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Anonym "Anonym"

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Zweibrüder LED-Lenser H7R Stirnlampe wiederaufladbar 7498
Zweibrüder LED-Lenser H7R Stirnlampe wiederaufladbar 7498
Wird angeboten von Sport Ankirchner
Preis: EUR 69,70

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Leuchtleistung, schlechter Sitz am Kopf - zum Laufen ungeeignet, 1. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Zweibrüder 7498 LED Lenser H7R ist eine Stirnlampe mit direkt anschließbarem Akku und stufenloser Verstellbarkeit der Helligkeit. Auch die Position der Lampe kann angepasst werden (geradeaus leuchten oder auf den Boden leuchten).

Die Leuchteigenschaften der Stirnlampe sind, wie man von einem Taschenlampenspezialist erwartet, hervorragend. Die stufenlose Einstellbarkeit der Leuchtstärke über einen Schalter am Hinterkopf ist schön, aber aus meiner Sicht nicht notwendig. An der Lampe selbst kann der Leuchtfokus eingestellt werden.

Der Akku verspricht Eignung für täglichen Einsatz, etwa im Winter. Die drei Batterien (neben den Akkus können auch handelsübliche AAA-Batterien eingesetzt werden) sitzen in einem Plastikgehäuse am Hinterkopf, das über Gummikabeln mit der LED-Leuchte verbunden ist. Das Plastikgehäuse hat eine Gummiabdeckung zum Kopf hin, die abgenommen werden kann, um die Batterien einzusetzen. Ein separates Ladekabel ist mitgeliefert.

Persönliche Meinung:

Die Lampe scheint nicht für Läufer entwickelt zu sein (auf dem Cover ist ein Free Climber abgebildet). Für kurzzeitige Nutzung ist die Konstruktion sicher ausreichend. Mechaniker, Spaziergänger Kletterer oder Angler könnten damit auskommen. Für Läufer kann ich die Lampe nicht empfehlen. Die Akkubox ist nicht abgerundet, so dass der relativ schwere Kasten beim Laufen wippt und nach einer Weile zwangsläufig in den Nacken rutscht. Dort hat er zwar festen Halt, das Band drückt aber auf die Ohren. Das ist ziemlich unangenehm und sieht auch sehr unvorteilhaft aus, da die Ohrmuscheln nach außen gedrückt werden. Auch Bügelkopfhörer, wie sie beim Laufen gerne getragen werden, verlieren dadurch ihren Halt. Es fehlt ein mittleres Band, wie bei den schwereren Zweibrüder-Stirnlampen. Zusätzlich drückt die Lampe auf den Vorkopf, was nach dem Abnehmen einen sichtbaren Abdruck auf der Stirn hinterlässt.

Gerade Langstreckenläufer und Trailrunner benötigen Stirnlampen. So wird etwa der 100km-Lauf von Biel in der Nacht gestartet und der Zugspitz-Ultra macht eine Stirnlampe zur Pflichtausrüstung. Ultraläufer sollten hier aber definitiv nicht zugreifen. Für längeres Tragen benötigt man angenehmen Sitz und perfekten Halt. Hier empfehlen sich die Laufspezialisten wie Petzl. Ich kann die Zweibrüder-Lampe alleine nicht verwenden, sondern nur mit externen Hilfsmitteln wie Mütze oder Buff. Aus meiner Sicht eine Fehlkonstruktion, die auf fehlende Tests im Feld hindeutet. Da haben Lampeningenieure entwickelt ohne sich um den praktischen Einsatz zu kümmern. Schade, denn ansonsten ist die Leuchte sehr gut. Mit Buff oder Mütze geht es zwar (etwas, das man über die Ohren zieht), aber im Sommer ist das nicht optimal. Schirmmützen gehen nur, wenn man sie tief über den Kopf ziehen kann. Ich meine aber, dass ein Produkt aus sich selbst heraus nutzbar sein muss. Es sei aber der Vollständigkeit halber angemerkt, dass auch Ultraläufer die Lampe verwenden - dann halt in Kombination mit Buff oder Mütze. Meine Meinung kann also überzogen sein. Wer die Restriktion kennt, kann das ja für sich selbst abschätzen. Idealerweise würde ich es aber vorher ausprobieren.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 8, 2014 10:15 AM CET


TFA 35.5015.IT Funkwetterstation Eos Max silber
TFA 35.5015.IT Funkwetterstation Eos Max silber
Preis: EUR 71,45

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Funkwetterstation Eos Max im Praxistest, 7. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Keine Frage: Wetterinformationen gibt es kostenlos im Internet. Sogar in beeindruckender Vielfalt. Wozu also eine Wetterstation? Bei mir war eigentlich die Idee Auslöser, morgens schnell entscheiden zu können, ob ich im Wald laufen gehen oder ins Fitness-Studio fahren soll. Und wenn ich laufen gehe: was ziehe ich an (bei mehr als 10° kurz- und bei weniger langärmlig). Diese Information soll zuverlässig sein, sich also auf eine tatsächliche lokale Messung beziehen. Das kann das Internet nicht bieten. Da braucht man einen Außensensor.

Gerade wenn es morgens noch dunkel und die Rolläden geschlossen sind, ist es angenehm, einfach auf ein Display schauen zu können ohne auf Wetternachrichten warten zu müssen. Ich dachte an ein W-LAN-kompatibles Gerät, das die kostenlosen Wetterdaten des Internets verwendet. So etwas scheint es aber, trotz einer verwirrenden Vielzahl von Geräten, nicht zu geben. Die TFA Eos kommt dem aber nahe. Ihr Nachteil ist eigentlich nur der relativ hohe Preis von ca. 100 Euro. Da Amazon die Station aber derzeit um ca 25% reduziert hat, habe ich irgendwann bestellt.

Der erste Eindruck nach dem Auspacken war: billig. Das Gerät ist ganz leicht und macht einen klapprigen Eindruck. Die Tasten sitzen locker im Gehäuse. Auch optisch ist es nicht wirklich schön. Der erste Impuls war: zurück schicken. Dann habe ich aber doch mal ausgepackt und aufgestellt. Das Design ist funktional. Sowohl das Gerät wie den Außensensor kann man einfach aufstellen. Nachdem die beigelegten Batterien eingefügt sind (eine Steckervariante existiert nicht, die Batterien sind aber so langlebig wie bei einer Wanduhr), verbindet sich direkt die Funkuhr und stellt den korrekten Wochentag und das aktuelle Datum ein. Auch der Außensensor liefert unmittelbar und zuverlässig seine sehr plausiblen Messwerte (Achtung: nicht direkt in die Sonne stellen). Nach weniger als drei Stunden waren auch die Funkdaten verfügbar. Alle sehr übersichtlich auf einen Blick. Nur für Innentemperatur und Luftfeuchtigkeit muss man umschalten. Man gewöhnt sich schnell an die Transparenz und so war von Rückschicken keine Rede mehr. Jetzt nach einiger Zeit im Einsatz, muss ich sagen, dass ich den Kauf nicht bereue. Das einzige, was wirklich fehlt, ist ein Regensensor und für Wassersportfans die Windinformation. Die Information 75% Regenwahscheinlichkeit am Vormittag sagt nichts darüber aus, ob es im Moment regnet. Und es wäre schön gewesen, Sonnenauf- und -untergang angezeigt zu bekommen. Nett ist die "Holiday"-Funktion, bei denen man z.B. seine liebsten Ausflugsregionen (bei mir in den Bergen) hinterlegen kann.

Alles in allem, kann ich den Kauf empfehlen. Der zusätzliche Dienstumfang ist recht hoch (Achtung: Windinformation fehlen) und lebenslang ohne Zusatzkosten verfügbar. Wobei lebenslang bedeutet: für die Lebenszeit des Gerätes. Und da habe ich so meine Fragezeichen. Auf der anderen Seite muss das Gerät ja nicht mehr tun, als emfpangen und in einem Flüssigkristall-Display darstellen. Das sollte auch ein einfach verarbeitetes Gerät hinbekommen, so lange man es nicht fallen lässt. Die Dienstqualität ist übrigens sehr gut (Übertragung mehrmals täglich). Ausfälle hatte ich noch keine (Wohnort: östlich von München). Der Empfangsausschlag ist immer maximal (es handelt sich bei der Übertragung um einen Pagerdienst, den auch Feuerwehr und Rettungsdienste verwenden; daher aber Beschränkung auf Deutschland). Auch der Außensensor funkt über große Strecken (angeblich bis 100m). Die Wetterdaten selbst waren bei mir bislang immer ziemlich gut. So gut, wie Weather Forecasts eben sein können.

Fazit: eigentlich überflüssig, aber wenn man sich mal dran gewöhnt hat, will man es nicht mehr missen. Vor allem die für Läufer sehr interessanten Außensensordaten. Mehr als 75 Euro würde ich aber nicht bezahlen. Zumal es ja kostenlose Apps für Tablet-PCs oder mit Wetterinfos kombinierte digitale Bilderrahmen gibt. Dennoch ist ein Wetterdisplay, das always on ist (wenn auch ohne Eigenbeleuchtung), ein schöner Luxus - auch wenn es nicht luxeriös aussieht und verarbeitet ist.


Garmin GPS Triathlonuhr Forerunner 910XT HR - GPS Trainingscomputer inkl. Brustgurt
Garmin GPS Triathlonuhr Forerunner 910XT HR - GPS Trainingscomputer inkl. Brustgurt
Preis: EUR 297,83

64 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Alleskönner mit schweren Mängeln, 18. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Garmin 910XT HR ist ein Alleskönner mit beeindruckendem Funktionsumfang. Leider ist sie das nur auf dem Papier. Die Realität sieht anders aus: es gibt erhebliche Softwaremängel, die seit Jahren nicht behoben werden (entsprechende Berichte gibt es schon vom Vorgängermodell) und auch die Hardware ist teilweise unzureichend. Daher eine Kaufwarnung. Garmin versucht, in das viel flachere Gehäuse noch mehr Features zu packen, was leider schief geht. Das Problem ist offenbar ein systematisches: Nicht nur der Funktionsumfang einzelner Uhren ist explodiert, sondern auch die Anzahl der Modelle. Zugleich wird drastisch gespart (inklusive Verlagerung des Entwicklungsstandorts). Das geht deutlich zu Lasten der Qualität und das leider bei allen Modellen.

Die zentralen Mängel der 910XT sind folgende:

* schwacher Prozessor, alle Anzeigenberechnungen (z.B. Höhenprofil), dauern quälend lange, viel länger als beim sechs Jahre alten FR 305
* Höhenmessung funktioniert nicht (dabei war eine GPS-Uhr mit barometrischer Höhenmessung lange ein absolutes Desiderat). Die Uhr zeigt auch in flachem Gelände 500 Hm kumulierte Steigung. Auf dem Laufband im Fitnessstudio sind es 300 Höhenmeter); Grund ist die Anbringung des Sensors auf der Unterseite der Uhr. Ein Hardware-, kein Softwareproblem.
* Pace-Anzeige sehr ungenau (in einem Update angeblich verbessert, konnte ich aber nicht feststellen)
* Kalorienanzeige (als zentraler, sportarten-übergreifender Performance Indicator) unbrauchbar (z.B. 900 Kalorien bei 3 Stunden Training, also etwa die Hälfte des realen Brennwertes) und auch bei vergleichbaren Einheiten um über 100% variierend
* Track-Navigation ("Wurmnavigation") extrem fehlerhaft; das bedeutet, man kann praktisch keine Tracks downloaden (z.B. von GPSies) und nachlaufen (nur bei zu Strecken umgewandelten Aufzeichnungen geht es einigermaßen); Bei einer GPS-Uhr für mich eine absolute Kernfunktionalität, vor allem für das Training an fremden Orten; Wärend der Navigation hängt sich die Uhr auf, die Anzeige bricht ab und verschwindet vom Display, der Track wird verzerrt, die Laufrichtung gedreht usw.; Gründe: der schwache Prozessor kommt mit Routen, die viele Trackpunkte enthalten, nicht zurecht; In der Software sind die Abweichungsgrenzen für die Signalortung zu restriktiv eingestellt (das wurde vor einigen Jahren geändert und nie wieder korrigiert); Dies führt zu permanenter Neuberechnung der Route, was der schwache Prozessor nicht verkraftet (daher vor allem Probleme bei am PC gezeichneten Routen). Hier also eine Kombination aus Hardware- und Software-Problemen.

Der letzte und schwerwiegendste Mangel:
* die Uhr schaltet sich während der Benutzung ohne Vorwarnung ab (was man nicht gleich bemerkt), vor allem bei Tracknavigation. Neustart und Re-Sync der Satelliten dauern mindestens fünf Minuten; Grund liegt offenbar in Performancemängeln (Prozessor) und Softwarefehlern. Die Abschaltung erfolgt unter hoher Prozessorlast, etwa bei der Tracknavigation.

Jenseits dieser Probleme scheint die Uhr gut zu funktionieren (Trackaufzeichnung, Distanzmessung, Radfunktion, Schwimmfunktion...). Umso bedauerlicher sind die Qualitätsprobleme. Diese sind übrigens bekannt und in Foren gut dokumentiert, sogar im Garmin-Service-Forum (z.B. einfach mal nach "910XT Problem Track Navigation"/"910XT Problem Wurmnavigation" oder "problems with 910XT" googeln). Geändert wird allerdings nichts. Garmin testet die Geräte offenbar nicht oder nur oberflächlich und hat auch keinen etablierten Changeprozess. Der Helpdesk (wenn er reagiert), erklärt, keinen Kontakt zur Entwicklung zu haben. Es werden in Standardformulierungen Hardresets empfohlen usw. Zudem wird auf Updates der Software verwiesen, die alle sechs Monate erscheinen. Da die Probleme der Track-Navigation allerdings seit sechs Jahre existieren, wäre es naiv noch auf Besserung in der Zukunft zu hoffen.

Ohnehin ein Wort zu Updates: ich habe Version 2.40 und 2.50 getestet. Mit 2.50 wurden einige Probleme noch verschärft (so funktioniert jetzt etwa ein Workaround zur Track-Navigation nicht mehr). Auch kommen neue Bugs hinzu (keine Rundenwertanzeige im Speicher mehr möglich), so dass in Foren vor dem Update gewarnt wird. Um das klarzustellen: Die beschriebenen Probleme sind alle auch mit dem 2.50 Update von Juni 2012 aufgetreten.

Ich habe die Uhr zurückgeschickt und rate allen, genau zu überlegen, welche Funktionen sie nutzen wollen und was ihnen diese wert sind. Einen echten funktionierenden Alleskönner (Integrierter Schwimm-, Rad und Laufcomputer) gibt es noch nicht.

Die Optionen, die ich sehe, sind:
* Wer im Wesentlichen eine Triathlon- oder Schwimmuhr zur Trainings/Wettkampf-Kontrolle und -Aufzeichnung sucht, sollte sich die neue und viel billigere Garmin Swim anschauen
* Wer einen Radcomputer sucht, greift zum vielseitigen Garmin Edge 800, bei dem Höhenmessung und Tracknavigation gut funktionieren und detaillierte Europakarten mitlieferbar sind (Softwarebugs gibt es aber auch hier, etwa die völlig abwegigen Kalorienwerte)
* Wer eine Laufuhr möchte, wird zu den kleineren und günstigeren Forerunner-Modellen greifen (Achtung: keine Track-Navigation)
* Wer Wert auf Navigation und korrekte Höhenmessung legt, also vor allem Bergsteiger und Trailrunner, für den ist die Outdoor-Uhr Garmin fenix interessant. Sie enthält Höhenmesser, Barometer, Kompass und umfassende Navigationsfunktionen. Die Navigationsfunktion (inkl. Basiskarte, um weitere Karten offenbar erweiterbar) sieht sehr gut aus und ist außerordentlich flexibel. Die Uhr ist allerdings nur 50m wasserdicht und daher nicht zum Schwimmen geeignet (50m entspricht einem Druck von 5 Bar, durch Schwimmbewegungen kann jedoch ein deutlich höherer Druck entstehen, daher gilt erst eine Wasserdichte von 100m/10Bar als schwimmtauglich; die 910XT weist allerdings bei Amazon auch nur 50m aus...). Die bezüglich Höhenmessung noch spezialisiertere Suunto Ambit mit GPS kann keine Navigation und nicht einmal Trackaufzeichnung
* Wer vor allem einen Trainingscomputer sucht, sollte sich auch die (noch flachere und noch schickere) Polar RC3 GPS anschauen. Die Uhr kann ebenfalls aufzeichnen und enthält eine rudimentäre Track-Back-Navigation mit grober Richtungsanzeige. Die wesentlichen Vorteile der 910XT (Navigation und Höhenmessung) - sind durch die beschriebenen Mängel deutlich reduziert. Bleibt als Unterschied nur noch die Wasserdichte - die RC3 ist nur Spritzwasser fest - und die Bahnzählfunktion

Zwar zieht der Markt für GPS-Uhren derzeit an. Das Angebot ist aber derzeit jenseits Garmin noch übersichtlich. Me-too-Anbieter (Timex Ironman, Nike...) liefern oft sehr schlechte Qualität bei GPS. Durch die zunehmenden Mängel verschenkt Garmin hier einen echten USP. Ich habe stattdessen die Fenix genommen, die sehr zuverlässige Höhendaten liefert und auch Tracknavigation unterstützt. Zwar mache ich auch Triathlon, aber Navigation und Höhenmessung sind mir wichtiger (Bergläufe, Trail Running) als die Schwimmfunktion.

Wenn die 910XT Uhr voll funktionsfähig wäre, wäre sie ein konkurrenzloses All-In-One-Produkt und definitiv jeden Cent wert. So aber aus meiner Sicht leider nicht. Ich rate also weiter dazu, spezialisierte Uhren (Outdoor, Triathlon, Laufen...) vorzuziehen. Bei allen Garmin-Geräten gilt jedoch Vorsicht wegen systematischer Softwaremängel.

Nachtrag Juli 2014: mittlerweile gibt es die Fenix 2, die alle Funktionen in sich vereint. Sie bietet jetzt zusätzlich auch die Schwimm- und Multisportfunktionen der 910XT sowie einige neue Features (VO2 Max, Cadence...). Daneben behebt sie einige der Unzulänglichkeiten der Fenix (Satelliten-Verbindung, Bedienung, Menüstruktur, Anzahl der angezeigten Felder). Zudem sieht sie äußerst stylisch aus und kann auch als normale Uhr verwendet werden. Die Uhr wird Garmin-intern übrigens dem Vernehmen nach nicht von der Fitness-Division entwickelt, sondern von der Outdoor-Division. Letztere scheint mehr Wert auf Qualität zu legen und vielleicht belebt (interne) Konkurrenz auch das Geschäft. Als Alternative bietet sich übrigens die Suunto Ambit 2 (demnächst 3), die vergleichbare Ausstattung hat und in Tests noch etwas besser abschneidet. Dass die Fenix bereits nach zwei Jahren ein solches Update erhalten hat, die etwas ältere 910XT dagegen nicht, zeigt, dass die Fenix2 als eine Art Nachfolger der etwas verunglückten 910XT angesehen werden kann. Und dieser Nachfolger ist sein Geld wirklich wert. Sie ist derzeit das Spitzenmodell von Garmin und die einzige Uhr, die alle Lauffeatures enthält.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 21, 2013 9:05 AM MEST


SanDisk Mobile Ultra microSDXC 64GB Class 6 Speicherkarte
SanDisk Mobile Ultra microSDXC 64GB Class 6 Speicherkarte
Wird angeboten von technikhelden
Preis: EUR 48,89

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die perfekte Lösung für ausreichend Speicher im MP3-Player, 23. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit der Veröffentlichung dieser Karte wurde für mich ein Traum wahr: Endlich ausreichend Speicher für die komplette Musiksammlung auf dem MP3-Player. Allerdings sind vorher ein paar Handgriffe nötig. Die Karte kommt mit dem neuen exFAT-Dateisystem. Das enthält Microsoft-Lizenzen und wird daher in der Regel von externen Playern nicht gelesen. Da hilft aber ein Trick: einfach die Karte in FAT32 umformatieren. Dummerweise kann Microsoft das nicht. Man muss sich eine extra Software installieren. Ich habe den EAESEUS Partition Manager in der Trial-Version verwendet (kostenlos). Als FAT32 wird die Karte von allen gängigen Geräten unterstützt (einziger Vorteil von exFAT ist die Unterstützung von Dateien mit mehr als 4 GB, was für Musik unerheblich ist). Natürlich kann man jederzeit wieder in exFAT zurückformatieren.

Für die Verwendung in einem MP3-Player gibt es aber noch weitere Voraussetzungen: Die Firmware muss nämlich in der Lage sein, große Mengen von Titeln zu verwalten.

Der Cowwon J3 etwa tut das z.B. Allerdings ist der Player teuer und langsam. Vor jedem Start wird die externe Datenquelle geprüft, was bei großen Datenmengen rund 5 Minuten dauert.

Die perfekte - und sehr (!) günstige - Variante ist der Sansa Clip plus. Er kostet in der 2MB-Variante derzeit 35 Euro. Der Clip plus liest die FAT32 64GB-Karte ohne Probleme. Allerdings hat er eine Titelbeschränkung (bei mir bis ca. 6.000 Titel) und sie kann die ID3 Tags nicht im Hintergrund lesen (Wartezeit bis zu 45 Minuten). Wenn man allerdings die kostenlose Open Source-Firmware Rockbox installiert, gehören auch diese Probleme der Vergangenheit an.

Weitere Anmerkung: Trotz anderslautender Herstellerangaben unterstützt auch das aktuelle Multimedia-System von Audi (getestet in A6 4G) die 64GB-Karte mit FAT32. Es gibt zwar offenbar ein Titellimit. Dies scheint aber bei 6.000 Titeln zu liegen (260Kbit ABR).


Sandisk Sansa Clip+ MP3-Player 2 GB (FM-Tuner, microSD Slot) schwarz
Sandisk Sansa Clip+ MP3-Player 2 GB (FM-Tuner, microSD Slot) schwarz

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit ein paar Handgriffen das perfekte Gerät mit bis zu 64GB Speicher, 31. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Player ist das, worauf ich immer gewartet habe: er ist klein, leicht, umfasst meine komplette Musiksammlung, hat einen guten Klang, eine gute Les- und Bedienbarkeit sowie eine lange Akkulaufzeit. Auch speichert er zuverlässig die letzte Abspielposition und nimmt dort das Abspielen wieder auf. Hinzu kommt der praktische Clip zum Befestigen. Das Display zeigt alle Informationen, die ich sehen will. Zusammen mit den Sennheiser CX680 Sports hat sich das als die für mich optimale Kombination herausgestellt. Ich habe zahlreiche Player getestet, die aber meine Anforderungen nicht vollständig erfüllt haben (von dem teuren Cowwon J3 abgesehen).

Meine Anforderungen sind: Erweiterbarkeit, Navigation nach Ordnern (File Navigation/Browsing), gutes Handling der MP3-Tags, lange Akkulaufzeit und Zuverlässigkeit (Robustheit). Der Clip Plus erfüllt das. Daher empfehle ich die 2GB-Version in Kombination mit einer 32 oder 64 GB-Speicherkarte. Die 32GB Micro SD Card kostet derzeit ca. 30 Euro, die 64GB 55 Euro. Für die 64GB-Karten ist jedoch ein Trick notwendig, da der Clip+, wie derzeit noch die meisten Geräte, SDXC/exFat nicht unterstützt (der Standard besitzt ein Microsoft-Patent). Man kann die Karte aber mit einem File Formatting Tool (ich habe die Freeware EASEUS Partition Master 9.1.1. Home verwendet) auf FAT32 formatieren (man benötigt natürlich einen SDXC-fähigen Card-Reader, der kostet aber nur ca. 10 Euro). Die Umformatierung hat für Musik keinen Nachteil (SDXC unterstützt Files bis 4GB Größe und hat höheren Durchsatz). Achtung: die Firmware des Clip hat eine Beschränkung in der Titelzahl. Offiziell sind es 8.000 Titel, bei mir lag sie bei ca. 6.000 Titeln (average Bitrate von 192). Bei mehr als 6.000 Dateien hängt sich bei mir die Firmware auf.

Die Stärke dieses Players ist aus meiner Sicht die funktionale Erweiterbarkeit und die Reduzierung auf das Notwendige. Daher würde ich auch nicht den Clip Zip empfehlen. Der unterscheidet sich nur durch weniges von dem Clip Plus: größeres Farbdisplay, Coveranzeige, ITunes-Zugang und neues Äußeres. Die Bedienung ist ansonsten identisch. Das Farbdisplay zieht mehr Strom, was aber durch einen größeren Akku ausgeglichen sein soll.

Die Nachteile des Players mit Standard-Firmware sind:
* Keine echte File Navigation: Das Gerät bildet eine Playlist aller Files in einem Ordner inklusive Unterordner. Ordnerübergreifendes Abspielen ist mit der Standard-Firmware nicht möglich. Dafür gibt es aber die Masterplaylist, die alle Einträge in der Reihenfolge wie in dem Ordner umfasst. Damit ist eine Art Directory Play vorhanden, wenn auch mit umständlicher Bedienung (man muss in der Liste scrollen, die bei mir über 5000 Einträge umfasst) und mit nerviger Wartezeit (Library kann nicht im Hintergrund aktualisiert werden).
* Keine Verarbeitung der Tags im Hintergrund: Nach jedem Entfernen und Wiederhinzufügen der SD-Karte wird die komplette Datenbank neu synchronisiert, was bei mir zwischen 30 und 45 Minuten dauert. In dieser Zeit kann das Gerät nicht verwendet werden.
* Regulierung der Abspiellautstärke: Das ist eine völlig unsinnige EU-Vorgabe. Dafür hat SanDisk eine einfache Lösung: Als Region nicht Europa, sondern Nordamerika oder Rest der Welt auswählen.
* Gewisse Fehleranfälligkeit: es wird berichtet, dass das Gerät etwas empfindlich bei ID3-Tags ist. Es muss sich um 3.2 ISO-Tags handeln. Einträge in dem Kommentarfeld oder Lyrics verlangsamen die Synchronisation. Bei mir funktioniert es aber. Während des Updates der Musikdaten wird eine versteckte Datei angelegt. Diese kann schonmal kaputt gehen, dann friert das System während des Synchronisationsvorganges ein. Dann Gerät an PC anschließen, und die größte versteckte Datei löschen. Hilft das nichts, Speicher formatieren. Reset hilft auch meist (15 Sek Powerknopf drücken). Wenn nicht, über PC Firmware installieren (neueste Version laden und Datei einfach auch Gerät schieben. Gerät abdocken, anschalten und die Installation beginnt).

Alle Nachteile lassen sich aber durch die Installation des kostenlosen Open Source-Players "Rockbox" beheben (einfach zu bedienender Installer auf der Rockbox-Seite). Mit Rockbox gibt es keinerlei Beschränkung bezüglich der Zahl der Titel und man kann den Player direkt nach Aktualisierung der Karte verwenden (die ID3-Tags werden im Hintergrund gelesen). Es gibt auch keine Beschränkung bezüglich der Lautstärke mehr. Zudem unterstützt Rockbox alle Features, die man sich wünschen kann (Gappless, Replay Gain, Crossfade, Directory Play etc.). Was ich am besten finde, ist die Resume-Funktion. Die Wiederaufnahme erfolgt absolut zuverlässig an der Stelle im Lied, an der man ausgeschaltet hat, und das auch dann, wenn man die Karte aus dem Player genommen und z.B. neue Titel aufgespielt hat (man darf natürlich nur den Titel selbst nicht verändern, der zuletzt abgespielt wurde). Das habe ich noch bei keinem Player (weder tragbar, noch im Auto) jemals erlebt. Zudem ist der Strom hält auch noch länger (über 12 Stunden) und die Stromverbrauchsanzeige ist genau.

Der Clip plus inklusive Mobile Ultra 64GB-Card und Rockbox ist der perfekte Player für Sport und Reise. Preis Karte plus Player aktuell: 90 Euro. Das ist unschlagbar, zudem Klang und Verarbeitung sehr gut sind. Da der Player so günstig ist, habe ich mir gleich drei bestellt. Auf Reisen tausche ich die einfach aus, wenn einer gerade keinen Strom hat. Dank Rockbox steckt man einfach die SD-Karte um und hört mit dem vollen Player weiter...

By the way: Ich benutze Foobar200 (Freeware) für die Encodierung und die Lautstärkeanpassung (ReplayGain) und Microsoft Syntoy 2.1 (Freeware) für die Synchronisation der Karte. MP3DirectCut (Freeware) für verlustfreie Bearbeitung der Files (z.B. Einblenden, Ausblenden...). Mit diesem Gesamtsystem (Software plus Hardware) von unter hundert Euro sind alle meine Wünsche erfüllt. Da braucht man keinen überteuerten Apple-Player mehr.


Kundun
Kundun
DVD ~ Tenzin Thuthob Tsarong

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk, 26. August 2001
Rezension bezieht sich auf: Kundun (DVD)
"Kundun" mag den durchschnittlichen Kinogänger überraschen. Dies liegt an der Anlage dieses für einen etablierten Hollywood-Regisseurs mutigen Films. Eine Überraschung ist der Film aber für Kenner des Lebenswerks Scorseses keineswegs. Vielmehr knüpft dieser dort an, wo der Regisseur mit "Last Temptation of Christ" 1992 aufhörte. In diesen beiden Filmen interessiert Scorsese nicht zuerst die Lebensgeschichte eines religiösen Führer, sondern die Idee der "göttlichen Inkarnation". Anders als in religiösen Überlieferungen wird die "Gottwerdung" eines Menschen allerdings ernstgenommen und mit allen Verwerfungen dargestellt, die eine solche "Berufung" für ein menschliches Wesen darstellt. Durch diese Perspektive kommt ein soziologisches Moment in die Erzählung und somit eine Distanz zu dem Stoff. Das und die daraus resultierende surreale Überzeichnung mag zu dem Missverständnis beigetragen haben, es handele sich um eine nur blasphemische Intention. Darin liegt aber die eigentliche Stärke dieser Filme. In historischem Duktus werden Dinge geschildert, die in den Bereich des Glaubens gehören und sich der Historisierung damit eigentlich entziehen. Das Changieren zwischen unterschiedlichen Perspektiven und das letztliche Offenlassen der Authentizitätsfrage sind für Anhänger der von den geschilderten "Personen" begründeten Religionen sicher eine Zumutung. Für philosphisch denkende Zeitgenossen resultiert genau daraus der eigentliche Reiz. Es bleibt die Hoffnung, dass Scorsese nach einigen typischeren Hollywoodproduktionen diesen Faden wieder aufnehmen und weiterspinnen wird.


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