holidaypacklist Hier klicken Kinderfahrzeuge BildBestseller Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_KAERCHER_COOP Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC FS16
Profil für Din > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Din
Top-Rezensenten Rang: 2.114
Hilfreiche Bewertungen: 804

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Din

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
Die Dreizehnte Fee: Entzaubert
Die Dreizehnte Fee: Entzaubert
von Julia Adrian
  Broschiert
Preis: EUR 12,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Dreizehnte Fee 02 - Lerne, was es heißt, mich zu betrügen, 24. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Dreizehnte Fee: Entzaubert (Broschiert)
Lilith folgte der Eishexe nach Antarktika, dem Reich ihrer ältesten Schwester. Durch einen Eissplitter im Herzen ist die Königin nicht mehr in der Lage sich der Macht der anderen Feen zu bedienen. Und so können die verbliebenen Sieben über die einst Mächtigste richten. Wir lernen neben der Eishexe, die Drachenreiterin und Rabenmutter kennen, die siebte Schwester, das Orakel und die rote und weiße Schwester. Doch Liliths Urteil ist noch lange nicht gesprochen.

Ich bin immer noch begeistert von den märchenhaften Ideen dieser Reihe. Froschkönig. Goldmarie. Schneekönigin und Co. Wir erfahren in der Fortsetzung sehr viel mehr über die dreizehn Feen. Auf der einen Seite gefällt mir die Fortsetzung fast noch besser, als der erste Teil, doch je mehr ich mich dem Ende näherte (wieder sehr schnell denn die Fortsetzung hat nur knapp 30 Seiten mehr als der Vorgänger), kristallisierte sich heraus, dass mir eine Idee oder besser ein Aspekt der Story, doch nicht zusagen konnte.

Mir war ehrlich gesagt die Inspiration vom Schwanensee zuviel. Der Fokus (zum Ende hin) auf Odette hat mir persönlich nicht gefallen wie im Gegensatz zu den anderen Ideen der Autorin. Zwar passte dieser Odette-Teil zu Liliths Beweggründen (um noch mehr zu erklären wie sie zu dem geworden ist) und gleichzeitig irgendwie doch nicht. Nach Elles Tod, schien Odette diesen Platz gefüllt zu haben. Ich konnte keine Verbindung zu Odette aufbauen oder das Gewicht ihrer Figur nachvollziehen. Nein, dass hat mir leider einfach nicht gefallen.

Auch als Lilith Odettes Namen verwendet, löste das bei mir eher Fragezeichen aus. Diese Idee passte nicht unbedingt ins Ganze oder besser gesagt hätte nicht auf ein Feenkind fokussiert werden müssen. Hier hätten allgemein die Feenkinder für sich stehen können, um Liliths Hass auf die Menschheit erklären zu können. Warum war Odette so besonders? Dadurch, dass sie hierdurch irgendwie zur Vierzehnten Fee wird, zerstört die Autorin meiner Meinung nach leider den Märchenzauber. Dreizehn Feen. Siebte Schwester. Drei. Magische Zahlen. Da rüttelt man nicht dran :D

Der Rest dieser Fortsetzung jedoch, gefiel mir dafür richtig richtig gut (was es wieder rum ausgleicht). Wenn man eine Reihe liest, begibt man sich mit den Figuren auf eine Reise, lernt sie mehr kennen und lieben. Verbindungen können besser aufgebaut werden, da man seinen Freunden aus Papier länger folgt, als bei einem einzelnen Band (na gut wenn dieser 1.000 Seiten dick ist, ist das noch was anderes). Lilith's Reise möchte ich unbedingt weiterverfolgen. Meine Erwartungen an den dritten Band sind daher leider sehr hoch (Enttäuschungen dadurch oftmals vorprogrammiert). Ich hoffe sehr, dass die Autorin an den zauberhaften Ideen anknüpfen kann und ihren Märchenzauber beibehält und sich nicht in Ideen verstrickt, die die Story zerstören.

"Und jedes Mal, wenn ein Kind ein Märchenbuch aufschlägt und mit heller Stimme die Worte zu Leben erweckt, werden wir auferstehen."


Die Dreizehnte Fee: Erwachen
Die Dreizehnte Fee: Erwachen
von Julia Adrian
  Broschiert
Preis: EUR 12,00

4.0 von 5 Sternen Die Dreizehnte Fee 01 - Meine Rache wird furchtbar sein, 24. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Dreizehnte Fee: Erwachen (Broschiert)
"Die Dreizehnte Fee" handelt von der mächtigsten Fee von allen, die ein Jahrtausend lang in einem Turm gefangen schlief und durch den Kuss eines einfältigen Prinzen wieder erweckt wurde. Die Fee, herrschte als Königin über die zwölf anderen Feen und dem Reich Pandora. Doch ihre Schwestern haben sie verraten. Jetzt ist Lilith erweckt und ihre Rache wird grausam sein. Gemeinsam mit dem Hexenjäger will sie eine Fee nach der anderen zu Fall bringen. "Ich möchte schreien, ich möchte töten, ich möchte zerstören."

Die Idee dieses Buches verdient volle fünf Sterne. Die Macht der Dreizehn, Königin, Feenmutter, Kinderfresserin und Giftmischerin, Hexenjäger usw - die Idee der Figuren, selbstverständlich durch Märchen inspiriert, haben mir wirklich sehr gut gefallen. Ein Märchenliebhaber wird an diesem Buch Gefallen finden. Die Sprache ist nicht eins zu eins wie im Märchen, aber nah dran und geht nicht tiefer oder ausführlicher wie man es von Romanen sonst gewohnt ist.

Dennoch hat die Autorin ihren eigenen Stil entwickelt, von dem ich glaube, dass er nicht jedem gefallen wird. Es gibt keine ausschweifenden Erklärungen, die Dialoge sind kurz und einfach und die Figuren, gehen nicht in die Tiefe. Märchenliebhaber werden weniger Probleme haben, doch wer ähnliches wie die "Luna-Chroniken" oder der "Reckless" erwartet, sollte sich auf etwas anderes einstellen. Nachdem ich mich an den Stil schnell gewohnt hatte, fand ich auch Gefallen daran. Es passt zur Story und diese ist wirklich sehr fantasievoll und märchenhaft. Die Dreizehnte ist eine sehr starke und interessante Figur.

Die Parallelen zu den Märchen Dornrösschen, Hänsel und Gretel, Schneewittchen und Frau Holle, mochten sie noch so klein sein (Lippen rot wie Blut. Haar so schwarz wie Ebenholz), gefielen mir wirklich sehr gut und konnten mich richtig entzücken, aber ich gehöre auch zu den ganz großen Märchenfans.

Selbst der romantische Teil, der sich eher auf sexueller Ebene befindet und sich rasant entwickelt (für die meisten Geschmäcker zu schnell) konnte mich dahingehend überzeugen, da ich erstens darauf gehofft hatte und zweitens zu der Story und dem Stil passt es einfach wie die Faust aufs Auge. Die Aspekte der Geschichte mit jeder Figur fügen sich zu einer guten Geschichte zusammen, die mir ausgesprochen gut gefallen hat.

Was man jedoch merkt ist, dass dem Buch vielleicht mehr Zeit und Fülle gut getan hätte. Man merkt der Geschichte an, dass es sich um den ersten Teil handelt. Sie ist sehr schnell ausgelesen (da nur knapp 200 Seiten und viele leere Seiten vor jedem Kapitel), dennoch kann sie in ihrer Kürze überzeugen.

"Ich helfe dir weiterzuträumen. Du darfst nicht damit aufhören. Schütze deine Träume, dann schützt du dein Herz."


Die Luna-Chroniken, Band 4: Wie Schnee so weiß
Die Luna-Chroniken, Band 4: Wie Schnee so weiß
von Marissa Meyer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

5.0 von 5 Sternen Winter - Spieglein, Spieglein an der Wand, 11. Februar 2016
Kai reist nach Luna, um Levana zu heiraten, den Krieg zu beenden und gegen die blaue Pest ein Heilmittel zu erhalten. Im Gepäck hat er Cinder und ihre Freunde, die Levanas Herrschaft ein Ende setzen wollen. Cinder will ihren Platz als rechtmäßige Thronerbin einfordern und auf Luna eine Revolution starten.

Der letzte und vierte Band der Luna-Chroniken steht den anderen in nichts nach. Im Fokus steht diesmal das Märchen von Schneewittchen, dargestellt durch Winter, Levana und dem Wächter Jacin, den wir im dritten Band "Wie Sterne so golden" kennenlernen durften. Insgesamt kann ich sagen, dass mir das Finale wie die Vorbände sehr gefallen hat. Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich mich in der Geschichte eingefunden mit den Figuren mitgefiebert und voller Freude die Handlung mitverfolgt.

Der vierte ist im Vergleich spannender, jedoch würde ich behaupten nicht in der Form, dass man zu jedem Kapitel hetzt. Da gibt es spannendere Bücher, dennoch verschlingt man die Geschichte, vor allem wenn man sich in die Figuren verliebt hat. Ein großes Plus dieses Buches, dieser Reihe, sind die Charaktere. Cinder als Hauptfigur war mir schon durch den ersten Band sehr sympathisch, aber auch Scarlet, Cress (mein Liebling) und Winter wachsen einem sehr ans Herz. Die Darstellung der Figuren, ihre Tiefe, Handlungsweise und Schicksale sind überaus gelungen. Ich habe tatsächlich acht neue Freunde aus Tinte und Papier gewonnen namens Cinder & Kai, Scarlet & Wolf, Cress & Kapitän Thorne und Winter & Jacin.

Wer mich im finalen Band am meisten beeindruckt hat ist Jacin. Jacin ist eine Figur, die zwar zu den guten gehört, jedoch nicht eindeutig. Durch seine Handlungen im dritten Band ist er für unsere Freunde auch ein Verräter, denn Jacin steht auf seiner eigenen Seite bzw. vor allem geht es ihm um das Wohl seiner Prinzessin Winter. Für mich persönlich ist Jacin eine der stärksten Figuren und vor Wolf und Thorne auch meine liebste männliche Figur. Auch die Tatsache, dass er ein Wächter ist, wie ein Soldat funktioniert macht ihn zu einer sehr interessanten Figur. Ich habe jedes Kapitel mit ihm und Winter sehr genossen.

Kai wirkt, obwohl es einige Kapitel mit ihm gibt, eher blass im Vergleich zu Wolf und Thorne. Wolf, der ungestüme mit viel Aggression und Temperament ist allein durch seine Mutation und Alphaliebe zu Scarlet wundervoll. Thorne dagegen charmant, lustig und voller Witz. Kai hat einfach eine sehr passive Rolle, die die Autorin versucht durch ein paar Handlungen zu überspielen, doch so nett ich Kai auch finde, im Vergleich zu den anderen Figuren ist er definitiv das Schlusslicht und einfach nur der schöne Prinz, der gerettet wird.

Aber nicht nur die Guten können überzeugen, auch Levana, als böse Stiefmutter und Königin ist eine hervorragend umgesetzte Rolle von der ich mir mehr wünsche. Im Englischen sind zumindest "Heartless" und "Stars Above" erschienen, von denen ein Band über Levana handeln soll. Ich hoffe sehr auf deutsche Übersetzungen, ansonsten müsstens die Englischen auch tun ;)

Insgesamt sind die Luna-Chroniken eine sehr empfehlenswerte Reihe, vor allem da durchgehend ein gutes Niveau gehalten wird und kein Band durch negative Punkte heraussticht. Mir sind diese Bücher sehr ans Herz gewachsen und ich kann sie nur jedem weiterempfehlen.


Die Luna-Chroniken, Band 3: Wie Sterne so golden
Die Luna-Chroniken, Band 3: Wie Sterne so golden
von Marissa Meyer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

5.0 von 5 Sternen Cress - Rapunzel stößt hinzu, 31. Januar 2016
Die ersten beiden Bände der Luna-Chroniken haben mich sehr überzeugt und unterhalten. Die Mischung aus Märchen, Dystopie und Science-Fiction ist ein gelungener Cocktail, dazu mischt die Autorin sympathische Figuren und webt Altbekanntes aus Märchen grob ein. Ich schreibe bewusst grob, denn die Chroniken lehnen an Märchen an, sogar spürbar, doch nicht in dem Maße wie bei Cornelia Funkes Reihe Reckless. Dennoch gefallen mir die Chroniken sehr und auch der dritte Band überzeugte mich.

Von der ersten bis zur letzten Seite war ich in der Story drin, auch wenn man sich zunächst mit einer fast neuen Figur befassen muss: Cress, deren Schicksal an dem Märchen Rapunzel angelehnt ist und die mich auch sehr an die Disney Rapunzel erinnert hat, was für mich aber kein Kritikpunkt ist. Anfangs noch skeptisch, sympathisierte ich jedoch sehr schnell mit Cress, was vllt vor allem an ihrer Schwärmerei lag und ich diesen Teil der Handlung mit großem Interesse, Freude und Neugier verfolgte. Was soll ich sagen die Autorin trifft hier meinen Geschmack.

Kaiser Kai hat einer Hochzeit mit der grausamen, lunarischen Königin Levana zugestimmt, in der Hoffnung einen Krieg zwischen der Erde und Luna abzuwenden, nachdem tausende Menschen nach den Angriffen der "Wolfsmenschen" ums Leben kamen. Zudem besitzt Levana ein Heilmittel gegen die Blaue Pest, an der auch Kais Vater gestorben ist. Cinder befindet sich mit Scarlet, Wolf und Thorne auf dessen Schiff auf der Flucht. Dank einer lunarischen Programmiererin, die in einem Sateliten gefangen gehalten wird, bleiben die Freunde auch unentdeckt. Als sie Cress aus ihrem Gefängnis befreien wollen, läuft alles schief und die Gruppe wird getrennt.

Die Kapitel fokussieren sich im dritten Band nicht so stark auf Cress, wie im zweiten Band auf Scarlet. Der Leser folgt Cinder, Kai und Cress gleichermaßen, wodurch Scarlet und Wolf in den Hintergrund geraten. Für mich konnte diese Fortsetzung mühelos an seine Vorgänger anschließen und mich wieder entzücken. Oft enttäuschen Folgebände in Reihen, doch bisher sind die Luna-Chroniken von Band zu Band ein richtiges Highlight.


Das verlorene Paradies
Das verlorene Paradies
von John Milton
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,00

4.0 von 5 Sternen Paradise Lost - ... an die sich Vers und Prosa nie gewagt, 31. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das verlorene Paradies (Gebundene Ausgabe)
John Miltons episches Gedicht aus dem Jahre 1667 erzählt die Geschichte des gefallenen Engels Luzifer und seine Rache an dem Allmächtigem in dem er Adam und Eva zum Sündenfall verführt. Das Buch ist in 12 "Gesänge" (Kapitel, Bücher) unterteilt und in Versform geschrieben. Der Fokus liegt auf der Schöpfungsgeschichte und enthält stellenweise viel Loblied auf den "Schöpfer" und ist verständlicher Weise von religiöser Natur.

"Das verlorene Paradies" ist kein Buch zur Unterhaltung, welches man mal eben runterlesen kann. Ich konnte es nur Stück für Stück lesen, wobei ich mich quasi von "Gesang" zu "Gesang" vorgearbeitet habe. Warum habe ich es aber mit Miltons Werk versucht? Die Sprache und der Hintergrund von "Das verlorene Paradies" haben mich sehr interessiert und nach einem kurzen Durchlesen, um zu testen, ob ich mit der Schreibart klar kam, war es für mich kein Problem dem Inhalt zu folgen. Dennoch muss man sich konzentrieren und bewusst die Verse lesen.

Der erste Gesang (das erste Kapitel) dieses Buches war für mich persönlich ein richtiges Highlight, wobei alle Gesänge / Kapitel sprachlich ein äußerst hohes Niveau vorweisen. Der Fall des Satans ist faszinierend und wortgewaltig beschrieben und zog mich sofort in den Bann. Auch die darauf folgenden Gesänge, als Satan die Hölle verlässt, lösten bei mir Faszination aus. Faszination, da ein Autor aus dem 17ten Jahrhundert es bis heute schafft mit seiner Sprache, gewaltigte Bilder zu schaffen.

Je mehr man sich jedoch dem Sündenfall nähert, Adam&Eva, der Schöpfung, desto mehr ließ bei mir das Interesse nach, was vermutlich daran liegt, dass die "Story" bekannt ist und an die Bibel erinnerte. Die letzten Gesänge fallen einem deutlich schwerer zu lesen, als es am Anfang noch der Fall war, auch vermutlich weil man Stil einfach nicht gewöhnt ist. Dennoch finde ich, dass es sich lohnt sich an dieses Werk zu wagen, auch wenn meine Lesefreude eher bei den ersten Kapiteln lag und zum Ende deutlich abnahm.

Die Ausgabe selbst ist sehr schön und mit Illustrationen von Gustav Doré versehen. Hinter jeder Zeichnung stand eine Zeile auf die sich das Bild vermutlich bezieht, was mir persönlich sehr gefallen hat. Mein Fazit: Wer mit der Versform und alter Sprache nichts anfangen kann, sollte dieses Werk lieber meiden. Klassikerliebhaber und Leser, die ihren Lesehorizont erweitern wollen, finden in "Das verlorene Paradies" sicherlich ein literarisches Schmuckstück.

"Besser ist der Hölle Herr, als des Himmels Sklave."


Böses Blut
Böses Blut
von Rhiannon Lassiter
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

2.0 von 5 Sternen Bad Blood - "Ich weiß nicht mehr, was real ist", 14. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Böses Blut (Taschenbuch)
Eine Patch-Work-Familie macht Ferien in einem alten Haus, allerdings können sich die vier Stiefgeschwister nicht sonderlich leiden, was für einen gemeinsamen Urlaub nicht wirklich förderlich ist. Doch als merkwürdige Dinge geschehen, ist es nicht der Geschwisterstreit, der diese Reise fast zu einem Alptraum macht.

Nachfolgend versuche ich zu erklären, warum mich dieses Buch nicht so begeistern konnte wie andere Rezensenten. Meiner Meinung nach gibt es viele gute Elemente in der Story, doch werden diese nicht grandios umgesetzt, wie es hätte sein können.

Die Figur Fox gefiel mir nicht nur wegen seines Namens, sondern auch wegen der Beschreibung seines Charakters und seines Äußeren. Ich fand das Fox großes Potenzial hatte. Die Szene mit dem Knorren, als er Alice hilft, die seltsame Sanftheit, die er an den Tag gelegt hat und gleichzeitig die Gefahr, die er ausstrahlte, gefiel mir unheimlich gut. Leider finde ich seine Rolle nicht gut umgesetzt. Meiner Meinung nach hätte die Autorin aus dieser Figur viel mehr machen können. Gerade, dass er nicht schwaz-weiß gezeichnet wurde, hätte viel besser ausgearbeitet werden können. Das Entscheidende, was dieser Geschichte fehlt ist leider die Tiefe. Die Charaktere waren mir zu oberflächlich beschrieben, ich hätte gern mehr von Anne und ihren Freundinnen erfahren. Ich hätte gern mehr mich in Alice hineinversetzen können. Doch wie bereits erwähnt, dies war mein Knackpunkt. Der Story fehlt es an Tiefe.

Eines hatte ich mit den Geschwistern aufjedenfall gemeinsam: Harriet und Peter gingen mir tierisch auf die Nerven. Ob mit Absicht oder nicht, der Autorin ist es geglückt die Eltern bodenlos dumm und egoistisch aussehen zu lassen. Leider geht einem auch irgendwann die Problematik dieser Patch-Work-Familie sehr auf die Nerven und man bekommt, dass Gefühl das der Roman sich eher um das Familiendrama dreht. Für Fox, Namenfresser und Co bleibt meiner Meinung nach zu wenig Raum. Der Fokus lag definitiv verkehrt. Stattdessen bekriegen sich Katherine und Catriona. Besonders Catrionas Verhalten machte sie sehr unsympathisch. Sie als Figur und Akteurin war eindeutig das Problem.

Trotz guter Ideen ist die Überleitung zum Fantastischen leider überhaupt nicht gelungen. Zwar sind die Passagen mit der Puppe Delilah sehr schön gruselig und spannend dargestellt und auch Kats Entdeckung der ramponierten Bücher wecken Interesse, doch je mehr man hinter das Geheimnis kommt, desto weniger gefiel mir die Umsetzung. Sie war zu schlecht konstruiert und konnte mit dem Grusel den Delilah mitbrachte nicht mehr mithalten. Und so rennt man zum Ende. Zwar gelingt der Autorin ein guter Anfang, doch je mehr man sich dem Ende näherte, desto mehr stellt sich heraus, dass dieses Buch mehr Zeit benötigt hätte.

Viel Kritik. Ich sehe dieses Buch aus diesem Grund bei 2,5 Sternen, da ich es nicht weiterempfehlen würde. Man kann es lesen, eine Qual war es nun nicht, aber leider gibt es trotz guter Punkte (die Idee des Spiels, Delilah, Fox) für mich mehr negative Punkte, weswegen ich auch nicht aufrunde.

"Ihre Triumphschreie hatten sie längst nicht so in Panik versetzt wie sein strahlendes Lächeln."


20.000 Meilen unter dem Meer: Mit Illustrationen der Originalausgabe
20.000 Meilen unter dem Meer: Mit Illustrationen der Originalausgabe
von Jules Verne
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 6,99

5.0 von 5 Sternen Vingt mille lieues sous les mers – Ein wunderbarer Klassiker zum Schmökern, 14. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der französische Professor Pierre Aronnax ist ein Naturforscher und Wissenschaftler durch und durch. Als ein gefährliches Seeungeheuer überall auf der Welt Schlagzeilen macht, lässt er es sich nicht nehmen, an einer Expedition teilzunehmen, die das Ungeheuer finden soll. Dabei geraten er und sein nüchterner Diener Conseil, sowie der aufbrausende kanadische Harpunier Ned Land unfreiwillig in Seenot und werden ausgerechnet von dem Ungeheuer gerettet, welches sie zu jagen versucht haben: Das Unterseeboot des geheimnisvollen Kapitäns Nemo - die Nautilus. Aronnax, Conseil und Ned begeben sich mit dem Kapitän auf fantastische Abenteuer durch das Meer und legen dabei 20.000 Meilen zurück.

Der Roman ist wie ein Erlebnisbericht aufgebaut und aus der Ich-Perspektive von Professor Aronnax erzählt. Der Schreibstil ist für einen Klassiker leicht und gut zu lesen (ich lese diesen Roman zum ersten Mal und kann leider nicht beurteilen, ob es sich bei dieser Ausgabe um eine schlechtere oder gekürzte Übersetzung handelt) enthielt stellenweise auch sarkastischen Humor. Viele Dialoge zwischen Conseil und Aronnax sind sehr amüsant und auch als Ned in einem Boot sitzt um auf eine kleine Insel zu gelangen - fluchend und verzehrend nach Fleisch (er hatte wochenlang Fisch auf den Teller) - musste ich schallend lachen.

"Fleisch!", rief er immer wieder. "Wir werden wieder Fleisch essen, richtiges Wildbret!... Notfalls esse ich auch Tigerfleisch, Tigerlendenbraten, falls es auf dieser Insel keinen anderen Vierfüßler geben sollte."
"Freund Ned macht mir Angst", sagte Conseil."

Das Zusammenspiel zwischen Aronnax, seinem Diener Conseil und den temperamentvollen Ned hat mir sehr gefallen. Die drei werden schnell ein Team und ihre Freundschaft wuchs mir ans Herz. Generell waren mir diese drei Charaktere sehr sympathisch. Es handelt sich bei "20.000 Meilen unter dem Meer" um einen Abenteuerroman, der sich definitiv durch Erklärungen auch stellenweise hinzieht, jedoch mit seinem Ideenreichtum und vor allem durch Nemo und Nautilus überzeugen kann.

Nemo, der der Menschheit den Rücken gekehrt hat, ist als Schöpfer der Nautilus nicht nur ein überaus intelligenter Kapitän, sondern auch ein sehr zurückgezogener und dadurch geheimnisvoller Mensch. Er stattet sein Schiff mit unzähligen Büchern, Maschinerien und Kostbarkeiten aus, lässt sich tagelang nicht blicken und versinkt im Orgelspiel. Insgesamt überzeugte mich dieser Klassiker vor allem durch die Figur Nemo.

"Aus dem Salon hörte ich Akkorde klingen und trat ein. Kapitän Nemo saß über die Orgel gebeugt und war tief in seine Musik versunken. "Herr Kapitän", sagte ich. Er hörte mich nicht. "Herr Kapitän", wiederholte ich und berührte mit der Hand leicht seinen Arm."

"Seine Finger glitten nun wieder über die Tasten und ich bemerkte, dass er nur die schwarzen anschlug' Bald hatte er meine Anwesenheit vergessen und versank in seinen Träumen, die ich nicht länger zu stören wagte."

"Immer wieder dasselbe Misstrauen, dieser willende, unversöhnliche Hass auf die menschliche Gesellschaft."

"Ich wendete mich um. Kapitän Nemo, ein Richter ohne Erbarmen, ein schrecklicher Henker, ein Erzengel des Hasses, starrte unverwandt hinaus'"

Dieser Klassiker aus den Jahren 1869-1870 besitzt eine Fantasie, die bis heute Leser erreichen kann und eine unsterbliche, faszinierende Figur namens Nemo (lat. niemand). Aber auch hier gilt die Devise: Durchhalten, es lohnt sich.

"Es gibt eine bald 2.000 Jahre alte Frage, die im Buch Hiob geschrieben steht: Wer hat je die Tiefen des Abgrundes zu erforschen vermocht? Ich meine, es gibt zwei Menschen auf der Welt, die jetzt die Antwort auf diese Frage geben können: Kapitän Nemo und ich."


Arlo & Spot
Arlo & Spot
DVD ~ Meg LeFauve
Preis: EUR 12,99

15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Arlo&Spot - Bewegender Disney-Pixarfilm, 7. Dezember 2015
Rezension bezieht sich auf: Arlo & Spot (DVD)
Was wäre geschehen, wenn der Meteorit, der die Ära der Dinosaurier auslöschte, einfach die Erde verfehlt hätte? Disney-Pixar kreiert in seinem neuesten Film ein Szenario mit der Begegnung zwischen Mensch (Spot) und Dinosaurier (Arlo), bei dem die Dinosaurier "fortschrittlicher" leben. Arlos Familie besitzt zB eine Hütte und bestellt und erntet die Felder, weiterhin begegnen wir anderen Dinosauriern, die mit ihrer Herde von Büffeln durch die Prärie "reiten" und auf Diebe acht geben müssen. Wie bei Cars entwickelt Disney eine andere Welt, die für sich steht.

Die Geschichte dreht sich um die ungewöhnlich Freundschaft zwischen Arlo und Spot, die dem Zuschauer unglaublich schnell ans Herz wächst. Arlo ist ein überaus ängstlicher Dinosaurier, der sich dadurch schwach und ausgegrenzt von seiner Familie fühlt. Während seine älteren Geschwister, die Anerkennung der Familie (durch einen Abdruck auf dem Familiensilo) bereits sich verdient haben, ist es noch Arlo, der sich selbst noch nicht gefunden hat, zu sehr dominieren Ängstlichkeit und Unsicherheit.

Es handelt sich hier um keinen durchweg lustigen Disneyfilm. Tatsächlich hat Arlo eine sehr traurige Note und ist für jüngere Kinder vllt noch zu traurig und komplex (daher die Altersfreigabe ab 6 Jahren vermute ich, anstatt wie sooft 0 Jahre). Der Fokus des Films dreht sich neben Freundschaft und dem Weg sich selbst zu finden, seine Ängste zu überwinden und offen zu sein für die herrlichen Dinge des Lebens, auch ganz stark um den Aspekt Trauer. Disneytypisch muss ein Elternteil dran glauben und auch als Erwachsener berührt der Film sehr.

Ich weiß nicht, ob ich sagen würde, dass der Film zu traurig wäre für ein Kind ab 6 Jahre, da ich es grundsätzlich nicht verkehrt finde Kinder auch mit Trauer zu konfrontieren. Vielleicht ist es hilfreich, falls man sich über die Reaktion seines Kindes sorgt, den Film vorher anzuschauen oder das Kind darauf einzustellen: "Dieser Film ist schön, aber auch ein bisschen traurig." So oder so ist dies Eltern selbst überlassen und nichts desto trotz ist Arlo&Spot ein sehr schöner Film, mit sympathischen Figuren und wundervollen, starken Bildern. Ja, es ist auch traurig, denn so etwas gehört auch dazu (wie Trauer zur Freude siehe " Alles steht Kopf") und gleichzeitig vermittelt der Film Liebe, Freundschaft und Mut.

Die Szene als Arlo versucht Spot "Familie" zu erklären ist unglaublich berührend und für mich persönlich eine der schönsten Szenen im Film. Meiner Einschätzung nach wird dieser Disney-Pixarfilm vllt nicht den Erfolg haben wie Toy Story oder Cars, dennoch handelt es sich um eine schöne Geschichte mit einem bewegendem Kern und definitiv mit Disneyniveau.

Eines würde ich noch gerne mitaufnehmen, da es mir aufgefallen ist: Disney bedient sich gerne aus anderen Disneyfilmen, was ich persönlich als Disney-Nerd großartig finde. Der Tanz aus "Robin Hood" ist zB auch der Tanz aus "Schneewittchen", Sebastian die Krabbe kommt kurz bei "Aladdin" vor und die "A113", der Seminarraum einiger Disneyzeichner, taucht in sehr vielen Disney-Pixarfilmen auf. Worauf ich hinaus will, es gab drei Szenen in Arlo&Spot, die mich an "Der König der Löwen" erinnerten. 1. Arlo und sein Vater tollen durchs Gras mit den Glühwürmchen und betrachten die Sterne. Eine ähnliche Szene gab es auch zwischen Simba und Mufasa, in der beide Väter ihren Söhnen versuchen etwas zu vermitteln. 2. Der Tod des Vaters in der Schlucht, bei dem der Sohn gerettet wird. 3. Der Moment in der die Mutter kurz glaubt Mufasa/Henry zu sehen und erkennt, dass es Simba/Arlo ist.

Mir gefallen so kleine Parallelen sehr sehr gut und insgesamt war für mich Arlo&Spot ein wirklich schöner Disneyfilm, den es sich lohnt zu schauen. Als Disneyfan ist er sowieso ein Muss ;)


Peterchens Mondfahrt (Anaconda Kinderklassiker) mit Illustrationen
Peterchens Mondfahrt (Anaconda Kinderklassiker) mit Illustrationen
von Gerdt von Bassewitz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 4,95

4.0 von 5 Sternen Peterchens Mondfahrt - Ein schöner Klassiker für Kinder (Ausgabe mit einer fragwürdigen einzelnen Illustration Oo), 4. Dezember 2015
Peterchens Mondfahrt von Gerdt von Bassewitz erschien im Jahr 1915 und ist ein Klassiker der deutschsprachigen Kinderliteratur. Die Geschichte handelt von dem Maikäfer Sumsemann, dessen sechstes Beinchen fehlt wie allen Sumsemännern vor ihm. Bereits seinem Urahn wurde es abgeschlagen und versehentlich von der Nachtfee auf den Mond gezaubert. Nur mit der Hilfe von zwei Kindern (Peterchen und Anneliese) kann er sich sein Beinchen wieder besorgen. Eine abenteuerliche Reise über die Milchstraße mit Sternenkindern, Sandmann, Himmelskühen und Mondkälbern beginnt.

Die Geschichte ist in einem kindlichen Sprachstil verfasst (was nicht verwunderlich ist, schließlich handelt es sich hier um einen Kinderbuchklassiker), doch im Vergleich zu anderen Kinderbuchklassikern, die man auch als Erwachsener lesen kann, ist diese Geschichte sprachlich tatsächlich leider nur etwas für Kinder: "' Ja, das war ein prächtiger Gedanke' ,' und weil er sie schon sehr lieb hatte'"
Dennoch handelt es sich um eine wirklich sehr schöne Geschichte für Kinder, die auch zwischendurch Reime und Liedtexte bereithält:

"Nun lass uns das Beinchen suchen gehen,
damit die Tat vollkommen werde,
Und alle Käfer staunend stehn,
vor dem Ruhme Sumsemanns auf der Erde."

Besonders gefielen mir die fantasievollen Ideen des Buches, die diese Geschichte auch ausmachen. Wir begegnen der Nachtfee in ihrem Schloss, dem Donnermann und seine Frau die Blitzhexe, Windliese und Regenfritz, Sturmriese, den Eisgeschwistern (Hagelhans, Frau Holle, Eismax) und vielen mehr. Es ist eine wirklich süße Geschichte über Zusammenhalt und ein kleines bisschen Mut.

Auch die Illustrationen zwischen den Seiten sind ganz hübsch anzuschauen gestaltet, wobei eine Zeichnung (Seite 96: "Sie fielen dem guten Sandmännchen plötzlich um den Hals, um sich zu bedanken und gaben ihm herzhafte Küsschen.") leider definitiv fragwürdig ist und mir beim längeren hinsehen wirklich Abneigung und Ekel verschafft. Zu sehen auf dem Bild ist ein kleines Mädchen in der Umarmung mit dem Sandmann, der beide Arme um sie geschlungen hat. Kind und Mann küssen sich auf den Mund, während Sandmann die Augen geschlossen hat. Ich kann gar nicht sagen wie ablehnend diese Zeichnung ist! Ich sehe sie jedoch auch unabhängig von der Geschichte vor allem da die Originalillustrationen der Originalausgabe nicht in dieser Ausgabe (Anaconda 2013) übernommen wurden. Es gibt sicherlich schönere Ausgaben mit anderen Illustrationen.

Zitat aus dem Buch:
'Es ist ja bekannt, dass Spucke wunderschön klebt''
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link


Schändung: Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (dtv Unterhaltung)
Schändung: Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller (dtv Unterhaltung)
von Jussi Adler-Olsen
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

4.0 von 5 Sternen Fasandræberne - Carl Morcks zweiter Fall für Sonderdezernat Q, 3. Dezember 2015
Fasandræberne heißt zu deutsch Fasanenmörder. Diesen Titel hätte ich auch besser als den 0815-gleich-vergessen-Titel Schändung gefunden. Der zweite Fall von Carl Morck handelt von einer Gruppe ehemaliger Internatsschüler aus reichem Hause die an der Spitze der dänischen Gesellschaft stehen und seit ihrer Jugend von einer Gewalttat bis hin zum Mord gehen. In einem besonders schweren Mordfall, bei dem ein Geschwisterpaar zu Tode geprügelt wurde, sitzt ein Mörder, der gestanden hat in Haft. Dennoch landet die Akte auf Morcks Schreibtisch.

Nach 20 Seiten war schnell klar wer sich hinter den Morden und Gewalttaten verbirgt, denn dies war vom Autor so beabsichtigt. Anfangs war ich etwas skeptisch die Täter zu kennen, doch schnell stellte sich heraus, dass dieses Wissen kein negativer Punkt war. Man lernt Pram, Florin und Co regelrecht hassen und kann die Hintergründe um Kimmie, die ebenfalls eine Täterin ist, sehr gut nachvollziehen.

Im Vergleich zum ersten Fall steht Morcks zweiter Fall in nichts nach und ich kann gar nicht begründen, ob ich den ersten oder zweiten Fall besser finde. Beide sind auf ihre Weise gut und beide brachten für mich als Leserin Spannung und Lesefreude ein.

Wieder gefällt besonders Morcks Sarkasmus und schlechte Laune, sowie Assads herzliche, aber auch geheimnisvolle Art. Zwischendurch entlockte mir der Thriller sogar einige Lacher. Einziger Minuspunkt: Ich hatte leider das Gefühl, dass Morck als Ermittler selbst nicht wirklich etwas zustande brachte (außer der Fund der Kiste), sondern viel von Rose und Assad recherchieren und die wichtigsten Informationen durch die Vorarbeit von Lisbets Freund verdankte. Dies ist jedoch mein einziger Kritikpunkt.

Schön fand ich auch, dass mir erst zum Schluss der Epilog aufging und die Auflösung dieses Epilogs auch sehr passend und logisch war. Insgesamt ist die Idee des Sonderdezernates Q weiterhin gelungen und ich freue mich schon sehr auf die nächsten Fälle.

Die Fälle sind zwar in sich abgeschlossen, dennoch würde ich in der Reihenfolge lesen, aufgrund der zwischenmenschlichen Entwicklungen.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20