatte, wird mit diesem Film nicht viel anfangen können, da man nur wenig verstehen würde. Zudem wird weder Spannung noch Mitgefühl aufgebaut. Die sonst sehr lustigen und unterhaltsamen Szenen aus der Serie wirken hier gezwungen und platt. Sir Crocodile (der Bösewicht dieses Teils) kommt recht "normal" an den Zuschauer an. Man versteht nicht direkt, welche Intrigen und Machtspiele im Hintergrund abliefen und warum vor allem Ruffy so unglaublich wütend auf ihn ist. Die Kämpfe gegen die obersten Baroque-Agenten sind ebenfalls stark verkürzt und man erfährt nicht, wie die Strohhutpiraten denn nun die Schwachstellen herausfinden, bzw. welche Fähigkeiten die Feinde überhaupt haben! Hier einige Beispiele, die für den Zuschauer unschlüssig sind (diese dienen lediglich als Beweis): - Nami wundert sich über die "Piepmätze", welche aus dem Klimataktstock herauswirbeln. Dabei wurde dem Zuschauer nicht mitgeteilt, dass es sich um eine abstruse Konstruktion von Lysop handelt. - Es wurde nie erwähnt, dass Mr. 1 von der "Iron Blade-Frucht" gegessen hatte. - Die Rolle von Onkel Toto wird nicht deutlich. - Die Bindung zwischen Corsa und Vivi wird als selbstverständlich dargelegt. - Das Rennenten-Korps taucht ohne Ankündigung plötzlich auf und hat keine weitere Bedeutung für den Film. - Das Erkennungszeichen der Baroque-Firma wird nur ein einziges mal gezeigt und der Zuschauer weiß noch nicht einmal, dass es sich um jenes Zeichen handelt. - Alle Strohhut-Mitglieder haben plötzlich der Umgebung angepasste Kleidung an. - Die Szenen aus dem Goldregen-Casino fehlen komplett. Aus meiner Sicht ein wichtiger Wendepunkt. - und vieles mehr Also: Starke Kürzungen und folglich die Unverständlichkeit für die Zuschauer, die die Serie nicht gesehen haben. Des Weiteren wurde diesmal an der Synchronisation gespart. Toto spricht nicht überzeugend und verzweifelt. Die Tränen laufen über sein Gesicht, aber die Stimme bleibt vollkommen unberührt. In einem kleinen Abschnitt, in dem mehrere Soldaten zu sehen sind, hört man heraus, dass für alle Soldaten dieselbe Stimme verwendet wurde. Eine Stimme, hundertfach kopiert und gleichzeitig abgespielt. Einige Charaktere wurden komplett geändert und nicht vom Original-Sprecher synchronisiert. Überraschenderweise sind es nicht sehr viele, was wirklich positiv bewertet werden muss. Fast alle Charaktere haben ihre Original-Stimme aus der Serie. Alles in allem finde ich es unnötig, etwas neu zu verfilmen, was es schon in der Serie gab (und zwar um einiges besser). Viele Szenen wurden ein wenig modifiziert und weichen vom Original ab. War das etwa der Grund, diesen Film zu produzieren? Wie auch immer, der Film erfüllt seinen Zweck, um die Sammlung zu vervollständigen und ihn einmal zu "genießen". Er ist wie alle anderen Filme natürlich ungeschnitten und weist auch keine Dialog-Zensur auf. An sich ist der Film noch solide genug, um zu bestehen und deshalb reichen 2 Sterne vollkommen aus. Auch wenn ich gewusst hätte, wie lieblos der Film ist, hätte ich ihn gekauft, da es ganz einfach One Piece ist. Mein einziger Vorschlag wäre gewesen, die Story ein wenig mehr abzuändern und die Handlung für 90 Minuten (oder besser gesagt für mindestens 180 Minuten) zurechtzuschneiden, anstatt Stück für Stück einzelne Elemente herauszukopieren und zusammenzukleben. Nun ja, wer mir nicht zustimmt, sollte sich den Film nochmal genau anschauen. An alle zukünftigen Käufer: Entweder vorher die Serie gesehen haben, oder um die Sammlung zu komplettieren. Andernfalls ist dieser Film sehr schwer verständlich!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Schwert nach oben, Daumen nach unten, 25. Februar 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
"Flieg Vögelchen, flieg!" Ich habe mir schon gedacht, dass dieser Teil sehr stark an "Wind Waker" erinnern wird, dem meiner Meinung nach bestem Zelda-Spiel von allen. Allerdings wurde ich an einigen Stellen wirklich enttäuscht. Link... Was tust du uns hier an? "Wind Waker" war wirklich meisterhaft. Dieses große offene Meer, dieses Gefühl der endlosen Freiheit. Alles hat gestimmt. "Skyward Sword" versucht diesen grandiosen Teil auf der Wii zu imitieren. Die Grafik ähnelt sich stark, die "musikalischen Schwerthiebe" wurden übernommen, die Atmosphäre ist zum verwechseln ähnlich. Der Unterschied besteht darin, dass man nicht auf dem Meer unterwegs ist, sondern in der Luft, über den Wolken! Nun denn, ich betrachte zunächst mal die positiven Dinge des Spiels: Die Musik ist wunderbar! Ich habe selten ein so schönes und passendes Orchester gehört. Einige der Melodien sind zwar eher nervtötend und langweilig, aber der Großteil ist überwältigend! Es wirkte auf mich schon wie Filmmusik und genau das hebt eine profane Szene in den Stand einer perfekten Filmszene. Das Fliegen des entenähnlichen Vogels ist recht leicht, zwar an einigen Stellen umständlich, aber dennoch einfach. Die Größe des Hauptgebietes, in welchem das Fliegen möglich ist, scheint angenehm groß zu sein, wirkt aber in meinen Augen kleiner als die Welt in Wind Waker, zumal in "Skyward Sword" deutlich mehr Ladesequenzen auftauchen. Die Story ist nicht unbedingt was neues. Es ähnelt sich mal wieder stark mit den Vorgängern, aber genau das ist es doch, was man daran so mag, oder nicht? Ich möchte nichts über die Handlung verraten. Sie ist und bleibt "zeldatypisch". Ohne lange zu zögern; hier sind die negativen Punkte: - Das Spiel ist viel zu leicht! Warum? Es gibt eine Aurasuche, welche das Suchen und Finden von Gegenständen oder Personen erleichtert. Es gibt den Shiekastein, welcher einem Videos zeigt, mit Details zu diversen Rätseln. Ist man mal irgendwo stecken geblieben, läuft man einfach ins Heimatdorf, Entschuldigung: man fliegt ins Dorf, und schaut sich die benötigten Videos an. Lächerlich! Wo bleibt da der Spaß am Spiel, wenn andauernd die Verlockung besteht, die Lösungen bereits im Spiel zu haben? In "Ocarina of Time" für den 3DS, soll es diesen Stein angeblich auch geben, was das eigentlich so schwierige Spiel zu einem gemütlichen Spaziergang macht. Ich weiß, dass man diesen Stein ignorieren kann, aber Tatsache ist, dass er existiert und dem Spieler die Option lässt, sich den Lösungsweg anzuschauen. Zudem kommt noch eine verbesserte "Navi-Version" hinzu: Nerviger als je zuvor! Tipps an jeder Straßenecke und dazu auch noch grottenschlechte! Ich wünschte es gäbe von Anfang an eine Funktion, einen Schwierigkeitsgrad auszuwählen. Je schwieriger, desto weniger Tipps erhält man. - Die Grafik ähnelt zwar stark der von "Wind Waker" und das ist vollkommen in Ordnung, aber dennoch stört mich etwas daran. Es könnte an mir liegen, aber die Kanten von Texturen sind ziemlich verpixelt. Da hätte mir eine verschwommene Grafik besser gefallen. - Die einzelnen Gebiete, welche man besucht (im sogenannten Erdland; war wohl nichts mit Fliegen!), wie z.B. der Wald, sind häufig sehr irritierend aufgebaut. Ein Labyrinth! Hilfe! Man gewöhnt sich zwar schnell daran, sobald einige Verbindungswege freigelegt wurden, aber dennoch sind die Umgebungen zu verwirrend. Die ersten Dungeons, welche man betritt, sind hingegen seltsamerweise sehr übersichtlich! Da wurde wohl etwas verwechselt! - Die Steuerung ist zum wahnsinnig werden! Für meinen Geschmack ist das viel zu kompliziert! Alles ist mit einem albernen Menü verbunden und Items darf man von Anfang an auch nur ein einziges in die Schnellauswahl nehmen. Für den ein oder anderen mag das alles schön und gut sein, aber für mich ist das zu umständlich. Darüber hinaus lässt sich Link nur schwerfällig steuern. Man möchte z.B. an den Rand eines Abgrunds und... HUCH?! Ich bin runtergefallen... Man möchte eine Bombe werfen und... KRABUMM! Ich, inklusive die Bombe, plus alle umliegenden Bomben sind explodiert, da man es nicht geschafft hat die Bombe per Schütteln der Fernbedienung wegzuwerfen. Überhaupt wurde viel mehr Wert darauf gelegt, das Nunchuk und die Fernbedienung häufiger zu verwenden und vor allem intensiver! Dank Wii Motion Plus sogar noch präziser! Die Schwertführung ist zwar tatsächlich sehr präzise, aber bei ruckartigen Bewegungen wiederum sehr ungenau. Ach ja... Wii Motion Plus... Wäre da nicht immer diese... Kalibrierung... bei jedem Spielstart... nach jeder kurzen Pause... Wii Motion Plus hätte wirklich nicht sein müssen. Mich stört es nur noch mehr. - Mir ist ein kleiner Fehler aufgefallen, bzw. er fällt ins Auge! Jedes mal, wenn man einen Käfer gefunden hat, oder ein Item von einem Gegner, öffnet sich das Menü und es wird gezeigt, dass man das Item nun bereits bspw. 50 mal hat! Wann kommt das vor? Nach jedem neuen Spielstart, wird dieser Prozess zurückgesetzt und man muss sich den Salat nochmals anschauen, nachdem man einen der Gegenstände vom Boden aufhebt! Vielleicht ist das sogar Absicht, um den leicht vergesslichen Spielern zu zeigen, was das denn nun für ein Item ist! Mich treibt dieser Fehler in den Wahnsinn! Zeitverschwendung nennt man das! Na ja, es ist dennoch ein Zelda-Spiel und bleibt grandios. Ich vermute, dass die Wii größtenteils dafür schuld ist, dass Zelda so sehr in den Dreck gezogen wird, um "die ganze Familie" an die Wii zu holen. Aber nicht jeder ist "die ganze Familie". Dann lieber zu "Twilight Princess" greifen (wenn es nach mir geht das zweitbeste Zelda) oder eben "Wind Waker". "Ocarina of Time" sollte man sich nur als Wii-Version besorgen! Ein frohes Flattern wünsche ich. Nein, nein, natürlich im positiven Sinne!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Fus Ro Dah!, 22. Dezember 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Ihr steht auf einem Berg und überblickt das ganze Land. Am Horizont fliegt ein Drache der Abenddämmerung entgegen, in Richtung einer Ruine, auf der anderen Seite des Tals. Am Fuße des Bergs erkennt ihr ein Lager mit Riesen und wie eine anstürmende Gruppe von Soldaten gegen diese ankämpft. Das Risiko müsst ihr eingehen! Ab nach unten und zum Drachen... Doch was ist das? Der Drache wendet und kehrt zu euch um! Er baut sich direkt vor der untergehenden Sonne auf und speit sein Feuer! "Macht euch bereit! Der Drache kommt!" Ich war sehr beeindruckt von diesem Teil der Elder Scrolls-Reihe! Die unglaublich gut gelungene Weitsicht über das gesamte Land, bis hin zur nächsten Gebirgskette! Grafisch: Aller erste Klasse! Wer brillante Grafik mag, wird dieses Spiel lieben! Vor allem auch das Wasser wurde sehr gut animiert. Der wunderschöne Himmel mit seinen Wolkenformationen und den dahinter aufleuchtenden Sternen! Der Flug des Drachen durch die Berggipfel. Die lebendige Umwelt... und so weiter... Es gibt jedoch auch kleinere Makel, die ich mitunter auflisten werde: (insgesamt -1 Stern, da es wirklich nur Kleinigkeiten sind) - Story: Auch wenn es nicht jedem so vorkommen mag, ist die Story ziemlich kurz gehalten. Die Entwickler haben darauf geachtet, möglichst viele Nebenquests einzubauen, um den Spieler vom Hauptgeschehen abzulenken und somit die Spielzeit auszudehnen. Das Verhältnis von Haupt- und Nebenquests ist also mehr als unausbalanciert. Aber: Die Hauptstory ist annehmbar, sie ist nicht schlecht! Es geht darum, der Drachenplage im Land Einhalt zu gebieten und Alduin, den obersten Drachen, zu töten. Jeder getötete Drache verleiht eine Drachenseele und diese wiederum verleiht euch mächtige neue Angriffe... Aber zu viel möchte ich auch nicht verraten. - Dungeons: Dungeons, also die unzähligen Kerker, Festungen, Höhlen und Verstecke, bilden den größten Teil des Erlebnisses. Teilweise sind diese recht einfach gestrickt und leicht zu bewältigen, zumal die eingebauten, versteckten Fallen keine großen Herausforderungen darstellen. Hinzu kommt, dass viele Dungeons mit den selben Bauteilen errichtet wurden, wie beinahe alle anderen auch. Es ist immer ein Hauch von "Gruft" dabei. Die Gegner, die sich hier befinden, benehmen sich oftmals sehr primitiv und weisen selten eine Taktik auf. die Ausnahme bilden die Endbosse, die sich in jedem Dungeon befinden. Meine Schätzung für alle erkundbaren Dungeons liegt bei etwa 100 Stück. Wobei es durchaus mehr sein können! Jedenfalls sind einige Katakomben mehr eine Qual, anstatt ein freudiges Erkunden, denn diese sind manchmal derart riesig, sodass man irgendwann verzweifelt in einer Ecke kauert und sich nur noch wünscht, wieder Tageslicht zu sehen! (Nein, damit meine ich nicht mich selbst!) - Oberwelt: An der Oberfläche befinden sich neun Fürstentümer und folglich neun Hauptstädte. Hinzu kommen noch vereinzelte, kleinere Ortschaften. Die Hauptstädte sind dieses mal viel lebendiger, als in den Vorgängern und dadurch erhöht sich nun mal auch die Anzahl an zu vergebenden Quests. Gilden, wie die der Diebe, der Krieger und der Magier sind selbstverständlich auch vorhanden. Die Besonderheit in der großen Welt ist, dass überall Drachen unterwegs sind! Zu Beginn sind diese wirklich beeindruckend! Doch nach etwa 5 Kämpfen merkt man, dass das Verhaltensmuster der Drachen immer dasselbe ist. Nach 10 Kämpfen stören die Drachen, wo sie nur können! Überall tauchen sie auf! Und wann darf man sich teleportieren? Genau! Erst wenn keine Gegner in der Nähe sind! Also bleibt nur die Möglichkeit wegzurennen, oder den Drachen zu töten! Nun ja... schwierig sind die Kämpfe letztendlich auch nicht... und schon kann man sich an einen entdeckten Ort schicken lassen. Das Teleport-System beschleunigt das Spiel zwar, aber die Möglichkeit, den Spieler überall hinsenden zu können, wo bereits Orte auf der Karte aufgedeckt wurden, machen das Spiel schnell uninteressant. - Innenräume: Moment mal... das... das habe ich doch schon mal gesehen... Diese Innenausstattung... es ist alles exakt gleich! Warum waren die Entwickler so faul, viele vorhandene Räume einfach weiterhin zu kopieren! "Copy and Paste", war das Motto! Ihr werdet es schon merken! Ganz Skyrim wurde von nur einem einzigen Architekten entworfen! Na ja, wir wollen mal nicht übertreiben. Generell sind die Gasthäuser betroffen. - Schwierigkeitsgrad: Dieser lässt sich ja verstellen, huch! Und zwar wann und wo man will! Je höher der Grad, desto schneller levelt man. Je niedriger, desto langsamer... Ich hätte es jedoch bevorzugt, die einzelnen Schwierigkeitsgrade erst nach und nach freizuspielen. Man beginnt mit Novize, nach dem ersten Durchspielen erhält man Lehrling... und zu guter letzt Meister! Jedes mal hätte man neue Besonderheiten einbauen können. Aber gut, man kennt es ja so bereits aus Oblivion. - Level-System: Es ist so ähnlich, wie in Oblivion. Man verbessert durch Kämpfe/Schlösserknacken/Taschendiebstähle/eingesteckte Treffer... die jeweilige Fähigkeit. Jedes mal, wenn eine Fähigkeit verbessert wurde, steigt der Level-Fortschritt ein wenig. Bei einer neuen Stufe, hat man die Auswahl, Magie, Ausdauer oder Gesundheit zu steigern und anschließend seine Talente zu erhöhen. Jedes Talent orientiert sich dabei an den vorgegebenen Werten des Fortschritts an der Fähigkeit. Es ist zwar eine nette Idee und man steigt zu Beginn sehr schnell Stufen auf, aber gegen Ende wird es unheimlich langsam. Die einzige Abhilfe wäre nur, seine Spezialisierung zu wechseln, d.h. ein Magier lernt Krieger-Fähigkeiten. Und genau das macht das Spiel gegen Ende ermüdend. Man benötigt nur einen einzigen Charakter für alles! Eine bessere Lösung wäre gewesen: Sobald man sich spezialisiert hat, werden alle anderen Talente gestrichen. Dies hätte impliziert, dass man mehrere Charaktere starten müsste. Charakter-Erstellung: Leider, leider, leider darf man dieses mal keine verunstalteten Monster erstellen... Egal was man macht, sie werden nicht so scheußlich, wie in Oblivion! WARUM NUR?! DAS WAR TOLL!!! Egal, es stehen immer noch genug Rassen zur Auswahl und es lassen sich immerhin noch einige Änderungen vornehmen. Musik: Die musikalische Untermalung hat mich ein wenig an Beowulf (Film, 2007) erinnert und das ist auch gut so! Es hört sich alles sehr nordisch an! Ich kann mich hier nicht beschweren. Auch die SEs und Synchronisierungen sind alle gelungen. Nur manchmal überschneiden sich einige Texte und alles wird unverständlich. Um es mal auf den Punkt zu bringen: Durch die oben genannten Punkte kommt viel Schlechtes ans Licht. Dies habe ich jedoch nur so getan, um den fehlenden Stern zu erklären! Es ist eines der besten Rollenspiele, in dessen Genuss ich je kommen durfte, auch wenn es einige Schandflecken hat. Wer sich für Elder Scrolls, Rollenspiele oder die nordische Welt interessiert, ist hier bestens aufgehoben! Auf keinen Fall entgehen lassen! "Drachen gibt es genug, die man schlachten darf! Was will man mehr?"
|
|
|
|
|
|
|
|
|
28 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Nichts ist wahr! Alles ist erlaubt!, 19. Dezember 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Oder sollte ich den Titel besser umformen in: "Das ist doch wohl nicht wahr! Ist das denn erlaubt?!" Meine schlimmste Befürchtung hat sich letztendlich bestätigt: Die Assassin's Creed-Serie wird zunehmend schlechter. Ihr fragt euch was die Gründe sind? Ohne langes Gerede sollt ihr sie bekommen: Die Story: "Was ist das?", fragte der Entwickler die Fans. "Das ist das, was das Spiel am Leben hält!", antwortete ein Fan und erdolchte den Entwickler... Ich glaube, dass die Definition von "Story" mittlerweile wie folgt aussieht: "Ein Element im Spiel, welches möglichst wenig zur Geltung kommen sollte, um den Profit hoch zu halten und die Ausgaben zu senken." Bis auf die Tatsache, dass ein Greis durch Konstantinopel geistert und nach Schlüsseln und Büchern sucht, passiert hier nicht viel. Nach jedem gefundenen Schlüssel, welcher das Geheimnis um Altaïr lösen soll, hat man die besondere Ehre, Altaïr's Geschichte weiterzuspielen und zwar an jenem Punkt, an dem sie im ersten Teil geendet hat. Diese Sequenzen sind jedoch so kurz, wie frisch geschnittene Fingernägel! Wenn man zwei Augen zudrückt und sehr großzügig ist, tötet man insgesamt drei Hauptziele. Im ersten Teil waren es noch neun! Die meiste Zeit ist man, wie schon erwähnt, damit beschäftigt, Schlüssel zu suchen... Man fragt sich natürlich auch, was denn Desmond in der Zwischenzeit so macht. Nun ja... er sitzt auf einer Animus-Insel fest, wie sie hässlicher nicht sein könnte und unterhält sich mit imaginären Subjekten. Nichts spielt sich in der Wirklichkeit ab. Alles was ihr mit Desmond tun könnt, ist, einzelne Sequenzen (in etwa wie ein Jump'n'Run) zu beenden. Diese Sequenzen sind selbstverständlich in schlichtem grau gehalten, genauso wie die Animus-Insel. Zu alledem wird die Story gegen Ende des Spiels so verwirrend fortgesetzt, dass man beinahe meinen könnte, die Game Designer hätten absolut keine Ideen mehr! Teil eins und zwei hatten schöne, klare, offene Enden. Teil drei wurde schon etwas konfuser. Aber hier!? So ein Durcheinander! Da ist ja sogar unsere Existenz und das Universum deutlicher! Ich habe so das Gefühl, dass die Story schon längst zu Ende ist und die Entwickler einfach aus Geldgier gezwungen sind, etwas neues zu erfinden. "Da! Frisst das, was wir euch geben! Ob es vergiftet wurde interessiert uns nicht!" Nebenmissionen: Wem die Story zu langweilig wird, hat die Möglichkeit, Templerfesten zu erobern (wie im dritten Teil) und diese zu beschützen, indem man Meister-Assassinen ausbildet. Jeder Meister-Assassine bietet euch weitere Aufgaben an, in denen ihr zumeist lieblose Attentate ausführen müsst. Diese sehen zu 90% wie folgt aus: - Meister-Assassine bietet Mission an (mit Level 10) - Ihr spaziert mit dem Meister-Assassinen durch die Gegend - Ungefährliche und friedfertige Person taucht auf (Ziel) - Meister-Assassine vermasselt alles - Meister-Assassine bietet Mission an (mit Level 14) - Erneuter Versuch das Ziel zu töten und es klappt Dabei ist zu beachten: - Es gibt nur sehr kurze, unnatürliche Dialoge - Es gibt keine Szenen Nun denn, wem auch das nicht zusagt, kann immer noch ein "Tower Defense" mit Assassinen starten (Assassinenfeste verteidigen). Ihr befehligt einige verschiedene Assassinen (z.B. Armbrust, Luft-Attentäter, Bomben-Werfer) und müsst alle anstürmenden Templer eliminieren. Mit der richtigen Taktik lassen sich jedoch alle Schwierigkeitsstufen problemlos meistern (immer mit der selben Taktik!). Zu guter letzt könnt ihr noch 100 Datenfragmente sammeln, Läden/Sehenswürdigkeiten renovieren/kaufen, oder Fraktions-Missionen erledigen. Dasselbe gab es allerdings auch im dritten Teil. Gewalt: Das Blut war wie immer bei Spielstart ausgestellt. Die Kämpfe mit den Soldaten sind selbstverständlich wie immer blutig genug. Und wie sieht es bei den Haupt- und Nebenzielen aus? Es werden keinerlei grausame Taten gezeigt und folglich verspürt man auch keinen Hass auf die zu tötende Zielperson. Tiefgreifende Dialoge zwischen den Opfern und Ezio gibt es auch kaum. "Ruhe in Frieden...", sprach Ezio... Ja, ich ruhe auch bald in Frieden, wenn das so weitergeht! Desynchronisation: Wer kennt es nicht? Wie ich es schon in der Rezension zum dritten Teil geschrieben hatte, ist es auch hier! Jeder Fehler wird damit bestraft, dass man desynchronisiert wird, d. h. man beginnt am letzten Checkpoint. Die Ladezeit (Xbox 360) beträgt etwa zwischen 20-25 Sekunden. Erst dann darf man es erneut versuchen! Was wird dort geladen? Die gesamte Stadt Konstantinopel? Schlechte Programmierung, mehr nicht... Das alles wird noch dadurch unterstützt, dass Ezio, der alte Opa, nicht mehr wie ein hyperaktiver Affe durch die Gegend klettern kann, sondern vielmehr alle 10 Meter einen zu weiten oder zu kurzen Sprung hinlegt, ausversehentlich vom Dach stürzt, oder eine Kante nicht greift. Der Fokus auf einen Gegner läuft auch nicht einwandfrei, also greift man eben erst mal einen Zivilisten und seinen Begleiter an, bevor man das eigentliche Ziel umlegt! Die Steuerung wurde also verschlechtert... Musik/Ton: Ich weiß nicht woran es liegt, aber häufig fehlt die Musik gänzlich, obwohl sie in den Optionen auf "10" gestellt ist. Zudem ist die Aufnahme von Ezio's Stimme, die wohl billigste, dich je gehört habe! Bei jedem Klettern/Springen/Fallen hört man die Stimme mehrfach hintereinander überspielt. Die Qualität ist nicht kristallklar, sondern eher so, als ob jemand ein wenig experimentiert hat und die Stimme gedämpft wurde. Die Dialoge sind wieder normal... Gestaltung: Die gesamte Stadt ist ein Teppich-Wunderland, gebaut unter einer gigantischen Kuppel (genannt "Himmel"), welche sich kontinuierlich dreht. Im dritten Teil, gab es auch schon diese Kuppel (gestohlen aus der Truman Show!) und genau dieselbe wurde auch hier eingesetzt: Die einzige Ausnahme ist, dass der Himmel beinahe den ganzen Tag gelblich gefärbt ist. Als Referenz zu einem wirklich gelungenen Himmel, kann ich nur "The Elder Scrolls V: Skyrim" nennen, oder aber auch "Two Worlds II". Meiner Meinung nach zeugt der Himmel in Assassin's Creed einfach nur von hastigen Entwicklern. Übrigens gibt es nur Konstantinopel zu erkunden + eine weitere Gegend, die ich aber nicht dazu zähle. Bomben: Neu hinzugefügt wurden z. B. die Bomben. In der gesamten Stadt (und sogar im Untergrund!) gibt es Bomben-Kästen, mit denen ihr Bomben herstellen könnt. Die Zutaten kann man von Schwarzmarkt-Händlern, oder aus Truhen besorgen, welche überall verstreut sind. Tadaaa! Und schon hat man die erste Bombe geworfen! Krabumm macht die Bombe! Genau! Und wie macht der Soldat? Autsch! Ja! In der Regel sind die Bomben recht uneffektiv, wenn man doch andauernd Assassinen befehligen kann, die blitzartig alle Gegner eliminieren! Aber zur Ablenkung? Ein wenig Nebel... Schleichen... Und das Attentat im grauen Schleier verüben! Aber was ist das? Man trifft ja niemanden im Nebel! Man sieht ja selbst kaum etwas! Wo ist denn das Ziel hin? Ah da! Nein, das waren zwei Zivilisten! Ach Mist! Ich bin desynchronisiert! Multiplayer: Vom Multiplayer war ich seltsamerweise ziemlich positiv überrascht und genau das ist das Problem! Es wurde viel zu viel Wert auf den Mehrspieler-Modus gelegt, sodass die eigentliche Geschichte vernachlässigt wurde! Dieser Modus ist bereits dermaßen umfangreich geworden, dass Assassin's Creed schon prinzipiell zu 80% ein Multiplayer-Titel ist! - Es gibt ein Level-System (bis Level 50) - Ein Geschäft mit allerlei neuen Ausrüstungen, Fähigkeiten und Profil-Ausschmückungen wird angeboten - Unzählige Spiel-Varianten stehen zur Verfügung (im Team oder alleine) - Man kann Titel freischalten, die man unter seinen Namen einblenden lässt (durch bestimmte Tätigkeiten im Mehrspieler) Man wird also überschwemmt von einer Welle an neuen Extras. Alles schön und gut, aber es gibt auch eine dunkle Seite... Mit jedem Start des Mehrspielers, ist unter den Chat-Optionen der Lautsprecher auf alle Mitspieler gestellt (Xbox 360). Man hört somit den bellenden Hund und das heulende Baby im Hintergrund. Dazu kommen noch das Gefluche eines 6-Jährigen, das Gekicher von einem Haufen Besoffenen und eine unheimliche Person, die einen Monolog führt. Na dann schalten wir erst mal alles auf die private Party um. Huch! Der Level 50er dort macht ja mit jedem Attentat 1500 Punkte, egal wo ich bin oder was ich mache! Unfair! Je höher das Level, desto leichter wird es. Ein Level 1er ist folglich schutzlos den Profis ausgeliefert! Zack! Und tot! Die Gruppen-Zusammenstellung ist auch mehr als fragwürdig: Gruppe 1: - Person A (Level 1) - Person B (Level 10) - Person C (Level 15) - man selbst Gruppe 2: - Person E (Level 50) - Person F (Level 15) - Person G (Level 38) - Person H (Level 11) Wenn es eine Wette gäbe: Ich setze mein gesamtes Vermögen auf Gruppe 2! Oh je! Person B und C haben das Spiel verlassen... Dann probiere ich es eben mit dem Level 1er zusammen! Da vorne müsste ein Ziel sein! Ach nö! Ich bin ja schon tot! Aber diesmal klappt es! "Einfach nur "X" drücken... Was...?! Nein, nicht den Zivilisten! Ich wollte doch die Person daneben töten! Wieso funktioniert hier nichts, wie ich es will?!" Um mal zu einem Fazit zu kommen: Wer mit dem Gedanken spielt, seinen ersten Teil zu kaufen: Bitte beginnt mit Teil 1 und 2! Hier wird die beste Story geboten und der Mehrspieler taucht noch nicht auf! Teil 3 und 4 sind lediglich für diejenigen gedacht, die gerne und viel im Multispieler sind und eine gute Story verabscheuen, oder einfach nur die Sammlung komplettieren wollen. Ich weiß ehrlich nicht, was da für Leute arbeiten. Aber ich bin mir sicher, dass die Mitarbeiter von Teil 1 und 2 nicht mehr da sind! Diejenigen, die die ersten Ideen hatten und alles initiierten. Den jetzigen Entwicklern geht es nicht mehr um die Qualität, sondern nur noch um den Gewinn, den sie einstreichen. In kurzer Zeit viel Müll zu produzieren, ist scheinbar besser, anstatt lange Zeit an einem Puzzle zu sitzen und das Endprodukt zu bestaunen. Das ärgerliche ist: Viele Spieler sind begeistert und somit wissen die Entwickler: "Dann machen wir das nächstes mal genauso, bloß mit noch mehr Multispieler und noch weniger Story! Also brauchen wir nur ein halbes Jahr in der Produktion und machen dennoch denselben Gewinn!" Die meisten Rezensionen hier basieren entweder auf der Tatsache, dass die Verfasser nie Teil 1 und 2 gespielt haben, oder, dass sie nicht zugeben wollen, wie schlecht der Teil geworden ist... Immerhin ist man ja ein Fanatiker... Und damit sage ich: Desynchronisiert... viel Glück im nächsten Teil...
|
|
|
|
|
|
|
|
|
4.0 von 5 Sternen
Schöner Film! Aber was ist das...?, 7. Oktober 2011
Wer den Film als Blu-Ray gesehen hat, weiß natürlich wie scharf eine Animation sein kann! Die Story ist und bleibt selbstverständlich auch ein Meisterwerk, eine action-reiche, humorvolle Geschichte, in welcher Zorro ausnahmsweise mal die oberste Hauptrolle spielen darf. Auch mit der Musik bin ich rund um zufrieden! Woran scheitert es letztendlich an den 5 Sternen? Was ist geschehen? - Einzelne Szenen sind verpixelt, d.h. sie sind nicht scharfkantig, sondern stufig. Das Bild ist zwar immer noch deutlich erkennbar, aber es stört den Film und springt einen förmlich an. Ich habe den Film umgetauscht (erneut Blu-Ray) und habe dasselbe Problem an den selben Stellen. Der Bereich, an dem es am häufigsten auftritt, befindet sich etwa bei Minute 55-60. Wer ganz genau hinsieht, findet diesen Fehler auch in der DVD-Fassung. Hierbei tritt dieser aber nicht so in den Vordergrund, da das Gesamtbild schwammiger erscheint. (Meines Wissens hat die Japan-Fassung diesen Fehler gar nicht, oder nur in einem sehr abgeschwächten Grad!) - Zudem ist die Verpackung deutlich weniger wert, wenn man bedenkt, dass die DVD-Version ein Poster (vielleicht nicht so essentiell) birgt und außerdem optisch besser aussieht, da sich die DVD in einer 2. Box, einer Art Buch, befindet. Die Sammlung sieht dementsprechend besser aus. Die verbliebenen 4 Sterne gelten also lediglich dem Film, da an diesem weiterhin nichts auszusetzen ist. Wem die Box egal ist und einige Verpixelungen gegen Ende des Films verkraftet, kann ohne Bedenken die Blu-Ray-Version nehmen. Alle anderen sollten eher zur DVD greifen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Genau das richtige für Action-Liebhaber!, 27. August 2011
Vorab kann ich absolut keine der schlechten Rezensionen nachvollziehen. Die Qualität der Animation wirkt überraschend real und man könnte meinen, dass dieser Film gar keine Animation ist, sondern zu 100% nur reale Schauspieler den Film darstellen. Die BGMs und Soundtracks sind grandios komponiert und erheben das epische Gefühl nur noch mehr. Es ist ein Action-Spektakel im Dänemark des 5. Jahrhunderts, wie es im Buche steht. Fantastische Kämpfe mit Monstern und Drachen, sowie wertvolle Weisheiten und Belehrungen über Heldentaten und die Begierde nach Ruhm und Reichtum, bestücken den Film in brillanter Weise. Ich gebe zu, dass die Altersfreigabe ab 12 Jahren keineswegs berechtigt ist und ich sie auch nicht verstehe. Das Abreißen und Herumschmeißen von Gliedmaßen, Durchbohren von Körpern und folglich die Tonnen an Blut, die fließen, hätten den Testern ins Auge fallen müssen und zumindest eine Freigabe ab 16 hervorrufen sollen. Auch Suizid und vereinzelte Anspielungen auf "schmutzigen" Sex tauchen auf. Aber nun ja, im angetrunkenen Zustand soll die Auffassungsgabe bekanntlich abnehmen. Vor allem durch die realistische Darstellung, sollten daher Zuschauer unter 16 Jahren eher nicht dabei sein. Ebenfalls erwähnenswert ist die aufwändige Motion-Capture-Technik in einem der weltgrößten Studios, speziell für diese Produktion. Diejenigen, die die schlechten Bewertungen geschrieben haben, sind aus meiner Sicht eher auf Friede-Freude-Eierkuchen-Filme aus, mit einem kitschigen, klischeehaften Happy-End. Es ist eine Art Gruppenzwang, der sich im 1-2 Sterne-Bereich durchzwängt und vermehrt hat. Da sich dieses alberne Phänomen des Gruppenzwangs stetig ausbreitet, gehe ich noch kurz auf die 1-Stern-Kritikpunkte ein: Es wird behauptet, dass die Menschen im Film wie Puppen wirken. Eines steht fest: Es wurden tatsächlich Puppen verwendet, um die leblosen, durch die Luft geschleuderten Körper möglichst real darzustellen. (Wir erinnern uns: Es ist ein Motion Capture-Film!) Na wie sieht denn so ein toter Mensch aus, wenn man ihn herumschleudert? Wird er wieder aufstehen? Wird er seine Hände schützend vor den Kopf nehmen? Nein! Denn sie sind tot! Diese Menschen durch Puppen zu ersetzen, ergibt Sinn! Man hätte ja zudem auch keine lebenden Menschen für solche Stunts verwenden können. Das zuständige Programm muss ja schließlich ein Objekt haben, welches animiert werden kann. Der Vergleich der Schauspieler mit Puppenspielern, ist denkbar falsch. Die schauspielerischen Fähigkeiten wurden in keinster Weise eingeschränkt. Gestik und Mimik wurden größtenteils von den real agierenden Darstellern übernommen und in die Animation umgesetzt. Es ist also Mimik vorhanden! Meines Erachtens wirkt die Art, wie die Charaktere auftreten, wie die eines echten Menschen. Einfach mal genauer hinschauen! Man ist diese neuartige Art des Films nun mal noch nicht vollkommen gewöhnt. Ein Puppenspiel findet hier nicht statt! Zudem weisen die animierten Charaktere eine enorme Ähnlichkeit zu den realen Schauspielern auf. Wäre es ein Puppenspiel, müssten die echten Schauspieler an Fäden hängen. Dies tun sie jedoch nicht. Es wird behauptet, dass die Story kaum oder gar nicht vorhanden ist! Kaum oder keine Story bedeutet für mich: Beowulf und seine Recken sitzen im Stuhlkreis und starren sich gegenseitig an und zwar volle 100 Minuten! Ist das der Fall? Nein! Die Story weist das typische Film-Muster auf: Es gibt eine Exposition, zwei Plot Points, eine Konfrontation und eine Auflösung. Auch wenn Beowulf des öfteren sehr übertrieben dargestellt wird, ist er ein Charakter, welcher sich entwickelt und Stärken und Schwächen zeigt. Man muss die Augen und die Ohren offen halten, um etwas vom Film mitzubekommen! Aber wer das nicht macht, empfindet den Film auch als schlecht. Übrigens muss ein Spielfilm niemals historisch korrekt sein. Es steht den Filmemachern stets eine Tür mit der Aufschrift "Künstlerische Freiheit" offen. Wen die Tatsache stört, dass ein Film nicht exakt nach Fakten und Daten verläuft, sollte besser eine Dokumentation in Betracht ziehen und Spielfilme gänzlich auslassen. Man kann einen Film nicht zu Tode verurteilen, nur weil er nicht nach der perfekten Vorlage gedreht wurde. Das wäre doch langweilig, wenn sich jede Version der anderen auf das Haar gleicht. Jeder Einzelne, der an der Produktion des Films beteiligt war, hat mit großer Sicherheit Besseres verdient, als so viele (oft) unbegründete Rezensionen. Wer die dokumentierten Produktions-Videos zum Film gesehen hat, weiß ihn gewiss mehr zu schätzen. Dort werden die Mühen und der Aufwand gut sichtbar! Wer actionlastige Animationsfilme mit einer ordentlichen Portion Gewalt mag, ist hier genau richtig. Auch die Story und alles andere kommt dazu, noch seinen Teil beizutragen, und das ist die Kunst an diesem Film! Bildgewaltig und spekatkulär! Einer der besten Animationsfilme überhaupt! Die Legende von Beowulf!
|
|
|