MSS_ss16 Hier klicken Kinderfahrzeuge createspace Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More madamet Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic GC FS16
Profil für Hörrohr > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Hörrohr
Top-Rezensenten Rang: 25.325
Hilfreiche Bewertungen: 101

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Hörrohr

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Maxell CD-R Rohlinge 80Min 700MB 52x 100er Spindel
Maxell CD-R Rohlinge 80Min 700MB 52x 100er Spindel
Wird angeboten von BPS
Preis: EUR 18,25

1.0 von 5 Sternen Totalausfall, 14. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kaufe seit vielen Jahren diese Rohlinge, war immer hochgradig zufrieden, niemals ein einziger Ausfall. Diesmal: 30 von 100 Rohlingen probiert, 30 Totalausfälle. Rest wegworfen.
Problem: Die gebrannten CDs sind zwar auf dem Rechner und auf (neuerem) DVD-Player und CD-Player im Auto einlesbar, nicht mehr aber in älterem CD-Player. Der nimmt gar nix an, gibt noch nicht mal die Länge der CD und die Zahl der Titel darauf an. War bei diesen Rohlingen noch nie so. Alles andere (Rechner, Brennprogramm, Einstellungen) seit Jahren bewährt und unverändert.
Mögliche Begründung: Bei den Rohlingen funktioniert das Finalisieren (Abschluss des Brennvorgangs) nicht. Nur durch das Finalisieren ist nämlich gewährleistet, dass selbstgebrannte CDs auch auf älteren Playern gelesen werden können.
Außerdem (wie schon in anderen Rezensionen beschrieben) gruseliges optisches Erscheinungsbild der Rohlinge mit höchst merkwürdigen unregelmäßigem Randzackungen.
Offenbar Ausschussmaterial. Schade drum, bisher konnte man sich bei den CD-Rohlingen auf den Markennamen Maxell verlassen. Aber wenn es so ist: Hände weg !!!


Der Berg ruft - Luis Trenker Edition (HD-Remastered)
Der Berg ruft - Luis Trenker Edition (HD-Remastered)
DVD ~ Luis Trenker
Preis: EUR 14,49

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Seltsamerweise ohne jede Kapitel-Einteilung, 15. November 2015
Neuausgabe des (nicht unumstrittenen) Trenker-Klassikers. Versprochen wird laut Coveraufdruck ein "HD-Remastering". Tatsächlich sind Bild- und Tonqualität im Vergleich zur vorhergehenden DVD-Edition spürbar verbessert. In technischer Hinsicht deshalb klare Empfehlung für diese Version, wenngleich man auch ihr das Alter des Films noch immer deutlich ansieht. Allerdings: keinerlei Bonus-Material. Äußerst seltsam und richtiggehend ärgerlich ist dann aber der Verzicht auf jegliche Kapitel-Einteilung. Wer in dem Film hin und her springen will, dem bleibt nicht anders übrig, als den schnellen Vor- bzw. Rücklauf zu betätigen. Merkwürdig.


Transalp: Kriminalroman
Transalp: Kriminalroman
von Marc Ritter
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nee, jetzt isses wirklich zu viel . . ., 23. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Transalp: Kriminalroman (Taschenbuch)
Ok, man ist von Marc Ritter mittlerweile einiges gewohnt in seinen bayerischen Krimis und Thrillern. Dass da manches mal die Handlung schwer aus der Kurve fliegt und (geschichtlich/politische) Zusammenhänge hergestellt und Figuren gestanzt werden wie aus dem Einheitskochbuch für Actionfilm-Drehbuchautoren, dass schon zuletzt kein, wirklich kein Thema mehr zu groß und bedeutend war, um nicht auch noch untergebracht zu werden - alles geschenkt, so lange es noch immer einigermaßen amüsant bleibt, der Lokalkolorit die Sache trägt und man dabei tatsächlich auch interessante Dinge beispielweise über die Historie von Garmisch-Partenkirchen erfährt. Bis dahin also soweit alles in Ordnung.
Was Ritter aber jetzt veröffentlicht hat, ist ein echtes Ärgernis: inhaltlich hanebüchen bis zum Anschlag und stilistisch eintönig von vorne bis hinten mit immer gleicher (Kurz-)Satzbauart. Im Grunde genommen passiert auch nix, weshalb die immer gleichen (Kurz-)Sätze im Grunde genommen auch immer das Gleiche beschreiben. Durch was man sich hier als Leser durchschleppt, ist eine Verfolgungsjagd vom Werdenfelser Land bis nach Venedig. Eine nach der anderen Berghütte wird dabei abgeklappert und mehr oder weniger beschrieben, aber dass dieses Gerüst längst nicht trägt, merkt man schon daran, dass sich das Muster dessen, was sich in den einzelnen Kapitel ereignet, schon nach kürzester Zeit wiederholt. Dass das Buch zudem kein wirklich richtig zufriedenstellendes Ende würde haben können, war ohnehin klar: Wer sich als Romanautor auf das angebliche dritte Vermächtnis Adolf Hitlers als Kern seiner Handlung einlässt, muss halt sehen, wie er aus dieser Nummer wieder rauskommt. Und was das angeht, was zudem das Besondere an dem Buch sein soll, nämlich die eingearbeiteten Rätsel von CUS: genauso bemüht und konstruiert wie der Rest. Hier knirscht es an allen Ecken und Enden.
Bei wirklich viel grundsätzlicher Sympathie für Ritters bisheriges Schaffen: Dieses Ding zu lesen war nichts als vergeudete Zeit.


Stieranger: Kriminalroman (Garmisch-Krimis, Band 3)
Stieranger: Kriminalroman (Garmisch-Krimis, Band 3)
von Marc Ritter
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das ganz große Rad, 22. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nicht täuschen lassen: von außen sieht das Ding noch ganz harmlos aus (wie irgendein bayerischer Kriminalroman eben). Drinnen aber geht es wahrlich drunter und drüber. Marc Ritter hat mal wieder zugeschlagen, und mittlerweile weiß man auch, was das bedeutet: nichts ist unmöglich, nichts gibt es, was es nicht gibt. Und so überschlagen sich hier wieder einmal die Ereignisse, dass einem die Augen übergehen und die Ohren schlackern. Da hätten wir also zum Beispiel Provinzpolitiker, die auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, Bauunternehmer, die rücksichtslos eine Region ausbeuten, einen Toten, Polizisten, BND und LKA und gar den Ku-Klux-Klan, alte und neue Nazis, Heimatverblendete und Heimatkritische, Action und Sex und mittendrin einen Helden, wie er jedem internationalen Agententhriller zur Ehre gereichen würde. Dabei hat dessen Spitzname „Gonzo“ sogar noch eine unterschwellige Bedeutung, wenn man weiß, dass es tatsächlich einmal einen Gonzo-Journalismus gegeben hat.
Ritter also dreht einmal mehr das ganz große Rad, auch wenn es noch so beschaulich anfängt. Fast in jedem Kapitel lauert eine neue Wendung, wird die Schraube noch einen Tick mehr angezogen - und wenn man glaubt, es geht nicht mehr, kommt irgendwo noch ne Steigerung her. Das ist natürlich alles absolut übertrieben und unwahrscheinlich und im Grunde genommen auch viel zu viel des Guten - aber so abgedreht und überdreht es auch sein mag: es ist höchst unterhaltsam und vergnüglich zu lesen. Denn es bleibt dabei: Ritter kann schreiben, hat Sinn für Spannungsbögen und vor allem für Tempo und eine geradezu überbordende Fantasie. Und einmal mehr auch erfährt der Leser über Garmischs (Nazi-)Vergangenheit Dinge, die garantiert nicht im Reiseführer zu finden sind.
Dass sich Ritter dieses Mal (auf Seite 259) mit einer kleinen Andeutung sogar auf sich selbst bezieht, ist zwar zunächst nur ein Gag. Dessen ungeachtet muss man allerdings tatsächlich sagen: Machart, Personal und Handlungen seiner Romane nähern sich immer mehr gegenseitig an. Wenn man so will, ist „Stieranger“, der dritte Gonzo-Hartinger-Roman, also so etwas wie die Quersumme aller bisherigen Ritter-Romane (inklusive der beiden Katastrophen-Thriller „Kreuzzug“ und Bluteis“). Was bedeutet: viele Elemente kommen einem mittlerweile so bekannt vor, dass man nicht mehr so recht weiß, in welchem seiner Bücher sie schon einmal vorgekommen sind. Ob Ritter tatsächlich meint, auf Dauer so weitermachen zu können, ohne dass es irgendwann langweilig wird, kann schon demnächst überprüft werden: der nächste Hartinger-Roman ist für Januar 2015 angekündigt.


Mordnacht
Mordnacht
von Dieter Weißbach
  Broschiert
Preis: EUR 14,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nach "Stockinger" ein Schritt zurück, 15. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mordnacht (Broschiert)
Vor drei Jahren erschien „Stockinger“, der erste Roman von Dieter Weißbach, und das war eine durchaus (und überraschend) beeindruckende Sache: ein Bergbauern-Drama von immenser Wucht, eine Geschichte mit fast archaischen Grundzügen, für die Weißbach auch immer wieder eine adäquate Sprache fand. Natürlich, manches darin war ein bisschen übertrieben, und Weißbach nahm sich damit hin und wieder auch ein wenig selbst die Wirkung. Alles in allem aber war es ein verblüffendes Debüt. Man durfte gespannt sein, was danach kommt.
Jetzt also gibt es mehr von Dieter Weißbach – aber leider ist es weniger geworden. Denn mit „Mordnacht“ begibt sich der Autor auf das längst verminte Feld des sogenannten „Heimat-Krimis“, in dem sich mittlerweile längst jeder tummelt, der nur zwei Straßennamen einem bestimmten Ort zuordnen kann. So schlimm ist es bei „Mordnacht“ freilich nicht. Schauplatz ist erneut das Werdenfelser Land um Garmisch-Partenkirchen, und was der Autor zu der Gegend zu sagen hat und einfließen lässt, klingt authentisch. Weißbach bemüht sich lesbar auch darum, seine Figuren mit einem Eigenleben, einer Vergangenheit auszustatten, Charaktere statt Schablonen aufs Papier zu bringen. Auch das gelingt durchaus gut, wenn es auch manchmal etwas aufgesetzt wirkt. Trotzdem bleibt am Ende kaum mehr als das Gefühl, eben einen oberbayerischen Kriminalfall verfolgt zu haben – deutlich besser wahrscheinlich als der Durchschnitt dessen, was auf dem Markt zu finden ist, wobei die Latte allerdings mittlerweile nicht eben mehr besonders hoch liegt. Konstruktion und Auflösung gehen in Ordnung, sind aber auch nicht gerade bahnbrechend.
Freunde des Genres und Kenner der Örtlichkeiten können ihre Freude an dem Buch haben. Gemessen an seinem Erstling, geht Dieter Weißbach aber einen Schritt zurück. Nur einmal lässt er ahnen, wie gut der Roman wirklich hätte werden können: Die äußere und innere Szenerie, die er in den ersten zweieinhalb Seiten des zehnten Kapitels beschreibt, erfüllt qualitativ die Hoffnungen, die „Stockinger“ (bei allen kleineren Schwächen) geweckt hat – zu wenig, schade.


Lieblingsfarben und Tiere
Lieblingsfarben und Tiere
Preis: EUR 14,99

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Wiederaufbereitung des eigenen Geschlurfes, 15. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Lieblingsfarben und Tiere (Audio CD)
Was sich schon seit einiger Zeit angedeutet hat, wird mit dem neuen Album endgültig bestätigt: Diese Band hat ein Problem. So richtig gemütlich hat sie sich musikalisch in ihrer Ecke eingerichtet, so beschaulich und behaglich, dass sich mittlerweile fast gar nichts mehr ereignet. Alles spielt sich im fast gleichen unaufgeregten (Mid-)Tempo ab, alles kommt in fast gleicher harmonischer Bauart daher, alles ist derartig vor sich schlurfend, dass man sich eigentlich nur wundern kann. Das sind doch allesamt begeisterte Musiker (und zwar wahrlich keine schlechten) – haben die denn tatsächlich kein Bedürfnis, wenigstens ab und zu mal ein bisschen aus ihrem gängigen Muster auszubrechen und es mit etwas zu versuchen, dass wenigstens ein bisschen anders ist? Nee: „Immer da wo du bist bin ich nie“ war schon eine Fortsetzung von „Mittelpunkt der Welt“ mit fast gleichen Mitteln, aber immerhin noch mit ein paar prägnanten Songs. „Lieblingsfarben und Tiere“ aber wirkt endgültig nur noch wie eine Wiederaufbereitung des Vorangegangenen. Man kann natürlich gerade das gut finden. Doch der Preis dafür ist, dass der Stillstand bereits um die Ecke lugt. Selbst als grundsätzlich großer Sympathisant also hört man diese neue Platte – und verliert auf Dauer das Interesse an ihr. Das darf doch nicht wahr sein.
Denn das ist natürlich auch schade. Denn Sven Regener als Texter ist längst und bleibt weiterhin ein Großmeister seiner Zunft, noch dazu in seiner Art nahezu unvergleichbar, was erst recht für seine lakonisch-schnodderige Vortragskunst am Mikrofon gilt. Natürlich ist auch er nicht vor thematischen Wiederholungen gefeit – aber bitteschön: Das würde man auf diesem Niveau doch noch in Kauf nehmen. Aber ihre Musik . . . darüber sollte sich die Band ernsthaft Gedanken machen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 23, 2014 7:44 PM MEST


Bach: H-Moll-Messe
Bach: H-Moll-Messe
Preis: EUR 31,99

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herreweghe, endlich wieder mit mehr Leben, 1. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Bach: H-Moll-Messe (Audio CD)
Herreweghe schafft mit dieser Aufnahme einen Schritt, den man ihm gar nicht mehr zugetraut hätte - nämlich den hin zu mehr Lebendigkeit, Lockerkeit, zu mehr Emphase. Es gab so Einiges, wofür man diesen Dirigenten in den vergangenen Jahrzehnten loben und bewundern konnte. Aber stets gab es auch ein Problem: Herreweghe drohte in seinen Interpretationen/Aufnahmen nicht selten in Schönheit zu sterben. Das war immer alles so berückend, so tief empfunden, so organisch, so fließend, so perfekt und abgerundet, dass man sich fragen musste: Regt dieser Mann sich denn niemals auf? Und findet er tatsächlich in der von ihm gespielten Musik keine Stellen, die eben das sein müssen: aufregend, wütend, laut, vielleicht sogar aggressiv? Bei Herreweghe verschwanden Aspekte dieser Art bislang immer unter der Ästhetik seines ganz eigenen Klangteppichs, der vor allem eines ausstrahlte: Ruhe. Nun aber, und das ist das Entscheidende an dieser neuen Aufnahme, findet Herreweghe (zurück) zu einer Lebendigkeit, die ihm im Laufe der Jahre immer mehr abhanden gekommen war.
Das ist natürlich noch immer relativ zu verstehen und teilweise meilenweit von dem entfernt, was andere Dirigenten veranstalten, aber dafür gibt es ja auch verschiedene Interpretationsansätze. Was Herreweghe aber betrifft: Diese h-Moll-Messe ist seine Beste! Und sowieso natürlich perfekt gespielt und gesungen von der vielleicht besten Besetzung, die er in den vergangenen Jahren hatte.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 1, 2014 4:48 AM MEST


Live at Montreux 1980
Live at Montreux 1980
Preis: EUR 11,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochenergie-Kraftwerk auf Volllast, 5. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Live at Montreux 1980 (Audio CD)
Wollte man nörgeln, könnte man sagen: Der Mix ist etwas unausgewogen, der Gesang ist manchmal ein Tick zu sehr im Vorder-, dann wieder ein Tick zu sehr im Hintergrund, die Balance zwischen den Instrumenten ist nicht immer ganz gleichmäßig. Aber bitteschön: Wer will schon nörgeln? Denn dies hier ist (bis auf Weiteres) das einzige offizielle Live-Stereo-Dokument dieser Hammerband, die bei allem Respekt vor ihren Studioproduktionen eben nur live so richtig bei sich war - und wie. Ein Kracher nach dem anderen, keine Atempause, eventuelle Ansagen beim Konzert wurden herausgeschnitten, es geht wirklich Schlag auf Schlag. Und 1980 (kurz vor der Auflösung) hatten die Herren Edmunds, Lowe, Bremner und Williams ein derart traumwandlerisch sicheres Zusammenspiel erreicht bei nach wie vor unbändiger Spiellaune, dass einem hier im Affentempo ein Hochenergie-Kraftwerk um die Ohren bläst, dass es eine wahre Freude ist. Noch interessanter wäre möglicherweise eine vergleichbare Live-Aufnahme aus der Zeit um 1977/78, als die Band noch nicht offiziell unter dem Namen Rockpile auftreten durfte und nach allem, was man so in Video-Aufzeichnungen von damals sehen kann, noch eine Spur krachiger war. Kann man also nur nachdrücklichst empfehlen! (Im Gegensatz zur kürzlich veröffentlichten Rockpile-Rockpalast-Edition, die klanglich gegen diese CD hier klar abstinkt, dafür den Vorteil hat, dass man auf der DVD die Band auch sehen kann.)


ROCKPILE, LIVE AT ROCKP.FSK:OA
ROCKPILE, LIVE AT ROCKP.FSK:OA
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 14,91

20 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großartige Band, dürftiger Ton, falsche Behauptungen, 23. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: ROCKPILE, LIVE AT ROCKP.FSK:OA (Audio CD)
Was hat man sich auf diese Veröffentlichung gefreut - und wie ernüchtert ist man doch teilweise. Aber der Reihe nach.
Rockpile, das war ein regelrechter Hammer von Band, wie es ihn danach (und auch davor) in dieser Form wohl kaum noch mal gab. Rock & Roll, Rhythm & Blues und Power Pop mit der elektrischen und elektrifizierenden Energie des Punk, immer unbeirrbar geradeaus, immer unbeirrbar direkt auf den Punkt, Gefangene werden nicht gemacht. Denn die Herren Edmunds, Bremner, Lowe und Williams waren zwar allesamt Meister, Kenner, Könner und Virtuosen ihres Fachs, wussten aber sehr genau, dass sie ihre Hochenergie-Maschine nur dann am Nonstop-Laufen halten konnten, wenn sie auf jegliche Soloeskapaden verzichten. Stattdessen also: Kohlen nachwerfen, was das Zeug hält und heizen, heizen, heizen. Gut 60 Minuten dauerte dieses Konzert inklusive Zugaben, und damit war dann war auch alles gesagt. Große Sache.
Nun verspricht das Plattenlabel auf seiner Internetseite allen Ernstes, die Audio-Aufzeichnung von damals komme in dieser neuen Edition in remasterter Stereo-Qualität und "outstanding sound" aus den Boxen - Pustekuchen! Das hier hat allenfalls (vielleicht geringfügig aufgemöbelte) Mono-Fernsehton-Qualität. Kaum Höhen, viele dynamische Schwingungen wie durch überhöhten Kompressor-Einsatz, eher Brei als Transparenz. Die Bildqualität auf der DVD immerhin wurde offenbar durch Bearbeitung so weit verbessert, dass man das ganz gut ansehen kann. (Nichtsdesotrotz bleibt es eine TV-Aufzeichnung von 1980 mit allen Einschränkungen). Das Digipack-Set ist nett aufgemacht, der englischsprachige Text im Booklet brauchbar. Im deutschen Kommentar hingegen ist doch tatsächlich die Rede davon, dass die Band schon 1972 auf Edmunds' damaligem Solo-Album "Rockpile" zusammengespielt habe - was genauso ein blanker Unsinn ist wie die Behauptung vom "outstanding sound" und dem "remastered stereo". (Liest das eigentlich in einer Plattenfirma kein Mensch mehr Korrektur, bevor so etwas in die Öffentlichkeit geblasen wird?)
Alles in allem: Mangels großer Alternative für Fans wohl ein Muss - und das im Prinzip natürlich auch völlig zu Recht. Und doch ein Ärgernis zugleich.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 1, 2014 2:39 PM CET


Beethoven: Die Streichquartette Vol.1
Beethoven: Die Streichquartette Vol.1
Preis: EUR 26,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur die besten Zutaten, 5. Januar 2014
Das vielleicht Frappierendste an dieser wahrlich großartigen Gesamtaufnahme ist die scheinbare Mühelosigkeit und Selbstverständlichkeit, mit der das Belcea-Quartett unterschiedlichste (und nur beste) Zutaten in seinem Spiel verbindet. Da gibt es auf der einen Seite einen warmen, vollen Ton, ein Gespür für Melodien und glutvolles Engagement. Auf der anderen Seite steht das, was die historische Aufführungspraxis gelehrt hat: Transparenz der Stimmverläufe, sparsamer Gebrauch des Vibratos, Beachtung der Unterstimmen, deutliches "Atmen", Herausarbeiten kleinster Motive, Verzicht auf jedwedes Pathos und übertriebene Schwelgerei. Was dabei am Ende herauskommt, ist eine jederzeit "lebende" Einspielung in exzellentem Klangbild und in (nicht nur, aber vor allem auffällig in der ersten Violine) erstklassiger Technik. Ganz eindeutig: Höchstwertung.


Seite: 1 | 2