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Rezensionen verfasst von
C. Rösler
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Kinder der Freiheit: Roman (Jahrhundert-Trilogie, Band 3)
Kinder der Freiheit: Roman (Jahrhundert-Trilogie, Band 3)
von Ken Follett
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,99

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein großer Wurf für Herrn Follett und seine gut aussehenden und gut angezogenen Helden, 8. Januar 2015
Nach bewährtem Muster lässt Ken Follett seine meistens gut aussehenden und gut angezogenen Helden durch die frühe zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts schreiten, immer am Nabel der Geschichte. Insgesamt gibt es vier Handlungsstränge: USA/Kennedy/Kubakrise/Rassismus/Martin Luther King, Großbritannien und die Pop-Revolution, DDR/Mauerbau und UdSSR/Chruschtschow. Die Geschichten plätschern irgendwie so dahin und sind weit gehend vorhersehbar. Die Vorhersehbarkeit liegt bei mir an zwei Gründen: Zum einen verfüge ich über gewisse Geschichtskenntnisse und wusste daher meistens ungefähr, was als nächstes passiert (nur das Ausmaß des Rassismus in den 60er Jahren hat mich überrascht, entsprechend fand ich diese Episode noch am fesselndsten). Außerdem folgt das Liebesleid und Liebesglück der Protagonisten dem irgendwie altbekannten Ken-Follett-Muster. Nervend außerdem, dass die (wahlweise) Bösen und/oder Dummköpfe an unmodischen Anzügen erkennbar sind und auch sonst nicht übermäßig gut aussehen. An diesen Stellen habe ich mich nach Autoren zurückgesehnt, die ein wenig mehr Herz für die Verschrobenen dieser Welt zeigen.
Wie kann es sein, dass ich das Buch schwach bewerte, mich aber dennoch durch 1200 Seiten gekämpft habe? Ich wurde im Dezember von einer Krankheit darnieder gelegt, und alle wissen, dass in so einem Fall die leichte Kost mehr willkommen ist. Im gesunden Zustand hätte ich es sicher nach einem Drittel sein lassen.
Insgesamt eine Enttäuschung. Das mittelmäßige Vörgängerbuch wird leider nochmal deutlich unterboten.


Die größten Lügen der Geschichte: Wie "historische Wahrheiten" gefälscht wurden
Die größten Lügen der Geschichte: Wie "historische Wahrheiten" gefälscht wurden
von Frank Fabian
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,99

19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein grundsätzlich interessantes Thema versinkt in Polemik, Meinungsmache und endlosen Wiederholungen, 6. Januar 2012
Ich habe die ersten drei Kapitel des Buches gelesen (über Moses, Alexander und Cäsar) und habe das Buch dann beiseite gelegt, da ich es nicht mehr weiterlesen konnte. Schade eigentlich, denn der an sich wichtige und richtige Ansatz des Buches (große Persönlichkeiten vor einem humanistischen Hintergrund zu beurteilen und deren "Legende" auf Wahrheitsgehalt zu untersuchen) wird in einem ungenießbaren Schreibstil quasi "versenkt". Dabei lesen sich die Anfänge der Kapitel, wenn es im Schweinsgalopp durch die jeweilige Vita der Persönlichkeiten geht, noch ganz passabel. Der Autor verpasst es leider, einfach mal Fakten für sich sprechen zu lassen. Ihm genügt es auch nicht, dem Leser seine Meinung in (weder besonders geschliffener noch unterhaltsamer) Polemik mitzuteilen; nein, er will es dem Leser regelrecht einhämmern. Dazu benutzt er extrem häufig Wiederholungen. Des Öfteren "gelingt" es ihm sogar, sich innerhalb eines Satzes zu wiederholen. Nach drei Kapiteln hatte einfach von diesem Schreibstil genug.

Wie gesagt, das gute Thema wird hier leider verschenkt. Für den geschichtlich einigermaßen versierten Leser ist es nicht zu empfehlen.


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